Projekt „Überprüfung der Kölner Straßennamen auf Zusammenhänge mit Kolonialismus oder Nationalsozialismus“
Mitteilung BV 3020/2023 vom 12.10.2023
Stand: Am 25.01.2024 in der Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Gutachten zu Mohrenstraße
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1 Gutachten „Mohrenstraße“ Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst Die Benennung soll auf den katholischen Heiligen Gr egorius Maurus verweisen, dessen Grab in der Kirche St. Gereon zu finden sein soll. Die Straße führt auf die Gereonstraße zu. Der Kölner Stadtrat beschloss in einer Sitzung am 16. August 1845 die Benennung. 1 Gregorius Maurus ist eine Figur aus dem Kontext der christlichen Sagen und Legenden. In den christlichen Kirchen wurden schon seit dem frühen Mittelalter drei Heilige, Mauritius, Gereon und Gregorius Maurus, verehrt, die Kommandeure eine r Legion gewesen sein sollen, die zur Zeit der römischen Kaiser Diokletian und Maximian bei Theben in Ägypten unter vorwiegend christlichen Männern ausgehoben worden war. Kaiser Maximian habe die sogenannte Thebäische Legion gegen Christen einsetzen wollen, was diese verweigert hätte. Alle drei Kommandanten starben daraufhin den Märtyrertod: Mauritius in Agaunum, dem heutigen, nach ihm benannten Sankt Moritz in der Schweiz, Gereon u nd Gregorius Maurus in Köln. Im 10. Jahrhundert, unter Otto I. wurde der Heilige Maurit ius sogar zum Schutzpatron des römisch- deutschen Reiches. 2 Das Grab des Gregorius Maurus soll sich vor dem Al tar der Kirche St. Gereon befinden.3 Alle drei Heiligen, Mauritius, Gereon und Gregorius Maurus wurden spätestens seit dem 11. Jahrhundert, der Zeit der ersten Kreuzzüge, zwar ni cht durchgehend, aber häufig, als Männer mit Schwarzer Hautfarbe dargestellt. Die Auseinandersetzung mit diesem Straßennamen stellt insofern einen Sonderfall dar, als hier nicht der durch den Namen geehrte – ohnehin eine Le gendengestalt – in die Kritik geraten ist, sondern die seinerzeit gewählte indirekte und veral lgemeinernde Bezeichnung „Mohr“. Seit einigen Jahren nun schon wird in Deutschland eine Debatte um das Wort „Mohr“ (nachfolgend M-Wort oder abgekürzt „M.“) und dessen rassistischen Gehalt geführt. Warum man sich damals 1 Beilage zur Kölnischen Zeitung 104, 14.4.1845, Stä dtische Angelegenheiten, S. 9; die bei Schünemann-S teffen (Kölner Straßennamen-Lexikon, 2. Auflage, Köln 2006, S. 371.) genannte Jahreszahl 1844, die von ihm selber als unsicher eingestuft wird, stimmt demnach nicht. 2 Vgl. Peter Martin: Schwarze Teufel, edle Mohren. A frikaner in Bewusstsein und Geschichte der Deutsche n. Hamburg, 1993; David Woods: The origin of the Legen d of Maurice and the Theban Legion. In: Journal of Ecclesiastical History. Band 45 (3), 1994, S. 385–395; Otto Wermelinger, Philippe Bruggisser, Beat Näf, Jean M. Roessli (Hrsg.): Mauritius und die thebäische Legio n. Akten des internationalen Kolloquiums, Freiburg, Saint- Maurice, Martigny, 17.–20. September 2003, Fribourg 2005. 3 Saskia Steil: Köln St. Gereon, Passau 2018, S. 2ff.; die Kirche soll der Legende nach über dem Grab des Gereon errichtet worden sein. 2 dagegen entschied, die Straße direkt nach Gregorius Maurus zu benennen, lässt sich nicht mehr rekonstruieren. Die Bezeichnung M. 4 „M.“ ist eine veraltete deutschsprachige Bezeichnung für Menschen mit dunkler Hautfarbe. Im Althochdeutschen des 8. Jahrhunderts ist das Wort i n der Form mōr belegt, im Mittelhochdeutschen als mōr oder mōre. Es bezeichne te zunächst einen „Bewohner Mauretaniens (Marokkos), Äthiopiens“, wobei die Bez eichnung „Äthiopier“ – wie M. oder Maure – in der frühen Zeit meist generell für Menschen aus dem im Mittelalter bekannten Teil des afrikanischen Kontinents verwendet wurde. Die Begriffe „M.