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V/0096/2023

Elternbefragung 2022 - Erhebung von familiären Bedarfen an Tagesbetreuung für Kinder von null bis sechs Jahren in der Stadt Münster

Vorlagen 15.02.2023

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Nächste Beratung: Integrationsrat, Sitzung am 07.06.2023, TOP 3.2

Berichtsvorlage

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Anlage:Vollständiger Ergebnisbericht: Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren" mit Anlagen

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Anlage A

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Berichtsvorlage

20625 Zeichen

V/0096/2023 
V/0096/2023 
 
 
Öffentliche Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Elternbefragung 2022 - Erhebung von familiären Bedarfen an Tagesbetreuung für Kinder von null 
bis sechs Jahren in der Stadt Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   04.05.2023 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 
   07.06.2023 Ausschuss für Gleichstellung Bericht 
   07.06.2023 Integrationsrat Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Anlass der Erhebung 
Die Befragung hatte das Ziel, den quantitativen Bedarf an Betreuungsplätzen in den einzelnen Stadt-
teilen Münsters sowie die zeitlichen Erfordernisse an die Plätze aus Sicht der Erziehungsberechtigten 
zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen dazu dienen, die aktuell bestehenden Handlungsziele für die Kin-
dertagesbetreuung im Stadtgebiet Münster zu überprüfen und evtl. anzupassen. 
 
Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster folgt mit der E rhebung von Betreu-
ungsbedarfen der Erziehungsberechtigten von Kindern von null bis zu sechs Jahren (u6) ihrem ge-
setzlichen Auftrag nach § 4 Abs.4 Kinderbildungsgesetz (KiBiz) „ Bedarfsplanung und Bedarfsermitt-
lung“ 1. Das Gesetz sieht vor, dass regelmäßige Befragungen von Erziehungsberechtigten durchge-
führt werden. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der örtliche Bedarf an Kindertagesbetreuung 
neben Modellrechnungen durch die direkte Ansprache von Erziehungsberechtigten ermittelt wird. So 
finden Bedürfnisse und Wünsche von Familien im angem essenen Rahmen Berücksichtigung in der 
Bedarfsplanung für Kindertagesbetreuung in Kindertageseinrichtungen (Kitas) und in der Kinderta-
gespflege. Die Ausgestaltung der Kindertagesbetreuung soll laut Gesetz an den Bedarfen der Fami-
lien ausgerichtet sein und wiederkehrende Befragungen sollen sichern, dass aktuelle Bedarfe be-
kannt sind und einbezogen werden können. Gleichzeitig signalisieren Befragungen den Familien, 
dass ihre Sicht wahr- und ernstgenommen wird.   
 
                                                 
1 §4 Abs. 4 KiBiz: Um den örtlichen Bedarf an Plätzen nach Zahl, Art und Ausgestaltung unter  
Berücksichtigung der Wünsche, Bedürfnisse und Interessen zu ermitteln, sollen neben  
demografischen Modellrechnungen oder anderen Verfahren, auch gerade im Hinblick auf  
Amt für Kinder, Jugendliche 
und Familien 
 
11.04.2023  
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Saskia Gellinek 
Telefon: 492-5105 
GellinekS@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0096/2023 
Design und Durchführung der Erhebung2 
Da es sich bei der Befragung um eine Vollerhebung handeln sollte, aus der Aussagen über die Be-
darfe der Grundgesamtheit von Familien in Münster abgeleitet werden, kam nur der quantitative For-
schungsansatz in Frage. In die Befragung sind alle Erziehungsberechtigte von Kindern einbezogen 
worden, die zum Stichtag 31.03.2022 noch jünger als sechs Jahre alt und damit zwischen dem 
01.04.2016 und dem 31.03.2022 geboren worden und in Münster gemeldet sind. Die Beteiligung war 
vollkommen freiwillig. Insgesamt verschickt wurden 16.755 Fragebögen. 
 
Als Instrument diente ein eigens dafür entwickelter, standardisierter Fragebogen. Dieser gliedert sich 
in mehrere Teile. Zunächst eröffnet der Fragebogen mit einem erklärenden Anschreiben, dann wer-
den Fragen zu der aktuellen Betreuungssituation gestellt, anschließend wird nach der gewünschten 
Betreuung aktuell und zukünftig gefragt. Dabei werden bewusst auch mögliche Betreuungsbedarfe 
abgefragt, die sich außerhalb der bisher üblichen Zeiten befinden, z.B. am Wochenende oder nachts. 
Durch diese Abfrage werden diese Bedarfe nicht nur erfasst, sondern auch legitimiert. Im letzten Teil 
des Fragebogens sind mit Absicht nur wenige sozialstatistische Fragen zu beantworten. Diese sollten 
die Teilnehmenden nicht abschrecken, indem sie sich zu privaten oder als unwesentlich für ihren Be-
treuungsbedarf empfundenen Aspekten äußern müssen, wie z.B. Einkommen oder Bezug von Sozial-
leistungen. Der Fragebogen schließt ab mit einer offenen Schlussfrage allgemein zum Thema Kin-
derbetreuung. Der Fragebogen wurde nach Fertigstellung in elf weitere Sprachen übersetzt, nachdem 
er zunächst in einfache Sprache überführt wurde, um ihn möglichst inklusiv zu gestalten. Deshalb 
wurde auch die Unterstützung der Mitarbeitenden in den Kitas sowie von den Tagespf legepersonen 
erbeten. Sie haben die Erziehungsberechtigten zum Mitmachen ermuntert und sie beim Ausfüllen der 
Fragebögen unterstützt.  
 
Die Befragung war für einen vierwöchigen Zeitraum ab Eintreffen der Unterlagen bei den Erziehungs-
berechtigten geplant. Sie wurde über zwei Wege angeboten: als Papierfragebogen oder als Online -
Fragebogen. Der Versand der Fragebögen und des Anschreibens erfolgte am 25. April 2022. Die 
Frist zum Rückversand war der 23. Mai 2022. Insgesamt haben sich 4.285 Familien beteiligt. Die Be-
teiligungsquote lag stadtweit bei beachtlichen 31,4 %.  
 
Die Beteiligung fiel in den Stadtteilen unterschiedlich aus. Die Stadtteile mit der höchsten absoluten 
Beteiligung sind Innenstadtring (737 Kinder), Mitte-Nord (609 Kinder), Mitte-Süd (508 Kinder), Hiltrup 
(401 Kinder) und Gievenbeck (330 Kinder). Die Stadtteile mit einer niedrigen Zahl bearbeiteter Frage-
bögen sind Berg Fidel, Sentrup, Sprakel und Amelsbüren. Berg Fidel nimmt hier eine Sonderposition 
ein mit nur 35 beantworteten Fragebögen und einer Beteiligung von unter 10 %. 94 % der Haushalte, 
die sich beteiligt haben, haben ein mittleres oder hohes Bildungsniveau und in 93 % der Fälle 
handelt es sich um Erwerbstätigenhaushalte.  83 % der Fragebögen wurden als Papierfragebogen 
beantwortet, nur 17 % wurden online ausgefüllt. Nur 28-mal wurde das Angebot genutzt, den Frage-
bogen in einer anderen Sprache als Deutsch auszufüllen. Fast 50 % aller Familien haben in der offe-
nen, neutral formulierten Schlussfrage teilweise sehr ausführliche Hinweise, Kommentare und erläu-
ternde Anforderungen zur öffentlichen Kindertagesbetreuung in Münster formuliert. 
 
 
 
 
                                                                                                                                                                       
benötigte Öffnungs- und Betreuungszeiten, turnusmäßig Befragungen von Eltern erfolgen.  
2 Die Stadt Münster kooperierte bei der Erhebung der Bedarfe mit der IJOS GmbH, Institut für Jugendrecht, 
Organisationsentwicklung und Sozialmanagement , die mit der professionellen Begleitung der Befragung beauf-
tragt wurde.

- 3 - 
V/0096/2023 
Ergebnisse 
 
Aktuelle Betreuung 
Betreuung zu Hause (30 %) und in Kindertageseinrichtung (61 %) waren die am häufigsten genann-
ten Betreuungsarrangements. Wobei die Betreuung zu Hause bei den unter dreijährigen (u3) Kindern 
mehrheitlich besteht und bei über dreijährigen (ü3) Kindern kaum noch (nur 3 %). Der Betreuungs-
start außerhalb der Familie liegt bei der Mehrheit zwischen dem ersten und zweiten Lebensjahr  (60 
%). Die allergrößte Mehrheit der Kinder, die in Kitas oder Kindertagespflege betreut werden, wird an 
fünf Tagen betreut. Die große Mehrheit der aktuell bereits außerhalb betreuten Kinder werden 35 
Wochenstunden oder mehr betreut.  
 
Gewünschte Betreuung 
Erziehungsberechtigte von rund 40 % der u6-Kinder, die zum Zeitpunkt der Befragung bereits in einer 
Kita oder Kindertagespflege betreut werden, geben an, schon die gewünschte Betreuung zu haben 
und verzichten darauf, die vorhandenen Bedarfe zu Öffnungszeiten noch einmal zu spezifizieren. Für 
die u3-Kinder, die aktuell noch zu Hause betreut werden, wünschen sich die Erziehungsberechtigten 
mehrheitlich eine Betreuung in einer Kita. 60 % der Erziehungsberechtigten geben bezogen auf ihr 
individuell bestehendes Betreuungssetting an, veränderte Betreuungszeiten zu benötigen. Entgegen 
der bisher angestrebten u3-Betreuungsquote von 50 % besteht den Ergebnissen zu Folge für 83 % 
der u3-Kinder Betreuungsbedarf . Gegenüber dem aktuellen Stand im Jahr 2022 von 49,5 % ist das 
ein Zuwachs um nahezu zwei Drittel.  
 
Stadtweit geben Erziehungsberechtigte für knapp zwei Drittel aller u6 -Kinder einen regelmäßigen 
Betreuungsbedarf an, der mit durchgehenden Öffnungszeiten ab 07.30 Uhr bis 16.00 Uhr an fünf Wo-
chentagen abzudecken ist. Ungefähr für ein Fünftel der u6 -Kinder benennen Erziehungsberechtigte 
einen regelmäßigen Betreuungsbedarf mit einem frühen Beginn ab 06.30 bis 07.30 Uhr. Stadtweit 
16 % der Erziehungsberechtigten mit einem regelmäßigen Betreuungsbedarf benennen einen Be-
treuungsbedarf bis einschließlich 17.00 Uhr. Ein  Betreuungsbedarf bis einschließlich 18.30 Uhr be-
steht für rund 4 % der u6-Kinder. Der regelmäßig an allen Wochenenden bestehende Betreuungsbe-
darf betrifft stadtweit samstags etwa 4 % und sonntags etwa 2,5 % aller u6-Kinder.  
 
Knapp ein Drittel der Familien mit einem regelmäßigen Betreuungsbedarf haben angegeben, darüber 
hinaus auch einen unregelmäßigen Bedarf an Kinderbetreuung zu haben. Bei erweiterten Betreu-
ungsspielräumen mit Kernzeiten zwischen 07.00 bis 17.00, die eine individuelle Ankunftsmöglichkeit 
ab 06.30 Uhr sowie eine individuelle Abholmöglichkeit nach 17.00 bis 18.30 Uhr kombinieren, würden 
die meisten der von den Erziehungsberechtigten genannten unregelmäßigen Bedarfe abgedeckt wer-
den können (mehr als 90 % der benannten Bedarfe).  
 
Offene Schlussfrage 
In der offenen Schlussfrage „Gibt es noch etwas, das Sie uns zum Thema Kinderbetreuung in Müns-
ter sagen wollen?“ hatten die Erziehungsberec htigten die Gelegenheit, sich mit eigenen Worten zu 
dem Thema Tagesbetreuung für Kinder zu äußern. Diese Möglichkeit ist – weit über realistische Er-
wartungen hinaus – in fast der Hälfte der Fragebögen genutzt worden. Die Antwortmöglichkeit wurden 
allerdings nicht nur zur Ergänzung/Vertiefung bereits abgefragter Aspekte genutzt (Flexibilisierung der 
Betreuung), sondern auch in hohem Prozentsatz für Themen, die nicht im Fragebogen abgefragt 
wurden, wie Kostenbeteiligung zur Kindertagesbetreuung (Elternbeitrag ) und der Vergabeprozess. 
Größtenteils waren die Antworten kritischer Natur.

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V/0096/2023 
In den rund 2.000 selbst formulierten Hinweisen oder Wünschen als Antwort auf die offene Schluss-
frage, beschäftigen sich der größte Teil (37 %) mit dem Thema einer generell flexibel angelegten Kin-
dertagesbetreuung; wobei unter „flexibel“ überwiegend verstanden wird, ein zeitlich umfassenderes 
Betreuungsangebot zu erhalten, als es an jedem Tag auch regelmäßig in Anspruch nehmen zu wol-
len. Es beschäftigen sich viele Hinweise mit dem als starr erlebten Wochenstundensystem, das ge-
bucht werden und dann auch an allen Tagen und in allen Wochen in gleicher Weise „genutzt“ werden 
muss. Die eingeforderte Flexibilisierung bezieht sich insbesondere auf die Ausgestaltung der aktuell 
von den Familien genutzten Kindertagesbetreuung. Schließzeiten, die das regelmäßige Betreuungs-
angebot unterbrechen, gestalten sich ebenso als Hindernis, wie fehlende frühmorgendliche und den 
späteren Nachmittag einbeziehende Betreuungsangebote und der festgelegte Starttermin am 01.08. 
eines jeden Jahres.  
 
Sehr stark wird ein erheblicher Ausbau an Plätzen und eine sehr deutliche Verbesserung der Perso-
nalschlüssels3 eingefordert, der aus Sicht der Erziehungsberechtigten nicht ohne eine bessere Be-
zahlung der Fachkräfte gelingen kann.  
 
Mit Blick auf die Arbeitsmarktbeteiligung schränken sich Erziehungsberechtigte auf Grund fehlender 
oder nicht ausreichender Kindertagesbetreuung ein, sie verzichten z. B. darauf, sich beruflich (weiter) 
zu qualifizieren, in größerem Stundenumfang als bislang zu arbeiten oder überhaupt wieder an eine 
(vorherige) Arbeitsstelle zurückzukehren. In der Befragung wird berichtet, dass unflexible Kinderta-
gesbetreuung nicht nur zu vielfältigen belastenden Alltagssituationen bei der Vereinbarkeit von Beruf 
mit Kindern sondern in Einzelfällen auch zum Verlust eines Arbeitsplatzes führt.  
 
Soweit Erziehungsberechtigte sich zu Organisationsanforderungen der Kindertagesbetreuung konkret 
äußern, lehnen sie einstimmig eine 35 -Wochenstunden-Betreuung mit geteilter Mittagszeit und ohne 
Mittagsverpflegung ab. Sie fordern eindrücklich Ve rbesserungen im oftmals als intransparent und 
ungerecht wahrgenommenen Vergabeprozess für Kindertagesbetreuungsplätze ein und äußern, dass 
die Kostenbeteiligung für Kinderbetreuung vollständig abzuschaffen sei.  
 
Die Themenkomplexe sind vielfältig und allein die Anzahl an Äußerungen zeigt ein deutliches Mittei-
lungsbedürfnis und eine Erwartungshaltung gegenüber der Verwaltung bzgl. dem Thema Tagesbe-
treuung für Kinder. Die Antworten geben wertvolle, individuelle Einblicke in die Lebensrealität von 
Familien in Münster, die im Rahmen einer quantitativen Studie in dem Ausmaß nicht üblich sind. Die-
se werden an die jeweils zuständigen Fachstellen weitergeleitet und dadurch zukünftig berücksichtigt.  
 
Einordnung und Diskurs 
Das Timing der Befragung mag zunächst unpassend erscheinen, da absehbar die genannten Bedarfe 
nicht erfüllt werden können – auch bei weiterlaufenden Ausbau. Doch sind die regelmäßige Erfragung 
familiärer Bedarfe nicht nur gesetzlich vorgesehen (vgl. § 4 Abs.4 Kinderbildungsgesetz (KiBiz) „Be-
darfsplanung und Bedarfsermittlung“), sondern auch b ei eklatantem Fachkräftemangel wichtig und 
schlüssig. Nur auf dieser Grundlage kann man bedarfsgerecht planen und im Falle des Fachkräfte-
mangels, diesen überhaupt in Relation sehen. Zudem belegt die hohe Beteiligung an der Erhebung, 
den Wunsch der Familien, ihre Bedarfe mitzuteilen und sogar weiter zu kommentieren (erkennbar an 
den vielen Ausführungen in der offenen Schlussfrage).   
 
Die Vollerhebung wurde mit dem Ziel durchgeführt, einen so hohen Rücklauf zu erzielen, dass tragfä-
hige Rückschlüsse auf die Gesamtgröße (alle Familien mit Kindern von null bis sechs Jahren in 
                                                 
3 Gemeint ist die Fachkraft-Kind-Relation.

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V/0096/2023 
Münster) gezogen werden können, um diese in die bedarfsgerechte Planung von Kindertagesbetreu-
ung aufzunehmen. Einen angemessen hohen Rücklauf h at die Erhebung erbracht und somit hat sie 
aussagekräftige Ergebnisse geliefert. Die Perspektiven von Haushalten, in denen Erziehungsberech-
tigte keiner Erwerbstätigkeit nachgehen und/oder über ein geringeres Bildungsniveau verfügen, sind 
allerdings in den Ergebnissen prozentual gesehen wenig vertreten. Es ist durch die geringe Nutzung 
der übersetzten Versionen des Fragebogens zudem anzunehmen, dass wenige Haushalte mit feh-
lenden oder wenigen Deutschkenntnissen an der Befragung teilgenommen haben. 
 
Die Ergebnisse der Erhebung zeigen, dass die Erziehungsberechtigten in Münster ein „Mehr“ und ein 
„Besser“ bezogen auf aktuell angebotene Betreuungssettings benötigen. Sie haben einen Bedarf an 
deutlich mehr Plätzen im u 3-Bereich und vor allem mehr Flexibilität bei  Plätzen im gesamten u6 -
Bereich. Diese Bedarfe haben ein Plus an Fachkräften zur Bedingung. Aktuell genügt das Personal 
im Bereich Kindertagesbetreuung nicht einmal, um die bereits bestehenden Betreuungsverträge zu 
erfüllen. Herausforderungen rund um den F achkräftemangel im Bereich Tagesbetreuung für Kinder 
erschweren somit die angemessene Berücksichtigung der Ergebnisse. In Münster ist der Fachkräfte-
mangel akut und alle Träger kämpfen mit der adäquaten Neubesetzung von vakanten Stellen und der 
Kompensation von krankheitsbedingtem Ausfall in hoher Zahl in ihren Teams (vgl. Vorlage 
V/0393/2022).  
 
Die Kindertagesbetreuung befindet sich in einer Mangelsituation bezogen auf qualifiziertes Personal. 
Eingeschränkte Betreuungszeiten, geschlossene Gruppen oder gar geschlossene Einrichtungen sind 
seit Monaten keine Ausnahmen mehr, sondern werden immer mehr zur Regel. Die Beschwerdelage 
untermauert, dass die Erziehungsberechtigten an ihre Grenzen kommen, die fehlende Zuverlässigkeit 
der Kinderbetreuung anderweitig auf zufangen, um ihren Verpflichtungen, wie Berufstätigkeit oder 
Care-Arbeit nachzugehen. Gleichzeitig fehlt Kindern die Konstanz und die Förderung. Besonders be-
troffen sind dabei Kinder, deren Herkunftsfamilien nicht über ausreichend Ressourcen, z.B. materielle 
und soziale, verfügen, um dies zu kompensieren. Wenn die inklusive Einrichtung Kita nur einge-
schränkt funktioniert und dementsprechend weniger Chancenausgleich betreiben kann, wird die sozi-
ale Herkunft für die Kompetenzentwicklung bzw. für eine gelingen de Biografie noch entscheidender 
als sie in Deutschland bereits ist (vgl. PISA Studie 2018). Dies gilt es zwingend zu verhindern. 
 
Für die Entwicklung zukünftiger kommunaler Handlungsstrategien bezogen auf den Erhalt, den Aus-
bau und die Verbesserung von Ta gesbetreuung für Kinder lassen sich aktuell vor allem folgende 
Spannungsfelder identifizieren:4  
 
Fachkräftemangel und  
 
1. Das Recht aller Kinder auf Bildung, Erziehung und Betreuung. Die Priorität von Bildungsauftrag 
und Chancenausgleich darf nicht verkannt werden. Bei einem Mangel an Plätzen muss genau er-
wogen werden, welche Kinder vorrangig bei der Platzvergabe berücksichtigt werden: z. B. Kinder, 
deren Herkunftsfamilie über weniger Ressourcen verfügt, eine fehlende frühkindliche Förderung 
zu kompensieren, Kinder, die besonderen Förderbedarf haben oder Kinder, bei denen die Berufs-
tätigkeit der Erziehungsberechtigten von der Betreuung maßgeblich abhängt? 
 
2. Die Notwendigkeit (der (Wieder-) Herstellung) von guten Arbeitsbedingungen für Fachkräfte, z. B. 
durch angemessene Fachkraft-Kind-Relation und Weiterbildungsangebote zum Erhalt von Ge-
                                                 
4 Der AG5 „Tagesbetreuung für Kinder“ nach § 78 SGB VIII wurden die wesentlichen Ergebnisse am 
31.01.2023 präsentiert. Inhalte der anschließenden Diskussion wurden in Ausführungen berücksichtigt.

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V/0096/2023 
sundheit, Motivation und pädagogischer Qualität. Hochwertige Arbeitsbedingungen sind entschei-
dend, um Bestandskräfte zu halten und den Beruf für künftige Fachkräfte attraktiv zu machen. 
 
3. Die benannten familiären Bedarfe an (viel) höherer Anzahl von u3-Betreuungsplätzen und an fle-
xibilisierter Gestaltung der Betreuungsplätze.  
 
4. Der weitere bedarfsgerechte Ausbau von Kindertagesbetreuung in der wachsenden Stadt Müns-
ter. Der Rechtsanspruch aller Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres und der Erhalt von 
Bewerbungsfülle um Trägerschaften von neuen Einrichtungen durch geeignete Träger.  
 
5. Der Anspruch an Qualität in der Kindertagesbetreuung, z. B. in Bezug auf Schutz von Kindern, 
Sprachförderung oder Inklusion, Weiterentwicklung von pädagogischen Konzepten sowie Konzep-
tion und Umsetzung von bedarfsgerechten Notbetreuungskonzepten.  
 
6. Die rechtlich vorgegebene Alleinverantwortung der Kommune für die Bereitstellung von Tagesbe-
treuung für Kinder, bei gleichzeitig eingeschränkten kommunalen Handlungsmöglichkeiten durch 
landesgesetzliche Vorgaben (KiBiz). Der kommunale Handlungsradius beschränkt sich auf eine 
deutliche Positionierung gegenüber dem Land NRW.  
 
7. Die fehlende zeitliche Perspektive für eine spürbare Entspannung der Situation: Familien, Kitaträ-
ger und Bestands-Fachkräfte unter Druck („Not bei allen Beteiligten“). 
 
Der Fachkräftemangel ist ein bundesweites Problem und wird sich absehbar nicht, auch nicht bezo-
gen auf das Stadtgebiet, durch die Stadt Münster oder die in der Stadt Münster tätigen Träger lösen 
lassen. In Kenntnis dessen wird es daher darum gehen müssen, in den benannten Spannungsfeldern 
kommunale Positionen zu entwickeln und gemeinsam mit den verschiedenen Verantwortungsträge-
rinnen und -trägern von Land und Bund Lösungen zu entwickeln. Parallel dazu müssen auf kommu-
naler Ebene Handlungsstrategien entwickelt werden, die in eigener Verantwortung umgesetzt werden 
können und vor allem die Balance zwischen den durch die Befragung deutlich werdenden hohen Be-
darfen von Familien und dem Erhalt von guten (Arbeits-) Bedingungen für die Bildung, Betreuung und 
Erziehung aller Kinder fokussieren. Ziel muss sein, durch effektive Maßnahmen Härten abzufedern 
und ein gutes Angebot für möglichst viele Kinder in der Stadt sicherzustellen. 
  
I.V. 
 
gez. 
 
Thomas Paal 
Stadtdirektor 
 
Anlagen:  
 
1. Anlage A 
 
2. Vollständiger Ergebnisbericht: Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 
und 6 Jahren“ mit Anlagen  
 
Hinweis: 
Der umfangreiche Ergebnisbericht plus dazugehöriger Anlagen stehen ausschließlich als pdf-Dateien 
im Ratsinformationssystem der Stadt Münster als Download unter der Vorlagennummer V/0096/2023 
zur Verfügung. Link: https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/info.php

Anlage:Vollständiger Ergebnisbericht: Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren" mit Anlagen

340203 Zeichen

Stadt Münster, Elternbefragung 2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ 
April / Mai 2022 
Dr. Michael Seligmann, Joelle Ernst  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
Auftraggeberin:  
Stadt Münster, Der Oberbürgermeister, 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
Stand 10.03.2023

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“  
IJOS GmbH 2023                      S. 2 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Impressum: 
 
IJOS GmbH 
Institut für Jugendrecht, Organisationsentwicklung und Sozialmanagement  
Dorfstraße 40 
49124 Georgsmarienhütte 
 
Tel.: 05401 - 40847 
www.ijos.net 
 
Informationen zu den Inhalten / Ergebnissen:  
Dr. Michael Seligmann, seligmann@ijos.net 
 
Mitarbeit Stadt Münster: Sibylle Kratz-Trutti, Manuela Eschert, Saskia Gellinek 
Layout: team4media Osnabrück 
 
Anmerkung: 
In diesem Text wird eine gendersensible Sprache verwendet. Aus den gewählten Formulierungen 
geht hervor, ob bei der Ansprache von Personen oder Personengruppen ausschließlich Frauen, 
ausschließlich Männer oder beide Geschlechter gemeint sind. Für letztgenannten Fall wird mit der 
folgenden Priorität verfahren: 
Es werden möglichst geschlechtsneutrale Bezeichnungen genutzt (z. B. Studierende). 
Alle grammatikalischen Geschlechter werden durch Gendersternchen eingeschlossen (z. B. Schü-
ler*innen) 
Prozentangaben werden in diesem Bericht in der Regel auf ganze Zahlen gerundet. Das erhöht 
die Lesbarkeit ohne wesentlichen Informationsverlust.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“  
IJOS GmbH 2023                      S. 3 
Inhaltsverzeichnis 
0. Management Summary ................................ ................................ ................................ .......... 7 
0.1 Aufbau des Berichtes ......................................................................................................................... 9 
1. Anlass der Befragung und Erhebungskonzept................................ ................................ .. 10 
1.1 Anlass der Befragung ...................................................................................................................... 10 
1.2 Ziel und Erkenntnisinteressen ......................................................................................................... 11 
1.3 Fragethemen und Sprachversionen ................................................................................................ 12 
1.4 Vorbereitung und Durchführung der Befragung .............................................................................. 13 
1.5 Datenaufbereitung und -auswertung ............................................................................................... 14 
2. Beteiligung an der Befragung – Aussagekraft der Daten ................................ ................. 16 
2.1 Beteiligung in den Stadtteilen .......................................................................................................... 18 
2.2 Anzahl der U6-Kinder im Haushalt .................................................................................................. 20 
2.3 Familien- und Erwerbssituation ....................................................................................................... 20 
2.4 Umfang der Erwerbstätigkeit nach Haushaltstypen ........................................................................ 25 
2.5 Beteiligung der Haushalte nach (Aus-)Bildungsniveau ................................................................... 26 
2.6 Zur Aussagekraft der Antworten ...................................................................................................... 27 
3. Ausgangssituation: Die aktuelle Betreuungssituation ................................ ...................... 28 
3.1 Betreuung – eine Frage des Alters .................................................................................................. 30 
3.2 Aktueller Betreuungsumfang ........................................................................................................... 32 
3.3 Änderungswünsche gegenüber aktueller Betreuung ...................................................................... 34 
4. Der Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und sechs Jahren ................................ ..... 35 
4.1 Der Bedarf an Betreuungsplätzen für U3-Kinder ............................................................................. 35 
4.2 Regelmäßige Betreuungszeiten „tagsüber“ von Montag bis Sonntag ............................................. 40 
4.2.1 Regelmäßiger Betreuungsbedarf an Wochenenden ................................................................................... 42 
4.3 Betreuungspräferenzen spätabendlicher / nächtlicher Betreuung .................................................. 43 
4.4 Unregelmäßig bestehender Betreuungsbedarf ............................................................................... 46 
4.4.1 Unregelmäßiger Betreuungsbedarf an Wochenenden ................................................................................ 48 
4.5 Lebensumstände mit einem erweiterten flexiblen Betreuungsbedarf ............................................. 49 
4.5.1 Betreuungsanforderungen aus Sicht des Arbeitsmarktes............................................................................ 50 
5. Mitteilungen zu Flexibilität und anderen Themen ................................ ..............................  57 
5.1 Vergabeverfahren und Kita-Navigator ............................................................................................. 61 
5.2 Anzahl Betreuungsplätze und Fachkräfte ........................................................................................ 62 
5.3 Rückmeldungen zur Kostenbeteiligung ........................................................................................... 64 
5.4 Hinweise zur Qualität der Betreuungsangebote .............................................................................. 65

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“  
IJOS GmbH 2023                      S. 4 
5.5 Kindertagespflege ............................................................................................................................ 65 
5.6 35 Stunden geteilt und Schließzeiten .............................................................................................. 66 
5.7 Weitere Themen .............................................................................................................................. 67 
6. Zentrale Erkenntnisse und Hinweise für die Weiterarbeit ................................ ................. 68 
Anlage 1 Tabellen ................................ ................................ ................................ ....................... 75 
Anlage 2 Datenschutz ................................ ................................ ................................ ................. 91 
Anlage 3 Betreuungsbedarf Montag bis Sonntag - Stadtteile ................................ .................. 93 
Anlage 4 Aktuelle Betreuung und Betreuungswunsch U3 - Stadtteile ................................ ........  
Anlage 5 Elternvorinformation (Aushang) und Papierfragebogen ................................ ..............

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“  
IJOS GmbH 2023                      S. 5 
Tabellenverzeichnis  
Tabelle 1: Verteilung nach Geburtsjahr und Alter ................................ ................................ .......... 17 
Tabelle 2: Fragebögen und beteiligte Familien – Überblick ................................ ........................... 18 
Tabelle 3: Verteilung Kinder auf Familientypen ................................ ................................ ............. 22 
Tabelle 4: Erwerbsstatus im Haushalt - Befragte*r / Partner*in ................................ ..................... 22 
Tabelle 5: Erwerbstätigkeit - Haushalte ................................ ................................ ......................... 24 
Tabelle 6: Kinder, Erwerbstätigkeit - Haushalte ................................ ................................ ............. 24 
Tabelle 7: Umfang Erwerbstätigkeit / Ausbildung je Person ................................ .......................... 25 
Tabelle 8: Stundenumfang Erwerbstätigkeit / Ausbildung II ................................ ........................... 26 
Tabelle 9: Haushalte und Bildungsniveau ................................ ................................ ..................... 27 
Tabelle 10: Aktuelle Betreuung der Kinder – Überblick ................................ ................................ . 29 
Tabelle 11: Alter bei Eintritt in Kita / Tagespflege - IST ................................ ................................ . 30 
Tabelle 12: Ab welchem Alter Betreuung gewünscht - soll ................................ ............................ 31 
Tabelle 13: Betreuungswunsch erstmals ab ... Alter ................................ ................................ ...... 31 
Tabelle 14: aktuelle Betreuung und aktueller Betreuungswunsch U3 ................................ ............ 34 
Tabelle 15: aktuelle Betreuung und aktueller Betreuungswunsch 3 bis 6 J. ................................ .. 34 
Tabelle 16: Betreuungsbedarf U3-Kinder, Stadtteile-1 ................................ ................................ .. 38 
Tabelle 17: Betreuungsbedarf U3-Kinder, Stadtteile-2 ................................ ................................ .. 39 
Tabelle 18: Betreuungsbedarf Montag – Sonntag gesamt ................................ ............................. 41 
Tabelle 19: Regelmäßiger Betreuungsbedarf am Wochenende ................................ .................... 43 
Tabelle 20: Betreuungspräferenzen spätabends, nachts, sehr früh morgens ................................  45 
Tabelle 21: Betreuungspräferenzen spätabends, nachts, sehr früh morgens – Alter ..................... 45 
Tabelle 22: Unregelmäßiger Betreuungsbedarf ................................ ................................ ............. 47 
Tabelle 23: Beispielzitate unregelmäßiger Betreuungsbedarf ................................ ....................... 48 
Tabelle 24: Beispielzitate unregelmäßiger Betreuungsbedarf am Wochenende ............................ 49 
Tabelle 25: Aktuelle Betreuung Schicht- / Wechseldienst... ................................ ........................... 53 
Tabelle 26: Arbeitszeitveränderung – Schicht- / Wechseldienst ................................ .................... 53 
Tabelle 27: Zitate Schichtdienst und Betreuung ................................ ................................ ............ 54 
Tabelle 28: Regelmäßiger Betreuungsbedarf Schicht- / Wechseldienst ................................ ........ 55 
Tabelle 29: Betreuungspräferenzen erwerbstätig inkl. Schichtdienst ................................ ............. 56 
Tabelle 30: Überblick Themengewichtung der Schlussfrage ................................ ......................... 58 
Tabelle 31: Überblick Themen der Schlussfrage – Stadtteile ................................ ........................ 61 
Tabelle 32: Nicht zugestellte Fragebögen ................................ ................................ ..................... 75

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IJOS GmbH 2023                      S. 6 
Tabelle 33: Fremdsprachige Fragebögen ................................ ................................ ..................... 75 
Tabelle 34: Beteiligung online-Papier und Stadtteile ................................ ................................ ..... 76 
Tabelle 35: Familien / Kinder Beteiligung nach Stadtteilen ................................ ............................ 77 
Tabelle 36: Verteilung Alterskohorten in den Stadtteilen ................................ ...............................  78 
Tabelle 37: Beteiligungsquoten U3 und 3 bis 5 Jahre nach Stadtteilen ................................ ......... 79 
Tabelle 38: Familiengröße (Kinder U6) und Stadtteil ................................ ................................ ..... 80 
Tabelle 39: Anzahl Erwachsene im Haushalt / Familientyp ................................ ........................... 80 
Tabelle 40: Erwerbs- und Beschäftigungsstatus, Alleinerziehende ................................ ............... 81 
Tabelle 41: Erwerbs- und Beschäftigungsstatus, HH mit genau 2 Erwachsenen ........................... 81 
Tabelle 42: Erwerbs- und Beschäftigungsstatus, HH mit 3+ Erwachsenen ................................ ... 82 
Tabelle 43: Erwerbstätigkeit – Haushalte, Verteilung in Stadtteilen ................................ ............... 83 
Tabelle 44: Aktuelle BetreuungsTAGE pro Woche - IST ................................ ...............................  84 
Tabelle 45: Aktuelle BetreuungsSTUNDEN pro Woche - IST ................................ ........................ 84 
Tabelle 46: Aktuelle Betreuungstage/Woche, EB-Typ - IST ................................ .......................... 85 
Tabelle 47: Aktuelle Betreuungsstunden/Woche, EB-Typ - IST................................ ..................... 86 
Tabelle 48: Betreuungsbedarf Montag und Freitag nach Alter................................ ....................... 87 
Tabelle 49: Betreuungsbedarf für U1-Kinder im 1. Lebensjahr ................................ ...................... 88 
Tabelle 50: Überblick Themen der Schlussfrage – EB-Typ ................................ ........................... 89 
Tabelle 51: Anteile Themen der Schlussfrage – Stadtteile ................................ ............................ 90

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“  
IJOS GmbH 2023                      S. 7 
0. Management Summary  
Anlässe für die Elternbefragung 2022 waren:  
o das Ziel, Ergebnisse aus einer aktuellen Bedarfserhebung in die zukünftigen Planungspro-
zesse für Kindertagesbetreuung in Münster einbeziehen zu können (Überprüfung bisheriger 
Handlungsziele und Neujustierung); 
o eine aktuelle Rückkoppelung zum tatsächlichen Ausmaß des Bedarfes an „frühkindlicher 
Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege“ für Kinder vom vollendeten 
1. Lebensjahr bis unter 3 Jahren sowie zu den U1-Kindern zu erhalten. (§ 24 Abs. 2 SGB 
VIII); 
o den Anforderungen aus dem KiBiz nach Elternbefragungen zu genügen (KiBiz § 4 Abs. 2 
und 3); 
o die Kindertagesbetreuung noch bedarfsgerechter auszubauen und dadurch den Standort-
faktor Familienfreundlichkeit stärken zu können. 
Die Themen der Fragen zu jedem einzelnen Kind (U6) betrafen Alter, aktuelle Betreuungssituation 
(Art, Umfang), Betreuungsbedarfe an allen Wochentagen / zu allen Uhrzeiten / regelmäßig und un-
regelmäßig), Betreuungspräferenz falls nötig spätabends oder nachts . Die Themen der Fragen zu 
jedem Haushalt erfragten Stadtteilwohnort, Anzahl und Beschäftigungssituation der Erwachsenen 
in einem HH und den höchsten Bildungsabschluss). Es gab an zwei Stellen die Möglichkeit, Erläu-
terungen bzw. eine allgemeine Äußerung zur Kindertagesbetreuung selbst zu formulieren. 
Für die Befragung erhielten die Eltern von allen 16.755 Kindern, die zum 31.03.2022 gemeldet und 
zu diesem Zeitpunkt das sechste Lebensjahr n och nicht vollendet hatten, ein Anschreiben mit Pa-
pierfragebogen zu jedem U6-Kind. Es gab zusätzlich die Möglichkeit, die Fragen online zu beant-
worten. Online wurde der Fragebogen in zwölf Sprachversionen angeboten.  Der 
Befragungszeitraum begann am 25. April und endete am 23. Mai 2022. Spätere Rückläufe bis zum 
10. Juni wurden einbezogen. 
Insgesamt wurden zu 5.147 U6-Kindern Fragebögen bearbeitet, 17 % online, 83 % als Papierfra-
gebogen. Das entspricht einer Beteiligungsquote von 31,4 %, sie liegt bei den U3-Kindern leicht 
höher, bei denen von 3 bis < 6 Jahren leicht niedriger, in den Stadtteilen fällt sie unterschiedlich aus 
so liegt sie bei U3-Kindern zwischen 22 und 44 %. 
Mit dem sehr guten Rücklauf liegen belastbare Angaben zu den Betreuungsbedarfen aller U6-Kinder 
auf Ebene fast aller Stadtteile (auch altersdifferenziert) sowie bezogen auf die regelmäßigen und 
unregelmäßigen Betreuungsanforderungen vor. Bemerkenswert ist, dass die Hälfte aller Familien in 
der Schlussfrage a usführliche Hinweise, Kommentare und Anliegen  zur Kindertagesbetreuung in 
Münster formuliert hat. 
Zentrale Erkenntnisse im Überblick 
 Für gut die Hälfte bislang privat selbst zuhause oder anders privat organisiert betreuter U3-
Kinder wünschen sich Eltern die Betreuung in einer Kindertageseinrichtung und in weiteren 
11 % der Fälle in der Kindertagespflege. Diese soll, so die Analyse der Ist-Situation, in 
wachsendem Maße auch im ersten Lebensjahr bereits einsetzen. 
 Stadtweit errechnet sich aus den Antworten der Elternbefragung ein Betreuungsbedarf für 
83 % der U3-Kinder (darunter für bis zu 15% der U1-Kinder noch im ersten Lebensjahr).

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IJOS GmbH 2023                      S. 8 
Gegenüber dem aktuellen Stand im Jahr 2022 von 49,5 % ist das ein Anteilszuwachs um 
nahezu zwei Drittel. 
 Stadtweit geben Eltern für knapp zwei Drittel aller U6-Kinder einen Betreuungsbedarf an, 
der mit durchgehenden Öffnungszeiten ab 07.30 Uhr bis 16.00 Uhr an fünf Wochenta-
gen abzudecken ist. Nur 16 % geben an, innerhalb dieses Zeitraums einen Betreuungsbe-
darf von sechs Stunden und weniger zu haben. 
 Ungefähr für ein Fünftel der U6-Kinder benennen Eltern einen regelmäßigen Betreuungs-
bedarf mit einem frühen Beginn ab 06.30 Uhr bis 07.30 Uhr (in Alleinerziehendenhaus-
halten liegt ein solcher Bedarf bei 25 %). Ein noch früherer Beginn betrifft weniger als 0,5 % 
der U6-Kinder.  
 Stadtweit 16 % der Eltern mit einem regelmäßigen Betreuungsbedarf benennen einen Be-
treuungsbedarf nach 16.00 Uhr bis einschließlich 17.00 Uhr. Einen Betreuungsbedarf 
nach 17.00 Uhr bis einschließlich 18.30 Uhr besteht für rund 4 % der U6-Kinder. Nach 
18.30 Uhr bis 22.00 Uhr sinkt der Betreuungsbedarf auf knapp unter 1 %. Für Haushalte, 
in denen beide Elternteile erwerbstätig (oder in Ausbildung) sind, besteht etwas stärker als 
im Durchschnitt ein Betreuungsbedarf nach 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Auch der Anteil der 
Fälle, in denen ein Bedarf bis in den frühen oder späten Abend geht, fällt bei diesem Haus-
haltstyp höher als bei den anderen aus. 
 Der regelmäßig an allen Wochenenden bestehende Betreuungsbedarf betrifft stadtweit 
samstags etwa 4 % und sonntags etwa 2,5 % aller Kinder zwischen 0 und 6 Jahren. 
 In der Befragung haben stadtweit Eltern von knapp unter 50 Kindern (60 % U3-Kinder, 40 
% 3 bis 6-Jährige) angegeben, einen regelmäßigen Betreuungsbedarf nach 18.00 Uhr 
und vor 07.00 Uhr morgens zu haben. Für eine Betreuung zu diesen Zeiten präferieren 
rund zwei Drittel aller Elternantworten die gewohnte Betreuungsumgebung, also die Kin-
dertageseinrichtung oder die Tagespflege, die auch „tagsüber“ zuständig ist (bei Erwerbstä-
tigen befürworten es 80 %). Erwerbstätige Eltern sind auch für andere Betreuungslösungen 
wohnortnah oder in den eigenen vier Wänden offen.  
 28 % der Familien mit einem regelmäßigen Betreuungsbedarf in einer Kindertageseinrich-
tung oder Tagespflege haben angegeben, über den regelmäßigen Bedarf hinaus auch ei-
nen unregelmäßigen Bedarf an Kinderbetreuung zu haben. Bei regelmäßig erweiterten 
Betreuungsspielräumen, mit Kernzeiten zwischen 07.00 Uhr bis 17.00 Uhr mit individueller 
Ankunftsmöglichkeit ab 06.30 Uhr sowie individueller Abholmöglichkeit nach 17.00 Uhr bis 
18.30 Uhr, würden die meisten der von den Eltern genannten unregelmäßigen Bedarfe ab-
gedeckt werden können. 
 Mit Blick auf die Arbeitsmarktbeteiligung schränken sich Eltern aufgrund nicht vorhande-
ner oder nicht ausreichender Kindertagesbetreuung ein. Sie verzichten darauf, 
• sich beruflich (weiter) zu qualifizieren,  
• in größerem Stundenumfang als bislang arbeiten zu gehen,  
• überhaupt wieder auf eine (vorherige) Arbeitsstelle zurückzukehren,  
• aus der aktuellen Arbeitslosigkeit heraus initiativ eine Arbeitsaufnahme anzugehen, 
• einen beruflichen Aufstieg anzustreben.

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IJOS GmbH 2023                      S. 9 
 In der Befragung wird berichtet, dass unflexible Kindertagesbetreuung nicht nur zu vielfälti-
gen stressigen Alltagssituationen bei der Vereinbarkeit von Beruf mit Kindern, sondern in 
Einzelfällen auch zum Verlust eines Arbeitsplatzes führt. Eine besondere Herausforderung 
für passende Betreuungsangebote benötigen Eltern im Schicht- oder Wechseldienst. Diese 
spielen in Kranken- und Pflegeeinrichtungen, im Bereich der Kindertagesbetreuung, der 
stationären Kinder- und Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe sowie schulischen Bildungs-
einrichtungen eine hervorgehobene Rolle, kommen aber auch im Handel und anderen Wirt-
schaftsbereichen vor. 
 Soweit Eltern sich zu Organisationsanforderungen der Kindertagesbetreuung konkret äu-
ßern lehnen sie einhellig eine 35-Wochenstunden-Betreuung mit geteilter Mittagszeit und 
ohne Mittagsverpflegung ab und kritisieren Schließzeitenregelungen. Sie fordern eindrück-
lich Verbesserungen im oftmals als intransparent und ungerecht wahrgenommenen Verga-
beprozess für Kindertagesbetreuungsplätze ein. Sehr stark wird ein erheblicher Ausbau an 
Plätzen und eine sehr deutliche Verbesserung des Personalschlüssels eingefordert, der 
aus Elternsicht nicht ohne eine bessere Bezahlung der Fachkräfte gelingen kann. 
 Nahezu einhellig sind Eltern, die sich zu dem Thema äußern, der Meinung, die Kostenbe-
teiligung für Kinderbetreuung vollständig abzuschaffen. Deutlich wichtiger als die Kos-
tenfrage ist den Eltern, dass es mehr Betreuungsplätze gibt, die in einem transparenteren 
und als „gerechter“ wahrgenommenen Verfahren zugänglich sind und eine flexible, stärker 
als bisher auf die individuellen Bedarfe abgestellte Betreuung ermöglichen.  
 
0.1  Aufbau des Berichtes 
Der Bericht zur Elternbefragung 2022 folgt in seinem Aufbau den „klassischen“ Berichtsformaten im 
universitär-wissenschaftlichen Raum. Kapitel 1 stellt den Anlass der Elternbefragung 2022 und das 
Erhebungskonzept vor. In Kapitel 2 wird die Beteiligung an der Befragung aufbereitet, wie gestaltete 
sich diese in der Gesamtstadt und in den einzelnen Stadtteilen. In welchem Umfang haben sich die 
Haushalte mit U6-Kindern beteiligt und wie stellt es sich für die Haushalte mit U3-Kindern dar? Wie 
haben sich Haushalte mit unterschiedlichen Bildungsniveaus beteiligt und wie stellt sich die Fami-
lien- und Erwerbssituation der Familien dar, die sich beteiligt haben? Zu diesem Zweck sind fünf 
Haushaltstypen gebildet worden, die die Familien- und Erwerbssituation abzubilden in der Lage sind. 
Zum Schluss des Kapitels wird die Aussagekraft der vorliegenden Antworten erörtert. 
Das kürzere Kapitel 3 beschäftigt sich mit den Antworten der Eltern  zur aktuellen Betreuungssitua-
tion ihrer U6 -Kinder und nur f ür die U3 -Kinder bereits mit den Wünschen, ob eine Änderung der 
Betreuungssituation ab dem dritten Lebensjahr erwünscht ist. Damit legt Kapitel 3 eine der Grund-
lagen für die Darstellung des Betreuungsbedarfes für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren in Kapitel 4.  
Dieses Kapitel stellt den Kern der Analysen ausführlich und in allen Facetten vor.  Es umfasst im 
Wesentlichen die zeitlichen und organisatorischen Erfordernisse an Kindertagesbetreuung, die sich 
aus den Antworten ergeben. Das Kapitel beginnt mit dem Bedarf an Betreuungsplätzen für U3-Kin-
der und streift bei der Gelegenheit auch das Thema Bedarfsumfang U1 -Betreuung. Die weiteren 
Unterkapitel bereiten zunächst den regelmäßig bestehenden Bedarf aus Elternsicht von Montag bis 
Freitag (Kap. 4.2) und anschließend am Wochenende (Kap. 4.2.1) auf. Kap. 4.3 beschäftigt sich mit 
den Betreuungspräferenzen und -bedarfen spätabends und nachts. In Kap. 4.4 werden die unregel-

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IJOS GmbH 2023                      S. 10 
mäßigen teils spontanen, teils periodisch wiederkehrenden Betreuungsbedarfe aufbereitet. Schließ-
lich widmet sich Kap. 4.5 dem Zusammenhang von bestimmten Lebensumständen, insbesondere 
durch Erwerbsarbeit oder Ausbildung und Größe der Familie geprägt, und einem gegenüber der 
aktuellen Betreuungssituation erweiterten Betreuungsbedarf. 
Eine Besonderheit der Elternbefragung 2022 stellen die sehr engagiert und zahlreich formulierten 
Hinweise der Eltern vorzugsweise in der offenen Schlussfrage dar. Rund 2.000 Familien haben Be-
merkungen, Hinweise und Erläuterungen zum Thema Flexibilität der Kindertagesbetreuung und ver-
schiedenen damit zusammenhängenden und weiteren Themen gegeben. Kapitel 5 fasst die Themen 
zusammen und stellt deren Kernbotschaften dar. 
Im abschließenden Kapitel 6 schließlich werden mit den Antworten auf die Arbeitshypothesen aus 
Kap. 1.2 zentrale Erkenntnisse zusammenfassend dargestellt und einige wenige Hinweise gegeben, 
wie mit den Ergebnissen und den weiteren vorhanden, sehr vielfältigen Informationen weitergear-
beitet werden könnte. 
Um den Text des Berichtes lesefreundlicher zu gestalten, sind viele Tabellen in Anlage 1 zu finden, 
deren Kernaussagen sich im Bericht ausformuliert finden.  Im laufenden Text finden sich entspre-
chende Verweise. Anlage 2 enthält das Datenschutzkonzept der Erhebung. Die Anlagen 3 und 4 
beinhalten detaillierte stadtteilbezogene Tabellen zu den Themen „Regelmäßiger Betreuungsbedarf 
für Kinder 0 bis unter 6 Jahren“ (Anlage 3) sowie zu den geäußerten Änderungswünschen beim 
Betreuungsbedarf U3 insbesondere bei bislang privat betreuten U3 -Kindern. Die Anlagen 3 und 4  
sind nützlich, wenn es um Planungsüberlegungen auf Stadtteilebene geht. Als abschließende Anla-
gen sind dem Bericht schließlich der Papierfragebogen sowie die Elternvorinformation zur Kenntnis-
nahme beigefügt. 
Nahezu jedem Teilkapitel sind gleich zu Beginn und grau unterlegt Zusammenfassungen wesentli-
cher Aussagen der nachfolgenden Absätze und zugehörigen Tabellen zu entnehmen. Um die Nach-
vollziehbarkeit zu erleichtern, sind zahlreiche Detailtabellen in den Text integriert. 
 
 
1. Anlass der Befragung und Erhebungskonzept 
Der Betreuungsbedarf von Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis zu 6 Jahren unterliegt einem zuneh-
menden Veränderungsprozess. Das hat mit den sich ändernden Anforderungen an eine berufliche 
und private Flexibilität, sich verändernden Rollenverstän dnissen und einer zunehmenden Vielfalt 
von Familien- und Lebenskonstellationen der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten zu tun. Münster 
ist nach wie vor und auf absehbare Zeit geprägt von einer wachsenden Bevölkerung. Damit gehen 
Bedarfe nach einer bestmöglichen Vereinbarkeit von Wohnen, Mobilität, Arbeit bzw. Ausbildung und 
Studium und Leben mit Kindern  einher. Einer bedarfsorientierten Betreuung von Kindern kommt 
dabei eine Schlüsselrolle zu. 
  
