Jahresbericht 2017 der Stabsstelle Medien- und Internetwirtschaft
Mitteilung Ausschuss 0267/2018 vom 26.01.2018
Stand: Am 01.03.2018 im Wirtschaftsausschuss beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/OB/8 Vorlagen-Nummer 26.01.2018 0267/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Wirtschaftsausschuss 30.01.2018 Jahresbericht 2017 der Stabsstelle Medien- und Internetwirtschaft Die Stabsstelle Medien- und Internetwirtschaft legt in der Anlage den Jahresbericht 2017 vor, den der Wirtschaftsausschuss zur Kenntnis nimmt. Der Bericht gliedert sich entsprechend der Schwerpunktthemen der Stabstelle: I. Digitalisierung, digitale Transformation und Startup-Ökosystem II. Kölns Kreativwirtschaft – stark wachsend und Innovationsmotor III. Film- und TV Standort Köln: für die Zukunft gewappnet IV. Gamesstandort Köln – Profilierung und nationale Platzierung V. Finanzen gez. Reker -
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Die Oberbürgermeisterin Jahresbericht 2017 Stabsstelle für Medien- und Internetwirtschaft im Dezernat der Oberbürgermeisterin Gliederung I. Digitalisierung, digitale Transformation und Startup-Ökosystem II. Kölns Kreativwirtschaft – stark wachsend und Innovationsmotor III. Film- und TV Standort Köln: für die Zukunft gewappnet IV. Gamesstandort Köln – Profilierung und nationale Platzierung V. Finanzen - 2 - Einleitung 2017 war für die Stabsstelle Medien - und Internetwirtschaft das Jahr de r Entwick- lung des Medien -. Kreativwirtschafts - und Internetstandortes Kölns als auch der Digitalisierung der Wirtschaft und Stärkung des Startup Ökosystems Kölns. Durchgängig war das Thema Digitalisierung für alle Branchen und Themen für die Handlungsbereiche der Stabsstelle: Was bedeutet die Digitalisierung für die Med i- enbranche, für TV, Film und Produktion? Welche Auswirkungen hat die Digitalisi e- rung auf die Teilbranchen der Kreativwirtschaft? Wie können die Fachkräfte gewo n- nen werden? Aber insbesondere s tand auch in 2017 die Stärkung und Entwic klung des Startup Ökosystem als Innovationsmotor für den Standort Köln im Mitte lpunkt der Aktivitäten der Stabstelle. Der vorliegende Jahresbericht gibt einen Überblick über die Bandbreite der Han d- lungsbereiche, das umfassende Netzwerk, die zahlreichen Veranstaltungen, die vielfältigen neuen Initiativen, die internationale Verzahnung und damit verbundene Stärkung des Medien-, IT-, Digital-, Startup- und Kreativwirtschaftsstandort Köln. Der Bericht gliedert sich in die Haupthandlungsbereiche der Stabsstelle: I. Digitalisierung, digitale Transformation und Startup-Ökosystem II. Kölns Kreativwirtschaft – stark wachsend und Innovationsmotor III. Film- und TV Standort Köln: für die Zukunft gewappnet IV. Gamesstandort Köln – Profilierung und nationale Platzierung V. Finanzen I. Themenschwerpunkt: Digitalisierung, digitale Transformation , Startup Ökosystem Die Digitalisierung führt zu einer umfassenden Transformation aller Arbeits - und Lebensbereiche. Digitale und internetbasierte Anwendungen verändern die Art, wie wir arbeiten, wie wir konsumieren, kommunizieren, wie wir unsere Freizeit gesta lten. Sie verändert ebenso die Art, wie wir lernen oder wie wir uns in Zukunft fortbe we- gen. Anstelle von partiellen Betrachtu ngen aus Sicht einzelner Fachpartien ist daher eine übergreifende und vernetze Betrachtung und Vernetzung der jeweiligen Entwicklu n- gen und Bedarfe erforderlich. Die umfa s- sende transformative W irkung der Digital i- sierung muss sich auch in den Maßnahmen widerspiegeln, mit denen Wirtschaft, Wi s- senschaft und öffentliche H and dem Wa n- del begegnen wollen. Die Digitalisierung stellt aber nicht nur eine - 3 - Herausforderung dar, sondern sie bietet auch große Chancen für den Standort. D a- bei ist sowohl Deutschland im inter nationalen Wettbewerb gemeint, als auch Köln im nationalen Wettbewerb mit anderen großen Städten. Der Digitalisierungsgrad eines Standortes ist zum harten Standor tfaktor geworden. Die Leistungsfähigkeit und der wirtschaftliche Wohlstand des g esamten Standortes werden entscheidend davon abhängen, wie digital Köln in all seinen Facetten sein wird. Insbesondere die Wirtschaftslandschaft muss erfolgreich transformiert werden. Die großen und am schnellsten wachsenden Unternehmen kommen überwiegend nicht mehr aus der traditionellen Wirtschaft, sondern aus der New Economy. Wenn die Wirtschaft der Region in Zukunft auch leistungsfähig und umsatzstark sein soll, muss der Entwic k- lung hin zu einem attraktiven Standort für die digitale und die digitalisierte (traditi o- nelle) Wirtschaft besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, ähnlich wie der Medienwirtschaft vor rund 25 Jahren. Nur durch einen umfassenden und interdiszi p- linären Ansatz kann es gelingen, hier mit der notwendigen Durchschlagskraft und Geschwindigkeit erfolgreich zu sein. Köln ist in den letzten beiden Jahren zum Startup Standort Nummer Eins in NRW geworden und hat das Potenz i- al, national und international einen Spitzenplatz einzunehmen. Ein florierendes Startup -Ökosystem ist wiederum von existenzieller B e- deutung für den Standort. Startups sind nicht nur zu einer eigenständigen Säule des Wirtschaftssystems gewo r- den, sondern sind auch Treiber für Innovationen in allen Bereichen. Dies gilt insbesondere für die Wirtschaftsunternehmen, um diese zukunfts fähig zu ma- chen. Der Erfolg des Ökosystems im Ganzen hängt allerdings vom wirkungsvollen Z u- sammenspiel unterschiedlicher Bereiche, Player und Akteure ab, was in allen Bere i- chen und von allen Akteuren unterschiedliche Maßnahmen erfordert, um der G e- samtherausforderung „Digitalisi erung“ erfolgreich zu begegnen. Die verschiedenen Maßnahmen beeinflussen sich gegenseitig und stehen miteinander in Wechselwi r- kung. Köln hat beste Voraussetzungen, hier national und international Maßstabe zu se t- zen. Aber erfolgreich wird die s nur gelingen, alle maßgeblichen Einflussgrößen „b e- dient“ werden. Die Stabsstelle Medien- und Internetwirtschaft hat im Jahr 2017 nicht nur erfolgreich an die Arbeiten des Vorjahres anknüpfen können, sondern zahlreiche zusätzliche Initiativen gestartet, die konzeptionellen Arbeiten für die Entwicklung der Startup - und Scaleup City Cologne im Zentrum des Rheinland Va lleys abgeschlossen und begonnen, das „5 mal 5 Aktionsprogramm“ umzusetzen. Dabei war es von Anfang an ein wichtiges Anliegen, die verschieden en Akteure und Player des Startup -Ökosystems eng einzubinden und zu vernetzen, sowie über die Grenzen des eigenen Wirkungsraumes hinaus zu schauen. Die wichtigsten Aktivitäten, Maßnahmen und Initiativen werden im Folgenden aufg e- führt. Sie spiegeln sich im Wesentlichen auch in dem 5 mal 5 Punkteprogramm für das Startup Ökosystem wider. Darüber hinaus gibt e s weitere wichtige Punkte, die stichpunktartig ausgeführt werden. - 4 - Digital Hub Cologne Gemeinsam mit der IHK zu Köln, der Universität Köln sowie mehr als 100 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft wurde Ende 2016 der Digital Hub Cologne g e- gründet. Der Hub hat 2017 das operative Geschäft aufgenommen und wird durch ein Advisory Board aus Wirtschaft, Wissenschaft und Startups unterstützt. Er ist Plattform un d Anlaufstelle für Startups, Scaleups, Talente und Unternehmen aller Branchen und bildet die Brücke zwischen Innovationen und traditioneller Wirtschaft. Der Kölner Hub ist Bestandteil eines Netzwerkes aus insgesamt sechs Digital Hubs in NRW, die durch das Wirtschaftsministerium kof inanziert werden. Das Wir t- schaftsministerium NRW hat die Bedeutung der digitalen Transformation der Wir t- schaft für die Zukunft des Wirtschaftsraumes NRW erkannt, ein strukturelles Mark t- versagen bei der Digitalisierung tradierter U nternehmen identifiziert und ein en t- sprechendes Förderprogramm aufgelegt. Insurlab Germany de:hub Die Versicherungswirtschaft ist eines der wichtigen Standbeine der Kölner Wir tschaft, aber auch in besonderem Maße von Digital i- sierung und Disruption betroffen. Die Branche rechnet aufgrund der sich durch die Digital i- sierung ergebenden Veränderungen mit e i- nem massiven Arbeitsplatzabbau in der Fl ä- che innerhalb kürzester Zeit. Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens um den Digital Hub Cologne wurden die wichtigsten und von der Digitalisierung betroffenen Branchen analysiert und identif i- ziert, um für die erfolgreiche Transformation die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen und Unterstützung zu leisten. Die Versicherungswirtschaft wurde dabei in einem gemeinsamen Prozess mit Ve r- tretern von Stadt Köln, Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden, Startups und Invest o- ren als prioritär analysiert und entsprechende Maßnahmen zur Förderung des Transformationsprozesses eingeleitet. Mit dem InsurLab Ge rmany e.V. wurde eine deutschlandweit aktive Einrichtung geschaffen, die zwar klassischerweise bra n- chenorientiert arbeitet, auf Se iten der Startups, Scaleups und Innovationen aber sämtliche Entwicklungen berücksichtigt, die für die Vers i- cherungswirtschaft der Z ukunft rel evant sind. Das derzeitige Spektrum reicht von Künstlicher Intelligenz über E -Payment, Blockchain, Au g- mented- und Virtual Reality über Cyber Secur i- ty bis hin zu Offenen D aten, Data -Analytics, etc. pp. Das InsurLab Germany verbindet mit den Par t- nern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Initiat i- ven alle wichtigen Stakeholder die für die Transformation der Versicherungswir tschaft relevant sind und trägt damit gleiche rmaßen zur Entwicklung des lokalen und r egionalen Ökosystems bei. Inzwischen sind rund 30 Ve r- sicherungsunternehmen Mitglied und Partner des InsurLab Germany. Es ist davon auszug e- hen, dass schon bald wichtige „Verbindungen“ - 5 - von Innovationen und Versicherungswir tschaft in Köln entstehen und die Region damit zu einem wichtigen nationalen und internationalen Hotspot f ür die Assekuranz und für die Branche relevante Startups/Scaleups wird. Mixed Reality Lab Mit dem Mixed Reality Lab (XR Lab) e r- öffnete am 27. November 2017 das erste „Labor“ für neue, digitale Realitäten und für die Entwicklung entsprechende r G e- schäftsprozesse und -modelle in Köln. Gemeinsam mit dem Ersten Deutschen Fachverband für Virtual Reality (EDFVR) e.V. eröffnete der Digital Hub Cologne das XR Lab als Teil seines neuen Digit a- lisierungszentrums im Kölner Carlswerk. Mit dem XR Lab bietet der Digita l Hub Cologne mittelständischen Unternehmen und Startups aus der Region ein betrieb s- nahes Umfeld, um ihre Digitalisierung praxi sorientiert und effizient voranzutreiben. Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wir tschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein -Westfalen, betonte die entscheidende Rolle des XR Lab bei der Digitalisierung der Wirtschaft und dessen Vorreiterfunktion in der Reg i- on. Health-Care Initiative Nach dem erfolgreichen „Abschluss“ der Gründung einer gemeinsamen un d von der Wirtschaft getragenen Initiative für die En t- wicklung des Versicherungsstandortes der Zukunft wurde begonnen, eine weitere „Taskforce“ aus Wissenschaft, Wir tschaft, öffentlicher Hand, Verbänden und Einric h- tungen des Ges undheitswesens für die En t- wicklung des Health 4.0. Standortes einz u- richten. Ziel ist es – ähnlich der Vorgehen s- weise bei InsurLab Germany – unter Beteili- gung aller relevanten Stak eholder den Standort Köln und das Rheinland zum Top - Standort im Westen Deutsc hlands für die Gesundheitsw irtschaft als Ganzes - von der Prävention über die Telemedizin und die Diagnostik, von Medikamentenentwick- lung und -herstellung bis zur Prothetik, von der Forschung bis zur Medizintechnik, von Vorsorge über medizin ische Dienstleistungen bis hin zur Versich erung zu etab- lieren. Räume und Infrastruktur ( 5 mal 5 Aktionsprogramm) Gründerraum Unter dem Begriff „Gründerraum“ hat die Stadt Köln einen offenen Zusamme n- schluss der Kölner Cow orking-Spaces und Inkubatoren geschaffen. In derartigen Einrichtungen – in denen flexibel Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt we rden und in denen ein reger Austausch zwischen jungen Gründerinnen und Gründern herrscht – - 6 - bilden sich Communities und entstehen innovative und disruptive Geschäftsmodelle. Inzwischen sind in Köln rund 30 Coworking-Spaces existent, Tendenz zunehmend. Die junge Generation von Gründerinnen und Gründern profitiert dabei nicht nur vom Austausch mit Anderen, so ndern auch von günstigen/flexiblem Mieten und guten Infrastruktur-Angeboten. Die Cow orking Spaces s ind ein wichtiger Bestandteil des Digitalen Ökosystems. Sie ersetzen