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BKA 0833

Änderung des Braunkohlenplans Garzweiler II einschließlich der Änderung der Wiedernutzbarmachung im Bereich des Braunkohlenplanes Frimmersdorf Hier: Beschluss zur Erstellung eines Braunkohlenplan-Vorentwurfs

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss 15.03.2024

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Nächste Beratung: Braunkohlenausschuss, Sitzung am 15.03.2024, TOP 4.

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Änderung des Braunkohlenplans Garzweiler II einschließlich der Änderung der Wiedernutzbarmachung im Bereich des Braunkohlenplanes Frimmersdorf Hier: Beschluss zur Erstellung eines Braunkohlenplan-Vorentwurfs)

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Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Anl. 4 zu TOP 4_Nov 2023_20231127_FG-Garzweiler-II_ahu-FUMINCO_Endversion)

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Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Anl. 3 zu TOP 4_20240315_BKA_Fachgutachten-Garzweiler_04v.pptx)

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Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Anl. 2 zu TOP 4_Vorhabensbeschreibung RWE)

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Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Anl. 1 zu TOP 4_Niederschrift_AK GWII_20.02.2024_Final_Komplett)

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Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Änderung des Braunkohlenplans Garzweiler II einschließlich der Änderung der Wiedernutzbarmachung im Bereich des Braunkohlenplanes Frimmersdorf Hier: Beschluss zur Erstellung eines Braunkohlenplan-Vorentwurfs)

17296 Zeichen

Seite 1 von 6 
Sitzungsvorlage Braunkohle-
nausschuss 
- öffentlich - 
BKA 0833 
Dezernat 
Regionalplanung, 
Braunkohlenplanung, 
Geschäftsstelle 
Ansprechperson Frau Susanne Brüg-
gemann 
Telefon 0221 / 147 - 3280 
BEZIRKSREGIERUNG 
Köln 
 
 
Datum 28.02.2024 
 
Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion 
Braunkohlenausschuss 15.03.2024 4. beschließend 
 
TOP: 
Änderung des Braunkohlenplans Garzweiler II einschließlich der Änderung der Wiedernutz-
barmachung im Bereich des Braunkohlenplanes Frimmersdorf 
Hier: Beschluss zur Erstellung eines Braunkohlenplan-Vorentwurfs 
 
Beschlussvorschlag: 
1. Der Braunkohlenausschuss nimmt die Vorhabensbeschreibung der RWE Power AG 
zum Abbauvorhaben Garzweiler zur Kenntnis (Schreiben der RWE Power AG vom Da-
tum 18.01.2024).  
 
2. Der Braunkohlenausschuss nimmt die Ausführungen der FUMINCO im ergänzenden 
Massengutachten zu dem von RWE Power AG vorgelegten flächenoptimierten und 
massensparenden Wiedernutzbarmachungskonzept für den Braunkohlenplan Garz-
weiler II einschließlich der Flächen im Bereich Frimmersdorf unter Berücksichtigung 
der Rekultivierung externer Bereiche zur Kenntnis.  
Der Braunkohlenausschuss beschließt, dass das aufgrund der nun vorliegenden Er-
gebnisse des ergänzenden Massengutachtens von RWE Power AG nunmehr beab-
sichtigte Vorhaben (Vorhabensbeschreibung vom 18.01.2024) vereinbar mit den Vor-
gaben der Leitentscheidung 2023 ist.  
 
3. Der Braunkohlenausschuss beschließt auf dieser Grundlage und unter Berücksichti -
gung der bereits vorliegenden überschlägigen Beurteilung der Umweltverträglichkeit 
einschließlich Umweltprüfung die Regionalplanungsbehörde Köln mit der Erarbeitung 
eines Vorentwurfes zur Änderung des Braunkohlenplanes Garzweiler II einschließlich 
der im Bereich Frimmersdorf (s. Übersichtskarte) vorzunehmenden Anpassungen zu 
beauftragen. 
 
 
Erläuterungen: 
 
1. Beschlussempfehlung des Arbeitskreises Garzweiler II in seiner 6. Sitzung am 
20.02.2024 
Der Arbeitskreis Garzweiler II hat einstimmig folgenden Beschluss in seiner 6. Sitzung am 
20.02.2024 gefasst:

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss BKA 0833 Seite 2 von 6 
 
1. Der Arbeitskreis Garzweiler II empfiehlt dem Braunkohlenausschuss die Vorhabensbeschrei -
bung der RWE Power AG zum Abbauvorhaben Garzweiler zur Kenntnis (Schreiben der 
RWE Power AG vom Datum 18.01.2024) zu nehmen.  
 
2. Der Arbeitskreis Garzweiler II empfiehlt dem Braunkohlenausschuss die Ausführungen der 
FUMINCO im ergänzenden Massengutachten zu dem von RWE Power AG vorgelegten flä-
chenoptimierten und massensparenden Wiedernutzbarmachungskonzept für den Braunkoh-
lenplan Garzweiler II einschließlich der Flächen im Bereich Frimmersdorf unter Berücksichti-
gung der Rekultivierung externer Bereiche zur Kenntnis zu nehmen.  
Der Arbeitskreis Garzweiler II empfiehlt dem Braunkohlenausschuss zu beschließen, dass 
das aufgrund der nun vorliegenden Ergebnisse des ergänzenden Massengutachtens von 
RWE Power AG nunmehr beabsichtigte Vorhaben (Vorhabensbeschreibung vom 
18.01.2024) vereinbar mit den Vorgaben der Leitentscheidung 2023 ist.  
 
3. Auf dieser Grundlage und unter Berücksichtigung der bereits vorliegenden überschlägigen 
Beurteilung der Umweltverträglichkeit einschließlich Umweltprüfung empfiehlt der Arbeits-
kreis Garzweiler II dem Braunkohlenausschuss die Regionalplanungsbehörde Köln mit der 
Erarbeitung eines Vorentwurfes zur Änderung des Braunkohlenplanes Garzweiler II ein-
schließlich der im Bereich Frimmersdorf (s. Übersichtskarte) vorzunehmenden Anpassungen 
zu beauftragen. 
 
 
 
2. Bisheriger Verfahrensablauf 
Der Braunkohlenausschuss hat in seiner 154. Sitzung am 03. März 2017 festgestellt, dass sich die 
energiepolitischen und energiewirtschaftlichen Grundannahmen des Braunkohlenplans Garzweiler 
II entsprechend der Leitentscheidung der Landesregierung vom 05. Juli 2016 wesentlich geändert 
haben.  
Der Braunkohlenausschuss hält eine Planänderung für erforderlich. 
 
Am 25. November 2022 hat der Braunkohlenausschuss beschlossen, dass das von der RWE Power 
AG aufgrund der politischen Verständigung vom 4.10.2022 zum vorgezogenen Kohleausstieg 2030 
angepasste Abbau- und Wiedernutzbarmachungskonzept gemäß Vorhabensbeschreibung Stand 
24.10.2022, als Grundlage für die weiteren Planungen zur Anpassung des Braunkohlenplanes Ga -
rzweiler II zu machen ist. 
Die bisherigen Arbeiten zur Anpassung des Braunkohlenplanes Garzweiler II an die Leitentschei -
dungen 2016 und 2021 sind einzustellen. Er beauftragt die Regionalplanungsbehörde mit der Prü -
fung, wie die sich auch für den räumlichen Bereich des Braunkohlenplanes Frimmersdorf ergeben -
den Änderungen für die Wiedernutzbarmachung planerisch und möglichst in einem Verfahren bear-
beitet werden können. Sowie zu prüfen welches Verfahren für die landesplanerische Sicherung des 
Seeablaufs durchgeführt werden soll. 
 
In seiner 166. Sitzung am 17.03.2023 beschließt der Braunkohlenausschuss, dass die Regionalpla-
nungsbehörde die Änderung des Braunkohlenplans Garzweiler II und des Braunkohlenplans Frim -
mersdorf in einem gemeinsamen Verfahren durch die Änderung des Braunkohlenplans Garzweiler 
II und seine Erweiterung um die Änderung der Wiedernutzbarmachung im Bereich des Braunkoh -
lenplanes Frimmersdorf durchführen soll.

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss BKA 0833 Seite 3 von 6 
In seiner 167. Sitzung am 16.06.2023 nimmt der Braunkohlenausschuss die Angaben zur überschlä-
gigen Beurteilung der Umweltverträglichkeit einschließlich Umweltprüfung zur Änderung des Braun-
kohlenplans Garzweiler II 1995 einschließlich Änderungen bezüglich der Wiedernutzbarmachung im 
Bereich des Braunkohlenplans Frimmersdorf zur Umsetzung des vorgezogenen Kohleausstiegs 
2030 der RWE Power AG zur Kenntnis. Der Braunkohlenausschuss beauftragt die Regionalpla -
nungsbehörde Köln auf Grundlage der Vorhabensbeschreibung der RWE Power AG vom 
24.10.2022 mit der Erarbeitung eines Vorentwurfes zur Änderung des Braunkohlenplans Garzweiler 
II einschließlich der im Bereich Frimmersdorf vorzunehmenden Anpassungen zu beginnen. Der 
Braunkohlenausschuss beauftragt die Regionalplanungsbehörde weiterhin, die Vorhabensbeschrei-
bung vom 24.10.2022 nach Vorliegen der Leitentscheidung 2023 auf deren Vereinbarkeit zu prüfen. 
 
In seiner 169. Sitzung am 03.11.2023 beschließt der Braunkohlenausschuss, dass das von der RWE 
Power AG auf der Grundlage der Leitentscheidung 2023 vorgelegte flächenschonende Abbaukon -
zept für Garzweiler II einschließlich der Flächen im Bereich Frimmersdorf (flächenoptimiertes und 
massensparende Wiedernutzbarmachungskonzept unter Einschluss zu rekultivierender externer 
Bereiche) eine geeignete Grundlage ist, die benannten Prüfaufträge weiter zu bearbeiten. 
Des Weiteren beauftragt er nach der Maßgabe der Leitentscheidung 2023 ein ergänzendes Mas -
sengutachten, um das von der RWE Power AG vorgelegte Wiedernutzbarmachungskonzept des 
Braunkohlenplans Garzweiler II einschließlich der Flächen im Bereich Frimmersdorf unter Berück -
sichtigung der Rekultivierung externer Bereiche zu überprüfen.  
 
 
3. Leitentscheidung 2023 und Vorhabensbeschreibung der RWE Power AG vom 
18.01.2024 
In der Leitentscheidung 2023 wird der Bergbautreibende beauftragt für das Braunkohlenplanände -
rungsverfahren ein flächenoptimiertes und massensparendes Wiedernutzbarmachungskonzept 
(insbesondere bei dem Rekultivierungsbedarf für Garzweiler-externe Bereiche) vorzulegen, das ein 
flächenschonendes Abbaukonzept für Garzweiler II berücksichtigt. Eine auf diese Vorgaben ausge-
legte Vorhabensbeschreibung legte der Bergbautreibende am 18.01.2024 vor. 
 
Im Einzelnen sind die genannten Vorgaben der Leitentscheidung 2023, auf die das Abbaukonzept 
auszulegen ist, erfüllt durch: 
 
1. Gemäß Leitentscheidung 2023 werde eine Planung für einen flächenoptimierten und mas-
sensparenden Rekultivierungsbedarf für Garzweiler-externe Bereiche erwartet. Der im Ab-
baubereich von Garzweiler II anfallende Abraum solle im eigenen Abbaubereich und im Ab-
baubereich Garzweiler I, dort vor allem zur Verfüllung des östlichen Restlochs, verwendet 
werden.  
Ein revierweiter Massenausgleich mit Abraum, Löss und Forstkies müsse so gestaltet wer-
den, dass im gesamten Revier eine nachhaltige Flächennutzung möglich und die Massenbi-
lanz ausgeglichen sei. 
➢ Dieses Erfordernis wird nach der Vorhabensbeschreibung vom 18.01.2024 umgesetzt 
durch die Verringerung des Massenbedarfs für die restliche Wiedernutzbarmachung des 
Tagebaus Fortuna-Garsdorf, für die Wiedernutzbarmachung der Deponie Vereinigte Ville 
und für die forstliche Rekultivierung des Tagebaus Hambach insgesamt um rund 25 Mio. 
m³ (davon rund 2 Mio. m³ Löss/Forstkies). Diese Menge kann im Tagebau Garzweiler 
verbleiben.

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss BKA 0833 Seite 4 von 6 
2. Gemäß Leitentscheidung 2023 werde eine Planung für ein flächenoptimiertes und massen -
sparendes Wiedernutzbarmachungskonzept, das ein flächenschonendes Abbaukonzept für 
Garzweiler II berücksichtigt, erwartet. 
➢ In der Vorhabensbeschreibung vom 18.01.2024 legt die RWE Power AG dar, dass die Ver-
ringerung der benötigten Menge an Abraum und Rekultivierungsmaterial und deren Ver -
bleib im Abbaugebiet Garzweiler zu einer Verringerung der Flächeninanspruchnahme im 
Vorfeld des Tagebaus Garzweiler führt.  
Im Einzelnen durch: 
Die Änderungen in der Wiedernutzbarmachung des Tagebaus Fortuna Garsdorf betreffen 
den Bereich des Bunkers Fortuna und der sogenannten Rather Schleife. Durch die geän -
derte Wiedernutzbarmachung können im Tagebau Garzweiler entsprechend der Vorgabe 
der Leitentscheidung 2023 Massen von rund 22,5 Mio. m³ verbleiben.  
Die bisherige forstliche Rekultivierung der Aschedeponie Ville sah vor, dass auf die zu 
bepflanzenden Flächen grundsätzlich ca. 2 m Forstkies (je nach Standort mit unterschied -
lichen Lössanteil von 20-60%) aufgetragen wird. Mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 
20. September 2023 für den Deponiestandort Vereinigte Ville wurde festgelegt, dass gemäß 
der Deponieverordnung eine Mindestmächtigkeit von 1 m vorgesehen wird. Der Bedarf an 
Rekultivierungsmaterial aus dem Tagebau Garzweiler auf der noch zu rekultivierenden 
planfestgestellten Gesamtfläche von rund 110 ha führt zu einer Verringerung des Bedarfs 
an Forstkies um rund 0,5 Mio. m³. 
Im Bereich der forstlichen Rekultivierung des Tagebaus Hambach kann der Lössbedarf 
durch eine abwechslungsreiche Gestaltung der Wiedernutzbarmachung insgesamt redu -
ziert werden. Durch diese Anpassung verringert sich die Menge an Löss/Forstkies, die von 
Garzweiler nach Hambach transportiert wird. 
Die Optimierung der Wiedernutzbarmachung der oben genannten Garzweiler-externer Be-
triebsflächen mit der Zielsetzung eines größtmöglichen Verbleibs von Massen im Abbaube-
reich Garzweiler hat zum Ergebnis, dass rund 25 Mio. m³ Abraum (davon rund 2 Mio. m³ 
Löss/Forstkies) bei der Wiedernutzbarmachung dieser Bereiche eingespart werden kön -
nen. Aus den drei Bereichen müssen damit aus dem Abbaugebiet Garzweiler noch rund 61 
Mio. m³ Massen zum Bezugsdatum Anfang 2023 (davon rund 47 Mio. m³ Löss/Forstkies) 
bereitgestellt werden. 
 
Gegenüber dem Vorhaben nach politischer Verständigung vom 04.10.2022, verringert sich 
die Abbaufläche im Bereich westlich und südlich von Keyenberg um rund 40 ha. Rund 1 
Mio. t Braunkohle verbleiben in der Lagerstätte. 
 
 
3. Gemäß Leitentscheidung 2023 sei die Flächeninanspruchnahme für den weiteren Gewin -
nungsbetrieb auf das erforderliche Maß zu beschränken und auszurichten sowie auf die erfor-
derliche Bereitstellung sowohl jährlich als auch insgesamt ausreichender Kohlemengen, einer 
ausgeglichenen Löss- und Abraumbilanz und die Mengen des nicht versauerungsfähigen Ab-
raums für eine ordnungsgemäße Wiedernutzbarmachung. 
➢ In der Vorhabensbeschreibung vom 18.01.2024 legt die RWE Power AG dar, dass ge-
mäß dem Gesetz zur Beschleunigung des Braunkohlenausstiegs im Rheinischen Re -
vier vom 19.12.2022 die marktorientierte Stromerzeugung in den letzten Braunkohle -
kraftwerken am 31.03.2030 endet und die Option enthält rund 3.600 MW Kraftwerks -
kapazität bis Ende 2033 in eine Reserve zu überführen. Die Entscheidung hierüber soll 
im Jahr 2026 durch den Bund getroffen werden. Die hierfür gegebenenfalls erforderli -
che Kohlegewinnung erfolgt dann aus dem offenen Tagebaubereich und hat keine Aus-

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss BKA 0833 Seite 5 von 6 
weitung des Abbaubereiches mehr zur Folge. Ebenfalls bleibt die Wiedernutzbarma -
chung im Falle der Ausnutzung der Option unberührt. 
Unter Berücksichtigung der beschriebenen Planungen einschließlich der veränderten 
Wiedernutzbarmachung der externen Betriebsbereiche ist die Abraum- und Lössbilanz 
knapp ausgeglichen. 
 
4. Gemäß Leitentscheidung 2023 werde eine Planung erwartet, bei der künftige Abbaugrenze 
einen Abstand zu den Erkelenzer Ortschaften Keyenberg, Kuckum, Ober- und Unterwestrich 
sowie Berverath, den Feldhöfen Eggeratherhof, Roitzerhof und Weyerhof sowie den Ort-
schaften Mönchengladbach-Wanlo und Titz-Jackerath von mindestens 400 m einzuhalten 
habe sowie im Fall der Ortschaft Erkelenz-Holzweiler von 500 m.  
➢ In der Vorhabensbeschreibung vom 18.01.2024 legt die RWE Power AG dar, dass 
der Tagebau sich gemäß der Leitentscheidung vom 19.09.2023 in einem Abstand 
von 400m südlich von Keyenberg und rund 500m östlich von Holzweiler weiterentwi-
ckelt. 
 
5. Gemäß Leitentscheidung 2023 werde eine Planung erwartet, in der der Tagebausee Garzwei-
ler westlich der A 44n angelegt werde, in kompakter Form, mit großer Tiefe und naturnaher 
Gestaltung. Der See soll einen möglichst großen Abstand zu den ungekalkten Kippen im Osten 
aufweisen. 
➢ In der Vorhabensbeschreibung vom 18.01.2024 legt die RWE Power AG dar, dass auf-
grund der Nicht-Inanspruchnahme des westlichen Tagebaubereichs inklusive der vor -
genannten Ortschaften sich die Geometrie des Tagebaus Garzweiler II gegenüber dem 
in 1995 genehmigten Vorhaben deutlich verändert. Das nach Ende der Auskohlung 
verbleibende Restloch wird sich weiter nach Osten in den Bereich des heutigen Band-
sammelpunktes erstrecken. Es entsteht somit ein zusammenhängender Tagebausee 
westlich der A44n, der gegenüber der im Jahr 1995 genehmigten Planung von 2.300 
ha eine reduzierte Größe von rund 2.215 ha haben wird. Der Anteil, der auf den räum-
lichen Geltungsbereich des Braunkohlenplans Garzweiler II fällt, beträgt dabei rd. 1.905 
ha. Ein untergeordneter Teil des Tagebausees mit einer Größe von rund 310 ha sowie 
rund 90 ha Böschungs- und Uferbereich werden in den räumlichen Geltungsbereich 
des Braunkohlenplans Frimmersdorf hineinragen. 
 
4. Ergänzendes Massengutachten 
Zur Verifizierung des eingesparten Flächenpotenzials hat der Braunkohlenausschuss ein ergänzen-
den Massengutachten beauftragt, dass das vorgelegte Abbaukonzept bezüglich der Optimierung 
der Massen und den daraus resultierenden Erhalt intakter Flächen überprüfen soll. 
Die FUMINCO hat in ihrem ergänzenden Massengutachten detailliert berechnet und umfassend dar-
gelegt, dass das von der RWE Power AG vorgelegte Abbaukonzept für Garzweiler II einschließlich 
der Flächen im Bereich Frimmersdorf und unter Einschluss zu rekultivierender externer Bereiche mit 
den zur Verfügung stehenden Massen umsetzbar ist. Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass 
die Vorhabensbeschreibung der RWE Power AG für den Tagebau Garzweiler und Frimmersdorf 
generell schlüssig und nachvollziehbar ist. 
 
Hinweis an den Braunkohlenausschuss: in der Anlage ist zur Vervollständigung Ihrer Unterlagen das 
Fachgutachten der FUMINCO GmbH zur „Abraumbilanzierung und hydrogeologischer Auswirkungs-
analyse im Tagebau Garzweiler“ mit Stand vom 17.11.2023 beigefügt. In diesem Gutachten wurde 
das Vorhaben gemäß politischer Verständigung vom 24.10.2022 betrachtet. Der Arbeitskreis Garz-
weiler hat dieses Gutachten bereits in seiner Sitzung am 25.09.2023 beraten. Das ergänzende Gut-

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss BKA 0833 Seite 6 von 6 
achten vom 9.02.2024 ist die Prüfung der Massen zum Abbauvorhaben gemäß Leitentscheidung 
2023 und behandelt ein verändertes Abbauvorhaben mit einem anderen Bezugszeitraum. Die Daten 
der beiden Gutachten sind insofern nicht unmittelbar miteinander vergleichbar. 
 
 
5. Überschlägige Beurteilung der Umweltauswirkungen 
Im Rahmen des Braunkohlenplanänderungsverfahrens hat die Bergbautreibende nach § 27 Abs. 3 
LPlG NRW der Regionalplanungsbehörde Köln, die für die überschlägige Beurteilung der Umwelt -
verträglichkeit und der Sozialverträglichkeit erforderlichen Unterlagen vorzulegen, bevor ein Auftrag 
zur Erarbeitung eines Vorentwurfs gefasst werden kann. Im konkreten Änderungsverfahren stehen 
keine Umsiedlungen mehr an, so dass keine Unterlagen zur Prüfung der Sozialverträglichkeit vor -
zulegen sind.  
Die Unterlagen zur überschlägigen Beurteilung der Umweltverträglichkeit einschließlich Umweltprü-
fung wurden im März 2023 durch die RWE Power AG vorgelegt und gelten fort. 
 
Anlage(n): 
1. Anl. 1 zu TOP 4_Niederschrift_AK GWII_20.02.2024_Final_Komplett  
2. Anl. 2 zu TOP 4_Vorhabensbeschreibung RWE  
3. Anl. 3 zu TOP 4_20240315_BKA_Fachgutachten-Garzweiler_04v.pptx  
4. Anl. 4 zu TOP 4_Nov 2023_20231127_FG-Garzweiler-II_ahu-FUMINCO_Endversion

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Anl. 4 zu TOP 4_Nov 2023_20231127_FG-Garzweiler-II_ahu-FUMINCO_Endversion)

413373 Zeichen

ahu GmbH Wasser · Boden · Geomatik, Geschäftsführer: Axel Meßling, Frank Müller 
Kirberichshofer Weg 6, 52066 Aachen, Telefon: +49 241 900011-0, Fax: +49 241 900011-9 
 
 
 
Titel:  Fachgutachten zur Abraumbilanzierung und  
hydrogeologische Auswirkungsanalyse im Tagebau 
Garzweiler für unterschiedliche Ausstiegsszenarien 
mit Alternativen-Entwicklung 
 
Datum: 17.11.2023 
Auftraggeber:  Bezirksregierung Köln 
Ansprechpartner: Zentrale Vergabestelle 
Auftragnehmer: ahu GmbH / FUMINCO® GmbH 
Nummer/Aktenzeichen: 22253 / GARZ 
Ansprechpartner: Herr Dr. M. Denneborg, Herr F. Müller (ahu GmbH) 
Herr S. Fuchs (FUMINCO® GmbH) 
Ausfertigung: Endversion

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- I - 
Inhalt 
1 ANLASS UND AUFGABENBESCHREIBUNG 1 
2 AUFGABENBESCHREIBUNG DER BR KÖLN 3 
3 BESCHREIBUNG DER BETRACHTETEN SZENARIEN UND VARIANTEN  5 
3.1 Ausstiegsszenario 2030 5 
3.1.1 Beschreibung 5 
3.1.2 Braunkohlenmengen 6 
3.1.3 Abraum- und Lössbilanz 7 
3.1.4 Tagebaurestsee 7 
3.1.5 Sonstiges 8 
3.2 Ausstiegsszenario 2033 8 
3.2.1 Beschreibung 8 
3.2.2 Braunkohlenmengen 9 
3.2.3 Abraum- und Lössbilanz 9 
3.2.4 Tagebaurestsee 9 
3.2.5 Sonstiges 10 
3.3 Planungs- und Prüfvarianten 10 
3.3.1 Verringerte Auffüllung des östlichen Restlochs 10 
3.3.2 Kurzstudie im Auftrag von Europe Beyond Coal 10 
3.3.3 Variantenentwicklung im Rahmen des Fachgutachtens 11 
4 BESCHREIBUNG DER 3-D-MODELLE 12 
4.1 Allgemeine Aspekte 12 
4.2 Geologisches 3-D-Modell 13 
4.3 3-D-Kippenmodell 15 
4.4 Volumenmodelle für externe Standorte 17 
5 MASSENANGEBOT 2030 UND 2033 18 
5.1 Vorgehensweise 18 
5.2 Prüfverfahren 18 
5.3 Prüfgrundlage Massenangebot 19 
5.3.1 Grundlage für die quantitative Prüfung (Massenangebot) 19 
5.3.2 Grundlage für die qualitative Prüfung (Massenangebot) 21 
5.4 Quantitative Prüfung des Massenangebots 25 
5.5 Qualitative Prüfung des Massenangebots 25 
5.5.1 Lössdepots im östlichen Restloch 25 
5.5.2 Auftrag von Rekultivierungsmaterial im Tagebau 27

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- II - 
5.5.3 Abbau- und Lössverluste 29 
5.5.4 Prüfung des Massenangebots 30 
5.6 Bewertung der Angebotsseite der RWE-Massenbilanz 35 
5.6.1 Bewertung der Lössdepots im östlichen Restloch 35 
5.6.2 Bewertung des bilanztechnischen Ausgleichspostens 35 
5.6.3 Bewertung der Abbau- und Lössverluste 35 
5.6.4 Bewertung der RWE-Angebotsseite 36 
6 MASSENBEDARF 2030 UND 2033 38 
6.1 Prüfverfahren 38 
6.2 Prüfgrundlage Massenbedarf 39 
6.2.1 Grundlage für die quantitative Prüfung (Massenbedarf) 39 
6.2.2 Grundlage für die qualitative Prüfung (Massenbedarf) 42 
6.3 Quantitative Prüfung des Massenbedarfs 46 
6.3.1 Weiterentwicklung der Innenkippe 46 
6.3.2 Verfüllung des östlichen Restlochs 48 
6.3.3 Lössdepots im östlichen Restloch 48 
6.3.4 Gestaltungsbedarf (Geotechnik/Standsicherheit) 49 
6.3.5 Bilanztechnischer Ausgleichsposten 52 
6.3.6 Massentransport zum Tagebau Hambach 52 
6.3.7 Tagebau und Deponie Fortuna-Garsdorf 52 
6.3.8 Rheinische Baustoffwerke GmbH (RBS) 53 
6.3.9 Kraftwerksreststoffdeponie Garzweiler 55 
6.3.10 Tagebau und Deponie Ville 57 
6.4 Qualitative Prüfung des Massenbedarfs 58 
6.4.1 Allgemeine Aspekte zur qualitativen Prüfung 58 
6.4.2 Prüfung der Flächenbilanz: Tagebau Garzweiler 58 
6.4.3 Prüfung der Flächenbilanz: Tagebau Hambach 60 
6.4.4 Prüfung der Flächenbilanz: Tagebau Fortuna-Garsdorf 62 
6.4.5 Prüfung der Flächenbilanz: KWR-Deponie Garzweiler 64 
6.4.6 Prüfung der Flächenbilanz: Tagebau und Deponie Ville 66 
6.4.7 Prüfung der Bedarfsseite der Lössbilanz 68 
6.5 Bewertung der Flächenbilanz und des Massenbedarfs 74 
6.5.1 Bewertung der Flächenbilanz 74 
6.5.2 Bewertung des Abraumbedarfs im Tagebau Garzweiler 76 
6.5.3 Bewertung des Abraumbedarfs der externen Standorte 77

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- III - 
6.5.4 Bewertung des Gesamt-Abraumbedarfs 79 
6.5.5 Bewertung des Lössbedarfs 80 
6.5.6 Bewertung der Bedarfsseite 2030 81 
6.5.7 Bewertung der Bedarfsseite 2033 82 
6.6 Nachtrag KWR-Deponie Fortuna 82 
6.7 Nachtrag KWR-Deponie Garzweiler 84 
6.8 Nachtrag Tagebau Hambach 85 
7 MASSENBILANZ 2030 UND 2033 90 
7.1 Prüfverfahren 90 
7.2 Prüfgrundlage RWE-Massenbilanz 90 
7.3 Prüfung der RWE-Massenbilanz 91 
7.3.1 Prüfung der RWE-Abraumbilanz 91 
7.3.2 Prüfung der Lössbilanz 92 
7.3.3 Prüfung der RWE-Braunkohlenförderzahlen 93 
7.4 Bewertung der RWE-Massenbilanz 94 
7.4.1 Bewertung der RWE-Abraumbilanz 94 
7.4.2 Bewertung der RWE-Lössbilanz 94 
7.4.3 Bewertung der RWE-Braunkohlenförderzahlen 95 
7.5 Nachtrag zur Bewertung der RWE-Lössbilanz 95 
8 ENTWICKLUNG UND BEWERTUNG VON PLANUNGSVARIANTEN 96 
8.1 Verringerte Auffüllung des östlichen Restlochs 96 
8.2 Kurzstudie im Auftrag von Europe Beyond Coal 97 
8.3 Variantenentwicklung 100 
8.3.1 Gewinnbare Massen nördlich und östlich von Holzweiler 101 
8.3.2 Braunkohlenmengen innerhalb der HBP-Grenzen (I) 102 
8.3.3 Braunkohlenmengen innerhalb der HBP-Grenzen (II) 105 
8.3.4 Verwertbare Braunkohlenförderung 2022 106 
8.3.5 Braunkohlenbedarf (Ausstiegsszenario 2030) 107 
8.3.6 Braunkohlenbedarf (Ausstiegsszenario 2033) 108 
8.3.7 Definition des Abbaufelds Garzweiler II 108 
8.3.8 Massentransporte zu den externen RWE-Standorten 109 
8.3.9 Massentransporte zum Tagebau Hambach 110 
8.3.10 Massenbedarf der Zukunftsterrassen in Elsdorf 110 
8.3.11 Anpassung des Abbaufelds Garzweiler II 110 
8.3.12 Alternativen zum geplanten Abraumdepot 111

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- IV - 
8.3.13 Analyse des Böschungssystems (Tagebaus Garzweiler II) 112 
8.3.14 Braunkohlenmengen zwischen Keyenberg und Holzweiler 113 
8.3.15 Löss-/Kiesmengen zwischen Keyenberg und Holzweiler 121 
8.3.16 Braunkohlenmengen bei verändertem Tagebauendstand 123 
9 BEHANDLUNG DES VERSAUERUNGSEMPFINDLICHEN ABRAUMS 128 
10 HYDROGEOLOGISCHE AUSWIRKUNGSANALYSE 131 
10.1 Aufbau der Böschungen 131 
10.2 Numerische Modelle als Entscheidungsgrundlage 132 
10.3 Vorgehensweise 133 
10.4 Leitentscheidung 1991 134 
10.4.1 Beschreibung 134 
10.4.2 Qualität des zukünftigen Kippengrundwassers 135 
10.4.3 Minimierung der Versauerung des Kippengrundwassers 136 
10.4.4 Abstrom aus der Abraumkippe 136 
10.4.5 Auswirkungen auf den Tagebausee 140 
10.5 Leitentscheidung 2016 / 2021 141 
10.5.1 Beschreibung 141 
10.5.2 Qualität des zukünftigen Kippengrundwassers 143 
10.5.3 Abstrom ins Grundwasser 143 
10.5.4 Auswirkungen auf den Tagebausee 145 
10.5.5 Fazit und Empfehlungen 146 
10.6 Ausstiegsszenario 2030 (Leitentscheidung 2023) 147 
10.6.1 Beschreibung 147 
10.6.2 Qualität des zukünftigen Kippengrundwassers 147 
10.6.3 Abstrom ins Grundwasser 147 
10.6.4 Belastung des abströmenden Grundwassers 151 
10.6.5 Auswirkungen auf den Tagebausee 151 
10.6.6 Wasserbilanz Szenario 2030 154 
10.6.7 Fazit und Empfehlungen 158 
10.6.8 Zusammenfassende Bewertung eines Tagebauendstands 2030 159 
10.7 Östliches Restloch 160 
10.7.1 Beschreibung 160 
10.7.2 Ökologische Aufwertung 161 
10.7.3 Umsetzungen 162 
10.7.4 Risiko der Versauerung 164

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- V - 
10.7.5 Zukünftiger Wasserhaushalt im östlichen Restloch 164 
10.7.6 Fazit und Empfehlungen 164 
10.8 Zukünftiger Seewasserstand 165 
10.8.1 Vorbemerkung 165 
10.8.2 Begründung des Seeniveaus von +65 m NHN 165 
10.8.3 Voreingriffszustand 166 
10.8.4 Möglichkeiten und Auswirkungen höherer Seewasserstände 168 
10.8.5 Fazit und Empfehlungen 170 
11 ZUSAMMENFASSUNG 171 
11.1 Ergebnisse der Prüfung der RWE-Massenbilanzen 171 
11.1.1 Abraumbilanz 2030 171 
11.1.2 Lössbilanz 2030 171 
11.1.3 Abraum- und Lössbilanz 2033 173 
11.1.4 Verwertbare Braunkohlenförderung 2030 bzw. 2033 173 
11.1.5 Empfehlung der Gutachter 174 
11.2 Hydrogeologische Auswirkungsanalyse 174 
11.2.1 Zukünftige Qualität des Restsees 174 
11.2.2 Östliches Restloch 175 
11.2.3 Höherer Seewasserspiegel 175 
11.2.4 Empfehlung der Gutachter 175 
12 LITERATUR 177 
13 ANHANG 180 
13.1 Schematische Darstellung durch die Lagerstätte Garzweiler 180 
13.2 Auswertung im geologischen 3-D-Modell (Ausstiegsszenario 2030) 185 
13.3 Auswertung im geologischen 3-D-Modell (Ausstiegsszenario 2033) 186

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- VI - 
ABBILDUNGEN 
Abb. 1: Überblick über den geplanten Abbaubereich im Ausstiegsszenario 2035/2038 
(magentafarbene Linie) gemäß der LE 2021 (Quelle: RWE Power AG) ...................... 3 
Abb. 2: Geplante Wiedernutzbarmachung des Tagebaus Garzweiler (Quelle: RWE, 
angepasst durch die Gutachter).................................................................................... 5 
Abb. 3: Titelblatt und schematische Darstellung des Berechnungsmodells der Kurzstudie 
im Auftrag von Europe Beyond Coal (CoalExit 2022) ................................................ 10 
Abb. 4: Tagebaustand 01/2022, Referenztagebaustand für alle Berechnungen (Quelle: 
FUMINCO) .................................................................................................................. 13 
Abb. 5: Beispielhafte Auswertung innerhalb des geologischen 3 -D-Modells im 
Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: FUMINCO) ............................................................. 14 
Abb. 6: Beispiel des Abgleichs des 3 -D-Modells anhand des geologischen Schnitts 
GA_S_256 (Quelle: RWE (oben) und FUMINCO (unten)) ......................................... 15 
Abb. 7: Tagebauendstand 2030 (Quelle: FUMINCO) ............................................................. 16 
Abb. 8: Tagebauendstand 2033 (Quelle: FUMINCO) ............................................................. 16 
Abb. 9: Lage (Position) der zwei Lössdepots im östlichen Restloch (Quelle: FUMINCO)  ...... 26 
Abb. 10: Lössdepot Süd - Gesamtvolumen: rot und grün, notwendige Wiederauffüllung 
durch Abraum und Rekultivierungsmaterial: rot (Quelle: FUMINCO) ......................... 26 
Abb. 11: Tagebauendstand des Ausstiegsszenarios 2030 mit geschnittenen 
Gewinnungsböschungen von der Geländeoberkante bis zu +67  m NHN (blau, 
Rekultivierung mit 4  m Forstkies) und von +67  m NHN bis +30  m NHN (rot, 
Rekultivierung mit 2 m Substrat) (Quelle: FUMINCO) ................................................ 28 
Abb. 12: Volumenauswertung der RWE -Planung für die Innenkippe im Rahmen des 
Ausstiegsszenarios 2030 innerhalb des 3 -D-Kippenmodells der Gutachter 
(Quelle: FUMINCO) .................................................................................................... 47 
Abb. 13: Prinzip und Grundlage für die Abschätzung des Massenbedarfs für die Position 
Geotechnik mittels Überschlagsrechnung durch die Gutachter: Prinzip der 
Herstellung der Seeböschungen durch volumenneutrale Abschiebung (oben 
links) und Vorschüttung zur Abdeckung der entsprechenden Böschungsbereiche 
mit bindigen Horizonten (oben rechts); unten: Analyse des Böschungssystems - 
bindige Bereiche in den Böschungen und Bermen (RWE: lila bzw. FUMINCO: 
cyan) und freiliegenden Braunkohlenflözen (RWE: lila bzw. FUM INCO: rot) 
(Quelle: RWE/FUMINCO) ........................................................................................... 50 
Abb. 14: Volumenermittlung für die Abschätzung der Vorschüttungen in Abhängigkeit von 
der Einzelböschungshöhe durch die Gutachter (RWE -Methode für den Tagebau 
Hambach) (Quelle: RWE) ........................................................................................... 51 
Abb. 15: Volumenauswertung der RWE -Planung für den externen Standort Tagebau 
Fortuna-Garsdorf inklusive KWR -Deponie Fortuna und der Rather Schleife mit 
Bunker im Rahmen des Ausstiegsszenarios 2030 innerhalb eines lokalen 3 -D-
Modells (Quelle: FUMINCO) ....................................................................................... 53 
Abb. 16: Standort der KWR-Deponie Garzweiler (oben) und Volumenprüfung im Rahmen 
des Ausstiegsszenarios 2030 innerhalb eines lokalen 3 -D-Modells (unten) 
(Quelle: FUMINCO) .................................................................................................... 56 
Abb. 17: Restseegestaltung: Geländeoberkante bis +67  m NHN Rekultivierung mit 
Forstkies (hell - und dunkelgrüne Flächen), innerhalb der Wellenschlagzone 
kleiner +67 m NHN bis +65 m NHN mit Substrat (blau) sowie kleiner +65  m NHN 
bis +30  m NHN mit Substrat (rosa - und orangefarbene Flächen) (Quelle: 
FUMINCO) .................................................................................................................. 58

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- VII - 
Abb. 18: Geplante Wiedernutzbarmachung der noch in Anspruch genommenen Flächen 
innerhalb des Tagebaus Hambach (landwirtschaftliche Flächen: gelb; forstliche 
Flächen: hellbraun und hellgrün; Sicherung der Böschungssysteme: rosa) 
(Quelle: RWE) ............................................................................................................. 61 
Abb. 19: Geplante Wiedernutzbarmachung der noch in Anspruch genommenen Flächen 
innerhalb des Tagebaus Fortuna mit KWR -Deponie Fortuna und Rather Schleife 
mit Bunkeranlagen (landwirtschaftliche Flächen: gelb und orange; forstliche 
Flächen: grün) (Quelle: RWE) ..................................................................................... 63 
Abb. 20: Geplante Wiedernutzbarmachung der noch in Anspruch genommenen Flächen 
innerhalb der KWR-Deponie Garzweiler (landwirtschaftliche Flächen: dunkel- und 
hellgelb; forstliche Flächen: dunkel- und hellgrün) (Quelle: RWE, angepasst durch 
die Gutachter) ............................................................................................................. 65 
Abb. 21: Geplante Wiedernutzbarmachung (forstliche Flächen) der noch in Anspruch 
genommenen Flächen im Bereich des ehemaligen Tagebaus Ville (hellgrüne 
Flächen) und der Deponie Ville (dunkelgrüne Flächen) (Quelle: RWE)  ..................... 67 
Abb. 22: Detaillierte RWE -Massenbilanz für den Tagebau Hambach im Rahmen des 
Ausstiegsszenarios 2029/2030 (Quelle: RWE, Stand 08.11.2021) ............................ 85 
Abb. 23: Mögliche Flächen für eine zusätzliche naturnahe Gestaltung, sogenannte 
landschaftsgestaltende Anlagen (rot): Teilfläche A - Absetzbecken und Kieswerk 
(27 ha), Teilfläche B - Bunker mit angrenzenden Flächen (38 ha), Teilfläche C: - 
Lössdepot Süd mit angrenz enden Flächen (65 ha) (Quelle: RWE, angepasst 
durch die Gutachter) ................................................................................................... 96 
Abb. 24: Überprüfung der Ergebnisse der CoalExit-Kurzstudie: Tagebauendstand mit einer 
Generalneigung von 1  : 5 (oben: Prüfkonzept A) bzw. konstruierter 
Tagebauendstand mit Sohlen, Rampen und Anschlüssen für die 
Gurtbandförderanlagen (unten: Prüfkonzept B) (Quelle: FUMINCO) ......................... 99 
Abb. 25: Skizze im Rahmen der schriftlichen Anfrage an die Gutachter ................................ 101 
Abb. 26: Tagebau Garzweiler II Übersichtsplan Luftbild mit HBP -Grenze 2023  - 2025 
(Quelle: RWE) ........................................................................................................... 103 
Abb. 27: Möglicher Tagebauendstand auf Grundlage der Hauptbetriebsplangrenze (HBP -
Grenze) und der vorliegenden RWE-Tagebauendstände (Quelle: FUMINCO) ....... 105 
Abb. 28: Prinzipskizze der Ausdehnung des Massenbilanzkörpers für die Szenarien A3, A4 
und A5, Aufsicht (Quelle: FUMINCO) ....................................................................... 114 
Abb. 29: Geplanter Tagebauendstand 2033 (inklusive Reservebetrieb), Aufsicht (Quelle: 
FUMINCO) ................................................................................................................ 124 
Abb. 30: Tagebauendstand 2033 mit einer Generalneigung 1 : 5,4 (Grobkonzept), Aufsicht 
(Quelle: FUMINCO) .................................................................................................. 124 
Abb. 31: Geplanter Tagebauendstand 2033 (inklusive Reservebetrieb), gedrehte Ansicht, 
Sicht von NO nach SW (Quelle: FUMINCO) ............................................................ 125 
Abb. 32: Tagebauendstand 2033 mit einer Generalneigung 1  : 5,4 (Grobkonzept 
Gutachter), gedrehte Ansicht, Sicht von NO nach SW (Quelle: FUMINCO)  ............ 125 
Abb. 33: Tagebauendstand 2033 mit einer Generalneigung 1  : 5,4 (Grobkonzept 
Gutachter), gedrehte Ansicht, Sicht von NO nach SW, Auswertung mit geol. 
Blockmodell (gelb: Abraum M1, cyan: Abraum M2, rot: Braunkohlen) (Quelle: 
FUMINCO) ................................................................................................................ 126 
Abb. 34: Schema der Abraumverkippung (MHB Abraumkippe) ............................................. 129 
Abb. 35: Abbaufeld Garzweiler II gemäß LE 1991 und BKP Garzweiler II (1995)  .................. 134 
Abb. 36: West-Ost-Schnitt durch den Tagebau, Stand Anfang 2022 (Quelle: RWE) ............. 135

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- VIII - 
Abb. 37:  Prognostizierte Grundwasserströmungsverhältnisse im Bereich der Abraumkippe 
und des Tagebausees (Quelle: PHB Garzweiler, Ausgabe 23) ............................... 137 
Abb. 38: Abstrom aus der Abraumkippe in den tiefen Modellleiter (RWTH 2014) .................. 139 
Abb. 39: Tagebauendstand mit Tagebausee gemäß Vorhabensbeschreibung LE 2016  ....... 141 
Abb. 40: Tagebauendstand mit Tagebausee gemäß Vorhabensbeschreibung LE 2021 
(Abstandsvergrößerung zu den Ortslagen) .............................................................. 142 
Abb. 41: Zeitliche Entwicklung der Strömungssituation im Umfeld des Tagebau Garzweiler 
nach Tagebauende auf Grundlage der LE 2016 (RWTH 2020) ............................... 143 
Abb. 42:  Abstrom aus der Abraumkippe in den tiefen Modellleiter mit 250 mg/L Sulfat -
Isokonze in Gelb (RWTH 2020, Ergänzung ahu GmbH) .......................................... 145 
Abb. 43: Abschätzung der Grundwasserströmungsverhältnisse für den Zeitraum um 2050  .. 149 
Abb. 44: Abschätzung der Grundwasserströmungsverhältnisse für den Zeitraum um 2080  .. 149 
Abb. 45: Abschätzung der Grundwasserströmungsverhältnisse für den Zeitraum um 2100  .. 150 
Abb. 46:  Abschätzung der Grundwasserströmungsverhältnisse für den Zeitraum um 2200 
bei einem Seewasserstand von +65 m NHN ............................................................ 150 
Abb. 47: Wasserbilanz im WWJ 2020/2021 (Quelle: RWE).................................................... 155 
Abb. 48: Lage der Sümpfungsbrunnen 2021 (Quelle: RWE) .................................................. 156 
Abb. 49: Bereits entwässerte Grundwasserleiter in 2021: Aktueller Ost-West-Schnitt durch 
den Tagebau (Quelle: RWE) ..................................................................................... 157 
Abb. 50:  Anfall von Sümpfungswasser und Bedarf an Ökowasser und notwendiger Beginn 
der Rheinwasserüberleitung gemäß der LE 2021 (Stand: 18. Sitzung AG 
Tagebausee, 21.04.2023) ......................................................................................... 158 
Abb. 51: Östliches Restloch (Luftbild: Google Maps) .............................................................. 161 
Abb. 52: Renaturierung im östlichen Restloch (RWE 12/2015) .............................................. 163 
Abb. 53: Langzeitganglinie und Jahresfaktor der Grundwasserneubildung (Monitoring 
Garzweiler) ................................................................................................................ 166 
Abb. 54: Grundwasserhöhengleichen 1. Grundwasserstockwerk Oktober 1963 
(Landesgrundwasserdienst NRW) ............................................................................ 167 
Abb. 55: Grundwasserstandsdifferenzen 1955-2021 (Quelle: WebGIS Erftverband) ............ 167 
Abb. 56: Abschätzung der Grundwasserströmungsverhältnisse für den Zeitraum um 2200 
bei einem Seewasserstand von +70 m NHN ............................................................ 168

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- IX - 
TABELLEN 
Tab. 1: Meilensteine bzw. Leistungen in der Projektbearbeitung (Quelle: ahu/FUMINCO)  ..... 2 
Tab. 2: Ermittlung der Basis für die quantitative Prüfung des RWE-Angebotsvolumens für 
den Tagebauendstand 2030 (Ausstiegsszenario 2030, Quelle: RWE/FUMINCO)  .... 20 
Tab. 3: Ermittlung der Basis für die quantitative Prüfung des RWE-Angebotsvolumens für 
den Tagebauendstand 2033 (Ausstiegsszenario 2033, Quelle: RWE/FUMINCO)  .... 21 
Tab. 4: RWE-Berechnungsfaktoren für die Anpassung der ausgewiesenen 
Materialvolumina in den RWE -Massenbilanzen für die Ausstiegsszenarien 2030 
und 2033 (Quelle: RWE) ............................................................................................. 22 
Tab. 5:  Ermittlung der Basis für die qualitative Prüfung des RWE -Angebotsvolumens für 
den Tagebauendstand 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO) ............................................. 23 
Tab. 6:  Ermittlung der Basis für die qualitative Prüfung des RWE -Angebotsvolumens für 
den Tagebauendstand 2033 (Quelle: RWE/FUMINCO) ............................................. 24 
Tab. 7: Ergebnisse der quantitativen Prüfung des RWE -Massenangebots für die 
Ausstiegsszenarien 2030 und 2033 (Quelle: RWE/FUMINCO) ................................. 25 
Tab. 8: Ergebnisse der Prüfung der zwei Lössdepots im östlichen Restloch (Quelle: 
FUMINCO) .................................................................................................................. 27 
Tab. 9: Ermittlung des Volumens der zusätzlich erforderlichen Abraumgewinnung im 
Rahmen der Rekultivierung der geschnittenen Böschungen durch die Gutachter 
(bilanztechnischer Ausgleichsposten) (Quelle: FUMINCO) ........................................ 28 
Tab. 10: Ermittlung der verwertbaren Braunkohlenmengen innerhalb des 
Ausstiegsszenarios 2030 durch die Gutachter anhand der RWE -Abbauverluste 
(Quelle: FUMINCO) .................................................................................................... 29 
Tab. 11: Zusammenfassung der Ergebnisse der Materialausweisung der Gutachter (Tab. 
12, Seite 32) für die Angebotsseite des Ausstiegszenarios 2030 inklusive der 
Abbau- und Lössverluste sowie der beiden Sonderpositionen Lössdepots und 
bilanztechnischer Ausgleichsposten (Quelle: RWE/FUMINCO) ................................. 31 
Tab. 12: Materialausweisung der Gutachter für die Angebotsseite (Ausstiegsszenario 
2030) auf Basis der Auswertung im geologischen 3-D-Modell inklusive der Abbau- 
und Lössverluste zuzgl. der Lössdepots und des Ausgleichspostens (Quelle: 
RWE/FUMINCO) ......................................................................................................... 32 
Tab. 13: Zusammenfassung der Ergebnisse der Materialausweisung der Gutachter (Tab. 
14, Seite 34) für die Angebotsseite des Ausstiegszenarios 2030 inklusive der 
Abbau- und Lössverluste sowie der beiden Sonderpositionen Lössdepots und 
bilanztechnischer Ausgleichsposten (Quelle: RWE/FUMINCO) ................................. 33 
Tab. 14: Materialausweisung der Gutachter für die Angebotsseite (Ausstiegsszenario 
2033) auf Basis der Auswertung im geologischen 3-D-Modell inklusive der Abbau- 
und Lössverluste zuzgl. der Lössdepots und des Ausgleichspostens (Quelle: 
RWE/FUMINCO) ......................................................................................................... 34 
Tab. 15: Zusammenfassung der Auswertungen der Gutachter für die Angebotsseite des 
Tagebaus Garzweiler II innerhalb der Ausstiegsszenarien 2030 / 2033 (Quelle: 
FUMINCO) .................................................................................................................. 37 
Tab. 16: Volumina der RWE -Bedarfsseite für die Bereiche innerhalb der 
Genehmigungsgrenzen des Tagebaus Garzweiler für das Ausstiegsszenario 
2030 (Quelle: RWE) .................................................................................................... 40 
Tab. 17: Volumina der RWE -Bedarfsseite für die Bereiche außerhalb der 
Genehmigungsgrenzen des Tagebaus Garzweiler (externe RWE -Standorte) für 
das Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: RWE) ............................................................... 41

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- X - 
Tab. 18: Gesamtvolumen der RWE-Bedarfsseite für das Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: 
RWE) ........................................................................................................................... 41 
Tab. 19: Flächenbilanz im Rahmen der Wiedernutzbarmachung ab 01/2022 für den 
Gesamtbereich Tagebau Garzweiler innerhalb des Ausstiegsszenarios 2030 
(Quelle: RWE) ............................................................................................................. 42 
Tab. 20: Flächenbilanz im Rahmen der Wiedernutzbarmachung ab 01/2022 für Flächen 
außerhalb der Genehmigungsgrenzen des Tagebaus Garzweiler mit Material aus 
dem Tagebau Garzweiler II für das Ausstiegsszenario 2030 auf Grundlage der 
RWE-Planungen (Quelle: RWE) ................................................................................. 43 
Tab. 21: Lössbedarf des Tagebaus Garzweiler im Rahmen des Ausstiegsszenarios 2030 
auf Grundlage der RWE-Planungen (Quelle: RWE) ................................................... 44 
Tab. 22: Lössbedarf des Tagebaus Hambach im Rahmen des Ausstiegsszenarios 2030 
auf Grundlage der RWE-Planungen (Quelle: RWE) ................................................... 44 
Tab. 23: Lössbedarf der externen Rekultivierungsflächen mit Ausnahme des Tagebaus 
Hambach im Rahmen des Ausstiegsszenarios 2030 auf Grundlage der RWE -
Planungen (Quelle: RWE) ........................................................................................... 45 
Tab. 24: Gesamt-Lössbedarf innerhalb der RWE -Massenbilanz im Rahmen des 
Ausstiegsszenarios 2030 (Quelle: RWE) .................................................................... 46 
Tab. 25: Ergebnis der quantitativen Prüfung des notwendigen Volumens für die 
Weiterentwicklung der Innenkippe des Tagebaus Garzweiler II innerhalb des 
Ausstiegsszenarios 2030 durch die Gutachter (Quelle: RWE/FUMINCO)  ................. 47 
Tab. 26: Ergebnis der quantitativen Prüfung des notwendigen Volumens für die Verfüllung 
des östlichen Restlochs innenhalb des Ausstiegsszenarios 2030 durch die 
Gutachter (Quelle: RWE/FUMINCO) .......................................................................... 48 
Tab. 27: Ergebnis der quantitativen Prüfung des notwendigen Volumens für die 
Rekultivierung der Flächen im Bereich der beiden Lössdepots innerhalb des 
Ausstiegsszenarios 2030 durch die Gutachter (Quelle: RWE/FUMINCO)  ................. 49 
Tab. 28: Abschätzung des Abraumvolumens für die notwendigen Maßnahmen zur 
Stabilisierung der geschnittenen Böschungen innerhalb des Ausstiegsszenarios 
2030 (Gestaltungsbedarf (Geotechnik/Standsicherheit)) (Quelle: 
RWE/FUMINCO) ......................................................................................................... 51 
Tab. 29: Ergebnis der quantitativen Prüfung des notwendigen Volumens für die 
Rekultivierung des Tagebaus Fortuna -Garsdorf inklusive KWR -Deponie Fortuna 
und Rather Schleife mit Bunker (Quelle: RWE/FUMINCO) ........................................ 52 
Tab. 30: Vergleich der Angaben zu den Entnahmevolumina der Rheinischen 
Baustoffwerke GmbH im Hauptbetriebsplan 2023 - 2025 mit der Bedarfsseite der 
Massenbilanz der RWE und der Gutachter (Quelle: RWE/FUMINCO) ...................... 54 
Tab. 31: Ascheanfall in den Kraftwerken und Aschedeponierung in den KWR -Deponien 
Fortuna und Garzweiler innerhalb des Ausstiegsszenarios 2030 (Quelle: RWE)  ...... 55 
Tab. 32: Auswertung des notwendigen Volumens für die Rekultivierung der KWR-Deponie 
Garzweiler im Rahmen der quantitativen Prüfung durch die Gutachter (Quelle: 
RWE/FUMINCO) ......................................................................................................... 57 
Tab. 33: Prüfung der RWE -Flächenbilanz für die geplante Wiedernutzbarmachung der in 
Anspruch genommenen Flächen im Bereich des Tagebaus Garzweiler (aktiver 
Tagebau, östliches Restloch, Verbindungsanlagen), Berechnungsbasis: 01/2022 
(Quelle: RWE/FUMINCO) ........................................................................................... 59 
Tab. 34: Prüfung der RWE -Flächenbilanz für die geplante Wiedernutzbarmachung der in 
Anspruch genommenen Flächen im Bereich des Tagebaus Hambach, 
Berechnungsbasis: 01/2022 (Quelle: RWE/FUMINCO) ............................................. 62

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- XI - 
Tab. 35: Prüfung der RWE -Flächenbilanz für die geplante Wiedernutzbarmachung der in 
Anspruch genommenen Flächen im Bereich des Tagebaus Fortuna -Garsdorf 
(Rather Schleife und Bunker) inklusive KWR -Deponie, Berechnungsbasis: 
01/2022 (Quelle: RWE/FUMINCO) ............................................................................. 64 
Tab. 36: Prüfung der RWE -Flächenbilanz für die geplante Wiedernutzbarmachung der in 
Anspruch genommenen Flächen im Bereich der KWR -Deponie Garzweiler, 
Berechnungsbasis: 01/2022 (Quelle: RWE/FUMINCO) ............................................. 66 
Tab. 37: Prüfung der RWE -Flächenbilanz für die geplante Wiedernutzbarmachung der in 
Anspruch genommenen Flächen im Bereich des ehemaligen Tagebaus und der 
Deponie Ville, Berechnungsbasis: 01/2022 (Quelle: RWE/FUMINCO) ...................... 67 
Tab. 38: Ermittlung des notwenigen Löss - und Abraumvolumens für die geplante 
Wiedernutzbarmachung der beanspruchten Flächen im Tagebau Garzweiler 
durch die Gutachter (aktiver Tagebau, östliches Restloch); Betrachtungsbasis 
01/2022 (Quelle: FUMINCO) ...................................................................................... 68 
Tab. 39: Vergleich der Lössausweisungen für die geplante Wiedernutzbarmachung von 
Flächen im Bereich des Tagebaus Garzweiler (aktiver Tagebau, östliches 
Restloch) (Quelle: RWE/FUMINCO) ........................................................................... 69 
Tab. 40: Ermittlung des notwenigen Löss - und Abraumvolumens für die geplante 
Wiedernutzbarmachung der beanspruchten Flächen im Tagebau Hambach; 
Betrachtungsbasis 01/2022 (Quelle: FUMINCO)........................................................ 70 
Tab. 41: Vergleich der Lössausweisungen für die geplante Wiedernutzbarmachung von 
Flächen im Bereich des Tagebaus Hambach (Quelle: RWE/FUMINCO)................... 71 
Tab. 42: Vergleich der Lössausweisungen für die geplante Wiedernutzbarmachung von 
Flächen im Bereich der externen RWE -Standorte Tagebau Fortuna Garsdorf, 
KWR-Deponie Garzweiler, Tagebau und Deponie Ville (Quelle: RWE/FUMINCO)
 .................................................................................................................................... 72 
Tab. 43: Ermittlung des notwenigen Löss - und Abraumvolumens für die geplante 
Wiedernutzbarmachung der externen RWE -Standorte Tagebau Fortuna 
Garsdorf, KWR-Deponie Garzweiler, Tagebau und Deponie Ville inklusive AVG -
Anteil; Betrachtungsbasis 01/2022 (Quelle: FUMINCO) ............................................ 73 
Tab. 44: Vergleich der Volumenauswertungen der RWE mit den Ergebnissen der 
Gutachter für die Bedarfsseite der Lössbilanz (Quelle: RWE/FUMINCO)  ................. 74 
Tab. 45: Zusammenfassung der Flächen, die durch Material aus dem Tagebau Garzweiler 
II an der Tagesoberfläche rekultiviert werden sollen, Auswertung Gutachter, 
Berechnungsbasis: 01/2022 (Quelle: FUMINCO)....................................................... 75 
Tab. 46: Abraumbedarf des Tagebaus Garzweiler (aktiver Tagebau und östliches 
Restloch) innerhalb des Ausstiegsszenarios 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO)  ........... 77 
Tab. 47: Abraumbedarf der sogenannten externen RWE -Standorte innerhalb des 
Ausstiegsszenarios 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO) .................................................. 78 
Tab. 48: Gesamt-Abraumbedarf innerhalb des Ausstiegsszenarios 2030 (Quelle: 
RWE/FUMINCO) ......................................................................................................... 80 
Tab. 49: Bedarfsseite der Massenbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: 
RWE/FUMINCO) ......................................................................................................... 81 
Tab. 50: Ermittlung der Volumenkorrektur für die KWR -Deponie Fortuna (Quelle: 
FUMINCO) .................................................................................................................. 83 
Tab. 51: Materialausweisungen für die Transporte zum Tagebau Hambach gemäß der 
RWE-Ausweisung (Quelle: RWE, angepasst die durch Gutachter) ........................... 86 
Tab. 52: Materialausweisungen für die Transporte zum Tagebau Hambach gemäß der 
Auswertung der Gutachter (Quelle: FUMINCO) ......................................................... 86

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- XII - 
Tab. 53: Zusammenfassung der Materialausweisungen für die Transporte vom Tagebau 
Garzweiler zum Tagebau Hambach (Quelle: RWE/FUMINCO) ................................. 87 
Tab. 54: Vergleich der Bilanzierung der Massentransporte vom Tagebau Garzweiler zum 
Tagebau Hambach auf Grundlage der Massenbilanzen Garzweiler (Stand: 
01/2022) und Hambach (Stand: 01/2021) im Rahmen des Ausstiegsszenarios 
2030 (Quelle: RWE/FUMINCO) .................................................................................. 88 
Tab. 55: Abraumbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO)  ................ 91 
Tab. 56: LW-Lössbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO)  ............... 92 
Tab. 57: FW-Lössbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO)  .............. 93 
Tab. 58: Lössbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO)  ..................... 93 
Tab. 59: Verwertbare Braunkohlenförderung im Tagebau Garzweiler II für die 
Ausstiegsszenarien 2030 und 2033 (Quelle: RWE/FUMINCO) ................................. 94 
Tab. 60: Lösseinsparpotenzial bei der naturnahen Gestaltung der Teilflächen A bis C im 
Rahmen der Wiedernutzbarmachung von Flächen im Bereich des östlichen 
Restlochs .................................................................................................................... 97 
Tab. 61: Ergebnis der Berechnung der verwertbaren Braunkohlenförderung bis 2030 
gemäß der CoalExit-Studie (CoalExit 2022) ............................................................... 98 
Tab. 62: Gegenüberstellung der Berechnungsergebnisse für die verwertbare 
Braunkohlenförderung im Tagebau Garzweiler II bis 2030 auf Basis der CoalExit-
Kurzstudie bzw. der Prüfkonzepte A und B der Gutachter (Quelle: FUMINCO)  ...... 100 
Tab. 63: Materialausweisung I für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A1 
(HBP-Grenze) (Quelle: FUMINCO) .......................................................................... 103 
Tab. 64: Materialausweisung II für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A1 
(HBP-Grenze) (Quelle: FUMINCO) .......................................................................... 104 
Tab. 65: Materialausweisung I für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A2 
(Oberkante Abraumböschung) (Quelle: FUMINCO) ................................................. 104 
Tab. 66: Materialausweisung II für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A2 
(Oberkante Abraumböschung (Quelle: FUMINCO) .................................................. 104 
Tab. 67: Materialausweisung I für die Braunkohlenflöze innerhalb des Tagebauendstands 
auf Basis der HBP-Grenze 2023 - 2025 (Quelle: FUMINCO) .................................. 106 
Tab. 68: Materialausweisung II für die Braunkohlenflöze innerhalb des Tagebauendstands 
auf Basis der HBP-Grenze 2023 - 2025 (Quelle: FUMINCO) .................................. 106 
Tab. 69: Materialausweisung I für die verwertbare Braunkohlenförderung für das Jahr 2022 
(Quelle: FUMINCO) .................................................................................................. 107 
Tab. 70: Materialausweisung II für die verwertbare Braunkohlenförderung für das Jahr 
2022 (Quelle: FUMINCO) ......................................................................................... 107 
Tab. 71 Beschreibung der drei Szenarien für die Ermittlung der Massenbilanzen  ................ 115 
Tab. 72: Massenbilanz Szenario A3 - westlich der HBP-Grenze 2023 - 2025 (Bilanzierung 
mit vertikaler Bilanzierungswand) und dem Tagebauendstand 2030 bzw. 2033 
zwischen Keyenberg und Holzweiler (Quelle: FUMINCO) ....................................... 116 
Tab. 73: Materialausweisung I für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A3 
(Quelle: FUMINCO) .................................................................................................. 116 
Tab. 74: Materialausweisung II für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A3 
(Quelle: FUMINCO) .................................................................................................. 117 
Tab. 75: Lössmaterialausweisung inklusive Lössverlusten bei der Gewinnung im Rahmen 
des Szenarios A3 (Quelle: FUMINCO) ..................................................................... 117

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- XIII - 
Tab. 76: Massenbilanz Szenario A4 - westlich der geplanten Abraumkante 2025 (HBP 
2023 - 2025, Bilanzierung mit vertikaler Bilanzierungswand) und dem 
Tagebauendstand 2030 bzw. 2033 zwischen Keyenberg und Holzweiler (Quelle: 
FUMINCO) ................................................................................................................ 118 
Tab. 77: Materialausweisung I für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A4 
(Quelle: FUMINCO) .................................................................................................. 118 
Tab. 78: Materialausweisung II für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A4 
(Quelle: FUMINCO) .................................................................................................. 119 
Tab. 79: Lössmaterialausweisung inklusive Lössverlusten bei der Gewinnung im Rahmen 
des Szenarios A4 (Quelle: FUMINCO) ..................................................................... 119 
Tab. 80: Massenbilanz Szenario A5 - Bilanzierung auf Grundlage eines 
Böschungssystems mit einer Generalneigung 1  : 5 (Basis ist die 
Abraumböschung 2025) und dem Tagebauendstand 2030 bzw. 2033 zwischen 
Keyenberg und Holzweiler (Quelle: FUMINCO) ....................................................... 120 
Tab. 81: Materialausweisung I für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A5 
(Quelle: FUMINCO) .................................................................................................. 120 
Tab. 82: Materialausweisung II für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A5 
(Quelle: FUMINCO) .................................................................................................. 121 
Tab. 83: Lössmaterialausweisung inklusive Lössverlusten bei der Gewinnung im Rahmen 
des Szenarios A5 (Quelle: FUMINCO) ..................................................................... 121 
Tab. 84: Bilanzierung der Materialien in der Hauptterrasse im Rahmen des Szenarios A3 
(Quelle: FUMINCO) .................................................................................................. 122 
Tab. 85: Bilanzierung der Materialien in der Hauptterrasse im Rahmen des Szenarios A4 
(Quelle: FUMINCO) .................................................................................................. 122 
Tab. 86: Bilanzierung der Materialien in der Hauptterrasse im Rahmen des Szenarios A5 
(Quelle: FUMINCO) .................................................................................................. 122 
Tab. 87: Materialausweisung Konzept Reservebetrieb 1 : 5,4 (Quelle: FUMINCO) .............. 126 
Tab. 88: Materialausweisung I für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Konzepts 
Reservebetrieb 1 : 5,4 (Quelle: FUMINCO) .............................................................. 127 
Tab. 89: Materialausweisung II für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Konzepts 
Reservebetrieb 1 : 5,4 (Quelle: FUMINCO) .............................................................. 127 
Tab. 90: Anteile der verschiedenen Böschungsbereiche im Szenario 2030 .......................... 131 
Tab. 91: Überblick über die Bewertungsgrundlagen und Aussagen bei den einzelnen 
Leitentscheidungen ................................................................................................... 133 
Tab. 92: Erwartete durchschnittliche Konzentrationen im Kippenwasser (MHB 
Abraumkippe) ............................................................................................................ 135 
Tab. 93: Veränderung der wichtigsten Parameter des Tagebausees in den relevanten 
Szenarien .................................................................................................................. 152 
Tab. 94: Überblick über die Veränderungen im Tagebausee zwischen der LE 2016/LE 
2021 und dem Ausstiegsszenario 2030 .................................................................... 153 
Tab. 95: Vergleichende Bewertung der LE 2021 und LE 2023 .............................................. 159 
Tab. 96: Abraumbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO)  .............. 171 
Tab. 97: Lössbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO)  ................... 172 
Tab. 98: Verwertbare Braunkohlenförderung im Tagebau Garzweiler II für die 
Ausstiegsszenarien 2030 und 2033 (Quelle: RWE/FUMINCO) ............................... 173

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- XIV - 
Aktualität der Datengrundlage und Einordnung des Ergänzungsgutachtens 
Die Prüfung und Bewertung der RWE-Massenbilanzen (Löss- und Abraumbilanz sowie 
Braunkohlenförderung) erfolgt im Rahmen des vorliegenden Fachgutachtens anhand 
von Daten und Informationen, die den Gutachtern zwischen September 2022 und August 
2023 von der RWE Power AG übergeben wurden. Die aktuellen Planungen der RWE 
Power AG auf Grundlage der Leitentscheidung 2023 sind daher nicht Bestandteil des 
vorliegenden Fachgutachtens. Im Rahmen eines Nachtrags zu diesem Fachgutachten 
werden die an die Leitentscheidung 2023 angepassten Planungen der RWE Power AG 
geprüft und bewertet. Die Ergebnisse werden innerhalb eines ergänzenden Kurzgutach-
tens dokumentiert. 
 
