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AN/1238/2024

Veranstaltungsreihe zu sogenannten "Gastarbeiterinnen"

Die Linke. Antrag nach § 3 11.09.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 23.09.2024, TOP 2.2

Linke Antrag nach § 3

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Linke Antrag nach § 3

2620 Zeichen

Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln  
 
An die Oberbürgermeisterin 
Frau Henriette Reker 
 
An die Vorsitzende des Ausschusses für die 
Gleichstellung von Frauen und Männern 
Frau Teresa de Bellis-Olinger 
 
Rathaus, Spanischer Bau  
 50667 Köln 
Postanschrift:  
Postfach 103564 · 50475 Köln  
Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841  
E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de 
Fraktionsvorstand  
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 11.09.2024 
AN/1238/2024 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 23.09.2024 
 
Veranstaltungsreihe zu sogenannten "Gastarbeiterinnen" 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrte Frau Ausschussvorsitzende, 
die Fraktion Die Linke bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung 
des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern zu setzen. 
 
Beschluss: 
Die Stadt Köln prüft die Durchführung eine Veranstaltungsreihe zu sog. „Gastarbeiterinnen“. Dafür 
soll sie geeignete Kooperationspartner*innen wie die VHS, Museen oder Geschichtsvereine, z. B. 
den Frauengeschichtsverein gewinnen. Die Ergebnisse der Prüfung werden zeitnah dem 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern vorgelegt. 
 
Begründung: 
Am 20. Dezember 2025 jährt sich die Unterzeichnung des ersten Anwerbeabkommens für 
Arbeitsmigranten mit Italien zum 70sten Mal. Dieses Datum kann als Ausgangpunkt für die 
Entwicklung eines durch Migration geprägten, weltoffeneren Deutschlands gesehen werden. Die 
Einwanderung ist als ein Pfeiler untrennbar mit der Entstehung der modernen Gesellschaft in 
Deutschland verbunden.  
Viel zu selten wird die Lebensleistung der sog. „Gastarbeiter“ gewürdigt. Ihr Anteil am Aufbau der 
Bundesrepublik wird immer noch viel zu oft verleugnet, auch wenn hier in letzter Zeit positive 
Beispiele einer Erinnerungskultur dazu gekommen sind.

Die Rolle der weiblichen Arbeitsmigrantinnen aber ist weiten Teilen der Gesellschaft immer noch 
nahezu unbekannt. Migrantinnen der frühen Jahre der Bundesrepublik werden lediglich als 
Ehefrauen im Rahmen der Familienzusammenführung begriffen. Dabei waren 1962 22 % der 
Arbeitsmigrant*innen weiblich. 
Die Anerkennung und das Bekanntwerden des weiblichen Beitrags an der Arbeitsmigration nach 
Deutschland widerspricht dem rassistischen und sexistischen Blick auf Migranten. Deswegen ist es 
ein wertvoller Beitrag zur Stärkung der Demokratie jetzt einen solche Veranstaltungsreihe zu 
planen. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Gez. 
Michael Weisenstein 
Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

23.09.2024 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 2.2 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig abgelehnt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1238/2024
Typ
Die Linke. Antrag nach § 3
Datum
11.09.2024
Erstellt
11.09.2024 08:21