2007/0292
Entwicklung Mercksplatz - Grünzug Darmbach-Woog
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2007/0292
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 05.06.2007 Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat VI Dezernat III Amt: Stadtplanungsamt an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Tagesordnung: I II Verteiler: III Stvv VI 61 67 Vorlage-Nr. 2007/0292 Magistratsbeschluss-Nr. 380 Betreff: Entwicklung Mercksplatz - Grünzug Darmbach-Woog Vorlage vom: 10.05.2007 Beschlussvorschlag: 1. Die Dokumentation zur Planungswerkstatt Merksplatz im Januar 2007 wird zur Kenntnis genommen. 2. Das Stadtplanungsamt wird beauftragt, eine Machbarkeitsstudie zu der von der Planungswerkstatt vorgeschlagenen Konzeption zu erstellen. Anlagen: Broschüre MercksplatzDarmstadt Beschluss des Magistrats vom 13.06.2007 Der Magistrat nimmt die Dokumentation zur Kenntnis und stimmt im übrigen der Vorlage zu. 2 ... Begründung zur Magistratsvorlage VI vom 22.05.2007 Die weitere Entwicklung des Mercksplatzes und hier insbesondere seiner östlichen Teilfläche ist seit längerem Gegenstand planerischer Überlegungen. Konkret wurde dabei auch eine Bebauung der Fläche des östlichen Mercksplatzes erwogen. Zuletzt war der Bau eines Altenwohn- und Pflegeheims geplant. In seiner Sitzung vom 8.11.2006 hat der Magistrat beschlossen das für die Errichtung dieser Einrichtung erforderliche Grundstück nicht an einen privaten Investor zu verkaufen. In der Begründung zur Magistratsvorlage 2006/0619 vom 26.10.2006 wird dazu u.a. ausgeführt, dass bei den Beratungen verschiedener städtischer Gremien deutlich wurde, dass ein Alten- und Pflegeheim auf dem östlichen Mercksplatz nicht dem Willen der städtischen Gremien entspreche. Es wurde daher notwendig, neue Überlegungen zur Nutzung und Bebauung des östlichen Mercksplatzes anzustellen. Um zu tragfähigen planerischen Lösungen für den Mercksplatz zu kommen wurde am 26. Januar 2007 vom Stadtplanungsamt eine Planungswerkstatt durchgeführt. Beteiligt waren Architekten, Stadtplaner, Landschaftsplaner und Verkehrsplaner aber auch Vertreter aus Politik, Vereinen und Verbänden. Die Planungswerkstatt kam zu dem Ergebnis, dass eine Bebauung des östlichen Mercksplatzes die städtebaulich falsche Antwort auf die für Darmstadt prägende Situation am östlichen Stadteingang ist. Stattdessen wird vorgeschlagen, auf eine Bebauung des östlichen Mercksplatzes zu verzichten, den Grünzug Darmbach-Woog bis an das Jugendstilbad zu führen und eine Fläche zwischen Lindenhofstraße, Stadtmauer, Woogsplatz und Mühlstraße für Wohnbebauung vorzusehen. Die auf dieser Fläche vorhandene Skateranlage wäre an andere Stelle in den Grünzug zu verlegen. Für die Kinderspielflächen müssten Alternativen gefunden werden. Die Ergebnisse der Werkstatt sind in einer Dokumentation festgehalten, die hiermit vorgelegt wird. Die Dokumentation soll interessierten Fachleuten und Bürgern zur Verfügung gestellt werden. Im nächsten Schritt soll mit einer Studie die Machbarkeit des von der Planungswerkstatt empfohlenen Vorschlags geprüft werden. Zu untersuchen sind nicht nur die städtebaulichen und landschaftsplanerischen Fragestellungen sondern auch die Realisierungsbedingungen. Die Federführung für die Erstellung der Studie liegt beim Stadtplanungsamt. Darmstadt, den 22.05.2007 VI/ 61.3 ma Der Dezernent III Der Dezernent VI Klaus Feuchtinger Dipl.-Ing. Dieter Wenzel Stadtrat S t a d t r a t Anlage: Dokumentation der Planungswerkstatt Mercksplatz Die Dokumentation steht im Parlamentsinformationssystem zur Verfügung. Ein Exemplar der Dokumentation kann in der Magistratsgeschäftsstelle eingesehen werden.