Allgemeiner Hinweis zur Darstellung von Zahlen und Werten 
Die jeweils verwendete Anzahl der Nachkommastellen bei Zahlen werten repräsentiert 
die Genauigkeit der entsprechenden Datenbasis. 
Unstimmigkeiten im Nachkommabereich bei Rechenoperationen innerhalb von Tabellen 
sind durch die notwendige Rundung von Zahlen und Werten bedingt. 
 
Fehler in direkten Zitaten 
Inhaltliche oder grammatikalische Fehler innerhalb von direkten Zitaten werden mit 
„(sic!)“ gekennzeichnet. Die Richtigstellung von inhaltlichen Fehlern durch die Gutachter 
erfolgt in der zum Zitat gehörenden Fußnote.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 1 - 
1 ANLASS UND AUFGABENBESCHREIBUNG 
Mit Schreiben vom 01.08.2022 wurde die ahu GmbH von der zentralen Vergabestelle 
der Bezirksregierung (BR) Köln mit der Erstellung des Fachgutachtens zur „Abraumbi-
lanzierung und hydrogeologischer Auswirkungsanalyse im Tagebau Garzweiler für un-
terschiedliche Ausstiegsszenarien mit Alternativenentwicklung“ beauftragt (Auftrags-
nummer 2022-057). 
Aufgrund der komplexen und fachübergreifenden Fragestellungen erfolgt die Bearbei-
tung durch die  
• ahu GmbH Wasser · Boden · Geomatik (Auftragnehmer, im Folgenden ahu) 
Kirberichshofer Weg 6, 52078 Aachen 
Dr. M. Denneborg 
Projektleiter 
www.ahu.de 
Bearbeitungsschwerpunkt: hydrogeologische Auswirkungsanalyse 
(Kapitel 9 und 10) 
• FUMINCO GmbH (im Unterauftrag der ahu, im Folgenden FUMINCO) 
Heinrichsallee 41, 52062 Aachen 
Dipl.-Ing. (Bergbau), Dipl.-Ing. (Markscheidewesen) S. Fuchs, M. Sc. (BSM) 
stellv. Projektleiter 
www.fuminco.com 
Bearbeitungsschwerpunkt: Prüfung/Bewertung der RWE-Massenbilanz 
(Kapitel 4 bis 8) 
Im Folgenden wird die Bezeichnung Gutachter verwendet, wenn entweder eines oder 
beide der zuvor genannten Ingenieurbüros gemeinsam gemeint sind. 
Tab. 1 (Seite 2) gibt einen Überblick über die Meilensteine und Termine im Rahmen der 
Projektbearbeitung.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 2 - 
Tab. 1: Meilensteine bzw. Leistungen in der Projektbearbeitung (Quelle: ahu/FUMINCO) 
Nr. Datum / Zeitraum Meilenstein und Termine 
1 08.08.2022 Projektstartgespräch 
2 bis Anfang  
09/2022 
Übergabe der notwendigen geologischen und lagerstättenkundli-
chen Daten , diverser Tagebaustände (z. B. Referenztagebau-
stand, vorläufige Tagebauendstände) sowie Daten für die Bear-
beitung hydrogeologischer und wasserwirtschaftlicher Fragestel-
lungen durch die RWE Power AG an die Gutachter  
3 14.10.2022 Vorstellung der Ergebnisse der Überprüfung der energiewirt-
schaftlichen und energiepolitischen Notwendigkeit des Tagebaus 
Garzweiler und der Braunkohlengewinnung im Bereich Lützerath 
bei der BR Köln 
4 bis 11/2022 Überprüfung der Daten auf Konsistenz, Plausibilität und Vollstän-
digkeit 
5 04.11.2022 Ergebnispräsentation beim Arbeitskreis „Änderung des Braun-
kohlenplans Garzweiler II“: Vorstellung des vorläufigen Lagerstät-
tenmodells und Erörterung von wasserwirtschaftlichen Fragen 
6 23.11.2022 Tagebaubefahrung gemeinsam mit Vertretern der B R Köln und 
der RWE Power AG 
7 bis 02/2023 Übergabe der Daten im Bereich Tagebauplanung (Tagebauend-
stände, Zwischenstände, Massenbilanzen etc.) durch die RWE 
Power AG an die Gutachter 
8 04/2023 Ergebnispräsentation (BR Köln, RWE Power AG): Szenario L12 
9 08.05.2022 Ergebnispräsentation beim Arbeitskreis „Änderung des Braun-
kohlenplans Garzweiler II“: Lagerstättenmodell, vorläufige Prü-
fung der RWE-Massenbilanzen, entwickelte alternative Szenarien 
und Definition wasserrechtlicher Fragestellungen  
10 06/2023 Erstellung von Stellungnahmen inkl. den entsprechenden Tage-
bauplanungen auf Grundlage von Anfragen von Mitgliedern des 
Arbeitskreises „Änderung des Braunkohlenplans Garzweiler II“ 
und des Wirtschaftsministeriums NRW (MWIKE NRW) 
11 07/2023 Erstellung zusätzlicher Stellungnahmen inkl. den entsprechenden 
Tagebauplanungen auf Grundlage von Anfragen von Mitgliedern 
des Arbeitskreises „Änderung des Braunkohlenplans Garzweiler 
II“ und des Wirtschaftsministeriums NRW (MWIKE NRW) 
12 25.09.2023 Ergebnispräsentation beim Arbeitskreis „Änderung des Braun-
kohlenplans Garzweiler II“: Ergebnisse der Prüfung und Bewer-
tung der RWE-Massenbilanzen für die Ausstiegsszenarien 2030 
bzw. 2033 sowie Vorstellung der entwickelten Varianten 
13 09/2023 Abschlussbericht: Entwurf/Vorabzug 
14 11/2023 Abschlussbericht: Endversion

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 3 - 
2 AUFGABENBESCHREIBUNG DER BR KÖLN 
In der Aufgabenbeschreibung der BR Köln (Stand: Juni 2022) und der Auftragserteilung 
(01.08.2022) sollte eine Tagebauplanung des Tagebaus Garzweiler gemäß der Leitent-
scheidung 2021 (LE 2021) überprüft und bewertet  werden, die eine Beendigung des 
Tagebaus 2035/2038 (im Folgenden Ausstiegsszenario 2035/2038) und die Umsetzung 
des 3. Umsiedlungsabschnitts vorsieht. Abb. 1 gibt einen Überblick über den geplanten 
Abbaubereich im Ausstiegsszenario 2035/2038. Die westliche Abbaugrenze ist als 
durchgezogene magentafarbene Linie dargestellt, während der dazugehörende Sicher-
heitsabstand als begleitende gestrichelte Linie dargestellt ist. 
 
Abb. 1: Überblick über den geplanten Abbaubereich im Ausstiegsszenario 2035/2038 (magenta-
farbene Linie) gemäß der LE 2021 (Quelle: RWE Power AG) 
Mit der politischen Verständigung zwischen dem Bundesministerium für Wirtschaft und 
Klimaschutz, dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des 
Landes Nordrhein-Westfalen und der RWE AG zum vorgezogenen Kohleausstieg 2030 
im Rheinischen Revier (MWIKE 2022-1) ist d as Ausstiegsszenario 2035/2038 gemäß 
der Leitentscheidung 2021 hinfällig geworden. Die wichtigste Vereinbarung des vorge-
zogenen Kohleausstiegs 2030 ist der Verzicht auf die Gewinnung von ca. 280 Mio. t 
Braunkohlen im Westen des Tagebaus Garzweiler II. Diese Entscheidung ermöglicht 
u. a. den Erhalt der fünf Dörfer Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und 
Berverath. Das OVG Münster wies in seiner Entscheidung vom 28.03.2022 darauf  hin, 
dass die RWE Power AG die in Rede stehenden Grundstücke zur Gewinnung von 
Braunkohlen in der Ortslage Lützerath abbaggern darf. Die auf dieser politischen Ver-
ständigung aufbauende Abbauplanung wird im Folgenden als Ausstiegsszenario 2030 
bezeichnet.  
© RWE Power AG

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 4 - 
Während der 3. Sitzung des Arbeitskreises „Änderung des Braunkohlenplans Garzweiler 
II“ (im Folgenden AK Garzweiler II) am 04.11.2022 wurde von den Gutachtern das da-
raufhin geänderte Arbeitsprogramm vorgestellt. Dies umfasst nunmehr folgende Aufga-
ben: 
1. Überprüfung des Ausstiegsszenarios 2033 (inklusive des sogenannten Reservebe-
triebs) anstatt des Ausstiegsszenarios 2035/2038, das nicht mehr bearbeitet wird 
2. Überprüfung de s Ausstiegsszenarios 2030 aus bergbau -/fachplanerischer Sicht 
(Prüfung und Bewertung der Abraum- und Lössbilanz, Prüfung und Bewertung der 
Braunkohlengewinnung, Kontrolle der geplanten Wiedernutzbarmachung der in An-
spruch genommenen Flächen) 
3. Überprüfung des Ausstiegsszenario s 2033 aus bergbau -/fachplanerischer Sicht 
(Prüfung und Bewertung der Abraum- und Lössbilanz, Prüfung und Bewertung der 
Braunkohlengewinnung, Kontrolle der geplanten Wiedernutzbarmachung der in An-
spruch genommenen Flächen) 
4. Entwicklung von möglichen Varianten zu den begutachteten Ausstiegsszenarien 
2030 und 2033 
a. verminderte Auffüllung des östlichen Restlochs und mögliche Auswirkungen auf 
die Abraum- und Lössbilanz sowie Inanspruchnahme der Flächen im Westen 
b. Einordnung und Bewertung der Kurzstudie, die im Auftrag von Europe Beyond 
Coal im Jahr 2022 erstellt wurde (CoalExit 2022) 
c. sonstige Varianten (Bergbauplanungen, Volumenanalysen und Konzeptbewer-
tungen im Rahmen von Stellungnahmen, in denen Detailfragen zum Tagebau 
Garzweiler II beantwortet werden - Kapitel 8.3) 
5. Bewertung der Ausstiegsszenarien und Varianten aus hydrogeologischer und was-
serwirtschaftlicher Sicht  
6. Gutachtenerstellung und Dokumentation 
Die Leitentscheidung 2023 ( LE 2023) bestätigt im Grundsatz das Ausstiegszenario 
2030, enthält aber vielfach keine Quantifizierungen der Abbauplanungen und der Rest-
seegestaltung, so dass diese Quantifizierungen aus der LE 2016/ 2021 abgeleitet bzw. 
übernommen werden. Die auf Basis der LE 2023 angepasste Bergbauplanung der RWE 
wird im Rahmen eines Nachtrags zum vorliegenden Fachgutachten geprüft und bewer-
tet.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 5 - 
3 BESCHREIBUNG DER BETRACHTETEN SZENARIEN UND VARIANTEN 
Im Folgenden werden die Ausstiegsszenarien 2030 und 2033 sowie die durch die Gut-
achter entwickelten Varianten kurz beschrieben. Eine ausführliche Beschreibung der im 
vorliegenden Fachgutachten verwendeten 3-D-Modelle, die Prüfung und Bewertung der 
dazugehörenden RWE-Massenbilanzen sowie die Entwicklung und Bewertung von Va-
rianten erfolgen in den Kapiteln 4 bis 8. Die entsprechenden hydrogeologischen Aspekte 
werden in den Kapiteln 9 und 10 beschrieben und bewertet. 
3.1 Ausstiegsszenario 2030 
3.1.1 Beschreibung 
Das Ausstiegsszenario 2030 folgt der Vorhabensbeschreibung (RWE 2022) der RWE 
Power AG (im Folgenden RWE  oder Bergbautreibende), die in der 3. Sitzung des AK 
Garzweiler II am 04.11.2022 vorgestellt wurde. Die Vorhabensbeschreibung beruht auf 
der politischen Verständigung vom 04.10.2022 (MWIKE 2022-1). 
 
Abb. 2: Geplante Wiedernutzbarmachung des Tagebaus Gar zweiler (Quelle: RWE, angepasst 
durch die Gutachter) 
Das Wiedernutzbarmachungskonzept der Ausstiegsszenarien 2030 bzw. 2033 ist in 
Abb. 2 dargestellt. Die Kernpunkte des Ausstiegszenarios 2030 sind nachfolgend gelistet 
und beziehen sich auf den Referenztagebaustand 01/2022 als Kalkulationsbasis:  
I 
II 
© RWE Power AG

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 6 - 
• keine Inanspruchnahme des 3. Umsiedlungsabschnitts mit den fünf Dörfern Keyen-
berg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath  und den drei Feldhöfen 
Eggerather Hof, Roitzerhof und Weyerhof (RWE 2022) 
• Einhaltung eines Abstands zu Ortschaften des 3. Umsiedlungsabschnitts und zu den 
Feldhöfen von rund 400 m und zu Holzweiler von rund 500 m (RWE 2022) 
• Verkleinerung des Abbaubereichs Garzweiler II von ursprünglich rund 4.800 ha ge-
mäß Braunkohlenplan II 1995 auf rund 2.470 ha (RWE 2022) 
• Verkleinerung der Seefläche (Abb. 2, Seite 5: blaue Fläche) auf rund 2.258 ha (Ni-
veau Wasserspiegel: +65 m NHN) 
• Flächengröße für landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung (Abb. 2: gelbe Flä-
chen) von rund 1.018 ha mit mindestens 2 m Lössauftrag  
• Flächengröße für forstliche Wiedernutzbarmachung (Seeböschung und östliches 
Restloch, Abb. 2: dunkelgrüne Flächen) von rund 392 ha 
• Schaffung von Flächen mit einer naturnahen Gestaltung (landschaftsgestaltende An-
lagen) mit einer Gesamtgröße von 56 ha 
• Anlage einer rund 105 ha großen landwirtschaftlichen Fläche mit einem reduzierten 
Lössauftrag in Höhe von einem Meter 1 am nordöstlichen Uferbereich als Terrasse 
(Abb. 2: gelb-schwarz schraffierte Fläche „I“) auf einer Höhe zwischen +73 m NHN 
im Süden und +84 m NHN im Norden mit 1 m Lössauftrag  
• Anlage einer weiteren ca. 20 ha großen landwirtschaftlichen Fläche mit einem redu-
zierten Lössauftrag in Höhe von einem Meter (Abb. 2: gelb-schwarz schraffierte Flä-
che „II“) mit 1 m Lössauftrag im Eingangsbereich der Verbindungsbandanlage  
• Erhalt des Bereichs der Verbindungsbandanlage und des Braunkohlenbunkers/der 
Tagesanlagen als Sonderfläche für Strukturwandelprojekte („sonstige Flächen“) mit 
einer Fläche von rund 200 ha (Abb. 2: braune Fläche) 
3.1.2 Braunkohlenmengen 
Gemäß der angepassten RWE-Vorhabenbeschreibung vom 24.10.2022 „beträgt der ge-
winnbare Kohleinhalt der Lagerstätte noch rund 280 Mio. t (Anfang 2022 bis zum Tage-
bauende). Der Zeitpunkt der vollständigen Auskohlung der Lagerstätte gemäß 
 
1 In der angepassten Vorhabensbeschreibung vom 24.10.2022 sind diese Flächen aufgrund des reduzierten 
Lössauftrages von 1  m als Grün- und Weideland ausgewiesen. Gemäß Abschnitt 4 der Richtlinien der 
Bezirksregierung Arnsberg, Abteilung Bergbau und Energie in NRW, für die landwirtschaftliche Wie-
dernutzbarmachung von Braunkohletagebauen vom 2012 muss die Mächtigkeit des Lössauftrags (für die 
landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung ) im gesetzten Zustand grundsätzlich mindestens 2  m betra-
gen. Dennoch wurde diese Flächen nach Angaben der RWE Power AG im Januar 2023 nach Rücksprache 
mit Vertretern der Bezirksregierung Arnsberg in landwirtschaftliche Flächen (1 m Lössauftrag) umbenannt.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 7 - 
politischer Verständigung vom 04.11.2022 steht in direkter Abhängigkeit des Kohlebe-
darfs der Kraftwerke und der Veredelungsbetriebe“ (RWE 2022). 
Im Rahmen des vorliegenden Fachgutachtens wurden den Gutachtern durch die Berg-
bautreibende zwei Tagebauendstände zur Verfügung gestellt : ein RWE-Tagebauend-
stand 2030 (Ausstiegsszenario 2030 ) mit einer verwertbaren Braunkohlenmenge von 
rund 229 Mio. t sowie ein RWE -Tagebauendstand 2033 (Ausstiegsszenario 2033 ) mit 
einer verwertbaren Braunkohlenmenge von rund 268 bis 269 Mio. t. Dies entspricht ei-
nem Reservebetrieb in Höhe von ca. 39 bis 40 Mio. t. Die Braunkohlenförderung im Ta-
gebau Garzweiler II erfolgt in den drei Braunkohlenflözen Garzweiler, Frimmersdorf und 
Morken. 
3.1.3 Abraum- und Lössbilanz 
Gemäß der angepassten Vorhabensbeschreibung der Bergbautreibenden ist die Ab-
raumbilanz im Ausstiegsszenario 2030 ausgeglichen, das heißt, die für die Umsetzung 
von standsicheren Böschungen erforderlichen Abraummengen stehen in der geforderten 
Quantität und Qualität zur Verfügung. 
Einschränkungen gibt es bei der Rekultivierung der Sonderflächen für Strukturwandel-
projekte. Diese 200 ha große Sonderflächen (200 ha / Abb. 2, Seite 5: braune Fläche), 
werden nicht verfüllt. Zudem wird im Bereich des Ostufers des geplanten Tagebaurest-
sees ein 105 ha breiter Landstreifen (Abb. 2: gelb-schwarz gestreifte Fläche „I“) nicht bis 
zur Tagesoberfläche (Erdoberfläche, Geländeoberkante (GOK)) verfüllt. Hier erfolgt auf 
einer abgesenkten Terrasse ein reduzierter Lössauftrag von 1 m Mächtigkeit2. 
3.1.4 Tagebaurestsee 
Der Beginn der Befüllung ist laut RWE -Aussagen für das Jahr 2036 geplant. Der ge-
plante finale Wasserspiegel liegt bei +65 m NHN. Durch die geplanten Rekultivierungs-
maßnahmen wird eine flache, 100  m breite Wellenschlagzone mit einer Steigung von 
1 : 25 entstehen. Die Seefläche wird bei einer Uferlänge von insgesamt 20,9 Kilometern 
ca. 2.258 ha umfassen. Das Volumen des Tagebaurestsees wird rund 1,55 Mrd. m³ be-
tragen. 
Große Bereiche des Böschungssystems des Tagebaurestsees werden mit einer Gene-
ralneigung von 1 : 5 von der Wellenschlagzone abwärts erstellt. Dabei handelt es sich 
auf der Gewinnungsseite um durch Schaufelradbagger geschnittene Böschungen. Hier-
von ausgenommen sind Vorschüttungen aus standsicherheitstechnischen Gründen, wie 
z. B. die Sicherung der freiliegenden Braunkohlenflöze durch Überschüttung mit stand-
festem Material. 
Bei den früheren Planungsansätzen für den Tagebau Garzweiler II (z. B.: LE 1991) wur-
den die Böschungen im Tagebau zunächst mit einer  steileren Generalneigung als 1 : 5 
 
2 Anmerkung zum reduziertem Lössauftrag: Fußnote 1 im Kapitel 3.1.2

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 8 - 
erstellt, um auch die im Böschungssystem gewinnbaren Braunkohlenmengen noch hin-
eingewinnen zu können. Anschließend sollten die Böschungssysteme durch das Vor-
schütten von Abraummassen auf eine  Generalneigung von 1  : 5 abgeflacht werden. 
Analog zu diesem Vorgehen erfolgt die Herstellung der Tagebauendböschung im Tage-
bau Hambach vor der Ortschaft Elsdorf (FG Hambach 2022). In diesem Bereich wird das 
aktuell vorhandene Böschungssystem mit einer Generalneigung von rund 1  : 3 durch 
eine Vorschüttung auf 1 : 5 abgeflacht. Diese Vorgehensweise kann  für den Tagebau 
Garzweiler II i m Rahmen des Ausstiegsszenario s 2030 nicht angewendet werden, da 
die für eine derartige maximale Ausbeute der Lagerstätte benötigten Abraummassen 
fehlen. 
3.1.5 Sonstiges 
Gemäß der angepassten RWE-Vorhabensbeschreibung vom 24.10.2022 verändert sich 
aufgrund der Nicht -Inanspruchnahme der Ortschaften des 3. Umsiedlungsabschnitts 
„zwangsläufig die Lage und Form des Tagebausees so sehr, dass die Autobahn 61 zwi-
schen der Anschlussstelle (AS) Wanlo und dem Autobahndreieck (AD), später Auto-
bahnkreuz (AK) Jackerath nach erfolgter Wiedernutzbarmachung als A61n nicht wieder 
errichtet werden kann . Die Herstellung einer leistungsfähigen Ersatztrasse östlich des 
späteren Sees ist aber grundsätzlich möglich“ (RWE 2022). 
Für die Erfüllung aller Wiedernutzbarmachungsverpflichtungen, z. B. im Rahmen der Re-
kultivierung in den Tagebauen Hambach und Fortuna, muss nach RWE-Konzepten ein 
Abraumdepot zur Zwischenspeicherung von ca. 120 bis 125 Mio. m³ auf den untersten 
Innenkippensohlen erst errichtet und dann bis zum Start der Seebefüllung im Jahr 2036 
wieder zurückgebaut werden. 
3.2 Ausstiegsszenario 2033 
Das Ausstiegsszenario 2033 schließt sich nahtlos an das Ausstieg sszenario 2030 an . 
Es beinhaltet zusätzlich noch die Braunkohlenmengen für den sogenannten Reservebe-
trieb zwischen 2030 und 2033 , die gemäß dem RWE-Tagebauendstand 2033 im Süd-
westen des Abbaubereichs östlich von Holzweiler liegen. 
3.2.1 Beschreibung 
Der mögliche Reservebetrieb der drei modernen BoA3 -Böcke ist im Detail im Gesetz zur 
Reduzierung und zur Beendigung der Kohleverstromung (KVBG)4 geregelt. Gemäß § 47 
Abs. 4 KVBG wird die Bundesregierung spätestens im Rahmen der nach § 54 KVBG 
zum 15. August 2026 vorzunehmenden Überprüfung prüfen, ob und in welchem Umfang 
die Braunkohlenanlagen Niederaußem K  (BoA 1), Neurath F (BoA  2) und Neurath G 
(BoA 3) am 1. April 2030 in eine Reserve bis längstens zum 31. Dezember 2033 
 
3 Braunkohlekraftwerke mit optimierter Anlagentechnik 
4 Kohleverstromungsbeendigungsgesetz - KVBG vom 8. August 2020 (BGBl. I S. 1818), zuletzt geändert 
durch Artikel 1 des Gesetzes vom 19. Dezember 2022 (BGBl. I S. 2479)

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 9 - 
überführt werden sollen. Die Turbinen der zuvor genannten Kraftwerksblöcke erbringen 
insgesamt eine Netto-Leistung (elektrisch) von rund 3. 100 Megawatt (MW)5 bzw. eine 
Brutto-Leistung (elektrisch) von rund 3.600 MW. 
Falls diese Prüfung positiv ausfallen sollte, kommt die Wiederinbetriebnahme von Re-
servekraftwerken laut Aussage des Ministerium s für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz 
und Energie des Landes Nordrhein -Westfalen grundsätzlich nur dann in Frage, „wenn 
ab 2030 eine energiewirtschaftlich angespannte Situation vorliegt und die Versorgungs-
sicherheit nicht durch andere Maßnahmen gewährleistet werden kann“ (MWIKE 2023).  
Die Entscheidung über den Reservebetrieb wird somit auch von der Ausbaugeschwin-
digkeit der erneuerbaren Energien sowie von der ausreichenden Verfügbarkeit von Er-
satzbrennstoffen (z. B. Wasserstoff) abhängen. 
3.2.2 Braunkohlenmengen 
Sofern der sogenannte Reservebetrieb bis 2033 tatsächlich energiewirtschaftlich not-
wendig wird, kann die Bergbautreibende laut den Vereinbarungen einen Bedarf von bis 
zu 50 Mio. t Braunkohlen im Abbaufeld zwischen 2030 bis 2033 decken (MWIKE 2023). 
Der Tagebau wird hierzu nicht mehr in der Fläche erweitert, es handelt sich vielmehr um 
die Gewinnung von Braunkohlen in allen drei Flözen durch Steilstellung des Seebö-
schungssystems im Südwesten des Abbaufeldes östlich der Ortschaft Holzweiler. 
Gegenüber RWE-Tagebauendstand 2030 beinhaltet der RWE-Tagebauendstand 2033 
zusätzliche Braunkohlenreserven in Höhe von rund 39 bis 40 Mio. t (Kapitel 3.1.2). 
3.2.3 Abraum- und Lössbilanz 
Die Abraum- und Lössbilanz ist im Rahmen des Ausstiegsszenarios 2033 ausgeglichen. 
Da sich die Abbaugrenze und auch die geförderte Lössmenge zwischen 2030 und 2033 
nicht mehr ändert , ist die Lössbilanz des Ausstiegsszenarios 2033 identisch mit der 
Lössbilanz des Ausstiegsszenarios 2030. 
3.2.4 Tagebaurestsee 
Sollte die Braunkohlenreserve des Reservebetriebs vollständig in Anspruch genommen 
werden, erhöht sich das Volumen des Tagebaurestsees durch die Gewinnung der 
Braunkohlen um etwa 34,0 bis 34,8 Mio. m³. Die Uferlänge ändert sich gegenüber der 
Uferlänge des Tagebaurestsees im Ausstiegsszenario 2030 nicht. Eine signifikante Än-
derung erfährt nur das südwestliche Böschungssystem unterhalb der Wasserlinie vor 
der Ortschaft Holzweiler. Der zusätzliche Abraum wird in die unteren Sohlen der Innen-
kippe unterhalb des Zielwasserspiegels eingebaut. 
 
5 Netto-Leistungen elektrisch: Niederaußem K 944 MW; Neurath F und Neurath G jeweils 1.060 MW

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- 10 - 
3.2.5 Sonstiges 
Die verlängerte Laufzeit des Tagebaus Garzweiler II bis Ende 2033 hat gemäß den ak-
tuellen Planungen der Bergbautreibenden keinen Einfluss auf das Abraumdepot oder 
den Start der Seebefüllung im Jahr 2036. 
3.3 Planungs- und Prüfvarianten 
3.3.1 Verringerte Auffüllung des östlichen Restlochs 
In der derzeitigen Planung wird von einer vollständigen Verfüllung des östlichen Rest-
lochs und der Wiederherstellung landwirtschaftlicher Flächen ausgegangen. Bei einer 
verringerten Auffüllung des östlichen Restlochs sowie der Schaffung offener, nährstoff-
armer Lebensräume bzw. Magerwiesen im Rahmen der Steigerung der Biodiversität  
kann der Abraum- und Lössbedarf für die Wiedernutzbarmachung dieses Bereichs sig-
nifikant verringert werden. Durch diese Maßnahme würden sich neue Optionen für die 
Rekultivierung anderer Bereiche, wie z. B. im Bereich der Verbindungsbandanlage zwi-
schen dem Tagebau Garzweiler und dem östlichen Restloch, ergeben. 
3.3.2 Kurzstudie im Auftrag von Europe Beyond Coal 
In der Kurzstudie im Auftrag von Europe Beyond Coal (Abb. 3) (CoalExit 2022) wird eine 
gewinnbare Braunkohlenmenge in Höhe von 190 Mio. t durch Steilerstellen der Gewin-
nungsböschung bei gleichzeitigem Erhalt des Ortsteils Lützerath prognostiziert.  
 
Abb. 3: Titelblatt und schematische Darstellung des Berechnungsmodells der Kurzstudie im Auf-
trag von Europe Beyond Coal (CoalExit 2022) 
© Europe Beyond Coal © Europe Beyond Coal

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 11 - 
Eine Bewertung der Ergebnisse und der Methoden dieser Kurzstudie erfolgt in Kapitel 8. 
3.3.3 Variantenentwicklung im Rahmen des Fachgutachtens 
Im Rahmen von Anfragen der Mitglieder des AK Garzweiler II und aus dem Ministerium 
für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen wer-
den zahlreiche Tagebauvarianten entwickelt, ausgewertet und abschließend bewertet. 
Die Anfragen und die dazugehörigen Ergebnisse der entsprechenden Stellungnahmen 
sind in Kapitel 8.3 zusammengefasst.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 12 - 
4 BESCHREIBUNG DER 3-D-MODELLE 
4.1 Allgemeine Aspekte 
Grundlage für die Prüfung und Bewertung der Massen- bzw. Volumenbilanzen, die durch 
die Bergbautreibende im Rahmen der angepassten Vorhabensbeschreibung zur Verfü-
gung gestellt wurden, sind entsprechende durch die Gutachter entwickelte 3-D-Modelle. 
Für die Prüfung der Angebotsseite der Bilanz wird auf Basis der geologischen Schichten 
und Informationen ein geologisches 3-D-Modell (auch 3-D-Lagerstättenmodell) entwi-
ckelt, um die RWE-Daten der Gewinnung zu bewerten. Dieses geologische 3-D-Modell 
dient auch als Basis für die Tagebauplanungen, die im Rahmen der Variantenentwick-
lung und für die Beantwortung von Fragen seitens des AK Garzweiler II und des Wirt-
schaftsministeriums NRW durchgeführt werden. 
Die Prüfung und Bewertung der Bedarfsseite erfolgt innerhalb der Genehmigungsgren-
zen des Tagebaus Garzweiler mithilfe eines 3-D-Kippenmodells, das den östlichen Be-
reich des aktiven Tagebaus (Innenkippe) sowie das östliche Restloch umfasst. Aufgrund 
der vorhandenen geologischen Verhältnisse in der Lagerstätte entfällt die in der Planung 
für den Tagebau Hambach so wichtige Unterscheidung zwischen standfestem Abraum-
material (z. B. Sand und Kies als aufbaufähiges Material) und nicht standfestem Abraum-
material (z. B. Ton und Schluff als nicht aufbaufähiges Material). Bei dem im Jahr 2021 
durch die Bergbautreibende vorgelegten Tagebauendstand 2029/2030 für den Tagebau 
Hambach lag der Anteil an nicht standfestem Material im noch zu fördernden Gesamt-
volumen (ohne den Löss- und Braunkohlenanteil) bei rund 26 % (FG Hambach 2022). 
Der entsprechende Anteil bei dem geplanten Tagebauendstand 2030 im Tagebau Garz-
weiler II beträgt hingegen nur etwa 4 %. Zudem treten die Ton- bzw. Schluffhorizonte im 
angepassten Abbaugebiet des Tagebaus Garzweiler II abweichend von denen  der 
Braunkohlenlagerstätte Tagebau Hambach in geringerer Anzahl, mit einer kleineren 
Mächtigkeit und in größeren horizontalen Abständen auf. 
Die Prüfung der Flächenbilanzen für die beanspruchten Flächen im Bereich der geplan-
ten Wiedernutzbarmachung (Rekultivierung) erfolgt mittels der Überprüfung der überge-
benen Pläne mit einer CAD-Software und dem Abgleich dieser Ergebnisse mit den ent-
sprechenden RWE-Angaben innerhalb der Abraum- und Lössbilanzen. Um die durch 
RWE ausgewiesenen notwendigen Volumina für die Wiedernutzbarmachungsverpflich-
tungen außerhalb der Genehmigungsgrenzen des Tagebaus Garzweiler (externe Mas-
senströme), wie z. B. im Rahmen der Rekultivierung des Tagebaus Fortuna, zu überprü-
fen, werden separate 3-D-Modelle verwendet. Für die Bewertung der Massen, die zum 
Tagebau Hambach transportiert werden sollen, wird auf die Daten und Information en 
aus dem Fachgutachten „ Überprüfung der Abraumbilanzierung und geplante Bö-
schungssysteme der RWE AG im Tagebau Hambach und Erfordernis der Inanspruch-
nahme der Manheimer Bucht“ (FG Hambach 2022) zurückgegriffen . Falls vorhanden, 
wurden aktuellere Datensätze für die Prüfung verwendet. Die im Rahmen des vorliegen-
den Fachgutachtens verwendeten Tagebau(end)stände und die dazugehörigen Mas-
sen- und Flächenbilanzen sind den Gutachtern von der Bergbautreibenden im Zeitraum 
zwischen August 2022 und Mai 2023 übergeben worden.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 13 - 
4.2 Geologisches 3-D-Modell 
Das zuvor genannte geologische 3 -D-Modell (3-D-Lagerstättenmodell) gehört zu der 
Gruppe der sogenannten 3 -D-Blockmodelle. Die verwendete Software GEOVIA Sur-
pac™ basiert auf der Definition von Blöcken als kleinste Einheit, deren Kantenlänge und 
Orientierung frei wählbar sind. Im Rahmen des vorliegenden Fachgutachtens wird die 
Blockgröße aufgrund der Größe der zu bewertenden Volumina und des Vorhandenseins 
geringmächtig anstehender Schichten auf 25 m x 25 m x 0,25 m festgelegt. Somit erfol-
gen alle nachfolgenden Berechnungen auf Grundlage der kleinsten Blockeinheit mit dem 
Volumen von 156,25 m³. Das geologische 3-D-Modell des zuvor genannten Fachgutach-
tens Hambach (F G Hambach 2022) basiert auf einer Blockgröße von 20  m x 20 m 
x 0,25 m. Mit der Wahl der größeren Blockeinheit (minimale Blockgröße) für das geolo-
gische 3-D-Modell wird auf den größeren Planungsraum bzw. auf das höhere Massen-
angebot innerhalb der Abbaugrenzen des Tagebaus Garzweiler II gegenüber den Pla-
nungsvorgaben für den Tagebau Hambach reagiert. 
Grundlage für die Erstellung und Aktualisierung von 3 -D-Blockmodellen sind 3-D-Flä-
chen auf Basis der sogenannten Dreiecksvermaschung. Diese 3-D-Flächen bilden z. B. 
die Tagesoberfläche (auch Geländeoberkante (GOK) genannt), einen  bestimmten Pla-
nungsstand oder die Ober- bzw. Untergrenze einer geologischen Schicht ab. Abb. 4 zeigt 
beispielhaft den Tagebaustand 01/2022 des Tagebaus Garzweiler II, der als Basis (Re-
ferenztagebaustand) für alle Berechnung innerhalb der Massen - und Flächenbilanzen 
dient, in Aufsicht als Flächenmodell bzw. 3-D-Modell. 
 
Abb. 4: Tagebaustand 01/2022, Referenztagebaustand für alle Berechnungen (Quelle: 
FUMINCO) 
Die Angebotsseite beschreibt die Herkunft der Volumina (Massen). Das für die Bewer-
tung der Angebotsseite erstellte geologische 3-D-Modell besteht aus über 60 geologi-
schen Schichten und umfasst den Bereich der aktuellen Gewinnungsböschung (Tage-
baustand 01/2022) sowie den Untergrund östlich der Ortschaft Holzweiler und zwischen 
den Ortschaften Ho lzweiler und Keyenberg. Das geologische 3-D-Modell umfasst den 
Holzweiler 
Keyenberg 
Kuckum 
AK Jackerath © FUMINCO

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 14 - 
geologischen Aufbau des Untergrunds von der Geländeoberkante (GOK) bis zu den drei 
Braunkohlenflözen Garzweiler, Frimmersdorf und Morken. In der Tiefe (bergmännisch: 
Teufe) wird das geologisches 3-D-Modell zum größten Teil durch die untere Grenzfläche 
des Flözes Morken, der sogenannten Liegendfläche des Flözes, begrenzt. 
Ausgehend von den geologischen Schichtgrenzen wird auf Grundlage der übergebenen 
Daten und Informationen jede geologische Schicht petrografisch zugeordnet (z. B. „Löss 
landwirtschaftlich gut geeignet“ (988), „Ton und Schluff (760)“ oder „Sand und Kies 
(712)“) und durch mehrere Attribute klassifiziert. Zu diesen Attributen zählt neben strati-
grafischen Zuordnungen (z. B. Niederterrasse, Tegelen-Schichten, Hauptkiesserie etc.) 
auch die Einteilung in standfeste bzw. nicht standfeste Materialien. Beispielsweise wer-
den Kies- und Sandhorizonte standfesten Materialien zugeordnet, während Tone und 
Schluffe als nicht standfeste Materialien klassifiziert werden. Das detaillierte Schichten-
verzeichnis inklusive der Petrografie der Lagerstätte, das bei der Erstellung des geolo-
gischen 3-D-Modells umgesetzt wurde, befindet sich im Anhang. Abb. 5 stellt bespielhaft 
das Ergebnis der Auswertung des Ausstiegsszenarios 2030 auf Basis des RWE -Tage-
bauendstands 2030 innerhalb des entwickelten geologischen 3-D-Modells dar. 
 
Abb. 5: Beispielhafte Auswertung innerhalb des geologischen 3-D-Modells im Ausstiegsszenario 
2030 (Quelle: FUMINCO) 
Die im Rahmen des vorliegenden Fachgutachtens verwendeten geologischen Daten 
sind den Gutachtern von der Bergbautreibenden übergeben worden. Eine tiefergehende 
Überprüfung und Bewertung der Datengrundlage des geologischen Modells der RWE, 
die eine Analyse der geologischen Schichtgrenzen, ihre Lage zueinander und einzelne 
Schichtmächtigkeiten (Schichtdicken) beinhaltet, ist nicht Bestandteil des vorliegenden 
Fachgutachtens. Das geologische Modell des Tagebaus Garzweiler II basiert auf hun-
derten von Einzelbohrungen, deren Interpolation bzw. Int erpretation in den Raum und 
auf Anpassungen und Nachtragungen. 
© FUMINCO

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
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Das geologische 3 -D-Modell der Gutachter ist nach der Implementierung der geologi-
schen Schichtdaten der Bergbautreibenden einer Plausibilitätsprüfung unterzogen wor-
den. Anhand von neun übergebenen geologischen Schnitten der RWE durch die Braun-
kohlenlagerstätte ist sowohl der vorgenommene Datentransfer in das entwickelte geolo-
gische 3-D-Modell als auch die softwaretechnische Datenaufbereitung überprüft worden. 
Hierfür wurden die übermittelten neun geologischen Originalschnitte der Bergbautrei-
benden in einem ersten Prüfschritt anhand der sogenannten Profillinien im geologischen 
3-D-Modell nachgebildet. In einem nächsten Schritt erfolgte eine Auswertung der ent-
sprechenden Flächen für Löss, Terrassenkies, Abraum sowie für die einzelnen Braun-
kohlenflöze. Abschließend erfolgte ein Vergleich mit den entsprechenden übergebenen 
Profilen. 
 
Abb. 6: Beispiel des Abgleichs des 3-D-Modells anhand des geologischen Schnitts GA_S_256 
(Quelle: RWE (oben) und FUMINCO (unten)) 
Der Abgleich zwischen den von der Bergbautreibenden übergebenen geologischen Pro-
filen und den Profilauswertungen in dem von den Gutachtern entwickelten geologischen 
3-D-Modell wird beispielhaft am geologischen Schnitt GA_S_2566 in Abb. 6 dargestellt. 
Die Abweichung für die zuvor genannten vorkommenden Materialien beträgt je nach 
Material zwischen 0,2  % und 3,2  %. Da es sich dabei nicht nur um stichprobenartige, 
sondern auch um linienhafte Kontrollen des Lagerstättenmodells handelt, zeigen diese 
Ergebnisse trotz der aus geostatischer Sicht geringen Größe der Stichprobe7 ein hohes 
Maß an Übereinstimmung zwischen dem geologischen 3-D-Modell, das im Rahmen des 
vorliegenden Fachgutachtens erstellt wurde, und dem Modell der Bergbautreibenden. 
4.3 3-D-Kippenmodell 
Das 3-D-Kippenmodell umfasst die Bereiche, in denen gemäß der angepassten RWE -
Vorhabensbeschreibung vom 24.10.2022 (RWE 2022) zukünftig Massen verkippt wer-
den sollen (Innenkippe auf der östlichen Seite des aktiven Tagebaus). Somit beschreibt 
 
6 Startkoordinaten der Schnittlinie (SW): R 25 29589,38/H 56 57667,97; 
Endkoordinaten der Schnittlinie (NO): R 25 31611,21/H 56 60000,00 
7 insgesamt wurden neun Kontrollprofile mit unterschiedlichen Längen ausgewertet 
© FUMINCO 
© RWE Power AG

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das 3-D-Kippenmodell die sogenannte Bedarfsseite des Tagebaus Garzweiler. Dieses 
3-D-Modell beinhaltet neben dem zukünftigen Innenkippenbereich auch den Bereich des 
sogenannten östlichen Restlochs (ehemaliger Tagebau Garzweiler I). 
 
Abb. 7: Tagebauendstand 2030 (Quelle: FUMINCO) 
Basis für die Dimensionierung und Prüfung der Massenbilanz (Angebots - und Bedarfs-
seite) ist der Referenztagebaustand 01/2022 (Abb. 4, Seite 13) sowie die beiden Tage-
bauendstände 2030 (Abb. 7) und 2033 (Abb. 8). Damit bei der Prüfung der RWE -Mas-
senbilanz statistisch bedingte Abweichungen aufgrund verschiedener Blockgrößen in 
den Modellen vermieden werden, hat das 3-D-Kippenmodell - analog zum geologischen 
3-D-Modell - eine Blockgröße von 25 m x 25 m x 0,25 m. 
 
Abb. 8: Tagebauendstand 2033 (Quelle: FUMINCO) 
Da das 3 -D-Kippenmodell ausschließlich zur Kontrolle der Volumina dient, beinhalten 
die einzelnen Blöcke - im Gegensatz zum geologischen 3 -D-Modell - keine Klassifi-
Holzweiler 
Keyenberg 
Kuckum 
AK Jackerath 
Holzweiler 
Keyenberg 
Kuckum 
AK Jackerath 
© FUMINCO 
© FUMINCO 
N 
N

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
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zierungen oder Attribute. Aufgrund der Lage der Innenkippe und des östlichen Restlochs 
ist das 3-D-Kippenmodell bei gleicher Blockgröße größer als das geologische 3 -D-Mo-
dell, das für die Bewertung der Angebotsseite verwendet wird. 
4.4 Volumenmodelle für externe Standorte 
Mit den externen Standorten werden im Rahmen des vorliegenden Fachgutachtens die 
Flächen beschrieben, für die seitens der Bergbautreibenden eine Pflicht zur Wiedernutz-
barmachung (Rekultivierung) besteht und  für die ein entsprechender Materialtransport 
aus dem Tagebau Garzweiler II notwendig ist. Zu diesen externen Standorten gehören: 
der Tagebau Hambach, der ehemalige Tagebau Fortuna-Garsdorf, die Kraftwerksrest-
stoffdeponien Garzweiler und Fortuna, der Bunker Fortuna/Rather Schleife sowie der 
Tagebau und die Deponie Ville. Für die Prüfung und Bewertung der RWE-Massenbilanz 
sind für die zuvor genannten Rekultivierungsflächen 3 -D-Modelle analog zum 3 -D-Kip-
penmodell des Tagebaus Garzweiler II erstellt worden. Die Deckung des Materialbedarfs 
der Rheinischen Baustoffwerke GmbH kann nicht separat ausgewiesen werden. Dieser 
Bedarf wir jedoch bei der Volumenausweisung im geologischen 3-D-Modell berücksich-
tigt. 
Obwohl die Betriebsgelände der Kraftwerksreststoffdeponie Garzweiler (KWR-Deponie) 
und der Rheinischen Baustoffwerke GmbH innerhalb der Genehmigungsgrenzen des 
Tagebaus Garzweiler liegen, werden diese durch die RWE als externe Standorte geführt. 
Um die Vergleichbarkeit zu Daten und Veröffentlichungen der RWE zu gewährleisten , 
wird diese Aufteilung im Rahmen des vorliegenden Fachgutachtens beibehalten. 
Die Prüfung und Bewertung der Massenbilanz in Zusammenhang mit dem geplanten 
Massentransport zum Tagebau Hambach erfolgt anhand der bereits vorhandenen Mo-
delle und Erfahrungen aus dem Fachgutachten Hambach aus dem Jahr 2022 (FG Ham-
bach 2022). Für diesen Bereich wird kein neues 3-D-Kippenmodell erstellt.

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5 MASSENANGEBOT 2030 UND 2033 
5.1 Vorgehensweise 
Im Folgenden wird die Methodik und die technische Vorgehensweise bei der Prüfung 
und Bewertung der Angebotsseite der RWE -Massenbilanz im Kapitel 5.2 beschrieben. 
Kapitel 5.3 stellt den Prüfgegenstand und ggf. wichtige RWE -Planungsparameter an-
hand der Daten und Informationen der Bergbautreibenden, die im Rahmen des vorlie-
genden Fachgutachtens geprüft und bewertet werden sollen , dar. Daten, die den Gut-
achtern nicht vorliegen, werden auf Grundlage der vorhandenen Daten und Informatio-
nen der Bergbautreibenden  abgeleitet. Die quantitative und qualitative  Prüfung der 
RWE-Daten und abgeleiteter Werte erfolgt mithilfe der entwickelten 3-D-Modelle sowie 
anhand von Massen- und Flächenbilanzen der Gutachter in den Kapiteln 5.4 und 5.5. 
Die abschließende Bewertung der Prüfergebnisse erfolgt in Kapitel  5.6. Analog zur be-
schriebenen Vorgehensweise bei der Prüfung und Bewertung der Angebotsseite der 
RWE-Massenbilanz erfolgt auch die Prüfung und Bewertung der Bedarfsseite der RWE-
Massenbilanz in Kapitel 6. 
5.2 Prüfverfahren 
Grundlage für die Prüfung und Bewertung des Massenangebots ist das entwickelte ge-
ologische 3 -D-Modell ( Kapitel 4.2). Durch die Verschneidung dieses 3 -D-Modells mit 
verschiedenen als 3-D-Flächen vorliegenden Tagebauständen wird die Materialgewin-
nung in den entsprechenden Zeiträumen berechnet. Wird beispielsweise der Referenz-
tagebaustand 01/2022 mit dem Tagebauendstand 203 0 im geologischen 3 -D-Modell 
verschnitten, kann dadurch die Gesamtförderung im Zeitraum von 2022 bis 2030 ermit-
telt werden. Weitere Volumenberechnungen, die im Rahmen des vorliegenden Fachgut-
achtens konstruiert werden (z. B. für den Tagebauendstand 2033 od er für Zwischen-
stände bzw. Varianten-Tagebaustände), erfolgen analog zur beschriebenen Vorgehens-
weise. 
Formal werden bei der Verschneidung definierte Volumenkörper aus dem geologischen 
3-D-Modell geschnitten. Diese Volumenkörper entsprechen - in Abhängigkeit von den 
verwendeten 3-D-Flächen - der Gewinnung in dem durch die Wahl der benutzten 3 -D-
Flächen definierten Zeitraum. Die herausgeschnittenen Volumenkörper werden dann 
mithilfe von Materialklassifikationen und Materialattributen, die in jedem Block des geo-
logischen 3-D-Modells gespeichert sind, über die Auswertungswerkzeuge der Bergbau-
spezialsoftware analysiert. Abschließend erfolgt die Bilanzierung und Prüfung der Ange-
botsvolumina bzw. Angebotsmassen.

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5.3 Prüfgrundlage Massenangebot 
5.3.1 Grundlage für die quantitative Prüfung (Massenangebot) 
Auf der Angebotsseite der RWE -Massenbilanz (ohne Berücksichtigung der Abbauver-
luste) werden mit Bezug auf den Gewinnungszeitraum vom Referenztagebaustand 
(01/2022) bis zum Tagebauendstand 2030 insgesamt 990,34 Mio. m³ Abraum inklusive 
Löss sowie 245,93 Mio. t Braunkohlen gelistet (Tab. 2, Seite 20). Mit einer durchschnitt-
lichen Dichte der Braunkohlen in Höhe von 1,15 t/m³ (RWE-Angabe für die Lagerstätte) 
ergibt sich ein Braunkohlen-Volumen von 213,85 Mio. m³.  
Die RWE-Angebotsseite beinhaltet zwei Positionen, die im Rahmen der quantitativen 
Prüfung mit dem entwickelten geologischen 3-D-Modell nicht direkt geprüft werden kön-
nen: zwei große Lössdepots, die für die Zwischenlagerung von Löss im Bereich des öst-
lichen Restlochs angelegt wurden , sowie einen bilanztechnischen Ausgleichsposten,  
den RWE verwendet, um die Gewinnung von Abraummaterial in den von Schaufelrad-
baggern geschnittenen Böschungen im Rahmen der Rekultivierung zu simulieren. 
Die beiden Lössdepots befinden sich im Süden bzw. Osten des östlichen Restlochs und 
somit außerhalb der Grenzen des geologischen 3-D-Modells. Insgesamt sollen die bei-
den Lössdepots nach Angaben der Bergbautreibenden  8,00 Mio. m³ Löss enthalten  
(Tab. 2). Im Rahmen der qualitativen Bewertung im Kapitel 5.5.1 werden diese eingela-
gerten Volumina überprüft. 
Die von der RWE übergebenen Tagebauendstände stellen den geplanten Endstand der 
Böschungssysteme dar. Somit beinhalten diese Tagebauendstände bereits den Auftrag 
von Forstkies und Substrat als Grundlage für die Rekultivierung auch auf der Gewin-
nungsseite (geschnittene Böschungen). Allerdings wird gemäß RWE bei der zukünftigen 
Umsetzung der Planungen im Tagebaubetrieb mehr Material aus den Gewinnungsbö-
schungen entnommen als im Tagebauendstand dargestellt, um in diesen Bereichen an-
schließend wieder Forstkies und Substrat aufzutragen. Da die Gewinnung dieser zusätz-
lichen Massen im aktuellen Planungsstadium noch nicht in entsprechenden Tagebau-
ständen dargestellt ist, sind diese Volumina auch nicht anhand des geologischen 3 -D-
Modells überprüfbar. Um diese Massen dennoch in der Massenbilanz berücksichtigen 
zu können , beinhaltet die Angebotsseite der RWE -Massenbilanz einen bilanztechni-
schen Ausgleichsposten in Höhe von 7,30 Mio. m³ (Position: „Abraum Gewinnung See-
mulde“). Im Rahmen der qualitativen Bewertung im Kapitel  5.5.2 werden die Volumina 
der zusätzlich gewonnenen Massen überprüft. 
Das Gesamtvolumen der RWE-Angebotsseite für das Ausstiegsszenario 2030 in Höhe 
von 1.188,89 Mio. m³ wird in Tab. 2 darstellt. Die beiden zuvor beschriebenen Positio-
nen, die im Rahmen einer quantitativen Prüfung durch das geologische 3-D-Modell nicht 
überprüft werden können, werden von dem Gesamtvolumen der RWE -Angebotsseite 
abgezogen.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 20 - 
Tab. 2: Ermittlung der Basis für die quantitative Prüfung des RWE -Angebotsvolumens für den 
Tagebauendstand 2030 (Ausstiegsszenario 2030, Quelle: RWE/FUMINCO) 
Angebotsposition Volumen 
Bemerkung Gutachter 
Ausstiegsszenario 2030 [Mio. m³] 
Abraum und Löss (ohne Abbauverluste) 990,34 RWE-Angebotsseite 
Lössdepots -8,00 
im Bereich des östl. Restlochs, nicht 
im geologischen 3 -D-Modell abge-
bildet 
Abraumgewinnung in der Seemulde -7,30 
bilanztechnischer Ausgleichsposten 
im Rahmen der Darstellung der Re-
kultivierung der geschnittenen Bö-
schungen im Tagebau 
Zwischensumme (Abraum und Löss) 975,04  
Braunkohlen 213,85 245,93 Mio. t / Dichte: 1,15 t/m³ 
Gesamtvolumen (Gewinnung bis 2030) 1.188,89 Basis für die quantitative Prüfung 
 
Die Angebotsseite der RWE-Massenbilanz, die den Gewinnungszeitraum zwischen dem 
Referenztagebaustand (01/2022) und dem Tagebauendstand 2033 beschreibt, listet ins-
gesamt 1.075,31 Mio. m³ Abraum inklusive Löss sowie 286,96 Mio. t Braunkohlen auf 
Tab. 3 (Seite 21). Mit einer durchschnittlichen Dichte der Braunkohlen in Höhe von 
1,15 t/m³ ergibt sich ein Braunkohlen-Volumen von 249,53 Mio. m³. Die beiden Positio-
nen, die nicht mit dem geologischen 3 -D-Modell überprüfbar sind, werden aus der 
Summe der überprüfbaren Angebotsvolumina abgezogen. 
Analog zur Tab. 2 listet Tab. 3 (Seite 21) das Gesamtvolumen der Angebotsseite für das 
Ausstiegsszenario 2033 in Höhe von 1.309,54 Mio. m³, das im Rahmen einer quantitati-
ven Prüfung durch das geologische 3-D-Modell geprüft werden kann.

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- 21 - 
Tab. 3: Ermittlung der Basis für die quantitative Prüfung des RWE -Angebotsvolumens für den 
Tagebauendstand 2033 (Ausstiegsszenario 2033, Quelle: RWE/FUMINCO) 
Angebotsposition Volumen 
Bemerkung Gutachter 
Ausstiegsszenario 2033 [Mio. m³] 
Abraum und Löss (ohne Abbauverluste) 1.075,31 RWE-Angebotsseite 
Lössdepots -8,00 
im Bereich des östl. Restlochs, nicht 
im geologischen 3 -D-Modell abge-
bildet 
Abraumgewinnung in der Seemulde -7,30 
bilanztechnischer Ausgleichsposten 
im Rahmen der Darstellung der Re-
kultivierung der geschnittenen Bö-
schungen im Tagebau 
Zwischensumme (Abraum und Löss) 1.060,01  
Braunkohlen 249,53 286,96 Mio. t / Dichte: 1,15 t/m³ 
Gesamtvolumen (Gewinnung bis 2033) 1.309,54 Basis für die quantitative Prüfung 
 
5.3.2 Grundlage für die qualitative Prüfung (Massenangebot) 
Im Rahmen der qualitativen Prüfung der Angebotsseite der RWE -Massenbilanzen für 
beide Ausstiegsszenarien müssen neben den durch RWE ausgewiesenen Volumina 
bzw. Tonnagen auch die verwendeten RWE -Berechnungsfaktoren berücksichtigt wer-
den. Zu diesen RWE -internen Planungsparametern gehören die prozentualen Abbau-
verluste im Rahmen der Braunkohlengewinnung in den einzelnen Flözen sowie die Ab-
bau- bzw. Qualitätsverluste in Zusammenhang mit der Gewinnung einzelne r Lösshori-
zonte. Diese betrieblichen Planungsparamete r, die für die Bewertung der RWE -Volu-
menbilanz relevant sind, werden in Tab. 4 (Seite 22) gelistet. 
Um die betriebliche Realität in Zusammenhang mit der Gewinnung von Massen durch 
Großgeräte im Planungsprozess besser abbilden zu können, werden in einem ersten 
Planungsschritt die Volumina für die Materialklassen Löss, Abraum und Braunkohlen 
durch die Verschneidung von 3-D-Flächen im geologischen 3-D-Modell ermittelt. Da es 
bei der Gewinnung von Braunkohlen durch die Schaufelradbagger im Bereich der zahl-
reichen Schichtgrenzen in den Braunkoh lenflözen zur Vermischung von Materialien 
kommt, können die im geologischen 3-D-Modell ermittelten Volumina für die gewinnba-
ren Braunkohlen nicht ohne Modifikationen als Grundlage für die weiteren Planungs-
schritte dienen. Durch den Einsatz der in Tab. 4 gelisteten Abbauverluste werden die 
Braunkohlenvolumina reduziert. So wird den Umständen des Großgeräteeinsatzes 
Rechnung getragen. Zudem können Flözpartien mit einer Mächtigkeit von kleiner drei 
Meter nicht separat durch die Großgeräte gewonnen werden. Diese Flözpartien werden 
dem Abraum zugeordnet. Das so reduzierte Braunkohlenvolumen entspricht dann der 
sogenannten verwertbaren Braunkohlenförderung.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 22 - 
Tab. 4: RWE-Berechnungsfaktoren für die Anpassung der ausgewiesenen Materialvolumina in 
den RWE-Massenbilanzen für die Ausstiegsszenarien 2030 und 2033 (Quelle: RWE) 
Faktor Anwendung Faktor 
Abbauverlust 
Flöz Garzweiler 12 % 
Flöz Frimmersdorf 7 % 
Flöz Morken 2 % 
Lössverlust 
Lösshorizonte für die landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung 1) 30 % 
Lösshorizonte für die landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung 2) 30 % 
1) Klassifikation: „landwirtschaftl.“ in Tab. 5, Seite 23 
2) Klassifikation: „mäßig geeignet“ in Tab. 5, Seite 23 
 
Da bei der Erstellung eines geologischen 3-D-Modells auf Basis von Kernbohrungen und 
geophysikalischen Messungen entsprechende geostatistische Methoden Anwendung 
finden, beinhaltet jedes geologische Modell eine gewisse Unschärfe. Die endgültige 
Klassifizierung der teilweise sehr geringmächtigen Lösshorizonte in die Materialklassen 
Löss für forstliche bzw. landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung , für Rekultivierung 
landwirtschaftlicher Flächen nur mäßig geeigneter Löss sowie verunreinigter Löss ist mit 
einer bestimmten Fehlerspannweite behaftet. Um die Gewinnung des Lösses auf der 
obersten Sohle durch Schaufelradbagger der Realität entsprechend abbilden zu können, 
beinhaltet die RWE-Angebotsseite einen abbaubedingten Lössverlust für Lösshorizonte 
für die landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung  in Höhe von 30  %. Dieser Lössver-
lustfaktor wird für die Materialklassen für landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung ge-
eigneter Löss und für die Rekultivierung landwirtschaftlicher Flächen nur mäßig geeig-
neter Löss verwendet. 
Tab. 5 (Seite 23) listet die Daten und Korrekturen der detaillierten RWE -Angebotsseite 
für das Ausstiegsszenario 2030 auf, die als Grundlage für die qualitative Prüfung und 
Bewertung dienen.  
Bei der Erstellung der abschließenden (vollständigen) Angebotsseite innerhalb der Mas-
senbilanz wird zunächst der Referenztagebaustand (01/2022) mit dem Tagebauend-
stand 2030 verschnitten, die Volumina für diesen Gewinnungszeitraum ermittelt und in 
Materialklassen klassifiziert. Anschließend werden die ermittelten Volumina auf Grund-
lage der zuvor beschriebenen RWE-internen Planungsparameter für die Abbauverluste 
in den Braunkohlenflözen bzw. Lössverluste in den verschiedenen Lösshorizonten nach 
unten korrigiert. Damit das Gesamtvolumen der Angebotsseite trotz der Volumenkorrek-
turen unverändert bleibt, werden die kalkulierten Lössverluste und die Abbauverluste der 
Materialklasse Braunkohlen der Materialklasse Abraum zugerechnet. Diese volumen-
neutrale Korrektur wird in der mittleren Spalte der Tab. 5 (Spalte: Abbau- und Qualitäts-
verluste) dokumentiert.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 23 - 
Tab. 5:  Ermittlung der Basis für die qualitative Prüfung des RWE-Angebotsvolumens für den Ta-
gebauendstand 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Material-
klasse Material/Ort 
vorläufiger Wert Einsatz von Faktoren für die endgültiger Wert 
RWE-Modell Abbau- und Qualitätsverluste Angebotsseite 
[Mio. m³] [Mio. t] Faktor [Mio. m³] [Mio. t] [Mio. m³] [Mio. t] 
Löss 
forstlich 11,07  0 % 0,00  11,07  
landwirtschaftlich 31,36  -30 % -9,41  21,95  
mäßig geeignet 1) 20,45  -30 % -6,14  14,32  
verunreinigt 3,16  -100 % -3,16  0,00  
Depotinhalt 8,00  0 % 0,00  8,00  
Zwischenergebnis 74,04   -18,70  55,34  
  
       
Abraum 
Gewinnung 909,00  0 % 33,18  942,18  
in der Seemulde 7,30  0 % 0,00  7,30  
Zwischenergebnis 916,30   33,19  949,48  
        
Zwischenergebnis Löss/Abraum 990,34   14,48  1.004,82  
        
Braun-
kohlen 2) 
Fl. Garzweiler 61,59 70,83 -12 % -7,39 -8,50 54,20 62,33 
Fl. Frimmersdorf 80,91 93,05 -7 % -5,66 -6,51 75,25 86,53 
Fl. Morken 71,36 82,06 -2 % -1,43 -1,64 69,93 80,42 
Zwischenergebnis 213,85 245,93  -14,48 -16,65 199,38 229,28 
Gesamtergebnis 1.204,20   0,00  1.204,20  
1) für die landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung nur mäßig geeignetes Lössmaterial 
2) mittlere Dichte der Braunkohlen: 1,15 t/m³ 
 
Die detaillierte RWE -Angebotsseite für das Ausstiegsszenario 2030 umfasst ein Ge-
samtvolumen von 1.204,20 Mio. m³. Nach den zuvor beschriebenen notwenigen Korrek-
turen werden 55,34 Mio. m³ Löss, 949,48 Mio. m³ Abraum sowie 229,28 Mio. t verwert-
bare Braunkohlen ausgewiesen. Die Angebotsseite beinhaltet zudem die in Kapitel 5.3.1 
beschriebenen beiden Lössdepots im östlichen Restloch (8,00 Mio. m³) sowie den bi-
lanztechnischen Ausgleichsposten (7,30 Mio. m³). Der in den beiden Depots gelagerte 
Löss kann gemäß der Dokumentation von RWE für die Wiedernutzbarmachung von 
landwirtschaftlichen Flächen verwendet werden.

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- 24 - 
Tab. 6:  Ermittlung der Basis für die qualitative Prüfung des RWE-Angebotsvolumens für den Ta-
gebauendstand 2033 (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Material-
klasse Material/Ort 
vorläufig Wert Einsatz von Faktoren für die endgültig Wert 
RWE-Modell Abbau- und Qualitätsverluste Angebotsseite 
[Mio. m³] [Mio. t] Faktor [Mio. m³] [Mio. t] [Mio. m³] [Mio. t] 
Löss 
forstlich 11,07  0 % 0,00  11,07  
landwirtschaftlich 31,36  -30 % -9,41  21,95  
mäßig geeignet 1) 20,45  -30 % -6,14  14,31  
verunreinigt 3,16  -100 % -3,16  0,00  
Depotinhalt 8,00  0 % 0,00  8,00  
Zwischenergebnis 74,04   -18,70  55,34  
  
       
Abraum 
Gewinnung 993,97  0 % 35,05  1.029,02  
in der Seemulde 7,30  0 % 0,00  7,30  
Zwischenergebnis 1.001,27   35,05  1.036,32  
        
Zwischenergebnis Löss/Abraum 1.075,31   16,35  1.091,66  
        
Braun-
kohlen 2) 
Fl. Garzweiler 63,34 72,84 -12 % -7,60 -8,74 55,74 64,10 
Fl. Frimmersdorf 100,49 115,56 -7 % -7,03 -8,09 93,45 107,47 
Fl. Morken 85,70 98,56 -2 % -1,71 -1,97 83,99 96,59 
Zwischenergebnis 249,53 286,96  -16,35 -18,80 233,18 268,16 
Gesamtergebnis 1.324,84   0,00  1.324,84  
1) für die landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung nur mäßig geeignetes Lössmaterial 
2) mittlere Dichte der Braunkohlen: 1,15 t/m³ 
 
Die RWE-Angebotsseite für das Ausstiegsszenario 2033 weist ein Gesamtvolumen in 
Höhe von 1.324,84 Mio. m³ aus. Für den Zeitraum vom Referenztagebaustand 01/2022 
bis zum Jahr 2033 ist geplant, 55,34 Mio. m³ Löss und 1.036,32 Mio. m³ Abraum sowie 
268,16 Mio. t verwertbare Braunkohlen zu fördern. Die detaillierte Auflistung der Ange-
botsseite der RWE-Massenbilanz 2033 kann Tab. 6 entnommen werden.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 25 - 
5.4 Quantitative Prüfung des Massenangebots 
Die Auswertung und Prüfung des RWE-Massenangebots im Rahmen der quantitativen 
Prüfung der Ausstiegsszenarien 2030 und 2033 erfolgt im geologischen 3 -D-Modell 
durch die Verschneidung des Referenztagebaustands 01/2022 mit den übermittelten Ta-
gebauendständen 2030 bzw. 2033. Im Abgleich der Ergebnisse der Gesamtvolumina 
ergibt sich eine Abweichung in Höhe von 0,1 0 % für das Ausstiegsszenario 2030 und 
0,01 % für das Ausstiegsszenario 2033. 
Tab. 7: Ergebnisse der quantitativen Prüfung des RWE -Massenangebots für die Ausstiegssze-
narien 2030 und 2033 (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Ausstiegsszenario 
Ausweisung Gesamtvolumen Abweichung 
FUMINCO RWE 1) FUMINCO-RWE 
[Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
2030 1.190,02 1.188,89 1,13 0,10 
2033 1.309,61 1.309,54 0,08 0,01 
1) Prüfgrundlage gemäß Tab. 2 (Seite 20) und Tab. 3 (Seite 21) 
 
Tab. 7 listet die Ergebnisse im Rahmen der quantitativen Prüfung der Angebotsseite 
innerhalb der RWE-Massenbilanz für die Ausstiegsszenarien 2030 und 2033 auf. 
5.5 Qualitative Prüfung des Massenangebots 
5.5.1 Lössdepots im östlichen Restloch 
Um alle Verpflichtungen zur Wiedernutzbarmachung der in Anspruch genommenen Flä-
chen seitens der Bergbautreibenden erfüllen zu können, sind zwei große Lössdepots im 
Bereich des östlichen Restlochs angelegt worden. Die Lage der beiden Lössdepots ist 
in Abb. 9 (Seite 26) dargestellt. Das Lössdepot Süd befindet sich am Knickpunkt der in 
Südwest-Nordost-Richtung verlaufenden Verbindungsanlagen. Das Lössdepot Nord 
wurde im mittleren Bereich des östlichen Restlochs auf dessen Ostflanke angelegt.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 26 - 
 
Abb. 9: Lage (Position) der zwei Lössdepots im östlichen Restloch (Quelle: FUMINCO) 
Die beiden Lössdepots liegen teilweise unterhalb des Höhenniveaus, das im Rahmen 
der geplanten Rekultivierung im Bereich des östlichen Restlochs final durch Aufschüt-
tung entstehen soll. Um die Entstehung von Senken im Bereich der heutigen Lössdepots 
zu verhindern, müssen nach der Entnahme des Lösses die Bereiche, die danach unter-
halb des angestrebten finalen Höhenniveaus liegen würden,  wieder durch Abraum und 
Rekultivierungsmaterial verfüllt werden. 
 
