Mandari Insight

V/0345/2007

Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren - Umsetzung der 2. Projektphase

Vorlagen 03.05.2007

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Nächste Beratung: Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien, Sitzung am 12.06.2007, TOP 6

Anlage 2 - Anzahl der o bis 6-jährigen

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Ansehen

Anlage3_Standorte Familienzentren 2007/2008

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Ansehen

Anlage 1 - Inhaltliche Anforderungen

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage 2 - Anzahl der o bis 6-jährigen

2020 Zeichen

Kopie von Anlage_ 2.XLS 
statistischer 
Bezirk 
ins- 
gesamt 0-5 J. Rang statistischer 
Bezirk insgesamt 0-5 J. Anlage 2 
51 Gievenbeck 17 133 1 323 1 95-97 Hiltrup 1 265 
95-97 Hiltrup 25 174 1 273 2 51 Gievenbeck 1 040 
62, 63 Kinderhaus 15 487  921 3 62, 63 Kinderhaus  767 
61 Coerde 9 843  762 4 61 Coerde  623 
81, 82 Gremmendf. 10 886  636 5 81, 82 Gremmendf.  587 
57 Roxel 7 811  498 6 87 Wolbeck  562 
71 Mauritz - Ost 9 659  486 7 57 Roxel  493 
27 Kreuz 10 853  483 8 86 Angelmodde  450 
87 Wolbeck 8 553  445 9 54 Mecklenbeck  449 
86 Angelmodde 7 480  433 10 71 Mauritz - Ost  447 
54 Mecklenbeck 8 990  422 11 46 Rumphorst  421 
46 Rumphorst 7 769  420 12 47 Uppenberg  371 
45 Mauritz - Mitte 9 399  419 13 91 Berg Fidel  364 
98 Amelsbüren 5 575  409 14 77 Handorf  362 
32 Geist 8 325  394 15 27 Kreuz  347 
47 Uppenberg 6 884  389 16 58 Nienberge  334 
77 Handorf 7 145  368 17 32 Geist  316 
91 Berg Fidel 5 617  365 18 56 Albachten  314 
56 Albachten 5 243  356 19 45 Mauritz - Mitte  298 
58 Nienberge 6 264  305 20 98 Amelsbüren  293 
34 Düesberg 6 450  300 21 34 Düesberg  287 
33 Schützenhof 6 458  289 22 52 Sentrup  240 
26 Schlachthof 4 538  272 23 31 Aaseestadt  239 
52 Sentrup 5 449  252 24 11-15 Altstadt  204 
22 Josef 7 252  224 25 22 Josef  191 
31 Aaseestadt 5 166  214 26 76 Gelmer - Dyckburg  178 
25 Mauritz - West 5 283  208 27 68 Sprakel  176 
24 Hansaplatz 5 901  203 28 33 Schützenhof  170 
44 Herz - Jesu 4 872  195 29 24 Hansaplatz  154 
11-15 Altstadt 7 441  180 30 26 Schlachthof  140 
76 Gelmer - Dyckburg 3 371  177 31 44 Herz - Jesu  140 
68 Sprakel 2 818  162 32 25 Mauritz - West  134 
28 Neutor 3 159  107 33 21 Pluggendorf  103 
21 Pluggendorf 3 479  91 34 28 Neutor  94 
29 Schloss 1 736  79 35 29 Schloss  59 
23 Bahnhof  898  21 36 23 Bahnhof  26 
43 Hafen  859  17 37 43 Hafen  23 
Stadt Münster 269 220 14 098 Stadt Münster 12 597 
Stand: 31.12.2006 Bevölkerungsentwicklungsprognose 2 015 
Stadt Münster / Amt 61 Informationsmanagement und Statistikdienststelle

Anlage3_Standorte Familienzentren 2007/2008

645 Zeichen

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AWO Stadtteilbüro Coerde
AWO Spielstube Coerde
Kath. KITA St. Michael III
KITA Lichtblick
Städt. KITA Hiltrup-West
Ev. Andreas-Kindergarten
Kath. Kindergarten St. Bernhard
Kath. KITA St. Michael II
KITA Katharinenstraße
Städt. KITA Killingstraße
Kath. Kindergarten Maria Aparecida
Tageseinrichtung Heilig Geist
AWO KITA Nerzweg
Fideles Kinderhaus St. Maximilian Kolbe
Janusz-Korczak-Haus
Mitte
West
Nord
Ost
Südost
Hiltrup
10.05.2007
M.1:100.000
Stand:
Stadt Münster,
bestehende Standorte
neue Standorte
Familienzentren
Standorte zum Kindergartenjahr 2007/2008
Standorte zum Kindergartenjahr 2007/2008
Familienzentren