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Mercksplatz Darmstadt Dokumentation der Planungswerkstatt Januar 2007 Wissenschaftsstadt DarmstadtStadtplanungsamt Impressum Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt Stadtplanungsamt Technisches Stadthaus I Bessunger Strasse 125, Block D 64295 Darmstadt Telefon: 06151-13 2092, Fax: 06151-13 2088 E-Mail stadtplanungsamt@darmstadt.de Internet: http://stadtplanung.darmstadt.de Veröffentlicht im April 2007 Gesamtkonzept Dokumentation: Stadtplan Skoupil Heinrich-Delp-Straße 75, 64297 Darmstadt Telefon: 06151-537270 Fotos: Stadtplan Skoupil Stadtplanungsamt Dokumentation Planungswerkstatt 26. Januar 2007 Städtebauliche Entwicklung auf dem Mercksplatz Grußwort des Stadtrats Das Planungsgebiet Zur Stadtbaugeschichte Anlass, Aufgabenstellung und Ziele Rahmenvorgaben Konzept der Werkstatt Ablauf der Werkstatt Arbeitsergebnisse der Gruppe A Arbeitsergebnisse der Gruppe B Arbeitsergebnisse der Gruppe C Ergebnisse der Planungswerkstatt Werkstattimpressionen Teilnehmer der Werkstatt Seite 1 Seite 2 Seite 3 Seite 4 Seite 5 Seite 8 Seite 9 Seite 10 Seite 12 Seite 14 Seite 16 Seite 18 Seite 19 Inhalt 1 Am Rande des westlichen Mercksplatzes wird derzeit das Zentralbad mit großem Aufwand renoviert und zu einem Erlebnis- und Gesundheitsbad, dem neuen „Jugendstilbad“ umgebaut. Dieser Ort braucht ein an- gemessenes Umfeld, insbesondere auf der gegenüber- liegenden Seite. Nicht zuletzt deshalb wird es notwendig, den in seinem östlichen Teil recht unwirtlichen Mercksplatz zu einem attraktiven städtischen Raum umzugestalten. Nachdem verschiedene Vorstöße von Investoren, den östlichen Mercksplatz zu bebauen, nicht realisiert wurden, bot sich die Chance, noch einmal grundsätzlich die Frage der Bebaubarkeit des östlichen Mercksplatzes zu über- prüfen. Damit zusammenhängend steht natürlich auch die Frage nach der Gestaltung des Grünzuges Woog- Darmbach, der als Folge von Grün- und Freiflächen die Naherholungsgebiete im Osten der Stadt mit der Innenstadt verbindet. Um die Möglichkeiten und Perspektiven der städtebau- lichen Planung zu überprüfen, wurde die Durchführung einer Planungswerkstatt beschlossen. Beteiligt waren Architekten, Stadtplaner, Landschaftsplaner und Ver- kehrsplaner aber auch Vertreter aus Politik, Vereinen und Verbänden. Planungswerkstätten haben uns schon in vielen Fragen weitergeholfen. Ich finde, dass gerade diese Werkstatt ein voller Erfolg war, wie die vorliegende Dokumentation zeigt. Wenn es gelingt, das für alle überraschende Ergebnis dieser Werkstatt umzusetzen, ist, wie es in der Ab- schlussdiskussion formuliert wurde, ein jahrzehntelan- ger Traum endlich verwirklicht, nämlich einen attrak- tiven Grünzug bis in die Stadtmitte mit einem würdigen Endpunkt, dem Jugendstilbad zu gestalten. Ich bin zuversichtlich, dass dies erreicht werden kann. Bei allen Teilnehmern der Planungswerkstatt möchte ich mich noch einmal herzlich für ihre Mitwirkung bedan- ken. Dieter Wenzel Stadtrat Grußwort 2 Das Planungsgebiet Das engere Planungsgebiet wird durch die rote Fläche markiert. Es umfasst den östlichen Mercksplatz und die angrenzenden Flächen der Lindenhof- und der Martin- Buber-Straße. Dieser Bereich soll neu gestaltet und genutzt werden. Das erweiterte Planungsgebiet ist mit roten Linien eingegrenzt. Hierfür sollten die Wirkungen der Entwick- lung in dem engeren Planungsgebiet berücksichtigt und Anregungen zur städtebaulichen Aufwertung gegeben werden. Das erweiterte Planungsgebiet umfasst den westlichen Mercksplatz, die angrenzenden Flächen der Lindenhof- und Landgraf-Georg-Straße, den Westrand der Rudolf-Müller-Anlage sowie die Randbebauung beider Platzbereiche mit dem Gebäude Darmstraße 2, Wohnbebauung, Finanzamt und Zentralbad. Das Gebäude Darmstraße 2 wird zur Zeit vor allem von Vereinen genutzt. Bei einem Abriss müssen für die Vereine zunächst andere Räume gesucht werden. Das Gebäude steht daher erst für die Entwicklung in einem 2. Bauabschnitt zur Disposition. Das Planungsgebiet liegt in einer Kette öffentlicher Grün- und Freiflächen, die aus der City in die offene Landschaft führt. Diese Kette beginnt im Stadtkern mit urban genutzten Flächen wie dem Marktplatz. Weiter nach Osten, zur freien Landschaft hin, werden die Grün- flächen