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2009/0306

Zertifikat audit berufundfamilie für die Stadtverwaltung Darmstadt Ziele und Maßnahmen

Magistratsvorlage 14.07.2009

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2009/0306

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314 Zeichen

r : nm berufundfamilie
Zielvereinbarung BE aa Gene

Hiermit erkläre ich mich mit den im Rahmen der Re- Auditierung definierten Zielen

und Maßnahmen einverstanden.

Name M . Unterschrift
Oberbürgermeister
Funktion Datum
ort

Name

Funktion

www.login.beruf-und-familie.de | 02.04.2009
© berufundfamilie gGmbH 15 ur

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21144 Zeichen

zur Bestätigung des Zertifikats
zum audit berufundfamilie
Wissenschaftsstadt Darmstadt
auditierter Bereich:
Stadtverwaltung
Re- Auditierung
Auditor:
Angela Fauth-Herkner
Datum:
02.04.2009

Präambel
Ziel der Re-Auditierung ist kontinuierlicher Ausbau und Weiterentwicklung familienbewusster
Personalpolitik, auch in Zeiten finanziell eingeschränkter Ressourcen. Denn die Verbesserung der
Familienfreundlichkeit innerhalb der Stadtverwaltung steigert das Image der Stadt insgesamt.
Das Ansehen, das von einer Stadtverwaltung ausgeht, die sich seit sechs Jahren erfolgreich mit
internen Maßnahmen im Bereich familienbewusste Personalpolitik auditieren lässt, ist ebenso
auch extern von Vorteil und gewinnbringend.    Die Aufwertung der Wissenschaftsstadt
Darmstadt, als attraktive, familienfreundliche Arbeitgeberin mit Vorbildfunktion unterstützt das
Renommee der Stadt als moderner, lebenswerter Wohnort für Familien mit Kindern. So ist die
kontinuierliche Fortführung des „audit berufundfamilie“ auch angesichts des Bestrebens
Darmstadts, sich im Wettbewerb „Familienfreundlichste Kommune Hessens 2011“ zu profilieren,
von großer Bedeutung.
01
02.04.2009

1. Handlungsfeld 1 – Arbeitszeit
1. Ziel: Flexible Arbeitszeitregelung für alle Ämter geltend und praktizierbar machen
1.1 Maßnahme:
Nach Inkrafttreten der neuen Dienstvereinbarung Arbeitszeit: systematische Anbindung aller
Organisationseinheiten an die Zeitwirtschaft / sukzessive Ausweitung der Dienstvereinbarung
auf die Gesamtverwaltung
Zielgruppe: Alle Beschäftigten die an der Zeiterfassung angeschlossen sind.
Umsetzung bis: fortlaufend
1.2 Maßnahme:
Einführung und Umsetzung der Dienstvereinbarung unter Berücksichtigung familiärer Belange:
Konzept, Information und Kommunikation, Beantwortung häufig gestellter Fragen /
Unterstützung von Führungskräften und Teams / die besonderen Bedarfe
vereinbarkeitsbedingter Teilzeitarbeit berücksichtigen / Flexispielregeln, Urlaubs-,
Personaleinsatzplanung
Zielgruppe: Alle Beschäftigten die an der Zeiterfassung angeschlossen sind.
Umsetzung bis: fortlaufend
2. Ziel: Die Möglichkeiten des personellen Ausgleiches bei familiär bedingter Reduzierung der
Arbeitszeit bzw. Elternzeit besser ausschöpfen.
2.1 Maßnahme:
Sicherung einer transparenten Struktur zum personellen Ausgleich bei familiär bedingter
Reduzierung der Arbeitszeit: Nachbesetzung bei Stundenreduktion / vereinbarkeitsfreundlicher
Umgang mit Stellenresten / pflege- und kinderbetreuungsfreundliche Anpassung der Arbeitszeit
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: fortlaufend
2.2 Maßnahme:
Ämtern und Verwaltungsstellen werden über die Ergebnisse, sowie Umgang und Verfahrensweg
bei personellem Ausgleich informiert.
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: fortlaufend
02
02.04.2009

