AN/1055/2026
Erstellung eines stadtweiten, verbindlichen E-Scooterkonzepts
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Gemeinsamer Antrag von Fraktion FDP / Volt, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, CDU-Fraktion, SPD-Fraktion und Fraktion Die Linke
2500 Zeichen
Fraktion FDP / V olt
Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
CDU-Fraktion
SPD-Fraktion
Fraktion Die Linke
in der Bezirksvertretung Lindenthal
Klettenberg Sülz Lindenthal Braunsfeld Müngersdorf Junkersdorf Marsdorf Weiden Lövenich
Widdersdorf…
Köln, 08-06-2026
Erstellung eines stadtweiten, verbindlichen E-Scooterkonzepts
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeisterin Roland Schüler,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Torsten Burmester,
die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgende Anregung auf die Tagesordnung der
Sitzung der Bezirksvertretung am 29. Juni 2026 zu setzen.
Anregung:
Die seit 2019 bestehende Vereinbarung zwischen Stadt und E-Scooter-Verleihfirmen sowie
die darauf aufbauenden Regelungen zur Sondernutzung sind sinnvoller Bestandteil eines
umfassenden Mobilitätskonzepts. Allerdings können die wiederkehrenden
verkehrsgefährdenden Abstellungen von E-Scootern bislang nicht wirksam verhindert
werden.
Die Bezirksvertretung Lindenthal regt an, dass das für diesen Stadtbezirk beantragte E-
Scooter-Konzept (siehe Antrag „Unrechtmäßige Abstellung von E-Scootern – Abstell- und
Rücknahmekonzept für den Stadtbezirk Lindenthal in der BV-Sitzung vom 29. Juni 2026) auf
das gesamte Stadtgebiet angewendet wird, da die aktuelle Situation im Stadtbezirk Lindenthal
auch für die anderen Stadtbezirke gilt.
Begründung:
In den aktuellen Mobilitätskonzepten können und sollen E-Scooter einen Beitrag zu einer
vernetzten, klimafreundlichen Mobilität in Köln leisten. Dafür braucht es aber klare Regeln,
verlässliche Abstellkonzepte und eine konsequente Durchsetzung zum Schutz aller anderen
Verkehrsteilnehmenden.
Die falsch abgestellten E-Scooter führen immer wieder dazu, dass Zufußgehende zum
Ausweichen auf Radwege ausweichen müssen. Dies wiederum birgt ein erhebliches
Konfliktpotential bis hin zu einer deutlichen Gefährdung aller Verkehrsteilnehmenden.
Da das Appellieren an die Vernunft / Rücksichtnahme der E-Scooter-Nutzer keine
signifikanten Auswirkungen auf die Gesamtsituation hat, ist es erforderlich, eine durchgehend
konsequente Handhabung unter Einbindung des Ordnungsamtes und der Verleihfirmen
einzuführen.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Prof. Dr. Klaus Reinartz gez. Ute Ackermann
Fraktion FDP/V olt Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
gez. Michael Olligschläger gez. Friedhelm Hilgers
CDU-Fraktion SPD-Fraktion
gez. Paul Welter
Fraktion Die Linke
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/1055/2026
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 16.06.2026
- Erstellt
- 16.06.2026 13:42