nicht die klassischen Gründerze ntren, sondern ergänzen das Angebot um zusätzliche wichtige Möglichkeiten. Befragung / Erhebung Coworking Angebot Die Stabsstelle Medien und Internetwirtsc haft hat eine umfassende Erh ebung der Coworking Angebote in Köln durchgeführt, um Interessierten aus aller Welt e inen detaillierten Überblick über die Möglichkeiten und Angebote in Köln zu ve rschaffen. Die Auswertung ist erfolgt, eine Aufbereitung und Verö ffentlichung der Ergebnisse und Angebote erfolgt im Rahmen geeigneter Öffentlichkeitsarbeit zu Beginn 2018. Zusätzliche Coworking-Angebote im Digital Hub Cologne Im Digital Hub Cologne wurden in begrenztem Umfang Coworking Flächen gescha f- fen. Diese Büros stehen Startups jedoch nur für den kurzen Zeitraum der Ma tching Phase zur Verfügung. Dies dien t dem Schutz der bestehenden Cow orking-Space Anbieter. Zusätzliche Coworking Angebote im InsurLab Germany Im InsurLab Germa ny stehen in begrenztem Maße Cow orking Flächen zur Verf ü- gung. Zum einen für die Startups, die im Rahmen des Accelerator-Programmes im InsurLab Germany aufgenommen werden, zum anderen für die Mitgliedsunterne h- men zum Zwecke der projektorientierten Zusammenarbeit mit Startups. Zusätzliche Coworking Angebote (allgemein) Insgesamt entstehen in Köln weitere Cow orking Angebote und Flächen. In Zusa m- menarbeit mit dem Amt für Wirtschaftsf örderung werden Anbieter von Cow orking Spaces bei der Suche nach geeigneten Flächen durch die Stabsstelle M edien- und Internetwirtschaft unterstützt. Cologne Startup Residence Programm Im Kooperation mit den Kölner Cow orking Spaces hat die Stadt Köln ein „Startup Residence Programm“ aufgelegt. Dabei werden junge Startups nach einem en t- sprechenden Auswahlprogramm für e inen Zeitraum von 6 Monaten unterstützt, wenn sie sich für den Standort Köln entscheiden und in einem der Kölner Coworking Spaces niederlassen. Mit dem Programm wird sowohl die Entwicklung und Ansie d- lung junger Unternehmen gefördert, als auch ein aktiver B eitrag zum Aufbau einer Kölner Cummunity und damit des regionalen Startup -Ökosystems geleistet. Abwick- lung und Auswahlprozess werden dabei veran twortlich von den Cow orking Spaces in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln durchgeführt. Second Home Tel Aviv / New York Für Kölner Startups besteht seit 2017 die Möglichkeit, temporär einen Arbeitsplatz in dem Partner Inkubator SOSA in Tel Aviv oder in New York zu nutzen. Ebenso kö n- nen Startups aus den dortigen Ökosystemen temporär Arbeitsplätze in Kölner Ei n- richtungen benutzen. - 7 - Kunden und Kapital (5 mal 5 Aktionsprogramm) Cologne Investors Evening / Cologne Investors Network Startups und Scaleups haben – anders als Gründerinnen und Gründer traditi oneller Wirtschaftsunternehmen – spezielle Herausforderungen bei der Finanzierung der Geschäftsidee sowie beim weiteren Wachstum. Sie haben oftmals aufgrund des hohen Risikos keinen Zugang zu klassischen Finanzierungsi nstrumenten und sind verstärkt auf Investorinnen und Investoren angewiesen. Mit dem Cologne Investors Evening so llen gemeinsam mit den relevanten Finanziers Instrumente erarbeitet und geschaffen werden, um den regionalen Kapitalbedarf für Startups und Scaleups zu sichern. Der Cologne Investors Evening fand in 2017 zwei Mal auf Einladung der Oberbürgermeisterin statt. Ein wichtiges Ergebnis ist die Einrichtung eines Arbeit s- kreises gemeinsam mit Investorinnen und Investoren mit dem Ziel, Maßnahmen zu identifizieren und umzusetzen, die dazu führen, dass mehr Investitionen in regionale Startups erfolgen und das Konzept zur Startup City weiter konkretisiert wird. Talente / Nachwuchs (5 mal 5 Aktionsprogramm) Digital Education Day (DED) Der Digital Education Day (DED) des A m- tes für Schulentwicklung und des Amtes für Informationsverarbeitung in Zusa m- menarbeit mit de r Stabsstelle Medien - und Internetwirtschaft hat sich zu einer der wichtigsten Veranstaltungen in Deutschland etabliert, die sich rund um das digitale Lernen in Schulen und Bi l- dungseinrichtungen dreht. Ziel des DED ist es, nicht nur Schülerinnen und Sch ü- ler, sondern insbesondere auch Lehreri n- nen und Lehrer sowie das gesamte Bildungs -System zu erreichen, um lan gfristig mehr digitale Inhalte an den Schulen zu vermitteln und diese in den Lehrplänen dauerhaft zu verankern. Mittelbares Ziel ist es, besser ausgeb ildete Schulabgänge- rinnen und –abgänger, nicht nur in Bezug auf die Nutzung neuer Technologien, sondern auch in Bezug auf Möglichkeiten und Gefahren der neuen Technologien. Medienfest.NRW Die elfte Ausgabe des Medienfest.NRW am 10.6.2017 ist eine gemeinsame Fach- veranstaltung der Stadt Köln und AIM / sk stiftung j ugend und medien zum Thema Aus- und Weiterbildung in Medienberufen für die Zielgruppe Jugendliche und Young Professionals. Gefördert wurde die Veranstaltung vom Ministerium für Bu ndes- angelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW. In 2017 fand die Vera n- staltung erstmalig in den Räumlichkeiten der VHS als neuem Partner statt. OB/8 unterstützte das Medienfest.NRW inhaltlich und finanziell. Nikolaus Hackathon Am 9.12.2017 fand im Headquarters Co logne ein Hackathon für Kinder und Jugen dliche in Kooperation mit der Stabsstelle Medien- und Internetwirtschaft statt. Dabei wurde intensiv und kreativ mit der Computer -Platine „Calliope“ gearbeitet. Ziel des Calliope-Projektes ist es, jedem Schulkind in Deutschland ab - 8 - der 3. Klasse einen spielerischen Zugang zur digitalen Welt zu ermöglichen. Ziele sind, Kinder und Jugendliche frühzeitig an das Thema „Coding und Softwar e- entwicklung“ heranzuführen, besser ausgebildete Schulabgäng erinnen und – abgänger zu be kommen, aber auch kritischere und souveräne Nutzeri nnen und Nutzer der neuen Technologien, die sowohl Begeist erung für die Möglichkeiten als auch ein Gefühl für die Gefahren vermittelt bekommen haben. Ebenso ist es Ziel, das kooperative und projektbezogene Arbeiten in einem Coworking Space näher zu bringen. Damit konnte gleichzeitig das Image der Stadt Köln als „Förderer innovat i- ver Technologien und moderner Unterrichtsinhalte“ gestärkt werden. Code & Design Camp Die CODE + DESIGN CAMP -Initiative findet jährlich deutschlandweit in ve r- schiedenen Städten statt. Die Stadt Köln ist erstmalig 2016 Kooperation s- partner des Veransta lters, der das viertägige Programmier -Camp für Anfänger und Fortgeschrittene inkl u- sive einer Berufsorientierung, ausric h- tet. Vom 15. -18.06.2017 erarbeiteten Jugendlichen unter der Anleitung von professionellen Coaches an spanne n- den Hard - und Software -Projekten, lernten neue Technologien kennen und konnten ihre Fähigkeiten weiterentwickeln. Die Teilnehmer erhalten Grundkenntni sse im Eins atz digitaler Technologien und Einblicke in die damit verbundenen kreativen Gestaltungsmöglichkeiten. In das Camp integriert ist ein Berufsorientierungsworkshop, der den Jugendlichen die Mö g- lichkeit gibt, sich über Berufsbilder und Ausbildungswege in der D igitalwirtschaft zu informieren. Neben Unterstützern aus der Wirtschaft und Wissenschaft, ist die Stabsstelle Medien und Internetwirtschaft ein wesentlicher Kooperationspartner für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes. Sowohl Universität als auch Tec hnische Hochschule sind dabei, sich auf die geänderten Anforderungen an Wissenschaft und Bildung einzustellen. Das Thema „Coding“ ist eines, welches die TH Köln aktiv aufgreift, um dem sich verändernden und enorm wachsenden Fachkräftebedarf begegnen zu können. Vernetzung / Events (5 mal 5 Aktionsprogramm) Für die Entwicklung des Digitalen Ökosystems sind neue Veranstaltungen und Ve r- anstaltungsformate mit nationaler und intern ationaler Ausrichtung relevant. In den vergangenen beiden Jahren konnten bereits wichtige Veranstaltungen etabliert wer- den. Es ist aber wünschenswert und angestrebt, dass weitere relevante Veransta l- tungen in Köln angesiedelt werden. Zu den bisherigen gehören: StartupCon 2017 Die StartupCon in Köln hatte sich i nnerhalb von nur zwei Jah ren bereits 2016 zur größten Eintageskonferenz für Startups in Europa entwickelt. Mit rund 500 Ausste l- lern, 4.500 Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt sowie zahlreichen namha f- ten internationalen Speakern konnte die StartupCon auch in 2017 wieder eine n deutlichen Zuwachs (rd. 100 Prozent) verzeichnen und damit die bisherigen Reko r- de erneut brechen. - 9 - Die Stadt Köln hat dabei erneut ju n- gen und vielversprechenden Grü n- derinnen und Gründern die Mö g- lichkeit gegeben, auf der Startup - Expo-Fläche auszustellen. Erstma- lig vertreten waren die sechs Digi tal Hubs aus Nor drhein-Westfalen. Ziel der StartupCon ist es, Startups mit interessierten Corporates und Investoren zu vernetzen. Dabei rich- tet sich die StartupCon – anders als viele andere Konferenzen – auch an Startups in sehr frühen Phasen (von Pre-Seed bis Pre-A). Unternehmen und Investoren haben hier die Möglichkeit, sehr früh Zugang und Kontakt zu innov ativen Geschäftsmodellen zu erha lten. Aber auch Startups in späteren Phasen finden auf der StartupCon wichtige Ansprechpartner für ihr weiteres Wachstum. Die StartupCon hat das Potenzial, zur zentralen Veranstaltung in NRW für junge Gründerinnen und Gründer, Investoren und Unternehmen auf der Suche nach Inn o- vationen und zu einem der wichtigs ten Events in Deutschla nd zu werden. Die Strahlkraft reicht inzwischen deutlich über NRW hinaus. ExecInsurtech Am 13. November 2017 fand mit rund 500 Gästen die offizielle Eröffnung des InsurLabs G ermany im Rahmen der ExecInsurtech im Tanzbrunne n unter Beteiligung von Oberbür germeisterin Reker und des Ministers für Wirtschaft, Innovation, Digit alisierung und Energie des Landes Nor drhein-Westfalen, Pro f. Dr. Andreas Pinkwart, statt. Die ExecInsurtech, eine der wichtigsten Tech-Veranstaltungen in Deutschland speziell für den Bere ich der Versich e- rungswirtschaft fand in diesem Ja hr zum ersten Mal unter Beteili gung der KölnMes- se im Tanzbrunnen statt. Die offizielle Eröf fnungszeremonie unter Einbin dung von Startups, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, war in diese Konfe renz eingebunden. Für die Fachpresse und interessierte Journaliste n fand vor dem Beginn der ExecIn- surtech eine Pressekonferenz in den Räumen des InsurLab Ger many statt. Die Pressemappe ist der Mitteilung als Anlage beigefügt. Über die Eröffnung des Insu r- Labs Germany wu rde bundesweit in fast allen relevanten Fachzeitschriften und in allgemeinen Medien berichtet. Pirate Summit Der Pirate Summit – als wichtiges Sta r- tup Event mit internationaler Ausric h- tung in Köln – fand 2017 in Kooperation mit der Stadt Köln und dem Ins urLab Germa- ny statt. Der Pirate Summit hat sich weit über die Landesgrenzen hinaus zu einer sehr anerkannten Veranstaltung mit weite- rem Wachstumspotenzial etabliert. - 10 - Startup SAFARI Cologne Die Startup SAFARI Cologne ist ein neues Veranstaltungsformat für Köln, das in der Woche vom 4.-8. September 2017 erstmalig an verschieden Kölner Location statt- gefunden hat. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das innovative Gründer- und Unternehmer-Ökosystem der Stadt Köln, das sich durch insgesamt 150 Veranstal- tungen/Sessions für alle Interessierten (Studenten, Job-Suchende, Gründer, Inves- toren, Angestellte etablierter Unternehmen, Innovations-Interessierte...) geöffnet hat. Mehr als 100 Startups präsentierten sich der interessierten Öffentlichkeit. Der Abschlussempfang fand im Kölner Rathaus unter großer Beteiligung statt. Aufgrund des großen Erfolges wird auch in 2018 eine Kölner Startup SAFARI Cologne statt- finden. Internetwoche - Internetimpulse Mit der Internetwoche Köln wurde 2010 eine Veranstaltungsreihe etabl iert, die die Digitalität der Stadtgesellschaft sichtbar machen sollte (vgl Konzept Internetstadt Köln, Beschluss des Rates der Stadt Köln). Nach sehr erfolgreichen Anfängen stieg der Aufwand des Veranstalters zunächst enorm an, wä hrend in den letzten Jahr en das Interesse potenzieller Partner an einer sehr allgeme inen Veranstaltungsreihe zum Thema „ Internet“ immer stärker nachließ . Zuletzt war es in 2016 kaum gelu n- gen, Sponsoren und Partner aus der der Wirtschaft zu gewinnen. Gemeinsam mit dem eco Verband d er Internetwirtschaft als Hauptausrichter der bisherigen Inte r- netwoche wurde daher in 2017 im wesentlich eine Re ihe an Stakeholder - Dialogveranstaltung durchgeführt, um für 2018 ein neues inhaltliches Ko nzept für das Event zu erstellen. Im Ergebnis bleibt f estzuhalten, dass die Wir tschaft in Köln deutlich stärker an themenbezogenen Fachver anstaltungen und –kongressen inte- ressiert ist. Eine allgemeine „Internetwoche“ hat sich aufgrund der vorangeschritt e- nen Digitalisierung für das Gros der Stakeholder überhol t. Der Di alog wird in 2018 fortgesetzt, um weiterhin attraktive Veransta ltungen rund um das Thema „Digitales“ ggf. unter einem gemeinsamen Dachlabel anzubieten. InsurHack Der InsurHack der Firma Zurich Versicheru ngen im RheinEnergie Stad ion ist der größt e Hackathon der Branche in Köln. Er fand in 2017 zum wiederholten Male in Kooperation mit der Stadt Köln statt und ist zu einem wichtigen Branchenevent geworden. Digital Leadership Summit Der Digital Leadership Summit gibt Impulse für neue Konzepte der Un ternehmens- führung, der Organisationsentwicklung und des Personalmanagements im digitalen Zeitalter. Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größen stehen vor der Herausforderung, zeitgemäße Wege zu finden, um sich den Herausforderungen der Digitalisierung und des sich verändernden Fachkräftebe darfs zu ste llen. Während der Konferenz gab das Branchennetzwerk für die regionale Internetwirtschaft den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen ganzheitlichen Blick in die Auswirkungen der Digitalisierung für Unte rnehmen mit Fokus auf Fragen der Führung, der Unte r- nehmensentwicklung, der Personalgewinnung und des HR -Management. Der Dig i- tal Leadership Summit wurde von Web de Cologne in Kooperation mit der Stab s- stelle Medien- und Internetwirtschaft am 21.06.2017 durchgeführt. - 11 - „Insurance Shaper of the Year“ Awards Im Rahmen der Fachkonferenz ExecInsurtech hat das InsurLab Germany auch se inen ersten Pitch-Wettbewerb durchgeführt. Aus über 50 Bewerbungen gingen die besten 15 Insur -Tech Startups an den Start. Unter de n Augen der Jurys mit Vertretern aus den Bereichen Vers i- cherung, Venture Capital und der InsurTech - Szene präsentierten diese ihre Ge schäftsmo- delle. Innospace Weekend des DLR Der Weltraum ist ein dynamischer und wach s- tumsstarker Sektor und ein wesentl icher Teil der Weltwirtschaft. In den letzten Jahren haben sich viele "New Space" Start -ups zu Unterne h- men entwickelt, die die Kommerzialisierung des Sektors vorantreiben. "New Space" oder "Space 4.0" wird auch zune hmend in Europa Realität. Das INNOspace W eekend wurde vom 15. Bis 17. September 2017 von der DLR Space Administration im Rahmen der INNOspace Initiative veranstaltet. Dabei ha n- delt es sich um ein 3 -tägiges intensives verlänge rtes Wochenende, an dem Sie ideenreiche Köpfe und junge Gründerinnen und Gründer ihr kreatives Potential fre i- setzen, die Zukunft erfinden und in nur 60 Stunden ein Startup aufbauen können. Während des INNOspace Weekends lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die einzelnen Bereiche Raumfahrt, Automotive und Logistik kennen und identifizie- ren Herausforderungen in jedem dieser Bereiche. Sie lernten gleichzeitig, Design - Thinking-Prozesse anzuwenden, um Probleme zu lösen und mehrere Ideen ko n- struktiv zu vereinen. Das INNOspace Weekend war die erste Veranstaltung dieser Art in Europa. Es be- zog seine Erfahrungen vom Startup Weekend ein und integrierte Design Thinking Ansätze und andere Prozesse um Innovation zu fördern. World Business Dialogue Der World Business Dialogue fand am 09. -10.03.2017 zum wiederholten Mal an der Universität zu Köln statt und wird jährlich von der OfW GmbH ausgerichtet. Die Ver- anstaltung ist einer der größten, rein studentisch organisierten Wirtschaftskongre s- se, der als Recruting-Messe an der Universität zu Köln Studierende aus der ganzen Welt mit renommie rten Referenten und nationalen und z. T. internationalen Unte r- nehmen wie Bayer AG, Evonik Industries AG, Henkel AG, Innogy SE / RWE, Zurich, AXA, Schwäbisch Hall, verbindet. Schwerpunkt in 2018 ist die Digitalisierung von Organisationsstrukturen, der damit verbundene Wandel und deren Adaption. Die Stabsstelle geht mit dem Veranstalter zum zweiten Mal eine Kooperation ein und bietet zehn Kölner Startups die Möglichkeit sich auf dem stark umworbenen Markt zu präsentieren. Spätschicht der Gründerszene Die „Gründerszene“ ist ein bundesweit aktives Netzwerk aus digitalen Gründerinnen und Gründern. Bei dem Spätschicht -Event handelt es sich um regelmäßige Treffen regionaler Gründerszenen zum Netzwerken, Austauschen und zum Pitchen vor U n- - 12 - ternehmen und vor Investori nnen und Invest oren in unterschiedlichen Städten. Die Stadt Köln war 2017 zunächst Partner des Kölner Spätschicht Events im Solution Space. Bei dem zentralen Abschluss -Event der „Gründerszene“ in Berlin hat die Stadt Köln ebenfalls für den Standort Köln fü r Startups geworben und diesen pr ä- sentiert. Rheinland Pitch Finale Der Rheinland -Pitch gehört seit 2013 zu den regelmäßigen Top -Events für Unte r- nehmensgründerinnen und –gründer und ist mittlerweile das größte Startup -Pitch- Event seiner Art in ganz Deutsc hland. Der monatlich stattfindende Wettbewerb gibt bis zu vier Startups die Möglichkeit, ihre Geschäftsidee auf der großen Bühne vor dem interessierten Publikum, bestehend aus potentiellen Investoren, Unternehmen, Startups und Interessierten, zu präsenti e- ren. Im jährlichen Finale treten die Siegerinnen und Sieger der vorangegangenen Pi t- ches gegeneinander an. Der Rheinland -Pitch ist eine zentrale Veranstaltung für das Startup -Ökosystem in Köln und der Region bzw. deren junge und mutige Gründerinnen und Grü nder für die zukünftige Wirtschaft. Das Finale des Rheinlandpitches 2017 fand am 27. N o- vember 2017 in Kooperation mit der Stabsstelle Medien - und Internetwirtschaft im Stiftersaal des Wallraf statt. Startup-Village auf der dmexco Auch zur dmexco – Digital Marketing and Exposition Conference 2017 hat die Stadt Köln am Gemeinschaftsstand mit Medien NRW jungen Startups mit inhaltlichen B e- zug zur Messe die Möglichkeit gegeben, sich den Besucherinnen und Besuchern sowie dem Fachpublikum zu präsentieren und so wertvolle Kontakte zu knüpfen und Investoren, Kunden und Partner zu aquirieren. Hack 4 your City“ Hackathon In Zusammenarbeit mit wissenschaft:im dialog, Siemens Inge- nuity for Life sowie der TH Köln fand im headquarters Köln der erste Hackathon zu Themen statt, die für eine Stadt relevant sind. Startup Breakfast des Web de Cologne Im Jahr 2017 fand zwei Mal das Startup Breakfast von Web de Colopne auf Einladung der Oberbürgermeisterin im Muschels- aal des historischen Rathauses statt. Beim Startup Breakfast präsentieren sich jeweils einige Kölner Startups mit Ihren Pro- dukten und Geschäftmodellen, halten Vorträge über Erfolge und Misserfolge und tragen so aktiv mit ihren Erfahrungen zur Entwicklung der Kölner Community bei. - 13 - Köln Digital Im Rahmen der Internet Impulse präsentierte sich die Stadtverwaltung mit all ihren digitalen Services im F o- rum der VHS und in der Zentra lbibliothek am Neumarkt den Bürgerinnen und Bürgern. Die Stabsstelle Medien und Internetwirtschaft präsentierte die Medien - und I n- ternetstadt, sowie die Aktivitäten für Startups und die neue Plattform CologneBay. Aktivitäten Dritter Sowohl Universität als auch Technische Hoc hschule sind dabei, sich auf die geänderten Anforderungen an Wissenschaft und Bildung einzustellen. Das Thema „Coding“ ist eines, welches die TH Köln aktiv au fgreift, um dem sich verändernden und enorm wachsenden Fachkräftebedarf begegnen zu können. Die Universität zu Köln arbeitet intensiv an dem Thema „Entrepreneurship“ und „Ausgründungen“ aus dem universitären Be trieb. Mit dem Gat eway ist bereits ein universitätseigener Inkubator eingerichtet worden. In sgesamt steht die Entwicklung allerdings sowohl räumlich, als auch leh rtechnisch am Anfang der Entwicklung. Hier sind umfassende und große Veränderungen in der Vorbereitung. Digital Cologne Die Initiative Digital Cologne der IHK richtet sich an die Mitgliedsunternehmen und trägt zum Mindsetting der digitalen Transformation in den Unternehmen bei. Startup Unit der IHK Da Startups anderen Herausforderungen gegenüber stehen, hat die IHK bereits zusätzlich zur klassischen Gründungsberatung eine Sta rtup Unit ins Leben gerufen, die räumlich in einem der Coworking Spaces angesiedelt ist. Innovation Labs und Acceleratoren Die Branchenriesen gehen zunehmen dazu über, Innova tions-Labore zu grü nden, wie beispielsweise die AXA Versicherung. In diesen Labs erfolgt projektorientiert die Zusammenarbeit mit Tech -Talenten Startups und Scaleups. Ziel ist es, die Unte r- nehmen zukunftsfähig zu machen, G eschäftsfelder und Prozesse zu dig italisieren oder neue Geschäftsmodelle zu erarbeiten. Diese Labore entstehen entweder räumlich bei den Konzernen oder finden Platz in b estehenden Cow orking Spaces mit Anschluss an die Community. Auch eigene Accelerator -Programme sind heute durchaus üblich, sofern das Ökosystem eine relevante Größe und eine entspr e- chend hohe Dynamik entwickelt. Cologne IT-Summit Der Cologne IT-Summit ist ein Treffpunkt für tradierte, namhafte Konzernunterneh- men und dynamische, junge Firmen der Start-Up-Szene. Der angestellte Top- Manager findet wie der Unternehmer wertvolle Impulse, um durch Digitalisierungs- lösungen eigene Strukturen zu erneuern und sich auf Management-Level zu vernet- zen und auszutauschen. Hochkarätige Referenten aus Wirtschaft, Politik, der öffent- lichen Verwaltung sowie Forschung und Wissenschaft bieten Einblick in die Ent- wicklung der Zukunft. Der Cologne IT-Summit findet als digitaler Jahresauftakt zum wiederholten Mal in Kooperation mit der Stadt Köln statt. Frau Oberbürgermeistern Reker ist Schirmherrin der Veranstaltung. Auf der Agenda des Leitkongresses für Digitalisierung und Innovation stehen Themen wie InsurTech, Künstliche Intelligenz, - 14 - Big Data, Virtual und Augmented Reality, Chat Bots, Design-Thinking und Cyber- security. Cologne Bay – Internetplattform für Startups aus der Region Mit der Internetseite www.colognebay.de wurde über den Digital Hub Cologne als Gemei n- schaftsinitiative von Stadt Köln, Un i- versität zu Köln, IHK Köln in Absti m- mung mit dem Advisory Bo ard eine neue Plattform geschaffen, auf der sich Startups, Tech -Talente und U n- ternehmen kostenlos registrieren können. Ziel ist es, da regionale Ökosystem und sein innovatives Potenzial sichtbar zu machen. Derzeit laufen die ersten Registri e- rungen. Startup-Region Köln Die Internetseite www.startup - region.koeln trägt die wesentlichen Eckpunkte und Informationen über das regionale Ökosystem zusammen. Hier finden Unternehmen, Investoren und potenzielle Gründerinnen und Gründerinnen alle notwendigen Info r- mationen über wichtige Einrichtungen, Initiativen, Anlaufstellen, CoWorking Spaces, Gründungsberatungen, etc. sowie Links zu weiterführenden Seiten wie beispielsweise CologneBay. Internationalisierung / (5 mal 5 Aktionsprogramm) Tel Aviv / New York Digitale und disruptive Geschäftsmodelle lassen sich in der Regel international „aus- rollen“. Regionale Grenzen spielen im Bereich der digitalen Wirtschaft oft keine Ro l- le mehr. Es ist daher von besonderer Bedeutung, dass zukunftsträchtige Unterne h- men auch in Köln en tstehen oder sich dort niederlassen um einen Zugang zum e u- ropäischen Markt zu erhalten. Eines der stärksten Startup-Ökosysteme der Welt ist in der Kölner Partnerstadt Tel Aviv beheimatet. Eine enge Kooperation mit dem dortigen Ökosystem ist für die Entwicklung des Kölner Ökosystems und der Transformation des Wirtschaftssta n- dortes von großer Bedeutung. Über die bereits bestehende Städtepartnerschaft sowie über die Digitale Städt e- partnerschaft über das Innovationszentrum SOSA wurden bereits wichtige Schritt e zur Zusammenarbeit der Ökosysteme unternommen. Diese Kooperation beinhaltet sowohl die Möglichkeit des Austausch es Kölner Startups vor Ort in Tel Aviv mit do r- tigen Playern, als auch die Möglichkeit zur Zusammenarbeit von israelischen Sta r- tups mit regionalen Startups und Unt ernehmen der Kölner Wirtschaft. Darüber hi n- aus können auch etablierte kölner/regionale Unternehmen auf der Suche nach i n- novativen Lösungen mit dem israelischen Startup Ökosystem kooperieren. Auch ist - 15 - die Stadt Köln über entsprechende Lo go-Platzierungen bei SOSA im dortigen Sta r- tup-Ökosystem platziert und als potenzieller Standort für die Ausweitung der G e- schäftsmodelle in den europäischen Markt präsent. Diese Art der Kooperationen soll auf weitere internationale Städte mit relevanten Startup-Ökosystemen ausgeweitet werden. Delegationsbesuch von Frau Oberbürgermeisterin Reker in den Partnerstäd- ten Bethlehem und Tel Aviv-Yafo vom 17.2. bis 21.2.2017 Vom 17. -21. Februar 2017 hat Frau Oberbürgermeisterin