2.3 Maßnahme:
Bei der Umsetzung haushaltsrechtlicher Vorgaben sind die Vorgaben des Hessischen
Gleichberechtigungsgesetzes und die Ziele des audit zu berücksichtigen. 
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: fortlaufend
2.4 Maßnahme:
Zur Pflege von Angehörigen werden Möglichkeiten zur Anpassung von Arbeitszeit entsprechend
dem Pflegebedarf geschaffen (mit oder ohne Reduzierung des Stundenumfangs) und personeller
Ausgleich sichergestellt.
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: fortlaufend
3. Ziel: Für Teilzeitbeschäftigte chancengleiche Bedingungen in der Verwaltung und im Rahmen der
Flexibilisierung der Arbeitszeit erreichen, bzw. erhalten.
3.1 Maßnahme:
Bewusstsein schärfen und Chancen verbessern, durch: Image und Nutzen von Teilzeit für
Beschäftigte und Arbeitgeber, z.B. anhand von best practise Modellen / breites Spektrum der
Formen von Teilzeit sichern / Stellenbesetzung in verschiedenen Teilzeitvarianten / Teilzeit für
Väter
Zielgruppe: Alle Beschäftigten und Führungskräfte
Umsetzung bis: fortlaufend
4. Ziel: Teilzeit in Führung ermöglichen
4.1 Maßnahme:
Die Dienststellenleitung positioniert sich dazu, dass Teilzeit in Führungspositionen für Frauen
und Männer erwünscht ist und keinen „Karriereknick“ bedeutet. Über die Möglichkeiten wird
insbesondere in Führungsrunden informiert.
Zielgruppe: Führungskräfte und Teilzeitkräfte die Führungspositionen übernehmen
möchten.
Umsetzung bis: fortlaufend
4.2 Maßnahme:
Führungspositionen werden grundsätzlich auch in Teilzeit ausgeschrieben.
Zielgruppe: Führungskräfte und Teilzeitkräfte die Führungspositionen übernehmen
möchten.
Umsetzung bis: fortlaufend
03
02.04.2009

4.3 Maßnahme:
Modelle und Umsetzungsschritte für Teilzeit in Führungspositionen werden entwickelt: Die
Führungskraft wird unterstützt gegebenenfalls wird ein Modellprojekt initiiert, begleitet und
ausgewertet. / Teilzeitkräfte werden zur Übernahme von Führungspositionen geschult.
Zielgruppe: Führungskräfte und Teilzeitkräfte die Führungspositionen übernehmen
möchten.
Umsetzung bis: Jahresbericht 3
2. Handlungsfeld 2 – Arbeitsorganisation
1. Ziel: Berücksichtigung der familiären Situation bei der Arbeitsorganisation
1.1 Maßnahme:
Berücksichtigung familiärer Pflichten bei der Gestaltung von Arbeitsabläufen zur Reduzierung
von Zeit- und Zielkonflikten im familiären Bereich, z.B.: bei Terminierung von Besprechungen und
Fortbildungsveranstaltungen / in Mitarbeiter/innengesprächen thematisieren
Zielgruppe: Alle Beschäftigten und Führungskräfte
Umsetzung bis: fortlaufend
1.2 Maßnahme:
Führungskräfte sensibilisieren, dass bei Dienstbesprechungen, Weiterbildungsmaßnahmen und
Dienstreisen die familiären Belange sowie die Arbeitszeiten von Teilzeitkräften angemessen
berücksichtigt werden.
Zielgruppe: Alle Beschäftigten und Führungskräfte
Umsetzung bis: fortlaufend
2. Ziel: Erhöhung der Flexibilität insbesondere durch entlastende Vertretungsmöglichkeiten innerhalb
des Amtes/der Verwaltungsstelle.
2.1 Maßnahme:
Entlastende Vertretungsmöglichkeiten suchen und fördern.
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: fortlaufend
04
02.04.2009