Abb. 10: Lössdepot Süd - Gesamtvolumen: rot und grün, notwendige Wiederauffüllung durch 
Abraum und Rekultivierungsmaterial: rot (Quelle: FUMINCO) 
Abb. 10 zeigt das Modell des Lössdepots Süd im Rahmen der Volumenanalyse in einem 
lokalen 3 -D-Modell mit einer Blockgröße 1  m x 1 m x 1 m. Das Gesamtvolumen des 
Lössdepots Süd beträgt rund 4,12 Mio. m³ Löss (Abb. 10: rote und grüne Bereiche). Um 
das Niveau der zukünftigen Rekultivierung zu erreichen, muss dieser Bereich nach dem 
Entfernen des Lösses wieder mit rund 1,75 Mio. m³ Abraum und Rekultivierungsmaterial 
Lössdepot Nord 
Lössdepot Süd 
© FUMINCO 
N 
© FUMINCO 
N

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 27 - 
(Abb. 10, Seite 26: nur rote Bereiche) verfüllt werden. Die Auswertung des Lössdepots 
Nord erfolgt analog zur Auswertung des Lössdepots Süd. 
Tab. 8: Ergebnisse der Prüfung der zwei Lössdepots im östlichen Restloch (Quelle: FUMINCO) 
Lössdepot 
gelagerter notwendiges Abraum- und 
Löss zum 01/2022 Rekultivierungsmaterial für die Verfüllung 
[Mio. m³] [Mio. m³] 
Süd 4,12 1,75 
Nord 4,11 2,70 
Gesamtvolumen 8,24 4,45 
 
Tab. 8 listet die Auswertungsergebnisse der beiden Lössdepots hinsichtlich des Gesamt-
volumens und des Ausgleichsvolumens, das zum Niveauausgleich für die Rekultivierung 
notwendig ist, auf. Insgesamt sind in beiden Lössdepots 8,24 Mio. m³ Löss gespeichert. 
Für di e abschließenden Rekultivierungsmaßnahmen werden nach der Komplettent-
nahme des Lösses ca. 4,45 Mio. m³ Abraum und Rekultivierungsmaterial benötigt.  
5.5.2 Auftrag von Rekultivierungsmaterial im Tagebau 
Der in Kapitel 5.3.1 beschriebene bilanztechnische Ausgleichsposten in Höhe von rund 
7,30 Mio. m³ für die Berücksichtigung der Rekultivierungsmassen auf der Gewinnungs-
seite des Tagebaus wird anhand einer Flächenanalyse des Tagebauendstands 2030 
geprüft. Innerhalb des Tagebauendstands 2030 befinden sich ca. 79  ha geschnittene 
Böschungen zwischen der jeweiligen Geländeoberkante bis zu Beginn der Wellen-
schlagzone bei einem Niveau von +67 m NHN. Diese Böschungen sollen gemäß RWE-
Angaben mit einer vier Meter mächtigen Forstkiesschicht rekultiviert werden. Das an-
schließende Böschungssystem mit einer Höhe von +67 m NHN bis +30 m NHN und ei-
ner Fläche von rund 206  ha, das bei vollständiger Befüllung des Tagebaurestsees bis 
auf ein Niveau von +65 m NHN von Wasser überflutet sein wird, soll mit einer zwei Meter 
mächtigen Substratschicht bedeckt werden. 
Das Substrat und der sich darauf zukünftig entwickelnde Bewuchs sollen das Bö-
schungssystem bis zur endgültigen Befüllung des Tagebaurestsees vor Erosion durch 
Regen und Wind, der aufgrund der immer größer werdenden Seefläche fortwährend 
stärker das Böschungssystem beaufschlagen wird, schützen. Gemäß den Aussagen der 
RWE8 dient das Substrat, wenn es sich unter Wasser befindet, aufgrund seiner Kornzu-
sammensetzung (der sogenannten Sieblinie) auch als Schutz vor Abtragung durch das 
Seewasser. Das Substrat beinhaltet einen Lössanteil in Höhe von 20  %. Der Forstkies 
besteht aus einer Mischung aus Abraum mit Löss, wobei der Lössanteil je nach Neigung 
 
8 gestützt durch entsprechende Forschungsergebnisse der TU Dresden

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 28 - 
der zu rekultivierenden Fläche von 25 % (stark geneigte Bereiche) bis zu 40 % (horizon-
tale Flächen) variiert. Für die Planungen in Bereichen die Böschungssysteme bzw. ge-
neigte Flächen umfassen wird für den Lössanteil ein Mittelwert in Höhe von 33  % ver-
wendet. Der jeweilige Rest der beiden Rekultivierungsmischungen besteht aus geförder-
tem Abraum. 
 
Abb. 11: Tagebauendstand des Ausstiegsszenarios 2030 mit geschnittenen Gewinnungsbö-
schungen von der Geländeoberkante bis zu +67 m NHN (blau, Rekultivierung mit 4 m 
Forstkies) und von +67 m NHN bis +30 m NHN (rot, Rekultivierung mit 2 m Substrat) 
(Quelle: FUMINCO) 
Tab. 9: Ermittlung des Volumens der zusätzlich  erforderlichen Abraumgewinnung im Rahmen 
der Rekultivierung der geschnittenen Böschungen durch die Gutachter (bilanztechni-
scher Ausgleichsposten) (Quelle: FUMINCO) 
Bereich 
Rekultivie-
rungsmaterial Fläche Mächtigkeit 
Auftrag 
zusätzliche Ab-
raumgewinnung 
 [ha] [m] [Mio. m³] 
GOK bis +67 m NHN 
(Abb. 11, blau) Forstkies 79,33 4,00 3,17 
von +67 bis +30 m NHN 
(Abb. 11, rot) Substrat 205,68 2,00 4,11 
Gesamtergebnis  285,00  7,29 
GOK: Geländeoberkante 
 
Die Gesamtfläche der in Abb. 11 dargestellten Teilflächen für die Rekultivierung mit 
Forstkies (blaue Flächen) und Substrat (rote Flächen), die als Grundlage für die Volu-
menausweisung des bilanztechnischen Ausgleichspostens dienen, beträgt rund 285 ha 
(79 ha + 206  ha). Da hier ein Auftra g mit Rekultivierungsmaterial erfolgen soll, kann 
© FUMINCO 
N

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 29 - 
mithilfe der vorgegebenen Mächtigkeiten für den Materialauftrag das Volumen berechnet 
werden, das über den Tagebauendstand hinaus gefördert werden muss, um Raum für 
das im Anschluss aufzubringende Rekultivierungsmaterial zu schaffen. 
In Tab. 9 (Seite 28) werden die Volumina der beiden unterschiedlich zu behandelnden 
Rekultivierungsbereiche dargestellt. Insgesamt müssen gemäß den Auswertungen der 
Gutachter innerhalb der geschnittenen Böschungen 7,29 Mio.  m³ mehr Abraum geför-
dert werden, um anschließend da s geplante Rekultivierungsmaterial einbauen zu kön-
nen. Davon werden 3,17 Mio. m³ der zusätzlichen Abraumgewinnung für die Schaffung 
des Freiraums für das Rekultivierungsmaterial im Bereich von Geländeoberkante bis 
+67 m NHN und 4,11 Mio. m³ im Bereich zwischen +67 m NHN und +30 m NHN benö-
tigt. 
5.5.3 Abbau- und Lössverluste 
Im Rahmen der qualitativen Prüfung der RWE-Angebotsseite werden innerhalb des Aus-
stiegsszenarios 2030 insgesamt 229,2 8 Mio. t an verwertbarer Braunkohlenmenge er-
mittelt. Diese RWE-Materialausweisung erfolgt mithilfe der mittleren Dichte für die Braun-
kohlen in Höhe von 1,15  t/m³ und der in Tab. 4 (Seite 22) gelisteten flözspezifischen 
Abbauverluste. Mit diesen Planungsparametern werden die Abbauverluste, die aufgrund 
der Arbeitsweise der Schaufelradbagger und der Größe der einzelnen Schaufeln inner-
halb der drei Flöze entstehen, abgeschätzt. Diese Abbauverluste, die im Ausstiegssze-
nario 2030 ein Volumen in Höhe von 14,48  Mio. m³ aufweisen, müssen innerhalb der 
Angebotsseite abschließend dem Abraum zugerechnet werden (Tab. 10: zusätzliche Ab-
raumvolumina). 
Tab. 10: Ermittlung der verwertbaren Braunkohlenmengen innerhalb des Ausstiegsszenarios 
2030 durch die Gutachter anhand der RWE-Abbauverluste (Quelle: FUMINCO) 
Flöz 1) 
Braunkohlen-
vorkommen 2) 
Abbau-
verluste 
verwertbare 
Braunkohlen 
zusätzliche 
Abraumvolumina 3) 
[Mio. t] [%] [Mio. t] [Mio. m³] 
Garzweiler 70,83 12,00 62,33 7,39 
Frimmersdorf 93,05 7,00 86,53 5,66 
Morken 82,06 2,00 80,42 1,43 
Gesamtergebnis 245,93 7,00 229,28 14,48 
1) mittlere Dichte der Braunkohlen: 1,15 t/m³ 
2) auf Basis der RWE-Zahlen für die Braunkohlenförderung (Tab. 5, Seite 23) 
3) Volumen des Abbauverlustes als Differenz zwischen Braunkohlenvorkommen und verwertbaren Braunkohlen 
 
Um die betriebliche Realität in Zusammenhang mit der Ausweisung der verwertbaren 
Braunkohlenförderung besser abbilden zu können, müssen im Rahmen der

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 30 - 
Massenbilanzierung weitere Volumina innerhalb der Braunkohlenflöze als nicht verwert-
bar deklariert werden. Dabei handelt es sich um Braunkohlen-Flözpartien, deren Mäch-
tigkeit geringer ist als drei Meter ist. Solche schmalen Braunkohlenhorizonte können aus 
technischen Gründen nicht separat mit den Schaufelradbaggern gewonnen werden. Zu-
dem existieren in vielen Bereichen der Lagerstätte Garzweiler zwischen den einzelnen 
Braunkohlenhorizonten Zwischenmittel aus Sand und Ton (sogenannte Bergemittel) 
bzw. verunreinigte oder versandete Teile des Braunkohlenflözes (geologische Gründe), 
die ebenfalls das Volumen der verwertbaren Braunkohlenförderung verringern. 
Gemäß der Auswertung der Gutachter auf Basis des geologischen 3 -D-Modells inner-
halb des Tagebauendstands 2030 ergibt sich für die zuvor genannten Bereiche (techni-
sche und geologische Gründe), die innerhalb der Angebotsseite aufgrund der Mächtig-
keit (< 3  m) oder Verunreinigungen/Versandungen dem  Abraum zugerechnet werden 
müssen, ein Volumen von rund 42,20 Mio. m³ (Tab. 12, Seite 32: Bergemittel). Zusam-
men mit den in Tab. 10 (Seite 29) ermittelten Abbauverlusten in Höhe von 14,48 Mio. m³ 
ergibt sich daraus ein Gesamtvolumen für die notwendige Reduzierung des verwertba-
ren Braunkohlenvolumens in Höhe von 56,68 Mio. m³. Somit verringert sich das im geo-
logischen 3-D-Modell ausgewiesene Braunkohlenvolumen in Höhe von rund 255,91 
Mio. m³ (abgeleiteter Wert )9 um die Abbauverluste und Bergemittel auf die tatsächlich 
verwertbare Braunkohlenförderung von 199,23 Mio. m³ (Tab. 12). Ausgehend von dem 
Basisvolumen von 255,91 Mio.  m³ entspricht der Reduktionsanteil in Höhe von  
56,68 Mio. m³ rund 22,15 %. Die entsprechende Reduzierung des Volumens aus dem 
geologischen 3-D-Modell für das Ausstiegsszenario 2033 beträgt rund 21,16 %10. 
Die Verluste bei der Gewinnung von Löss werden von der RWE auf 30 % für alle Lössho-
rizonte, die für die landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung geeignet sind , angege-
ben. Dieser Lössverlust enthält neben einer technischen Komponente (Gewinnung mit 
dem Schaufelradbagger) auch einen Sicherheitsfaktor für die geostatische Ungenauig-
keit der geologischen Daten bei der Beschreibung der teilweise sehr geringmächtigen 
Lösshorizonte bzw. der Verunreinigung durch Abraum. 
5.5.4 Prüfung des Massenangebots 
Im Rahmen der qualitativen Auswertung des Ausstiegsszenario s 2030 kann durch die 
Gutachter für die Angebotsseite ein Gesamtvolumen in Höhe von 1.205,55 Mio. m³ (Tab. 
11, Seite 31) ausgewiesen werden. Dieses Gesamtvolumen setzt sich aus dem Gesamt-
volumen der quantitativen Auswertung in Höhe von 1.190,02 Mio. m³ (Tab. 7, Seite 25) 
und zwei Positionen, die nicht über das geologische 3 -D-Modell ermittelt werden 
(Lössdepots im östlichen Restloch und bilanztechnischer Ausgleichsposten, Kapi-
tel 5.3.1), zusammen. Der bilanztechnische Ausgleichsposten für die Simulation der Re-
kultivierung von geschnittenen Böschungen im Tagebau umfasst ein Volumen von 
 
9 Tab. 12 (Seite 31): 213,71 Mio. m³ + 42,20 Mio. m³ 
10 Tab. 14 (Seite 33): (46,30 Mio. m³+ 16,40 Mio. m³) / (250,00 Mio. m³ + 46,30 Mio. m³)

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 31 - 
7,29 Mio. m³ (Kapitel 5.5.2), während die beiden Lössdepots im östlichen Restloch ein 
Lössvolumen von 8,24 Mio. m³ aufweisen (Kapitel 5.5.1).  
Tab. 11 stellt die zusammengefassten Ergebnisse der qualitative n Prüfung der RWE -
Angebotsseite für das Ausstiegsszenario 2030 dar. Die RWE-Planungsparameter für die 
Abbau- und Lössverluste sowie die beiden Sonderpositionen bilanztechnischer Aus-
gleichsposten (Erhöhung des Abraumvolumens auf der Angebotsseite) und der Inhalt 
der beiden Lössdepots im östlichen Restloch (Erhöhung des Lössvolumens auf der An-
gebotsseite) werden bei den Berechnungen berücksichtigt. 
Tab. 11: Zusammenfassung der Ergebnisse der Materialausweisung der Gutachter (Tab. 12, 
Seite 32) für die Angebotsseite des Ausstiegszenario s 2030 inklusive der Abbau- und 
Lössverluste sowie de r beiden Sonderpositionen Lössdepots und bilanztechnischer 
Ausgleichsposten (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Materialklasse 
Angebotsseite 
Abweichung 
Ausstiegsszenario 2030 
FUMINCO 1) RWE 2) FUMINCO-RWE 
[Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
Löss 56,00 55,34 0,66 1,17 
   - LW-Löss 3) 44,93 44,27 0,66 1,47 
   - FW-Löss 4) 11,07 11,07 0,00 0,02 
Abraum 950,33 949,48 0,85 0,09 
Braunkohlen 199,23 199,38 -0,15 -0,07 
Gesamtergebnis 1.205,55 1.204,20 1,35 0,11 
  
  
  
Umrechnung 5) [Mio. t] [Mio. t] [Mio. t] [%] 
Braunkohlen 229,11 229,28 -0,17 -0,07 
1) Basis: Gesamtergebnis (Tab. 12, Seite 32) 
2) Basis: Tab. 5 (Seite 23) 
3) LW-Löss: für die landwirtschaftliche Rekultivierung geeigneter Löss 
4) FW-Löss: für die forstliche Rekultivierung geeigneter Löss 
5) mittlere Dichte Braunkohlen: 1,15 t/m³ 
 
Der Vergleich der durch die Abbau - und Lössverluste korrigierten übergebenen RWE -
Daten für die Angebotsseite 2030 zeigt eine Abweichung zu den Daten der Gutachter 
für die Materialklasse Löss von 1,17 %, für die Materialklasse Abraum von 0,09 % sowie 
für die Materialklasse Braunkohlen von -0,07 %. Eine detailliere Darstellung der Auswer-
tung auf Basis des geologischen 3 -D-Modells unter Berücksichtigung der Abbau - und

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 32 - 
Lössverluste und die Aufschlüsselung der einzelnen Materialklassen bzw. einzelnen Ma-
terialien kann Tab. 12 entnommen werden. 
Tab. 12: Materialausweisung der Gutachter für die Angebotsseite (Ausstiegsszenario 2030) auf 
Basis der Auswertung im geologischen 3 -D-Modell inklusive der Abbau - und Lössver-
luste zuzgl. der Lössdepots und des Ausgleichspostens (Quelle: RWE/FUMINCO)  
Material-
klasse Material / Ort 
Position Aufschlüsselung der Position Abweichung 1) 
FUMINCO Löss Abraum Braun-
kohlen FUMINCO-RWE 
[Mio. m³] [Mio. t] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
Löss 
forstlich 11,07  11,07 1) 0,00 0,00 0,00 0,02 
landwirtschaftlich 31,52  22,07 1) 9,46 0,00 0,12 0,53 
mäßig geeignet 2) 20,89  14,62 1) 6,27 0,00 0,31 2,13 
verunreinigt 3,11  0,00 1) 3,11 0,00 0,00 0,00 
Depotinhalt 8,24  8,24 1) 0,00 0,00 0,24 2,86 
Zwischenergebnis 74,83  56,00 1) 18,83 0,00 0,66 1,17 
  
       
Abraum 
Gewinnung 867,52  0,00 867,52 1) 0,00 
0,73 0,08 
Bergemittel (Flöz) 3) 42,20  0,00 42,20 1) 0,00 
Ausgleichsposten 7,29  0,00 7,29 1) 0,00 -0,01 -0,18 
Zwischenergebnis 917,01  0,00 917,01 1) 0,00 0,71 0,08 
        
Zwischenergebnis Löss/Abraum 991,84  56,00 935,84 1) 0,00 1,50 0,15 
        
Braun-
kohlen 4) 
Fl. Garzweiler 61,54 70,77 0,00 7,38 54,15 1) -0,05 -0,09 
Fl. Frimmersdorf 81,07 93,23 0,00 5,67 75,40 1) 0,15 0,20 
Fl. Morken 71,10 81,77 0,00 1,42 69,68 1) -0,25 -0,36 
Zwischenergebnis 213,71 245,77 0,00 14,48 199,23 1) -0,15 -0,07 
Gesamtergebnis 1.205,55 245,77 56,00 950,33 199,23   
1) markierte Positionen sind Prüfgegenstand der letzten Spalten, Prüfgrundlage: RWE-Daten aus Tab. 5 (Seite 23) 
2) für die landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung nur mäßig geeignetes Lössmaterial 
3) beinhaltet Verunreinigungen/Versandungen innerhalb der Flöze sowie Flöze mit einer Mächtigkeit < 3 m 
4) mittlere Dichte Braunkohlen: 1,15 t/m³ 
 
Die detaillierte Auflistung in Tab. 12 zeigt, dass alle Abweichungen - mit Ausnahme der 
Abweichungen im Rahmen der Lössausweisungen - unterhalb von einem Prozent lie-
gen. Die größten Abweichungen zwischen den Daten der RWE und denen der Gutachter 
bestehen im Ausstiegsszenario 2030 bei der Volum enausweisung für die

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 33 - 
landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung nur mäßig geeigneter Lösshorizonte (Abwei-
chung: 0,31 Mio. m³ / 2,13 %) und für die beiden Lössdepots (Abweichung: 0,24 Mio. m³ 
/ 2,86 %). 
Die konkreten Auswertungsdaten des geologischen 3 -D-Modells im Rahmen der Ana-
lyse für das Ausstiegsszenario 2030 befinden sich im Anhang. 
Analog zu der Prüfung und Auswertung für das Ausstiegsszenario 2030 erfolgt die Prü-
fung und Auswertung der Angebotsseite für das Ausstiegsszenario 2033. Für dieses 
Ausstiegsszenario kann ein Gesamtvolumen der Angebotsseite in Höhe von 
1.325,14 Mio. m³ (Tab. 13) durch die Gutachter ausgewiesen werden. Dieses Gesamt-
volumen setzt sich aus dem Gesamtvolumen der quantitativen Auswertung in Höhe von 
1.309,61 Mio. m³ (Tab. 7, Seite 25) und den beiden Positionen, die nicht über das geo-
logische 3-D-Modell ermittelt werden, zusammen. Wie in der Auswertung für das Aus-
stiegsszenario 2030 umfassen diese beiden Positi onen den bilanztechnischen Aus-
gleichsposten für die Simulation der Rekultivierung von geschnittenen Böschungen im 
Tagebau mit einem Volumen von 7,29 Mio. m³ (Kapitel 5.5.2) und die beiden Lössdepots 
im östlichen Restloch mit einem Volumen von 8,24 Mio. m³ (Kapitel 5.5.1).  
Tab. 13: Zusammenfassung der Ergebnisse der Materialausweisung der Gutachter ( Tab. 14, 
Seite 34) für die Angebotsseite des Ausstiegszenarios 2030 inklusive der Abbau - und 
Lössverluste sowie der beiden Sonderpositionen Lössdepots und bilanztechnischer 
Ausgleichsposten (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Materialklasse 
Angebotsseite 
Abweichung 
Ausstiegsszenario 2033 
FUMINCO 1) RWE 2) Basis: FUMINCO-RWE 
[Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
Löss 56,19 55,34 0,85 1,51 
   - LW-Löss 3) 45,07 44,27 0,80 1,78 
   - FW-Löss 4) 11,12 11,07 0,05 0,42 
Abraum 1.035,36 1.036,32 -0,96 -0,09 
Braunkohlen 233,60 233,18 0,41 0,18 
Gesamtergebnis 1.325,14 1.324,84 0,30 0,02 
  
Umrechnung [Mio. t] [Mio. t] [Mio. t] [%] 
Braunkohlen 5) 268,64 268,16 0,48 0,18 
1) Basis: Gesamtergebnis (Tab. 14, Seite 34, mittlere Dichte Braunkohlen: 1,15 t/m³) 
2) Basis: Tab. 6 (Seite 24) 
3) LW-Löss: für die landwirtschaftliche Rekultivierung geeigneter Löss 
4) FW-Löss: für die forstliche Rekultivierung geeigneter Löss

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 34 - 
Tab. 13 (Seite 33) stellt die zusammengefassten Ergebnisse der qualitativen Prüfung 
der RWE-Angebotsseite für das Ausstiegsszenario 2033 dar. Die RWE -Planungspara-
meter für die Abbau- und Lössverluste sowie die beiden Sonderpositionen bilanztechni-
scher Ausgleichsposten (Erhöhung des Abraumvolumens auf der Angebotsseite) und 
der Inhalt der beiden Lössdepots im östlichen Restloch (Erhöhung des Lössvolumens 
auf der Angebotsseite) werden bei den Berechnungen berücksichtigt. 
Tab. 14: Materialausweisung der Gutachter für die Angebotsseite (Ausstiegsszenario 2033) auf 
Basis der Auswertung im geologischen 3 -D-Modell inklusive der Abbau - und Lössver-
luste zuzgl. der Lössdepots und des Ausgleichspostens (Quelle: RWE/FUMINCO)  
Materi-
alklasse Material / Ort 
Position Aufschlüsselung der Position Abweichung 1) 
FUMINCO Löss Abraum Braun-
kohlen FUMINCO-RWE 
[Mio. m³] [Mio. t] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
Löss 
forstlich 11,12  11,12 1) 0,00 0,00 0,05 0,42 
landwirtschaftliche 31,64  22,15 1) 9,49 0,00 0,20 0,89 
mäßig geeignet 2) 20,98  14,69 1) 6,29 0,00 0,38 2,57 
verunreinigt 3,11  0,00 1) 3,11 0,00 0,00 0,00 
Depotinhalt 8,24  8,24 1) 0,00 0,00 0,24 2,86 
Zwischenergebnis 75,09  56,19 1) 18,90 0,00 0,85 1,51 
  
       
Abraum 
Gewinnung 946,47  0,00 946,47 1) 0,00 
-1,20 -0,12 
Bergemittel (Flöz) 3) 46,30  0,00 46,30 1) 0,00 
Ausgleichsposten 7,29  0,00 7,29 1) 0,00 -0,01 -0,18 
Zwischenergebnis 1000,06  0,00 1.000,06 1) 0,00 -1,21 -0,12 
        
Zwischenergebnis Löss/Abraum 1075,14  56,19 1.018,96 1) 0,00 -0,17 -0,02 
        
Braun-
kohlen 
Fl. Garzweiler 63,52 73,04 0,00 7,62 55,89 1) 0,15 0,28 
Fl. Frimmersdorf 101,02 116,17 0,00 7,07 93,95 1) 0,49 0,53 
Fl. Morken 85,47 98,29 0,00 1,71 83,76 1) -0,23 -0,28 
Zwischenergebnis 250,00 287,50 0,00 16,40 233,60 1) 0,41 0,18 
Gesamtergebnis 1.325,14 287,50 56,19 1.035,36 233,60   
1) markierte Positionen sind Prüfgegenstand der letzten Spalten, Prüfgrundlage: RWE-Daten aus Tab. 6 (Seite 24) 
2) für die landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung nur mäßig geeignetes Lössmaterial 
3) beinhaltet Verunreinigungen/Versandungen innerhalb der Flöze sowie Flöze mit einer Mächtigkeit < 3 m

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 35 - 
Der Vergleich der durch die Abbau - und Lössverluste korrigierten übergebenen RWE -
Daten für die Angebotsseite 2033 zeigt eine Abweichung zu den Daten der Gutachter 
für die Materialklasse Löss von 1,51 %, für die Materialklasse Abraum von -0,12 % sowie 
für die Materialklasse Braunkohlen von 0,18 %. 
Eine detaillierte Darstellung der Auswertung auf Basis des geologischen 3 -D-Modells 
unter Beachtung der Abbau- und Lössverluste sowie mit Aufschlüsselung der einzelnen 
Materialklassen bzw. einzelnen Materialien kann Tab. 14 (Seite 34) entnommen werden. 
Die Auflistung zeigt, dass alle Abweichungen - mit Ausnahme der Abweichungen im 
Rahmen der Lössausweisung - unter einem Prozent liegen. Die größten Abweichungen 
zwischen den Daten der RWE und denen der Gutachter im Ausstiegsszenario 2033 be-
stehen auch hier bei der Volumenausweisung für die landwirtschaftliche Wiedernutzbar-
machung nur mäßig geeigneter Lösshorizonte (Abweichung: 0,38 Mio. m³ / 2,57 %) und 
für die beiden Lössdepots (Abweichung: 0,24 Mio. m³ / 2,86 %). 
Die konkreten Auswertungsdaten des geologischen 3 -D-Modells im Rahmen der Ana-
lyse für das Ausstiegsszenario 2033 befinden sich im Anhang. 
5.6 Bewertung der Angebotsseite der RWE-Massenbilanz 
5.6.1 Bewertung der Lössdepots im östlichen Restloch 
Die Abweichung von 2,86 % bzw. von 0,24 Mio. m³ in Zusammenhang mit der Ermittlung 
des Gesamtvolumens der zwei Lössdepots im östlichen Restloch  (FUMINCO: 
8,24 Mio. m³, RWE: 8,00 Mio. m³) liegt innerhalb der für Bergbauplanungen üblichen To-
leranz (F G Hambach 2022). Für die Angebotsseite der Massenbilanz für beide Aus-
stiegsszenarien bedeutet dies, dass mehr Löss vorhanden ist, als die RWE bilanziert 
hat. Somit erhöht sich die Belastbarkeit der Bilanz für dieses für die Wiedernutzbarma-
chung in besonderen Maße bedeutende Material. 
5.6.2 Bewertung des bilanztechnischen Ausgleichspostens 
Die Verwendung eines bilanztechnischen Ausgleichspostens im Zusammenhang mit der 
Rekultivierung der geschnittenen Böschungen im Tagebau Garzweiler II ist nach Ein-
schätzung der Gutachter notwendig, um die Massenströme und somit die Angebotsseite 
für beide Ausstiegsszenarien richtig abbilden zu können. Die Volumenermittlung dieses 
bilanztechnischen Ausgleichspostens (FUMINCO: 7,29 Mio. m³, RWE: 7,3  Mio. m³) ist 
nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt durchgeführt worden. 
5.6.3 Bewertung der Abbau- und Lössverluste 
Da es sich bei den Abbauverlusten um einen lagerstättenspezifischen Wert handelt und 
zudem nur sehr wenige Veröffentlichungen mit konkreten Zahlen zu diesem Thema exis-
tieren, muss für das vorliegende Fachgutachten in einer ersten Näherung auf Erfah-
rungswerte der FUMINCO zurückgegriffen werden. Der berechnete Mittelwert der Ab-
bauverluste für alle drei Braunkohlenflöze im Bereich der Tagebauendstände beträgt

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 36 - 
rund sieben Prozent (z. B. Tab. 10, Seite 29). Der angegebene Wert lieg im unteren 
Drittel der Werte für projektspezifische Abbauverluste (nicht gewinnbare Bereiche in Flö-
zen zuzüglich Zuschnittverluste) innerhalb von bisherigen Tagebau -Planungsprojekten 
der FUMINCO (Spannweite von ca. 5 % bis 15 %). 
Im Rahmen einer gutachterlichen Stellungnahme von Herrn Professor Niemann -Delius 
(Niemann-Delius 2019) werden Informationen über die Bergemittel innerhalb der Flöze 
und verwendete weitere Abzüge (Reduzierungen der Braunkohlenmengen) thematisiert. 
Hierbei wird ein Abbaufeld mit Erhalt der Orte des 3. Umsiedlungsabschnittes betrachtet. 
Diese Stellungnahme wurde vom Geologischen Dienst NRW im April 2020 mit folgen-
dem Ergebnis geprüft: 
„In dem Gutachten von Herrn Professor Niemann-Delius wurde für die Tagebaugrenzen 
gemäß Leitentscheidung 2016 eine Bruttokohlenmenge von 857 Mio.  t ermittelt. Durch 
Abzüge von 80 Mio. t nicht bauwürdigem Flöz und zusätzlich 10  Prozent pauschal (Er-
kundungsdichte, technische Verluste etc. = Zuschnittsverluste) ergab sich ein Braunkoh-
lenvorrat von 700 Mio. t netto. Die Abzüge von 80 Mio. t (ca. 9 Prozent) setzten sich da-
bei überwiegend durch vertaubte Bereiche (Bergemittel) sowie nicht abbaubare Flöz-
mächtigkeiten (kleiner als 3 Meter) zusammen. Dem Geologischen Dienst NRW wurden 
3-D-Daten zu den entsprechenden nicht bauwürdigen Partien zur Verfügung gestellt und 
durch diesen anhand von Bohrungsdaten überprüft. Die Angaben und Ergebnisse des 
Gutachtens wurden durch den Geologischen Die nst NRW als plausibel eingestuft. Die 
zusammengenommen rund 18  Prozent an Abschlägen wurden vom Geologischen 
Dienstes NRW plausibilisiert und konnten bei Berücksichtigung eines konservativen An-
satzes nachvollzogen werden“ (FUMINCO 2022). 
Nach Auswertung aller Daten liegen die Abschläge bei der Ermittlung der verwertbaren 
Braunkohlengesamtförderung, also inklusive der Abbauverluste und unter Berücksichti-
gung des Abzugs der Bergemittel, in beiden Ausstiegsszenarien bei ca. 21 % bzw. 22 % 
(Kapitel 5.5.3). Aufgrund der Größenordnung der ermittelten Abschläge bewerten die 
Gutachter die von der Bergbautreibenden verwendeten Abbauverluste als nachvollzieh-
bar und plausibel. 
Die angenommenen Lössverluste in Höhe von 30 % für die Lösshorizonte, die Material 
für die landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung liefern, scheinen aufgrund geostati-
scher Unschärfen in den geologischen Daten und den teilweise geringen Mächtigkeiten 
dieser Lösshorizonte in ihrer Größenordnung nachvollziehbar und plausibel. Es handelt 
sich dabei um einen konservativen Planungsansatz, der aufgrund der signifikanten Be-
deutung des Lössmaterials für die Wiedernutzbarmachung der beanspruchten Flächen 
angemessen ist. 
5.6.4 Bewertung der RWE-Angebotsseite 
Die Prüfung der Angebotsseiten der Ausstiegsszenarien 2030 bzw. 2033 weist keine 
signifikanten Abweichungen oder Fehler zu den Auswertungen, die im Rahmen des vor-
liegenden Fachgutachtens durchgeführt werden, aus. Die Daten der Angebotsseiten für

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 37 - 
beide Ausstiegsszenarien sind nachvollziehbar und plausibel. Die Ausweisung aller Ma-
terialklassen ist fachlich korrekt durchgeführt worden. 
Nach den Berechnungen im Rahmen des vorliegenden Fachgutachtens fallen für das 
Ausstiegsszenario 2030 bei einer verwertbaren Braunkohlenförderung in Höhe von 
229,11 Mio. t insgesamt 56,00 Mio. m³ Löss und 950,33  Mio. m³ Abraum an  (Tab. 11, 
Seite 31). Innerhalb des Ausstiegsszenarios 2033 werden bei einer verwertbaren Braun-
kohlenförderung in Höhe von 268, 64 Mio. t insgesamt 56,19  Mio. m³ Löss sowie 
1.035,36 Mio. m³ Abraum anfallen (Tab. 13, Seite 33). 
Da im Zeitraum zwischen 2030 und 2033 keine weiteren Flächen an der Tagesoberflä-
che durch den Tagebau Garzweiler II in Anspruch genommen werden, ist das Vorhan-
densein einer Abweichung in den Löss ausweisungen der beiden Ausstiegsszenarien 
softwarebedingt. Aus den Daten der Ausstiegsszenarien ergibt sich für den sogenannten 
Reservetrieb zwischen 2030 und 2033 ein Umfang von 39,53 Mio. t verwertbarer Braun-
kohlengewinnung bei gleichzeitiger Abraumförderung in Höhe von 85,03 Mio. m³.  
Tab. 15 stellt die Volumina bzw. Massen der Angebotsseite für die Ausstiegsszenarien 
2030 und 2033 zusammen. 
Tab. 15: Zusammenfassung der Auswertungen der Gutachter für die Angebotsseite des Tage-
baus Garzweiler II innerhalb der Ausstiegsszenarien 2030 / 2033 (Quelle: FUMINCO) 
Materialklasse 
Ausstiegsszenario 2030 1) Ausstiegsszenario 2033 2) 
[Mio. m³] [Mio. m³] 2) 
Löss 56,00 56,19 
   - LW Löss 3) 44,93 45,07 
   - FW Löss 4) 11,07 11,12 
Abraum 950,33 1.035,36 
Volumen Löss und Abraum 1.006,33 1.091,55 
 
 [Mio. t] [Mio. t] 
Braunkohlenförderung 5) 229,11 268,64 
1) Basis: Tab. 11 (Seite 31) 
2) Basis: Tab. 13 (Seite 33) 
3) LW-Löss: für die landwirtschaftliche Rekultivierung geeigneter Löss 
4) FW-Löss: für die forstliche Rekultivierung geeigneter Löss 
5) verwertbare Braunkohlenförderung / mittlere Dichte Braunkohlen: 1,15 t/m³

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 38 - 
6 MASSENBEDARF 2030 UND 2033 
6.1 Prüfverfahren 
Die Prüfverfahren, die als Grundlage für die Prüfung und Bewertung der von RWE über-
gebenen Daten und Informationen dienen, werden nachfolgend beschrieben. In Kapi-
tel 6.2 wird die Prüfgrundlage, das heißt die für die Prüfung relevanten Daten, Informati-
onen und Planungsparameter der Bergbautreibenden, vorgestellt. Die quantitative und 
qualitative Prüfung dieser RWE -Daten anhand der entwickelten 3 -D-Modelle der Gut-
achter bzw. mithilfe von Lageplänen und die Vorstellung der Prüfergebnisse erfolgen in 
den Kapiteln 6.3 und 6.4. Abschließend wird die Bedarfsseite der RWE -Massenbilanz 
für die Ausstiegsszenarien 2030 und 2033 auf Grundlage der Prüfergebnisse in den Ka-
piteln 6.5 und 6.8 bewertet. 
Analog zum Vorgehen bei der Ermittlung der Volumina im Rahmen der Prüfung der An-
gebotsseite werden auch bei der nachfolgenden Prüfung der Bedarfsseite entspre-
chende 3-D-Modelle verwendet. Für die Volumenkontrolle der geplanten Löss- und Ab-
raumarbeiten im Bereich der Innenkippe und des östlichen Restlochs kommt nicht das 
geologische 3-D-Modell, sondern das 3-D-Kippenmodell (Kapitel 4.3) zum Einsatz. Die 
Prüfung der für die Rekultivierung von Flächen außerhalb der Genehmigungsgrenzen 
des Tagebaus Garzweiler notwendigen Volumina erfolgt mithilfe von separat erstellten  
lokalen 3-D-Modellen. Diese außerhalb der Genehmigungsgrenzen befindlichen Stand-
orte werden im Folgenden als externe Standorte bzw. Flächen bezeichnet. 
Die Prüfung von Flächenbilanzen erfolgt anhand von 2-D-Plänen der Bergbautreibenden 
mithilfe von CAD-Software (Flächenkontrolle) und Tabellenkalkulationsprogrammen (Bi-
lanzprüfung). 
Im Rahmen der quantitativen Prüfung erfolgt die Kontrolle der Volumina, deren Umlage-
rung und Verkippung für eine geordnete Beendigung des Tagebaus Garzweiler II und 
zur Erfüllung der Verpflichtungen zur Wiedernutzbarmachung der beanspruchten Flä-
chen notwendig ist. Innerhalb der qualitativen Prüfung liegt der Fokus auf der Material-
flussanalyse des Lössmaterials, da dieses für die Rekultivierung von Flächen zwingend 
notwendige Material der limitierende Faktor auf der Bedarfsseite ist (Lössbilanz). Eine 
Auswertung im Kontext von standfestem (aufbaufähigem) bzw. nicht standfestem Mate-
rial, die im Rahmen der Bilanzprüfung für den Tagebau Hambach aufgrund des petro-
grafischen Aufbaus der Lagerstätte von entscheidender Bedeutung war  (FG Hambach 
2022), entfällt bei der Analyse der Verkippung mit Material aus der Lagerstätte Garzwei-
ler II (Kapitel 4.1). Zum qualitativen Prüfungsumfang gehört auch die Kontrolle der Aus-
weisung der rekultivierten Flächen, wie z. B. Flächen für die forst liche oder landwirt-
schaftliche Nachnutzung (Flächenbilanz).

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 39 - 
6.2 Prüfgrundlage Massenbedarf 
6.2.1 Grundlage für die quantitative Prüfung (Massenbedarf) 
Innerhalb des Tagebaus Garzweiler liegen zwei Gebiete, in denen Abraum aus betrieb-
lichen Gründen und aufgrund der Verpflichtungen der Bergbautreibenden  zur Wie-
dernutzbarmachung der beanspruchten Flächen verkippt werden muss. Es handelt sich 
dabei zum einem um die Innenkippe auf der östlichen Flanke des Tagebaus Garzweiler 
II und zum anderen um das sogenannte östliche Restloch, das im Rahmen der geplanten 
Rekultivierung komplett verfüllt werden soll. 
Die Bedarfsseite für den Tagebau Garzweiler II beinhaltet noch drei weitere Positionen, 
die in Zusammenhang mit Verfüllungstätigkeiten mit Abraum stehen: die beiden Lössde-
pots im östlichen Restloch (Kapitel 5.5.1), der bilanztechnische Ausgleichposten (Kapi-
tel 5.5.2) und ein e Position in Zusammenhang mit der Schaffung bzw. Erhöhung de r 
Standsicherheit. 
Die beiden Lössdepots müssen vor der vollständigen Verfüllung zunächst aufgelöst und 
anschließend teilweise mit Abraum und Löss verfüllt werden. Zudem müssen für die Si-
cherung der geschnittenen Böschungssysteme in Zusammenhang mit der Standsicher-
heit bestimmte Bereiche der Böschungen, z. B. die anstehenden Braunkohlenflöze oder 
Horizonte mit bindigem Material (Ton, Schluff), nach Beendigung der Gewinnung durch 
eine Vorschüttung geschützt werden. Unterhalb der zukünftigen Wasseroberfläche des 
geplanten Tagebaurestsees (Niveau Wasserspiegel: +65 m NHN) besteht die Gefahr, 
dass diese bindigen Horizonte bzw. die Braunkohlenflöze mit dem Seewasser reagieren 
und über die Zeit ausgewaschen werden  können. Durch die Auswaschung dieser Bö-
schungsbereiche kann es zu Destabilisierung des gesamten Gewinnungsböschungssys-
tems kommen. Aus diesem Grund müssen die betroffenen Böschungs - und Sohlenab-
schnitte durch entsprechende Abraum-Abdeckungen geschützt werden. Die RWE hat 
für die Herstellung dieser Abdeckung en die Position „Gestaltungsbedarf (Geotech-
nik/Standsicherheit)“ mit einem Volumen von 35  Mio. m³ in die Bedarfsseite ihrer Mas-
sebilanz aufgenommen. 
Tab. 16 (Seite 40) listet die für die zuvor genannten Bereiche innerhalb des Tagebaus 
Garzweiler II notwendigen Volumina zur Herstellung des Tagebauendstands 2030 bzw. 
zur Rekultivierung des östlichen Restlochs gemäß den RWE-Planungen auf. Insgesamt 
werden im Bereich des Tagebaus Garzweiler Löss - und Abraumvolumina in Höhe von 
880 Mio. m³ gebraucht, um die geplanten Endstände für den aktiven Tagebau und das 
östliche Restloch zu erreichen. 
Um die Einlagerung großer Abraummassen mit Großgeräten innerhalb der Tagebaupla-
nung realistischer abbilden zu können, verwendet die RWE-Planungsabteilung als Pla-
nungsparameter einen Auflockerungsfaktor (Kippenauflockerung) in Höhe von drei Pro-
zent.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 40 - 
Tab. 16: Volumina der RWE-Bedarfsseite für die Bereiche innerhalb der Genehmigungsgrenzen 
des Tagebaus Garzweiler für das Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: RWE)  
Verfüllungsbereich Volumen 
innerhalb des Tagebaus Garzweiler II (Löss und Abraum) 
Ausstiegsszenario 2030 (RWE) [Mio. m³] 
Innenkippe 442 
   - Bereich östliches Ufer 249 
   - Bereich nördliches Ufer 167 
   - Bereich südliches Ufer und Bandsammelpunkt 25 
östliches Restloch (ohne Lössdepots) 392 
Lössdepots (im östlichen Restloch) 4 
Gestaltungsbedarf (Geotechnik/Standsicherheit) 35 
bilanztechnischer Ausgleichsposten 7 
Gesamtvolumen 880 
 
Im Rahmen der Planungen für das Ausstiegsszenario 2033 wurde seitens der RWE bis 
zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Fachgutachtens kein eigenständiger Ta-
gebauendstand für die Verkippung erstellt (Stand: 08/2023). Die Bedarfsseite eines sol-
chen für das Ausstiegsszenario 2033 angepassten Tagebauendstands würde sich nur 
in wenigen Punkten von der Bedarfsseite des Ausstiegsszenarios 2030 unterscheiden. 
Der sogenannte Reservebetrieb zwischen 2030 bis 2033 beinhaltet keine weitere Löss-
gewinnung, somit kann auch keine zusätzliche Rekultivierung von Flächen stattfinden. 
Die gewinnungstechnisch notwendige Erhöhung des Abraumvolumens auf der Ange-
botsseite des Ausstiegsszenarios 2033 soll nach Aussagen von RWE durch eine Ver-
größerung der Innenkippe auf den unteren Abraumsohlen unterhalb des Zielwasserspie-
gels kompensiert werden. 
Der Tagebau Garzweiler II ist der letzte Großtagebau im Rheinischen Revier, der die 
notwendigen Löss- und Abraummassen für die Erfüllung der Verpflichtungen der RWE 
zur Wiedernutzbarmachung der beanspruchten Flächen liefern kann. Neben der Be-
darfsdeckung des für die Rekultivierung der Tagebaue Hambach und Garzweiler benö-
tigten Lösses und Abraums muss der Tagebau Garzweiler II zusätzliches Rekultivie-
rungs- und Abraummaterial für weitere RWE -Standorte bereitstellen. Die Zielorte und 
Volumina für Materialtrans porte außerhalb der Genehmigungsgrenzen des Tagebaus 
Garzweiler sowie die der durch RWE als extern geführten Standorten innerhalb der Ge-
nehmigungsgrenzen werden in Tab. 17 (Seite 41) aufgeführt.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 41 - 
Tab. 17: Volumina der RWE -Bedarfsseite für die Bereiche außerhalb der Genehmigungsgren-
zen des Tagebaus Garzweiler (externe RWE -Standorte) für das Ausstiegsszenario 
2030 (Quelle: RWE) 
Zielort für  Volumen 
Materialtransporte zu externen RWE-Standorten (Löss und Abraum) 
Ausstiegsszenario 2030 (RWE) [Mio. m³] 
Tagebau Hambach 50,0 
Tagebau Fortuna-Garsdorf 37,0 
Rheinische Baustoffwerke GmbH (RBS) 1) 20,0 
KWR-Deponie Garzweiler 1) 2) 7,9 
KWR-Deponie Fortuna und Rather Schleife/Bunker 2) 5,5 
Tagebau und Deponie Ville inklusive AVG-Anteil 3) 4,4 
Gesamtvolumen 124,8 
1) liegt innerhalb der Genehmigungsgrenzen, wird durch RWE jedoch als externer Standort geführt 
2) KWR-Deponie: Kraftwerksreststoffdeponie 
3) AVG: Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (RWE Verpflichtung: Lösslieferung 0,4 Mio. m³) 
 
Um alle Rekultivierungsverpflichtungen der Bergbautreibenden an die externen bzw. als 
extern geführten Standorte erfüllen zu können, muss der Tagebau Garzweiler Löss- und 
Abraummassen mit einem Gesamtvolumen von rund 124,8  Mio. m³ liefern. Dabei wird 
der Löss etwa zur Hälfte als Bestandteil von Materialgemischen (Forstkies und Substrat) 
und zur anderen Hälfte als reiner Löss für die Wiedernutzbarmachung von landwirt-
schaftlichen Flächen zu den externen Standorten transportiert (Tab. 24, Seite 46). 
Tab. 18: Gesamtvolumen der RWE-Bedarfsseite für das Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: RWE) 
Bedarfsseite Volumen 
Tagebau Garzweiler und externe Standorte (Löss und Abraum) 
Ausstiegsszenario 2030 (RWE) [Mio. m³] 
Tagebau Garzweiler 1) 880,0 
externe RWE-Standorte 2) 124,8 
Gesamtvolumen 1.004,8 
1) Basis: Tab. 16 (Seite 40) 
2) Basis: Tab. 17

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 42 - 
Der Gesamtbedarf an Löss und Abraum für das Ausstiegsszenario 2030 beträgt 
1.004,8 Mio. m³ (Tab. 18, Seite 41). Dieser setzt sich einerseits aus den für die Deckung 
der externen Bedarfe ( Tab. 17, Seite 41) notwendigen Volumina und andererseits aus 
dem internen Materialbedarf des Tagebaus Garzweiler zusammen. Zu dem internen Ma-
terialbedarf zählen die für die Erstellung der Innenkippe im Tagebau Garzweiler II und 
für die Verfüllung des östlichen Restlochs no twendigen Volumina sowie andere interne 
Bedarfe (Tab. 16, Seite 40).  
6.2.2 Grundlage für die qualitative Prüfung (Massenbedarf) 
Im Rahmen der qualitativen Prüfung wird aufgrund der Bedeutung des Lössmaterials für 
die Wiedernutzbarmachung explizit die Lössbilanz sowie die damit verknüpfte Flächen-
bilanz geprüft. Innerhalb der Flächenbilanz werden die zu rekultivierenden Flächen ihrer 
Folgenutzung zugewiesen, z. B. forst liche oder landwirtschaftliche N achnutzung. An-
schließend wird das Vorhandensein des notwendigen Lössmaterials, das in Form von 
reinem Löss, Forstkies und Substrat in unterschiedlichen Zusammensetzung en zu den 
verschiedenen Standorten transportiert werden soll, geprüft. 
Tab. 19: Flächenbilanz im Rahmen der Wiedernutzbarmachung ab 01/2022 für den Gesamtbe-
reich Tagebau Garzweiler innerhalb des Ausstiegsszenarios 2030 (Quelle: RWE) 
Art der Wiedernutzbarmachung 
Fläche 
Tagebau Garzweiler / östliches Restloch 
Ausstiegsszenario 2030 (RWE) [ha] 
Landwirtschaft 1.143 
   - Ackerfläche mit mindestens 2 m Lössauftrag 1.018 
   - Ackerfläche mit reduziertem Lössauftrag von 1 m 125 
Forstwirtschaft bzw. forstliche Wiedernutzbarmachung 392 
landschaftsgestaltende Anlagen 56 
Tagebaurestsee 2.258 
sonstige Flächen (Bunker, Straßen) 207 
   - Verbindungsanlagen, Bunker etc. 200 
   - Straßen 7 
Gesamtfläche 4.056 
 
Basierend auf dem Referenztagebaustand 01/2022 muss im Rahmen der Ausstiegssze-
narien 2030 bzw. 2033 noch eine Fläche von 4.056  ha innerhalb der Genehmigungs-
grenzen des Tagebaus Garzweiler einer entsprechenden Wiedernutzung zugeführt wer-
den. Nach Tagebauend e wird etwas mehr als die Hälfte dieser Fläche vom

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 43 - 
Tagebaurestsee mit einer Fläche von rund 2.258 ha in Anspruch genommen werden. In 
Tab. 19 (Seite 42) wird die Flächenbilanz im Rahmen der Wiedernutzbarmachung ab 
01/2022 für das Ausstiegsszenario 2030 für den Tagebau Garzweiler dargestellt. 
Im Bereich der Innenkippe bzw. des östlichen Restlochs sollen 1.143 ha landwirtschaft-
lich nutzbare Flächen entstehen, davon 1.018  ha Ackerland mit mindestens 2  m 
Lössauftrag und 125 ha Ackerfläche mit einem reduzierten Lössauftrag von 1  m. Eine 
Fläche von 392  ha soll aufgeforstet werden. Auf dem Gebiet des östlichen Restlochs 
sollen zwischen den landwirtschaftlich und forstlich genutzten Flächen auch Flächen für 
die naturnahe Gestaltung in Zusammenhang mit dem Elsbach entstehen. Diese als land-
schaftsgestaltende Anlagen bezeichneten Flächen sollen 56 ha umfassen. Sonstige Flä-
chen, wie z. B. Bunker und die Verbindungsanlagen zum östlichen Restloch, mit einer 
Fläche von 200 ha, werden im Rahmen der Wiedernutzbarmachung gesondert behan-
delt. Zu sonstigen Flächen gehören auch die neu anzulegenden Straßen auf der Innen-
kippe mit einer Gesamtfläche von 7 ha. 
Im Rahmen von Rekultivierungsmaßnahmen von Flächen an externen Standorten sollen 
bis zur Beendigung des Tagebaus Garzweiler II insgesamt 2. 377,0 ha mit Material aus 
dem Tagebau Garzweiler II rekultiviert werden. Dabei sollen Flächen von 1.790,3 ha für 
die forstliche Nachnutzung und 586,7 ha für die Landwirtschaft wiedernutzbar gemacht 
werden. Größtes Rekultivierungsprojekt außerhalb des Tagebaus Garzweiler ist die Flä-
chenwiedernutzbarmachung im Bereich des Tagebaus Hambach mit insgesamt 
1.772,0 ha. In Tab. 20 werden die externen Rekultivierungsflächen detailliert aufgelistet. 
Tab. 20: Flächenbilanz im Rahmen der Wiedernutzbarmachung ab 01/2022 für Flächen außer-
halb der Genehmigungsgrenzen des Tagebaus Garzweiler mit Material aus dem Tage-
bau Garzweiler II für das Ausstiegsszenario 2030 auf Grundlage der RWE -Planungen 
(Quelle: RWE) 
Flächenbilanz Wiedernutzbarmachung ab 01/2022 
Rekultivierung mit Material aus Garzweiler II landwirtschaftl. forstl. Summe 
Ausstiegsszenario 2030 (RWE) [ha] [ha] [ha] 
Tagebau Hambach 232,0 1.540,0 1.772,0 
Rheinische Baustoffwerke GmbH (RBS) 1) 0,0 0,0 0,0 
KWR-Deponie Garzweiler 1) 2) 146,9 31,7 178,6 
KWR-Deponie Fortuna & Rather Schleife/Bunker 2) 207,8 22,1 229,9 
Tagebau und Deponie Ville inklusive AVG-Anteil 3) 0,0 196,5 196,5 
Gesamtfläche 586,7 1.790,3 2.377,0 
1) liegt innerhalb der Genehmigungsgrenzen, wird durch RWE jedoch als externer Standort geführt 
2) KWR-Deponie: Kraftwerksreststoffdeponie 
3) AVG: Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 44 - 
Für die Wiedernutzbarmachung der in Tab. 19 (Seite 42) und Tab. 20 (Seite 43) geliste-
ten Flächen muss das Lössmaterial aus dem Tagebau Garzweiler zur Verfügung gestellt 
werden. Im Rahmen einer Lössbilanz werden die dazu benötigten Lössvolumina ermit-
telt. Der Lössbedarf des Tagebaus Garzweiler wird in Tab. 21 dargestellt, während Tab. 
22 den Lössbedarf des Tagebaus Hambach wiedergibt. 
Tab. 21: Lössbedarf des Tagebaus Garzweiler im Rahmen des Ausstiegsszenarios 2030 auf 
Grundlage der RWE-Planungen (Quelle: RWE) 
Lössart Lössbedarf 
Tagebau Garzweiler und östliches Restloch landwirtschaftlich forstlich 
Ausstiegsszenario 2030 (RWE) [Mio. m³] [Mio. m³] 
landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung 
(Mindestauftrag Löss: 2,0 m, Sicherheitsfaktor 10 %) 22,4  
forstliche Wiedernutzbarmachung 
(33 % Lössanteil, 3,5 m Auftrag)  2,1 
landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung 
(reduzierter Lössauftrag von 1 m) 1,3  
Forst im Restloch > +67 m NHN 
(25 % Lössanteil, 4,0 m Auftrag)  1,6 
Zwischennutzung im Restloch 
(20 % Lössanteil, 2,0 m Auftrag)  1,6 
Gesamtvolumen 23,7 5,3 
Tab. 22: Lössbedarf des Tagebaus Hambach im Rahmen des Ausstiegsszenarios 2030 auf 
Grundlage der RWE-Planungen (Quelle: RWE) 
Lössart Lössbedarf 
Tagebau Hambach landwirtschaftlich forstlich 
Ausstiegsszenario 2030 (RWE) [Mio. m³] [Mio. m³] 
landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung 
(Mindestauftrag Löss: 2,0 m, Sicherheitsfaktor 10 %) 5,1  
forstliche Wiedernutzbarmachung 
(33 % Lössanteil, 3,5 m Auftrag)  6,1 
Zwischennutzung im Restloch > +67 m NHN 
(33 % Lössanteil, 3,5 m Auftrag)  5,4 
Zwischennutzung im Restloch < +67 m NHN 
(20 % Lössanteil, 2,0 m Auftrag)  2,2 
abzüglich Eigenanteil  -1,7 
Gesamtvolumen 5,1 12,0

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 45 - 
Für die Wiedernutzbarmachung der Flächen im Bereich des Tagebaus Garzweiler wer-
den 23,7 Mio. m³ Löss für die landwirtschaftliche Rekultivierung und 5,3  Mio. m³ für die 
forstliche Rekultivierung benötigt. Im Tagebau Hambach werden 5,1 Mio. m³ Löss für die 
landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung sowie 12,0  Mio. m³ für die forstliche Wie-
dernutzbarmachtung aus dem Tagebau Garzweiler benötigt. 
Tab. 23: Lössbedarf der externen Rekultivierungsflächen mit Ausnahme des Tagebaus Ham-
bach im Rahmen des Ausstiegsszenarios 2030 auf Grundlage der RWE -Planungen 
(Quelle: RWE) 
Lössart Lössbedarf 
externer Standort (Rekultivierungsfläche) landwirtschaftlich forstlich 
Ausstiegsszenario 2030 (RWE) [Mio. m³] [Mio. m³] 
Rheinische Baustoffwerke GmbH (RBS) 1) 0 0 
KWR-Deponie Garzweiler 1) 2) 3,2 0,3 
   - landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung 
     (Mindestauftrag Löss: 2,0 m, Sicherheitsfaktor 10 %) 3,2  
   - forstliche Wiedernutzbarmachung 
     (25 % Lössanteil, 4,0 m Auftrag)  0,3 
KWR-Deponie Fortuna und Rather Schleife/Bunker 2) 4,6 0,2 
   - landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung 
     (Mindestauftrag Löss: 2,0 m, Sicherheitsfaktor 10 %) 4,6  
   - forstliche Wiedernutzbarmachung 
     (25 % Lössanteil, 4,0 m Auftrag)  0,2 
Tagebau und Deponie Ville inklusive AVG-Anteil 3) 0,4 1,3 
   - Wiedernutzbarmachung (AVG) 0,4  
   - forstliche Wiedernutzbarmachung 
     (33 % Lössanteil, 2,0 m Auftrag)  1,3 
Gesamtvolumen 8,2 1,8 
1) liegt innerhalb der Genehmigungsgrenzen, wird durch RWE jedoch als externer Standort geführt 
2) KWR-Deponie: Kraftwerksreststoffdeponie 
3) AVG: Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH 
 
Tab. 23 listet den Lössbedarf für die Rekultivierung der externen RWE -Standorte (aus-
genommen des Tagebaus Hambach) auf. Die Angaben in Zusammenhang mit den not-
wendigen Materialtransporten für den Tagebau Fortuna-Garsdorf werden gemäß RWE-
Zusammenstellung unterteilt in eine Position für Abraumtransporte ( Tab. 17, Seite 41: 
37 Mio. m³) sowie in eine Position für das notwendige Rekultivierungsmaterial für den 
gesamten Standort (Tab. 23: KWR-Deponie Fortuna und Rather Schleife/Bunker). Für 
den Massen - bzw. Volumenausgleich in Zusammenhang mit der Produktion der

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 46 - 
Rheinischen Baustoffwerke GmbH (RBS) werden nur Abraummassen benötigt. Inner-
halb des Ausstiegsszenarios 2030 müssen laut den RWE -Planungen im Rahmen der 
Erfüllung aller noch ausstehenden Verpflichtungen zur Rekultivierung von RWE in An-
spruch genommenen Flä chen insgesamt 37,0  Mio. m³ Löss für die landwirtschaftliche 
und 19,1  Mio. m³ Löss für die forstliche Wiedernutzbarmachung durch den Tagebau 
Garzweiler II zur Verfügung gestellt werden (Tab. 24). 
Tab. 24: Gesamt-Lössbedarf innerhalb der RWE -Massenbilanz im Rahmen des Ausstiegssze-
narios 2030 (Quelle: RWE) 
Ort Lössbedarf 
Ausstiegsszenario 2030 (RWE) landwirtschaftl. forstlich 
 [Mio. m³] [Mio. m³] 
Tagebau Garzweiler 23,7 5,3 
externe RWE-Standorte inklusive Tagebau Hambach 13,3 13,8 
Gesamtvolumen 37,0 19,1 
 
Wie in Ka pitel 6.2.1 beschrieben, müssen im Rahmen des Ausstiegsszenarios 2033 
keine zusätzlichen Flächen rekultiviert werden, so dass der Lössbedarf innerhalb der 
Lössbilanz identisch mit dem Lössbedarf des Ausstiegsszenarios 2030 ist. 
6.3 Quantitative Prüfung des Massenbedarfs 
6.3.1 Weiterentwicklung der Innenkippe 
Für die quantitative Prüfung der Gesamtvolumina, die im Rahmen der Weiterentwicklung 
der Innenkippe und der Verfüllung des östlichen Restlochs auf der Bedarfsseite durch 
RWE ausgewiesen werden, wird das 3-D-Kippenmodell (Kapitel 4.3) verwendet. 
Um das Volumen, das für das Erreichen der Innenkippen -Geometrie des RWE -Tage-
bauendstands 2030 notwendig ist, möglichst realitätsnah ermitteln zu können, muss ein 
entsprechender Auflockerungsfaktor bei der Modellierung berücksichtigt werden. Dieser 
Faktor beschreibt die verbleibende (endgültige) Auflockerung des Materials von der Ge-
winnung (Auflockerung) über den Transport des Materials per Gurtbandförderanlagen 
und Bandsammelpunkt (Auflockerung) bis zur Verkippung mit einem Absetzer (Verdich-
tung). Der RWE -Planungsparameter „Kippenauflockerung“ beträgt für diesen Prozess 
drei Prozent. 
Zur Ermittlung des notwendigen Materialvolumens für den Aufbau der Innenkippe muss 
zunächst das Modellvolumen der Innenkippe durch die Verschneidung des Referenzta-
gebaustands 01/2022 mit dem Tagbauendstand 2030 im 3 -D-Kippenmodell ermittelt

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 47 - 
werden. Dieses beträgt 456,0 Mio. m³. Mithilfe des Auflockerungsfaktors11 wird anschlie-
ßend der tatsächliche Materialbedarf berechnet (Tab. 25, Spalte 3: Bedarf). 
Tab. 25: Ergebnis der quantitativen Prüfung des notwendigen Volumens für die Weiterentwick-
lung der Innenkippe des Tagebaus Garzweiler II  innerhalb des Ausstiegsszenarios 
2030 durch die Gutachter (Quelle: RWE/FUMINCO) 
FUMINCO RWE 1) Abweichung 
Modell Auflockerungsfaktor Bedarf 2) Bedarf 2) FUMINCO-RWE 
[Mio. m³] [%] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
456,0 3,0 442,8 442,0 0,8 0,2 
1) Tab. 16 (Seite 40) inklusive des Auflockerungsfaktors in Höhe von 3 % 
2) Löss und Abraum 
 
Die bilanztechnische Prüfung der Weiterentwicklung der Innenkippe ergibt eine Differenz 
zwischen dem berechneten Bedarf der Gutachter und dem RWE -Innenkippenbedarf in 
Höhe von 0,8 Mio. m³. Das entspricht einer Abweichung von 0,2 % vom Gesamtvolumen 
der Innenkippe in Höhe von 442,8 Mio. m³. Tab. 25 fasst die Ergebnisse der quantitati-
ven Prüfung des notwendigen Volumens für die Weiterentwicklung der Innenkippe zu-
sammen. 
 