Reker mit einer städt i- schen Delegation sowie einer Delegation aus elf Unternehmen, Startups, IHK und Verbandsvertretern die Partnerstädte Bethlehem (Palästina) und Tel Aviv -Yafo (Is- rael) besucht. Bethlehem: Die Unternehmensdelegation besuchte in Bethlehem die Handelskammer Bethl e- hems. Dort ha tten die Wirtschaftsvertreter intensive Gespräche mit Unte rnehmen aus Bethlehem, mit Startups, Venture Capital Gesellschaften und dem Bethl ehem Business Incubator (BBI), der insbesondere Training, Beratung, Workshops und Mentorship für die Startups in der Region anbietet. Tel Aviv: Die Unternehmensdelegation nutzte den 20.02. zu einem intensiven Austausch im SOSA, dem Kölner Innovationspartner in Tel Aviv. Neben der Darstellung des isra elischen Startup - Ökosystems wurde insb e- sondere mit Vertretern von is raelischen Startups und Venture Capital Gesellschaften ein intensiver Erfa h- rungsaustausch gepflegt. Am Abend des 20.02. gab es im SOSA mit ca.15 hochrangigen, geladenen Vertr e- terinnen und Vertretern des Tel Aviv Startups Ökosystem und Frau Oberbürge r- meisterin Reker einen regen Informations - und Erfahrungsaustausch über die Initi a- tiven zur Stä rkung der Zusammenarbeit der Startup Ökosystem zwischen Tel Aviv und Köln. Mit dem Innovation Network Cologne e.V. (INC) hat Köln zudem gemei n- sam mit israelischen Unte rnehmen eine hervorragende Plattform, den Erfahrung s- austausch von mittleren und größeren Unternehmen zwischen Tel Aviv und Köln effektiv zu organisieren. Bei dem Startup Business Breakfast am 21.02. vormittags konnte sich Frau Reker nochmals von der Innov ations- kraft und der Kooperationsbereitschaft von über 50 Startupvertreterinnen und -vertretern überzeugen. Mit SOSA hat die Stadt Köln - und damit auch das Kölner Startup Ökosystem - eines der stärksten Innovations - und Gründe r- zentren in Tel Aviv und Israe l als Partner für die Entwicklung der wir t- schaftlichen Zusammenarbeit zw i- schen den Städten Köln und Tel Aviv. FinTLV - 16 - Während der Eröffnungszeremonie des InsurLab Germany wurde gleic h- zeitig auch eine Ko operationsverein- barung mit einem internationalem Partner, S OSA FinTLV aus Tel Aviv unterzeichnet. SOSA FinTLV ist eine offene Innovationsplattform mit einem weltweiten Netz-werk und aktuell zwei großen Innovationsze ntren in Kölns Partnerstadt Tel Aviv sowie in Chelsea, New York. SOSA FinTLV wird das InsurL ab Germany ab sofort mit seinem langjäh rigen Know -how beim Aufbau und Management des Innovationszentrums in Köln unterstützen sowie die Vernetzung mit isra elischen und internationalen Startups und Venture Capital Firmen fördern. Gemei nsam werden die beiden Organisationen in Zukunft Vera n- staltungen und „Demo Days“ mit vielverspreche nden InsurTech-Startups durchfuh- ren. Innovation Network Cologne Mit dem Innovation Network Cologne e.V. ist unter Beteiligung der Stadt eine von der Wir t- schaft getragene Initiative gestartet, um in einem ersten Schritt speziell den Austausch von Sta r- tups und Unternehmen aus Köln und Israel zu fördern. Innovation Summit Cologne Tel Aviv Am15.11.2017 fand der erste Cologne – Tel Aviv Innovation Summit auf Einladung des Innov ation Network Cologne und in Kooperation mit der Stabsstelle Medien - und Internetwirtschaft im Startplatz statt. Ziel des Summits ist es, Unte r- nehmen, innovative Lösungen und Entreprene u- re aus beiden Städten/Ländern auf Entsche i- derebene zusammenzu bringen, den Au stausch und die Kooperation zu fördern und damit sowohl wirtschaftlichen Fortschritt als auch zwische n- menschliche Begegnung zu fördern. EuropeDays / German Days Bei den in Tel Aviv stattfindenden Europe Days und German Days war die Stadt Köln als potenzieller Standort für ausländische Startups, die einen Zugang zu eur o- päischen Märkten suchen, vertreten. IoT Conference des eco – Verbandes der Internetwirtschaft e. V. „Internet of Things“ (IoT) ist einer der großen technologischen Trends mit enormen Wachstumsraten. Beim IoT kommunizieren Technologien und Geräte mi teinander und mit ihrer Umwelt und lösen damit entsprechende Weiterverarbeitu ngen und Aktionen aus. So zum Beispiel in (teil -) autonom fahrenden Fahrzeugen, Smart - Home-Anwendungen etc. p.p. IoT ist einer der am schnellsten Wachsenden Märkte und hat enorme Auswirkungen auf Abläufe und Wertschöpfungsketten. Die IoT Konferenz des eco Verbandes der - 17 - Internetwirtschaft fand am 23.11.2017 in Köln in Kooperation mit der Stabsstelle Medien- und Internetwirtschaft statt. Ziel des eco ist es, Unternehmen frühzeitig für die aktuellen Entwicklungen zu sensibilisieren, sie einzubeziehen und damit zur Zukunftsfähigkeit der Unternehmen beizutragen. Ziel der Stadt Köln ist es, bei den Unternehmen das Image Kölns als moderner, technologieaffiner und damit z u- kunftsfähiger Standort zu stärken. Blockchain PreMasters Internatio- nal Conference In Kooperation mit dem InsurLab Germany, dem eco Verband der I n- ternetwirtschaft und der deutschen Medienakademie GIMI fand in 201 7 zum ersten Mal eine Bloc kchain- Fachkonferenz in Köln statt. Die Blockchain – als Basistechnologie nicht nur für Cryptowährungen, sondern ebenfalls für sämtliche buchhalterischen Prozesse von Unternehmen und Einrichtungen – ist einer der Megatrends, die f ür Unternehmen aller Branchen und Größen wichtig sein können. Während der Konfe- renz wurden mit und vor hochrangigem Publikum zah lreiche bereits in der Praxis erprobte Anwendungsfälle gezeigt und diskutiert sowie wichtige Zukunftstrends au f- gezeigt und bespr ochen. Die Technologie ist universell einsetzbar und bietet ebe n- so enormes Potenzial für die öffentliche Hand. Ziel der Kooperation der Stadt Köln war es, bei den Unternehmen das Image Kölns als m oderner, technologieaffiner und damit zukunftsfähiger Standort zu stärken. Tech on Deck Bei der Veranstaltungsreihe „Tech on Deck“, die von den Pirates in Kooperation mit der Stabsstelle Medien - und Internetwirtschaft organisiert und durchgeführt wurde, handelt es sich um eine Reihe von Netzwerk -, Austausch - und Diskussionsveran- staltungen, die vor Ort unterschiedlichen Unternehmen durchgeführt werden. Ziel ist es, für das einladende Unternehmen relevante digitale Geschäftsmodelle und Sta r- tups zu identifizieren und die Präsentation und Diskussion darüber unmittelbar in die Unternehmen hinein zu bringen und die Entscheidungsträger der Unternehmen in unmittelbaren Kontakt zu relevanten Innovationen, jungen Entrepreneuren und dig i- talen Talenten zu bri ngen. Die Tech on Deck -Eventreihe fand unter anderem 2017 bei AXA, Liberty und Startplatz statt. Marketing Stadtinfokampagne „Eigenmarketing“ Die Kölner Stadtinfokampagne stellt Werbeflächen für Informationen von Dritter im Rahmen von Kooperationen bzw. zur Bewerbung für eigene städt i- sche Zwecke zur Verfügung. Mega - Lights bzw. City -Light-Boards sind a t- traktive neun Quadratmeter umfasse n- de Großflächenvitrinen, die an hoch frequentierten Stellen platziert sind. Ihre Hintergrundbeleuchtung sichert rund um die Uhr hohe Aufmer ksamkeitswerte. In 2017 schaltete die Stabsstelle M edien und - 18 - Internetwirtschaft neben den Bewerbungen kooperierender Veranstaltungen, zwe i- mal eine Werbekampagne für Köln als Standort für Startups (“Welcome to Cologne – the better place for Startups”). Au fgrund der ein - bzw. zweiwöchigen Laufzeit hat das Motive bereits einen hohen Wiedererkennungswert erlangt. Präsentation auf VideoBoard am Hauptbahnhof Köln Über das gesamte Jahr 2017 wurde das zentral, am Ausgang des Haup t- bahnhofes platzierte, acht Quadra t- meter große Videoboard seitens der Stabsstelle Me dien und Internetwir t- schaft mehrfach bespielt. Durchgä n- gig für alle Motive war das digitale Begrüßungsmotiv („Welcome to C o- logne…..“) in Verbindung mit koop e- rierenden Veranstaltungen wie der StartupCon, dem Pirate Summit und der EXECinsurtech. Ebenso wurde das Welcome-Motiv „the bet ter place for sta r- tups“ mehrfach gese ndet. Ziel ist es unter anderem, in Köln auch zu Messen und Veranstaltungen ankommende Unternehmen sowie Gründerinnen und Gründer auf den Tech-Standort aufmerksam zu machen. deutsche-startups.de Köln rückt mit seinen Aktivitäten und Standortfaktoren für Startups zunehmend in die Aufmerksamkeit der nationalen und internationalen Star tup-Szene und wird im- mer attraktiver für Startups, Beteiligungsgesellschaften und Investo ren. Um die Standortvorteile Kölns nach außen zu kommunizieren hat die Stabsstelle Medien und Internetwirtschaft eine Content Marketing Agenturen mit der redaktionellen B e- richterstattung über die Aktivitäten der verschiede nen Digital-Initiativen in Köln b e- auftragt, die einen Tag in der W oche über Neuigkeiten aus der Kölner Internet- Gründerszene, einzelnen Startups und Gründer berichtet sowie Marktübersichten zu interessanten Segmenten liefert. Kölner Coworking –Spaces haben die Möglichke i- ten die Redaktion über interessante Verans taltungen, aber auch news zu informi e- ren, die über die Internetplattform kommuniziert werden. Digitalisierung, digitale Transformation , Startup Ökosystem II. Themenschwerpunkt: Kölns Kreativwirtschaft – stark wach- send und Innovationsmotor Die Stadt K öln hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der wic htigsten Standorte der Kreativ -, Medien - und Internetwirtschaft in Deutschland en twickelt, zum wichtigsten in NRW. Dabei nimmt die Kultur - und Kreativwirtschaft eine w e- sentliche Rolle als innovati ver Antriebsmotor mit Auswirkungen auf andere Bra n- chen, aber auch die Gesellschaft an sich ein. Insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung aller Bereiche in Wirtschaft und Gesellschaft und dem damit einhergehenden Strukturwandel ist es wesentlich, die Kreativwirtschaft am Standort Köln weiterzuentwickeln und zu stä r- - 19 - ken. Hinzu kommt, dass diese Branchen übe rdurchschnittlich wachstumsstark sind und einen großen Anteil an Umsatz und Beschäftigung darstellen. Die Kreativwir t- schaft ist ein kreativer Treiber der Innovationen am (Wirtschafts -)standort Köln und trägt damit dazu bei, dessen Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten. Dies reduziert g e- samtgesellschaftliche Folgekosten. Vor diesem Hintergrund wurde insbesondere auch der Datenreport zur Lage der Kultur- und Kreativwirtschaft in Köln beauftragt. Datenreport zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Köln 2017 Der Datenreport zur Kultur - und Kreativwirtschaft im Stadtgebiet und im Großraum Köln wurde unter Federführung von OB/8 in 2017 fertiggest ellt. Kooperationspartner waren das Dezernat für Kunst und Kultur, das Kulturamt und die RheinEnergieSti f- tung Kultur. Ein solcher Bericht war und ist gerade wegen seiner auf die lokale Eb e- ne bezogenen Kenndaten und stat ischen Auswertungen dieser breit gefä cherten Branche für eine fokussierte Ausrichtung Kölns und erfolgreiche Entscheidungen von besonderer Bede utung, insbesondere vor dem Hintergrund der Digitalisierung. Ausgewählte Ergebnisse wurden dem Wirtschaftsausschuss und dem Ausschuss Kunst und Kultur in einer gemeinsamen Sitzung am 7.9.2017 vorgestellt. Die zentralen Ergebnisse des Reports sind: Die Kreativwirtschaft ist kein Nischenthema mehr. Vielmehr zeigen die Zahl der Beschäftigten, die Umsatzzahlen und die Wachstumsdynamik, dass die Bra n- che ein wichtiger Bestandteil des Standortes Köln geworden ist. Mit fast 58.000 Beschäftigten und Selbstständigen und einem Jahresumsatz von über neun Milliarden Euro ist die Kreativwirtschaft in Köln durchaus mit dem Verarbeite n- den Gewerbe vergleichbar. Mehr als 20 Prozent aller Unternehmerinnen und Unternehmer in Köln, fast acht Prozent der Erwerbstätigen und fast sechs Prozent des Umsatzes in der Stadt zählen zur Kultur- und Kreativwirtschaft. Im Vergleich zu den Landes- und Bundeswerten ist in Köln eine zwei- bis dreimal höhere Dynamik festzustellen. Sowohl für die Anzahl der Beschäftigten als auch für die Umsatzentwic klung gilt: Köln hat im Bundesvergleich ein stärkeres und stabileres Wachstum zu verzeichnen. Die Kultur - und Kreativwirtschaft in Köln ist damit auch ein Motor für das Wachstum der Wirtschaft, aber auch für die kreative Innovation des Standortes. Fast 40 Prozent aller Erwerbstätigen der nordrhein -westfälischen Kultur - und Kreativwirtschaft arbeiten im Großraum Köln, in der Stadt Köln sind es a llein 20 Prozent aller NRW-Erwerbstätigen. Gemessen an den bundesweiten Messzahlen zur wirtschaftlichen Bede utung der Kultur- und Kreativwirtschaft erreicht der Großraum Köln überdurchschnittl i- che, die Stadt Köln weit überdurchschnittliche Werte. Die Unternehmenslandschaft