Anlage 1 - Inhaltliche Anforderungen

1708 Zeichen

Anlage 1 
 
 
Übersicht über die inhaltlichen Anforderungen für Familienzentren 
 
 
 
1. Beratung und Unterstützung von Kindern und Famil ien  
(z.B. verfügt über ein Konzept, welches sicherstellt, dass bei Bedarf die Vermittlung von 
Familien zur Erziehungs-/ Familienberatung erfolgt und der Beratungsprozess begleitet 
wird). 
 
2. Familienbildung und Erziehungspartnerschaft 
(z.B. vermittelt den Zugang zu Angeboten der Eltern- und Familienbildung in der Umge- 
bung). 
 
3. Kindertagespflege 
(z.B. organisiert die Vermittlung von Kindertagespflegepersonen in Kooperation mit einem 
Partner bspw. örtliche Kindertagespflegebörse). 
 
4. Vereinbarkeit von Familie und Beruf 
(z.B. verfügt über Kenntnisse der Bedarfslage von Eltern, indem es bei der Anmeldung den 
zeitlichen Betreuungsbedarf von Eltern so abfragt, dass auch Bedarfe erfasst werden, die 
über die Öffnungszeiten der Einrichtungen hinausgehen). 
 
5. Sozialraumbezug 
(z.B. verfügt über Kenntnisse der sozialen Lage in seinem Umfeld) 
 
6. Kooperation und Organisation 
(z.B. verfügt über ein aktuelles Verzeichnis der Kooperationspartner, in der Anschriften, 
zentrale Ansprechpartner, Aufgaben und Leistungen der Kooperationspartner angegeben 
sind). 
 
7. Kommunikation 
(z.B. verfügt über einen aktuellen Flyer / Broschüre / Infoblatt mit Darstellung seines Ange- 
bots) 
 
8. Leistungsentwicklung und Selbstevaluation 
(z.B. verfügt über eine schriftliche Konzeption, die eine Darstellung über die Entwicklung 
zum Familienzentrum und über seine Angebote enthält). 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
(Auszug aus dem Schreiben des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des 
Landes Nordrhein-Westfalen vom 5.02.2007)

Beschlussvorlage

17927 Zeichen

V/0345/2007 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren - Umsetzung der 2. 
Projektphase zum Kindergartenjahr 2007/2008 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
12.06.2007 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Ausschuss stimmt zu, dass zum Kindergartenjahr 2007/2008 vorbehaltlich der Landes-
förderung weitere 9 Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren ausgebaut werden. 
 
2. Er stimmt dem Vorschlag der Verwaltung zu, von den insgesamt 15 eingegangenen Bewer-
bungen, folgende 9 Kindertageseinrichtungen zum Kindergartenjahr 2007/2008 auszuwählen: 
 
I. Bezirk Mitte: 1. Tageseinrichtung Heilig Geist (Kath. Kirchengemeinde 
   Heilig Geist), Geistviertel 
II. Bezirk West: 2. Verbund Kita St. Michael II und (Kath. Kirchengemeinde 
      St. Michael III St. Michael), Gievenbeck 
  3. Kita Lichtblick (Ev. Jugendhilfe Münster- 
   land), Gievenbeck 
  4. Kita Maria Aparecida (Kath. Kirchengemeinde 
   St. Anna), Mecklenbeck 
III. Bezirk Nord: 5. Kita Killingstraße (Stadt Münster), 
   Kinderhaus-West 
  6. Andreas-Kindergarten (Ev. Andreas-Kirchen- 
   gemeinde), Coerde 
  7. Verbund Kita Nerzweg, Spielstube (AWO Unterbezirk Münster- 
      Coerde und Stadtteilbüro Coerde Steinfurt), Coerde 
IV. Bezirk Südost: 8. Kita St. Bernhard (Kath. Kirchengemeinde 
   St. Bernhard), Angelmodde 
V. Bezirk Hiltrup: 9. Fideles Kinderhaus St. Maximilian (Kath. Kirchengemeinde 
      Kolbe St. Gottfried), Berg Fidel 
 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0345/2007 
Auskunft erteilt: 
Frau Kratz-Trutti 
Frau Herdes 
Ruf: 
492 51 30 
492 58 08 
E-Mail: 
KratzTrutti@stadt-muenster.de  
Datum: 
24.05.2007 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0345/2007 
 