Abb. 12: Volumenauswertung der RWE-Planung für die Innenkippe im Rahmen des Ausstiegs-
szenarios 2030 innerhalb des 3-D-Kippenmodells der Gutachter (Quelle: FUMINCO) 
 
11 RWE-Planungsparameter: Kippenauflockerung 
© FUMINCO 
Innenkippenstand bis 2030 
Volumen: 456.034.375 m³

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 48 - 
Der ermittelte Bedarf setzt sich aus Abraum - und Lössmassen zusammen. Abb. 12 
(Seite 47) stellt den Endstand der I nnenkippe im Ausstiegsszenario 2030 im 3 -D-Kip-
penmodell dar. 
6.3.2 Verfüllung des östlichen Restlochs 
Analog zur quantitativen Prüfung des Bedarfs für die Weiterentwicklung der Innenkippe 
erfolgt die quantitative Prüfung im Rahmen der Verfüllung der östlichen Restlochs. 
Tab. 26: Ergebnis der quantitativen Prüfung des notwendigen Volumens für die Verfüllung des 
östlichen Restlochs  innenhalb des Ausstiegsszenarios 2030  durch die Gutachter 
(Quelle: RWE/FUMINCO) 
FUMINCO RWE 1) Abweichung 
Modell Auflockerungsfaktor Bedarf 2) Bedarf 2) FUMINCO-RWE 
[Mio. m³] [%] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
404,0 3,0 392,3 392,0 0,3 0,1 
1) Tab. 16 (Seite 40) 
2) Löss und Abraum 
 
Die bilanztechnische Prüfung des Verfüllungsvolumens des östlichen Restlochs ergibt 
eine Differenz zwischen dem berechneten Bedarf der Gutachter und dem RWE -Verfül-
lungsbedarf in Höhe von 0,3 Mio. m³. Das entspricht einer Abweichung von 0,1  % vom 
Gesamtvolumen für die Verfüllung des östlichen Restlochs in Höhe von 392,3  Mio. m³. 
Tab. 26 fasst die Ergebnisse der quantitativen Prüfung der Verfüllung des östlichen Rest-
lochs zusammen. Der ermittelte Bedarf setzt sich aus Abraum- und Lössmassen zusam-
men. 
6.3.3 Lössdepots im östlichen Restloch 
Die qualitative Bedarfsprüfung der beiden Lössdepots im östlichen Restloch erfolgt im 
Rahmen des Kapitels 5.5.1 (Tab. 8, Seite 27). Die Prüfung der Volumina für die notwen-
dige Rekultivierung ergibt eine Differenz zwischen dem berechneten Bedarf der Gutach-
ter und dem RWE-Verfüllungsbedarf in Höhe von 0,45 Mio. m³. Das entspricht einer Ab-
weichung von 11,27 % vom Gesamtvolumen für die notwendige Rekultivierung der lee-
ren Lössdepots im östlichen Restloch in Höhe von 4,45 Mio. m³.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 49 - 
Tab. 27: Ergebnis der quantitativen Prüfung des notwendigen Volumens für die Rekultivierung 
der Flächen im Bereich der beiden Lössdepots innerhalb des Ausstiegsszenarios 2030 
durch die Gutachter (Quelle: RWE/FUMINCO) 
FUMINCO 1) RWE 2) Abweichung  
Bedarf 3) Bedarf 3) FUMINCO-RWE 
[Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
4,45 4,00 0,45 11,27 
1) Tab. 8 (Seite 27) 
2) Tab. 16 (Seite 40) 
3) Löss und Abraum 
 
Tab. 27 stellt die Ergebnisse der quantitativen Prüfung des notwendigen Volumens für 
die Rekultivierung der beiden Lössdepots im östlichen Restloch innerhalb des Ausstiegs-
szenarios 2030 dar. 
6.3.4 Gestaltungsbedarf (Geotechnik/Standsicherheit) 
Die Gewinnungsböschung unterscheidet sich von den zukünftigen Böschungssystemen 
der Innenkippe darin, dass sie eine durch Schaufelradbagger geschnittene Böschung 
ist. Das bedeutet, innerhalb der Böschungen liegen neben Sand - und Kieshorizonten 
auch bindige Horizonte (z. B. Tone und Schluffe ) sowie die drei Braunkohlenflöze frei. 
Unterhalb der Wasseroberfläche des geplanten Tagebaurestsees auf einem Niveau von 
+65 m NHN könnten diese bindigen Horizonte und die Braunkohlenflöze mit dem See-
wasser reagieren und über die Zeit ausgewaschen werden. 
Diese Gefährdung der bindigen Horizonte und der Braunkohlenflöze durch das anstei-
gende Wasser und den Wellenschlag besteht auch während der Auffüllungsphase des 
Tagebaurestlochs. Durch die Auswaschung dieser Horizonte kann es zu Destabilisie-
rung der gesamten Gewinnungsböschung kommen. Aus diesem Grund müssen die be-
troffenen Böschungs - und Sohlenabschnitte durch entsprechende Abdeckungen ge-
schützt werden. Bei der Position Gestaltungsbedarf (Geotechnik/Standsicherheit) inner-
halb der RWE -Massenbilanz (Tab. 16, Seite 40) handelt es sich um das durch RWE 
abschätzte Volumen des Materials, das für diese Abdeckungen vorgesehen ist. Da Ober-
fläche der Innenkippe nicht ausschließlich aus bindigen Horizonten und freiliegenden 
Braunkohlenflözen besteht, handelt es sich bei den Materialabdeckungen nicht um eine 
durchgehende Struktur, sondern um lokal begrenzte Abdeckungen bzw. Vorschüttun-
gen. 
Die Abschätzung der notwendigen Massen für die zuvor beschriebenen Sicherungsmaß-
nahmen sind durch die Gutachter auf Grundlage der Erfahrungen aus dem Fachgutach-
ten Hambach abgeschätzt worden (FG Hambach 2022). Nach Beendigung der Gewin-
nung im Tagebau Garzweiler II werden unter dieser Annahme zur Erstellung der späte-
ren Seeböschungen in einem ersten Schritt die gesamten Einzelböschungen, die durch 
die Schaufelradbagger erstellt worden sind (Böschungssteigung ca. 1  : 1,3), durch

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 50 - 
Hilfsgeräte volumenneutral auf eine Steigung von 1 : 2,5 abgeflacht (Prinzipskizze, Abb. 
13, oben links). 
 
Abb. 13: Prinzip und Grundlage für die Abschätzung des Massenbedarfs für die Position Geo-
technik mittels Überschlagsrechnung durch die Gutachter : Prinzip der Herstellung der 
Seeböschungen durch volumenneutrale Abschiebung ( oben links ) und Vorschüttung 
zur Abdeckung der entsprechenden Böschungsbereiche mit bindigen Horizonten (oben 
rechts); unten: Analyse des Böschungssystems - bindige Bereiche in den Böschungen 
und Bermen (RWE: lila bzw. FUMINCO: cyan) und freiliegende n Braunkohlenflözen 
(RWE: lila bzw. FUMINCO: rot) (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Bereiche, in denen nach der Böschungsabflachung immer noch bindige Horizonte frei-
liegen (Flächen in lila bzw. cyan, Abb. 13 unten), müssen durch Vorschüttungen eines 
lokalen Materialkeils (Abb. 13: Prinzipskizze, oben rechts) geschützt werden. Der Schutz 
gegen Materialabtrag durch das zukünftige Seewasser erfolgt auf horizontalen Flächen 
durch eine Materialabdeckung. Nach RWE-Angaben soll diese Schutzschicht fünf Meter 
mächtig sein. Die Vorschüttungen sind gegenwärtig mit einer Böschungsneigung von 
1 : 4,5 geplant. 
Auf der Grundlage des zuvor beschriebenen Rekultivierungskonzepts und unter Einbe-
ziehung des ermittelten Volumen-Vorschüttungsfaktors für Einzelböschungen mit Höhen 
von 20 m, 30 m und 40 m wurde durch die Gutachter ein Volumen für die Vorschüttun-
gen pro laufenden Meter (lm) abgeschätzt. Für eine Böschungshöhe von 20  m beträgt 
der Vorschüttungsfaktor 400  m³/lm, für 30  m Böschungshöhe entspricht er 900  m³/lm 
und für eine Böschungshöhe von 40 m werden 1.600 m³/lm abgeschätzt (Abb. 14). Für 
volumenneutrale 
Abschiebung 
 
© FUMINCO © RWE Power AG 
freiliegende bindige Horizonte und Braunkohlenflöze 
(in der Böschung bzw. auf horizontaler Fläche)

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 51 - 
die Böschungshöhen 50  m und 60  m werden die durch Gutachter berechneten Werte 
2.500 m³/lm und 3.600 m³/lm verwendet. 
 
Abb. 14: Volumenermittlung für die Abschätzung der Vorschüttungen in Abhängigkeit von der 
Einzelböschungshöhe durch die Gutachter (RWE-Methode für den Tagebau Hambach) 
(Quelle: RWE) 
Die Spannweite der Höhen der Einzelböschungen auf der Gewinnungsseite liegt zwi-
schen rund 10  m bis ca. 6 0 m. Für die horizontalen Flächen (Bermen) wird eine pau-
schale Aufschüttung mit einer Mächtigkeit von 5 m angenommen. Das auf Basis dieser 
Methode für die Sicherungsmaßnahmen abgeschätzte Gesamtvolumen durch die Gut-
achter beträgt 37,1 Mio. m³. RWE schätzt das Gesamtvolumen für die Vorschüttungen 
bzw. Abdeckungen auf insgesamt 37 Mio. m³ (im Detail: 36,6 Mio. m³) ab. 
Die Abschätzung des Abraumvolumens für die notwendigen Maßnahmen zur Stabilisie-
rung der geschnittenen Böschungen erfolgt seitens der Gutachter auf Grundlage einer 
Auswertung im geologischen 3-D-Modell und einer Abschätzungskalkulation mithilfe der 
zuvor genannten Planungsparameter. Das ermittelte Volumen für die Materialkeile vor 
den entsprechenden Böschungen beträgt 13,9 Mio. m³, während das für die Abdeckun-
gen auf den entsprechen Flächen notwendige Volumen 23,1 Mio. m³ beträgt. 
Tab. 28: Abschätzung des Abraumvolumens für die notwendigen Maßnahmen zur Stabilisierung 
der geschnittenen Böschungen innerhalb des Ausstiegsszenario s 2030 (Gestaltungs-
bedarf (Geotechnik/Standsicherheit)) (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Position 
Abschätzung Abweichung 
FUMINCO RWE FUMINCO-RWE 
[Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
horizontale Flächen (Bermen) 13,9 15,6 -1,6 -11,8 
innerhalb der Böschung 23,1 21,0 2,1 9,2 
Gesamtergebnis 37,1 36,6 0,5 1,3 
 
© RWE Power AG

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 52 - 
Tab. 28 (Seite 51) listet die Ergebnisse der Abschätzung des Abraumvolumens für die 
notwendigen Maßnahmen zur Stabilisierung der geschnittenen Böschungen der Position 
Gestaltungsbedarf (Geotechnik/Standsicherheit) auf. Für das Gesamtvolumen ergibt 
sich eine Abweichung zwisch en der Abschätzung der Gutachter und der RWE -Über-
schlagsrechnung in Höhe von 0,5 Mio. m³. Dies entspricht einer Abweichung von 1,3 %. 
6.3.5 Bilanztechnischer Ausgleichsposten 
Die Verwendung des bilanztechnischen Ausgleichspostens wird in den Kapiteln 5.3.1 
und 5.6.2 beschrieben. Für die Simulierung des Materialaushubs, der für die Rekultivie-
rung der geschnittenen Böschungen im Tagebau Garzweiler II notwendig ist und der 
innerhalb der aktuellen RWE-Planungsunterlagen noch nicht berücksichtigt wurde, wird 
durch die Bergbautreibende auf der Angebotsseite ein Volumen in Höhe von 7,3 Mio. m³ 
und auf der Bedarfsseite in Höhe von 7,0 Mio. m³ eingeplant (FUMINCO auf beiden Bi-
lanzseiten: 7,29 Mio. m³). Im jetzigen Planungsstadium , kurz vor der Finalisierung der 
Antragsunterlagen im Rahmen der Vorhaben sbeschreibung und der Änderung des 
Braunkohlenplans Garzweiler II, ist die Verwendung eines bilanztechnischen Ausgleich-
spostens im Bereich der Bergbauplanung üblich und allgemein anerkannt. 
6.3.6 Massentransport zum Tagebau Hambach 
Im Rahmen der RWE-Planung soll vom Tagebau Garzweiler II zum Tagebau Hambach 
nur Material für die Rekultivierung transportiert werden. Das heißt, es werden nur Löss 
bzw. Mischungen aus Löss und Abraum in Form von Forstkies und Substrat zum Tage-
bau Hambach geliefert. Aus diesem Grund werden die RWE-Bedarfsangaben für diese 
Massentransporte innerhalb der qualitativen Prüfung (Kapitel 6.4) anhand der Löss- und 
Flächenbilanzen überprüft und bewertet. 
6.3.7 Tagebau und Deponie Fortuna-Garsdorf 
Im Rahmen der quantitativen Prüfung w ird die Position Tagebau Fortuna-Garsdorf mit 
der Position KWR-Deponie Fortuna und Rather Schleife/Bunker aus Tab. 17 (Seite 41) 
zusammengefasst. Tab. 29 listet das Ergebnis der quantitativen Prüfung der RWE -Vo-
lumenausweisung in den entsprechenden Plänen für diesen gemeinsam behandelten 
externen Standort auf.  
Tab. 29: Ergebnis der quantitativen Prüfung des notwendigen Volumens für die Rekultivierung 
des Tagebaus Fortuna-Garsdorf inklusive KWR -Deponie Fortuna und Rather Schleife 
mit Bunker (Quelle: RWE/FUMINCO) 
FUMINCO RWE Abweichung 
Bedarf 1) Bedarf 1) FUMINCO-RWE 
[Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
41.9 42,5 -0,6 -1,5 
1) Abraum und Löss

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 53 - 
 
Abb. 15: Volumenauswertung der RWE -Planung für den externen Standort Tagebau Fortuna -
Garsdorf inklusive KWR-Deponie Fortuna und der Rather Schleife mit Bunker im Rah-
men des Ausstiegsszenarios 2030 innerhalb eines lokalen 3 -D-Modells (Quelle: 
FUMINCO) 
Insgesamt umfasst der Materialtransport, der auf der Bedarfsseite der RWE -Massenbi-
lanz für diesen externen Standort gelistet ist, ein Gesamtvolumen in Höhe von 
42,5 Mio. m³ (37,0 Mio. m³ + 5,5 Mio. m³). 
Die Prüfung des Gesamtvolumens für die Verfüllung und Rekultivierung des Tagebaus 
Fortuna-Garsdorf inklusive der KWR-Deponie Fortuna und der Rather Schleife mit Bun-
ker ergibt eine Differenz von -0,6 Mio. m³ zwischen dem berechneten Bedarf der Gut-
achter und dem RWE -Verfüllungsbedarf. Das entspricht einer Abweichung von -1,5 % 
vom notwendigen Verfüllungsvolumen für diesen Standort in Höhe von 41,9  Mio. m³. 
Das Gesamtvolumen, das mithilfe eines separaten lokalen 3-D-Modells mit einer Block-
größe von 1 m x 1 m x 1 m ermittelt wurde, ist in Abb. 15 dargestellt. 
Die KWR -Deponie Fortuna hat nach Angaben der Bergbautreibenden  zum Stand 
01/2022 ein Restvolumen von rund 5,7 Mio. m³, in dem die Asche der Kraftwerke einge-
lagert werden kann. Die Ascheeinlagerung soll bis 2030 abgeschlossen sein. 
6.3.8 Rheinische Baustoffwerke GmbH (RBS) 
Als Rechteinhaberin gewinnt d ie Rheinische Baustoffwerke GmbH (RBS) gemäß dem 
Hauptbetriebsplan für den Tagebau Garzweiler einschließlich revierweitem Bahnbetrieb 
und Bahninfrastruktur für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis 31.12.2025 (HBP 
2023 - 2025) an verschiedenen Betriebspunkten (Roh-)Kies. Diese Betriebspunkte sind: 
  
© FUMINCO 
N 
Volumen: 
41.863.465 m³ 
N 
Ausgangsstand 01/2022 
© FUMINCO 
Planung 2030 
KWR- 
Deponie 
KWR- 
Deponie

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 54 - 
• Kieswerk Garzweiler 
• semimobile Kiesaufbereitungsanlagen im östlichen Restloch nahe Jüchen sowie auf 
der Kippe im Hauptfeld nahe Wanlo 
• Kiesverladestellen im östlichen Restloch nahe Jüchen sowie auf der Kippe im Haupt-
feld nahe Wanlo 
• Annahmestellen nahe Jüchen, nahe Wanlo und nahe des Kieswerks Garzweiler 
• Kippstellen Engelbert, Benzelrath und Fischbach 
Zusätzlich zu dem entnommenen Kies erhält die RBS von der RWE gemäß HBP 
2023 - 2025 Löss und Lehm zur Abgabe an Dritte. Die maximalen Entnahmevolumina 
sind in Tab. 30 aufgeführt. 
Tab. 30: Vergleich der Angaben zu den Entnahmevolumina der Rheinischen Baustoffwerke 
GmbH im Hauptbetriebsplan 2023 - 2025 mit der Bedarfsseite der  Massenbilanz der 
RWE und der Gutachter (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Hauptbetriebsplan 2023 - 2025 Materialausweisung bis 2030 
(Antrag HBP-Kapitel 3.2.4.) Bedarfsseite (8 Jahre bis 2030) 
Material max. Entnahme 
FUMINCO RWE 
Löss Abraum Löss Abraum 
 [Mio. m³/a] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] 
(Roh-)Kies bis zu 2,5 0,0 20,0 0,0 20,0 
Löss bis zu 0,2 1,6 0,0 0,0 0,0 
Lehm bis zu 0,1 0,0 0,8 0,0 0,0 
Gesamtvolumen 1,6 20,8 0 20,0 
 
Entsprechend den Angaben im HBP 2023 - 2025 für den Tagebau Garzweiler enthalten 
die in Tab. 30 gelisteten Volumina auch Löss - und Forstkieslieferungen, die über die 
Nord-Süd Bahn zur Kippstelle Fischbach transportiert und zur Abdeckung des Ablage-
rungsbereichs des Martinswerkes verwendet werden.  Innerhalb der Bedarfsseite der 
RWE-Massenbilanz für das Ausstiegszenario 2030 werden diese Volumina nicht berück-
sichtigt und für die RBS wird nur ein Abraumvolumen in Höhe von 20,0  Mio. m³ ausge-
wiesen. 
Im Rahmen der gutachterlichen Bilanzierung für die quantitative Prüfung w ird für Ent-
nahmevolumen der RBS bis zum Erreichen des Tagebauendstands 2030 ein Abraum-
volumen in Höhe von 20,8 Mio. m³ und ein Lössvolumen von 1,6 Mio. m³ angenommen. 
Unter diesen Annahmen besteht zwischen den Abschätzungen der Gutachter und den  
Angaben innerhalb der RWE-Massenbilanz bis zum Jahr 2030 eine Abweichung in Höhe

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 55 - 
von 0,8 Mio. m³ (3,8 %) für den Abraum und eine Abweichung von 1,6  Mio. m³ für das 
Lössmaterial. Die RWE bilanziert für die Position RBS keinen Lössbedarf. 
6.3.9 Kraftwerksreststoffdeponie Garzweiler 
In die  KWR-Deponie Garzwei ler muss zum Stand 01/2022 nach Berechnungen der 
Bergbautreibenden noch mindestens 18,0 Mio. m³ Füllmaterial bis zum Erreichen des 
zukünftigen Grundwasserspiegels auf ein Niveau von +61  m NHN verkippt werden. In 
diesem Füllvolumen soll nach Planung der RWE zum größten Teil die Asche der Kraft-
werke eingelagert werden. 
Tab. 31: Ascheanfall in den Kraftwerken und Aschedeponierung in den KWR-Deponien Fortuna 
und Garzweiler innerhalb des Ausstiegsszenarios 2030 (Quelle: RWE)  
Tagebau 
Braunkohlenmenge Asche 1) Aschedeponierung 
[Mio. t] [Mio. m³] KWR-Deponie [Mio. m³] 
Hambach 110,00 6,60 Fortuna 5,70 
Garzweiler II 229,00 13,74 Garzweiler 14,64 
Summe 339,00 20,34  20,34 
1) durchschnittlicher Aschegehalt: 6 % / Schüttdichte Asche: 1,0 t/m³ 
 
Tab. 31 listet - ausgehend von der geplanten Braunkohlenförderung (verwertbare För-
derung) der beiden Tagebaue Garzweiler II und Hambach - die anfallenden Aschemen-
gen und deren Aufteilung für die Einlagerung auf die KWR-Deponien Fortuna und Garz-
weiler auf. Die Ermittlung des notwendigen Deponievolumens erfolgt mit den RWE-Pla-
nungsparametern für den durchschnittlichen Aschegehalt in Höhe von 6 % sowie für die 
Schüttdichte der Asche von 1,0 t/m³. Insgesamt fällt innerhalb des Ausstiegsszenarios 
2030 eine Aschemenge in Höhe von 20,34 Mio. m³ (notwendiges Deponievolumen) an. 
Aufgrund des Restvolumens der KWR -Deponie Fortuna von 5,70  Mio. m³ muss der 
größte Teil der anfallenden Asche in der südöstlich des östlichen Restlochs gelegenen 
KWR-Deponie Garzweiler (Abb. 16, Seite 56) deponiert werden. 
Im Rahmen der quantitativen Prüfung wird in einem separaten 3-D-Modell der Referenz-
tagebaustand 01/2022 mit dem geplanten Endstand der KWR-Deponie Garzweiler ver-
schnitten. Das 3-D-Modell hat eine Blockgröße von 1 m x 1 m x 1 m. In diesen externen 
Standort muss ein Volumen von 65,7 Mio. m³ eingelagert werden, um den Endstand der 
KWR-Deponie Garzweiler so herzustellen, wie dieser in den Planungsdokumenten für 
die Wiedernutzbarmachung dieses Standorts dargestellt ist ( Tab. 32, Seite 57: Pla-
nungsschritt 2). 
Um ein entsprechendes Rekultivierungsvolumen für die KWR-Deponie Garzweiler inner-
halb der Bedarfsseite in der Massenbilanz ausweisen zu können, kalkuliert die Bergbau-
treibende ein Restvolumen von 18,0  Mio. m³ bis zum Erreichen des zukünftigen

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 56 - 
Grundwasserspiegels (Tab. 32: Planungsschritt 1, +61 m NHN). Die Auffüllung erfolgt 
zunächst durch die Einlagerung von Asche. Nach Beendigung der Ascheeinlagerung soll 
anschließend Abraum verkippt werden und abschließend die Deponie durch den Einbau 
eines Horizonts aus Ton bzw. tonigem Material abdichtet werden. 
 
Abb. 16: Standort der KWR-Deponie Garzweiler (oben) und Volumen prüfung im Rahmen des 
Ausstiegsszenarios 2030 innerhalb eines lokalen 3 -D-Modells (unten) (Quelle: 
FUMINCO) 
Das notwendige Abraumvolumen zur Auffüllung bis +61 m NHN ergibt sich aus dem De-
ponie-Restvolumen von 18,00 Mio. m³ abzüglich des geplanten Einlagerungsvolumens 
der Kraftwerksasche in Höhe von 14,64 Mio. m³ (Tab. 31, Seite 55). Das dafür notwen-
dige Abraumvolumen beträgt somit 3,34 Mio. m³. 
Für die Herstellung der geplanten landwirtschaftlichen und forstlichen Flächen (Löss und 
Forstkies) plant die RWE auf der Bedarfsseite ein Materialvolumen in Höhe von 
4,5 Mio. m³ ein. Das Gesamtvolumen der Bedarfsseite für die KWR-Deponie Garzweiler 
beläuft sich somit auf 7,9 Mio. m³ (3,4 Mio. m³ + 4,5 Mio. m³). 
© FUMINCO 
N 
Kraftwerksreststoffdeponie 
Garzweiler 
Ausgangsstand 01/2022 
© FUMINCO 
Planung 2030 
N 
 N 
© FUMINCO 
Volumen: 
65.722.071 m³

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 57 - 
Tab. 32: Auswertung des notwendigen Volumens für die Rekultivierung der KWR-Deponie Garz-
weiler im Rahmen der quantitativen Prüfung durch die Gutachter (Quelle: 
RWE/FUMINCO) 
Planungsschritt 
Bedarf Abweichung 
FUMINCO RWE FUMINCO-RWE 
[Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
1 Aschedeponie Stand 01/2022 
bis +61 m NHN 1) 18,0 2) 18,0 2) 0,0 0,0 
2 Restverfüllung +61 m NHN 1) 
bis Endstand 47,7 3) 4,5 4) 43,2 90,6 
Gesamtergebnis 65,7 22,5 43,2 65,8 
1) Höhe des bzukünftigen Grundwasserspiegels in diesem Bereich 
2) 14,64 Mio. m³ Asche + 3,36 Mio. m³ Abraum (Abdichtung) 
3) 43,2 Mio. m³ Abraum (Verfüllung) + 4,5 Mio. m³ Rekultivierungsmaterial (Löss und Abraum) 
4) 4,5 Mio. m³ Rekultivierungsmaterial (Löss und Abraum) 
 
Im Vergleich zu dem im Rahmen des vorliegenden Fachgutachtens ermittelten Gesamt-
volumen für diesen externen Standort in Höhe von 65,7 Mio. m³ ergibt sich eine Abwei-
chung zu dem RWE-Gesamtvolumen in Höhe von 43,2 Mio. m³. Das bedeutet, dass bis 
zum Erreichen der Geländeoberfläche, wie sie in Abb. 20 (Seite 65) im Wiedernutzbar-
machungskonzept dargestellt wird, noch 43,2  Mio. m³ Füllmaterial notwendig ist. Tab. 
32 fasst die Ergebnisse der quantitativen Prüfung der Verfüllungs- bzw. Rekultivierungs-
volumina auf Basis der den Gutachtern vorliegenden Daten für die beiden zuvor be-
schriebenen Planungsschritte zusammen. Die signifikante Abweichung im Rahmen des 
Planungsschritts 2 wird im Kapitel 6.7 diskutiert. Aufgrund der möglichen Weiternutzung 
des Standorts als Erdaushubdeponie (Kapitel 6.4.5) wird das berechnete Volumen von 
43,2 Mio. m³ nicht auf der Bedarfsseite der Massenbilanz berücksichtigt. 
6.3.10 Tagebau und Deponie Ville 
Gemäß der RWE-Planung soll vom Tagebau Garzweiler II zum ehemaligen Tagebau 
Ville nur Material für die Rekultivierung transportiert werden. Das heißt, es wird nur Löss 
bzw. Mischungen aus Löss und Abraum in Form von Forstkies zu diesem externen 
Standort geliefert. Aus diesem Grund werden die RWE-Bedarfsangaben für diese Mas-
sentransporte innerhalb der qualitativen Prüfung (Kapitel 6.4) anhand der Löss- und Flä-
chenbilanzen überprüft und bewertet.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 58 - 
6.4 Qualitative Prüfung des Massenbedarfs 
6.4.1 Allgemeine Aspekte zur qualitativen Prüfung 
Im Rahmen der qualitativen Prüfung wird zunächst auf Grundlage der RWE-Rekultivie-
rungspläne für den Tagebau Garzweiler bzw. für die externen Standorte eine soge-
nannte Flächenbilanz für die Wiedernutzbarmachung aufgestellt. Diese wird  anschlie-
ßend mit den entsprechenden RWE-Daten abgeglichen. Die Flächenbilanz ist auch Ba-
sis für die abschließende Prüfung des Lössbedarfs. Hierbei wird geprüft, ob die potenziell 
verfügbare Menge des vorhandenen Lösses ausreicht, um die geplante Wiedernutzbar-
machung der in Anspruch genommenen Flächen in Abhängigkeit von der Löss qualität 
umzusetzen. Die Prüfung der Flächen- und Lössbilanzen wird innerhalb des Ausstiegs-
szenarios 2030 durchgeführt. Im Rahmen des Ausstiegsszenario s 2033 wird kein zu-
sätzlicher Löss gefördert bzw. werden keine zusätzlichen Flächen rekultiviert, so dass 
die Prüfung der Flächen- und Lössbilanzen für beide Ausstiegszenarien identisch ist.  
Im Rahmen des Kapitels 6.5 werden zunächst die Teilergebnisse der Einzelprüfungen 
der nachfolgenden Kapitel bewertetet und anschließend zur einer nach Abraum - bzw. 
Lössbilanz gegliederten Gesamtbilanz für die Bedarfsseite zusammengefasst. 
6.4.2 Prüfung der Flächenbilanz: Tagebau Garzweiler 
Die geplante Wiedernutzbarmachung der noch in Anspruch genommenen Flächen (Be-
trachtungsbasis 01/2022) ist in Abb. 2 (Seite 5) dargestellt. Ergänzt wird diese Darstel-
lung durch die in Abb. 17 dargestellten Flächen, die sich unterhalb des zukünftigen Ni-
veaus des Wasserspiegels von +65 m NHN befinden (rosa - und orange farbene Flä-
chen). 
 
Abb. 17: Restseegestaltung: Geländeoberkante bis +67 m NHN Rekultivierung mit Forstkies  
(hell- und dunkelgrüne Flächen), innerhalb der Wellenschlagzone  kleiner +67 m NHN 
bis +65 m NHN mit Substrat (blau) sowie kleiner +65 m NHN bis +30 m NHN mit Sub-
strat (rosa- und orangefarbene Flächen) (Quelle: FUMINCO) 
© FUMINCO 
Auftrag Forstkies 
Innenkippe 
(81,5 ha) 
Auftrag Forstkies 
Gewinnungsseite 
(79,3 ha) 
Auftrag Substrat 
Gewinnungsseite 
(149,0 ha) 
Auftrag Substrat 
(Innenkippe) 
(148,8 ha) 
Auftrag Substrat 
65 bis 67 m NHN 
(107,4 ha)

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 59 - 
Tab. 33: Prüfung der RWE -Flächenbilanz für die geplante Wiedernutzbarmachung der in An-
spruch genommenen Flächen im Bereich des Tagebaus Garzweiler (aktiver Tagebau, 
östliches Restloch, Verbindungsanlagen), Berechnungsbasis: 01/2022  (Quelle: 
RWE/FUMINCO) 
Wiedernutzbarmachung (Material und Flächenausweisung) Abweichung 
Fläche / Nutzung Auftrag Lössanteil FUMINCO RWE FUMINCO-RWE 
 [m] [%] [ha] [ha] [ha] [%] 
Tagebaurestsee   2.257,6 2.258,0 -0,4 -0,02 
Landwirtschaft   1.143,1 1.143,0 0,1 0,01 
   - Ackerfläche 1) 2,0 100,0 1.017,9 1.018,0 -0,1 -0,01 
   - Ackerfläche 2) 1,0 100,0 125,3 125,0 0,3 0,20 
forstl. Rekultivierung   448,8 448,0 0,5 0,10 
   - Forst 3) 3,5 33,0 124,9 124,0 0,9 0,75 
   - Forst 4) 4,0 25,0 160,8 160,0 0,8 0,52 
   - Wellenschlagzone 5) 2,0 20,0 107,4 108,0 -0,6 -0,60 
   - naturnahe Gestaltung 3) 3,5 33,0 55,3 56,0 -0,7 -1,21 
Sonstige Flächen   206,4 207,0 -0,6 -0,31 
   - Straßen 0,0 0,0 6,9 7,0 -0,1 -1,21 
   - Verbindungsanlagen 0,0 0,0 199,4 200,0 -0,6 -0,28 
Zwischenergebnis   4.055,5 4.056,0 -0,5 -0,01 
Böschungssystem   297,8 297,0 0,8 0,27 
   - +67 m bis +30 m NHN 5) 2,0 20,0 297,8 297,0 0,8 0,27 
Gesamtergebnis   4.353,3 4.353,0 0,3 0,01 
1) Mindestauftrag von 2 m Löss 
2) reduzierter Lössauftrag von 1 m 
3) Auftrag von Forstkies 
4) Auftrag von Forstkies (geneigte Bereiche) 
5) Auftrag von Substrat, Position Zwischennutzung in Tab. 21 (Seite 43) 
 
Nach RWE-Angaben beträgt die noch zu rekultivierende Fläche im Bereich des Tage-
baus Garzweiler insgesamt 4.056 ha (aktiver Tagebau, östliches Restloch inklusive Ver-
bindungsanlagen). Die flächenmäßig größte Einzelfläche bei der Wiedernutzbarma-
chung wird die  zukünftige Restseeoberfläche bei einem Niveau von +65  m NHN mit 
2.258 ha sein. Die Wiedernutzbarmachung von landwirtschaftlichen Flächen (Acker- und 
Wiesenflächen) wird 1.143  ha umfassen, während die Gesamtfläche von forstlichen

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 60 - 
Flächen zusammen mit den Flächen zur naturnahen Gestaltung insgesamt 448  ha be-
tragen wird. Flächen, für deren Wiedernutzbarmachung kein Löss verwendet werden 
soll, haben eine Größe von 207  ha. Zu diesen sonstigen Flächen gehören die Straßen 
auf der Innenkippe (7 ha) sowie die Verbindungsanlagen und Bunker zwischen dem Ta-
gebau Garzweiler II und dem östlichen Restloch (Abb. 2, Seite 5, braune Flächen, Größe 
200 ha). Zu der für die Wiedernutzbarmachung geplante Fläche von 4.056  ha kommen 
noch rund 298  ha, die im Rahmen der temporären Böschungssicherung im Tagebau 
Garzweiler II im Bereich zwischen +65  m NHN und +30  m NHN mit dem Auftrag von 
Substrat rekultiviert werden sollen. 
Tab. 33 (Seite 59) listet neben den Flächenausweisungen der Bergbautreibenden und 
denen der Gutachter auch die Art der Wiedernutzbarmachung (Materialauftrag und Lös-
santeil im Materialauftrag). Die berechnete Abweichung innerhalb der Flächenauswei-
sungen beträgt -0,5 ha für die Wiedernutzbarmachung ohne Böschungssicherung bzw. 
0,3 ha für die Gesamtfläche (Wiedernutzungsmachung und Böschungssicherung). Das 
entspricht einer Abweichung von -0,01 % bzw. 0,01 %. 
Die beiden größten Einzelabweichungen mit -1,21 % treten bei den Flächenausweisun-
gen für die Wiedernutzbarmachung von forstlichen Flächen im Bereich der naturnahen 
Gestaltung und für Straßen auf. Alle anderen Abweichungen zwischen den Flächenaus-
weisungen der RWE und denen der Gutachter liegen unter einem Prozent. Keine der 
gelisteten Abweichungen zwischen den korrespondierenden Flächenausweisungen liegt 
oberhalb einer Flächengröße von einem Hektar. 
Eine mögliche Erklärung für die Abweichungen der Zahlenwerte könnte der Genauig-
keitsgrad der übermittelten Daten liefern. Die RWE -Flächenausweisungen sind in den 
übermittelten Tabellen auf ganze Zahlenwerte gerundet, während die Flächenauswei-
sungen der Gutachter auf Basis der übergebenen Lagepläne mithilfe von CAD-Software 
mit einer Auswertungsgenauigkeit von vier Kommastellen (gerundet auf eine Komma-
stelle) erfolgen. 
6.4.3 Prüfung der Flächenbilanz: Tagebau Hambach 
Der Tagebau Garzweiler II muss für die Wiedernutzbarmachung der im Tagebau Ham-
bach in Anspruch genommenen Flächen gemäß den Planungen der Bergbautreibenden 
insgesamt 50 Mio. m³ an Material liefern. Im Rahmen dieser Maßnahme werden bis zum 
Betriebsende des Tagebaus Garzweiler II Löss, Forstkies und Substrat vom Tagebau 
Garzweiler zum Tagebau Hambach über die Grubenanschlussbahn Nord-Süd-Bahn und 
über die Hambachbahn transportiert. D a Forstkies und Substrat Mischungen aus Löss 
und Abraum in unterschi edlichen Verhältnissen sind, bedeutet das , dass zusätzlich zu 
dem Lössanteil auch Abraum in der entsprechenden Beimischung geliefert wird. 
Nach RWE-Angaben müssen im Rahmen der Wiedernutzbarmachung innerhalb des Ta-
gebaus Hambach insgesamt noch 1.772  ha rekultiviert werden. Die landwirtschaftliche 
Wiedernutzbarmachung umfasst 232  ha (Abb. 18, Seite 61: gelbe Flächen). Für eine 
Fläche von 526 ha ist forstliche Rekultivierung im Bereich der überhöhten Innenkippe 
(Abb. 18: hellbraune Flächen) sowie 465  ha im Tagebau Hambach oberhalb von

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 61 - 
+67 m NHN (Abb. 18: hellgrüne Flächen) vorgesehenen. Unterhalb von +67 m NHN wird 
das Böschungssystem durch den Auftrag von Substrat auf einer Fläche von 549 ha (Abb. 
18: rosafarbene Flächen) im Rahmen einer sogenannten Zwischennutzung vor Wind - 
und Wassererosion gesichert. 
 
 
Abb. 18: Geplante Wiedernutzbarmachung der noch in Anspruch genommenen Flächen inner-
halb des Tagebaus Hambach (landwirtschaftliche Flächen: gelb; forstliche Flächen: 
hellbraun und hellgrün; Sicherung der Böschungssysteme: rosa) (Quelle: RWE) 
Tab. 34 (Seite 62) listet die Ergebnisse der Prüfung der Flächenbilanz für den Tagebau 
Hambach auf. Insgesamt weichen die Ergebnisse der Gutachter nur minimal von den 
RWE-Flächenausweisungen ab. Dies gilt für alle drei Flächenklassen (Land wirtschaft 
und forstliche Nachnutzung sowie Zwischennutzung). Die maximale Einzelabweichung 
liegt unter einem Hektar für die Ausweisung von Flächen im Bereich der forstlichen Wie-
dernutzbarmachung innerhalb des Tagebauendstands Hambach im Böschungsbereich 
oberhalb von +67 m NHN und beträgt 0,96  ha. Dies entspricht einer Abweichung von 
0,21 %. 
  
© RWE Power AG

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 62 - 
Tab. 34: Prüfung der RWE -Flächenbilanz für die geplante Wiedernutzbarmachung der in An-
spruch genommenen Flächen im Bereich des Tagebaus Hambach, Berechnungsbasis: 
01/2022 (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Wiedernutzbarmachung (Material und Flächenausweisung) Abweichung 
Fläche / Nutzung Auftrag Lössanteil FUMINCO RWE FUMINCO-RWE 
 [m] [%] [ha] [ha] [ha] [%] 
Landwirtschaft   231,5 232,0 -0,54 -0,23 
   - Ackerfläche 1) 2,0 100,0 231,5 232,0 -0,54 -0,23 
forstl. Rekultivierung   991,4 991,0 0,43 0,04 
   - Forst 2) 3,5 33,0 525,5 526,0 -0,53 -0,10 
   - Forst 3) 3,5 33,0 466,0 465,0 0,96 0,21 
Zwischennutzung   549,4 549,0 0,35 0,06 
   - Substratauftrag 4) 2,0 20,0 549,4 549,0 0,35 0,06 
Gesamtergebnis   1.772,2 1.772,0 0,24 0,01 
1) Mindestauftrag von 2 m Löss 
2) im Bereich der überhöhten Innenkippe (Norden) 
3) im Bereich der Böschung des Tagebaus Hambach oberhalb von +67 m NHN 
4) im Bereich der Böschung des Tagebaus Hambach unterhalb von +67 m NHN 
 
Die Abweichung der Ausweisungen für die Gesamtfläche, die auf Basis des Referenz-
zeitpunkts 01/2022 noch zu rekultivieren ist, liegt bei 0,24  ha. Dies entspricht einer Ab-
weichung von 0,01 %. 
6.4.4 Prüfung der Flächenbilanz: Tagebau Fortuna-Garsdorf 
Der Tagebau Fortuna -Garsdorf umfasst die sogenannte Rather Schleife inklusive des 
Bunkers und die aktive Kraftwerksreststoffdeponie Fortuna (KWR -Deponie Fortuna). 
Abb. 19 (Seite 63) stellt die beiden Bereiche Rather Schleife ( gelbe und angrenzende 
grüne Flächen innerhalb der blauen Umgrenzungslinie ) und die aktive KWR-Deponie 
Fortuna (orangefarbene und angrenzende grüne Flächen außerhalb der blauen Umgren-
zungslinie) dar. Die geplante Wiedernutzbarmachung dieses externen Standorts um-
fasst die Rekultivierung von 207,8 ha land- und 22,1 ha forstlichen Flächen. Insgesamt 
müssen 229,9 ha rekultiviert werden (Tab. 35, Seite 64). 
Die KWR-Deponie Fortuna hat zum Stand 01/2022 nach RWE-Daten ein Restvolumen 
von rund 5,7 Mio. m³, in dem die Asche der Kraftwerke eingelagert werden k ann. Die 
Ascheeinlagerung soll nach Angaben der Bergbautreibenden bis 2030 abgeschlossen 
sein.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 63 - 
 
Abb. 19: Geplante Wiedernutzbarmachung der noch in Anspruch genommenen Flächen inner-
halb des Tagebaus Fortuna mit KWR-Deponie Fortuna und Rather Schleife mit Bunker-
anlagen (landwirtschaftliche Flächen: gelb und orange; forstliche Flächen: grün) 
(Quelle: RWE) 
Tab. 35 (Seite 64) listet die Ergebnisse der Prüfung der RWE-Flächenausweisungen auf. 
Die Ergebnisse der Prüfung der RWE -Flächenausweisungen weisen minimale Abwei-
chungen auf. Die Gesamtabweichung beträgt -0,05 ha bzw. -0,02 %. Unter Berücksich-
tigung der unterschiedlichen Softwares, die bei der RWE und den Gutachtern zum Ein-
satz kommen, kann diese Abweichung aufgrund ihrer Größenordnung als unerheblich 
eingestuft und vernachlässigt werden. 
  
Rather Schleife 
KWR-Deponie 
© RWE Power AG

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 64 - 
Tab. 35: Prüfung der RWE -Flächenbilanz für die geplante Wiedernutzbarmachung der in An-
spruch genommen en Flächen im Bereich des Tagebaus Fortuna -Garsdorf (Rather 
Schleife und Bunker) inklusive KWR -Deponie, Berechnungsbasis: 01/2022  (Quelle: 
RWE/FUMINCO) 
Wiedernutzbarmachung (Material und Flächenausweisung) Abweichung 
Fläche / Nutzung Auftrag Lössanteil FUMINCO RWE FUMINCO-RWE 
 [m] [%] [ha] [ha] [ha] [%] 
Landwirtschaft   207,8 207,8 -0,02 -0,01 
   - Ackerfläche 1) 2) 2,0 100,0 139,3 139,3 -0,02 -0,01 
   - Ackerfläche 1) 3) 2,0 100,0 68,5 68,5 -0,01 -0,01 
forstl. Rekultivierung   22,1 22,1 -0,02 -0,10 
   - Forst 2) 4,0 25,0 7,9 7,9 0,00 -0,03 
   - Forst 3) 4,0 25,0 14,2 14,2 -0,02 -0,14 
Gesamtergebnis   229,9 229,9 -0,05 -0,02 
1) Mindestauftrag von 2 m Löss 
2) Tagebau Fortuna-Garsdorf (Rather Schleife und Bunker) 
3) KWR-Deponie Fortuna 
 
6.4.5 Prüfung der Flächenbilanz: KWR-Deponie Garzweiler 
Die KWR-Deponie Garzweiler befindet sich südöstlich des östlichen Restlochs (Abb. 16, 
Seite 56, oben ). Nach RWE-Angaben werden zum Stand 01/2022 noch rund 
18,0 Mio. m³ Füllmaterial benötigt, damit im Bereich der KWR-Deponie eine Oberfläche 
(Tagesoberfläche) oberhalb des zukünftigen Grundwasserspiegels (Niveau +61 m NHN) 
erstellt werden kann. In diesem Füllvolumen soll nach Planung der RWE zum größten 
Teil die Asche der Kraftwerke eingelagert werden. 
Die geplante Wiedernutzbarmachung für diesen Standort wird in Abb. 20 (Seite 65) dar-
gestellt. Im Rahmen der Rekultivierungsmaßnahmen für die KWR-Deponie Garzweiler 
sollen gemäß RWE -Planung 158,6 ha Fläche für die landwirtschaftliche Nutzung und 
38,9 ha für die forstliche Nutzung wieder zur Verfügung gestellt werden. Von der Ge-
samtfläche der geplanten Wiedernutzbarmachung in Höhe von 197,6 ha ist zum Zeit-
punkt 01/2022 bereits rund 9,6 % rekultiviert: die Fläche von 11,7 ha wurde landwirt-
schaftlicher und 7,2 ha forstlicher Folgenutzung zugeführt.  
Damit die in Abb. 20 dargestellte geplante Rekultivierung der landwirtschaftlichen Flä-
chen umgesetzt werden kann, muss das in Tab. 32 (Seite 57) ausgewiesene Volumen 
in Höhe von 43,2  Mio. m³ im Bereich von +61 m NHN bis zur geplanten Geländeober-
kante aufgefüllt werden. Erst danach kann damit begonnen werden, das Rekultivierungs-
material in Höhe von 4,5 Mio. m³ aufzutragen.

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- 65 - 
 
Abb. 20: Geplante Wiedernutzbarmachung der noch in Anspruch genommenen Flächen inner-
halb der KWR-Deponie Garzweiler (landwirtschaftliche Flächen: dunkel - und hellgelb; 
forstliche Flächen: dunkel- und hellgrün) (Quelle: RWE, angepasst durch die Gutachter) 
Gemäß den Angaben der Bergbautreibenden soll der Deponiestandort auch nach der 
Beendigung der Stromerzeugung in den Braunkohlenkraftwerken beibehalten werden. 
Es ist geplant, eine entsprechende Genehmigung für die zukünftige Nutzung des Stand-
orts als Erdaushubdeponie bei den zuständigen Behörden zu beantragen. Hierbei soll 
bereits rekultiviert 
© RWE Power AG 
+103 m NHN 
+89 m NHN

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 66 - 
die geplante Deckelabdichtung aus Ton als Basisabdeckung der zukünftigen Erdaus-
hubdeponie dienen. In diesem Fall wird es nach Einschätzung der Gutachter noch meh-
rere Jahrzehnte dauern, bis mit der Wiedernutzbarmachung der geplanten landwirt-
schaftlichen Flächen begonnen werden kann.  
Tab. 36: Prüfung der RWE -Flächenbilanz für die geplante Wiedernutzbarmachung der in An-
spruch genommenen Flächen im Bereich der KWR-Deponie Garzweiler, Berechnungs-
basis: 01/2022 (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Wiedernutzbarmachung (Material und Flächenausweisung) Abweichung 
Fläche / Nutzung Auftrag Lössanteil FUMINCO RWE FUMINCO-RWE 
 [m] [%] [ha] [ha] [ha] [%] 
Landwirtschaft   158,7 158,6 0,05 0,03 
   - Ackerfläche 1) 2) 2,0 100,0 146,9 146,9 0,05 0,03 
   - Ackerfläche 3) 2,0 100,0 11,7 11,7 0,00 0,00 
forstl. Rekultivierung   38,9 38,9 -0,02 -0,05 
   - Forst 2) 4,0 25,0 31,7 31,7 -0,02 -0,06 
   - Forst 3) 4,0 25,0 7,2 7,2 0,00 0,00 
Gesamtergebnis   197,6 197,6 0,03 0,01 
1) Mindestauftrag von 2 m Löss 
2) Flächen für die geplante Wiedernutzbarmachung 
3) bereits rekultiviert (FUMINCO-Auswertung auf Grundlage des RWE-Lageplans) 
 
Tab. 36 stellt die Ergebnisse der Prüfung der RWE-Flächenausweisungen für die KWR-
Deponie Garzweiler dar. Die Ergebnisse der Prüfung weisen minimale Abweichungen 
zwischen den Flächenausweisungen der Gutachter von denen der Bergbautreibenden 
auf. Die Abweichung für die Ausweisung der Gesamtfläche der Wiedernutzbarmachung 
beläuft sich auf 0,03  ha. Dies entspricht einer Abweichung i n Höhe von 0,01  %. Unter 
Berücksichtigung der unterschiedlichen Softwares, die bei der RWE und den Gutachtern 
zum Einsatz kommen, kann diese Abweichung aufgrund ihrer Größenordnung als uner-
heblich eingestuft und vernachlässigt werden. 
6.4.6 Prüfung der Flächenbilanz: Tagebau und Deponie Ville 
Die geplanten Rekultivierungsmaßnahmen im Bereich des ehemaligen Tagebaus Ville 
bzw. der Deponie Ville umfassen zwei Positionen: zum einen die noch aufzuforstende 
Fläche von 196,5 ha und zum anderen eine Lösslieferung an die Abfallentsorgungs- und 
Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG) in Höhe von 0,4  Mio. m³. In einem Vertrag 
zwischen der RWE und der AVG aus dem Jahr 2015 verpflichtet sich die RWE gegen-
über der AVG zu einer Lösslieferung in Höhe von 0,4 Mio. m³ für die Rekultivierung von 
nicht genauer bezeichneten AVG-Deponiestandorten. Die Qualität des Lössmaterials

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 67 - 
soll für die Wiedernutzbarmachung von landwirtschaftlichen Flächen ausreichen. Abb. 
21 stellt die Flächen für die geplante forstliche Wiedernutzbarmachung dar.  
Tab. 37: Prüfung der RWE -Flächenbilanz für die geplante Wiedernutzbarmachung der in An-
spruch genommenen Flächen im Bereich des ehemaligen Tagebaus und der Deponie 
Ville, Berechnungsbasis: 01/2022 (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Wiedernutzbarmachung (Material und Flächenausweisung) Abweichung 
Fläche / Nutzung Auftrag Lössanteil FUMINCO RWE FUMINCO-RWE 
 [m] [%] [ha] [ha] [ha] [%] 
forstl. Rekultivierung   196,5 196,5 0,0 0,0 
   - Forst (Deponie Ville) 2,0 33,0 106,1 106,0 0,1 0,0 
   - Forst (Ville/Berrenrath) 2,0 33,0 90,4 90,5 -0,1 0,0 
Gesamtergebnis   196,5 196,5 0,0 0,0 
 
 
Abb. 21: Geplante Wiedernutzbarmachung (forstliche Flächen) der noch in Anspruch genomme-
nen Flächen im Bereich des ehemaligen Tagebaus Ville (hellgrüne Flächen) und der 
Deponie Ville (dunkelgrüne Flächen) (Quelle: RWE) 
© RWE Power AG

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 68 - 
Tab. 37 (Seite 67) listet die Ergebnisse der Überprüfung der RWE -Flächenausweisun-
gen für die Wiedernutzbarmachung der in Anspruch genommenen Flächen im Bereich 
des ehemaligen Tagebaus und  der Deponie Ville auf. Die Flächenausweisungen der 
RWE und der Gutachter sind trotz minimaler Abweichungen in Flächengrößen einzelner 
Bereiche in der Gesamtsumme identisch. 
6.4.7 Prüfung der Bedarfsseite der Lössbilanz 
Im Rahmen der Überprüfung der Bedarfsseite der Lössbilanz wird anhand der Ergeb-
nisse der Flächenbilanzprüfung en aus den Kapiteln 6.4.2 bis 6.4.6 sowie mithilfe der 
geplanten Rekultivierungsmaßnahmen ( Auftragsmächtigkeit in Kombination mit dem 
entsprechenden Lössanteil) das notwendige Lössvolumen und die Lössqualität  (land-
wirtschaftliche bzw. forstliche Rekultivierung) ermittelt und abschließend mit den RWE-
Angaben abgeglichen. Beim Einsatz von Forstkies bzw. Substrat bei der Rekultivierung 
wird zudem das Abraumvolumen berechnet, das zur Herstellung des entsprechenden 
Rekultivierungsmaterials notwendig ist. 
Tab. 38: Ermittlung des notwenigen Löss - und Abraumvolumens für die geplante Wiedernutz-
barmachung der beanspruchten Flächen im Tagebau Garzweiler durch die Gutachter 
(aktiver Tagebau, östliches Restloch); Betrachtungsbasis 01/2022 (Quelle: FUMINCO) 
Wiedernutzbarmachung Tagebau Garzweiler  Forstkies und Substrat Gesamt- 
volumen 
Kategorie Fläche 1) Auftrag Lössanteil LW-Löss 2) FW-Löss 3) Abraum 4)  
 [ha] [m] [%] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] 
Ackerland 5) 1.017,9 2,2 100,0 22,4 0,0 0,0 22,4 
Ackerland 6) 125,3 1,0 100,0 1,3 0,0 0,0 1,3 
Forst 7) 124,9 3,5 33,0 0,0 1,4 2,9 4,4 
Forst 8) 160,8 4,0 25,0 0,0 1,6 4,8 6,4 
Wellenschlagzone 9) 107,4 2,0 20,0 0,0 0,4 1,7 2,1 
naturnahe Gestalt. 7) 55,3 3,5 33,0 0,0 0,6 1,3 1,9 
Böschungssystem 9) 297,8 2,0 20,0 0,0 1,2 4,8 6,0 
Gesamtergebnis 1.889,4   23,6 5,3 15,5 44,5 
1) Basis: Tab. 33 (Seite 59), Flächenausweisung FUMINCO 
2) LW-Löss: Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung 
3) FW-Löss: Löss, geeignet für die forstliche Rekultivierung 
4) notwendiger Abraum zur Herstellung des Forstkieses bzw. Substrats 
5) Mindestauftrag 2,0 m + 10 % Sicherheitszuschlag = 2,2 m Löss 
6) reduzierter Lössauftrag von 1 m 
7) Auftrag von Forstkies 
8) Auftrag von Forstkies (geneigte Bereiche) 
9) Auftrag von Substrat, Position Zwischennutzung in Tab. 21 (Seite 44)

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 69 - 
Tab. 38 (Seite 68) zeigt die für die  geplante Wiedernutzbarmachung von Flächen im 
Bereich des Tagebaus Garzweiler notwendigen Löss- und Abraumvolumina auf Basis 
der Auswertung der Gutachter . Grundlage sind die in Tab. 33 (Seite 59) überprüften 
Flächen. Von der in Tab. 33 ausgewiesenen Gesamtfläche von 4.353,3 ha müssen die 
Restseefläche (2.257,6 ha) und die sonstigen Flächen (206,4  ha) abgezogen werden, 
da für diese Flächen keine Rekultivierungsmaterial erforderlich und somit auch nicht ein-
geplant ist. Die Volumina in Tab. 38 sind in drei Rekultivierungsmaterialien eingeteilt: 
Volumina für Löss, die für die Wiedernutzbarmachung landwirtschaftlicher Flächen ge-
eignet sind (LW-Löss), Volumina für Löss, die für die Rekultivierung von forstlichen Flä-
chen benutzt werden können (FW -Löss) und Abraum. Forstkies und Substrat werden 
grundsätzlich als Mischungen aus FW-Löss und Abraum in unterschiedlichsten Verhält-
nissen hergestellt. 
Die Positionen der Angebotsseite (Tab. 12, Seite 32 und Tab. 14, Seite 34) „landwirt-
schaftl.“ und „mäßig geeignet“ sowie der Inhalt der beiden Lössdepots sind dem LW-
Löss zuzuordnen, während mit dem Begriff FW-Löss die Volumina unter der Kategorie 
„forstlich“ umfasst werden. Im Rahmen der Planungen für die Wiedernutzbarmachung 
von Ackerflächen verwendet die RWE einen Sicherheitsfaktor in Höhe von zehn Prozent. 
Um einen Mindestauftrag von 2,0 m Löss auf Ackerflächen zu gewährleisten, wird inner-
halb der RWE-Lössbilanzen (Bedarfsseite) für diese Flächen somit ein Auftrag von 2,2 m 
eingeplant. 
Tab. 39: Vergleich der Lössausweisungen für die geplante Wiedernutzbarmachung von Flächen 
im Bereich des Tagebaus Garzweiler ( aktiver Tagebau, östliches Restloch ) (Quelle: 
RWE/FUMINCO) 
Lössausweisung für den Tagebau Garzweiler Abweichung 
Lössart FUMINCO 1) RWE 2) FUMINCO-RWE 
 [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
LW-Löss 3) 23,6 23,7 -0,05 -0,23 
FW-Löss 4) 5,3 5,3 0,01 0,21 
Gesamtergebnis 29,0 29,0 -0,04 -0,15 
1) Basis: Tab. 38 (Seite 68) 
2) Basis: Tab. 21 (Seite 44) 
3) LW-Löss: Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung 
4) FW-Löss: Löss, geeignet für die forstliche Rekultivierung 
 
Für die geplante Wiedernutzbarmachung der in Anspruch genommenen Flächen im Be-
reich des Tagebaus Garzweiler (aktiver Tagebau, östliches Restloch) müssen insgesamt 
29,0 Mio. m³ Löss eingesetzt werden. Für die Herstellung von Forstkies und Substrat 
werden zusätzlich 15,5 Mio. m³ Abraum ( Tab. 38, Seite 68) als Beimischung benötigt. 
Der Vergleich zwischen den Volumenausweisungen der Gutachter und denen der RWE 
in Tab. 39 weist eine Abweichung des Gesamtvolumens des berechneten Lössbedarfs

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 70 - 
für die Rekultivierung innerhalb des Tagebaus Garzweiler von insgesamt -0,04 Mio. m³ 
auf. Dies entspricht einer Abweichung von -0,15 %. 
Im Rahmen der Beschreibung des Änderungsvorhabens Tagebau Hambach („Änderung 
des Braunkohlenplans Teilplan 12/1 Tagebau Hambach aus Anlass der Leitentschei-
dung der Landesregierung NRW vom 23.03.2021“ , Stand: 30.06.2021) werden für die 
Wiedernutzbarmachung zur Deckung des Defizits „ca. 50 Mio. m³ Löss / Substrat / Forst-
kies aus dem Tagebau Garzweiler benötigt“ (RWE 2021). Dieses Volumen wird nachfol-
gend anhand der Flächenanalyse für die geplante Wiedernutzbarmachung des Tage-
baus Hambach (Tab. 34, Seite 62) und der entsprechenden Rekultivierungsparameter 
überprüft. Insgesamt müssen gemäß der Auswertung der Gutachter 5,1 Mio. m³ Löss für 
die landwirtschaftliche Rekultivierung sowie 11,9 Mio. m³ Löss bzw. 28,6 Mio. m³ Ab-
raum in Form von Forstkies und Substrat zum Tagebau Hambach transportiert werden. 
Die Herleitung der einzelnen Volumina kann Tab. 40 entnommen werden. 
Tab. 40: Ermittlung des notwenigen Löss - und Abraumvolumens für die geplante Wiedernutz-
barmachung der beanspruchten Flächen im Tagebau Hambach ; Betrachtungsbasis 
01/2022 (Quelle: FUMINCO) 
Wiedernutzbarmachung Tagebau Hambach  Forstkies und Substrat Gesamt- 
volumen Kategorie Fläche 1) Auftrag Lössanteil LW-Löss 2) FW-Löss 3) Abraum 4) 
 [ha] [m] [%] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] 
Ackerland 231,5 2,2 100,0 5,1 0,0 0,0 5,1 
Forst 5) 525,5 3,5 33,0 0,0 6,1 12,3 18,4 
Forst 6) 466,0 3,5 33,0 0,0 5,4 10,9 16,3 
Substrat 7) 549,4 2,0 20,0 0,0 2,2 8,8 11,0 
Eigenanteil 8)  3,5 33,0 0,0 -1,7 -3,5 -5,2 
Gesamtergebnis 1.772,2   5,1 11,9 28,6 45,6 
1) Basis: Tab. 34 (Seite 62) 
2) LW-Löss: Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung 
3) FW-Löss: Löss, geeignet für die forstliche Rekultivierung 
4) notwendiger Abraum zur Herstellung von Forstkies bzw. Rekultivierungssubstrat 
5) im Bereich der überhöhten Innenkippe (Norden) 
6) im Bereich der Böschung des Tagebaus Hambach oberhalb von +67 m NHN 
7) im Bereich der Böschung des Tagebaus Hambach unterhalb von +67 m NHN 
8) Forstkiesförderung im Bereich der Manheimer Bucht

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 71 - 
Gemäß den Auswertungen  der Gutachter  in Tab. 40 (Seite 70) müssen insgesamt 
45,6 Mio. m³ Rekultivierungsmaterial vom Tagebau Garzweiler zum Tagebau Hambach 
transportiert werden, um alle Verpflichtungen der RWE zur Wiedernutzbarmachung in-
nerhalb der Betriebsgrenzen des Tagebaus Hambach erfüllen zu können. Beim Ver-
gleich zwischen den entsprechenden Lössausweisungen der RWE und denen der Gut-
achter ergeben sich Abweichungen unter einem Prozent (Tab. 41).  
Tab. 41: Vergleich der Lössausweisungen für die geplante Wiedernutzbarmachung von Flächen 
im Bereich des Tagebaus Hambach (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Lössausweisung für den Tagebau Hambach Abweichung 
Lössart FUMINCO 1) RWE 2) FUMINCO-RWE 
 [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
LW-Löss 3) 5,1 5,1 -0,01 -0,16 
FW-Löss 4) 11,9 12,0 -0,05 -0,43 
Gesamtergebnis 17,0 17,1 -0,06 -0,35 
1) Basis: Tab. 40 (Seite 70) 
2) Basis: Tab. 21 (Seite 44) 
3) LW-Löss: Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung 
4) FW-Löss: Löss, geeignet für die forstliche Rekultivierung 
 
Bei der Überprüfung des Gesamtvolumens aller notwendigen Materialtransporte vom 
Tagebau Garzweiler zum Tagebau Hambach tritt eine Abweichung zwischen den Aus-
wertungen der Bergbautreibenden und denen der Gutachter in Höhe von -4,4 Mio. m³ 
(FUMINCO: 45,6 Mio. m³, RWE: 50 Mio. m³) auf. Dies entspricht einer Abweichung von 
8,7 % (Basis: 50 Mio. m³). 
Für die anderen externen RWE-Standorte (ohne den Tagebau Hambach) und die durch 
RWE als externen Standort geführte KWR-Deponie Garzweiler, für die Verpflichtungen 
zur Wiedernutzbarmachung von Flächen bestehen, werden insgesamt 10,0  Mio. m³ 
Löss benötigt (Tab. 42, Seite 72).

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 72 - 
Tab. 42: Vergleich der Lössausweisungen für die geplante Wiedernutzbarmachung von Flächen 
im Bereich der externen RWE -Standorte Tagebau Fortuna Garsdorf, KWR -Deponie 
Garzweiler, Tagebau und Deponie Ville (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Lössausweisung externe RWE-Standorte Abweichung 
Lössart FUMINCO 1) RWE 2) FUMINCO-RWE 
 [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
LW-Löss 3) 8,2 8,2 0,00 0,05 
FW-Löss 4) 1,8 1,8 0,03 1,88 
Gesamtergebnis 10,0 10,0 0,04 0,38 
1) Basis: Tab. 43 (Seite 73) 
2) Basis: Tab. 23 (Seite 45) 
3) LW-Löss: Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung 
4) FW-Löss: Löss, geeignet für die forstliche Rekultivierung  
 
Dieses Volumen setzt sich aus 8,2  Mio. m³ Löss für die Rekultivierung von landwirt-
schaftlichen Flächen sowie 1,8 Mio. m³ Löss für die Wiederaufforstung zusammen.  
Die Abweichungen zwischen den einzelnen Lössausweisungen der RWE und denen der 
Gutachter liegen unter zwei Prozent. Das berechnete Gesamtvolumen unterscheidet 
sich innerhalb dieser Lössausweisungen um 0,04 Mio. m³. Dies entspricht einer Abwei-
chung in Höhe von 0,38 %. Tab. 43 (Seite 73) listet das notwendige Löss- und Abraum-
volumen für die geplante Wiedernutzbarmachung der in Anspruch genommenen Flä-
chen auf. Untergliedert ist diese Auflistung in die notwendigen Volumina für die externen 
RWE-Standorte Tagebau Fortuna-Garsdorf, KWR-Deponie Garzweiler sowie Tagebau 
und Deponie Ville inklusive dem AVG-Anteil.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 73 - 
Tab. 43: Ermittlung des notwenigen Löss - und Abraumvolumens für die geplante Wiedernutz-
barmachung der externen RWE -Standorte Tagebau Fortuna Garsdorf, KWR -Deponie 
Garzweiler, Tagebau und Deponie Ville  inklusive AVG -Anteil; Betrachtungsbasis 
01/2022 (Quelle: FUMINCO) 
Wiedernutzbarmachung externe RWE-Standorte  Forstkies Gesamt- 
volumen Kategorie Fläche 1) Auftrag Lössanteil LW-Löss 2) FW-Löss 3) Abraum 4) 
 [ha]) [m] [%] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] 
Tagebau Fortuna-Garsdorf (Rather Schleife und Bunker) inklusive KWR-Deponie 
   - Ackerfläche 5) 207,8 2,2 100,0 4,6 0,0 0,0 4,6 
   - Forst 22,1 4,0 25,0 0,0 0,2 0,7 0,9 
Kraftwerksreststoffdeponie (KWR-Deponie) Garzweiler 
   - Ackerfläche 146,9 2,2 100,0 3,2 0,0 0,0 3,2 
   - Forst 31,7 4,0 25,0 0,0 0,3 1,0 1,3 
Tagebau und Deponie Ville inklusive AVG-Anteil 
   - AVG 6)    0,4 0,0 0,0 0,4 
   - Forst 196,5 2,0 33,0 0,0 1,3 2,6 3,9 
Gesamtergebnis 605,0   8,2 1,8 4,2 14,3 
1) Basis: Tab. 35 (Seite 64), Tab. 36 (Seite 66), Tab. 37 (Seite 67) 
2) LW-Löss: Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung 
3) FW-Löss: Löss, geeignet für die forstliche Rekultivierung 
4) notwendiger Abraum zur Herstellung von Forstkiese bzw. Rekultivierungssubstrat 
5) Mindestauftrag 2,0 m + 10 % Sicherheitszuschlag = 2,2 m Löss 
6) vertragliche Verpflichtung zur Lieferung von Löss zur Rekultivierung von AVG-Deponiestandorten 
 
Insgesamt werden nach RWE-Angaben zur Erfüllung aller noch offenen Verpflichtungen 
zur Wiedernutzbarmachung von in Anspruch genommenen Flächen 37,0 Mio. m³ Löss, 
der für die Rekultivierung von landwirtschaftlichen Flächen verwendet werden kann (LW-
Löss) und 19,1  Mio. m³ Lö ss für die Wiederaufforstung (FW -Löss) benötigt (Tab. 24, 
Seite 46). Das notwendige Lössgesamtvolumen auf der Bedarfsseite der RWE-Massen-
bilanz beträgt somit 56,1 Mio. m³. 
Der größte Einzelempfänger von Material für die Wiedernutzbarmachung ist der Tage-
bau Hambach mit 5,1 Mio. m³ LW-Löss (FUMINCO: 5,1 Mio. m³) und 12,0 Mio. m³ FW-
Löss (FUMINCO: 11,9 Mio. m³), der in Form von Forstkies und Substrat vom Tagebau 
Garzweiler geliefert werden soll. Für die Herstellung des Forstkieses bzw. Substrats wird 
zudem 32,9 Mio. m³ (FUMINCO: 28,6 Mio. m³) Abraum benötigt. Somit summieren sich 
die Materialtransporte aus dem Tagebau Garzweiler zum Tagebau Hambach nach 
RWE-Angaben auf 50,0 Mio. m³ (FUMINCO: 45,6 Mio. m³).