1.1  Anlass der Befragung 
Der Kindertagesbetreuungsbericht 20221 weist für die U3-Kinder eine Quote von 49,5 % und für die 
Ü3-Kinder eine Quote von 105,8 % aus. Etwas weniger als ein Drittel der U3-Plätze, die angeboten 
werden, werden durch die Kindertagespflege abgedeckt. Die aktuellen Planungen für weitere Plätze 
                                                
1 Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (2022), Kindertagesbetreuungsbericht 2022, Öffentliche Be-
richtsvorlage V/0209/2022

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“  
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reichen bereits bis in das Jahr 2028. Bei jeder neuen Bebauungsplanung werden benötigte Betreu-
ungsbedarfe durch das Fachamt angemeldet und Flächen für Kitabauten oder Standorte für Kinder-
tagespflegeangebote reserviert . Die derzeitigen Planungsgrundlagen be ruhen auf älteren 
Bedarfserhebungen, die qualitativ und auf Basis von Modellrechnungen fortgeschrieben worden 
sind. Es ist zu vermuten, dass sich die Betreuungsbedarfe in den letzten 5 bis 10 Jahren deutlich 
verändert haben dürften. Das hängt unter anderem mit sich verändernden Arbeitsmarktanforderun-
gen und Lebensweltkonzepten zusammen. 
Seit August 2013 besteht auch für Kinder im Alter vom vollendeten 1. Lebensjahr bis unter 3 Jahren 
ein Rechtsanspruch „ auf frühkindliche Förderung  in einer Tageseinrichtung oder in Kindertages-
pflege“ (§ 24 Abs. 2 SGB VIII). Für unter 1-Jährige gilt der Anspruch auf einen Platz in der Kinderta-
gesbetreuung unter bestimmten Bedingungen – zum Beispiel, wenn die Eltern einer Erwerbstätigkeit 
nachgehen oder arbeitsuchend sind. 
Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster kommt mit der Befragung der Eltern 
aller Kinder im Alter von bis zu 6 Jahren zu ihren Betreuungsbedarfen auch dem Auftrag aus dem 
Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (Kinderbildungs gesetz - KiBiz) - Sechs-
tes Gesetz zur Ausführung des Achten Buches Sozialgesetzbuch, § 4, Absatz 4 nach, der vorsieht, 
neben den regelmäßig erfolgenden Modellrechnungen und mehrjährigen Kinderbetreuungsbedarfs-
planungen auch turnusmäßig Befragungen von Elte rn gerade auch im Hinblick auf benötigte Öff-
nungs- und Betreuungszeiten durchzuführen. Laut KiBiz sind dabei sozialräumliche Besonderheiten 
sowie spezifische zielgruppenspezifische Belange ebenso zu berücksichtigen wie bestehende Be-
darfe für eine Kinderbetreuung am Morgen und am Abend, an den Wochenenden und in Ferienzei-
ten. (KiBiz § 4 Abs. 2 und 3)   
Die demografischen Entwicklungen sowie der bereits offenkundige Mangel an Fach - und Arbeits-
kräften auf dem Arbeitsmarkt stärken die Bedeutung des Standortfaktors Familienfreundlichkeit für 
die Stadt Münster. Die zukünftige Kindertagesbetreuung muss den Bedarfen aus Sicht aller Familien 
noch deutlicher Rechnung tragen als es bislang möglich war. Auch unter diesem Aspekt liefert eine 
Befragung der Eltern aller Kinder unter 6 Jahren wichtige Antworten für die weiteren Kinderbetreu-
ungsplanungen in Münster. 
Daher wurde im Dezember 2020 der Auftrag erteilt, alle Eltern von Kindern im Alter von 0 bis unter 
3 Jahren zu ihren Betreuungsbedarfen etwa hinsichtlich der  Betreuungszeiten und deren flexibler 
Handhabbarkeit zu befragen. Im Zuge der Fragebogenentwicklung wurde der Auftrag auf alle Eltern 
von Kindern im Alter von 0 bis unter 6 Jahren erweitert, um für die 3- bis unter 6-jährigen Kinder 
ebenfalls die tatsächlichen Bedarfe, insbesondere hinsichtlich flexibler Betreuungszeiten, zu erfah-
ren. Der Schwerpunkt für die jüngeren Kinder liegt neben den Anforderungen und Erwartungen an 
eine flexible Betreuung auch in einer genaueren Einschätzung des quantitativen sozialräumlichen 
Ausbaubedarfes. Der Schwerpunkt für die älteren Kinder liegt auf der Erhebung des sozialr äumli-
chen Flexibilisierungsbedarfes. Auf Basis der angestrebten Ergebnisse können die stadtteilbezoge-
nen Ausbauplanungen der kommenden Jahre genauer auf den tatsächlichen zu erwartenden Bedarf 
der Eltern ausgerichtet werden. 
 
1.2  Ziel und Erkenntnisinteressen 
Mit den Ergebnissen der Befragung sollen die aktuell bestehenden Handlungsziele für die Kinderta-
gesbetreuung im Stadtgebiet Münster überprüft und neu definiert werden. Daher zielt die Befragung

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darauf ab, den konkreten Bedarf der Eltern an Betreuungsplätzen in den einzelnen Stadtteilen zu 
ermitteln sowie die zeitlichen Erfordernisse der benötigten Betreuung aus Elternsicht zu erfragen.  
Der Befragung liegen dabei mehrere Hypothesen zu Grunde, die es parallel zum gewünschten wei-
teren Erkenntnisgewinn zu überprüfen bzw. zu konkretisieren gilt:   
Hypothese 1) Es gibt mehr Bedarf an U3-Betreuungsplätzen, als es aktuell U3-Plätze gibt. 
Hypothese 2) Es gibt mehr Bedarf an U3-Plätzen, als eine angestrebte U3-Betreuungsquote 
von 50 % sicherstellen würde. 
Hypothese 3) Der Bedarf an U3-Betreuungsplätzen variiert in de n unterschiedlichen Stadttei-
len. 
Hypothese 4) Die aktuelle Betreuungssituation sowohl für U3 -Kinder wie für Ü3 -Kinder ent-
spricht bei einem nicht geringen, bislang allerdings nicht genau bekannten T eil 
von Eltern nicht der gewünschten Betreuungssituation. 
Hypothese 5) Es besteht in bislang nicht genau spezifizierbarer Bedarf nach einem flexiblen 
Einsatz von gebuchten Betreuungsstunden. 
Hypothese 6) Es besteht ein, dem Umfang nach bislang nicht spezifizierbarer Bedarf an Be-
treuung zu (bislang) „untypischen“ Tageszeiten frühmorgens oder spätabends, 
an Wochenendtagen und zu Zeiten nicht -linearer Betreuungswünsche (bspw. 
alle 14 Tage samstags). 
 
1.3  Fragethemen und Sprachversionen 
Die Erhebung sollte im Rahmen einer quantitativen Studie erfolgen, um aus den Antwortdaten Ori-
entierungsgrößen für die zukünftige Bedarfsplanung zu erhalten. Qualitative Aspekte zu den beste-
henden Kinderbetreuungsbedarfen sollten im Fragebogen außen vor bl eiben. Die Erhebung von 
Bedarfen und Anforderungen aus Elternsicht an die Qualität gewünschter Kinderbetreuung über ei-
nen schriftlichen Fragebogen bietet sich auch deshalb nicht an, weil der Erhebungsweg nicht geeig-
net ist für komplexe Fragestellungen, die zudem eng mit der Berücksichtigung fachlicher Standards 
verbunden sind.  
Der zusammen mit der Fachabteilung im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Müns-
ter im ersten Halbjahr 2021 entwickelte und abgestimmte Fragebogen gliedert sich in mehrere Teile.  
Teil A enthält Fragen zu jedem einzelnen Kind unter 6 Jahren in einem Haushalt: 
o Alter 
o Aktuelle Betreuungssituation (Art, Umfang: Wochentage, Stundenumfang) 
o Betreuungswunsch (Art der gewünschten Betreuung, Alter erstmalige Betreuung, regelmä-
ßige Zeiten an allen Wochentagen, regelmäßige Flexibilisierungswünsche, Möglichkeit einer 
selbst formulierten Erläuterung oder Ergänzung, unregelmäßige Betreuungswünsche, Be-
wertung bestimmter Betreuungslösungen) 
o Änderungsumfang des Betreuungsbedarfs für jüngere Kinder (U3) ab dem 3. Geburtstag 
Teil B enthält Fragen zum Wohnort auf Ebene der Stadtteile und zur Haushaltsstruktur. Teil B wird 
nur einmal pro Haushalt ausgefüllt:

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o Zuordnung zu einem Stadtteil (aus vorgegebener Liste) 
o Anzahl Erwachsene pro Haushalt, die an der Erziehung beteiligt sind 
o Bildungsabschluss 
o Beschäftigungssituation des oder der bzw. beider Erziehungsberechtigten 
Der Fragebogen ermöglicht mit einer offenen Schlussfrage eine ergänzende Rückmeldung allge-
mein zum Thema Kinderbetreuung. 
Im amtsinternen Abstimmungsprozess, unter anderem mit den Ämtern für Gleichstellung und f ür 
Migration und Integration der Stadt Münster, wurde festgelegt, den Fragebogen auch in elf weiteren 
Sprachen zugänglich zu machen sowie die erarbeitete Sprachfassung insgesamt in einfache Spra-
che zu transferieren, um die Zugänglichkeit für alle Bevölkerungsbereiche zu gewährleisten. Die 
Abstimmung und die Umsetzung erfolgten im zweiten Halbjahr 2021. 
 
1.4  Vorbereitung und Durchführung der Befragung 
Die Befragung ist als Vollerhebung angelegt worden. Aus Datenschutzgründen und mit den zur Ver-
fügung stehenden Ressourcen sowie der Zeitplanung, einer Erhebung noch im Jahr 2022 wäre es 
nicht möglich gewesen, eine repräsentative Zufallsauswahl zu treffen, von der bei einer angestreb-
ten Rücklaufquote von 25 % anzunehmen wäre, dass sich auch ausreichend valide Aussagen für 
kleinräumigere Siedlungsstrukturen sowie Alterskohorten würden treffen lassen. Daher wurde ent-
schieden, die Befragung als Vollerhebung anzulegen, in die alle Eltern von Kindern einbezogen wer-
den, die zum Stichtag der Erhebung ausweislich des im Melderegister vorliegenden Geburtsdatums 
das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.  
Der erarbeitete und mit dem Fachamt abgestimmte Fragebogen ist im Sommer 2021 drei Familien 
mit Kindern zwischen 0 und unter 6 Jahren vorgelegt worden, mit der Bitte, ihn zu testen und Rück-
meldungen zur Handhabung zu geben. Die Rückmeldungen erfolgten im mündlichen Gespräch und 
sprachen einhellig von einer guten Verständlichkeit. Als bemerkenswert wurde hervorgehoben, dass 
der Fragebogen ermuntert, sich Gedanken über die eigenen Wünsche für eine umfassende und 
nützliche Kinderbetreuung für das eigene kleine Kind bzw. die eigenen kleinen Kinder zu machen 
und dabei auch ungewöhnliche, bislang nach Kenntnis der Eltern nicht angebotene Betreuungszei-
ten mitzubedenken. 
Im Vorfeld der Befragung sind der Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien (AKJF) und die 
AG 5 Tagesbetreuung für Kinder nach § 78 SGB VIII über die bevorstehende Befragung informiert 
worden. Die bestehenden Einrichtungen zur Kindertagesbetreuung wurden vom Amt für Kinder, Ju-
gend und Familie angeschrieben und gebeten, Eltern bei Bedarf beim Ausfüllen des Fragebogens 
zu unterstützen, ausgefüllte Fragebögen auch entgegenzunehmen und an das Fachamt weiterzu-
leiten. Dazu wurde im Vorfeld ein Anschreiben sowie ein mehrsprachiger Aushang für Kindertages-
einrichtungen entwickelt, der etwa eine Woche vor dem Beginn der Befragung Eltern auf diese 
aufmerksam machen sollte (s. Anlage). 
Die Befragung war für einen vierwöchigen Zeitraum ab Eintreffen der Unterlagen bei den Eltern 
geplant. Sie wurde über zwei Wege angeboten: als Papierfragebogen oder als Online-Fragebogen. 
Der Versand der Fragebögen und des Anschreibens erfolgte am 25. April 2022, unmittelbar nach 
Ende der Schulosterferien, durch die Poststelle der Stadt Münster; im Anschreiben an die Eltern 
wurde darum gebeten, die Fragebögen bis zum 23. Mai 2022 auszufüllen und zurückzusenden.

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Nicht überraschend kamen bis in den Juni hinein noch zahlreiche Fragebögen per Briefpost an das 
Fachamt zurück oder wurden online ausgefüllt. Alle Rückläufe bis zum 10. Juni 2022 konnten noch 
in die Auswertung einbezogen werden. Auch in den Monaten danach bis Ende November 2022 gab 
es noch vereinzelte Rückläufe von insgesamt 11 Fragebögen, die nicht mehr in die Auswertung 
einbezogen werden konnten. 
In die Befragung sind alle Kinder einbezogen worden, die zum Stichtag 31.03.2022 noch jünger als 
6 Jahre alt und damit zwischen dem 01.04.2016 und dem 31.03.2022 geboren worden und in Müns-
ter gemeldet sind. Dazu sind die Erziehungsberechtigten dieser Kinder durch die Stadt Münster per 
Briefpost angeschrieben worden. Die Adressdaten sind für diesen Zweck amtsintern vom Einwoh-
ner*innenmeldeamt (Amt 33) zur Verfügung gestellt worden. Auf Grund der vorliegenden Meldeda-
ten, die keine eindeutigen Rückschlüsse auf familiäre Strukturen enthalten, wurde für jedes Kind ein 
Fragebogen und ein Anschreiben separat verschickt. Familien mit m ehreren unter 6-jährigen Kin-
dern erhielten für jedes Kind einen separaten Brief. Das Anschreiben (s. Anlage) informiert über 
diesen Umstand ebenso wie es mehrsprachig auf die Möglichkeit hinweist, den Fragebogen online 
in elf verschiedenen Sprachen ausfüllen zu können.  
Das Anschreiben enthält ebenfalls den Hinweis auf die Freiwilligkeit einer Beteiligung sowie infor-
miert über datenschutzrechtliche Belange in einer Form, dass bei einer Beteiligung von einer infor-
mierten Einwilligung ausgegangen werden kann.2  
Die Beteiligung erfolgt auf freiwilliger Basis. Um einen möglichst hohen Rücklauf zu erreichen, wur-
den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen durch das Amt für Kinder, Jugendli-
che und Familien gebeten, Familien mit Kindern im entsprechenden Alter zu einer Beteiligung zu 
ermuntern und diese zu unterstützen (s. Anlagen). Etwa zur Mitte des Erhebungszeitraums, am 09. 
Mai 2022 wurden alle Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegepersonen und 
Fachkräfte in den Stadtteilarbeitskreisen durch das Fachamt per E -Mail an die Befragung erinnert 
und gebeten, die Eltern in ihren Einrichtungen zur Beteiligung an der Befragung zu ermuntern. Zu-
dem wurde über eine Pressemeldung noch einmal auf die laufende Befragung hingewiesen. Eine 
postalische Nachfassaktion war aufgrund der Anonymität der Befragung nicht vorgesehen. 
Der Rücklauf der ausgefüllten Papierfragebögen erfolgte auf verschiedenen Wegen, mit Rückum-
schlag per Briefpost oder per Einwurf in eine Sammelbox, die in Kindertageseinrichtungen au fge-
stellt wurden; von dort aus wurden die ausgefüllten Fragebögen an das Fachamt weitergeleitet.  
 
1.5  Datenaufbereitung und -auswertung 
Die ausgefüllten Papierfragebögen wurden von der IJOS GmbH während des Befragungszeitrau-
mes und nach dessen Beendigung mehrmals aus Münster abgeholt, ausgefüllte Haushaltsfragebö-
gen in Vorbereitung ihrer Erfassung allen Kindern einer Familie zugeordnet und anschließend zur 
Datenerfassung an die Firma Consulimus AG, Gottfried-Hagen-Str. 20, 51105 Köln übergeben wor-
den.  
Die Aufbereitung der umfangreichen und komplexen Antworten erfolgte im Wesentlichen in den Mo-
naten August bis Oktober 2022: 
o Zusammenführung der Antwortdaten aus beiden Erhebungswegen  
                                                
2 Alle Details zum Thema Datenschutz in der Befragung sind der Anlage 1 „Datenschutz“ zu entnehmen.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“  
IJOS GmbH 2023                      S. 15 
o quantitative und für die in großer Anzahl vorliegenden offenen Antworten qualitative Aufbe-
reitung, 
o eine zeit-, weil prüfungsaufwändige vertiefende Kategorienbildung: allein für die insgesamt 
mehr als 3.200 offenen Antworten wurden im Rahmen einer qualitativen Inhaltsanalyse 
(nach Mayring u. a.) zwölf aussagekräftige thematische Kategorien gebildet, geprüft und 
die komplexen Antworten den verschiedenen einzelnen Kategorien zugeordnet,  
o Entwicklung von Auswertungskategorien mit einer Kombination aus Familientypen und Er-
werbsstatus inklusive mehrerer Prüfungsschleifen mit Blick auf eine gute Aussagefähigkeit 
der Kategorien (EB-Typen) in Bezug auf die tatsächlichen Antwortdaten und  
o eine sich anschließende mehrdimensionale Analyse (Erhebungswege, Alterskohorten, 
Haushalts- und Betreuungstypen, Bildungshintergrund, Abbildung auf Ebene der Stadtteile, 
Erarbeitung von Aussagen zu einzelnen spezifischen Arbeitsformen und deren Betreuungs-
bedarfen wie z. B. Schichtdienste, Ferienbetreuung, Bedarfe nach Alterskategorien, ...), 
o Abgleich der an mehreren Stellen des Fragebogens enthaltenen tatsächlichen (teilweise 
zur Zufriedenheit gedeckten) Betreuungsbedarfe, der zusätzlich oder alternativ gewünsch-
ten Betreuungsbedarfe mit dem bislang tatsächlich gegebenen Betreuungsangebot auf 
Ebene der Stadt und der Stadtteile (Stand März 2022) inklusive Erstellung stadtteilbezoge-
ner Tabellen zu Betreuungssituation und Betreuungsbedarfen.  
Als Grundlage für einen amtsinternen Auswertungsworkshop sind umfangreiche Tabellen und Listen 
sowie erste Schlussfolgerungen erarbeitet worden. In dem auf Grund von Corona -Erkrankungen 
Ende November 2022 durchgeführten Workshop unter Beteiligung der Leiterin des Amtes für Kinder, 
Jugendliche und Familien , Frau Trockel, der Abteilungsleitung Tagesbetreuung für Kinder , Frau 
Kratz-Trutti, sowie weiterer Fachkolleg *innen Kindertages einrichtungen, Kindertagespflege und 
Kita-Planung wurden die Analyseergebnisse eingeordnet, validiert und anschließend der Endbericht 
erstellt. Die Ergebnisse wurden im Januar bzw. Mai 2023 in der AG 5 nach §78 SGB VIII (Tagesbe-
treuung für Kinder) sowie im Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien (AKJF) vorgestellt.  
Die rund 2.000 offenen Antworten, die von Eltern mit der Schlussfrage formuliert worden sind, sind 
dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien zur fachlichen Kenntnisnahme in einer stadtteil- und 
themenbezogenen Liste zur Verfügung gestellt worden. Der Du ktus der Elternbeiträge fordert ein 
solches Vorgehen. Datenschutzbelange werden nicht verletzt. Insoweit einzelne Einrichtungen aus-
drücklich kritisch oder auch positiv benannt werden, handelt es sich um Meinungsäußerungen ein-
zelner Eltern, die den Fragebog en nutzen möchten, sich mit ihrem Anliegen direkt an das Amt für 
Kinder, Jugendliche und Familien zu wenden.

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IJOS GmbH 2023                      S. 16 
2. Beteiligung an der Befragung – Aussagekraft der Daten 
Insgesamt verschickt worden sind Fragebögen an die Eltern von 16.755 Kindern, die im Zeitraum 
01.04.2016 bis 31.03.2022 geboren worden sind und am 31.03.2022 in Münster gemeldet waren. 
Nicht zugestellt werden konnten 344 (2,1 %). Insgesamt waren damit 16.411 Fragebögen im Feld. 
Zu 5.147 Kindern liegen (mindestens teilweise) ausgefüllte Fragebögen vor. 52 % der Fragebögen 
mit Altersangaben betreffen U3-Kinder, 48 % die ältere Kohorte. 
17 % der Fragebögen zu den einzelnen Kindern (868) wurden online, 83 % (4.279) als Papier-
fragebogen bearbeitet. 
Die Befragung war terminiert 25. April bis 23. Mai 2022, weitere Rückläufe bis einschließlich 09. 
Juni wurden noch berücksichtigt. 
Die Beteiligungsquote liegt stadtweit bei 31,4 %. Damit liegen Aussagen zu Betreuungsbedarf für 
knapp ein Drittel der Kinder zwischen 0 und 6 Jahren in Münster vor. Bei jüngeren Kindern unter 
3 Jahren liegt sie bei 32,2 %, bei der älteren Kohorte bei 29,3 %. 
Der Anteil Online-Beteiligung von Familien (mit einem oder mehreren Kindern U6) liegt stadtweit 
bei 16 %, der höchste Anteil liegt bei 19 bis 20 % im Innenstadtring und in Gelmer-Dyckburg und 
der niedrigste mit 9 bis 10 % in Nienberge und Angelmodde 
Lediglich in 28 Fällen wurden fremdsprachige Online-Fragebögen genutzt, größtenteils in engli-
scher sowie je eine Handvoll in russischer, türkischer und arabischer Sprache. 
Insgesamt hat es eine gute Beteiligung aus der Elternschaft gegeben. Die vorliegenden Antworten 
ermöglichen durchweg belastbare Aussagen zu den Betreuungsbedarfen bei allen U6-Kindern bis 
hin auf Ebene der Stadtteile auch altersdifferenziert U3 und 3 bis 6 Ja hre alt sowie bezogen auf 
die regelmäßigen und unregelmäßigen Betreuungsanforderungen einer gelingenden Vereinbar-
keit von Ausbildung, Beruf und Familie. 
Fast 50 % aller Familien haben in der offenen, neutral formulierten Schlussfrage teilweise sehr 
ausführliche Hinweise, Kommentare und erläuternde Anforderungen zur öffentlichen Kindertages-
betreuung in Münster formuliert. Zusätzlich hat etwa jede vierte Familie zusätzlich Einblicke in ihre 
unregelmäßig vorkommenden Betreuungsbedarfe (Frage 10) formuliert. Das ist eine bemerkens-
wert hohe Beteiligung, die sicherlich auch als Erwartungsdruck der Elternschaft an Verwaltung 
und Politik interpretiert werden darf. Für die Aufbereitung der regelmäßigen und auch unregelmä-
ßigen Betreuungsbedarfe liefern die vielen Antworten wichtige Hintergründe, Begründungen und 
Erläuterungen, teilweise auch bezogen auf einzelne Stadtteile. 
 
Mit Stand 31. März 2022 lagen Meldeadressdaten zu 16.755 Kindern im Alter von 0 bis zum noch 
nicht vollendeten 6. Lebensjahr vor. Zu jedem Kind wurden ein einzelner Fragebogen sowie ein 
Anschreiben an die Familien verschickt. 2,1 % der Briefe konnten postalisch nicht zugestellt werden 
und kamen zum Absender zurück. Die Rückläufe lassen sich nur nach Postleitzahlbezirken darstel-
len. Einzelne Stadtteile sind dabei auch mehreren Postleitzahlbezirken zugeordnet. Die Verteilung 
der Rückläufe zeigt keine größeren Auffälligkeiten auf. Am ehesten interessant scheinen die knapp 
fünfzig Rückläufe aus dem Postleitzahlbezirk 48167, der den größten Teil von Angelmodde, Grem-
mendorf und Wolbeck einschließt. Von den 2.165 Kindern, die zum 31.03.2022 in den drei Stadttei-
len insgesamt gemeldet waren, sind damit postalisch weniger als 2,2 % nicht erreicht worden. Das 
entspricht in etwa dem stadtweiten Durchschnitt. Die nicht zugestellten Fragebögen führen zu keiner 
relevanten Verzerrung der Aussagen.3 
                                                
3 Siehe dazu auch Anlage 1 mit weiteren Tabellen.

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Insgesamt konnten Fragebögen zu 5.147 Kindern in die Analyse mit einbezogen werden. Das ent-
spricht einer Beteiligungsquote von 31,4 % bezogen auf die Gesamtzahl tatsächli ch zugestellter 
Fragebögen4. Etwas mehr als die Hälfte der ausgefüllten und in die Analyse einbezogenen Frage-
bögen (52 %) betrafen Kinder zwischen 0 und unter 3 Jahren, etwas weniger als die Hälfte die ältere 
Kohorte (48 %). Will man altersspezifische Beteiligungsquoten abschätzen, so gelingt dies allerdings 
nur annäherungsweise im Vergleich mit den statistischen Daten zur Wohnbevölkerung am 
31.03.2022.5 Die Statistik verzeichnet zum Stichtag 31.03.2022 16.966 Kinder im Alter von 0 bis 
unter 6 Jahren. Tatsä chlich verschickt werden konnten von der Poststelle mittels der mit Stichtag 
31.03.2022 zur Verfügung gestellten Daten der Meldebehörde 16.755 Fragebögen. Ein direkter Be-
zug wird daher nicht möglich sein, Nach einer gewichteten Abschätzung liegt die Beteiligungsquote 
bei jüngeren Kindern unter 3 Jahren bei 32,2 %, bei der älteren Kohorte bei 29,3 %. Damit liegt sie 
bei den U3-Kindern um fast 10 % höher als bei den 3- bis unter 6-Jährigen. Die Aussagekraft ist für 
beide Altersgruppen ausreichend groß. Dass s ie bei den jüngeren höher ausfällt entspricht der In-
tention der Erhebung, die Datengrundlagen für die Kinderbetreuungsplanung insbesondere hinsicht-
lich des zu deckenden tatsächlichen Bedarfes bei den U3 -Kindern im Vergleich zur aktuellen 
Bedarfsdeckungsquote von gut 48 % erbringen sollte. 
 
Verteilung der Fragebögen nach Alter und Geburtsjahr (Stichmonat zur Altersberechnung 04/2022) 
Alter absolut % 
< 1 Jahr alt 876 17 % 
1 bis < 2 Jahre alt 924 18 % 
2 bis < 3 Jahre alt 853 17 % 
3 bis 6 Jahre alt 2.421 48 % 
keine Eintragung 73 - 
Gesamt 5.147 100 % 
Bezugsgröße: 5.074 
Geburtsjahr absolut % 
2015 12 0,2 % 
2016 581 11 % 
2017 760 15 % 
2018 817 16 % 
2019 852 17 % 
2020 899 18 % 
2021 897 18 % 
2022 256 5 % 
Tabelle 1: Verteilung nach Geburtsjahr und Alter 
 
                                                
4 16.755 verschickte Fragebögen, 344 nicht zustellbare Fragebögen ergeben 16.411 zugestellte Fragebögen. 5.147 Fra-
gebögen im Rücklauf entsprechen 31,4 %. 
5 Quelle: Stadt Münster - Stadtplanungsamt, Informationsmanagement und Statistikdienststelle, Wohnberechtigte Bevöl-
kerung in Münster am 31.03.2022

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Von den insgesamt 696 Familien, die Fragebögen für ein oder mehrere Kinder online bearbeitet 
haben, haben 28 Fragebögen in anderen Sprachen genutzt.6 
17 % aller Fragebögen zu Kindern sind über den Online -Weg bearbeitet worden, die übrigen 83 % 
über Papierfragebögen. Da einige Familien mehrere Kinder im Alter von 0 bis unter 6 Jahren hatten, 
wurden in diesen Familien mehrere Fragebögen ausgefüllt.  
 
Anzahl der Fragebögen und beteiligter Familien – Überblick 
Anzahl eingegangener und auswertbarer Fragebögen 
(= Anzahl der Kinder) 
Anzahl sich  
beteiligender Familien 
Online 868 17 % 696 
Papierfragebögen 4.279 83 % 3.589 
Gesamt 5.147  4.285 
Tabelle 2: Fragebögen und beteiligte Familien – Überblick 
 
Über die ergänzenden Angaben zum Wohnortstadtteil der ausfüllenden Familie kann dargestellt 
werden, wie sich die Nutzung des Online-Weges bzw. der Papierfragebögen stadteilbezogen unter-
scheidet. Zwischen den Stadtteilen differiert die Online -Beteiligung zwischen sehr niedrigen 9 % 
bzw.10 % bei den ausgefüllten Fragebögen aus Nienberge und Angelmodde und niedrigen 19 % 
bzw. 20 % bei denen aus dem Innenstadtring bzw. Gelmer-Dyckburg. Es ist darüber hinaus festzu-
stellen, dass es über den Online-Weg ein höheres Maß an nicht eingetragenen Angaben zum Woh-
nort gibt.7  
 
2.1 Beteiligung in den Stadtteilen 
Die Stadtteile mit der höchsten absoluten Beteiligung sind Innenstadtring (737 Kinder), Mitte-Nord 
(609 Kinder), Mitte-Süd (508 Kinder), Hiltrup (401 Kinder), Gievenbeck (330 Kinder); die Antwor-
ten aus diesen fünf Stadtteilen bilden 52 % aller Antworten zu Betreuungsbedarfen von Kindern 
U6 ab. Die Antworten aus den übrigen 16 Stadtteilen bilden 48 % ab. 
Die Beteiligungsquoten bei den U3-Kindern liegen in 11 Stadtteilen zwischen 25 % und 32% nah 
beieinander. Lediglich in Sentrup, Coerde, Kinderhaus und Gelmer-Dyckburg liegen sie bei etwas 
unter einem Viertel, wohingegen sie in Albachten, Nienberge, Sprakel und Gremmendorf bei gut 
einem Drittel und in der Spitze in Mitte-Nord gar bei 44 % Beteiligung liegen. In Mitte-Nord ist auch 
die Beteiligungsquote bei den 3 bis 5-Jährigen mit 33 % deutlich über dem Gesamtdurchschnitt, 
übertroffen noch von Sentrup und Nienberge. Besonders niedrig liegt die Beteiligung i n Hiltrup, 
Amelsbüren und Kinderhaus mit gut einem Fünftel. Eine Sonderstellung nimmt Berg Fidel ein, hier 
liegen beide Beteiligungsquoten unter 10 % der Wohnbevölkerung im gleichen Alter. In Berg Fidel 
sollte diese sehr geringe Beteiligung zu einer sehr z urückhaltenden Bewertung der Ergebnisse 
führen. Es ist zu beachten, dass zu 73 Kindern (1,4 % der Antworten) keine Altersangabe vorliegt 
und Fragebögen zu weiteren 69 Kindern einbezogen sind (1,3 %), die 6 Jahre + x Monate alt sind 
Die Stadtteile mit einer niedrigen Zahl bearbeiteter Fragebögen sind: Berg Fidel mit 35, Sentrup 
mit 75, Sprakel mit 84 und Amelsbüren mit 93. 
                                                
6 Siehe dazu auch Anlage 1 mit weiteren Tabellen. 
7 Siehe dazu auch Anlage 1 mit weiteren Tabellen.

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81 % aller Familien, die sich beteiligt haben, haben 1 Kind unter 6 Jahren, 18 % haben 2 Kinder 
unter 6 Jahren und 1 % haben 3 Kinder unter 6 Jahren. In Mauritz-Ost liegt der Anteil der Familien 
mit 2 Kindern U6 bei 29 %, in Coerde und Gelmer-Dyckburg bei 11 % bis 12%. 
Die Aussagen in den Stadtteilen Innenstadtring und Mitte -Nord (und auch tendenziell Mitte-Süd) 
beruhen in einem deutlich st ärkeren Maße als in der Gesamtstadt auf Angaben zu sehr jungen 
Kindern zwischen 0 und 1 bzw. 1 und 2 Jahre alt. In Sprakel, Nienberge, Roxel und Handorf 
beruhen die Aussagen zu Kindern, die jünger als 1 Jahr alt sind auf einem unterdurchschnittlichen 
Anteil. In den Stadtteilen Roxel, Sentrup, Angelmodde, Gelmer -Dyckburg und Handorf beruhen 
die Aussagen auf einem besonders hohen Anteil an Antworten zu 3 bis 6-jährigen Kindern. 
 
Die Beteiligung fällt in nahezu allen Stadteilen mit Ausnahme von Berg Fidel ausreichend hoch oder 
gut aus. Die Stadtteile weisen unterschiedlich hohe Bevölkerungszahlen im Alter von 0 bis unter 6 
Jahren auf. In noch etwas stärkerer Weise als in der Bevölkerungsstatistik (49 %) decken die Ant-
worten aus den Stadtteilen Innenstadtring, Mitte-Nord, Mitte-Süd, Hiltrup und Gievenbeck 52 % der 
vorliegenden Antworten ab. In diesen Stadtteilen haben sich mit Ausnahme von Gievenbeck Eltern 
mit sehr jungen Kindern in einem besonders starken Maße beteiligt. Von insgesamt 5.147 vorliegen-
den Fragebögen beziehen sich 69 auf Kinder, die im April 2022 rechnerisch bereits, allerdings ge-
rade eben,  das 6. Lebensjahr vollendet hatten. Die geringe Zahl wird für die weitergehenden 
Auswertungen der Kohorte der 3- bis unter 6-Jährigen zugerechnet. Auch auf Ebene der Stadtteile 
führt dies zu keiner Verzerrung der Ergebnisse, da sich diese Fragebögen auf fast alle Stadtteile mit 
jeweils sehr geringen absoluten Zahlen verteilen.8 
Auch wenn sich die weitere Analyse im Wesentlichen auf die beiden Alterskohorten 0 bi s unter 3 
Jahre alt und 3 bis unter 6 Jahre alt konzentrieren wird, ist es doch von Interesse, zu sehen, in 
welchen Stadtteilen sich in einem besonderen Maße Eltern von sehr jungen Kindern bzw. in welchen 
Stadtteilen sich in stärkerem Maße Eltern von Ü3 -Kindern beteiligt haben. In Innenstadtring, Mitte-
Nord und Mitte -Süd haben sich in einem besonders hohen Maße Eltern mit Kindern beteiligt, die 
jünger als 1 Jahr alt sind oder die zwischen 1 und unter 2 Jahren alt sind. In diesen Stadtteilen haben 
die vorliegenden Fragebögen von Kindern zwischen 3 und unter 6 Jahren ein entsprechend gerin-
geres Gewicht.  
Anders stellt es sich etwa in den Stadtteilen Roxel, Sentrup, Gelmer -Dyckburg, Angelmodde und 
Handorf dar. In diesen Stadtteilen bilden Fragebögen zu 3 bis un ter 6-jährigen Kindern mit knapp 
unter 60 % bis knapp über 60 % den Hauptteil der Elternantworten. Dies sollte bei altersübergrei-
fenden Aussagen zu einzelnen Stadtteilen bedacht werden.9  
Für eine Abschätzung stadtteilbezogener Beteiligungsquoten wird die vorliegende Statistik der 
Wohnbevölkerung herangezogen. Dieser sind stadtteilbezogene Angaben zum Alter der Wohnbe-
völkerung zwischen 0 bis 2 Jahren und zwischen 3 bis 5 Jahren zum Stichtag 31.03.2022 zu ent-
nehmen. Bei der weiteren Analyse ist zu berücksichtigen, dass die Gesamtzahl der 0 bis 5-jährigen 
Kinder in dieser Statistik mit 16.966 angegeben ist, während für diese Altersgruppe Adressen von 
16.755 Kindern dieser Altersgruppe zum Versand zur Verfügung gestellt werden. Zudem liegen nicht 
für alle Fragebögen, die in die Analyse einbezogen werden, auch Angaben zum Alter des Kindes 
und in einem etwas größeren Maße zum Wohnstadtteil vor. Durch diese Statistikeffekte sind die 
                                                
8 Siehe dazu auch Anlage 1 mit weiteren Tabellen. 
9 Siehe dazu auch Anlage 1 mit weiteren Tabellen.

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Beteiligungsquoten auf Ebene der einzelnen Stadtteile leicht unterschätzt. Das Ausmaß der Unter-
schätzung lässt sich daran ermessen, dass sich aus den vorliegenden Fragebögen, in denen Anga-
ben sowohl zum Alter des Kindes wie gleichzeitig auch zum Wohnortstadtteil vorliegen, eine 
summarische Beteiligungsquote von 31 % bei den U3-Kindern und von 28 % bei den 3- bis unter 6-
Jährigen errechnen lässt. Berücksichtigt man jedoch auf Ebene der Gesamtstadt diejenigen, die 
keine Angaben zum Wohnstadtteil gemacht haben, verteilt die wenigen Fälle, in denen keine Alters-
angaben vorliegen analog der Altersverteilung der Bevölkerungsstatistik auf die beiden Alterskohor-
ten und bezieht dies auf die tatsächlich verschickten Fragebögen als Grundgesamtheit, so liegt die 
tatsächliche Beteiligungsquote stadtweit bei den U3-Kindern bei etwas über 32 % und bei der älteren 
Kohorte bei etwas über 29 %. Diese Methode der Abschätzung ist auf Ebene der Stadtteile nicht 
möglich. Es ist davon auszugehen, dass die Beteiligungsquote auf Ebene der Stadtteile tatsächlich 
leicht um durchschnittlich ein Prozent höher ausfällt, als es sich mit den vorhandenen Daten abbilden 
lässt. Grundsätzlich ändert das nichts wesentlich an den Aussagen auf Ebene der Stadtteile. 
Die Beteiligungsquoten bei den U3-Kindern liegen in 11 Stadtteilen zwischen 25 % und 32% nah 
beieinander. Lediglich i n Sentrup, Coerde, Kinderhaus und Gelmer -Dyckburg liegen sie zwischen 
einem Fünftel und einem Viertel, wohingegen sie in Albachten, Nienberge, Sprakel und Gremmen-
dorf bei etwas mehr als einem Drittel und in der Spitze in Mitte-Nord gar bei 44 % Beteiligung liegen.  
In Mitte-Nord ist auch die Beteiligungsquote bei den 3  bis 5-Jährigen mit 33 % deutlich über dem 
Gesamtdurchschnitt, übertroffen noch von Sentrup und Nienberge. Besonders niedrig liegt die Be-
teiligung in dieser Alterskohorte in Hiltrup, Amelsbüren und Kinderhaus mit gut einem Fünftel und in 
Coerde mit gerade einmal 15 %.  
Eine Sonderstellung nimmt Berg Fidel ein, hier liegen beide Beteiligungsquoten unter 10  % der 
Wohnbevölkerung im gleichen Alter. In Berg Fidel sollte diese sehr geringe Beteiligung zu einer sehr 
zurückhaltenden Bewertung der Ergebnisse führen. Es ist zu beachten, dass zu 73 Kindern (1,4 % 
der Antworten) keine Altersangabe , zu 252 Kindern (4,9 % der Antworten) keine Angaben zum 
Wohnstadtteil vorliegen und Fragebögen zu weiteren 69 Kindern in die inhaltlichen Analysen einbe-
zogen sind (1,3 %), die 6 Jahre + x Monate alt sind.10 
 
2.2  Anzahl der U6-Kinder im Haushalt 
Die Verteilung der Antworten von Familien mit 1, 2 oder 3 Kindern U6 stellt sich in nahezu allen 
Stadtteilen sehr ähnlich dar. Ausnahmen sind Mauritz-Ost mit einem Anteil von Familien mit zwei 
U6-Kindern sehr deutlich über dem Stadtdurchschnitt sowie Gelmer -Dyckburg, Coerde und Kin-
derhaus, in denen diese Anteile im Vergleich zum stadtweiten Wert sehr deutlich niedriger liegen. 
Zu Berg Fidel liegen zu wenige Rückläufe vor.11 
 
2.3 Familien- und Erwerbssituation 
Rund 91 % der Antworten kommen aus Familien, in denen sich zwei Erwachsene um die Kinder 
kümmern. Nach der rechtlichen Stellung zueinander wurde nicht gefragt. 6 % sind Alleinerziehen-
den-Haushalte und in 2 % leben drei und mehr Erwachsene, die sich um die Kinder kümmern. 
Auch über diesen dritten Familientyp liegen nur für bis zu zwei Erwachsenen Antworten zur Er-
werbssituation vor, nicht zu weiteren Erwachsenen, die in den Familien ebenfalls leben.  
                                                
10 Siehe dazu auch Anlage 1 mit weiteren Tabellen. 
11 Siehe dazu auch Anlage 1 mit weiteren Tabellen.

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Aus den differenziert erfragten Antworten zur Erwerbssituation der ausfüllenden Person und zum 
oder zur Partner*in wird deutlich, dass die Fragebögen vermutlich überwiegend von Müttern be-
antwortet worden sind. Vollzeit -Erwerbstätigkeit mit kleinen Kindern ist bei Vätern immer noch 
deutlich stärker ausgeprägt als unter Müttern, bei der Nutzung der Elternzeit verhält es sich immer 
noch umgekehrt. Für weitere Auswertungen wird davon abgesehen, zwischen Befragte*r / Part-
ner*in zu unterscheiden und auf die Erwerbssituation von Familien in Verbindung mit der Größe 
der Familien, festgemacht an der Zahl Erwachsener, abgestellt. Dafür sind fünf Erwerbstypen (EB-
Typen) gebildet worden.   
Etwa 4 % der Antworten zum Betreuungsbedarf der U6 -Kinder kommen aus Alleinerziehenden-
Haushalte, die arbeiten oder in Ausbildung sind, weitere 2 % aus Alleinerziehenden-Haushalten, 
die weder erwerbstätig noch in Ausbildung sind. Beide Kategorien sind in absoluten Zahlen um-
fangreich genug, um auf Ebene der Gesamtstadt Aussagen zu deren Betreuungspräferenzen zu 
machen. Eine Auswertung auf Stadtteilebene hat allerdings nur eine sehr geringe Aussagekraft. 
 
Die größte Gruppe der U6-Kinder (60 %) lebt in Haushalten, in denen beide oder mindestens zwei 
Erwachsene gleichzeitig arbeiten oder in Ausbildung sind. Etwas weniger als ein Drittel (30 %) 
lebt in Mehrpersonenhaushalten, in denen genau eine Person erwerbstätig oder in Ausbildung ist. 
Die übrigen 5 % leben in Haushalten, in denen aktuell keine der erwachsenen Familienmitglieder 
erwerbstätig oder in Ausbildung ist.  
Die Verteilung der EB -Typen zeigt keine wesentlichen Unterschiede, betrachtet man die Vertei-
lung auf der Ebene der Familien oder der Kinder.   
Bei der Betrachtung der EB -Typen auf Stadtteilebene fäll t folgendes auf: In Coerde und Angel-
modde gibt es in leicht stärkerem Maße auch Antworten aus Alleinerziehendenhaushalten (aller-
dings in absoluten Zahlen jeweils eher wenige). Die Antworten aus Coerde sind deutlich stärker 
als im gesamtstädtischen Durchsch nitt geprägt durch Haushalte, in denen nur eine Person der 
Erwerbsarbeit nachgeht (44 % der Haushalte) während in Roxel und Amelsbüren in deutlich hö-
herem Maße als im gesamtstädtischen Durchschnitt Haushalte die Antworten prägen, in denen 
beide erwerbstätig oder in Ausbildung sind (66 % / 67 %).  
Hinweis: Die Angaben zu „Mutterschutz / Elternzeit“ werden in allen Fällen kombiniert mit einer 
der anderen Erwerbskategorien. 
Ergänzend zu den Betreuungsbedarfen der Kinder wurde darum gebeten, auch einige Angaben zum 
Haushalt zu machen, in dem das Kind lebt. Lediglich 4 % der 4.285 Haushalte (Familien), die sich 
an der Befragung beteiligt haben, machten keine Angaben dazu, wie viele Erwachsene zusammen 
mit dem Kind leben. In 6 % aller Fälle mit Angaben dazu, handelt es sich um einen Alleinerziehen-
denhaushalt. In nahezu allen anderen Fällen, 91 %, leben die Kinder in einem Haushalt mit zwei 
Erwachsenen; weitergehende Angaben zum Familienstand waren nicht Teil der Befragung. I n 52 
Fällen, das entspricht gut 1 % aller antwortenden Haushalte leben drei Erwachsene im Haushalt und 
in weiteren 42 Fällen (1 %) mehr als drei Personen. In einem Teil der Haushalte lebten zum Zeitpunkt 
der Befragung mehrere U6-Kinder; daher ist von Interesse, wie sich die Kinder auf die Familientypen 
verteilen. Hierbei ist festzustellen, dass sich keine wesentlichen Abweichungen feststellen lassen, 6 
% der Kinder, zu denen Fragebögen vorliegen, leben in Alleinerziehendenhaushalten, 2 % in Haus-
halten mit drei und mehr Erwachsenen und alle übrigen in Haushalten mit genau zwei Erwachse-
nen.12 
                                                
12 Siehe dazu auch Anlage 1 mit weiteren Tabellen.

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IJOS GmbH 2023                      S. 22 
Verteilung Kinder auf Familientypen  
Familientyp 
Anzahl Kinder  
absolut % 
Alleinerziehend 285 6 % 
zwei Erwachsene  4.542 92 % 
drei Erwachsene und mehr  104 2 % 
keine Eintragung  216 - 
Gesamt  5.147 100 % 
Bezugsgröße 4.931 
Tabelle 3: Verteilung Kinder auf Familientypen   
 
Im Fragebogen konnten darüber hinaus Angaben zum bestehenden Erwerbsstatus zum Zeitpunkt 
der Befragung getrennt nach der Person, die den Fragebogen beantwortet und zum oder zur jewei-
ligen Partner*in angegeben werden. In lediglich 5,5 % aller Fälle, wurde die Frage für die ausfüllende 
Person nicht beantwortet, unter Berücksichtigung der Alleinerziehenden in 11,5 % ni cht für Part-
ner*in. Die nach Personen getrennten Angaben zum Erwerbsstatus legen nahe, dass die Fragebö-
gen in Haushalten mit mehreren Erwachsenen in größerem Umfang von Müttern ausgefüllt worden 
sind als von Vätern. Das lässt allerdings keinen Schluss dara uf zu, ob die ausfüllende Person die 
Fragen allein oder in Absprache ausgefüllt hat.  
Nahezu 90 % der Partner*innen sind erwerbstätig (oder selbständig tätig), weitere 3 % in Ausbildung, 
Schule oder Studium, in nur 4 % erwerbslos oder nicht (mehr) berufstä tig. Für diese Gruppe liegt 
nur in 5 % der Fälle parallel eine Mutterschutz- oder Elternzeit vor. Die ausfüllenden Personen („Be-
fragte*r“) sind nur zu zwei Drittel erwerbstätig (oder selbständig tätig), weitere 4 % in Ausbildung, 
Schule oder Studium und eb enfalls in geringem Umfang erwerbslos oder nicht (mehr) berufstätig. 
Allerdings ist jede vierte der ausfüllenden Personen in Mutterschutz oder Elternzeit. 
 
Erwerbsstatus im Haushalt - Befragte*r / Partner*in 
Status 
Befragte*r Partner*in 
absolut  % absolut %  
erwerbstätig o. selbstständig  2.872 66 % 3.271 89 % 
in Ausbildung / Schule o. Studium  175 4 % 125 3 % 
erwerbslos 137 3 % 95 3 % 
Mutterschutz o. Elternzeit  1.079 25 % 174 5 % 
nicht (mehr) berufstätig 96 2 % 29 1 % 
keine Eintragung  254 - 777 - 
Gesamt* 4.613 100 % 4.471 100 % 
Bezugsgröße  4.359 3.694 
* Mehrfachangaben je Person 
Tabelle 4: Erwerbsstatus im Haushalt - Befragte*r / Partner*in

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IJOS GmbH 2023                      S. 23 
Um für die Analyse der Antworten zu den Betreuungsbedarfen für die Praxis aussagekräftige Kate-
gorien zu bilden, sind die Antworten zum Erwerbsstatus der einzelnen Erwachsenen eines gemein-
samen Haushaltes im nächsten Schritt auf Ebene der Haushalte zusammengeführt worden. 13 Am 
Ende des schrittweisen Vorgehens stand die Bildung von fünf „Haushaltstypen nach Erwerbs- bzw. 
Beschäftigungskonstellation“ (EB-Typen). Die anschließende Prüfung, ob durch die Bildung der fünf 
EB-Typen wesentliche Detailinformationen „unterhalb“ dieser fünf EB-Typen verloren gehen, ergab 
eine gute Tragfähigkeit für weiterführende Aussagen. Für die Kategorisierung der Erwerbs- und Be-
schäftigungskonstellation ist davon ausgegangen worden, dass es für den Betreuungsbedarf selbst 
weniger von Bedeutung, ob dieser auf eine ausgeübte Berufstätigkeit, oder Selbständigkeit oder auf 
ein betriebliches oder (hoch-)schulisches Ausbildungsverhältnis zurückgeht. Die EB-Typen definie-
ren und verteilen sich folgendermaßen: 
o EB 11: Alleinerziehenden-Haushalt, in der sie oder er erwerbstätig oder selbstständig ist 
oder sich in Ausbildung, Schule oder Studium befindet. 4 % aller Haushalte, zu denen An-
gaben vorliegen, sind dieser Kategorie zugeordnet; ebenfalls 4 % aller Kinder, zu denen 
Fragebögen vorliegen, lebt in einem solchen Haushalt. 
o EB 10: Alleinerziehenden-Haushalt, nicht erwerbstätig oder selbstständig und nicht in Aus-
bildung, Schule oder Studium; diese Kategorie enthält auch diejenigen Alleinerziehenden-
Haushalte, zu denen keine Angaben zum Erwerbsstatus gemacht worden sind. 2 % aller 
Haushalte, zu denen Angaben vorliegen, sind dieser Kategorie zugeordnet; ebenfalls 2 % 
aller Kinder, zu denen Fragebögen vorliegen, lebt in einem solchen Haushalt. 
o EB 231: Haushalt mit zwei bis drei und mehr Erwachsenen im Haushalt, in dem genau 1 
Person erwerbstätig oder selbstständig ist oder sich in Ausbildung, Schule oder Studium 
befindet. 29 % aller Haushalte, zu denen Angaben vorliegen, sind dieser Kategorie zuge-
ordnet; 30 % aller Kinder, zu denen Fragebögen vorliegen, lebt in einem solchen Haushalt. 
o EB 232: Haushalt mit zwei bis drei und mehr Erwachsenen im Haushalt, in dem zwei Per-
sonen jeweils entweder erwerbstätig oder selbstständig sind oder sich in Ausbildung, 
Schule oder Studium befinden. 60 % aller Haushalte, zu denen Angaben vorliegen, sind 
dieser Kategorie zugeordnet; ebenfalls 59 % aller Kinder, zu denen Fragebögen vorliegen, 
lebt in einem solchen Haushalt. 
o EB 230: Haushalt mit zwei bis drei und mehr Erwachsenen im Haushalt, in dem keine Per-
son erwerbstätig oder selbstständig ist oder sich in Ausbildung, Schule oder Studium befin-
det. 5 % aller Haushalte, zu denen Angaben vorliegen, sind dieser Kategorie zugeordnet; 
ebenfalls 5 % aller Kinder, zu denen Fragebögen vorliegen, lebt in einem solchen Haushalt. 
Das Item Mutterschutz / Elternzeit lässt sich vollständig den aufgeführten EB-Typen zuordnen. Für 
die weitere Analyse der Antwortdaten werden Haushalte, in denen sich eine Person auch in Mutter-
schutz / Elternzeit befindet nicht getrennt betrachtet. Für den Betreuungsbedarf bei kleinen Kindern 
kann das zwar aus Familiensicht vorübergehend durchaus relevant oder zumindest entlastend sein, 
für die Planung von Kinderbetreuung ist ein solcher eng befristete Umstand aber nicht von Bedeu-
tung. 
 