“ und „Maure“ gehen auf einen gemeinsamen Ursprung zurück. Beide sind im Deutschen Entlehnungen aus Lateinisch Maurus, „Bewo hner der nordafrikanischen Provinz Mauretanien, Maure, Nordwestafrikaner“. Die lateini sche Bezeichnung maurus „Maure“ wiederum geht auf das Altgriechische μαυρός (Mauros), „Bewohner Mauretaniens“, zurück, wobei das antike Königreich mit dem heutigen westaf rikanischen Staat Mauretanien nichts zu tun hat. Der letztendliche Ursprung der Bezeichnung „M.“ und seiner verwandten Begriffe ist nicht ganz eindeutig zu bestimmen. Er wird von Arndt und Hamann sowohl auf das lateinische maurus „schwarz“, „dunkel“, in Ableitung „afrikanisch“, al s auch auf Griechisch μαυρός „braun, schwarz“ zurückgeführt. Dem wiederum könnte ἀμαυρός (amauros) „dunkel, undeutlich, schwer zu sehen; blind, hilflos“ zugrunde liegen. Eine mögliche Verbindung besteht auch zu Griechisch μωρός (mōros) „stumpf; töricht, dumm“. Im Mittelhochdeutschen wurde häufig zwischen swarzer mōr („Maure mit dunkler Hautfarbe“) und mōr („Maure“) unterschieden. Ab dem 16. Jahrhun dert galt „M.“ ausschließlich als Synonym für einen Menschen mit dunkler Hautfarbe, w ährend der Maure fortan als solcher bezeichnet wurde. 5 4 Es gibt eine umfangreiche Forschungsliteratur zum Begriff und seiner Verwendung über die Jahrhunderte, die in diesem Rahmen nicht diskutiert werden kann. Es werden deshalb nachfolgend nur einige Beispiele angeführt. 5 Vgl. für das Folgende, wenn nicht anders vermerkt, Susan Arndt u. Antje Hornscheidt (Hrsg.): Afrika u nd die deutsche Sprache, Münster 2004, S. 168-172; Susan Arndt u. Nadja Ofuatey (Hrsg.): Wie Rassismus aus Wörtern spricht. (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchi v deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk, Münster 2011, S. 649-653; Ulrike Hamann: Das M-Wort , in: Nduka-Agwu, Adibeli/Hornscheidt, Lann (Hrsg.) : Rassismus auf gut Deutsch. Ein kritisches Nachschla gewerk zu rassistischen Sprachhandlungen. Frankfurt a. M. 2010, S. 146–156. Anne Kuhlmann-Smirnov: Schwarze E uropäer im Alten Reich. Handel, Migration, Hof, Göttingen 2013, hier insbesondere S. 79-105; https://www.euroethno.hu-berlin.de/de/das-institut/faq-zur- umbenennung/welche-bedeutung-besass-der-begriff-im-17-jahrhundert-wie-hat-sich-der-begriff-durch-die- jahrhunderte-gewandelt-wie-wird-der-begriff-heutzutage-wahrgenommen [25.08.2023]. 3 Gab es auf der einen Seite die verehrten – vermeintlich Schwarzen – Heiligen, so war insgesamt das Schwarzsein und damit die Schwarze Hautfarbe sc hon im Mittelalter negativ konnotiert. Mit dem äußeren Erscheinungsbild des Afrikaners ver band man lang gehegte Vorstellungen von Aussehen und Wesen des Teufels und die Bezeichn ung hellemōr („Höllenm.“) wurde als Synonym für den Teufel verwendet. Afrikaner im Heer der moslemischen Eroberer Spaniens wurden als „des Teufels Scharen“ bezeichnet. 6 Die Gegnerschaft von Christentum und Islam manifestierte sich früh in einer Schwarz-weiß-Symbolik. 7 Ab der Zeit des transatlantischen Versklavungshandels wird die nahezu ausschließlich negative Konnotation des M-Worts immer deutlicher und manifestiert sich in Assoziationen von M. mit Sünde, Lasterhaftigkeit und Bedrohlichkeit. Im „Rea len Staats- Zeitungs- und Conversations- Lexicon“ von 1711 heißt es z.B. über die M.: „Sie sind … lasterhafft, wilde, grausam und starck, … , und werden derer eine sehr grosse Menge jährlic h als Sclaven an die Europäer verkaufft, und von dar nach America in die Bergwercke gebracht.