landschaftlicher wie z.B. der Große Woog. In dieser Kette liegt das Planungsgebiet an der Nahtstelle zwischen urbanen und landschaftlichen Strukturen. Aufgrund dieser Lage im Stadtgefüge und vor dem stadtbaugeschichtlichen Hintergrund ist die Bebauung des östlichen Mercksplatzes eine grundsätzliche Option. Engeres Planungsgebiet und erweitertes Planungsgebiet Die Lage des Planungsgebiets im Stadtgefüge Grünflächen im Stadtgefüge 3 Zur Stadtbaugeschichte Um 1831 wurde auf dem heutigen Mercksplatz, damals noch außerhalb des bebauten Stadtgebietes gelegen, die Produktionsstätte der Firma Merck aufgebaut. In den Jahren 1903/04 zog diese in den Norden der Stadt, wo sie sich heute noch befindet. Eine historische Ansicht der Merckfabrik aus der Vogelschauperspektive zeigt die heute noch bestehenden Straßenzüge und die Ausdehnung der Fabrik über die heutige Platzfläche hinaus. Historische Stadtpläne von 1860 bis 1916 zeigen die Stadtentwicklung und die flächenhafte Ausbreitung der Stadt um das Fabrikgelände, wodurch eine weitere Ausdehnung der Fabrikanlagen nicht mehr möglich war. Durch den Umzug der Fabrik entstand nach 1905 die auf einem Plan von 1916 gut erkennbare freie Fläche des Mercksplatzes. An dem neu entstandenen Platz, der westlich durch die Merckstraße und östlich durch die Stiftstraße begrenzt wird, wurden das Zentralbad im Westen, das Finanzamt sowie Wohngebäude im Süden errichtet. Den östlichen Platzabschluss an der Stiftstraße bildete das bereits vorhandene Gebäude der „Knaben-Arbeits-Anstalt“. Die historischen Pläne verdeutlichen auch, dass ein vorgesehenes Straßenraster im Bereich zwischen der Landgraf-Georg-Straße und der Darmstraße aus der Zeit vor 1900 nach dem Umzug von Merck nicht mehr rea- lisiert wurde. In diesem Bereich befindet sich heute die Rudolf-Müller-Anlage mit dem hier schon immer offen geführten Darmbach. Ein Vergleich historischer Luft- bilder aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg und aus dem Jahr 1963 zeigt, dass die Straßenzüge um den Mercks- platz mit den Gebäuden, z. T . als Ruinen, bis zu diesem Zeitpunkt Bestand hatten. Mit dem Durchbruch der Teichhausstraße nach 1905 wurde der Stadtgrundriss verändert. Doch erst mit der starken Aufweitung der Landgraf-Georg-Straße und dem Durchbruch des nördlichen Teils der neuen Nord- Süd-Verbindung, der Pützerstraße, wurden erhebliche Veränderungen vorgenommen, die auch heute noch die Platzgestalt prägen. Während die südliche Platzfront nach dem Krieg wieder aufgebaut wurde, ist die nörd- liche Platzseite als geschlossene Bauflucht nicht wieder entstanden, da infolge des Straßendurchbruchs z. T . schlecht nutzbare Restgrundstücke verlieben sind. Mercksplatz und Umgebung 1916 Bereich zwischen Stadt und Woog um 1860 gelb eingerahmt: Lage des heutigen Mercksplatzes alte Merckfabrik auf einem Plan von 1874 alte Merckfabrik 4 Neunutzung und Gestaltung des öst- lichen Mercksplatzes Oberziel der Umgestaltung war eine stadtverträgliche Nutzung. Hierfür kamen neben der Naherholung in der öffentlichen Grünfläche vor allem Kultur- und Freizeitein- richtungen, Dienstleistungen von öffentlichem Interesse und besonderes Wohnen in Frage. Im Rahmen einer Reparatur des Stadtbildes und der Freiflächengestalt sollte der östliche Mercksplatz so gestaltet werden, dass das Jugendstilbad ein würdiges Pendant und der westliche Mercksplatz hier eine ange- messene Fassung erhält. Der östliche Mercksplatz sollte aufgewertet werden zu einem Glied in der Kette von besonderen Freiflächen im Grünzug vom Oberfeld über die Rosenhöhe, den Woog und das Jugendstilbad zum Schloss. Leitgedanke von verschiedenen städtebaulichen und landschaftspla- nerischen Gutachten und Entwicklungskonzepten für Darmstadt war immer wieder ein radialer Grünzug vom Oberfeld bis in den Stadtkern mit Schloss und Markt- platz. Bei einer Bebauung sollte der östliche Mercksplatz in jedem Fall noch als Teil des Grünzugs erlebbar sein. Ein spezieller Aspekt war die gewünschte Vermarktbar- keit der Fläche. Anlass, Aufgaben und Ziele Aufgaben und Ziele In den letzten Jahren waren einige Investoren mit Projekten zur baulichen Nutzung des östlichen Mercks- platzes an die Stadt herangetreten. Diese Vorhaben zerschlugen sich aus unterschiedlichen Gründen. In der Werkstatt sollte