V/0760/2010
Gräftenanlage Haus Rüschhaus
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Anlage V177.21_Lageplan
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Beschlussvorlage
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V/0760/2010 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Grünflächen und Umweltschutz Betrifft Gräftenanlage Haus Rüschhaus Herstellung der Ufersicherung - Baubeschluss Beratungsfolge 04.11.2010 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung 16.11.2010 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Der Planung und Bauausführung der Ufersicherung der Gräfte am Haus Rüschhaus wird gemäß der Planung des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz (Plan Nr. V 177.21) zugestimmt. II. Finanzielle Auswirkungen Teilfinanzplan – Auszahlungen Nr. Bezeichnung Haus h.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 1301 Grün- und Freiflächen Investitionsmaßnahme 4710 Sanierung Gräfte Haus Rüschhaus 2010 2011 20.000 450.000 ) Insgesamt: 470.000 Teilergebnisplan – Aufwendungen Nr. Bezeichnung Haus h.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 1301 Grün- und Freiflächen Teilergebnisplan (Zei- le) 13 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 14 Bilanzielle Abschreibun- gen 2011 ff 18.800 Unterhaltungsauf- wand bleibt unverän- dert Insgesamt: 18.800 Vorlagen-Nr.: V/0760/2010 Auskunft erteilt: Herr Determann Ruf: 492 67 40 E-Mail: Determann@stadt-muenster.de Datum: 20.10.2010 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0760/2010 Teilfinanzplan – Einzahlungen Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 1301 Grün- und Freiflächen Teilfinanzplan (Zeile) Förderzuschuss DBU (Deutsch Bundesstiftung Umweltschutz) Förderzuschuss Land NRW (Denkmalförderung) Investitionsmaßnahme 2011 2011 120.000 50.000 Bescheid erteilt Bescheid erteilt Insgesamt: 170.000 Teilergebnisplan - Erträge Nr. Bezeichnung Haus h.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 1301 Grün- und Freiflächen Teilergebnisplan (Zei- le) 02 Zuwendungen und allgemeine Umlagen 2012 ff 6.800 Auflösung von Sonderposten Insgesamt: 6.800 Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan bei der o. g. Produkt- gruppe veranschlagt. Begründung: Bisherige Vorlagen: Mit der Vorlage V/0458/2006 an den AUB wurde die Verwaltung im Frühling 2007 beauftragt: 1. ein Symposium zur Entwicklung einer modellhaften Ufersicherungsbauweise für die histori- sche Gräftenanlage „Haus Rüschhaus“ durchzuführen; 2. die Planung zur Erneuerung der Gräfte „Haus Rüschhaus“ mit dem Ziel, eine förderfähige Sanierungslösung herbeizuführen, weiter zu verfolgen; 3. bei der Deutschen Stiftung Umweltschutz (DBU) einen Förderantrag zu stellen; 4. eine Finanzierung unter Berücksichtigung der zu erwartetenden Fördermittel aufzustellen. Die Durchführung der Sanierung steht unter dem Vorbehalt, dass die Finanzierung im jew. gültigen HH.Plan gesichert ist; In der Berichtsvorlage V/0575/2009 wurden die parlamentarischen Gremien über den Sachstand an der Gräfte am Haus Rüschhaus informiert. Es wurde eine durch umfangreiche Abstimmungs- verfahren erarbeitete Sanierungsmethode vorgestellt. Zwischenzeitlich sind die damals vorgestellten Überlegungen zur Ausführungsreife entwickelt wor- den. Gemäß dieser Planungen sollen die Arbeiten jetzt durchgeführt werden. In der Vorlage wurde auch von anstehenden Förderanfragen berichtet. - 3 - V/0760/2010 Förderbescheide: Zur Finanzierung der Maßnahme wurden zwei Förderanträge gestellt. Von beiden Fördergebern wird die Maßnahme als förderwürdig angesehen und entsprechend unterstützt. Das Land Nordrhein-Westfalen hat eine feste Zusage für Landesmittel - Denkmalförderung – in Höhe von 50.000,- für das Jahr 2011 gegeben. Es besteht evtl. die Möglichkeit, weitere Mittel in gleicher Höhe für das Jahr 2012 zu beantragen. Entsprechende Anträge wurden bereits gestellt. Ein Baubeginn entsprechend der bestehenden Zusagen ist nicht förderschädlich, da es sich um eine Anschlussförderung handeln würde. Die Deutsche Bundesstiftung Umweltschutz (DBU) hat eine Förderzusage in Höhe von 120.000,-€ gegeben. Die Mittel können entsprechend des Baufortschrittes in mehreren Raten abgerufen wer- den. Es liegen somit Förderbescheide über eine Gesamtsumme von 170.000,-€ vor. Arbeitsablauf: Die Arbeiten sollen im Wesentlichen über die Gräfte stattfinden. Zuerst wird der auf dem Grund liegende Schlamm mit einem Saugbagger abgesaugt und auf einer Wiese ca. 70 m westlich der Gräfte zur Vortrocknung aufgeschwemmt. Im Anschluss sollen schwimmende Pontons auf die Gräfte aufgesetzt werden. Auf diesen stehen dann die erforderlichen kleineren Baumaschinen. Mit ihnen soll die bestehende Einfassung de- montiert, das Uferprofil neu erstellt, die neue Ufersicherung eingebracht und schließlich auch die Steinschüttung auf dem Grund aufgeschüttet werden. Ziel des Arbeitsablaufes besteht darin, den bestehenden eingewachsenen Barockgarten möglichst wenig zu schädigen. Arbeitsumfang: 3.000 m² Wasserfläche entschlammen 840 m Ufersicherung Stahl-Holz-Bauweise herstellen 1.700 m² Uferbereiche in Rasenböschungen herstellen 2.500 m² Gräftensohle mit Wasserbauschotter sichern 1.000 m² Wegeflächen überarbeiten Weiterer Ablauf / Bauzeiten: Ausschreibungsveröffentlichung: 04.12.2010 Auftragsvergabe: Januar 2011 Baubeginn: März 2011 Fertigstellung: Oktober 2011 i.V. gez. Thomas Paal Stadtrat Anlagen: Lageplan Gesamtübersicht
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- An der Gräfte
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0760/2010
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 13.10.2010
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37