                                                
13 Siehe dazu auch Anlage 1 mit den Tabellen zur Verteilung der Antworten zum Erwerbsstatus von befragter Person und 
Partner*in nach Familientypen.

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Haushalte und Erwerbstätigkeit  
Haushalte nach EB*-Typen (n = 4.285, 173 "keine Eintragung") absolut % 
EB 11:  
erwerbstätig o. selbstständig ODER in Ausbildung / Schule o. Studium        
(Alleinerziehend) 
163 4 % 
EB 10:  
NICHT erwerbstätig o. selbstständig UND NICHT in Ausbildung / Schule       
o. Studium (und k. Angabe zum Erwerbstyp) (Alleinerziehend) 
98 2 % 
EB 231:  
genau 1 P. erwerbstätig o. selbstständig ODER in Ausbildung / Schule          
o. Studium (2-3 und mehr Erwachsene im Haushalt) 
1.188 29 % 
EB 232:   
beide P. jeweils entweder erwerbstätig o. selbstständig ODER in Ausbildung / 
Schule o. Studium (2-3 und mehr Erwachsene im HH) 
2.448 60 % 
EB 230:  
keine P. erwerbstätig o. selbstständig ODER in Ausbildung / Schule                
o. Studium (2-3 und mehr Erwachsene im Haushalt) 
215 5 % 
Gesamt 4.112 100 % 
*EB = Erwerbs- bzw. Beschäftigungskonstellation   
Tabelle 5: Erwerbstätigkeit - Haushalte   
 
Die Kinder zu denen Fragebögen vorliegen, verteilen sich sehr ähnlich auf die  verschiedenen EB-
Typen:  
Kinder in Haushalten und Erwerbstätigkeit 
EB-Typen (n = 5.147, 216 „keine Eintragung“)  absolut % 
EB 11:  
erwerbstätig o. selbstständig ODER in Ausbildung / Schule o. Studium          
(Alleinerziehend) 
177 4 % 
EB 10:  
NICHT erwerbstätig o. selbstständig UND NICHT in Ausbildung / Schule               
o. Studium (und k. Angabe zum Erwerbstyp) (Alleinerziehend) 
108 2 % 
EB 231:  
genau 1 P. erwerbstätig o. selbstständig ODER in Ausbildung / Schule           
o. Studium (2-3 und mehr Erwachsene im Haushalt) 
1.472 30 % 
EB 232:   
beide P. jeweils entweder erwerbstätig o. selbstständig ODER in Ausbildung  / 
Schule o. Studium (2-3 und mehr Erwachsene im HH) 
2.918 59 % 
EB 230:  
keine P. erwerbstätig o. selbstständig ODER in Ausbildung / Schule               
o. Studium (2-3 und mehr Erwachsene im Haushalt) 
256 5 % 
Gesamt (mit Angaben) 4.931 100 % 
Tabelle 6: Kinder, Erwerbstätigkeit - Haushalte   
 
Auf Ebene der Stadtteile lassen sich einige wenige besonders stark vom städtischen Durchschnitt 
abweichende Verteilung der EB-Typen festhalten. Sofern die Analyse bestimmte Betreuungsbedarfe

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für einzelne EB-Typen feststellen kann, sollten diese in Stadttei len besonders bei der Planung be-
rücksichtigt werden, in denen sich in einem stärkeren Maße solche Haushalte an der Befragung 
beteiligt haben. In Coerde und Angelmodde gibt es in leicht stärkerem Anteil Antworten aus Allein-
erziehendenhaushalten (allerdings in absoluten Zahlen jeweils eher wenige). Die vorliegenden Ant-
worten aus Coerde sind deutlich stärker als im gesamtstädtischen Durchschnitt geprägt durch 
Haushalte, in denen genau eine Person der Erwerbsarbeit nachgeht (44 % der Haushalte) während 
in Amelsbüren, Roxel, Mauritz-Ost, Handorf, Sprakel und Mecklenbeck in deutlich höherem Maße 
als im gesamtstädtischen Durchschnitt Haushalte die Antworten prägen, in denen bei Haushalten 
mit genau zwei Erwachsenen beide erwerbstätig / selbständig oder in Ausbildung / Schule / Studium 
sind (63% bis 67%).14  
 
2.4 Umfang der Erwerbstätigkeit nach Haushaltstypen 
25 % der erwerbstätigen (in Ausbildung) Alleinerziehenden -Haushalten sind in Vollzeit be-
schäftigt, 29 % in Teilzeit unter 25 Wochenstunden, die übrigen in erweiterter Teilzeit. In 82 % der 
Haushalte, in denen genau eine Person erwerbstätig (Ausbildung) ist, ist diese in Vollzeit tätig. 
Unter den Haushalten, in denen beide Erwachsene erwerbstätig oder in Ausbildung sind, 
finden sich verschiedene Konstellationen: in der häufigsten mit 39 % ist eine Person mit weniger 
als 25 Std. / W. und die andere in Vollzeit beschäftigt. Weitere 36 % der Haushalte zeichnen sich 
dadurch aus, dass neben einer in Vollzeit beschäftigten Person die zweite in erweiterter Teilzeit 
über 25 Stunden beschäftigt ist. Schließlich arbeiten in 16 % dieser Haushalte beide in Vollzeit. 
Die Konstellation, beide arbeiten in Teilzeit, davon eine Person < 25 Stunden kommt kaum vor. 
In deutlich geringerem Umfang als zu anderen Haushaltsangaben liegen Angaben zum Umfang der 
ausgeübten Erwerbstätigkeit bzw. Ausbildung, Schule oder Studium vor. Den Angaben der folgen-
den Tabelle ist zu entnehmen, dass ein Viertel der ausfüllenden Personen und zwei Drittel der Part-
ner*innen in Vollzeit oder nahezu in Vollzeit tätig ist. Insbesondere bei den ausfüllenden Personen 
ist die größte Gruppe (ein Drittel) in einer deutlich über 50 % hinausgehenden Teilzeitstelle tätig. Für 
die spätere Analyse wird geprüft, inwieweit der Umfang der vorhandenen Erwerbstätigkeit , insbe-
sondere in einem Haushalt mit zwei erwerbstätigen Personen spezifische Bedarfe erforderlich macht 
und wie sich der Umfang bei erwerbstätigen Alleinerziehendenhaushalten auswirkt. 
 
Umfang: Erwerbstätigkeit - Befragte*r / Partner*in             Ausbildung/Schule/Studium 
Stundenumfang 
Erwerbstätigkeit 
Befragte*r Partner*in  Befragte*r Partner*in 
absolut % absolut %  absolut % absolut % 
< 15 Std. / W. 175 7 % 57 2 %  23 18 % 21 21 % 
15 - < 25 Std / W. 636 26 % 146 5 %  32 24 % 25 25 % 
25 - < 35 Std. / W. 835 34 % 305 11 %  25 19 % 17 17 % 
35 – 40 Std. / W. 657 27 % 1.760 63 %  45 34 % 32 32 % 
Über 40 Std. / W. 152 6 % 530 19 %  6 5 % 4 4 % 
keine Eintragung 1.830 - 1.487 -  4.154 - 4.186 - 
Bezugsgröße 2.455 2.798  131 99 
Tabelle 7: Umfang Erwerbstätigkeit / Ausbildung je Person   
                                                
14 Siehe dazu auch Anlage 1 mit weiteren Tabellen.

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Führt man die getrennten Angaben zur ausfüllenden Person und zum oder zur Partner*in zum Um-
fang von Erwerbstätigkeit oder der Ausbildung, des Schulbesuchs oder des Studiums auf Ebene der 
Haushalte zusammen und ordnet sie nach den gebildeten EB-Typen, so lassen sich in Haushalten, 
in denen genau eine Person erwerbstätig ist (EB 11 Alleinerziehende und EB 231) drei Gruppen 
unterscheiden. Diejenigen, die in Teilzeit zwischen 15 und 25 Stunden erwerbstätig oder in Ausbil-
dung / Schule / Studium sind, diejenigen in erweiterter Teilzeit von 25 Wochenstunden bis unter 35 
Stunden sowie diejenigen in Vollzeit ab 35 Wochenstunden. 
Für den EB-Typ 232 mit zwei Erwachsenen, die jeweils erwerbstätig oder in Ausbildung / Schule / 
Studium sind können sechs Konstellationen unterschieden werden. In jedem sechsten Haushalt (16 
%) sind beide in Vollz eit beschäftigt. In drei Vierteln dieser Haushalte ist eine Person in Vollzeit 
beschäftigt und die andere gleichzeitig entweder in erweiterter Teilzeit (36 %) oder in Teilzeit (39 %). 
Dass beide in Teilzeit beschäftigt sind, kommt nur in wenigen Fällen vor (2 %). Auch die Kombination 
Teilzeit und erweiterter Teilzeit ist mit einem Anteil von 3 % eher selten. Ebenso verhält es sich mit 
der Kombination, dass beide in erweiterter Teilzeit beschäftigt sind (4 %).  
 
Stundenumfang Erwerbstätigkeit/Ausbildung, EB-Typen  
Stundenumfang Erwerbstätigkeit  
oder Ausbildung / Schule o. Studium  
EB 232 
 
EB 11 EB 231 
absolut  absolut  absolut  
eine*r 15 Std. / W. bis < 25 Std. / W. 
und eine*r 25 -< 35 Std. / W. 68 15 Std. / W.  
bis < 25 Std. / W. 43 91 
eine*r 15 Std. / W. bis < 25 Std. / W. 
und eine*r 35 bis >40 Std. / W. 795 25 -< 35 Std. / W. 67 102 
eine*r 25 -< 35 Std. / W. und eine*r 35 
bis > 40 Std. / W. 738 35 bis > 40 Std. / W. 37 878 
beide 15 Std. / W. bis < 25 Std. / W. 40 Gesamt  147 1.071 
beide 25 -< 35 Std. / W. 87  Insgesamt 163 Fa-
milien EB-Typ 11. 
20: keine Angaben 
Umfang. 4 Doppel-
zählungen (Be-
fragte*r 
erwerbstätig UND 
in Ausbildung) 
Insgesamt 1.188 
Familien EB-Typ 
231. 130: keine 
Angaben Umfang. 
13 Doppelzählun-
gen (Befragte*r / 
Partner*in ist er-
werbstätig UND in 
Ausbildung)  
beide 35 bis > 40 Std. / W. 331  
Gesamt  2.059  
Insgesamt sind 2.448 Familien dem EB Typ 232 zugeordnet. 
389 können nicht mit ausgewertet werden, da Angaben zu 
Stundenumfängen fehlen.  
 
Tabelle 8: Stundenumfang Erwerbstätigkeit / Ausbildung II 
 
 
2.5  Beteiligung der Haushalte nach (Aus-)Bildungsniveau 
Für mit 96 % nahezu alle Haushalte, die sich an der Befragung beteiligt haben, gibt es Angaben zum 
höchsten Schul- oder Berufsabschluss im Haushalt. Dabei dominieren die Haushalte mit einem mitt-
leren oder hohen Bildungsniveau im Haushalt die Antworten aus allen Haushalten sehr deutlich; sie 
stellen 94 % der Antworten bereit. Für die weitere Analyse wird daher auf eine Differenzierung der 
Betreuungsbedarfe nach höchstem Bildungsniveau im Haushalt verzichtet.

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Haushalte und Bildungsniveau (absolut und %) 
Höchster Schul- oder Berufsabschluss im HH absolut %  absolut % 
kein Schulabschluss 99 2 % 
Eher niedriges 
Niveau 235 6 % ein Schulabschluss nach Klasse 9 oder 10 67 2 % 
ein Abschluss nach Klasse 10 69 2 % 
Fachabitur / Abitur 225 5 % 
Mittleres bis  
hohes Niveau 3.868 94 % 
eine abgeschlossene Berufsausbildung 521 13 % 
Uni oder FH 2.778 68 % 
eine Weiterbildung im Beruf (Meister*in,       
Fachwirt*in) 344 8 % 
keine Eintragung  182 -    
Gesamt  4.285 100 %    
Bezugsgröße  4.103    
Tabelle 9: Haushalte und Bildungsniveau 
2.6  Zur Aussagekraft der Antworten 
Befragt wurden Eltern die, mit Stichtag 31.03.2022 mindestens ein Kind im Alter unter 6 Jahren 
hatten und in Münster gemeldet waren. Sie erhielten je Kind in diesem Alter jeweils einen Papierfra-
gebogen mit einer Anleitung und dem Zugang zu einer Online-Befragung, über die der Fragebogen 
ebenfalls ausgefüllt werden konnte. Insgesamt wurden 16.755 Fragebögen verschickt. Eltern mit 
mehreren Kindern im fraglichen Alter erhielten zu jedem Kind ggfls. auch an verschiedenen Tagen 
nacheinander Post.  
Rund 2 % der verschickten Fragebögen haben die adressierten Eltern nicht erreicht, da die postali-
sche Anschrift nicht mehr stimmte. Von den übrigen sind über beide Wege Fragebögen zu 5.147 
Kindern beantwortet worden, das entspricht einer Beteiligungsquote von 31,4 % beteiligt. In wenigen 
Fällen liegen auch Antworten zu Kindern vor, die bereits das 6. Lebensjahr, allerdings gerade eben 
so, vollendet hatten. Diese Antworten wurden in die Analysen einbezogen, da es der Elternbefra-
gung um Aussagen zu tatsächlich vorliegenden Betreuungsbedarfen insbesondere mit Blick auf fle-
xible Betreuungszeiten geht und die Betreuungsbedarfe von Kindern, die gerade 6 Jahre alt 
geworden sind sich nicht unterscheiden werden von Kindern, die beispielsweise 5 Monate und 10 
oder 11 Monate alt sin d. Zwar sind die vorliegenden Statistiken der Wohnbevölkerung nach Alter 
nicht exakt deckungsgleich mit der Gesamtmenge der verschickten Fragebögen, bilden aber eine 
hinreichende Grundlage, um feststellen zu können, dass die Beteiligungsquote bei den U3-Kindern 
etwas über der der älteren Kohorte liegt.  
Die Angaben zu den erwünschten Haushaltsdaten wurden frageabhängig von 90 bis 95 % aller Fa-
milien ausgefüllt. Auch das ist ein sehr guter Wert, der dafürspricht, dass sich Eltern engagiert mit 
aus ihrer Sich t wichtigen Angaben beteiligt haben. In nahezu allen Stadtteilen ist die Beteiligung 
ausreichend bis gut ausgefallen, so dass auch in Stadtteilen mit einer eher geringen Einwohner-
schaft wie Gelmer-Dyckburg, Sentrup oder Sprakel jeweils zwischen 55 und 84 Fragebögen vorlie-
gen. Die einzige Ausnahme bei den Stadtteilen bildet Berg Fidel mit gerade einmal 35 ausgefüllten 
Fragebögen aus 28 Familien. Bei der Interpretation der Antworten auf Ebene der Stadtteile ist in 
Berg Fidel die geringe Beteiligungsquote von unter 10 % zu beachten.

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IJOS GmbH 2023                      S. 28 
Eher schlecht erreicht worden sind allerdings Eltern, d eren Erstsprache nicht Deutsch ist und über 
die Online-Versionen des Fragebogens in elf Sprachen erreicht werden sollten. Für die Schlussfol-
gerungen aus den vorliegenden Antwort en ist zu berücksichtigen, dass sie eher nicht diesen Teil 
der Elternschaft in Münster repräsentieren. In ähnlicher Weise gilt dies auch für Haushalte mit einem 
eher geringeren Bildungsniveau. Für Berg Fidel ist zu empfehlen, sich über andere Wege weitere 
Informationen über die dortigen Betreuungsbedarfe zu verschaffen wie beispielsweise Expert*innen-
gespräche oder Interviews unter der Elternschaft. 
Laut Kindertagesbetreuungsbericht 2022 des Amtes für Kinder, Jugend und Familie gab es stadtweit 
im Jahre 2021 etwas mehr als 1.200 Kindertagespflegeverhältnisse für Kinder von 0 bis 3 Jahren. 
Die 415 ausgefüllten Fragebögen zu Kindern, die aktuell im April / Mai 2022 in Kindertagespflege 
oder einer Großtagespflege betreut worden sind, zeigen eine auch für diese Betreuungsform aus-
reichend repräsentative Grundlage der vorliegenden Antworten an. Nicht direkt in Beziehung zuei-
nander setzen kann man die Angaben des Kindertagesbetreuungsberichts 2022 zu den 
Elternangaben des aktuellen wöchentlichen Betreuungsumfangs. Im Bericht werden Daten auf 
Grundlage der gebuchten wöchentlichen Betreuungszeiten abgebildet. Danach ist aber im Fragebo-
gen nicht gefragt worden, sondern es wurden die aktuellen Betreuungszeiten je Kind erfragt. Aus 
den offenen Schlussantworten kann darauf geschlossen werden, dass Eltern in vielen Einzelfällen 
die tatsächlich genutzte Betreuungszeit im Fragebogen angegeben haben, aber deutlich andere Be-
treuungszeiten gebucht haben. 
 Insgesamt ist festzuhalten, dass es eine gute Beteiligung aus der Elternschaft gibt, die 
durchweg belastbare Aussagen zu den Betreuungsbedarfen bei allen U6-Kindern bis hin 
auf Ebene der Stadtteile auch altersdifferenziert U3 und 3 bis unter 6 Jahre alt sowie bezo-
gen auf die regelmäßigen und unregelmäßigen Betreuungsanforderungen einer gelingen-
den Vereinbarkeit von Ausbildung, Beruf und Familie für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren 
ermöglicht. 
 Herauszuheben ist ein in seiner Dimension überraschend stark ausfallender Aspekt der 
vorliegenden Daten: Fast die Hälfte aller Familien, die sich beteiligt haben, haben in der of-
fenen, neutral formulierten Schlussfrage teilweise sehr ausführliche Hinweise, Kommentare 
und erläuternde Anforderungen zur öffentlichen Kindertagesbetreuung in Münster formu-
liert. Etwa jede vierte Familie hat sich zusätzlich die Zeit genommen, Einblicke in ihre unre-
gelmäßig vorkommenden Betreuungsbedarfe (Frage 10) zu geben. Das ist eine 
bemerkenswert hohe Beteiligung, die sicherlich auch als Erwartungsdruck der Elternschaft 
zu den in Kapitel 4 aufgeführten Themenbereichen an Verwaltung und Politik interpretiert 
werden darf. Für die Aufbereitung der regelmäßigen und auch unregelmäßigen Betreu-
ungsbedarfe liefern die vielen Antworten wichtige Hintergründe, Begründungen und Erläu-
terungen, teilweise auch bezogen auf einzelne Stadtteile. 
 
 
3. Ausgangssituation: Die aktuelle Betreuungssituation 
30 % der Kinder (fast 1.500), zu denen Eltern geantwortet haben, werden weit überwiegend selbst 
zu Hause oder anders privat betreut, etwa 5 % von ihnen werden anders privat organisiert betreut. 
Bei U3-Kindern werden 55 % privat zu Hause oder privat anders betreut, bei den 3  bis 6 Jahre 
alten sind es lediglich 3 % der vorliegenden Antworten zu dieser Altersgruppe.

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Kinder in Tagespflege sind mit 9 % vertreten, davon etwas weniger als die Hälfte in einer Großta-
gespflegstelle (219). Rund 90 % dieser Kinder sind U3.  
61 % der Kinder, zu denen Eltern geantwortet haben, werden derzeit in einer Kindertageseinrich-
tung betreut. Bei den U3 -Kindern werden 29 % in einer Kindertageseinrichtung betreut, bei den 
älteren sind es 95 %. 
Der Fragebogen war so aufgebaut, dass im ersten Schritt erfragt wurde, wie das Kind zum Zeitpunkt 
der Beantwortung betreut wird. In 98 % der Fälle wurde diese Frage beantwortet; in der älteren 
Kohorte sogar zu 99 %. Für die Auswertung der Frage zur aktuellen Betreuung bleiben die 102 Fälle, 
zu denen keine Angabe vorliegt, außer Betracht, da eine Zuordnung zu einer der Antwortkategorien 
nicht mit hinreichender Sicherheit erfolgen kann. 
Von den unter 3-jährigen Kindern werden 45 % in einer Kindertageseinrichtung oder in Tagespflege 
betreut. In der Tagespflege sind es mit 9 % aller vorliegenden Antworten etwas mehr als in Großta-
gespflege mit 7 %. Der Kindertagesbetreuungsbericht 202215 führt für die Tagesbetreuungssituation 
im Kindergartenjahr 2022 / 2023 einen Anteil von 14,4 % bei der U3-Versorgung durch Tagespflege 
auf. In Kindertageseinrichtungen sind zum Befragungszeitpunkt 29 % der Kinder, zu denen Antwor-
ten vorliegen, in Betreuung. Die städtische Statistik hält hier eine Versorgungssituation von 35,1 % 
im Kindergartenjahr 2022 / 2023 fest. Für die 3 bis 6 -jährigen Kinder hält der Kinderbetreuungsbe-
richt 2022 eine Versorgungsquote von 105,8 % fest. Insgesamt entspricht die Versorgungssituation 
der Kinder, zu denen bearbeitete Fragebögen vorliegen weitgehend der im Kinderbetreuungsbericht 
2022 festgehaltenen Situation, wenn berücksichtigt wird, dass es im Bericht um das Verhältnis vor-
handener Plätze zur Anzahl Kinder in der jeweiligen Altersgruppe geht, die Antworten der Eltern 
aber die tatsächlich genutzte Betreuungssituation widerspiegeln. 
 
Aktuelle Betreuung der Kinder - Überblick (73 Kinder ohne Alterszuordnung) 
 Gesamt 0 bis < 3 Jahre alt  3 bis 6 Jahre alt  
Betreuung tagsüber absolut %  absolut %  absolut %  
Von mir / uns selbst zu Hause 1.419 28 % 1.347 52 % 60 3 % 
Anders privat organisiert 76 2 % 70 3 % 6 0 % 
Bei einer Kindertagespflegeperson  249 5 % 225 9 % 19 1 % 
Bei einer Großtagespflegestelle 219 4 % 190 7 % 27 1 % 
Kindertageseinrichtung 3.081 61 % 764 29 % 2.286 95 % 
Sonstiges* 1 0 % 0  1 0 % 
keine Eintragung  102 - 57 - 22 - 
Gesamt  5.147 100 % 2.653 100 % 2.421 100 % 
Bezugsgröße 5.045 2.596 2.399 
*"Schule und dann ab mittags privat (zweites Kind)"  
Tabelle 10: Aktuelle Betreuung der Kinder – Überblick 
 
                                                
15 Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (2022), Kindertagesbetreuungsbericht 2022, Öffentliche Be-
richtsvorlage V/0209/2022, S. 1

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3.1  Betreuung – eine Frage des Alters 
Für drei Viertel aller U3-Kinder ist eine Betreuung in einer Kindertageseinrichtung oder Tages-
pflege bis spätestens im 2. Lebensjahr gewünscht (oder teilweise bereits realisiert); für 15 % be-
steht aus Elternsicht ein Bedarf allein schon im 1. Lebensjahr. In Haushalten, in denen niemand 
erwerbstätig (oder in Ausbildung) ist, soll die erstmalige externe Betreuung für Kinder tendenziell 
erst etwas später in einem höheren Alter der Kinder beginnen als in Haushalten, in denen alle 
arbeiten (oder in Ausbildung) sind. 
Innerhalb der letzten 3 bis 5 Jahre hat sich der Anteil bereits in Kita oder Tagespflege betreuter 
Kinder im 1. Lebensjahr bei den heutigen U3-Kindern im Vergleich zur älteren Kohorte nahezu 
verdoppelt und bei den 1 bis 2-Jährigen hat er sich noch einmal um ein Viertel erhöht.  
Bei denjenigen, die angeben, ihr Kind aktuell noch zuhause selbst oder anders privat zu betreuen, 
hat eine kleinere Gruppe (7 %) den Wunsch, bereits vor dem 1. Geburtstag eine Betreuung in Kita 
oder Tagespflege zu erhalten. Fast 60 % aber wünschen ein en Start der Betreuung, wenn das 
Kind zwischen 1 und 2 Jahre alt ist. 
Frage 3 nach dem Alter bei Eintritt in Kita oder Tagespflege ist offensichtlich auch für Kinder beant-
wortet worden, die „anders privat“ betreut worden sind. Dem Inhalt der Frage nach ab er geht es 
darum, ab wann faktisch die aktuell bestehende Betreuung außerhalb des eigenen Zuhauses tat-
sächlich begonnen hat. Es wird deutlich, dass bei 16 % der aktuell betreuten Kinder zwischen 0 und 
6 Jahren das Beginnalter zwischen 0  bis 1 Jahr alt lag; der Anteil, der in sehr jungen Jahren betreu-
ten Kinder liegt bei der aktuellen Kohorte der U3-Kinder dabei fast doppelt so hoch wie bei der ak-
tuellen Kohorte der 3 bis 6-Jährigen. Das Ausmaß der tatsächlichen Betreuung durch Tagespflege 
und Kindertageseinrichtung bereits im 1. Lebensjahr hat sich innerhalb der letzten 3 bis 5 Jahre 
nahezu verdoppelt und der Anteil bei den 1 bis 2-Jährigen hat sich im Vergleich zur älteren Kohorte 
bei den heutigen U3-Kindern noch einmal um ein Viertel erhöht.   
 
Alter bei Eintritt in Kita oder Kindertagespflege - IST  
Alter des Kindes bei Eintritt in 
externe Betreuung  
0 bis < 3 Jahre alt  3 bis 6 Jahre alt  Gesamt 
absolut %  absolut %  absolut % 
0 bis 1 Jahr alt 289 23 % 288 12 % 577 16 % 
über 1 bis 2 Jahre alt 801 64 % 1.194 51 % 1.995 55 % 
über 2 bis 3 Jahre alt 155 12 % 587 25 % 742 21 % 
über 3 bis 6 Jahre alt 16 1 % 288 12 % 304 8 % 
Gesamt (mit Eintragung) 1.261 100 % 2.357 100 % 3.618 100 % 
Tabelle 11: Alter bei Eintritt in Kita / Tagespflege - IST 
 
Bei denjenigen, die angeben, ihr Kind aktuell noch zuhause selbst oder anders privat zu betreuen, 
hat eine kleinere Gruppe (7 %) den Wunsch, bereits vor dem 1. Geburtstag eine Betreuung in Kita 
oder Tagespflege zu erhalten. Fast 60 % aber wünschen einen Start der Betreuung, wenn das Kind 
zwischen 1 und 2 Jahre alt ist, ein Viertel, wenn es zwischen 2 und 3 Jahre alt ist und nur wenige (9 
%), wenn es das 3. Lebensjahr vollendet hat oder zu einem späteren Zeitpunkt.

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Ab welchem Alter sollen aktuell noch zuhause betreute U3-Kinder extern betreut werden?   
(Frage 7: „Vllt. betreuen Sie Ihr Kind noch zu Hause. Mit wie vielen J. soll es in Kita ... betreut werden?“) 
Alter des Kindes bei Eintritt in externe Betreuung  
0 bis unter 3 Jahre alt  
absolut %  
0 bis 1 Jahr alt 89 7 % 
1 bis 2 Jahre alt 757 57 % 
2 bis 3 Jahre alt 357 27 % 
3 bis 6 Jahre alt 121 9 %  
Gesamt (mit Eintragung) 1.342 100 % 
Hinweis: 142 Eintragungen zu 3 bis 6 Jahre alten Kindern, davon 11 Eintrittsalter 0 bis 1 Jahr alt,             
45 Eintrittsalter 1 bis 2 Jahre alt, 28 2 bis 3 Jahre alt, 58 3 bis 6 Jahre alt. 
Tabelle 12: Ab welchem Alter Betreuung gewünscht - soll 
 
Betrachtet man die Antworten auf beide Fragen zusammen, so wird deutlich, dass für 15 % der 
gesamten Gruppe der U3-Kinder bereits im 1. Lebensjahr eine Betreuung durch Tagespflege oder 
Kindertageseinrichtung erwünscht ist, für weitere 60 % im 2. Lebensjahr.  
Welcher Zusammenhang kann in den Antworten beobachtet werden zwischen der Erwerbssituation 
eines Haushaltes und dem Bedarf nach einer vom Alter her früheren Betreuung in Tagespflege oder 
Kindertageseinrichtung? Darauf kann eine Aussage gesucht werden so rtiert man die Antworten 
nach EB-Typen. Im Ergebnis lässt sich sagen: In Haushalten, in denen niemand erwerbstätig oder 
in Ausbildung ist, soll die erstmalige externe Betreuung für Kinder, die aktuell noch zuhause selbst 
oder anders privat betreut werden, tendenziell erst etwas später in einem höheren Alter der Kinder 
beginnen als in Haushalten, in denen alle arbeiten oder in Ausbildung sind. Aber auch in Haushalten 
mit 2 (oder auch mehr Erwachsenen) in denen genau eine Person erwerbstätig (oder in Ausbildung) 
ist, möchten die Eltern für fast 60 % der Kinder ein frühes Startalter zwischen 1 und 2 Jahren und 
lediglich für jedes zehnte Kind soll die Betreuung erst nach dem 3. Geburtstag beginnen. 
 
Gewünschte erstmalige Betreuung ab Alter, EB-Typ  
EB-Typ16 EB 11 EB 10 EB 231 EB 232 EB 230 
Gewünschtes 
Alter ab    
erstmaliger 
externer    
Betreuung  
absolut %  absolut %  absolut %  absolut %  absolut %  
0 bis 1 Jahr 1 5 % 1 2 % 39 5 % 52 11 % 4 3 % 
1 bis 2 Jahre 13 68 % 20 35 % 436 58 % 268 57 % 53 39 % 
2 bis 3 Jahre 3 16 % 21 37 % 189 25 % 107 23 % 50 37 % 
3 bis 6 Jahre 2 11 % 15 26 % 84 11 % 43 9 %  29 21 % 
Gesamt  19 100% 57 100% 748 100% 470 100 % 136 100% 
Tabelle 13: Betreuungswunsch erstmals ab ... Alter 
 
                                                
16 Die Definition der EB-Typen sind auf S. 22 f. zu finden.

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3.2  Aktueller Betreuungsumfang 
84 % der U3-Kinder, die aktuell in Betreuung sind, werden an 5 Tagen, weitere 11 % an 4 Tagen 
betreut. Darin enthalten sind in einem geringen Umfang auch diejenigen, die an diesen Tagen 
zwar nicht selbst, aber anders privat betreut werden. 
Bei den 3 bis 6-Jährigen sind nahezu alle an 5 Tagen in Betreuung.  
Für ca. 10 % aller aktuell betreuten Kinder liegt der Stundenumfang bei weniger als 25 Stunden 
pro Woche (U3-Kinder 10 % und 3 bis 6-Jährige 8 %). In den offenen Antworten finden sich immer 
wieder, wenn auch im Verhältnis wenige Antworten formuliert, in denen Eltern s ich eine nur ge-
ringe Betreuungsstundenzahl pro Woche wünschen würden und für einen geringeren Umfang 
auch weniger als die gezwungenermaßen gebuchten 25 Stunden / Woche bezahlen möchten. 
Jeweils 10 % der U3 -Kinder (und etwas weniger bei den Älteren) werden 25 Std. / W oche oder 
etwas mehr bis inkl. 30 Std. / Woche betreut. Auch hier wünschen sich offen formulierte Antworten 
eine finanzielle Anpassung an eine geringere bspw. 30 Std. / Woche-Pauschale.  
Rund ein Drittel aller Kinder beider Altersgruppen wird 35  Std. / Woche oder knapp darunter be-
treut. 
18 % aller Kinder werden 36 bis 40 St unden / Woche betreut und ebenfalls 18 % der U3 -Kinder 
aber 27 % der 3 bis 6 -Jährigen mehr als 40 S tunden / Woche, weit überwiegend entsprechend 
der 45 Stunden / Wochen-Pauschale. 
Arbeitende (oder in Ausbildung befindliche) Alleinerziehende  lassen alle Kinder U6 an fünf 
Tagen pro Woche und zu 90 % mit einer Stundenzahl von mindestens 30 im Schwerpunkt 35 bis 
etwas über 45 Stunden / Woche betreuen.  
Knapp ein Viertel der Kinder U6, die in Haushalten leben, in denen genau 1 Person erwerbs-
tätig ist, werden aktuell mit weniger als 30 St unden / Woche betreut, aber nahezu alle an 5 und 
wenige auch an 4 Tagen / Woche. 
93 % der Haushalte, in denen 2 bzw. beide Erwachsene arbeiten (oder in Ausbildung sind)  
haben Betreuung an 5 Tagen, weitere 5 % an 4 Tagen mit einer ausdifferenzierten Stundenzahl 
von 25 bis 45 Stunden / Woche ähnlich wie Alleinerziehende, allerdings im Vergleich mit ihnen in 
etwas größerem Maße nur bis zu 35 Stunden / Woche und in einem etwas geringeren Maße mit 
sehr hoher Stundenzahl. Aus den offen formulierten Antworten der Mehrerziehendenhaushalte 
wird ersichtlich, dass die Betreuung in diesen Haushalten über flexibler einsetzbare eigene Be-
treuungsressourcen verfügt, die  eine stärkere Nutzung der 35 St unden / Woche-Betreuung er-
möglichen als dies Alleinerziehenden möglich ist 
 
Wenn aktuell Tagespflege oder Kindertageseinrichtungen in Anspruch genommen werden, dann 
vorzugsweis an fünf Tagen pro Woche, bei U3-Kindern in jedem zehnten Fall an vier Tagen. Bezo-
gen auf die aktuellen Wochenstunden der Betreuung ist zu vermuten, dass die gegebenen Antwor-
ten zum teilweise die aktuell gebuchten Stundenumfänge pro Woche abbilden, teilweise aber auch 
die tatsächlich in Anspruch genommenen Stunden, die von den gebuchten Umfängen abweichen. 
Die Angaben lassen eine genaue Differenzierung nicht zu. Allerdings zeigen die tatsächlich in An-
spruch genommenen Wochenstunden auch unter Berücksichtigung des gerade Geschriebenen ein 
insgesamt buntes und sehr ausdifferenziertes Bild der tatsächlichen Inanspruchnahme von Kinder-
betreuung. Auch wenn an dieser Stelle der Befragung ausgehend von den Angaben noch nicht auf 
den tatsächlich bestehenden Bedarf geschlossen werden darf, wird doch bereits deutlich, dass es 
einen individuell eher heterogenen Bedarf an Betreuung gibt, der sich eher nicht in den drei Katego-
rien 25, 35 und 45 Wochenstunden ausreichend abbilden lässt. Hier kündigt sich bereits ein Teil des

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Unmutes mit diesen Stundenkategorien an, der in den selbst formulierten offen Antworten dann aus-
drücklich deutlich wird.17 
Bezieht man den aktuellen Betreuungsumfang auf die verschiedenen Beschäftigungssituationen in 
den Haushalten wird deutlich: Arbeitende (oder in Ausbildung befindliche) Alleinerziehende lassen 
ihre Kinder U6 sofern sie eine Kindertagesbetreuung in Anspruch nehmen (können) an mindestens 
5 Tagen pro Woche betreuen. In jedem zehnten Fall beschränkt sich der Betreuungsumfang dabei 
auf weniger als 30 Wochenstunden. In weiteren zehn werden sie  30 bis 35 Stunden pro Woche 
betreut. In jedem vierten Fall werden genau 35 Wochenstunden und in 55 % der Fälle mehr als 35 
bis 45 Wochenstunden in Anspruch genommen. 
In den Haushalten, in denen genau eine Person erwerbstätig ist, wird aktuell knapp ein Vi ertel der 
Kinder U6, die in Kindertagesbetreuung oder Tagespflege mit weniger als 30 Stunden / Woche be-
treut, aber nahezu alle an 5 und wenige auch an 4 Tagen pro Woche. Etwa ein Drittel der Kinder U6 
in diesen Haushalten werden 35 Stunden pro Woche und ei n knappes Drittel mehr als 35 bis 45 
Wochenstunden betreut. 
Mit 93 % nahezu alle Kinder U6, die in Haushalten leben, in denen 2 bzw. beide Erwachsene arbei-
ten (oder in Ausbildung sind) haben eine Betreuung an 5 Tagen, weitere 5 % an 4 Tagen. Nur 7 % 
der Kinder U6 werden weniger als 25 Stunden pro Wochen betreut. Mit 18 % ein knappes Fünftel 
werden dann 25 bis unter 34, weitere 30 % genau 35 Wochenstunden betreut. Insgesamt etwas 
mehr als die Hälfte der betreuten Kinder aus diesen Haushalten werden aktuell bis einschließlich 35 
Stunden pro Woche betreut; ungefähr 45 % mehr als 35 bis 45 Wochenstunden. Aus den offen 
formulierten Antworten der Mehrerziehendenhaushalte wird ersichtlich, dass die Betreuung in diesen 
Haushalten über flexibler einsetzbare zusätzlic he eigene Betreuungsressourcen verfügt, die eine 
stärkere Nutzung der 35 Stunden / Woche-Betreuung ermöglichen als dies Alleinerziehenden mög-
lich ist. 
Nur gut die Hälfte aller Alleinerziehenden-Haushalte, in denen die Erziehenden weder arbeitet noch 
mit irgendeiner Ausbildung beschäftigt ist, gibt an, in welchem Umfang das Kind in Kindertagesein-
richtung oder Tagespflege betreut wird. In nahezu allen Fällen mit Betreuung wird diese an fünf 
Tagen in der Woche in Anspruch genommen. In jedem vierten Fall umfass t die Betreuung 45 Wo-
chenstunden, in einem weiteren Drittel der Fälle 35 oder etwas mehr Wochenstunden. In einem 
Fünftel wird nur eine Betreuung von weniger als 10 Stunden pro Woche in Anspruch genommen, in 
einem weiteren Fünftel zwischen 10 und unter 30 Wochenstunden. 
Ungefähr drei Fünftel der Haushalte mit zwei (oder mehr) Erwachsenen, in denen niemand arbeitet 
oder in Ausbildung tätig ist, haben differenzierte Angaben zum Stundenumfang gemacht. In nahezu 
allen Fällen, in denen eine Betreuung in Anspruch genommen wird, geschieht sie über 5 Tage pro 
Woche verteilt. Ein gutes Drittel setzt dabei aktuell auf mehr als 35 bis 45 Wochenstunden, ein wei-
teres Drittel auf genau 35 Wochenstunden; das übrige Drittel verteilt sich in etwa gleich auf Betreu-
ung an 25 bis unter 35 Wochenstunden und an weniger als 25 Wochenstunden.18 
 
                                                
17 Siehe dazu auch Anlage 1 mit weiteren Tabellen. 
18 Siehe dazu auch Anlage 1 mit weiteren Tabellen.

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3.3  Änderungswünsche gegenüber aktueller Betreuung 
Für gut die Hälfte der U3-Kinder, die aktuell zuhause selbst oder anders privat betreut wer-
den, wünschen sich die Eltern eine Betreuung in einer  Kita (deutlich höher fällt der Wunsch da-
nach in Mecklenbeck, Coerde, Kinderhaus, Handorf und Amelsbüren aus)19, für weitere 11 % wird 
ein Platz in der Tagespflege gewünscht. Weitere 6 % sind sich zum Zeitpunkt der Befragung noch 
nicht sicher, ob eine Betreuung in Kita oder Tagespflege für ihr Kind in Frage kommen soll. Auch 
gut die Hälfte der in absoluten Zahlen wenigen Kinder zwischen 3 und 6 Jahren, die zum Zeitpunkt 
der Befragung zuhause selbst oder anders privat betreut werden, besteht der Wunsch, sie in na-
hezu allen Fällen in einer Kindertageseinrichtung betreuen zu lassen. 
60 % der Kinder U3 die aktuell zuhause selbst betreut werden und für die sich die Eltern eine 
Kita-Betreuung wünschen, leben in Haushalten, in denen genau eine Person erwerbstätig 
(Ausbildung) ist, weitere 28 % in Haushalten mit zwei erwerbstätigen (Ausbildung) Eltern. 
 
Veränderung aktuelle Betreuung und aktueller Betreuungswunsch U3   
NUR Kinder im Alter  
von 0 bis unter 3 Jahren  
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6) 
Kindertagespflege- 
person o. Großtages-
pflegestelle  
Kindertages- 
einrichtung 
Ich weiß es noch 
nicht genau. 
Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut % 
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 1.347) 147 11 % 648* 48 % 76 6 % 
Anders privat organisiert (n = 70) 3 4 % 43 61 % 5 7 % 
Bei einer Kindertagespflegeperson (n = 225) 21 9 % 67 30 % 0   
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 190) 25 13 % 70 37 % 2 1 % 
Kindertageseinrichtung (n = 764) 6 1 % 196 26 % 1 0 % 
Lesebeispiel: Für 61 % U3-Kinder, die anders privat betreut werden, wird Kita-Betreuung gewünscht. 
*Verteilung der 648 Kinder U3: 391 (60 %) leben in EB 231-HH, 179 (28%) in EB 232-HH und 66 (10 %) in 
EB 230-HH 
Tabelle 14: aktuelle Betreuung und aktueller Betreuungswunsch U3 
 
Veränderung aktuelle Betreuung und aktueller Betreuungswunsch 3 bis 6 J.   
NUR Kinder im Alter  
von 3 bis 6 Jahren 
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6) 
Kindertagespflege-
person o. Großtages-
pflegestelle  
Kindertages- 
einrichtung 
Ich weiß es noch 
nicht genau. 
Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % 
abso-
lut % 
abso-
lut % 
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 60) 3 5 % 29 48 % 5 8 % 
Anders privat organisiert (n = 6) 1   1   0   
Bei einer Kindertagespflegeperson (n = 19)    7 37 % 0   
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 27)   13 48 % 0   
Kindertageseinrichtung (n = 2.286) 16 1 %   16 1 % 
Tabelle 15: aktuelle Betreuung und aktueller Betreuungswunsch 3 bis 6 J. 
                                                
19 Zu allen Stadtteilen siehe Anlage 3.

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4. Der Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und sechs Jahren 
Das Ziel der Elternbefragung 202220 bestand darin, den tatsächlichen Bedarf an Betreuungsplätzen 
sowie die zeitlichen Erfordernisse der benötigten Betreuung aus Elternsicht stadtteilbezogen zu er-
mitteln. Durch die Anlage der Befragung wurden Eltern dazu ermuntert, ihren gewünschten Bedarf 
zu äußern. Der Pretest hat ergeben, dass die Fragen Eltern dazu bewegen, über die Begrenzungen 
des tatsächlich vorhandenen Betreuungsangebotes hinausgehend darüber nachzudenken, welche 
Betreuungszeiten an welchen Wochentagen einschließlich der Wochenenden die Lebens - und Ar-
beitsgestaltung der Eltern unterstützen und auch Bedarfe an flexibler, unregelmäßiger, turnusmäßig 
sich ändernder oder auch spätabends, nachts oder sehr frühmorgens erfolgender Kinderbetreuung 
mit den Antworten im Fragebogen festzuhalten. Bereits die ersten Fragen des Fragebogens zur 
aktuell bestehenden Betreuung für das jeweilige Kind und ergänzend für Kinder, die aktuell nicht in 
einer Kinder tageseinrichtung oder Tagespflege  betreut werden, nach den grundsätzlichen Wün-
schen der zukünftigen Betreuung ergaben ein sehr deutliches Bild. Für gut die Hälfte bislang privat 
selbst zuhause oder anders privat organisiert betreuter U3-Kinder wünschen sich Eltern die Betreu-
ung in einer Kindertageseinrichtung und in weiteren 11 % der Fälle in der Kindertagespflege. Diese 
soll, so die Analyse der Ist-Situation, in wachsendem Maße auch in einem sehr frühen Alter einset-
zen.21 
Wie aber sehen die von Eltern benannten Betreuungsbedarfe im Einzelnen aus und wie wirken sich 
die gemeldeten Bedarfe auf das Angebot an Betreuungsplätzen aus ? Damit beschäftigen sich die 
folgenden Teilkapitel im Detail: Für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren besteht bereits jetzt laut aktuel-
lem Kindertagesbetreuungsbericht ein Angebot an Betreuungsplätzen für mehr als 100  %. Anders 
sieht das bislang für U3-Kinder aus. Daher beschäftigt sich zunächst das erste Unterkapitel mit dem 
rückgemeldeten Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder zwischen 0 und unter 3 Jahren. Die weite-
ren Unterkapitel beschäftigen sich anschließend mit den Eltern -Bedarfen zu regelmäßigen Betreu-
ungszeiten in der Woche und am Wochenende sowie zu weitergehenden unregelmäßigen 
Betreuungsbedarfen. 
 
4.1  Der Bedarf an Betreuungsplätzen für U3-Kinder 
Stadtweit errechnet sich aus den Antworten der Elternbefragung ein Betreuungsbedarf für die 
U3-Kinder von 83 %. Gegenüber dem aktuellen Stand im Jahr 2022 von 49,5 % ist das ein An-
teilszuwachs um nahezu zwei Dr ittel, umgerechnet auf Platzzahlen wären das fast 2.400 Plätze 
mehr. 
In den Stadtteilen fällt der Bedarf leicht unterschiedlich aus. Der niedrigste Bedarf liegt bei 70 % 
(Coerde) der höchste bei 93 / 94 % (Mecklenbeck, Sentrup, Mauritz-Ost). 
                                                
20 Alle Details zum Erhebungskonzept und zur Durchführung sind Kapitel 1 zu entnehmen. 
21 Bei denjenigen, die angeben, i hr Kind aktuell noch zuhause selbst oder anders privat zu betreuen, hat eine kleinere 
Gruppe (7 %) den Wunsch, bereits vor dem ersten Geburtstag eine Betreuung in einer Kita oder einer Tagespflege zu 
erhalten. Fast 60 % aber wünschen einen Start der Betreuung, wenn das Kind zwischen 1 und 2 Jahre alt ist. Hinzu kommt, 
dass Eltern für 23 % der U3-Kinder, die bereits in einer Kita oder einer Tagespflege betreut werden, angeben, die Betreu-
ung habe im Alter von unter 1 Jahr und weitere 64 % im Alter von 1 bis u nter 2 Jahren begonnen. Bezogen auf die 
Gesamtzahl aller U3-Kinder ist damit ein Betreuungsbedarf für rund 15 % bereits im 1. Lebensjahr sowie für insgesamt 
drei Viertel spätestens im Laufe des 2. Lebensjahres festzuhalten. 
Innerhalb der letzten 3 bis 5 Jahre hat sich der Anteil bereits in Kita oder Tagespflege betreuter Kinder im 1. Lebensjahr 
bei den heutigen U3-Kindern im Vergleich zur älteren Kohorte nahezu verdoppelt und bei den 1 bis 2-Jährigen hat er sich 
noch einmal um ein Viertel erhöht (s. Kapitel 3).

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Um den gewünschten Betreuungsbedarf zu bestimmen, werden die Antworten der Eltern auf die 
ausdrückliche Frage Nr. 8 nach bestehendem Betreuungsbedarf an bestimmten Wochentagen und 
zu bestimmten Uhrzeiten kombiniert mit den zuvor bereits gegebenen Antworten zur bestehenden 
Betreuungssituation (Fragen Nr. 2 und Nr. 6) .22 Stadtweit haben Eltern zu 1.773 U3-Kindern die 
Frage Nr. 8 nach dem gewünschten Betreuungsbedarf im Detail beantwortet und damit einen Bedarf 
für einen Betreuungsplatz ausdrücklich bekundet. Zu weiteren 8 80 Kindern antworteten die Eltern  
an dieser Stelle des Fragebogens  entweder ausdrücklich mit „Nein“ oder verzichteten generell auf 
genauere Angaben („keine Eintragung“). Für diese 880 Kinder wurden mit Blick auf die Feststellung 
eines bestehenden Bedarfs für einen Betreuungsplatz die Antworten auf die Fragen Nr. 6 und Nr. 2 
herangezogen. Es ist davon auszugehen, dass diejenigen, die bei Frage Nr. 6  bereits „Ich habe 
schon die gewünschte Betreuung.“23 angekreuzt und gleichzeitig bei Frage Nr. 2 zur aktuellen Situ-
ation angegeben haben, ihr Kind werde bereits „in Kindertagesbetreuung oder Tagespflege“ betreut, 
entweder bei Frage 8 nichts eingetragen haben, weil sie wie im Fragebogen ermöglicht, Fragen 7 -
12 übersprungen haben oder mit den aktuellen Betreuungszeiten für ihr Kind zufrieden und deshalb 
bei Frage 8 nicht noch Betreuungstage und -uhrzeiten eingetragen haben.24  
Der in Zeile 4 der beiden nachfolgenden Tabellen gemeldete Bedarf an Kinderbetreuung für U3-
Kinder setzt sich also aus denjenigen zusammen, die ihren bestehenden Bedarf durch entspre-
chende Eintragungen bei Frage 8 angezeigt haben sowie denjenigen, die zwar an dieser Stelle kei-
nen weitergehenden oder geänderten Bedarf angezeigt haben, gleichwohl aber ihr Kind in 
Kindertagesbetreuung oder Tagespflege ausreichend betreut wissen.25 
Für die gesamte Stadt errechnet sich ein Betreuungsbedarf für 83 % U3-Kinder auf Basis der vorlie-
genden Antworten. Gegenüber dem aktuellen Stand laut Kindertagesbetreu ungsbericht 2022 von 
49,5 % ist das ein Bedarf, der um nahezu zwei Drittel (63 %) höher ausfällt als durch das bestehende 
Platzangebot für U3-Kinder abgedeckt werden kann; hochgerechnet wären das fast 2.400 U3-Plätze 
mehr (Bezugszeitpunkt: Wohnbevölkerung am 31.03.2022). Betrachtet man die einzelnen Stadtteile, 
dann liegt der Bedarf zwischen 70 % in Coerde als Stadtteil, der stärker als andere geprägt ist durch 
Familien, in denen genau eine erwachsene Person von mehreren Erwachsenen im Haushalt arbeitet 
oder in Ausbildung ist und 93 bzw. 94 % in den Stadtteilen Mecklenbeck, Sentrup und Mauritz-Ost.   
Für die Einordnung des aus den Antworten errechneten  stadtteilbezogenen Bedarfs sollte berück-
sichtigt werden, dass in einigen Stadtteilen die Beteiligungsquote bei den U3-Kindern deutlich unter 
dem stadtweiten Durchschnitt liegt und allgemein vermutet werden darf, dass unter denjenigen, die 
sich beteiligt haben, etwas stärker Eltern vertreten sind, die bislang trotz Bedarfs noch keinen Be-
treuungsplatz mangels Angebot erhalten  haben. Zudem sollte berücksichtigt werden, dass in die 
                                                
22 Frage Nr. 2 des Fragebogens: „Wie wird Ihr Kind aktuell tagsüber normalerweise betreut? Bitte ankreuzen. “; Frage Nr. 
6 des Fragebogens: „Fragen zum aktuellen Betreuungswunsch. Welches Betreuungsangebot wünschen Sie sich für Ihr 
Kind? Bitte ankreuzen.“; Frage Nr. 8 des Fragebogens: „Wann genau brauchen Sie eine regelmäßige Betreuung? Bitte 
schreiben Sie zu den Tagen die genauen Zeiten auf. Hier bitte nur Ihren regelmäßigen Betreuungsbedarf aufschreiben. 
Sie brauchen an manchen Tagen keine Betreuung. Dann machen Sie bitte ein Kreuz bei kein Bedarf.“ 
23 Hier gab es den Hinweis, die weiteren Fragen zu überspringen. 
24 Ebenso sind die insgesamt wenigen „Nein“-Angaben bei Frage 8 in den Fällen, in denen der Kombination der Antworten 
aus Fragen Nr. 6 und Nr. 2 zu entnehmen ist, dass die bereits bestehende Betreuung in Kindertageseinrichtung oder in 
der Tagespflege den eigenen Betreuungswunsch abdecke, so zu verstehen ist, dass es eben keinen spezifisch anderen 
Bedarf gebe.  
25 Die gewählte Vorgehensweis e vermeidet, zu etwaigen Doppelzählungen beispielsweise derjenigen zu kommen, die 
zwar vorher angegeben haben, ihr Kind in einer Kindertageseinrichtung und wie „gewünscht“ betreut zu wissen, dennoch 
gleichzeitig die Bedarfstage und -uhrzeiten auch bei Frage Nr. 8 angegeben haben.

