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3697/2024

Mitteilung - Auszug aus der Sitzung der BV 1 am 07.11.2024 - hier: Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben "Ausbau S 11/S-Bahn-Stammstrecke - PFA 1.1" in Köln-Innenstadt 2064/2024

Mitteilung Ausschuss 21.11.2024

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 26.11.2024, TOP 6.2.8

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Auszug aus der Niederschrift BV 1 am 07.11.2024

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Mitteilung Ausschuss

553 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/02/02-1 
 
Vorlagen-Nummer 21.11.2024 
 3697/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 26.11.2024 
 
Mitteilung - Auszug aus der Sitzung der BV 1 am 07.11.2024  
- hier:  Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben "Ausbau S 11/S-Bahn-
Stammstrecke - PFA 1.1" in Köln-Innenstadt 2064/2024 
Auf Wunsch von Frau Dr. Börschel, SPD, erhält der Verkehrsausschuss zu o.g. Ta-
gesordnungspunkt einen Auszug aus der Niederschrift der Sitzung der Bezirksvertre-
tung Innenstadt am 07.11.2024.  
 
Gez. Blome

Anlage 1 - Auszug aus der Niederschrift BV 1 am 07.11.2024

5868 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Frau Brohl 
Telefon:  (0221) 221-91709 
E-Mail:  Andrea.brohl@stadt-koeln.de 
Datum: 19.11.2024 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 29. Sitzung der 
Bezirksvertretung Innenstadt  vom 07.11.2024  
öffentlich 
3.3 Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben "Ausbau S 11/S-Bahn-
Stammstrecke - PFA 1.1" in Köln-Innenstadt 
Link zu 2064/2024 
Herr Richter, DB InfraGO AG, berichtet, dass im Februar 2024 der Antrag auf Plan-
feststellung für den Abschnitt 1.1 – Kölner Hauptbahnhof - beim Eisenbahnbundesamt 
gestellt wurde. Die Stellungnahme der Verwaltung liegt der Beschlussvorlage als An-
lage bei.  
 
Herr Dr. Herrndorf, B90/Die Grünen, bittet zusammenzufassen, in welchem Kontext 
das Vorhaben stehe und welchen Entscheidungsspielraum es gebe. Der Ausbau des 
S-Bahnknoten Köln sei ein jahrelanger Prozess mit einer gravierenden Änderung für 
den öffentlichen Raum an dieser Stelle. 
 
Herr Richter, DB InfaGO AG, führt aus, dass das Gesamtprojekt vor ca. zehn Jahren 
initiiert wurde. In einer Untersuchung für den Knotenpunkt Köln seien Projekte identifi-
ziert worden, die sich positiv auf den Bahnknotenpunkt Köln auswirken. Eines der Pro-
jekte sei das Projekt „Ausbau S 11 / S-Bahn-Stammstrecke Köln“ mit der Maßnahme 
des zweigleisigen Ausbaus der Gleise zwischen Köln-Dellbrück und Bergisch Glad-
bach durch das FFH Gebiet Thielenbruch und den Gleiserweiterungen im Bereich 
Köln Messe/Deutz und Köln Hauptbahnhof. Derzeit können im Bereich der S-Bahn 
maximal eine Taktung von 6 Linien im 20 Minuten Takt gefahren werden. Ziel sei ne-
ben dem zweigleisigen Ausbau, die Stammstrecke so weit zu ertüchtigen, dass zu-
künftig 8 Linien im 20-Minuten Takt gefahren werden können, womit eine deutliche 
Verbesserung der S-Bahn-Infrastruktur einhergehe. Dieser Prozess werde seit 2017 
durch die Stadtverwaltung unter anderem in regelmäßigen Lenkungskreisen mit den 
Dezernenten begleitet. Im Rahmen der Planung sei auch die Gestaltung der neuen 
Fassade als Abschluss des Bahnhofsgebäudes zum Breslauer Platz in einem Gestal-
tungsgremium mit Vertretungen von Politik, Bahn und Verwaltung einstimmig ausge-
wählt worden.  
 
