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0396/2021

Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln - Quartalsbericht IV/2020

Mitteilung Ausschuss 02.03.2021

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Anlage - Quartalsbericht IV 2020

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Anlage - Quartalsbericht IV 2020

2423 Zeichen

Anlage 
Wirtschaftsplan 2020 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln 
Quartalsbericht zum 31.12.2020 
Erfolgsplan 
Plan Hochrechnung 
2020 2020 
Euro Euro Euro %
Umsatzerlöse (Pachtentgelte etc.) 3.027.053 2.989.453 -37.600 1,2 -      
Sonstige betriebliche Erträge 
    Betriebskostenzuschuss Stadt Köln 2.300.000 2.300.000 0 -        
285.281 285.281 0 -        
766.698 766.698 0 -        
    Erträge aus der Aufl. SoPo m. Rücklageanteil 386.058 386.058 0 -        
    Verlustübernahme KölnMusik durch die Stadt 5.664.600 5.649.600 -15.000 0,3 -      
    Sonstige Erträge 8.640 31.878 23.238 269,0   
Summe 9.411.278 9.419.516 8.238 0,1       
Bezogene Leistungen, Sachaufwand 0 0 0
Abschreibungen 3.680.000 3.669.541 -10.459 0,3 -      
Sonstige betriebliche Aufwendungen 
     Grünpflege Tanzbrunnen 72.000 72.000 0 -        
     Bewachung Heinrich-Böll-Platz 230.000 146.689 -83.311 36,2 -    
     Instandhaltung Betriebs- und Geschäftsausstattg. 1.325.000 1.277.055 -47.945 3,6 -      
     Instandhaltung technische Anlagen 340.000 379.469 39.469 11,6     
     Anteil Energiekosten Philharmonie 650.000 535.543 -114.457 17,6 -    
     Versicherungen 65.000 91.300 26.300 40,5     
     Leistungsentgelte BKE städt.Dienstst. 17.900 17.900 0 -        
     Leistungsentgelte Personalgestellung 21.000 24.120 3.120 14,9     
     Rechts- und Beratungskosten 100.000 89.038 -10.962 11,0 -    
     Nebenkosten Geldverkehr 1.000 700 -300 30,0 -    
     Sonstige 130.000 186.167 56.167 43,2     
Summe 2.951.900 2.819.980 -131.920 4,5 -      
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 
     Bankzinsen, etc. 0 0 0
    Zinsertrag aus Abzinsung von Rückstellungen 0 0 0
Summe 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 
und Wertpapiere des Umlaufvermögens 5.885.200 7.775.2 00 1.890.000 32,1     
Ergebnisübernahme 
KÖLNKONGRESS GmbH 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 
    Darlehenszinsen 3.065.000 2.698.636 -366.364 12,0 -    
    Sonstige Zinsen 50.000 30.947 -19.053 38,1 -    
Summe 3.115.000 2.729.583 -385.417 12,4 -    
Ergebnis der gewöhnlichen 
Geschäftstätigkeit -3.193.769 -4.585.335 -1.391.565 43,6     
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -3.193.769 -4.585.335 -1.391.565 43,6     
    Schuldendiensthilfe Stadt (Zinsanteil) für 
     a) Darlehen Kapitaleinlage Koelnmesse 
     b) Darlehen zur Finanzierung Florasanierung 
Abweichung

Mitteilung Ausschuss

7105 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
II/II/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 0396/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln 15.03.2021 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln 
hier: Quartalsbericht IV/2020 
Gemäß § 13 der Betriebssatzung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum 
Köln hat die Betriebsleitung die Oberbürgermeisterin und den Betriebsausschuss vierteljährlich über 
die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen sowie über die Abwicklung des Vermögensplans 
schriftlich zu unterrichten. 
 
Der Wirtschaftsplan 2020 des Veranstaltungszentrums Köln wurde vom Rat der Stadt Köln in seiner 
Sitzung am 12.12.2019 nach Vorberatung im Finanzausschuss am 09.12.2019 festgestellt.  
 
