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BKA 0861

Seeablauf Hambach: Bericht zu der Abraumbilanz und dem Zeitplan (RWE)

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss 26.09.2025

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Nächste Beratung: Braunkohlenausschuss, Sitzung am 26.09.2025, TOP 8.1.1

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Seeablauf Hambach: Bericht zu der Abraumbilanz und dem Zeitplan (RWE))

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Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Anl. zu TOP 8.1.1_Seeablauf Hambach_Abraumbilanz_Zeitplan)

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Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Seeablauf Hambach: Bericht zu der Abraumbilanz und dem Zeitplan (RWE))

773 Zeichen

Seite 1 von 1 
Sitzungsvorlage Braunkohle-
nausschuss 
- öffentlich - 
BKA 0861 
Dezernat 
Regionalplanung, 
Braunkohlenplanung, 
Geschäftsstelle 
Ansprechperson Andreas Krimphoff / 
Johanna Weber 
Telefon 0221 – 147 4676 / - 
4613 
BEZIRKSREGIERUNG 
Köln 
 
 
Datum 22.09.2025 
 
Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion 
Braunkohlenausschuss 26.09.2025 8.1.1 zur Kenntnis 
 
TOP: 
Seeablauf Hambach: Bericht zu der Abraumbilanz und dem Zeitplan (RWE) 
 
Beschlussvorschlag: 
 
 
 
Erläuterungen: 
In der 175. Sitzung des Braunkohlenausschusses am 13.06.2025 wurden Fragen zum dortigen Ta-
gesordnungspunkt 3 gestellt, welche in anliegendem Dokument nunmehr aufbereitet und beantwor-
tet wurden. 
 
Anlage(n): 
1. Anl. zu TOP 8.1.1_Seeablauf Hambach_Abraumbilanz_Zeitplan

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Anl. zu TOP 8.1.1_Seeablauf Hambach_Abraumbilanz_Zeitplan)

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Antworten von RWE Power zu den Fragen von Frau Zentis zum Seeablauf 
Hambach im Braunkohlenausschuss 
Fragen von Frau Zentis: 
1. Berechnung der Massen, die für den Seeablauf Hambach entnommen werden 
müssen. Das bedeutet Länge, Tiefe und Breite der T rasse und daraus den 
ermittelten Wert. 
2. Er wäre auch  wichtig eine detaillierte Karte vorzubereiten, die sich auf  die T rasse 
bezieht. 
3. Ein weiterer Aspekt ist, wie ist der Zeitablauf für den T rassenbau, wenn festliegt, 
wann der Bau beginnt. 
 
Antworten: 
Zu 1.  
Der Zielwasserspiegel des  T agebausees Hambach liegt bei +65 m NHN. Der  Seeablauf 
führt von der Abbaugrenze im Bereich des Forums :terra nova bis zur sogenannten Großen 
Erft bei Thorr (Erft) und erstreckt sich über eine Länge von rund 5 km. Durch die gegebene 
Geländehöhe von rd. +80 m NHN  erfordert die T rasse des Seeablaufs einen 
trapezförmigen Geländeeinschnitt im Nahbereich des Sees mit rd. 15 m Tiefe und rd. 75 
m Breite (siehe die nachfolgende Abbildung 1 des Querschnitts im Nahbereich  des 
T agebaus Hambach). Die Breite am Fuß des Einschnitts/Querprofils wird an dieser Stelle 
rund 20 m betragen. 
 
Abbildung 1: Beispielhafter Querschnitt des Seeablaufs Hambach im Nahbereich des 
T agebausees Hambach in Anlehnung an Anlage 3.1_B-5.3_Querprofile der Angaben der 
Bergbautreibenden zur Umweltprüfung Braunkohlenplanverfahren Seeablauf Hambach 
Mit zunehmender Entfernung vom T agebausee reduziert sich die Breite des 
Geländeeinschnitts . Nach rd. 2 km beträgt diese nur noch rd. 45m und hat eine Tiefe von 
nur noch rd. 6m, bei unveränderter Breite der Sekundäraue am Fuß des Einschnitts mit  rd. 
20 m. Der Einschnitt nimmt im weiteren T rassenverlauf Richtung Erft sowohl in der Breite 
als auch in der Tiefe weiter kontinuierlich ab.  
Um die Abflusskapazität eines 100 -jährlichen Ereignisses (HQ100) sicherstellen zu 
können, sind auf dem letzten rund 300 m langen T eilstück des Ablaufs vor der Einmündung 
in die Erft (Höhenniveau von rund +64 m NHN) seitliche Verwallungen mit einer Höhe von 
rund 1,0 m erforderlich (s. Abbildung 2).

Abbildung 2: Beispielhafter Querschnitt des Seeablaufs Hambach im Nahbereich  der Erft 
in Anlehnung an Anlage 3.1_B -5.3_Querprofile der Angaben der Bergbautreibenden zur 
Umweltprüfung im Braunkohlenplanverfahren Seeablauf Hambach 
Nach unseren Berechnungen ergibt sich a ufgrund dieser topographiebedingten, 
sukzessiven Abnahme der Querprofilfläche ein Gesamt-Aushubvolumen von rund  
1 Mio. m³ Abraum, wovon rd. 0,7 Mio m³ als bautechnisch nutzbar einzustufen sind . Mit 
dem nutzbaren Aushubmassen sollen u.a. auch die seitlichen Verwallungen erstellt werden.  
Die restlichen 0,3 Mio. m³ bestehen überwiegend aus Oberboden mit unterschiedlichen 
Eigenschaften. Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass es sich be im aktuellen 
Planungsstand des Seeablaufs um eine Vorplanung handelt, die im Zuge der weiteren 
Planungs- und Genehmigungsschritte konkretisiert wird. Dabei kann es mit Blick auf die 
ermittelten Aushubmassen noch zu geringfügigen Änderungen kommen. 
 
Zu 2.  
Die Lage der T rasse ist nachfolgend an hand der zeichnerischen Festlegung gemäß 
Aufstellungsbeschluss des Braunkohlenplans Seeablauf Hambach vom 13.06.2025 
dargestellt:
 
Abbildung 3: Zeichnerische Festlegung des Braunkohlenplans Seeablauf Hambach 
gemäß Feststellungsbeschluss im Braunkohlenausschuss vom 13.06.2025.

Zu 3. 
Gemäß Braunkohlenplan für den Seeablauf Hambach (dort Kapitel 2.2) ist geregelt, dass 
anderweitige Nutzungen in der T rasse des Ablaufs spätestens im Jahr 2055 beendet sein 
müssen, um den Seeablauf bis zu seiner Erforderlichkeit bis 2070 errichten zu können.  
Dort ist also ein Planungs -, Genehmigungs - und Bauzeitraum unter Einschluss 
verschiedener Unwägbarkeiten von sicherheitshalber 15 Jahren kalkuliert.

Beratungsverlauf (1)

26.09.2025 Braunkohlenausschuss
TOP 8.1.1
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
BKA 0861
Typ
Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss
Datum
26.09.2025
Erstellt
28.08.2025 14:09