Frau Dr. Börschel, SPD, unterstützt grundsätzlich den Ausbau des Streckennetzes. 
Sie fragt nach den Auswirkungen auf den Breslauer Platz. Sie bittet auch um Aus-
kunft, wie es im Streckenabschnitt weitergehe Richtung Hansaring und sog. West-
spange. Aussagen wie „das Vorhaben erfordere temporäre sowie auch dauerhafte 
Grundstückinanspruchnahme Dritter, hiervon sind auch mehrere Grundstücke der

Stadt Köln betroffen“ machen sie stutzig. Bei der Westspange heiße es, dass ein zu-
sätzlicher Bahnsteig perspektivisch geplant sei. Wenn dann am Breslauer Platz und 
auch am Hansaring ein zusätzlicher Bahnsteig vorhanden sei, müssten diese doch mit 
Gleisen verbunden werden.  
 
Herr Bezirksbürgermeister Hupke fragt, ob durch die Westtangente auch in den inne-
ren Grüngürtel eingegriffen werde und wie die Weiterführung zum Zülpicher Wall erfol-
gen soll. 
 
Herr Richter, DB InfraGO, AG, antwortet, dass neben dem Ausbau der S 11 auch die 
Westspange und die Eifelstrecke als Projekte identifiziert wurden, aber zeitlich deut-
lich später als der Ausbau der S 11 gestartet seien und es daher noch keine vertieften 
Planungen gebe, die Auswirkungen auf die Gebäude manifestieren würden. Im Rah-
men der Offenlage wurde am 02.05.2024 eine Bürgerinformation durchgeführt. Er 
schlägt vor, dass der für die Westspange zuständige Projektleiter der Bezirksvertre-
tung berichten könne, allerdings können derzeit noch keine Pläne für den Bereich des 
Hansarings vorgelegt werden. Dort würden derzeit in der Vorplanung Varianten unter-
sucht. Er führt aus, dass der Umstieg im Bereich Köln HBF und Köln Messe/Deutz der 
entscheidende Zeitfaktor sei, daher sei der Schwerpunkt dort. Der Hansaring sei nicht 
so einsteige- und umsteigebelastet wie der Hauptbahnhof und Deutz. Für die Erweite-
rung starte man an dem Vorratsbauwerk und gehe vor dem Eigelstein wieder in die ur-
sprüngliche Lage zurück. Für die Erweiterung müsse ein neuer Bahnsteig mit zwei 
Gleisen gebaut werden. Die Lichtstelen auf dem Breslauer Platz markieren ungefähr 
den Bereich, den man erweitern müsse. Dafür würden teilweise auch Grundstücke be-
nötigt, die im Eigentum der Stadt Köln seien. Zu einem Baubeginn kann derzeit keine 
seriöse Aussage gemacht werden, Voraussetzungen seien Baurecht und Finanzie-
rung. 
 
Auf die Frage von Herrn Spilles, CDU, wie man künftig die personellen und materiel-
len Ressourcen regele, antwortet Herr Richter, dass diese Frage an den go.Rheinland 
als Aufgabenträger des Nahverkehrs gestellt werde müsse. 
 
Herr Bezirksbürgermeister Hupke führt aus, dass die zwei neuen Gleise in einem Na-
delöhr enden würden. Wenn diese weitergeführt werden sollten, stünden die Häuser 
im Wege.  
 
Herr Richter teilt mit, dass die Gleise nicht verlängert werden müssten. Man brauche 
den zusätzlichen Platz um Ein- und Aussteigen zu können, das Problem sei nicht die 
Fahrzeit zwischen den Stationen, das Problem sei der Ein- und Ausstieg der Fahr-
gäste. Durch den neuen Bahnsteig in Deutz und im Hauptbahnhof schaffe man die 
Möglichkeit, dass ein Zug im Bahnhof zum Ein- und Ausstieg stehe und der nächste 
Zug bereits hinterherfahren könne. Für die Erweiterung an sich, sei der Ausbau am 
Hansaring für die 8 Linien zukünftig zunächst nicht erforderlich.  
 
Frau Dr. Börschel, SPD, bittet einen Auszug des Protokolls an den Verkehrsaus-
schuss zu geben. 
 
Beschluss: 
Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt, im Planfeststellungsverfahren der DB In-
fraGO AG für das Vorhaben „Ausbau S 11/S-Bahn Stammstrecke Köln – Planfeststel-
lungsabschnitt 1.1“ in Köln-Innenstadt die beigefügte Stellungnahme (Anlage 3) abzu-
geben. 
 
Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt

Beratungsverlauf (1)

26.11.2024 Verkehrsausschuss
TOP 6.2.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Breslauer Platz
  • Hansaring
  • Zülpicher Wall
  • Eigelstein

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Details

Aktenzeichen
3697/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
21.11.2024
Erstellt
20.11.2024 07:02