der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Stadt Köln hat inzwischen ein hohes Ausmaß erreicht: Rund ein Fünftel aller Selbstständ i- gen und Unternehmen der Gesamtwirtschaft in der Stadt Köln gehören der Ku l- tur- und Kreativwirtschaft an. In wirtsc haftlicher Hinsicht sind die drei Teilmärkte Rundfunkwirtschaft mit 24 Prozent, Werbemarkt mit 21 Prozent und der Pressemarkt mit 14 Pr ozent Anteil am Umsatz die bedeutsamen Märkte der Kreativwirtschaft in Köln. Der Stärke des Kultur- und Medienstandortes wird durch die Ergebnisse bestätigt. - 20 - Weitere Informationen in Form der Pressemitteilung sowie dem Datenreport als Download unter http://www.stadt-koeln.de/wirtschaft/medien/. Schwerpunktmärkte Werbe- und Designwirtschaft Sowohl die Werbe - als auch die De signwirtschaft beinhalten starke aktuelle En t- wicklungen mit enormem Potenzial und tragen als Querschnittsbranchen maßge b- lich zum Erfolg aller Unternehmensbereiche bei, gerade vor dem Hintergrund des digitalen Wandels und der dazu benötigten Innovationen. Z udem muss das große, bereits vorhandene Potenzial des Standorts Köln stärker vernetzt, kommuniziert und unterstützt werden, wie z.B. die in den letzten Jahren enorm gewachsene Lan d- schaft der digitalen Kommunikationsagenturen in Köln oder die zahlreichen De sign- akteure und -events der verschiedenen Designdi sziplinen. Dies spiegelt sich in den Projektaktivitäten 2017 für die Bereiche wieder. Agenturstandort/Werbemarkt adday/adnight „adday/adnight“ ist eine Karriere -Messe der Werbebranche, die seitens des G esamtver- bandes Kommunikationsagenturen (GWA) konzipiert und in mehreren Stä dten Deutsc h- lands unter Organisation ansässiger Agenturen durchgeführt wird – am 26.10.2017 zum dritten Mal in Köln. Unternehmen der Kommunikat i- onsbranche aus Köln und der Region sol l hiermit insbesondere die Möglichkeit g e- boten werden, Nachwuchs und Fachkräfte zu überze ugen. Die Veranstaltung hat zudem das Ziel, den Kommunikationsstandort Köln, die (Fachkräfte)Förderung von Kommunikationsunternehmen sowie bestehende Netzwerke zu stär ken und zum Erfahrungsaustausch beizutragen. Hierdurch sollen auch die Standortattraktivität für Kommunikationsschaffende gesteigert, die Agentur -Community in Köln gefestigt und die Wah rnehmung der Stadt als Agenturstandort erhöht werden. OB/8 unte r- stützte die Veranstaltung auch wieder in 2017 finanziell. Weitere Informationen unter http://adday-adnight.koeln/. Therendezvous. Kölner Agenturclub Köln hat sich als Agenturstandort in den letzten Ja h- ren weiterentwickelt und zeigt sich heute als Stadt mit Sitz insbesondere zahlre icher Digitalagenturen. Um die Position des Agenturstandorts Köln nach außen zu verstärken und eine regelmäßige Austauschmöglic h- keit unter den Kölner Kommunikationsagenturen in s- besondere auf Geschäftsführerebene zu bieten, fi n- den seit 2017 Netzwerktreffen unter dem o. g. Pr o- jektnamen in jeweils wechselnden Locations bei Kö l- ner Agenturen statt. Die Veranstaltung sreihe richtet den Fokus insgesamt auf den Kommunikationsstan d- ort Köln und soll neben den o. g. Zielen auch die Standortattraktivität für Kommunikationsschaffende steigern und die Agentur -Community in Köln festigen. OB/8 war u. a. Initiator und die beiden Veranstaltungen in 2017 inhaltlich und finanziell. - 21 - Weitere Informationen zum Agenturclub und den nächsten Terminen unter https://therendezvous.de/. Designwirtschaft ökoRAUSCH Das Team von ökorausch entw i- ckelt bereits seit 2008 erfolgre i- che Projekte zu D esign und Nachhaltigkeit. Unter dem Dach von ökorausch finden sich die Projekte Think Tank, Eco Design Forum, ein Website -Blog und das ökorausch Fe s- tival, das zuletzt im Mai 2017 im Museum für angewandte Kunst Köln stattfand. N e- ben der Vorstellung von Gestalterpersönlichkeiten und ihren Arbeiten in einer hoc h- wertigen Ausstellung wurde auch ein umfangreiches Programm mit Be iträgen a us Design, Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik – stets im Spiegel des Leitm o- tivs Nachhaltigkeit – sowie Inspirationsquellen und Anknüpfungspunkte zu nachha l- tigem Wirtschaften, umweltpolitischem Engagement, sozialer Gerechtigkeit und ku l- tureller Vie lfalt geboten. Die Verknüpfung von Design mit konkreten Umwelt - und Entwicklungsthemen öffnet ein Feld für neue Wege und innovative Zukunftsstrat e- gien. Mit ökorausch wird maßgeblich dazu beigetragen, Köln als lebendigen Stan d- ort für Design, und somit auch als Standort der Kultur - und Kreativwirtschaft, noch bekannter zu machen und Akteure miteinander zu vernetzen. Zudem wird das Th e- ma Nachhaltigkeit intensiv aufgriffen und durch Informationen über nachhaltig wir t- schaftende Unternehmen in Köln greifbar gemac ht. OB/8 unte rstützte das Festival 2017 inhaltlich durch städtische Vertreter vor Ort bei der Eröffnung und einem Talk sowie finanziell. Weitere Informationen unter http://www.oekorausch.de/ le bloc Seit 2009, zuletzt am 10.6.2017, veranstaltet der Stad t- revueverlag in Kooperation mit der IG le bloc jährlich Anfang Juni das Mode - und Designfest „le bloc“ und zeigt damit, wie viel kreatives Potenzial das Belgische Viertel, aber eben auch Köln darüber hinaus zu bieten hat. Das Programm der Veranstaltung umf asst dabei Shoppen abseits vom Mode -Mainstream, Kultur erleben (Ausstellungen, Live -Konzerte und Performances), Ta n- zen in den zahlreichen Cafés, Bars und Hinterh öfen und zieht viele Besucher auch über das Kölner Stadtgebiet hinaus. Die Vera nstaltung trägt so maßgeblich dazu bei, Köln als Standort für die Sparte Mode und Design der Kultur- und Kreativwirtschaft noch bekannter zu m achen und Akteure miteinander zu vernetzen. OB/8 unterstützte das Event auch in 2017 finanziell. Weitere Informationen unter www.lebloc.de. MAKEN_MACHEN Das Projekt „MAKEN/MACHEN“ ist ein bilaterales Designprojekt, das in den näch s- ten Jahren grenzüberschreitende deutsch -niederländische Kooperationen im Ra h- men eines Design-Transfer-Projekts im Dreieck Eindhoven – Maastricht – Köln ent- wickelt, realisiert, initiiert und koordiniert wird. Durch das D esign-Transfer-Projekt „MAKEN/MACHEN“ sollen deutsch -niederländische Kooper ationen gefördert und - 22 - eine permanente Veranstaltungsreihe in den beteiligten Stä dten aufgebaut werden. Der erste A ufschlag als Ausstellung in Köln fand im Januar 2017 parallel zu den Passagen – der größten deutschen Designveranstaltung – vom 16. -22.1. und mit finanzieller Unterstützung durch OB/8 statt. Weitere Informationen unter http://www.voggenreiter.com/ Cologne Design Conference Am 24. November 2017 fand die zweite Cologne Design Conference (CDC) statt. Auf Initiative und unter Federführung der IHK Köln und in Kooperat i- on mit Partnern aus dem Bereich Design wurde die CDC in 2016 auf den Weg gebracht und möchte Plattform sein für ein starkes interdisziplinäres D e- sign-Netzwerk, das Kölns Profil als Design - Metropole nach außen tragen und die vielfältigen Facetten und Alleinstellungsmerkmale Kölns auslo- ten soll. Gemeinsam mit weiteren designaffinen Ve rbänden und Kö lner Akteuren wurden die Inhalte der CDC im Laufe des Jahres era rbeitet. Um der Cologne D e- sign Conference ein Gesicht zu verleihen wurde u.a. ein ganzheitlichen Ersche i- nungsbildes und eine Kommunikations -strategie umgesetzt. Durch das Zusamme n- treffen zahlr eicher wichtiger Designakteure aus den ve rschiedensten Designbere i- chen, ist bereits jetzt absehbar, dass sich weitere Projekte hieraus entwickeln we r- den. OB/8 unterstützt das Projekt inhaltlich und finanziell. Weitere Informationen unter https://www.ihk-koeln.de/2__Cologne_Design_Conference_2017.AxCMS Future Talk Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens veranstaltete der KölnDesign e. V. erstm a- lig den „Future Talk“ und richtete damit seinen Blick nach vorn. Das dreitägige Sy m- posium, das vom 27. -29.9.2017 in der Design Post Köln stat tfand, zeigte vor allem neue und zukunfts -weisende Entwicklungen im Design auf. Begleitet wurde es von einer Design-Ausstellung mit Projekten aus den Bereichen Virtual Reality, Custom i- zing, Produkt und neue Materialien. Ziel d er Veranstaltung war die interdisziplinäre Begegnung und der aktive Austausch von Designerinnen und Designern, Archite k- tinnen und Architekten sowie Akteuren aus der Kreativwirtschaft. OB/8 unterstützte die Veranstaltung inhaltlich u.a. durch städtische Vertreter vor Ort sowie finanziell. Weitere Informationen unter https://www.koelndesign.de/20yskd Materials. Cologne Als neues Projekt ist die Fachkonferenz „Materials.Cologne“ für Designeri nnen und Designer zum Thema „Material – Design – Innovation“ für de n 23.3.2018 in Köln geplant. Die Projektleitung liegt bei Martin Beeh, Dipl. -Des. (FH), Inhaber von beeh_innovation. Zielgruppe sind Design -Praktizierende in Agenturen, als Selbstständige oder in I n- dustrieunternehmen. Zentrale Innovationsfelder aus dem Be reich Material und Fe r- tigung sollen bei der Konferenz vorgestellt werden. Die Vera nstaltung hat insgesamt Dialogcharakter, mit einer Mischung aus Impulsvo rträgen und kleinen Workshop - Gruppen. Die inhaltliche und finanzielle Unte rstützung durch OB/8 beginnt bereits in der Vorbereitungszeit in 2017. - 23 - Design/18/12 Design/18/12 ist eine Designveranstaltung, die seit 2016 parallel zur Internationalen Möbelmesse (IMM) und den Passagen in den drei Stadtteilen Sülz, Klettenberg und Zol l- stock stattfindet. Initiator in, Designerin und Projektleiterin ist Claudia Warda. Die übergreifende Ve rbindung von Design, Kunst, Musik, Bildung, Stadtteilen, Menschen steht hierbei im Vordergrund. Die (Design-)Bildung für Kinder und Studen- ten (als Fachkräfte von morgen) sowie die St adtentwicklung (starke Unterschiede in der Gesellschaftsstruktur der Stad t- teile) sind wichtige Ziele. OB/8 unterstützt das Event 2018, das vom 15. - 21.1. er- neut einlädt, bereits in der Vorbereitungszeit in 2017. Weitere Informationen unter www.d1812.de. Kunstmarkt DC Open Die DC Open ist die einzige jährlich stattfindende Kooperation der Städte Düsse l- dorf und Köln im Bereich der Galerien. Zur jährlichen Veranstaltung Anfang Se p- tember werden in beiden Städten zahlreiche Galerien geöffnet und u. a. zu Vern is- sagen eingeladen und öffentliche Führungen angeboten. Der Veranstaltungsort des DC Open Evenings wechselt jährlich zwischen Köln und Düsseldorf. In 2017 fand er im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln statt. Das Projekt ist ein wichtiges Schlüsselprojekt zur Stärkung des Kunstmarktes bzw. der Galerieszene am Stan d- ort, das auch in 2017 von OB/8 finanziell unterstützt wurde. Weitere Informationen unter http://www.dc-open.de/. Journalismus Science Media Center Germany Mit dem Science Media Center Germany gGmbH (SMC) wurde in 2015 in Köln ein unabhängiges, gemeinnütziges journalistisches Zentrum angesiedelt, in dem Wi s- senschaftsjournalisten arbeiten, die bestmögliches Wissen, seriöse Experten und sachadäquate Gutachten an registrierte Journalisten verbreite n. Ziel ist die Weite r- entwicklung des Qualitätsjournalismus. Expert isen für die Berichterstattung über Themen der Wissenschaft stehen im Vo rdergrund. Die Stadt Köln unterstützte den Ansiedlungsprozess und darüber hinaus geeignete Formate des SMC. Die gepla n- ten Veranstaltungen für 2017 wurden aus terminlichen Gründen kurzfristig versch o- ben und werden für 2018 erneut besprochen. Weitere Informationen unter https://www.sciencemediacenter.de/. Musikwirtschaft Von Seiten der Politik wurde entschieden, dass der Bereich der „Clubszene“ mit der „Clubförde- rung“ ab 2016 von der Stabsstelle Medien und Internetwirtschaft betreut wird. In Zusammenar- beit mit dem Kulturamt und dem Klubkomm e.V., dem Zusammenschluss der meisten Kölner Clubs wurden folgende Maßnahmen besprochen und gestartet. Eine gesonderte Vorlage wird noch für diesen Bereich - 24 - gefertigt und vorgelegt. a) Nach dem Vorbild des „Live Concert Account“ (Hamburg) soll im ersten Schritt ein Konzept erstellt werden, wie die Clubs, die Nachwuchsbands (aus dem Kölner Bereich) fördern und auftreten lassen und damit für einen „Köln-Effekt“ sorgen, Un- terstützung bekommen können. Der Klubkomm e.V. erstellt ein Konzept mit einer Entscheidungsempfehlung für die folgenden Jahre, wie ein solches Konzept umgesetzt werden kann. b) Ebenfalls nach Hamburger (und Berliner) Vorbild soll ein Leitfaden für Betrei- ber, Veranstalter sowie Interessierte aus dem Clubbereich erstellt werden. Im ersten Schritt wurde hierzu ein Konzept erstellt, in dem die unterschiedlichen Vari- anten entwickelt werden und eine Empfehlung