A-W/0023/2017
Straßenbenennung im Stadtbezirk Münster-West
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Originalantrag
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A-WIOO23[20A1F Fraktion in der BÜNDNIS so m Bezirksvertretung DIE GRÜNEN ER” DIE LINKE. > Münster-West Fraktion in der BV West KREISVERBAND MÜNSTER. 3. Mai 2017 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezi Münster-West Herrn Stephan Brinktrine STADT MÜNSTER 04, MIA} 2017 kari Für Bürger- u. Pintsservios West Pantaleonplatz 7 Bezkksverwatu 48161 Münster Die Bezirksvertretung Münster-West möge beschließen: 1. Straßen, die im Stadtbezirk West nach Personen benannt werden, erhalten so lange Namen von Frauen, bis beide Geschlechter gleichermaßen bei Straßennamen repräsentiert sind. 2. Die Straßen im neu zu entwickelnden Oxford-Quartier werden nach weiblichen Opfern von Krieg und Gewalt benannt. Begründung: 1. Die Gleichstellung von Frauen in Öffentlichkeit und Gesellschaft ist seit vielen Jahren Ziel von Politik. Mithilfe von Quoten und Gleichstellungsbeauftragten versucht man dieses Ziel zu erreichen. Dem Artikel 3.2 des Grundgesetzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ wurde 1994 der Zusatz angefügt: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“ Nun ist die Benennung von Straßen kein Schritt zu tatsächlicher Gleichberechtigung, aber immerhin ein Symbol. Denn die Personen, nach denen Straßen benannt werden, erfahren auf diese Weise eine Ehrung. In den Stadtbezirken Gievenbeck und Sentrup etwa sind viele Straßen nach Männern benannt. Eine einzige Straße (eine kleine Gasse hinter der Fliednerstraße!) erhielt den Namen einer Frau: Nanda Habermann, Herausgeberin einer Zeitschrift, Buchhändlerin und KZ-Überlebende. Weitere Straßennamen, die sich an Frauen anlehnen, beziehen sich auf Heilige (Theresiengrund) oder allgemein Nonnen (Nünningweg, Nünningfeld). Insgesamt sind im Stadtbezirk West nur ca. 10 % der nach Personen benannten Straßen nach Frauen benannt, hingegen etwa 90 % nach Männern. Mit dem Antrag sollen Vereine und Institutionen, die Vorschläge für die Benennung von Straßen machen, dazu angeregt werden, aktiv nach Frauennamen zu suchen. 2. Die Benennung der Straßen im Oxford-Quartier nach Opfern von Krieg und Gewalt soll Teil der Erinnerungskultur dieses Viertels sein. Die ehemalige Kaserne aus der Zeit des Mitglieder der SPD-Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN/GAL Die LINKE Beate Kretzschmar, Vorsitzende Münster-West Hannes Draeger Stephan Brinktrine Anke Patlas, Vorsitzende Raimund Köster Kai Bleker Eike Kraut-Kleinschmidt Karina Kuschewski Nico Schmitz Brigitte von Schoenebeck ıl Fraktion in der BÜNDNIS 90 SPD Bezirksvertretung DIE GRÜNEN FT DIE LINKE. Münster-West __Fraktion in der BV West KREISVERBAND MÜNSTER Nationalsozialismus wird umgewidmet, umgebaut und in das Leben der Menschen integriert. Die Straßennamen sollen indes die Vergangenheit wach halten. Während rund um das Quartier die Straßen, sofern sie nach Personen benannt wurden, männliche Namensgeber haben (z. B. Franz Dieckmann, Adolf Ernst Schmedding, Heinrich Ebel, Josef Pieper, Johannes Gronowski, Alfred Hensen), sollen in dem neu gestalteten Quartier ausschließlich Straßen nach Frauen benannt werden - nicht zuletzt um diese Problematik bewusst zu machen. Gezeichnet: Für die Fraktion der SPD: Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Für Die Linke: Beate Kretzschmar Kai Bleker Hannes Draeger Stephan Brinktrine Karina Kuschewski Raimund Köster Anke Pallas Elke Kraut-Kleinschmidt Brigitte von Schonebeck Nico Schmitz Mitglieder der SPD-Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN/GAL Die LINKE Beate Kretzschmar, Vorsitzende Münster-West Hannes Draeger Stephan Brinktrine Anke Pallas, Vorsitzende Raimund Köster Kai Bieker Eike Kraut-Kleinschmidt Karina Kuschewski Nico Schmitz Brigitte von Schoenebeck
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungOrte (5)
- Fliednerstraße
- Nünningweg
- Theresiengrund
- Nünningfeld
- Schonebeck
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Details
- Aktenzeichen
- A-W/0023/2017
- Typ
- Antrag an die BV West
- Datum
- 08.05.2017
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37