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 74 - 
Tab. 44: Vergleich der Volumenauswertungen der RWE mit den Ergebnissen der Gutachter für 
die Bedarfsseite der Lössbilanz (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Materialbedarf LW-Löss 1) FW-Löss 2) 
für die Wiedernutzbarmachung FUMINCO RWE Abw. 3) FUMINCO RWE Abw. 3) 
von RWE-Standorten [Mio. m³] [Mio. m³] [%] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
Tagebau Garzweiler 4) 23,6 23,7 -0,23 5,3 5,3 0,21 
Tagebau Hambach 5) 5,1 5,1 -0,16 11,9 12,0 -0,43 
externe RWE-Standorte 6) 7) 8,2 8,2 0,05 1,8 1,8 1,88 
Gesamtergebnis 36,9 37,0 -0,16 19,1 19,1 -0,03 
1) LW-Löss: Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung 
2) FW-Löss: Löss, geeignet für die forstliche Rekultivierung 
3) Abweichung FUMINCO-RWE 
4) Basis: Tab. 39 (Seite 69) 
5) Basis: Tab. 41 (Seite 71) 
6) Tagebau Fortuna-Garsdorf, KWR-Deponien Fortuna und Garzweiler, Tagebau und Deponie Ville inkl. AVG-Anteil 
7) Basis: Tab. 42 (Seite 72) 
 
Tab. 44 fasst die Ergebnisse der Berechnungen und Auswertungen des vorliegenden 
Fachgutachtens in Zusammenhang mit der Bedarfsseite der Lössbilanz zusammen. Die 
Volumenausweisungen der Lösslieferungen erfolgen gegliedert nach RWE -Standorten 
Tagebau Garzweiler, Tagebau Hambach und den weiteren externen Standorten (Tage-
bau Fortuna -Garsdorf (Rather Schleife und Bunker), KWR -Deponien Garzweiler und 
Fortuna und Tagebau und Deponie Ville inklusive des AVG-Anteils). 
Die Prüfung des notwendigen Gesamtvolumens an LW -Löss und FW -Löss weist eine 
Abweichung zwischen den Berechnungen der Bergbautreibenden und denen der Gut-
achter von -0,16 % für LW-Löss bzw. -0,03 % für FW-Löss auf. Diese Auswertung bein-
haltet nicht die im Rahmen des Hauptbetriebsplans für den Tagebau Garzweiler ( HBP 
2023 - 2025) erteilte Genehmigung der Rheinischen Baustoffwerke GmbH (RBS), jähr-
lich 0,2 Mio. m³ Löss und Forstkies an Dritte zu liefern.  
6.5 Bewertung der Flächenbilanz und des Massenbedarfs 
6.5.1 Bewertung der Flächenbilanz 
Die RWE -Flächenausweisungen für die geplante Wiedernutzbarmachung der in An-
spruch genommenen Flächen auf den Betriebsgeländen der zurzeit noch aktiven Tage-
baue Garzweiler und Hambach, des Tagebaus Fortuna -Garsdorf (Rather Schleife, 
KWR-Deponie Fortuna), der KWR-Deponien Garzweiler und Fortuna sowie des Tage-
baus und Deponie Ville sind nachvollziehbar und plausibel bzw. fachlich korrekt durch-
geführt worden. Die Flächen lassen sich in drei Flächenkategorien unterteilen:

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 75 - 
• Flächen, die für die dauerhafte Nachnutzung an der Tagesoberfläche rekultiviert wer-
den (Tab. 45), wie z. B. Acker- und Forstflächen 
• Flächen, deren Nutzung nur auf Zeit angelegt ist, wie z. B. Böschungssicherung un-
terhalb der zukünftigen Niveaus der Tagebaurestseen 
• Flächen, für die kein Rekultivierungsmaterial benötigt wird (Tagebaurestseen, Stra-
ßen) bzw. Flächen, für die kein Rekultivierungsmaterial vorhanden ist (Verbindungs-
anlagen im Tagebau Garzweiler) 
Tab. 45: Zusammenfassung der Flächen, die durch Material aus dem Tagebau Garzweiler II an 
der Tagesoberfläche rekultiviert werden sollen, Auswertung Gutachter, Berechnungs-
basis: 01/2022 (Quelle: FUMINCO) 
Wiedernutzbarmachung  
Flächenausweisung Fläche 
Tagebau Garzweiler 1) und externe RWE-Standorte 2) [ha] 
Landwirtschaft 1.729,3 
   - Ackerfläche 1.604,1 
   - Ackerfläche mit reduziertem Lössauftrag von 1 m 125,3 
Forstwirtschaft und forstliche Rekultivierung 3) 1.634,8 
naturnahe Gestaltung (z. B. Elsbach) 55,3 
Gesamtfläche 3.419,5 
1) Tagebau Garzweiler II und östliches Restloch 
2) Tagebau Hambach, Tagebau Fortuna-Garsdorf, KWR-Deponien Fortuna und Garzweiler, Tagebau und Deponie 
   Ville 
3) inklusive geplante Uferzonen (Wellenschlagzonen) 
   geplante Seewasserspiegel: Tagebau Garzweiler: +65m NHN und Tagebau Hambach: +67m NHN 
 
Die Wiedernutzbarmachung der landwirtschaftlichen und forstlichen Flächen der KWR-
Deponie Garzweiler in einer Gesamtgröße von 197,6 ha (Tab. 36, Seite 66) kann erst 
abgeschlossen werden, wenn das Volumen oberhalb +61 m NHN von 43,2 Mio. m³ ver-
füllt wurde (Tab. 32, Seite 57). Erst nach der Verfüllung können die noch offenen Rekul-
tivierungsmaßnahmen auf den zurzeit in Anspruch genommenen Flächen von 178,6 ha 
(146,9 ha + 31,7  ha) durchgeführt werden. Nach Einschätzung der Gutachter kann es 
noch mehrere Jahrzehnte dauern, bis mit der geplanten Wiedernutzbarmachung der 
landwirtschaftlichen Flächen im Bereich der KWR -Deponie Garzweiler begonnen wer-
den kann (Kapitel 6.4.5). 
Die Folgenutzung der sogenannten Verbindungsanlagen (sonstige Flächen , RWE: 
200 ha, FUMINCO 199,4  ha) sollte aufgrund der geplanten Wiedernutzbarmachung 
ohne den Einsatz von Lössmaterial von den Behörden kritisch begleitet werden. Zwar

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 76 - 
konnte im Rahmen der Befahrung des Tagebaus Garzweiler im November 2022 durch 
die Gutachter beobachtet werden, dass dieser Bereich auch ohne einen entsprechenden 
Lössauftrag bereits von vielen Pionierpflanzen und -hölzern besiedelt wurde, aber die 
Möglichkeiten für eine Folgenutzung dieser Flächen sind dennoch sehr eingeschränkt. 
Eine nachträgliche Änderung der Nutzungsart ist nur unter bestimmten, sehr limitieren-
den Bedingungen möglich. 
6.5.2 Bewertung des Abraumbedarfs im Tagebau Garzweiler 
Die Berechnung bzw. Ausweisung des notwendigen Abraumbedarfs für das Ausstiegs-
szenario 2030 durch die Bergbautreibende ist nachvollziehbar, plausibel und fachlich 
korrekt durchgeführt worden. Der RWE -Planungsparameter „Kippenauflockerung“ in 
Höhe von drei Prozent zur Definition der verbleibenden Materialauflockerung beim Ein-
bau in die Innenkippe bzw. bei der Verfüllung des östlichen Restloch s ist auf Basis der 
Erfahrungen der Gutachter ebenfalls nachvollziehbar und plausibel. 
Die Volumenausweisungen für die Auffüllung der leeren Lössdepots im östlichen Rest-
loch sowie die Abschätzung für die Sicherungsmaßnahmen der geschnittenen Böschun-
gen sind nachvollziehbar und plausibel bzw. fachlich korrekt durchgeführt worden. Die 
Verwendung des in Kapitel  5.3.1 beschriebenen bilanztechnischen Ausgleichspostens 
für die Planung des zukünftigen Einbaus von Rekultivierungsmaterial in die geschnitte-
nen Böschungen ist nachvollziehbar. Dessen Einsatz ist üblich in dem Planungsstadium, 
in dem sich die Planungen der RWE zurzeit befinden. 
Für die Herstellung des geplanten Tagebauendstands 2030 wird gemäß den RWE-Pla-
nungen insgesamt ein Abraumvolumen in Höhe von 851,0 Mio. m³ benötigt (FUMINCO: 
854,9 Mio. m³). Die Abweichung zwischen den Berechnungen der Bergbautreibenden 
und denen der Gutachter für das Gesamtvolumen des notwenigen Abraums beläuft sich 
auf 3,9 Mio. m³. Dies entspricht einer Abweichung von 0,5 % (Tab. 46, Seite 77). 
Die größere Abweichung bei der Volumenausweisung für die beiden Lössdepots in Höhe 
von 11,27 % (Tab. 27, Seite 49) basiert wahrscheinlich darauf, dass der Stand der 3-D-
Daten, den die Gutachter verwendet haben, aktueller ist als derjenige Datensatz, auf 
dem die RWE-Planungen für die Lössdepots basieren.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 77 - 
Tab. 46: Abraumbedarf des Tagebaus Garzweiler (aktiver Tagebau und östliches Restloch) in-
nerhalb des Ausstiegsszenarios 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Abraumposition Abraum Abweichung 
Tagebau Garzweiler FUMINCO RWE FUMINCO-RWE 
Ausstiegsszenario 2030 [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
Innenkippe 1) 
810,5 809,0 1,5 0,2 östliches Restloch 1) 
Lössdepots im östl. Restloch 1) 
Geotechnik/Standsicherheit 2) 37,1 35,0 2,1 5,5 
bilanztechnischer Ausgleichsposten 3) 7,3 7,0 0,3 3,9 
Gesamtergebnis 854,9 851,0 3,9 0,5 
1) FUMINCO und RWE: 
   Basis: Volumen (Tab. 25 bis Tab. 27, Seite 47 bis 49) abzgl. Gesamtvolumen Löss (Tab. 39, Seite 69) 
2) FUMINCO: 
   Basis: Tab. 28 (Seite 51) 
2) RWE: 
   Basis: Tab. 16 (Seite 40) 
3) FUMINCO: 
   Basis: Tab. 9 (Seite 28) 
   RWE: 
   Basis: Tab. 16 (Seite 40) 
 
Für die Abschätzung der notwendigen Volumina für die Sicherung der geschnittenen 
Böschungen wird das im Rahmen des vorliegenden Fachgutachtens entwickelte geolo-
gische 3-D-Modell und die Planungsparameter, die in Kapitel 6.3.4 beschrieben werden, 
verwendet. Somit sind die geologischen Grundlagen und das grundsätzliche Vorgehen 
für diese Volumenabschätzung identisch mit denen der RWE. Die konkrete Umsetzung 
der Böschungsanalyse und die eingesetzten informationstechnischen Werkze uge sind 
bei der Abschätzung durch die RWE und durch die Gutachter jedoch unterschiedlich. 
6.5.3 Bewertung des Abraumbedarfs der externen Standorte 
Obwohl die Betriebsgelände der KWR-Deponie Garzweiler und der Rheinischen Bau-
stoffwerke GmbH innerhalb der Genehmigungsgrenzen des Tagebau s Garzweiler lie-
gen, werden diese durch die RWE als externe Standorte geführt. Um die Vergleichbar-
keit zu Daten und Veröffentlichungen der RWE zu gewährleisten , wird diese Aufteilung 
im Rahmen des vorliegenden Fachgutachtens beibehalten . Der Abraumbedarf der ex-
ternen Standorte Tagebau Hambach sowie Tagebau und Deponie Ville resultiert aus-
schließlich aus den Lieferungen von Forstkies bzw. Substrat, die Abraum in unterschied-
lichen Mengenverhältnissen beinhalten. Eine Lieferung von reinem Abraum ist für diese 
Standorte nicht geplant. Die Massentransporte zu den externen RWE-Standorten Tage-
bau Fortuna-Garsdorf und KWR-Deponie Garzweiler bestehen zum Teil aus Lieferungen

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 78 - 
von Material zur Wiedernutzbarmachung der in Anspruch genommenen Flächen in Form 
von Löss und Forstkies (mit Abraum als Bestandteil). Zudem werden zum Erreichen der 
geplanten neuen Tagesoberfläche zusätzliche Abraummassen benötigt. Im Rahmen der 
Rekultivierung des Tagebaus Fortuna-Garsdorf (Rather Schleife, Bunker und KWR-De-
ponie Fortuna) müssen nach RWE-Angaben 37,7 Mio. m³ Abraum transportiert werden. 
Zur Auffüllung der KWR-Deponie Garzweiler auf ein Niveau von +61 m NHN sind gemäß 
RWE-Planung 3,36 Mio. m³ Abraum notwendig. 
Tab. 47: Abraumbedarf der sogenannten externen RWE-Standorte innerhalb des Ausstiegssze-
narios 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Abraumposition Abraum Abweichung 
externer Standort FUMINCO RWE FUMINCO-RWE 
Ausstiegsszenario 2030 [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
Tagebau Hambach 1) 28,6 32,9 -4,3 -15,1 
Tagebau Fortuna-Garsdorf 2) 37,1 37,7 -0,6 -1,7 
Rheinische Baustoffwerke GmbH 3) 20,8 20,0 0,8 3,8 
KWR-Deponie Garzweiler 4) 4,3 4,4 -0,1 -2,1 
Tagebau und Deponie Ville 5) 2,6 2,7 -0,1 -2,5 
Gesamtergebnis 93,4 97,7 -4,3 -4,6 
1) FUMINCO: 
   Basis: Tab. 40 (Seite 70): notwendiger Abraum zur Herstellung des Forstkieses bzw. Rekultivierungssubstrats  
   RWE: 
   Basis: Volumen (Tab. 17, Seite 41) abzgl. Gesamtvolumen Löss (Tab. 41, Seite 71) 
2) FUMINCO: 
   Basis: Volumen (Tab. 29, Seite 52) abzgl. Gesamtvolumen Löss (Tab. 43, Seite 73) 
   RWE: 
   Basis: Abraum (Tab. 17, Seite 41: 37 Mio. m³ + 5,5 Mio. m³) abzgl. Gesamtvolumen Löss (Tab. 23, Seite 45) 
3) FUMINCO 
   Basis: Gesamtvolumen Abraum inkl. Lehm (Tab. 30, Seite 54) 
   RWE 
   Basis: Volumen Abraum (Tab. 17, Seite 41) 
4) FUMINCO 
   Basis: Volumen bis +61 m NHN (Tab. 32, Seite 57) abzgl. Volumen Asche (Tab. 31, Seite 55) und 
   zzgl. des notwendigen Abraums zur Herstellung des Forstkieses bzw. Rekultivierungssubstrats (Tab. 43, Seite 73) 
   RWE: 
   Basis: Abraum (Tab. 17, Seite 41) abzgl. Gesamtvolumen Löss (Tab. 23, Seite 45) 
5) FUMINCO 
   Basis: Tab. 43 (Seite 73): notwendiger Abraum zur Herstellung des Forstkieses  
   RWE 
   Basis: Volumen Abraum (Tab. 17, Seite 41) abzgl. Gesamtvolumen Löss (Tab. 23, Seite 45)

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 79 - 
In Tab. 47 (Seite 78) ist der Massenbedarf der externen RWE-Standorte, der durch den 
Tagebau Garzweiler II im Rahmen des Ausstiegsszenarios 2030 gedeckt werden muss, 
aufgelistet. Insgesamt umfasst dieser Bedarf nach Berechnungen der Bergbautreiben-
den 97,7 Mio. m³ (FUMINCO: 93,4 Mio. m³). Die Abweichung zwischen den Berechnun-
gen der Bergbautreibenden und denen der Gutachter für das Gesamtvolumen des not-
wenigen Abraums beläuft sich auf -4,3 Mio. m³. Dies entspricht einer Abweichung in 
Höhe von -4,6 %. 
Die Berechnung bzw. Ausweisung des notwendigen Abraumbedarfs für die externen 
RWE-Standorte innerhalb des Ausstiegsszenarios 2030 durch die Bergbautreibende 
sind grundsätzlich nachvollziehbar, plausibel und mit Ausnahme einer Position fachlich 
korrekt durchgeführt worden. Im Rahmen der Bilanzierung der Eigenleistung des Tage-
baus Hambach im Zusammenhang mit der Gewinnung von Forstkies in der Manheimer 
Bucht wird der Abraumanteil der Forstkiesförderung in Höhe von 3,5  Mio. m³ durch die 
RWE nicht beachtet. 
Im Rahmen der Rekultivierungsplanungen der KWR-Deponien Fortuna und Garzweiler 
wird die Einlagerung der Asche aus den Kraftwerken mit einem Gesamtvolumen in Höhe 
von 20,34 Mio. m³ (Tab. 31, Seite 55) berücksichtigt. Innerhalb dieser Planungen wird 
durch die RWE ein durchschnittlicher Aschegehalt von 6,0 % und eine Schüttdichte der 
Asche von 1,0 t/m³ angenommen. Gemäß einem Statistikfaltblatt des Deutschen Braun-
kohlen-Industrie-Vereins e. V. (DEBRIV 2022) liegt der Aschegehalt der Braunkohlen im 
Rheinischen Revier zwischen 2,5 % und 8,0 %. Die Bezirksregierung Arnsberg gibt 5 % 
als prozentualen Anteil der „Asche“ als chemischen Bestandteil der Rohbraunkohle an 
(BR Arnsberg 2023). Der RWE-Planungsparameter „Aschegehalt“ ist im Rahmen der 
Ermittlung des  notwendigen Deponievolumens nachvollziehbar und plausibel. Die 
Schüttdichte in Höhe von 1,0 t/m³ ist auf Basis der Erfahrungen der Gutachter ebenfalls 
nachvollziehbar und plausibel. 
6.5.4 Bewertung des Gesamt-Abraumbedarfs 
Insgesamt beläuft sich der Abraumbedarf innerhalb des Ausstiegsszenarios 2030 nach 
Berechnungen der RWE auf 948,7 Mio. m³ (FUMINCO: 948,3 Mio. m³). Die Abweichung 
zwischen den Berechnungen der Bergbautreibenden und denen der Gutachter für das 
Gesamtvolumen des notwenigen Abraums beläuft sich auf -0,4 Mio. m³. Dies entspricht 
einer Abweichung von 0, 05 % (Tab. 48, Seite 80). Die Berechnung bzw. Ausweisung 
dieses notwendigen Gesamt-Abraumbedarfs für das Ausstiegsszenario 2030 durch die 
Bergbautreibende wird aufgrund dieser Prüfergebnisse als nachvollziehbar, plausibel 
und fachlich korrekt eingestuft.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 80 - 
Tab. 48: Gesamt-Abraumbedarf innerhalb des Ausstiegsszenarios 2030  (Quelle: 
RWE/FUMINCO) 
Abraumbedarf Abraum Abweichung 
Position FUMINCO RWE FUMINCO-RWE 
Ausstiegsszenario 2030 [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
Tagebau Garzweiler 1) 854,9 851,0 3,9 0,5 
externe RWE-Standorte 2) 93,4 97,7 -4,3 -4,6 
Gesamtergebnis 948,3 948,7 -0,4 0,0 
1) Basis: Tab. 46 (Seite 77) 
2) Basis: Tab. 47 (Seite 78) 
 
Im Rahmen der Abraumbilanz muss allerdings festgestellt werden, dass das notwendige 
Verfüllungsvolumen für die Herstellung der Oberfläche  des externen RWE -Standorts 
KWR-Deponie Garzweiler, wie sie in Abb. 20 (Seite 65) abgebildet wird, nicht durch die 
bis 2030 bzw. 2033 noch stattfindenden Aschelieferungen vollständig erreicht werden 
kann. Die Umsetzung des zur Begutachtung vorgelegten Wiedernutzbarmachungskon-
zepts ist erst nach der Materialeinlagerung weiterer 43,2 Mio. m³ oberhalb von 
+61 m NHN möglich (Tab. 32, Seite 57). Dies betrifft insgesamt 178,6  ha an landwirt-
schaftlicher und forstlicher Fläche (Tab. 36, Seite 66). 
Gemäß den Angaben der Bergbautreibenden soll der Deponiestandort auch nach der 
Beendigung der Stromerzeugung in den Braunkohlenkraftwerken beibehalten werden. 
Es ist geplant, eine entsprechende Genehmigung für die zukünftige Nutzung des Stand-
orts als Erdaushubdeponie bei den zuständigen Behörde n zu beantragen. Hierbei soll 
die geplante Deckelabdichtung aus Ton als Basisabdeckung der zukünftigen Erdaus-
hubdeponie dienen. In diesem Fall wird es nach Einschätzung der Gutachter noch meh-
rere Jahrzehnte dauern, bi s mit der Wiedernutzbarmachung der geplanten landwirt-
schaftlichen Flächen begonnen werden kann.  
Das für die Wiedernutzbarmachung (geplant: landwirtschaftliche Flächen) der durch die 
KWR-Deponie Garzweiler in Anspruch genommenen Flächen notwendige Lössmaterial 
müsste nach RWE -Angaben zwischengelagert werden. Eine Möglichkeit für die Lage-
rung dieses Materials mit einem Volumen in Höhe von 3,2  Mio. m³ (Tab. 43, Seite 73) 
wäre das Lössdepot Süd im östlichen Restloch. 
6.5.5 Bewertung des Lössbedarfs 
Insgesamt werden für die Erfüllung aller Verpflichtungen zur Wiedernutzbarmachung der 
in Anspruch genommenen Flächen nach den RWE -Berechnungen 37,0 Mio. m³ Löss 
(FUMINCO: 36,9 Mio. m³), der für die landwirtschaftliche Rekultivierung geeignet ist, und 
19,1 Mio. m³ Löss (FUMINCO: 19,1  Mio. m³), der für die Wiederaufforstung verwendet 
wird, benötigt (Tab. 44, Seite 74).

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 81 - 
Die Abweichung zwischen den Berechnungen der Bergbautreibenden und denen der 
Gutachter für das Gesamtvolumen des notwenigen Lössmaterials beläuft sich auf -0,2 % 
für den Löss für die landwirtschaftliche Rekultivierung und auf -0,03 % für den Löss für 
die forstliche Rekultivierung. Die Berechnung en und die Ausweisung der entsprechen-
den Volumina des Lössbedarfs für das Ausstiegsszenario 2030 durch die Bergbautrei-
bende werden aufgrund dieser Prüfergebnisse als nachvollziehbar, plausibel und fach-
lich korrekt eingestuft. Aus der Sicht der Gutachter ist das im Hauptbetriebsplan für den 
Tagebau Garzweiler einschließlich revierweitem Bahnbetrieb und Bahninfrastruktur für 
den Zeitraum vom 01.01.2023 bis 31.12.2025 (HBP 2023 - 2025) verbriefte Recht der 
Rheinischen Baustoffwerke GmbH (RBS), bis zu 0,2 Mio. m³ Löss pro Jahr an Dritte ab-
geben zu dürfen, als kritisch zu bewerten. Ausgehend vom Referenzstand 01/2022 um-
fasst dieses Förder- und Abgaberecht hochgerechnet auf den verbleibenden Zeitraum 
von 8 Jahren bis zum Jahr 2030 rund 1,6 Mio. m³ Löss. 
6.5.6 Bewertung der Bedarfsseite 2030 
Tab. 49 listet das Gesamtvolumen der Bedarfsseite sowie die Einzelpositionen Löss und 
Abraum für den Tagebau Garzweiler und für die externen RWE -Standorte auf. Zusam-
mengefasst ergibt sich für das Ausstiegsszenario 2030  auf der Bedarfsseite der RWE -
Massenbilanz ein Volumen in Höhe von 1.004,8 Mio. m³ (FUMINCO: 1.004,3 Mio. m³). 
Tab. 49: Bedarfsseite der Massenbilanz für das Ausstiegsszenario 2030  (Quelle: 
RWE/FUMINCO) 
Bedarfsseite Bedarf Abweichung 
Position FUMINCO RWE FUMINCO-RWE 
Ausstiegsszenario 2030 [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
Tagebau Garzweiler 1) 883,5 880,0 3,8 0,4 
   - Löss 2) 3) 29,0 29,0 0,0 -0,1 
   - Abraum 4) 854,6 851,0 3,9 0,5 
externe RWE-Standorte 5) 120,5 124,8 -4,3 -3,6 
   - Löss 6) 27,1 27,1 0,0 -0,1 
   - Abraum 7) 93,4 97,7 -4,3 -4,6 
Gesamtergebnis 1.004,3 1.004,8 -0,5 -0,1 
1) Tagebau Garzweiler II / östliches Restloch 
2) ohne das Förder- und Abgaberecht der RBS in Höhe von 1,6 Mio. m³ 
3) Basis: Tab. 39 (Seite 69) 
4) Basis: Tab. 46 (Seite 77) 
5) Tagebau Hambach, Tagebau Fortuna-Garsdorf, KWR-Deponien Fortuna und Garzweiler, Tagebau und Deponie  
   Ville inkl. AVG-Anteil 
6) Basis: Tab. 41 (Seite 71) + Tab. 42 (Seite 72) 
7) Basis: Tab. 47 (Seite 78)

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 82 - 
Die Abweichung zwischen den Berechnungen der Bergbautreibenden und denen der 
Gutachter für die Bedarfsseite der Massenbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 beläuft 
sich auf -0,5 Mio. m³ Abraum und Löss. Dies entspricht einer Abweichung in Höhe von 
0,1 %. Die Berechnungen sowie die Ausweisung der Volumina innerhalb der gesamten 
Bedarfsseite für das Ausstiegsszenario 2030 durch die Bergbautreibende werden auf-
grund dieser Prüfergebnisse als nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt einge-
stuft. 
6.5.7 Bewertung der Bedarfsseite 2033 
Im Vergleich zum Ausstiegsszenario 2030 wird im Rahmen des Ausstiegszenarios 2033 
kein zusätzliches Lössmaterial gefördert . Allerdings müssen auch nicht mehr Flächen 
rekultiviert werden als im Ausstiegsszenario 2030. Im Zeitraum zwischen 2030 bis 2033 
werden im Tagebau Garzweiler II ausschließlich Braunkohlen (39,53 Mio. t) und Abraum 
(85,03 Mio. m³) gefördert. Die zusätzlichen Abraummassen sollen nach Aussagen der 
RWE in den unteren Abraumraumsohlen der Innenkippe unterhalb des zukünftigen See-
wasserspiegels eingelagert werden. Eine konkrete Planung für den Tagebauendstand 
2033 liegt in dem aktuellen Stadium, in dem sich die RWE -Planungen befinden, noch 
nicht vor (Stand: 08/2023).  Zusätzliche Flächen an der Tagesoberfläche können auf-
grund des fehlenden zusätzlichen Lössmaterials nicht rekultiviert werden. Die Angaben 
der Bergbautreibenden in Zusammenhang mit der Bedarfsseite für das Ausstiegsszena-
rio 2033 sind nachvollziehbar und plausibel. 
Im Verlauf des Reservebetriebs fallen zwischen 2030 und 2033 zusätzlich 2,38 Mio. m³ 
Asche an. Innerhalb des Ausstiegsszenarios 2030 sollen 3,36 Mio. m³ Abraum zur KWR-
Deponie Garzweiler für Auffüllung bis zu einem Niveau von +61 m NHN (Grundwasser-
spiegel) geliefert werden. Dieses Abraumvolumen wird im Aufstiegsszenario 2033 teil-
weise durch die zusätzlich anfallende Asche ersetzt. 
6.6 Nachtrag KWR-Deponie Fortuna 
Im Rahmen von Maßnahmen zur Qualitätssicherung am Ende der Bearbeitungszeit (Au-
gust 2023) wurde festgestellt, dass im Zusammenhang mit der Prüfung und Bewertung 
der KWR-Deponie Fortuna bei der Datenübergabe im Oktober 2022 die Dateibezeich-
nung des Stands 01/2022 für die KWR-Deponie nicht korrekt war. In der Datei war zwar 
der Stand 01/2022 des Tagebaus Fortuna-Garsdorf mit den Bereichen Rather Schleife 
und Bunker gespeichert , die KWR -Deponie Fortuna wurde allerdings im Endzustand 
2030 und nicht zum Stand 01/2022 dargestellt . Das führte bei der Bearbeitung dieses 
externen Standorts zwangsweise zu einer Fehlinterpretation der Datengrundlage. Im Be-
reich der KWR-Deponie Fortuna konnte mit den übergebenen Daten kein Deponievolu-
men berechnet werden, obwohl nach Angaben der Bergbautreibenden in dieser KWR -
Deponie noch 5,7  Mio. m³ Asche eingelag ert und anschließend Abdichtungs -, Verfül-
lungs- und Rekultivierungsmaterial aufgetragen werden soll. Das Fehlen des Volumens 
im Bereich der KWR-Deponie ist in Abb. 15 (Seite 53, rechts) ersichtlich: im Bereich der 
KWR-Deponie Fortuna konnte innerhalb des lokalen 3 -D-Modells aufgrund der fehlen-
den Daten zwischen dem Ausgangsstand 01/2022 und dem Planungsstand 2030 kein

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 83 - 
Volumen ermittelt werden. Deshalb wurden die entsprechenden 3-D-Daten nachträglich 
Mitte August 2023 angefordert und umgehend von der RWE an die Gutachter überge-
ben. Die Auswertung des neuen Ausgangsstands 01/2022 weist eine Volumendifferenz 
in Höhe von 10,4 Mio. m³ im Vergleich zu den vorhandenen Volumenberechnungen der 
Gutachter auf. 
Wahrscheinlich beinhaltet die ermittelte Volumendifferenz nicht nur das zuvor genannte 
Rest-Depotvolumen in Höhe von 5,7 Mio. m³ und das Volumen für das Rekultivierungs-
material, sondern auch noch die entsprechenden Volumina für die seitlichen Abdich-
tungsdämme zum ehemaligen Tagebau sowie Volumina für die zukünftigen Abdich-
tungs- und Überdeckungsmassen (z.  B. Deckelabdichtung aus Ton, Drainageschicht 
aus Kies und Ausgleichsschicht aus Sand). 
Tab. 50: Ermittlung der Volumenkorrektur für die KWR-Deponie Fortuna (Quelle: FUMINCO) 
Verfüllung bis zur geplanten Tagesoberfläche Volumen 
Tagebau Fortuna-Garsdorf inklusive KWR-Deponie Fortuna [Mio. m³] 
Gesamtbedarf (externer Standort) aus dem lokalen 3-D-Model 1) -51,88 
Abraumlieferung (Tagebau Fortuna-Garsdorf) 2) 37,00 
Abraumanteil Rekultivierungsmaterial 3) 0,70 
Lössanteil Rekultivierungsmaterial 4) 4,80 
Einlagerung von Asche 5) 5,70 
Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) 6) -3,68 
1) Volumenberechnung mit dem neuen 3-D-Datensatz (neuer Ausgangsstand 01/2022) (Quelle: RWE/FUMINCO) 
2) Basis: Tab. 17 (Seite 41) (Quelle: RWE) 
3) Basis: Tab. 43 (Seite 73) (Quelle: RWE) 
4) Basis: Tab. 43 (Seite 73) (Quelle: RWE) 
5) Basis: Tab. 31 (Seite 55) (Quelle RWE) 
6) Korrekturwert für die Bedarfsseite der Abraumbilanz 
 
Auf Grundlage des zuvor beschriebenen neuen Ausgangsstands (Berechnungsbasis) ist 
der Bedarf für diesen externen Standort einer erneuten Prüfung unterzogen worden. Um 
dabei mögliche Fehlerquellen auszuschließen, die bei einer Teilbilanzierung eines 
Standorts in Zusammenhang mit der dafür notwendigen Festlegung von Bilanzierungs-
grenzen entstehen können, ist für die erneute Prüfung der gesamte Bereich des Tage-
baus Fortuna-Garsdorf inklusive der KWR-Deponie Fortuna als Prüfgrundlage festgelegt 
worden. Bei der in Tab. 50 aufgeführten Unterdeckung handelt es sich um Abraumvolu-
men, das zusätzlich zu diesem externen RWE-Standort transportiert werden muss. Auf-
grund dieses Ergebnisses muss die Bedarfsseite der Abraumbilanz korrigiert werden. 
Die in Kapitel  6.5.6 zusammengestellte Bedarfsseite der Massenbilanz für das Aus-
stiegsszenario 2030 erhöht sich somit um 3,68 Mio. m³.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 84 - 
6.7 Nachtrag KWR-Deponie Garzweiler 
Im Rahmen der Abschlussdiskussion nach der Präsentation der Prüfergebnisse des vor-
liegenden Fachgutachtens wurde von der Bergbautreibenden dargelegt, dass für die 
KWR-Deponie Garzweiler neben der in Abb. 20 (Seite 65) dargestellten Wiedernutzbar-
machung (nach RWE-Angaben: Option 2) ein weiteres Wiederherstellungskonzept exis-
tiert. Das zweite Wiederherstellungskonzept (nach RWE-Angaben: Option 1) beinhaltet 
die Verfüllung des Bereichs bis zum Erreichen des zukünftigen Grundwasserspiegels 
auf einem Niveau von +61 m NHN zuzüglich eines Lössauftrags in Höhe von 2,2 m. 
Innerhalb der Option 1 kann die KWR-Deponie Garzweiler direkt nach Beendigung der 
Ascheablagerung wiedernutzbar gemacht werden. Im Vergleich zu dem Höhenniveau 
des Umlands würde in dieser Option auf dem Gebiet der KWR-Deponie Garzweiler eine 
Senke entstehen. Die in Abb. 20 dargestellten landwirtschaftlichen Rekultivierungsflä-
chen der Option 2 befinden sich in einem Höhenbereich von +103 m NHN bis 
+89 m NHN. 
Die Massenbedarfe für die Option 1 wurden den Gutachtern von der RWE übermittelt. 
Die Berechnungen der Bedarfsseite für die KWR -Deponie für diese Option werden in 
Tab. 32 (Seite 57) innerhalb des Planungsschritts 1 dokumentiert und sind durch RWE 
nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt durchgeführt worden. Eine korrespondie-
rende Wiedernutzbarmachungsplanung für diesen externen Stand ort im Rahmen de r 
Option 1 liegt den Gutachtern allerdings nicht vor. 
Die Wiedernutzbarmachungsplanung für die Option 2 liegt den Gutachtern hingegen vor 
(Abb. 20). Die RWE -Angaben zu Flächen- und Lössbilanz für die Wiedernutzbarma-
chung im Rahmen dieser Option sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt be-
rechnet worden (Kapitel 6.5.1). 
Auf Grundlage der Rekultivierungsplanung der Option 2 konnte der entsprechende Mas-
senbedarf zur Umsetzung der Wiedernutzbarmachung der Fläche durch die Gutachter 
ermittelt werden. Eine dazugehörende RWE-Bedarfsberechnung liegt den Gutachtern 
nicht vor, die Größenordnung des notwendigen Verfüllungsvolumens für Option 2 wurde 
allerdings in der zuvor genannten Abschlussdiskussion durch RWE bestätigt. 
Die signifikante Abweichung zwischen der Berechnung der Bergbautreibenden und der 
der Gutachter für den Planungsschritt 2 in Tab. 32 (Seite 57) lässt sich damit erklären, 
dass die übermittelten Daten eine Vermengung aus Datensätzen der beiden zuvor be-
schriebenen Optionen sind. Für die Gutachter war nicht ersichtlich, dass sich die durch 
RWE übermittelten Massenbedarfe (Asche, Abraum, Löss) für die KWR-Deponie Garz-
weiler auf die Option 1 (Verfüllung auf +61 m NHN) und die Daten des Wiedernutzbar-
machungskonzepts auf die Option 2 beziehen. Die fehlenden korrespondierenden Da-
tensätze (Massenbedarf für Option 2 bzw. Wiedernutzbarmachungsplanung für Option 
1) liegen den Gutachtern nicht vor.  Aufgrund der möglichen Weiternutzung des Stand-
orts als Erdaushubdeponie (Kapitel 6.4.5) wird das berechnete Fehlvolumen in Höhe von 
43,2 Mio. m³ nicht auf der Bedarfsseite der Massenbilanz berücksichtigt.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 85 - 
6.8 Nachtrag Tagebau Hambach 
Im Rahmen des Fachgutachtens „Überprüfung der Abraumbilanzierung und geplante 
Böschungssysteme der RWE AG im Tagebau Hambach und Erfordernis der Inanspruch-
nahme der Manheimer Bucht“ (FG Hambach 2022) wurde die RWE -Abraumbilanz für 
den Tagebau Hambach im Auftrag der Bezirksregierung Köln innerhalb eines Ausstiegs-
szenarios 2029/2030 geprüft. Diese RWE -Massenbilanz (Stand 01.01.2021) beinhaltet 
auf der Angebotsseite Materialtransporte aus dem Tagebau Garzweiler in Höhe von 
50 Mio. m³. D as Volumen setzt sich aus 5  Mio. m³ Löss, 25  Mio. m³ Forstkies und 
20 Mio. m³ Substrat zusammen. Abb. 22 stellt die Angebots- und Bedarfsseite sowie die 
entsprechenden Materialflüsse der RWE -Massenbilanz für den Tagebau Hambach für 
den geplanten Tagebauendstand 2029/2030 dar. Innerhalb der RWE-Massenbilanz für 
den Tagebau Gar zweiler für das Ausstiegsszenario 2030  werden ebenfalls Massen-
transporte zum Tagebau Hambach in Höhe von 50 Mio. m³ bilanziert. Auf Grundlage der 
Abraum- und Lössbilanz kann d ieses bilanzierte Transportvolumen in rund 5  Mio. m³ 
Löss, 34 Mio. m³ Forstkies sowie 11 Mio. m³ Substrat aufgeteilt werden. 
 
Abb. 22: Detaillierte RWE-Massenbilanz für den Tagebau Hambach im Rahmen des Ausstiegs-
szenarios 2029/2030 (Quelle: RWE, Stand 08.11.2021) 
Die Herleitung dieser Volumina erfolgt mithilfe des Lössanteils im Rekultivierungsmate-
rial. Eine Zusammenstellung der Materialausweisungen für die Transporte vom Tagebau 
Garzweiler zum Tagebau Hambach basiert auf modifizierte n RWE-Daten und wird in 
Tab. 51 dargestellt. Die Daten der RWE berücksichtigen auch die eigene Gewinnung 
von Rekultivierungsmaterial durch den Tagebau Hambach in der Manheimer Bucht. 
Dazu werden in der Lössbilanz 1,7  Mio. m³ FW-Löss von dem notwendigen Transport-
löss nach Hambach abgezogen.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 86 - 
Tab. 51: Materialausweisungen für die Transporte zum Tagebau Hambach gemäß der RWE -
Ausweisung (Quelle: RWE, angepasst die durch Gutachter) 
Material Lössanteil 1) LW-Löss 2) 
Forstkies und Substrat Gesamt- 
volumen FW-Löss 3) Abraum 4) 
 [%] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] 
LW-Löss 100,0 5,1 0,0 0,0 5,1 
Forstkies 5) 33,0 0,0 9,8 24,1 33,9 
Substrat 20,0 0,0 2,2 8,8 11,0 
Volumen  5,1 12,0 32,9 50,0 
1) Basis: Tab. 40 (Seite 70) 
2) LW-Löss: Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung / Basis: Tab. 22 (Seite 44) 
3) FW-Löss: Löss, geeignet für die forstliche Rekultivierung / Basis: Tab. 22 (Seite 44) 
4) notwendiger Abraum zur Herstellung des Forstkieses bzw. Rekultivierungssubstrats 
5) abzüglich Eigenanteil Tagebau Hambach (Rekultivierungsmaterial): 1,7 Mio. m³ FW-Löss 
 
Aus Sicht der Gutachter muss allerdings bei der Berechnung der notwendigen Trans-
portvolumina vom Tagebau Garzweiler zum Tagebau Hambach nicht nur die Gewinnung 
des reinen FW -Lösses, sondern auch der gleichzeitig mitgewonnene Abraum berück-
sichtigt werden. 
Tab. 52: Materialausweisungen für die Transporte zum Tagebau Hambach gemäß der Auswer-
tung der Gutachter (Quelle: FUMINCO) 
Material Lössanteil 1) LW-Löss 2) 
Forstkies und Substrat Gesamt- 
volumen FW-Löss 3) Abraum 4) 
 [%] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] 
LW-Löss 100,0 5,1 0,0 0,0 5,1 
Forstkies 5) 33,0 0,0 9,8 19,8 29,5 
Substrat 20,0 0,0 2,2 8,8 11,0 
Volumen  5,1 11,9 28,6 45,6 
1) Basis: Tab. 40 (Seite 70) 
2) LW-Löss: Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung / Basis: Tab. 40 (Seite 70) 
3) FW-Löss: Löss, geeignet für die forstliche Rekultivierung / Basis: Tab. 40 (Seite 70) 
4) notwendiger Abraum zur Herstellung des Forstkieses bzw. Rekultivierungssubstrats 
5) abzüglich Eigenanteil Tagebau Hambach (Forstkies): 1,7 Mio. m³ FW-Löss und 3,5 Mio. m³ Abraum

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 87 - 
Die Lösshorizonte in der Manheimer Bucht sind so geringmächtig, dass diese nicht se-
parat durch den Schaufelradbagger hereingewonnen werden können. Es kommt bereits 
bei der Gewinnung des Lösses zu einer Vermischung mit den darunter liegenden Sand- 
und Kiesschichten und somit bereits am Gewinnungsstoß zur Herstellung von Forstkies. 
Aus diesem Grund wird im Rahmen der Bilanzierung der Transportvolumina bei den 
Gutachtern nicht nur 1,7 Mio. m³ Löss, sondern zusätzlich auch 3,5 Mio. m³ Abraum ab-
gezogen (Tab. 40, Seite 70). Tab. 52 (Seite 86) stellt die Transportbilanz zum Tagebau 
Hambach unter Berücksichtigung der tatsächlichen Forstkiesgewinnung im Tagebau 
Hambach aus Sicht der Gutachter dar. 
Die Differenz zwischen den von der RWE und den Gutachter bilanzierten Transportvo-
lumina zum Tagebau Hambach in Höhe von 4,4 Mio. m³ resultiert insbesondere aus un-
terschiedlichen Bewertungen des Eigenanteils des Tagebaus Hambach im Zusammen-
hang mit der Gewi nnung von Rekultivierungsmaterial. Die detaillierten Materialauswei-
sungen für die Transporte vom Tagebau Garzweiler zum Tagebau Hambach im Rahmen 
des Ausstiegsszenario 2030 werden in Tab. 53 gelistet. 
Tab. 53: Zusammenfassung der Materialausweisungen für die Transporte vom Tagebau Garz-
weiler zum Tagebau Hambach (Quelle: RWE/FUMINCO) 
 Transportvolumen Abweichung 
Material FUMINCO 1) RWE 2) FUMINCO-RWE 
 [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
LW-Löss 3) 5,1 5,1 0,0 -0,2 
Forstkies 29,5 33,9 -4,4 -14,9 
Substrat 11,0 11,0 0,0 -0,1 
Gesamtergebnis 45,6 50,0 -4,4 -9,7 
1) Basis: Tab. 52, Seite 86 
2) Basis: Tab. 51, Seite 86 
3) LW-Löss: Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung 
 
Abschließend werden die verschiedenen Bilanzierungen der Transportmassen der RWE 
und der Gutachter  in Tab. 54 (Seite 88) gegenübergestellt. Neben den Differenzen in 
den Werten der Volumenberechnungen der RWE und denen der Gutachter innerhalb 
der Massenbilanz Garzweiler (Stand: 01/2022), bestehen auch Differenzen zu den Wer-
ten der Massebilanz des Tagebaus Hambach (Stand: 01/2021). Diese Differenzen sind 
nicht nur auf die unterschiedlichen Werte zwischen der RWE und denen der Gutachter 
beschränkt, sondern betreffen auch die RWE-internen Werte.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 88 - 
Tab. 54: Vergleich der Bilanzierung der Massentransporte vom Tagebau Garzweiler zum Tage-
bau Hambach auf Grundlage der Massenbilanz en Garzweiler (Stand: 01/2022) und 
Hambach (Stand: 01/2021) im Rahmen des Ausstiegsszenario s 2030 (Quelle: 
RWE/FUMINCO) 
 Massenbilanz Garzweiler Massenbilanz Hambach 
Material FUMINCO 1) RWE 1) RWE 2) 
 [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] 
LW-Löss 3) 5,1 5,1 5,0 
Forstkies 29,5 33,9 25,0 
Substrat 11,0 11,0 20,0 
Gesamtergebnis 45,6 50,0 50,0 
1) Basis: Tab. 53, Stand: 01/2022 
2) Basis: Abb. 22, Seite 85, Stand: 01/2021 
3) LW-Löss: Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung 
 
Aufgrund der fortlaufenden Anpassungen der Planungen für die Großtagebaue im Rhei-
nischen Revier (gesellschaftliche, politische etc. Gründe) wird von den Gutachtern emp-
fohlen, die RWE -Planungen der beiden Tagebaue Hambach und Garzweiler nach der 
Leitentscheidung 2023 (LE 2023) bzw. nach den daraus ggf. resultierenden notwendigen 
Anpassungen und Aktualisierungen erneut gutachterlich zu prüfen . Diese Überprüfung 
sollte auch die widersprüchlichen Angaben 12 der Bergbautreibenden zu den Material-
transporten vom Tagebau Garzweiler II zum Tagebau Hambach innerhalb de r RWE-
Massenbilanzen der beiden Tagebaue umfassen. 
Neben der Überprüfung sollten nicht nur die Massenbilanzen der einzelnen Tagebaue, 
sondern auch die daraus resultierende revierweite Abschlussplanung geprüft werden  
(tagebauübergreifende Bilanzierung von Massen) . Zudem könnten  im Rahmen der 
Überprüfung in enger Zusammenarbeit mit der Bergbautreibenden, Behörden und poli-
tischen Institutionen (Braunkohlenausschuss, Arbeitskreis Garzweiler II etc.) Löss- und 
Abraum-Einsparpotenziale identifiziert sowie mögliche Maßnahmen zur Reduzierung 
des Löss- und Abraumbedarfs entwickelt werden. Ein Beispiel für eine solche Reduzie-
rung des Lössbedarfs stellt die innerhalb des vorliegenden Gutachtens vorgestellte An-
passung der Gestaltung des östlichen Restlochs dar (Kapitel 8.1). 
Auch im Hinblick auf die Entscheidungen gemäß § 47 Abs. 4 KVBG (Ausstiegsszenario 
2033, inklusive Reservebetrieb) im Jahr 2025 bzw. 2026 sowie zur Steigerung der Trans-
parenz in den Planungs- und Entscheidungsprozessen sollte ein kontinuierliches Moni-
toring der beiden aktiven Großtagebaue sowie der externen Rekultivierungsstandorte 
 
12 Angaben Tagebau Hambach: Stand 11/2021; Angaben Garzweiler: Stand: 10/2022

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 89 - 
bis zum Jahr 2030 bzw. 2033 für die Entscheidungsträger und die begleitenden Institu-
tionen installiert werden.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 90 - 
7 MASSENBILANZ 2030 UND 2033 
7.1 Prüfverfahren 
In den folgenden Kapiteln wird die Abraum- und Lössbilanz für den Tagebau Garzweiler 
im Rahmen des Ausstiegszenarios 2030 aufgestellt und geprüft. Dies geschieht anhand 
einer Gegenüberstellung der entsprechenden Angebots- und Bedarfsseiten. Da es sich 
bei den nachfolgenden Prüfungen um einen reinen bilanztechnischen Vorgang handelt, 
kommen nur Tabellenkalkulationsprogramme zum Einsatz. Die Bilanzierung erfolgt an-
hand des Ausstiegsszenarios 2030, für das alle notwendigen Pläne und Werte vorliegen. 
Für das Ausstiegsszenario 2033 liegt kein explizierter Tagebauendstand mit ausmodel-
lierter Innenkippe vor. Im Vergleich zum Ausstiegsszenario 2030 wird im Rahmen des 
Ausstiegszenarios 2033 kein zusätzliches Lössmaterial gefördert. Allerdings müssen 
auch nicht mehr Flächen rekultiviert werden als im Ausstiegsszenario 2030 vorgesehen. 
Im Zeitraum zwischen 2030 bis 2033 werden im Tagebau Garzweiler  II ausschließlich 
Braunkohlen (39,53 Mio. t) und Abraum (85,03 Mio. m³) gefördert. Die zusätzlichen Ab-
raummassen sollen nach Aussagen der RWE in den unteren Abraumraumsohlen der 
Innenkippe eingelagert werden. Eine konkrete Planung für den Tagebauendstand 2033 
liegt in dem aktuellen Stadium, in dem sich die RWE-Planungen befinden, noch nicht vor 
(Stand: 08/2023). 
7.2 Prüfgrundlage RWE-Massenbilanz 
Grundlage für die Erstellung der Massenbilanz der Gutachter bzw. für die  Prüfung der 
RWE-Massenbilanz sind die Ergebnisse der Einzelprüfungen aus den Kapiteln 5 und 6. 
Für die Zusammenstellung der Angebotsseiten werden die Daten aus Tab. 11 (Seite 31, 
Ausstiegsszenario 2030) bzw. Tab. 13 (Seite 33, Ausstiegsszenario 2033) verwendet. 
Als Basis für die Auswertungen auf den Bedarfsseiten dient Tab. 49 (Seite 81, Ausstiegs-
szenario 2030). 
Die RWE-Massenbilanzen für die Ausstiegsszenarien 2030 bzw. 2033 umfassen Volu-
mina in Höhe von über einer Mrd.  m³ Abraum- und Lössmaterial. Im Rahmen des Aus-
stiegsszenarios 2030 werden nach Auswertung der Gutachter 229,11  Mio. t 
(199,23 Mio. m³) verwertbare Braunkohlen gefördert. Die verwertbare Braunkohlenge-
winnung für das Ausstiegszenario 2033 beträgt 268,64 Mio. t (233,60 Mio. m³). 
Im Rahmen der Prüfungen und Bewertung en der Bedarfsseite der RWE-Massenbilanz 
sind zwei Positionen innerhalb der Planungsdaten durch die Gutachter identifiziert wor-
den, die Grundlage für eine notwendige Korrektur der RWE-Bedarfsseite darstellen: ein 
zusätzliches Abraumvolumen in Zusammenhang mit der KWR-Deponie Fortuna in Höhe 
von 3,68 Mio. m³ (Tab. 50, Seite 83, im Folgenden Korrektur A) und das verbriefte Recht 
der Rheinischen Baustoffwerke GmbH (RBS) , bis zu 0,2  Mio. m³ Löss (und Forstkies) 
pro Jahr an Dritte abgeben zu dürfen  (im Folgenden Korrektur B). Hochgerechnet auf 
den verbleibenden Zeitraum von 8 Jahren bis zum Jahr 2030 umfasst dieses Förder -

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 91 - 
und Abgaberecht rund 1,6 Mio. m³ Löss und sollte in der Lössbilanz berücksichtigt wer-
den. 
7.3 Prüfung der RWE-Massenbilanz 
7.3.1 Prüfung der RWE-Abraumbilanz 
Innerhalb der RWE -Abraumbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 steh t einem Abrau-
mangebot von 949,48 Mio. m³ ein Bedarf in Höhe von 94 8,70 Mio. m³ gegenüber. Dar-
aus ergibt sich eine Abraum-Überdeckung von 0,78 Mio. m³. Dies entspricht 0,08 % des 
RWE-Abraumangebots. 
Die Auswertungen der Gutachter weisen eine Überdeckung in Höhe von 2,07 Mio. m³ 
Abraum aus. Dies entspricht 0,22 % des Abraumangebots. Tab. 55 stellt die Abraumbi-
lanz der Gutachter für das Ausstiegsszenario 2030 der entsprechenden RWE-Abraum-
bilanz gegenüber.  
Tab. 55: Abraumbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Abraumbilanz Abraum 1) Abweichung 
Position FUMINCO RWE FUMINCO-RWE 
Ausstiegsszenario 2030 [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
Abraumangebot Garzweiler II 2) 950,33 949,48 0,85 0,09 
Abraumbedarf 3) -948,25 -948,70 0,45 0,05 
Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) 2,07 0,78   
Korrektur A (KWR-Deponie Fortuna) 4) -3,68 -3,68   
Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) -1,61 -2,90   
1) Abraumangebot (+), Abraumbedarf (-) 
2) Tab. 11, Seite 31 
3) Tab. 48, Seite 80 
4) Tab. 50, Seite 83 
 
Auf Grundlage der Prüfungsergebnisse für die KWR-Deponie Fortuna muss der Abraum-
bedarf um 3,68 Mio. m³ korrigiert werden ( Tab. 55: Korrektur A). Daraus resultiert eine 
abschließende Unterdeckung innerhalb der Abraumbilanz von -1,61 Mio. m³ (korrigierter 
RWE-Wert: -2,90 Mio. m³). Dies entspricht 0,17 % (korrigierter RWE-Wert: 0,31 %) des 
Abraumangebots.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 92 - 
7.3.2 Prüfung der Lössbilanz 
Im Rahmen der Zusammenstellung und Prüfung der Lössbilanz müssen die Material-
klassen LW-Löss (geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung) und FW-Löss (ge-
eignet für die forst liche Rekultivierung) unterschieden werden. Die unterschiedlichen 
Lössarten sind nur bedingt austauschbar. Zwar kann LW -Löss auch für die Wiederauf-
forstung genutzt werden, er kann jedoch aufgrund der geochemischen und mineralogi-
schen Zusammensetzung nicht durch FW-Löss ersetzt werden. 
Die LW-Lössbilanz der RWE-Massenbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 umfasst ein 
LW-Lössangebot von 44,27 Mio. m³ bei einem gleichzeitigen Bedarf in Höhe von 
37,00 Mio. m³. Dies ergibt eine LW -Lössüberdeckung von 7, 27 Mio. m³ (FUMINCO: 
7,99 Mio. m³). Tab. 56 stellt die LW -Lössbilanz der Gutachter der LW-Lössbilanz der 
RWE gegenüber. 
Tab. 56: LW-Lössbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO) 
LW-Lössbilanz LW-Löss 1) Abweichung 
Position FUMINCO RWE FUMINCO-RWE 
Ausstiegsszenario 2030 [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
LW-Lössangebot Garzweiler II 2) 44,93 44,27 0,66 1,47 
LW-Löss Bedarf 3) -36,94 -37,00 0,06 -0,16 
Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) 7,99 7,27     
Korrektur B (RBS) 4) -1,60 -1,60     
Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) 6,39 5,67     
1) LW-Löss: Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung / Lössangebot (+), Lössbedarf (-) 
2) Tab. 11, Seite 31 
3) Tab. 44, Seite 74 
4) Tab. 30, Seite 54 
 
Die beiden LW-Lössbilanzen müssen aus Sicht der Gutachter auf Grundlage der Ergeb-
nisse aus Kapitel 7.2 in Zusammenhang mit einer möglichen Lössabgabe der Rheini-
schen Baustoffwerke GmbH an Dritte  korrigiert werden (Kapitel 7.2, Korrektur B) . Die 
LW-Lössbilanz der Gutachter weist nach der Korrektur eine Überdeckung in Höhe von 
6,39 Mio. m³ LW-Löss (korrigierter RWE-Wert: 5,67 Mio. m³) aus. 
Die FW-Lössbilanz der RWE-Massenbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 umfasst bei 
einem Angebot von 11,07 Mio. m³ einen Bedarf in Höhe von 19,10 Mio. m³ (FUMINCO: 
19,09 Mio. m³). Daraus resultiert eine FW -Lössunterdeckung von -8,03 Mio. m³ 
(FUMINCO: -8,02 Mio. m³). Der Vergleich der Ergebnisse der Auswertung im Rahmen 
der Überprüfung der FW-Lössbilanz wird in Tab. 57 (Seite 93) dargestellt.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 93 - 
Tab. 57: FW-Lössbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO) 
FW-Lössbilanz FW-Löss 1) Abweichung 
Position FUMINCO RWE 2) FUMINCO-RWE 
Ausstiegsszenario 2030 [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
FW-Lössangebot Garzweiler II 3) 11,07 11,07 0,00 0,02 
FW-Lössbedarf 4) -19,09 -19,10 0,01 0,03 
Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) -8,02 -8,03   
1) FW-Löss: Löss, geeignet für die forstliche Rekultivierung / Lössangebot (+), Lössbedarf (-) 
2) durch die Gutachter korrigiert 
3) Tab. 11, Seite 31 
4) Tab. 44, Seite 74 
 
Da LW-Löss mögliche FW-Lössdefizite in der Lössbilanz ausgleichen kann, besteht ins-
gesamt ein Lössdefizit bzw. eine Lössunterdeckung. 
Tab. 58: Lössbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Lössbilanz Löss 
Position FUMINCO RWE 
Ausstiegsszenario 2030 [Mio. m³] [Mio. m³] 
LW-Lössbilanz 1) 6,39 5,67 2) 
FW-Lössbilanz 3) -8,02 -8,03 
Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) -1,64 -2,36 
1) LW-Löss: Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung / (-)Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) 
2) durch die Gutachter korrigiert: 7,27 Mio. m³ - 1,60 Mio. m³ (Korrektur B) = 5,67 Mio. m³ 
3) FW-Löss: Löss, geeignet für die forstliche Rekultivierung / (-)Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) 
 
Unter Berücksichtigung der zuvor beschriebenen Korrektur en beträgt die Lössunterde-
ckung gemäß Tab. 58 insgesamt -2,36 Mio. m³ (FUMINCO: -1,64 Mio. m³). 
7.3.3 Prüfung der RWE-Braunkohlenförderzahlen 
Im Rahmen des Ausstiegsszenarios 2030 werden nach RWE -Planungen 229,28 Mio. t 
verwertbare Braunkohlen (FUMINCO: 229,11 Mio. t) gefördert. Die verwertbare Braun-
kohlenförderung für das Ausstiegsszenario 2033 beläuft sich nach Angaben der Berg-
bautreibenden auf 268,16 Mio. t (FUMINCO: 268,64 Mio. t).

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 94 - 
Tab. 59: Verwertbare Braunkohlenförderung im Tagebau Garzweiler II für die Ausstiegsszena-
rien 2030 und 2033 (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Ausstiegsszenario 
Braunkohlenförderung Abweichung 
FUMINCO RWE FUMINCO-RWE 
 [Mio. t] [Mio. t] [Mio. t] [%] 
Ausstiegsszenario 2030 1) 229,11 229,28 -0,17 -0,07 
Ausstiegsszenario 2033 2) 268,64 268,16 0,48 0,18 
1) Basis: Tab. 11 (Seite 31) 
2) Basis: Tab. 13 (Seite 33) 
 
Im direkten Vergleich der bilanzierten Werte der Gutachter für die verwertbare Braun-
kohlenförderung mit denen der RWE besteht eine Abweichung von -0,17 Mio. t (-0,07 %) 
für das Ausstiegsszenario 2030 bzw. 0,48  Mio. t (0,18  %) für das Ausstiegsszenario 
2033 (Tab. 59). 
7.4 Bewertung der RWE-Massenbilanz 
7.4.1 Bewertung der RWE-Abraumbilanz 
Im Rahmen der Abraumbilanz weisen sowohl die RWE-Auswertungen als auch die Er-
gebnisse des vorliegenden Fachgutachtens eine geringe Über - bzw. Unterdeckung im 
Vergleich zum gesamten Abraumangebot bzw. dem Volumen der Innenkippe auf. Die 
aufgezeigte Unterdeckung von Abraum nach der Korrektur der RWE -Abraumbilanz in 
Höhe von -3,95 Mio. m³ (FUMINCO: -2,66 Mio. m³) kann durch eine marginale Anpas-
sung der Planung der Innenkippe ausgeglichen werden. Diese Abraum-Unterdeckung 
entspricht -0,42 % des RWE-Abraumangebots (FUMINCO: -0,28 %). Die Berechnungen 
sowie die Ausweisung der Volumina in der Abraumbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 
durch die Bergbautreibende werden aufgrund dieser Prüfergebnisse als nachvollziehbar, 
plausibel und fachlich korrekt eingestuft. 
7.4.2 Bewertung der RWE-Lössbilanz 
In Zusammenhang mit der Lössbilanz weis t die RWE-Massenbilanz wie auch die Aus-
wertung der Gutachter für das Ausstiegsszenario 2030 nach der Korrektur (Kapitel 7.2) 
eine Unterdeckung auf (FUMINCO: -1,64 Mio. m³ bzw. RWE: -2,36 Mio. m³). Grundsätz-
lich sind die RWE-Berechnungen im Rahmen der Lössbilanz nachvollziehbar, plausibel 
und fachlich korrekt durchgeführt worden. Aufgrund der Wichtigkeit des Löss materials 
für die Wiedernutzbarmachung der durch den Bergbau in Anspruch genommenen Flä-
chen ist aus Sicht der Gutachter das Recht der Rheinischen Baustoffwerke GmbH zur 
Abgabe von Löss und Forstkies an Dritte in Höhe von 0,2  Mio. m³ pro Jahr kritisch zu 
hinterfragen.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 95 - 
7.4.3 Bewertung der RWE-Braunkohlenförderzahlen 
Innerhalb des Ausstiegsszenarios 2030 werden nach RWE -Planungen 229,28  Mio. t 
verwertbare Braunkohlen (FUMINCO: 229,11 Mio. t) gefördert. Die verwertbare Braun-
kohlenförderung für das Ausstiegsszenario 2033 beläuft sich nach Angaben der Berg-
bautreibenden auf 268,16 Mio. t (FUMINCO: 268,64 Mio. t). Die Berechnung bzw. Aus-
weisung der verwertbaren Braunkohlenförderung für die beiden Ausstiegsszenarien 
2030 und 2033 durch die Bergbautreibende wird aufgrund der Prüfergebnisse aus Kapi-
tel 7.3.3 als nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt eingestuft. 
7.5 Nachtrag zur Bewertung der RWE-Lössbilanz 
Als Reaktion auf die Prüfergebnisse der Gutachter und deren Vorstellung hat die RWE 
mit einem Schreiben vom 29.09.2023 an die Bezirksregierung Arnsberg einen entspre-
chenden Antrag auf Verlängerung der bis zum 31.12.2023 befristeten Ausnahme gemäß 
§ 42 BVOBr zur Unterbringung des Abraums gestellt, in dem die Kritik der Gutachter in 
Zusammenhang mit der Lössbilanz berücksichtigt wird. Die neue Verlängerung soll bis 
zum 31.12.2030 gelten und unter der Maßgabe erfolgen, dass die Versorgung der Re-
gion mit Kiesen und Sanden aus dem Tagebau Garzweiler nur dann erfolgen kann, wenn 
die Gesamtmassenbilanz im Rheinischen Revier unter Berücksichtigung der Sicherstel-
lung der Oberflächengestaltung und Wiedernutzbarmachung nicht gefährdet ist. Dabei 
soll der Tagebau Garzweiler vorrangig behandelt werden. Eine Materialabgabe soll nur 
dann erfolgen, wenn sichergestellt ist, dass für den Betrieb des Tagebaus Garzweiler 
jederzeit ausreichende Mengen für betriebliche Zwecke zu Verfügung stehen. Ein be-
sonderer Augenmerk soll dabei auf die ordnungsgemäße Wiedernutzbarmachung der 
bergbaulich in Anspruch genommenen Flächen gemäß den zugelassenen Abschlussbe-
triebsplänen gelegt werden. 
Da Löss als ein für die Rekultivierung von Flächen zwingend notwendiges Material der 
limitierende Faktor für die Wiedernutzbarmachung ist, führt die für dem Zeitraum bis 
Ende 2030 beantragte Reduzierung der zukünftigen jährlichen Abgabemengen für Löss 
und Lehm auf 10% des bisherigen Volumens  zu einer signifikanten Verbesserung der 
Lössbilanz. Die Reduzierung der jährlichen Abgabemengen für Löss und Lehm auf 10 % 
des bisherigen Volumens (bis zu 0,02 Mio. m³ /a Löss und bis zu 0,01 Mio. m³ /a Lehm) 
hat eine starke Minderung der Korrektur B (Tab. 56, Seite 92) zur Folge. Diese beträgt 
statt bisher 1,6 Mio. m³ lediglich nur noch 0,16 Mio. m³ und kann deshalb aufgrund deren 
Größenordnung innerhalb der Lössbilanz vernachlässigt werden.  Somit ist die Lössbi-
lanz der Gutachter unter Berücksichtigung des Antrags ausgeglichen und die der RWE 
weist nur noch eine Lössunterdeckung in Höhe von 0,76 Mio. m³ aus.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 96 - 
8 ENTWICKLUNG UND BEWERTUNG VON PLANUNGSVARIANTEN 
8.1 Verringerte Auffüllung des östlichen Restlochs 
Die Planungsvariante mit einer verringerten Auffüllung des östlichen Restlochs und de-
ren Auswirkungen werden in Kapitel  10.7 im Rahmen der hydrogeologisch en Auswir-
kungsanalyse beschrieben. Eine Alternative zur verringerten Auffüllung wäre eine voll-
ständige Verfüllung des östlichen Restlochs bei gleichzeitiger naturnaher Ausgestaltung 
von drei weiteren Bereichen, um die Biodiversität in diesem Gebiet zu sichern bzw. zu 
steigern. Neben der naturnahen Gestaltung des Elsbachs könnten neben dem Absetz-
becken und Kieswerk (Teilfläche A: 27 ha), die Bunker mit angrenzenden Flächen (Teil-
fläche B: 38  ha) sowie das Lössdepot Süd mit angrenzenden Flächen (Teilfläche C: 
65 ha) Flächenpotenziale für die Schaffung ökologisch wertvoller Landschaften bieten 
(Ökosystemverbund). Alle drei Flä chen sind aufgrund Ihrer Lage grundwassernah ge-
staltbar, so dass diese Gebiete als wechselfeuchte Standorte entwickelbar sind. Abb. 23 
stellt die drei zuvor genannten Teilflächen dar. 
 