für die Umsetzung in diesem Kom- pendium wiedergegeben und in welcher Form (Broschüre, Webseite, App?) dieses umgesetzt werden soll. Als Umsetzung wird die Webseite der Klubkomm e.V. weiterentwickelt, wobei ein Großteil der Informationen öffentlich zugänglich ist, damit diese allen Interessenten zur Verfügung stehen. Zudem wird eine App entwickelt, die auch für Gäste und Kunden und damit auch als Marketingmaßnahme eingesetzt wird. c) Technikförderung Bereits 2015 wurden verschiedene Clubs mit einer Technikförderung der Stadt Köln (über 41) bei der Modernisierung unterstützt. Dieses wurde unter leicht veränderten Rahmenbedingungen fortgeführt. Die Auswahl der Clubs, die einen Eigenanteil nachweisen müssen, wurde durch die Stabsstelle mit Beratung durch das Kulturamt und den Klubkomm e.V. erstellt. Damit wurde sichergestellt, dass es eine einver- nehmliche Basis für die Verteilung der Summe gibt. Folgende Kölner Clubs (in alphabetischer Auflistung) bekamen nach ihrem Antrag und unter fachlicher Beratung einen Zuschuss für technische und/oder bauliche Maßnahmen, die zum größten Teil auch eine Verbesserung des Schallschutzes bedeuteten: - Club Bahnhof Ehrenfeld - Frieda - Gewölbe - Gloria - Heinz Gaul - Kunstwerk e.V. - MTC - Museum Konzept „Medienmusik-Standort Köln“ Die Organisatoren der „SoundTrack Cologne“ erstellen in Zusammenarbeit mit an- deren Institutionen ein Konzept zur Weiterentwicklung des Medienmusik-Standortes Köln. Unter dem Begriff „Medienmusik“ wird hierbei insbesondere die Schnittstelle von Komponisten, Musikern und Sounddesignern zu den Bereichen von Film, Funk, Fernsehen und Games verstanden. Diese Schnittstellen werden seit mehreren Jah- ren insbesondere auf der Soundtrack Cologne diskutiert und besprochen und es gilt, die potentiellen Möglichkeiten am Standort Köln zu eruieren und daraus neue For- mate zu entwickeln, die sich positiv für den Standort Köln auswirken. Dieses fach- lich hochwertige Thema soll am Standort Köln besetzt werden, da der Faktor Musik ein Qualitätskriterium in der „Inhalteproduktion“ ist. Weitere Maßnahmen werden nach Empfehlungen im Konzept besprochen und vorgelegt. - 25 - III. Themenbereich: Film und TV Standort Köln: für die Zukunft gewappnet In wirtschaftlicher Hinsicht ist im Bereich der Kreativwirtschaft die Rundfunkwir t- schaft mit 24 Prozent der bedeutsamste Markt der Kreativwirtschaft in Köln und seit Jahren der Entwicklungsm otor des Medienstandortes Köln. Daher ist der B e- reich der Rundfunkwirtschaft und hier insbesondere der Produkt ionswirtschaft für Film und Fernsehen ein wichtiges Themenfeld auch für die Zukunft. Die Entwic k- lung der Digitalisierung hat gezeigt, dass durch die Veränderu ngen insbesondere im Fernsehmarkt immer mehr „Content“ benötigt wird und auch im Bereich des Marketing und der Werbewirtschaft nimmt die Bedeutung des „Bewegtbildes“ i m- mer mehr zu. Um die Spitzenposition Kölns auch für die Zukunft zu sichern, gehört zum einen, die Rahmenbedingungen für Dreharbeiten in Köln zu optimieren und zum anderen, durch Veranstaltung en und Branchentreffs die Pos ition Kölns auch nach außen zu zeigen und zugleich das Netzwerk in Köln und NRW weiter ausz u- bauen . Festivals und Branchentreffs Filmfestival Cologne Das Filmfestival Cologne ist das Aushängeschild für den Medienstandort Köln und soll im Vergleich zu den anderen großen Festivals weiter ausgebaut werden um so hinter der Berlinale einen wich- tigen Platz einz u- nehmen. Die Umb e- nennung der Colo g- ne Conference in Filmfestival Cologne und der Ausbau der Abschlussvera nstaltung waren dabei erste notwendige Schrit- te. Die weitere Entwicklung wird g emeinsam mit dem Land NRW und den Vera n- staltern des Fe stivals besprochen. Für weitere Information wird auf die Mitteilung im Wirtschaftsausschuss im November 2017 verwiesen. Flankiert wird das Fe stival von weiteren Veranstaltungen, die insbesondere als Branchentreff eine starke Bedeutung für da s jeweilige Teilsegment haben: SoundTrack Cologne Die SoundTrack_Cologne findet seit 2003 mit Unterstützung der Stadt Köln, des Bu ndes, dem Land NRW sow ie der Film und Medienstiftung statt. Seit 2015 findet sie im August statt, zuletzt parallel zur GamesCom, da es ein gemeinsames - 26 - Konzert mit dem WDR zu Musik in Games gibt. Für Komponisten und Soundg e- stalter für Film, Fernsehen, Games und andere mediale Ve rwertungen hat sich die SoundTrack_Cologne als der europäische Treffpunkt etabliert. Der Ruf der Vera n- staltung führt dazu, dass auch immer mehr internationale Verbände und Komp o- nisten, darunter auch renommie rte Oscar-Preisträger den Weg nach Köln finden. Neben dem Kongress fand dazu ein Filmprogramm mit dem Titel „See The Sound“ mit Filmen rund um den Musikbereich statt. Dieses Filmprogramm wird noch ei n- mal gesondert vom Kulturamt gefördert. Durch die Aktivitäten der STC mit einem Empfang in Cannes sowie z ur Berlinale ist STC auch ein weiterer Baustein bei der internationalen Ausrichtung des Med i- enstandortes Köln Filmplus Filmplus findet seit 2000 in Köln statt und ist in seiner Konzeption mit dem Schwerpunkt auf Filmediting ei n- zigartig in Europa. Neben den von einer Jury au sge- wählten Filmen mit anschließenden Gesprächen we r- den Panels rund um das Thema Schnitt behandelt. Von 2016 auf 2017 hat sich eine Veränderung in der Ve r- antwortlichkeit gegeben. Die bisherigen „Macher“ Nicki Nickitin und Oliver Baumga rten haben sich zurückgezogen und ein neues Team aus drei Personen hat Filmplus verantwortlich überno mmen, darunter mit Kyra Scheurer und Jennifer Krüger Mitarbeiterinnen und Kurat orinnen der letzten Jahre Das neue Team hat Filmplus 2017 erfolgreich durchg eführt und wird in Absti m- mung mit der Stadt Köln und der Film und Medienstiftung FIlmplus 2018 inhal tlich neu aufstellen. Hierzu gehört die internationale Ausric htung und der Fokus auf den Nachwuchs. Neben der Stadt Köln und der Film - und Medienstiftung N RW ist die VG Bildkunst wichtigster Partner der Veranstaltung. Deutscher Kamerapreis Der Deutsche Kamerapreis ist die renommierteste Auszeichnung für Kameraleute und Editoren im deutschsprachigen Raum. Er honoriert besondere Leistungen im Bereich Kamer a und Schnitt in Film - und Fernsehformaten. Nur durch das Engagement der verschiedenen Mitglieder kann der Kamerapreis die derzeitige Qualität aufrechterhalten. Die Plakatgestaltung für die Wettbewerbsperioden wird seit einigen Jahren in Kooperation mit d er KISD (Köln International School of Design) durchgeführt. Die Oberbürge rmeisterin Frau Reker sitzt für die Stadt Köln im Verein „Deutscher Kamerapreis Köln e. V.“ und hat den Vorsitz im Verein übernommen. 2017 hat die Stadt Köln die Jury des Kamera p- reises ausgerichtet. Die Sitzungen fanden in Zusammenarbeit mit der Internation a- len Filmschule Köln (IFS) in deren Räumlichkeiten statt und wurden ein großartiger Erfolg. 2018 wird der Kamerapreis am 7. Juli in den WDR Studios in Bocklemünd verliehen. Filmmesse Köln Die „Filmmesse Köln“ ist eine Kölner Erfolgsg e- schichte und findet seit 11 Jahren in Köln statt. Der Termin hat sich neben der Filmwoche München (J a- - 27 - nuar) als fester Branchentreff für Kinobetreiber und Verle iher etabliert, so dass seit drei Jahren auch die internationalen Verleiher teilnehmen und die Fil mmesse weiter ausgebaut wurde und nunmehr an vier Tagen stattfindet. Die Stadt Köln ist von Beginn an Partner der Filmmesse und an der Entwicklung beteiligt und unterstützt weiterhin aktiv und wird in die weitere Entwicklung mit ei n- gebunden. Die finanzielle Hauptlast wird aber nach wie vor von den teilnehmenden Verleihern getragen. Die Filmmesse ist eine reine Fachveranstaltung, zu der weder Publikum und nur ausgewählte Pressevertreter zugelassen sind . Da der Cinedom 2018 umgebaut wird, wird die Filmmesse einmalig in Düsseldorf stattfinden, aber 2019 wieder in Köln veranstaltet. Dieses ist fest verabredet, daher wird noch überlegt, ob und wie die Stadt Köln 2018 in Düsseldorf Präsenz zeigt. Eyes & Ears of Europe (EEOFE)-Conference Der Verband „Eeofe” sitzt seit seiner Gründung in Köln und hat früher bereits in Köln eine internationale Eyes & Ears Conference ausg erichtet. Nach dem Wechsel in der Geschäftsführung und der Neupositionierung der unterschiedlichen Veranstaltung sformate wurde en t- schieden, mit einer neuen Conference, die stärker e u- ropäisch ausgerichtet ist und einen wichtigen Fokus auf den Nachwuchs legt, wi e- der in Köln zu veranstalten. Die Stadt Köln unterstützt die Veranstaltung, da hier Medienmacher und Internetwir tschaft zusammentreffen und die Zukunftsthemen diskutiert werden. Und gerade die starke Orientierung auf den Nachwuchsbereich ist für Köln als Stadt mit einem hohen Attraktivitätsgrad für junge Kreative von gr o- ßer Bedeutung. Zudem wird mit Eeofe auch an anderer Stelle z usammengearbeitet (siehe VR). Netzwerk und Weiterentwicklung Content Summit Mit HMR International wurde 2016 eine gemeinsame Veranstaltungsreihe unter dem Thema „Content im Zeitalter der digitalen Transformation“ ins Leben gerufen. Zwei Veranstaltungen zum Thema „Content -Marketing im digitalen Zeitalter“ wu r- den veranstaltet, darunter eine in Kooperation mit dem Medienforum NRW. Diese Reihe wurde 2017 weiter geführt und ist auch für 2018 geplant. Im Mittelpunkt st e- hen bei den Veranstaltungen die Verknüpfung von Film und Fernsehen (Beweg t- bild) mit Marketing und Werbung und haben damit ein neues und wachsendes Produktions- (und Geschäftsfeld) im Focus. VR/ AR/ 360 Grad Die neuen Möglichkeiten der Virtuellen und der Augmented Reality (auch Mixed Reality) sowie den 360 Grad Produktionen finden in vielen Bereichen Anwendung und sind erst am Anfang der Entwicklung. Neben dem Engagement in diesem B e- reich bei der Digility und dem Digital Hub wird auch jährlich eine Veranstaltung (VR Day)mit den neuesten Entwicklungen und deren Auswirkungen insbesondere im Entertainment Bereich veranstaltet. Diese Veranstaltungen finden in Kooperation der Stadt Köln mit HMR International und Eyes&Ears of Europe statt. MedienGründerZentrum Netzwerk - 28 - Jedes Jahr bekommen elf Unternehmen ein S tipendium im Programm des Medien Gründer Zentrum NRW. Die Gründerinnen und Gründer erhalten im Laufe des Ja h- res eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 10.000 € sowie ein branchenspezif i- sches Beratungs- und Coaching-Programm. Die geförderten Unternehmen konze p- tionieren, realisieren und begleiten die Herstellung von dokumentarischen, fiktion a- len, werblichen und interaktiven Programmen für Kino, Fernsehen und zum Teil auch die Verbreitung über Internet und m obile Medien. Mit den Jahren haben sich dadurch eine Vielzahl unterschiedlicher Unternehmen in Köln niedergelassen und etabliert. Das Medien Gründer Zentrum NRW ist für die Weiterentwicklung und Pr o- filierung des Medien - und IT -Standortes Köln daher ein wic htiges Zentrum. Durch die Vielzahl an Unternehmen ist neben der eigentlichen Nachwuchsarbeit auch die Etablierung eines Netzwerkes mit den Alumni ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Neben dem jährlichen Betriebskostenzuschuss unterstützt die Stadt Köln d iese wichtige Aufgabe noch einmal gesondert. SAE-Alumni Convention 2017 Die SAE Alumni Convention hat bis 2015 in Berlin stattgefunden und wurde 2016 erstmalig in Köln durchgeführt. Auf Grund des großen Erfolges wurde sie 2017 erneut in Köln durchgeführt und wird auch 20 18 wieder in Köln stattfinden. Es handelt sich um ein hochwertiges Networking -Event, deren Hauptteile die zweit ä- gige Fachmesse und ein zweitägiges Seminarprogramm sind. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen dabei die Auszubildenden in Un ternehmen, den Hochsch u- len und privaten Institutionen und sie ist offen für alle Interessierten. Mit der SAE Alumni Convention findet in Köln eine hochwertige Veranstaltung für Studentinnen und Studenten der unterschiedlichsten Fachrichtungen sowie für Branchenvertreter statt. Auf Grund der im letzten Jahr entstandenen Kontakte gibt es in Köln mittlerweile bereits Kooperationen von SAE mit dem Filmfestival Colo g- ne, HMR sowie Eyes&Ears of Europe. EEofE und SAE bieten im Juni mit weit eren Partnern z. B. eine Ausbildungsveranstaltung im VR/360Grad Bereich an. Die Vernetzung der Kölner Kreativbranchen weiter voranzutreiben und dies insb e- sondere unter Einbeziehung des kreativen Nachwuchses generiert einen Mehrwert für den Kölner Standort. Ein Nebeneffekt sind di e vielen auswärtigen Besucher und die damit verbundenen wirtschaftlichen Effekte für den Standort Köln. Entwicklung der Dokomotive-Plattform. Mit dieser Plattform wird eine Herau sforderung durch die digitale Transformation der Filmwir t- schaft Rechnung ge tragen und eine neue Form der Distribution von Dokumentarfilmen als Pilo t- projekt unterstützt. Die Folgen der Digitalen Tran s- formation sind insbesondere im Bereich der R e- zeption und Distribution noch nicht abgeschlossen und nach wie vor eine große Herausfor derung. Der Bereich „D okumentarfilm“ un- terliegt hier noch besonderen Herausforderungen, da die Frage der „Erreichba r- keit“ der Nutzer und damit verbunden auch die Frage der Erlöse eine große Rolle spielt. Da der Dokumentarfilm bei den klassischen Fernsehsendern ebenso wie bei den Plattformen wie Netflix oder Amazon eine geringe Rolle spielt, aber Köln bu n- desweit über eine starke Dokumentarfilmszene verfügt, ist der Aufbau einer digit a- len Plattform für den Dokumentarfilm für Köln eine naheliege nde Aufgabe. Hiermit wird das Netzwerk der Dokumentarfilmer in Köln gestärkt und eine neue Distribut i- onsmöglichkeit geschaffen. Der Dokomotive e.V. hat seinen Sitz in Köln. - 29 - Entwicklung einer App zur Kölner Kinogeschichte Köln im Film e.V. beschäftigt sich mit der Kölne r Film und Kinogeschichte und ist damit eine gute Anlaufstelle bzgl. der Entwicklung der Stadt Köln als Medien - und insbesondere Filmstandort. So wurden bereits zwei Bücher veröffentlicht „Köln im Film“ und „Kino in Köln“, beide mit Unterstützung der Stadt Köln. Zudem bekommt der Verein durch 41 eine Strukturförderung für ihre tägliche Arbeit. Mit einem neuen Projekt soll die digitale Transformation auch in dem historischen Bereich eingesetzt werden und die Kinogeschichte Kölns mittels einer App erfahrbar werden. Besonders der Einsatz von Augmented Reality würde hier einen neuen Ansatz versprechen. Die Umsetzung ist für 2018 u.a mit Unterstützung der Film und Medienstiftung g e- plant. Mehrere Gespräche mit Prof. Freyermut vom Cologne Game Lab haben b e- reits sta ttgefunden, umgesetzt werden soll die Entwicklung der App mit d er Firma „The Good Evil“. Die Geschäftsführerin Linda Krause ist Absolventin des Cologne Game Lab, „Good Evil“ war zudem im Programm des Mediengründerzentrum NRW Stipendiat und hat mit bisherig en Projekten auch schon Preise bekommen. In di e- ser Kombination verspricht die Entwicklung der App erfolgreich zu sein. Preis der deutschen Fernsehakademie 2017 wurden die Auszeichnungen der Deutschen Akademie für Fernsehen e. V. (DAfF) in Köln zum fünfte n Mal durchgeführt. Die Akademie wurde im Dezember 2010 gegründet und vereint derzeit über 900 Kreative aus allen Bereichen der En t- wicklung und Herstellung von deutschen Fernsehprogrammen. Die Geschäftsfü h- rung sitzt in Köln und es besteht ein enger Austausch mit der Stadt Köln. Die Verleihung der Auszeichnungen ist klassischer Höhepunkt eines Fernsehjahres. Besonders an dieser Veranstaltung ist, dass es keine Jury gibt. Über die Auszeic h- nungen entscheiden alle Mitglieder der DAfF. Eine Veranstaltung, die i mmer mehr an Bedeutung, Interesse und Zuspruch gewinnt. Ein wichtiger Unterstützer der Ve r- leihung ist das Land NRW. Da der Deutsche Fernsehpreis sich neu aufstellt, muss für die Zukunft überlegt werden, ob und wie die Deutsche Akademie ihre Preisverleihung positioniert. Aus städtischer Sicht wäre eine Zusammenarbeit zwischen der Akademie und dem Fernsehpreis die beste Lösung. Filmbüro NW Die Arbeit des Filmbüro NW hat sich insbesondere durch das stark frequentierte B eratungsprogramm als fester Bestandteil der Medienszene im Spa n- nungsfeld von Ku ltur und Wirtschaft etabliert. Der Empfang auf der Berlinale, der von der Stadt Köln unterstützt wird, ist mittlerweile ein fester Bestandteil im Rahmen der Berlinale. E rgänzt wird das Pr o- gramm des Filmbüros durch Di skussionsveranstal- tungen und Symposien zu aktuellen Themen der Filmarbeit. Von besonderer Bedeutung ist für die Entwicklung des Medienstandortes Köln das Beratungsprogramm für junge Filmemacher und Filmemacherinnen. Insofern bildet das Filmbüro eine einzig artige Schnittstelle zwischen Kultur und Wirtschaft, Nac h- wuchs und Etablierten und hat durch seinen Sitz im Fernsehrat des ZDF, im Run d- funkrat des WDR und dem Medienausschuss der Landemedienanstalt NRW auch politischen Einfluss. - 30 - Filmforum NRW Das Filmfo rum NRW existiert seit 2006 und hat sich als wichtiger Ort für Filmkultur und Filmwirtschaft etabliert. Neben Festivals und Nachwuchsveranstaltungen finden auch immer wieder Diskussionsve r- anstaltungen zur Entwicklung von Film, Ferns ehen oder Bewegtbild statt. Darüber hinaus gibt es ein e i- genes kuratiertes Filmpr ogramm. Die Technik ist durch das städtische Engagement auf dem neuesten Stand. Die Stadt Köln ist Mitglied im Trägerverein, die Mitgliedschaft wird durch einen Ve r- treter der Stabsstelle Medien und Internetwirtschaft wahrgenommen. Medienstadt.koeln Seit Mai 2015 gibt es die Internetpräsenz unter www.medienstadt.koeln als G e- meinschaftsprojekt mit der IHK Köln, um eine höhere Transparenz und bessere Außendarstellung der Medienwirtschaft in Köln zu schaffen. OB/8 als federführe n- de Dienststelle bei der Stadt Köln unterstützt die Betreuung der Website sowie gesonderte Teilprojekte inhaltlich und finanziell. Weitere Informationen unter www.medienstadt.koeln IV. Themenbereich: Gamesstandort Köln – Profilierung und nationale Platzierung Gamesstudie „Cologne Games Project“ Die Games-Industrie ist in nur knapp 45 Jahren zu einer der weltweit ertragsstärk s- ten Medienteilbranchen aufgestiegen. Noch in d en 1970er und 1980er Jahren eher als Kinder- und Jugendspielphänomen behandelt, bedient die Industrie heute global alle Altersklassen und Menschen. Allein in Deutschland spielen laut aktuellen Schätzungen von TNS Infratest über 34 Millionen Menschen mehr oder weniger regelmäßig digitale Spiele. Die Industrie verzeichnet weltweit allein mit Software Umsätzen von über 75 Mrd. US -$ (laut DFC Intelligence, Games Industrie Research 2016) und verdient auf Basis neuer G e- schäftsmodelle und Distributionsformen inzw ischen auch stark an Online - Mikrotransaktionen und natürlich der Hardware. Der Games-Umsatz 2016 in Deutschland lag bei knapp 3 Milliarden Euro (games- wirtschaft, 09.05.2017). In den ersten sechs Monaten 2017 ist der Umsatz mit Co m- puter-, Konsolen-und Smartphone-Spielen auf über eine Milliarde Euro g estiegen – ein Plus von 11 Prozent im Vorjahrsvergleich ( Branchenverband BIU, August 2017). Ein Blick in die detaillierten GfK -Zahlen zeigt ein heftiges Wachstum bei den Ei n- nahmen von Online-Netzwerken wie PlayStation Plus und Xbox Live Gold, bei Spi e- le-Abogebühren und insbesondere bei Mikrotransaktionen innerhalb von Free2play - - 31 - Spielen und -Apps. Allein in diesem Teilsegment stieg der Umsatz von 317 Millionen auf 400 Millionen Euro. Die Games-Industrie hat sich z u einem hoch profitablen Wirtschaftszweig entfaltet. Diese positive Entwicklung dürfte sich in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. Aufgrund ihres großen Innovationspotenzials haben Games eine wichtige Que r- schnittsfunktion für die gesamte ITK -Branche. Darüber hinaus stellt die Gameswir t- schaft einen enormen Wachstumsmotor für die Gesamtwirtschaft dar. Innovationen aus dem Bereich Games sind maßgebliche Treiber für zukunftsfähige Weiteren t- wicklungen in fast allen Bereichen der Wirtschaft. Köln hat die Be deutung der Games -Branche früh erkannt und sich durch gezielte Fördermaßnahmen und durch die Etablierung der gamescom als europäische Lei t- messe zu einem international anerkannten Games -Standort hin entwickelt. Dieser positive Trend soll sich in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. Köln soll das ganze Jahr zu einer der Topadressen für Games in Deutschland we r- den. Im Jahr 2016 hat die Stabsstelle für Medien - und Internetwirtschaft aus diesem Grund eine Studie („Cologne Games Projekt“) zum Thema Gamessta ndort Köln in Auftrag gegeben. Ziel der Studie war nicht nur eine aktuelle Standortbesti mmung, sondern vor allem die Erarbeitung von Han dlungsempfehlungen, um Games in Köln noch erfolgreicher zu machen. Die Studie erbrachte, dass Köln als einer der renommiertesten Hochschulstandort Deutschlands für Aus- und Weiterbildung im Bereich Games, Spieleentwicklung und Game-Design (Cologne Game Lab) gilt, dass darüber hinaus neben der erwiesenen Expertise der Durchführung internationaler und nationaler Top -Events (z. B. Gam e- scom, gamescom co ngress, devcom, gamescom festiv al, Deutscher Entwickle r- preis, Clash of Realities) und der Ansiedlung großer international agierender Unte r- nehmen der Games -Branche (Electronic Arts, Microsoft, Turtle Ente rtainment) die Stärke Kölns in der Vielz ahl junger Start -ups liegt, die derzeit vor allem im Bereich Kinder-und Jugendspiele führend sind. Als zwei der zukunftsweisendsten Teilbere i- che der Games -Branche identifizierte die Studie eSports und den Bereich AR / VR (Augmented und Virtual Reality). Als negativ wurde in der Studie die mangelhafte Sichtbarkeit der Games -Szene, sowie die mangelnde Vernetzung junger Games -Unternehmen bewertet. Fehlende Räume für junge Unternehmen fanden sich ebenso auf der Negativseite der Stan d- ortbestimmung. Konkrete Handlungsempfehlungen, waren Schaffung von: Cologne Game Hub – Startup Inkubator, Cologne Game Events – Meetups, Jährliche VR/AR Konferenz, innovative Formate Cologne Game Lab – Einrichtung einer Gastprofessur Cologne Game Startu p Place – Schaffung von günst igem Arbeitsraum, Bü n- delung von Kölner Games-Unternehmen an einem Ort, ggf. Ansiedlung großer Entwickler-Studios - 32 - Umsetzung Gamesstudie / - Unterstützung von Startups und jungen Unternehmen Games Inkubator in Kooperation mit „Freunde des Cologne Game Lab e.V.“ Noch in 2016 hat die Stabsstelle Medien - und Internetwirtschaft, erste Ma ßnahmen unternommen, um die Situation beim Thema Räume zu verbessern. In Kooperation mit dem „Freude des Cologne Game Lab e. V.“ wurde ein Games -Inkubator in Le- ben gerufen, in dem vorerst 2 Games-Start-ups Platz fanden - und das gleich mit großem Erfolg. Beim Deutschen Computerspielpreis 2017 gingen in der Kategorie "Bestes Nac h- wuchskonzept" der zweite Platz und 30.000 Euro an die Ludopium -Studios, eines der beiden ersten Teams im Inkubator. Gründung Cologne Game Farm in Kooper ation mit der TH Köln Im Dezember 2017 wurde in Kooperation mit der TH - Köln vereinbart, den Inkubator zu erweitern, um insg e- samt bis zu sechs oder sieben Teams einen guten Start zu ermöglichen. Die off izielle Eröffnung der „Cologne Game Farm – CGL Business Incubator“ ist für Marz 2018 geplant. Gründungswillige Jungunternehmerinnen und -unternehmer finden dort nicht nur passende Räum- lichkeiten vor (zeitlich auf ein halbes, max. ein Jahr b e- grenzt), sonder n profitieren auch von einem angebot e- nen, hochkarätigen Ment oren-Programm, geleistet u.a. durch die Professorinnen und Professoren des Cologne Game Lab. Als zweites konkr etes Ziel wurde als Ergebnis der Cologne Game Conference die Planung und Etablierung eines „Cologne Game Haus“ angestoßen. Cologne Game Haus Das Cologne Game Haus hat die Zielsetzung, allen in Köln ansässigen oder ansie d- lungswilligen Firmen ein neues attraktives Ökosystem zur kreativen Zusammena r- beit und Vernetzung zur Verfügung zu stelle n und ein Leuch tturm-Projekt für die Kölner Videospiele-Branche zu erschaffen. Dabei ist die Verwirklichung des Pr o- jektes Cologne Game Haus die ko n- sequente Fortführung der von OB/8 in 2016 und 2017 ergriffenen Maßna h- men. Die Unterstü tzung des Cologne Game Haus ist die konsequente und damit folgerichtige Weite rführung der Wertschöpfungskette, um Unterne h- mensgründungen und -ansiedlungen im Bereich Games effektiv zu fördern, der Wertschöpfungskette, deren erste Glieder der in 2016 gestartete G ames-Inkubator u nd die in 2017 initiierte Cologne Game Farm sind. - 33 - Umsetzung Gamesstudie/ – Meetups, Jährliche VR/AR Konferenz, innovative Formate Meetups- Gamesbranche Am 06.12.2016 und am 15.05.2017 fanden erstmals Meet -ups der Kölner Games - Branche in den Räumlichk eiten des Cologne Game Lab und des SAE Institutes statt. Zum Programm gehörten Keyn otes von Vertretern aus der Wirtschaft sowie Show Cases von Studenten und jungen Startup-Unternehmen. Cologne Games Conference Ebenfalls in 2017 hat auf Initiative der Sta bs- stelle für Medien - und Internetwir tschaft am 19.10.2017 zum ersten Mal die Cologne Game Conference stattgefunden, mit dem Ziel, Kö l- ner Unternehmen im Bereich Games zu ident i- fizieren und das Kölner Netzwerk im Bereich Games zu stärken. Mitarbeiter von mehr als 40 Unternehmen aus der Games -Branche in Köln haben sich dort erstmals getroffen. Das Interesse war groß, Ene rgien zu bündeln, die Sichtbarkeit der starken Games -Szene in Köln wahrnehmbarer zu machen und mit gemeinsamer Anstrengung den Games-Standort Köln weiterzuentwickeln. Digility In 2016 wurde ein neues Messeformat in Köln entwickelt, DIGILITY, das sich ers tmals umfas- send mit dem Themenfeld AR/VR befasste. Nahezu 1.400 Teilnehmer von allen Kontine n- ten besuchten die Konferenz und Expo der zweiten DIGILITY 2017. Experten aus ve r- schiedenen Industrien diskutierten digitale Trends und Inn ovationen für Virtual und Au g- mented Reality, 360° Imaging, 3D und angrenzende Technologien. 