2.2 Maßnahme:
Aufzeigen der Chancen und Nutzen der Flexibilität, wie z.B. Zufriedenheit der Beschäftigten,
gleichmäßige Auslastung, Erhöhung des Qualifikationsniveaus, verbesserte Urlaubs- und
Stellvertretungsregelungen.
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: fortlaufend
3. Ziel: Erste Schritte zur Einrichtung eines Gesundheitsmanagements u.a. mit dem Ziel der besseren
Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Bündelung zu einem Gesamtkonzept und ggf. Weiterentwicklung der Aktivitäten zum Thema.
3.1 Maßnahme:
Bei allen zukünftigen Maßnahmen im Bereich Gesundheitsmanagement ist Vereinbarkeit von
Beruf und Familie zu berücksichtigen, z.B.: 
Bei der Zusammenstellung und Analyse der bisherigen Aktivitäten gesundheitsfördernder
Maßnahmen. / Bei Veranstaltungen und Seminaren zum Thema Gesundheitsförderung am
Arbeitsplatz, Betriebliches Eingliederungsmanagement, persönliches Zeitmanagement. / Bei der
Zusammenstellung der für ein Gesundheitsmanagement relevanten, praktischen Themen wie
z.B. Arbeitsverdichtung, Stress, psychische und physische Belastungen, Sucht.
Zielgruppe: Führungskräfte und Beschäftigte
Umsetzung bis: Jahresbericht 3
3.2 Maßnahme:
Bei zunehmender Arbeitsverdichtung stressentlastendes, gesundheitsförderndes Arbeiten
ermöglichen durch:
Schaffung von Transparenz der einzelnen Arbeitsabläufe und Aufgaben. / Erkennen und Setzen
von Prioritäten zur Stressentlastung, z.B. in Mitarbeiter/innengesprächen. / Optimierung der
Arbeitsabläufe zwischen einzelnen Bereichen. / Schaffung von Zeitfenstern für konzentriertes,
effektives Arbeiten in Form von z.B. Rufumleitung, Rückzug ins Besprechungszimmer,
Einzelzimmer, offline-Arbeiten etc.
Zielgruppe: Führungskräfte und Beschäftigte
Umsetzung bis: Jahresbericht 3
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02.04.2009

3. Handlungsfeld 3 – Arbeitsort
1. Ziel: Umsetzung alternierender (Tele-) Arbeit
1.1 Maßnahme:
Es wird eine Dienstvereinbarung zur alternierenden (Tele-) Arbeit (AT) für 10 Modell-Plätze
abgeschlossen, die für zwei Jahre gilt. Davon ist das erste Jahr als Testphase angesehen, die eine
Optimierungen und eine Ausweitung auf die gesamte Stadtverwaltung nach sich zieht.
Zielgruppe: Führungskräfte und alle in Frage kommenden Beschäftigten
Umsetzung bis: Jahresbericht 3
1.2 Maßnahme:
Die Arbeitsgruppe zur Einrichtung der alternierenden (Tele-) Arbeit begleitet auch den
Umsetzungsprozess.
Zielgruppe: Führungskräfte und alle in Frage kommenden Beschäftigten
Umsetzung bis: Jahresbericht 3
1.3 Maßnahme:
Information und Kommunikation über Ziele, Nutzen und Umsetzung alternierender (Tele)arbeit
durch Rundschreiben und Intranet:
z.B. bessere Optimierung des Personaleinsatzes bei Anwendung von alternierender Telearbeit. /
Kombination der verschiedenen Arbeitszeitmodelle mit alternierender Telearbeit.
Zielgruppe: Führungskräfte und alle in Frage kommenden Beschäftigten
Umsetzung bis: Jahresbericht 3
4. Handlungsfeld 4 – Informations- und Kommunikationspolitik
1. Ziel: Erhöhung des internen Bekanntheitsgrades der Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Beruf
und Familie.
1.1 Maßnahme:
Erarbeiten eines Informations- und Kommunikations-konzepts.
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: Jahresbericht 1
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02.04.2009

