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0039/2024

Bericht zur Einrichtung der Tanzsparte an den Bühnen Köln

Mitteilung Ausschuss 29.01.2024

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln, Sitzung am 30.01.2024, TOP 5.5

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 Open Call Tanz Köln

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Mitteilung Ausschuss

2295 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/46 
 
Vorlagen-Nummer 0039/2024 
29.01.2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 30.01.2024 
 
Bericht zur Einrichtung der Tanzsparte an den Bühnen Köln 
Der Rat der Stadt Köln hat durch den Grundsatzbeschluss vom 15.06.2023 (1126/2023) die 
Verwaltung beauftragt, „auf Basis des Konzeptes ‚TanzKöln‘ und der in ‚actori 2020 Tanz‘ 
hierfür ermittelten Kosten und Rahmenbedingungen für den Betrieb einer eigenen Tanzsparte 
unter Berücksichtigung eines breiten Spektrums an Konzepten eine internationale Konzept-
ausschreibung zum Tanz an den Bühnen als eigene erkennbare Sparte der Bühnen ab der 
Spielzeit 2025/26 zu erstellen, umzusetzen und den Tanz als dritte produzierende Sparte der 
Bühnen zu etablieren: 
 
i. Ausschreibung, Konzeptions- und Aufbauphase: ab Mitte 2023 
ii. Produktions-, Spielbetrieb: spätestens ab 2025/26.“ 
 
SACHSTAND JANUAR 2024 
 
Auf Basis des Grundsatzbeschlusses wurde eine internationale Konzeptausschreibung vorbe-
reitet. Der „Open Call for Papers“ (siehe Anlage) wurde am 19.10.2023 in deutscher und engli-
scher Sprache nach einem abgestimmten Mediaplan in verschiedenen Zeitungen, Fachmaga-
zinen sowie auf einschlägigen Online-Plattformen und der Website der Bühnen veröffentlicht. 
Zudem wurden rund 50 potenzielle Bewerber*innen und Multiplikator*innen durch den Beige-
ordneten für Kunst und Kultur persönlich per Mail kontaktiert. 
 
Bis zum Bewerbungsschluss am 30.11.2023 sind 59 Bewerbungen eingegangen. 
 
Aus den eingegangenen Bewerbungen werden nun die besten ausgewählt. Dazu wurde durch 
den Beigeordneten für Kunst und Kultur eine fünfköpfige Jury benannt: 
 
 Amelie Deuflhard, Künstlerische Leitung / Intendantin Kampnagel Internationale Kulturfab-
rik GmbH 
 Prof. Dr. Yvonne Hardt, Dekanin Zentrum Zeitgenössischer Tanz, Hochschule für Musik 
und Tanz Köln 
 Hanna Koller, Kuratorin Tanz Köln, Bühnen Köln 
 Joanna Leśnierowska, Dramaturgin und Mitbegründerin European Dance Houses Network 
EDN 
 Bettina Masuch, Künstlerische Leitung Festspielhaus St. Pölten, ehemalige Intendantin 
tanzhaus nrw 
Zum weiteren Vorgehen berichtet Herr Beigeordneter Stefan Charles in der Sitzung des Be-
triebsausschusses Bühnen am 30.01.2024 mündlich. 
 
