Mandari Insight

2068/2024

Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Schaffung eines Zugangs zum Römischen Hafentor am Kurt-Hackenberg-Platz Aktenzeichen 136/23

Mitteilung Ausschuss 03.07.2024

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 19.09.2024, TOP 18.1

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 Eingabe

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2 Auszug aus der Niederschrift TOP 2.2 BAB 06.05.24

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

667 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/02/02-1 
 
Vorlagen-Nummer 03.07.2024 
 2068/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 16.09.2024 
Ausschuss Kunst und Kultur 17.09.2024 
Stadtentwicklungsausschuss 19.09.2024 
 
Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Schaffung eines Zugangs zum 
Römischen Hafentor am Kurt-Hackenberg-Platz Aktenzeichen 136/23 
Der Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden hat in seiner Sitzung 
vom 06.05.2024 zur oben genannten Bürgereingabe beraten und beschlossen, den Vorgang 
dem Ausschuss für Kunst und Kultur, Bauausschuss sowie Stadtentwicklungsausschuss zur 
Kenntnis zu geben. 
 
Gez. Dr. Höver

Anlage 1 Eingabe

11172 Zeichen

IG-GuidesKölnFührendinKölnFürKölnInteressensgescheinschaft derKölner StadtführerinnenundStadtführer
Zur ÖffnungdesrömischenHafentorsinKölnfür dieÖffentlichkeit
Köln,den28.07.2023

SehrgeehrteDamenundHerren,
mit großerSorgenehmenwir, dieStadtführer*innenundGästeführer*innenvonKöln, zur Kenntnis,dass mit den Bauarbeitenan der Via Culturalis,derUmgestaltungder nördlichenDomumgebung(BeginnSommer2024)undderlangjährigenSchließungdes Römisch-GermanischenMuseumsund weitererwichtigerrömischerSehenswürdigkeiten(Praetorium,römischerAbwasserkanal,Ausgrabungenin der Domtiefgarage,TorbogendesNordtors,Dionysosmosaik,Poblicius-Grabmal)einwertvollerTeilunsereskulturellenErbesfürBesucher*innenundEinheimischeübervieleJahrehinwegnichtmehrzugänglichseinwird.
IndiesemKontextmöchtenwiraufdiePotentialitätdesarchäologischerhaltenenrömischenHafentorsunterdemKurt-Hackenberg-Platzaufmerksammachen.
Trotz seinerhistorischenBedeutungist dasbereits2008entdeckteHafentor,welcheseinenunvergleichlichenSchatzunsererVergangenheitdarstellt,für dieBesucher*innenundKölner*innenderzeitnichtöffentlichzugänglich.ObgleicheinBesucherraum(Rohbau),mitdemZielderÖffnungdesHafentorsbereitsbaulichundunterVerwendungnichtgeringeröffentlicherMittel,umgesetztwurde.
Durchdie ÖffnungdesHafentorsfür dieÖffentlichkeitwollenwirnichtnurdaskulturelleundhistorischeErbederStadthervorheben,sondernebensoeinenneuenkulturellenundsozialenRaumschaffen,derBildung,ErholungundGemeinschaftfördert.
DasPotenzialdesrömischenHafentorsalsAnziehungspunktfürTouristenundalseinOrt,derEinheimischeneinGefühlderVerbundenheitmitihrerGeschichteundKulturvermittelt,ist enorm.Wir könnendas sehrgut einschätzen,da wirhauptberuflichtagtäglichalsKölnerKulturbotschafter*innenin derStadtunterwegssindunddieBedürfnissederKölnBesucher*innenkennen.
Dahersindwirdavonüberzeugt,dassdasbereitserschlosseneHafentorausderRömerzeitschnellstmöglichgeöffnetunddamitfür dieÖffentlichkeitsichtbarunderfahrbargemachtwerdenmuss.UndzwarunabhängigvomgeplantenBauderHistorischenMitte.
DazuführenwirunsereArgumenteundAnregungenwiefolgtauf:
1. KulturelleBedeutungdesrömischenHafentors
DerErhaltunsereskulturellenErbesspielteineentscheidendeRollefürunsals