1.2 Maßnahme:
Pflege und Ausbau der Informationen über familienbewusste Maßnahmen und den Verlauf des
audit berufundfamilie im Intranet  z.B. durch: Infotipps auf der Startseite / weiterführende
Informationen zu den einzelnen Handlungsfeldern/Maßnahmen / Einrichtung eines Forums
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: Jahresbericht 3
1.3 Maßnahme:
Weiterhin zusätzlich schriftliche Informationen über familienbewusste Maßnahmen und den
Verlauf des audit berufundfamilie in Form von Rundschreiben an die Beschäftigten mit
Wiedererkennungswert.
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: fortlaufend
1.4 Maßnahme:
Zugang zum städtischen Intranet für alle Beschäftigte auch über den heimischen PC
ermöglichen.
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: Jahresbericht 3
1.5 Maßnahme:
Die Führungsebene kommuniziert das audit berufundfamilie als für allen Seiten Gewinn
bringendes Instrument familienbewusster Personalpolitik z.B. in Magistrat,
Amtsleitungsbesprechungen, Personalversammlungen.
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: fortlaufend
1.6 Maßnahme:
Das audit berufundfamilie wird als fester Tagesordnungspunkt bei den
Amtsleitungsbesprechungen thematisiert, z. B.: zur Schärfung des Arbeitszeitbewußtseins
(Flexibles Arbeitszeitmanagement, Abbau der Plusstunden, Akzeptanz von Teilzeit, Rolle der
Führungskraft, Planung und Absprachen im Team, ...) / Die Informationen werden mit den
Beschäftigten kommuniziert.
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: Jahresbericht 2
1.7 Maßnahme:
Zusammenstellung eines Informations-Paketes für neue Beschäftigte.
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: Jahresbericht 3
07
02.04.2009

2. Ziel: Aktive externe Information zum Thema Vereinbarkeit Beruf und Familie zum Imagegewinn und
Vorbildfunktion.
2.1 Maßnahme:
Entwicklung eines Gesamtkonzeptes zur externen Information und Kommunikation.
Zielgruppe: Öffentlichkeit
Umsetzung bis: Jahresbericht 1
2.2 Maßnahme:
Systematische Zusammenstellung der vorhandenen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen und
öffentliche Darstellung der erarbeiteten Ergebnisse (z.B. Reauditierung) und Medienbeiträge,
auf der Darmstadt-Homepage und auf www.familien-willkommen.de.
Zielgruppe: Öffentlichkeit
Umsetzung bis: Jahresbericht 1
2.3 Maßnahme:
Verwendung des Logos im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Wissenschaftsstadt Darmstadt,
z.B. bei Stellenausschreibungen, im Briefkopf, auf der Internetseite und für sonstige Medien.
Zielgruppe: Öffentlichkeit
Umsetzung bis: fortlaufend
2.4 Maßnahme:
Weiterhin aktive Teilnahme z.B. am Erfahrungsaustausch der berufundfamilie gGmbH,
bestehenden lokalen Bündnissen für Familien und Netzwerken.
Zielgruppe: Öffentlichkeit
Umsetzung bis: fortlaufend
3. Ziel: Verbindliche Struktur zur Umsetzung der im Rahmen der Re-Auditierung vereinbarten
Maßnahmen.
3.1 Maßnahme:
Das Projektmanagement (Steuerungsgruppe) zur Sicherstellung der Umsetzung begleitet den
Prozess. / Die Geschäftsführung liegt im Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt. / Die
Federführung für einzelne Zielbereiche liegt bei unterschiedlichen Fachstellen.
Zielgruppe: Magistrat (haupt- und ehrenamtlich), audit Projektleitung,
Projektverantwortliche für einzelne Ziele
Umsetzung bis: fortlaufend
08
02.04.2009