Abb. 23: Mögliche Flächen für eine zusätzliche naturnahe Gestaltung, sogenannte landschafts-
gestaltende Anlagen (rot): Teilfläche A - Absetzbecken und Kieswerk (27 ha), Teilfläche 
B - Bunker mit angrenzenden Flächen  (38 ha), Teilfläche C: - Lössdepot Süd mit an-
grenzenden Flächen (65 ha) (Quelle: RWE, angepasst durch die Gutachter) 
Für die Teilflächen A und C ist gegenwärtig eine landwirtschaftliche Wiedernutzbarma-
chung mit mindestens zwei Meter Lössauftrag geplant (2,2 m Lössauftrag inklusive Si-
cherheitszuschlag in Höhe von 10  %). Sollten die drei Teilflächen A bis C analog zum 
Elsbach im Rahmen der Wiedernutzbarmachung naturnah gestaltet werden (land -
schaftsgestaltende Anlagen), kann auf den 130 ha eine signifikante Menge an Lössma-
terial bei der Rekultivierung eingespart werden.  
© RWE Power AG 
A 
B 
C

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 97 - 
Tab. 60: Lösseinsparpotenzial bei der naturnahen Gestaltung der Teilflächen A bis C im Rahmen 
der Wiedernutzbarmachung von Flächen im Bereich des östlichen Restlochs  
Naturnahe Gestaltung der Teilflächen A bis C  Forstkies und Substrat Gesamt- 
volumen Fläche / Nutzung Fläche Auftrag Lössanteil LW-Löss 1) FW-Löss 2) Abraum 3) 
(Teilfläche) [ha] [m] [%] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] 
Ackerland (A) 4) 27 2,2 100,0 -0,6 0,0 0,0 -0,6 
Verbindungsanl. (B) 4) 38 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 
Ackerland (C) 4) 65 2,2 100,0 -1,4 0,0 0,0 -1,4 
naturnahe Gestalt. 5) 130 3,5 33,0 0,0 1,5 3,0 4,6 
Ergebnis    -2,0 1,5 3,0 2,5 
1) LW-Löss: Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung 
2) FW-Löss: Löss, geeignet für die forstliche Rekultivierung 
3) notwendiger Abraum zur Herstellung des Forstkieses bzw. Rekultivierungssubstrats 
4) Umgestaltung der Fläche (Löss- und Abraumeinsparung) 
5) Ersatzmaßnahme auf den Flächen A bis C (Löss- und Abraummehrbedarf) 
 
Tab. 60 listet das Lösseinsparpotenzial bei der naturnahen Gestaltung der Teilflächen A 
bis C im Rahmen der Wiedernutzbarmachung dieser Flächen auf. Da LW-Löss mögliche 
FW-Lössdefizite in der Lössbilanz ausgleichen kann, besteht im Rahmen dieses Szena-
rios ein Lössüberschuss in Höhe von 0,5 Mio. m³. Durch diese Materialeinsparung 
könnte das Defizit innerhalb der Lössbilanz unter Einbeziehung der Planungsschärfe der 
vorliegenden Bergbauplanung reduziert (Kapitel 7.3.2: mit Korrektur A) bzw. ausgegli-
chen (Kapitel 7.3.2: ohne Korrektur A) werden. Im Rahmen der naturnahen Gestaltung 
der Teilflächen A bis C  würde der Abraumbedarf geringfügig um 3,0  Mio. m³ steigen. 
Weiterhin ist in diesem Zusammenhang zu beachten, dass im Lössdepot Süd bis zur 
vollständigen Wiedernutzbarmachung der KWR-Deponie Garzweiler wahrscheinlich ein 
Volumen von rund 3,2 Mio. m³ Löss zwischengelagert werden muss. Dadurch kann mit 
der Rekultivierung dieser Fläche (33 % von Teilfläche C bzw. 21,7  ha) erst nach der 
Entnahme des kompletten Lösses angefangen werden. 
8.2 Kurzstudie im Auftrag von Europe Beyond Coal 
Der Prüfauftrag des vorliegenden Fachgutachtens umfasst auch die Prüfung und Bewer-
tung der Ergebnisse der sogenannten CoalExit-Studie (CoalExit 2022). 
Im August 2022 wurde innerhalb der Kurzstudie (CoalExit 2022) im Auftrag von Europe 
Beyond Coal im Rahmen der politischen Diskussion über den Ausstieg aus der Braun-
kohlenverstromung und der damit verbundenen Gestaltung des Tagebaus Garzweile r 
prognostiziert, dass der maximal anzunehmende Braunkohlenbedarf bis 2030 auch 
ohne die Inanspruchnahme von Lützerath, einem Ortsteil von Erkelenz, durch die RWE 
gedeckt werden kann. Die Kurzstudie kommt nach eigenen Berechnungen zu dem Er-
gebnis, dass die „gesamte noch zu fördernde Kohlemenge im Tagebau Garzweiler II

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 98 - 
innerhalb der Grenzen des aktuellen Hauptbetriebsplans (HBP) 2022 - 2022 (sic!) ohne 
Inanspruchnahme von Lützerath (…) zum Stand 01/2022 bei ca. 190 Mio. t“13 liegt.  
Grundlage für die Berechnung der verwertbaren Braunkohlenförderung bis 2030 ist in 
dieser Kurzstudie die Festlegung einer mittleren Mächtigkeit für jedes der drei Braunkoh-
lenflöze Garzweiler, Frimmersdorf und Morken, eine r Rohdichte der Braunkohlen in 
Höhe von 1,15 t/m³ sowie eine r Generalneigung innerhalb des Tagebauendstands von 
1 : 5. Anhand einer entsprechenden Flächenauswertung (Abb. 3, Seite 10, rechte Seite) 
wurde abschließend die verwertbare Braunkohlenförderung bis 2030 ermittelt (Tab. 61). 
Tab. 61: Ergebnis der Berechnung der verwertbaren Braunkohlenförderung bis 2030 gemäß der 
CoalExit-Studie (CoalExit 2022) 
Flöz 
Gewinnungsfläche Flözmächtigkeit Kohlevorräte 
[km²] [m] [Mio. t] 
Garzweiler 3,2 12,0 44,0 
Frimmersdorf 4,0 13,0 60,0 
Morken 5,0 15,0 86,0 
in Summe, rund  40,0 190,0 
 
Im Rahmen der Überprüfung und Bewertung der Ergebnisse der Kurzstudie werden zwei 
Prüfkonzepte entwickelt. Beim Prüfkonzept A  wird das zuvor beschriebene Vorgehen 
innerhalb der CoalExit-Studie auf Grundlage des geologischen 3-D-Modells und des Ta-
gebaustands 01/2022 mit einer Generalneigung von 1 : 5 nachvollzogen. Beim Prüfkon-
zept B  wird der Tagebauendstand auf Grundlage der skizzierten Abbaugrenze der 
CoalExit-Studie unter Berücksichtigung der technischen Umsetzbarkeit der Planung in 
Form von Abbausohlen, Anschluss der Gurtbandförderanlagen, Bandsammelpunkt etc. 
konstruiert. 
Abb. 24 (Seite 99) stellt die beiden Prüfkonzepte A und B dar. Der Tagebauendstand auf 
Basis einer Generalneigung von 1 : 5 (blaue Geometrie in Abb. 24, Seite 99, oben) dient 
als Grundlage für das Prüfkonzept A. Zur besseren Orientierung ist bei de r Darstellung 
des Prüfkonzeptes A der Referenztagebaustand 01/2022 unterlegt. 
Das Prüfkonzept B basiert auf einem konstruierten Tagebauendstand, der zum einen 
den Ortsteil Lützerath nicht in Anspruch nimmt und zum anderen die grundsätzliche tech-
nische Umsetzbarkeit der Tagebauplanung in Form von separaten Gewinnungssohlen, 
Rampen, Anschlüssen für die Gurtbandförderanlagen und Bandsammelpunkt berück-
sichtigt (Abb. 24, unten). 
  
 
13 Anmerkung der Gutachter: der Hauptbetriebsplan (HBP) gilt für den Zeitraum 2022 - 2025

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 99 - 
 
Abb. 24: Überprüfung der Ergebnisse der CoalExit -Kurzstudie: Tagebauendstand mit einer Ge-
neralneigung von 1 : 5 (oben: Prüfkonzept A) bzw. konstruierter Tagebauendstand mit 
Sohlen, Rampen und Anschlüssen für die Gurtbandförderanlagen (unten: Prüfkonzept 
B) (Quelle: FUMINCO) 
Tab. 62 (Seite 100) stellt die Ergebnisse der CoalExit-Studie und die Resultate der Gut-
achter auf Grundlage der Prüfkonzepte A und B gegenüber. Die Ergebnisse zeigen, dass 
innerhalb eines Tagebauendstands, der den Ortsteil Lützerath nicht in Anspruch nimmt, 
eine verwertbare Braunkohlenmenge in Höhe von nur 131 Mio. t gefördert werden kann 
(Prüfkonzept B) statt den in der Kurzstudie prognostizierten 190 Mio. t. Das Ergebnis der 
Gutachter, das 153 Mio. t an verwertbaren Braunkohlen für das Prüfkonzept A mit der 
Vorratsabschätzung mittels eines Tagebauendstands mit einer Generalneigung von 1 : 5 
ausweist, wurde durch den Geologischen Dienst NRW im Rahmen des Ergebnisberichts 
„Braunkohleausstieg 2030 in Nordrhein-Westfalen“ (MWIKE 2022-2) bestätigt. 
© FUMINCO 
© FUMINCO 
Holzweiler 
Lützerath 
Keyenberg 
Kuckum 
Holzweiler 
Lützerath 
Keyenberg 
Kuckum 
Prüfkonzept A 
Prüfkonzept B

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 100 - 
Tab. 62: Gegenüberstellung der Berechnungsergebnisse für die verwertbare Braunkohlenförde-
rung im Tagebau Garzweiler II bis 2030 auf Basis der CoalExit -Kurzstudie bzw. der 
Prüfkonzepte A und B der Gutachter (Quelle: FUMINCO) 
verwertbare Braunkohlenförderung im Tagebau Garzweiler bis 2030 [Mio. t] 
Kurzstudie Prüfkonzept A Prüfkonzept B 
CoalExit Research Group Generalneigung 1 : 5 planerischer Ansatz 
190 1) 153 2) 131 
1) (CoalExit 2022) 
2) bestätigt durch den Geologischen Dienst (MWIKE 2022-2) 
 
Folgende Aspekte werden im Rahmen der Erstellung der CoalExit -Studie nicht berück-
sichtigt und führten zur Ausweisung eines deutlich zu hohen verwertbaren Braunkohlen-
vorrats bzw. einer zu hohen möglichen Braunkohlenförderung bis 2030: 
• ein Planungsansatz mit Generalneigung eignet sich nur für ein vorläufiges Grobkon-
zept und muss mit entsprechenden Abschlägen modifiziert werden 
• Bergemittel innerhalb der Braunkohlenflöze bzw. verunreinigte oder versandete Teile 
der Braunkohlenflöze werden bei der Ausweisung des verwertbaren Braunkohlen-
vorrats ignoriert (z. B. Flözversandungen, Störungssituationen, schwankende Flöz-
mächtigkeiten) 
• technische Abbauverluste bei der Gewinnung der Braunkohlen durch die Großgeräte 
(Schaufelradbagger) werden nicht beachtet. 
Die Berechnungen und Volumen - bzw. Massenausweisungen der CoalExit-Kurzstudie 
sind zu ungenau, um auf deren Basis politische oder betriebliche Entscheidungen treffen 
zu können. 
8.3 Variantenentwicklung 
Im Verlauf der Arbeiten an dem vorliegenden Fachgutachten wurde eine Vielzahl an An-
fragen von Mitgliedern des AK Garzweiler II und aus dem Ministerium für Wirtschaft, 
Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein -Westfalen an die Gutachter 
gerichtet. Als Grundlage für die Bearbeitung dieser Anfragen wurden zahlreiche Tage-
bauvarianten entwickelt, ausgewertet und abschließend im Rahmen von entsprechen-
den Stellungnahmen dokumentiert. Nachfolgend werden diese Stellungnahmen, even-
tuell aktualisiert dur ch neuere Daten (z. B. Berücksichtigung der Löss abbauverluste, 
Tab. 4, Seite 22) und Verweise zu entsprechenden Kapiteln/Tabellen/Abbildungen in 
diesem Fachgutachten, zusammen mit den jeweiligen Anfragen an die Gutachter (kur-
sive Schriftart) wiedergegeben.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 101 - 
8.3.1 Gewinnbare Massen nördlich und östlich von Holzweiler 
Gemäß der übersendeten Abbildung ( Abb. 25, Seite 101) wurden auf Grundlage be-
stimmter Flächen (gelbe Umgrenzungen) entsprechende Flächen- und Volumenauswer-
tungen angefragt. Konkret geht es um die Zusammensetzung der Massen in den folgen-
den Flächen: 
• Fläche A („Berverather Nase“):  
Bereiche westlich der Abbaugrenze gemäß Hauptbetriebsplan 2023  - 2025 bis zur 
von RWE geplanten, neuen Abbaugrenze 
• Fläche B („Kraftwerks-Reservefläche“):  
Bereiche südlich der Abbaugrenze gemäß Hauptbetriebsplan 2023  - 2025 bis zur 
von RWE geplanten neuen Abbaugrenze 
 
Abb. 25: Skizze im Rahmen der schriftlichen Anfrage an die Gutachter 
Zu den jeweiligen Flächen stellt sich neben der einfachen Frage der jeweiligen Flächen-
größe (in ha) die Frage nach den dort konkreten gewinnbaren Massen / Materialklassen 
(in Mio. t und Mio. m³) separiert nach

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 102 - 
• Löss 
• Abraum (ggf. aufgeschlüsselt nach Klassen) 
• Braunkohlen 
gestellt. 
Die Fläche A umfasst 136,5 ha, die Fläche B 215,1 ha. Die Fläche B wird für die Ermitt-
lung der angefragten Volumenausweisung im östlichen Bereich leicht modifiziert, um sie 
an den Tagebauendstand anzupassen. 
Die Fläche A beinhaltet auf Basis des Tagebauendstands 2030 inklusive einer konstru-
ierten Böschung zum Tagebau hin mit einer Generalneigung von 1  : 5 insgesamt 
11,2 Mio. t verwertbare Braunkohlen, 2,6 Mio. m³ Löss und 99, 8 Mio. m³ Abraum. Da 
sich die Tagebauendstände 2030 und 2033 im Bereich der Fläche A nicht voneinander 
unterscheiden, gelten die zuvor gelisteten Massen bzw. Volumina auch für den Tage-
bauendstand 2033. 
Für die Fläche B werden auf Basis des Tagebauendstands 2030 inklusive einer konstru-
ierten Böschung zum Tagebau hin mit einer Generalneigung von 1  : 5 rund 6,0 Mio.  t 
verwertbare Braunkohlen, 13,3 Mio. m³ Löss und 1 14,1 Mio. m³ Abraum ausgewiesen. 
Im Bereich B unterscheiden sich die Tagebauendstände 2030 und 2033. Die Fläche B 
beinhaltet auf Basis des Tagebauendstands 2033 inklusive einer konstruierten Bö-
schung zum Tagebau hin mit einer Generalneigung von 1  : 5 insgesamt 11,2 Mio.  t 
Braunkohlen, 13,4 Mio. m³ Löss und 128,4 Mio. m³ Abraum. Da während des Reserve-
betriebs zwischen 2030 bis 2033 keine Löss gewinnung geplant ist, ist die geringe Ab-
weichung in den Lössausweisungen softwarebedingt. 
8.3.2 Braunkohlenmengen innerhalb der HBP-Grenzen (I) 
Welcher Kohlevorrat liegt noch in dem Gebiet, das durch den genehmigten räumlichen 
Gültigkeitsbereich des Hauptbetriebsplans 2025 begrenzt ist (ab Berechnungsbasis 
01/2022, bei idealisierten senkrechten Böschungen also 90° Böschungen ohne Schrä-
gen)? 
Im Hinblick auf die von dieser Fragestellung berührten bergbauplanerischen Aspekte 
sind im Rahmen des vorliegenden Fachgutachtens zwei Szenarien für die Ermittlung der 
entsprechenden Massenbilanzen definiert worden. Der Verlauf der geplanten Hauptbe-
triebsplangrenze 2023  - 2025 (HBP -Grenze, Szenario A1) sowie der der geplanten 
Oberkante der Abraumböschung (Szenario A2) sind Abb. 26 (Seite 103) zu entnehmen. 
Auf Grundlage dieser Grenzen bzw. Planungen sowie der entsprechenden Tagebauend-
stände wird der angefragte Kohlenvorrat (verwertbare Fördermenge) mit vertikalen Bi-
lanzierungsgrenzen ermittelt und in Tab. 63 (Seite 103) bis Tab. 66 (Seite 104) doku-
mentiert.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 103 - 
 
Abb. 26: Tagebau Garzweiler II Übersichtsplan Luftbild mit HBP-Grenze 2023  - 2025 (Quelle: 
RWE) 
Tab. 63: Materialausweisung I für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A1 (HBP -
Grenze) (Quelle: FUMINCO) 
Braunkohlenflöz 
Volumen Dichte Masse 
[Mio. m³] [t/m³] [Mio. t] 
Garzweiler 73 1,15 84 
Frimmersdorf 167 1,15 192 
Morken 178 1,15 205 
Gesamtsumme 418  481 
  
© RWE Power AG

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 104 - 
Tab. 64: Materialausweisung II für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A1 (HBP -
Grenze) (Quelle: FUMINCO) 
Braunkohlenflöz 
Masse 1) RWE-Abbauverluste 2) verwertbare Förderung 
[Mio. t] [%] [Mio. t] 
Garzweiler 84 12 74 
Frimmersdorf 192 7 178 
Morken 205 2 201 
Gesamtsumme 481  453 
1) Basis: Tab. 63 (Seite 103) 
2) technische Abbauverluste durch die Verwendung von Schaufelradbaggern, Tab. 4 (Seite 22) 
   technische Abbauverluste in Höhe von 28 Mio. t (rund 24 Mio. m³) müssen der Abraumseite zugeordnet werden 
Tab. 65: Materialausweisung I für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A2 (Ober-
kante Abraumböschung) (Quelle: FUMINCO) 
Braunkohlenflöz 
Volumen Dichte Masse 
[Mio. m³] [t/m³] [Mio. t] 
Garzweiler 70 1,15 80 
Frimmersdorf 136 1,15 157 
Morken 155 1,15 178 
Gesamtsumme 361  416 
Tab. 66: Materialausweisung II für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A2 (Ober-
kante Abraumböschung (Quelle: FUMINCO) 
Braunkohlenflöz 
Masse 1) RWE-Abbauverluste 2) verwertbare Förderung 
[Mio. t] [%] [Mio. t] 
Garzweiler 80 12 71 
Frimmersdorf 157 7 146 
Morken 178 2 175 
Gesamtsumme 416  391 
1) Basis: Tab. 65 
2) technische Abbauverluste durch die Verwendung von Schaufelradbaggern, Tab. 4 (Seite 22) 
   technische Abbauverluste in Höhe von 24 Mio. t (rund 21 Mio. m³) müssen der Abraumseite zugeordnet werden

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 105 - 
8.3.3 Braunkohlenmengen innerhalb der HBP-Grenzen (II) 
Welche Kohlemenge ist unter maximal steilen Böschungen innerhalb der räumlichen 
Grenzen des genehmigten Gültigkeitsbereich des Hauptbetriebsplans 2025 gewinnbar 
(ab Berechnungsbasis 01/2022)? 
Im Rahmen de s vorliegenden Fachgutachtens wird auf Grundlage der vorliegenden 
RWE-Tagebauendstände und der HBP -Grenze ein Tagebauendstand mit einem mög-
lichst steilen Böschungssystem konstruiert. Die maximale Generalböschungsneigung, 
gemessen von der Wellenschlagzone bis zum Tagebautiefsten, beträgt dabei 1 : 5. 
Im Süden des Tagebauendstands (östlich von Holzweiler) berücksichtigt der Tagebau-
endstand die dort vorherrschende schwierige geologische Situation. Das Böschungssys-
tem liegt aufgrund der neuen Geometrie des Abbaufeldes teilweise im Bereich des Ja-
ckerather Horstes. Innerhalb dieser geologischen Störung kommt es mehrfach zu einem 
Höhenversatz der einzelnen Flöze. Im Bereich des möglichen Reservebetriebs östlich 
von Holzweiler und den angrenzenden Flächen befinden sich bis zu sechs Sprungsys-
teme. Das Flöz Garzweiler existiert in diesem Bereich nicht.  
Die Planungen des Tagebauendstands berücksichtigen diese geologische Situation 
durch ein flacheres Böschungssystem im Süden des Abbaufeldes (1 : 5,4). Abb. 27 zeigt 
den im Rahmen des vorliegenden Fachgutachtens konstruierten Tagebauendstand auf 
Grundlage der HBP-Grenze 2023 - 2025. 
 
Abb. 27: Möglicher Tagebauendstand auf Grundlage der Hauptbetriebsplangrenze (HBP -
Grenze) und der vorliegenden RWE-Tagebauendstände (Quelle: FUMINCO) 
Die Planungen des in Abb. 27 dargestellten Tagebauendstands berücksichtigen die In-
formationen des geologischen Modells sowie die HBP -Grenze als begrenzendes Ele-
ment. Um die Planungen zu konkretisieren und um die Umsetzbarkeit der Planungen zu 
bewerten, muss in einem weiteren Schritt eine Leistungsbetrachtung des so limitierten 
Tagebaus durchgeführt werden. Hierbei werden die jährlichen Leistungskennzahlen der 
© FUMINCO

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 106 - 
Großgeräte mit den ermittelten Braunkohlenbedarfen abgeglichen, um die jährliche 
Breitstellung von Braunkohlen zu prüfen. 
Tab. 67: Materialausweisung I für die Braunkohlenflöze innerhalb des Tagebauendstands auf 
Basis der HBP-Grenze 2023 - 2025 (Quelle: FUMINCO) 
Braunkohlenflöz 
Volumen Dichte Masse 
[Mio. m³] [t/m³] [Mio. t] 
Garzweiler 61 1,15 70 
Frimmersdorf 97 1,15 112 
Morken 87 1,15 101 
Gesamtsumme 246  283 
Tab. 68: Materialausweisung II für die Braunkohlenflöze innerhalb des Tagebauendstands auf 
Basis der HBP-Grenze 2023 - 2025 (Quelle: FUMINCO) 
Braunkohlenflöz 
Masse 1) RWE-Abbauverluste 2) verwertbare Förderung 
[Mio. t] [%] [Mio. t] 
Garzweiler 70 12 62 
Frimmersdorf 112 7 104 
Morken 101 2 99 
Gesamtsumme 283  264 
1) Basis: Tab. 67 
2) technische Abbauverluste durch die Verwendung von Schaufelradbaggern, Tab. 4 (Seite 22) 
   technische Abbauverluste in Höhe von 18 Mio. t (rund 16 Mio. m³) müssen der Abraumseite zugeordnet werden 
 
Der angefragte Kohlenvorrat (verwertbare Fördermenge) wird auf Grundlage des mögli-
chen Tagebauendstands (Abb. 27, Seite 105) ermittelt und in Tab. 67 und Tab. 68 do-
kumentiert. 
8.3.4 Verwertbare Braunkohlenförderung 2022 
Welche Kohlemenge ist im Jahr 2022 aus dem Tagebau Garzweiler / Garzweiler II ge-
fördert worden (01/2022 - 12/2022)? 
Die Grundlage für die Ermittlung der Braunkohlenförderung im Tagebau Garzweiler II für 
das Jahr 2022 sind die Tagebaustände 01/2022 und 01/2023. Die ermittelte verwertba-
ren Jahresförderung für das Jahr 2022 wird in Tab. 69 (Seite 107) und Tab. 70 (Seite 
107) aufgezeigt.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 107 - 
Tab. 69: Materialausweisung I für die verwertbare Braunkohlenförderung für das Jahr 2022 
(Quelle: FUMINCO) 
Braunkohlenflöz 
Volumen Dichte Masse 
[Mio. m³] [t/m³] [Mio. t] 
Garzweiler 4,0 1,15 4,5 
Frimmersdorf 10,2 1,15 11,7 
Morken 7,0 1,15 8,1 
Gesamtsumme 21,2  24,4 
Tab. 70: Materialausweisung II für die verwertbare Braunkohlenförderung für das Jahr 2022 
(Quelle: FUMINCO) 
Braunkohlenflöz 
Masse 1) RWE-Abbauverluste 2) verwertbare Förderung 
[Mio. t] [%] [Mio. t] 
Garzweiler 4,5 12,0 4,0 
Frimmersdorf 11,7 7,0 10,9 
Morken 8,1 2,0 7,9 
Gesamtsumme 24,4  22,9 
1) Basis: Tab. 69 
2) technische Abbauverluste durch die Verwendung von Schaufelradbaggern, Tab. 4 (Seite 22) 
   technische Abbauverluste in Höhe von 1,5 Mio. t (rund 1,3 Mio. m³) müssen der Abraumseite zugeordnet werden 
8.3.5 Braunkohlenbedarf (Ausstiegsszenario 2030) 
Welche Kohlemenge ist von 01/2023 bis 04/2030 aus dem Tagebau Garzweiler erfor-
derlich, um den Kohlebedarf für den geplanten Ausstiegspfad bis 2030 zu bedienen 
(ohne Kohlereserve)? 
Der konkrete Kohlenbedarf für die Jahre 2023 bis 2030 fällt laut Aussagen der RWE 
unter das Betriebs- bzw. Geschäftsgeheimnis. Die den Gutachtern aktuell vorliegenden 
Bedarfsplanungen der Tagebaue Hambach und Garzweiler dürfen somit zurzeit nicht 
veröffentlicht werden. 
Auf Grundlage der Veröffentlichung „Kurzgutachten zur Ermittlung des Braunkohlebe-
darfs bei einem Kohleausstieg bis 2030 im rheinischen Revier“ vom 21.09.2022  (BET 
2022), die von BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH und 
NRW.Energy4Climate im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz 
und Energie des Landes NRW erstellt wurde, kann auf folgende Daten hingewiesen wer-
den, die die ak tuellen RWE-Bedarfsplanungen in ihrer Größenordnung widerspiegeln:

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 108 - 
im sogenannten Moleküle-Szenario der BET liegt der ermittelte Bedarf (2022 bis 2030) 
bei insgesamt 348  Mio. t Braunkohlen, die anteilig im Tagebau Hambach (110  Mio. t, 
fester Planungsparameter) und im Tagebau Garzweiler (238 Mio. t, abgeleitet) gefördert 
werden. 
8.3.6 Braunkohlenbedarf (Ausstiegsszenario 2033) 
Welche Kohlemenge ist von 01/2023 bis 2033 erforderlich, um den Kohlebedarf für den 
geplanten Ausstiegspfad inklusive Kohlereserve / Sicherheitsbereitschaft 2.0 bis 2033 
zu bedienen? 
Der konkret geplante Braunkohlenbedarf für die Jahre 2030 bis 2033 fällt laut Aussagen 
der RWE unter das Betriebs- bzw. Geschäftsgeheimnis. Für die Bereitstellung der mög-
licherweise im Reservebetrieb notwenigen Braunkohlen ist in der entsprechenden RWE-
Tagebauplanung zwischen 2030 und 2033 eine Braunkohlenförderung in Höhe von 
39,53 Mio. t vorgesehen (Kapitel 5.6.4). 
8.3.7 Definition des Abbaufelds Garzweiler II 
Ergibt sich die Definition des Abbaufelds durch den Kohlebedarf, durch Lössbedarf oder 
durch den Bedarf an weiteren Massen? 
Seit Jahrzenten betreibt die RWE Power AG die drei Großtagebaue Inden, Hambach 
und Garzweiler sowie zurzeit zahlreiche Infrastrukturprojekte wie die Nord -Süd-Bahn 
und noch zu rekultivierende Flächen wie z. B. de n ehemaligen Tagebau Fortuna oder 
diverse Deponien. Basis dieser Großprojekte sind die betrieblichen Langzeit-, Mittel- und 
Kurzfristplanungen bis hin zu den entsprechenden operativen Detailplanungen. Die 
Braunkohlen- und Hauptbetriebspläne bilden die genehmigungsrechtlichen Grundlagen 
der aktuellen und zukünftigen (bergbau-)technischen und organisatorischen Planungen 
der Bergbautreibenden. 
Die neuen Vorgaben und Zielsetzungen der Leitentscheidungen (2016, 2021) führten zu 
einer wesentlichen Veränderung der Grundannahmen gegenüber der vorhandenen Ta-
gebauplanung für den Tagebau Garzweiler II. Signifikante Eingriffe in den Verlauf der 
Abbaugrenze und somit auch in die Tagebauplanung stellen vor allem die neu definier-
ten einzuhaltenden Abstände zu den angrenzenden Gemeinden dar. 
Mit der Einigung des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des 
Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz 
und der RWE AG, den Kohleausstieg um acht Jahre auf 2030 vorzuziehen, haben sich 
erneut die Randparameter für den Tagebau Garzweiler II erheblich geändert  (MWIKE 
2022-1). Die fünf Dörfer des dritten Umsiedlungsabschnitts (Keyenberg, Kuckum, Ober-
westrich, Unterwestrich und Berverath) wie auch die Holzweiler Höfe (Eggerather Hof, 
Roitzerhof und Weyerhof) bleiben aufgrund dieser Übereinkunft erhalten. Gemäß dem 
Wirtschaftsministerium NRW wird durch den Kohleausstieg im Jahr 2030 nur noch die 
Hälfte der Fläche des ursprünglich vorgesehenen Abbaufeldes im Tagebau Garzweiler 
II in Anspruch genommen (MWIKE 2022-1).

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 109 - 
Auf Grundlage der vorhandenen Tagebauplanungen und den aus der politischen Eini-
gung erzielten Bedingungen (Ausstiegszenarien, Abstände zu Gemeinden etc.) wurde 
im laufenden Planungsprozess ein generalisierter Tagebauendstand mit maximaler Aus-
dehnung konstr uiert. Aus diesem ersten Konzept konnte die maximal verwertbare 
Braunkohlenmenge ermittelt und mit den innerbetrieblichen Kraftwerksbedarfsprogno-
sen abgeglichen werden. Dabei spielt neben der Gesamtmenge an gewinnbaren (ver-
wertbaren) Braunkohlen insbesondere die zeitliche Verfügbarkeit der Braunkohlen eine 
wesentliche Rolle. In einem zweiten Schritt wurde die Angebotsseite (Angebotsvolumina 
für Braunkohlen, Abraum, Löss) sowohl mit den internen Rekultivierungsverpflichtungen 
(Innenkippe, östliches Restloch) als auch mit den externen Rekultivierungsverpflichtun-
gen (z. B. ehemaliger Tagebau Fortuna) in Relation gesetzt und das entsprechende 
Massenüberangebot bzw. die Massendefizite bewertet. 
Die anschließenden Planungen bis zur vorliegenden Vorhabensbeschreibung im Rah-
men des Tagebauendstands 2030 bzw. des Tagebauendstands 2033 erfolgten - wie bei 
jeder Tagebauplanung - iterativ mit mehreren Planungsdurchläufen. Die Schwerpunkte 
der Planungen für den Tagebau Garzweiler II lagen bzw. liegen neben der verwertbaren 
Braunkohlenförderung vor allem auf einer ausgeglichenen Lössbilanz. Kernelement der 
internen Bedarfsplanung (Rekultivierung) ist die Verfüllung des östlichen Restlochs so-
wie die Herstel lung eines standsicheren Böschungssystems für das Tagebaurestloch. 
Im Zusammenhang mit der Verfüllung des östlichen Restlochs spielt die Breitstellung 
einer entsprechenden Menge an nicht versauerungsfähigem Material, das im Tagebau 
Garzweiler II aus den oberen zwei Sohlen (B1 bzw. B2, pyritfreier Abraum) unterhalb 
des Lösshorizontes gewonnen wird, eine weitere wichtige Rolle bei der Definition des 
Abbaufeldes. Dieses Material trägt entscheidend zur Verminderung der Entstehung von 
saurem Kippenwasser sowie z ur Vermeidung des Stoffaustrags aus der Abraumkippe 
(östliches Restloch). Genehmigungsrechtliche Grundlage hierfür ist der Sonderbetriebs-
plan GS 11/98 für den Tagebau Garzweiler vom 19. Juni 1998 und die wasserrechtliche 
Erlaubnis zur Verkippung vom 30. Juni 2004. 
Somit basiert die Definition des Abbaufeldes und der damit einhergehenden Landinan-
spruchnahme durch den Tagebau im Kern auf zwei Planungsparametern: den verwert-
baren Braunkohlenmengen sowie dem Lössbedarf (intern und extern). Die Erfüllung des 
Braukohlen- und Lössbedarfs hat nach RWE-Angaben bei der Planung höchste Priorität 
und wird gleichrangig behandelt. Der Abraumbedarf für die Erfüllung der internen und 
externen Rekultivierungsverpflichtungen ist ebenfalls ein wichtiger Bewertungsparame-
ter, der allerdi ngs aufgrund des vorhandenen Abraum -Massenangebots im Tagebau 
Garzweiler II eine untergeordnete Rolle spielt. 
8.3.8 Massentransporte zu den externen RWE-Standorten 
Wie setzen sich die von anderen Tagebauen benötigten Massen im Einzelnen zusam-
men (Löss, Forstkies, andere Massen) und wie verteilen sich die Bedarfe (genaue tabel-
larische Darstellung was, wohin gehen soll)?

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 110 - 
Im Rahmen der Prüfung und Bewertung der Flächen-, Löss- und Abraumbilanz innerhalb 
des Kapitels 6 werden die entsprechenden Auswertungen durchgeführt und dokumen-
tiert. 
8.3.9 Massentransporte zum Tagebau Hambach 
Für welche Bereiche im Tagebau Hambach werden die Massen benötigt? 
Die geplante Wiedernutzbarmachung wird in Kapitel  6.4.3 beschrieben und in Abb. 18 
(Seite 61) dargestellt. In Kapitel 6.8 werden die notwendigen Massentransporte aus dem 
Tagebau Garzweiler zum Tagebau Hambach analysiert. 
8.3.10 Massenbedarf der Zukunftsterrassen in Elsdorf 
Verursachen die geplanten „Zukunftsterrassen“ in Elsdorf einen erhöhten Massenbedarf, 
den Garzweiler kompensieren muss? 
Die Umgestaltung des östlichen Restseeufers in Höhe von Elsdorf zu den sogenannten 
„Zukunftsterrassen“ in Elsdorf erfolgt laut Aussagen der Bergbautreibenden weitgehend 
massenneutral. Grundsätzlich erfolgt die Umplanung des Seeufers in diese m Bereich 
durch Anpassung der Wellenschlagzone und der anschließenden Uferböschung (FG 
Hambach). Die Detailplanung erfolgt durch das interdisziplinäre Büro MUST Städtebau 
GmbH im Auftrag der Stadt Elsdorf. 
Die geplanten „Zukunftsterrassen“ in Elsdorf verursachen laut Aussagen der Bergbau-
treibenden einen erhöhten Massenbedarf in Höhe von unter 1  Mio. m³, der durch die 
Abraumgewinnung im Tagebau Hambach gedeckt wird. Aus dem Tagebau Garzweiler 
II werden keine Abraummassen für die Kompensation eines Abraumdefizites des Tage-
baus Hambach geliefert. 
8.3.11 Anpassung des Abbaufelds Garzweiler II 
Wie würde das Abbaufeld in Garzweiler II aussehen, wenn keine Massen in andere Ta-
gebaubereiche verbracht, bzw., wie im jetzigen Braunkohlenplan vorgesehen, nur Löss 
„soweit dies möglich und vertretbar ist“ (geltender Braunkohlenplan, S. 256) in andere 
Tagebaue verbracht würde? 
Insgesamt werden aus dem Tagebau Garzweiler II gemäß den RWE -Planungen rund 
97,7 Mio. m³ Abraum  (FUMINCO: 93,4  Mio. m³) und 27,1 Mio.  m³ Löss  (FUMINCO: 
27,1 Mio. m³) in andere Tagebau- bzw. Rekultivierungsbereiche transportiert ( Tab. 49, 
Seite 81). Falls nur die Lössmassen aus dem Tagebau Garzweiler II zu den Rekultivie-
rungsflächen transportiert werden, würden die vermeintlich zusätzlichen Abraummassen 
im Tagebau Garzweiler II verbleiben und könnten aufgrund des fehlenden Lössmaterials 
nur in den unteren Bereichen der Innenkippe eingebaut werden. Für die Rekultivierung 
zusätzlicher Flächen würde das notwendige Lössmaterial fehlen. Das Böschungssystem 
der Innenkippe wäre dadurch flacher als in den aktuellen RWE -Planung vorgesehen.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 111 - 
Das Abbaufeld und das Böschungssystem des Tagebauendstands im Norden, Westen 
und Süden würden sich nicht verändern.  
Als Konsequenz aus einer Nichtlieferung von Abraummaterial in andere Tagebau- bzw. 
Rekultivierungsbereiche könnten große Fläche im gesamten Rheinischen Revier nicht - 
wie geplant - forstlich rekultiviert werden. Zur Disposition stehen rund 1.800 ha forstlicher 
Wiedernutzbarmachung. Die Wiedernutzbarmachung von landwirtschaftlich genutzten 
Flächen würde nicht beeinträchtigt werden, da im Gegensatz zur Wiederaufforstung hier-
für ausschließlich Löss notwendig ist. 
Das genehmigte Wiedernutzbarmachungskonzept des Tagebaus Fortuna kann ohne die 
Abraummassen aus dem Tagebau Garzweiler II nicht umgesetzt werden. Aktuell liegen 
noch große Teile der Flächen innerhalb des Tagebaus Fortuna unterhalb des zukünfti-
gen Grundwasserspiegels, so dass diese Bereiche nach Grundwasseranstieg unkontrol-
liert geflutet werden würden. Mögliche Konsequenzen des Nichtumsetzens des geneh-
migten Rekultivierungskonzeptes für den Tagebau Fortuna könnten Böschungsbrüche 
und eine Verschlechterung der Grundwasserqualität sein. Eine mögliche Änderung des 
Wiedernutzbarmachungskonzepts für den  Tagebau Fortuna bedarf langjähriger Pla-
nungsprozesse und gutachterlicher Überprüfungen. 
Die bisherige Tagebauplanung und somit die Gestaltung des Abbaufeldes (Gewinnungs-
seite) erfolgte im Hinblick auf die Erfüllung der Braunkohlenbedarfsplanung und der Re-
kultivierungsverpflichtungen der Tagebaubetreiberin, d . h., mit dem Schwerpunkt der 
Planung auf der Gewinnung von Braunkohlen, Löss und nicht versauerungsfähigem Ma-
terial. Die Förderung eines bestimmten Mindestvolumens an Abraum war nur ein nach-
rangiges Planungsziel, da die Abraumbilanz des Tagebaus Garzweiler II  aufgrund der 
geologischen Situation innerhalb der verschiedenen umsetzbaren Planungsszenarien 
immer ausgeglichen bzw. positiv (Abraumüberschuss) war (Kapitel 7.3.1). 
Eine Zulieferung der entsprechenden Abraummassen zur Herstellung von Forstkies und 
Rekultivierungssubtrat bzw. für die Verfüllung der entsprechenden Tagebaubereiche aus 
Kiesgruben der Region würde eine zusätzliche große Flächeninanspruchnahme durch 
den Bergbau zur Folge haben. Es müssten zusätzlich große Gebiete von gegenwärtig 
land- bzw. fortwirtschaftlich genutzten Flächen für die Gewinnung der rund 9 3 Mio. m³ 
bis 98 Mio. m³ Abraum (Sand und Kies) in Anspruch genommen werden. 
8.3.12 Alternativen zum geplanten Abraumdepot 
Gibt es eine Möglichkeit, auf das Abraumdepot im Tagebau zu verzichten bzw. eine an-
dere Lösung zu finden? 
Die Zwischenlagerung von Abraummassen in Höhe von rund 120 bis 125 Mio. m³ (RWE-
Abschätzung) ist aus bergbautechnischen bzw. -planerischen Gründen notwendig, weil 
die Infrastruktur, die für die Materialgewinnung und den Materialtransport notwendig ist 
(z. B. der Bandsammelpunkt), in vielen Bereichen vor der Rekultivierung zurückgebaut 
werden muss. Um das Abraumdepot so klein wie möglich zu halten, soll die Abraumge-
winnung nach Planungen (Konzeptstadium) auch noch nach der Beendigung der Braun-
kohlenförderung erfolgen.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 112 - 
Ein Verzicht auf ein Abraumdepot ist nicht möglich. Das Anlegen eines Abraumdepots 
bzw. mehrerer Lössdepots für die abschließende Rekultivierung sind übliche Bestand-
teile einer Tagebauplanung, falls - wie im Fall des Tagebaus Garzweiler II - wichtige 
Infrastrukturbauten, wie z. B. der Bandsammelpunkt oder Fördertrassen, erst nach der 
Einstellung der Gewinnung rekultiviert werden können. Im Tagebau Hambach dient die 
Manheimer Bucht als Abraum- und Forstkies-Depot. 
Eine Alternative zum Abraumdepot innerhalb der untersten Innenkippensohle des Tage-
baus Garzweiler II wäre die Aufschüttung von 120 bis 125 Mio. m³ Abraum im Bereich 
des östlichen Restlochs nach dessen vollständiger Verfüllung und vor der geplanten Re-
kultivierung. Durch diese Maßnahme würden große für die landwirtschaftliche Nutzung 
vorgesehene Flächen auch nach der geplanten Verfüllung des östlichen Restlochs im 
Jahr 2030 durch den Bergbau blockiert werden.  
Trotz Ausbau der Infrastruktur zwischen dem aktiven Tagebau und dem östlichen Rest-
loch ist die jährliche Transportkapazität auf rund 50 Mio. m³ Abraum limitiert. Dieser Vo-
lumenstrom ist von der Bergbautreibenden darauf ausgelegt, das östliche Restloch bis 
2030 vollständig zu verfüllen. Die Zwischenlagerung von einem zusätzlichen Abraumvo-
lumen in Höhe von 120 bis 125 Mio. m³ in Form einer Außenhalde im Bereich des östli-
chen Restlochs würde nicht nur zu Verzögerungen der abschließenden Rekultivierung 
des östlichen Restlochs und der Übergabe der entsprechenden Flächen an Dritte führen, 
sondern auch die Arbeiten bis zum Start der Seebefüllung deutlich verlängern. Eine Al-
ternative zu einer Außenhalde im Bereich des östlichen Restlochs wäre die Aufschüttung 
einer Außenhalde auf bereits rekultivierten Flächen oder externen Flächen. Dies würde 
jedoch zu einer weiteren bzw. erneuten Landinanspruchnahme durch den Bergbau füh-
ren. Hierfür müsste die für die Aufschüttung und anschließende Abtragung der Massen 
notwendige Infrastruktur geplant, genehmigt und installiert werden. Diese zusätzlichen 
Arbeiten würden den Abschluss der bergbaulichen Tätigkeit im Tagebau Garzweiler II 
und somit auch den Start der Seebefüllung um mehrere Jahre verzögern. 
Die Zwischenspeicherung der Abraummassen in einem Abraumdepot innerhalb der un-
tersten Innenkippensohle wird nach Aussagen der Bergbautreibenden zu keiner Verzö-
gerung des Starts der Seebefüllung im Jahr 2036 führen. Der Startzeitpunkt der Seebe-
füllung wird von anderen Faktoren beeinflusst. Auf Basis des ersten Abschlusskonzepts 
für den Tagebau Garzweiler II müssen die mit dem Schaufelradbagger ges chnittenen 
Böschungen aus geotechnischen Gründen nach Beendigung des Gewinnungsbetriebs 
flachgestellt und mit Abraum abgedeckt werden (Kapitel 6.3.4). Das Einleitbauwerk zur 
Befüllung des Sees kann erst nach dem vollständigen Rückbau der Tagebauinfrastruktur 
im sogenannten Bandeinschnitt (Verbindung zwischen dem Tagebau und dem östlichen 
Restloch) sowie im Böschungssystem im Bereich des Bandsammelpunkt es errichtet 
werden. Der Rückbau des Abraumdepots erfolgt teilweise noch durch Großgeräte und 
abschließend durch Hilfsgeräte (Raupen, Bagger und Lkw bzw. Dumper). 
8.3.13 Analyse des Böschungssystems (Tagebaus Garzweiler II) 
Wie begründen sich die unterschiedlichen Generalneigungen der Böschungen?

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 113 - 
Im Norden (vor Keyenberg) und Westen (Linie Keyenberg - Holzweiler) der Gewinnungs-
böschung beträgt die Generalneigung unterhalb der Wellenschlagzone überall 1 : 5. Die 
unterschiedlichen Generalneigungen, gemessen von dem untersten Böschungsfuß bis 
zum oberen Tagebaurand, entstehen in diesen Bereichen durch die unterschiedliche 
Gestaltung der Wellenschlagzone. Insbesondere im Norden ist diese sehr flach geneigte 
Fläche erheblich breiter als im übrigen Tagebau. Durch die frühzeitige Beendigung der 
Gewinnung vor Keyenberg ist eine Korrektur innerhalb dieses Bereichs des Böschungs-
systems aufgrund der fehlenden Infrastruktur (Bandanlagen etc.) nicht mehr möglich. 
Im Süden des Abbaufeldes (vor Holzweiler) wurden durch die Bergbautreibende zwei 
Böschungssysteme geplant. Das flacher gestaltete Böschungssystem des Tagebauend-
stands 2030 mit seinen Generalneigungen zwischen 1 : 7 und 1 : 12 berücksichtigt den 
Reservebetrieb bis 2033 in einer Höhe von 39,53 Mio. t verwertbare Braunkohlen. Diese 
Braunkohlen könnten zwischen 2030 und 2033 gefördert werden, ohne dass die oberste 
Gewinnungssohle in diesem Bereich weiter vorangetrieben werden muss. Das südliche 
Böschungssystem des Tagebauendstands 2033 wurde mit einer Generalneigung von 
1 : 6 bis 1 : 8 geplant. Die Planungen berücksichtigen die komp lexe geologische Situa-
tion in diesem Bereich. Der Reservebetrieb liegt aufgrund der neuen Geometrie des Ab-
baufeldes teilweise im Bereich des Jackerather Horstes. Innerhalb dieser geologischen 
Störung kommt es mehrfach zu einem Höhenversatz der einzelnen Flöze. Im Bereich 
des möglichen Reservebetriebs und der angrenzenden Flächen befinden sich bis zu 
sechs Sprungsysteme. Das Flöz Garzweiler existiert in diesem Bereich nicht. Die Pla-
nungen der Bergbautreibenden berücksichtigen diese geologische Situation durch ein 
flacheres Böschungssystem im Süden des Abbaufeldes.  
Da der Verlauf der Tagebauoberkante durch die Gewinnung der für die Rekultivierung 
notwendigen Lössmassen und nicht versauerungsfähigen Materialmassen definiert wird, 
hängt die Generalneigung im Bereich des Reservebetriebs ausschließlich von der 
Menge der geförderten Braunkohlen ab. Die konkrete Generalneigung im südlichen Be-
reich des Tagebaus wird erst in der Endphase des Tagebaus (2030 bzw. 2033) exakt 
ermittelt werden können. 
8.3.14 Braunkohlenmengen zwischen Keyenberg und Holzweiler 
Wieviel Mio. t Braunkohlen werden unter den nach den Plänen von RWE Power westlich 
der derzeit gültigen Hauptbetriebsplangrenze zwischen Keyenberg und Holzweiler gele-
genen Tagebauflächen (Aufschluss ist nach 2026 vorgesehen) vermutet? 
Im Hinblick auf die von dieser Fragestellung berührten bergbauplanerischen Aspekte 
sind im Rahmen des vorliegenden Fachgutachtens drei Szenarien für die Ermittlung der 
entsprechenden Massenbilanzen erstellt worden. In Abb. 28 (Seite 114) werden Prin-
zipskizzen der Ausdehnung des Massenbilanzkörpers für die drei Szenarien dargestellt. 
Der in Abb. 26 (Seite 103) dargestellte Verlauf der Hauptbetriebsplangrenze 2023 - 2025 
(durchgehende rot Linie) bzw. der abgebildete Verlauf der Oberkante der durch die Berg-
bautreibende geplanten Abraumböschung 2025 (gestrichelte pinkfarbene Linie) ist die 
Grundlage dieser Szenarien. Die Szenarien A3 und A4 basieren auf einer vertikalen Bi-
lanzierungswand, die von der Geländeoberfläche (GOK) aus senkrecht nach unten

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 114 - 
verläuft. Im Szenario A5 wird statt einer vertikalen Bilanzierungswand ein Böschungs-
system mit einer Generalneigung von 1 : 5 verwendet.  
 
Abb. 28: Prinzipskizze der Ausdehnung des Massenbilanzkörpers für die Szenarien A3, A4 und 
A5, Aufsicht (Quelle: FUMINCO) 
Szenario A3 
Szenario A4 
Szenario A5 
Keyenberg 
Keyenberg 
Keyenberg 
Holzweiler 
Holzweiler 
Holzweiler 
Bilanzierungsgrenze: 
HBP-Grenze 2023-2025 
(vertikale Wand) 
Bilanzierungsgrenze: 
Abraumböschung 2025 
(vertikale Wand) 
Bilanzierungsgrenze: 
Abraumböschung 2025 
(B: Generalneigung 1 : 5) 
B 
Bilanzierungsgrenze: 
Oberkante 
Tagebauendstand 
(Generalneigung 1 : 5) 
Bilanzierungsgrenze: 
Oberkante 
Tagebauendstand 
(Generalneigung 1 : 5) 
Bilanzierungsgrenze: 
Oberkante 
Tagebauendstand 
(Generalneigung 1 : 5) 
© FUMINCO

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 115 - 
Die nördliche, westliche und südliche Flanke des in der Massenbilanz betrachteten Kör-
pers wird im Rahmen aller Szenarien durch den Tagebauendstand 2033 definiert und 
hat eine Generalböschungsneigung von 1  : 5. Die Tagebauendstände 2030 und 2033 
sind für den Bereich zwischen Keyenberg und Holzweiler identisch.  
Auf der östlichen Seite wird der Körper entweder durch eine vertikale Bilanzierungs-
grenze basierend auf der HBP-Grenze 2023 - 2025 (Szenario A3), durch eine vertikale 
Bilanzierungsgrenze basierend auf der Oberkante der Abraumböschung 2025 (Szenario 
A4) oder durch ein Böschungssystem mit einer Generalneigung von 1 : 5 begrenzt (Sze-
nario A5, Abb. 28, Seite 114: Bereich B). Tab. 71 fasst die Grundlage für drei Szenarien 
A3 bis A5 Für zusammen. 
Tab. 71 Beschreibung der drei Szenarien für die Ermittlung der Massenbilanzen  
Szenario Beschreibung 
A3 
Massenbilanz auf Grundlage des geplanten Tagebauendstands 2033 1) zwi-
schen Keyenberg und Holzweiler mit einer vertikalen Bilanzierungswand, die auf 
dem Verlauf der Hauptbetriebsplangrenze basiert (HBP-Grenze 2023 - 2025, in 
Abb. 26 (Seite 103) als rote Linie dargestellt) 
A4 
Massenbilanz auf Grundlage des geplanten Tagebauendstands 2033 1) zwi-
schen Keyenberg und Holzweiler mit einer vertikalen Bilanzierungswand, die auf 
dem Verlauf der Oberkante der Abraumböschung basiert (Abraumböschung 
2025, Abb. 26 (Seite 103) als gestrichelte pinkfarbene Linie dargestellt) 
A5 
Massenbilanz auf Grundlage des Szenarios A4, das durch ein Böschungssys-
tem zum Tagebau hin unter der Verwendung einer Generalböschungsneigung 
von 1 : 5 (in Abb. 28 (Seite 114) als Bereich B gekennzeichnet) erweitert wird 
1) Tagebauendstände 2030 und 2033 sind für den Bereich zwischen Keyenberg und Holzweiler identisch 
 
Szenario A3 (HBP-Grenze 2023 - 2025, Bilanzierung mit vertikaler Bilanzierungswand) 
Gemäß Abb. 26 (Seite 103) liegt die HBP-Grenze 2023 - 2025 des Tagebaus Garzweiler 
II im Bereich zwischen Keyenberg und Holzweiler weiter westlich als die geplante Ab-
raumkante des Tagebaus 2025. Wird die Fläche zwischen der in Abb. 28 (Seite 114) 
dargestellten HBP-Grenze (Bilanzierung mit vertikaler Bilanzierungswand) und dem Ta-
gebauendstand 2030 bzw. 2033 zwischen Keyenberg und Holzweiler bilanziert, können 
die in den Tab. 72 (Seite 116) bis Tab. 75 (Seite 117) gelisteten Volumina und Massen 
auf Grundlage des geologischen 3-D-Modells ausgewiesen werden.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 116 - 
Tab. 72: Massenbilanz Szenario A3 - westlich der HBP -Grenze 2023 - 2025 (Bilanzierung mit 
vertikaler Bilanzierungswand) und dem Tagebauendstand 2030 bzw. 2033 zwischen 
Keyenberg und Holzweiler (Quelle: FUMINCO) 
Materialklasse 
Volumen aus dem geologischen 3-D-Modell 
[Mio. m³] 
Löss 2,31 
Terrassenkies 
27,93 
Abraum M1 
Abraum M2 
Bergemittel (Braunkohlenflöze) 
Summe (Löss und Abraum) 30,22 
Braunkohlen 0,24 
Gesamtsumme 30,29 
Tab. 73: Materialausweisung I für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A3 ( Quelle: 
FUMINCO) 
Braunkohlenflöz 
Volumen Dichte Masse 
[Mio. m³] [t/m³] [Mio. t] 
Garzweiler 0,23 1,15 0,27 
Frimmersdorf 0,01 1,15 0,01 
Morken 0,00 1,15 0,00 
Gesamtsumme 0,24  0,28

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- 117 - 
Tab. 74: Materialausweisung II für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A3 ( Quelle: 
FUMINCO) 
Braunkohlenflöz 
Masse 1) RWE-Abbauverluste 2) verwertbare Förderung 
[Mio. t] [%] [Mio. t] 
Garzweiler 0,27 12,00 0,24 
Frimmersdorf 0,01 7,00 0,01 
Morken 0,00 2,00 0,00 
Gesamtsumme 0,28  0,24 
1) Basis: Tab. 73 (Seite 116) 
2) technische Abbauverluste durch die Verwendung von Schaufelradbaggern, Tab. 4 (Seite 22) 
   technische Abbauverluste in Höhe von 0,03 Mio. t (0,03 Mio. m³) müssen der Abraumseite zugeordnet werden 
Tab. 75: Lössmaterialausweisung inklusive Lössverlusten bei der Gewinnung im Rahmen des 
Szenarios A3 (Quelle: FUMINCO) 
Materialklasse 
Volumen 
[Mio. m³] 
LW-Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung 1,11 
FW-Löss, geeignet für die forstliche Rekultivierung 0,72 
Gesamtsumme 1,83 
 
Szenario A4 (Abraumböschung 2025, Bilanzierung mit vertikaler Bilanzierungswand) 
Für die Fläche zwischen dem Tagebaustand 2025 (geplante Abraumböschung Ende 
2025, Oberkante, Abb. 25 (Seite 101)) unter der Annahme einer vertikalen Bilanzie-
rungswand und dem geplanten Tagebauendstand 2030 bzw. 2033 zwischen Keyenberg 
und Holzweiler können die in Tab. 76 (Seite 118) bis Tab. 79 (Seite 119) gelisteten Vo-
lumina und Massen ausgewiesen werden.

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- 118 - 
Tab. 76: Massenbilanz Szenario A4 - westlich der geplanten Abraumkante 2025 (HBP 
2023 - 2025, Bilanzierung mit vertikaler Bilanzierungswand) und dem Tagebauend-
stand 2030 bzw. 2033 zwischen Keyenberg und Holzweiler (Quelle: FUMINCO) 
Materialklasse 
Volumen aus dem geologischen 3-D-Modell 
[Mio. m³] 
Löss 3,41 
Terrassenkies 
54,24 
Abraum M1 
Abraum M2 
Bergemittel (Braunkohlenflöze) 
Summe (Löss und Abraum) 57,65 
Braunkohlen 2,13 
Gesamtsumme 59,78 
Tab. 77: Materialausweisung I für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A4 (Quelle: 
FUMINCO) 
Braunkohlenflöz 
Volumen Dichte Masse 
[Mio. m³] [t/m³] [Mio. t] 
Garzweiler 1,56 1,15 1,80 
Frimmersdorf 0,57 1,15 0,65 
Morken 0,00 1,15 0,00 
Gesamtsumme 2,13  2,45

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- 119 - 
Tab. 78: Materialausweisung II für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A4 ( Quelle: 
FUMINCO) 
Braunkohlenflöz 
Masse 1) RWE-Abbauverluste 2) verwertbare Förderung 
[Mio. t] [%] [Mio. t] 
Garzweiler 1,80 12,00 1,58 
Frimmersdorf 0,65 7,00 0,61 
Morken 0,00 2,00 0,00 
Gesamtsumme 2,45  2,19 
1) Basis: Tab. 77 (Seite 118) 
2) technische Abbauverluste durch die Verwendung von Schaufelradbaggern, Tab. 4 (Seite 22) 
2) technische Abbauverluste in Höhe von 0,26 Mio. t (0,23 Mio. m³) müssen der Abraumseite zugeordnet werden 
Tab. 79: Lössmaterialausweisung inklusive Lössverlusten bei der Gewinnung im Rahmen des 
Szenarios A4 (Quelle: FUMINCO) 
Materialklasse 
Volumen 
[Mio. m³] 
LW-Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung 1,55 
FW-Löss, geeignet für die forstliche Rekultivierung 1,07 
Gesamtsumme 2,63 
 
Szenario A5 (HBP-Grenze 2023 - 2025, Bilanzierungsgrenze: Generalneigung 1 : 5) 
Realitätsnaher als die Bilanzierung mit einer vertikalen Bilanzierungswand ist eine Bilan-
zierung auf Grundlage der Abraumböschung des Tagebaus Garzweiler II (Abraumbö-
schung 2025, Oberkante, Abb. 26 (Seite 103)), bei der statt mit einer vertikalen Bilanzie-
rungswand ein Böschungssystem unter der Verwendung einer Generalneigung von 1 : 5 
im Bereich B (Abb. 25, Seite 101) gewählt wird. Durch diese modifizierte Bilanzierungs-
grenze können zum geplanten Tagebauendstand 2030 bzw. 2033 zwischen Keyenberg 
und Holzweiler die in Tab. 80 (Seite 120) bis Tab. 83 (Seite 121) gelisteten Volumina 
und Massen ausgewiesen werden.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 120 - 
Tab. 80: Massenbilanz Szenario A5 - Bilanzierung auf Grundlage eines Böschungssystems mit 
einer Generalneigung 1  : 5 (Basis ist die Abraumböschung 2025) und dem Tagebau-
endstand 2030 bzw. 2033 zwischen Keyenberg und Holzweiler (Quelle: FUMINCO) 
Materialklasse 
Volumen aus dem geologischen 3-D-Modell 
[Mio. m³] 
Löss 3,43 
Terrassenkies 
98,20 
Abraum M1 
Abraum M2 
Bergemittel (Braunkohlenflöze) 
Summe (Löss und Abraum) 101,63 
Braunkohlen 10,61 
Gesamtsumme 112,25 
Tab. 81: Materialausweisung I für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A5 ( Quelle: 
FUMINCO) 
Braunkohlenflöz 
Volumen Dichte Masse 
[Mio. m³] [t/m³] [Mio. t] 
Garzweiler 3,44 1,15 3,95 
Frimmersdorf 5,52 1,15 6,35 
Morken 1,66 1,15 1,90 
Gesamtsumme 10,61  12,20

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- 121 - 
Tab. 82: Materialausweisung II für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Szenarios A5 ( Quelle: 
FUMINCO) 
Braunkohlenflöz 
Masse 1) RWE-Abbauverluste 2) verwertbare Förderung 
[Mio. t] [%] [Mio. t] 
Garzweiler 3,95 12,00 3,48 
Frimmersdorf 6,35 7,00 5,90 
Morken 1,90 2,00 1,87 
Gesamtsumme 12,20  11,25 
1) Basis: Tab. 81 (Seite 120) 
2) technische Abbauverluste durch die Verwendung von Schaufelradbaggern, Tab. 4 (Seite 22) 
   technische Abbauverluste in Höhe von 0,96 Mio. t (0,83 Mio. m³) müssen der Abraumseite zugeordnet werden 
Tab. 83: Lössmaterialausweisung inklusive Lössverlusten bei der Gewinnung im Rahmen des 
Szenarios A5 (Quelle: FUMINCO) 
Materialklasse 
Volumen 
[Mio. m³] 
LW-Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung 1,56 
FW-Löss, geeignet für die forsttliche Rekultivierung 1,08 
Gesamtsumme 2,64 
8.3.15 Löss-/Kiesmengen zwischen Keyenberg und Holzweiler 
Wieviel Löss und Kies werden unter den nach den Plänen von RWE Power westlich der 
derzeit gültigen Hauptbetriebsplangrenze zwischen Keyenberg und Holzweiler gelege-
nen Tagebauflächen (Aufschluss ist nach 2026 vorgesehen) vermutet? 
Für die zuvor beschriebenen drei Szenarien erfolgt die Lössmaterialausweisung in Tab. 
75 (Seite 117), Tab. 79 (Seite 119) und Tab. 83. Ergänzend zur genannten Lössmateri-
alausweisung sind die Volumina, die unterhalb des Löss horizontes (Niederterrasse) in 
der Hauptterrasse verlaufen, nach den geologischen Schichten Jüngere Hauptterrasse, 
Tegelen-Schichten und Ältere Hauptterrasse eingeteilt und in Tab. 84 (Seite 122) bis 
Tab. 86 (Seite 122) für die drei Szenarien gelistet.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 122 - 
Tab. 84: Bilanzierung der Materialien in der Hauptterrasse im Rahmen des Szenarios A3 (Quelle: 
FUMINCO) 
Schichtbezeichnung 
Sand und Kies Ton und Schluff Gesamtvolumen 
[Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] 
Jüngere Hauptterrasse 2,10 0,00 2,10 
Tegelen-Schichten 0,00 0,13 0,13 
Ältere Hauptterrasse 13,59 0,00 13,59 
Gesamtsumme 15,69 0,13 15,82 
Tab. 85: Bilanzierung der Materialien in der Hauptterrasse im Rahmen des Szenarios A4 (Quelle: 
FUMINCO) 
Schichtbezeichnung 
Sand und Kies Ton und Schluff Gesamtvolumen 
[Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] 
Jüngere Hauptterrasse 3,28 0,00 3,28 
Tegelen-Schichten 0,00 0,17 0,17 
Ältere Hauptterrasse 20,38 0,00 20,38 
Gesamtsumme 23,66 0,17 23,83 
Tab. 86: Bilanzierung der Materialien in der Hauptterrasse im Rahmen des Szenarios A5 (Quelle: 
FUMINCO) 
Schichtbezeichnung 
Sand und Kies Ton und Schluff Gesamtvolumen 
[Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] 
Jüngere Hauptterrasse 3,37 0,00 3,37 
Tegelen-Schichten 0,00 0,19 0,19 
Ältere Hauptterrasse 22,57 0,00 22,57 
Gesamtsumme 25,94 0,19 26,13

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 123 - 
8.3.16 Braunkohlenmengen bei verändertem Tagebauendstand 
Wieviel Kohle wird nach einer Inanspruchnahme der Kohlereserve 2030  - 2033 unter 
den südlich von Holzweiler verbleibenden Böschungen im Verhältnis 1 : 8 bzw. 1 : 6 ver-
mutet, wenn diese Böschungen auf die Generalböschungsneigung von 1  : 5 verändert 
würden? 
Im Süden des Abbaufeldes (östlich Holzweiler) wurden durch die Bergbautreibende zwei 
Böschungssysteme geplant. Das flacher gestaltete Böschungssystem des Tagebauend-
stands 2030 mit seinen Generalneigungen zwischen 1 : 7 und 1 : 12 berücksichtigt den 
Reservebetrieb bis 2033 in einer Höhe von rund 39,53 Mio. t verwertbarer Braunkohlen. 
Diese Braunkohlen könnten zwischen 2030 und 2033 gefördert werden, ohne dass die 
oberste Gewinnungssohle in diesem Bereich weiter vorangetrieben werden muss. Das 
südliche Böschungssystem des Tagebauendstands 2033 wurde mit einer Generalnei-
gung von 1 : 6 bis 1 : 8 geplant. Die Planungen berücksichtigen die kompl exe geologi-
sche Situation in diesem Bereich. Der Reservebetrieb liegt aufgrund der neuen Geomet-
rie des Abbaufeldes teilweise im Bereich des Jackerather Horstes. Innerhalb dieser ge-
ologischen Störung kommt es mehrfach zu einem Höhenversatz der einzelnen Flöze. Im 
Bereich des möglichen Reservebetriebs und der angrenzenden Flächen befinden sich 
bis zu sechs Sprungsysteme. Das Flöz Garzweiler existiert in diesem Bereich nicht. Die 
Planungen der Bergbautreibenden berücksichtigen diese geologische Situation durch 
ein flacheres Böschungssystem im Süden des Abbaufeldes.  
Da der Verlauf der Tagebauoberkante durch die Gewinnung der für die Rekultivierung 
notwendigen Lössmassen und nicht versauerungsfähigen Materialmassen definiert wird, 
hängt die Generalneigung im Bereich des Reservebetriebs ausschließlich von der 
Menge der geförderten Braunkohlen ab. Die konkrete Generalneigung im südlichen Be-
reich des Tagebaus wird erst in der Endphase des Tagebaus (2030 bzw. 2033) exakt 
ermittelt werden können. 
Abb. 29 (Seite 124) bis Abb. 33 (Seite 126) zeigen das auf Grundlage der vorliegenden 
Anfrage entwickelte Grobkonzept eines Tagebauendstands mit einer Generalneigung 
von gerundet 1 : 5,4 (gemessen von der Wellenschlagzone bis zum Böschungsfuß). Die 
Wahrscheinlichkeit für die Realisierbarkeit einer  noch steileren Generalneigung in die-
sem Bereich ist unter der Berücksichtigung der notwendigen bergbautechnischen Infra-
struktur sehr gering. Das vorliegende Grobkonzept berücksichtigt zudem noch nicht die 
schwierige geologische Situation, die das Hereingewinnen der anstehenden Braunkoh-
len signifikant erschweren bzw. teilweise verhindern könnte, da die eingesetzten Groß-
geräte den Braunkohlenflözen in den Störungsbereichen in einem so kleinen Planungs-
gebiet (Endphase des Tagebaus) vielleicht nicht folgen können.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 124 - 
 
Abb. 29: Geplanter Tagebauendstand 2033 ( inklusive Reservebetrieb), Aufsicht  (Quelle: 
FUMINCO) 
 
Abb. 30: Tagebauendstand 2033 mit einer Generalneigung 1  : 5,4 (Grobkonzept ), Aufsicht  
(Quelle: FUMINCO) 
© FUMINCO 
© FUMINCO 
Holzweiler 
Holzweiler

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- 125 - 
 
Abb. 31: Geplanter Tagebauendstand 2033 ( inklusive Reservebetrieb), gedrehte Ansicht, Sicht 
von NO nach SW (Quelle: FUMINCO) 
 
Abb. 32: Tagebauendstand 2033 mit einer Generalneigung 1 : 5,4 (Grobkonzept Gutachter), ge-
drehte Ansicht, Sicht von NO nach SW (Quelle: FUMINCO) 
© FUMINCO 
© FUMINCO 
Holzweiler 
Holzweiler

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- 126 - 
 
Abb. 33: Tagebauendstand 2033 mit einer Generalneigung 1 : 5,4 (Grobkonzept Gutachter), ge-
drehte Ansicht, Sicht von NO nach SW, Auswertung mit geol. Blockmodell (gelb: Ab-
raum M1, cyan: Abraum M2, rot: Braunkohlen) (Quelle: FUMINCO) 
Auf Basis des zuvor genannten Grobkonzepts können die in Tab. 87 bis Tab. 89 (Seite 
127) gelisteten Volumina und Massen ausgewiesen werden. 
Tab. 87: Materialausweisung Konzept Reservebetrieb 1 : 5,4 (Quelle: FUMINCO) 
Materialklasse 
Volumen aus dem geologischen 3-D-Modell 
[Mio. m³] 
Löss 0,00 
Terrassenkies 
28,80 
Abraum M1 
Abraum M2 
Bergemittel (Braunkohlenflöze) 
Summe (Löss und Abraum) 28,08 
Braunkohlen 3,47 
Gesamtsumme 32,27 
 
  
© FUMINCO 
Holzweiler

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 127 - 
Tab. 88: Materialausweisung I für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Konzepts Reservebe-
trieb 1 : 5,4 (Quelle: FUMINCO) 
Braunkohlenflöz 
Volumen Dichte Masse 
[Mio. m³] [t/m³] [Mio. t] 
Garzweiler 0,00 1,15 0,00 
Frimmersdorf 0,25 1,15 0,29 
Morken 3,22 1,15 3,70 
Gesamtsumme 3,47  3,99 
Tab. 89: Materialausweisung II für die Braunkohlenflöze im Rahmen des Konzepts Reservebe-
trieb 1 : 5,4 (Quelle: FUMINCO) 
Braunkohlenflöz 
Masse 1) RWE-Abbauverluste 2) verwertbare Förderung 
[Mio. t] [%] [Mio. t] 
Garzweiler 0,00 12,00 0,00 
Frimmersdorf 0,29 7,00 0,27 
Morken 3,70 2,00 3,63 
Gesamtsumme 3,99  3,90 
1) Basis: Tab. 88 
2) technische Abbauverluste durch die Verwendung von Schaufelradbaggern, Tab. 4 (Seite 22) 
   technische Abbauverluste in Höhe von 0,09 Mio. t (0,08 Mio. m³) müssen der Abraumseite zugeordnet werden

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 128 - 
9 BEHANDLUNG DES VERSAUERUNGSEMPFINDLICHEN ABRAUMS 
Im Ablagerungsraum von Garzweiler wurden - im Gegensatz zu Hambach - mächtige 
marine Feinsande abgelagert, die auf Grund des eingelagerten, fein verteilten Pyrit (Ei-
sen(II)-disulfid, FeS2) bei Sauerstoffzutritt versauerungsfähig sind. In der Folge treten 
pH-Wert Absenkungen, erhöhte Sulfat- und Schwermetallgehalte im Grundwasser auf.  
Während bei Garzweiler I diesem Thema noch keine besondere Aufmerksamkeit ge-
schenkt wurde, wurden im Vorfeld von Garzweiler II verschiedene Maßnahmen zur Re-
duzierung der Säurefreisetzung geprüft (Obermann et al. 1993) und dann im BKP (1995) 
verankert.  
Die A1- und A2-Maßnahmen des BKP sieht am Nordrand vor, bestimmte Verkippungs-
geometrien einzuhalten, da hier nach Anstieg der Grundwasserstände in der Abraum-
kippe wieder ein Grundwasserabstrom nach Norden in die intensiv genutzten Grundwas-
serleiter erfolgen wird (Abb. 34, Seite 129). Der obere Teil der Kippe wird aus selektiv 
gewonnenem und weitgehend versauerungs unempfindlichem Material aufgebaut. Die-
ses Material ist in der Regel durchlässiger als das versauerungsempfindliche Material 
und soll damit bewirken, dass nach Wiederanstieg des Kippenwassers im oberen Be-
reich der Kippe qualitativ gutes Grundwasser nach Norden und in die oberen Zonen des 
Tagebausees abströmt. Hierzu müssen die vereinbarte selektive Gewinnung des ver-
sauerungsempfindlichen Materials (A1-Maßnahme) und Verkippungsgeometrien einge-
halten werden (A2-Maßnahme), die im Monitoring Garzweiler II regelmäßig überwacht 
werden14: 
• Die Basis des versauerungsunempfindlichen Abraums am Nordrand des Tagebaus 
soll bei ca. +50 m NHN liegen. Auf Basis von Modellrechnungen durch die RWE 
wurde abgeleitet, dass das neugebildete Grundwasser innerhalb des 500 m Saumes 
oberhalb des Ton 11c in das unverritzte Gebirge (Horizont 16/11D) abströmt, ohne 
mit den Pyritverwitterungsprodukten in Kontakt zu kommen (hellblauer Pfeil). West-
lich der A44 und östlich der A44 muss der Saum 1.000 m betragen. 
• Das außerhalb der 500 -1.000 m-Zone versickernde Grundwasser wird höher mine-
ralisiert sein und soll dann unterhalb des Ton 11C (Grundwasserstauer) in die tiefe-
ren Grundwasserleiter abströmen (dunkelblauer / roter Pfeil). 
 
