Mandari Insight

3514/2017

Erweiterungsbau mit Kammermusiksaal für das Humboldtgymnasium Kartäuserwall 40 in 50678 Köln-Altstadt/Süd – Beschluss über Mehrausgaben gemäß §13 Abs 4 Satz 2 der Betriebsatzung der Gebäudewirtschaft in Verbindung mit §16 Abs 5 Satz 1 der Eigenbetrie

Beschlussvorlage Ausschuss 21.03.2018

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft, Sitzung am 23.04.2018, TOP 4.1

Beschlussvorlage Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

5623 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 
 3514/2017 
Freigabedatum 
21.03.2018  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Erweiterungsbau mit Kammermusiksaal für das Humboldtgymnasium Kartäuserwall 40 in 
50678 Köln-Altstadt/Süd – Beschluss über Mehrausgaben gemäß §13 Abs 4 Satz 2 der 
Betriebsatzung der Gebäudewirtschaft in Verbindung mit §16 Abs 5 Satz 1 der 
Eigenbetriebsverordnung NRW (EigVO NRW) 
Beschlussorgan 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft der Stadt Köln nimmt die erwarteten Mehrausgaben ge-
genüber der Kostenberechnung von 2012 in Höhe von rund 5.200.000 € für den Erweiterungsbau mit 
Kammermusiksaal für das Humboldtgymnasium Kartäuserwall 40 in 50678 Köln-Altstadt/Süd zur 
Kenntnis und stimmt einer Fortführung der Baumaßnahme zu. 
Die Gesamtkosten für den Erweiterungsbau mit Kammermusiksaal für das Humboldtgymnasium be-
tragen nunmehr 17.600.000 € statt 12.409.000 €. 
Die erforderlichen Mittel sollen aus dem Flächenverrechnungspreis generiert werden. 
 
Alternativen: 
Das Projekt befindet sich im Bau. Einsparpotentiale wurden bereits in den Planungsphasen zuvor 
berücksichtigt. Eine Alternative steht nicht zur Verfügung. 
 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 23.04.2018

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Der Rat hat in seiner Sitzung vom 05.09.2013 den Baubeschluss zur Baumaßnahme 
Erweiterungsbau mit Kammermusiksaal für das Humboldtgymnasium Kartäuserwall 40 in 
50678 Köln-Altstadt/Süd nach Passivhausstandard (1426/2013/1) gefasst.  
 
Die vorliegende Planung ist aus einem europaweiten Wettbewerb hervorgegangen. Planungsgrund-
lage war zunächst die Energieeinsparverordnung (EnEV), dann Passivhausstandard. 
Die Kostenberechnung wurde mit Schreiben vom 25.07.2012 durch das Rechnungsprüfungsamt in 
Höhe von 12.500.000 € genehmigt. Die Kosten enthalten keine Baukostenindexierung. Ein Kostenan-
satz für Risiken wurde nicht berücksichtigt. 
  
Nach Klärung der Kölner Passivhausanforderungen mit den beteiligten Ämtern und der Politik erfolgte 
der Baubeschluss am 05.09.2013 in Passivhausstandard. Ab Januar 2014 konnte die Ausführungs-
planung aufgenommen werden. Die Rohbauausschreibung wurde am 10.12.2015 vergeben, also 
circa 3 Jahre nach Erstellung der Kostenberechnung. Die letzten Ausschreibungen werden im Jahr 
2018 erfolgen. Nach aktuellem Terminplan ist eine Übergabe an den Nutzer für Ende März 2019 vor-
gesehen. 
 
Die voraussichtlichen Kosten der Maßnahme müssen aufgrund folgender Aspekte angepasst werden: 
 
 Preissteigerungsindex von Oktober 2012 bis Oktober 2018 
 Planungsfortschreibungen aufgrund baulicher Anforderungen aus geänderten aktuellen EU-
Normen und überarbeiteten Bau-, Qualitäts- und Ausstattungsstandards (BQA) 
 Veränderte Marktlage im Baubereich durch Niedrigzinspolitik der EU und völlige Auslastung 
der Baufirmen mit Aufträgen 
 Neue HOAI ab 2013 
 Planungsvertiefungen in der Leistungsphase 5 
 Mehraufwendungen für die Beauftragung einer externen Projektsteuerung 
 
Durch den Projektsteuerer Drees & Sommer wurden die Submissionsergebnisse und die angepass-
ten Prognosen für die bevorstehenden Submissionen der Ausbaugewerke als Grundlage für die Kos-
tenprognose der Baumaßnahme angesetzt. Die tatsächlich benötigten Mittel können von den prog-
nostizierten Kosten abweichen. 
 
