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0004/2025/1

Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 20. März 2025

Mitteilung Ausschuss 21.03.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 25.03.2025, TOP 9.2

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Sachstandsbericht

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Mitteilung Ausschuss

460 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 21.03.2025 
 0004/2025/1 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 24.03.2025 
Ausschuss Kunst und Kultur 25.03.2025 
 
Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums 
(RGM) - Stand 20. März 2025 
Der Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Mu-
seums (RGM), Stand 20. März 2025, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.   
 
Gez. Greitemann

Anlage 1 - Sachstandsbericht

9878 Zeichen

Generalinstandsetzung 
Römisch-Germanisches Museum 
Sachstandsbericht f. d.  Bauausschuss am 24.03.  u. d. Ausschuss für Kunst & Kultur am 25.03. 2025 
Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum (RGM) 
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Köln, Roncalliplatz 4 
Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 
Planungszeit: 2021 - 2025 
Bauzeit Hauptmaßnahme: 2026 - 2028  (museale Einrichtung bis 2029) 
Projektbeschreibung: 
2. Termine 
Meilensteine: 
Planungsbeschluss  (1767/2017) 07/2017      Beauftragung Schutz Großexponate III/2022      
Baubeschluss NM Decke DBH und Trafo (0244/2022) 03/2022      Beauftragung Sanierung DBH/Trafo            II/2022      
Weiterplanungs- und Baubeschluss f. vorg. Maßnahmen III/2022      Beauftragung Ausbau restlicher Exponate              I/2023       
Baubeginn vorgezogener Rückbau II/2023      Beauftragung Rückbau              I/2023       
Haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates III/2023      Beauftragung Umbau BE-Fläche          IV/2023      
Präsentation Ausstellungskonzept III/2023     
Baubeschluss Hauptmaßnahme I/2024     
Einreichung Bauantrag II/2024    ✓ 
Abschluss LP3 Ausstellungsplanung IV/2024    ✓ 
Baubeginn Hauptmaßnahme I/2026 Beauftragung Generalunter nehmer III/2025 
Beauftragung Musealer Ausbau II/2026 
Auszug aus dem Rahmenterminplan: Stand Februar  2025 
Stand: 20.03.2025 
Index: 03 
Das Römisch- Germanische Museum wurde 1974 fertiggestellt. Nach fast 
50 Nutzungsjahren ist der Zustand von Gebäude und Haustechnik 
dringend sanierungsbedürftig und muss u.a. heutigen (Energie) 
Standards angepasst werden. 
Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen werden dringend erforderliche 
Abdichtungsarbeiten auf dem Roncalliplatz (Dombauhütte DBH und 
Domplateau) durchgeführt. 
Das Museumsgebäude besteht aus einem zweigeschossigen Neubau, der 
auf einem Bunker aus dem Jahre 1940/41 gegründet wurde und mit 
diesem eine Gebäudeeinheit bildet. Ende 2016 wurde das Gebäude 
unter Denkmalschutz gestellt. 
Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 
Soll Q3 2021 - Q4 2022 
Ist Q3 2021 - Q2 2025 
Soll Q3 2022 - Q3 2023 
Ist Q3 2022 - Q1 2024 
Soll Q2 2021 - Q1 2023 
Ist Q2 2021 - Q4 2023 
Soll Q4 2022 - Q1 2026 
Ist Q2 2023 - Q1 2026 
Soll Q4 2025 - Q3 2029 
Ist 
Sanierung DBH 
vorgezogener Rückbau 
Planung bis Baubeschluss 
Ausführungsvorbereitung 
Bauausführung 
Hauptmaßnahme, incl. 
Musealer Ausbau 
2026 2027 2028 2029 2021 2022 2023 2024 2025 
1 von 3