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stadteilbezogenen Betreuungsquoten im Kindertagesbetreuungsbericht auch solche Plätze einbe-
zogen werden, die zwar im Stadtteil angesiedelt sind, aber beispielsweise nur arbeitgeberbezogen 
angeboten werden. 
Eine Altersgruppe von U3-Kindern ist von speziellem Interesse, die Kinder zwischen 0 und noch 
nicht vollendetem 1. Lebensjahr, also die U1-Kinder mit einem Betreuungsbedarf aus Elternsicht 
bereits im ersten Lebensjahr. Für diese sehr jungen Kinder lässt sich ein Betreuungsbedarf in einer 
Kindertageseinrichtung oder in Tagespflege aus Sicht ihrer Eltern für rund 15 % bereits im ersten 
Lebensjahr abschätzen.26  
 
                                                
26 Die Tabelle dazu ist Anlage 1 mit den weiteren Tabellen zu entnehmen.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“  
IJOS GmbH 2023                      S. 38 
Betreuungsbedarf U3-Kinder, Stadtteile  
Fragebögen zu Kindern von                    
0 bis unter 3 Jahren  
(exemplarischer Bedarf NUR Montag)  
Münster  
(n = 2.653) 
Innen-
stadtring  
(n = 459) 
Mitte-
Nord 
(n = 357) 
Mitte- 
Süd 
(n = 278) 
Albach-
ten 
(n = 62) 
Gieven-
beck 
(n = 152) 
Meck-
lenbeck 
(n = 82) 
Nien-
berge 
(n = 58) 
Roxel 
(n = 60) 
Sentrup 
(n = 27) 
Coerde 
(n = 79) 
Wohnbevölkerung U3 31.03.202227  8.468 1.459 812 972 178 493 300 169 234 125 354 
Beteiligungsquote Elternbefragung 2022,  
U3-Kinder 31 % 31 % 44 % 29 % 35 % 31 % 27 % 34 % 26 % 22 % 22 % 
gemeldeter Bedarf laut Befragung28 83 % 86 % 78 % 84 % 77 % 86 % 94 % 76 % 85 % 93 % 70 % 
U3-Tagesbetreuungssituation 202229 49,5 % 41,2 % 50,8 % 42,6 % 54,6 % 57,6 % 56,7 % 48,8 % 62,7 % 136,6 % 48,8 % 
nachrichtlich hochgerechnet zusätzlicher Bedarf an 
Plätzen – absolut (Bezug: U3-Bevölkerung 03/2023) 2.837 654 221 402 40 140 112 46 52 -55 75 
Bedarf? -  Fragebögen U3-Kinder absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 1.773 323 228 195 34 106 63 29 40 19 47 
Keine Eintragung oder Nein  880 136 129 83 28 46 19 29 20 8 32 
davon "Ich habe schon die gewünschte Be-
treuung" (Frage 6) UND aktuell Kita oder Ta-
gespflege (Frage 2)  
428 72 51 38 14 24 14 15 11 6 8 
Tabelle 16: Betreuungsbedarf U3-Kinder, Stadtteile-1 
 
 
 
 
 
 
                                                
27 Quelle: Stadt Münster - Stadtplanungsamt, Informationsmanagement und Statistikdienststelle, Abfrage 06.09.2022 
28 %-Anteil von: Bedarf? - Angaben aus Fragebögen U3-Kinder = "Ja" + "davon "ich habe schon... (Frage 2)" an "n" 
29 Quelle: Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Kindertagesbetreuungsbericht 2022, Anl. 1

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“  
IJOS GmbH 2023                      S. 39 
 
 Fragebögen zu Kindern von                    
0 bis unter 3 Jahren  
(exemplarischer Bedarf NUR Montag)  
Kinder-
haus 
(n = 112) 
Sprakel 
(n = 43) 
Angel-
modde 
(n = 72) 
Grem-
mendorf 
(n = 122) 
Wolbeck 
(n = 113) 
Gelmer-
Dyck-
burg 
(n = 23) 
Handorf 
(n = 60) 
Mauritz-
Ost 
(n = 90) 
Amels-
büren 
(n = 46) 
Berg  
Fidel 
(n = 16) 
Hiltrup  
(n = 218) 
Wohnbevölkerung U3 31.03.20223 493 120 290 360 354 99 226 336 179 211 704 
Beteiligungsquote Elternbefragung 2022,  
U3-Kinder 23 % 36 % 25 % 34 % 32 % 23 % 27 % 27 % 26 % 8 % 31 % 
gemeldeter Bedarf laut Befragung4  82 % 84 % 74 % 84 % 85 % 74 % 80 % 93 % 91 % 85 % 86 % 
U3-Tagesbetreuungssituation 20224 37,2 % 80,7 % 45,5 % 62,5 % 48,6 % 61,6 % 55,2 % 32,1 % 76,0 % 44,7 % 43,2 % 
nachrichtlich hochgerechnet zusätzlicher Bedarf an  
Plätzen – absolut (Bezug: U3-Bevölkerung 03/2023) 221 4 83 77 129 12 56 205 27 85 301 
Bedarf? -  Fragebögen U3-Kinder absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 78 23 38 80 72 14 40 65 30 11 160 
Keine Eintragung oder Nein  34 20 34 42 41 9 20 25 16 5 58 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreu-
ung" (Frage 6) UND aktuell Kita oder Tages-
pflege (Frage 2)  
14 13 15 22 24 3 8 19 12 1 27 
Tabelle 17: Betreuungsbedarf U3-Kinder, Stadtteile-2

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 40 
4.2  Regelmäßige Betreuungszeiten „tagsüber“ von Montag bis Sonntag 
Wie sollte die angebotene Kindertagesbetreuung in der Woche von Montag bis Freitag zeitlich ge-
staltet sein, damit sie die aus Elternsicht gewünschte Betreuung auch gewährleisten kann? Um diese 
Frage zu beantworten, werden die vorliegenden ausdrücklich gege benen Angaben zu den Betreu-
ungszeiten als Grundgesamtheit genommen. Folgende Ergebnisse lassen sich zusammenfassen: 
Rund 95 % der benannten Betreuungsbedarfe erstrecken sich für beide Alterskohorten über alle 
fünf Tage von Montag bis Freitag, in nahezu allen anderen Fällen auf 4 Tage.   
Stadtweit geben Eltern für knapp zwei Drittel aller U6-Kinder einen Betreuungsbedarf an, der mit 
durchgehenden Öffnungszeiten ab 07.30 Uhr bis 16.00 Uhr  abzudecken ist.30 Etwa 16 % er-
gänzen, dass sie innerhalb dieses Zeitrahm ens nur einen Betreuungsbedarf von 6 Stunden und 
weniger haben. 
Ungefähr für ein Fünftel  der U6-Kinder31 benennen Eltern einen regelmäßigen Betreuungsbe-
darf mit einem frühen Beginn ab 06.30 Uhr bis 07.30 Uhr. Der sehr frühe Beginn einer Betreu-
ung zwischen 05.00 Uhr und vor 06.30 Uhr besteht stadtweit für weniger als 0,5 % der Kinder; in 
der Befragung haben Eltern von 11 Kindern einen solchen ausdrücklich angegeben. 
Stadtweit 16 % der Eltern mit einem regelmäßigen Betreuungsbedarf benennen für ihre Kinder 
zwischen 0 und 6 Jahren einen Betreuungsbedarf nach 16.00 Uhr bis einschließlich 17.00 Uhr, 
an Montagen und Freitagen sind es etwas weniger. Einen Betreuungsbedarf nach 17.00 Uhr bis 
einschließlich 18.30 Uhr besteht für rund 4 % der U6-Kinder. Ein noch späterer Betreuungsbe-
darf nach 18.30 Uhr bis 22.00 Uhr wird stadtweit nur noch für knapp 1 % benannt. 
In den einzelnen Stadtteilen32 schwankt der regelmäßige frühe Betreuungsbedarf ab 06.30 
Uhr bis 07.30 Uhr zwischen 11 % (Coerde) und knapp unter 30 % (Nienberge, Amelsbüren, Gel-
mer-Dyckburg)33. Coerde ist am stärksten geprägt von Familienkonstellationen mit genau ei-
nem*einer Erwachsenen, d er*die erwerbstätig (oder in Ausbildung) is t. Weitere Stadtteile mit 
hohen Anteilen um 25 % früher Betreuungsbedarfe sind Angelmodde, Hiltrup und Wolbeck. 
In den einzelnen Stadtteilen schwankt der regelmäßige späte Betreuungsbedarf nach 16.00 
Uhr bis einschließlich 17.00 Uhr zwischen 8 / 9 % (Coerde und Mauritz-Ost) und um 20  % in 
Amelsbüren, Angelmodde, Nienberge sowie im Innenstadtring 34. Ein durchschnittlich geringer, 
zwischen 2 bis 5 % liegender Betreuungsbedarf am frühen Abend nach 17.00 Uhr bis einschließ-
lich 18.30 Uhr ist vor allem in folgenden Stadtteilen benannt worden: Innenstadtring, Mitte-Nord, 
Mitte-Süd, Gievenbeck, Hiltrup. Die noch späteren Betreuungsbedarfe nach 18.30 Uhr – 22.00 
Uhr verteilen sich als Einzelfälle über die Stadtteile, Ausnahmen bilden: Mitte-Nord (8 Kinder mit 
solchen späten Bedarfen), Mitte-Süd und Innenstandring (jeweils 4 Kinder). 
Alter: Für 83 % aller U3-Kinder (darunter für 15% der U1-Kinder 15% bereits im ersten Lebens-
jahr) und für rund 95 % aller 3 bis 6 -jährigen Kinder geben deren Eltern einen Wunsch nach Be-
treuung in einer Kita oder Tagespflege an. 
 
                                                
30 Den weiter unten aufbereiteten offen selbst formulierten Antworten und Hinweisen der Eltern ist zu entnehmen, dass 
Betreuungszeiten von 07.30 Uhr - 16.00 Uhr in nicht wenigen Fällen aber bislang noch nicht angeboten werden oder nicht 
verlässlich genutzt werden können. 
31 Für beide Alterskohorten (U3 und 3 bis < 6 Jahre alt) bestehen in etwa gleichem Ausmaß regelmäßige frühe oder späte 
Betreuungsbedarfe, sodass für die weitere Analyse auf einen Altersdifferenzierung verzichtet wird. 
32 Vgl. Anlage 4 (Betreuungsbedarf Montag bis Sonntag – Stadtteile) mit tabellarischen Übersichten zu allen Stadtteilen. 
33 Hinweis: %-Wert nicht oder nur gering aussagekräftig in Berg Fidel, Gelmer-Dyckburg. 
34 Hinweis: %-Wert nicht oder nur gering aussagekräftig in Berg Fidel, Gelmer-Dyckburg, Gremmendorf, Sentrup, Sprakel.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 41 
Betreuungsbedarf Montag bis Freitag gesamt  
Betreuungsbedarf nach Kategorien  
Gesamt (Anzahl Fragebögen n = 5.147) 
Montag  Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 3.132 3.146 3.129 3.132 3.025 
Keine Eintragung oder Nein  2.015 2.001 2.018 2.015 2.122 
davon "Ich habe schon die gewünschte  
Betreuung" (Fr. 6) UND "aktuell in Kita /  
Tagespflege" (Fr. 2) [95 % 5 Tage / W.] 
1..428 1.430 1.438 1.434 1.429 
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  1.989 1.989 2.009 2.000 2.032 
davon bis 6 Stunden einschließlich  505 499 490 504 597 
Beginn früh ab 05.00 bis < 06.30 Uhr 11 10 11 12 11 
Beginn früh ab 06.30 bis < 07.30 Uhr 607 609 604 606 573 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 bis 17.00 Uhr) 358 514 498 499 377 
Ende früher Abend (> 17.00 bis 18.30 Uhr) 86 118 103 106 87 
Ende später Abend (nach 18.30 bis 22.00 Uhr) 24 23 22 29 21 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % 
Beginn früh ab 05.00 bis < 06.30 Uhr 0,4% 0,3% 0,4% 0,4% 0,4% 
Beginn früh ab 06.30 bis < 07.30 Uhr 19% 19% 19% 19% 19% 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 bis 17.00 Uhr) 11% 16% 16% 16% 12% 
Ende früher Abend (> 17.00 bis 18.30 Uhr) 3% 4% 3% 3% 3% 
später Abend (nach 18.30 bis 22.00 Uhr) 1% 1% 1% 1% 1% 
Tabelle 18: Betreuungsbedarf Montag – Sonntag gesamt 
 
Für die Betrachtung etwaiger Unterschiede im Betreuungsbedarf in Abhängigkeit vom Alter der Kin-
der wurden zwei Wochentage ausgewählt – ein eher durchschnittlicher Montag sowie der Freitag; 
für diesen Tag werden etwas geringere Betreuungsbedarfe benannt. Insgesamt fällt auf, dass es 
kaum Unterschiede bei den zeitlichen Erfordernissen für vorhandene Betreuungsbedarfe gibt, die 
am Alter der Kinder festgemacht werden können. Tendenziell fällt der Betreuungsbedarf früh mor-
gens ab 06.30 Uhr bis vor 07.30 Uhr bei den jüngeren Kindern leicht höher aus als bei den 3- bis 6-
Jährigen, in allen anderen Kategorien besteht er in nahezu gleichem Ausmaß. Das Alter der Kinder 
spielt allerdings eine Rolle, wenn es um die Frage geht, ob eine Betreuung über Kindertageseinrich-
tungen oder Tagespflege in Frage kommt: Für 83  % aller U3-Kinder (darunter für bis zu 15% der 
U1-Kinder bereits im ersten Lebensjahr 35) und für rund 95  % aller 3 bis 6-jährigen Kinder geben 
deren Eltern einen Wunsch nach entsprechender Betreuung an. 
                                                
35 Insgesamt haben Eltern von 94 U1-Kindern angegeben, entweder bereits aktuell, also im 1. Lebensjahr eine Kinderta-
gesbetreuung in Anspruch zu nehmen oder dies für ihr U1-Kind gerne zukünftig in Anspruch nehmen zu können und zwar 
noch im ersten Lebensjahr. Bei der Frage nach dem Wuns chalter der erstmaligen Betreuung werden aber nicht wenige 
Eltern, die für ihr U1-Kind eine Kindertagesbetreuung wünschen einen Beginn ab dem 2. Lebensjahr geantwortet haben, 
da ihr U1 -Kind bspw. bereits neun Monate oder älter ist zum Zeitpunkt der Befragu ng (April(Mai) und rein pragmatisch 
betrachtet, eine Betreuung erst ab dem nachfolgenden Sommer, also dem beginnenden 2. Lebensjahr zu erwarten ist. 
Daher wird der Anteilswert leicht höher eingeschätzt als zu errechnenden 11%.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 42 
4.2.1 Regelmäßiger Betreuungsbedarf an Wochenenden 
Der regelmäßig an allen Wochenenden bestehende Betreuungsbedarf betrifft stadtweit sams-
tags etwa 4 % und sonntags etwa 2,5 % aller Kinder zwischen 0 und 6 Jahren. 36 Hochgerechnet 
bestünde damit stadtweit für den Samstag ein Betreuungsbedarf von ungefähr 350 Plätzen  und 
am Sonntag von 220 Plätzen (Bezugszeitpunkt jeweils: 31.03.2022), die sich allerdings den vor-
liegenden Antworten nach ungleich über die Stadtteile verteilen. 
Samstags ist der Bedarf mit einer ganztägigen Betreuung zwischen 07.30 Uhr und 16.00 Uhr für 
knapp 55 % gedeckt. Für weitere 16 % aller U6-Kinder ist ein Betreuungsbedarf am Samstag mit 
einem frühen Beginn ab 06.30 Uhr, für weitere 14 % sollte die Betreuungszeit ü ber 16.00 Uhr 
hinaus bis einschließlich 17.00 Uhr ausgedehnt werden. Für weniger als 10 % der Kinder, für die 
es einen Betreuungsbedarf am Samstag gibt, besteht er bis in den Abend hinein zwischen 17.00 
Uhr und 22.00 Uhr. 
Sonntags fällt der Bedarf insgesam t um etwa ein Drittel geringer aus als am Samstag. Die Be-
treuungsbedarfe am Wochenende fallen zwischen den Altersgruppen vergleichbar aus. Die Be-
treuungsbedarfe an den Wochenenden streuen über das gesamte Stadtgebiet, fallen aber 
insbesondere in den Stadtteilen37 Mitte-Nord, Mitte-Süd leicht stärker ins Gewicht und kommen 
in den Stadtteilen Albachten, Mecklenbeck, Sentrup, Angelmodde, Gelmer -Dyckburg, Amelsbü-
ren38 nur vereinzelt vor. 
 
Regelmäßige Betreuungslösungen für das Wochenende bestehen stadtteilbezogen in unter-
schiedlichem Umfang: Mindestbetreuungsbedarfe ab 10 Plätzen aufwärts sind samstags für fol-
gende Stadtteile angezeigt worden: Innenstadtring, Mitte -Nord, Mitte-Süd, Gievenbeck, Roxel, 
Kinderhaus, Hiltrup. Sonntags verringern sich in Innenstadtring, Gievenbeck, Roxel, Kinderhaus, 
Mauritz-Ost und Hiltrup die Mindestbedarfe auf 6 bis 9 Kinder. Nur in Mitte-Nord und in Mitte-Süd 
werden auch für den Sonntag ein Mindestbedarf für 13 bis 16 Kinder angezeigt 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
                                                
36 In etwa 10 % der Fragebögen, in denen ein Betreuungsbedarf bejaht worden ist, sind keine weiteren Angaben zu kon-
kreten Uhrzeiten gemacht worden. 
37 S. dazu Anlage 4 mit den Tabellen für die Stadtteile. 
38 Hinweis: Aus Berg Fidel liegen insgesamt sehr wenige Antworten vor. Entsprechend  gering ist auch die Rückmeldung 
zum Wochenende.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 43 
Regelmäßiger Betreuungsbedarf am Wochenende nach Alter  
Betreuungsbedarf nach Kategorien  
Gesamt alle Kinder 
0 bis 6 Jahren 
(n = 5.174) 
 alle Kinder  
von 0 bis < 3  
Jahren  
(n = 2.653) 
 
alle Kinder  
von 3 bis 6 Jahren  
(n = 2.421) 
Samstag Sonntag Samstag Sonntag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 196 127 91 62 105 65 
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 
Uhr  107 65 47 31 60 34 
davon bis 6 Stunden einschließlich  51 26 16 7 35 19 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 5 3 2 0 3 3 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 31 21 16 9 15 12 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 bis 
17.00 Uhr) 28 18 11 9 17 8 
Ende früher Abend (> 17.00 bis 18.30 
Uhr) 7 4 3 1 4 3 
Ende später Abend (nach 18.30 bis 
22.00 Uhr) 9 4 5 2 4 2 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 3% 2% 2%  3% 5% 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 16% 17% 18% 15% 14% 18% 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 bis 
17.00 Uhr) 14% 14% 12% 15% 16% 12% 
Ende früher Abend (> 17.00 bis 18.30 
Uhr) 4% 3% 3% 2% 4% 5% 
später Abend (nach 18.30 bis 22.00 Uhr) 5% 3% 5% 3% 4% 3% 
Tabelle 19: Regelmäßiger Betreuungsbedarf am Wochenende 
 
4.3  Betreuungspräferenzen spätabendlicher / nächtlicher Betreuung 
In der Befragung haben stadtweit (exemplarisch für einen Dienstag) Eltern von knapp unter 50 Kin-
dern (60 % U3-Kinder, 40 % 3 bis 6-Jährige) angegeben, einen regelmäßigen Betreuungsbedarf 
nach 18.00 Uhr und vor 07.00 Uhr morgens zu haben. Das entspricht knapp 1  % der Kinder mit 
Betreuungsbedarf über alle Altersgruppen hinweg. Ausgehend von der Wohnbevölkerung U6 am 
31.03.2022 wäre dieser Bedarf hochgerechnet mit ca. 160 Plätzen abzudecken, die eine spätabend-
liche oder nächtliche Betreuung anbieten.39 
In Frage 9 konnten Eltern angeben, ob sie manchmal auch andere Betreuungszeiten benötigen. 
Falls dem nicht der Fall sein sollte, sollten die Fragen 10 und 11 übersprungen werden 40. 86 % 
                                                
39 Hinweise auf aktuell bestehende Betreuungsbedarfe zu sehr späten, sehr frühen und nächtlichen Bedarfen finden sich 
vorwiegend in den Stadtteilen Innenstadtring, Mitte-Nord, Mitte-Süd, Wolbeck und Hiltrup. 
40 Im Online-Fragebogen wurden diese beim Anklicken von „nein“ erst gar nicht angeboten.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 44 
derjenigen, die bei Frage 9 angegeben haben, „manchmal auch andere Betreuungszeiten“ zu benö-
tigen, haben sich auch mit Frage 1141 zu möglichen Betreuungspräferenzen beschäftigt. Insgesamt 
ist die Frage nach den Betreuungspräferenzen durch Eltern von  rund 900 Kindern (das entspricht 
17 % der vorliegenden Kinder-Fragebögen) bearbeitet worden.42 Damit liegt ein ausreichend breites 
Meinungsbild aus Elternsicht zur Organisation einer spätabendlichen, nächtlichen oder sehr früh 
morgendlichen Betreuung zu den folgenden vier vorgegebenen Möglichkeiten vor: 
o Soll die Betreuung in Ihrer Kita oder bei Ihrer Tagespflegeperson sein? 
o Soll die Betreuung bei Ihnen zu Hause sein (z. B. durch eine Tagespflegeperson)? 
o Soll die Betreuung in der Nähe Ihrer Wohnung sein (z. B. durch eine Tagespflegeperson)? 
o Oder möchten Sie die Lösungen miteinander verbinden? 
Aus den vorliegenden Antworten sind einige eindeutige Präferenzen zu erkennen: 
Gut zwei Drittel aller Elternantworten bevorzugen die gewohnte Betreuungsumgebung, also die 
Kindertageseinrichtung oder die Tagespflege, die auch tagsüber zuständig ist (bei Erwerbstätigen, 
die eigene Bedarfe formulieren, sind es sogar 80 %); ein Viertel lehnt dies aber entschieden ab  
(bei Erwerbstätigen, die eigene Bedarfe formulieren , sind es nur 13 %). Dieses insgesamt strikt 
ablehnende Viertel lehnt nahezu alle anderen Alternativen ebenso strikt ab. Bei genauerer Ana-
lyse haben nur sehr wenige von ihnen konkrete Betreuungsbedarfe benannt, die später als 18.00 
Uhr oder vor 07.00 Uhr morgens liegen. Aus der Gruppe, der zu gut zwei Drittel Befürwortenden 
haben etwa 5 % konkrete regelmäßige Betreuungsbedarfe vor 07.00 Uhr morgens sowie zu 2,5 
% nach 18.00 Uhr abends angegeben. 
Das gilt in etwa in gleichem Maße für U3-Kinder wie für 3 bis 6 Jahre alte Kinder. 
Etwa für die Hälfte der U3 -Kinder und 40 % der 3 bis 6 -Jährigen sind Eltern offen für Kombi-
Lösungen aus bisheriger Betreuungsform und Tagespflege; zu beachten ist, dass eine Kom-
bilösung von einem Viertel der U3 -Eltern und knapp 30 % d er Eltern von 3 bis 6 -Jährigen strikt 
abgelehnt wird. 
Der Einsatz einer Tagespflegeperson  wird nicht so stark präferiert, wie die Betreuung in der 
eigenen Kita; wenn Tagespflege vorstellbar ist, dann in stärkerem Maße außerhalb der eigenen 
Wohnung wohnortnah: Diese Gruppe ist zum Teil (im Verhältnis 60 (ja  / ist ok) : 40 (nein / lieber 
nicht)) auch offen für eine Betreuung zuhause aber noch stärker im Verhältnis 80 : 20 für eine 
andere Betreuung in der Nähe der Wohnung bzw. 70 : 30 für Kombilösungen. 
Erwerbstätige, die eigene Bedarfe formulieren, zeigen sich etwas offener auch für eine Betreuung 
in den eigenen vier Wänden. 
 
 
 
 
                                                
41 Frage 11: „Brauchen Sie Betreuung nach 18.00 Uhr? Vor 07.00 Uhr morgens? Also spätabends oder nachts? Bitte 
ankreuzen.“ 
42 Im Papierfragebogen haben sich wie zu erwart en war, nicht alle an den empfohlenen Ablauf gehalten, nur bei einem 
„Ja“ bei Frage 9 waren auch die Fragen 10 und 11 zu bearbeiten. Weit überwiegend aber kommen Antworten zu Frage 11 
von denjenigen, die in Frage 9 „Ja“ angegeben haben. Frage 11 zielte dar auf ab, unverbindliche Präferenzen von Eltern 
zu erfahren, wenn es um eine spätabendliche, nächtliche oder sehr früh morgendliche Betreuungsform geht. Für diesen 
Zweck sind die gegebenen Antworten ausreichend nützlich.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 45 
Betreuungspräferenzen spätabends, nachts oder sehr früh morgens 
  
Soll die Betreuung 
in Ihrer Kita oder bei 
Ihrer Tagespflege-
person sein? 
Soll die Betreuung 
bei Ihnen zu Hause 
sein (z. B. durch 
eine Tagespflege-
person)? 
Soll die Betreuung 
in der Nähe Ihrer 
Wohnung sein (z. B. 
durch eine Tages-
pflegeperson)? 
Oder möchten Sie 
die Lösungen      
miteinander         
verbinden? 
absolut %  absolut %  absolut %  absolut %  
ja 454 51 % 175 19 % 247 28 % 203 23 % 
ist ok 153 17 % 188 21 % 208 23 % 193 21 % 
lieber nicht 62 7 % 150 17 % 106 12 % 127 14 % 
Nein, auf gar keinen Fall  229 26 % 308 34 % 245 27 % 247 28 % 
Beteiligung je Frage 898 821 806 770 
Bezug max. Beteiligung 898 898 898 898 
Tabelle 20: Betreuungspräferenzen spätabends, nachts, sehr früh morgens 
 
Betreuungspräferenzen spätabends, nachts oder sehr früh morgens, Alter der Kinder  
Soll die Betreuung 
in Ihrer Kita oder 
bei Ihrer Tagespfle-
geperson sein? 
Soll die Betreuung 
bei Ihnen zu Hause 
sein (z. B. durch 
eine Tagespflege-
person)? 
Soll die Betreuung in 
der Nähe Ihrer Woh-
nung sein (z. B. 
durch eine Tages-
pflegeperson)? 
Oder möchten Sie 
die Lösungen mit-
einander verbin-
den? 
NUR  
0 bis unter 3 J. alt  absolut %  absolut %  absolut %  absolut %  
Ja 260 53 % 95 19 % 169 35 % 121 25 % 
ist ok 83 17 % 105 21 % 115 24 % 115 24 % 
lieber nicht 29 6 % 86 18 % 47 10 % 68 14 % 
Nein, auf gar keinen Fall  117 24 % 170 35 % 123 25 % 127 26 % 
Beteiligung je Frage 489 456 454 431 
Bezug max. Beteiligung 489 489 489 489 
 
 
NUR  
3 bis unter 6 J. alt  absolut %  absolut %  absolut %  absolut %  
ja 188 47 % 80 20 % 74 19 % 80 20 % 
ist ok 69 17 % 79 20 % 92 23 % 77 19 % 
lieber nicht 31 8 %  63 16 % 59 15 % 58 15 % 
Nein, auf gar keinen Fall  108 27 % 133 34 % 117 30 % 115 29 % 
Beteiligung je Frage 396 355 342 330 
Bezug max. Beteiligung 396 396 396 396 
Tabelle 21: Betreuungspräferenzen spätabends, nachts, sehr früh morgens – Alter

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 46 
4.4  Unregelmäßig bestehender Betreuungsbedarf  
Die Eltern konnten neben Angaben zum regelmäßigen Betreuungsbedarf auch offen ausformulieren, 
welchen weiteren, nur gelegentlich, unregelmäßig bestehenden Betreuungsbedarf sie für ihr Kind 
haben.43 Es wurde, wie im gesamten Fragebogen, auch an dieser Stelle nicht darum gebeten, den 
geäußerten Betreuungsbedarf zu begründen. So geben die zahlreichen Antworten nur teilweise Hin-
weise auf einen Begründungszusammenhang. Insbesondere Eltern, deren Kind bereits in einer Kin-
dertageseinrichtung oder in Tagespflege betreut wird und deren Betreuungsangebot zumindest für 
unregelmäßig oder nicht planbare Betreuungsbedarfe als nicht ausreichend angesehen wird, haben 
offene Antworten mit Bezug auf die jeweiligen vereinbarten Betreuungszeiten formuliert. Allerdings 
sind diese in den Antworten in der Regel nicht benannt worden. So kann ein nicht abgedeckter 
Betreuungsbedarf, der beispielsweise nur einmal pro Woche an bestimmten Tagen auftritt für Eltern 
der einen Kindertageseinrichtung zum Problem werden, während er in einer anderen Kita mit länge-
ren Betreuungszeiten kein Problem wäre. Verschiedene Antworten weisen auch darauf hin, dass es 
in manchen Betreuungssettings beispielsweise zwar vereinbarte Abholzeiten gäbe, die auch für den 
unregelmäßig anfallenden Betreuungsbedarf ausreichen würden, dass den Eltern allerdings vom 
Personal mündlich nahegelegt werde, die Kinder regelm äßig um eine oder zwei Stunden verkürzt 
betreuen zu lassen, weil nicht ausreichend Personal für den gesamten Zeitraum vorhanden sei. 
Rund 28 % der Familien mit einem regelmäßigen Betreuungsbedarf in einer Kindertageseinrich-
tung oder Tagespflege haben angegeben, über den regelmäßigen Bedarf hinaus auch einen un-
regelmäßigen Bedarf an Kinderbetreuung zu haben.44 
Deutlich mehr als die Hälfte hat einen Betreuungsbedarf, der mindestens einmal, überwiegend 
ein- bis zweimal in der Woche später als die gebuchten oder in der jeweiligen Kita üblichen und 
vorgesehenen Zeiten ausfällt (Das entspricht 15 % aller Eltern mit einem externen Betreuungsbe-
darf). 
Bei 16 % besteht er mindestens einmal, überwiegend ein- bis zweimal in der Woche früher 
als die gebuchten oder in der jeweiligen Kita üblichen und vorgesehenen Zeiten (Das entspricht 5 
% aller Eltern mit einem externen Betreuungsbedarf). 
13 % geben sehr individuelle, auch spontan vorkommende Bedarfe für flexible  Bring- oder 
Abholzeiten an, weit überwiegend beruflich begründet (Das entspricht 4 % aller Eltern mit einem 
externen Betreuungsbedarf). 
 Bei regelmäßig erweiterten Betreuungsspielräumen, mit Kernzeiten zwischen 07.00 Uhr bis 
17.00 Uhr mit individueller Ankunftsmöglichkeit ab 06.30 Uhr sowie individueller Abholmöglichkeit 
nach 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr, würden die meisten der von den Eltern genannten unregelmäßigen 
Bedarfe abgedeckt werden können. 
Nur sehr wenige ( 1 %) schließlich geben an, unregelmäßig gelegentlich Betreuungsbedarf 
nachts zu haben (Das entspricht 0,3 % aller Eltern mit einem externen Betreuungsbedarf). 
 
                                                
43 Frage 10 lautete: Welche zusätzliche oder unregelmäßige Betreuung brauchen Sie? Zum Beispiel: 
• Eine Woche nur vormittags. Danach eine Woche nur nachmittags wegen Schichtdienst. 
• Einmal im Monat auch am Wochenende. 
• Eine Woche 45 Stunden und darauf die Woche nur 25 Stunden. 
• Zweimal im Monat freitags bis 22 Uhr. 
Bitte schreiben Sie Ihre Wünsche genau auf. 
44 Für 4.576 Kinder ist ein regelmäßiger Betreuungsbedarf ausdrücklich tageweise angegeben worden oder es ist „kein 
Eintrag“ bei Frage 8 erfolgt aber in den ersten Fragen vermerkt worden, dass das Kind bereits eine Kita oder Tagespflege 
besuche (Frage 2) und man bereits die passende Betreuung habe (Frage 6). Diese 4.576 Kinder leben in rund 3.660 
Familien von denen 1.033 (28 %) zusätzlich einen unregelmäßig bestehenden Betreuungsbedarf angegeben haben.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 47 
Übersicht unregelmäßiger Betreuungsbedarf nach Kategorien 
Frage 10: Welche zusätzliche / unregelmäßige Betreuung brauchen Sie?  
Gesamtzahl Antworten: 1.098. 1 unlesbar. 64 „Leer“-Aussagen wie bspw. „Nein danke“, „Kann dazu noch nichts schrei-
ben“ oder „Keine Wünsche“, „Das Betreuungsangebot reicht uns aus“, „ab Okt. Berufstätig, habe 45-Std.-Vertrag unter-
schrieben“ oder allg. Verweis auf andere Antwort wie z. B. „s. o.“. 
Kategorien  absolut % 
1 – 2 x / öfter / Woche spät 567 55 % 
1 – 2 x / öfter / Woche früh 162 16 % 
Manche Tage kürzer 20 2 % 
1 – 3 x / mehrmals / Monat 88 9 % 
Am Wochenende  204 20 % 
Nachts 10 1 % 
Aufgrund von Schicht- / Wechseldienst45 135 13 % 
Sehr individuell / spontan / vollkommen flexibel 281 27 % 
Sonstige Aussagen 122 12 % 
Bezugsgröße46 (Anzahl Fragebögen zu Kindern mit 
vertieft auszuwertender Antwort)  1.033 
Tabelle 22: Unregelmäßiger Betreuungsbedarf 
 
Um einen Eindruck davon zu gewinnen, welche Bedarfe mit der Kategorie „Sehr individuell / spontan 
/ vollkommen flexibel“ verbunden sind, werden einige der Antworten nachfolgend ungekürzt wieder-
gegeben. 
FamID 
v_zusaetzliche_betreuung Frage 10 
Welche zusätzliche / unregelmäßige Betreuung brauchen Sie? 
Kategorie: „sehr individuell / spontan / vollkommen flexibel“ 
94 
Eine Woche nur bis 14:30, dann drei Wochen an ein bis zwei Tagen nachmittags zu-
sätzlich bis 16/16:30, manchmal länger, was dann aber ab circa 15 Uhr auch privat 
aufgefangen werden kann. Morgens manchmal spontan früher. Circa jede Woche an 
einem Tag. Unsere Kita kann das. Wir haben großes Glück. Zahlen allerdings auch 45 
h obwohl wir unterm Strich weniger benötigen. Aber das Geld ist DIESE Kita wert. 
2246 
Ich würde eine Betreuung von 14-19:30 Mo+Di+Do brauchen. 7-15 Mi. Ich würde mir 
wünschen, dass Kitas da im Morgenbereich flexibler sind, sonst sehe ich mein Kind 
gar nicht, weil es morgens auch in die Kita müsste. 
 
 
 
 
 
                                                
45 Eine Zuordnung zu dieser Kategorie ist nur möglich, wenn an dieser Stelle oder in der Schlussfrage ausdrücklich erwähnt 
worden ist, dass im Schicht- oder Wechseldienst gearbeitet wird. Es ist davon auszugehen, dass auch weitere Antworten 
dieser Kategorie zuzuordnen wären, die dafür nötigen Angaben aber nicht vorliegen. In den Zitaten in diesem Kapitel und 
im folgenden Unterkapitel sind einige exemplarische Betreuungsbedarfe zu finden, die in Zusammenhang mit Wechsel -/ 
Schichtdienst stehen. (s. auch Kapitel 1.5.44.5.1)  
46 Einzelne Antworten sind teilweise auch mehreren Kategorien zugeordnet worden.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 48 
482 
Hohe Flexibilität in den Stundenmodellen!  Mit einigen Berufen im sozialen Bereich ist 
es kaum möglich Wochen bzw. Monate im Voraus zu sagen wie die Arbeitszeiten ver-
teilt sind. Meine Arbeitszeiten sind nie 100% festgelegt und können sich theoret isch 
an 7 Tagen in der Woche zu verschiedenen Tageszeiten ergeben. Ich kann wochen-
weise planen, aber nicht langfristig. Grundsätzlich benötigen wir eine längere Betreu-
ungszeit am Nachmittag bis mindestens 16.30 Uhr, besser noch bis 17.00 Uhr. Dies 
bietet z.B. kaum eine Tagespflegestelle an, so dass dieses Modell für Familien mit 
späten Arbeitszeiten überhaupt nicht in Frage kommt. Auch unsere Kita bietet dies 
nicht an, so dass wir als Familie es nun irgendwie stemmen müssen. Gerade Berufs-
pendlerInnen wird es hier schwer gemacht. 
2121 
Flexibilität bei der Betreuungszeit ist in unseren Jobs sehr wichtig, weil wir viel unter-
wegs sind. Daher ist es ideal, wenn die Kita ab 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr eine Betreuung 
anbieten kann und wir die gezahlte Zeit frei nutzen können je Tag. 
94 
Manchmal kommen Nachmittagstermine hinzu. Circa vier Mal im Monat. Dann längere 
Betreuung bis 16:00 Uhr notwendig. Das kann unsere Kita. Wir haben 45 h angemel-
det. Auch morgens einmal pro Woche früher notwendig. Spontan von einem Tag auf  
den anderen. Auch das ist bei unserer Kita möglich 
312 
Flexibilität in Hinblick auf die tägliche Stundenzahl unter Einhaltung der wöchentlichen 
Stundenzahl. Zum Beispiel statt jeden Tag maximal 7 Stunden, dafür montags 8 Stun-
den und dienstags 6 Stunden und mittwochs bis freitags 7 Stunden. 
362 
Ich bin Lehrerin in Teilzeit (halbe Stelle) und bräuchte im optimalen Fall eigentlich an 
vier Tagen der Woche eine Betreuung, deren Länge ich je nach meinem eigenen Stun-
denplan halbjährlich flexibel festlegen könnte. Meine Kernarbeitszeit liegt zwischen 8 
und 13:15 Uhr, aber an manchen Tagen habe ich später Unterricht oder früher Schluss 
und könnte meinen Sohn daher natürlich auch zu anderen Zeiten bringen bzw. abho-
len., Die genauen Arbeitstage und Arbeitszeite n erfahre ich selbst aber leider immer 
erst eine Woche vor Schul- oder Halbjahresbeginn. 
Tabelle 23: Beispielzitate unregelmäßiger Betreuungsbedarf   
 
4.4.1 Unregelmäßiger Betreuungsbedarf an Wochenenden  
Von 204 Familien wird ein unregelmäßiger Betreuungsbedarf formuliert, der auch oder gerade die 
Wochenenden berührt, aber eben nicht regelmäßig wöchentlich anfällt, sondern gelegentlich im 
Jahr oder regelmäßig, aber in einem bestimmten mehrwöchigen Abstand. Überwiegend werden 
Bedarfe benannt, die ein - oder mehrmals im Monat am Wochenende auch zu sehr frühen oder 
eher späteren Uhrzeiten anfallen. 
Eine praktikable Umsetzung könnte zusammen mit regelmäßigen Betreuungsangeboten erprobt 
werden.47 
 
Beispielzitate für unregelmäßige Wochenendbetreuungsbedarfe 
FamID 
v_zusaetzliche_betreuung Frage 10 
Welche zusätzliche / unregelmäßige Betreuung brauchen Sie? 
Kategorie: „sehr individuell / spontan / vollkommen flexibel“ 
514 Alle 4 Wochen samstags von ca. 9-14 Uhr 
589 Entsprechend der Dienstzeiten im Krankenhaus manchmal … an Wochenenden von 
8.30 bis 21.30. 
1140 Manchmal (ca. 1x/Monat) auch am WE (Weiterbildung).  
 
 
                                                
47 S. dazu Kapitel 4.2.1.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 49 
1202 
Beide Eltern im Schichtdienst tätig. ... An jedem zweiten Wochenende benötigen wir 
dringend eine Betreuungszeit in der Kita über Mittag um entgegengesetzt arbeiten zu 
können (Einer hat Frühdienst und einer Spätdienst). Aktuell ist unser Familienleben 
stark dadurch beeinträchtigt, da es keine Wochenendbetreuung gibt und wir daher die 
Wochenenden versetzt arbeiten. Wir haben kein freies Wochenende gemeinsam als 
ganze Familie. 
1205 ... Wochenende 14tägiger Rhythmus. 
1457 3-4 Samstage im Jahr muss gearbeitet werden. ... 
1870 
Einmal im Monat auch am Wochenende, damit man als Eltern mal etwas alleine 
schaffen kann, was uns sonst nicht möglich ist, weil wir keine Familie haben, die mal 
aufpassen können. 
2483 ... Einmal im Monat samstags 10-15 Uhr  
2543 Unregelmäßig als Abdeckung im Notdienst. ... Am Wochenende von 7:30 - 22:30 Uhr. 
3588 
Alle 2 Wochenenden - Samstag + Sonntag bräuchten wir Betreuung - ein Tag habe 
ich Frühschicht, den anderen Tag Spätschicht, immer abwechselnd - mein Mann 
nimmt frei, damit ich arbeiten kann, er selbst ist aber auch in der Gastronomie tätig - 
was auch nicht immer funktioniert. 
4083 Einmal im Monat auch am Wochenende wäre toll für Alleinerziehende.  
2195 Unregelmäßig wäre eine Wochenendbetreuung (gerne gegen Aufpreis) wünschens-
wert. 
2628 Auch am Wochenende regelmäßig, dafür mal unter der Woche nicht. Allg. viel mehr 
Flexibilität, da beide Elternteile auch am WE in Früh- und Spätdienste arbeiten.  
Tabelle 24: Beispielzitate unregelmäßiger Betreuungsbedarf am Wochenende   
 
4.5  Lebensumstände mit einem erweiterten flexiblen Betreuungsbedarf  
Betrachtet man die Lebensumstände der Familien, soweit Daten dazu mit dieser Befragung zur Ver-
fügung gestellt worden sind, so zeigen sich für den erweiterten, flexibel organisierten regelmäßigen 
Betreuungsbedarf von Montag bis Freitag sowie für die am Wochenende bestehenden Bedarfe ei-
nige Besonderheiten: 
Besonderheiten beim r egelmäßigen Betreuungsbedarf von Montag bis Freitag nach EB -
Typ:  
Für jede*n vierte*n Alleinerziehende*n besteht ein Betreuungsbedarf mit einem frühen Beginn 
ab 06.30 Uhr bis 07.30 Uhr. Der ist nahezu gleich für erwerbstätige wie für nicht erwerbstätige 
Alleinerziehende und proportional stärker ausgeprägt als für alle anderen EB-Typen. 
Für Haushalte, in denen beide erwerbstätig (oder in Ausbildung) sind, besteht etwas stärker als 
im Durchschnitt ein Betreuungsbedarf nach 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr; auch der Anteil der Fälle, in 
denen ein Bedarf bis in den frühen oder späten Abend geht, fällt bei diesem Ha ushaltstyp höher 
als bei den anderen aus. 
In Haushalten, in denen keine Person erwerbstätig (oder in Ausbildung) ist, besteht in geringerem 
Maße wie im Durchschnitt ein Betreuungsbedarf sehr früh oder spät. Er wird aber in etwa von 
jedem zehnten dieser Haushalte als Bedarf angegeben. 
 
Wochenend-Betreuungsbedarf: 
Etwa 14 % der Kinder von erwerbstätigen (oder in Ausbildung befindlichen) Alleinerziehenden 
benötigen eine Betreuung am Samstag und etwa 6 % an Sonntagen. 
In Haushalten mit mindestens zwei Erwachsenen mit genau einer erwerbstätigen (in Ausbildung) 
Person geben etwa 5 % an, dass es an Samstagen und etwa 4 % an Sonntagen einen Betreu-
ungsbedarf gibt.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 50 
In Haushalten, mit mindestens zwei Erwachsenen, in denen zwei (beide) erwerbstätig (in Ausbil-
dung) sind, geben etwa 6 % an, dass es an Samstagen und etwa 4 % an Sonntagen einen Be-
treuungsbedarf gibt. 
 
An zwei Stellen des Fragebogens konnten Antworten selbst formuliert werden. In vielen dieser Ant-
worten wird von den Eltern ein Zusammenhang zwischen dem bestehenden oder zukünftigen Be-
treuungsbedarf und der beruflichen Situation oder den beruflichen Plänen formuliert.  In 
Haushaltsfrage 3 konnte die Beschäftigungssituation im eigenen Haushalt angegeben werden. Auf 
Basis der Antworten zu dieser Frage sin d die oben verwendeten EB -Typen gebildet worden. In 
Haushaltsfrage 4 wurde schließlich ausdrücklich nach dem Zusammenhang einer erweiterten Kin-
dertagesbetreuung für die Berufsausübung gefragt.48 Im folgenden Unterkapitel wird auf Grundlage 
der vorliegenden Antworten der aus der arbeitsmarktpolitischen Forschung  bekannte Zusammen-
hang zwischen Berufsausübung, Arbeitsaufnahme und gut funktionierender Kinderbetreuung für die 
Stadt Münster illustriert. 
 
4.5.1 Betreuungsanforderungen aus Sicht des Arbeitsmarktes 
In den Antworten zur offenen Schlussfrage lässt sich eine hohe Anzahl an Antworten finden, die 
ausdrücklich einen Zusammenhang zwischen der erforderlichen (meist nicht ausreichend gegebe-
nen) Kinderbetreuung und den Anforderungen der aktuellen oder zukünftig angestrebten Arbeits-
stellen geben.  
Eltern schränken sich auf Grund nicht vorhandener oder nicht ausreichender Kindertagesbetreuung 
ein: sie verzichten darauf, 
o sich beruflich (weiter) zu qualifizieren, beispielhaft: „Alleinerziehend, ohne Unterstützung 
des Vaters oder der Großeltern, ausschließlich auf die Betreuung der Kinder in der Kinder-
tageseinrichtung angewiesen, war ich gezwungen, kurz vor dem Abschluss mein Studium 
abzubrechen (Lebensunterhalt wird nur beurlaubten Studenten gezahlt - nach Erreichen 
des 3. Lebensjahres des jüngsten Kindes war keine Beurlaubung mehr möglich - man 
muss sich also entscheiden zwischen Mittellosigkeit und Bildung)“ (FamID 2893),  
o in größerem Stundenumfang als bislang arbeiten zu gehen, zum Beispiel: „somit ist ein El-
ternteil gezwungen auf Karriere zu verzichten, da [wg. unzureichender Kinderbetreuung] 
auf der Arbeitsstelle zu viele Kompromisse nötig sind (späterer Arbeitsbeginn, früheres Ar-
beitsende).“ (FamID 2303),  
o überhaupt wieder auf eine (vorherige) Arbeitsstelle zurückzukehren, wie die folgenden Bei-
spiele ausführen: „Ich kann nach einem Jahr Elternzeit meines jüngsten Kindes noch nicht 
wieder anfangen zu arbeiten, da ich die Großen um 12:15 Uhr aus der Kita abholen muss 
(kein Anspruch auf Über-Mittag, da Elternzeit). Da ich pendel, lohnt sich der Vormittag 
nicht.“ (FamID 976) oder „Sonst mit Kita-Platz wäre ich sehr gerne wieder auf der Ar-
beit.“ (FamID 905),  
                                                
48 Zur umfangreichen Haushaltsfrage 3 s. den Fragebogen in der Anlage zu diesem Bericht. Haushaltsfrage 4 ist folgen-
dermaßen in einfacher Sprache formuliert: „Hilft es Ihnen, wenn Sie  mehr oder andere Stunden für die Kinderbetreuung 
haben könnten? Damit Sie diese besser mit der Arbeit vereinbaren können? Bitte ankreuzen.  
(Es ist wichtig zu wissen, wie Sie Ihr Berufs - und Familienleben gut miteinander vereinbaren können. Nur so können w ir 
die Betreuung besser anpassen.) Antwortitems je Person („Sie“, „Partner*in“): „ja“, „etwas“, „wenig“, „nein“.