Gesellschaft.Esermöglichtuns,unsereGeschichteundIdentitätzuverstehen,zubewahrenundweiterzugeben.
DasrömischeHafentoristeinunschätzbaresZeugnisderrömischenEpocheKölns,dasunsEinblickein dieLebensweise,ArchitekturundHandelsbeziehungendieserZeitermöglicht.DiesträgtsomitmaßgeblichzumVerständnisundWertschätzungderKölnerGeschichtebei.
2. Möglichkeit zur pädagogischenNutzung
EineÖffnungdiesereindrucksvollenAusgrabungsstättewürdeneueMöglichkeitenfürLern-undBildungsaktivitätenbieten.SiekönntezumZielvonSchulausflügenunduniversitärenExkursionenwerdenundwürdeso einenunmittelbarenundlebendigenZugangzurGeschichteermöglichen.DieseErfahrungenkönneneinenbedeutendenBeitragzurBildungunsererjüngerenGenerationenleistenundsiedazuermutigen,eintieferesVerständnisfürdieGeschichteundKulturunsererStadtzuentwickelnunddiesewertzuschätzen.
3. WirtschaftlicheNutzenfür dieStadt Köln
EswäreauchvonerheblichemwirtschaftlichenNutzen,dasrömischeHafentorfürinteressierteGruppenzugänglichzumachen.DurchdieErweiterungdeskulturellenund historischenAngebotswürdedie Attraktivitätder Stadtfür Tourist*innengesteigert.Es ist bekannt,dasseinebreiterePalettean SehenswürdigkeitenBesucher*innendazuermutigt,längerzubleibenundmehrin dielokaleWirtschaftzu investieren.Somitkönntendie Einnahmenaus demTourismuserheblichgesteigertwerden.
4. SchaffungvonArbeitsplätzen
DarüberhinauswürdedieEröffnungdesHafentorsArbeitsplätzeschaffen.VonderRenovierungundInstandhaltungdesToresselbstbishinzuzusätzlichenJobsimTourismussektor- alldieswürdedieKölnerWirtschaftstärken.
5. Beitragzur städtischenInfrastruktur undEntwicklung
Schließlichwürdevon der Schaffung einesneuenöffentlichenRaumsfürBürger*innenund Besucher*innenauchdie städtischeInfrastrukturprofitieren.LangfristigbetrachtetistdieInvestitioninunserehistorischenStätteneineInvestitionindieEntwicklungderStadtKölnselbst.WirhabenhierdieeinmaligeChance,durcheinehochwertigeundpublikumswirksamePräsentationdiesesbeeindruckendenBauwerksin unmittelbarerNähezumDom,zurrömischenHafenstraßeundzumfrühchristlichenBaptisteriumeineinzigartigesEnsembleerlebbarzumachen.Ganz

imSinnederVia Culturalis.EinepolitischeEntscheidungindiesemSinnewirdvonderWertschätzungzeugen,diedieStadtKölndemrömischenErbebeimisst,undsomiterheblichzumpositivenImagederStadtbeitragen.
DieseangesprocheneeinmaligeWertigkeithattederKölnerStadtratbereitsimZusammenhangmitdemRömischGermanischenMuseumunddemeinzigartigenrömischenErbeKölnsimJahre2022guterkannt:
“DiesewertetdeneuropäischenTouristenhotspot"KölnerDom"aufundschaffteinen einzigartigenOrt, um 2000 JahreStadtgeschichteim HerzenvonDeutschlandsältesterMetropoleerlebbarzu machen.”Dadurch“[...]wirdeinmodernesZentrumzur Präsentationund Vermittlungder StadtgeschichteanKölner*innenundauswärtigeGästegeschaffen.ZusätzlicherhaltendiehistorischenStättenundBodendenkmälereineneueWürdigungundErschließung:[...].”
1
6. DatenundStatistiken
WirmöchtenindiesemZusammenhangauchspezifischereDatenzurUnterstützungunseresAnliegensanführen.ImJahr2019begrüßtedieDomstadtamRheinmehrals3,8MillionenGästeundverzeichnete6,6MillionenÜbernachtungen- sovielewieniezuvor. DasisteineVerdoppelungderÜbernachtungeninnerhalbvonnur15Jahren,miteinemZuwachsvon3,4%gegenüberdemVorjahr2018.
1 
Pressemitteilungder Stadt Kölnvom22. August 2022.https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/roemisch-germanisches-museum

DRV. (31.März2023).BeliebtesteStädtereisezielein Deutschlandvon2018bis2022nachGästeankünften (in Millionen) [Graph]. In Statista.