Generalinstandsetzung 
Römisch-Germanisches Museum 
Sachstandsbericht f. d.  Bauausschuss am 24.03.  u. d. Ausschuss für Kunst & Kultur am 25.03. 2025 
Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum (RGM) 
Stand: 20.03.2025 
Index: 03 
3. Kosten 
Kostenberechnung LPH3, Dezember 2023 
Generalsanierung RGM 
KG 200-900 113.969.913 €
Risikokosten 26.070.482 €
GU-Zuschlag und Baupreissteigerung 29.233.384 €
Gesamtsumme incl. Risikokosten (brutto) 169.273.779 €
Planungsbeschluss 11. Juli 2017, 
Baubeschluss Nebenmaßnahme Decke Dombauhütte vom 17. März 2022 
Weiterplanungs- und Baubeschluss für vorgezogene Maßnahmen vom 19.09.2022 
Haushaltsrechtlicher Unterrichtung des Rates vom 07.09.2023 
Baubeschluss vom 06.02.2024 
Budget bis LP 9 der Gesamtmaßnahme: 169 Mio. €
Finanzierungsanteil Stadt Köln : 
darin enthalten ist: 
Baubudget Decke Dombauhütte: 5,6 Mio. €
Finanzierungsanteil Stadt Köln: in Klärung 
zuzüglich: 
Kosten musealer Bedarf: 8,0 Mio. €
4. Risiken 
Grün 
Gelb 
Rot 
1
2 Änderung der Planung durch Nutzer 
3 Gesetzliche Änderungen 
4 Insolvenzen 
5 Mangelhafte Fremdleistungen 
6 Genehmigungsverfahren 
7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen wegen zu hoher Angebotspreise oder fehlender Angebote) 
8 Marktrisiko 
9 Abbau von Exponaten (komplexe Demontage, aufwendig e technische Umsetzung) 
10 Einlagerung von Exponaten (Folge der komplexen Dem ontage) 
11 Schnittstelle Verbindungsgang (technische Machbark eit, Aufwand, Absprachen, unterschiedlicher Baubegi nn) 
10 Ergebnisse Bestandsuntersuchungen 
11 Statische Ertüchtigungen 
12 Denkmalschutzauflagen 
13 Urheberrecht, Röcke / Renner 
Baugrund (Schadstoffe, Ver- und Entsorgungsleitungen, Konstruktion der Bauteile im Untergrund, DBH, Trafo und TG) 
Außerdem enthalten ist das 
Baubudget des vorgezogenen 
Rückbaus 
100% 
Projektbudget 
169.000.000 € 
Verfügt 
28.222.849 € 
Zahlungsstand 
19.107.404 € 
€-
€20.000.000 
€40.000.000 
€60.000.000 
€80.000.000 
€100.000.000 
€120.000.000 
€140.000.000 
€160.000.000 
€180.000.000 
Projektbudget Verfügt Zahlungsstand 
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive 
fortgeschrieben und bewertet. 
Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 3) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
2 von 3

