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BV9/111/2025

Bauvoranfrage, Stargarder Straße 3 – Neubau eines Wohnhauses mit ca. 50 barrierefreien Wohnungen bestehend aus geförderten- und freifinanzierten Wohnungen mit Tiefgarage

Beschlussvorlage 20.05.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9, Sitzung am 27.06.2025, TOP 5.1

Katasterauszug

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Beschlussvorlage

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Bebauungsplan

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Luftbild

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Grundriss Erdgeschoss

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Einfügen des Baukörpers

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Höhenabwicklung Nachbargebäude

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Lageplan

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Grundriss Untergeschoss

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Beschlussvorlage

4459 Zeichen

BV9/111/2025 
 
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Beschlussvorlage 
Betrifft: 
Bauvoranfrage, Stargarder Straße 3                                                                                  
– Neubau eines Wohnhauses mit ca. 50 barrierefreien Wohnungen bestehend aus 
geförderten- und freifinanzierten Wohnungen mit Tiefgarage 
Fachbereich: 
63 - Bauaufsichtsamt     
 
Dezernentin / Dezernent: 
Beigeordnete  Cornelia Zuschke      
 
Beratungsfolge: 
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität 
Bezirksvertretung 9 27.06.2025 Entscheidung 
 
Beschlussdarstellung: 
 
Die Bezirksvertretung beschließt die Erteilung der erforderlichen Befreiungen und der 
Ausnahme. 
 
Befreiungen sind notwendig von der Art der Nutzung, der GFZ sowie der 
Dachneigung. 
 
Eine Ausnahme ist notwendig hinsichtlich des Standortes des Trafos. 
 
 
Sachdarstellung: 
 
Das Vorhabengrundstück Stargarder Straße 3 liegt im Geltungsbereich des 
qualifizierten Bebauungsplans Nr. 6172/06. Das Bauvorhaben wird 
bauplanungsrechtlich daher nach § 30 Abs. 1 BauGB beurteilt.  
 
Der Bebauungsplan setzt für die umliegenden Grundstücke die Nutzung als reines 
Wohngebiet (WR) fest. Für das betroffene Grundstück ist eine Nutzung als 
Gemeinbedarfsfläche – konkret als Säuglings- und Mutterheim – festgesetzt. Darüber 
hinaus setzt der Bebauungsplan eine maximale GFZ von 0,7, eine Dachneigung von 
35° sowie Baugrenzen fest. 
 
Auf dem Vorhabengrundstück soll ein III -geschossiges Wohngebäude mit 50 
barrierefreien und Tiefgarage entstehen. Von den 50 Wohneinheiten sollen 14

Seite 2 
gefördert und 36 frei finanziert werden. 
 
Folgende Befreiungen sind erforderlich: 
 
Statt der festgesetzten Nutzung als Säuglings - und Mutterheim ist die Nutzung des 
Grundstücks zu Wohnzwecken geplant. 
 
Die festgesetzte GFZ wird um 0,5 überschritten. 
 
Abweichend von der festgesetzten Dachneigung soll das Dach als Flachdach 
ausgeführt werden. 
 
Zudem ist eine Ausnahme für den Standort des Trafos erforderlich. 
 
Aufgrund der Grundstücksgröße von über 1000 m² und des Bauvolumens von über 
7000 m³ fällt die Entscheidung über die Erteilung der erforderlichen Befreiungen und 
der Ausnahme in die Zuständigkeit der Bezirksvertretung. 
 
 
Begründung: 
 
Gemeinbedarfsflächen sind im Bebauungsplan als Flächen definie rt, die für 
Einrichtungen vorgesehen sind, die den Gemeinbedarf abdecken und insbesondere 
den Schutz von vulnerablen Bevölkerungsgruppen gewährleisten. Dazu zählen neben 
Müttern und ihren Säuglingen, wie im Bebauungsplan gefordert, auch sozial 
schwächere M enschen und Personen mit geringerem Einkommen. Um diesen 
Anforderungen gerecht zu werden, sieht das Neubauprojekt vor, einen Teil der 
Wohnungen als sozial geförderten Wohnraum bereitzustellen.  Für einen gesunden 
Wohnungsmix sorgt, dass 22 Wohnungen in normaler Ausstattung für Singles, Paare 
u. Familien angeboten werden - und 28 Wohnungen mit zusätzlich besonderer, 
altengerechter Ausstattung. 
 
Das unmittelbare Umfeld ist mehrgeschossig bebaut. Verschiedene Gebäude in der 
Stargarder Straße, der Graudenzer St raße und der Tönisstraße haben bereits bis zu 
vier Geschosse (zzgl. Dach). Das geplante Gebäude überschreitet die festgesetzte 
GFZ zwar, bleibt mit seinen drei Geschossen jedoch unterhalb derer in der näheren 
Umgebung.  
 
Das Flachdach reduziert die Gebäude höhe und unterstützt die Einbindung in das 
Quartier. Außerdem erhöht das Flachdach den Wohnkomfort sowie die Wohnqualität, 
da erdrückende und dunkle Schrägen vermieden werden. Eine extensive Begrünung 
des kompletten Daches - und die Eigenversorgung (Strom) durch die Installation 
Photovoltaik-Elemente ist zudem geplant. 
 
Der vorhandene Trafo liegt aktuell im Grundstück unmittelbar an der Grenze zum 
Flurstück 961. Durch die Verlagerung nach vorne an die Stargarder Straße kann der 
Trafo deutlich besser angedient und gewartet werden. Der Zugang kann unmittelbar 
von der Straße aus erfolgen. Der Trafo gilt als Nebenanlage und kann daher gemäß 
den Festsetzungen des Bebauungsplans ausnahmsweise zugelassen werden. 
 
Die Verwaltung hat folglich keine Bedenken gegen die Erteilung der erforderlichen 
Befreiungen und der Ausnahme. 
 
 
Nachrichtlich: 
 
Die notwendigen Stellplätze werden im Rahmen des Bauantragsverfahrens geprüft.

Seite 3 
 
Anlagen: 
Katasterauszug 
Luftbild 
Bebauungsplan 
Lageplan 
Grundriss Erdgeschoss 
Grundriss Untergeschoss 
Höhenabwicklung Nachbargebäude 
Einfügen des Baukörpers

Bebauungsplan

203 Zeichen

Landeshauptstadt Düsseldorf 
Der Oberbürgermeister 
Vermessungs- und Katasteramt 
Brinckmannstr. 5 
40225 Düsseldorf  
 
 
 
 
 
Die Begründung 
zu diesem Bauleitplan 
befindet sich 
auf dem Plan selbst!

Luftbild

129 Zeichen

Landeshauptstadt | Luftbild Stargarder Str. 3 Datum: 05.06.2025
Düsseldorf BV-0109/24 Luftbild Stargarder Str. 3

Maßstab 1 : 498

Grundriss Erdgeschoss

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Allplan 2022.

Beratungsverlauf (1)

27.06.2025 Bezirksvertretung 9
TOP 5.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
BV9/111/2025
Typ
Beschlussvorlage
Datum
20.05.2025
Erstellt
20.05.2025 07:42