KölnTourismus. (28. Februar 2023). Anzahl der Gästeübernachtungen in den Beherbergungsbetrieben inKölnnachHerkunft indenJahrenvon2012bis2022[Graph]. InStatista.
TrotzeinesstarkenEinbruchsderBesucherzahlenin denJahren2020und2021aufgrundderCorona-Pandemie,mit lediglichrund1,4MillionenAnkünftenundknapp2,6MillionenGästeübernachtungenin 2020,zeigtdasJahr2022einendeutlichenAufwärtstrend.Mit 3,2 MillionenGästeankünftenund 3,8 MillionenÜbernachtungenhat Köln bereitseinengroßenTeil des vorpandemischenTouristenaufkommenswiedererlangt.
BesondersStädtereisenerfreuensichzunehmenderBeliebtheitundwarenzwischen2018und2021diezweitbeliebtesteFormvonKurzreiseninDeutschland.BeidiesenStädtereisennimmtderBesuchvonSehenswürdigkeiteneineprominentePositionein, mit 58%der Reisenden,die solcheAktivitätenals wichtigenTeil ihresReiseprogrammssehen.

VuMA.(17.November2021).BeliebtesteArtenvonKurzreisenin Deutschlandin denJahren2018bis2021[Graph].InStatista.

DTV. (30.April2023).BeliebtesteAktivitätenderDeutschenbeieinemUrlaubinDeutschlandimJahr2022[Graph].InStatista.
MitdiesenstatistischenFaktenundunseremWissenimRücken,glaubenwirfestdaran,dassdas römischeHafentorein Kulturerbemit ungeahntemPotentialdarstellt,in BezugaufdentouristischenBesucher*innen-WunschnachkulturellenHighlightsundSehenswürdigkeiten.
SomiterfülltdieÖffnungdesrömischenHafentorsdieVoraussetzungenfüreineweitereSteigerungderAttraktivitätundBedeutungvonKölnalsReiseziel.
7. Die Bedeutung der Rolle der Kölner Stadtführerinnen undStadtführer für Köln
KölngehörtzudenbevorzugtenStädtereisezieleninDeutschland.Diesspiegeltsichu.a. in den 470.000internationalenGästenwider, die 2019 lediglichmitFlusskreuzfahrtenindieStadtkamen.
2 
Nichtzuvergessendiesehrvielendeutschen
2 
S. 15- 16, Studie- TouristischeEffekteundBedeutungder Fahrgastschifffahrt inKöln. ift GmbH.https://www.ihk.de/blueprint/servlet/resource/blob/5223630/97ac5315c2b96a3328b6b4475a790ed0/personenschiffffahrt-studie-2020-data.pdf