die Bebaubarkeit dieser Fläche grund- sätzlich geprüft und Ideen für die Nutzung erarbeitet werden. Die Werkstatt am 26.01.2007 hatte die Aufgabe, das Stadtverträgliche auszuloten, Wirkungszusammenhänge und Konsequenzen einzelner Konzeptelemente aufzuzei- gen und eine fachlich fundierte breite Diskussions- und Entscheidungsgrundlage für die Politik zu schaffen. Der Parkplatz östlicher Mercksplatz Lindenhofstraße am östlichen Mercksplatz Rudolf-Müller-Anlage östlich vom Mercksplatz Martin-Buber-Straße mit Blick in die Stiftstraße 5 Rahmenvorgaben Zur Bebauung Die aus dem historischen Stadtgrundriss entstandenen Sichtbeziehungen zwischen Martin-Buber- und Stift- straße sowie im Zuge der Lindenhofstraße zum Weißen Turm und Langen Ludwig sollten erhalten bleiben. Die Baufluchten der Nachbarschaft (Zentralbad, Martin- Buber-Straße) sollten aufgenommen werden. Eine Bebauung sollte einen Abstand von ca. 30 m zum Wohnblock an der Lindenhofstraße einhalten, um die Fluchten des Jugendstilbades und der Baumreihe am westlichen Mercksplatz aufnehmen zu können. Damit wird auch der nötige Spielraum erreicht, um eine im Hinblick auf die Höhenlage des Wasserspiegels adäqua- te Freiflächengestaltung mit Integration des Darmbachs zu ermöglichen. Eine Bebauung sollte 4 Vollgeschosse und ein allseits zurückgesetztes Staffelgeschoss nicht überschreiten. Gewünscht war ein für Durchblicke und Durchwegungen offenes Erdgeschoss. Rahmenvorgaben im weiteren Planungsgebiet Zur Topografie Das Gelände im erweiterten Planungsgebiet fällt von Nordost nach Südwest um ca. 4 m ab. Die Ecke Martin Buber-/Landgraf-Georg-Straße liegt 4 m höher als die Lindenhofstraße südlich des Zentralbades. Die Ecke Lindenhof-/Teichhausstraße liegt bereits 2 m tiefer als die Ecke Martin Buber-/Landgraf-Georg-Straße. Rahmenvorgaben im engeren Planungsgebiet 6 Rahmenvorgaben Zu Freiflächen und Grün Darmstadt zählt zur bioklimatischen Belastungszone. Dem Beitrag, den der Grünzug Darmbach-Woog als Leit- bahn für Kaltluft- und Frischluftströme leistet, kommt schon daher eine wichtige positive Wirkung auf das Stadtklima zu. Bereits heute stellt die Rudolf-Müller-Anlage einen wesentlichen Teil des Grünzugs in Verbindung mit dem Darmbachlauf von der Lichtwiese über den Botanischen Garten und den Woog zur Innenstadt dar. Dieser Grünzug ist gut geeignet, das Stadtzentrum mit den vielfältigen Erholungsbereichen im Osten der Stadt zu verbinden. Ziel des Landschaftsplans Darmstadt ist die Herstellung eines kontinuierlichen Übergangs von der Innenstadt über die städtischen Grünanlagen zu den Naherholungsgebieten im Südosten der Stadt. Der Mercksplatz ist der Kopf des Grünzugs und zugleich Schnittstelle zwischen der Grünverbindung aus der Innenstadt und den mehr landschaftlich geprägten Grünanlagen im Osten. Bei der Planung zu berücksichtigen waren die fußläu- figen Wegebeziehungen vom Grünzug Darmbach-Woog durch die Lindenhofstraße und die Altstadtanlage. Der Grünzug geht hier in eine städtische Promenade über und ist gestalterisch zu verbessern. Der Darmbach soll im Planungsgebiet künftig als offenes Gewässer verlaufen. Er ist derzeit ab der Kin- dertagesstätte in der Rudolf-Müller-Anlage verrohrt. Ziel der Darmbachplanung ist die weitgehend offene Führung des Gewässers ebenso wie die Verbesserung der Gestaltqualitäten für die angrenzenden Grün- und Freiflächen. Der durchschnittliche Wasserspiegel des Darmbachs im Planungsgebiet wird künftig etwa 1,70 m unter dem Niveau der Lindenhofstraße und ca. 0,90 m unter dem Geländeniveau des östlichen Mercksplatzes liegen. Die Baumpflanzungen am Rand des östlichen Mercks- platzes waren in die Planungen einzubeziehen. Grünflächen und Grünverbindungen 7 Zur verkehrlichen Erschließung Die bestehende Wegeverbindung in der Rudolf-Mül- ler-Anlage parallel zur Landgraf-Georg-Straße ist als Hauptroute für den Radverkehr („Uni-Rennstrecke“) für 2-Richtungsverkehr auszubauen. Hierfür und für den ebenfalls zu erhaltenden Fußweg und die Baumreihe ist ab dem Fahrbahnrand der Landgraf-Georg-Straße ein mindestens 6,50 m breiter Streifen von anderen Nut- zungen oder Bebauung frei zu halten. Die Wegeverbindung von der Rudolf-Müller-Anlage zur Lindenhofstraße ist als Hauptroute für den Fußverkehr zur City zu erhalten und aufzuwerten. Die