Generalinstandsetzung 
Römisch-Germanisches Museum 
Sachstandsbericht f. d.  Bauausschuss am 24.03.  u. d. Ausschuss für Kunst & Kultur am 25.03. 2025 
Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum (RGM) 
Stand: 20.03.2025 
Index: 03 
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe: 
Ausführung: 
Kosten: 
Termine: 
   Nächste Schritte: 
Abschluss Leistungsphase 3 offen 
Beauftragung Generalunternehmer 
       planmäßig 
       mittleres Risiko 
       hohes Risiko 
III/2025 offen 
I/2025 
Das Projekt befindet sich derzeit in der qualitativen Überarbeitung der Leistungsphase 3, Entwurf. Die Prüfung und Freigabe der 
Planungsunterlagen musste aufgrund ausstehender Überarbeitung seitens der Planer erneut verschoben werden und wird 
vorraussichtlich dieses Quartal abgeschlossen. Nachdem auch in der wiederholten Überarbeitung der Planung der LP3 Mängel 
erkennbar wurden, nimmt die Stadt von einer weiteren Zusammenarbeit mit dem bisherigen Generalplaner Abstand. Die noch 
vorhandenen Planungslücken werden derzeit von neuen Fachplanern parallel zur Erstellung der funktionalen 
Leistungsbeschreibung geschlossen. Durch die Überschneidung von Leistungsphasen kann eine erneute Zeitverzögerung 
verhindert werden und das Ziel einer Vergabe an einen Generalunternehmer im 3. Quartal 2025 bleibt realistisch.  Die Einreichung 
des Bauantrags, Leistungsphase 4, ist im zweiten Quartal 2024 erfolgt. Die Submission des Interessenbekundungsverfahren 
(1.Stufe) für die Vergabe der GU-Leistung ist im Januar 2025 erfolgt. 
Das Risiko wird als mittleres Risiko eingestuft. 
Die Kostenberechnung zur LPH 3 liegt vor. Die Gesamtkostenprognose inklusive Risiko, Nebenkosten, zusätzliche Kosten des 
Museums und eines GU- Zuschlags liegt bei 177 Mio. EUR brutto. Von den 177 Mio. EUR brutto Gesamtkosten sind ca. 8 Mio. EUR 
brutto für die Restaurierung und Herrichtung der Exponate der zukünftigen Austellung, für deren Transport und Handling, für die 
inhaltliche Vorbereitung von Ausstellungsmedien und Vermittlungswerkzeugen sowie für die Herstellung haptischer Modelle 
vorgesehen. Zurzeit ist keine Kostenerhöhung zu erwarten, da derartige Planerkosten für Wiederholungsleistungen im Risikobudget 
frühzeitig berücksichtigt wurden. 
1. Sachstand DBH und Trafostation 
Im BA2 wurde ebenfalls erhöhter Sanierungsaufwand bekannt, nachdem die Freilegung der tragenden Decke erfolgt war. Nach 
aktuellen Planungen soll der BA2 bis zum II. Quartal 2025 abgeschlossen sein und für den öffentlichen Verkehr wieder geöffnet 
werden. Die aktuellste zeitliche Verschiebung von weiteren 6 Monaten entsteht im Wesentlichen durch die Anforderungen der 
Hohen Domkirche, die Baumaßnahme im laufenden Betrieb durchzuführen. 
2. Sachstand Generalinstandsetzung 
Erst nach erfolgtem Vergabeverfahren kann der Baubeginn und die Bauzeit konkret terminiert  werden. Derzeit ist von einer 
Baufertigstellung im dritten Quartal 2028 auszugehen. Nachfolgend kann der museale Ausbau, mit Einbringung der Exponate und 
deren Medien, beginnen. 
Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet. 
1. Sachstand Decke DBH und Trafostation 
Die Sanierung der Decke der Dombauhütte und der Trafostation (vorgezogene Maßnahme) befindet sich nach wie vor in der 
Ausführung, Leistungsphase 8. Erst nach Freilegung der Tragstruktur konnten umfängliche Untersuchungen durchgeführt werden . 
Diese haben gezeigt, dass die  komplette Deckenstruktur aufwändig statisch verstärkt werden muss. Dies erfolgt mittels Einfügen 
von Betonbalken in jede einzelne Pappröhre. Um den Betrieb der DBH weiter zu ermöglichen, wurde die Sanierung so strukturiert, 
dass jeweils nur ein Teil der  Werkstätten gesperrt werden, die übrigen in Funktion bleiben können. Dies führte zwar zu einer 
erheblichen Bauzeitverlängerung, schränkt jedoch die Funktion der DBH, dies ist Bedingung, nur in einem vertretbaren Maße ein. 
Der Baufortschritt der Decke über DBH verläuft nun nach Plan und der Fertigstellungstermin im Juni diesen Jahres kann gehalten 
werden. Die Verhandlungen mit der Hohen Domkirche zur Kostenteilung werden fortgeführt. 
2. Sachstand vorgezogener Rückbau 
Der Rückbau im Innenbereich des Museums (inkl. der Schadstoffe) ist seit dem 1. Quartal 2024 abgeschlossen. In der Interimszeit, 
also nach Fertigstellung des Rückbaus bis zum Baubeginn der Hauptmaßnahme, wurden weitere Arbeiten, wie zum Beispiel der 
Rückbau des Estrichs im Obergeschoss, durchgeführt. Die Baustelleneinrichtungsfläche wurde für die Interimszeit  umgebaut und 
der Bauzaun mit einem für den Bürger ansprechenden Layout gestaltet.  Durch Insolvenz des operativen Baulogistikers musste die 
Leistung kurzfristig neu ausgeschrieben und vergeben werden. Die Übernahme der ausführenden Firma erfolgte über den 
Jahreswechsel, eine lückenlose Sicherung der Baustelle konnte erfolgreich bewerkstelligt werden. Der vorgezogene Rückbau incl. 
der weiteren Interimsmaßnahmen gilt somit als abgeschlossen. 
Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet. 
Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet. 
3 von 3

Beratungsverlauf (2)

24.03.2025 Bauausschuss
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.03.2025 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0004/2025/1
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
21.03.2025
Erstellt
20.01.2025 14:25