TouristenausUmlandundRegionunddeutschlandweit,die jährlichnachKölnströmen.AlserfahreneundgutgeschulteundzertifizierteStadtführer*innen,führenwirjährlichgeschätztmindestens1 MillionGästeausallerWelt in mehrals10SprachendurchKöln.
Seit bereits vielen Jahrzehntenbieten Stadtführer*innenFührungenimRömisch-GermanischenMuseumundim Praetoriuman undbegeisternin- undausländischeGästeallerAltersstufenundkulturellerHintergründefür dieantikeVergangenheitderStadt.
NochvorwenigenJahrenkonnten/durftenwirin derjüdischenMikweführen,imPraetorium,im römischenAbwasserkanal,imBaptisteriumundnatürlichauchimKölnischenStadtmuseum.AlldasistderzeitnichtmehrmöglichundeinigeOrtesindunsnachheutigenStandfür vieleJahregeschlossenoderbleibenfürunsnichtzugänglich.
FürunsKölnerGästeführer*innenist mitderÖffnungdesrömischenHafentorsebensoeinsozial-wirtschaftlicherAspektverbunden.
8. FinanzierungundOrganisationundVerwaltungdesHafentors
Dahermöchtenwirnuneinenkonkreten,proaktivenVorschlagunterbreiten,wiedieZugänglichkeitdesrömischenHafentorsorganisiertundeffizientverwaltetwerdenkönnte.UnserVorschlagist, die BesichtigungdesHafentorsfür GruppenundBesucher*innennachdemModelldesUbiermonumentszuorganisieren,wobeidieBuchungvonZeitslotsüberdie WebsitedesKölnerMuseumsdiensteserfolgenkann.
3 
DieSchlüsselkönnensicherimnahegelegenenstädtischenMuseumLudwigaufbewahrtwerden.DieakkreditiertenGuideskönntendenSchlüsseldanngegeneineGebührvon25EuroproZeitslotabholen.
9. MöglicheEinnahmendurchEintrittsgelder
BeieinerÖffnungszeitvon10:30Uhrbis17:30UhrvonDienstagbisSonntag(dasMuseumLudwighatmontagsgeschlossen)könntenwirmit14ZeitslotsproTagrechnen.Auf das JahrhochgerechnetergibtdiespotenzielleEinnahmenvon109.200Euro.
DieseSummekönnteerheblichdazubeitragen,dieKostenfürdieErhaltungundInstandhaltungdesHafentorszudecken.DarüberhinauswürdendiezusätzlichenBesucher*innen,diedurchdasHafentorangelocktwerden,zweifellosauchanderewirtschaftlicheVorteilefürdieStadtmitsichbringen,etwadurchAusgabeninlokalen
3 
https://museenkoeln.de/portal/Anmeldung-von-Gruppenbesuchen

Geschäften, Restaurants und Hotels.
10. Finanzielle Unterstützung durch Förderprogramme
Dieser Vorschlag stellt eine praktikable und finanziell machbare Lösung dar. Uns ist 
natürlich bewusst, dass die Umsetzung des Projekts zu Anfang Kosten mit sich 
bringen wird, die die Stadt Köln zunächst tragen muss. Diese Kosten könnten jedoch 
durch die Beantragung von Fördermitteln von Land und Bund reduziert werden.
Um Fördergelder zu beantragen, um das Vorhaben zu realisieren, sind wir offen und 
mehr als bereit dazu, im Rahmen bestimmter Fördergelder das notwendige 
Bürger-Konzept mit Ihnen gemeinsam zu erarbeiten.
Wir sind davon überzeugt, dass dieses Projekt ein Erfolg wird, der den Bürger*innen 
von Köln und Besucher*innen aus aller Welt zugutekommt und der Stadt Köln mit 
seinen einzigartigen historischem Kulturerbe gerecht wird und auch 
dementsprechend gewürdigt wird.
Wir laden Sie daher zu einem konstruktiven und gemeinsamen Dialog ein, der als 
Ziel die Offenlegung und Zugänglichkeit des römischen Hafentors für die 
Öffentlichkeit hat.
Wir freuen uns auf Ihre Antwort.
Mit herzlichen Grüßen
Im Namen der:
IG-Guides Köln
Führend in Köln
Für Köln
Interessensgescheinschaft der
Kölner Stadtführerinnen und Stadtführer
Web: ig-guides.koeln
Mailadresse: kontakt@ig-guides.koeln
In Kopie an
Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker
Bezirksbürgermeister Herr Andreas Hupke
In Kopie an verschiedene Mitglieder der Parteien/Fraktionen:
Bündnis 90/Die Grünen, CDU, Die FRAKTION/Die PARTEI, DIE LINKE, Einzelmandatssträger*innen, 
FDP , GUT , SPD, Volt