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IJOS GmbH 2023           S. 51 
o aus der aktuellen Arbeitslosigkeit heraus initiativ Richtung Arbeitsaufnahme zu werden, wie 
zum Beispiel: „Die Möglichkeit einen Betreuungsplatz zu erhalten, auch wenn noch kein Ar-
beitsvertrag vorliegt. Befinde mich aktuell im Auswahlverfahren und gelte als „nicht berufs-
tätig“. Ohne Betreuung stellt mich allerdings auch kein Unternehmen ein.“ (FamID 505), 
o einen beruflichen Aufstieg anzustreben. “ (FamID ) 
o In Einzelfällen kann das auch zur Folge haben, den aktuellen Arbeitsplatz nicht mehr behal-
ten zu können. „Ich habe 6 Monate als Pflegehelfer gearbeitet und dann Job verloren, weil 
ich immer auch Kinder abholen muss ½ Std. früher gehen. Konnte Arbeitszeit nicht immer 
anpassen, dann im Schichtdienst.“ (FamID 1290) 
Der Großteil der Ausführungen beschränkt sich dabei allein auf die rein organisatorischen Bedin-
gungen, im Wesentlichen auf di e Betreuungszeiten; qualitative Aspekte werden nur vereinzelt an-
gesprochen.  
Ein weiteres Thema, das berufstätige Eltern in ihren offenen Antworten herausheben, ist die unzu-
reichende bzw. nicht vorhandene Abstimmung der Betreuungsangebote bei zwei und mehr gleich-
zeitig zu betreuenden Kindern : „ Zwei verschiedene Einrichtungen (Geschwisterkind ist in Kita) 
erschweren Familienorganisation enorm (z.b. keine abgestimmten Ferien/Urlaubszeiten möglich, 
daher dieses Jahr kein gemeinsamer Familienurlaub, weil alle Urlaubstage für unterschiedliche Be-
treuungszeiten aufgebraucht werden. “ (FamID 1706)  Zur Sprache kommen Lebenssituationen, 
wenn mehrere U6-Kinder in verschiedenen Kindertageseinrichtungen betreut werden, in Kombina-
tion mit Tagespflege oder mit der Betreuung an Schulen, die für die einzelnen Eltern nicht aufeinan-
der abgestimmt werden können.  „Wir haben für unser 3 -Jähriges Kind einen Betreuungsplatz in 
unserer Wunschkita bekommen. Allerdings nur, weil wir einem 'geteilten Platz' (ohne Über-Mittags-
betreuung) zugestimmt haben. Das bedeutet für uns, dass wir unseren 1 -Jährigen Sohn um 12:15 
Uhr von der Großtagespflege abholen müssen (er bekommt dort Mittag), die Tochter um 12:45 ab-
holen müssen (für sie muss ich noch Mittag kochen) und ich könnte sie theoretisch von 14 -16 Uhr 
nochmal bringen. .... Zudem fördert es auch nicht meinen Wunsch nach mehr Arbeitsstunden (bei 
mir ist es nicht möglich, von 8-12 und dann nochmal von 14:30 bis 15:30 zu arbeiten). Wir wünschen 
uns daher eine Über-Mittags-Betreuung.“ (FamID 296) 
Schließlich weisen einige Beiträge darauf hin, dass die gute oder schwierige Erreichbarkeit der Kin-
derbetreuung durch die Eltern ein en Ent- oder Belastungsfaktor für die Familiensituation wie für 
kommunale Nachhaltigkeits- oder Klimaschutzziele darstellt. Stellvertretend dafür steht folgende El-
ternäußerung: „Wir wohnen in Hiltrup und haben keinen Kitaplatz in Hiltrup selbst bekommen. Das 
ist gleichermaßen schade wi e anstrengend, da wir die Kinder nicht zu Fuß oder mit dem Rad zur 
Betreuung bringen können, sondern überwiegend den PKW benutzen müssen. Ich arbeite in Roxel 
und meine Frau im Zentrum. Unsere Kinder sind beide in Amelsbüren betreut, weshalb wir fast täg-
lich einen erheblichen logistischen Aufwand betreiben müssen, um rechtzeitig bei der Arbeit zu sein 
bzw. um Termine wahrnehmen zu können .“ (FamID 627) Aus Elternsicht ist die Schlussfolgerung 
naheliegende: „Wohnortnähe sollte stärker berücksichtigt werden um Fahrtwege gering zu halten.“ 
(FamID 3597)

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Arbeitsintegration und Kinderbetreuung 
Die offen formulierten Antworten von Alleinerziehenden unterstreichen die Notwendigkeit einer zum 
ausgeübten oder angestrebten Arbeitsplatz individuell passenden Betreuung. Sind in Familien beide 
Eltern berufstätig, gibt es für die Kombination von gut zugänglicher Kinderbetreuung und den vor-
handenen Arbeitsorten einen etwas größeren Spielraum: Die Kinderbetreuung kann gut erreichbar 
am Wohnort oder an einem der beiden Arbeitsorte sein. Es wird aber auch von Konstellationen be-
richtet, in denen mehrere getrennt betreute Kinder zu versorgen sind und die aus Elternsicht  einer 
organisatorischen Quadratur des Kreises ähneln. In der arbeitsmarktpolitischen Fachdebatte zur Ar-
beitskräftegewinnung spielen zunehmend auch Familien mit mehreren Erwachsenen eine Rolle, in 
denen bislang genau eine Person erwerbstätig  und die andere mit Haushalt und Kindererziehung 
beschäftigt ist. Arbeitsmarktpolitisch wird angestrebt, dass in diesen Familien vorhandene potenzi-
elle Arbeitskräftereserve in den Arbeitsmarkt direkt durch Arbeitsaufnahme oder mittelfristig durch 
Weiterqualifizierung einzubinden.   
Eine Alleinerziehende drückt es so aus: „Leider ist in Münster keine ausreichende Flexibilität gege-
ben was gerade den Alleinerziehenden den Zugang zum Arbeitsmarkt und den Aufstieg in eine bes-
sere Gehaltsklasse erschwert. Natürlich möchte ich als Mama dennoch hauptverantwortlich für die 
Erziehung meiner Kinder sein und dies nicht der Stadt übe rlassen - das alles zu kombinieren er-
scheint mir ziemlich unmöglich zu sein.“ (FamID 264) 
Eine andere Alleinerziehende ergänzt: „ Als alleinerziehender fällt es schwer einen Job oder eine 
Ausbildung anzufangen und sich zu bewerben, wenn man nicht weiß, ob das mit der Kitabetreuung 
klappt. Jobs mit niedrigem Schulabschluss haben sehr unregelmäßige und kurzfristige Arbeitszeiten, 
das gleiche gilt für eine Ausbildung in der Pflege. Ein flexibles Angebot, das zu den Arbeitszeiten 
passt, wäre hilfreich. Dazu muss ich aber vorher wissen, ob ich dies auch bekommen kann.“ (FamID 
1584) 
Der Zusammenhang zwischen Migration zur Aufnahme einer Arbeit in Deutschland und geeigneter 
Kinderbetreuung spricht folgendes Zitat an: „When people move from another country for work. It is 
important to mention to them if they would get childcare or not in advance. As their partners, often 
depend in this service so that they can get back to work. Also, if childcare is possible for under 1 
year, that would be helpful as well, as the partner can get back to work or studies sooner. Also there 
should be a little more availibility of childcare in the city, due to the current shortage. I personally 
have lost a few Job opportunities.“ (FamID 785) 
 
Schicht- / Wechseldienst, unterjährige Arbeitszeitänderung und Kinderbetreuung 
Den vorliegenden Antworten zu 135 U6-Kindern, die in 116 Familien leben , in denen Erwachsene 
im Schicht- oder Wechseldienst tätig sind, ist zu entnehmen, welche Betreuungsanforderungen von 
diesen besonderen Berufsgruppen  formuliert worden sind. Viele der Berufsfelder i m Wechsel- / 
Schichtdienst leiden aktuell und in absehbarer Zukunft unter einem sich deutlich verschärfenden 
Fachkräftemangel. In Münster mit seinen zahlreichen stationären Kranken- und Pflegeeinrichtungen, 
aber auch im Bereich Kindertagesbetreuung, der stationären Kinder - und Jugendhilfe, der Einglie-
derungshilfe sowie schulischer Bildungseinrichtungen haben diese Berufsgruppen eine besondere 
Bedeutung. Die Jahre der Corona-Pandemie haben zudem den Fokus auf die Fachkräfte gerichtet, 
die im Bereich des Handels unter wechselnden Arbeitszeitanforderungen tätig sind.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
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Schichtdienste werden in den offen formulierten Antworten, insbesondere von Beschäftigten im Ge-
sundheitswesen (Krankenhäuser, vom ärztlichen bis zum pflegerischen Personal), in der Altenhilfe, 
in der Jugendhilfe (insb. Kindertagesbetreuung) sowie von Beschäftigten weiterer nicht näher be-
zeichneter Branchen, benannt.  
Mehr als ein Drittel der Kinder aus Familien mit Eltern, die im Schichtdienst tätig sind, werden aktuell 
noch zuhause oder anders privat betreut.  
 
Aktuelle Betreuung Schicht- / Wechseldienst 
Aktuelle Betreuung tagsüber  
(n = 135 Kinder, in Familien, Kategorie Schicht- / Wechseldienst lt. Frage 10) absolut %  
Von mir / uns selbst zu Hause 45 34 % 
Anders privat organisiert 1 1 % 
Bei einer Kindertagespflegeperson  9 7 % 
Bei einer Großtagespflegestelle 8 6 % 
Kindertageseinrichtung 68 52 % 
Sonstiges 1 1 % 
keine Eintragung  3 - 
Gesamt  135 100 % 
Bezugsgröße 132 
Tabelle 25: Aktuelle Betreuung Schicht- / Wechseldienst... 
 
90 % und mehr der im Rahmen der Auswertung identifizierbaren im Schichtdienst arbeitenden Eltern 
bejahen die Frage danach, ob es ihnen bei der Ausübung ihrer Beschäftigung helfen würde, wenn 
das Kinderbetreuungsangebot ausgeweitet oder in einer geeigneteren Weise organisiert wäre. 
 
Veränderung der Kinderbetreuungsbedarfe im Schicht- / Wechseldienst 
Hilft es Ihnen, wenn Sie mehr oder andere Stunden 
für die Kinderbetreuung haben könnten?  
(n = 116 Familien, Kategorie Schicht- / Wechseldienst lt. Frage 10) 
Befragte / r Partner / in 
absolut % absolut % 
Ja 80 71 % 70 67 % 
Etwas 20 18 % 16 15 % 
Wenig  4 4 % 8 8 % 
Nein 8 7 % 11 10 % 
keine Eintragung  4 - 11 - 
Gesamt  116 100 % 116 100 % 
Bezugsgröße  112 105 
Tabelle 26: Arbeitszeitveränderung – Schicht- / Wechseldienst 
 
Die unterschiedlichen Erfordernisse für Kinderbetreuung bei Schicht- / Wechseldienst werden durch 
die Schilderungen der Eltern in folgenden Beispielzitaten illustriert:

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 54 
FamID v_zusaetzliche_betreuung Frage 10 
Welche zusätzliche / unregelmäßige Betreuung brauchen Sie? 
48 
Ich arbeite im Schichtdienst und arbeite sehr unregelmäßig Früh- und Spätdienste. 
Am WE ist unser Kind durch den Vater betreut., Wir müssten also mal unser Kind um 
6:30 Uhr zur Kita bringen können und bei Spätdienst ginge auch beliebig später. Bei 
Frühdienst, könnte unser Kind ab 16:00 Uhr abgeholt werden., Mein Mann ist Lehrer 
und könnte ab und an, das Kind zu 7:30 Uhr zur Kita bringen oder nachmittags gegen 
15:30 Uhr abholen. Es gibt aufgrund meines Schichtdienstes keine richtige Regelmä-
ßigkeit, was für uns (vorfallen morgens) eine große Herausforderung darstellt, wenn 
es darum geht unsere Tochter zur KiTa zu bringen und pünktlich auf der Arbeit einge-
stempelt zu sein. , Frühdienst beginnt um 7.00 Uhr und mein Mann verlässt zu 6.30 
Uhr das Haus. Unser Kind an solchen Tagen morgens in die KiTa bringen ist für uns 
aufgrund der späteren Öffnungszeiten nicht machbar. Wir haben keine Familie in 
Münster, die uns unterstützen oder einspringen könnte. 
1226 
Ich habe seit der Geburt meinen Job aufgegeben, da ich meine Schichtzeiten nicht 
mehr einhalten konnte. Jetzt arbeite ich nur noch auf 450 € Basis, sonst Arbeitszeiten 
von 6-14:30 + 13-21 Uhr, sowie nachts von 20:00 - 6:30 Uhr. Es droht der soziale Ab-
stieg + die Altersarmut. 
2591 
Ich arbeite in einer Kita, die öffnet um 7-17 Uhr montags-freitags. Unsere Kita öffnet 
7-16.15 Uhr Mo-Do und Fr 7-15 Uhr. Das bringt immer Probleme/Schwierigkeiten mit 
meinem Arbeitgeber, da ich nicht an die Schichtdienst arbeiten kann.  
356 Aufgrund von Schichtdienst Mann Früh/spät und Nachtdienst Frau wären teilweise 
längere oder frühere Betreuung wünschenswert 
2423 
Unsere Wunschvorstellung: Eine Kite die von 7:00 - 16:45 5x/pro Woche geöffnet hat, 
da wir flexibel arbeiten (im Krankenhaus /24h Dienste). Unsere Kita hat freitags bis 
14:00 Uhr Betreuungszeit, dies z.T. jeden Freitag Stress für uns. Diese Zeit ist nicht 
mehr zeitgemäß. 
Tabelle 27: Zitate Schichtdienst und Betreuung 
 
Arbeitsplätze, die im 2 -Schicht-System arbeiten (Früh- und Spätschicht) wären laut Aussagen der 
Eltern zu diesem Thema  durch einen frühen Betreuungsbeginn ab 06.30 Uhr  (in wenigen Fällen 
auch vorher) und die erweiterte Möglichkeit der Betreuung bis in den frühen Abend bis einschließlich 
18.30 Uhr (nur vereinzelt auch später) grundsätzlich ausreichend mit Kinderbetreuung zu versorgen. 
Die in Schicht- / Wechseldienst tätigen Eltern verteilen sich über alle Stadtteile und  viele Arbeitge-
ber*innen. Es lassen sich also keine berufsorganisatorischen Lösungen anstreben. Ein Teil der von 
Schichtarbeitenden angeführten Kinderbetreuungsprobleme wäre aus ihrer Sicht weitgehend lösbar, 
wenn die Kinderbetreuung kostenfrei wäre und sich so aufstellen würde, dass organisatorisch und 
pädagogisch ein wechselnder Beginn (und ein wechselndes Ende) der Kinderbetreuung a ufgefan-
gen würde, ohne dass es zu Mehrkosten käme. Ein Teil der benannten Kinderbetreuungsprobleme 
wäre bei Unternehmen mit einem höheren Anteil an Schichtarbeitenden durch Kinderbetreuung in 
der Nähe des Arbeitsplatzes und möglicherweise für Kinder aus Münster in einer Kombifinanzierung, 
an der sich auch das Unternehmen beteiligt, zu lösen. Ein weiterer Teil erscheint nach vorliegenden 
Äußerungen lösbar, wenn Kinderbetreuungszeiten von Beschäftigten, die selbst in Schule oder in 
Kinderbetreuung tätig sind, systematisch mit den Beschäftigungszeiten synchronisiert wären.  
Für Arbeitsplätze im 3-Schicht-System werden je nach Familienkonstellation andere oder ergän-
zende Lösungen für die Kinderbetreuung nötig. Zur Orientierung mag ein beispielhafter Schichtplan 
dienen: „Schichtzeiten im KH: FD: 5.55 - 13.50 / SD: 13.45 - 20.55 / ND: 20.20 - 6.30“ (FamID 2939).

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 55 
Regelmäßiger Betreuungsbedarf  
(n = 135 Kinder, in Familien, Kategorie Schicht- / 
Wechseldienst lt. Frage 10) 
Wochentage 
Montag  Diens-
tag 
Mitt-
woch 
Don-
nerst. Freitag Sams-
tag 
Sonn-
tag 
Bedarf für mein Kind? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 113 112 112 112 107 24 18 
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
ganztags (ab 05.00 bis 16.30 Uhr)  70 71 69 65 67 12 8 
früher Beginn ab 5.00 Uhr bis < 6.30 Uhr 6 6 7 7 6 4 2 
früher Beginn ab 6.30 Uhr bis < 7.30 Uhr 43 40 39 40 36 7 5 
später Nachmittag bis früher Abend  
        > 16.30 bis 18.30 Uhr 29 24 26 27 22 3 2 
später Abend nach 18.30 bis 22.00 Uhr 3 6 5 6 6 3 3 
Tabelle 28: Regelmäßiger Betreuungsbedarf Schicht- / Wechseldienst 
 
In den selbst formulierten Antworten wird auch von unterjährigen Arbeitszeitveränderungen be-
richtet. Mit den dann veränderten Arbeitszeiten sei die bisherige Kinderbetreuung nicht mehr aus-
reichend kompatibel. Das betrifft, soweit es die Antworten erkennen lassen, insbesondere Lehrkräfte 
(halbjährliche Änderung von Unterrichtsplänen) und Studierende (Stun denpläne ändern sich von  
Semester zu Semester). Die überwiegende Anzahl der in diesen Beiträgen benannten veränderten 
Betreuungsbedarfe wäre durch ein durchgehendes Betreuungsangebot zwischen 07.00 Uhr – 17.00 
Uhr mit der im Voraus planbaren Möglichkeit einer ergänzenden Betreuung ab 06.30 Uhr und nach 
17.00 bis in den Abend hinein (20.00 Uhr) abzudecken. 
 
Präferierte Betreuung spätabends – nachts – am sehr frühen Morgen 
Auch erwerbstätige Eltern bevorzugen mit 80% klar eine Betreuungslösung spätabends, nachts oder 
am sehr frühen Morgen in der Kindertageseinrichtung oder der Tagespflege, die auch tagsüber zu-
ständig ist. In stärkerem Maße als es für alle Eltern der Fall ist49, würden sich erwerbstätige Eltern 
auf eine ergänzende Betreuung in den eigenen vie r Wänden einlassen, 55% würden eine solche 
Lösung befürworten. Ein Elternteil erläutert zu dieser Möglichkeit: „Besonders interessant finde ich 
Betreuungsangebote außerhalb der üblichen Betreuungszeiten, die auch zu Hause stattfinden kön-
nen. So könnten z.B. Arbeitstermine am Abend oder am Wochenende abgedeckt werden. Dies finde 
ich insbesondere für Alleinerziehende, Familien bei denen eine Erziehungsper son alleine für die 
Betreuung des Kindes zuständig ist und Menschen mit Berufen im Schichtdienst sehr hilf reich und 
entlastend.“ (FamID 72) In etwas stärkerem Maße als es für alle Eltern der Fall ist, sind berufstätige 
Eltern auch für Kombinationslösungen offen. 
 
 
 
 
 
Betreuungspräferenzen Erwerbstätiger spätabends, nachts oder sehr früh morgens  
                                                
49 S. dazu auch Kapitel 4.3

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 56 
NUR Kinder, die bei Frage 10 der Kat. "wg. 
Schicht- / Wechseldienst" (135) oder Schluss-
frage zur Kat. "Arbeit" (243) zugeordnet sind: 
n = 336 
Soll die Betreuung 
in Ihrer Kinderta-
geseinrichtung oder 
bei Ihrer Tagespfle-
geperson sein? 
Soll die Betreuung 
bei Ihnen zu Hause 
sein (z. B. durch 
eine Tagespflege-
person)? 
Soll die Betreuung 
in der Nähe Ihrer 
Wohnung sein (z. 
B. durch eine Ta-
gespflegeperson)? 
Oder möchten Sie 
die Lösungen mitei-
nander verbinden? 
absolut %  absolut %  absolut %  absolut %   
ja 86 57 % 42 28 % 52 35 % 43 29 % 
ist ok 35 23 % 39 26 % 48 32 % 42 28 % 
lieber nicht 10 7 % 22 15 % 13 9 % 16 11 % 
Nein,  
auf gar keinen Fall  19 13 % 36 24 % 23 15 % 27 18 % 
Beteiligung je Frage 150 139 136 128 
Bezug max. Beteiligung 150 150 150 150 
Tabelle 29: Betreuungspräferenzen erwerbstätig inkl. Schichtdienst 
 
Kosten und Arbeitsmarkt 
In den Aussagen der Eltern, die schon berufstätig sind oder überlegen, eine Berufstätigkeit (wieder) 
aufzunehmen, finden sich immer wieder Hinweise auf Kosten-Nutzen-Überlegungen. Bei Aufnahme 
einer Teilzeitarbeit ist ein erheblicher Teil des zu erzielenden Nettozusatzeinkommens für die Ge-
bühren der Kinderbetreuung einzusetzen. Das folgende Zitat illustriert diesen Umstand beispielhaft 
(FamID 3979): „Betreuung viel zu teuer. F ür geringer verdienende Person wenig Anreiz zu arbei-
ten.“ Aus manchen Aussagen ist zu entnehmen, dass auch deshalb gezögert wird, wieder in den 
Beruf zurückzugehen oder dies zu einem späteren Zeitpunkt zu tun . FamID 2621 steht hierfür als 
Beispiel: „Die Kitagebühren sind in Münster sehr hoch, sodass der Einstieg in den Beruf nach der 
Elternzeit sich kaum lohnt.“ 
Andeutungen in den selbst formulierten Antworten in Verbindung mit Erkenntnissen aus der Arbeits-
marktpolitik legen es nahe, dass von solchen Überlegungen insbesondere Frauen, Berufsrückkeh-
rer*innen und Arbeitsstellen mit eher niedrigen Verdiensten betroffen sind. Deren Kinder werden 
durch die Erhebung von Betreuungskosten von der Betreuung tendenziell stärker ausgeschlossen 
als andere Kinder. Aus dem Munde einer Mutter liest sich das beispielhaft so (FamID 109 ): „Der 
Kitabeitrag ist nicht mehr zeitgemäß. Ich als Mutter gehe nach einem Jahr wieder arbeiten, weil ich 
es zum einen möchte und zum anderen aus finanzieller Sicht, da man Eigentum erworben hat oder 
das Rentenkonto füllen möchte. Dennoch ist die Überlegung groß, ob es überhaupt Sinn macht/ob 
es sich finanziell rechnet wieder arbeiten zu gehen. Ich wohne in Coerde, die Kinder gehen in Han-
dorf zur Kita (damals keinen anderen Platz erhalten, quasi unmöglich mit einem Geschwisterkind zu 
einer gleichwertigen Kita zu wechseln) und meine Arbeitsstätte sitzt in Glandorf. Wir zahlen 309 Euro 
(weil ich arbeiten gehe), pro Kind 60 Euro Essensgeld + (ca. 52 Euro pro Kind e.V. Beitrag) weil wir 
eine Elterninitiative sind. Von den Spritkosten möchte ich gar nicht sprechen. Im Alltag kommt man 
als Mama schon sehr an seine Grenzen und wenn man dann noch auf sein Konto schaut, was am 
Ende des Monats von einer 25 Stundenstelle effektiv übrig bleibt, ist die Frustrationsgrenze manch-
mal nicht sehr hoch.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 57 
5. Mitteilungen zu Flexibilität und anderen Themen 
In einer offenen Schlussfrage „Gibt es noch etwas, dass Sie uns zum Thema Kinderbetreuung in 
Münster sagen wollen?“ hatten die Eltern die Gelegenheit, mit eigenen Worten die Betreuungssitu-
ation zu kommentieren, weitere Bedarfe zu äußern oder zu begründen oder andere Themen rund 
um Kinderbetreuung (von Kindern im Alter zwischen 0 und 6 Jahren) anzusprechen. Diese Möglich-
keit ist sehr umfassend genutzt worden. Es gab sehr viele selbst formulierte Beiträge und darunter 
auch viele längere Ausführungen.  
Insgesamt sind 2.030 offen formulierte Antworten von knapp der Hälfte aller Familien, die sich an 
der Befragung beteiligt haben, gegeben worden. Davon waren 
o 3 vollständig unlesbar, 
o 29 „Leer“-Aussagen wie bspw. „Nein“, „Zurzeit nicht“ oder „Vielen Dank“, „Ich habe keine 
Fragen“,   
o 34 allgemeine Aussagen zur allgemeinen Zufriedenheit wie bspw. „Ich bin total zufrieden“, 
„Alles gut“, „Bei uns hat alles geklappt“, „Für uns ist alles bestens“, „Grundsätzlich sehr zu-
frieden“. 
Beispielzitate für „Leer“ -Aussagen und für allgemein gehaltene Aussagen zur allgemeinen Zufrie-
denheit, z. B.: 
o Nein, danke schön. oder Nein, vielen Dank für ihre Hilfe und Interesse. oder Zurzeit nicht 
o Alles bestens. Für uns ist außerfamiliäre Betreuung vor dem 3. Lebensjahr keine Option 
unabhängig von Art und Qualität dieser. 
o Alles gut! oder Alles wunderbar! 
o Vielen Dank für Ihre Bemühungen 
o Wir sind sehr zufrieden. 
o Wir sind wunschlos glücklich! Wir lieben unsere Kita. 
Insgesamt konnten 1.964 selbst formulierte Äußerungen in eine vertiefte Analyse einbezogen wer-
den. Zu diesem Zweck sind alle Aussagen strukturierend inhaltsanalytisch aufbereitet worden, wobei 
sich die Kategorienbildung ausgehend vom Material am Erkenntnisinteresse der Elternbefragung 
orientierte. Insgesamt wurden zwölf Kategorien gebildet, die in der Lage sind, die Inhalte der 
Schlussmittteilungen abzubilden und die zentralen Themen der Aussagen zu gewichten .50 In der 
weiteren Analyse zeigte sich, dass es keine systematisch relevanten Unterschiede der Äußerungen 
zu allen Themen in Abhängigkeit vom Alter der zu betreuenden Kinder gibt. 
 
 
 
 
 
 
 
                                                
50 Erläuterungen zu den Themen finden sich zu Beginn der jeweiligen themenbezogenen Darstellungen weiter unten.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 58 
Überblick über die in der Schlussfrage angesprochenen Themen: 
Schlussfrage 6:  
„Gibt es noch etwas, dass Sie uns zum Thema Kinderbetreuung in Münster  
sagen wollen?“      
Kategorien absolut % 
Flexibilisierung (generell) 734 37 % 
Kitanavigator / Vergabeprozess 550 28 % 
Quantität (Persona l/ Plätze) 509 26 % 
Kostenbeteiligung 272 14 % 
Arbeit (und Betreuung) 243 12 % 
Qualität (Betreuung / Personal) 185 9 % 
frühe-späte Betreuungszeiten 172 9 % 
Thema Tagespflege 168 9 % 
35 Std. - geteilt 112 6 % 
Schließzeiten 65 3 % 
OGS 57 3 % 
Inklusion 22 1 % 
Antworten insgesamt 1.964 
Tabelle 30: Überblick Themengewichtung der Schlussfrage 
 
In der Schlussfrage haben sich leicht überproportional viele Eltern geäußert, die in Haushalten le-
ben, in denen beide Erwachsene zugleich erwerbstätig (oder in Ausbildung) sind. Überproportional 
von Interesse sind für diese Haushalte die Themen Kostenbeteiligung, frühe und späte Betreuungs-
zeiten, Schließzeiten und OGS.51 
Am häufigsten geben Eltern Erläuterungen oder Konkretisierungen zum Thema Flexibilisierung 
der bereits bestehenden oder der erforderlichen Betreuungszeiten, teilweise zugespitzt formuliert. 
37 % aller Eltern, die sich in der Schlussfrage äußern, beschäftigen sich mit diesem Thema. In ihrer 
Vielfalt unterstreichen sie eindrücklich die aus Elternsicht und vor dem Hintergrund der aktuell an-
gebotenen Betreuungszeiten bestehende Notwendigkeit, Anfang- und Endzeiten von Kinderbetreu-
ung so zu gestalten, dass sie in der Lage sind die unterschiedlichen Anforderungen in Beruf und 
Ausbildung bzw. Schule und Studium abzud ecken.52 So formuliert ein Elternteil beispielhaft für die 
mehr als 700 Beiträge (FamID 376): „Dieses wird sich zukünftig aber ändern. Aus diesem Grund 
benötigen wir zukünftig wieder eine Betreuung tageweise von 07:30 Uhr bis 16:00 Uhr bzw. von 
12:00 Uhr bis 19:30 Uhr. Unser 2. Kind ist unterwegs. Diese Betreuungsform benötigen wir für dieses 
Kind ab dem 1. Geburtstag. Leider sind die meisten Kitas in Münster in ihren Betreuungszeiten ext-
rem limitiert und absolut unflexibel.“ Auch bei einem Normalarbeitsverhältnis sind die vorhandenen 
                                                
51 S. dazu detailliert Tabelle in Anlage 1.  
52 Die im Folgenden in diesem Kapitel und auch in den nachfolgenden Kapiteln aufgeführten Zitate geben nur einen sehr 
kleinen Einblick in die vielfältigen Elternbeiträge. Es wird empfohlen, in die weitere Fachdiskussion die Vielfalt und die Fülle 
der Elternäußerungen auch im Detail einzubeziehen. Die umfangreichen thematisch sortierten Listen liegen dem Amt für 
Kinder, Jugendliche und Familien vor.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 59 
Betreuungsmöglichkeit für das folgende Elternteil nicht ausreichend adäquat (FamID 645): „40 Wo-
chenstunden Betreuungszeit sind für 40 Wochenstunden Arbeitszeit nicht ausreichend. Wenn ich 
mein Kind um 8:00 in die Kita bringe, ka nn ich nicht pünktlich um 8:00 beginnen zu Arbeiten und 
wenn ich bis 16:00 arbeite, kann ich mein Kind nicht vor 16:00 aus der Kita abholen. “ Schließlich 
ergänzt ein drittes Beispiel einen weitere Flexibilisierungsaspekt (FamID 462): „Die Wahlmöglichkei-
ten der Betreuungszeiten sind zu eingeschränkt. Es wäre wünschenswert den täglichen Bedarf z.B. 
6,8,10 oder 12 Stunden pro Tag wählen zu können. Dieses ist in anderen Bundesländern möglich.“ 
In vielen Fällen bereits bestehender Kindertagesbetreuung geht es nicht zentral um das Thema be-
sonders früh oder besonders spät bestehender und nicht abgedeckter Betreuungszeiten. Vielmehr 
beschäftigen sich viele Hinweise mit dem als starr erlebten Wochenstundensystem, das gebucht 
werden und dann auch an allen Tagen und in allen Wochen in gleicher Weise „genutzt“ werden 
muss. In einem Elternbeitrag der für die im Einzelnen sehr individuell formulierten Beiträge zu die-
sem Thema heißt es (FamID 2471): „Flexibleres System: entsprechend der Ankunftszeit im Kinder-
garten wird d as fest gebuchte Stundenkontingent in der Woche gerechnet. Z.B. 8.00 Uhr 
Ankunftszeit im Kindergarten (40 Std. Platz) = 16.00 Uhr Endzeit. Anderes Kind im Kindergarten: 
07:00 Uhr Ankunftszeit im Kindergarten (40 Stundenplatz) = 15:00 Uhr Endzeit.“ Ein anderes formu-
liert es folgendermaßen (FamID 2849): „ Eine flexible Betreuung wäre für mich, dass man z.b. bei 
einem 35 Stunden Betreuungsplan die Stunden selbst wählen kann. An manchem Tag mehr, an 
anderen weniger, wie bei einem Punktekonto.“ 
Die Ausführungen der Eltern verdeutlichen oftmals, dass sich die eingeforderte Flexibilisierung ins-
besondere auf die Ausgestaltung der gerade genutzten Kindertagesbetreuung bezieht. Soweit es 
bei den Eltern Kenntnis davon gibt, dass das eigene Flexibilisierungserfordernis an anderer Stelle 
bereits umgesetzt wird, formulieren Eltern eine Wahrnehmung von Zurücksetzung und Ungerechtig-
keit durch „die“ kommunal verantwortete Kindertagesbetreuung. Oder sie formulieren es als „Glück 
gehabt“, eine flexible Kinderbetreuung gefunden zu haben. Zwei Beispiele mögen das stellvertretend 
illustrieren: „Wir haben Glück, dass wir in einer Betriebskita sind. Somit sind wir sehr flexibel. Viele 
andere Kitas sind was die Abholzeiten angeht sehr eingefahren. “ (FamID 3692) „Leider haben die 
Kitas je nach Träger komplett unterschiedliche Systeme. So gibt es in unserer kirchlich getr agene-
nen Kita zB keine flexiblen Ferienzeiten. Zudem ist der volle 40 Stunden Platz jedes Jahr aufs neue 
zu verteidigen! Die Planbarkeit und der leichte Berufseinstieg insbesondere für Mütter zb nach der 
Elternzeit ist somit stark eingeschränkt.“ (FamID 216) Ein weiteres Beispiel weist daraufhin, wie sich 
die vorhandene, von vielen Elternbeiträgen als nicht ausreichend flexibel eingeschätzten Betreu-
ungsangebote auf die Stimmungslage allgemein wirken und zu einer Konkurrenzbetrachtung unter 
Eltern führen: „Die Situation ist aus unserer Sicht sehr frustrierend, schlecht geregelt, unfair verteilt. 
Das Vergabeverfahren undurchsichtig, die geforderten Arbeitszeitnachweise werd en nicht berück-
sichtigt, es werden trotzdem 45 h Plätze an Familien vergeben, in denen ein Elternteil zuhause ist. 
Es gibt kaum Kitas, die frühe Öffnungszeiten (vor 7:30) anbieten, bzw. gehen diese wenigen Plätze 
dann noch an Familien, die diese Zeiten nicht benötigen.“ (FamID 371) 
Zum Themenbereich Flexibilisierung gehören auch die Starttermine für die Kinderbetreuung. In 
vielen Ausführungen wird benannt ein Kind zumindest zu zwei oder auch weiteren Terminen pro 
Jahr in die Betreuung von Kindertageseinrichtungen geben zu können: „Der fixe Starttermin im Au-
gust geht gänzlich am Bedarf der Familien vorbei.“ (FamID 983) oder auch: „Absolut wünschenswert 
wäre ein flexibler Arbeitsbeginn nach der Elternzeit, zudem die Chancen auf einen Kita-Betreuungs-
platz nicht nur zum 01.08. verbessert werden. Elterngeld wird ja auch nur für 12 Monate gezahlt,

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 60 
dann wäre es notwendig, auch nach 11 -12 Monaten (egal wann mein Kind geboren wurde) einen 
Betreuungsplatz zu bekommen.“ (FamID 1711) Schließlich formuliert ein Elternteil, dass es durch-
aus Lösungsansätze gebe: „Es ist extrem ärgerlich, dass es so unfassbar schwierig ist unterjährig 
(also NICHT zu August) einen Betreuungsplatz zu bekommen. Das klappt in anderen Kommunen 
wesentlich unkomplizierter. Nicht alle Kinder kommen im Sommer zur Welt!“ (FamID 3075) 
Ähnlich verhält es sich auch mit dem Thema früher und später Betreuungszeiten. Der Themen-
bereich ist eng mit dem allgemeinen Thema Flexibilisierung verbunden. Da ein Ziel der Elternbefra-
gung 2022 war, auch  Erkenntnisse ausdrücklich zu Betreuungsbedarfen früh am Morgen und am 
späten Nachmittag / frühen Abend zu erhalten, ist ergänzend zum Thema Flexibilisierung eine ei-
gene Kategorie gebildet worden, der nur diejenigen Äußerungen zugeordnet worden sind, die a us-
drücklich frühe oder späte Betreuungszeiten  als Bedarf  benennen oder eine n deutlich früher 
einsetzenden oder länger andauernden Betreuungsbedarf mit Blick auf die Regelung in der bereit 
genutzten Kinderbetreuung formulieren. Eines von vielen Beispielen formuliert die eigene „Lösung“ 
folgendermaßen (FamID 376): „Wir wohnen aktuell im Stadtteil Josef und haben eine Kita in Wol-
beck! Diese ermöglicht uns die bestmögliche Vereinbarung von Beruf und Kinderbetreuung: Kita 
bietet Betreuungszeiten von 07.00 bis 18.00 Uhr an. In unserem Stadtteil standen derartige Betreu-
ungszeiten leider nicht zur Verfügung.“ 
9 % aller Eltern, die sich in der Schlussfrage äußern, beschäftigen sich ausdrücklich (auch) mit die-
sem Thema. In einem Teil der Hinweise wird deutlich, dass R egelungen in der „eigenen“ Kinderta-
gesbetreuung nicht den eigenen Betreuungsnotwendigkeiten  am frühen Morgen oder am späten 
Nachmittag entsprechen, Regelungen anderer Kindertageseinrichtungen (oder in anderer Tages-
pflege) diesen aber sehr wohl genügen würden. Auch das wird immer wieder auch als persönliche 
Zurücksetzung durch das aktuelle „System“ der Kinderbetreuung oder als ein gewisses Maß an Will-
kürlichkeit empfunden. Drei Beispiele stehen für die vielen Elternbeiträge, in denen dieser Punkt 
angesprochen wird: „Es wäre schön, wenn man eine Betreuung in einer Kita bekommen hätte in der 
mein Kind nicht nur bis 16:00 Uhr im Schnitt in der Kita ist. Eine generelle Betreuung bis 17:00 Uhr 
wäre gut!“ (FamID 4026) „ Ich habe das Gefühl, dass Betreuungsangebot schon berücksichtigen, 
dass manche Eltern früh zur Arbeit müssen. Aber für meine Situation habe ich recht wenige Ange-
bote gefunden. Bei mir ist die Situation so, dass es re icht, wenn das Kind gg. 8.00 bis 8.45 Uhr 
morgens in die Betreuung kommt, aber dafür bräuchte ich hin und wieder mal (ca. 2x im Monat) eine 
verlässliche Betreuung bis ca. 18 Uhr an einem Wochentag. Die meisten Einrichtungen habe aber 
nur bis 16 Uhr, maximal 17 Uhr geöffnet.“ (FamID 68) „Unsere Kita öffnet und schließt für unseren 
Bedarf zu früh (7.15 Uhr - 16.30 Uhr). Da wir beide Vollzeit arbeiten, führt das zu großen organisa-
torischen Problemen.“ (FamID 211) 
Elternbeiträge zum Thema Flexibilisierung aktuell bestehender Betreuungsangebotszeiten kommen 
aus allen Stadtteilen. Eltern aus den  Stadtteilen Mitte-Nord und Hiltrup äußern sich zu diesem 
Thema noch etwas stärker als in den anderen Stadtteilen. Das Thema unzureichender früher oder 
später Betreuungszeiten beschäftigt insbesondere Eltern aus den Stadtteilen Innenstadtring  und 
Mitte-Nord noch etwas stärker als sowieso in allen Stadtteilen.53  
 
 
Überblick Themen der Schlussfrage aus den Stadtteilen 
                                                
53 Zu den absolut vorliegenden Rückmeldungen zu einzelnen Themen aus den Stadtteilen sh. die folgende Tabelle zur 
prozentualen Gewichtung innerhalb der Stadtteile sh. die entsprechende Tabelle am Ende von Anlage 1.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 61 
Kategorien 
Stadtteil 
Schlussfrage 6: „Gibt es noch etwas, dass Sie uns zum Thema  
Kinderbetreuung in Münster sagen wollen?“ – Anzahl vorliegender Antwor-
ten     
Flexi  
generell 
Kitanavi. / 
Verg,pr. 
Quantität 
Kostenbe-
teiligung 
Arbeit 
Qualität 
früh-spät 
Tages-
pflege 
35 geteilt 
Schließ- 
zeiten 
OGS 
Inklusion 
Innenstadtr. 109 119 79 51 50 16 29 43 7 8 6 3 
Mitte-Nord 91 86 75 38 33 24 23 27 8 8 10 3 
Mitte-Süd 76 69 51 27 24 18 20 22 13 4 3 1 
Albachten 15 7 6 12 5 4 2 4 1  2 1 
Gievenbeck 43 21 28 13 12 18 6 6 7 6 6 4 
Mecklenbeck 34 8 19 10 8 9 6 6 9 3 8  
Nienberge  20 7 8 6 8 6 6 3 5 1 1  
Roxel 22 5 13 5 3 5 6 1 2 2 1  
Sentrup 11 12 6 1 2 4 2 1 0 1  1 
Coerde 17 6 10 11 8 5 3 2 3 3  1 
Kinderhaus 41 30 30 11 12 11 11 2 6 4 1 1 
Sprakel 17 3 7 6 2 2 3 1 6   1 
Angelmodde 25 12 12 7 8 9 8 2 2 2 1  
Gremmend. 31 24 25 11 6 11 11 7 3 4 1 2 
Wolbeck 28 31 29 12 13 6 7 9 5   1 
Gel.-Dyckb. 6 5 10 5 2 2  5 1    
Handorf 22 10 16 7 6 8 5  1 1 2 1 
Mauritz-Ost 22 30 18 4 10 6 7 6 3 2 6  
Amelsbüren 10 3 11 9 6 2 5 5  2 1  
Berg Fidel 4 1 2 2 2     1   
Hiltrup 81 49 42 21 18 14 10 13 30 12 6 2 
K. E. Stadtteil  9 12 12 3 5 5 2 3  1 2  
Gesamt  734 550 509 272 243 185 172 168 112 65 57 22 
Tabelle 31: Überblick Themen der Schlussfrage – Stadtteile 
 
5.1  Vergabeverfahren und Kita-Navigator 
28 % der Eltern, die sich in der Schlussfrage geäußert haben, kritisieren fast durchweg das (erlebte) 
Verfahren, einen Betreuungsplatz für ihr Kind zu erhalten. Ein Teil der Kritik richtet sich explizit auf 
den Kita-Navigator bzw. das Pendant für die Tagespflege den Kindertagespflege-Navigator. Bis auf 
einzelne positive Rückmeldungen („Wir sind sehr zufrieden“) lässt sich die Kritik zu folgenden zent-
ralen Aussagen in Kombination mit ein oder zwei beispielhaften Zitaten bündeln:  
o Wenn in den Äußerungen beschrieben wird, man habe einen Betreuungsplatz gefunden, 
wird das oftmals mit dem Zusatz versehen, man habe „Glück gehabt“. „Die Vergabe der 
Kita Plätze muss dringend besser organisiert bzw. geregelt werden. Manche Mütter bekom-
men 5 Vorschläge andere gar keine. Es gibt doch viele elektronische Möglichkeiten, die

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auch genutzt werden sollten. ...Ich habe zum Glück eine Betriebskita und hatte Glück, dass 
ich unterjährig mein Kind unterbringen kann.“ (FamID 393) „Die Lage ist schon eher krass, 
so unsere Erfahrungen. Wir haben per Glück die KITA bekommen die wir haben wollten, 
haben aber auch nur von den 8 Angeschrieben zwei Antworten bekommen.“ (FamID 448) 
o Das Vergabeverfahren dauert zu lange und kollidiert dadurch u. a. mit Arbeitsvertragsver-
handlungen. „Wegen der späten Kitazusage und der damit verbundenen Unsicherheit, 
musste ein Elternteil die Berufstätigkeit noch für ein weiteres Jahr mit geringerer Stunden-
zahl als gewünscht belassen.“ (FamID 339) 
o Das Vergabeverfahren ist intransparent und erzeugt hohe Unsicherheiten. „Kita- Navigator 
ist undurchsichtig.!“ (FamID 2274) „Die Übersichtlichkeit und Aktualität im Kita Navigator 
sollte verbessert werden..“ (FamID 2543) 
o Das Vergabeverfahren (Kita-Navigator) mit Priorisierungen wird in der Praxis von Eltern 
und Kitas umgangen; es wird oft berichtet, Beziehungen seien wichtig. „Das Vergabever-
fahren ist nicht transparent genug... inoffiziell viel über persönlichen Kontakt, z.B. Tag der 
offenen Tür, persönliche Sympathien, etc..“ (FamID 1830) 
o Das Vergabeverfahren (Kita-Navigator) entspreche nicht dem tatsächlichen Angebot oder 
werde als nicht ausreichend erlebt – trotz Bewerbung um einen Platz habe die Notwendig-
keit bestanden, Kindertageseinrichtungen selbst „abzuklappern“. „Meine persönliche Erfah-
rung und die von mehreren bekannten Innenstädtern sind: ohne eigenes Engagement ist 
es fast unmöglich in der Innenstadt einen Betreuungsplatz für ein U3 Kind zu finden.“ (Fa-
mID 2247)  
 
5.2  Anzahl Betreuungsplätze und Fachkräfte 
Neben den Themen einer flexibleren Gestaltung der Kindertagesbetreuung inklusive des Ausbaus 
von früher und später Betreuung sowie des Vergabeprozesses inklusive Kita-Navigator beschäftigen 
sich die Äußerungen der Eltern mit den aus ihrer Sicht insgesamt nicht ausreichend vorhandenen 
Betreuungsplätzen und der unzureichenden Personalausstattung. Beide Themen haben einen Zu-
sammenhang, der auch in vielen der rund 500 von Eltern verfassten Beiträge zum Thema „Anzahl 
Betreuungsplätze und Personal“ aufgegriffen wird.  Mehr als jede vierte Antwort z ur Schlussfrage 
geht auch auf dieses Thema ein.  Bis auf Berg Fidel54, Sprakel und Sentrup liegen aus allen Stadt-
teilen Beiträge im zweistelligen Umfang vor. Besonders intensiv scheint Eltern dieses Thema in den 
Stadtteilen Innenstadtring und noch etwas mehr in Mitte-Nord zu bewegen; fast ein Drittel aller Be-
merkungen dazu stammen aus den beiden Stadtteilen. Die zentralen Aussagen lassen sich kurz und 
knapp formulieren: 
o Es fehlen viele Betreuungsplätze, insbesondere generell im Bereich U3. Das wird auch von 
Eltern bemerkt, die angeben, für ihr Kind (gerade noch) einen Betreuungsplatz erhalten zu 
haben. Stadtteilbezogen wird das insbesondere aus Hiltrup auch in einen Zusammenhang 
                                                
54 Die Beteiligung ist in Berg Fidel auch insgesamt zu allen anderen Fragen sehr niedrig ausgefallen.

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mit zu vielen aus Elternsicht als für die eigenen Betreuungsbedarfe als wenig oder nicht in 
Frage kommend eingestuften Betreuungsplätzen besonders drängend formuliert.55  
o Ergänzend wird in vielen Äußerungen eine deutliche Erhöhung wohnortnaher Kinderbetreu-
ungsplätze mit durchgehender Betreuung inklusive Mittagessen gewünscht, um die famili-
äre Belastung durch weite Wege zur Kinderbetreuung zu vermindern, aber auch die damit 
verbundenen Kosten und Klimabelastungen. „Aber es ist zB schade, dass wir keinen Woh-
nort-näheren Platz haben, so dass nun bei dem Wechsel in die Schule keine Freunde der 
Kinder mitgehen. Weiterhin besteht meines Erachtens ein erhöhter Bedarf ein einigen städ-
tischen Kitas, das Personal etwas besser zu verteilen.“ (FamID 42) „Die Stadt Münster hat 
den Klimanotstand ausgerufen. Bei der Vergabe der Kita-Plätze hat das aber keine Be-
wandnis - Warum? Wir wohnen direkt an einer Kita und sollen "uns breiter aufstellen". Die 
Kita der Nachbarschaft ist leider voll. Jeden Morgen kommen die Eltern mit ihren Autos und 
geben ihre Kinder ab. Das sind pro Kind 4 (!) Fahrten mit dem Auto. Wir sollen dagegen 
auch eine Kita in Betracht ziehen, die 12 und mehr km entfernt ist. Das sind dann 48 km 
am Tag, 5x die Woche, wo wir zu Fuß gehen könnten?“ (FamID 775) 
o Es fehlt an ausreichend Personal sowohl bei der U1-, der U3- wie der Betreuung der 3 - 6-
Jährigen sowie der Kinder mit einem besonderen Förderbedarf.   
o Insbesondere wird gelegentlich auch darauf hingewiesen, dass es an divers zusammenge-
setztem Personal (insbesondere Männer und Migrationserfahrungen) mangele. „Gerne 
mehr männliche / diverse Betreuer einstellen.“ (FamID 4007)  
o Der Personalausbau sollte laut Elternmeinung durch mehr Einstellungen und eine insge-
samt deutlich verbesserte Entlohnung als wesentlicher Faktor für die Erhöhung der Attrakti-
vität des Berufsbildes erreicht werden. „Abgesehen davon ist es zwingend erforderlich die 
Erzieher:innen durch bessere Arbeitsbedingungen (weniger Kinder!), mehr Gehalt und 
schnellere Entfristungen wertzuschätzen. Tricksereien wie Fachkraftstellen und nicht-Fach-
kraftstellen gilt es ohne Umschweife sofort abzuschaffen!“ (FamID 10) „Es wäre wün-
schenswert, wenn die Stadt Münster in den KiTas einen Blick darauf hätte, dass die Kita-
Gruppen nicht ausschließlich von ErzieherInnen geleitet werden, die gerade erst Ihre Aus-
bildung abgeschlossen haben. Junge ErzieherInnen ohne Berufserfahrung außerhalb der 
Ausbildung sind oftmals noch nicht erfahren genug, um eine KiTa-Gruppe mit vielen kleinen 
Kindern alleine leiten zu können.“ (FamID 495) 
o Die Personaldecke sollte mindestens so ausgebaut werden, dass eine tatsächliche Betreu-
ung zumindest mit dem offiziellen Betreuungsschlüssel auch verlässlich durchgehend ge-
währleistet wird; in dem Zusammenhang werden stadtweit einsetzbare Betreuer*innenpools 
vorgeschlagen. „Wie wäre es mit genügend Personal? Mit Qualität anstatt vielen neuen 
Kitas? Was nützen uns viele Kitas ohne Personal? Das ist eine Farce! Unser Kind wird 
auch deswegen so viel durch uns begleitet, weil das mit diesem Personalschlüssel absolut 
unmöglich ist! Es ist unmöglich auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen!“ (FamID 2111) 
„Das Wichtigste. Ich erwarte Kinderbetreuung durch das bestmöglich qualifizierte Personal 
und einen sinnvollen Betreuungsschlüssel. Schaffen Sie endlich, für eine der wichtigsten 
                                                
55 Den Aussagen der Eltern aus Hiltrup ist zu entnehmen, dass dort insbesondere die vielen Betreuungsplätze mit 35 
Wochenstunden geteilt und die trägerseitigen Schließzeiten al s besonders kritisch eingestuft werden. Diese in Betreu-
ungsangebote im Block zu ändern oder vermehrt Plätze mit einem solchen Angebot vorzuhalten, käme dem geäußerten 
und erläuterten Bedarf aus diesem Stadtteil noch mehr entgegen als es auch in anderen Stadtteilen der Fall ist.

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IJOS GmbH 2023           S. 64 
Berufe, attraktive Rahmenbedingungen! Bezahlung, Anerkennung, ausreichend Personal. 
Danke!“ (FamID 2950) 
o Um den Wechsel von Personal zu verringern, werden von Eltern auch Verbesserungen für 
die Arbeitszufriedenheit vorgeschlagen, wie kleinere Betreuungsschlüssel, regelmäßige 
Fortbildungen, von denen angenommen wird, dass sie direkt positive Auswirkungen auf 
ihre Kinder haben werden. 
Auch wenn das Thema in diesem Bericht nur mit den dargestellten Kernaussagen angerissen wer-
den kann, bewegt der generelle Mangel an Betreuungsplätzen, mehr noch an für die eigenen Be-
treuungsbedarfe und mobilitätstechnisch passenden Betreuungsplätze die Elternschaft in einem 
sehr hohen Maße, ausweislich der Anzahl aber auch dem Ton der Bemerkungen zu diesem Thema. 
 
5.3  Rückmeldungen zur Kostenbeteiligung 
In rund 270 Äußerungen (14 % aller Antworten auf die Schlussfrage) kommentieren Eltern die be-
stehenden Kostenregelungen für die Kinderbetreuung. Die vielen Bemerkungen zu dem Thema las-
sen sich in zwei zentralen Aussagen zusammenfassen: 
o Nahezu einhellig sind Eltern, die sich zu dem Thema äußern, der Meinung, die Kostenbe-
teiligung für Kinderbetreuung vollständig abzuschaffen. In einigen Fällen wird auf Regelun-
gen anderer Kommunen in NRW hingewiesen, auf Regelungen in anderen Bundesländern 
sowie anderen europäischen Ländern. „Der Kitabeitrag sollte wie in anderen Bundeslän-
dern niedriger gedeckelt oder sogar komplett entfallen. Münster ist eine solvente Stadt und 
sollte dieses Angebot bieten.“ (FamID 1742) 
o In einem Teil der Ausführungen wird angemerkt, die Kostenbeteiligung sei in ihrer aktuellen 
Pauschalierung in nur wenige Stufen buchbarer Stundenumfänge ungerecht und solle zu-
künftig an die reale Nutzung von Kinderbetreuung gekoppelt werden.  
o Zum Thema Kostenbeteiligung finden sich auch einige wenige Aussagen, die Bereitschaft 
signalisieren, für regelmäßig oder unregelmäßig und abweichend vom vereinbarten Kontin-
gent Zusatzbetreuung auftretende Betreuungsbedarfe gerne auch „passend“ zusätzlich be-
zahlen zu können mit dem Tenor, Hauptsache, so etwas werde überhaupt ermöglicht.  
o In vielen anderen Fällen finden sich Hinweise darauf, dass bereits die bestehenden Kosten-
beiträge angesichts aktuell steigender Finanzbelastungen für Familien „kaum“ oder „nicht“ 
mehr tragbar seien. Für Überlegungen, ob ein*e Partner*in eine Teilzeitbeschäftigung auf-
nimmt oder nicht, spielen auch die zusätzlich für Betreuung zu zahlenden Gebühren eine 
wichtige Rolle.56 „Kinderbetreuung im MS MUSS!!! Beitragsfrei werden. Trotz vieler gut 
qualifizierter und entsprechend vergüteter Erwachsener stellen die hohen Kosten viele Fa-
milien vor große Herausforderungen und verhindern so Teilhabe am Berufsleben. Das darf 
nicht sein.“ (FamID 3585) oder auch „Dazu kommt noch, dass der Elternbeitrag zu der Be-
treuung ein wesentlicher Kostenfaktor darstellt. In den meisten Fällen ist es 50% des netto 
von einem Elternteil, was im totalen Unverhältnis zur gebotenen Leistung steht.“  (FamID 
558) 
                                                
56 Siehe dazu auch: Kapitel 1.5.44.5.1.

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Das Thema Kostenbeteiligung und zu hohe Kosten für den tatsächlichen Kinderbetreuungsbedarf 
wird verteilt über nahezu alle Stadtteile57 kritisch angesprochen. Im Vergleich zu allen anderen Stadt-
teilen werden sie von Eltern, die in Innenstadtring und Mitte-Nord wohnen, in einem etwas höheren 
Maße angesprochen.  
Deutlich wichtiger als die Kostenfrage ist den Eltern, dass es mehr Betreuungsplätze gibt, die in 
einem transparenteren und als „gerechter“ wahrg enommenen Verfahren zugänglich sind und eine 
flexible, stärker als bisher auf die individuellen Bedarfe abgestellte Betreuung ermöglichen. 
 
