AN/0403/2017
Luftreinhalteplanung Stadt Köln
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SPD Änderungsantrag nach § 13 (1)
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An die Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses Frau Susana dos Santos Herrmann An den Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt und Grün Herrn Rafael Struwe Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 09.03.2017 AN/0403/2017 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Wirtschaftsausschuss 09.03.2017 Ausschuss für Umwelt und Grün 16.03.2017 Luftreinhalteplanung Stadt Köln Sehr geehrte Frau Vorsitzende dos Santos Herrmann, sehr geehrter Herr Vorsitzender Struwe, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, wir bitten Sie, folgenden Ergänzungsantrag zu Top 6.1 in die Tagesordnung der Sitzung des Wirtschaftsausschusses am 09.03.2017 und zu Top 4.2 in die Tagesordnung des Ausschus- ses für Umwelt und Grün am 16.03.2017 aufzunehmen: Beschluss: Der Wirtschaftsausschuss bzw. der Ausschuss für Umwelt und Grün empfiehlt dem Rat den Beschlussvorschlag der Verwaltung unter Ziffer 1 wie folgt zu ergänzen: Der Rat der Stadt Köln erkennt die dringende Notwendigkeit, die Schadstoffbelastung durch Stickstoffdioxid im Stadtgebiet unverzüglich zu senken, um die Kölner Bevölkerung effektiv vor Gesundheitsbeeinträchtigungen zu schützen. Dazu beauftragt er die Verwaltung mit der Erarbeitung und Vorlage eines umfassenden und abgestimmten Handlungskatalogs in Zusammenarbeit mit dem “Runden Tisch Luftreinhal- tung“ bis nach der Sommerpause. Kurzfristig realisierbare Maßnahmen sind im Vorgriff auf das Gesamtkonzept schnellstmöglich umzusetzen. In diesem Rahmen fordert der Rat die beteiligten Akteure auf, alle denkbaren Handlungsan- sätze und -alternativen zu nutzen, um großräumige (Diesel-)Fahrverbote und insbesondere eine City-Maut auf Kölner Stadtgebiet zu vermeiden. - 2 - Begründung: In Köln wird an verschiedenen Hot-Spots im gesamten Stadtgebiet, wie z.B. am Clevischen Ring, am Neumarkt, an der Justinianstraße oder auch in Weiden regelmäßig der geltende Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid überschritten. NRW-weit ist der Clevische Ring in Mülheim sogar trauriger Spitzenreiter. Dabei führen erhöhte Stickstoffdioxidbelastungen zu einer Vielzahl von Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen, vor denen wir die Kölnerinnen und Kölner nun endlich effektiv schützen müssen. Vor diesem Hintergrund liegen dem Rat und seinen Fachausschüssen bereits seit Septem- ber 2016 Dringlichkeitsanträge der SPD-Fraktion zur Erarbeitung eines umfassenden Hand- lungskatalogs mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen wie dem Ausbau des Umwelt- verbundes (also ÖPNV, Fußgänger- und Radverkehr), die bessere Verknüpfung der Ver- kehrsträger, Temporeduzierungen und umweltsensitive Ampelschaltungen vor. Desweiteren ist eine großräumige Umfahrung des (LKW-)Transitverkehrs sowie der Ausbau und Einsatz umweltfreundlicher Technologien wie der Einsatz von E-Bussen notwendig. Siehe dazu https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=63859&voselect=15178 und https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=63659&voselect=16929. Über die vorliegenden Ideen wurde bis heute in den Ratsgremien nicht entschieden. Gleich- zeitig ist der heutigen Berichterstattung zu entnehmen, dass die Verwaltung bereits die Um- setzung von Fahrverboten und insbesondere die Einführung einer City-Maut in Köln plant. Dies ist vor dem Hintergrund des angelaufenen Abstimmungsprozesses des Runden Tischs Luftreinhaltung nicht hinnehmbar. Wir fordern die Verwaltung deshalb auf, in Abstimmung mit den beteiligten Akteuren alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu nutzen, um die Einführung einer City-Maut in Köln unbedingt zu vermeiden. Eine pauschale Abgabe zur Einfahrt in die Kölner Innenstadt ist in höchstem Maße unsozial, da sie die Kölner Bevölkerung sowie Pendlerinnen und Pendler gleichermaßen pauschal und unabhängig von ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit, alternati- ven Mobilitätsangeboten und außerdem auch nicht verursachergerecht belastet. Gleichzeitig würde die Einführung einer City-Maut einen unverhältnismäßigen Verwaltungs- aufwand und Belastung der Kölner Wirtschaft bedeuten. Zudem ist nicht nachvollziehbar, inwieweit eine City-Maut zu einer Senkung der Schadstoffbelastung an den Hot-Spots au- ßerhalb der Kölner Innenstadt beitragen soll – im Gegenteil sind weitere Belastungen durch Verkehrsverlagerungen und entsprechende Verdrängungseffekte zu erwarten. Dies gilt es mit allen Mitteln zu verhindern. Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Barbara Lübbecke SPD-Fraktionsgeschäftsführerin
SPD Änderungsantrag nach § 13