Straßenüber- gänge für den Rad- und Fußverkehr an der Kreuzung Teichhaus-/Landgraf-Georg-Straße sind aufzuwerten. Zufahrten auf den östlichen Mercksplatz sind sowohl von der Teichhausstrasse als auch von der Landgraf- Georg-Straße aus möglich. Es kann allerdings nur rechts herein und rechts heraus gefahren werden. An der Teichhausstraße ist bis auf ca. 40 m nördlich der Ecke Lindenhofstraße noch ein Wechsel auf die Linksabbiege- spur möglich. Rahmenvorgaben Verkehrsflächen am Mercksplatz Parken auf dem östlichen Mercksplatz Kreuzung Landgraf-Georg-/Pützer-/Teichhausstraße Auf dem östlichen Mercksplatz soll neben etwa 20 Stell- plätzen für Anwohner nur der erforderliche ruhende Ver- kehr für die Platznutzung selbst untergebracht werden. 8 Konzept der Werkstatt Um die Bandbreite der grundsätzlich möglichen Alter- nativen für die städtebauliche Entwicklung auf dem Mercksplatz abzudecken, wurden die mitwirkenden Pla- ner in 3 Arbeitsgruppen aufgeteilt. Diesen Arbeitsgrup- pen wurden neben den vorgenannten Rahmenvorgaben folgende gruppenspezifische Zielsetzungen zugeordnet: Gruppe A eine möglichst dichte aber noch stadtverträgliche Be- bauung Gruppe B eine ausgewogene Verknüpfung von Bebauung und Grünfläche. Gruppe C eine optimale Ausgestaltung als Grünfläche ohne Bebau- ung Die Arbeitsergebnisse der Gruppen wurden im Plenum erörtert. Damit die Politik möglichst früh in die Entscheidungsfin- dung eingebunden werden konnte, waren Vertreter der Stadtverordnetenfraktionen eingeladen an den Vorträ- gen zu den Rahmenvorgaben, der anschließenden Erör- terung sowie an der Vorstellung der Arbeitsergebnisse und der Abschlußdiskussion teilzunehmen. Da der Mercksplatz traditionell für das Heinerfest ge- nutzt wird, waren auch Vertreter des Heimatvereins und des Schaustellerverbandes hierzu eingeladen. In den Arbeitsgruppen wirkten mit: Arbeitsgruppe A „Dichtere Bebauung“ Veit Woernle und Bence Zobor, Büro Hegger, Hegger und Schleiff; Dr. Harald Kissel und Christoph Beck, Stadtpla- nungsamt; Ingrid Pilz, Grünflächen- und Umweltamt Arbeitsgruppe B „Moderate Bebauung“ Ernst-Friedrich Krieger, Freier Architekt; Iwona Menzel und Winfried Rohloff, Stadtplanungsamt; Andreas Neu- hausen, Grünflächen- und Umweltamt Arbeitsgruppe C „Grünzug“ Ulrike Dörflinger, Büro Eckebrecht; Herbert Elfers, Büro Planquadrat; Doris Fath, Grünflächen- und Umweltamt; Dieter von Mackensen, Stadtplanungsamt Verkehrsplanerische Beratung für alle Arbeitsgruppen Norbert Stoll, Straßenverkehrs- und Tiefbauamt Beim Abstecken der Rahmenvorgaben und an der Ab- schlußdiskussion nahmen teil Dieter Wenzel, Stadtrat und Klaus Feuchtinger, Stadtrat; Vertreter der Stadtverordnetenfraktionen sowie Vertreter des Heimatvereins und des Schaustellerverbandes Vorbereitung und Durchführungsbetreuung Almuth Skoupil und Nicole Braunwarth, Büro Stadtplan Skoupil Altstadtanlage Ende des Grünzugs im Westen 9 Begrüßung und allgemeine Vorstellungsrunde Vorträge Ziele und Programm der Werkstatt Stadtbau- und Planungsgeschichte des Mercksplatzes Verkehrliche Erschließung des Mercksplatzes Freiraumplanerische Rahmenbedingungen Aufgabenstellung und Rahmenbedingungen für die städtebauliche Entwicklung Diskussion und Zusammenfassung Arbeit in Kleingruppen Einarbeitung und erste Konzeptideen Mittagspause Rückfragen und Weichenstellungen Beantwortung von Fragen aus den Arbeitsgruppen, Weichenstellungen bezüglich der Vorgaben und Zielset- zungen durch die Werkstattteilnehmer Arbeit in Kleingruppen Modifizierung der Konzeptideen und Ausarbeitung Vorstellung der alternativen Ideenkonzepte Erläuterungen der Arbeitsgruppen Abschlussdiskussion Empfehlungen zum weiteren Verfahren Ende der Werkstatt Ablauf der Werkstatt Dieter Wenzel und Klaus Feuchtinger Dr. H. Kissel Ch. Beck N. Stoll D. Fath A. Skoupil 9.00 Uhr 9.15 Uhr 10.15 Uhr 10.30 Uhr 11.00 Uhr 12.30 Uhr 13.15 Uhr 14.00 Uhr 16.30 Uhr 17.00 Uhr 18.00 Uhr Rudolf-Mueller-Anlage Darmbachaue in der Rudolf-Mueller-Anlage 10 Arbeitsergebnisse der Gruppe A „Dichtere Bebauung“ Christoph Beck, Dr. Harald Kissel, In- grid Pilz, Veit Woernle, Bence Zobor In dieser Gruppe wurden im Hinblick auf die Stadtver- träglichkeit die Grenzen einer dichten Bebauung unter- sucht. Dazu wurden verschiedene Bebauungsvarianten entworfen, von denen