3.2 Maßnahme:
Es wird regelmäßig über die Umsetzungserfolge und ggf. Probleme der Dezernatsebene und dem
Magistrat berichtet.
Zielgruppe: Magistrat (haupt- und ehrenamtlich), audit Projektleitung,
Projektverantwortliche für einzelne Ziele
Umsetzung bis: fortlaufend
5. Handlungsfeld 5 – Führungskompetenz
1. Ziel: Stärkung des Wertes „familienbewusste Führungskompetenz“ bei Stellenbesetzungsverfahren
und Mitarbeiter/innengesprächen.
1.1 Maßnahme:
Bei der Einführung von regelmäßigen Gesprächen mit Beschäftigten die Aspekte der
Vereinbarkeit von Beruf und Familie berücksichtigen und einen Gesprächsbogen für diese
Gespräche entwickeln der Rahmenbedingungen zur guten Vereinbarkeit (Arbeitszeit, -ort,
Vertretungsregelungen, ...) aufgreift.
Zielgruppe: Führungskräfte und Beschäftigte
Umsetzung bis: Jahresbericht 3
1.2 Maßnahme:
Bei Gesprächen mit Mitarbeiter/innen ist Vereinbarkeit von Beruf und Familie z.B. hinsichtlich
Personalentwicklung, Arbeitszeit- und Arbeitsorganisation zu berücksichtigen.
Zielgruppe: Führungskräfte und Beschäftigte
Umsetzung bis: fortlaufend
2. Ziel: Integration des Themas „Vereinbarkeit Beruf und Familie“ in Seminare mit dem Ziel der weiteren
Sensibilisierung der Führungskräfte für familienbewusstes Verhalten.
2.1 Maßnahme:
Schulungsangebote für Führungskräfte berücksichtigen die Vereinbarkeit von Beruf und
Familie:
durch ein jeweils angepasstes Modul „familienbewusstes Führen“ / als
eigenständige/verbindliche Schulung / als Querschnittsthema in den Seminarprogrammen / mit
best practice Beispielen arbeitend / work-life-balance, Arbeitsverdichtung berücksichtigend
Zielgruppe: Führungskräfte
Umsetzung bis: fortlaufend
09
02.04.2009

3. Ziel: Teamentwicklung und Pflege unter dem Aspekt der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
3.1 Maßnahme:
Vereinbarkeitsbedingte Belastung reduzieren durch kontinuierliche Teamentwicklung und
-pflege unter dem Aspekt der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. / Unterstützung dieses
Prozesses durch einen lösungsorientierten Führungsstil (in Führungsrunden und Seminaren
thematisieren).
Zielgruppe: Führungskräfte
Umsetzung bis: fortlaufend
6. Handlungsfeld 6 – Personalentwicklung
1. Ziel: Berücksichtigung von sozialen Kompetenzen/ Familienkompetenzen bei der Personalauswahl
1.1 Maßnahme:
Bei Personaleinsatzplanung, Umsetzung, Qualifikationsanalysen und
Qualifizierungsmaßnahmen werden soziale Kompetenzen/ Familienkompetenzen z.B. durch
Anwendung des Kompetenzpasses berücksichtigt.
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: fortlaufend
2. Ziel: Unterstützung von Teilzeitkräften bei beruflicher Weiterentwicklung / Aufstiegsmöglichkeiten
2.1 Maßnahme:
Dieses Ziel wird als ein kontinuierlicher Prozess umgesetzt, der auf unterschiedlichen Ebenen
eingebracht werden muss (z.B. Amtsleitungsrunden, Führungskräfteschulungen).
Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten
Umsetzung bis: fortlaufend
2.2 Maßnahme:
Spezifische Module im Hinblick auf die Aufstiegschancen von Teilzeitkräften werden entwickelt.
Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten
Umsetzung bis: Jahresbericht 3
10
02.04.2009