3. Der Ausschuss nimmt zur Kenntnis, dass die Bewerbungen des Trägerverbundes in Handorf  
(Bezirk Ost) mit der ev. Kita Kinderbrücke, der kath. Kita St. Petronilla und der städt. Kita Am 
Juffernbach, des CVJM Münster in Roxel  (Bezirk West) mit dem Anne-Jakobi-Haus und die 
Bewerbung der Kita der kath. Kirchengemeinde St. Norbert in Coerde  (Bezirk Nord) für das 
Auswahlverfahren zum Kindergartenjahr 2008/2009 vorgeschlagen werden. Hierzu ergeht ein 
gesonderter Beschluss. 
 
4. Der Ausschuss nimmt darüber hinaus zur Kenntnis, dass in Münster in jährlichen Ausbau-
stufen bis zum Jahr 2012 insgesamt 41 Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren ausge-
baut werden.  
 
 
II. Kosten/Folgekosten 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass vorbehaltlich der Landesförderung (12.000 € jährlich pro 
Familienzentrum) keine Kosten und Folgekosten für den kommunalen Haushalt entstehen. 
 
 
Begründung: 
 
1. Ausgangslage
 
Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, weitere Tageseinrichtungen für Kinder zu Fa-
milienzentren auszubauen. Mit diesem Ausbau soll erreicht werden, dass Kinder und Eltern 
durch eine intensivere Bündelung der kinder- und familienorientierten Leistungen vor Ort ins-
gesamt mehr Unterstützung und Hilfen bei der Bewältigung der an sie gestellten Anforderun-
gen erhalten. 
Durch die Entwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren soll erreicht werden, 
dass Risiken und Problemlagen für das Aufwachsen von Kindern frühzeitig erkannt bzw. ver-
mieden werden, indem die erforderlichen Hilfen umfassend, zielgenau und unmittelbar den El-
tern zukommt. Die Kindertageseinrichtung soll über ihren bisherigen Auftrag hinaus (Erzie-
hung, Bildung und Betreuung) als Ort der Familienförderung wirken und zu einer Qualitätsstei-
gerung in der frühkindlichen Bildung und Förderung beitragen. Zu den zentralen Angeboten 
zählen die Weiterentwicklung der Betreuung (Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichern), 
Bildung (Frühkindliche Bildung, Sprachförderung und Familienbildung) und Beratung (Eltern 
bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungsaufgabe stärken). Die bestehenden Ressourcen und 
Angebote zur Förderung von Kindern und zur Unterstützung von Familien vor Ort (z. B. Famili-
enbildung, Familienberatung, Tagespflege) sollen gebündelt und stärker aufeinander abge-
stimmt werden. So soll sich die Kindertageseinrichtung zum Knotenpunkt eines Netzwerkes 
entwickeln, das Familien umfassend begleitet, berät und unterstützt. 
 
2. Stand der Entwicklungen des Pilotprojektes „Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen 
zu Familienzentren“ 
 
2.1 Erste Projektphase  
(bereits umgesetzte Pilotphase): 
In einer ersten Pilotphase vom 31.03.2006 bis 31.03.2007 sollte in jedem Jugendamtsbezirk 
mindestens eine Kindertageseinrichtung zu einem Familienzentrum weiter entwickelt werden. 
Insgesamt wurden im Mai 2006 insgesamt 251 Piloteinrichtungen vom Land NRW ausgewählt. 
In Münster wurden vo
m Land NRW die drei folgenden Kindertageseinrichtungen als „Familien-
zentren“ für die Pilotphase definiert:  
 
™ Bezirk Mitte: Kindertageseinrichtung Katharinenstraße  
(Sozialdienst katholischer Frauen), Hansaplatz

- 3 - 
V/0345/2007 
 
™ Bezirk Südost: Janusz-Korczak-Haus  
(Christlicher Verein junger Menschen), Gremmendorf 
 
