2595/2019
Sachstandsmitteilung KGS Zehnthofstraße - zu AN/1055/2019, Anfrage der FDP-Fraktion vom 23.07.2019 zur Sitzung des Ausschusses Schule und Weiterbildung am 09.09.2019
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
5302 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 28.08.2019 2595/2019 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 09.09.2019 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 12.09.2019 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 16.09.2019 Sachstandsmitteilung KGS Zehnthofstraße - zu AN/1055/2019, Anfrage der FDP-Fraktion vom 23.07.2019 zur Sitzung des Ausschusses Schule und Weiterbildung am 09.09.2019 Text der Anfrage: „Der A-Trakt der KGS Zehnthofstraße in Ostheim wurde für die Nutzung komplett gesperrt, da dort Schadstoffe (Naphthalin) gefunden wurde. Die Schule ist nun über mehrere Standorte verteilt. Vor diesem Hintergrund bittet die FDP-Fraktion um Beantwortung folgender Fragen: 1. Was ist der aktuelle Sachstand des Bauvorhabens (Bauzeiten, Kosten, Fertigstellung)? 2. Wird noch mit weiteren Verzögerungen aufgrund neuer Erkenntnisse gerechnet oder ist der Bau komplett untersucht? 3. Warum ist die Sanierung nicht in der dem ASW in der Sitzung am 04.02.2019 vorgelegten „Priorisierenden Schulbaumaßnahmenliste“ zu finden? 4. Inwieweit wurde eine Alternative zur Sanierung (Abriss und Neubau) geprüft? 5. Inwieweit wurde der Anbau A-Trakt mit Hausmeisterwohnung und Toiletten in die Überlegung mit einbezogen?“ Antwort der Verwaltung: Die Fragen 1 bis 5 werden zusammenfassend wie folgt beantwortet: Ende 2018 wurden an der Katholischen Grundschule Zehnthofstraße in Köln-Ostheim bei Messungen in mehreren Räumen des Gebäudetraktes A erhöhte Schadstoffe in der Luft festgestellt. Um das Gebäude zu sanieren wurden die Kinder aus diesem Trakt seitdem in der leer stehenden Schule an der Vietorstraße in Köln-Kalk unterrichtet. Obwohl mittlerweile ein Großteil der belasteten Bauteile entfernt wurde haben neueste Messungen ergeben, dass die Grenzwerte weiter überschritten werden. Die Quelle für die Raumluftbelastung wurde im Kleber im Unterbau des alten Parkettbodens aus den 1960er Jahren vermutet. Trotz eines umfassenden Rückbaus aller Räume des A-Traktes bis zum Rohbau, werden die Grenzwerte für leichtflüchtige PAK (unter anderem Naphthaline) immer noch weit überschritten. Zum Zeitpunkt der Sitzung des Ausschusses Schule und Weiterbildung am 04. Februar 2019 war das Ausmaß noch nicht bekannt. Die Untersuchungen dauerten zu der Zeit noch an. 2 Keine der von den Gutachtern vorgeschlagenen Maßnahmen kann die vollständige Beseitigung der Schadstoffe garantieren. Darüber hinaus wurden bei den Rückbauarbeiten noch weitere Beschädi- gungen des Gebäudes an der nun geöffneten Bausubstanz entdeckt. Um den gesamten Schulstand- ort risikofrei ohne Schadstoffbelastung zu betreiben und nachhaltig den aktuellen Sicherheitsanforde- rungen anpassen zu können, empfehlen sowohl interne Fachingenieure als auch externe Gutachter, den Trakt abzureißen und neu zu bauen, da die Sanierung wirtschaftlich nicht mehr vertretbar ist. Die übrigen Gebäudetrakte wurden ebenfalls untersucht und sind ohne Bedenken zu nutzen. Beim Abriss und Neubau sollen der Anbau nebst Hausmeisterwohnung und WC-Anlage mit einbezogen werden. Wegen des aufwändigen Genehmigungsverfahrens und der aktuell schwierigen Lage, im Bausektor entsprechende Anbieter zu bekommen, ist es kurzfristig nicht möglich, zeitnah mobile Schulpavillons auf dem Schulgrundstück aufzustellen. Entsprechende Module sind nach den gleichen Vorgaben für öffentliche Auftraggeber zu planen, zu errichten, anzuschließen und auszustatten, wie dies für massive Ersatzbauten notwendig ist. Der Neubau des Schulgebäudes wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Zurzeit klärt die Verwaltung mit allen Beteiligten die Vorgehensweise bei den Verfahren für die Vergabe. In Abhängig- keit der vom Rat beschlossenen „Priorisierenden Schulbaumaßnahmenliste 2018“, der Entscheidung für den Weg der Vergabe sowie der aktuellen Marktlage kann die Entscheidung zur Vorgehensweise frühestens in rund zwölf Monaten (sechs Monate Ausschreibung, sechs Monate Prüfung) getroffen werden. Anschließend sind erfahrungsgemäß mindestens vier Jahre für Planung und Bau des ersten Bauabschnitts erforderlich. Nach dieser Zeit können die Auslagerung zum Interimsstandort beendet und die Klassenräume in dem Neubau bezogen werden. Im zweiten Bauabschnitt könnten zusätzlich eine Mensa sowie Räume für den Offenen Ganztag geschaffen werden. Damit wäre der gesamte Schulstandort Zehnthofstraße neu entwickelt und für die Zukunft gesichert. Bei der Zehnthofstraße handelt sich um einen Schulstandort mit zwei Schulen in verschiedenen Trakten aus verschiedenen Baujahren. Der älteste Bau stammt im Ursprung aus den 1930er Jahren. Die Gebäude am selben Standort werden von den beiden Grundschulen teils gemeinschaftlich genutzt. Bei der Vietorstraße handelt es sich um einen mehr als 100 Jahre alten, angestammten Schulstandort. Das Gebäude, Baujahr um 1900 und Wiederaufbau 1948, wurde kürzlich frisch renoviert und möbliert. Die Schulleitungen sowie Eltern werden unmittelbar über den aktuellen Stand sowie die weiteren Zeit- Maßnahmen-Pläne informiert. Der Transport der Schülerinnen und Schüler zur Vietorstraße wird auch weiterhin von der Stadt Köln organisiert und sichergestellt. Gez. Greitemann
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2595/2019
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 28.08.2019
- Erstellt
- 26.07.2019 10:10