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1015/2021

Unterbringung in abgeschlossenen Wohneinheiten

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 12.04.2021

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 15.04.2021

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

3896 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/56 
 
Vorlagen-Nummer 12.04.2021 
 1015/2021 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 15.04.2021 
 
Unterbringung in abgeschlossenen Wohneinheiten 
Die Fraktion DIE LINKE bittet mit der Anfrage AN/0479/2021 vom 05.03.2021 um Auskunft zur Unter-
bringung von Wohnungslosen und Geflüchteten, da die Berichte des Amtes für Wohnungswesen die 
Zahl der Geflüchteten, die in abgeschlossenen Wohneinheiten untergebracht sind, nur in Prozent 
wiedergeben. Dabei ist die Datenbasis im 26., 27. und 28. Bericht unterschiedlich, weil sich die Zahl 
der untergebrachten Geflüchteten verändert hat und jeweils unterschiedliche Gruppen berücksichtigt 
wurden. 
 
Darüber hinaus bittet die Fraktion DIE LINKE um Antwort zu den folgenden Fragen: 
 
1. Wie hat sich die Zahl der Geflüchteten, die in abschließbaren Wohneinheiten untergebracht 
sind, seit 2017 verändert? Ein Stichtag pro Jahr, am besten der 31.12, reicht aus. 
2. Wie hoch war die Anzahl der insgesamt untergebrachten Geflüchteten an genau diesem 
Stichtag? 
3. Wie viele Wohnungslose (Einzelpersonen und Paare) sind derzeit in abgeschlossenen bzw. 
abschließbaren Zimmern untergebracht? 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Die Berechnung zur „Unterbringung von Geflüchteten in abgeschlossenen Wohneinheiten in Pro-
zent“(31.12.2017 - 46,22 % / 31.12.2018 - 50,77% / 31.12.2019 - 74,85% / 31.12.2020 - 79,08%) be-
ruht im 26., 27. und 28. Bericht zur Situation Geflüchteter und allen Folgeberichten immer auf dersel-
ben Datenbasis: Es werden alle Geflüchteten berücksichtigt, die außerhalb der Notaufnahme Herku-
lesstraße und von Beherbergungsbetrieben vom Amt für Wohnungswesen untergebracht sind. Dies 
wurde in den Berichten nur unterschiedlich formuliert. 
 
Neben der Erhöhung der Unterbringung in abgeschlossenen Wohneinheiten ist ein separates Ziel bei 
der Planung der Unterbringungsressourcen die schrittweise Reduzierung der Kapazitäten in Beher-
bergungsbetrieben nach bestimmten Kriterien (siehe 27. Bericht, Seiten 21- 23). Eine Vermischung 
beider Berechnungen hätte zu unklaren Ergebnissen geführt, insbesondere da es bei den Beherber-
gungsbetrieben sowohl normale Zimmer als auch Apartments mit Küche gibt. Ein weiterer Grund für 
die Differenzierung von Notaufnahme / Beherbergungsbetrieben und anderen Unterbringungsarten 
ist, dass erstere der vorübergehenden Unterbringung zur Klärung grundlegender Fragen dienen, wäh-
rend letztere auf eine längerfristige Unterbringung angelegt sind (vgl. Phasenmodell in „Leitlinien zur 
Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen in Köln“, Ratsbeschluss vom 20.07.2004). 
 
Frage 1:

2 
 
Untergebrachte Geflüchtete in abgeschlossene Wohneinheiten mit eigenem Sanitärbereich und eige-
ner Küche: 
 
31.12.2017 3.406 
31.12.2018 3.873 
31.12.2019 4.561 
31.12.2020 4.472 
 
 
Frage 2:  
 
Gesamtzahl aller untergebrachten Geflüchteten: 
 
31.12.2017 10.189 
31.12.2018 10.216 
31.12.2019 7.460 
31.12.2020 6.176 
 
 
Frage 3: 
 
Das Amt für Wohnungswesen bringt zum Stand 31.12.2020 in folgenden Wohnheimen mit ab-
schließbaren Zimmern * wohnungslose Personen unter: 
 
Brühler Straße Wohnheim für Paare 10 Personen 
Pallenbergstraße Mutter-Kind-
Wohnheim 
41 Personen, davon 
25 Erwachsene 
Rather Straße  Wohnheim für Män-
ner 
50 Personen 
 
* Der deutlich überwiegende Anteil der vom Amt für Wohnungswesen untergebrachten wohnungslo-
sen Personen ist in Einheiten mit eigenem Sanitär und Küche untergebracht. Daher erübrigt sich eine 
Aufzählung der Standorte mit abgeschlossenen Einheiten. 
 
Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren bringt derzeit 266 wohnungslose Parteien in abge-
schlossenen / abschließbaren Zimmern bzw. Appartements unter, davon  
- 148 Einzelpersonen,  
- 9 Paare,  
- 74 Familien und  
- 35 Alleinerziehende 
 
Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (1)

15.04.2021 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Brühler Straße
  • Pallenbergstraße
  • Rather Straße

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Details

Aktenzeichen
1015/2021
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
12.04.2021
Erstellt
15.03.2021 15:11