“8 Im Zuge der „Erfindung der Rassen“ in der europäisc hen Aufklärung wird das vermeintliche Anderssein der M. biologisiert. „Rassen“ werden anh and physischer Merkmale in einer hierarchisch gegliederten Kette der menschlichen Lebewesen eingeordnet, und in Medizin und Philosophie wird darüber diskutiert, ob die M. auf der niedersten Stufe verortet werden sollen oder möglicherweise überhaupt nicht zum Menschenges chlecht gehören. Zu den bekannten Beispielen gehört die 1784 erschienene Abhandlung „Über die körperliche Verschiedenheit des Mohren vom Europäer“ von Samuel Thomas Soemmering ( 1755-1830). Der Anatom und Anthropologe präsentierte in der Abhandlung die Erg ebnisse seiner vergleichenden anatomischen Untersuchung der Leichen Schwarzer Men schen und spekulierte, dass das angeblich kleinere Gehirn von Schwarzen Menschen ihre „Wildheit“ und geringere „Fähigkeit zur feineren Kultur“ erklären könne. Als Resümee seiner Untersuchung hielt Soemmering fest: „Daß im allgemeinen, im Durchschnitt, die afrikanis chen Mohren doch in etwas näher ans Affengeschlecht, als die Europäer gränzen. Sie bleiben aber drum dennoch Menschen … .“9 6 Vgl. Peter Martin, wie Anm. 2; S. 20ff. 7 Auch in Wolfgang von Eschenbachs Parzival aus dem frühen 13. Jahrhundert spielt der Kontrast eine zen trale Rolle. Siehe Wolfram von Eschenbach: Parzival. Band I. Buch 1-8. Stuttgart 2004, S. 158. 8 Reales Staats- Zeitungs- und Conversations-Lexicon, 5. Auflage, Leipzig, 1711, S. 27. 9 Samuel Thomas Soemmerring: Über die körperliche Ve rschiedenheit des Mohren vom Europäer, Mainz 1784; Zitat S. 32 ( https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10369474?page=,1[25.08.2023 ]); siehe auch Wulf D. Hund (Hrsg.): Entfremdete Körper. Rassismus als Leichenschändung, Bielefeld 2009. 4 Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das M.W ort spätestens im Kontext der „Rassen“theorien der Aufklärung rassistische Konnotationen erhalten hat. Nach und nach wird im allgemeinen Sprachgebrauch aber das M-Wort durch das sogenannte N-Wort ersetzt. Im 18. Jahrhundert kam es zudem in Mode, Afrikaneri nnen und Afrikaner – meist schon im Kindesalter – aus ihrer afrikanischen Heimat zu ver schleppen und diese an den größeren und kleineren Höfen als sogenannte Hofm. zu beschäftige n. Die Stereotype „des Afrikaners“, der weißen Menschen zu dienen hat, verfestigte sich in dieser Zeit. 10 Gleichzeitig entwickelte sich auch eine typische Ikonografie: dicke Lippen, runde Ohrringe, oft begleitet von aufgerissenen, „rollenden“ Augen, exotisierende, häufig orientalisierende Kleidung. Der Begriff M. und die entsprechende Ikonografie fa nden und finden sich teilweise bis heute z.B. in Zusammenhang mit Apotheken oder Gaststätten , in der Heraldik, in Stadtwappen, als Karnevalsverkleidung und in Straßennamen. Aufgrund der seit Jahren geäußerten Kritik an Begriff und Darstellung ist er im ehemals weit verbreiteten Zusammenhang mit Lebensmitteln, im christlichen Krippenspiel und bei Sternsingern weitgehend verschwunden. Selbst die Firma Sarotti, die in ihrer Werbung seit 1918 auf den bel iebten Sarotti-M. setzte, reagierte auf die wiederholte Kritik, die Figur des Schwarzen Dieners sei eine rassistische Stereotype, und gestaltete bereits 2004 alle Produkte umfangreich n eu. Aus dem Sarotti-M. wurde der Sarotti- Magier der Sinne. Statt eines Tabletts oder einer r ot-blauen Fahne in der Hand wirft die Figur auf einer goldenen Mondsichel Sterne in die Luft und hat eine goldene Hautfarbe. 11 Die Kritik, auf die Sarotti mit einem Relaunch antwortete, wird seit Jahrzehnten von Schwarzen bzw. afrodeutschen Selbstorganisationen wie der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e. V. oder dem Zentralrat der Afrikanischen Gemeinde e.V. in die Öffentlichkeit getragen. Das M-Wort wird als „rassistische und beleidigende Frem dbezeichnung“ abgelehnt. 12 Inzwischen reagieren vielerorts Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit auf diese Kritik. So hat die Politik in 10 Siehe u.a. Martin Anm. 2 u. Smirnov-Kuhlmann Anm. 5. 11 Vgl. https://www.sarotti.de/historie/ [25.08.2023]. 