™ Bezirk Hiltrup: Kindertageseinrichtung Hiltrup-West 
(Stadt Münster), Hiltrup-West 
 
Die drei Piloteinrichtungen in Münster decken un terschiedliche Sozialräume in drei verschiede-
nen Bezirken (Gremmendorf, Hiltrup-West und Hansaplatz) ab und sind von einer Vielfalt und 
Ausgewogenheit von Konzepten und Trägern geprägt.  
Unterstützt werden die ausgewählten Pilotprojekte durch intensive Beratung, Fortbildung und 
Evaluation durch das Institut für Soziale Arbeit in Münster. Der Umsetzungsstand aller am Pi-
lotprojekt beteiligten Kindertageseinrichtungen wird zum Ende der Pilotphase durch ein Güte-
siegelzertifizierungsverfahren überprüft. Mit der Vergabe des Gütesiegels soll dokumentiert 
werden, dass die jeweilige Tageseinrichtung di e Aufgaben eines Familienzentrums erfüllt und 
dabei bestimmte fachliche Standards einhält. Mit Erhalt des Gütesiegels sollen die Kinderta-
geseinrichtungen/Familienzentren einen zusätzlichen Landeszuschuss in Höhe von 12.000 € 
jährlich erhalten. Am Ende der Pilotphase werden darüber hinaus 25 Einrichtungen, die beson-
ders kreative, spannende und ungewöhnliche Entwicklungen durchlaufen haben, mit dem 
"Innovationspreis Familienzentrum NRW 2007" ausgezeichnet.  
 
2.2 Z
weite Projektphase  
 (Auswahl weiterer Familienzentren zum Kindergartenjahr 2007/2008):  
Mit Abschluss der ersten Pilotphase wurde zeitgleich landesweit mit der flächendeckenden 
Einführung von Familienzentren begonnen. Bis zum Jahr 2012 sollen sich in Nordrhein-
Westfalen insgesamt 3000 Tageseinrichtungen für Kinder zu Familienzentren weiter 
entwickeln. 
Für die Stadt Münster ist auf der Basis der Anzahl der Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren ein 
Schlüssel von insgesamt neun weiteren Familienzentren in 2007 vorgesehen. In weiteren 
jährlichen Ausbaustufen sollen in Münster bis 2012 insgesamt 41 Tageseinrichtungen
 für 
Kinder zu Familienzentren ausgebaut werden. Im Gegensatz zu der ersten Projektphase wurde 
die Verantwortung für die Festlegung der Standorte für die zweite Projektphase dem 
öffentlichen Jugendhilfeträger übertragen. Die Auswahl muss bis Ende Juni 2007 erfolgt sein. 
Ab dem 1. August 2007 erhalten die ausgewählten Einrichtungen pro Jahr zusätzlich 12.000 € 
als Entwicklungsförderung und werden zur Zertifizierung des Gütesiegels zugelassen. Die 
Zertifizierung hat innerhalb eines Jahres zu erfolgen.  
Im Auswahlverfahren wurden dabei von der Kommune die vom Land vorgegebenen Kriterien  
berücksichtigt: 
ƒ Inhaltliche Anforderungen für Familienzentren (Anlage 1) 
ƒ Angemessene regionale Verteilung 
ƒ Sicherstellung der Trägervielfalt 
 
Insgesamt haben sich 15 Kindertageseinrichtungen in Münster für die Weiterentwicklung zum 
Familienzentrum für das Kindergartenjahr 2007/2008 beworben. Bis zum 29.06.2007 muss 
dem zuständigen Ministerium mitgeteilt werden, welche Einrichtungen für die zweite 
Ausbaustufe ab dem kommenden Kindergartenjahr ausgewählt wurden. 
Für die Stadt Münster ist vorgesehen, dass von 2008 bis 2012 in jährlichen Ausbaustufen 
neben den dann bestehenden 12 Familienzentren weitere 29 Kindertageseinrichtungen an der 
Weiterentwicklung zu Familienzentren partizipieren, so dass sich nach Abschluss dieser 
Entwicklung stadtweit insgesamt 41 Familienzentren ausgebildet haben.

