3868/2018
Präsentation "100 Jahre lenkbares Licht - Ursprung und Aktualität beweglicher Beleuchtung"
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/4514 Vorlagen-Nummer 22.11.2018 3868/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 11.12.2018 Präsentation "100 Jahre lenkbares Licht - Ursprung und Aktualität beweglicher Beleuchtung" Zeitraum: 14. Januar bis 24. Februar 2019 Zeitgleich zur imm cologne und den PASSAGEN 2019 eröffnet das Museum für Angewandte Kunst Köln „100 Jahre lenkbares Licht – Ursprung und Aktualität beweglicher Beleuchtung“ – eine Präsenta- tion, die auf die 100-jährige Geschichte sowie auf die erfinderischen und ästhetischen Dimensionen von lenkbaren Leuchten blickt. Ausgehend von den zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten In- novationen des Leuchtenherstellers Midgard, dessen Gründer Curt Fischer als „Erfinder des lenkba- ren Lichts“ gilt, arbeitet sich die Präsentation durch die verschiedensten Erfindungen und Hersteller im Bereich beweglicher Lichtquellen bis in die aktuelle Zeit. 1919 war das Jahr des Umbruchs, der sozialen und politischen Erneuerung. Vor 100 Jahren drang Elektrizität und elektrische Beleuchtung in Fabrik und Wohnung vor. So ließ der Ingenieur Curt Fi- scher aus Thüringen 1919 seinen „verstellbaren Universalwandarm“ patentieren. Aus der Notwendig- keit, Arbeitsplätze in der eigenen Fabrik angemessen zu beleuchten, entwickelte er „Spezialbeleuch- tungsgeräte“, Leuchten mit großer Beweglichkeit und vielseitigem Nutzen. Seit 100 Jahren werden sie produziert, ihre ästhetische Kraft lässt sie am Arbeitsplatz, im Büro wie in der Wohnatmosphäre stimmig erscheinen. Die gestalterische Avantgarde der 1920er Jahre am Bauhaus und darüber hin- aus entdeckte die Lichtgeräte von Fischer für sich. Gestalter wie Marianne Brandt, Marcel Breuer, Walter Gropius und Laszlo Moholy-Nagy, aber auch Lyonel Feininger, Egon Eiermann, Sep Ruf und Jan Tschichold begeisterte deren blendfreies, frei bewegliches Licht. Architekten, Fotografen, Typo- grafen, Maler nutzten es in ihren Ateliers und schufen Einrichtungen in denen die „Midgard“ als mo- dernes Lichtgerät einen Stammplatz hatte. Die Ausstellung zeigt anhand von Originalleuchten, Paten- ten, Briefen und Zeichnungen sowie kurzen Filmen die Evolution der Leuchten des Unternehmens aus Thüringen sowie parallele und aktuelle Entwicklungen verschiedener Hersteller. In einem Zeit- strahl der beweglichen Beleuchtung werden sie beispielhaft und schlaglichtartig aufgezeigt. Die Aus- stellungsarchitektur basiert auf bis zu drei Meter aufragenden Stahlrohrelementen des Möbelherstel- lers Thonet – in Hommage an 100 Jahre Bauhaus. Die Einbringung sowie Installation der Präsentation erfolgt durch eigene Kräfte des MAKK. Weitere Kosten entstehen dem MAKK nicht. gez. Laugwitz-Aulbach
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3868/2018
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 22.11.2018
- Erstellt
- 22.11.2018 08:22