12 Siehe z.B. Moctar Kamara: Offener Brief des Zentra lrats der afrik. Gemeinde in Deutschland zur Berlin er „Mohrenstraße“. www.africavenir.org/news-details/ar chive/2015/january/article/offener-brief-des-zentralrats- der-afrik-gemeinde-in-deutschland-zur-berliner-mohrenstrasse.html [28.08.2023]; Nina Lenz: Warum es diskriminierend ist, „Mohr“ zu sagen: Interview mit Tahir Della // Initiative Schwarze Menschen in Deutschland. www.br.de/puls/themen/ueberblick/warum-der-begriff-mohr-klar-diskriminierend-ist-100.html [25.08.2023]. 5 Kassel und Frankfurt vor einiger Zeit beschlossen, das M-Wort zu ächten. 13 In Köln-Braunsfeld wurde die M.-Apotheke im September 2022 in Pauli Ap otheke umbenannt. In Berlin darf die M.straße – deren Benennung einen anderen historisch en Hintergrund hat als in Köln – nach heftigen jahrelangen Diskussionen und mehreren Klagen nun umbenannt werden. Zusammenfassung und Empfehlung: Auch eine nur kurze Betrachtung von Begriffs- und Geistesgeschichte macht deutlich, dass die Bezeichnung „Mohr“ nie neutral war. Zwar wird der B egriff im Mittelalter als eine durchaus positiv konnotierte Bezeichnung von afrikanischen – Schwarzen – Heiligen verwendet, gleichzeitig gibt es aber auch schon die Konnotatio n „teuflisch“, „sündig“, „wild“, etc. Die weitere Verwendungsgeschichte, die hier nur angedeutet werden konnte, zeigt, dass der Begriff als rassistisch und diskriminierend gewertet werden muss. Dieses Gutachten empfiehlt deshalb die Umbenennung der M.straße Kategorie: schwer belastet/nicht haltbar 13 https://ratsinfo.kassel.de/sdnet4/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZZo1BLDEgBgtPmIqKx58wWzHNqM epi6Q10mKTlttece/Beschlusstext 101.19.98-oeffentlich-Stadtverordnetenversammlung_14.06.2021.pdf -
Mitteilung BV
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Dezernat, Dienststelle VIII/23/235/1 Vorlagen-Nummer 3020/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 23.11.2023 Projekt „Überprüfung der Kölner Straßennamen auf Zusammenhänge mit Kolonialismus oder Nationalsozialismus" Hier: Handlungsempfehlung für die Mohrenstraße in Köln-Altstadt/Nord Wie in der Mitteilung mit der Vorlagennummer 0862/2023 berichtet wurde, hat der Verwaltungsvorstand 2021 das Projekt „Umgang mit dem (post)kolonialen Erbe Kölns“ im Amt für Integration und Vielfalt initiiert. In einem Teilprojekt „Straßennamen“ wurde eine Untersuchung aller Kölner Straßennamen mit kolonialem und nationalsozialistischem Hintergrund veranlasst. Diese Prüfung wird von einem Historiker*innenteam mit nachgewiesener Fach- und Sachkompetenz, dem sogenannten „Historischen Beirat“, durchgeführt. In ihrem Gutachten zur Mohrenstraße aus September 2023 empfiehlt Frau Prof. Dr. Bechhaus-Gerst, Mitglied im Historischen Beirat, die Mohrenstraße in Köln-Altstadt/Nord um- zubenennen. Grund hierfür ist, dass die Bezeichnung „Mohr“ nie neutral war, sondern rassis- tisch und diskriminierend ist. Der Empfehlung stimmen auch alle anderen Gremiumsteilneh- mer*innen zu. Das Gutachten von Frau Prof. Dr. Bechhaus-Gerst ist als Anlage beigefügt. Der Historische Beirat schlägt der Bezirksvertretung Innenstadt vor, die Verwaltung mit dem Umbenennungsverfahren zu beauftragen. Gemäß den Richtlinien des Rates für die Neu- und Umbenennung von Straßen und Plätzen muss nach Punkt 4.4 bei einem Umbenennungsan- liegen in jedem Fall eine Anwohner*innenbefragung erfolgen. Expert*innen-Gutachten und -Empfehlung sowie das Ergebnis der Anwohner*innenbefragung werden der Bezirksvertre- tung anschließend zur Entscheidung vorgelegt. Die politische Entscheidung über die Umbe- nennung oder Beibehaltung der Straßenbezeichnung trifft anschließend die Bezirksvertretung. Anlage: Gutachten Mohrenstraße vom Historischen Beirat
Beratungsverlauf
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