zwei Lösungen näher untersucht wurden: 1. zwei Punkthäuser an der östlichen Platzseite 2. zwei ost-west-gerichtete Riegel Von der Arbeitsgruppe wird die Lösung mit parallelen Riegeln bevorzugt, da sie sich logisch in die vorhandene Baustruktur mit Zeilenbauten in dem südlich anschlie- ßenden Wohngebiet einfügt. Trotz einer höheren Bebauungsdichte wurde die ober- ste Priorität in der Aufrechterhaltung einer Sicht- und Wegeverbindung zwischen der Rudolf-Müller-Anlage und dem Mercksplatz gesehen. Daher bilden die parallelen Gebäuderiegel einen kleinen Platz, der als Bindeglied vom Grünzug im Osten sowohl zur Lindenhof- als auch zur Landgraf-Georg-Straße gesehen wird. Der Platz zwischen den beiden Gebäuden Alternative: drei Solitärgebäude Alternative: Raumkanten durch U-GebäudeRahmenbedingungen Alternative: Portal östlich des Platzes vermittelt durch verschiedene Niveaus zwischen den Höhendifferenzen der Rudolf-Müller-Anlage gegenüber der heutigen Platzfläche. Der Darmbach könnte inmit- ten des Platzes eine besondere Inszenierung erfahren. Der ruhiger gelegene, südliche Riegel könnte als Ergän- zung des südlich anschließenden Wohnviertels gesehen werden. Er könnte aber auch – wie der nördliche Riegel – Dienstleistungseinrichtungen aufnehmen, z. B. in Verbindung mit dem bereits bestehenden Ärztezentrum am Elisabethenstift oder eventuell in Kombination mit einer Wellness-Einrichtung im Jugendstilbad. 11 Vorschlag: zwei Gebäudezeilen mit öffentlichem Platz und Darmbach Alternative : zwei Solitärgebäude Eine Ergänzung des südlichen Riegels als zweiter Bau- abschnitt in Richtung Osten wäre nach einem Abriss des Vereinsgebäudes in der Darmstraße städtebaulich denkbar. Die Gebäude werden 4-geschossig mit einem Staffelge- schoss ausgebildet. Unter dem zentralen Platz befindet sich eine Tiefgarage. Als Brutto-Geschoßfläche werden etwa 6.000 m² angegeben. Wesentliches Merkmal des Entwurfs ist es, auch bei einer maximalen Bebauung auf dem östlichen Mercks- platz Flächen für eine Grünverbindung offen zu halten. Die maximale Obergrenze wird also nicht in einer voll- ständigen Überbauung des Platzes gesehen. Zentrale Ansicht des Platzes Richtung OstenAxonometrische Darstellung der Riegelbebauung 12 Arbeitsergebnisse der Gruppe B „Moderate Bebauung“ Ernst-Friedrich Krieger, Iwona Menzel, Andreas Neuhausen, Winfried Rohloff Diese Arbeitsgruppe versuchte mit moderater Bebauung einen Kompromiss zu entwickeln. Als Standort für eine Bebauung empfahl sie den südlichen Platzbereich. Eine andere Lage der Gebäude kam wegen der Verkehrse- missionen an der Landgraf-Georg-Straße für sie nicht in Frage. Ein Standort quer zur Rudolf-Müller-Anlage würde den Grünzug unterbrechen, der in jedem Fall bis zum Jugendstilbad geführt werden sollte. Weil die alten Raumkanten des Mercksplatzes aufgrund der unverzichtbaren Dimension der Straßenkreuzung nicht wiederherstellbar sind, soll die derzeitige Fassung der Fläche durch die Bebauung an der Lindenhofstrasse in ihrer Wirkung erhalten bleiben. Hier soll eine nied- rigere Neubebauung angegliedert werden, welche die vorhandenen Raumkanten nicht verdeckt und Durch- blicke auf diese erlaubt. Die Gruppe erarbeitete 4 Lösungen, die sie für noch vertretbar hielt: 1. ein Solitärgebäude mit ca. 1.200 qm BGF neben dem Gebäude Darmstrasse 2, das langfristig ersetzt werden soll, 2. mehrere Solitäre im Park mit einer BGF von insgesamt ca. 2.000 bis 2.500 qm, die eine Wasserfläche verbin- det, 3. ein Riegel parallel zur Lindenhofstrasse und 4. eine Kammbebauung mit nord-süd-ausgerichteten Rie- geln und einem erdgeschossigen Verbindungsbau, eben- falls vorstellbar in Verbindung mit einer Wasserfläche Bei allen Lösungen sind maximal 3 Vollgeschosse mit Flachdächern vorgesehen. Unter den Gebäuden soll jeweils eine Tiefgarage entstehen. Alternative 4: Kammbebauung Alternative 2: mehrere Solitärgebäude Alternative 3: Riegelbebauung Alternative 1: ein Solitärgebäude 13 Der Darmbach soll entlang der Lindenhofstraße in Richtung Finanzamt bzw. City offen geführt und von einer Baumreihe begleitet werden. In Richtung Rudolf- Müller-Anlage soll parallel zum Bach ein Fußweg geführt werden. Eventuell könnte ein neues Lichtkonzept der Stadt hier integriert werden, das die Wegeführung ver- deutlicht. Ziel der Gruppe