AN/0048/2025
Antrag der SPD-Fraktion "Verknüpfung Busverkehr und S-Bahn Köln"
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Antrag SPD - Verknüpfung Busverkehr
1838 Zeichen
Gleichlautend:
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Rathaus
50667 Köln
Frau Bezirksbürgermeisterin
Sabine Stiller
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70
51143 Köln
SPD -Fraktion in der Bezirksvertretung Porz
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70
51143 Köln-Porz
fon 0221. 221 97303
fax 0221. 221 97304
mail
SPD-BV7@stadt-koeln.de
web www.porzspd.de
Köln-Porz, 15.01.2025
Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 30.01.2025
hier: Verknüpfung Busverkehr und S-Bahn Köln
Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin,
wir bitten um Aufnahme des folgenden Antrags in die Tagesordnung der nächsten
Sitzung der Bezirksvertretung Porz:
Die Bezirksvertretung beauftragt die Verwaltung zu prüfen, wie mit dem kommenden
Fahrplan die Abfahrtszeiten der Busse der KVB am Bahnhof Wahn besser mit den
Linien der S-Bahn Köln verknüpft werden können. Dies gilt besonders in den Abend-
und Nachtstunden, wo der Busverkehr nur noch stündlich erfolgt.
Begründung: Die S-Bahnlinien der Deutschen Bahn in Köln, die vom Kölner
Hauptbahnhof und weiteren Haltepunkte aus der Innenstadt zum Bahnhof Wahn
führen, erfüllen eine Zubringerfunktion, so dass Fahrgäste am Ende mit den Bussen
der KVB vom Bahnhof Wahn wieder nach Hause in ihre Veedel gelangen. Gerade in
den Abend- und Nachtstunden, wo der Busverkehr teilweise nur stündlich erfolgt, ist
diese Verknüpfung aus unserer Sicht notwendig, so dass die Busse auch ihren
Auftrag als Zubringerverkehr in die Veedel erfüllen können – leere Busse, die
pünktlich abfahren, machen hier keinen Sinn. Man könnte hier gegebenenfalls auch
eine gewisse Karenzzeit, beispielsweise von 10 bis 15 Minuten, berücksichtigen, so
dass der Fahrplan der Busse sichergestellt bleibt.
Jutta Komorowski Nils Beuthert
Fraktionsvorsitzende Bezirksvertreter
Sachstandsbericht BV
2490 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
III/622
Vorlagen-Nummer
AN/0048/2025
Stand: 01.09.2025
Sachstandsbericht
Antrag der SPD-Fraktion "Verknüpfung Busverkehr und S-Bahn Köln"
Beschluss:
Die Bezirksvertretung beauftragt die Verwaltung zu prüfen, wie mit dem kommenden
Fahrplan die Abfahrtszeiten der Busse der KVB am Bahnhof Wahn besser mit den
Linien der S-Bahn Köln verknüpft werden können. Dies gilt besonders in den Abend
und Nachtstunden, wo der Busverkehr nur noch stündlich erfolgt.
Abstimmungsergebnis:
Einstimmig – bei Enthaltung der Stimme von Herrn Hallmann (Die PARTEI) – zuge-
stimmt.
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Die Verwaltung hat in Abstimmung mit der KVB die Anschlussverbindungen am Bahnhof
Porz-Wahn von der S-Bahn auf die KVB-Buslinien in den Abendstunden überprüft. Diese
Überprüfung hat ergeben, dass auf der am Abend nachfragestärksten Relationen von der Köl-
ner Innenstadt über den Bahnhof Wahn in die umliegenden Stadtteile gute bis sehr gute An-
schlussbedingungen gegeben sind. So fährt die in den Abendstunden halbstündlich verkeh-
rende Linie 117 in Richtung Zündorf und Langel vier bzw. sieben Minuten nach Ankunft einer
S-Bahn aus der Kölner Innenstadt ab. Auf der Linie 160, die abends ebenfalls alle 30 Minuten
vom Bahnhof Wahn in Richtung Urbach/Porz Zentrum und in Richtung Wahnheide/Lind ver-
kehrt, besteht zu den aus der Innenstadt kommenden S-Bahnen eine Übergangszeit von fünf
Minuten. Ebenso betragen die Umsteigezeiten von den S-Bahnen aus Richtung Innenstadt zu
den abfahrenden Bussen der Linie 162 in Richtung Lind sowie zur Linie 550 in Richtung Libur
auch fünf Minuten.
Lediglich die Übergangszeiten von den aus Richtung Innenstadt am Bahnhof Wahn ankom-
menden S-Bahnen zur Linie 162 nach Urbach und zum Porzer Zentrum sind mit 17 Minuten
relativ lang bemessen. Eine Optimierung auch dieser Anschlussbeziehung wäre aber nur mit
zusätzlichen Fahrzeugressourcen und damit höheren Kosten bei der Angebotserstellung er-
zielbar.
Es ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Anschlussbeziehungen nur gewährleistet sind,
wenn alle Verkehrsmittel im Rahmen der vorgesehenen Fahrplanzeiten verkehren. Treten z.B.
2
Verspätungen bei den jeweiligen S-Bahn-Zügen auf, kann es sein, dass die eigentlich vorge-
sehene Anschlussbeziehung nicht erreicht werden kann und es zu längeren Wartezeiten
kommt.
Nächste Schritte:
-
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
-
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Friedrich-Ebert-Ufer 64
- Am Bahnhof
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- AN/0048/2025
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 16.01.2025
- Erstellt
- 16.01.2025 12:09