Anlage 2 Auszug aus der Niederschrift TOP 2.2 BAB 06.05.24

6939 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss für Bürgerbeteiligung, 
Anregungen und Beschwerden 
Frau Pesch 
Telefon:  (0221) 221 26144 
Fax:   (0221)  
E-Mail: doris.pesch@stadt-koeln.de 
Datum: 27.06.2024 
Auszug 
aus der Niederschrift der 24. Sitzung des Ausschusses für 
Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden  vom 06.05.2024  
öffentlich 
2.2 Bürgereingabe nach §24 GO betr. Schaffung eines Zugangs zum Römi-
schen Hafentor am Kurt-Hackenberg-Platz Aktenzeichen 136/23 
1147/2024 
Die Petentin stellt die Eingabe vor. Sie weist hin auf die Bedeutung des Römischen 
Hafentores im Kontext der kulturellen Identität Kölns und des Weltkulturerbes. Die Pe-
tentin umreißt, was erforderlich ist um einen sicheren Zugang für die Öffentlichkeit 
möglich zu machen. Sie wirbt um entsprechende Unterstützung ihrer Eingabe, da 
diese eine wertvolle Investition in die kulturelle Identität der Stadt und in die Stärkung 
des kulturellen Erbes sei.  
Herr Professor Schäfer, Römisch Germanisches Museum / Archäologische Boden-
denkmalpflege und –denkmalschutz, unterstützt die Eingabe vollumfänglich. Er habe 
die Ausgrabung 2007/2008 begleitet. Die Öffnung des Römischen Hafentors für die 
Öffentlichkeit würde zu einer enormen Aufwertung des Domumfeldes führen. Die Be-
sucher möchten zwei Dinge in Köln erfahren. Den Kölner Dom und das römische 
Erbe, da in den Reiseführern immer wieder der römische Ursprung der Colonia vermit-
telt würde. Das Hafentor würde dazu beitragen.  
Herr Brust, Grüne, dankt der Petentin. Ihm sei nicht bekannt gewesen, dass die Pla-
nungen damals vom Dezernenten gestoppt wurden und seit zehn Jahren das Tor 
nicht zu besichtigen ist. Er möchte wissen, ob neue Planungen erforderlich sind oder 
ob man an den damaligen anschließen könne. Zudem fragt Herr Brust, ob die Öffnung 
des Hafentors in dem Ratsbeschluss vom 06.02.24 zur Sanierung des Römisch-Ger-
manischen Museums (RGM) mit enthalten ist, oder ob ein weiterer Planungsauftrag 
nötig sei. 
Er schlägt vor, den Beschlussvorschlag dahingehend zu ergänzen, dass die Verwal-
tung „zeitnah“ die Planung vorlegen und dem hiesigen Ausschuss und dem Kulturaus-
schuss mitteilen soll. 
Herr Erkelenz, CDU, merkt an, dass dieses Thema vor ein paar Monaten im Kontext 
zur historischen Mitte im Kulturausschuss thematisiert worden sei. Er möchte wissen,