Nach Auswertung der aktuellen Submissionsergebnisse der Hauptgewerke und Kostenprognose 
durch Drees & Sommer zeichnet sich ab, dass die genehmigten Kosten aus dem oben genannten 
Ratsbeschluss um ca. 26,0 % überschritten werden. Darüber hinaus wird durch die Projektsteuerung 
Drees & Sommer ein zusätzliches Risikobudget für Planungstiefe und Unvorhergesehenes sowie eine 
Anpassung der Nebenkosten von insgesamt 15 % empfohlen. 
 
Gemäß der durch den Projektsteuerer Drees & Sommer erstellten Kostenprognose vom 19.01.2018 
werden sich die Brutto-Gesamtkosten von 12.409.000 € auf rund 17.600.000 € erhöhen. Die Erhö-
hung schlüsselt sich wie folgt auf: 
           Bruttokosten 
 Mehrkosten vorbereitende Maßnahmen / Bodenrisiko = Ist      280.000 € 
 Mehrkosten Architektur-Gewerke = Prognose    2.675.000 € 
 Mehrkosten TGA-Gewerke = Prognose        600.000 € 
 Mehrkosten Außenanlagen = Prognose          90.000 € 
 Anpassung der Baunebenkosten wegen notwendiger Zusatz- 
leistungen von Fachingenieuren/Gutachter/Projektsteuerung von  
25 % auf 30 %        1.555.000 € 
  
erwartete Mehrkosten gegenüber Kostenberechnung von 2012 rund   5.200.000 €

3 
Die erwarteten Mehrkosten in Höhe von circa 41,0 % brutto entstehen durch: 
 Steigerung Baupreisindex 2012 bis 2017 / 2018    circa 26,0% brutto 
 Steigerung Planungstiefe Unvorhergesehenes/ Nebenkosten   circa 15,0% brutto 
 
Vorschläge zur Kostenreduzierung:  
Dem Gebäude liegt ein europaweiter Wettbewerb zugrunde. 
Während der weiterführenden Planung wurde besonderes Augenmerk auf eine funktionale nachhalti-
ge Bauweise, die Bauunterhaltung, sowie ein energetisches Konzept als Passivhaus gelegt. 
Einsparpotentiale wurden im Bereich der Planung bereits bedacht.  
Die vorliegende Planung wurde auf Basis der festgelegten Mindeststandards gemäß den BQA der 
Stadt Köln sowie den Schulbaurichtlinien erstellt. 
Deshalb sind keine weiteren Einsparungen möglich. 
 
Deckungsvorschläge: 
Die erforderlichen Mittel werden aus dem Flächenverrechnungspreis generiert.  
 
Alternativen: 
Das Projekt befindet sich im Bau. Einsparpotentiale wurden bereits in den Planungsphasen zuvor 
berücksichtigt. Eine Alternative steht nicht zur Verfügung.

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

1361 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
 
Vorlagen-Nummer 
3514/2017
Stand: 20.10.2025 
Sachstandsbericht  
Erweiterungsbau mit Kammermusiksaal für das Humboldtgymnasium Kartäuserwall 40 
in 50678 Köln-Altstadt/Süd – Beschluss über Mehrausgaben gemäß §13 Abs 4 Satz 2 
der Betriebsatzung der Gebäudewirtschaft in Verbindung mit §16 Abs 5 Satz 1 der 
Eigenbetriebsverordnung NRW (EigVO NRW) 
Beschluss:  
Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft der Stadt Köln nimmt die erwarteten Mehrausga-
ben gegenüber der Kostenberechnung von 2012 in Höhe von rund 5.200.000 € für den Erwei-
terungsbau mit Kammermusiksaal für das Humboldtgymnasium Kartäuserwall 40 in 50678 
Köln-Altstadt/Süd zur Kenntnis und stimmt einer Fortführung der Baumaßnahme zu. 
Die Gesamtkosten für den Erweiterungsbau mit Kammermusiksaal für das Humboldtgymna-
sium betragen nunmehr 17.600.000 € statt 12.409.000 €. 
Die erforderlichen Mittel sollen aus dem Flächenverrechnungspreis generiert werden. 
 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Die Inbetriebnahme ist am 28.08.2019 zum Schuljahresbeginn 2019/2020 erfolgt. 
Die Übergabe an das Objektcenter der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln zur Bauunterhaltung 
ist ebenfalls erfolgt. 
Das Projekt ist abgerechnet. 
Nächste Schritte: 
Keine.  
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
Entfällt.

Beratungsverlauf (1)

23.04.2018 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 4.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Kartäuserwall 40

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
3514/2017
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
21.03.2018
Erstellt
14.11.2017 14:44