14 Bei der Überprüfung der RWE-Tagebauplanung durch die FUMINCO wurde auch das Angebot an pyrit-
freiem (< 0,01 Gew. -%) bzw. an nicht versauerungsfähigem Material (< 0,1 Gew. -%) sowie der entspre-
chende Bedarf dieser Materialien bei der Verkippung überprüft und als nachvollziehbar eingestuft: 
300 Mio. m³ (Angebot) - 291 Mio. m³ (Bedarf) = + 9 Mio. m³ (genügend pyritfreies bzw. nicht versauerungs-
fähiges Material vorhanden)

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 129 - 
 
Abb. 34: Schema der Abraumverkippung (MHB Abraumkippe) 
Die A6-Maßnahme beinhaltet die Zugabe von gemahlenem Kalk (CaCO3), um den ver-
sauerungsfähigen Abraum zu puffern. Vor der Verfüllung wird der notwendige Kalkzu-
schlag für den versauerungsfähige Abraum ermittelt und kontinuierlich zugegeben. Der 
gekalkte Abraum wird dann im unteren Bereich der Kippe eingelagert gemäß der Vorge-
hensweise im Projekthandbuch und Methodenhandbuch des Monitorings Garzweiler II. 
Die Kalkmengen liegen in den letzten Jahren ca. 250.000 t jährlich. Über die Einhaltung 
(Zielerfüllung) der Auflagen wird auch im Monitoring Tagebau Garzweiler II in den Jah-
resberichten regelmäßig berichtet (BR Köln 2022).  
Der Kalk wird in Wülfrath gebrochen, gemahlen, per LKW in den Tagebau Garzweiler II 
transportiert am Bandsammelpunkt zugemischt.  
Die Kalkung zielt darauf ab, nach dem Wasseranstieg die Säuremenge zu puffern, die 
im Abraum am Ort der Kalkung entsteht (Berechnungsgrundlagen: Oxidationsgrad, Py-
ritmenge, sedimenteigenes Puffervermögen), um den pH -Wert stabil zu halten und 
dadurch die Freisetzung von Eisen und der Schwermetalle zu begrenzen.  
Dabei handelt es sich nicht um eine mehrjährig dimensionierte oder auf die insgesamt 
entstehende Säuremenge ausgerichtete Kalkung und ebenso wenig um eine Vorrats -

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 130 - 
oder Überkalkung mit dem Ziel, überschüssige Säuremengen aus den ungekalkten Kip-
penbereichen aus Garzweiler I zu neutralisieren. 
Im Rahmen des vorliegenden Fachgutachtens erfolgt keine Bewertung oder Über-
arbeitung der hier beschriebenen Vorgehensweise. Dies wird im Monitoring Garz-
weiler II regelmäßig überprüft und angepasst. Die Gutachter gehen davon aus, 
dass das gekalkte Material zukünftig weiter nach denselben Kriterien wie in der 
Vergangenheit eingebaut werden kann.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 131 - 
10 HYDROGEOLOGISCHE AUSWIRKUNGSANALYSE  
Bei der hydrogeologisch -wasserwirtschaftlichen Auswirkungsanalyse werden folgende 
Themen beschrieben und bewertet: 
• Szenario 2030 
- Abstrom aus der Abraumkippe 
- Entwicklung des Tagebausees und Abstrom aus dem Tagebausee 
- Wasserbilanzen (Infiltrationswasser, Rheinwasser) 
• Abgesenktes östliches Restloch 
- Risiko der Versauerung 
- Wasserhaushalt im östlichen Restloch 
• Finaler Seewasserstand 
- Begründung des Seeniveaus von +65 m NHN 
- Mögliche Auswirkungen 
- Möglichkeiten und Auswirkungen höherer Seewasserstände 
Die veränderten Abstände zu den Dörfern haben keine relevanten hydrogeologisch-was-
serwirtschaftlichen Auswirkungen. 
Die Kurzstudie im Auftrag von Europe Beyond Coal (CoalExit 2022) ist aufgrund der zu 
geringen gewinnbaren Kohlenmengen und der nicht ausgeglichen Abraumbilanz nicht 
umsetzbar (Zusammenfassung in Kapitel 11) und wird nicht weiter hinsichtlich der hyd-
rogeologisch-wasserwirtschaftlichen Auswirkungen betrachtet. 
10.1 Aufbau der Böschungen 
Den Aufbau der Böschungen im Detail zeigt die Tab. 90. Die gesamte Seelänge ergibt 
sich hiernach zu ca. 20,9 km, da die Kippenschürze im Norden auch in den Bereich „A1 
Maßnahme mit Verbreitung Horizont 11c“ fällt. 
Tab. 90: Anteile der verschiedenen Böschungsbereiche im Szenario 2030  
Böschung km Anteile [%] 
Kippenschürzen (Nord und Süd) 2,4 11 
Innenkippe (i.w. gekalkt) 7,4 35 
Geschnitten (unverritztes Gebirge) 11,1 53 
Summe 20,9 100

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 132 - 
In Kapitel 10.6 wird im Einzelnen bewertet, welche qualitativen Auswirkungen eine 
Durchströmung der einzelnen Böschungen auf das Grundwasser und den Tagebausee 
haben kann. 
10.2 Numerische Modelle als Entscheidungsgrundlage 
Im Rahmen einer Tagebauplanung und als Grundlage für die Bewertung der Auswirkun-
gen dieses Eingriffs in den Natur - und Wasserhaushalt werden im Rheinischen Revier 
verschiedene numerische Modelle eingesetzt, die aufeinander aufbauend die erforderli-
chen Auswirkungsprognosen und darauf basierenden Entscheidungen ermöglichen.  
Auf Basis der geologischen Daten werden ein 3-D-Lagerstättenmodell und ein 3-D-Kip-
penmodell aufgebaut. Diese Modelle ermöglichen die Bergbauplanung, unter anderem 
mit Aussagen über die abgebauten Materialien und deren Klassifizierung (Bodenschatz, 
Abraum, standfest bzw. nicht standfest, versauerungsempfindlich etc.), die Ausgestal-
tung des Tagebausees (inklusive des Böschungssystems) und den Aufbau von Kippen 
und Halden. 
Auf Grundlage des 3-D-Lagerstättenmodells, des 3-D-Kippenmodells sowie der Endform 
des Tagebausees und der Kippen wurden die schollenübergreifenden Grundwassermo-
delle (Reviermodell von RWE Power AG, Grundwassermodell des Erftverbandes, 
Grundwassermodell de s LANUV) aufgebaut und regelmäßig gemäß Erkenntnisfort-
schritt im geologischen Aufbau und der Bergbauplanung aktualisiert. Diese Grundwas-
sermodelle ermöglichen Aussagen über Kippenwasserstände, zeitweise und finale 
Abstrombereiche des Grundwassers aus den Kippen Garzweiler I und Garzweiler II, die 
zukünftig zur Verfügung stehenden Sümpfungswassermengen und die Wechselwirkung 
mit der Infiltration (z. B. Ausbreitung des Infiltrationswassers). Hieraus lassen sich auch 
die Höhe und die Zeitpunkte der Wasserdefiz ite ableiten, die dann durch Rheinwasser 
ausgeglichen werden müssen. 
Die zu erwartende Kippenwasserqualität wurde im Jahr 1994 über umfangreiche Con-
tainerversuche abgeschätzt (Obermann et al. 1993) und im Jahr 2014 nochmals über-
prüft (RWTH 2014, Abschn. 2.2). Auf Basis der zu erwartenden Kippenwasserqualität 
und der Abstromrichtungen sowie der Form des Tagebausees wurden die Langzeitaus-
sagen über die Beeinflussung des Grundwasserleiters (z. B. maximale Ausbreitung Sul-
fat), mögliche Beeinträchtigungen der Trinkwassergewinnung und Gegenmaßnahmen 
(Abfangbrunnen) getroffen sowie Langzeitaussagen über die zukünftige Seewasserqua-
lität abgeleitet. Grundlage war das Reviermodell der RWE AG (Grundwasserströmung 
und Transport). 
Diese oben beschriebenen numerischen Modelle und Gutachten liegen für das Szenario 
2030 (noch) nicht vor bzw. befinden sich in Bearbeitung. Die hier angewandte Vorge-
hensweise, um auch ohne Grundwassermodell zu einer Bewertung zu gelangen, wird 
im Folgenden beschrieben.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 133 - 
10.3 Vorgehensweise  
Da es keine aktuellen Bewertungsgrundlagen für das Ausstiegsszenario 2030 und der 
LE 2023 gibt, werden im Folgenden die verschiedenen Planungen des Tagebaus Garz-
weiler II anhand der drei Leitentscheidungen LE 1991, 2016 und LE 202115 nachgezeich-
net und die entsprechenden Bewertungen der Kippenwasserqualität, des Abstroms aus 
der Kippe in Grundwasser und Tagebausee und der Tagebauseeentwicklung dargestellt.  
Dann wird geprüft, welche Bewertungen nach wie vor aktuell sind bzw. auch ohne Mo-
delle weiterentwickelt werden können. Einen Überblick gibt die Tab. 91. Nicht dargestellt 
sind die jeweiligen Bergbauplanungen und die darauf beruhenden Berechnungen mit 
dem Reviermodell der RWE AG. 
Tab. 91: Überblick über die Bewertungsgrundlagen und Aussagen bei den einzelnen Leitent-
scheidungen 
LE Qualität Kippeng-
rundwasser  
Qualität Tagebausee Abstrom ins Grundwasser 
aus der Abraumkippe 
LE1991 
Hoch mineralisiert 
(Tab. 92, Seite 135) 
Obermann (1993) 
Ausbildung Chemokline 
Hamm (1991),  
Hutter (1993) 
Reviermodell 
(Abb. 37, Seite 137) 
A6-Maßnahme zur 
Minimierung der Mi-
neralisation 
Obermann (1993) 
BKP 1995 
Ausbildung Chemokline 
Hamm (1991),  
Hutter (1993) 
Reviermodell 
(Abb. 37) 
Geringere Minerali-
sation  
RWTH (2014) 
Keine Ausbildung einer 
Chemokline 
RWTH (2014) 
Kopplung Bahnlinien Revier-
modell mit PHREEQC: 
Ausbreitung konservative 
Tracer und reaktive Inhalte: 
Sulfat, Schwermetalle 
RWTH (2014) 
LE2016 
LE2021 
Geringere Minerali-
sation  
RWTH (2014) 
Leßmann et al. 
(2020) 
Keine Chemokline 
RWTH (2014) 
vielfältiger Tagebausee 
möglich 
Leßmann et al (2020) Ent-
wurf nicht öffentlich 
Aktualisierung RWTH (2014) 
in RWTH (2020) 
Kopplung Bahnlinien Revier-
modell (Abb. 41, Seite 143) 
mit PHREEQC: Verschiebun-
gen gegenüber 2014 
LE2023 
Geringere Minerali-
sation RWTH 
(2014) 
(Bewertung: ahu 
2023) 
Keine relevanten Verände-
rungen (Bewertung: ahu 
2023): vielfältiger Tagebau-
see möglich 
Qualitativer Bewertung ahu 
(2023) 
 
 
15 (LE 1991), (LE 2016), (LE 2021)

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 134 - 
10.4 Leitentscheidung 1991 
10.4.1 Beschreibung 
Die Vorgaben der LE 1991 wurden im BKP 1995 und dem Rahmenbetriebsplan umge-
setzt. Die Flächeninanspruchnahme für den Tagebau Garzweiler II gemäß BKP 1995 
und Rahmenbetriebsplan / Leitentscheidung 1991 zeigt die Abb. 35.  
Östlich der A 44 liegt der Tagebau Garzweiler I (BKP Frimmersdorf). Die Lage der A 44n 
ist ebenfalls dargestellt. Die Abraumkippe von Garzweiler I wurde nicht gekalkt und hätte 
im Norden an den Tagebausee gegrenzt. Nach Süden wäre eine zunehmend mächtigere 
gekalkte Innenkippe zwischen Tagebausee und der ungekalkten Kippe aufgebaut wor-
den. Es hätte sich bei Realisierung der LE 1991 vorwiegend um Kippenschürzen und die 
Innenkippe im Osten gehandelt. 
 
Abb. 35: Abbaufeld Garzweiler II gemäß LE 1991 und BKP Garzweiler II (1995)

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 135 - 
10.4.2 Qualität des zukünftigen Kippengrundwassers  
Da das Grundwasser bislang in der Kippe noch nicht weit genug angestiegen ist ( Abb. 
36, rechte Seite), kann die spätere Kippenwasserqualität auch heute noch nicht reprä-
sentativ gemessen werden. 
Gemäß Monitoringhandbuch (MHB) (Ausgabe 5/2016, Tab E.7 -1) wird die in Tab. 92 
dargestellte durchschnittliche Konzentration im Kippenwasser erwartet. Dies beruht v. a. 
auf umfangreichen Containerversuchen (Obermann et al. 1993) und den ersten Messun-
gen und Erfahrungen aus vergleichbaren Abraumkippen (z. B. in der Ville). 
 
Abb. 36: West-Ost-Schnitt durch den Tagebau, Stand Anfang 2022 (Quelle: RWE) 
Tab. 92: Erwartete durchschnittliche Konzentrationen im Kippenwasser (MHB Abraumkippe)  
Parameter Container- 
ergebnisse 
erwarteter Kippenwasser- 
durchschnitt nach  
A6-Maßnahme 
RWTH (2014) 
pH 6,7 6,5 ≥ 6 
Leitfähigkeit µS/cm 3600 4000  
SO4   mg/L 1900 2100 max 2.600 mg/L (Sättigung) 
Fe      mg/L 300 330 max. 800 - 10er mg/L Bereich 
Ca      mg/L 550 600 max. 580 mg/l 
Mg     mg/L 40 50  
Al       mg/L 0,4 0,6  
Si       mg/L 11 16  
Ni       mg/L 0,03 0,05 10er µg-Bereich 
Co      mg/L 0,0006 0,001  
Zn      mg/L 0,543 0,8  
Cr       mg/L 0,0019 0,003  
Cu      mg/L 0,0015 0,003  
As      mg/l 0,0062 0,01 einstelliger µg-Bereich 
Pb      mg/l 0,001 0,001  
Cd      mg/l 0,001 0,001

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 136 - 
10.4.3 Minimierung der Versauerung des Kippengrundwassers 
Die erwarteten Kippenwasserqualitäten führten zu der Konzeption der A1-, A2- und A6-
Maßnahmen (Obermann et al. 1993), die im BKP (1995) verankert wurden, um die Ver-
sauerung zu minimieren. 
10.4.4 Abstrom aus der Abraumkippe  
10.4.4.1 Erwarteter Abstrom aus der Abraumkippe gemäß BKP 1995 
Es wurde erwartet, dass sich der Hochpunkt im Grundwasser später in den Bereich der 
ungekalkten Kippe von Garzweiler I  verlagern würde (Abb. 37, Seite 137). Spätestens 
ab dem Jahr 2100 würde dann mineralisiertes Grundwasser aus der ungekalkten Kippe 
in den See abströmen. Um diesen Zustrom zu minimieren, sollte der Tagebausee auch 
auf ca. zwei Drittel des Ufers von unverritztem Gebirge umgeben sein, was den Zustrom 
aus der ungekalkten Innenkippe minimiert hätte.  
Die Auswirkungen der Abraumkippe auf das Grundwasser und den Tagebausee gemäß 
dieser Planung wurden durch RWE mit Hilfe des Grundwassermodells (Reviermodell) 
ermittelt.  
Die Abb. 37 (Seite 137) zeigt dies in verschiedenen charakteristischen Zeitschritten. Dies 
ist bis Stand 10/2023 der aktuelle Stand der Bewertung im Monitoring Garzweiler II und 
entsprechend im PHB und im MHB beschrieben.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 137 - 
 
Abb. 37:  Prognostizierte Grundwasserströmungsverhältnisse im Bereich der Abraumkippe und 
des Tagebausees (Quelle: PHB Garzweiler, Ausgabe 23) 
Im Folgenden folgt eine kurze Einordung der einzelnen Zeitschritte. 
2025 
• Durchströmung der ungekalkten Kippe Garzweiler I und der gekalkten Kippe Garz-
weiler II von Osten nach Westen zu den Sümpfungsbrunnen. Der Kippenwasser-
stand liegt bei ca. -40 m NHN im Zentrum. 
• Ein zweiter Abstrom wird wahrscheinlich aus der ungekalkten Kippe Garzweiler I 
nach Süden erfolgen.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 138 - 
2050 
• Langsamer Aufbau eines Kippenwasserstands (ca. +10 m NHN im Zentrum) in der 
Kippe und weiterer Abstrom nach Westen in den sich langsam füllenden Tagebausee 
und nach Süden. 
• Abstrom aus dem Tagebausee nach Süden. 
2070 
• Der Kippenwasserstand liegt bei ca. +55 m NHN im Zentrum. 
• Abstrom nach Süden aus dem Kippenzentrum. 
• Abstrom aus dem Tagebausee nach Westen. 
2080 
• Der Kippenwasserstand liegt bei ca. +70 m NHN im Zentrum. 
• Radialer Abstrom aus der Kippe. 
2100 Endzustand 
• Der Wasserstand des Tagebausees soll durch den Niersablauf dauerhaft bei ca. 
+65 m NHN gehalten werden. Dadurch wird erreicht, dass aus dem Tagebausee kein 
höher mineralisiertes Grundwasser in die Grundwasserleiter nach Norden und Wes-
ten abströmt. 
• Der Kippenwasserstand liegt bei ca. +75 m NHN im Zentrum. Der dauerhafte radiale 
Abstrom aus der gekalkten Kippe Garzweiler II kann ohne Maßnahmen nicht verhin-
dert werden.  
10.4.4.2 Abstrom aus der Abraumkippe ins Grundwasser (RWTH 2014) 
Für den Tagebausee gemäß der LE 1991 wurde der Abstrom aus der Abraumkippe ins 
Grundwasser durch RWTH (2014) abgeschätzt. Die Abschätzungen basierten auf den 
Grundwassermodellberechnungen (Bahnlinien16) der RWE mit dem Grundwasserströ-
mungsmodell gemäß Tagebauendstand nach LE2021 und den Sulfatkonzentrationen 
des Jahres 2100 als Startzeitpunkt auf Basis des Stofftransportmodells von RWE.  
Bis zur Befüllung des Tagebausees im Jahr 2080 wird die Kippe von Nordosten in Rich-
tung Tagebausee durchströmt. Nach vollständiger Befüllung des Tagebausees erfolgt 
eine Umkehr der Strömungsrichtung nach Nordosten. Bis zum Erreichen eines stationä-
ren Endzustands im Jahr 2200 erfolgt ein Austrag aus der Kippe. Ab dem Jahr 2200 wird 
dann der Abstrom nur noch in nördliche bis nordöstliche Richtung ins unverritzte Gebirge 
erfolgen ( Abb. 34, Seite 129). Die Zielvorstellung ist, dass das mineralisierte 
 
16 Bahnlinien verlaufen senkrecht zum (Grundwasser)gefälle und geben die Grundwasserfließrichtung an.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 139 - 
Grundwasser aus der Kippe unterhalb des Horizonts 11c nach Norden in die tieferen 
Grundwasserleiter abströmt.  
Den Grundwasserabstrom aus der Kippe in den tiefen Modellleiter, der für die Wasser-
gewinnung wichtig ist, zeigt die Abb. 38 (Seite 139). Die Grundwassergleichen sind in 
blass-blauer Farbe dargestellt. Entlang einzelner Bahnlinien (rosa Linien in Abb. 38) wur-
den für Sulfat (konservativer Tracer) und für ausgewählte Schwermetalle die hydroche-
mischen Reaktionen im Grundwasser abgeschätzt. Hierzu wurde das Programm 
PHREEQC verwandt. Ein Ergebnis, die Ausbreitung der 250 mg/L -Isokonze für Sulfat, 
ist in Abb. 38 dargestellt. 
 
Abb. 38: Abstrom aus der Abraumkippe in den tiefen Modellleiter (RWTH 2014) 
Die Prognose der Sulfatausbreitung der RWE AG und auch von RWTH (2014) beruht 
auf verschiedenen vereinfachten Ansätzen im Grundwassermodell der RWE AG, die zu 
zu hohen Sulfatwerten im Grundwasser führen (RWTH 2014, Seite 38 und RWTH 2020, 
Seite 49): 
• Es gibt keine obere Grenzkonzentration der Sulfatlöslichkeit. Gem. Tab. 92 (Seite 
135) liegt diese jedoch bei max. 2.600 mg/L bzw. 2.700 mg/L. 
• Die Überpufferung der Kippe wurde nicht berücksichtigt. Dies führt zu einer Gipsfäl-
lung und Wiederfestlegung bei hohen Sulfatgehalten beim Übergang aus der unge-
kalkten in die gekalkte Kippe. Die Gipsfällung führt zu einer Reduktion von Sulfat im 
weiteren Abstrom, so dass es auch nicht zu einer weiteren Westverlagerung von 
Sulfat kommen kann (RWTH 2020, Seite 49).

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 140 - 
10.4.5 Auswirkungen auf den Tagebausee 
In der damaligen Erwartung eines Abstroms höher mineralisierten Grundwassers aus 
der Abraumkippe wurde im BKP Garzweiler II (1995) für diesen Tagebausee festgelegt, 
gefordert bzw. erwartet: 
• Der Seewasserspiegel liegt bei +6517 m NHN. 
• Der Tagebausee grenzt weitgehend an das unverritzte18 Gebirge an. 
• Der Nährstoffeintrag durch Rheinwasser führt zu einem oligothrophen 19 bis me-
sothrophen See. 
• Durch die große Tiefe des Tagebausees kommt es zu einem Absinken der Pflanzen-
nährstoffe und für einen langen Zeitraum zu einer stabilen Schichtung. 
• Durch Kalkung der Kippe von Garzweiler II entsteht neutrales Kippengrundwasser 
und es stellt sich ein pH-Wert von 6 im oberen Seewasser ein. 
• Das zuströmende Kippenwasser wird sich unter das unbelastete Seewasser schich-
ten. 
• Handlungsoptionen, falls unerwartete oder unerwünschte Entwicklungen eintreten, 
sind:  
- tiefenspezifische Zuführung des Einleitungswassers aus dem Rhein (zur „Auf-
lösung“ der Tiefenschichtung), 
- Tiefenwasserentnahme nach der Befüllung (und Aufbereitung). 
Grundgedanke im BKP Garzweiler II (1995) war noch, dass die Ausbildung eines mög-
lichst tiefen und kompakten Tagebausees weit im Westen erforderlich bzw. wünschens-
wert ist, damit sich eine stabile Chemokline ausbilden kann (Gutachten von Hamm 
(1991), Hutter (1993)). 
 
17 Der Seewasserstand liegt damit im Bereich der späteren Niersquelle ca. 10  m unter dem Ausgangswas-
serstand von Oktober 1963 und ist somit ein (gewünschter) lokaler Tiefpunkt im regionalen Grundwasser-
fließsystem, der radial - und vor allem aus der Abraumkippe - angeströmt wird. Das Niveau von 65  m NN 
soll durch den entsprechend tief angelegten Niersablauf geregelt werden. 
18 Die zur maximalen Ausbeutung der Lagerstätte steil geschnittenen Böschungen (ca. 1 : 2,3) wäre im 
Norden, Westen und Sünden mit einer Kippenschürze (Vorschüttung) versehen und auf ca. 1 : 5 abgeflacht 
worden. Im Osten hätte die Innenkippe gelegen. Die Bös chungen des späteren Tagebausees wären damit 
rundherum aus mehr oder weniger mächtigen Schüttungen von gekalktem Abraum aufgebaut gewesen. 
19 nährstoffarm

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 141 - 
10.5 Leitentscheidung 2016 / 2021 
10.5.1 Beschreibung 
Mit der LE 2016 wurde erstmals (Abb. 39, Seite 142) und mit der LE 2021 dann endgültig 
der Tagebau verkleinert und die Ortslage Holzweiler ausgespart (Abb. 40).  
 
Abb. 39: Tagebauendstand mit Tagebausee gemäß Vorhabensbeschreibung LE 2016  
Bei der LE 2021 wurde gegenüber der LE 2016 der Abstand auf die Ortslagen auf 400 
bzw. 500 m vergrößert (Abb. 40, Seite 142) und der Tagebausee im Südosten, im Be-
reich des Bandsammelpunktes, erweitert.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 142 - 
 
Abb. 40: Tagebauendstand mit Tagebausee gemäß Vorhabensbeschreibung LE 2021 (Ab-
standsvergrößerung zu den Ortslagen) 
Dies war nach Angaben von RWE aus folgenden Gründen erforderlich (Mail vom 
20.01.2023): 
„Das Verkippen des Bereichs des Bandsammelpunktes im Südosten des Tagebaus 
Garzweiler hätte eine vorherige Verlegung des Bandsammelpunktes erforderlich ge-
macht. Dieser aufwendige über mehrere Jahre andauernde Prozess, hätte in der Phase 
des Umschlusses der Gewinnungs- und Verkippungsförderwege zu Leistungseinbußen 
und damit zu einer geringeren Kohleförderung geführt. 
Mit dem durch den vorgezogenen Kohleausstieg verbundenen Erhalt des Hambacher 
Forstes geht die Kohleförderleistung des Tagebaus Hambach erheblich zurück. Die 
Kraftwerke an der Nord-Süd-Bahn hätten dann bei den mit der Bandsammelpunktverle-
gung im Tagebau Garzweiler verbundenen Leistungseinbußen nicht mehr ausreichend 
versorgt werden können. Daher konnte eine Bandsammelpunktverlegung im Tagebau 
Garzweiler während des aktiven Tagebaubetriebs nicht mehr durchgeführt werden.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 143 - 
Die Möglichkeit einer Verkippung des Bandsammelpunktes nach Beendigung der Koh-
leförderung im Tagebau Garzweiler hätte die Anlage eines mehrere hundert Millionen 
Kubikmeter großen Abraumdepots erforderlich gemacht. Die Entnahme und Verkippung 
hierfür hätten gegenüber der Planung LE16 mehrere Jahre in Anspruch genommen, in 
der eine weitere Trockenhaltung der Tagebauseemulde erforderlich gewesen wäre“. 
(RWE, 20.01.2023) 
10.5.2 Qualität des zukünftigen Kippengrundwassers 
Es gibt keine Aktualisierung der Prognose der Kippenwasserqualität gegen über RWTH 
(2014). Die Tab. 92 (Seite 135) ist nach wie vor gültig.  
10.5.3 Abstrom ins Grundwasser  
Aufgrund des geänderten Tagebauendstands in der LE 2016 mit einem Tagebauende 
2038 wurde die Abschätzung aus RWTH (2014), die sich noch auf die LE 1991 bezog, 
gemäß der LE2016 aktualisiert (RWTH 2020).  
 
Abb. 41: Zeitliche Entwicklung der Strömungssituation im Umfeld des Tagebau Garzweiler 
nach Tagebauende auf Grundlage der LE 2016 (RWTH 2020)

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 144 - 
Die Abb. 41 (Seite 143) zeigt die zeitliche Entwicklung der Strömungssituation im Umfeld 
des Tagebau Garzweiler nach Tagebauende auf Grundlage der LE 2016.  
Gegenüber einem Tagebausee und einer Abraumkippe gemäß der LE 1991 ergeben 
sich für die LE2016 auf Basis des aktualisierten Grundwassermodells der RWE AG fol-
gende Unterschiede20: 
• Die Wasserscheide in der ungekalkten Kippe verschiebt sich während des Wieder-
anstiegs deutlich nach Westen in Richtung des Absenkungsschwerpunktes Tage-
bausee. 
• Dadurch wird der östliche Teil der ungekalkten Kippe von Grundwasser aus Nordos-
ten bogenförmig nach Südsüdost durchströmt und insgesamt weniger Stoffinventar 
(v. a. Sulfat) aus der ungekalkten Kippe nach Westen verlagert.  
• Nach einer Tagebauseefüllung bis ca. +55 m NHN, ungefähr ab dem Jahr 2075, wird 
die Abraumkippe von Nordosten in Richtung des Tagebausees von Grundwasser 
von außerhalb der Kippe durchströmt. Da das abgelagerte Kippenvolumen gegen-
über der LE 1991 kleiner ist, besteht auch generell ein geringere s Sulfatinventar in 
der Kippe. 
• Ca. 10 Jahre später (ab ca. 2085) kommt es nach vollständiger Befüllung des Rest-
lochs und ansteigendem Grundwasserniveau der umgebenden Kippen- und Grund-
wasserkörper zu einer Umkehr der Strömung aus dem Tagebausee in Richtung 
Nordosten.  
• Erst zwischen 2100 und 2200 stellt sich großräumig ein stationärer Strömungszu-
stand im Grundwasserraum ein, der dann - abgesehen von anderweitigen anthropo-
genen Einflüssen - nur noch von der Grundwasserneubildung beeinflusst wird. 
• Ab dem Jahr 2100 wird aus der gesamten Kippe ein dauerhafter Abstrom des Kip-
pengrundwassers in nördlicher bis nordöstlicher Richtung ins unverritzte Gebirge er-
folgen (zunächst noch instationär, ab dem Jahr 2200 dann stationär). 
Die Abb. 42 (Seite 145) zeigt den Abstrom aus der Abraumkippe in den tiefen Modelllei-
ter, die für die Wasserversorgung relevant sind. 
 
 
20 Auch wenn die Grundwasserströmungsverhältnisse der LE 2023 von der LE 2021 abweichen, erfolgt 
dennoch eine Darstellung der Unterschiede zwischen der LE 1991 und der LE 2021.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 145 - 
 
Abb. 42:  Abstrom aus der Abraumkippe in den tiefen Modellleiter mit 250 mg/L Sulfat-Isokonze 
in Gelb (RWTH 2020, Ergänzung ahu GmbH) 
Aufgrund einer verbesserten Modellrechnung (RWTH 2020, Seite 38) gegenüber der 
LE 1991 (Kapitel 10.4.4.2) ergeben sich auch für die Stoffausbreitung relevante Unter-
schiede. So ist die Ausbreitungsfront (gemessen an der 250 mg/L -Isokonze in Gelb) 
quasi stationär. Es erfolgt zwar eine anhand der Fließpfeile angezeigte Grundwas-
serströmung nach Nordwesten, aber durch die Konzentrationsverdünnung infolge der 
Grundwasserneubildung verschiebt sich die 250 mg/L-Isokonze nicht weiter nach Nord-
westen, so dass der Eindruck einer Stationarität entstehen könnte. Die Ergebnisse von 
RWE AG und RWTH 2020 stimmen weitgehend überein. Bei den „Sulfat-Inseln“ handelt 
es sich um Artefakte des Grundwassermodells. 
Gegenüber der Sulfatausbreitung (Isokonze 250 mg/L) gemäß Abb. 38 (Seite 139, rote 
Linie) ist dies eine deutliche Verminderung, zumal die maximale Ausbreitung aufgrund 
der oben beschriebenen Verdünnung durch die Grundwasserneubildung auch quasista-
tionär ist. 
10.5.4 Auswirkungen auf den Tagebausee 
RWTH (2014) verweist darauf, dass sich wahrscheinlich keine Chemokline bildet, weil 
der Kippenwasserabstrom nicht so hoch mineralisiert ist wie ursprünglich angenommen. 
Diese Aussage ist nach wie vor gültig.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 146 - 
Die Beurteilung der zeitlichen Entwicklung der Wasserqualität im Tagebausee wurde in 
einem Gutachten der BTU Cottbus unter Beteilung der RWTH Aachen erarbeitet (Leß-
mann et al. 2020).  
Grundlage sind die Ergebnisse der Grundwassermodellierungen der RWE (Strömung 
und Transport) und der RWTH (RWTH 2020, Abb. 41, Seite 143), basierend auf den 
Planungen gemäß der LE 2016.  
Es wurden zwei Varianten bewertet:  
• Flutungsvariante I: Rheinwasser + Sümpfungswasser 
• Flutungsvariante II: nur Rheinwasser 
Für beide Varianten ergibt sich die Einschätzung, dass sich mit dem Tagebausee ein 
ökologisch wertvolles Gewässer entwickeln wird.21  
10.5.5 Fazit und Empfehlungen 
In den aktuellen Bewertungen der Gutachter (RWTH 2020 und Leßmann et al. 2020) 
wird noch ein Tagebauendstand gemäß der LE 2016 bewertet. Allerdings betreffen die 
wesentlichen Veränderungen der LE 2021 gegenüber der LE 2016 mit den vergrößerten 
Abständen zu den Ortslagen im Westen und keine bewertungsrelevanten Sachverhalte 
wie Kippenwasserabstrom in den Tagebausee und die Grundwasserleiter und die Tage-
bausee-entwicklung22, so dass diese Bewertungen - bis auf eine Ausnahme - nach der-
zeitigem Kenntnisstand auch für einen Tagebauendstand gemäß LE2021 gültig sind.  
Es wird in RWTH (2020) nicht bewertet, inwieweit sich das Grundwasser oder Seewas-
ser verhält (verschlechtert), wenn es einmal oder mehrfach (bei der Seebefüllung) eine 
Kippenschürze23 durchströmt. Dies betrifft auch die Erweiterung des Tagebausees im 
Südosten (ehemaliger Bandsammelpunkt) in größerer Nähe zur ungekalkten Kippe von 
Garzweiler I.  
Da bei den Böschungen gemäß der LE 2016/2021 außerhalb der Innenkippe von einer 
durchgehenden Kippenschürze ausgegangen wurde, die entweder vom See- oder vom 
Grundwasser durchströmt wird, ist dies möglicherweise eine relevante Beeinflussung 
 
21 Aufgrund der zeitlich parallel erfolgten LE 2021 wurden die beiden Gutachten RWTH (2020) und Leßmann 
(2021) in Fachkreisen diskutiert, die angemerkten Ergänzungen und eine Aktualisierung gemäß der LE 2021 
wurden jedoch nicht mehr eingearbeitet und die Gutachten dementsprechend auch nicht veröffentlicht. 
22 Gegenüber einem Tagebauendstand gemäß LE 1991 sind die Änderungen und Bewertungen jedoch er-
heblich, da v.a. die Kippenwasserqualität und damit auch die Auswirkungen auf Tagebausee und Grund-
wasserleiter als wesentlich unkritischer bewertet werden. 
23 Als Kippenschürze (oder Kippenkeil) wird eine Vorschüttung aus gekalktem Abraum vor einer Böschung 
im unverritzten Gebirge bezeichnet. Dies ist immer dann der Fall, wenn eine steil geschnittene Böschung 
nach der Kohlengewinnung (z.B. 1 : 2,3) auf 1 : 5 abgeflacht wird, um dauerhaft standfest zu sein.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 147 - 
der späteren See- bzw. Grundwasserqualität. Dies wird im Detail in Kapitel  10.6.2 be-
trachtet (Abb. 43 (Seite 149) bis Abb. 46 (Seite 150)).  
10.6 Ausstiegsszenario 2030 (Leitentscheidung 2023) 
10.6.1 Beschreibung 
Eine ausführliche Beschreibung des Tagebauendstands im Ausstiegsszenario 2030 ist 
in Kapitel 3.1.1 enthalten.  
10.6.2 Qualität des zukünftigen Kippengrundwassers 
Es gibt keine Aktualisierung der Prognose der Kippenwasserqualität gegen über RWTH 
(2014) und RWTH (2020). Die Tab. 92 (Seite 135) ist nach wie vor gültig.  
Repräsentative Grundwasseranalysen aus der Abraumkippe werden in den nächsten 
Jahren erwartet. 
10.6.3 Abstrom ins Grundwasser 
Analog der Beschreibung der Veränderung im Grundwasserfließsystem zwischen der 
LE 1991 und LE 2021 werden im Folgenden die Veränderungen gegenüber der LE 2021 
und des erwarteten Ausstiegsszenario 2030 abgeschätzt. Da noch kein aktualisiertes 
Grundwasserströmungsmodell der RWE (oder des LANUV) vorliegt, das die LE 2023 
berücksichtigt, ist dies nur eine erste qualitative Abschätzung der ahu GmbH, die auch 
auf älteren Modellberechnungen beruht. Die Abb. 43 bis Abb. 46 zeigen in einer Ab-
schätzung die prognostizierten Strömungsverhältnisse im Bereich des Tagebausees und 
die Fälle mit einer Durchströmung der Kippenschürze. Die gestrichelten und als GW -
Gleichen alt bezeichneten Grundwassergleichen wurden aus der Abb. 41 und RWTH 
2020 übernommen. 
Die Zeitpunkte der Darstellungen wurden übernommen, verschieben sich aber aufgrund 
des nunmehr 8 Jahre früheren Ausstiegs aus der Kohlengewinnung wahrscheinlich 
ebenfalls nach vorne.  
Gegenüber einem Tagebausee und einer Abraumkippe gemäß der LE 1991 ( Abb. 37, 
Seite 137) und der LE 2016 / LE2021 ergeben sich in der Entwicklung des Strömungs-
bildes für das Ausstiegsszenario 2030 wahrscheinlich folgende Unterschiede: 
• Die Wasserscheide in der ungekalkten Kippe von Garzweiler I verschiebt sich wäh-
rend des Wiederanstiegs nochmals weiter nach Osten, weil der Absenkungsschwer-
punkt noch näher an die Abraumkippe Garzweiler I heranrückt (Abb. 43, Seite 149). 
• Dadurch verstärkt sich auch der Abstrom aus der ungekalkten Kippe von Garzweiler I 
weiter nach Südsüdosten und es wird insgesamt weniger Stoffinventar aus der un-
gekalkten Kippe von Garzweiler I nach Westen verlagert (Abb. 43).

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 148 - 
• Nach einer vollständigen Tagebauseefüllung ungefähr ab dem Jahr 2080 dreht sich 
die Grundwasserfließrichtung und die Abraumkippe wird in Richtung Nordosten 
durchströmt. Da das abgelagerte Kippenvolumen gegenüber der LE 2016/2021 um 
ca. 1.670 Mio. m3 kleiner ist, besteht auch generell ein deutlich geringeres Sulfatin-
ventar in der gekalkten Kippe von Garzweiler II. Allerdings reicht der Tagebausee im 
Süden auch sehr nahe an die ungekalkte Kippe von Garzweiler I heran. Die Kippen-
schürze im Süden wird in Richtung Tagebausee durchströmt, falls das Grundwasser 
im Jackerather Horst dann bereits auf ausreichende Höhe angestiegen ist. Die Kip-
penschürze im Norden wird aus dem Tagebausee heraus durchströmt. Die Auswir-
kungen dieser durchströmten Kippenschürze wurden bis lang noch nicht bewertet 
(Abb. 44). Allerdings ist das Volumen der Kippenschürzen gegenüber der LE 
2016/2021 erheblich kleiner, so dass auch geringere Auswirkungen zu erwarten sind.  
• Erst zwischen ca. 2100 und ca. 2200 stellt sich großräumig ein stationärer Strö-
mungszustand im Grundwasserraum ein, der dann - abgesehen von anderweitigen 
anthropogenen Einflüssen - nur noch von der Grundwasserneubildung beeinflusst 
wird. Die zunehmende Stationarität drückt sich durch steigende Kippenwasserstände 
und eine Abnahme des Grundwassergefälles nach Osten aus. 
Ab ca. 2100 wird aus der gesamten Kippe (Garzweiler I / II) ein Abstrom des Kippen-
grundwassers in nördlicher bis nordöstlicher Richtung ins unverritzte Gebirge erfolgen 
(Abb. 45, Seite 150). In der Abb. 34 (Seite 129) werden die Anforderungen an die Ver-
kippung des versauerungsempfindlichen und des versauerungsunempfindlichen Materi-
als beschrieben, damit das Grundwasser aus der Abraumkippe unterhalb der Stau-
schicht an der Basis des Terrassen-Grundwasserleiter (Hauptterrasse, Horizont 16/11D) 
in dem unteren Grundwasserleiter (marine Feinsande 11B/6D) abströmt (Abb. 46, Seite 
150). 
RWTH (2020, Seite 6 -7) weist daraufhin, dass es in den Bereichen ohne Verbreitung 
des Grundwasserstauers (11C) aufgrund der geringen Durchlässigkeit der unteren 
Grundwasserleiter zu einer - bislang nicht berücksichtigten - aufsteigenden vertikalen 
Strömungskomponente und zu einem Abstrom von Kippengrundwasser im Terrassen -
Grundwasserleiter kommen wird (Abb. 45, Seite 150). Dies würde die Wirksamkeit der 
A1-Maßnahme in den Bereichen ohne Verbreitung des Grundwasserstauers (11C) in 
Frage stellen. 
Aus hydraulischer Sicht ist diese Einschätzung u.  E. jedoch nicht nachvollziehbar. Der 
Abstrom in den marinen Feinsanden nach Norden und Nordosten ist von der Durchläs-
sigkeit, dem Querschnitt und dem Grundwassergefälle der marinen Feinsanden abhän-
gig (Abb. 34, Seite 129). Alle diese drei Parameter ändern sich nicht durch Wegfall des 
Grundwasserstauers, so dass eine vertikale Strömungskomponente und ein Teilabstrom 
des mineralisiertem Kippengrundwasser in der Hauptterrasse nicht plausibel erscheinen. 
Dieser Aspekt ist bei weiteren Untersuchungen mit dem aktualisierten Grundwassermo-
dell zu bewerten.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 149 - 
 
Abb. 43: Abschätzung der Grundwasserströmungsverhältnisse für den Zeitraum um 2050  
 
Abb. 44: Abschätzung der Grundwasserströmungsverhältnisse für den Zeitraum um 2080

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 150 - 
 
Abb. 45: Abschätzung der Grundwasserströmungsverhältnisse für den Zeitraum um 2100  
 
Abb. 46:  Abschätzung der Grundwasserströmungsverhältnisse für den Zeitraum um 2200 bei 
einem Seewasserstand von +65 m NHN

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 151 - 
10.6.4 Belastung des abströmenden Grundwassers 
Die Reduzierung der abgelagerten Abraummenge und eine kürzere Betriebsdauer be-
deuten, dass weniger pyrithaltiges Sediment dem Luftsauerstoff ausgesetzt wird, 
wodurch sich u. a. die in der Kippe entstehende Sulfatmenge (der Vorrat) verringert. Auf 
die Konzentration des Sulfats im Kippengrundwasser hat das keine Auswirkungen. Die 
Ausfällung von Gips (CaSO 4) begrenzt die maximal möglich auftretenden Sulfat - und 
Calciumwerte im Grundwasser auf ca. 2.600 mg/L Sulfat (Tab. 92, Seite 135). Durch die 
Kalkung wird zudem der pH-Wert stabilisiert, wodurch auch die maximale Eisenkonzent-
ration und die Mobilität der sonstigen Schwermetalle im Kippengrundwasser vorgegeben 
sind (Abb. 38, Seite 139).  
In den Abb. 44 (Seite 149) bis Abb. 46 (Seite 150) sind die durchströmten Kippenschür-
zen dargestellt (im Süden aus dem Grundwasser in den See, im Norden aus dem See 
in das Grundwasser). Weiterhin wird es einen Abstrom aus dem Tagebausee in die un-
gekalkte Kippe Garzweiler I geben. 
Alle die in den beiden letzten Kapiteln beschriebenen Zusammenhänge und möglichen 
qualitativen Auswirkungen können nur durch Berechnungen mit dem aktualisierten 
Grundwassermodell quantifiziert werden. Es ist jedoch auch ohne Modellierungen si-
cher, dass sich die Gefährdungspotentiale (geringeres Kippenvolumen, verkleinerte Kip-
penschürzen) erheblich verringern. 
10.6.5 Auswirkungen auf den Tagebausee 
Die Tab. 93 zeigt die Veränderung der wichtigsten Parameter des Tagebausees in den 
relevanten Szenarien, die für Beurteilung der späteren Seewasserqualität wahrschein-
lich relevant sind. Ein wesentlicher Punkt bei den Böschungen ist die deutliche Zunahme 
der geschnittenen Böschungen im unverritzten Gebirge gegenüber den Kippenschürzen, 
da bei den früheren LE erhöhte (maximale) Kohlenförderungen im Vordergrund standen, 
die steilere Böschungen und abschließende Kippenkeile erforderte.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 152 - 
Tab. 93: Veränderung der wichtigsten Parameter des Tagebausees in den relevanten Szenarien 
Leitent-
schei-
dung 
Kohle-
menge 
Fläche 
Mio. m2 
Volumen 
Mrd. m3 
Max. 
Tiefe 
Chemo-
kline Aufbau der Böschungen 
LE 1991 
(BKP 
1995) 
710 23,0 2,0 190 ja keine geschnittenen Böschungen. 
Im Osten Innenkippe, ansonsten 
Kippenschürzen 
LE 2016/ 
2021 
460 21,8 1,9 190 nein Innenkippe:  
mehrere Kippenschürzen:  
Geschnittene Böschungen unter-
geordnet 
Aus-
stiegsze-
nario 
2030  
(LE 
2023) 
280 22,6 1,5 165 nein Im Osten Innenkippe:  
2 Kippenschürzen: ansonsten ge-
schnittene Böschungen 
 
Fazit: je höher der Anteil der geschnittenen Böschungen im unverritzten Gebirge ist, 
desto geringer sind die qualitativen Auswirkungen auf Tagebausee und Grundwasser.  
Die Beurteilung der zeitlichen Entwicklung der Wasserqualität im Tagebausee wurde in 
einem Gutachten der BTU Cottbus unter Beteilung der RWTH Aachen erarbeitet (Leß-
mann et al. 2020). Grundlage sind die Ergebnisse der Grundwassermodellierungen der 
RWE (Strömung und Transport) und der RWTH (RWTH 2020) basierend auf den Pla-
nungen gemäß der LE 2016.  
Es wurden zwei Varianten bewertet:  
• Flutungsvariante I: Rheinwasser + Sümpfungswasser 
• Flutungsvariante II: nur Rheinwasser 
Die Ergebnisse des limnologischen Gutachtens zum Tagebausee gemäß der LE 2016 
beziehen sich auf eine Reihe von Aspekten. Einige dieser Aspekte verändern sich im 
Ausstiegsszenario 2030 (LE 2023). Andere Aspekte sind hiervon jedoch nicht betroffen. 
Die Tab. 94 gibt einen Überblick. 
Zusammenfassend ergibt sich mit dem derzeitigen Kenntnisstand die Einschätzung, 
dass die Unterschiede zwischen einem Tagebausee gemäß der LE 2016 / LE 2021 
und gemäß dem Ausstiegsszenario 2030 (LE 2023) hinsichtlich des erwarteten 
Entwicklungspotentials eines ökologisch wertvollen Gewässers minimal sind.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 153 - 
Tab. 94: Überblick über die Veränderungen im Tagebausee zwischen der LE 2016/LE 2021 und 
dem Ausstiegsszenario 2030 
Aspekt LE 2016/2021 Ausstiegsszenario 
2030 (LE 2023) 
Erläuterung 
Veränderungen LE 2016/2021 - Ausstiegsszenario 2030 (LE 2023) 
Seevolumen 
Seefläche 
max. Seetiefe 
1,9/1,65 Mrd. m3 
22,4 km2 
190 m 
1,5 Mrd. m3 
22,6 km2 
165 m 
Aufgrund der geringeren 
Tiefe verringert sich das 
Volumen trotz größerer 
Fläche. 
Füllzeit 2039-2082 2036-2075  
Anteile bei vollstän-
diger Füllung 
Rheinwasser: 38 % 
Grundwasser: 62 % 
Auffüllung GWL: 28 % 
noch nicht quantifiziert  
Seewasser 33.000 t Eisen bis 2200 noch nicht quantifiziert  
Phosphatfällung durch Eisen 
max. Konzentration 13 µg/L 
oligotroph - schwach mesotroph 
nimmt ab positiv für die Nährstoff-
belastung, 
negativ für Erwerbsfi-
scherei (min. 10 µg/L) 
Keine Veränderungen LE 2016/2021 - Ausstiegsszenario 2030 
Fördervariante II   
Rheinwasserent-
nahme 
* 
Durchschnitt 2,2 bis 2,7 m3/s 
max. 4,2 m3/s 
min. 1,8 m3/s 
** 
max. 18 m3/s24 
min. 1,8 m3/s 
* nur Garzweiler 
** Garzweiler und Ham-
bach 
Rheinwasserqualität Grundsätzlich geeignet bei beiden Flutungsvarianten  
bei Hochwasser Trübung und erhöhter Schadstoff- und Nähr-
stoff-eintrag möglich 
 
50 bis 150 µg/L Gesamt-Phosphor 
1,5 bis 4,3 mg/L Gesamt Stickstoff  
 
pH-Wert neutral, gut gepuffert, geringe Sulfat- und Eisengehalte  
Kippengrundwasser mäßig mineralisiert 
alkalisches Calcium-Eisen-Mangan-Stickstoff Wasser 
 
Seewasserqualität Ausfallen der Metalle durch Oxidation und Hydrolyse 
Bildung von cm-Dezimeter Eisenocker am Seeboden 
 
33.000 t Eisenausfällung bis 2200  
See Holomiktischer See 
Tiefenlage Thermokline: 8,5 - 12,4 m 
gut gepufferter Hartwassersee 
neutraler pH-Wert 
mäßige Mineralisation 
geringe bergbauspezifische Belastungen 
ausgeglichener Sauerstoffhaushalt - keine anaeroben Stof-
fumsetzungen 
gute abiotische Bedingungen für eine artenreiche Fischzönose 
und Entwicklung zu einem ökologisch wertvollen Gewässer 
 
 
 
 
+ 20 % Mineralisation 
bei Flutungsvariante 1 
(RW + GW) 
Noch unsicher / nicht quantifizierbare Veränderungen 
Fördervariante II 2039 - 2082  Reicht das Sümpfungs-
wasser in Menge und 
Qualität? 
 
24 Begrenzt durch die Leitungskapazität und ab einem Pegelstand von GIW+211 cm, Absenkung: 2,4 cm 
(18. Sitzung AG Tagebausee, 21.04.2023).

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 154 - 
Aspekt LE 2016/2021 Ausstiegsszenario 
2030 (LE 2023) 
Erläuterung 
Veränderungen LE 2016/2021 - Ausstiegsszenario 2030 (LE 2023) 
Abfluss Niers  ca. 6 Mio. m3/a aus Grundwasserein-
zugsgebiet 
 Verkleinerung des 
Grundwassereinzugsge-
bietes, Veränderung der 
Grundwasserneubildung  
10.6.6 Wasserbilanz Szenario 2030 
Unter der Wasserbilanz werden die verfügbaren jährlichen Sümpfungswassermengen 
und -qualitäten verstanden.  
10.6.6.1 Hintergrund 
Während des Tagbaubetriebs kann der Bedarf an Wasser für Infiltration und Direktein-
leitung fast über den gesamten Zeitraum aus dem Sümpfungswasser gedeckt werden. 
Im Monitoring Garzweiler II wird regelmäßig die Verwendung des Sümpfungswassers 
geprüft und in den Jahresberichten dargestellt (BR Köln 2022).  
Als ein Beispiel zeigt die Abb. 47 (Seite 155) die Wasserbilanz für das WWJ 2021/ 2020, 
dass die Bilanz bisher ausgeglichen ist und der Anteil an „Ökowasser“ mit ca. 80 Mio. 
m3 den mit Abstand größten Teil ausmacht. Unter Ökowasser wird das Wasser verstan-
den, dass direkt in Gewässer und Feuchtgebiete eingeleitet wird und über Infiltrations-
anlagen versickert wird. Damit die Grundwasserstände in diesen Feuchtgebieten gehal-
ten werden, wurden im Wasserwirtschaftsjahr 2021 insgesamt ca.  92 Mio. m³ Wasser 
eingeleitet und versickert. Der Großteil des eingeleiteten Wassers kommt hierbei direkt 
aus dem Tagebau Garzweiler, ca. 14  Mio. m³ stammen aus an deren Quellen wie z. B. 
separaten Wasserversorgungsbrunnen.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 155 - 
 
Abb. 47: Wasserbilanz im WWJ 2020/2021 (Quelle: RWE) 
Insgesamt wurde für die Aufbereitung und Verteilung des Ökowassers eine aufwändige 
Infrastruktur aufgebaut, die bei einem sich dem Schwalm -Nette-Naturpark nähernden 
Tagebau auch noch ständig erweitert wird.  
Stand 2021: 
     2  Wasserwerke Jüchen und Wanlo zur Aufbereitung 
 160 km Rohrleitungen 
   13 km Sickergräben 
   75  Direkteinleitstellen 
   90  Sickerschlitze 
 232  Sickerbrunnen + Lanzeninfiltrationsanlagen 
Ca. 20 Mio. m 3/a aus dem Sümpfungswasser Garzweiler konnte den Kraftwerken zur 
Verfügung gestellt werden. Der zukünftige Bedarf wird dann durch andere Quellen ge-
deckt und ist langfristig von der Laufzeit der Kraftwerke abhängig.  
In einem voranschreitenden Tagebau konzentriert sich die Entwässerung auf das Tage-
bauvorfeld und die Böschungen. Die Abb. 48 (Seite 156) zeigt, dass beim Tagebau Garz-
weiler II hauptsächlich im Vorfeld der Abbaufront und am Nordrand des Tagebaus ge-
sümpft wird (Stand 2021). Die Sümpfungswassermengen, die den wesentlichen Teil des 
Dargebots ausmachen, lagen im WWJ 2020 bei 113 Mio. m3 und im WWJ 2021 bei 108 
Mio. m3.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 156 - 
 
Abb. 48: Lage der Sümpfungsbrunnen 2021 (Quelle: RWE) 
Bei einem stehenden Tagebau gehen die Sümpfungsmengen zurück, da in dem Tage-
bauvorfeld die Grundwasserstände bereits weitgehend abgesenkt worden sind, keine 
„neuen“ Bereiche mit hohen Grundwasserständen dazukommen und damit die Spei-
cherentleerung wegfällt und auch die Druckentspannung der tiefen Stockwerke geringer 
ausfallen kann.  
Die Abb. 49 (Seite 157) zeigt, dass die Grundwasserstände auf der Gewinnungsseite in 
den einzelnen Grundwasserleitern (6B, 6D1, 6D2, 2-5) im Jahr 2021 schon weitgehend 
abgesenkt sind. Die Bereiche mit noch hoher Grundwassermächtigkeit im Westen sollen 
weitgehend nicht mehr abgebaut (und damit gesümpft) werden. Auch bei einem stehen-
den Tagebau muss weiterhin das zuströmende Grundwasser abgefangen werden.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 157 - 
Abb. 49: Bereits entwässerte Grundwasserleiter in 2021: Aktueller Ost-West-Schnitt durch den 
Tagebau (Quelle: RWE) 
Zur Sicherung der Böschungen werden nach Beendigung des Abbaubetriebs radial um 
den späteren Tagebausee Sümpfungsbrunnen errichtet werden. Über die Brunnen wird 
der Grundwasserstand immer tiefer als der Seewasserstand gehalten, so dass die Bö-
schungen nicht durch eine auf den Tagebausee gerichtete Strömung statisch belastet 
werden. Das geförderte Wasser wird - ggf. nach einer Aufbereitung - wieder in den sich 
füllenden Tagebausee eingeleitet oder zur Wasserversorgung des Nordraums verwen-
det, wenn man den Anteil an Rheinwasser bei bestimmten Wassergewinnungsanlagen 
minimieren oder begrenzen will. Die Brunnen fördern dann, je nach Lage, eine Mischung 
aus unbelastetem Grundwasser, Kippenwasser und Seewasser. Durch eine solche 
„Kreislaufförderung“ wird sich die Grundwasserqualität durch eine Aufmineralisation zu-
nehmend verschlechtern: 
• Durch die Kreislaufführung werden Kippenschürzen und Innenkippe (Abb. 43, Seite 
149) mehrfach durchströmt.  
• Es fehlt zunehmend die Verdünnung mit „unbelastetem“ Grundwasser. 
• Der Anteil an Kippengrundwasser wird zunehmen. 
• Positiv könnte sich der zunehmende Anteil an Seewasser (Rheinwasser) auswirken. 
Je höher der Seewasserstand ansteigt, desto mehr Sümpfungsbrunnen können, begin-
nend mit den unteren Grundwasserleitern, abgeschaltet werden. Eine Quantifizierung 
dieser Prozesse ist nur durch Grundwassermodell möglich (instationäres Stofftransport-
modell). 
10.6.6.2 Zukünftige Wasserbilanz und Qualitäten des Sümpfungswassers 
Bereits beim geplanten Abbauende 2038 (LE 2021) hätte wahrscheinlich ab ca. 2030 
die zurückgehende Sümpfungswassermenge nicht mehr ausgereicht ( Abb. 50, Seite 
158), um den Bedarf zu decken (Eigenbedarf, Ersatzwasser, Ökowasser). Mit Beginn 
der Füllung des Tagebausees, der möglichst zügig zu befüllen ist, wäre der Wasserbe-
darf für Ökowasser und Tagebausee auf ein Maximum von über 110 Mio. m³/a gestie-
gen.  
Das Infiltrationswasser wird voraussichtlich bis zum Beginn der Seefüllung (2036) - wie 
auch heute schon - aus aufbereitetem Sümpfungswasser bestehen. Danach wird es für 
die Füllung des Sees, den Erhalt der Oberflächengewässer und Feuchtgebiete sowie zur 
Stützung des Grundwassers und der Wasserversorgung notwendig sein, zusätzlich 
Wasser aus dem Rhein zu verwenden. Unklar ist derzeit noch, ob man das Sümpfungs-
wasser und das Rheinwasser in beliebigen Verhältnissen (v.  a. in Rohrleitungen) mi-
schen kann. Hierbei sind über die Jahre hinweg verschiedene Mengen - und Qualitäts-
anforderungen ( Korrosivität der Wässer, mögliche Ausfällungen) zu berücksichtigen 
(Protokoll der Sitzung der Entscheidungsgruppe Monitoring vom 10.11.2022).

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 158 - 
Die fehlenden Mengen müssen durch Zufuhr von Fremdwasser, also direkte Wasserent-
nahme aus dem Rhein und gegebenenfalls Uferfiltrat ausgeglichen werden (BKP Garz-
weiler II, Kapitel 2.5, S. 131-132, Erläuterung zum Ziel 1). Dies entspricht in der Abb. 50 
der Differenz zwischen den beiden Ganglinien, also max. 40 Mio. m3/a bei der LE 2021. 
Es wird derzeit davon ausgegangen, dass die Rheinwasserüberleitung spätestens bis 
zum Jahr 2030 fertiggestellt werden kann und die zusätzlichen Bedarfsmengen aus der 
Rheinwasserüberleitung zur Verfügung gestellt werden können. Gemäß der 
LE 2016/2021 wäre das ungefähr ab dem Jahr 2038 der Fall gewesen (Abb. 50), da ab 
dann der Anfall an Sümpfungswasser geringer als der Bedarf an Ökowasser gewesen 
wäre. 
Bei einer um ca. 2 Jahre vorgezogenen Beginn der Befüllung des Tagebausees ist mit 
einem früheren und ggf. höheren Defizit an Infiltrationswasser zu rechnen, auch wenn 
das Tagebauseevolumen im Szenario 2030 um ca. 400 Mio. m 3 kleiner sein wird, als 
zuvor angenommen.  
Dies ist mit dem aktualisierten Grundwassermodell näher zu quantifizieren. 
 
Abb. 50:  Anfall von Sümpfungswasser und Bedarf an Ökowasser und notwendiger Beginn der 
Rheinwasserüberleitung gemäß der LE 2021 (Stand: 18. Sitzung AG Tagebausee, 
21.04.2023) 
10.6.7 Fazit und Empfehlungen 
Für das Szenario 2030 wird ein erheblicher Anteil der Böschungen direkt in der erforder-
lichen Endneigung - ohne Kippenschürzen - geschnitten. Die geschnittenen Böschungen 
weisen - gegenüber den in den LE 1991 und LE 2016/2012 geplanten Böschungen mit

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 159 - 
Kippenschürze - ein deutlich geringeres Potential einer qualitativen Beeinträchtigung bei 
einer Durchströmung auf. 
Somit kann die vorgenommene Bewertung der RWTH (2020), bei der ja keine Kippen-
schürzen berücksichtigt wurden, auch auf die geschnittenen Böschungen gemäß Sze-
nario 2030 übertragen werden. Für die beiden vergleichsweise kleinen Kippenschürzen 
im Süden und Norden steht eine Bewertung noch aus. 
Der Abstrom des Kippengrundwasser in den Tagebausee und in das Grundwasser und 
die oben beschriebenen Zusammenhänge können nur durch Berechnungen mit dem ak-
tualisierten Grundwassermodell quantifiziert werden. 
10.6.8 Zusammenfassende Bewertung eines Tagebauendstands 2030 
Eine qualitative Bewertung der LE 2021 gegenüber dem Ausstiegsszenario 2030 
(LE 2023) kommt zu dem Ergebnis, dass sich die wesentlichen Risiken für die Wasser-
qualität des Tagebausees erheblich verringern, da der Anteil der geschnittenen Bö-
schungen deutlich zunimmt und eine Verringerung des Zustroms an mineralisiertem Kip-
penwassers zu erwarten ist. 
Tab. 95: Vergleichende Bewertung der LE 2021 und LE 2023 
Auswirkungen LE 2021 Veränderung Ausstiegsszenario 
2030 (LE 2023) 
Bewertung 
Risiko 
Tagebausee Tagebausee liegt weiter 
im Westen 
Das nördliche Ostufer rückt ca. 
2,5 km näher an die Kippe von 
Garzweiler I. Im Süden gibt es 
keine Veränderungen der östli-
chen Uferlinie. 
Das Seetiefste verschiebt sich ca. 
2 km nach Osten. 
keine Verän-
derung, da 
ausreichende 
Abraumpuffe-
rung 
Seeböschungen *Innenkippe:  
(8,8 km; 35 %) 
Kippenschürzen: 
(11,6 km, 47 %) 
Böschungen geschnitten: 
(4,5 km, 18 %) 
*+Innenkippe:  
(7,4 km; 35 %) 
Kippenschürzen:  
(2,4 km, 11 %) 
Böschungen geschnitten 
(11,1 km, 53 %) 
erhebliche 
Verringerung 
GwStrömungsver-
hältnisse Kippe - 
Tagebausee 
Abstrom mineralisierter 
Wässer aus der Kippe 
Garzweiler II in den Ta-
gebausee  
Verlagerung der Wasserscheide 
in der Kippe GII nach Osten 
Verringerung Abstrom minerali-
sierter Wässer aus der Kippe 
Garzweiler II in den Tagebausee 
Verringerung 
GwStrömungsver-
hältnisse Tagebau-
see - GwLeiter Nord 
Abstrom aus Tagebau-
see 
Verkürzung Abstromfront Verringerung 
GwStrömungsver-
hältnisse Tagebau-
see - GwLeiter Ost 
Kein direkter Kontakt 
Kippe Garzweiler I zum 
Tagebausee 
Abstrom mineralisierter Wässer 
aus der Kippe Garzweiler I bis 
2080 in den Tagebausee möglich 
(Abb. 43, Seite 149) 
Geringe Zu-
nahme

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 160 - 
Auswirkungen LE 2021 Veränderung Ausstiegsszenario 
2030 (LE 2023) 
Bewertung 
Risiko 
Mineralisation des 
Kippengrundwas-
sers 
 keine 
„Vorrat / Gesamtfracht“ an versau-
erungsfähig/versauerungsemp-
findlichem Abraum wird geringer 
gleichbleibend 
Verringerung 
Wasserbilanz  früheres aber wahrscheinlich ge-
ringeres Defizit, da sich der Öko-
wasserbedarf nicht weiter steigert, 
der Umfang der nachlaufender 
Sümpfung aber gleich bleibt 
ggf. Erhöhung 
* Angaben RWE, + Überprüfung FUMINCO 
10.7 Östliches Restloch 
10.7.1 Beschreibung 
In der derzeitigen Planung wird von einer vollständigen Verfüllung des östlichen Rest-
lochs und der Wiederherstellung landwirtschaftlicher Flächen ausgegangen. Der Mas-
senbedarf zur Verfüllung des östlichen Restlochs wird bei Tudeshki (2022) noch mit 
390 Mio. m 3 Abraum angegeben (Stand 01.01.2020). Jährlich werden ca. 50 Mio. m 3 
Abraum verbracht. Hierfür wird zzt. eine dritte Bandanlage aufgebaut. 
Die Fläche des östlichen Restlochs beträgt gemäß Abb. 51 (Seite 161) überschlägig ca. 
6,8 km2. RWE gibt die Fläche des östlichen Restlochs mit ca. 7 km2 an. Die Böschungs-
länge, wie durch die ahu GmbH abgegrenzt, liegt bei 14,5 km. 
Die Geländehöhen außerhalb des Restlochs liegen gemäß der digitalen topografischen 
Karte NRW überschlägig bei ca. +105 m NHN im Süden und ca. +95 m NHN im Norden. 
Der spätere Grundwasserstand dürfte etwas höher als der derzeit geplante Seewasser-
stand des Tagebausees von +65 m NHN liegen.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 161 - 
 
Abb. 51: Östliches Restloch (Luftbild: Google Maps) 
10.7.2 Ökologische Aufwertung 
Der Verlust der Biodiversität ist neben dem Klimawandel die größte ökologische Heraus-
forderung auf unserem Planeten. Dementsprechend ist die Erhaltung der Arten- und Le-
bensraumvielfalt wildlebender Organismen die weltweit wichtigste Aufgabe des Natur-
schutzes. Sie ist aber keine Aufgabe des Naturschutzes allein, sondern eine gesamtge-
sellschaftliche Aufgabe, bei der auch anderen Bereichen wie der Land - und Forstwirt-
schaft aber auch der Rohstoffgewinnung und Energieversorgung eine wesentliche Rolle 
zukommt. 
Die Artenverluste sind besonders dramatisch bei Arten offener, nährstoffarmer, feuchter 
bzw. trockener Lebensräume (MKULNV 2015). In der Rekultivierung der Tagebaue

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 162 - 
ergibt sich eine einmalige Chance eine „Arche Noah“ zur Erhaltung dieser bedrohter 
Offenlandarten zu „bauen“. Diese „Arche“ könnte beispielsweise Arten von Pionierstand-
orten, Magerrasen, Heiden, Seggenrieden und der Feldflur aufnehmen. Diese Zielset-
zung ist auch kompatibel mit der Biodiversitätsstrategie der RWE (RWE 2018) und der 
LE 202325. 
So verweist die LE 2023 in den Entscheidungssätzen 2, 3 und 4 auf die Berücksichtigung 
des Naturschutzes und die Bedeutung eines Ökoverbundsystems bei der Rekultivierung. 
Nach § 35 des Landesnaturschutzgesetzes für Nordrhein -Westfalen soll dieser Bio-
topverbund auf 15 % der Landesfläche erfolgen.  
Hierzu kann eine entsprechend große Fläche im östlichen Restloch mit verschiedenen, 
teils sogar kulturfeindlichen Substraten (Ton, Sand, Kies, tertiäre Substrate) verfüllt wer-
den, die nährstoffarm und frei von typischen oberflächennahen Belastungen (Nähr- und 
Schadstoffe) sind. Durch die Modellierung des Geländes (und des späteren Grundwas-
serstands) würde ein Mosaik aus Flachwasserbereichen, feucht - nassen Flächen und 
trockenen Standorten unterschiedlicher Exposition mit sehr hohem naturschutzfachli-
chem Wert (Biodiversität) entstehen.  
Da die Lössbilanz nicht ausgeglichen ist, würde eine verminderte Verfüllung auch zu 
Entlastungen bei der Bilanz führen. Eine verringerte Inanspruchnahme von Flächen im 
Westen ergibt sich dadurch nicht.  
10.7.3 Umsetzungen  
Aus naturschutzfachlicher Sicht (Förderung der Biodiversität) wäre eine möglichst große 
Fläche - wie das gesamte östlichen Restloch (ca. 7 km 2) - wünschenswert. Allerdings 
widerspricht dies den bisherigen Vereinbarungen und Festlegungen zur Wiedernutzbar-
machung.  
  