3. Ziel: Nahtlosen Wiedereinstieg nach Elternzeit bzw. Beurlaubung fördern und erleichtern.
3.1 Maßnahme:
Ein strukturiertes Come-back-Programm wird erarbeitet.
Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten
Umsetzung bis: Jahresbericht 3
3.2 Maßnahme:
Ergänzend dazu werden Kontakthaltemöglichkeiten während Elternzeit und Beurlaubung
eröffnet:
Alle Beschäftigten, die sich in Mutterschutz, Elternzeit oder Beurlaubung befinden oder am
Anfang dieser Phase stehen erhalten Zugang zum Intranet über den heimischen PC. /
www.familien-willkommen.de ergänzt das Angebot / Die Beschäftigten in „beruflicher Auszeit“
werden zu Veranstaltungen der Ämter und denen zum audit berufundfamilie eingeladen.
Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten
Umsetzung bis: Jahresbericht 3
3.3 Maßnahme:
Fortführung der Seminare für Beurlaubte und Beschäftigte in Elternzeit (1 x jährlich).
Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten
Umsetzung bis: fortlaufend
3.4 Maßnahme:
Klärung von organisatorischen Maßnahmen bei vorzeitiger Rückkehr aus der Elternzeit und
reduziert befristeten Arbeitsverhältnissen.
Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten
Umsetzung bis: fortlaufend
4. Ziel: Fort- und Weiterbildungen für alle Beschäftigten auch unter familiären Aspekten nachhaltig
sicherstellen und Transparenz herstellen.
4.1 Maßnahme:
Fortbildungsprogramm:
Bei der Planung von Inhouse-Seminaren wird auch auf die Belange der Teilzeitbeschäftigten
bezüglich der Fortbildungswünsche Rücksicht genommen. / Befragung der Teilzeitkräfte bei
Erstellung des Fortbildungsprogramms - zur Zufriedenheit mit der zeitlichen Lage und der
Angebote. / Wissenspotentiale der Beschäftigten für interne Schulungen z.B. zu den Themen:
Teamentwicklung, Büroorganisation, Zeitmanagement, Konfliktmanagement,
Telefonschulungen effektiver nutzen. / Hinweise zur Übernahme von Kinderbetreuungskosten
bei Schulungsteilnahme werden kommuniziert/veröffentlicht.
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: Jahresbericht 3
11
02.04.2009

5. Ziel: Vereinbarkeitsfreundliche Umsetzung des Tarifvertrags für den Öffentlichen Dienst TVöD.
5.1 Maßnahme:
Die aus den tariflichen Vorgaben erfolgenden Maßnahmen und Umsetzungsschritte sollen
vereinbarkeitsfreundliche Personalpolitik berücksichtigen, z.B. bei der Einführung von
Leistungsbezahlung gemäß § 18 TVöD.
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: fortlaufend
5.2 Maßnahme:
Als familienpolitische Maßnahme erfolgen die Wiedereinstiegsmöglichkeiten nach Elternzeit
und vereinbarkeitsbedingter Beurlaubung, bei gleicher Besoldungs- und Entgeltgruppe.
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: fortlaufend
7. Handlungsfeld 7 – Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen
1. Ziel: Erleichterung der Alltagsbelastung unter dem Aspekt Beruf und Familie
1.1 Maßnahme:
Angebot eines Jobtickets / Prüfung unter Finanzierungsvorbehalt
Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten
Umsetzung bis: Jahresbericht 3
1.2 Maßnahme:
Subventioniertes Parken in Arbeitsplatznähe / Prüfung unter dem Aspekt der Vereinbarkeit von
Beruf und Familie
Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten
Umsetzung bis: Jahresbericht 3
12
02.04.2009

8. Handlungsfeld 8 – Service für Familien
1. Ziel: Bereitstellung von Kontingenten für städtische Beschäftigte in städtischen Kindertagesstätten,
zur Optimierung des beruflichen (Wieder-)Einstiegs bzw. der Erwerbstätigkeit.
1.1 Maßnahme:
Fortführung und Anpassung der bestehenden Kindertagesstättenkontingente für städtische
Beschäftigte. / Eine Anpassung an die Bedarfslage ist angestrebt, entweder durch
behördeninterne oder behördenübergreifende Lösungswege. / Jährlich wiederkehrende
Information aller Beschäftigten über das Angebot.
Zielgruppe: Alle Beschäftigten
Umsetzung bis: fortlaufend
2. Ziel: Unterstützung von Familien in Ferienzeiten fortsetzen
2.1 Maßnahme:
Frühzeitiges Ankündigen der Ferienbetreuungsangebote sowohl der Stadtverwaltung als auch
der freier Träger, im Hinblick auf eine gute langfristige Planbarkeit für Familien (durch
Informationsschreiben und nutzen von www.familien-willkommen.de).
Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten
Umsetzung bis: fortlaufend
3. Ziel: Betreuung für Kinder an besonderen Tagen
3.1 Maßnahme:
Ein Angebot für Kinderbetreuung in Notfällen wird derzeit über das Bündnis für Familie bis 2010
entwickelt. Kontingente sollen für städtische Beschäftigte zur Verfügung gestellt werden.
Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten
Umsetzung bis: Jahresbericht 2
13
02.04.2009

