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AN/0819/2018

Berücksichtigung allergologischer Kriterien bei Baumpflanzungen

SPD Anfrage nach § 4 24.05.2018

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 29.05.2018, TOP 1.5

SPD Anfrage nach § 4

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SPD Anfrage nach § 4

2334 Zeichen

An den  
Vorsitzenden 
des Ausschusses für Umwelt und Grün 
Herrn Rafael Struwe 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 24.05.2018  
 
AN/0819/2018 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für Umwelt und Grün 29.05.2018 
 
Berücksichtigung allergologischer Kriterien bei Baumpflanzungen 
Sehr geehrter Herr Vorsitzender, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
für viele Menschen bedeutet der Frühlingsbeginn keine ungetrübte Freude. Etwa ab Anfang 
März nimmt die Pollenkonzentration der frühblühenden Bäume Hasel, Erle, Pappel und Birke 
zu und löst bei Betroffenen zum Teil heftige allergische Reaktionen aus. Dabei gelten Bir-
kenpollen als besonders aggressive Allergene. Keine Pflanze gibt mehr Pollen an die Um-
welt ab als Birken. Bis zum Sommer ist es Allergikern kaum möglich sich zu schützen, da die 
Pollen auch mit Leichtigkeit in die häuslichen Räumlichkeiten gelangen können. 
 
Auch Erlen- und Haselpollen gelten als sehr aggressiv und sind wie Pappelpollen häufige 
Allergieauslöser. Gerade in Großstädten wie Köln kann die Pollenkonzentration ein Vielfa-
ches der Konzentration in ländlichen Bereichen betragen. Dies gilt insbesondere auch für 
Bereiche mit hohem Verkehrsaufkommen und starker Luftverunreinigung.  
 
Für die Betroffenen bedeutet ihr Allergieleiden neben den gesundheitlichen Beeinträchti-
gungen eine erhebliche Einschränkung ihrer Lebensqualität. 
  
Die SPD-Fraktion bittet in diesem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen: 
 
1. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, durch geeignete Maßnahmen zu einer Ver-
ringerung der Pollenkonzentration bei als besonders allergieauslösenden Baumarten 
beizutragen? 
 
2. Werden bei der Auswahl geeigneter Baumarten auch allergologische Kriterien berück-
sichtigt?

- 2 - 
 
3. Ist aus Sicht der Verwaltung ein Verzicht auf besonders allergieauslösende Baumarten 
bei Nachpflanzungen im Bestand sowie bei Neupflanzungen ein gangbarer Weg zur 
Eindämmung des Allergierisikos? 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Dr. Barbara Lübbecke 
SPD-Fraktionsgeschäftsführerin

Beratungsverlauf (1)

29.05.2018 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 1.5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

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Details

Aktenzeichen
AN/0819/2018
Typ
SPD Anfrage nach § 4
Datum
24.05.2018
Erstellt
24.05.2018 11:12