- 4 - 
V/0345/2007 
 
Auswahlverfahren: 
Insgesamt haben sich in Münster stadtweit 15 Kindertageseinrichtungen für die Weiterentwick-
lung zum Familienzentrum für das Kindergartenjahr 2007/2008 beworben. Die regionale Vertei-
lung der Bewerbungen stellt sich wie folgt dar: 
 
Eingegangene Bewerbungen: 
Bezirk Summe der 
Bewerbungen im 
Bezirk 
Stadtteil Bewerbung 
Kindertageseinrichtung 
Träger 
Geist Kita Heilig Geist Kath. KG Hl. Geist Mitte 
 
  2 
 Schützenh
of Kita Brüder-Grimm AWO Unterbezirk 
Münster-Steinfurt 
Kita Lichtblick 
 
Ev. Jugendhilfe 
Münsterland 
Verbund St. Michael II 
und St. Michael III 
Kath. KG  
St. Michael 
Gievenbeck 
Waldorfkindergarten  
Münster e.V. 
Waldorfkindergar-
ten Münster e.V. 
Mecklenbeck Kita Maria Aparecida Kath. KG St. Anna 
West   5 
Roxel Anne-Jakobi-Haus Christlicher Verein 
junger Menschen 
(CVJM) Münster 
Kita Nerzweg im Verbund 
mit Spielstube Coerde 
und Stadtteilbüro Coerde 
Trägerverbund 
AWO Unterbezirk 
Münster-Steinfurt 
Andreas-Kindergarten Ev. Andreas-KG 
Coerde 
Kita St. Norbert Kath. KG.  
St. Norbert 
Kinderhaus Kita Killingstraße   Stadt Münster 
Nord   5 
Sprakel Kita Bergmannshof Kindergruppe auf 
dem Land e.V. 
Ost   1 Handorf Ev. Kita Kinderbrücke, 
Kath. Kita St. Petronilla 
Städt. Kita Am Juffern-
bach 
 
Trägerverbund  
 
Südost   1 Angelmodde Kita St. Bernhard Kath. KG 
St. Bernhard 
Hiltrup   1 Berg Fidel Fideles Kinderhaus  
St. Maximilian Kolbe 
Kath. KG 
St. Gottfried 
Münster 
gesamt 
 
15 Kitas 
   
 
Nach den Vorgaben des zuständigen Ministeriums vom 05.02.2007 werden in Münster zum 
Kindergartenjahr 2007/2008 maximal 12 Kindertageseinrichtungen als Familienzentren geför-
dert. Zu diesem Kontingent zählen bereits die drei Pilotprojekte aus der ersten Pilotphase, so 
dass weitere 9 Kindertageseinrichtungen ausgewählt werden können.  
Zusätzlich zu den oben genannten Auswahlkriterien (inhaltliche Anforderungen für Familien-
zentren, angemessene regionale Verteilung, Sicherstellung der Trägervielfalt) wurde die aktu-
elle und prognostizierte Anzahl der 0- bis 6-Jährigen auf Stadtteilebene als Auswahlkriterium 
(Anlage 2) berücksichtigt.  
 
Nach Auswertung der vorliegenden Bewerbungen unter Berücksichtigung der genannten 
Auswahlkriterien schlägt die Verwaltung vor, folgende 9 Kindertageseinrichtungen für die Wei-
terentwicklung zum Familienzentrum zum Kindergartenjahr 2007/2008 auszuwählen:

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V/0345/2007 
 
Auswahl der eingegangenen Bewerbungen: 
Bezirk Summe der aus-
gewählten Be-
werbungen im 
Bezirk 
Stadtteil Ausgewählte 
Kindertageseinrichtung 
Träger 
Mitte 1 Geist Kita Heilig Geist 
 
Kath. KG Hl. Geist 
Kita Lichtblick 
 
Ev. Jugendhilfe 
Münsterland 
Gievenbeck 
Verbund St. Michael II  
und St. Michael III 
Kath. KG  
St. Michael 
West 3 
Mecklenbeck Kita Maria Aparecida Kath. KG St. Anna 
Kita Nerzweg im Verbund 
mit: Spielstube Coerde 
und Stadtteilbüro Coerde 
AWO Unterbezirk 
Münster-Steinfurt 
Coerde 
Andreas-Kindergarten Ev. Andreas-KG 
Nord 3 
Kinderhaus Kita Killingstraße Stadt Münster 
Ost -    
Südost 1 Angelmodde Kita St. Bernhard Kath. KG  
St. Bernhard 
Hiltrup 1 Berg Fidel Fideles Kinderhaus  
St. Maximilian Kolbe 
Kath. KG  
St. Gottfried 
Münster 
gesamt 
 