 
gez. Charles

Anlage 1 Open Call Tanz Köln

5057 Zeichen

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Köln, einst eine renommierte Tanzstadt mit zahlreichen nationalen und internationalen Erfolgen, plant ab der  
Spielzeit 2024/25 die Etablierung des Tanzes als eigenständige künstlerische Sparte neben Oper und Schauspiel 
an den Bühnen Köln. Hierfür schreibt die Stadt Köln in einem transparenten Wettbewerbsverfahren die Position 
einer Leitung aus, verbunden mit der Aufforderung zur Einreichung eines aussagekräftigen Konzepts für das 
künstlerische und organisatorische Profil der neu zu gründenden Tanzsparte. Ziel der Ausschreibung ist es, die 
Stadt Köln dauerhaft als kreativen Ort für den Tanz mit internationaler Strahlkraft zu etablieren.
_
Künstlerische Ausrichtung und Struktur
Die Tanzsparte soll zukünftig fest in Köln beheimatet sein, hier produzieren und sich zugleich als starke und  
fortschrittliche Kraft innerhalb der Tanzlandschaft NRW positionieren. Sie soll durch Kooperationen und mögliche 
Gastspiele auch international deutlich sichtbar werden. Innerhalb der Stadt Köln soll sie eine starke Präsenz  
zeigen, eine künstlerisch innovative Identität entwickeln und zum integrativen Kristallisationspunkt der Aktivitäten 
der Kölner Tanzszene werden. 
Die zu ernennende Leitung hat die Freiheit, ihr Leitungs- und Strukturmodell im Rahmen des Budgets frei zu  
gestalten. Dabei wird vor allem eine weitreichende künstlerische Vernetzung und hohe Expertise im internationalen 
Kunst- und Kulturbereich vorausgesetzt. Die Leitung sollte ein neues Konzept entwickeln, das die künstlerische 
Vorgeschichte des Tanzes in Köln und den Status Quo berücksichtigt und zukunftsfähig weiterführt. Dabei sollen 
wegweisende Impulse für die qualitative Weiterentwicklung des zeitgenössischen Tanzes gesetzt werden.
Die Bewerber*innen werden aufgefordert, eine Vision für die Vernetzung der Tanzsparte innerhalb der kreativen 
und kulturellen Landschaft von Köln und NRW zu formulieren. Zudem sollen Vorschläge für eine künstlerische 
Auseinandersetzung mit der urbanen Identität und gesellschaftlichen Realität einer Millionenstadt wie Köln durch 
den Tanz gemacht werden. Besonders erwünscht sind dabei Kooperationen mit anderen künstlerischen Disziplinen 
und relevanten kulturellen Institutionen. Die Schwerpunkte sollen sowohl auf künstlerischer Nachwuchsförderung,  
Interdisziplinarität, Diversität und kultureller Teilhabe als auch auf künstlerischer Forschung, der Zusammenarbeit 
mit wissenschaftlichen Einrichtungen und der Einbindung der freien Szene in Köln liegen.
Das Depot 1 in Köln-Mülheim wird ab 2024/25 als zentraler Produktions- und Aufführungsort der geplanten Tanz-
sparte dienen, wobei auch Aufführungen in anderen Spielstätten der Bühnen der Stadt Köln möglich sind. Für 
Produktions- und Personalkosten der Tanzsparte ist ein Budget im Umfang von rund 3 Millionen Euro pro Spielzeit 
vorgesehen. Darüber hinaus wird auch die Einwerbung von Drittmitteln über Sponsoren und Förderprogramme 
sowie eine Tourneetätigkeit erwartet.
TANZ KÖLN  
–  
Open Call for Papers

Verfahren und Termine
Die Einrichtung der zu gründenden Tanzsparte in Köln wird als Einladungswettbewerb ausgelobt. Die Stadt Köln 
bittet hierfür bis zum 30.11.2023 um die schriftliche Einreichung eines aussagekräftigen Kurzkonzeptes zur  
künstlerischen Vision und der Vorstellung einer möglichen künstlerischen Leitung oder Intendanz für den Tanz in 
Köln im Umfang von maximal 5 DIN A4 Seiten, in deutsch oder englisch.
Aus den eingereichten Konzepten wählt eine durch die Stadt Köln benannte Jury unter dem Vorsitz der Ober-
bürgermeisterin und des Beigeordneten für Kunst und Kultur der Stadt Köln bis zu 8 Bewerber*innen aus. Diese 
werden eingeladen, auf der Basis eines ausführlicheren Briefings (inklusive Unterlagen zur Organisations- und 
Finanzstruktur der Bühnen Köln sowie einer Besichtigung des Depots in Köln-Mülheim) innerhalb von 10 Wochen 
ein umfassenderes Konzept zu erarbeiten und der Jury persönlich vorzustellen. Für die Erstellung dieses ausführ-
lichen Konzeptes ist für die eingeladenen Teilnehmer*innen jeweils eine Vergütung von 9.000 Euro vorgesehen. 
Über die finale Ernennung der Leitung der Tanzsparte entscheidet letztlich der Hauptausschuss des Rats der 
Stadt Köln auf Vorschlag der Jury nach der Präsentation aller eingeladenen Bewerber*innen. 
Der Aufbau der Tanzsparte soll 2024/25 erfolgen, um die erste Spielzeit in 2025/26 zu realisieren. Die Zusammen-
arbeit des Schauspiels mit der assoziierten Kompanie Ballet of Difference läuft zum Ende der Spielzeit 2023/24 
aus. Hingegen kann das Programm des Gastspielbetriebs Tanz Köln verlängert werden.
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Wir freuen uns auf innovative und kreative Vorschläge aus ganz Europa, die dazu beitragen, den Tanz in Köln als 
bedeutende künstlerische Sparte mit internationaler Ausstrahlung neu zu etablieren.
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Rückfragen können Sie richten an Herrn Patrick Wasserbauer: geschaeftsfuehrung@buehnen.koeln
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Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen (maximal 5 DIN A4 Seiten, insgesamt nicht größer als 10 MB) richten 
Sie bitte digital an: geschaeftsfuehrung@buehnen.koeln
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Beratungsverlauf (1)

30.01.2024 Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln
TOP 5.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0039/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
29.01.2024
Erstellt
03.01.2024 12:12