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Durchführung eines Ideenwettbewerbs für die szenografische Gestaltung der neuen Dauerausstellung des Kölnischen Stadtmuseums im Interim Haus Sauer

Mitteilung Ausschuss 2893/2019 vom 30.08.2019

Stand: Am 17.09.2019 im Ausschuss Kunst und Kultur beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/4518 Vorlagen-Nummer 30.08.2019 2893/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 17.09.2019 Durchführung eines Ideenwettbewerbs für die szenografische Gestaltung der neuen Dauerausstellung des Kölnischen Stadtmuseums im Interim Haus Sauer Ende 2018 wurde die Anmietung des Haus Sauer als Interimsquartier für das Kölnische Stadtmuse- um beschlossen (Vorlagen Nr. 3734/2018). Damit wurde das Kölnische Stadtmuseum beauftragt, die Planungen für eine neue Dauerausstellung in den ehemaligen Verkaufsräumen aufzunehmen. Das Museum beabsichtigt daher nun, einen Ideenwettbewerb für die Szenografie (Ausstellungsgestaltung) der neuen Dauerausstellung im Haus Sauer durchzuführen. Für die Dauerausstellung im Interim wurde von den Kuratoren des Kölnischen Stadtmuseums ein Grobkonzept entwickelt, das im Wesentlichen drei Erzählstränge vorsieht: einen zentralen Auftakt- raum als Einstieg, neun thematisch strukturierte Bereiche sowie mehrere kleine Zonen für wechseln- de Präsentationen. Die drei Stränge sind als durchmischte Einheit gedacht. Ziel des Wettbewerbs ist es, für dieses Grobkonzept einen geeigneten Gestalter zu finden, der die neue Ausstellung mit hohem gestalterischem Anspruch in dem ehemaligen Kaufhaus verortet. Die Gestaltung soll mutige, zeitge- mäße Akzente setzen und durchaus Experimente wagen sowie neue Wege der musealen Präsentati- on erforschen. Das betrifft die Art der Präsentation und die Gestaltung, aber auch innovative Formen der Vermittlung, Partizipation und den Einsatz technischer Mittel. Die Szenografie soll in ein harmoni- sches Wechselspiel mit den herausragenden Objekten und Kunstwerken des Kölnischen Stadtmuse- ums treten, von denen etwa 500-1000 präsentiert werden. Die Gestaltungsaufgabe umfasst auch Planungen für Lichttechnik, Medientechnik und Ausstellungsgrafik. Die Einleitung des Vergabeverfahrens erfolgt in Form eines zweistufigen Ideenwettbewerbs. Hierbei handelt es sich um eine Verhandlungsvergabe mit öffentlichem Teilnehmerwettbewerb nach der Un- terschwellenvergabeverordnung UVgO. Die erste Stufe umfasst die öffentliche Ankündigung des Wettbewerbs. Nach Eingang der Interessensbekundungen werden die Bewerber mittels einer festge- legten Bewertungsmatrix beurteilt und das Teilnehmerfeld dadurch reduziert. An der zweiten Stufe sollen maximal fünf Büros beteiligt werden, die dann konkrete Gestaltungsvorschläge für den Wett- bewerb erarbeiten. Die Beurteilung erfolgt wiederum mit einer Bewertungsmatrix. Es ist geplant, den Wettbewerb bis Januar 2020 abzuschließen. Gez. Laugwitz-Aulbach

Beratungsverlauf

  1. 17.09.2019

    Ausschuss Kunst und Kultur

    TOP 8.3, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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