ob man eine Planung in Auftrag geben könne; anregen könne man sie. Er schlägt vor, 
den Beschluss dahingehend zu ergänzen, dass eine Planung zeitnah anläuft. 
Frau Oedingen, SPD, möchte auch, dass das Römische Hafentor wieder zugänglich 
gemacht wird. Deshalb ginge man mit dem Beschlussvorschlag der Verwaltung mit. 
Sie habe an einer Führung Via Culturalis teilgenommen und habe zu dem Thema Öff-
nung des Römischen Hafentors den Baudezernenten ansprechen können. Dieser 
schien nicht abgeneigt zu sein und regte an die Eingabe an den Ausschuss für Kunst 
und Kultur, dem Bauausschuss und dem Stadtentwicklungsausschuss zu geben. Sie 
bittet dies im Beschlusstext auch aufzunehmen.  
Frau Röhrig, Linke, befürwortet ebenfalls, das Römische Hafentor der Öffentlichkeit 
zugänglich zu machen und es sollte nicht lediglich bei der Prüfung bleiben, sondern 
konkret in die Planung gehen. 
Frau Schöppen, FDP, beantragt die Eingabe an den Ausschuss Kunst und Kultur zu 
verweisen mit der Empfehlung einen konkreten Planungsbeschluss zu fassen und den 
Stadtentwicklungsausschuss sowie den Bauausschuss in die weitere Beratungsfolge 
aufzunehmen. Falls sich dem Verweisungsantrag nicht angeschlossen wird, regt Frau 
Schöppen an - soweit für den hiesigen Ausschuss möglich -, einen konkreten Pla-
nungsbeschluss zu fassen. 
Hierzu gibt Herr Derichsweiler, Ausschussvorsitzender, den formalen Hinweis, dass 
der Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden nach Auseinan-
dersetzung mit den Eingaben entsprechende Anregungen an die Fachausschüsse ge-
ben kann; dies schließt im vorliegenden Fall auch mit ein, Empfehlungen zu formulie-
ren für die Aufnahme von konkreten Planungen. Eine Verweisung sei nicht erforder-
lich. Herr Derichsweiler formuliert einen möglichen Beschlussvorschlag dahingehend, 
dass der Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden empfiehlt, 
dass der öffentliche Zugang zum Römischen Hafentor geplant wird, und die Eingabe 
und den Beschluss dem Ausschuss Kunst und Kultur, dem Bauausschuss und dem 
Stadtentwicklungsausschuss zur Kenntnis gegeben wird. 
Frau Schöppen, FDP, wäre hiermit einverstanden. 
Herr Professor Schäfer, Römisch Germanisches Museum / Archäologische Boden-
denkmalpflege und –denkmalschutz, führt aus, dass 2008 der Besucherraum im Roh-
bau geplant worden sei sowie der eigentliche technische Ausbau. Der Rohbau sei fer-
tiggestellt, der technische Ausbau sollte folgen. Im Rahmen des Wettbewerbs zum 
Kurt-Hackenberg-Platz sei der technische Ausbau gestoppt worden. Die Planungen 
des Büros Schaller aus den Jahren 2008/2009 lägen selbstverständlich vor. Die 
Grundüberlegung des Büro Schaller sei reaktivierbar. Diese müsste jedoch auf einen 
neuen Stand gebracht werden. Die Maßnahme sei damals nicht nur gestoppt worden, 
sondern die Verwaltung habe an der Idee „öffentlicher Besucherraum“ weiter gearbei-
tet im Rahmen der aufwendigen Planungen zu der historischen Mitte. Zurück zum al-
ten Ausgangspunkt, müssen jetzt das Hafentor und die öffentliche Zugänglichkeit in 
Verbindung mit der Sanierung des Römisch-Germanischen Museums konzeptionell 
betrachtet werden und insbesondere in Verbindung mit dem Studiengebäude. Diese 
Überlegung die ad acta gelegt wurde, sei derzeit noch formal mit der historischen 
Mitte verbunden und nicht mit der Sanierung des Römisch-Germanischen Museums. 
Durch das Scheitern der Historischen Mitte müsste das Hafentor mit eingeschlossen 
werden in die Gesamtüberlegung, weil die Anbindung des Hafentores in technischer 
Hinsicht an das RGM – an das Studiengebäude – entscheidend ist, wenn technische 
Systeme wie Lüftung und Heizung betroffen sind. Das sei im Moment nicht verankert.

Herr Brust, Grüne, fragt hinsichtlich des bestehenden Ratsbeschlusses vom 
06.02.2024 nach, ob der Planungsauftrag hier nicht schon mit enthalten sei oder ob es 
eines neuen zusätzlichen Beschlusses bedarf.  
Herr Professor Schäfer, bejaht das Erfordernis eines eigenen Planbeschlusses, da 
eine Integration erfolgen muss in die Gesamtüberlegung der Sanierung des RGM. 
Die Petentin hofft abschließend auf eine positive Entscheidung zu ihrer Eingabe. 
 
Geänderter Beschluss: 
Der Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden beauftragt die 
Verwaltung, Möglichkeiten eines öffentlichen Zugangs zum Römischen Hafentor zu 
prüfen. empfiehlt den öffentlichen Zugang zum Römischen Hafentor z u planen 
und dem Ausschuss Kunst und Kultur, dem Bauausschuss und dem Stadtent-
wicklungsausschuss diese Eingabe und das Protokoll der Sitzung zur Kenntnis 
zu geben. 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt.

Beratungsverlauf (3)

16.09.2024 Bauausschuss
TOP 8.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.09.2024 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
19.09.2024 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2068/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
03.07.2024
Erstellt
26.06.2024 13:34