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An die Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses Frau Susana dos Santos Herrmann An den Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt und Grün Herrn Rafael Struwe Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 09.03.2017 AN/0403/2017 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Wirtschaftsausschuss 09.03.2017 Ausschuss für Umwelt und Grün 16.03.2017 Verkehrsausschuss 21.03.2017 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 27.03.2017 Stadtentwicklungsausschuss 30.03.2017 Finanzausschuss 03.04.2017 Rat 04.04.2017 Luftreinhalteplanung Stadt Köln Sehr geehrte Frau Vorsitzende dos Santos Herrmann, sehr geehrter Herr Vorsitzender Struwe, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, wir bitten Sie, folgenden Ergänzungsantrag zu Top 6.1 in die Tagesordnung der Sitzung des Wirtschaftsausschusses am 09.03.2017 und zu Top 4.2 in die Tagesordnung des Ausschus- ses für Umwelt und Grün am 16.03.2017 aufzunehmen: Beschluss: Der Wirtschaftsausschuss bzw. der Ausschuss für Umwelt und Grün empfiehlt dem Rat den Beschlussvorschlag der Verwaltung unter Ziffer 1 wie folgt zu ergänzen: Der Rat der Stadt Köln erkennt die dringende Notwendigkeit, die Schadstoffbelastung durch Stickstoffdioxid im Stadtgebiet unverzüglich zu senken, um die Kölner Bevölkerung effektiv vor Gesundheitsbeeinträchtigungen zu schützen. - 2 - Dazu beauftragt er die Verwaltung mit der Erarbeitung und Vorlage eines umfassenden und abgestimmten Handlungskatalogs in Zusammenarbeit mit dem “Runden Tisch Luftreinhal- tung“ bis nach der Sommerpause. Kurzfristig realisierbare Maßnahmen sind im Vorgriff auf das Gesamtkonzept schnellstmöglich umzusetzen. In diesem Rahmen fordert der Rat die beteiligten Akteure auf, alle denkbaren Handlungsan- sätze und -alternativen zu nutzen, um großräumige (Diesel-)Fahrverbote und insbesondere eine City-Maut auf Kölner Stadtgebiet zu vermeiden. Begründung: In Köln wird an verschiedenen Hot-Spots im gesamten Stadtgebiet, wie z.B. am Clevischen Ring, am Neumarkt, an der Justinianstraße oder auch in Weiden regelmäßig der geltende Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid überschritten. NRW-weit ist der Clevische Ring in Mülheim sogar trauriger Spitzenreiter. Dabei führen erhöhte Stickstoffdioxidbelastungen zu einer Vielzahl von Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen, vor denen wir die Kölnerinnen und Kölner nun endlich effektiv schützen müssen. Vor diesem Hintergrund liegen dem Rat und seinen Fachausschüssen bereits seit Septem- ber 2016 Dringlichkeitsanträge der SPD-Fraktion zur Erarbeitung eines umfassenden Hand- lungskatalogs mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen wie dem Ausbau des Umwelt- verbundes (also ÖPNV, Fußgänger- und Radverkehr), die bessere Verknüpfung der Ver- kehrsträger, Temporeduzierungen und umweltsensitive Ampelschaltungen vor. Desweiteren ist eine großräumige Umfahrung des (LKW-)Transitverkehrs sowie der Ausbau und Einsatz umweltfreundlicher Technologien wie der Einsatz von E-Bussen notwendig. Siehe dazu https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=63859&voselect=15178 und https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=63659&voselect=16929. Über die vorliegenden Ideen wurde bis heute in den Ratsgremien nicht entschieden. Gleich- zeitig ist der heutigen Berichterstattung zu entnehmen, dass die Verwaltung bereits die Um- setzung von Fahrverboten und insbesondere die Einführung einer City-Maut in Köln plant. Dies ist vor dem Hintergrund des angelaufenen Abstimmungsprozesses des Runden Tischs Luftreinhaltung nicht hinnehmbar. Wir fordern die Verwaltung deshalb auf, in Abstimmung mit den beteiligten Akteuren alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu nutzen, um die Einführung einer City-Maut in Köln unbedingt zu vermeiden. Eine pauschale Abgabe zur Einfahrt in die Kölner Innenstadt ist in höchstem Maße unsozial, da sie die Kölner Bevölkerung sowie Pendlerinnen und Pendler gleichermaßen pauschal und unabhängig von ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit, alternati- ven Mobilitätsangeboten und außerdem auch nicht verursachergerecht belastet. Gleichzeitig würde die Einführung einer City-Maut einen unverhältnismäßigen Verwaltungs- aufwand und Belastung der Kölner Wirtschaft bedeuten. Zudem ist nicht nachvollziehbar, inwieweit eine City-Maut zu einer Senkung der Schadstoffbelastung an den Hot-Spots au- ßerhalb der Kölner Innenstadt beitragen soll – im Gegenteil sind weitere Belastungen durch Verkehrsverlagerungen und entsprechende Verdrängungseffekte zu erwarten. Dies gilt es mit allen Mitteln zu verhindern. Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Barbara Lübbecke SPD-Fraktionsgeschäftsführerin - 3 -
Beratungsverlauf (7)
Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
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Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
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Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0403/2017
- Typ
- SPD Änderungsantrag nach § 13
- Datum
- 09.03.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27