AN/0607/2023
Antrag zur Einrichtung einer Koordinationsstelle Erdbeben Türkei/Syrien
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Antrag Koordinierungsstelle Erdbeben
3020 Zeichen
Vorsitzendenrunde Integrationsrat 03.04.2023 An den Vorsitzenden des Integrationsrates An die Geschäftsstelle des Integrationsrates Herrn Andreas Vetter Antrag gem. § 4 der Geschäftsordnung des Integrationsrates Gremium Datum der Sitzung Integrationsrat 18.04.2023 Antrag zur Einrichtung einer Koordinationsstelle Erdbeben Türkei/Syrien Beschluss: Der Rat wird gebeten folgenden Beschluss zu fassen: „Der Rat bittet die Verwaltung eine Koordinationsstelle ‚Erdbeben Türkei/Syrien‘ einzurichten bei der alle Informationen zum Thema gesammelt, gebündelt und zur Verfügung gestellt, sowie evtl. weitere Bedarfe rechtzeitig erkannt und gemeldet werden.“ Begründung: Das furchtbare Erdbeben in der Türkei und Syrien welches eine Fläche so groß wie Deutsch- land betroffen und über 50.000 Todesopfer und unzählige Verletzte gefordert und viele Städ- te und Dörfer dem Erdboden gleich gemacht hat, beschäftigt in besonderer Weise die insge- samt 100.000 türkeistämmigen und syrischstämmigen Kölner*innen. Sie verfolgen dieses Thema über Social Media und türkisches/syrisches Fernsehen weiterhin sehr intensiv. Viele von ihnen sind bereit Angehörige aus dem Erdbebengebiet vorübergehend aufzuneh- men und haben sich mit spontanen Spenden etc. bereits engagiert. Bund, Land NRW und Stadt Köln haben mit Visaerleichterungen, steuerlichen Entlastungen, Beratungsangeboten auf das Erdbeben reagiert. Viele Interkulturelle Zentren und Migranten- organisationen engagieren sich sehr stark und organisieren Spendensammlungen und deren Transporte. Auch der Integrationsrat und die Oberbürgermeisterin hatten mit einer Presse- mitteilung zum Spenden aufgerufen. Es wird Jahrzehnte dauern, bis im Erdbebengebiet alles wieder aufgebaut ist. Die 100.000 o.g. Kölner*innen zahlen hier ihre Steuern und fragen sich, ob sich Köln in diesem Fall aus- reichend engagiert. Immer wieder wird die Parallele zur schnellen und unkomplizierten Hilfe für die ukrainischen Geflüchteten in Deutschland und die Ukraine gezogen. So wurde z.B. auch in Köln eine Pro- jektpartnerschaft für die Stadt Dnipro beschlossen, um humanitäre Hilfe zu leisten und ent- wicklungspolitische Zusammenarbeit zu initiieren. Verschiedene Maßnahmen wurden bereits umgesetzt. Zur Stärkung des Identifikationsgefühls dieser 100.000 türkei- und syrischstämmigen Köl- ner*innen mit unserer Stadt Köln, sowie für den Zusammenhalt in Köln ist es von großer Be- deutung, dass wir uns hier gemeinsam als Stadtgesellschaft Köln für die Erdebenopfer in der Türkei und Syrien engagieren. Des Weiteren ist es von großer Wichtigkeit, dass Informationen über das was Bund, Land und Köln hierzu anbieten und leisten, bei dieser Community und den Multiplikatoren Interkul- turelle Zentren und Migrantenorganisationen auch ankommt und realisiert wird, bzw. dass von ihnen formulierte neue Bedarfe erkannt und ausgewertet werden. Mit freundlichen Grüßen Tayfun Keltek, Anna Maria Klimaszewska-Golan, Ahmet Edis, John Akude, Malik Karaman,
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0607/2023
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 04.04.2023
- Erstellt
- 04.04.2023 16:31