Im Erfolgsplan weist er einen Jahresfehlbetrag von rd. 3,2 Mio. € aus. Das im Vermögensplan aus-
gewiesene Investitionsvolumen beträgt für die Betriebsteile Gürzenich, Kölner Philharmonie, Rhein-
terrassen/Tanzbrunnen insgesamt rd. 6,2 Mio. €. Zusätzlich wurden nach dem Ende 2018 erfolgten 
Ankauf der Bastei von der Koelnmesse für die Erstellung des Bauzustandsgutachtens sowie Pla-
nungskosten für eine Generalsanierung des Gebäudes Mittel in Höhe von 2,0 Mio. € veranschlagt. 
 
Darüber hinaus berücksichtigt der Vermögensplan auf der Ausgabenseite Mittel für die Abdeckung 
des o.g. Jahresverlustes von 3,2 Mio. € sowie für die Tilgung der bestehenden Darlehen in Höhe von 
8,5 Mio. €. Zur Finanzierung des voraussichtlichen Mittelbedarfes sieht der Vermögensplan bei einem 
negativen Liquiditätsbestand zu Jahresbeginn von rd. 10,9 Mio. € Eigenmittel in Höhe von rd. 5,7 Mio. 
€ und eine Neukreditaufnahme in Höhe von 20,0 Mio. € vor. 
 
Das Ergebnis des Erfolgsplans berücksichtigt die aus dem städtischen Haushalt bereitgestellte und 
über den Eigenbetrieb an die KölnMusik GmbH weitergeleitete Verlustabdeckung von rd. 5,7 Mio. €. 
Des Weiteren beinhaltet der Erfolgsplan einen direkten Zuschuss der Stadt Köln an den Eigenbetrieb 
in Höhe von 2,3 Mio. €. Daneben sind 285 Tsd. € als Schuldendiensthilfe (Zinsanteil) für das Ende 
2008 aufgenommene Darlehen in Höhe von 22,7 Mio. €, mit dem eine entsprechende Kapitalzufüh-
rung an die Koelnmesse GmbH finanziert wurde, veranschlagt. Für die zur Finanzierung der Florasa-
nierung aufgenommenen Darlehen berücksichtigt der Erfolgsplan ferner einen weiteren ertragswirk-
samen Zuschuss der Stadt in Höhe von 767 Tsd. €. 
 
Da der Eigenbetrieb - mit Ausnahme der Verpachtung der Erbbaurechtsgrundstücke und der für den 
Betrieb der Kölner Philharmonie, des Gürzenich und der Rheinterrassen sowie des Tanzbrunnens 
erforderlichen Immobilien an die jeweiligen Betreiber - keine weiteren eigenen wirtschaftlichen Tätig-
keiten entfaltet, wird das Ergebnis im Erfolgsplan des Eigenbetriebes in der Hauptsache durch die 
Abschreibungen und die Zinsaufwendungen für die in den Betriebsteilen getätigten Investitionen be-
einflusst. Mit dem zum 31.12.2019 wirksamen Verkauf der städtischen Anteile an der KölnKongress 
GmbH ist auch die bisherige Ergebnisübernahme des weitestgehend defizitären Unternehmens ent-
fallen. 
 
Das Geschäftsjahr 2020 wurde bestimmt von den Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-

2 
 
Pandemie. Der Veranstaltungs- und Kongressbereich war bzw. ist von den Auswirkungen besonders 
hart betroffen. In den Betriebsgesellschaften der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung wurde ab Mitte 
März der Veranstaltungsbetrieb vollständig eingestellt. Nur im Herbst konnten in der Philharmonie 
kleinere Konzerte stattfinden, bevor im November erneut ein Veranstaltungsverbot erlassen wurde. 
Bei der Koelnmesse GmbH konnten in 2020 nur vereinzelte Messen digital durchgeführt werden 
(gamescom, DMEXCO). 
 
Das Veranstaltungszentrum selbst ist als reine Besitzgesellschaft von diesen Auswirkungen nur indi-
rekt betroffen. Da alle Tochtergesellschaften ihre jährliche Pacht für die Betriebsobjekte und die Erb-
baurechtsgrundstücke bereits zu Jahresbeginn leisten und die Verlustübernahmeverpflichtung für 
KölnKongress durch die Anteilsveräußerung nicht mehr besteht, sind die Folgen der Veranstaltungs-
verbote einzig aus der Ergebnisentwicklung der KölnMusik GmbH zu erwarten.  
 