4. Ziel: Erleichterung für Pflegende und Eltern
4.1 Maßnahme:
Die Informationen und Angebote des städtischen Beratungs- und Servicezentrums für Ältere und
Menschen mit Behinderung (BuS) können von allen Beschäftigten (auch den nicht in Darmstadt
lebenden) genutzt werden. Die Beratungsangebote sind der jeweiligen Bedarfslage angepasst
und beinhalten ggf. die Vermittlung an weitere Fachstellen.
Zielgruppe: Alle Beschäftigten, besonders mit pflegebedürftigen Angehörigen.
Umsetzung bis: Jahresbericht 1
14
02.04.2009

Hiermit erkläre ich mich mit den im Rahmen der Re- Auditierung definierten Zielen 
und Maßnahmen einverstanden.
_________________________________________________________________________
Name
_________________________________________________________________________
Funktion
________________________________________
 Unterschrift
________________________________________
 Datum
________________________________________
 Ort
_________________________________________________________________________
Name
_________________________________________________________________________
Funktion
________________________________________
 Unterschrift
________________________________________
 Datum
________________________________________
 Ort
15
02.04.2009

2009/0306

6273 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
16.07.2009 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat V Dezernat I 
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Frauenbüro  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
 
Vorlage-Nr. 2009/0306  
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
 
Betreff: Zertifikat audit berufundfamilie für die Stadtverwaltung Darmstadt 
Ziele und Maßnahmen 
 
Vorlage vom: 14.07.2009 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Magistrat, der Ausschuss für Gleichstellung und interkulturelle Arbeit und die 
Stadtverordnetenversammlung nehmen die Auszeichnung der Stadtverwaltung Darmstadt als 
familienfreundliche Arbeitgeberin und die Zielvereinbarung zur Kenntnis. 
 
 
Anlagen: audit berufundfamilie:  Zielvereinbarung 2009 - 2012 
Ergänzung zur Anlage 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Beschluss des Magistrats vom

2 
... 
Begründung 
 
Beschluss 
Am 04. März 2009 beschloss der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt die Fortführung des 
audit berufundfamilie durch Teilnahme an der Reauditierung 2009 (Beschluss Nr. 84, Vorlage 
2008/0577).  
 
Zertifikat 
Bereits zum dritten Mal wurde die Wissenschaftsstadt Darmstadt für ihr Engagement in 
familienbewusster Personalpolitik ausgezeichnet und erhielt am 17. Juni 2009 in Berlin das 
Gütesiegel audit berufundfamilie durch Bundesministerin Ursula von der Leyen. Im Rahmen der Re-
Auditierung wurde der Bestand der Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie begutachtet und 
weiterführende Ziele einer familienbewussten Personalpolitik definiert. Die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt gehörte 2003 bundesweit zu den ersten sechzehn Zertifikatsträgern, denen das Gütesiegel 
verliehen wurde. Seitdem wurden zahlreiche Ziele und Maßnahmen umgesetzt, welche die 
Stadtverwaltung darin unterstützen Verwaltungsziele und Interessen der Mitarbeiter/innen in eine 
tragfähige und wirtschaftlich attraktive Balance zu bringen und den Bürger/innenservice zu optimieren.  
 
Durchgeführte Maßnahmen  
(Auswahl) 
• Einführung flexibler Arbeitszeit 
• Vorbereitung der Arbeitsortflexibilisierung 
• Ausbau von Informations- und Kommunikationsplattformen 
• Verknüpfung mit dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz sowie Personalentwicklung und 
Bündnis für Familie 
• Führungskräfteschulungen 
• Kindertagesstättenkontingente für Beschäftigte 
 
