AN/1559/2022
Freiparken für Handwerker
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Freiparken für Handwerker
5528 Zeichen
Köln 29.8.2022 AfD in der BV Mülheim An die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Hengstenberg fi BR A a Isidor — Caro Str. 1 An den Bezirksbürgermeister der BV Mülheim 51061 Köln Herrn Norbert Fuchs ralph.hengstenberg@stadt- Bürgeramt Mülheim koeln.de Wiener Platz 2 51065 Köln Antrag gem. $ 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium | Datum der Sitzung Bezirksvertretung Köln Mülheim Betr. Freiparken für Handwerker | 19.9.2022 Die Situation in der Stadt war über die vergangenen Jahre für den motorisierten Verkehr stetig schlechter geworden. Straßen wurden zu Fahrradwegen gemacht, Parkplätze wurden drastisch reduziert, der Außengastronomie wurden zum Teil unentgeldlich Parkplätze vor dem Lokal zur Außenbewirtung überlassen. Zudem ist die Entscheidung getroffen worden das sogenannte " Querparken " - das sind diagonal zur Straße angeordnete Park- Taschen zurück zu bauen, um künftig nur noch parallel zur Straße Abstellmöglichkeiten zu belassen. Wie einer Pressemitteilung zu entnehmen war, werden dadurch vor allem in der Kölner Innenstadt 60% der vorhandenen Parkplätze ersatzlos entfallen. Handwerker aller Berufs- Gruppen sind darauf angewiesen in einer zumutbaren Entfernung zum Arbeitsort ( Kunden ) ihr Fahrzeug abzustellen. Allseits bekannt ist ebenso, daß gerade im Handwerk der Nachwuchs fehlt, um qualifizierte Fachkräfte heranzubilden. Die Tätigkeiten sind meist mit körperlichem Einsatz verknüpft und das Ansehen dieser Berufsgruppe in der Bevölkerung rückläufig bewertet, was viele junge Menschen z.B. an die Universitäten treibt. Bislang sah eine Regelung vor, daß Betriebe einen Handwerker- Parkausweis jährlich beantragen konnten, um damit die Berechtigung zu erhalten überall im Stadtgebiet ein Fahrzeug abzustellen. Die Suche nach einer solchen Abstellmöglichkeit, war jedoch dem eigenen Glück überlassen und somit keine Garantie. Vor allem im Verlauf des Tages ist die Chance eine freie Abstellmöglichkeit in der Nähe der Kunden zu finden reine Spekulation. Antrag: Die Stadt Köln, vorbildhaft beschlossen in der BV Köln- Mülheim vergibt künftig, Freipark- Lizenzen für alle nachgewiesenen Handwerks- Dienstleistungen als besonderes Privileg. Dies dient den Betrieben zum einen dazu, eine bessere Kosten- Situation zu erwirtschaften und zum anderen hebt das Privileg zum " freien Parken " diese Deinstleistungen in ein neues Werte- Bewußtsein. Das sollte das Mindeste sein, um dem Abriß von Parkplätzen einen geringen Ausgleich anzubieten, sonst werden künftig überhaupt keine Handwerker mehr in Köln umherfahren. Anlage: Presse- Mitteilung " Querparken war gestern " Ic elrlez C Nippes Express die Woche, Nippes + Weidenpesch Datum: 15.07.2022 Mediengattung: Print Seite: 3 Stadt Köln Querparken war gestern Stadt Köln streicht schräges Parken: 60 Prozent der Pkw-Stellplätze werden ersatzlos wegfallen - mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer AutofahrerninKölnwird da bange. In etlichenStraßen, indenen die Autos bislang schräg oder nebeneinander abgestelit werden dürfen, sollkünftig nurnochhintereinander geparkt werden - um Fußgängern mehr Platz und Radfahrern mehr Sicherheit zu geben.Dadurch fallen dort bis zu60 Prozent der Stellplätze weg. Köln. In Straßen mit hohem Radverkehrsaufkommen möchte die Verwaltung auf das Schrägparken verzichten, „da die Ein- und Ausparkvorgänge mit höherem Tempo vollzogen werden als bei Längsaufstellung“, erklärt die Verwaltung. Zudem sei beim Ausparken die Sicht auf den Radverkehr „deutlich eingeschränkt, wenn nicht sogar gar nicht vorhanden“. Eine Schrägaufstellung seiallein aus der Sicht des ruhenden Kfz-Verkehrs von Vorteil, sodie Stadt. Wenn Autos hintereinander abgestellt würden, schaffe das hingegen mehr Platz für Fußgänger Media Monitor auf den Bürgersteigen. Grundlage für diese „Neuordnung”ist eine Novelle zur Straßenverkehrs-Ordnung der Bundesregierung. Demnach „sollte“ auf das Schrägparken verzichtet werden, wann immer es geboten ist. Auch dem vom Stadtrat bereitsbeschlossenen Masterplan Parken zufolge soll das Parken auf Gehwegen ohnehin nur noch erlaubt sein, wenn auf dem Bürgersteig mindestens zwei Meter Platz bleiben. „Diese 2,00 Meter werden bei Schrägparken auf dem Gehweg gegebenenfalls unterschritten und würden in diesem Fall angepasst werden“, sagt die Stadt. Wenn Autos hintereinander, statt nebeneinander abgestellt werden dürfen, entfallen viele Parkmöglichkeiten -nach Angaben der Verwaltung mitunter weit mehr als die Hälfte, berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger” weiter. Beispiel Vogelsanger Straße zwischen Gürtel und Innerer Kanalstraße:Zwischen Gürtel und Mechternstraße wurden im Rahmen des Umbaus zuletzt etwa 62 Senkrecht- und Schrägparkplätze durch etwa 20 Längsparkplätze ersetzt. In der Regel müssen Politiker der jeweiligen Bezirksvertretung der Umwandlung zustimmen.Und das geschah und geschieht immer öfter.So hat etwa die Bezirksvertretung Innenstadt die Umgestaltung der Engelbertstraße beschlossen. Nach dem Umbau werden von etwa 80 Schrägparkplätzen noch 38 Abstellmöglichkeiten übrig bleiben. Dafür kann der Bürgersteig von 1,70 Meter auf 3,40 Meter verbreitert werden. Die Bezirksvertretung Nippes hat für die Neusser Straße beschlossen, dass dort künftig nur noch hintereinander geparkt werden soll. Die Polit-Kollegen aus Ehrenfeld beraten bald darüber, dass im Rahmen des Radverkehrskonzepts die Umwandlung von Schrägparkplätzen auf allen Fahrradstraßen geprüft wird. IVN383N NOA IHIVWSI4VHISLHIM 3lQ NUIMENYH SVA DiampueH sui Jy2ıu soge ges op ane ewuagyj sang
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1559/2022
- Typ
- Antrag nach § 3 BV9 (AfD)
- Datum
- 31.08.2022
- Erstellt
- 31.08.2022 19:34