war eine Dominanz des Grünzugs und die Unterordnung der Bebauung. Diese Wirkung könnte am ehesten mit Solitärgebäuden erreicht werden. Alternative 1: ein Solitärgebäude Alternative 4: Kammbebauung Alternative 2: mehrere Solitärgebäude Alternative 3: Riegelbebauung 14 Arbeitsergebnisse der Gruppe C „Grünzug“ Auf dem östlichen Mercksplatz sollen die Stellplätze vollständig entfallen. Der derzeitige Parkplatz auf dem westlichen Mercksplatz soll zugunsten einer neu zu ge- staltenden Grünanlage aufgegeben werden, was jedoch Vorfahrten für z.B. Taxis nicht ausschließt. So wird das dann wiederhergestellte Jugendstilbad an- gemessen in Szene gesetzt. Es kann als Abschluss des Grünzuges auch von weitem sichtbar werden. Der Korken sitzt viel zu tief in der Flasche So sitzt der Korken richtig Ulrike Dörflinger, Herbert Elfers, Doris Fath, Dieter von Mackensen Die Zielsetzung der Gruppe war, den Grünzug zu erhal- ten, seine Qualitäten zu stärken und dem Jugendstilbad als markantem Punkt des Stadteingangs ein angemes- senes Umfeld zu schaffen. Der Vorschlag sieht vor, den Grünzug mit integriertem Darmbach konsequent von der Lichtwiese bis in die Stadt hinein zu führen und entsprechend zu gestalten. Auf Stellplätze soll vollständig verzichtet werden. Das Gebäude Darmstraße 2 sollte langfristig möglichst entfernt werden. Den Endpunkt des Grünzugs bildet das Zentralbad mit einer davor liegenden Grünanlage. Die Stärkung dieser für Darmstadt typischen und einzig- artigen Situation am Stadteingang von Osten wird als einzig richtige Lösung für die Stadt gesehen. Mit dem Bild eines Korkens in der (Grünzug) - Flasche veranschaulicht die Arbeitsgruppe das Problem einer Bebauung auf dem östlichen Mercksplatz. 15 Um den wirtschaftlich begründeten Bebauungsdruck vom östlichen Mercksplatz zu nehmen schlug die Grup- pe als Ersatzbaugelände den Bereich der heutigen Grün- und Spielflächen mit der Skateranlage zwischen Linden- hof- und Mühlstraße östlich der Stadtmauer vor. Das Gebiet war als Teil der Altstadt bis zum Krieg nahezu vollständig bebaut. Die nun vorgeschlagene Bebauung hält einen angemessenen Abstand zur Stadtmauer. Die Fläche weist Qualitäten auf, die der östliche Mercks- platz nie haben wird: Sie liegt weit zentraler und dabei wesentlich ruhiger. Eine sehr qualitätvolle innenstadtna- he Wohnnutzung ist möglich. Als Ergänzung sind auch Dienstleistungen und kulturelle Einrichtungen denkbar. Die Skateranlage soll in den Grünzug verlagert und in die vorhandenen und zum Lärmschutz zu ergänzenden Geländemodulationen an der Landgraf-Georg-Straße eingefügt werden. Auch der Kinderspielplatz könnte in den Grünzug verlagert werden. An der Stadtmauer und am Woogsplatz würden jedoch Grünflächen verbleiben, die auch für Spielen genutzt werden könnten. Für die auf dem westlichen Mercksplatz entfallenden Stellplätze sollte durch eine Erweiterung der Tiefgarage am Justus-Liebig-Haus um etwa 80 Stellplätze Ersatz geschaffen werden. Weitere Stellplätze wären durch eine größere Auslegung der für die neue Wohnbebauung notwendigen Tiefgarage zu schaffen. Das Ersatz-Baugelände hinter der Stadtmauer Fortführung des Grünzugs bis zum Jugendstilbad - Ersatzbaugelände zwischen Lindenhof- und Mühlstraße Das Gelände zwischen Lindenhof- und Mühlstraße ist deutlich größer als die Fläche des östlichen Mercks- platzes. Die so möglichen Mehreinnahmen für den städtischen Haushalt können zur Finanzierung der erforderlichen Maßnahmen herangezogen werden, (z.B. Ausbaus des Grünzugs mit der entsprechenden Quali- tät, Verlagerung der Skateranlage). Das Konzept bietet die Chance, als Verbindung von Stadt und Natur einen großartigen Grünzug mit hohen Qualitäten als Naherholungsraum zu entwickeln und damit zugleich einen identitätsstiftenden Stadteingang zu schaffen. 