9 Kitas 
  
  
 
 
Unter Berücksichtigung der Verteilung der drei bereits bestehenden Familienzentren in den 
Stadtbezirken Mitte, Hiltrup und Südost verteilen sich die ausgewählten Kindertageseinrich-
tungen gut auf die verschiedenen Bezirke bzw. Stadtteile (vgl. Anlage 3) und sind von einer 
Trägervielfalt gekennzeichnet. Zudem wurden von diesen Kindertageseinrichtungen tragfähige 
und differenzierte Konzepte vorgelegt, die den inhaltlichen Vorgaben des Landes und den so-
zialräumlichen Besonderheiten entsprechen. Die Mitwirkung und Unterstützung der jeweiligen 
Träger wurde von allen Kindertageseinrichtungen dargelegt.  
Zudem hat die Verwaltung bei der Auswahl der Einrichtungen die Anzahl der Kinder im Alter 
von 0 bis 6 Jahren als ein wichtiges Kriterium herangezogen, um vordringlich möglichst viele 
junge Familien in dieser wichtigen Lebensphase frühzeitig mit intensiven Unterstützungsange-
boten in ihrem Lebens- und Erziehungsalltag vor Ort zu erreichen und ihre Kompetenzen zu 
stärken. In diesem Zusammenhang wurden die Bewerbungen aus den Stadtteilen Gievenbeck 
und Coerde mit jeweils zwei ausgewählten Kita s besonders berücksichtigt. Die Anzahl der 
Bewerbungen aus diesen Stadtteilen zeigt auf, dass auch die Fachleute vor Ort die entspre-
chende Notwendigkeit sehen. 
 
Darüber hinaus empfiehlt die Verwaltung, dass die Bewerbungen des Trägerverbundes im 
Bezirk Ost in Handorf (ev. Kita Kinderbrücke, kath. Kita St. Petronilla, städt. Kita Am Juffern-
bach), die des CVJM Münster mit dem Anne-Jakobi-Haus in Roxel und die der kath. Kirchen-
gemeinde St. Norbert in Coerde mit der Kita St. Norbert für das kommende Auswahlverfahren 
zum Kindergartenjahr 2008/2009 zur Auswahl vorgeschlagen werden.  
Die demografischen Entwicklungen der Anzahl der 0- bis 6-Jährigen sowie die Bedarfe junger 
Familie an wohnortnahen Unterstützungsangeboten erfordern in diesen Stadtteilen den Aus-
bau weiterer Familienzentren. Die Bewerbungen wurden aktuell lediglich mit Rücksicht auf die 
gebotene Trägervielfalt (vgl. bereits bestehendes Familienzentrum des CVJM Münster in 
Gremmendorf und mit der 2. Ausbaustufe bereits sechs vorgeschlagene Einrichtungen der 
kath. Kirchengemeinden) sowie die noch nicht abgeschlossene konzeptionelle Weiterentwick-
lung des Trägerverbundes in Handorf zurückgestellt. 
 
Insgesamt drei Kindertageseinrichtungen konnten in diesem Auswahlverfahren nicht berück-
sichtigt werden, da die Bewerbungen bestimmte Kriterien nicht hinreichend erfüllen. Davon 
weist eine Kindertageseinrichtung durch eine wohnbereichsübergreifende Belegung einen ge-

- 6 - 
V/0345/2007 
ringen Sozialraumbezug auf und kann hierdurch bedi ngt sowohl die Vermittlung als auch Be-
gleitung von wohnortnahen Hilfen im Stadtteil nicht ausreichend gewährleisten. Eine weitere 
Kindertageseinrichtung kann aktuell ebenfalls den wohnortnahen Sozialraumbezug noch nicht 
gewährleisten und liegt in einem Stadtteil, der eine deutlich unterdurchschnittliche Anzahl von 
jungen Familien aufweist. Die dritte Kindertageseinrichtung weist keinen vordringlichen Bedarf 
auf, da die Anzahl der jungen Familien bzw. der Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren hier ent-
sprechend unterrepräsentiert ist. 
 