Zukünftige Maßnahmen  
(Auswahl) 
• Ausweitung der Flexibilisierung der Arbeitszeit 
• Einführung und Umsetzung alternierender Telearbeit 
• Teilzeit in Führungspositionen 
• Integration von Vereinbarkeit Beruf und Familie in den Führungsalltag 
• Come-Back-Programm für die Berufsrückkehr 
• Notfallbetreuung für Kinder 
• Erleichterung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege 
• Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz  
• Ausbau der Informations- und Kommunikationsstrukturen 
• Familienfreundliche Personalpolitik auch in Zeiten finanziell eingeschränkter Ressourcen 
• Umsetzung des TVöD unter Berücksichtigung der Ziele des "audit berufundfamilie" 
• Fortführung der angestoßenen Prozesse 
 
Interne Maßnahmen – Externer Gewinn 
Eine zukünftige Verwendung des Logos audit berufundfamilie im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (z.B. bei Stellenausschreibungen, im Briefbogen, auf Schlüsselseiten 
der städtischen Homepage/Startseite, Zertifikatsaushang in den Stadthäusern und weiteren 
Präsentationen) trägt zum Imagegewinn des familienfreundlichen Unternehmensstandortes Darmstadt 
bei.

3 
... 
Der Ausschuss für Gleichstellung und interkulturelle Fragen schlug in seiner 17. Sitzung am 13. Mai 
2009 vor, eine Zertifizierung der Eigenbetriebe und Unternehmen der städtischen Gesellschaften 
anzuregen. Die Stadtverwaltung Darmstadt kann hierbei Vorbildfunktion einnehmen. 
 
Gemeinschaftsaufgabe audit berufundfamilie 
Eine Steuerungsgruppe bestehend aus Vertreter/innen der Dezernate I, II und V sowie der 
geschäftsführenden Stelle Frauenbüro, sichert die Umsetzung der Zielvereinbarung. Die 
Steuerungsgruppe erweitert sich je nach Zielbereich.  
Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird durch die Verknüpfung des „audit 
berufundfamilie“ mit den Zielen und Maßnahmen des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes und 
den Aktivitäten des lokalen Bündnis für Familie befördert. Sie führt durch die Bündelung in der 
geschäftsführenden Stelle Frauenbüro zu Synergieeffekten.  
Die Umsetzung der Auditziele ist jedoch eine Gemeinschaftsaufgabe. Der Erfolg hängt zum einen von 
der verantwortlich mitgetragenen und -gestalteten Umsetzung der Zielvereinbarung durch die 
Dezernenten und die Schlüsselinstitutionen (Hauptamt - Organisations- und Personalabteilung, 
Personalentwicklung, Frauenbüro, Personalrat, Gesamtpersonalrat) ab. Zum anderen von einer 
Führungskultur, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sicherstellt, auch in Zeiten von 
Personalkostenkonsolidierung. 
 
Betriebswirtschaftlicher Nutzen 
Dass tatsächlich beide Seiten profitieren, wenn Verwaltungs- und Beschäftigteninteressen 
ausgewogen sind, belegt eine Studie der berufundfamilie GmbH, nach der sich familienbewusste 
Unternehmen in allen relevanten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen eindeutig besser stellen als 
Unternehmen, die weniger familienfreundlich agieren. Eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf 
und Familie ergibt sich unter anderem durch Bindung von qualifizierten Beschäftigten, Senkung von 
Krankenstand wegen Kinderbetreuung, Verkürzung der Elternzeit, etc. Vor diesem Hintergrund wird 
die Wissenschaftsstadt Darmstadt diesen positiven Prozess weiter fortführen. Die Aufwertung der 
Stadtverwaltung als attraktive, familienfreundliche Arbeitgeberin mit Vorbildfunktion unterstützt das 
Renommee der Stadt als lebenswerter Wohn- und Arbeitsort für Familien mit Kindern.  
 
Darmstadt, 14.07.09 
530/se 
 
Anlage 
Zielvereinbarung 2009 – 2012 
 
Dezernat I   Dezernat II   Dezernat V 
 
 
 
Walter Hoffmann  Wolfgang Glenz  Jochen Partsch   
Oberbürgermeister  Bürgermeister   Stadtrat

Beratungsverlauf (2)

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Details

Vorlagen-Nr.
2009/0306
Typ
Magistratsvorlage
Datum
14.07.2009
Erstellt
29.09.2026 00:00