16 Das von allen Werkstattteilnehmern für das weitere Verfahren empfohlene Konzept der Arbeitsgruppe „Grünzug“ Ergebnisse der Planungswerkstatt Gemeinsame Empfehlung der Gruppen Übereinstimmend kamen die Teilnehmer der Werkstatt zu dem Ergebnis, dass eine Bebauung des östlichen Mercksplatzes die städtebaulich falsche Anwort auf die für Darmstadt prägende Situation am Stadteingang von Osten ist. Stattdessen empfehlen die Arbeitsgruppen einvernehm- lich, auf eine Bebauung des östlichen Mercksplatzes gänzlich zu verzichten und alternativ eine Bebauung in unmittelbarer Nähe östlich der Stadtmauer zu untersu- chen, wie es die Lösung der Arbeitsgruppe ‚Grünzug‘ vorschlägt. Das Gelände zwischen Mühlstraße und Stadtmauer bietet die Möglichkeit, ein attraktives Angebot mit hochwertigem, innenstadtnahem Wohnen zu entwickeln. Nach Schätzungen könnten hier in ruhiger Lage etwa 50 Wohneinheiten entstehen. Der Stadt bietet sich damit zugleich die einmalige Chance, einen Stadteingang zu erhalten, der den be- sonderen Qualitäten einer übergeordneten Verbindung zwischen Landschaft und Stadt an dieser Stelle gerecht wird. Eine entsprechende Gestaltung des Grünzuges wie auch der Vorfläche vor dem Jugendstilbad ist dafür zwingend erforderlich. Bereits bei der Machbarkeitsstu- die zur Landesgartenschau war der östliche Mercksplatz als Grünfläche vorgesehen. Dieses Konzept sollte im weiteren Verfahren mit einer Machbarkeitsstudie auf seine Realisierbarkeit hin un- tersucht werden. Für die Neubebauung sollte dann ein Architektenwettbewerb ausgelobt werden. Abschlussdiskussion Die von der Gruppe „Grünzug“ entwickelte und von den Teilnehmern der Werkstatt empfohlene Lösung wird nach eingehender Erörterung der Arbeitsergebnisse von den Vertretern aus der Politik wie auch von Verbänden und Vereinen einhellig begrüßt. Insbesondere wird hervorgehoben, dass mit dieser Lösung endlich die Chance gegeben sei, den seit Jahr- zehnten bestehenden Traum eines Grünzuges bis in die Stadt hinein zu verwirklichen. Eine Leitidee der Stadt- entwicklung könne so endlich umgesetzt werden. Lediglich die Frage der vorgeschlagenen Unterbringung von Stellplätzen für das Jugendstilbad wird z.T. kritisch hinterfragt. Diese Frage muss im Rahmen der vorge- schlagenen Machbarkeitsstudie geprüft werden. Es besteht Übereinstimmung, dass eine gute Gestaltung des neu entstehenden Grünzuges wie auch der Wohnbe- bauung notwendig ist. Das von den Arbeitsgruppen vorgeschlagene Verfahren zum weiteren Vorgehen wird von den Teilnehmern der Abschlussdiskussion unterstützt. 17 Das Ersatz-Baugelände zwischen Lindenhof- und Mühlstraße östlich der Stadtmauer, Luftbild heute Das Ersatz-Baugelände zwischen Lindenhof- und Mühlstraße östlich der Stadtmauer, Stadtkarte von 1916 18 Werkstattimpressionen 19 Teilnehmer der Werkstatt Klaus Feuchtinger Dezernat III, Stadtrat Dieter Wenzel Dezernat VI, Stadtrat Ulrike Dörflinger Büro Eckebrecht Herbert Elfers Büro Planquadrat Ernst-Friedrich Krieger Freier Architekt Veit Woernle Büro Hegger, Hegger u. Schleiff Bence Zobor Büro Hegger, Hegger u. Schleiff Doris Fath Grünflächen- u. Umweltamt Andreas Neuhausen Grünflächen- u. Umweltamt Ingrid Pilz Grünflächen- u. Umweltamt Ralf-Peter Dornbach Liegenschaftsamt Thomas Rädge Liegenschaftsamt Christoph Beck Stadtplanungsamt Dr. Harald Kissel Stadtplanungsamt Dieter von Mackensen Stadtplanungsamt Iwona Menzel Stadtplanungsamt Winfried Rohloff Stadtplanungsamt Norbert Stoll Straßenverkehrs- u. Tiefbauamt Leif Blum Stadtverordneter, FDP Jörg Dillmann Stadtverordneter, Uffbasse Georg Hang Stadtverordneter, UWIGA Irmgard Klaff-Isselmann ehrenamtliche Stadträtin, CDU Helmut Klett Stadtverordneter, UWIGA Katrin Kosub Stadtverordnete, SPD Herbert Fleck Heimatverein e.V . Harry Korn Heimatverein e.V . K.-H. Salm Heimatverein e.V . Heinrich Hausmann Schaustellerverband Almuth Skoupil Büro Stadtplan Skoupil Nicole Braunwarth Büro Stadtplan Skoupil Magistrat Planungsbüros Stadtverwaltung Fraktionen Vereine und Verbände Vorbereitung und Moderation Kontakt Wissenschaftsstadt Darmstadt Stadtplanungsamt Technisches Stadthaus I Bessunger Strasse 125, Block D 64295 Darmstadt Telefon 06151-13 2092, Fax: 06151-13 2088 E-Mail stadtplanungsamt@darmstadt.de Internet http://stadtplanung.darmstadt.de Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beratungsverlauf (1)
Orte (13)
- Lindenhofstraße
- Bessunger Straße 125
- Landgraf-Georg-Straße
- Merckstraße
- Stiftstraße 5
- Darmstraße 2
- Pützerstraße
- Martin-Buber-Straße
- Teichhausstraße
- Mühlstraße
- Woogsplatz
- Marktplatz
- Heinrich-Delp-Straße 75
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2007/0292
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 10.05.2007
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00