70 international bekannte Speaker teilten auf zwei Bühnen und in verschied enen Workshops auf der DIGILITY ihre einzigartigen Einblicke in ihre Fo rschungsergebnisse und in bereits bestehende Anwendungsfälle. Die Stabsstelle Medien - und Internetwirtschaft unter- stützte die Einführung des neuen Formats und war in 2016 und 2017 an pr ominen- ter Position als Aussteller auf der Veranstaltung vertreten, um sich als innovativer Wirtschaftsstandort zu präsentieren. „Future Zone Summit – Gamification ales Weltenretter“ Der Workshop-Event „Future Zone Summit. Gamification als Weltenretter“ fa nd am 31.Mai 2017 im Rahmen des Medienforum NRW, in Kombination mit dem Wor k- shop „Transmedia Storytelling. Erzählen im Digitalen Zeitalter“ und in Kooperat ion mit der Stadt Köln und dem Mediennetzwerk NRW statt, welches für die Organisat i- on und Durchführung des Medienforum NRW verantwortlich ist. - 34 - Gamescom Die gamescom 2017, 22. bis 26. August, e n- dete mit einem neuen Besucherrekord: Insg e- samt kamen über 350.000 Besucher aus 106 Ländern zum weltweit größten Event für Computer- und Videospiele. Damit k nackte die gamescom 2017 bes ucherseitig ers tmals auch die "100 -Länder-Marke" und unterstrich ihre internationale Bedeutung eindrucksvoll. Mit 30.700 Fachbesuchern verzeichnete die gamescom einen leichten Zuwachs im Vergleich zu 2016 und bestätigt ihre Pos ition als Europas Nummer 1 Businessplat t- form der Gaming-Branche. Auch in punkto Ausstellerzahl und Internationalität setzte die gamescom 2017 neue Bestmarken: 919 ausstellende Unternehmen (+5 Pr o- zent) aus 54 Ländern waren in den Kölner Messehallen vertrete n. Der Auslandsan- teil der Aussteller lag in diesem Jahr bei 72 Prozent. Erstmals wurde die gamescom durch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eröffnet. Gamescom Congress Weiter auf Wachstumskurs ist auch der gam e- scom congress: 1.150 Fachbesucher - und da- mit mehr als je zuvor - ließen sich die ausve r- kaufte Konferenz, die als Think Tank für Games und Digitalisierung gilt, nicht entgehen. Eröffnet wurde der Ko ngress 2017 durch NRW -Minister Andreas Pinkwart und BM Elfi Scho -Antwerpes. Einer der Zuschauermagnete in diesem Jahr war die Wahlkamp farena, ein Panel mit den Staatssekretären aller renommierten Parteien zum Thema Games. Im weiteren Konferenzprogramm gaben 114 Speaker aus dem In- und Ausland in vielfält igen Talks und Panels einen Einblick in die aktuellen Ent- wicklungen und die Zukunft digitaler Spiele in den Bere ichen Wissen, Business, Gamification, Recht und Leben. Der gamescom congress ist eine zentrale Säule der gamescom und hat sich binnen wen iger Jahre zu den ersten Adressen in Europas Event-Kalender für digitale Spiele entwickelt. Der Kongress wird veranstaltet von der Koelnmesse GmbH und dem BIU - Bundesverband Interaktive Unterhaltungssof t- ware e.V., gefördert von der Stadt Köln sowie dem Land Nordrhein-Westfalen. Gamescom City Festival Den Abschlu ss der gamescom -Woche 2017 bildete erneut das beliebte gamescom city festi- val, gefördert von der koelnmesse und der Stadt Köln. Vom 25. bis zum 27. August 2017 hieß es auf dem Neumarkt, dem R udolfplatz und dem Hohenzollernring: Bühne frei für G a- mes, Music, Street Fo od! Auch 2017 bot das gamescom City F estival Entertainment pur und lockte deutlich über 100.000 Besucher an. Gamescom Decision Leader’s Dinner Das gamescom Decision Leader‘s Dinner , gefördert von der Stabsstelle Med ien- und Internetwirtschaft, ist eine Netzwerkveranstaltung wesentlicher Akteure der Games Szene. Das Dinner in Anw esenheit von OB Reker hat erneut den Anspruch erfüllt, eine themat ische sowie zielgruppenmäßige Erweiterung der Positionierung - 35 - Kölns als Game sstandort zu erreichen, insbes ondere unter dem Gesichtspunkt der möglichen Ansiedlung von Firmen, die sich mit der Entwicklung und dem Vertrieb entsprechender Spiele/Software professionell beschäftigen. Gamescom Delegation aus China Immer mehr asiatische, insb esondere chinesische Anb ieter von Online- und Mobile Games sowie Anbieter von Mobile Games Ve r- triebsplattformen verfügen über g enügend finanzielle Mittel und Kapazitäten ihren asiatischen Heimatmarkt zu verla ssen und in neue Märkte zu investieren. Viele asiatische Anbieter agier en bereits in anderen asiatischen Märkten und planen in den nächsten Jahren Expansionen in die westlichen Core-Märkte, wie Deutsc hland, England oder auch den USA. Um bereits jetzt Geschäftsverbindungen zu asiatischen Unternehmen für p o- tenzielle Standortansiedlungen anzubahnen, fand 2017 auf Initiative der Stabsstelle für M edien und Internetwirtschaft zum ersten Mal eine Standortbesichtigung einer Delegation von 15 Unternehmensvertreter asiatischer Mobile Games Anbieter sowie Games Service Anbieter in Köln zur gamescom statt. Hiermit bietet sich für den M e- dien-Standort Köln die Gelegenheit, als erster deutscher Standort Beziehungen zu asiatischen Anbietern aufzubauen. Weitere Veranstaltungen – Netzwerktreffen Clash of Realities Vom 6. bis zum 8. November 2 017 fand die Konf e- renz am Standort des Cologne Game Lab der TH Köln statt: Schanzenstraße 28, 51063 Köln. Eing e- laden waren internationale Geistes - und Sozialwi s- senschaftlerinnen und -wissenschaftler, Spi eleent- wicklerinnen und -entwickler, Multiplikatorinn en und Multiplikatoren aus Erziehung und Medien, Studierende und alle, die sich für digitale Spiele interessieren und begeistern. Verantwortlich für die inhal tliche Gestaltung sind das Cologne Game Lab und das Institut für Medienforschung und Medienp ä- dagogik der TH Köln, die ifs internationale filmschule köln GmbH, das Musikwisse n- schaftliche Institut sowie das Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln, Electronic Arts, sowie die AG Games (ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Forscherinnen und Forschern im Bereich digitaler Spiele). Projektförderer sind die TH Köln, die Film - und Medien Stiftung NRW, die Stadt Köln, die Landesregierung NRW, Electronic Arts und die Ford Motor Company. M e- dienpartner ist auch in diesem Jahr wieder WDR COSMO und das Med i- en.NetzwerkNRW. Deutscher Entwicklerpreis 2014 ist es gelungen, eine weitere Leuchtturmve r- anstaltung aus dem Bereich Games nach Köln zu holen: Der Deutsche Entwicklerpreis ist eine deutschlandweit verliehene Auszeichnung für e r- folgreiche Entwicklerstudios von PC-Spielen und digitaler Unterhaltungssoftware. Veranstalter der Preisverleihung ist die Aruba Events GmbH. Die Preisverleihung des Deutschen Entwickle rpreises fand am 6. Dezember 2017 zum vierten Mal in Köln statt. Die glanzvolle Galaveranstaltung versammelte - 36 - die Entwickler, Publisher und Community Manager der Games Branche in den Räumen des DOCK.ONE, um die aktuellen Prei sträger zu küren. Der Deutsche Entwicklerpreis ist die wichtigste Auszeichnung für he rausragende Leistungen bei der Entwicklung von Videospielen aus deutschsprachigen Ländern. Die Stadt Köln vergibt im Rahmen der Veranstaltung einen mit 2.000 € dotierten Sonderpreis für die beste Neuentwicklung im Bereich Virtual Reality. Grimme Online Award 2017 Die Grimme Online Awards 2017 wurden am 30.06.2017 in der Flora vergeben. Die Preise für qualit a- tiv hochwertige Web -Angebote werden vom Adolf - Grimme-Institut an „herausragende publizistische Ang e- bote" i m Netz verliehen und sind die höchsten Au s- zeichnungen der Branche. Die Jury setzt sich aus einem interdisziplinären Kreis von Online-Experten zusammen. Kölner Forum Medienrecht Das Kölner Forum Medienrecht (kfm) hat das Ziel, die Kompetenz des Medie nstandorts auch im immer wichtiger werdenden Bereich des Medienrechts zu stärken. Das kfm ist eine Init i- ative, an deren Gründung die Stadt mitbeteiligt war und die sie seither unte rstützt. Neben der Stadt Köln beteiligen sich die Universität zu Köln, die Deut sche Medienakademie und die Rechtsanwälte Frey maßgeblich an der Initiat i- ve. Zur elften Jahresauftaktvera nstaltung am 16.05.2017 lud OB Reker erneut in den Ratssaal des Kölner Rathauses ein. Über 100 Experten waren der Einl adung von kfm und Stadt Köln gefolgt. Crime Cologne Vom 25.09. -01.10.2017 fand die Veransta l- tung Crime C ologne zum 6. Mal statt. Die Crime Cologne hat sich hierbei zu einem der großen Krimifestivals in Deutschland entw i- ckelt. Dank der Unterstützung vieler reno m- mierter Verlage bot die C rime Cologne 2017 erneut ein hochattraktives Programm mit gr o- ßen Namen der Kriminalliteratur. Aber auch junge Nachwuchstalente von 13 bis 18 Jahren na hmen – wie in den Vorjahr – an einem Krimischreibwettbewerb teil. Die besten Kriminalkurzgeschichten wurde n mit dem »Jugendpreis der Crime Cologne« prämiert. Die Presseberichterstattung stieg gegenüber dem Vorjahr erneut. Crime Cologne Award Der CRIME COLOGNE AWARD wurde 2017 zum dri tten Mal im Rahmen des Krimifestivals verliehen Mit dem Preis soll jährlich ein Autor bzw. eine Autorin für einen Kriminalroman ausgezeichnet werden, der in deutscher Originalsprache erschienen ist. Prämiert wird ein Werk, das sowohl sprachlich als auch them a- tisch und psychologisch überzeugt – und dabei spannende Unterhaltung auf her- ausragendem Niveau bietet. Der CRIME C OLOGNE AWARD ist mit 3.000 Euro - 37 - dotiert und wird in Form einer Stahlskulptur verliehen, die vom Kölner D esign- Student Dustin Schulz in Kooperation mit der „Köln International School of D e- sign“ gestaltet wurde. Dmexco Die dmexco ist die internationale Leitmesse für die digitale Wirtschaft. Als wel tweit einzigartige Kombination aus Messe und Konferenz stand sie auch 2015 im Zentrum der internationalen Digit a- len Wirtschaft. Wie kein anderes Event hat es die dmexco 201 7 geschafft, die zukunftsweisenden Visionen und Businesspote nziale einer neuen digitalen Ökonomie an nur einem Ort zusamme n- zuführen. Der hohe internationale Stellenwert der dmexco wurde vom ungebrochenen Interesse aus aller Welt eindrucksvoll bestätigt. 40.700 Fac h- besucher nutzten auf über 100.000 Quadratmetern dmexco Fläche die Gelege n- heit, sich über die aktuellen und zukünftigen Business -Potenziale der Digitalwir t- schaft zu informieren, wer tvolle Geschäftskontakte zu knüpfen und unmittelbar Aufträge zu ge nerieren. 1.100 Ausstellern (+87 ggü. 2016) aus 39 Ländern pr ä- sentierten hierfür in sechs ausgebuchten Hallen ihre Produktneuheiten und Inn o- vationen aus Marketing, Komm unikation und Media. Die 18 Bühnen der dmexco Conference mit ihren über 570 Top -Speakern waren an beiden Tagen bestens besucht. Die Stadt Köln war auf einem Gemeinschaftsstand mit der Film - und Medienstif- tung NRW und der IHK Köln vertreten. dmexco startup pitch Die Stadt Köln bot 2 Start -ups die Möglichkeit eines eigenen Auftritts auf der dmexco. Unter dem Has htag #dmexcocgn startete die Stadt Köln im Juli einen Pitch -Wettbewerb bei dem zwei junge, innovative Start -ups einen Ausste l- lerplatz im Rahmen der dmexco g ewinnen konn- ten. Auf Grund der Klasse der Bewerber wurde ein dritter Preis vergeben, freier Eintritt zur Fachmesse Marketing Games Broschüre Als ein Ergebnis der am 19.10.2017 veranstalteten Colo gne Game Conference wurde eine Broschüre erstellt, die er st- mals eine Übersicht über die Games -Branche in Köln e r- möglicht. Erschienen im Dezember 2017, bildet die Übe r- sicht 48 Player der Spielebranche ab. Geplant ist eine A k- tualisierung für April 2018. - 38 - MLP / CLP-Kampagnen Gamescom City Festival MLP 33. und 34. KW , CLP 33. KW Deutscher Entwicklerpreis kombiniert mit Cologne G ame Farm CLP 48. KW, MLP 49. KW Crime Cologne: Miniposter 38. KW V. Finanzen – Übersicht Ausgaben 2017 Die untenstehende Tabelle gibt einen Überblick zu den in 2017 v erausgabten Mit- teln sortiert nach den Produkten bzw. Handlungsbereichen. Sie fasst die reg ulären Haushaltsmittel, die Kulturförderabgabe und die Mittel nach Teilplanzeile 15 bzw. 13 zusammen.
Beratungsverlauf
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