5.4  Hinweise zur Qualität der Betreuungsangebote 
In der Kategorie „Qualität“ sind vielfältige, allerdings eher disparate Hinweise auf verschiedene As-
pekte von Qualität der Kinderbetreuung versammelt. Die Beiträge sind für eine systematische Ana-
lyse zum Thema Qualität der Kinderbetreuung weniger geeignet. An manchen Stellen formulieren 
sie eine bestehende Unzufriedenheit mi t der bestehenden Kindertageseinrichtung oder Tages-
pflege, wobei einzelne Kitas ausdrücklich benannt werden. In einigen Beiträgen wird aber auch eine 
hohe Zufriedenheit mit einer ausdrücklich benannten Kita formuliert. Es finden sich aber auch Bei-
träge, die bestimmte Dimensionen eher grundsätzlich ansprechen bspw. das Thema Ernährung / 
Verköstigung oder bestimmte Angebote, die es in allen Kitas geben sollte wie musikalische Früher-
ziehung oder bilinguale Angebote . Andere Beiträge erwägen pädagogische Grundsatzfragen. 
Schließlich finden sich auch kritische Hinweise auf Beziehungsschwierigkeiten in zu großen Betreu-
ungsgruppen mit zu oft wechselndem Bezugspersonal. Aus den Stadtteilen Innenstadtring, Mitte -
Nord, Mitte-Süd, Gievenbeck, Kinderhaus, Gremmendorf und Hiltrup liegen mindestens zehn, the-
matisch jeweils weit gefächerte Äußerungen zu dem Thema vor, zum Teil deutlich mehr.58 
 
5.5  Kindertagespflege 
Mit dem Thema Kindertagespflege haben sich knapp 10 % der Eltern, die eigene Antworten formu-
liert haben, be schäftigt. Äußerungen zum Thema Kindertagespflege kommen verteilt aus nahezu 
allen Stadtteilen, wobei sich in gut einem Drittel der Stadtteile nur ein oder zwei Bemerkungen finden. 
Im Vergleich zu allen anderen Stadtteilen äußern sich Eltern aus dem Innens tadtring, Mitte-Nord 
und Mitte-Süd besonders häufig, rund 60 % aller Beiträge zu dem Thema kommen aus diesen drei 
Stadtteilen. In den Beiträgen werden folgende Themen angesprochen: 
o Personalausstattung,  
ein typischer Beitrag zu diesem Thema formuliert die Folgen so (FamID 142): „Mein Kind ist 
derzeit in einer Kindertagespflege (bis zu 5 Kinder) untergebracht. Leider habe ich inner-
halb eines 3/4 Jahres die Erfahrung machen müssen, durch Krank sein der Tagesmutter 
sehr sehr oft alleine gelassen worden zu sein.“  
o Zeitlicher Umfang des tagespflegerischen Betreuungsangebotes, aus Elternsicht wird es 
beispielsweise so konkretisiert (FamID 127): „Die meisten Tagesmütter bieten lediglich 35 
Stunden an. Wir haben eine tolle Tagesmutter für unsere Tochter gefunden, mit der wir 
sehr glücklich sind. Leider bietet auch sie auch nur 35 Stunden an, sodass ich nicht Vollzeit 
arbeiten kann. Ideal wäre eine Großtagespflege mit 3 Tagesmüttern für 10 Kinder, wobei 
                                                
57 Eine Ausnahme bildet Sentrup. Aus dem Stadtteil liegt zu dem Thema keine Äußerung vor; insgesamt gibt es aber aus 
dem Stadtteil eher wenige andere Äußerungen. 
58 Aufgrund der Themendisparität der einzelnen Beiträge wird an dieser Stelle darauf verzichtet, beispielhafte Zitate auf-
zuführen. Alle offenen Antworten liegen dem Fachamt zur Kenntnisnahme vor.

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jeweils 2 Fachkräfte vor Ort wären (Schlüssel 5 zu 1). So könnten 3 Fachkräfte einen Be-
treuungsumfang von 45 Stunden abdecken und sich im Urlaub sowie bei Krankheit vertre-
ten.“  
o Lücken des Kindertagespflege-Navigators (Intransparenz der Vergabe, fehlende Kontakt-
daten der Tagespflegeangebote) und die Schwierigkeiten, systematisch selbst Tagespfle-
geplätze suchen zu können, 
o in mehreren Beiträgen werden unterschiedliche Vorschläge für konzeptionelle Änderungen 
aufgeschrieben. 
 
5.6  35 Stunden geteilt und Schließzeiten 
Etwas mehr als 100 Elternbeiträge beschäftigen sich mit Kindertagesbetreuung auf Basis von 35 
Wochenstunden geteilt (ohne Mittagessen). Diese rund 6 % aller Eltern, die sich dazu äußern, sind 
einhellig der Meinung: 
o Eine mittäglich geteilte Betreuung für Kinder mit einem Betreuungsbedarf von 35 Stun-
den pro Woche wird geradezu „kategorisch“ abgelehnt. Dabei ist zu beachten, die Meinun-
gen sind nicht erfragt worden, sondern wurden von sich aus geäußert. In den offen 
Antworten wird deutlich, dass solche Plätze dennoch genommen werden, weil es zu dem 
Zeitpunkt einer benötigten Kinderbetreuung die einzige offerierte oder zugängliche Betreu-
ung darstellt und die Alternative ansonsten gar keine Betreuung gewesen wäre. So berich-
tet ein Elternteil aus Hiltrup (FamID 339): „Bei der Suche nach einer Anschlussbetreuung in 
der Kita wurden zunächst nur Plätze mit geteilter Öffnung (ohne Übermittagsbetreuung) in 
Aussicht gestellt. Die Hiltruper Kitas unserer Wahl haben sämtlich kommuniziert, dass ein 
Einstieg für 2jährige eigentlich nur mit einem Platz mit geteilter Öffnung möglich sei. Ein 
solcher Platz ist bei doppelter Berufstätigkeit und ohne Großeltern vor Ort unmöglich mit 
der Berufstätigkeit vereinbar und daher nicht mehr zeitgemäß.“   
o Eltern berichten, dass bei einer Inanspruchnahme eines solchen Platzes tatsächlich die In-
anspruchnahme des nachmittäglichen Teils nahezu immer nicht stattfindet. Stellvertretend 
für diese Fälle das folgende Zitat (FamID 197): „35 Std geteilt Plätze gehören abgeschafft. 
Unsere Kita bietet keine 25 Std. Plätze an. Wir müssten daher den 35 Std. Platz bezahlen, 
konnten aber nur 25 Std. nutzen. Mit dem 35 Blockplatz konnte ich meine Arbeitszeiten er-
höhen. Das war beim geteilten Platz nicht möglich. Das kleine Kind hat zu lange geschlafen 
als das es sich gelohnt hätte, nochmal zur Kita zu gehen. Wir haben die Nachmittagsstun-
den kein einziges Mal genutzt.“ Teilweise gibt es Formulierungen, die andeuten, von den 
Kindertageseinrichtungen auch in gewisser Weise gedrängt zu werden, zwar die 35 Stun-
den geteilt zu buchen, aber nicht zu nutzen („ihr Kind ist dann das einzige in der Gruppe“). 
Noch deutlicher formuliert dies folgende Elternantwort (FamID 4056): „35h Plätze, die nicht 
am Block sind, sind völlig überflüssig. Jahrelang mussten wir einen 35 Stundenplatz zah-
len, obwohl wir die Kinder dann um 12 Uhr abholen mussten. Die zusätzliche Betreuung 
von 14-16 Uhr wird von niemanden in Anspruch genommen, da es mit der 2 stündigen 
Pause einfach nicht praktikabel ist. Bei der Abfrage der Stunden konnten jedoch nicht 25 
Stunden angegeben werden, da sonst nicht alle Erzieher/innen hätten bleiben können.“ 
o Schließlich erwähnen einige Bemerkungen, dass Einrichtungen ihr fehlendes Angebot an 
25 Wochenstunden-Betreuungsplätzen gegenüber Eltern damit rechtfertigen, sie bräuchten

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die Refinanzierung von Plätzen mit 35 Wochenstunden geteilt (die faktisch nur genutzt wer-
den wie 25 Wochenstunden), um das Personal halten zu können. Das sei mit Betreuungs-
plätzen mit nur 25 Wochenstunden nicht ausreichend möglich. Beispielhaft berichtet das 
folgende Zitat von einer solchen Situation (FamID 470): „Ich finde es unglücklich gelöst, 
dass es noch Kitas mit 35,5 Std. gestückelt, also ohne Mittagsbetreuung gibt. Ich habe für 
meine Tochter einen solchen Platz und hole sie jeden Tag um 12 Uhr ab. Auf meine Frage, 
ob ich sie nicht dann nachmittags gegen 14:30 Uhr (wie es im Betreuungsvertrag steht) 
wiederbringen könne, wurde mir gesagt, dass das hier in der Einrichtung unüblich wäre und 
sie dann wahrscheinlich alleine in der Gruppe wäre, da die anderen Kinder (auch die 16:30 
Uhr/ 45Std. Kinder) auch immer eher abgeholt würden. Zusätzlich wird dann auch auf das 
knappe Personal hingewiesen.“ 
Die 65 Kommentare, die sich mit dem Thema Schließzeiten in den Schulferien, an Feiertagen, aus 
betrieblichen Gründen und zu ähnlichen Anlässen beschäftigen, begründen den Wunsch nach Re-
duzierung von Schließzeiten , nach verlässlicher Organisation von Überbrückungsbetreuung bei 
Schließzeiten damit,  
o sie seien inkompatibel mit beruflichen Anforderungen,  
o fallen in Ferienzeiten und, da bei mehreren Kindern nicht aufeinander abgestimmt, er-
schwere dies ggfls. gemeinsamen Familienurlaub, da die Urlaubszeitkontingente beider El-
tern getrennt auf die verschiedenen Schließzeiten verteilt werden müssen,  
o in den Schließzeiten etwa in den Schulferien seien diese mit den Arbeitsstellen nicht zu 
vereinbaren,  
o im Sommer würden diese gerade in universitäre oder andere Prüfungsphasen fallen.  
Beide Themen, die geteilte Betreuung bei 35 Wochenstunden und die Schließzeiten, werden verteilt 
über die meisten Stadtteile kritisch angesprochen. Im Vergleich zu allen anderen Stadtteilen werden 
sie von Eltern, die in Hiltrup wohnen, in einem besonders hohen Maße angesprochen. 
 
5.7  Weitere Themen  
Inklusion, hier als Betreuung von Kindern mit einer anerkannten Behinderung nach SGB IX, wird nur 
in wenigen, insgesamt 22, über die Stadt verteilten Fällen angesprochen. Inhaltlich geht es vorwie-
gend um den Bedarf, nach gleichen Betreuungszeiten für Kinder mit anerkannter Schwerbehinde-
rung wie in der Kindertagesbetreuung für die anderen Kinder. Oder es wird angedeutet, dass es 
keine Möglichkeit der Betreuung g ebe, also zu wenig Plätze und zu wenig geeignetes Personal. 
Beispielhaft steht hierfür das folgende Zitat: „Es ist schwierig eine geeignete Betreuung für ein Kind 
mit einer Behinderung zu finden! Von 11 angeschriebenen Kitas haben uns bereits 9 direkt abgesagt. 
Nur zwei waren grundsätzlich bereit, sich unser Kind einmal anzusehen und zu schauen, ob eine 
Betreuung denkbar ist. Wir sehen deutlichen Handlungsbedarf im Bereich Inklusion. Fachkräfteman-
gel und Mangel an Inklusionshelfern macht es gerade Familien mit einem Kind mit einer Behinderung 
besonders schwer. Heilpädagogische Plätze sind für Kinder unter 3 Jahren gar nicht zu bekom-
men.“ (FamID 3723) Das Thema Inklusion wird leicht stärker von Haushalten bewegt, in denen eine 
erwachsene Person nicht erwerbstätig zuhause ist (EB 10 und EB 230).

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In einem ähnlichen Umfang wie das Thema Schließzeiten haben Eltern das Thema Ganztagsbe-
treuung in der Grund- (oder Förder-)schule (OGS) in ihren Antworten zur offenen Schlussfrage an-
gesprochen. Meist stellen diese Elter n in ihren Ausführungen einen Zusammenhang zur 
Kindertagesbetreuung für ihre U6 Kinder her. Die 57 Hinweise und Anmerkungen lassen sich fol-
gendermaßen zusammenfassen:  
o Die Betreuungszeiten von Kindertagesbetreuung und Betreuung in der OGS seien inkom-
patibel. Einerseits im Zeitverlauf; Eltern befürchten erhebliche Einschränkungen der eige-
nen betreuungsfreien Zeiten nach Übergang in die Grundschule (der eigenen Wahl) durch 
die dort in geringerem Umfang vorhandenen Betreuungszeiten. 
o Insbesondere Familien mit mehreren Kindern berichten von Schwierigkeiten, Betreuungs-
zeiten in der OGS und Betreuungszeiten in der Kindertagesbetreuung miteinander zu ver-
einbaren und beide Zeiten dann noch mit der eigenen beruflichen Situation. Die 
Unabgestimmtheit der Betreuungszeiten in Kindertagesbetreuung und OGS wird auch von 
einzelnen kritisiert, die nicht erwerbstätig sind. 
 
 
6. Zentrale Erkenntnisse und Hinweise für die Weiterarbeit 
Mit der Elternbefragung 2022 kommt das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien dem gesetzli-
chen Auftrag aus dem Kinderbildungsgesetz – KiBiz nach, Betreuungsbedarf von Eltern gerade auch 
„im Hinblick auf benötigte Öffnungs- und Betreuungszeiten“ zu erheben.59 Der Befragung lagen im 
Wesentlichen sechs als Hypothesen formulierte Erkenntnisinteressen zugrunde,60 die auf Grundlage 
der vorliegenden Antworten nicht nur geprüft sondern auch für zukünftige Planungen von Kinderbe-
treuung konkretisiert werden k onnten. Dieses abschließende Kapitel beschäftigt sich mit den ge-
wonnenen Erkenntnissen.  
Die Fülle der aufbereiteten Antworten weist aber auch auf weitere Themen hin, zu denen überlegt 
werden kann, ob und in welcher Form sie von wem weiterverfolgt werden sollen. Im zweiten Teil 
dieses Schlusskapitels werden dazu einige Hinweise formuliert.  
Erkenntnisse 
Hypothese 1) Es gibt mehr Bedarf an U3-Betreuungsplätzen, als es aktuell U3-Plätze gibt.  
Erkenntnis: Hochgerechnet besteht ein Bedarf auf bis zu 2.800 U3-Plätze zusätzlich 
zu den bereits vorhanden. 
Hypothese 2) Es gibt mehr Bedarf an U3-Betreuungsplätzen, als eine angestrebte U3-Betreuungs-
quote von 50 % sicherstellen würde.  
Erkenntnis: Antworten der befragten Eltern lassen einen Bedarf von 83 % erkennen. 
Die U3-Betreuungsplatzquote liegt laut Kindertagesbetreuungsbericht 2022 bei 49,5 %, das sind 
insgesamt zum Stichtag dieses Berichtes 4.174 Plätze. Auf Basis der vorliegenden Antworten aus 
der Elternbefragung 2022 errechnet sich eine U3-Betreuungsplatzquote von 83 %. Für die jüngsten 
Kinder im 1. Lebensjahr errechnet sich ein Betreuungsbedarf für rund 75  % der Kinder in diesem 
Alter. Zu beachten ist dabei, dass für bislang noch zuhause oder anders privat betreute U3-Kinder 
                                                
59 Im Einzelnen siehe Kapitel 3.  
60 Siehe Kapitel 3.2.

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in mehr als 3 von 4 Fällen eine Betreuung in einer Kindertageseinrichtung angestrebt wird  und nur 
in weniger als 1 von 4 Fällen in der Kindertagespflege.61 
Hochgerechnet auf die am 31.03.2022 in Münster gemeldeten U3-Kinder entspricht das einer Ge-
samtzahl von rund 7.000 Plätzen, das wären mehr als 2.800 zusätzliche U3-Betreuungsplätze. Diese 
Erkenntnisse erscheinen realitätsnah, da sich einerseits Eltern von 31 % aller zu diesem Stichtag in 
Münster gemeldeten U3-Kinder an der Befragung beteiligt haben, andererseits ein zunehmender 
Wunsch unter Eltern besteht, ihre Kinder in immer größeren Maße bereits in einem sehr jungen Alter 
erstmals betreuen zu lassen. Die ergänzenden offenen Antworten unterstreichen den errechneten 
Mangel an Betreuungsplätzen: Mehr als 500 selbst formulierte Antworten auf die allgemein gehal-
tene Schlussfrage kritisieren den Mangel an Betreuungsplätzen oder geeignetem Fachpersonal in 
der Betreuung.  
Hypothese 3) Der Bedarf an U3-Betreuungsplätzen variiert in de n unterschiedlichen Stadtteilen.  
Erkenntnis: Die vorliegenden Antworten lassen einen differenzierten  Bedarf an U3-
Betreuungsplätzen für 70 % U3-Kinder im Stadtteil Coerde bis deutlich über 90 % in 
den Stadtteilen Mecklenbeck, Sentrup und Mauritz-Ost erkennen. 
Dass der tatsächliche Betreuungsbedarf der Eltern für ihre U6-Kinder von Stadtteil zu Stadtteil leicht 
unterschiedlich ausfällt, ist anzunehmen. Die Antworten aus der Elternbefragung erlauben nunmehr 
einen aktuellen Blick auf statteilbezogene Betreuungsbedarfe. Betrachtet man die einzelnen Stadt-
teile, dann liegt der rechnerische Bedarf an U3-Betreuungsplätzen zwischen 70 % in Coerde als 
Stadtteil, der stärker als andere geprägt ist durch Familien, in denen genau eine Person von mehre-
ren Erwachsenen im Haushalt arbeitet oder in Ausbildung ist und 93 bzw. 94  % in den Stadtteilen 
Mecklenbeck, Sentrup und Mauritz-Ost. Er ist auf Stadtteileben nur bedingt mit der festgestellten Ist-
Betreuungsquote vergleichbar, da in diese auch im Stadtteil lokalisierte Betreuungsplätze einbe-
rechnet sind, die nicht für den Sozialraum allgemein, sondern beispielsweise nur für Betriebsange-
hörige großer Unternehmen mit eigener Kinderbetreuung zugänglich sind.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
                                                
61 Siehe Kapitel 3.3.

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Hypothese 4) Die aktuelle Betreuungssituation sowohl für U3-Kinder wie für Ü3-Kinder entspricht 
bei einem nicht geringen, bislang allerdings nicht genau bekannten T eil von Eltern 
nicht der gewünschten Betreuungssituation. 
Hypothese 5) Es besteht ein bislang nicht genau spezifizierbarer Bedarf nach einem flexiblen Ein-
satz von gebuchten Betreuungsstunden.  
 
Erkenntnisse: Die Eltern von rund 60  % U6-Kindern, die sich bereits in einer Kita 
oder Kindertagespflege befinden geben an, gegenüber ihrem individuell bes tehen-
den Betreuungssetting veränderte Betreuungszeiten zu benötigen.  
Deutlich mehr als 90 % der von allen Eltern geäußerten  konkreten Betreuungsbe-
darfe ließen sich über verlässliche Kernbetreuungszeiten von 07.00 Uhr – 17.00 Uhr 
mit einer „Ankommzeit “ ab 06.30 Uhr und einer flexiblen Weiterbetreuungszeit bis 
18.30 Uhr abdecken.62   
Ein 35 -Wochenstunden geteiltes – Betreuungsangebot wird einhellig abgelehnt.  
An den beiden Wochentagen rund um das Wochenende bestehen für einen kleinen 
Teil der U6-Kinder in etwas geringerem Maße frühmorgendliche oder später in den 
Nachmittag hineingehende Betreuungsbedarfe.   
In den von rund 2.000 Eltern selbst formulierten Antworten auf die offene Schluss-
frage dominiert der aus Elternsicht erhebliche Flexibilisierungsbedarf sowohl bei den 
Kernbetreuungszeiten als auch bei den Betreuungszeiten am früheren Morgen und 
am späteren Nachmittag (immer formuliert mit Blick auf Regelungen „der eigenen“ 
vorhandenen Kindertagesbetreuung oder die angestrebte Betreuung). 
Eltern von ru nd 40 % der U6-Kinder, die zum Zeitpunkt der Befragung bereits in einer Kita oder 
Kindertagespflege betreut werden, geben an, schon die gewünschte Betreuung zu haben und ver-
zichten darauf, die vorhandenen Bedarfe zu Öffnungszeiten noch einmal zu spezifizieren.63 60 % 
geben bezogen auf ihr individuell bestehendes Betreuungssetting an, veränderte Betreuungszeiten 
zu benötigen. Dabei spielen regelmäßig Bedarfe für eine frühere oder etwas spätere Betreuung 
ebenso eine Rolle wie unregelmäßig anfallende Bedarfe über bestehende Randzeiten hinaus. 
Eltern von rund 60 % der U3-Kinder, die zum Zeitpunkt der Befragung zuhause oder anders privat 
betreut werden, wünschen, ihr Kind überwiegend in einer Kindertageseinrichtung betreuen zu las-
sen. Eltern von rund 40 % der (eher wenigen) 3 - 6-jährigen Kinder, die zum Zeitpunkt der Befragung 
über Kindertagespflege betreut werden, geben an, eine Betreuung in einer Kindertageseinrichtung 
zu wünschen.64 
Die Elternbefragung 2022 hat sehr belastbare Erkenntnisse zu den gewünschten Betreuungszeiten 
erbracht. Zusammengefasst wären deutlich mehr als 90 % der benannten Betreuungsbedarfe ab-
gedeckt, wenn es verlässliche erweiterte Kernzeiten für alle Kindertageseinrichtungen für den Zeit-
raum von 07.00 Uhr bis 17.00 Uhr , in Kombination mit einer „Ankommzeit“ für einzelne Kinder ab 
frühmorgens 06.30 Uhr und einer flexiblen Weiterbetreuungszeit für einzelne Kinder in der gleichen 
Kita bis 18.30 Uhr , gäbe . Verlässliche erweiterte Betreuung  wird nach Elternmeinung dabei nur 
                                                
62 Die geäußerten Betreuungsbedarfe unterscheiden sich insgesamt eher wenig zwischen den beiden Alterskohorten U3 
und 3 bis unter 6 Jahre alt. 
63 Siehe dazu Tabelle 18 und Tabelle 10. 
64 Siehe dazu Kapitel 3.3 Änderungswünsche gegenüber aktueller Betreuung.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 71 
durch eine deutlich  verbesserte Personalausstattung erreicht werden können, die aus Elternsicht 
nur mit einer besseren Bezahlung gelingen wird. 
Sehr eindeutig fallen die Meinungen aus Elternsicht zum bislang bestehenden und genutzten Be-
treuungsangebot 35 Wochenstunden mittäglich geteilt ohne Mittagessen aus: Eine solches Betreu-
ungsangebot für Kinder wird, ohne dass danach gefragt worden wäre, sehr deutlich abgelehnt. In 
den offen formulierten Antworten wird durchweg klar formuliert, dass solche Plätze nur genommen 
werden, weil es die einzige offerierte oder zugängliche Betreuung darstellt und die Alternative an-
sonsten gar keine Betreuung wäre. Tatsächlich entfällt die Inanspruchnahme des nachmittäglichen 
Teils laut Elternangaben nahezu immer. Für die Planung des zukünftigen Kindertagesbetreuungs-
angebots sollte nach Meinung der Eltern auf diese Art der Betreuungsorganisation verzichtet wer-
den.65  
Wenn Eltern danach gefragt werden, gibt ein erheblicher Anteil an, das eigene Kind gerne an einem 
oder zwei Tagen in der Woche ein, zwei oder mehr Stunden später in die Kindertagesbetreuung 
bringen zu könne n und an gleichen oder anderen Tagen in der Woche eher abzuholen; vorzugs-
weise mit entsprechenden Arbeitszeiten begründet. In der tageweisen Aufbereitung geben Eltern für 
rund 4 % U6-Kinder für den Freitag einer Woche regelmäßig keinen Betreuungsbedarf an. An einem 
Freitag liegt der regelmäßig frühe Betreuungsbedarf ab 06.30 Uhr bis kurz vor 07.30 Uhr etwa 6 % 
niedriger als an den anderen vier Tagen der Woche.  Regelmäßige Betreuungsbedarfe nach 16.00 
Uhr bis einschließlich 17.00 Uhr werden an Montagen und Freitagen für etwa 11 bis 12 % aller U6-
Kinder benannt, an den übrigen drei Tagen bestehen diese für 16 %.66 
In den rund 2.000 selbst formulierten Hinweisen oder Wünschen als Antwort auf die offene Schluss-
frage, beschäftigen sich 37 % mit dem Thema einer generell flexibel angelegten Kindertagesbetreu-
ung; wobei unter „flexibel“ überwiegend verstanden wird, ein zeitlich umfassenderes 
Betreuungsangebot zu erhalten, als es an jedem Tag auch regelmäßig tatsächlich in Anspruch ge-
nommen werden muss. Schließzeiten, die das regelmäßige Betreuungsangebot unterbrechen , ge-
stalten sich ebenso als Hindernis , insbesondere mit Blick auf die Vereinbarung von Familie und 
Erwerbsarbeit wie nicht vorhandene frühmorgendliche und den späteren Nachmittag einbeziehende 
Betreuungsangebote. Die selbst formulierten Hinweise der Eltern zu diesen Themen verdeutlichen 
die sehr unterschiedlichen Regelungen, die zwischen den verschiedenen Kindertageseinrichtungen 
und Kindertagespflegeangeboten bestehen. Die Verschiedenheit wird in den vorliegenden Äußerun-
gen darüber hinaus überwiegend als Ungerechtigkeit wahrgenommen.  
Eine Familie formuliert stellvertretend für viele andere: „Manchmal fehlt eine mehr oder weniger 
spontane längere Betreuungszeit. Wir haben deswegen extra einen 45h-Platz, nutzen ihn aber nur 
bedingt aus. Um das Familienleben und die Arbeit flexibel gestalten zu können, wäre die Möglichkeit 
einer generellen Vollbetreuung für ALLE gut, wird auch in and eren Ländern wie Schweden ermög-
licht. Dann müssen sich Eltern nicht überlegen, ob sie Kosten für einen 45h-Platz aufbringen können 
oder doch nur 35h - dafür weniger flexibel im Alltag sind.“ (FamID 1) 
                                                
65 Hinweis: Bereits in der Elternbefragung im Jahr 2009 war dies weit überwiegende Elternmeinung. Seitdem haben die 
Erfordernisse der Verbindung von Familie und Beruf noch einmal deutlich zugenommen, die einer solchen Betreuungsform 
entgegenstehen. 
66 Siehe dazu die Ausführungen insbesondere im Kapitel 4.2, aber auch die illustrierenden Äußerungen im Kapitel 5.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 72 
Hypothese 6) Es besteht ein, dem Umfang nach bislang nicht spezifizierbarer Bedarf an Betreuung 
zu (bislang) „untypischen“ Tageszeiten frühmorgens oder spätabends, an Wochen-
endtagen und zu Zeiten nicht -linearer Betreuungswünsche (bspw. alle 14 Tage 
samstags). 
Erkenntnisse:  Für ein knappes Fünftel der U6-Kinder besteht ein Betreuungsbedarf 
frühmorgens ab 06.30 Uhr und ebenfalls für ein Fünftel später am Nachmittag weit 
überwiegend bis 17.00 Uhr und zu einem kleineren Teil bis 18.30 Uhr.  
An den Wochenende n besteht regelmäßiger Betreuungsbedarf für 2,5 % bis 4 % 
aller U6-Kinder, vorzugsweise in sieben Stadtteilen.   
Etwas weniger als 30 % aller Familien gibt darüber hinaus an, vorwiegend berufsbe-
dingt begründet auch unregelmäßig einen Betreuungsbedarf zu haben. Die meisten 
der geäußerten Bedarfe ließen sich durch erweiterte regelmäßige Betreuungszeiten 
abdecken. 
Für die Wochentage Montag bis Freitag geben Eltern von rund 19 % U6-Kinder einen regelmäßigen 
frühmorgendlichen Betreuungsbedarf ab 06.30 Uhr bis vor 07.30 Uhr an  und Eltern von knapp 
20 % U6-Kinder einen regelmäßig später am Nachmitttag weit überwiegend bis 17.00 Uhr und zu 
einem kleineren Teil bis 18.30 Uhr bestehenden Betreuungsbedarf.  
Ein regelmäßiger Betreuungsbedarf an Wochenenden besteht stadtweit samstags für etwa 4 % 
und sonntags etwa 2,5 % aller Kinder zwischen 0 und 6 Jahren  vorwiegend in den Stadtteilen In-
nenstadtring, Mitte-Nord, Mitte-Süd, Gievenbeck, Roxel, Kinderhaus und Hiltrup. 
Unregelmäßig auftretende Betreuungsbedarfe über die bestehenden regelmäßigen Betreuungs-
bedarfe hinausgehend geben 28 % aller Familien für ihre U6-Kinder an. Zwei Drittel dieser Eltern 
geben an, dass dies ein - bis dreimal pro Woche vorkommen kann. In vielen Fällen ist den offen 
formulierten Antworten zu entnehmen, dass sich die meisten dieser unregelmäßig auftretenden Be-
treuungsbedarfe durch erweiterte Betreuungszeiten der genutzten Kindertagesbetreuung frühmor-
gens und später nachmittags abdecken ließen. Diese Unregelmäßigkeiten sind zumeist beruflich 
begründet.   
Nach dem Meinungsbild der Eltern würden Betreuungslösungen für regelmäßig auftretende 
sehr spätabendliche und nächtliche Betreuungsbedarfe generell am ehesten organisatorisch an 
die tagsüber bestehende Kindertagesbetreuung angebunden präferiert, auch eine andere wohnort-
nahe Lösung erscheint vielen Elter n grundsätzlich akzeptabel. Tendenziell mehrheitlich skeptisch 
stehen die Elternmeinungen einer Betreuungslösung in den eigenen vier Wänden gegenüber, wobei 
Eltern im Schicht - oder Wechseldienst auch einer solchen Lösung gegenüber offener als andere 
Eltern sind.67  
 
Hinweise für die Weiterarbeit 
Die Elternbefragung 2022 hat in einem sehr großen Umfang selbst formulierte Aussagen von El-
tern, zu ihren Betreuungsanforderungen, aber auch zu Betreuungserfahrungen erbracht. Es wird 
empfohlen, die offen formulierten Anmerkungen für weitere stadtteilbezogene Planungsüberlegun-
gen zur Kindertagesbetreuung heranzuziehen. Die Aussagen sind nicht repräsentativ, können aber 
                                                
67 Siehe Kapitel 4.2, 4.3, 4.4 und 5.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 73 
im Einzelfall die weiteren Planungsprozesse ebenso anregen wie die stadtteilbezogenen Übersich-
ten in Anlage 3 zu Betreuungsbedarfen bei früher oder später Betreuung oder am Wochenende.68 
Die sehr vielen Hinweise aus Elternsicht zum Prozess der Platzvergabe  inklusive der aktuellen 
Instrumente Kita-Navigator und Kindertagespflege-Navigator sollten als Impulse aus Elternsicht ver-
standen werden, dass kommunale Fachpolitik, Träger der Kindertageseinrichtungen und das Fach-
amt unter Einbeziehung von Fachkräften und Elternvertretungen gemeinsam an einer Verbesserung 
arbeiten.   
Auch in den Antworten der Elternbefragung 2022 zeigte sich die für Eltern enge Verbindung zwi-
schen allgemeinen Arbeitsmarktanforderungen, spezifischen Erfordernissen bestimmter Unter-
nehmen und Arbeitsstellen an die Verfügbarkeit von Fach- und Arbeitskräften, den Notwendigkeiten 
und Wünschen von Eltern an eine ausgeübte oder zukünftige Erwerbsarbeit und einer vorhande-
nen, gut erreichbaren, verlässlichen und mit ihren angebotenen Betreuungszeiten für sehr vielfältige 
Betreuungserfordernisse passenden Kindertagesbetreuung. Mit diesem Bericht wird die Seite der 
Eltern in den Blick genommen. Die Seite der Unternehmen sowie der kommunalen Interessen an 
einer Wirtschafts- und Unternehmensförderung sollte für Überlegungen zum weiteren Ausbau von 
Kindertagesbetreuung mit einbezogen werden. Unternehmen sollten aktuell stärker als in den ver-
gangenen Jahrzehnten ein Interesse daran haben, eine Überforderung vorhandener Arbeitskräfte 
zu verhindern oder zu verringern; zur Überforderung von erwerbstätigen Eltern (und eb enso von 
Eltern, die sich in Ausbildung, Weiterqualifizierung und ähnlichen Lebenslagen befinden) gehört wie 
aus sehr vielen der von Eltern formulierten offenen Antworten deutlich wird, eine nicht ausreichend 
verlässliche und nicht flexibel reagierende Kin dertagesbetreuung. Sofern Eltern, die bislang noch 
nicht berufstätig sind, für eine Arbeitsaufnahme gewonnen werden sollen, so spielt auch hier eine 
vorhandene und verlässliche  Kindertagesbetreuung eine zentrale Rolle. Aus manchen Antworten 
von Eltern wird allerdings auch deutlich, dass nach Münster ziehende Fachkräfte auch ihre bisheri-
gen Betreuungserfahrungen aus anderen Kommunen und Bundesländern (und Ländern) mitbringen. 
Bei der Gewinnung von Fachkräften für die Unternehmen mit Standort Münster ist eine flexibel ver-
lässliche Kindertagesbetreuung ein gewichtiger Standortfaktor. Der notwendige weitere Ausbau von 
Kindertagesbetreuung sollte dies noch stärker als bisher berücksichtigen.  
Eine „gute“ Kindertagesbetreuung ist sehr viel mehr als allein deren organisatorische Bereitstellung 
sowie die Sicherung von Verlässlichkeit und Flexibilität. In der Elternbefragung 2022 ging es vorran-
gig darum, die Elternsicht auf die organisatorischen Kinderbetreuungsbedarfe einzuholen, die nun-
mehr vorliegen. Die gewonnenen Erkenntnisse können allerdings nicht ausschließlich durch die 
kommunale Ebene, also auf der Ebene Stadt Münster in ein angepasstes Kindertagesbetreuungs-
angebot überführt werden. Die Themen Fachkräfteausbildung und -gewinnung für den Bereich Kin-
dererziehung hängen stark von Rahmenbedingungen ab, die das Land Nordrhein-Westfalen und 
auch die Bundesebene wesentlich mitbestimmen, nicht zuletzt durch zur Verfügung gestellte Mitfi-
nanzierung. Aus Elternsicht fehlen nicht nur sehr viele weitere Betreuungsplätze, sondern in noch 
größerem Maße auch fachlich geeignetes Personal.  
Die vorliegenden vielfältigen Antworten aus Elternsicht machen auch deutlich: Wenn die Kostenbe-
teiligungsfrage so gelöst wäre, dass jegliche an Betreuungskontingente geknüpfte Gebühren ab-
geschafft wären, würde ein erheblicher Teil des geäußerten Unmutes entfallen. Gleichzeitig müsste 
das inhaltliche und das organisatorische Angebot angepasst w erden. Die Antworten weisen sehr 
                                                
68 Gut nutzbare Unterlagen sind dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien zur Verfügung gestellt worden.

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IJOS GmbH 2023           S. 74 
deutlich darauf hin, eine gebührenfreie Kindertagesbetreuung allein löst nicht die angesprochenen 
organisatorischen Probleme bei den Betreuungsbedarfen. 
Bei allen organisatorischen Schlussfolgerungen müssen grundsätzliche Aspekte zur Betreuungs-
qualität, zum Beispiel die Gewährleistung der notwendigen Betreuungskontinuität zur Erreichung 
pädagogischer Zielstellungen bei ausfransenden Betreuungszeiten hinzutreten. Dies gilt in beson-
derem Maße für die Kinder, deren Eltern eine nach bisherigen Kategorien 25 oder 35 Stunden Be-
treuung als ausreichend erachten und zugleich mehr Flexibilität für bestimmte Wochentage 
benötigen oder wünschen. Insgesamt gibt es eine Vielzahl sehr differenzierter Kinderbetreuungsbe-
darfe, für die so die Aussage dieser Befragung drei bis vier Stan dardangebotsmodelle eher nicht 
ausreichen werden. Diese Befragung konzentrierte sich auf die organisatorischen Aspekte vorhan-
dener Kindertagesbetreuungsbedarfe. Die Qualität von Kindertagesbetreuung war nicht Gegenstand 
der Elternbefragung 2022. Die Umsetzung der vorliegenden organisatorischen Betreuungsanforde-
rungen wird aber immer die Sicherung einer  bestimmten Mindestbetreuungsqualität einbeziehen. 
Auch den Elternantworten ist zu entnehmen, dass dafür noch weitaus mehr ausreichend gut ausge-
bildete Fachkräfte notwendig sein werden als aktuell zur Verfügung stehen.  
Die Elternbefragung 2022 liefert sehr viele Erkenntnisse zu organisatorischen Verbesserungen der 
Kindertagesbetreuung, planerisch für die Gesamtstadt, für einzelne Stadtteile aber auch für einzelne 
Einrichtungen. Dafür eine aktualisierte Grundlage zu erhalten, war wesentliches Ziel dieser Befra-
gung. Dass sich die Analyse der Antworten auf die Veränderungsbedarfe konzentriert, ist daher 
zweckentsprechend. Aus vielen Elternantworten ist über die erfragten Betreuungsbedarfe hinaus 
aber immer wieder auch zu entnehmen gewesen, dass sie und auch ihr Kind mit der in ihrem Ein-
zelfall vorhandenen Kindertagesbetreuung sehr zufrieden sind. Die Erkenntnisse aus der Befragung 
2022 deuten auf „Stellschrauben“ hin, die neu anzubringen sind und darauf, an welchen es Verän-
derungen geben sollte, um in einigen Jahren bei einer nächsten Befragung noch mehr Rückmeldun-
gen wie die folgende zu erhalten  (FamID 3001): „Unsere Tochter ist in einer  [Kita] mit sehr gutem 
Betreuungsschlüssel. Wir sind sehr zufrieden.“

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Anlage 1 Tabellen 
 
Nicht zugestellte Fragebögen 
U6-Bedarfserhebung 2022: nicht zugestellte Fragebögen, PLZ-Bezirke,  
Stand 13.06.2022     
Zur PLZ zugeordnete Stadtteile PLZ Anzahl 
Gelmer-Dyckburg, Gremmendorf, Handorf, St.Mauritz, Wolbeck, Innenstadt-
ring, Mitte-Nordost 48155 56 
Angelmodde, Gremmendorf, Wolbeck 48167 48 
Amelsbüren, Angelmodde, Berg Fidel, Hiltrup 48165 38 
Berg Fidel, Innenstadtring, Mitte-Süd 48153 34 
Coerde, Gelmer-Dyckburg, Gremmendorf, Handorf, Kinderhaus, St.Mauritz, 
Sprakel 48157 32 
Innenstadtring, Gievenbeck, Kinderhaus, Mitte-Nordost, Nienberge, Sprakel 48159 21 
Albachten, Amelsbüren, Berg Fidel, Hiltrup, Mecklenbeck, Mitte-Süd, Roxel, 
Sentrup 48163 21 
Altstadt, Innenstadtring, Mitte-Nordost 48147 20 
Gievenbeck, Innenstadtring, Sentrup 48149 20 
Innenstadtring, Mitte-Süd 48151 19 
Gievenbeck, Nienberge, Roxel, Sentrup, Sprakel 48161 15 
Innenstadtring, Mitte-Nordost, St. Mauritz 48145 14 
Altstadt, Innenstadtring 48143 4 
übrige  2 
Insgesamt      344 
Tabelle 32: Nicht zugestellte Fragebögen 
 
Fremdsprachige Fragebögen (absolut, nur online)  
Sprache  Anzahl Familien  Sprache  Anzahl Familien  Sprache  Anzahl Familien  
Deutsch 668 Bulgarisch  Türkisch 4 
Englisch 12 Rumänisch  Russisch  4 
Arabisch 6 Serbisch 1 Farsi  
Französisch 1 Albanisch  Tigrinisch  
Tabelle 33: Fremdsprachige Fragebögen

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Beteiligung der Familien online / auf Papier, Stadtteile 
Stadtteil Anza. Fam. 
(online) % Anzahl Familien  
(Papierfragebögen) % Anzahl Familien 
(gesamt) 
Innenstadtring 120 19 % 511 81 % 631 
Mitte-Nord 74 14 % 444 86 % 518 
Mitte-Süd 76 18 % 350 82 % 426 
Albachten 13 12 % 92 88 % 105 
Gievenbeck 43 16 % 218 84 % 261 
Mecklenbeck 25 16 % 129 84 % 154 
Nienberge  9 9 % 94 91 % 103 
Roxel 20 16 % 104 84 % 124 
Sentrup 8 13 % 52 87 % 60 
Coerde 18 12 % 127 88 % 145 
Kinderhaus 30 15 % 176 85 % 206 
Sprakel 8 12 % 60 88 % 68 
Angelmodde 14 10 % 126 90 % 140 
Gremmendorf 22 11 % 173 89 % 195 
Wolbeck 32 16 % 173 84 % 205 
Gelmer-Dyckburg 9 20 % 37 80 % 46 
Handorf 19 16 % 98 84 % 117 
Mauritz-Ost 24 18 % 109 82 % 133 
Amelsbüren 11 14 % 67 86 % 78 
Berg Fidel 4 14 % 24 86 % 28 
Hiltrup 55 16 % 280 84 % 335 
keine Eintragung 62 30 % 145 70 % 207 
Gesamt 696 16 % 3.589 84 % 4.285 
Tabelle 34: Beteiligung online-Papier und Stadtteile

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Familien / Kinder, Beteiligung nach Stadtteilen (absolut und %) 
Stadtteil Anzahl  
Familien % Anzahl 
Kinder % 
Anzahl 
Kinder 
U3 
% 
Anzahl 
Kinder 
3-5 J. 
% 
Anzahl 
Kinder 
6 J. 
% 
Innenstadtring 631 15 % 737 15 % 459 18 % 256 12 % 9 13 
% 
Mitte-Nord 518 13 % 609 12 % 357 14 % 237 11 % 6 9 % 
Mitte-Süd 426 10 % 508 10 % 278 11 % 214 10 % 7 10 
% 
Albachten 105 3 % 124 3 % 62 2 % 61 3 %   
Gievenbeck 261 6 % 330 7 % 152 6 % 172 8 % 3 4 % 
Mecklenbeck 154 4 % 185 4 % 82 3 % 97 4 % 5 7 % 
Nienberge  103 3 % 126 3 % 58 2 % 68 3 %   
Roxel 124 3 % 153 3 % 60 2 % 88 4 % 5 7 % 
Sentrup 60 1 % 75 2 % 27 1 % 46 2 %   
Coerde 145 4 % 163 3 % 79 3 % 77 3 % 3 4 % 
Kinderhaus 206 5 % 242 5 % 112 4 % 123 6 % 3 4 % 
Sprakel 68 2 % 84 2 % 43 2 % 40 2 % 1 1 % 
Angelmodde 140 3 % 170 3 % 72 3 % 96 4 % 1 1 % 
Gremmendorf 195 5 % 235 5 % 122 5 % 104 5 % 7 10 
% 
Wolbeck 205 5 % 251 5 % 113 4 % 130 6 % 6 9 % 
Gelmer-Dyckburg 46 1 % 55 1 % 23 1 % 28 1 % 3 4 % 
Handorf 117 3 % 143 3 % 60 2 % 77 3 % 2 3 % 
Mauritz-Ost 133 3 % 176 4 % 90 4 % 85 4 %   
Amelsbüren 78 2 % 93 2 % 46 2 % 44 2 %   
Berg Fidel 28 1 % 35 1 % 16 1 % 18 1 % 1 1 % 
Hiltrup 335 8 % 401 8 % 218 9 % 165 7 % 7 10 
% 
k. Eintr. (Stadtteil) 207 - 252 - keine Eintragung Alter des Kindes: 73;  
keine Eintragung Alter und Stadtteil: 2 
Gesamt 4.285 100 % 5.147 100 %  
Bezugsgröße  4.078 4.895 2.529 2.226 69 
Tabelle 35: Familien / Kinder Beteiligung nach Stadtteilen

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IJOS GmbH 2023           S. 78 
Verteilung Alterskohorten in den Stadtteilen (absolut und %) 
Stadtteil  
< 1 Jahr alt  1 bis < 2 Jahre alt  2 bis < 3 Jahre alt  3 bis 6 Jahre alt  
Gesamt  
absolut % absolut % absolut % absolut % 
Innenstadtring 158 22 % 168 23 % 133 18 % 265 37 % 724 
Mitte-Nord 124 21 % 123 21 % 110 18 % 243 41 % 600 
Mitte-Süd 102 20 % 99 20 % 77 15 % 221 44 % 499 
Albachten 22 18 % 22 18 % 18 15 % 61 50 % 123 
Gievenbeck 53 16 % 47 14 % 52 16 % 175 54 % 327 
Mecklenbeck 25 14 % 27 15 % 30 16 % 102 55 % 184 
Nienberge  14 11 % 22 17 % 22 17 % 68 54 % 126 
Roxel 17 11 % 28 18 % 15 10 % 93 61 % 153 
Sentrup 9 12 % 11 15 % 7 10 % 46 63 % 73 
Coerde 27 17 % 28 18 % 24 15 % 80 50 % 159 
Kinderhaus 46 19 % 31 13 % 35 15 % 126 53 % 238 
Sprakel 8 10 % 18 21 % 17 20 % 41 49 % 84 
Angelmodde 23 14 % 26 15 % 23 14 % 97 57 % 169 
Gremmendorf 42 18 % 40 17 % 40 17 % 111 48 % 233 
Wolbeck 35 14 % 36 14 % 42 17 % 136 55 % 249 
Gelmer-Dyckburg 7 13 % 8 15 % 8 15 % 31 57 % 54 
Handorf 15 11 % 20 14 % 25 18 % 79 57 % 139 
Mauritz-Ost 27 15 % 31 18 % 32 18 % 85 49 % 175 
Amelsbüren 12 13 % 14 16 % 20 22 % 44 49 % 90 
Berg Fidel 2 6 % 7 20 % 7 20 % 19 54 % 35 
Hiltrup 68 17 % 79 20 % 71 18 % 172 44 % 390 
keine Eintragung 40 16 % 39 16 % 45 18 % 126 50 % 250 
Gesamt 876 17 % 924 18 % 853 17 % 2421 48 % 5074 
Tabelle 36: Verteilung Alterskohorten in den Stadtteilen

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IJOS GmbH 2023           S. 79 
Beteiligungsquoten U3 und 3 bis 5 Jahre nach Stadtteilen (absolut und %) 
Stadtteile /  
Alter 
Wohnbe-
völkerung*  
0 bis 2 
Jahre 
Beteiligung 
0 bis 2 J.  
absolut 
Beteiligung 
0 bis 2 J. % 
Wohnbe-
völke-
rung*  
3 bis 5 
Jahre 
Beteiligung 
3 bis 5 J. 
absolut 
Beteiligung 
3 bis 5 J.  
% 
Beteiligung  
6 Jahre      
absolut 
Innenstadtring 1.459 459 31 % 957 256 27 % 9 
Mitte-Nord 812 357 44 % 718 237 33 % 6 
Mitte-Süd 972 278 29 % 842 214 25 % 7 
Albachten 178 62 35 % 213 61 29 % 0 
Gievenbeck 493 152 31 % 579 172 30 % 3 
Mecklenbeck 300 82 27 % 351 97 28 % 5 
Nienberge  169 58 34 % 184 68 37 % 0 
Roxel 234 60 26 % 277 88 32 % 5 
Sentrup 125 27 22 % 136 46 34 % 0 
Coerde 354 79 22 % 502 77 15 % 3 
Kinderhaus 493 112 23 % 554 123 22 % 3 
Sprakel 120 43 36 % 145 40 28 % 1 
Angelmodde 290 72 25 % 349 96 28 % 1 
Gremmendorf 360 122 34 % 400 104 26 % 7 
Wolbeck 354 113 32 % 412 130 32 % 6 
Gelmer-Dyck-
burg 99 23 23 % 121 28 23 % 3 
Handorf 226 60 27 % 265 77 29 % 2 
Mauritz-Ost 336 90 27 % 319 85 27 % 0 
Amelsbüren 179 46 26 % 208 44 21 % 0 
Berg Fidel 211 16 8 % 208 18 9 % 1 
Hiltrup 704 218 31 % 758 165 22 % 7 
Gesamt-
summe** 8.468 2.653 31 % 8.498 2.352 28 % 69 
Gewichtete Ge-
samtanteile*** 8.363 2.691 32,2 % 8.392 2.456 29,3 %  
* Statistik Wohnbevölkerung, 31.03.2022 Stadt Münster. **Zu 73 K. kein Alterseintrag,  zu 252 K. keine Zu-
ordnung Stadtteil. 
 *** gewichtete Abschätzung durch Verteilung der Kinder ohne Alterseintrag entlang der Verteilung U3 und 
3 bis 5 Jahre alt in Wohnstatistik sowie Berechnung auf Basis einer Grundgesamtheit von 16.755.  
Tabelle 37: Beteiligungsquoten U3 und 3 bis 5 Jahre nach Stadtteilen

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 80 
Verteilung Familiengröße (Kinder U6) und Stadtteil 
Stadtteil Anzahl  
Fam. 1 K % Anzahl  
Fam. 2 K % Anzahl  
Fam. 3 K % Gesamtzahl  
Familien 
Innenstadtring 526 83 % 104 16 % 1 0 % 631 
Mitte-Nord 431 83 % 83 16 % 4 1 % 518 
Mitte-Süd 345 81 % 79 19 % 2 0 % 426 
Albachten 87 83 % 17 16 % 1 1 % 105 
Gievenbeck 197 75 % 59 23 % 5 2 % 261 
Mecklenbeck 125 81 % 27 18 % 2 1 % 154 
Nienberge  82 80 % 19 18 % 2 2 % 103 
Roxel 96 77 % 27 22 % 1 1 % 124 
Sentrup 46 77 % 13 22 % 1 2 % 60 
Coerde 127 88 % 18 12 % 0  145 
Kinderhaus 175 85 % 26 13 % 5 2 % 206 
Sprakel 53 78 % 14 21 % 1 1 % 68 
Angelmodde 113 81 % 24 17 % 3 2 % 140 
Gremmendorf 155 79 % 40 21 % 0  195 
Wolbeck 159 78 % 46 22 % 0  205 
Gelmer-Dyckburg 39 85 % 5 11 % 2 4 % 46 
Handorf 92 79 % 24 21 % 1 1 % 117 
Mauritz-Ost 92 69 % 39 29 % 2 2 % 133 
Amelsbüren 63 81 % 15 19 % 0  78 
Berg Fidel 21 75 % 7 25 % 0  28 
Hiltrup 270 81 % 62 19 % 3 1 % 335 
keine Eintragung 169 82 % 30 14 % 8 4 % 207 
Gesamt 3.463 81 % 778 18 % 44 1 % 4.285 
Tabelle 38: Familiengröße (Kinder U6) und Stadtteil 
 