Stützungsmaßnahmen für den Koelnmesse Konzern, zu dem seit dem 01.01.2020 auch die KölnKon-
gress GmbH zählt, wurden seitens der Stadt Köln im Wesentlichen durch die Einrichtung eines ge-
meinsamen Cash Poolings zur Sicherung der Liquidität der Koelnmesse GmbH ergriffen. Da der Li-
quiditätsverbund mit der Stadt Köln eingegangen wird und nicht mit der eigenbetriebsähnlichen Ein-
richtung, ergeben sich für das Veranstaltungszentrum hieraus keine wirtschaftlichen Auswirkungen. 
Ferner hat die Stadt Köln im Rahmen der Auszahlung eines verbürgten Investitionsdarlehens einen 
Dividendenverzicht bis einschließlich zum Jahre 2024 erklärt. Auch hieraus ergeben sich keine Aus-
wirkungen auf den Wirtschaftsplan der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung, da über den gesamten 
Planungszeitraum keine Ausschüttungen der Koelnmesse vorgesehen waren. Beide Maßnahmen 
wurden vom Rat der Stadt Köln in der Sitzung am 14.05.2020 beschlossen. 
 
Liquiditätshilfen für die KölnMusik GmbH waren durch eine frühzeitige Auszahlung des städtischen 
Betriebskostenzuschusses bisher nicht erforderlich, jedoch ist das Geschäftsjahr 2020 von einer deut-
lichen Ergebnisverschlechterung geprägt. Die KölnMusik erwartet Einnahmeausfälle von rd. 6,6 Mio. 
€, die nur in Teilen durch entsprechende Einsparungen (rd. 4,7 Mio. €) aufgefangen werden können. 
Hieraus resultiert ein zusätzliches Defizit von rd. 1,9 Mio. €, das in voller Höhe in das Ergebnis der 
eigenbetriebsähnlichen Einrichtung einfließt. Die KölnMusik hat noch im Geschäftsjahr 2020 Mittel 
aus dem Kulturstärkungsfonds des Landes sowie die sog. Novemberhilfen des Bundes beantragt. 
Sollten die Anträge zumindest in Teilen bewilligt werden, könnte sich der Verlust entsprechend redu-
zieren, wodurch auch das Ergebnis des Veranstaltungszentrums entlastet würde. Von Seiten der 
Stadt Köln ist geplant, den verbleibenden Verlust der KölnMusik GmbH, der gegen die Kapitalrückla-
ge der Gesellschaft verrechnet werden muss, durch eine Aufstockung des Betriebskostenzuschusses 
in 2021 nachträglich aufzufangen. Dies führt auch bei der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zu einer 
Ergebnisstärkung in 2021. 
 
Aufgrund der Einstellung des Konzertbetriebes in der Philharmonie zeichnen sich auf Seiten der Be-
triebsaufwendungen des Veranstaltungszentrums Einsparungen in Höhe von rd. 83 Tsd. € im Bereich 
Bewachung Heinrich-Böll-Platz sowie in Höhe von rd. 114 Tsd. € bei den Energiekosten ab. Weitere 
Einsparungen konnten durch günstigere Neuabschlüsse im Bereich der Zinsaufwendungen erzielt 
werden (-385 Tsd. €). 
 
Die aufgeführten Effekte führen im Saldo zu einer zusätzlichen Belastung in Höhe rd. 1.392 Tsd. €, so 
dass das Veranstaltungszentrum das Geschäftsjahr 2020 mit einem Fehlbetrag von nunmehr voraus-
sichtlich 4.585 Tsd. € abschließt (siehe Anlage). 
 
 
Anlage 
 
- Hochrechnung zum 31.12.2020

Beratungsverlauf (1)

15.03.2021 Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln
TOP 2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Heinrich-Böll-Platz 230

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Details

Aktenzeichen
0396/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
02.03.2021
Erstellt
04.02.2021 08:45