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AN/0253/2025

Deutzer Hafenbahn für zukünftige rechtsrheinische Gürtelbahn erhalten

Gem. Antrag nach § 3 (SPD) 06.03.2025

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 13.05.2025, TOP 1.1

Gem. Antrag nach § 3 (SPD)

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Gem. Antrag nach § 3 (SPD)

4442 Zeichen

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Fraktion Die LINKE im Rat der Stadt Köln 
 
 
An Frau 
Oberbürgermeisterin Henriette Reker 
 
An den Vorsitzenden 
des Verkehrsausschusses  
Herrn Lino Hammer 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 06.03.2025 
 
AN/0253/2025 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Verkehrsausschuss 18.03.2025 
 
Deutzer Hafenbahn für zukünftige rechtsrheinische Gürtelbahn erhalten 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr V orsitzender, 
 
die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Antrag auf die T agesordnung der 
nächsten Sitzung des V erkehrsausschusses zu setzen. 
 
Die Hafen- und Güterverkehr Köln AG (HGK AG) hat die Strecke der Deutzer Hafenbahn mit 
Ausnahme des Bahnhofs Vingst bereits in der Vergangenheit stillgelegt und einen entspre-
chenden Prellbock auf der südlichen Seite des VW-Logistikzentrums gesetzt. Nun beabsichtigt 
die HGK AG als zuständiges Eisenbahninfrastrukturunternehmen eine endgültige Entwidmung 
(Freistellung) der Strecke. Nach einer solchen Entwidmung wäre eine spätere Nutzung der 
Trasse im Rahmen einer rechtsrheinischen Verlängerung der Linie 13 oder einer anderen Linie 
(ÖPNV-Zielnetz Projekt E2a) mit hohen planungsrechtlichen Hürden verbunden oder, im Falle 
einer tatsächlichen Umnutzung, faktisch nicht mehr möglich. 
 
 
Beschluss: 
Der Verkehrsausschuss bittet die Verwaltung dringend, die Konsequenzen einer Entwidmung 
der Deutzer Hafenbahn im Abschnitt zwischen Poller Holzweg und der Müllergasse mit Blick 
auf das ÖPNV-Zielnetz und insbesondere die Vervollständigung der Gürtelstrecke (E2a) zu 
prüfen. Dem Ausschuss ist das Ergebnis noch vor der möglichen Freistellung binnen sechs 
Monaten vorzulegen.

- 2 - 
 
Sollte eine Entwidmung im Abschnitt zwischen Poller Holzweg und der Müllergasse anderen, 
möglicherweise sinnvollen Varianten des Projekts E2a nicht im Wege stehen, sind dem Aus-
schuss entsprechende alternative Trassierungen für das Projekt E2a zu skizzieren.  
Zusätzlich steht das Projekt E2a scheinbar in Konkurrenz zu Ausbauplänen der S-Bahn Köln. 
Daher wird die Verwaltung gebeten, über die weitere Entwicklung der gesamten Trasse der 
Deutzer Hafenbahn mit den Kölner Verkehrsbetrieben (KVB), dem zuständigen SPNV-Aufga-
benträger go.Rheinland und der HGK AG Gespräche über mögliche Zielkonflikte in der Tras-
senfindung zu führen.  
Erscheint eine Entwidmung im Abschnitt zwischen Poller Holzweg und der Müllergasse für die 
Durchführung des Projektes E2a schädlich, führt die Stadt Köln hierzu weitere Gespräche mit 
den KVB AG und der HGK AG mit dem Ziel, den entsprechenden Trassenabschnitt weiterhin 
für das ÖPNV-Zielnetz nutzbar zu halten. 
Die Einreichung des Freistellungsantrages durch die HGK AG sollte bis zur abgeschlossenen 
Prüfung zurückgestellt werden. Sollte der Trassenabschnitt freigestellt werden, obwohl er für 
eine Nutzung durch zukünftige Stadtbahnlinien in Frage kommt, ist der Streckenverlauf im 
Rahmen des kommunalen Planungsrechtes so lange und so weit zu sichern, bis eine solche 
Nutzung nicht mehr in Frage kommt. 
  
 
Begründung: 
Die V ollendung des Kölner Stadtbahngürtels ist gerade im Hinblick auf die Entlastung der stark 
belasteten Innenstadtstrecken sinnvoll und schafft im V ollausbau neue t angentiale 
V erbindungen zwischen den Stadtbezirken. Die Deutzer Hafenbahn im Abschnitt zwischen 
Poller Holzweg und der Müllergasse stellt hier eine direkte V erbindung zwischen dem Poller 
Rheinufer und dem Stadtteil Vingst her. Alternative Routenführungen sind denkbar, führen aber 
zu Umwegen und somit Reisezeitverlängerungen, die auch schädlich in der standardisierten 
Bewertung sind. Die Deutzer Hafenbahn erscheint somit zumindest als ein möglicher 
sinnvoller Baustein für eine zukünftige V erlängerung der Linie 13 oder einer anderen Linie. 
Deshalb wäre es nicht sinnvoll, die Trassen zunächst von Bahnbetriebszwecken freizustellen, 
um diese später mit aufwendigen Planfeststellungsverfahren wieder für den Bahnbetrieb 
nutzbar zu machen. Deshalb bitten die antragss tellenden Fraktionen um eine dringliche 
Prüfung dieser Sache und einen Austausch mit der HGK AG, um keine Fakten zu schaffen, 
die einer zukünftigen V erlängerung der Linie 13 im Wege stehen würden. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Thomas Breustedt    gez. Michael Weisenstein  
SPD-Fraktionsgeschäftsführer   Fraktionsgeschäftsführer Die LINKE

Beratungsverlauf (1)

13.05.2025 Verkehrsausschuss
TOP 1.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Müllergasse
  • Poller Holzweg

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Details

Aktenzeichen
AN/0253/2025
Typ
Gem. Antrag nach § 3 (SPD)
Datum
06.03.2025
Erstellt
06.03.2025 10:01