Für die weiteren Ausbaustufen in den kommenden Jahren wäre es wünschenswert, wenn zu-
dem die Kitas in den Stadtteilen, die einen – auch zukünftig – überdurchschnittlichen Anteil an 
jungen Familien haben werden (wie z. B. Hiltrup-Mitte, Mauritz-Ost, Wolbeck, Kreuzviertel, 
Rumphorst, Uppenberg, Kreuzviertel, Albachten), die Chancen zur Weiterentwicklung nutzen 
würden. 
 
3. Ausblick 
 
 
Durch den Beschluss des örtlichen Jugendhilfeausschusses werden geeignete Einrichtungen 
für die Weiterentwicklung zu Familienzentren für das Kindergartenjahr 2007/2008 ausgewählt 
und dem Land benannt. Diese Einrichtungen erhalten die Förderung in Höhe von jährlich 
12.000 € und werden zugleich zur Zertifizierung des Gütesiegels zugelassen. Die Zertifizie-
rung muss dann binnen eines Jahres erfolgen. Gelingt sie nicht beim ersten Durchgang, erhal-
ten die Einrichtungen ein zweites gefördertes En twicklungsjahr. Bei weiterem negativem Aus-
gang läuft die Förderung aus.  
Genauere Ausführungen zum Zertifizierungsverfahren liegen zurzeit noch nicht vor. Den Stel-
lungnahmen der Verbände zum neuen Kinderbildungsgesetz NRW ist eine eher kritische Hal-
tung zum Thema Gütesiegelzertifizierung zu entnehmen. Der Deutsche Städtetag hat in seiner 
Stellungnahme vom 24.04.2007 die Begrifflichkeit des Gütesiegels deutlich abgelehnt.  
 
In jährlichen Ausbaustufen sollen in Münster bis zum Jahr 2012 insgesamt 41 Kindertagesein-
richtungen zu Familienzentren ausgebaut werden. Genauer Informationen/Vorgaben zum wei-
teren Ausbauverfahren liegen zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht vor. Es ist aller-
dings davon auszugehen, dass auch in den Folgejahren bis einschließlich 2011 jährlich min-
destens 7 Kindertageseinrichtungen zur Weiterentwicklung ausgewählt werden können. Die 
Verwaltung wird den politischen Gremien jähr lich entsprechende Beschlussvorschläge vorle-
gen und über die Entwicklungen berichten. 
 
Eine breite Institutionalisierung der „Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Fami-
lienzentren“ ist grundsätzlich zu begrüßen und im Sinne einer frühen Präventions- und Förde-
rungsstrategie für die Familie als pädagogisch wertvoll einzustufen. Als Familienzentrum neh-
men Kindertageseinrichtungen gemeinsam mit ihr en Partnern frühzeitig das System Familien 
in den Blick. Sie richten ihre Angebote wohnbereichsnah an den Bedarfen von Familien aus, 
bieten in der Verknüpfung unterschiedlicher Kompetenzen niedrigschwellige Hilfen, unterstüt-
zen und beraten Familien bei Alltagsproblemen, verbessern die Vereinbarkeit von Familien 
und Beruf und vieles anderes mehr. Je früher Familien erreicht werden, umso größer ist die 
Chance, die vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen in der Familie zu stärken, riskante 
Entwicklungen frühzeitig wahrzunehmen und diesen zu begegnen sowie frühkindliche Bil-
dungsprozesse zu fördern. 
 
I. V 
 
gez. 
Dr. Hanke 
Beigeordnete  
 
Anlagen: 
1. Übersicht über die inhaltlichen Anforderungen für Familienzentren 
2. Anzahl der 0- bis 6-Jährigen in den statistischen Bezirken

- 7 - 
V/0345/2007 
3. Standorte der Familienzentren zum Kindergartenjahr 2007/2008

Beratungsverlauf (1)

12.06.2007 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 6 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (9)

  • Katharinenstraße
  • Killingstraße
  • Hansaplatz 5
  • Nerzweg
  • Am Juffernbach
  • Kinderhaus 15
  • Pluggendorf 103
  • Düesberg 6
  • Neutor 3

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0345/2007
Typ
Vorlagen
Datum
03.05.2007
Erstellt
06.10.2020 14:37