Anzahl Personen im Haushalt / Familientyp  
Anzahl Personen im HH absolut % Familientyp absolut % 
eine erwachsene Person  261 6 % Alleinerziehend 261 6 % 
zwei Erwachsene 3.757 91 % zwei Erwachsene 3.757 91 % 
drei Erwachsene 52 1 % drei und mehr  
Erwachsene 94 2 %  
mehr als drei Erwachsene 42 1 % 
keine Eintragung  173 - keine Eintragung  173 - 
Gesamt  4.285 100 %* Gesamt  4.285 100 %* 
Bezugsgröße 4.112 Bezugsgröße  4.112 
* Gesamtprozentzahl berücksichtigt Rundungsdifferenzen 
Tabelle 39: Anzahl Erwachsene im Haushalt / Familientyp

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 81 
Erwerbs- und Beschäftigungsstatus, Alleinerziehende 
Erwerbs- bzw. Beschäftigungsstatus absolut % 
erwerbstätig o. selbstständig  147 56 % 
in Ausbildung / Schule o. Studium  20 8 % 
erwerbslos 35 13 % 
Mutterschutz o. Elternzeit  44 17 % 
nicht (mehr) berufstätig 24 9 % 
keine Eintragung 14 5 % 
Bezugsgröße*  261 
* Mehrfachangaben je Person  
Tabelle 40: Erwerbs- und Beschäftigungsstatus, Alleinerziehende 
 
Erwerbs- und Beschäftigungsstatus, Haushalt mit genau 2 Erwachsenen (absolut und %) 
Erwerbs- und Beschäftigungs-
konstellation absolut % Erwerbs- und Beschäftigungs-
konstellation absolut % 
Befragte*r im HH ist erwerbst. o. 
selbst.  2.628 70 % Partner*in im HH ist erwerbst. o. 
selbst. 3.145 84 % 
beide sind erwerbstätig o. selbst-
ständig  2.269 60 %  
Befragter*r ist erwerbst. o. selbst. 
und Partner*in Ausbildung / Schule 
/ Studium  
78 2 % 
Partner*in ist erwerbst. o. selbst. 
und Befragte*r Ausbildung / 
Schule / Studium 
103 3 % 
beide in Ausbildung / Schule / Stu-
dium 24 1 %  
Befragte*r ist erwerbstätig o. 
selbstständig und Partner*in ist in 
Mutterschutz / Elternzeit  
132 4 % Partner*in ist erwerbstätig o. 
selbstständig und Befragte*r ist 
in Mutterschutz / Elternzeit  
842 22 % 
beide in Mutterschutz / Elternzeit 23 1 % 
Befragter*r ist erwerbstätig o. 
selbstständig und Partner*in ist er-
werbslos / nicht (mehr) erwerbstä-
tig 
72 2 % 
Partner*in ist erwerbstätig o. 
selbstständig und Befragte*r ist 
erwerbslos / nicht (mehr) er-
werbstätig 
105 3 % 
keine Erwerbstätigkeit keine Aus-
bildung / Schule / Studium im 
Haushalt  
201 5 % 
 
Bezugsgröße  3.757 Hinweis: Mehrfachangaben je 
Person  
Tabelle 41: Erwerbs- und Beschäftigungsstatus, HH mit genau 2 Erwachsenen

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 82 
Erwerbs- und Beschäftigungsstatus, Haushalt mit 3 und mehr Erwachsenen 
Erwerbs- bzw. Beschäftigungsstatus 
Befragte*r Partner*in 
absolut % absolut % 
erwerbstätig o. selbstständig  53 56 % 62 66 % 
in Ausbildung / Schule o. Studium  8 9 % 4 4 % 
erwerbslos 6 6 % 2 2 % 
Mutterschutz o. Elternzeit  24 26 % 3 3 % 
nicht (mehr) berufstätig 5 5 % 1 1 % 
keine Eintragung 9 10 % 25 27 % 
Bezugsgröße*  94 94 
* Mehrfachangaben je Person    
Tabelle 42: Erwerbs- und Beschäftigungsstatus, HH mit 3+ Erwachsenen

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 83 
Haushalte und Erwerbstätigkeit, Stadtteile  
Stadtteil 
EB 1169 EB 10 EB 231 EB 232 EB 230 
absolut % absolut % absolut % absolut % absolut % 
Innenstadtring 29 5 % 6 1 % 209 38 % 353 52 % 30 5 % 
Mitte-Nord 24 5 % 8 2 % 156 32 % 302 56 % 27 5 % 
Mitte-Süd 15 4 % 14 3 % 120 31 % 257 58 % 19 4 % 
Albachten 1 1 % 3 3 % 33 32 % 64 60 % 4 4 % 
Gievenbeck 10 4 % 5 2 % 81 35 % 152 54 % 13 5 % 
Mecklenbeck 3 2 % 4 3 % 38 26 % 98 63 % 9 6 % 
Nienberge  5 5 % 1 1 % 26 27 % 61 57 % 10 10 % 
Roxel 5 4 % 1 1 % 26 23 % 85 66 % 7 6 % 
Sentrup 3 5 % 0   18 30 % 37 62 % 2 3 % 
Coerde 9 6 % 7 5 % 49 44 % 62 34 % 16 11 % 
Kinderhaus 4 2 % 10 5 % 61 35 % 118 53 % 12 6 % 
Sprakel 4 6 % 0  16 26 % 45 63 % 3 4 % 
Angelmodde 9 7 % 8 6 % 32 28 % 87 58 % 2 1 % 
Gremmendorf 9 5 % 4 2 % 55 29 % 118 60 % 8 4 % 
Wolbeck 4 2 % 3 1 % 54 29 % 133 62 % 11 5 % 
Gelmer- 
Dyckburg 1 2 % 0  14 30 % 28 61 % 3 7 % 
Handorf 7 6 % 1 1 % 27 26 % 77 64 % 4 3 % 
Mauritz-Ost 5 4 % 2 2 % 32 26 % 88 65 % 6 5 % 
Amelsbüren 2 3 % 3 4 % 16 21 % 52 67 % 5 6 % 
Berg Fidel 0    1 4 % 8 32 % 14 46 % 5 18 % 
Hiltrup 10 3 % 9 3 % 103 33 % 197 57 % 14 4 % 
keine Eintragung 4 8 % 8 16 
% 14 27 % 20 39 % 5 10 % 
Gesamt 163 4 % 98 2 % 1.118 32 % 2.448 57 % 215 5 % 
Bezugsgröße  159 90 1.174 2.428 210  
Tabelle 43: Erwerbstätigkeit – Haushalte, Verteilung in Stadtteilen 
 
 
  
                                                
69 Die Definitionen zu den EB-Typen sind auf S. 22f. zu finden.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 84 
Aktuelle BetreuungsTAGE pro Woche - IST  
Tage pro Woche 
0 bis unter 3 Jahre alt  3 bis 6 Jahre alt  
absolut %  absolut %  
1 Tag 6 0 % 3 0 % 
2 Tage 8 1 % 1 0 % 
3 Tage 33 3% 5 0 % 
4 Tage 137 11 % 33 1 % 
4,5 Tage 4 0 % 3 0 % 
5 Tage 1.036 84 % 2.303 98 % 
6 Tage 2 0 %  3 0 %  
7 Tage 3 0 % 2 0 % 
Gesamt  1.229 100 % 2.353 100 % 
"keine Eintragung" zu 1.424 U3-K., dav. 1.348 (95%) "Mein Kind ist noch nicht in Kita" 
Tabelle 44: Aktuelle BetreuungsTAGE pro Woche - IST 
 
Aktuelle BetreuungsSTUNDEN pro Woche - IST  
Stunden pro Woche  
0 bis unter 3 Jahre alt  3 bis 6 Jahre alt  
absolut %  absolut %  
< 10 Std. / W. 50 4 % 75 3 % 
10 bis 24 Std. / W. 72 6 % 115 5 % 
25 bis < 30 Std. / W. 111 9 % 131 6 % 
30 Std. / W. 132 11 % 164 7 % 
31 bis < 35 Std. / W. 53 4 % 72 3 % 
35 Std. / W. 370 30 % 720 31 % 
36 bis < 40 Std. / W. 101 8 % 128 5 % 
40 Std. / W. 117 10 % 307 13 % 
41 bis 44 Std. / W. 11 1 % 21 1 % 
45 Std. / W. 209 17 % 598 26 % 
> 45 Std. / W. 4 0 % 7 0 % 
Gesamt  1.230 100 % 2.338 100 % 
"keine Eintragung" zu 1.424 U3-K., dav. 1.348 (95%) "Mein Kind ist noch nicht in Kita" 
Tabelle 45: Aktuelle BetreuungsSTUNDEN pro Woche - IST

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 85 
Aktuelle Betreuungstage/Woche, EB-Typ - IST  
EB-        
Typen70 EB 11 EB 10  EB 231 EB 232  EB 230  
Tage pro  
Woche  absolut %  absolut %  absolut %  absolut %  absolut %  
1 bis 3 Tage 0   0   17 3 % 32 1 % 5 5 % 
4 / 4,5 Tage 0   4 8 % 33 5 % 134 5 % 3 3 % 
5 Tage 160 99 % 49 92 % 590 92 % 2.337 93 % 105 93 % 
6 oder 7 
Tage 1 1 % 0   0   8 0 % 0   
keine  
Eintragung 
(jew. ca. 90 % 
„Kind noch 
nicht in Kita“) 
16 - 55 - 832 - 407 - 143 - 
Gesamt  177 100 % 108 100 % 1.472 100 % 2.918 100% 256 100% 
Bezugs-
größe 161 53 640 2.511 113 
Tabelle 46: Aktuelle Betreuungstage/Woche, EB-Typ - IST 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
                                                
70 Die Definitionen zu den EB-Typen sind auf S. 22f. zu finden.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 86 
Aktuelle Betreuungsstunden/Woche, EB-Typ - IST 
EB-Typen  EB 11  EB 10  EB 231 EB 232  EB 230  
Stunden pro  
Woche  absolut %  absolut %  absolut %  absolut %  absolut %  
 < 10 Std. / W. 6 4 % 10 20 % 29 4 % 74 3 % 6 5 % 
10 bis 24 Std. / 
W. 4 2 % 7 14 % 63 10 % 99 4 % 11 10 % 
25 bis < 30 Std. 
/ W. 6 4 % 4 8 %  61 9 % 148 6 % 8 7 % 
30 Std. / W. 12 7 % 0  62 10 % 206 8 % 6 5 % 
31 bis 34 Std. / 
W. 5 3 % 0  15 2 % 104 4 % 1 1 % 
35 Std. / W. 39 24 % 12 24 % 209 32 % 760 30 % 39 35 % 
36 bis < 40 Std. 
/ W. 10 6 % 1 2 % 27 4 % 175 7 % 2 2 % 
40 Std. / W. 17 10 % 3 6 % 59 9 % 319 13 % 17 15 % 
41 bis 44 Std. / 
W. 3 2 % 0  2 0 % 26 1 % 0  
45 Std. / W. 58 35 % 13 26 % 117 18 % 580 23 % 22 20 % 
> 45 Std. / W. 4 2 % 0  1 0 % 6 0 % 0  
keine  
Eintragung  
(jew. ca. 90 % 
„Kind noch 
nicht in Kita“) 
13 - 58 - 827 - 421 - 144 - 
Gesamt  177 100% 108 100% 1.472 100% 2.918 100% 256 100% 
Bezugsgröße 164 50 645 2.497 112 
Tabelle 47: Aktuelle Betreuungsstunden/Woche, EB-Typ - IST

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 87 
Betreuungsbedarf Montag und Freitag nach Alter 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  
nur Kinder  
0 bis < 1 Jahr alt 
(n = 876) 
 alle Kinder  
von 0 bis < 3 Jah-
ren  
(n = 2.653) 
 
alle Kinder  
von 3 bis 6 Jahren  
(n = 2.421) 
Montag  Freitag Montag  Freitag Montag Freitag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 665 625 1.773 1.678 1.315 1.304 
Keine Eintragung oder Nein  211 251 880 975 1.106 1.117 
davon "Ich habe schon die ge-
wünschte Betreuung" (Fr. 6) UND "ak-
tuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) [95 
% 5 Tage / Woche] 
11 13 428 447 979 987 
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  402 396 1.117 1.096 839 903 
davon bis 6 Stunden einschließlich  116 134 296 337 204 254 
Beginn früh ab 05.00 bis < 06.30 Uhr 2 3 5 6 5 4 
Beginn früh ab 06.30 bis < 07.30 Uhr 159 151 377 359 226 201 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 bis 
17.00 Uhr) 80 77 205 209 150 164 
Ende früher Abend (> 17.00 bis 18.30 Uhr) 22 20 49 48 37 39 
Ende später Abend (nach 18.30 bis 22.00 
Uhr) 2 2 12 9 12 12 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % 
Beginn früh ab 05.00 bis < 06.30 Uhr 0,3% 0,5% 0,3% 0,4% 0,4% 0,3% 
Beginn früh ab 06.30 bis < 07.30 Uhr 24% 24% 21% 21% 17% 15% 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 bis 
17.00 Uhr) 12% 12% 12% 12% 11% 13% 
Ende früher Abend (> 17.00 bis 18.30 Uhr) 3% 3% 3% 3% 3% 3% 
später Abend (nach 18.30 bis 22.00 Uhr) 0,3% 0,3% 1% 1% 1% 1% 
Tabelle 48: Betreuungsbedarf Montag und Freitag nach Alter

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 88 
Betreuungsbedarf nur für U1-Kinder im 1. Lebensjahr 
Kinder nur U1 (n = 876)                                                                            
Aktuelle Betreuung (Frage 2) - alle Antworten 
Kinder nur U1  
 Aktuelle Betreuung (Frage 2): NUR "Von mir / uns selbst 
zu Hause bzw. Anders privat organisiert" UND Wunschal-
ter bei Eintritt in Betreuung (Frage 7): "0 bis 1 Jahr" (n = 
71) 
Aktuelle Betreuung  absolut  %  gewünschte Betreuung (Frage 6) absolut  % 
Von mir / uns selbst zu Hause 801 91% Ich möchte mein Kind bis es in die 
Schule geht selber betreuen  0 0% 
Anders privat organisiert 17 2% Ich habe schon die gewünschte 
Betreuung 10 14% 
Bei einer Kindertagespflegeperson  9 1% Bei einer Kindertagespflegeperson 9 13% 
Bei einer Großtagespflegestelle 3 0% Bei einer Großtagespflegestelle  13 18% 
Kindertageseinrichtung 32 4% Kindertageseinrichtung 28 39% 
keine Angabe  14 2% Ich weiß es noch nicht genau. 2 3% 
Gesamt  876  keine Angabe  9 13% 
      Gesamt  71  
Tabelle 49: Betreuungsbedarf für U1-Kinder im 1. Lebensjahr

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 89 
Überblick Themen der Schlussfrage – EB-Typ 
  
Schlussfrage: Gibt es noch etwas, dass Sie uns zum Thema  
Kinderbetreuung in Münster sagen wollen?      
EB 11 EB 10 EB 231 EB 232 EB 230  EB 11 EB 10* EB 231 EB 232 EB 230 
Flexibilisierung  
(generell) 28 4 195 483 17 727 4 %  27 % 66 % 2 % 
Kitanavi. /  
Vergabepr. 10 5 168 348 13 544 2 %  31 % 64 % 2 % 
Quantität  
(Personal / Plätze) 13 3 140 330 17 503 3 %  28 % 66 % 3 % 
Kostenbeteiligung 5 1 67 191 6 270 2 %  25 % 71 % 2 % 
Arbeit  
(und Betreuung) 12 6 59 156 6 239 5 %  25 % 65 % 3 % 
Qualität  
(Betreuung /      
Personal) 
13 2 50 114 5 184 7 %  27 % 62 % 3 % 
frühe-späte  
Betreuungszeiten 12 1 27 128 2 170 7 %  16 % 75 % 1 % 
Thema Tagespflege 2 1 43 115 4 165 1 %  26 % 70 % 2 % 
35 Std. - geteilt 2 0 30 77 2 111 2 %  27 % 69 % 2 % 
Schließzeiten 1 0 16 48 0 65 2 %  25 % 74 %  
OGS 2 0 7 44 2 55 4 %  13 % 80 % 4 % 
Inklusion 0 1 7 10 4 22      
              
* geringe absol. Werte = nicht aussagekräftig 
  
              Anteil EB-Typen an allen Familien 
 4 % 2 % 29 % 60 % 5 % 
Tabelle 50: Überblick Themen der Schlussfrage – EB-Typ

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 90 
Überblick Anteile Themenäußerungen aus den Stadtteilen an allen 
Kategorien 
Stadtteil 
nachrichtlich: Anteil U6-   
Kinder, Stand 31.03.202271 
Schlussfrage 6: „Gibt es noch etwas, dass Sie uns zum Thema  
Kinderbetreuung in Münster sagen wollen?“72      
Flexi  
generell 
Kitanavi. / 
Verg,pr. 
Quantität 
Kostenbetei-
ligung 
Arbeit 
Qualität 
früh-spät 
Tagespflege 
35 geteilt 
Schließ- 
zeiten 
OGS 
Inklusion 
Innenstadtr. 14 % 15 % 22 % 16 % 19 % 21 % 9 % 17 % 26 % 6 % 12 % 11 % 14 % 
Mitte-Nord 9 % 12 % 16 % 15 % 14 % 14 % 13 % 13 % 16 % 7 % 12 % 18 % 14 % 
Mitte-Süd 11 % 10 % 13 % 10 % 10 % 10 % 10 % 12 % 13 % 12 % 6 % 5 % 5 % 
Albachten 2 % 2 % 1 % 1 % 4 % 2 % 2 % 1 % 2 % 1 %  4 % 5 % 
Gievenbeck 6 % 6 % 4 % 6 % 5 % 5 % 10 % 3 % 4 % 6 % 9 % 11 % 18 % 
Mecklenbeck 4 % 5 % 1 % 4 % 4 % 3 % 5 % 3 % 4 % 8 % 5 % 14 %  
Nienberge  2 % 3 % 1 % 2 % 2 % 3 % 3 % 3 % 2 % 4 % 2 % 2 %  
Roxel 3 % 3 % 1 % 3 % 2 % 1 % 3 % 3 % 1 % 2 % 3 % 2 %  
Sentrup 2 % 1 % 2 % 1 %  1 % 2 % 1 % 1 %  2 %  5 % 
Coerde 5 % 2 % 1 % 2 % 4 % 3 % 3 % 2 % 1 % 3 % 5 %  5 % 
Kinderhaus 6 % 6 % 5 % 6 % 4 % 5 % 6 % 6 % 1 % 5 % 6 % 2 % 5 % 
Sprakel 2 % 2 % 1 % 1 % 2 % 1 % 1 % 2 % 1 % 5 %   5 % 
Angelmodde 4 % 3 % 2 % 2 % 3 % 3 % 5 % 5 % 1 % 2 % 3 % 2 %  
Gremmend. 4 % 4 % 4 % 5 % 4 % 2 % 6 % 6 % 4 % 3 % 6 % 2 % 9 % 
Wolbeck 5 % 4 % 6 % 6 % 4 % 5 % 3 % 4 % 5 % 4 %   5 % 
Gel.-Dyckb. 1 % 1 % 1 % 2 % 2 % 1 % 1 %  3 % 1 %    
Handorf 3 % 3 % 2 % 3 % 3 % 2 % 4 % 3 %  1 % 2 % 4 % 5 % 
Mauritz-Ost 4 % 3 % 5 % 4 % 1 % 4 % 3 % 4 % 4 % 3 % 3 % 11 %  
Amelsbüren 2 % 1 % 1 % 2 % 3 % 2 % 1 % 3 % 3 %  3 % 2 %  
Berg Fidel 2 % 1 %   1 % 1 %     2 %   
Hiltrup 9 % 11 % 9 % 8 % 8 % 7 % 8 % 6 % 8 % 27 % 18 % 11 % 9 % 
Tabelle 51: Anteile Themen der Schlussfrage – Stadtteile

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 91 
Anlage 2 Datenschutz 
Der Fragebogen erhob ausschließlich anonyme Daten. Im Sinne der DSGVO w urden damit keine 
personalisierten Daten mit Ausnahme der IP -Adresse des technischen Eingabegerätes  für online 
ausgefüllte Fragebögen erhoben. Das Anschreiben sowie die Fragebögen wurden postalisch an die 
Meldeadressen der Eltern geschickt, deren Kinder zum 31. März 2022 das 6. Lebensjahr noch nicht 
vollendet haben. Der entsprechende Adressdatensatz wurde vom Einwohner*innenmeldeamt der 
Poststelle der Stadt Münster nur für den Zweck des Versandes der Fragebögen einmalig zur Verfü-
gung gestellt. Der Versand wurde mit dem 26. April 2022 abgeschlossen und der Adressdatensatz 
durch die Poststelle anschließend endgültig gelöscht.  
Es werden zwei Möglichkeiten angeboten, den Fragebogen zu beantworten: als Papierfragebogen 
oder als Online-Befragung. Der Rücklauf der Papierfragebögen erfolgt per Rücksendeumschlag. Es 
wird im Anschreiben darum gebeten, diesen nicht mit einer Absender *innenadresse zu versehen. 
Sollte dies ausnahmsweise doch erfolgt sein, wurde die Absender*innenadresse vor dem Öffnen 
des Umschlags endgültig entfernt.  
Der Rücklauf der Fragebögen wurde im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien in den ungeöffne-
ten, aber endgültig von etwaigen  Absender*innenangaben befreiten Umschlägen gesammelt und 
von der IJOS GmbH zwecks Datenaufbereitung und -auswertung übernommen. 
Bei der Beantwortung des Online-Fragebogens werden ebenfalls keine personenbezogenen Daten 
erhoben. Technisch unumgänglich ist aber auch bei einer anonymen Befragung, dass die IP -Ad-
resse des technischen Gerätes, über das der Online -Fragebogen ausgefüllt wird (PC, Laptop, 
Smartphone u. ä.), dokumentiert wird. Grundsätzlich wäre es, allerdings mit einem rechtlich nicht 
zulässigen sehr großen Aufwand, möglich, über die IP-Adresse die zugehörige postalische Adresse 
des zur Eingabe genutzten technischen Gerätes zu recherchieren. Die Provider sind verpflichtet, die 
zugewiesene IP-Adresse zehn Wochen zu speichern. Die Adressdat*innen dieser IP-Adressen lie-
gen beim oder bei der jeweiligen Provider*in. 
Daher sind folgende Bearbeitungsschritte durchgeführt worden: Nach Beendigung de r Befragung 
sind die Antwortdaten am 30. Juni 2022 vollständig vom Befragungsserver heruntergeladen und dort 
endgültig gelöscht worden. Dieser Rohdatensatz wurde anschließend um alle technisch-administra-
tiven Daten inkl. der IP-Adressen bereinigt und diese technisch-administrativen Daten endgültig ge-
löscht. Die Papierfragebögen sind durch die Firma Cons ulismo AG Köln in einer abgestimmten 
Datentabelle erfasst worden. Die Papierfragebögen sind nach deren Erfassung und der Abnahme 
der Datentabelle durch die IJOS GmbH am 20.09.2022 fachgerecht endgültig vernichtet worden. 
Zum gleichen Termin ist ebenfalls d ie Datentabelle zur Erfassung der Fragebogendaten bei der 
Firma Consulismo AG final gelöscht worden. 
Zu Auswertungszwecken wurde nur mit dem  bereinigten Daten satz weitergearbeitet. Nach Ab-
nahme des Endberichtes durch den Auftraggeber wird der bereinigte Datensatz am 31. Januar 2023 
endgültig von den Servern der IJOS GmbH gelöscht. 
Die Auswertung (der online erhobenen Fragebögen) erfolgte damit auf Basis des nunmehr vorhan-
denen Rohdatensatzes der Online-Befragung ohne die technisch-administrativen Daten und damit 
auch ohne die IP-Adressen.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 92 
Für die Online -Befragung wurde genutzt: Umfrageonline der Firma: enuvo GmbH, Seefeldstrasse 
25, 8008 Zürich, Schweiz. Die IJOS GmbH hat mit dieser Firma eine „Vereinbarung zur Auftragsver-
arbeitung nach Art. 28 Abs. 3 DSGVO“ rechtsverbindlich abgeschlossen. Die Firma nutzt ausschließ-
lich Rechenzentren in Irland und Deutschland. 
In einer amtsinternen Abstimmung hat die Datenschutzbeauftragte der Stadt Münster am 05. Juli 
2021 dem Datenschutzkonzept inklusive der erläuternden T extpassagen (s.u.) und dem Vorgehen 
zugestimmt: „[Ich] kann […] mitteilen, dass die Information so ausreichend ist: Die Antworten auf die 
Umfrage werden anonym gegeben. Ein Rückschluss auf die Antwortenden oder ihre Kinder ist nicht 
möglich, daher sind die Personen weder identifiziert noch identifizierbar. Ein Informationspflichten-
blatt ist daher nicht erforderlich, da keine personenbezogenen Daten abgefragt werden.“ 
Datenschutzhinweis Online-Befragung (noch nicht in einfacher Sprache) 
Der folgende Text war für die erste Zugangsseite der Online-Befragung vorgesehen. Eine Teilnahme 
an der Befragung war nur möglich, nach Zustimmung zur Kenntnisnahme; damit l ag dann eine in-
formierte Einwilligung vor. 
Hinweise zum Datenschutz und Einwilligungserklärung 
Wer ist für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen verantwortlich? 
Diese Online-Befragung wird von der IJOS GmbH (Dorfstr. 40, 49124 Georgsmarienhütte) im Auf-
trag der Stadt Münster durchgeführt. Die IJOS GmbH hält sich streng an die gesetzlichen Daten-
schutzvorschriften der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und verarbeitet Ihre 
Daten ausschließlich zum Zweck einer wissenschaftlichen Auswertung dieser Befragung. Die Teil-
nahme an dieser Online-Befragung ist vollkommen freiwillig. Bei Nicht -Teilnahme entstehen Ihnen 
keinerlei Nachteile. 
Welche Daten werden erhoben und wie gehen wir mit diesen um? 
Diese Online-Befragung ist so gestaltet, dass keine personenbezogenen Angaben von Ihnen erfragt 
werden. Bei der Beantwortung der Fragen wird die IP -Adresse des technischen Gerätes (PC, Lap-
top, Smartphone) dokumentiert. Diese Angabe wird vor dem Start der Auswertung am 01. Oktober 
2021 endgültig gelöscht. Nach Abschluss der Auswertung liegen ausschließlich anonymisierte Da-
ten vor. Das bedeutet, es ist nicht möglich, aus Ihren Antworten auf Sie selbst oder Ihre Familie zu 
schließen. Entsprechend erfolgt auch die Veröffentlichung von Auswertungsergebnissen beispiels-
weise im Rat der Stadt Münster und seinen Gremien wie Jugendhilfeausschuss ausschließlich in 
anonymisierter Form und lässt zu keinem Zeitpunkt Rückschlüsse auf Sie als Person zu! 
Einwilligungserklärung 
Für die mit Ihrer Teilnahme an der Befragung verbundene Datenverarbeitung möchten wir Sie um 
Ihre Einwilligung bitten. Die Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen wer-
den, z. B. unter datenschutz@ijos.net bzw. datenschutz@stadt-muenster.de Die Einwilligung stellt 
zugleich die Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung dar. Gemäß DSGVO haben Sie das Recht auf 
Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch, Datenübertrag-
barkeit und Beschwerde bei einer Aufsichtsbehör de. Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer 
Daten finden Sie hier: https://www.ijos.net/8-das-institut/44-datenschutz.html oder wenden sich bitte 
direkt an den IJOS-Datenschutzbeauftragten datenschutz@ijos.net oder der Datenschutzbeauftrag-
ten der Stadt Münster: datenschutz@stadt-muenster.de.

Stadt Münster, Elternbefragung 2022 „Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren“ Endbericht 
IJOS GmbH 2023           S. 93 
 Ich habe die Hinweise zum Datenschutz gelesen und bin mit der Teilnahme an der Befragung 
und der damit verbundenen Datenverarbeitung einverstanden. 
Datenschutzhinweis Papierfragebogen (angepasster Text in einfacher Sprache) 
Hinweis zum Datenschutz und Einwilligungserklärung 
Datenschutz 
Damit wir Sie anschreiben können, haben wir Ihre Adresse aus dem Melderegister der Stadt Münster 
genommen. 
Ihre Adresse benutzen wir nur für die Befragung. Das steht in diesem Gesetz: Bundesmeldegesetz 
§ 34. 
Ihre Antworten bekommt das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien. Die Antworten werden nicht 
weitergegeben. 
Die Auswertung der Befragung erfolgt anonymisiert. Aus den Antworten sind keine Rückschlü sse 
auf Sie selbst oder Ihr Kind oder ihre Kinder möglich. Das nennt man Datenschutz. 
Bitte schreiben Sie Ihren Namen nicht auf den Fragebogen. 
 Sie haben die Infos zum Datenschutz gelesen und verstanden. 
Dann machen Sie bitte ein Kreuz. 
 
 
 
 
Anlage 3 Betreuungsbedarf Montag bis Sonntag - Stadtteile 
In der PDF-Fassung dieses Berichtes sind die Seiten von Anlage 3 und Anlage 4 separat numme-
riert. Anlage 3 umfasst 21 Seiten. 
 
 
Anlage 4 Aktuelle Betreuung und Betreuungswunsch U3 - Stadtteile 
In der PDF-Fassung dieses Berichtes sind die Seiten von Anlage 3 und Anlage 4 separat numme-
riert. Anlage 4 umfasst 7 Seiten. 
 
 
Anlage 5 Elternvorinformation (Aushang) und Papierfragebogen

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 1 
Innenstadtring  
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 737) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 480 481 481 479 455 15 8 
Keine Eintragung oder Nein  257 256 256 258 282 722 729 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) UND "aktuell in Kita / 
Tagespflege" (Fr. 2) [95 % 5 Tage / W.] 185 183 183 184 189 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  288 287 291 290 288 7 3 
davon bis 6 Stunden einschließlich  79 71 70 71 84 5 2 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0 0 0 0 0 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 79 78 77 77 71 2 0 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 65 101 103 99 78 0 0 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 22 32 26 27 26 0 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 4 3 4 4 3 1 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0% 0% 0% 0% 0%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 16% 16% 16% 16% 16%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 14% 21% 21% 21% 17%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 5% 7% 5% 6% 6%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 1% 1% 1% 1% 1%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 2 
Mitte-Nord  
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 609) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 363 371 369 366 357 26 16 
Keine Eintragung oder Nein  246 238 240 243 252 583 593 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) UND 
"aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) [95 % 5 Tage / W.] 162 159 162 161 164 nicht 
ausgewertet  nicht ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  244 246 251 246 253 14 9 
davon bis 6 Stunden einschließlich  65 65 62 63 81 8 4 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 4 4 4 4 5 3 3 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 50 53 49 54 51 1 1 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 40 53 53 48 38 4 1 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 12 13 9 12 7 0 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 8 8 7 7 6 2 1 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 1% 1% 1% 1% 1%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 14% 14% 13% 15% 14%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 11% 14% 14% 13% 11%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 3% 4% 2% 3% 2%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 2% 2% 2% 2% 2%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 3 
Mitte-Süd 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 508) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 323 326 324 325 311 24 13 
Keine Eintragung oder Nein  185 182 184 183 197 484 495 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) UND 
"aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) [95 % 5 Tage / W.] 124 124 124 124 126 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  213 216 215 215 220 15 7 
davon bis 6 Stunden einschließlich  48 44 47 47 60 6 1 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0 0 0 0 0 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 59 59 60 60 51 5 3 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 43 61 59 58 44 5 4 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 6 10 10 9 10 1 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 4 3 3 3 2 0 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0% 0% 0% 0% 0%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 18% 18% 19% 18% 16%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 13% 19% 18% 18% 14%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 2% 3% 3% 3% 3%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 1% 1% 1% 1% 1%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 4 
Albachten 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 124) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 63 65 63 65 62 6 2 
Keine Eintragung oder Nein  61 59 61 59 62 118 122 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) 
UND "aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2)                            
[95 % 5 Tage / W.] 
42 42 43 42 42 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  42 43 44 42 40 3 1 
davon bis 6 Stunden einschließlich  17 18 19 18 18 1 0 
Beginn früh ab 500 bis < 6.30 Uhr 0 0 0 0 0 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 14 14 12 15 14 0 0 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 9 12 10 11 8 2 0 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 0 0 0 0 0 0 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0 0 0 0 0 0 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0% 0% 0% 0% 0%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 22% 22% 19% 23% 23%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 14% 18% 16% 17% 13%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 0% 0% 0% 0% 0%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0% 0% 0% 0% 0%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 5 
Gievenbeck 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 330) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 204 206 203 205 201 11 8 
Keine Eintragung oder Nein  126 124 127 125 129 319 322 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) 
UND "aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) 
[95 % 5 Tage / W.] 
94 94 94 94 94 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  130 125 127 126 138 7 4 
davon bis 6 Stunden einschließlich  31 31 28 31 40 3 2 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0 0 0 0 0 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 42 44 42 42 38 1 1 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 25 38 33 37 22 1 1 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 8 11 9 11 10 2 2 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0 0 1 0 0 1 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0% 0% 0% 0% 0%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 21% 21% 21% 20% 19%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 12% 18% 16% 18% 11%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 4% 5% 4% 5% 5%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0% 0% 0% 0% 0%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 6 
Mecklenbeck 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 185) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 118 117 113 114 114 5 4 
Keine Eintragung oder Nein  67 68 72 71 71 180 181 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) 
UND "aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2)                       
[95 % 5 Tage / W.] 
59 5 61 5 61 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  82 75 75 76 80 3 2 
davon bis 6 Stunden einschließlich  20 15 18 17 20 1 0 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0 0 0 0 0 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 21 23 22 21 21 0 0 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 14 20 17 19 16 0 0 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 3 3 3 2 1 0 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0 0 0 0 0 0 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0% 0% 0% 0% 0%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 18% 20% 19% 18% 18%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 12% 17% 15% 17% 14%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 3% 3% 3% 2% 1%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0% 0% 0% 0% 0%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 7 
Nienberge 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 126) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 60 61 61 61 59 9 5 
Keine Eintragung oder Nein  66 65 65 65 67 117 121 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) UND 
"aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) 
[95 % 5 Tage / W.] 
48 47 46 47 47 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  36 36 38 36 38 5 3 
davon bis 6 Stunden einschließlich  12 12 12 12 13 2 1 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 1 1 2 2 1 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 17 17 15 17 15 4 1 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 9 12 12 12 6 1 1 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 1 1 0 1 0 0 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0 1 0 0 1 0 1 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 2% 2% 3% 3% 2%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 28% 28% 25% 28% 25%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 15% 20% 20% 20% 10%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 2% 2% 0% 2% 0%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0% 2% 0% 0% 2%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 8 
Roxel 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 153) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 96 97 98 98 97 13 8 
Keine Eintragung oder Nein  57 56 55 55 56 140 145 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) 
UND "aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) 
[95 % 5 Tage / W.] 
50 49 49 49 49 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  58 58 61 64 66 9 6 
davon bis 6 Stunden einschließlich  18 19 20 22 26 4 1 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 1 0 0 0 0 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 18 19 19 18 18 0 0 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 16 19 18 16 15 3 1 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 2 4 5 3 3 0 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0 1 0 0 0 0 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 1% 0% 0% 0% 0%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 19% 20% 19% 18% 19%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 17% 20% 18% 16% 15%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 2% 4% 5% 3% 3%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0% 1% 0% 0% 0%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 9 
Sentrup 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 75) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 40 39 40 40 39 1 1 
Keine Eintragung oder Nein  35 36 35 35 36 74 74 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) UND 
"aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) 
[95 % 5 Tage / W.] 
33 33 33 33 33 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  26 25 26 26 28 0 0 
davon bis 6 Stunden einschließlich  8 8 8 6 8 0 0 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0 0 0 0 0 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 9 9 9 9 9 1 1 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 3 5 5 5 4 0 0 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 0 2 2 2 0 0 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0 0 0 0 0 0 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0% 0% 0% 0% 0%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 23% 23% 23% 23% 23%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 8% 13% 13% 13% 10%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 0% 5% 5% 5% 0%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0% 0% 0% 0% 0%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 10 
Coerde 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 163) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 89 90 89 88 89 7 6 
Keine Eintragung oder Nein  74 73 74 75 74 156 157 
 davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 
 6) UND "aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) 
 [95 % 5 Tage / W.] 
29 29 29 29 29 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  72 72 70 71 73 4 5 
davon bis 6 Stunden einschließlich  23 24 25 23 23 4 5 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0 0 0 0 0 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 10 9 10 9 10 2 1 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 7 8 8 7 7 1 0 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 0 2 2 1 0 0 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 1 1 1 2 1 1 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5:00 bis < 6.30 Uhr 0% 0% 0% 0% 0%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 11% 10% 11% 10% 11%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 8% 9% 9% 8% 8%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 0% 2% 2% 1% 0%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 1% 1% 1% 2% 1%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 11 
Kinderhaus 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 242) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 142 147 143 147 139 11 9 
Keine Eintragung oder Nein  100 95 99 95 103 231 233 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) 
UND "aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) 
[95 % 5 Tage / W.] 
69 69 69 69 70 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  97 99 97 100 95 7 5 
davon bis 6 Stunden einschließlich  29 31 27 31 28 3 1 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0 0 0 1 0 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 26 27 26 26 26 2 2 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 8 17 17 18 15 2 1 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 3 5 4 3 2 0 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 1 1 1 1 1 0 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0% 0% 0% 1% 0%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 18% 18% 18% 18% 19%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 6% 12% 12% 12% 11%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 2% 3% 3% 2% 1%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 1% 1% 1% 1% 1%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 12 
Sprakel 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 84) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 45 46 48 48 44 9 3 
Keine Eintragung oder Nein  39 38 46 36 40 75 81 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) 
UND "aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) 
[95 % 5 Tage / W.] 
30 30 30 30 30 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  28 28 29 28 29 8 2 
davon bis 6 Stunden einschließlich  4 4 4 4 8 5 0 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0 0 0 0 0 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 10 11 11 11 8 0 0 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 5 5 6 6 5 1 1 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 0 0 0 1 0 0 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0 0 0 2 0 0 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0% 0% 0% 0% 0%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 22% 24% 23% 23% 18%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 11% 11% 13% 13% 11%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 0% 0% 0% 2% 0%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0% 0% 0% 4% 0%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 13 
Angelmodde  
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 170) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 92 93 93 93 92 5 5 
Keine Eintragung oder Nein  78 77 77 77 78 165 165 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) UND 
"aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) 
[95 % 5 Tage / W.] 
54 54 54 54 54 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  63 59 61 59 63 3 2 
davon bis 6 Stunden einschließlich  11 10 11 10 12 0 0 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0 0 0 0 0 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 16 17 17 18 17 1 1 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 17 24 23 23 19 1 1 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 2 1 0 2 0 0 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0 1 1 1 1 1 2 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0% 0% 0% 0% 0%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 17% 18% 18% 19% 18%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 18% 26% 25% 25% 21%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 2% 1% 0% 2% 0%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0% 1% 1% 1% 1%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 14 
Gremmendorf 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 235) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 137 136 138 138 130 8 7 
Keine Eintragung oder Nein  98 99 97 97 105 227 228 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) UND 
"aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) 
[95 % 5 Tage / W.] 
78 78 78 77 83 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  92 92 92 91 89 4 4 
davon bis 6 Stunden einschließlich  24 22 25 23 28 0 0 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0 0 0 0 0 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 29 26 28 28 27 3 3 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 12 17 17 15 13 1 1 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 3 3 3 6 2 0 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0 0 0 0 0 1 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0% 0% 0% 0% 0%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 21% 19% 20% 20% 21%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 9% 13% 12% 11% 10%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 2% 2% 2% 4% 2%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0% 0% 0% 0% 0%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 15 
Wolbeck 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 251) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 156 155 155 154 148 9 7 
Keine Eintragung oder Nein  95 96 96 97 103 242 244 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) UND 
"aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) 
[95 % 5 Tage / W.] 
75 76 77 76 77 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  100 94 97 98 95 3 2 
davon bis 6 Stunden einschließlich  17 16 15 16 21 1 0 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 1 1 1 1 1 1 1 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 37 40 39 37 37 1 1 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 12 18 16 17 13 1 1 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 5 6 7 6 5 1 2 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 3 2 2 2 2 2 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 1% 1% 1% 1% 1%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 24% 26% 25% 24% 25%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 8% 12% 10% 11% 9%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 3% 4% 5% 4% 3%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 2% 1% 1% 1% 1%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 16 
Gelmer-Dyckburg 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 55) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 29 31 32 32 32 1 2 
Keine Eintragung oder Nein  26 24 23 23 23 54 53 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 
6) UND "aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) 
[95 % 5 Tage / W.] 
18 17 17 17 17 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  18 19 20 20 22 0 1 
davon bis 6 Stunden einschließlich  3 3 3 3 6 0 1 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0 0 0 0 0 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 9 9 10 9 9 1 1 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 2 4 3 3 1 0 0 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 0 0 0 0 0 0 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0 0 0 1 0 0 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0% 0% 0% 0% 0%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 31% 29% 31% 28% 28%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 7% 13% 9% 9% 3%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 0% 0% 0% 0% 0%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0% 0% 0% 3% 0%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 17 
Handorf 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 143) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 91 93 92 95 94 6 1 
Keine Eintragung oder Nein  52 50 51 48 49 137 142 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 
6) UND "aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) 
[95 % 5 Tage / W.] 
34 34 33 33 32 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  50 56 53 55 61 4 1 
davon bis 6 Stunden einschließlich  9 12 10 14 16 4 1 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0 0 0 0 0 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 18 17 22 17 17 0 0 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 8 16 13 17 11 0 0 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 5 2 3 3 4 0 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0 0 0 1 0 1 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0% 0% 0% 0% 0%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 20% 18% 24% 18% 18%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 9% 17% 14% 18% 12%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 5% 2% 3% 3% 4%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0% 0% 0% 1% 0%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 18 
Mauritz-Ost 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 176) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 120 121 121 120 113 8 9 
Keine Eintragung oder Nein  56 55 55 56 63 168 167 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) 
UND "aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) 
[95 % 5 Tage / W.] 
48 48 48 48 48 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  84 88 89 81 80 1 2 
davon bis 6 Stunden einschließlich  19 20 20 18 23 1 2 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0 0 0 0 0 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 22 20 20 22 22 3 3 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 10 11 11 15 9 2 2 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 2 2 2 2 2 0 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0 0 0 0 0 0 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0% 0% 0% 0% 0%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 18% 17% 17% 18% 19%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 8% 9% 9% 13% 8%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 2% 2% 2% 2% 2%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0% 0% 0% 0% 0%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 19 
Amelsbüren 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 93) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 52 53 52 51 49 4 3 
Keine Eintragung oder Nein  41 40 41 42 44 89 90 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) UND 
"aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) 
[95 % 5 Tage / W.] 
34 34 34 34 34 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  25 28 26 27 26 2 2 
davon bis 6 Stunden einschließlich  10 13 10 12 13 0 1 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0 0 0 0 0 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 13 15 14 14 14 0 0 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 10 10 12 11 9 0 0 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 1 3 3 2 3 1 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 1 1 1 1 1 0 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0% 0% 0% 0% 0%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 25% 28% 27% 27% 29%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 19% 19% 23% 22% 18%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 2% 6% 6% 4% 6%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 2% 2% 2% 2% 2%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 20 
Berg-Fidel 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 35) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 23 23 23 23 23 1 1 
Keine Eintragung oder Nein  12 12 12 12 12 34 34 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) UND 
"aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) 
[95 % 5 Tage / W.] 
5 5 5 5 5 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  16 16 16 16 16 0 0 
davon bis 6 Stunden einschließlich  3 3 3 3 3 0 0 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0 0 0 0 0 0 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 5 5 5 5 5 0 0 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 1 1 1 1 1 0 0 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 0 0 0 0 0 0 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0 0 0 2 2 0 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 0% 0% 0% 0% 0%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 22% 22% 22% 22% 22%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 4% 4% 4% 4% 4%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 0% 0% 0% 0% 0%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0% 0% 0% 9% 9%

Anlage 3, Stadt Münster, Elternbefragung 2022 – Stand 01.12.2022  
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Regelmäßiger Betreuungsbedarf – Stadtteil 
 
IJOS 2023, Tabelle 21 
Hiltrup 
(Anzahl der im Stadtteil bearbeiteten Fragebögen n = 401) Wochentage 
Betreuungsbedarf nach Kategorien  Montag  Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 
Bedarf? absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Ja 267 266 266 269 259 16 9 
Keine Eintragung oder Nein  134 135 135 132 142 385 392 
davon "Ich habe schon die gewünschte Betreuung" (Fr. 6) UND         
"aktuell in Kita / Tagespflege" (Fr. 2) [95 % 5 Tage / W.] 98 97 97 97 99 nicht 
ausgewertet  
nicht 
ausgewertet  
Bedarfe nach Kategorien absolut absolut absolut absolut absolut absolut absolut 
Beginn ab 07.30 bis spätestens 16.00 Uhr  147 149 151 155 154 6 3 
davon bis 6 Stunden einschließlich  35 37 35 39 42 4 1 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 3 3 3 3 4 1 0 
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 72 69 68 69 65 5 3 
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 29 45 42 43 32 3 2 
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 9 11 13 10 9 2 0 
Ende später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 1 0 0 0 0 0 0 
%-Anteil Betreuungsbedarf % % % % % % % 
Beginn früh ab 5.00 bis < 6.30 Uhr 1% 1% 1% 1% 2%   
Beginn früh ab 6.30 bis < 7.30 Uhr 27% 26% 26% 26% 25%   
Ende später Nachmitttag (> 16.00 – 17.00 Uhr) 11% 17% 16% 16% 12%   
Ende früher Abend (> 17.00 – 18.30 Uhr) 3% 4% 5% 4% 3%   
später Abend (nach 18.30 – 22.00 Uhr) 0% 0% 0% 0% 0%

Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 231) 30 13% 98 42% 14 6%
Anders privat organisiert (n = 14) 1 7% 9 64% 1 7%
Bei einer Kindertagespflegeperson (n = 27) 1 4% 8 30% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 58) 11 19% 21 36% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n = 120) 0 0% 34 28% 0 0%
Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 183) 12 7% 84 46% 13 7%
Anders privat organisiert (n = 12) 1 8% 5 42% 3 25%
Bei einer 
Kindertagespflegeperson (n = 23) 0 0% 6 26% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 34) 2 6% 18 53% 1 3%
Kindertageseinrichtung (n = 97) 0 0% 22 23% 0 0%
Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 154) 17 11% 74 48% 9 6%
Anders privat organisiert (n = 2) 0 0% 2 100% 0 0%
Bei einer Kindertagespflegeperson (n = 16) 3 19% 7 44% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 25) 2 8% 8 32% 1 4%
Kindertageseinrichtung (n = 
75) 0 0% 25 33% 0 0%
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Mitte‐Nord
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren  Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung Ich  weiß es noch nicht genau.
Mitte‐Süd
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren  Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung Ich weiß es noch nicht genau.
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung Ich weiß es
 noch nicht genau.
Innenstadtring 
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren 
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Anlage 4
Stadt Münster, Elternbefragung 2022 
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Änderungswunsch (Frage 6) gegenüber aktueller Betreuung (Frage 2) 
- nur u3 - Stadtteile
Stand 01.12.2022
IJOS 2023, Tabellen-Seite 1

Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 29) 1 3% 16 55% 1 3%
Anders privat organisiert (n = 1) 0 0% 1 100% 0 0%
Bei einer Kindertagespflegeperson (n = 9) 0 0% 2 22% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 1) 0 0% 0 0% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n = 19) 0 0% 6 32% 0 0%
Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 88) 13 15% 43 49% 2 2%
Anders privat organisiert (n = 4) 0 0% 4 100% 0 0%
Bei einer
 Kindertagespflegeperson (n = 9) 3 33% 2 22% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 9) 0 0% 0 0% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n = 41) 0 0% 8 20% 0 0%
Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 39) 3 8% 26 67% 1 3%
Anders privat organisiert (n = 4) 0 0% 4 100% 0 0%
Bei einer Kindertagespflegeperson (n = 5) 1 20% 1 20% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 2) 0 0% 1 50% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n = 
29) 0 0% 3 10% 0 0%
Gievenbeck
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren 
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung Ich weiß es noch nicht genau.
Mecklenbeck
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren 
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung Ich weiß es
  noch nicht genau.
Albachten
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren 
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung Ich weiß es noch nicht genau.
Anlage 4
Stadt Münster, Elternbefragung 2022 
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Änderungswunsch (Frage 6) gegenüber aktueller Betreuung (Frage 2) 
- nur u3 - Stadtteile
Stand 01.12.2022
IJOS 2023, Tabellen-Seite 2

Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 22) 5 23% 9 41% 1 5%
Anders privat organisiert (n = 3) 0 0% 1 33% 0 0%
Bei einer Kindertagespflegeperson (n = 10) 3 30% 2 20% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 0) 0 0% 0 0% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n = 21) 0 0% 5 24% 0 0%
Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 31) 5 16% 15 48% 2 6%
Anders privat organisiert (n = 1) 0 0% 0 0% 0 0%
Bei einer 
Kindertagespflegeperson (n = 2) 0 0% 1 50% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 4) 0 0% 2 50% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n = 21) 0 0% 3 14% 0 0%
Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 12) 0 0% 6 50% 1 8%
Anders privat organisiert (n = 1) 0 0% 0 0% 1 100%
Bei einer Kindertagespflegeperson (n = 1) 0 0% 0 0% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 2) 1 50% 1 50% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n = 
11) 0 0% 0 0% 0 0%
Ich weiß es noch nicht genau.
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Roxel
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren  Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung
Sentrup 
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung Ich weiß es noch  nicht genau.
Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung Ich weiß es
 noch nicht genau.
Nienberge
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren 
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Anlage 4
Stadt Münster, Elternbefragung 2022 
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Änderungswunsch (Frage 6) gegenüber aktueller Betreuung (Frage 2) 
- nur u3 - Stadtteile
Stand 01.12.2022
IJOS 2023, Tabellen-Seite 3

Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 46) 4 9% 31 67% 2 4%
Anders privat organisiert (n = 2) 0 0% 1 50% 0 0%
Bei einer Kindertagespflegeperson (n = 4) 3 75% 1 25% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 2) 0 0% 1 50% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n = 23) 2 9% 35 152% 1 4%
Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 64) 5 8% 40 63% 3 5%
Anders privat organisiert (n = 3) 0 0% 3 100% 0 0%
Bei 
einer Kindertagespflegeperson (n = 6) 0 0% 2 33% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 1) 1 100% 0 0% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n = 34) 0 0% 11 32% 0 0%
Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 14) 1 7% 7 50% 0 0%
Anders privat organisiert (n = 5) 0 0% 2 40% 0 0%
Bei einer Kindertagespflegeperson (n = 4) 0 0% 1 25% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 0) 0 0% 0 0% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n = 
20) 0 0% 3 15% 0 0%
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung Ich  weiß es noch nicht genau.
Coerde
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren
Sprakel 
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung Ich  weiß es noch nicht genau.
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung Ich weiß es
 noch nicht genau.
Kinderhaus
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Anlage 4
Stadt Münster, Elternbefragung 2022 
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Änderungswunsch (Frage 6) gegenüber aktueller Betreuung (Frage 2) 
- nur u3 - Stadtteile
Stand 01.12.2022
IJOS 2023, Tabellen-Seite 4

Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 35) 3 9% 16 46% 1 3%
Anders privat organisiert (n = 0) 0 0% 0 0% 0 0%
Bei einer Kindertagespflegeperson (n = 9) 0 0% 2 22% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 3) 1 33% 0 0% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n = 22) 0 0% 7 32% 0 0%
Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 60) 7 12% 27 45% 3 5%
Anders privat
 organisiert (n = 2) 0 0% 1 50% 0 0%
Bei einer Kindertagespflegeperson (n = 18) 1 6% 6 33% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 9) 1 11% 4 44% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n = 30) 1 3% 7 23% 0 0%
Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 53) 8 15% 23 43% 4 8%
Anders privat organisiert (n = 1) 0 0% 1 100% 0 0%
Bei einer Kindertagespflegeperson (n = 19) 0 0% 9 47% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 4) 0 0% 4 100% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n 
= 34) 1 3% 6 18% 0 0%
Gremmendorf
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung Ich  weiß es noch nicht genau.
Wolbeck
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Bei einer Kindertagespflegeperson o.  Kindertageseinrichtung Ich weiß es
  noch nicht genau.
Angelmodde
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung Ich  weiß es noch nicht genau.
Anlage 4
Stadt Münster, Elternbefragung 2022 
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Änderungswunsch (Frage 6) gegenüber aktueller Betreuung (Frage 2) 
- nur u3 - Stadtteile
Stand 01.12.2022
IJOS 2023, Tabellen-Seite 5

Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2 absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 10) 1 10% 4 40% 1 10%
Anders privat organisiert (n = 1) 0 0% 1 100% 0 0%
Bei einer Kindertagespflegeperson (n = 5) 2 40% 1 20% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 1) 0 0% 1 100% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n = 5 0 0% 0 0% 0 0%
Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 30) 3 10% 18 60% 0 0%
Anders privat organisiert (n = 5) 0 0% 3 60% 0 0%
Bei einer Kindertagespflegeperson (n = 5) 0 0% 2 40% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 1) 0 0% 1 100% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n = 19 0 0% 7 37% 0 0%
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6
Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung Ich weiß es noch nicht 
genau.
Handorf
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren
Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung Ich weiß es noch nicht 
genau.
Gelmer‐Dyckburg 
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 
6
Anlage 4
Stadt Münster, Elternbefragung 2022 
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Änderungswunsch (Frage 6) gegenüber aktueller Betreuung (Frage 2) 
- nur u3 - Stadtteile
Stand 01.12.2022
IJOS 2023, Tabellen-Seite 6

Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 21) 2 10% 15 71% 0 0%
Anders privat organisiert (n = 0) 0 0% 0 0% 0 0%
Bei einer Kindertagespflegeperson (n = 1) 0 0% 0 0% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 6) 0 0% 1 17% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n = 18) 0 0% 3 17% 0 0%
Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 8) 0 0% 2 25% 1 13%
Anders privat organisiert (n = 0) 0 0% 0 0% 0 0%
Bei einer 
Kindertagespflegeperson (n = 2) 0 0% 0 0% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 0) 0 0% 0 0% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n = 6) 0 0% 0 0% 0 0%
Tatsächliche Betreuung Kind (Frage 2)  absolut % absolut % absolut %
Von mir / uns selbst zu Hause (n = 110) 9 8% 57 52% 9 8%
Anders privat organisiert (n = 5) 1 20% 2 40% 0 0%
Bei einer Kindertagespflegeperson (n = 23) 0 0% 8 35% 0 0%
Bei einer Großtagespflegestelle (n = 14) 3 21% 4 29% 0 0%
Kindertageseinrichtung (n = 
59) 0 0% 23 39% 0 0%
Amelsbüren
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung Ich  weiß es noch nicht genau.
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Kindertageseinrichtung Ich  weiß es noch nicht genau.
Hiltrup 
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle 
Bei einer Kindertagespflegeperson o. 
Großtagespflegestelle  Kindertageseinrichtung Ich weiß es
 noch nicht genau.
Gewünschtes Betreuungsangebot (Frage 6)
Berg Fidel
Nur Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren
Anlage 4
Stadt Münster, Elternbefragung 2022 
„Betreuungsbedarf für Kinder 0 u-< 6 J.“ Änderungswunsch (Frage 6) gegenüber aktueller Betreuung (Frage 2) 
- nur u3 - Stadtteile
Stand 01.12.2022
IJOS 2023, Tabellen-Seite 7

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Vorinformation zur Elternbefragung 2022: 
Betreuungsbedarf für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren
Liebe Eltern,
Familien sollen eine Kinderbetreuung haben, die sie sich für ihre Kinder unter /six.prop Jahren wünschen. Wir, das Amt für Kinder, 
Jugendliche und Familien, möchten erfahren, welche Kinderbetreuung die Menschen in Münster brauchen.
Deshalb befragen wir alle Eltern mit Kindern unter sechs Jahren. Die Befragung beginnt nach Ende der Osterferien am /two.prop/five.prop. April 
und dauert bis zum /two.prop/three.prop. Mai /two.prop/zero.prop/two.prop/two.prop.
Alle Eltern mit einem Kind im Alter unter sechs Jahren erhalten mit der Briefpost einen Fragebogen von der Stadt Münster. 
Eltern mit mehreren Kindern unter sechs Jahren erhalten mehrere Briefe. Der Brief enthält auch alle Informationen zum Aus-
füllen und zum Ablauf. Der Fragebogen kann auf Papier oder online ausgefüllt werden.
Welche Infos zur Kinderbetreuung brauchen wir:
Welche Kinderbetreuung haben Sie? Sind Sie damit zufrieden? Was für Wünsche haben Sie?
Vielleicht können Sie eine andere Sprache besser lesen. Sie bekommen den Fragenbogen in Ihrer Sprache online.
Wenn Sie Unterstützung beim Ausfüllen benötigen, helfen Ihnen gerne die Mitarbeiter*innen dieser Kita. 
Wir freuen uns sehr, wenn Sie mitmachen.
Herzliche Grüße,
Sabine Trockel
Leiterin, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Sie haben Fragen?  
Dann sprechen Sie uns im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien gerne an:
Saskia Gellinek: /zero.prop/two.prop/five.prop/one.prop /four.prop/nine.prop/two.prop /five.prop/one.prop/zero.prop/five.prop; gellineks@stadt-muenster.de
Manuela Eschert: /zero.prop/two.prop/five.prop/one.prop /four.prop/nine.prop/two.prop /five.prop/six.prop/one.prop/six.prop; eschertm@stadt-muenster.de
Dear Parents,
The Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Child and 
Family Welfare Office) wants to find out what kind of 
childcare families in Münster really need. That‘s why we 
are doing a survey and asking all parents, who have a child/
children under the age of six. The survey will take place 
between /two.prop/five.prop April and /two.prop/three.prop May /two.prop/zero.prop/two.prop/two.prop. You will all receive a 
questionnaire in the mail.
Do you want to answer the questions in another language? 
We provide the questionnaire as well as further informa-
tion about the survey in several more languages online.
If you have any questions or have difficulties completing 
the questionnaire, please ask staff members of this daycare 
center. They are be happy to help! Or contact us directly: 
Saskia Gellinek: /zero.prop/two.prop/five.prop/one.prop /four.prop/nine.prop/two.prop /five.prop/one.prop/zero.prop/five.prop 
Manuela Eschert: /zero.prop/two.prop/five.prop/one.prop /four.prop/nine.prop/two.prop /five.prop/six.prop/one.prop/six.prop
Chers parents,
L‘Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Office de 
protection de l‘enfant et de la famille), aimerait connaître 
les besoins réels des habitants de Münster en matière 
de garde d‘enfants. C‘est pourquoi nous réalisons une 
enquête auprès de tous les parents d‘enfants de moins de 
six ans entre le /two.prop/five.prop avril et le /two.prop/three.prop mai /two.prop/zero.prop/two.prop/two.prop. Tous les parents 
recevront par courrier un questionnaire de la ville de 
Münster. Peut-être est-il plus facile pour vous de le faire 
dans une autre langue ? Si c‘est le cas, vous pouvez trouver 
le questionnaire dans votre langue préférée en ligne.
En cas de questions ou de difficultés à remplir le questi-
onnaire, le personnel de cette crèche vous aidera avec 
plaisir ou vous pouvez aussi nous contacter directement 
au bureau:
Saskia Gellinek: /zero.prop/two.prop/five.prop/one.prop /four.prop/nine.prop/two.prop /five.prop/one.prop/zero.prop/five.prop
Manuela Eschert: /zero.prop/two.prop/five.prop/one.prop /four.prop/nine.prop/two.prop /five.prop/six.prop/one.prop/six.prop

Stadt Münster  •  48127 Münster
Liebe Eltern!
Familien sollen eine Kinderbetreuung haben, die sie sich für ihre Kinder unter 6 Jahren wünschen.
Wir, das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, möchten wissen, welche Kinderbetreuung die Menschen in Münster 
wirklich brauchen. Deshalb möchten wir diese Infos von Ihnen erfahren:
Welche Kinderbetreuung haben Sie aktuell? Sind Sie damit zufrieden? Was für Wünsche haben Sie?
Seit vielen Jahren plant das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, dass es immer mehr Kitas in Münster gibt. In 2021 
wurde die 200. Kita eröffnet. Damit alle Familien die passende Kinderbetreuung bekommen, werden regelmäßig die Eltern 
befragt. Nur Sie können dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien sagen, was Sie wirklich brauchen. Wir können 
dann auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen. Damit wir viele wichtige Infos bekommen, wurde dieser Fragebogen 
erstellt. Bitte füllen Sie den Fragebogen aus. Nur mit Ihrer Hilfe können wir gemeinsam Sachen verändern. 
Sie haben mehr als ein Kind, dann bekommen Sie für jedes Kind einen eigenen Fragebogen. Den Fragebogen bekommen 
Sie per Post. Manchmal kommen die Fragbögen zu unterschiedlichen Zeiten mit der Post an.
Sie möchten den Fragebogen online ausfüllen? Zum Beispiel über den PC oder übers Handy.  
Dann finden Sie den Fragebogen im Internet hier: https://www.umfrageonline.com/s/KitabefragungMuenster2022 
Auch im Internet füllen Sie für jedes Kind einen eigenen Fragebogen aus.
Sie haben Fragen oder Probleme beim Ausfüllen?
Dann sprechen Sie die Mitarbeitenden einer Kita in der Nähe an. Oder rufen Sie uns an.
Die Telefonnummer ist:
Saskia Gellinek: 0251 492-5105
Manuela Eschert: 0251 492-5616
Das Ausfüllen des Fragebogens ist freiwillig. Falls Sie den Fragenbogen nicht ausfüllen, bringt Ihnen das keine Nachteile.
Das Ausfüllen dauert ungefähr 5 bis 10 Minuten.
Bitte geben Sie den ausgefüllten Fragebogen bis spätestens zum 23. Mai 2022 ab.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie mitmachen und wir gemeinsam schauen, dass sich unsere Kinder noch wohler fühlen.
Herzliche Grüße,
Sabine Trockel
Leiterin, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
P.S. Sie möchten gerne erfahren, was bei der Befragung rauskam? Ende 2022 können Sie es unserer Homepage und/oder 
den Lokalmedien entnehmen.
DER OBERBÜRGERMEISTER

Dear Parents,
families should have the childcare they want for their young children (≤ 6 years old).  
The Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Child and Family Welfare Office) wants to find out what kind of childcare people in Münster really need.
That’s why we want you to tell us about the following:
What childcare do you use at present? Are you happy with that childcare? Is there anything else you need?
Is it easier for you to read this in another language? Then we can provide a questionnaire in your preferred language.
You’ll find everything in your preferred language is available here: https://www.umfrageonline.com/s/KitabefragungMuenster2022 
Please reply by 23.05.2022.
We hope you will take part in the survey. If we work together, we can improve childcare for our kids.
Kind regards,
Sabine Trockel
Leiterin, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
P.S. Would you like to know more about the outcome of the survey? Read about it on our website and in the local media towards the end of 2022.
Chers parents,
les familles doivent avoir accès à une garde d’enfant qu’ils désirent pour leurs enfants de moins de 6 ans. 
Nous, le Service des enfants, des jeunes et des familles Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, voulons apprendre les besoins des gens de Münster par 
rapport à la garde d’enfant. 
Par conséquent, nous sondons tous les parents avec des enfants de moins de 6 ans. Pour cela, nous nécessitons certaines informations sur la garde d‘enfant : 
Quelle garde d’enfant avez-vous ? Est-ce qu’elle vous satisfait ? Qu’est-ce que vous souhaitez?
Peut-être il est plus facile pour vous de lire une autre langue. Dans ce cas, vous pouvez obtenir un questionnaire dans votre langue.
Ici, vous trouverez le questionnaire dans des divers langues. Vous trouverez aussi des informations supplémentaires dans votre langue.  
Veuillez visiter la site web suivante: https://www.umfrageonline.com/s/KitabefragungMuenster2022
Veuillez répondre jusqu’au 23.05.2022.
Nous nous réjouissons de votre participation. Et d’essayer en commun que nos enfants se sentent de plus en plus bien.
Cordialement,
Sabine Trockel
Directrice/ Leiterin, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
P.S. Voulez-vous connaître le résultat du sondage? En fin 2022 vous pouvez le trouver sur notre site web et dans les médias locaux.
Дорогие родители,
семьи должны получать такой уход за детьми, который они желают получать для своих детей младше 6 лет.
Наше Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (управление по делам детей, молодежи и семьи) хочет узнать, какой уход за детьми требуется жителям г. Мюнстер.
Поэтому мы проводим опрос среди родителей с детьми младше шести лет. Для этого нам нужна некоторая информация касательно ухода за детьми:
Какой уход осуществляется за Вашими детьми? Вы довольны? Какие у Вас есть пожелания?
Может быть, Вы лучше читаете на другом языке. В этом случае Вы получите анкету на Вашем языке.
Анкета представлена здесь на разных языках. В ней также представлена дополнительная информация на Вашем языке. Для этого перейдите на следующую страницу: 
https://www.umfrageonline.com/s/KitabefragungMuenster2022
Пройдите опрос до 23.05.2022 г.
Будем рады Вашему участию. И мы вместе позаботимся о том, чтобы наши дети чувствовали себя еще лучше.
С уважением,
Sabine Trockel
директор, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (управление по делам детей, молодежи и семьи)
P.S. Хотели бы Вы узнать результаты опроса? Зима 2022 г. они будут опубликованы на нашей домашней странице и в местных СМИ.
Уважаеми родители,
семействата трябва да получат такъв вид грижи за гледане на децата им под 6-годишна възраст, какъвто им е необходим.
Ние, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Службата за деца, юноши и семейства), бихме искали да разберем от какъв вид грижи за децата се нуждаят хората в 
Мюнстер. 
Ето защо анкетираме всички родители с деца под 6-годишна възраст. Нуждаем се от информация относно гледането на децата:
Какъв вид грижи за гледане на деца получавате? Доволни ли сте от тях? Какви са желанията Ви? 
Вероятно можете да прочетете тази информация по-добре на друг език. В такъв случай ще получите въпросника на Вашия език.
Тук можете да намерите въпросника на различни езици. Там също ще намерите повече информация на Вашия език. Моля, отидете на следната страница:
https://www.umfrageonline.com/s/KitabefragungMuenster2022
Моля да отговорите до 23.05.2022 г.
Ще се радваме, ако вземете участие. И ние заедно ще се погрижим за това децата ни да се чувстват още по-добре.
Сърдечни поздрави,
Sabine Trockel (Забине Трокел)
Leiterin, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Ръководител на Службата за деца, юноши и семейства)
P.S. Искате ли да разберете какво са резултатите от анкетата? През лятото на 2022 г. можете да ги намерите на нашия уебсайт и в местните медии.

Dragi părinţi,
Familiile trebuie să beneficieze pentru copiii în vârstă de sub 6 ani de serviciile de îngrijire pe care şi le doresc.
Noi, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Oficiul pentru copii, tineret şi familie), dorim să aflăm care sunt serviciile de îngrijire a copiilor de care au 
nevoie locuitorii din Münster.
Din acest motiv efectuăm un sondaj în rândul tuturor părinţilor cu copii în vârstă de sub şase ani. În acest sens, avem nevoie de câteva informaţii cu privire 
la serviciile de îngrijire a copiilor: Care sunt serviciile de îngrijire a copiilor de care beneficiaţi? Sunteţi mulţumiţi de acestea? Ce dorinţe aveţi?
Poate că reuşiţi să citiţi mai bine în altă limbă. În acest caz, veţi primi formularul în limba dvs.
Chestionarul este disponibil aici în diferite limbi. Veţi găsi şi informaţii suplimentare în limba dvs. Vă rugăm să accesaţi în acest sens următoarea pagină: 
https://www.umfrageonline.com/s/KitabefragungMuenster2022
Vă rugăm să răspundeţi până la data de 23.05.2022.
Ne-am bucura foarte mult dacă aţi dori să participaţi.  Ne vom ocupa împreună ca toţi copiii noştri să se simtă şi mai bine.
Cu salutări cordiale,
Sabine Trockel
Leiterin, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Directoarea oficiului pentru copii, tineret şi familie)
P.S. Doriţi să aflaţi care sunt rezultatele sondajului? În iarnă 2022 veţi putea afla acest lucru pe pagina noastră de internet şi în mass-media locală.
Të dashur prindër,
Familjet duhet të kenë një përkujdesje për fëmijët, që ato dëshirojnë për fëmijët e tyre nën 6 vjeç.
Ne, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, [zyra për fëmijët, të rinjtë dhe familjet] dëshirojmë të mësojmë se për cilën përkujdesje për fëmijë kanë 
nevojë njerëzit në Münster.
Prandaj ne intervistojmë të gjithë prindërit me fëmijë nën gjashtë vjeç. Për këtë na nevojiten disa informacione për përkujdesjen për fëmijët:
Cilën përkujdesje për fëmijën keni ju? A jeni të kënaqur me këtë? Çfarë dëshirash keni ju?
Ndoshta ju mund të lexoni më mirë një gjuhë tjetër. Atëherë ju do të merrni një pyetësor në gjuhën tuaj.
Pyetësorin e gjeni këtu në gjuhë të ndryshme. Atje ju gjeni edhe informacione të tjera në gjuhën tuaj. Ju lutemi shkoni për këtë në këtë faqe:  
https://www.umfrageonline.com/s/KitabefragungMuenster2022
Ju lutemi përgjigjuni deri më dt. 23.05.2022.
Ne gëzohemi shumë, nëse ju merrni pjesë. Dhe ne shohim së bashku që fëmijët tanë ndihen akoma më mirë.
Përshëndetje të përzemërta,
Sabine Trockel
Leiterin, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
P.S. Ju dëshironi të dini se çfarë ka dalë nga anketimi? Në dimrit të vitit 2022 ju mund ta mësoni këtë nga uebsiti ynë dhe nga mediat lokale.
Dragi roditelji,
porodice trebaju imati onakvu vrstu čuvanje dece, takvu kakvu žele za svoju decu ispod šest godina.
Mi, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (služba za decu, omladinu i porodice), želimo saznati, kakvu vrstu čuvanje dece ljudima u Minsteru treba.
Zbog toga pitamo sve roditelje s decom ispod šest godina. U tu svrhu nam trebaju nekoliko informacija za čuvanje dece:
Koju vrstu čuvanja dece imate Vi? Da li ste time zadovoljni? Koje želje imate?
Možda na drugom jeziku možete bolje čitati. U tom slučaju ćemo Vam dostaviti upitnik na Vašem jeziku.
Upitnik možete ovde naći na različitim jezicima. Tu ćete naći i druge informacije na Vašem jeziku. Molim Vas da za to idete na sledeću stranicu:  
https://www.umfrageonline.com/s/KitabefragungMuenster2022
Molimo Vas da odgovorite do 23.05.2022.
Radujemo se jako, ukoliko ćete učestvovati. I da zajedno vidimo, da se naša deca osećaju još udobnije.
Srdačni pozdravi,
Sabine Trockel
Leiterin, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (rukovodilac službe za decu, omladinu i porodice)
P.S. Želite li saznati koji su rezultati ankete? U zima 2022. možete ih pronaći na našoj internet stranici i u lokalnim medijima.
Sevgili ebeveynler,
Aileler, 6 yaşından küçük çocukları için çocuk bakımı yardımını ala bililer.
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Çocuklar, Gençler ve Aileler Dairesi) olarak Münster‘deki insanların ne tür çocuk bakımına ihtiyacı olduğunu 
öğrenmek istiyoruz. 
Bu nedenle altı yaşından küçük çocuğu olan tüm ebeveynlere soruyoruz. Çocuk bakımı hakkında bazı bilgilere ihtiyacımız var:
Hangi çocuk bakımına sahipsiniz? Bu hizmetden memnun musun? Dilekleriniz nelerdir?
Belki başka bir dili daha iyi okuyabilirsiniz. Onun için anketi kendi dilinizde alabilirsiniz. Farklı dillerdeki anketi burada bulabilirsiniz. Ayrıca orada kendi 
dilinizde daha fazla bilgi bulacaksınız. Lütfen aşağıdaki sayfayı tıklayınız:  https://www.umfrageonline.com/s/KitabefragungMuenster2022
Lütfen 23.05.2022‘ye kadar yanıtlayınız.
Katılırsanız çok seviniriz. Ve birlikte, çocuklarımızın kendilerini daha da iyi hissetmelerini sağlarız.
Saygılarımla,
Sabine Trockel
Leiterin, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Müdür, Çocuklar, Gençler ve Aileler Dairesi)
Not: Anketin sonuçlarının ne olduğunu bilmek ister misiniz? 2022 kışın sonuçları ana sayfamızda ve yerel medyada bulabilirsiniz.

Kurztext Papierversion – Beiblatt Anschreiben tigrinisch 
 
ዝኸበርኩም ወለዲ ፣  
ስድራታት ትሕቲ 6 ዓመት ንዝኾኑ ደቆም ናይ ምእላይ ሓገዝ  ክረኽቡ ኣለዎም ።  
 
ንሕና ፣ Amt für Kinder, Jugendliche und Familien  (ንቆልዑን መንእሰያትን ስድራታትን ዝምልከት ቤት ጽሕፈት )፣ ኣብ 
ከተማ ሙንስተር ዘለው ሰባት እንታይ ዓይነት ናይ ቆሎዑ ምእላይ ሓገዝ  ከምዘድልዮም ከንፈልጥ ንደልይ።  
 
ስለዚ ትሕቲ ሽዱሽተ ዓመት ዕድመ ዝኾኑ ቆልዑ ንዘለዎም ኩሎም ወለዲ ክንሓትት ንደልይ።  ነዚ ድማ ናይ ቆልዑ ምእላይ 
ብዝምልከት ዝተወሰኑ ሓበሬታታት የድልየና። 
 
እንታይ ዓይነት  ቆልዑ ናይ ምእላይ ሓገዝ ትረኽቡ ? በዚ ሕጉሳት ዲኹም ? እንታይ ድልየት ኣለኩም ? 
 
ምናልባት ካልእ ቋንቋ ብዝበለጸ ተንብቡ ትኾኑ። ስለዚ ብቋንቋኹም መጠየቒ ትረኽቡ። 
 
እቲ መጠየቒ ኣብዚ ብዝተፈላለዩ ቋንቋታት ትረኽቡ ።  ብቋንቋኹም ድማ ተወሳኺ ሓበሬታታት ትረኽቡ።  በጃኹም ኣብቲ 
ዝቕጽል ገጽ ተመልከቱ : https://www.umfrageonline.com/s/KitabefragungMuenster2022  
 
በጃኹም ስጋዕ  23.05.022. መልሲ ሃቡ ። 
ክትታሓባበሩና ደስ ይብለና። ብሓባር ድማ ደቅና ክሕጎሱ ንርእይ። 
ልባዊ ሰላምታ፣ 
Sabine Trockel (ሳቢነ ትሮክል)  
Leiterin, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien  (ንቆልዑን መንእሰያትን ስድራታትን ዝምልከት ቤት ጽሕፈት 
ሓላፊት)  
መዘከርታ፣  ናይቲ ሕቶ ውጽኢት ክትፈልጡ ተደልዩ?  ሓጋይ 2022 ኣብቲ ናትና ናይ ኢንተርኔት ገጽ ትረኽቡ ከምኡውን/ ወይ 
ድማ ካብቲ ከባቢ ናይ ዜና ማእከላት ትረኽቡ ።  
 
Kurztext Papierversion – Beiblatt Anschreiben farsi (rechts zulinks) 
 ،زﯾزﻋ نﯾدﻟاو 
 .دﻧﺷﺎﺑ ﮫﺗﺷاد دوﺧ لﺎﺳ 
 
 عوﻧ ﮫﭼ ﮫﺑ رﺗﺳﻧوﻣ رد دارﻓا ﮫﮐ مﯾﺑﺎﯾرد مﯾھاوﺧﯽﻣ ، 
 .دﻧراد زﺎﯾﻧ نﺎﮐدوﮐ زا تﺑﻗارﻣ 
 
 دروﻣ رد ﯽﺗﺎﻋﻼطا ﮫﺑ ﺎﻣ .مﯾﻧﮐ ﯽﻣ ﯽﺟﻧﺳرظﻧ لﺎﺳ شﺷ رﯾز دﻧزرﻓ یاراد نﯾدﻟاو ﮫﻣھ زا ﺎﻣ ﮫﮐ تﺳا لﯾﻟد نﯾﻣھ ﮫﺑ 
 :مﯾراد زﺎﯾﻧ کدوﮐ زا تﺑﻗارﻣ 
 
 ؟تﺳﯾﭼ ﺎﻣﺷ یﺎھوزرآ ؟دﯾﺗﺳھ ﯽﺿار نآ زا ﺎﯾآ ؟دﯾراد ﯽﮐدوﮐدﮭﻣ ﮫﭼ 
 
 .درﮐ دﯾھاوﺧ تﻓﺎﯾرد دوﺧ نﺎﺑز ﮫﺑ ار ﮫﻣﺎﻧﺷﺳرﭘ سﭘﺳ .دﯾﻧاوﺧﺑ رﺗﮭﺑ ار یرﮕﯾد نﺎﺑز دﯾﻧاوﺗﺑ دﯾﺎﺷ 
 
 دﯾھاوﺧ دوﺧ نﺎﺑز ﮫﺑ یرﺗﺷﯾﺑ تﺎﻋﻼطا ﺎﺟﻧآ رد نﯾﻧﭼﻣھ .دﯾﺑﺎﯾﺑ ﺎﺟﻧﯾا رد فﻠﺗﺧﻣ یﺎھ نﺎﺑز ﮫﺑ ار ﮫﻣﺎﻧﺷﺳرﭘ دﯾﻧاوﺗ ﯽﻣ 
  :دﯾورﺑ رﯾز ﮫﺣﻔﺻ ﮫﺑ ﺎﻔطﻟ .تﻓﺎﯾ 
https://www.umfrageonline.com/s/KitabefragungMuenster2022 
 
 ﺎﺗ ﺎﻔطﻟ 2022.05.23 .دﯾھد ﺦﺳﺎﭘ 
 .دﺷ مﯾھاوﺧ لﺎﺣﺷوﺧ رﺎﯾﺳﺑ دﯾﻧﮐ تﮐرﺷ رﮔا 
 .دﻧراد یرﺗﮭﺑ سﺎﺳﺣا نﺎﻣﻧادﻧزرﻓ ﮫﮐ مﯾوﺷ ﯽﻣ نﺋﻣطﻣ مھ ﺎﺑ و 
 ،مارﺗﺣا ﺎﺑ 
 
Sabine Trockel 
Leiterin, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
ﯾآ :توﻧ  ﮫﺣﻔﺻ رد ار نآ دﯾﻧاوﺗ ﯽﻣ 
 .دﯾﻧﮐ ادﯾﭘ ﯽﻠﺣﻣ یﺎھ ﮫﻧﺎﺳر رد و ﺎﻣ ﯽﻠﺻا 
 
 
Kurztext Papierv. – Beiblatt Anschreiben arabisch (rechts 
zu links) 
 
 ،ءازﻋﻷا ءﺎﺑﻵا 
 .تاوﻧﺳ 
 نﺣﻧ Amt für Kinder, Jugendliche und Familien ﻲﺗﻟا لﺎﻔطﻷا ﺔﯾﺎﻋر عوﻧ ﺔﻓرﻌﻣ ﻲﻓ بﻏرﻧ ، 
 .رﺗﺳﻧوﻣ ﻲﻓ ﺎﮭﺟﺎﺗﺣﻧ 
 
 ضﻌﺑ ﻰﻟإ جﺎﺗﺣﻧ نﺣﻧ .ﺔﺳدﺎﺳﻟا نﺳ نود لﺎﻔطأ مﮭﯾدﻟ نﯾذﻟا تﺎﮭﻣﻷاو ءﺎﺑﻵا ﻊﯾﻣﺟ لاؤﺳﺑ ﺎﻧﻣﻗ بﺑﺳﻟا اذﮭﻟ 
 :لﺎﻔطﻷا ﺔﯾﺎﻋر لوﺣ تﺎﻣوﻠﻌﻣﻟا 
 ؟كﺗﺎﺑﻏر ﻲھ ﺎﻣ ؟كﻟذﺑ ﻲﻔﺗﻛﻣ تﻧأ لھ ؟كﯾدﻟ ةدوﺟوﻣﻟا لﻔطﻟا ﺔﯾﺎﻋر ﻲھﺎﻣ 
 
 .كﺗﻐﻠﺑ نﺎﯾﺑﺗﺳﻻا اذھ ﻰﻠﻋ لﺻﺣﺗ فوﺳ ﺔﻟﺎﺣﻟا هذھ ﻲﻓ .لﺿﻓأ لﻛﺷﺑ ىرﺧأ ﺔﻐﻟ ةءارﻗ كﻧﻛﻣﯾ ﺎﻣﺑر 
 
 ءﺎﺟرﻟا .كﺎﻧھ كﺗﻐﻠﺑ تﺎﻣوﻠﻌﻣﻟا نﻣ دﯾزﻣﻟا ﺎًﺿﯾأ دﺟﺗﺳ .ﺎﻧھ ﺔﻔﻠﺗﺧﻣ تﺎﻐﻠﺑ نﺎﯾﺑﺗﺳﻻا ﻰﻠﻋ روﺛﻌﻟا كﻧﻛﻣﯾ 
 :ﺔﯾﻟﺎﺗﻟا ﺔﺣﻔﺻﻟا ﻰﻟإ لﺎﻘﺗﻧﻻا https://www.umfrageonline.com/s/KitabefragungMuenster2022 
 
  . لوﻠﺣﺑ درﻟا ءﺎﺟرﻟا 2022.05.23. 
 .تﻛرﺎﺷ اذإ ادﺟ ءادﻌﺳ نوﻛﻧﺳ 
 .رﺛﻛأ نوﺣﺎﺗرﻣ ﺎﻧﻟﺎﻔطأ نأ نﻣ ًﺎﯾوﺳ دﻛﺄﺗﻧو 
 
 ،تﺎﯾﺣﺗﻟا بﯾطأ ﻊﻣ 
Sabine Trockel 
Leiterin, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 ﻰﻠﻋ ﮫﯾﻠﻋ روﺛﻌﻟا كﻧﻛﻣﯾ ، 
 .ﺔﯾﻠﺣﻣﻟا مﻼﻋﻹا لﺋﺎﺳو ﻲﻓو ﺔﯾﺳﯾﺋرﻟا ﺎﻧﺗﺣﻔﺻ

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Fragebogen zum Betreuungsbedarf für 
Kinder zwischen 0 und 6 Jahren
Infos zum Ausfüllen des Fragebogens
• Sie bekommen für jedes Kind im Alter zwischen 0 und 6 Jahren einen Fragebogen. Den Fragenbogen bekommen Sie  
 per Post. Manchmal können die Fragebögen zu unterschiedlichen Zeiten per Post kommen.
• Bitte füllen Sie für jedes Kind einen Fragenbogen aus.
• Bei allen Fragen geht es um Kinder zwischen 0 und 6 Jahren. Außer bei Frage 12, da geht es nur um Kinder zwischen  
 0 bis 3 Jahren. 
• Sie haben mehr als ein Kind, dann beantworten Sie die Fragen zum Haushalt nur einmal.
 Und packen alle Fragebögen zusammen in einen Briefumschlag.
• Sie können den Fragebogen auch im Internet ausfüllen. Den Fragebogen finden Sie hier:
 https://www.umfrageonline.com/s/KitabefragungMuenster2022
Bitte geben Sie den Fragebogen bis zum 23. Mai 2022 in einer Kita ab.
Oder Sie schicken den Fragbogen per Post. 
Nehmen Sie für die Rücksendung den mitgeschickten Briefumschlag.
 
 
Datenschutz
Damit wir Sie anschreiben können, haben wir Ihre Adresse aus dem Melderegister der Stadt Münster genommen.  
Ihre Adresse benutzen wir nur für die Befragung. Das steht in diesem Gesetz: Bundesmeldegesetz § 34.
Ihre Antworten bekommt das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien. Die Antworten werden nicht weitergegeben.  
Die Auswertung der Befragung erfolgt anonymisiert. Aus den Antworten sind keine Rückschlüsse auf Sie selbst oder Ihr 
Kind oder ihre Kinder möglich. Das nennt man Datenschutz.
Bitte schreiben Sie Ihren Namen nicht auf den Fragebogen.
 Sie haben die Infos zum Datenschutz gelesen und verstanden.
 Dann machen Sie bitte ein Kreuz.
 Monat                Jahr 20 
 Frage 1: Wann ist Ihr Kind geboren? Bitte tragen Sie Monat und Jahr ein.

Von mir/uns selbst zu Hause.
Mein Kind ist noch nicht in einer Kindertageseinrichtung oder bei der Kindertagespflege.
0 bis 1 Jahre 1 bis 2 Jahre 2 bis 3 Jahre 3 bis 6 Jahre
Mein Kind wird an               Tagen betreut. (Bitte schreiben Sie Ihre Antwort auf.)
Mein Kind ist noch nicht in einer Kindertageseinrichtung oder bei der Kindertagespflege.
Anders privat organisiert betreut, z.B. Au-Pair, Großeltern.
Bei einer Kindertagespflegeperson – dort werden höchstens 5 Kinder betreut.
Bei einer Großtagespflegestelle (2 Betreuende, höchstens 9 Kinder).
In einer Kindertageseinrichtung.
Ich habe/Wir haben eine andere Kinderbetreuung.
Bitte aufschreiben: 
 Frage 2: Wie wird Ihr Kind aktuell tagsüber normalerweise betreut? Bitte ankreuzen. 
 Frage 3: Wie alt war Ihr Kind, als es in die Kindertageseinrichtung oder in die Kindertagespflege kam? Bitte ankreuzen. 
 Frage 4: Wie viele Tage in der Woche wird Ihr Kind normalerweise betreut? Bitte ankreuzen. 
Fragen zur aktuellen Betreuung vom Kind
Mein Kind wird an insgesamt               Stunden pro Woche betreut. (Bitte schreiben Sie Ihre Antwort auf.)
Mein Kind ist noch nicht in einer Kindertageseinrichtung oder bei der Kindertagespflege.
 Frage 5: Wie viele Stunden wird Ihr Kind insgesamt normalerweise in der Woche betreut? Bitte ankreuzen. 
Ich möchte mein Kind weiterhin selber betreuen. 
(Dann beantworten Sie jetzt bitte nur noch die Fragen zum Haushalt.)
Ich habe schon die gewünschte Betreuung. 
(Dann beantworten Sie jetzt bitte nur noch die Fragen zum Haushalt.)
Bei einer Kindertagespflegeperson – dort werden höchstens 5 Kinder betreut.
Bei einer Großtagespflegestelle (2 Betreuende, höchstens 9 Kinder).
In einer Kindertageseinrichtung.
Ich weiß es noch nicht genau.
 Frage 6: Welches Betreuungsangebot wünschen Sie sich für Ihr Kind? Bitte ankreuzen.
Fragen zum aktuellen Betreuungs wunsch
Ich wünsche eine andere Kinderbetreuung.
Bitte aufschreiben:

0 bis 1 Jahre 1 bis 2 Jahre 2 bis 3 Jahre 3 bis 6 Jahre
 Frage 7: Vielleicht betreuen Sie Ihr Kind noch zu Hause. Mit wie vielen Jahren soll Ihr Kind in einer Kindertageseinrich- 
  tung oder bei einer Kindertagespflegeperson betreut werden? Bitte ankreuzen.
Mein Kind geht schon in eine Kindertageseinrichtung oder zur Kindertagespflege. 
 Frage 8: Wann genau brauchen Sie eine regelmäßige Betreuung?
  Bitte schreiben Sie zu den Tagen die genauen Zeiten auf. 
  Hier bitte nur Ihren regelmäßigen Betreuungsbedarf aufschreiben.
  Sie brauchen an manchen Tagen keine Betreuung. Dann machen Sie bitte ein Kreuz bei kein Bedarf.
Montag kein Bedarf von               Uhr bis                 Uhr von               Uhr bis                 Uhr
Dienstag kein Bedarf von               Uhr bis                 Uhr von               Uhr bis                 Uhr
Mittwoch kein Bedarf von               Uhr bis                 Uhr von               Uhr bis                 Uhr
Donnerstag kein Bedarf von               Uhr bis                 Uhr von               Uhr bis                 Uhr
Freitag kein Bedarf von               Uhr bis                 Uhr von               Uhr bis                 Uhr
Samstag kein Bedarf von               Uhr bis                 Uhr von               Uhr bis                 Uhr
Sonntag kein Bedarf von               Uhr bis                 Uhr von               Uhr bis                 Uhr
Falls am gleichen  
Tag, nach einer  
Pause, eine weitere  
Betreuung  
gewünscht wird,  
bitte weitere  
Betreuungszeit  
angeben ! 
 Frage 9: Brauchen Sie manchmal auch andere Betreuungszeiten? Mal mehr oder auch weniger Stunden?  
  Andere Uhrzeiten? Bitte ankreuzen.   
 Frage 10: Welche zusätzliche oder unregelmäßige Betreuung brauchen Sie?
  Zum Beispiel:
  • Eine Woche nur vormittags. Danach eine Woche nur nachmittags wegen Schichtdienst.
  • Einmal im Monat auch am Wochenende.
  • Eine Woche 45 Stunden und darauf die Woche nur 25 Stunden.
  • Zweimal im Monat freitags bis 22 Uhr.  
Ja    (Falls ja, dann bitte auch Frage 10 und Frage 11 beantworten.)
Nein    (Falls nein, dann weiter bei Frage 12.)
Bitte schreiben Sie Ihre Wünsche genau auf: 
 Frage 11: Brauchen Sie Betreuung nach 18 Uhr? Vor 7 Uhr morgens? Also spätabends oder nachts?
  Bitte ankreuzen.  
ja ist ok lieber nicht nein, auf gar 
keinen Fall
Soll die Betreuung in Ihrer Kindertageseinrichtung oder bei Ihrer Kindertagespflegeperson sein?
Soll die Betreuung bei Ihnen zu Hause sein? Zum Beispiel durch eine Kindertagespflegeperson.
Soll die Betreuung in der Nähe Ihrer Wohnung sein? Zum Beispiel durch eine Kindertagespflegeperson.
Oder möchten Sie die Lösungen miteinander verbinden?

Weiß ich noch nicht. Keine Änderung Mehr Betreuung Weniger Betreuung
 Frage 12: Ändert sich Ihr Betreuungsbedarf, wenn Ihr Kind älter als 3 Jahre ist?  
  (Bitte nur beantworten, wenn Ihr Kind 0 bis 3 Jahre alt ist.) Bitte ankreuzen.
Ich wünsche eine andere Betreuung.
Bitte aufschreiben: 
Stadtbezirk Mitte
Stadtbezirk West Stadtbezirk Nord Stadtbezirk Ost
Stadtbezirk Südost Stadtbezirk Hiltrup
Innenstadtring: Altstadt, Pluggendorf, Josef, Bahnhof, Hansaplatz, Mauritz-West, Schlachthof, Kreuz, Neutor/Schloss
Albachten Coerde Gelmer-Dyckburg
Angelmodde Amelsbüren
Nienberge/Nienberge-Häger
Gievenbeck Kinderhaus Handorf
Gremmendorf Berg Fidel
Roxel
Mecklenbeck Sprakel Mauritz-Ost
Wolbeck Hiltrup
Sentrup
Mitte-Nord: Hafen, Herz-Jesu, Mauritz-Mitte, Rumphorst, Uppenberg
Mitte-Süd: Aaseestadt, Geist, Schützenhof, Düesberg
Vielleicht haben Sie mehr als ein Kind. Dann beantworten Sie die Fragen zum Haushalt nur einmal.
Bitte schicken Sie alle Fragebögen zusammen in einem einzigen Rückumschlag weg.
 Haushalt Frage 1: Wo wohnen Sie? Bitte kreuzen Sie den Stadtteil an.
 (Es ist wichtig den Stadtteil anzugeben, denn nur dann kann die Betreuung an dem richtigen Ort angepasst werden.)
Fragen zum Haushalt
 Haushalt Frage 2: Wie viele Erwachsene leben bei Ihnen zu Hause?
  Und helfen Ihnen bei der Erziehung der Kinder? Bitte ankreuzen.
  (Es ist wichtig zu wissen, wie Ihre Familiensituation ist. Nur so können wir die Betreuung besser  
  anpassen.)
eine erwachsene Person (alleinerziehend)
zwei Erwachsene, z. B. verheiratet, eingetragene Partnerschaft, nichteheliche Lebensgemeinschaft
drei Erwachsene, z. B. Großfamilie, Wohngemeinschaft (WG)
mehr als drei Erwachsene, z. B. Großfamilie, Wohngemeinschaft (WG)

Haushalt Frage 3: Welcher Beschäftigung gehen Sie aktuell nach? Bitte ankreuzen.
  (Es ist wichtig zu wissen, welcher Beschäftigung Sie und Ihr Partner/Ihre Partnerin aktuell nachgehen.  
  Nur so können wir die Betreuung besser anpassen.)
Bitte kreuzen Sie alle zutreffenden Aussagen an und ergänzen Sie den Stundenumfang.
Ich selbst bin erwerbstätig/selbständig. Ich arbeite               Stunden/Woche.
Ich selbst bin in Ausbildung/Schule/Studium. Ich lerne/bin in Ausbildung               Stunden/Woche.
Partner/Partnerin ist erwerbstätig/selbständig, arbeitet               Stunden/Woche. 
Partner/Partnerin ist in Ausbildung/Schule/Studium, lernt/ist in Ausbildung               Stunden/Woche.
Ich selbst bin erwerbslos.
Ich selbst bin in Mutterschutz/Elternzeit.
Ich selbst bin nicht (mehr) berufstätig.
Partner/Partnerin ist erwerbslos.
Partner/Partnerin ist in Mutterschutz/Elternzeit.
Partner/Partnerin ist nicht (mehr) berufstätig.
Anderes (bitte aufschreiben): 
 Haushalt Frage 4: Hilft es Ihnen, wenn Sie mehr oder andere Stunden für die Kinderbetreuung haben könnten?  
  Damit Sie diese besser mit der Arbeit vereinbaren können? Bitte ankreuzen.
  (Es ist wichtig zu wissen, wie Sie Ihr Berufs- und Familienleben gut miteinander vereinbaren können.
  Nur so können wir die Betreuung besser anpassen.) 
ja
ja
etwas
etwas
wenig
wenig
nein
nein
Sie:
Partner/in:
 Haushalt Frage 5: Was ist der höchste Schul- oder Berufsabschluss von Personen aus Ihrem Haushalt? Bitte ankreuzen.
  (Wir erfragen dies, um Vereinbarkeit von Beruf und Familie zusammen mit Arbeitsmarktentwicklungen  
  in der Planung zu berücksichtigen.)
kein Schulabschluss
ein Schulabschluss nach Klasse 9 oder 10 auf der Hauptschule
ein Schulabschluss nach Klasse 10 auf der Realschule
Fachabitur/Abitur
eine abgeschlossene Berufsausbildung
ein Abschluss an der Uni oder Fachhochschule
eine Weiterbildung im Beruf, z. B. Meister oder Fachwirt
ein anderer Abschluss  
Dann schreiben Sie das bitte hier auf:

Schlussfrage 6: Gibt es noch etwas, dass Sie uns zum Thema Kinderbetreuung in Münster sagen wollen?  
  Bitte schreiben Sie die Infos auf.
Der Fragebogen ist zu Ende. Vielen Dank fürs Mitmachen. Sie waren eine große Hilfe.
Wenn Sie mehrere Fragebögen erhalten haben, bitte alle zusammen in einen Umschlag geben.  
Den Umschlag bitte verschließen.
Sie können den Fragebogen per Post schicken. Das kostet Sie nichts. Dafür ist ein Rückumschlag dabei. 
Oder Sie geben den Fragebogen in einer Kindertageseinrichtung ab.
Wichtig: Bitte schreiben Sie Ihren Namen nicht auf den Briefumschlag.

Anlage A

5575 Zeichen

Anlage A zur V/0096/2023 
Kurzüberblick 
Im Jahr 2022 wurden alle Erziehungsberechtigten in Münster mit Kindern zwischen null und 
sechs Jahren im Rahmen einer quantitativen Vollerhebung zu ihren Bedarfen an Tagesbetreuung 
für Kinder befragt. Gesetzliche Grundlage für die Befragung ist §4 Abs.4 KiBiz Bedarfsplanung 
und Bedarfsermittlung. Ziel war es quantitativen Bedarf an Betreuungsplätzen in den einzelnen 
Stadtteilen Münsters sowie die zeitlichen Erfordernisse an die Plätze aus Sicht der Erziehungsbe-
rechtigten zu ermitteln. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Der Bundesgesetzgeber hat für den Ausbau von bedarfsgerechten Betreuungsangeboten in  
Deutschland einen gesetzlichen Rechtsanspruch geschaffen. Dieser Rechtsanspruch auf einen  
Betreuungsplatz gilt seit dem 1. August 2013 für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebens-
jahr. Ab 2026 besteht auch ein Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz. 
 
Die Stadt Münster greift die Pflichtaufgabe zum bedarfsgerechten Ausbau der Kindertagesbe-
treuung in der Produktgruppe 0601 „Förderung von Kindern in Tagesbetreuung“ in zwei Zielen 
auf. Zum einen ist der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für Kinder im Alter von 3 - 6 
Jahren sicherzustellen und weiterhin sollen Tagesbetreuungsangebote für unter 3-jährige Kinder 
mit einer Versorgungsquote von bis zu 50 % ausgebaut werden. 
 
Die Ausgestaltung der Kindertagesbetreuung soll laut Gesetz an den Bedarfen der Familien aus-
gerichtet sein und wiederkehrende Befragungen sollen sichern, dass aktuelle Bedarfe bekannt 
sind und einbezogen werden können. Das Vorgehen entspricht zudem der Leitorientierung der 
Stadt Münster nach dem „Integrierten Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingkonzept Münster 
(ISM)“: Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi-
ckeln: mit […] Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft.1 Es entspricht 
weiterhin vor allem dem fünften, sechsten und neunten Amtsziel des Amtes für Kinder, Jugendli-
che und Familien, welche als strategische und fachliche Orientierung für die Kinder- und Jugend-
hilfe dienen: 
 Amtsziel 5 - Partizipation 
Wir möchten mit Familien gemeinsame Wege beschreiten, um sie stärker mit ihren Wün-
schen und Interessen in die Ausgestaltung von Hilfeprogrammen oder Projekten einzubin-
den. 
 Amtsziel 6 - Chancengleichheit 
Wir setzen uns dafür ein, dass alle Familien gleiche Chancen haben. Wir wollen die In-
tegration von benachteiligten Kindern und Jugendlichen fördern. 
 Amtsziel 9 - Bildung ermöglichen - Leben lernen 
Durch Erziehung, Bildung und Betreuung fördern wir Kinder Jugendliche und Familien. Wir 
begleiten sie frühzeitig und kontinuierlich in ihren Bildungsbiografien - in der Familie, in der 
Kindertagesbetreuung, in der Schule sowie in Ausbildung und Beruf. Durch vielfältige An-
gebote, wie Eltern-, Familien- und Jugendbildung, sichern wir gleiche Bildungschancen 
von Geburt an. 
 
 
 
 
 
 
 
 
                                                 
1 Beschlussvorlage V/0118/2004: Integriertes Stadtentwicklungs - und Stadtmarketingkonzept Münster (ISM) 
Münster-Profil, Leitorientierungen und Leitprojekte

Finanzierung 
Produktgruppe: 601 Tagesbetreuung für Kinder 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja x Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja x Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
x überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
x vollständig 
freiwillig 
§4 Abs. 4 KiBiz Bedarfsplanung und Bedarfsermittlung: Um den örtlichen Bedarf an Plätzen nach 
Zahl, Art und Ausgestaltung unter Berücksichtigung der Wünsche, Bedürfnisse und Interessen zu 
ermitteln, sollen neben demografischen Modellrechnungen oder anderen Verfahren, auch gerade 
im Hinblick auf benötigte Öffnungs- und Betreuungszeiten, turnusmäßig Befragungen von Eltern 
erfolgen. 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Münster gehört zu den am stärksten wachsenden Städten in Nordrhein-Westfalen. Nach aktuellen 
städtischen Vorausberechnungen könnte die Bevölkerung bis 2030 auf 334.774 Einwohner stei-
gen. Im Bereich der u3-Kinder wird eine Zunahme von 740 Kindern und im Bereich der ü3-Kinder 
eine Zunahme von 767 Kindern prognostiziert (V/0549/2021).  
Die demographische Entwicklung der Stadt Münster ist ein grundlegender Bestandteil der Kita-
ausbauplanung.  
 
Alle Maßnahmen zum Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder orientieren sich an der kleinräumi-
gen Bevölkerungsprognose der Stadt Münster und sind darauf ausgerichtet, eine familienfreundli-
che Stadtentwicklung zu fördern. Dazu tragen insbesondere die bedarfsgerechte Schaffung von 
Kitaplätzen zur Erfüllung des Rechtsanspruchs für ü3-Kinder und der Ausbau von u3-Plätzen bei. 
Den Familien sollen Kitas mit verschiedenen pädagogischen Schwerpunkten zur Verfügung ste-
hen. 
 
Im Rahmen der unterschiedlichen Arbeitsfelder der Kindertagesbetreuung werden wichtige As-
pekte wie Barrierefreiheit, Inklusion, Sprachförderung und Qualifizierung differenziert berücksich-
tigt und unterstützen eine familienfreundliche Entwicklung in Münster. Weiterhin steht der Ausbau 
von Kindertagesbetreuungsangeboten im Einklang mit der Ausrichtung Münsters als führender 
Wirtschaftsstandort.

Beratungsverlauf (3)

04.05.2023 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 6.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.06.2023 Ausschuss für Gleichstellung
TOP 6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.06.2023 Integrationsrat
TOP 3.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Hansaplatz
  • Kinderhaus 41
  • Pluggendorf
  • Neutor
  • Düesberg

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0096/2023
Typ
Vorlagen
Datum
15.02.2023
Erstellt
09.02.2023 13:11