 
25 „Im Rheinischen Revier soll mit Gewässern, Offen- und Halboffenland sowie Waldbereichen ein Ökosys-
temverbund entstehen.“

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 163 - 
Es sind jedoch auch Lösungen in kleineren Teilbereichen denkbar, die im Einzelnen 
noch ausgestaltet werden müssen, um unter Berücksichtigung der bisherigen Planungen 
(Infrastruktur, Verkehrsanbindungen, „Strukturwandelprojekte“) möglichst hochwertige 
und vernetzte Strukturen zu schaffen.  
Die Abb. 52 (Seite 163) zeigt den bisherigen Planungsstand des Abschlussbetriebsplans 
Garzweiler I / II im Bereich des östlichen Restlochs, wobei auch bisher bereits natur-
schutzfachliche Aspekte in den Planungen der RWE eine Rolle spielten26.  
 
Abb. 52: Renaturierung im östlichen Restloch (RWE 12/2015) 
  
 
26 26 Forschungsstelle Rekultivierung: Rekultivierung als Chance

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 164 - 
Nach Kenntnis der Gutachter sind naturschutzfachlich wertvolle Lösungen in drei Berei-
chen realistisch: 
1. Zukünftiger Auenbereich von Elsbach und Jüchener Bach (Die Bäche werden wahr-
scheinlich sommertrocken sein.) 
2. Absetzbecken und Kieswerk (ca. 27 ha) und Kohlebunker und angrenzende Flächen 
(ca. 38 ha) 
3. Lössdepot (ca. 65 ha). Dies hätte jedoch den Verlust landwirtschaftlicher Flächen 
zur Folge. 
10.7.4 Risiko der Versauerung 
Bei abgelagertem, versauerungsfähigem, ungekalktem Abraum oberhalb der Grundwas-
seroberfläche entwickelt sich im Lauf der Jahre eine Oxidations- und Versauerungsfront, 
die 5 m in den Abraum hineinreicht. Deswegen wurde der Abraum im östlichen Restloch, 
der sonst längere Zeit der Oxidation ausgesetzt wäre, mit 7 m nicht versauerungsfähigen 
Materials überkippt. Im Monitoring wurde nachgewiesen, dass dadurch die Oxidations-
front den versauerungsfähigen Abraum nicht mehr erreicht hat. Dies ist im Methoden-
handbuch Monitoring Garzweiler II, Teil E: Abraumkippe detailliert beschrieben. 
In dem oben vorgeschlagenen Konzept würden der Flurabstand und damit die Mächtig-
keit des potentiell versauerungsfähigen Abraums, nur 1   bis 3 m betragen. Da auf eine 
(nährstoffreiche) Lössabdeckung im Wesentlichen verzichtet werden soll, würde sich die 
Oxidationsfront in dem gut durchlässigen Material bis zur Grundwasseroberfläche bzw. 
in den Grundwasserschwankungsbereich entwickeln können.  
Um dies zu verhindern, sollte die Verfüllung im östlichen Restloch unterhalb der Grund-
wasseroberfläche wie geplant mit gekalktem Abraum erfolgen. Der Schwankungsbe-
reich im Grundwasser und die ungesättigte Zone können entweder höher gekalkt werden 
oder sie werden aus nicht versauerungsfähigem Material (Hauptterrasse) aufgebaut. 
Hierdurch würde keine Verschlechterung der Grundwasserqualität gegenüber der ur-
sprünglichen Planung erfolgen (Methodenhandbuch Abraumkippe). 
10.7.5 Zukünftiger Wasserhaushalt im östlichen Restloch 
Der Flurabstand nach einem späteren Grundwasseranstieg läge immer noch bei einigen 
Metern. Aufgrund der hohen Durchlässigkeit des verkippten Abraums ohne Lössabde-
ckung) wird nicht von der Notwendigkeit einer aktiven Entwässerung ausgegangen. Das 
Entstehen von Flachwasserbereichen und/oder temporären Vernässungsflächen ist aus 
naturschutzfachlicher Sicht sehr positiv zu bewerten. 
10.7.6 Fazit und Empfehlungen 
Diese Lösung würde auf der einen Seite die einmalige Chance bieten, in der ausgeräum-
ten Landschaft ein arten - und naturschutzfachliches nationales Leuchtturmprojekt zu

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 165 - 
realisieren, würde aber auf der anderen Seite den Wiedernutzbarmachungsvereinbarun-
gen gemäß BKP widersprechen. 
• landesplanerische Grundsatzentscheidung über eine vollständige oder teilweise ver-
ringerte Verfüllung, 
• Bilanzierung der Abraumvolumina inkl. Böschungsgestaltung, 
• landschaftsökologisches Konzept, 
• Überprüfung des zukünftigen Wasserhaushalts / Notwendigkeit einer aktiven Ent-
wässerung. 
10.8 Zukünftiger Seewasserstand 
10.8.1 Vorbemerkung 
Nach Erstellung des Gutachtens hat am 09.11.2023 die Entscheidungsgruppe des Mo-
nitorings Tagebau Garzweiler II eine Empfehlung für einen Seewasserstand von +65 m 
NHN ausgesprochen. Höhere Seewasserstände wurden ebenfalls geprüft. Diese hätten 
zwar eine geringere, wenn auch nicht vollständige Kompensation der Restabsenkung im 
Grundwasser zur Folge, müssten aber dauerhaft durch Wassereinspeisungen gestützt 
werden, da sich bei Umsetzung der unterirdische Abfluss zur Erft verstärken würde. 
Auch ein Seewasserstand von +66 m + NHN löst nicht alle Probleme und Fragen wie 
z. B. eine dauerhafte Wasserbespannung der oberen Niers und der Gewässer im jetzt 
verbleibenden 3. Umsiedlungsabschnitt sowie die Lage und Ausführung der Niersanbin-
dung an den Tagebausee. Hierzu liegt ein Entwurf einer Machbarkeitsstudie im Auftrag 
der RWE AG vor, die jedoch noch nicht die LE 2023 berücksichtigt hat und deswegen 
noch ergänzt wird. Die weiteren Planungen und Festlegungen werden dann in dem lau-
fenden Braunkohlenplanänderungsverfahren abgearbeitet. 
10.8.2 Begründung des Seeniveaus von +65 m NHN 
In der bisherigen Planung ist das Niveau des Tagebausees auf +65 m NHN festgelegt. 
Die Begründung ergibt sich nach unserem Kenntnisstand vor allem aus der Risikoein-
schätzung im BKP 1995 hinsichtlich der Ausbreitung hochmineralisierter Kippengrund-
wässer aus der ungekalkten Kippe von Garzweiler I. Der Tagebausee sollte  der regio-
nale Vorfluter für die hoch mineralisierten Kippengrundwässer im Westen sein. Die Vor-
stellung war, dass sich die Kippengrundwässer langfristig in den tiefsten Bereichen des 
zunächst mit Rheinwasser gefüllten Tagebausees „einschichten“ und zur Bildung einer 
Chemokline führen würden, die möglichst lange stabil bleiben würde. Um dies zu erfül-
len, sollte der Tagebausee u. a. möglichst tief sein und musste der tiefste Punkt im regi-
onalen Grundwasserfließsystem werden. Hierzu ist es erforderlich, den Seewasserspie-
gel tiefer als das umgebende Grundwasser zu halten (Abb. 37, Seite 137: Stand im Jahr 
2100).

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 166 - 
 
Abb. 53: Langzeitganglinie und Jahresfaktor der Grundwasserneubildung (Monitoring Garzwei-
ler) 
Ein weiterer Aspekt war die dauerhafte Beeinflussung der Feuchtgebiete des Schwalm-
Nette-Naturparks. Die aktuelle Grundwasserabsenkung durch den Tagebau Garzwei-
ler II wird im Westen durch die Infiltrationsanlagen begrenzt. Bei einem Seewasserstand 
von +65 m NHN und einem Tagebausee gemäß LE 1991 wurden im Bereich der nahe-
gelegensten Feuchtgebiete im Schwalm-Nette-Naturpark (Mühlenbach, Knippertzbach) 
Grundwasserstände wie 1983 prognostiziert, was langjährig mittleren Grundwasserstän-
den entsprechen würde (Abb. 53), die jedoch seit 2002 nicht mehr erreicht wurden. Unter 
diesem Aspekt würde ein höherer Seewasserstand sehr wahrscheinlich (langfristig) 
auch zu höheren Grundwasserständen in den Feuchtgebieten führen. 
10.8.3 Voreingriffszustand 
Wie die Abb. 54 (Seite 167) zeigt, lagen die Grundwasserstände im Vor-Eingriffszustand 
im Bereich des geplanten Tagebausees am Westufer bei ca. +75 m NHN, im Norden bei 
ca. +69 m NHN und am Ostufer bei ca. +70 m NHN und waren 1963 bereits auf den 
Tagebau Garzweiler I gerichtet.  
Gegenüber dem geplanten Seewasserstand von +65 m NHN und bezogen auf die 
Grundwasserstände von 1963 bedeutet dies im Bereich des geplanten Niersauslasses 
(spätere Niersquelle) eine Absenkung der Grundwasserstände von ca. 4 m.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 167 - 
 
Abb. 54: Grundwasserhöhengleichen 1. Grundwasserstockwerk Oktober 1963 (Landesgrund-
wasserdienst NRW) 
Es ist auf Basis der vorliegenden Daten nicht zu beurteilen, ob 1963 bereits eine Absen-
kung durch den Tagebau Garzweiler I erfolgt ist. Hierzu werden in der Regel die Grund-
wassergleichen von 1955 herangezogen. Die Abb. 55 zeigt die Differenz zwischen den 
Grundwassergleichen 2021 und 1955 und damit ungefähr auch die aktuelle Absenkung 
durch den Tagebau Garzweiler II. Im Bereich Holzweiler - Erkelenz - Wanlo scheinen für 
das Jahr 1955 nicht ausreichend Daten für eine Differenzdarstellung vorhanden zu sein.  
 
Abb. 55: Grundwasserstandsdifferenzen 1955-2021 (Quelle: WebGIS Erftverband)

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 168 - 
10.8.4 Möglichkeiten und Auswirkungen höherer Seewasserstände 
Wie in Kapitel 10.8.2 dargestellt, besteht die Notwendigkeit eines tiefen Tagebausees 
als regionaler Vorfluter für die Kippengrundwässer nicht mehr, da die ursprünglich ange-
nommene hohe Mineralisierung gemäß RWTH (2020) so nicht eintreten wird. 
Mögliche nachteilige Auswirkungen eines Seewasserstands von +65 m NHN sind: 
• Da die Geländehöhen im Bereich eines möglichen Niersauslasses bei ca. 
+80 m NHN liegen, muss hier ein anfangs ca. 15  m tiefer und entsprechend breiter 
Geländeeinschnitt erstellt werden. Der Einschnitt verringert sich im Weiteren schnell, 
würde jedoch aufgrund des geringen Gefälles bis zur A  46 reichen. Bei einer 30  m 
breiten Flußaue und Uferböschungen mit einem Gefälle 1 : 2 ergäbe sich eine Breite 
von bis zu ca. 100 m.  
Die Strömungsverhältnisse aus einem Teil der Abraumkippe im Südosten auf den Tage-
bausee zu verändern sich dadurch nicht (Abb. 46, Seite 150). 
Die Abb. 56 zeigt das abgeschätzte stationäre Strömungsbild bei einem Seewasser-
stand von ca. +70 m NHN.  
 
 
Abb. 56: Abschätzung der Grundwasserströmungsverhältnisse für den Zeitraum um 2200 bei 
einem Seewasserstand von +70 m NHN

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 169 - 
Gegenüber einem Seewasserstand von +65 m NHN ergeben sich bei einem höheren 
stationären Seewasserstand wahrscheinlich folgende Auswirkungen: 
• Es gibt keinen Grundwasserabstrom mehr aus der Abraumkippe in den Tagebausee. 
Der See wird - ähnlich wie bei einem Wasserstand von +65 m NHN - nur noch von 
Süden aus dem Jackerather Horst angeströmt.  
• Der gesamte Grundwasserabstrom aus der Abraumkippe  erfolgt - ähnlich wie bei 
einem Wasserstand von +65 m NHN - nach Norden, Nordosten und Osten. Hierbei 
wird zunächst die gekalkte und dann die ungekalkte Kippe durchströmt.  
• Das Auslassbauwerk und die Ableitungsstrecke (Niersmündung) könnten kleiner di-
mensioniert werden. 
• Das Seevolumen würde von 1,550 auf 1,663  Mrd. m3 steigen (2.258 ha x 5  m = + 
113 Mio. m3). Die Befüllzeit würde dann um einige Jahre zunehmen.  
• Ein höherer Seewasserstand würde auch zu einem höheren Gefälle und Abfluss-
mengen durch die Abraumkippe in Abstromrichtung nach Nordosten und Osten füh-
ren. Allerdings beträgt die Fließstrecke durch die Abraumkippe auf dem kürzesten 
Weg nach Nordosten ca. 4 km und auf der Fließstrecke nach Osten ca. 8 km ( Abb. 
56, Seite 168). Ein um 5 m höherer Seewasserstand würde das Gefälle (und damit 
auch die Fließmengen) auf den gesamten Fließstrecke nur um ca. 0,125  % bzw. 
0,063 % erhöhen. 
• Die Sonderflächen (Abb. 2, Seite 5: braune Flächen), die nicht mit Abraum verfüllt 
werden, würden einige Meter unter Wasser liegen und müssten noch zum Teil verfüllt 
werden. 
Insgesamt sind diese Veränderungen aus wasserwirtschaftlicher Sicht positiv zu 
bewerten. 
Unsicherheiten bestehen allerdings in der Frage, ob ein deutlich höherer Seewasser-
spiegel durch einen ausreichenden Grundwasserzustrom erreicht und dauerhaft gehal-
ten werden kann und damit auch für die Niers ein ausreichend großer Abfluss vorhanden 
ist. Der Seewasserspiegel muss zur jetzt modellierten Wellenschlagzone und zum ge-
planten Niersablauf passen. 27 
  
 
27 Wie die Grundwassermodellberechnungen der AG Tagebausee im November 2023 gezeigt haben, wäre 
der unterirdische Abstrom aus dem See in Richtung Erft größer als der Zustrom aus dem Westen und Süden, 
so dass eine dauerhafte Stützung mit Rheinwasser erforderl ich wäre und der Niersabfluss sich verringern 
würde.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 170 - 
10.8.5 Fazit und Empfehlungen 
• Da die Wellenschlagzonen (1 : 25) bereichsweise schon erstellt werden, sollte eine 
Entscheidung schnell erfolgen. 
• Anhand des aktualisierten Grundwassermodells sollten die Entwicklung der Grund-
wasserströmungsverhältnisse und die finalen stationären Endzustände geprüft wer-
den.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 171 - 
11 ZUSAMMENFASSUNG 
11.1 Ergebnisse der Prüfung der RWE-Massenbilanzen 
11.1.1 Abraumbilanz 2030 
Im Rahmen der Abraumbilanz weisen sowohl die Auswertungen der Bergbautreibenden 
als auch die Ergebnisse des vorliegenden Fachgutachtens eine geringe Über- bzw. Un-
terdeckung im Vergleich zum gesamten Abraumangebot bzw. dem Volumen der Innen-
kippe auf.  Die aufgezeigte Unterdeckung von Abraum in Höhe von -2,90 Mio. m³ 
(FUMINCO: -1,61 Mio. m³) nach der Korrektur in Zusammenhang mit der Neubewertung 
der Kraftwerksrestdeponie Fortuna (Tab. 96) kann durch eine marginale Anpassung der 
Planung für die Innenkippen ausgeglichen werden.  Diese Abraum-Unterdeckung ent-
spricht -0,31 % des RWE-Abraumangebots (FUMINCO: -0,17 %). 
Tab. 96: Abraumbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO)  
Abraumbilanz Abraum 1) Abweichung 
Position FUMINCO RWE FUMINCO-RWE 
Ausstiegsszenario 2030 [Mio. m³] [Mio. m³] [Mio. m³] [%] 
Abraumangebot Garzweiler II 2) 950,33 949,48 0,85 0,09 
Abraumbedarf 3) -948,25 -948,70 0,45 0,05 
Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) 2,07 0,78   
Korrektur A (KWR-Deponie Fortuna) 4) -3,68 -3,68   
Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) -1,61 -2,90   
1) Abraumangebot (+), Abraumbedarf (-) 
2) Tab. 11, Seite 31 
3) Tab. 48, Seite 80 
4) Tab. 50, Seite 83 
 
Die Berechnungen sowie die Ausweisung der Volumina in der Abraumbilanz für das 
Ausstiegsszenario 2030 durch die Bergbautreibende werden aufgrund dieser Prüfergeb-
nisse als nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt eingestuft. 
11.1.2 Lössbilanz 2030 
In Zusammenhang mit der Lössbilanz weist die RWE -Massenbilanz wie auch die Aus-
wertung der Gutachter für das Ausstiegsszenario 2030 nach der Korrektur in Zusam-
menhang mit der erlaubten Lössabgabe an die Rheinischen Baustoffwerke GmbH (RBS) 
eine Unterdeckung auf (FUMINCO: -1,64 Mio. m³ bzw. RWE: -2,36 Mio. m³). Grundsätz-

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 172 - 
lich sind die RWE-Berechnungen im Rahmen der Lössbilanz nachvollziehbar, plausibel 
und fachlich korrekt durchgeführt worden.  
Tab. 97: Lössbilanz für das Ausstiegsszenario 2030 (Quelle: RWE/FUMINCO)  
Lössbilanz Löss 
Position FUMINCO RWE 
Ausstiegsszenario 2030 [Mio. m³] [Mio. m³] 
LW-Lössbilanz 1) 6,39 5,67 2) 
FW-Lössbilanz 3) -8,02 -8,03 
Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) -1,64 -2,36 
1) LW-Löss: Löss, geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung / (-)Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) 
2) durch die Gutachter korrigiert: 7,27 Mio. m³ - 1,60 Mio. m³ (Korrektur B) = 5,67 Mio. m³ 
3) FW-Löss: Löss, geeignet für die forstliche Rekultivierung / (-)Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) 
 
Bei der Betrachtung der Lössbilanz spielt neben der Menge auch der Aspekt der Qualität 
des Lösses eine entscheidende Rolle. Die Materialklasse LW -Löss (geeignet für die 
landwirtschaftliche Rekultivierung) ist nicht durch die Materialklasse FW-Löss (geeignet 
für die forstliche Rekultivierung) ersetzbar. LW-Löss kann zwar auch für die Wiederauf-
forstung genutzt werden  (Tab. 97), er kann jedoch aufgrund der geochemischen und 
mineralogischen Zusammensetzung nicht durch FW-Löss ersetzt werden. 
Aufgrund der Wichtigkeit des Lössmaterials für die Wiedernutzbarmachung der durch 
den Bergbau in Anspruch genommenen Flächen ist aus Sicht der Gutachter das Recht 
der Rheinischen Baustoffwerke GmbH zur Abgabe von Löss und Forstkies an Dritte in 
Höhe von 0,2 Mio. m³ pro Jahr kritisch zu hinterfragen. 
Als Reaktion auf die Prüfergebnisse der Gutachter und deren Vorstellung hat die RWE 
mit einem Schreiben vom 29.09.2023 an die Bezirksregierung Arnsberg einen entspre-
chenden Antrag auf Verlängerung der bis zum 31.12.2023 befristeten Ausnahme gemäß 
§ 42 BVOBr zur Unterbringung des Abraums gestellt, in dem die Kritik der Gutachter in 
Zusammenhang mit der Lössbilanz berücksichtigt wird. Die neue Verlängerung soll bis 
zum 31.12.2030 gelten und unter der Maßgabe erfolgen, dass die Versorgung der Re-
gion mit Kiesen und Sanden aus dem Tagebau Garzweiler nur dann erfolgen kann, wenn 
die Gesamtmassenbilanz im Rheinischen Revier unter Berücksichtigung der Sicherstel-
lung der Oberflächengestaltung und Wiedernutzbarmachung nicht gefährdet ist. Dabei 
soll der Tagebau Garzweiler vorrangig behandelt werden. Eine Materialabgabe soll nur 
dann erfolgen, wenn sichergestellt ist, dass für den Betrieb des Tagebaus Garzweiler 
jederzeit ausreichende Mengen für betriebliche Zwecke zu Verfügung stehen. 
Da Löss als ein für die Rekultivierung von Flächen zwingend notwendiges Material der 
limitierende Faktor für die Wiedernutzbarmachung  ist, führt die für dem Zeitraum bis 
Ende 2030 beantragte Reduzierung der zukünftigen jährlichen Abgabemengen für Löss

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 173 - 
und Lehm auf 10% des bisherigen Volumens zu einer signifikanten Verbesserung der 
Lössbilanz. Die Lössbilanz der Gutachter ist unter Berücksichtigung des zuvor genann-
ten Antrags ausgeglichen und die der RWE weist nur noch eine Lössunterdeckung in 
Höhe von -0,76 Mio. m³ aus. 
11.1.3 Abraum- und Lössbilanz 2033 
Im Zeitraum zwischen 2030 bis 2033 werden im Tagebau Garzweiler  II ausschließlich 
Braunkohlen (FUMINCO: 39,53 Mio. t bzw. RWE: 38,88 Mio. t) und Abraum (FUMINCO: 
85,03 Mio. m³ bzw. RWE: 86,84 Mio. m³) gefördert. Die zusätzlichen Abraummassen 
sollen nach Aussagen der RWE in den unteren Abraumraumsohlen der Innenkippe ein-
gelagert werden. Eine konkrete Planung für den Tagebauendstand 2033 liegt in dem 
aktuellen Stadium, in dem sich die RWE -Planungen befinden, noch nicht vor (Stand: 
08/2023). 
Im Vergleich zum Ausstiegsszenario 2030 wird im Rahmen des Ausstiegszenarios 2033 
kein zusätzliches Lössmaterial gefördert. Allerdings müssen auch nicht mehr Flächen 
rekultiviert werden als im Ausstiegsszenario 2030. Somit ist die Lössbilanz des Aus-
stiegsszenarios 2033 identisch mit der Lössbilanz des Ausstiegsszenarios 2030. Zusätz-
liche Flächen an der Tagesoberfläche können aufgrund des fehlenden zusätzlichen 
Lössmaterials nicht rekultiviert werden. 
Die Angaben der Bergbautreibenden in Zusammenhang mit der Bedarfsseite für das 
Ausstiegsszenario 2033 sind nachvollziehbar und plausibel. 
11.1.4 Verwertbare Braunkohlenförderung 2030 bzw. 2033 
Im Rahmen des Ausstiegsszenarios 2030 werden nach RWE -Planungen 229,28 Mio. t 
verwertbare Braunkohlen (FUMINCO: 229,11 Mio. t) gefördert. Die verwertbare Braun-
kohlenförderung für das Ausstiegsszenario 2033 beläuft sich nach Angaben der Berg-
bautreibenden auf 268,16 Mio. t (FUMINCO: 268,64 Mio. t).  
Tab. 98: Verwertbare Braunkohlenförderung im Tagebau Garzweiler II für die Ausstiegsszena-
rien 2030 und 2033 (Quelle: RWE/FUMINCO) 
Ausstiegsszenario 
Braunkohlenförderung Abweichung 
FUMINCO RWE FUMINCO-RWE 
 [Mio. t] [Mio. t] [Mio. t] [%] 
Ausstiegsszenario 2030 1) 229,11 229,28 -0,17 -0,07 
Ausstiegsszenario 2033 2) 268,64 268,16 0,48 0,18 
1) Basis: Tab. 11 (Seite 31) 
2) Basis: Tab. 13 (Seite 33)

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 174 - 
Im direkten Vergleich der bilanzierten Werte der Gutachter mit denen der RWE besteht 
eine Abweichung von -0,17 Mio. t ( -0,07 %) für das Ausstiegsszenario 2030 bzw. 
0,48 Mio. t (0,18 %) für das Ausstiegsszenario 2033 (Tab. 98, Seite 173). 
Die Berechnung bzw. Ausweisung der verwertbaren Braunkohlenförderung für die bei-
den Ausstiegsszenarien durch die Bergbautreibende wird aufgrund dieser Prüfergeb-
nisse als nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt eingestuft. 
11.1.5 Empfehlung der Gutachter  
Aufgrund der fortlaufenden Anpassungen der Planungen für die Großtagebaue im Rhei-
nischen Revier (gesellschaftliche, politische etc. Gründe) wird von den Gutachtern emp-
fohlen, die RWE -Planungen der beiden Tagebaue Hambach und Garzweiler nach der 
Leitentscheidung 2023 (LE 2023) bzw. nach den daraus ggf. resultierenden notwendigen 
Anpassungen und Aktualisierungen erneut gutachtlich zu prüfen. Diese Überprüfung 
sollte auch die widersprüchlichen Angaben der Bergbautreibenden zu den Materialtrans-
porten vom Tagebau Garzweiler II zum Tagebau Hambach innerhalb der RWE-Massen-
bilanzen der beiden Tagebaue umfassen. 
Neben der Überprüfung sollten nicht nur die Massenbilanzen der einzelnen Tagebaue, 
sondern auch die daraus resultierende revierweite Abschlussplanung geprüft werden 
(tagebauübergreifende Bilanzierung von Massen). Zudem könnten im Rahmen der 
Überprüfung in enger Zusammenarbeit mit der Bergbautreibenden, Behörden und poli-
tischen Institutionen (Braunkohlenausschuss, Arbeitskreis „Änderung des Braunkohlen-
plans Garzweiler II“ etc.) Löss- und Abraum-Einsparpotenziale identifiziert sowie mögli-
che Maßnahmen zur Reduzierung des Löss- und Abraumbedarfs entwickelt werden. Ein 
Beispiel für eine solche Reduzierung des Lössbedarfs stellt die innerhalb des vorliegen-
den Gutachtens vorgestellte Anpassung der Gestaltung des östlichen Restlochs dar. 
Auch im Hinblick auf die Entscheidungen gemäß § 47 Abs. 4 KVBG (Ausstiegsszenario 
2033, inklusive Reservebetrieb) im Jahr 2025 bzw. 2026 sowie zur Steigerung der Trans-
parenz in den Planungs- und Entscheidungsprozessen sollte ein kontinuierliches Moni-
toring der beiden aktiven Großtagebaue sowie der externen Rekultivierungsstandorte 
bis zum Jahr 2030 bzw. 2033 für die Entscheidungsträger und die begleitenden Institu-
tionen installiert werden. 
11.2 Hydrogeologische Auswirkungsanalyse 
11.2.1 Zukünftige Qualität des Restsees 
Eine qualitative Bewertung der Leitentscheidung 2021 gegenüber dem Ausstiegsszena-
rio 2030 kommt zu dem Ergebnis, dass sich die wesentlichen Risiken für die Wasser-
qualität des Tagebausees erheblich verringern, da der Anteil der geschnittenen Bö-
schungen erheblich zunimmt und eine Verringerung des Zustroms an mineralisiertem 
Kippenwassers zu erwarten ist.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 175 - 
Eine quantitative Bewertung kann erst nach Vorlage der Berechnungen mit dem Grund-
wasserströmungs- und Transportmodell erfolgen. 
11.2.2 Östliches Restloch 
Eine naturschutzfachliche Vorranglösung im östlichen Restloch würde auf der einen 
Seite die einmalige Chance bieten, in der ausgeräumten Landschaft ein arten - und na-
turschutzfachliches nationales „Leuchtturmprojekt“ zu realisieren, würde aber auf der an-
deren Seite den Wiedernutzbarmachungsvereinbarungen gemäß BKP widersprechen. 
11.2.3 Höherer Seewasserspiegel 
Ein höherer Seewasserstand als die seinerzeit festgelegten +65 m NHN hätte eine Reihe 
von wasserwirtschaftlichen Vorteilen. 
Am 09.11.2023 hat die Entscheidungsgruppe des Monitorings Tagebau Garzweiler II 
eine Empfehlung für einen Seewasserstand von +65 m NHN ausgesprochen. Höhere 
Seewasserstände wurden ebenfalls geprüft. Diese hätten zwar eine geringere, wenn 
auch nicht vollständige Kompensation der Restabsenkung im Grundwasser zur Folge, 
müssten aber dauerhaft durch Wassereinspeisungen gestützt werden, da sich bei Um-
setzung der unterirdische Abfluss zur Erft verstärken würde. Auch ein Seewasserstand 
von +66 m + NHN löst nicht a lle Probleme und Fragen wie z.  B. eine dauerhafte Was-
serbespannung der oberen Niers und der Gewässer im jetzt verbleibenden 3. Umsied-
lungsabschnitt sowie die Lage und Ausführung der Niersanbindung an den Tagebausee. 
Hierzu liegt ein Entwurf einer Machbarkeitsstudie im Auftrag der RWE AG vor, die jedoch 
noch nicht die Leitentscheidung E 2023 berücksichtigt hat und deswegen noch ergänzt 
wird. Die weiteren Planungen und Festlegungen werden dann in dem laufenden Braun-
kohlenplanänderungsverfahren abgearbeitet. 
11.2.4 Empfehlung der Gutachter 
Alle zukünftigen quantifizierten Aussagen werden auf dem aktualisierten Grundwasser-
modell der RWE AG (Reviermodell) beruhen. Ggf. können die Angaben über das Grund-
wassermodell des LANUV überprüft werden. Allerdings beruht auch das Grundwasser-
modell des LANUV in entscheidenden Parametern und Randbedingungen auf dem Re-
viermodell.  
Bei anderen wichtigen Entscheidungen bei der Bewertung der Tagebaue und wasser-
wirtschaftlichen Fragen im Monitoring kann auch auf mehrere Bewertungsgrundlagen 
zurückgegriffen werden:  
• Es gibt ein unabhängiges Energiemarktmodell (BET) und ein unabhängiges Tage-
baumodell (FUMINCO).  
• Im Monitoring werden zwei unterschiedliche Verfahren zur Überprüfung der Zieler-
reichung eingesetzt: Wiener-Filter-Verfahren (Erftverband) und Bardossy-Verfahren 
(LANUV).

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 176 - 
Vor dem Hintergrund der Bedeutung der Fragestellungen, insbesondere die Frage nach 
den „Ewigkeitslasten“ empfehlen die Gutachter den Aufbau eines unabhängigen Grund-
wassermodells. Mit diesem Modell könnten auch Fragen besser beantwortet werden, die 
mit dem bestehenden Reviermodell nicht oder nur unzureichend beantwortet werden 
können. Hierzu zählen insbesondere: 
• echtes, schollenübergreifendes kalibriertes 3-D-Strömungsmodell, 
• Plausibilitätskontrolle bei Aufbau und Kalibrierung, 
• Aussagen zur Modellsensitivität und Modellunsicherheiten, 
• Integration Strömung und Transport (ein reaktives Transportmodell, das neben Sulfat 
auch die Ausbreitung und chemische Umsetzung der anderen von der Kippe ins un-
verritzte Gebirge abströmenden Stoffe simuliert, liegt bislang nicht vor), 
• Integration instationärer Grundwasserneubildung, Gewässerabflüsse (Trockenfallen 
von Gewässern) und Berücksichtigung des Wasserhaushaltes der ungesättigten Bo-
denzone, insbesondere in den Feuchtgebieten,  
• Stofffreisetzung in der ungesättigten Zone und Mobilisierung bei der Wiedervernäs-
sung (Qualität der Sümpfungswässer), 
• Berücksichtigung der horizontalen Abflüsse aus schwebenden Grundwasserstock-
werken, 
• Beantwortung zukünftiger Fragestellungen / Übernahme von Aufgaben im Monitoring  
- Höhe des Erftabflusses 
- Grundwasserstände in der Erftaue 
- Gewässerabflüsse 
- Wiederanstieg des oberen Grundwasserleiters 
- Möglicher Einfluss des Klimawandels / Veränderungen des Bodenwasserhaus-
haltes und der Grundwasserneubildung 
- Einzugsgebietsermittlungen. 
 
Aachen, November 2023 
 
i.V.       i.V. 
Dr. M. Denneborg     S. Fuchs 
(ahu GmbH)      (FUMINCO® GmbH)

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 177 - 
12 LITERATUR  
BET 2020: Ermittlung von Folgekosten des Braunkohletagebaus bei einem gegenüber 
aktuellen Braunkohle- bzw. Revierplänen veränderten Abbau und Bestimmung der ent-
sprechenden Rückstellungen. Veröffentlichtes Gutachten im Auftrag des BMWi. 
BET 2022: BET und NRW.Energy4Climate (21.09.2022): Kurzgutachten zur Ermittlung 
des Braunkohlebedarfs bei einem Kohleausstieg bis 2030 im rheinischen Revier. URL: 
https://www.wirtschaft.nrw/system/files/media/document/file/anlagen_ergebnisbe-
richt_02_0.pdf (Abrufdatum: 06.09.2023)  
BR Arnsberg 2023: Land Nordrhein -Westfalen vertreten durch die Bezirksregierung 
Arnsberg (2023): Braunkohlegewinnung. URL: https:// www.bra.nrw.de/energie -berg-
bau/rohstoffgewinnung/braunkohlegewinnung (Abrufdatum: 06.09.2023) 
BR Köln 1995: Braunkohlenplan (BKP) Garzweiler II. Text und Erläuterungsbericht. 
BR Köln 2022: Jahresberichte zum Monitoring Tagebau Garzweiler II 1999 - 2022.  
CoalExit 2022: CoalExitResearchGroup, Herperich et al. (August 2022): Gasknappheit: 
Auswirkungen auf die Auslastung der Braunkohlekraftwerke und den Erhalt von Lüt-
zerath. Kurzstudie im Auftrag von Europe Beyond Coal. URL: https://vpro0190.proser-
ver.punkt.de/s/K43yiKR4Yz3Xxeg (Abrufdatum: 06.09.2023) 
DEBRIV 2022: DEBRIV Deutscher Braunkohlen -Industrie-Verein (19.04.2022): Braun-
kohle in Deutschland - Daten und Fakten 2021. URL: https://braunkohle.de/wp -con-
tent/uploads/2021/04/DEBRIV_Statistikflyer-2021-final.pdf (Abrufdatum: 06.09.2023) 
FG Hambach 2022: Denneborg M. et al.(2022): Überprüfung der Abraumbilanzierung 
und geplante Böschungssysteme der RWE AG im Tagebau Hambach und Erfordernis 
der Inanspruchnahme der Manheimer Bucht. Bezirksregierung Köln 
FUMINCO 2022: FUMINCO GmbH (20.09.2022): Plausibilisierung von Szenarien für die 
Fortführung des Tagebaus Garzweiler II im Hinblick auf gewinnbare Kohlenmengen und 
die Abraumbilanzierung. URL: https://www.fuminco.com/images/projekte/Gutachten_FU 
MINCO_Garzweiler2_Plausibilisierung_von_Szenarien.pdf (Abrufdatum: 06.09.2023) 
LE 1991: Landesregierung Nordrhein-Westfalen Düsseldorf (September 1991): Leitent-
scheidungen zum Abbauvorhaben Garzweiler II. URL: https://www.bezreg-koeln.nrw.de/ 
system/files/media/document/file/gremien_braunkohlenausschuss_leitentschei-
dung_1991.pdf (Abrufdatum: 06.09.2023) 
LE 2016: BUND NRW (05.07.2016): Leitentscheidung der Landesregierung von Nord-
rhein-Westfalen zur Zukunft des Rheinischen Braunkohlereviers/Garzweiler II - Eine 
nachhaltige Perspektive für das Rheinische Revier. URL: https://www.bund -nrw.de/ 
fileadmin/nrw/dokumente/braunkohle/2016_07_05_Leitentscheidung.pdf (Abrufdatum: 
06.09.2023)

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 178 - 
LE 2021: Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes 
Nordrhein-Westfalen (2021): Leitentscheidung 2021: Neue Perspektiven für das Rheini-
sche Braunkohlerevier. URL: https://www.wirtschaft.nrw/sites/default/files/documents/  
leitentscheidung_2021.pdf (Abrufdatum: 06.09.2023) 
LE 2023: Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes 
Nordrhein-Westfalen (2023): Leitentscheidung Braunkohle 2023. URL: https://www.wirt-
schaft.nrw/themen/standort/leitentscheidung-2023 (Abrufdatum: 23.09.2023) 
Leßmann et al. 2020: Prognose der limnologischen Entwicklung des zukünftigen Tage-
bausees Garzweiler II. - Gutachten im Auftrag der RWE Power AG, Köln. BTU Cottbus-
Senftenberg, RWTH Aachen, HAW Würzburg-Schweinfurt, Fa. WipflerPLAN, IfB Pots-
dam-Sacrow. Cottbus, Juni 2020. 150 S. (unveröffentlichter Entwurf im Rahmen 
LE2016) 
Monitoring Garzweiler II 2022: Methodenhandbuch Abraumkippe. Hrsg.: Ministerium 
für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein - Westfalen. 
Monitoring Garzweiler II 2022: Projekthandbuch Monitoring. Hrsg.: Ministerium für Um-
welt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein - Westfalen. 
MKULNV 2015: Biodiversitätsstrategie NRW. Hrsg.: Ministerium für Klimaschutz, Um-
welt, Landwirtschaft, Natur - und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein - Westfa-
len.URL: https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/Broschueren/biodiversitaets-
strategie_nrw_broschuere.pdf (Abrufdatum: 06.09.2022) 
MWIKE 2022-1: Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Lan-
des Nordrhein-Westfalen (2022): Stärkung von Versorgungssicherheit und Klimaschutz 
- Klarheit für die Menschen im Rheinischen Revier. Politische Verständigung zwischen 
dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, dem Ministerium für Wirtschaft, 
Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und der RWE AG 
zum vorgezogenen Kohleausstieg 2030 im Rheinischen Revier. URL: https://landespla-
nung.nrw.de/system/files/media/document/file/eckpunktepapier-rwe-kohleaus-
stieg_0.pdf (Abrufdatum: 06.09.2023) 
MWIKE 2022-2: Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Lan-
des Nordrhein -Westfalen (September 2022): Braunkohleausstieg 2030 in Nordrhein -
Westfalen. URL: https://www.wirtschaft.nrw/system/files/media/document/file/ergebnis-
bericht-braunkohleausstieg-2030_0.pdf (Abrufdatum: 06.09.2023) 
MWIKE 2023: Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes 
Nordrhein-Westfalen (Januar 2023): Hintergrundinformationen zu aktuellen Fragestel-
lungen im Zusammenhang mit dem Kohleausstieg 2030 und Lützerath. URL:  
https://wirtschaft.nrw/hintergrundinformationen-kohleausstieg2030-luetzerath (Abrufda-
tum: 06.09.2023)

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 179 - 
Nieman-Delius 2019: Niemann-Delius, Ch. (2019): Gutachterliche Stellungnahme zur 
gewinnbaren Kohlemenge im Tagebaue Garzweiler bei Erhalt der Orte des 3. Umsied-
lungsabschnitts von November 2019 
Obermann, P. et al. 1993: Auswirkungen von Braunkohlenabraumkippen auf die 
Grundwasserbeschaffenheit. Gutachten im Auftrag des Landesamtes für Wasser und 
Abfall NRW (LWA). 
RWE Power AG 12/2015: Änderung des Abschlussbetriebspläne für die Oberflächen-
gestaltung und Wiedernutzbarmachung bis 2025. Entwurf.  
RWE Power AG 2018: Konzeption einer Biodiversitätsstrategie für die Rekultivierung 
im Rheinischen Braunkohlenrevier. 
RWE 2021: RWE Power AG (30. Juni 2021): Änderung des Braunkohlenplans Teilplan 
12/1 Tagebau Hambach aus Anlass der Leitentscheidung der Landesregierung NRW 
vom 23.03.2021. URL: https://www.rwe.com/ -/media/RWE/documents/01-der-kon-
zern/betriebsstandorte/tagebau-hambach/vorhabenbeschreibung.pdf (Abrufdatum: 
06.09.2023) 
RWE 2022: RWE Power AG (24. Oktober 2022): Braunkohlenplanänderungsverfahren 
Tagebau Garzweiler - angepasste Vorhabensbeschreibung als Folge der politischen 
Verständigung vom 04.10.2022 zu einem vorgezogenen Kohleausstieg 2030. URL: 
https://bezreg-koeln.ratsinfomanagement.net/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZSS-
GIE3s-JJe4IYs7_4ayl7ejdrmxvTqngo4N_dhpWFf/Scan22102508330.pdf (Abrufdatum: 
06.09.2023) 
RWTH Aachen 2014: Gutachterliche Prognose über die zukünftig zu erwartende 
Grundwassergüte im Abstrombereich der Kippe und wasserwirtschaftliche Auswirkun-
gen auf die im Einflussbereich gelegenen Oberflächengewässer sowie den geplanten 
Restsee. - LuFG Hydrogeologie RWTH Aachen University, Aachen, Februar 2014. 
RWTH 2020: Gutachterliche Prognose über die zukünftig zu erwartende Grundwasser-
güte im Abstrombereich der Kippe Garzweiler. LuFG Hydrogeologie RWTH Aachen 
University, Aachen, Juni 2020. Unveröffentlichter Entwurf. 
Tudeshki, H. 2022: Gutachterliche Stellungnahme Bewertung der Auswirkungen und 
Konsequenzen für den Tagebau Garzweiler bei Nicht-Inanspruchnahme der ehemaligen 
Ortslage Lützerath, bearb. v. H. Tudeshki und T. Tudeshki, MTC - Mining Technology 
Consulting GmbH, im Auftrag der RWE Power AG, Aachen.

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 180 - 
13 ANHANG 
13.1 Schematische Darstellung durch die Lagerstätte Garzweiler 
Klassifizierung Horizont 
(inkl. Hangend- und Liegendschicht) Petrografie Schichtbezeichnungen 
  20A000    0 Geländeoberfläche    
19I999 / 19H700 
 19I999 
990 
LOELE VERU 
Niederterrasse 
19H700  Lössbasis verunreinigt 
19H699 / 19H600 
 19H699 
988 
LOELE *LA 
19H600  Löß landwirtsch. gut geeignet 
19H599 / 19H500 
 19H599 
982 
LOELE 
19H500  Löß landwirtsch. mäßig geeignet 
19H499 / 19H000 
 19H499 
989 
LOELE *FO 
19H000  Lössbasis forstwirtsch. 
16I999 /16A000 
 16I999 
712 
SD U *KI 
Jüngere Hauptterrasse 
16A000  Sand und Kies 
13E999 / 13A000 
 13E999 
760 
T U *SCHL 
Tegelen-Schichten 
13A000  Ton und Schluff 
12A999 / 12A000 
 12A999 
712 
SD U *KI 
Ältere Hauptterrasse 
12A000-
11D000  Sand und Kies 
11C999 / 11C000 
 11C999 
760 
T U *SCHL 
Reuverton B 
11C000  Ton und Schluff 
11B999 / 10A000 
 11B999 
712 
SD U *KI 
Reuversand 
10A000  Sand und Kies 
9C999 / 9C000 
 9C999 
760 
T U *SCHL 
Oberer Rotton 
9C000  Ton und Schluff 
9B999 / 8A000 
 9B999 
712 
SD U *KI 
Hauptkiesserie 
8A000  Sand und Kies

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 181 - 
Klassifizierung Horizont 
(inkl. Hangend- und Liegendschicht) Petrografie Schichtbezeichnungen 
7F999 / 7A000 
 7F999 
710 
SD U *T 
Inden-Schichten 
7A000  Sand und Ton 
6E999/ 6E960 
 6E999 
667 
SD U *K Unbauwürdigkeit 
Hangendes 
Flöz Garzweiler 
6E960  Sand und Kohle 
6E959/ 6E918 
 6E959 1 K Kohle 
 
6E918  25 Kohle < 3m 
6E917/ 6E910 
 6E917 
716 
SD U *T 
Bergemittel C 
6E910  Sand und Ton 
6E909/ 6E838 
 6E909 1 K Kohle 
 
6E838  25 Kohle < 3m 
6E837/ 6E830 
 6E837 
716 
SD U *T 
Bergemittel B 
6E830  Sand und Ton 
6E829/ 6E740 
 6E829 1 K Kohle 
 
6E740  25 Kohle < 3m 
6E739/ 6E720 
 6E739 
716 
SD U *T 
Bergemittel A 
6E720  Sand und Ton 
6E719/ 6E640 
 6E719 1 K Kohle 
 
6E640  25 Kohle < 3m 
6E639/ 6E600 
 6E639 
667 
SD U *K Unbauwürdigkeit 
Liegendes 6E600  Sand und Kohle 
6D999/6D200 
 6D999 
100 
SD 
Neurather Sand 
Flöz Frimmersdorf 
 
6D200  Sand 
6D199/6D160 
 6D199 
710 
SD U *T 
6D160  Sand und Ton 
6D159/6D140 
 6D159 
922 
SCHL T SD 
6D140  Schluff tonig sandig

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 182 - 
Klassifizierung Horizont 
(inkl. Hangend- und Liegendschicht) Petrografie Schichtbezeichnungen 
6D139/6D100 
 6D139 
710 
SD U *T 
Neurather Sand 
Flöz Frimmersdorf 
6D100  Sand und Ton 
6D099/6D000 
 6D099 
100 
SD 
6D000  Sand 
6C999/6C960 
 6C999 
667 
SD U *K Unbauwürdigkeit 
Hangendes 6C960  Sand und Kohle 
6C959/ 6C900 
 6C959 1 K Kohle  
6C900  25 Kohle < 3m  
6C899/ 6C880 
 6C899 
716 
SD U *T 
Bergemittel G 
6C880  Sand und Ton 
6C879/ 6C620 
 6C879 1 K Kohle  
6C620  25 Kohle < 3m  
6C619/6C600 
 6C619 
716 
SD U *T 
Bergemittel D 
6C600  Sand und Ton 
6C599/ 6C500 
 6C599 1 K Kohle  
6C500  25 Kohle < 3m  
6C499 /6C400 
 6C499 
716 
SD U *T 
Bergemittel C 
6C400  Sand und Ton 
6C399/6C220 
 6C399 1 K Kohle  
6C220  25 Kohle < 3m  
6C219/6C180 
 6C219 
716 
SD U *T 
Bergemittel B 
6C180  Sand und Ton 
6C179/6C040 
 6C179 1 K Kohle  
6C040  25 Kohle < 3m  
6C039/ 6C000  6C039 
667 
SD U *K Unbauwürdigkeit 
Liegendes 6C000  Sand und Kohle

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 183 - 
Klassifizierung Horizont 
(inkl. Hangend- und Liegendschicht) Petrografie Schichtbezeichnungen 
6B999/6B900 
 6B999 
754 
T SCHL 
Frimmersdorfer Sand 
6B900  Ton schluffig 
6B899 /6B850 
 6B899 
717 
SD GSI-Sand 
6B850  Sand für KAUK-Anlage 
6B849/6B100 
 6B849 
100 
SD 
6B100  Sand 
6B099/ 6B000 
 6B099 
710 
SD U *T 
6B000  Sand und Ton 
6A999/ 6A960 
 6A999 
667 
SD U *K Unbauwürdigkeit 
Hangendes 
Flöz Morken l 
6A960  Sand und Kohle 
6A959/6A860 
 6A959 
25 Kohle < 3m  
6A860  
6A859 / 6A820 
 6A859 
716 
SD U *T 
Bergemittel C 
6A820  Sand und Ton 
6A819/6A760 
 6A819 1 K Kohle 
 
6A760  25 Kohle < 3m 
6A759/ 6A740 
 6A759 
716 
SD U *T 
Bergemittel B 
6A740  Sand und Ton 
6A739/6A680 
 6A739 1 K Kohle 
 
6A680  25 Kohle < 3m 
6A679/6A640 
 6A679 
716 
SD U *T 
Bergemittel A 
6A640  Sand und Ton 
6A639/ 6A540 
 6A639 1 K Kohle 
 
6A540  25 Kohle < 3m 
6A539/6A500  6A539 
667 
SD U *K Unbauwürdigkeit 
Liegendes 6A500  Sand und Kohle

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 184 - 
Klassifizierung Horizont 
(inkl. Hangend- und Liegendschicht) Petrografie Schichtbezeichnungen 
6A499 /6A400 
 6A499 
100 
SD 
 
6A400  Sand 
6A399/6A360 
 6A399 
667 
SD U *K Unbauwürdigkeit 
Hangendes 
Flöz Morken lI 
6A360  Sand und Kohle 
6A359/6A040 
 6A359 
25 
Kohle < 3m 
 
6A040   
6A039/6A000 
 6A039 
667 
SD U *K Unbauwürdigkeit 
Liegendes 6A000  Sand und Kohle 
5I999/5I970 
 5I999 
100 
SD 
 
5I970  Sand 
5I969 /5I960 
 5I969 
914 
SCHL T 
5I960  Schluff tonig 
5I959/5I956 
 5I959 
100 
SD 
5I956  Sand 
5I955/5I954 
 5I955 
7 
K T 
5I954  Kohle tonig 
5I953/ 5I950 
 5I953 
100 
SD 
5I950  Sand 
5I949/5I940 
 5I949 
914 
SCHL T 
5I940  Schluff tonig 
5I939/5I900 
 5I939 
710 
SD U *T 
5I900  Sand und Ton 
  5I899

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 185 - 
13.2 Auswertung im geologischen 3-D-Modell (Ausstiegsszenario 2030) 
Analyse Massenbilanz (Angebot), Basis: Tagebauendstand 2030 
Materialklasse Klassifizierung 1) FUMINCO 
  [m³] 
0 nicht klassifiziert 
nicht abbauwürdig 0 
abbauwürdig 0 
1 Luft 
nicht abbauwürdig 0 
abbauwürdig 0 
2 Löss 
nicht abbauwürdig 66.590.625 
abbauwürdig 0 
3 Terrassenkies 
nicht abbauwürdig 167.313.281 
abbauwürdig 0 
4 Abraum M1 
nicht abbauwürdig 665.954.844 
abbauwürdig 0 
5 Abraum M2 
nicht abbauwürdig 34.254.844 
abbauwürdig 0 
6 Braunkohlen 
nicht abbauwürdig 42.203.438 
abbauwürdig 213.710.000 
Teilsumme 
nicht abbauwürdig 976.317.032 
abbauwürdig 213.710.000 
Gesamtsumme 1.190.027.032 
1) in Zusammenhang mit der Verwendung von Braunkohlen

Fachgutachten Abraumbilanzierung und hydrogeologische Auswirkungsanalyse Garzweiler II 
- 186 - 
13.3 Auswertung im geologischen 3-D-Modell (Ausstiegsszenario 2033) 
Analyse Massenbilanz (Angebot), Basis: Tagebauendstand mit Reservebetrieb  
Materialklasse Klassifizierung 1) FUMINCO 
  [m³] 
0 nicht klassifiziert 
nicht abbauwürdig 0 
abbauwürdig 0 
1 Luft 
nicht abbauwürdig 0 
abbauwürdig 0 
2 Löss 
nicht abbauwürdig 66.849.688 
abbauwürdig 0 
3 Terrassenkies 
nicht abbauwürdig 168.343.438 
abbauwürdig 0 
4 Abraum M1 
nicht abbauwürdig 740.799.375 
abbauwürdig 0 
5 Abraum M2 
nicht abbauwürdig 37.325.781 
abbauwürdig 0 
6 Braunkohlen 
nicht abbauwürdig 46.303.750 
abbauwürdig 249.999.219 
Teilsummen 
nicht abbauwürdig 1.059.622.032 
abbauwürdig 249.999.219 
Gesamtsumme 1.309.621.251 
1) in Zusammenhang mit der Verwendung von Braunkohlen

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Anl. 3 zu TOP 4_20240315_BKA_Fachgutachten-Garzweiler_04v.pptx)

21416 Zeichen

Ergänzungsgutachten Garzweiler 26.02.2024
FUMINCO GmbH / ahu GmbH 1
Fachgutachten zur Abraumbilanzierung und hydrogeologischer Auswirkungsanalyse im Tagebau Garzweiler für unterschiedliche Ausstiegsszenarien mit Alternativen-Entwicklung(Ergänzungsgutachten)Stefan Fuchs15.03.2024(171. Sitzung des Braunkohlenausschusses)1
AgendaPrüfung der RWE-Massenbilanz 2030 und 2033 (angepasste Vorhabensbeschreibung)–Prüfgrundlage–Angebots- und Bedarfsseite–Abraum- und Lössbilanz / BraunkohlengewinnungAnmerkungen der Gutachter zur RWE-MassenbilanzFlächeninanspruchnahme und MasseneinsparungZusammenfassung der Prüfergebnisse (angepasste Planung)215.03.2024

Ergänzungsgutachten Garzweiler 26.02.2024
FUMINCO GmbH / ahu GmbH 2
Prüfung der RWE-Massenbilanz - Prüfgrundlage3Prüfgrundlage–angepasste RWE-Vorhabensbeschreibung als Folge der Leitentscheidung 2023 (RWE: 18.01.2024) –3-D-Geodaten der RWE Power AG (Übergabe 11/2023 bis 01/2024)–tabellarische Massenbilanzen der RWE Power AG (Übergabe 11/2023 bis 01/2024)–Berechnungsbasis (Referenztagebaustand):angepasste Vorhabensbeschreibung: Tagebaustand Garzweiler 01/2023 (18.01.2023)RWE-Planungen 2022/2023 (Hauptgutachten: 17.11.2023): Tagebaustand Garzweiler 01/2022allgemeiner Hinweis zur Darstellung von Zahlen und Werten–Unstimmigkeiten im Nachkommabereich bei Rechenoperationen innerhalb von Tabellen und sonstigen Summen sind durch die notwendige Rundung von Zahlen und Werten bedingt15.03.2024
Prüfung der RWE-Massenbilanz - Prüfgrundlage4Jahresförderung 2022 (Tagebau Garzweiler)–112,26 Mio. m³ Abraum–6,00 Mio. m³ Löss–22,69 Mio. t Braunkohlen
HolzweilerKeyenbergKuckumLössTerrassenkiesAbraum M1Abraum M2Braunkohlen15.03.2024© FUMINCO GmbH

Ergänzungsgutachten Garzweiler 26.02.2024
FUMINCO GmbH / ahu GmbH 3
AgendaPrüfung der RWE-Massenbilanz 2030 und 2033 (angepasste Vorhabensbeschreibung)–Prüfgrundlage–Angebots- und Bedarfsseite–Abraum- und Lössbilanz / BraunkohlengewinnungAnmerkungen der Gutachter zur RWE-MassenbilanzFlächeninanspruchnahme und MasseneinsparungZusammenfassung der Prüfergebnisse (angepasste Planung)515.03.2024
Prüfung der RWE-Massenbilanz6Anmerkung zu den Folien 7 bis 21–die Folien dokumentieren die Prüfergebnisse der Angebots- und Bedarfsseite der RWE-Massenbilanz–die Folien sind nicht Bestandteil des Vortrags–selbstverständlich können die vorgestellten Prüfergebnisse nach dem Vortrag am 15.03.2024Bestandteil von Fragen an die Gutachter sein15.03.2024

Ergänzungsgutachten Garzweiler 26.02.2024
FUMINCO GmbH / ahu GmbH 4
AbweichungVolumen [Mio. m³]Materialklasse(Gewinnung)RWEFUMINCO0,56 %56,656,9Löss-0,06 %778,7137,0Terrassenkies574,0Abraum M128,6Abraum M238,6Bergemittel (Braunkohlenflöze)-0,02 %835,4835,2Summe (nur Abraum)Prüfung der RWE-Massenbilanz (Angebotsseite, Tagebauendstand 2030) 7 0,03 %191,8191,8Braunkohlen-0,01 %1 027,11 027,0Gesamtsumme
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung15.03.2024
Volumen aus dem geol. Modell
AbweichungVolumen [Mio. m³]Löss-Materialklasse(Gewinnung)RWEFUMINCO-1,89 %2,82,8Lössbasis verunreinigt0,00 %9,69,6Lössbasis forstlich0,36 %25,825,9Löss landwirtschaftl. gut geeignet1,49 %18,318,6Löss landwirtschaftl. mäßig geeignet 0,56 %56,656,9GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Angebotsseite, Tagebauendstand 2030) 
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung815.03.2024

Ergänzungsgutachten Garzweiler 26.02.2024
FUMINCO GmbH / ahu GmbH 5
AbweichungVolumen [Mio. m³]Löss-Materialklasse(verwertbar)RWEFUMINCO0,00 %0,00,0Lössbasis verunreinigt0,00 %9,69,6Lössbasis forstlich0,36 %18,118,1Löss landwirtschaftl. gut geeignet1,49 %12,813,0Löss landwirtschaftl. mäßig geeignet -0,05 %11,111,1Lössdepots (östl. Restloch)0,50 %51,651,9GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Angebotsseite, Tagebauendstand 2030) 9
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung15.03.2024
Korrektur durch den Faktor Abbauverluste
AbweichungVolumen [Mio. m³]Löss-Materialklasse(verwertbar)RWEFUMINCO0,62 %42,042,3LW-Löss0,00 %9,69,6FW-Löss0,50 %51,651,9GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Angebotsseite, Tagebauendstand 2030) 10
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung15.03.2024
Korrektur durch den Faktor AbbauverlusteLW-Löss: Löss - geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung FW-Löss: Löss - geeignet für die forstwirtschaftliche Rekultivierung

Ergänzungsgutachten Garzweiler 26.02.2024
FUMINCO GmbH / ahu GmbH 6
AbweichungRWEFUMINCOBraunkohlenflözMasse[Mio. t]Masse [Mio. t]Dichte[t/m³]Volumen [Mio. m³]-0,05 %66,166,11,1557,5Garzweiler0,39 %80,580,81,1570,3Frimmersdorf-0,29 %73,973,71,1564,1Morken0,03 %220,5220,6191,8GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Angebotsseite, Tagebauendstand 2030) 11
Volumen aus dem geol. ModellUmrechnung mittels Dichte in Tonnage
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung15.03.2024
RWEBraunkohlenflözverwertbare Förderung[Mio. t]Abbauverluste 1)Masse[Mio. t]58,212 %66,1Garzweiler74,97 %80,5Frimmersdorf72,42 %73,9Morken205,5220,5GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Angebotsseite, Tagebauendstand 2030) 12
1) technische Abbauverluste durch die Verwendung von Schaufelradbaggern inkl. technischer Restriktionen, Lagerstättenzuschnitt etc.
Korrektur durch den Faktor AbbauverlusteModellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung15.03.2024

Ergänzungsgutachten Garzweiler 26.02.2024
FUMINCO GmbH / ahu GmbH 7
AbweichungVolumen [Mio. m³]Abraum(verwertbar)RWEFUMINCO0,04 %812,5739,6Abraum (Gewinnung)16,1Abbauverluste Löss13,1Abbauverluste Braunkohlen38,6Bergemittel (Braunkohlenflöze)4,6bilanztechnischer Ausgleichsposten0,04 %812,5812,1GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Angebotsseite, Tagebauendstand 2030) 13
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung15.03.2024
AbweichungBedarf [Mio. m³]Abraum(Tagebau Garzweiler)RWEFUMINCO-0,09 %387,3386,9Innenkippe0,00 %356,5356,5östliches Restloch0,01 %-27,7-27,7Korrekturwert Innenkippe/Restloch (Löss)-2,59 %5,35,2Lössdepots östl. Restloch1)5,55 %35,037,1Gestaltungsbedarf (Geotechnik)0,93 %6,06,1Gewinnung Wiedernutzbarmachung0,21 %762,4764,1Gesamtsumme 1)Prüfung der RWE-Massenbilanz (Bedarfsseite, Tagebauendstand 2030) 14
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung1)im Rahmen von QS-Maßnahmen korrigierter Wert (im Vergleich zur Vorstellung der Prüfergebnisse im AK Garzweiler am 20.02.2024)15.03.2024

Ergänzungsgutachten Garzweiler 26.02.2024
FUMINCO GmbH / ahu GmbH 8
Bedarfexterner Standort (Zielort)MaterialartLöss, Forstkies, SubstratTagebau HambachLöss, Forstkies Tagebau Fortuna-Garsdorf (Rather Schleife)Abraum zur Verfüllung Löss, ForstkiesKWR-Deponie FortunaDeckelabdichtungLöss, ForstkiesKWR-Deponie GarzweilerAbraum zur VerfüllungKiesBaustoffversorgung (RBS)Löss, ForstkiesTagebau/Deponie Vereinigte Ville inkl. AVGPrüfung der RWE-Massenbilanz (Bedarfsseite, Tagebauendstand 2030) 15Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung15.03.2024
Abraumbedarf [Mio. m³]Bedarfexterner Standort (Zielort)AbweichungRWEFUMINCOMaterialart0,80 %24,324,5Löss, Forstkies, SubstratTagebau Hambach-2,83 %1,61,6Löss, Forstkies Tagebau Fortuna-Garsdorf (Rather Schleife)5,74 %13,814,6Abraum zur Verfüllung 3,51 %0,60,6Löss, ForstkiesKWR-Deponie Fortuna0,00 %2,12,1Deckelabdichtung-5,22 %1,01,0Löss, ForstkiesKWR-Deponie Garzweiler-1,17 %3,43,4Abraum zur Verfüllung0,00 %6,46,4KiesBaustoffversorgung (RBS)-0,97 %2,32,3Löss, ForstkiesTagebau/Deponie Vereinigte Ville inkl. AVG1,60 %55,356,4GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Bedarfsseite, Tagebauendstand 2030) 16
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung15.03.2024

Ergänzungsgutachten Garzweiler 26.02.2024
FUMINCO GmbH / ahu GmbH 9
Lössbedarf [Mio. m³]Bedarfexterner Standort (Zielort)AbweichungRWEFUMINCOMaterialart-0,48 %14,714,6Löss, Forstkies, SubstratTagebau Hambach-1,50 %2,62,6Löss, Forstkies Tagebau Fortuna-Garsdorf (Rather Schleife)0,00 %0,00,0Abraum zur Verfüllung -2,19 %1,81,8Löss, ForstkiesKWR-Deponie Fortuna0,00 %0,00,0Deckelabdichtung-1,42 %3,63,5Löss, ForstkiesKWR-Deponie Garzweiler0,00 %0,00,0Abraum zur Verfüllung0,00 %0,00,0KiesBaustoffversorgung (RBS)1,44 %1,51,5Löss, ForstkiesTagebau/Deponie Vereinigte Ville inkl. AVG-0,73 %24,124,0GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Bedarfsseite, Tagebauendstand 2030) 17
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung15.03.2024
Gesamtbedarf  [Mio. m³]Bedarfexterner Standort (Zielort)AbweichungRWEFUMINCOMaterialart0,32 %39,039,1Löss, Forstkies, SubstratTagebau Hambach0,43 %4,14,1Löss, Forstkies Tagebau Fortuna-Garsdorf (Rather Schleife)5,74 %13,814,6Abraum zur Verfüllung -0,70 %2,42,4Löss, ForstkiesKWR-Deponie Fortuna0,00 %2,12,1Deckelabdichtung0,00 %4,54,5Löss, ForstkiesKWR-Deponie Garzweiler-1,17 %3,43,4Abraum zur Verfüllung0,00 %6,46,4KiesBaustoffversorgung (RBS)0,00 %3,83,8Löss, ForstkiesTagebau/Deponie Vereinigte Ville inkl. AVG1,15 %79,480,4GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Bedarfsseite, Tagebauendstand 2030) 18
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung15.03.2024

Ergänzungsgutachten Garzweiler 26.02.2024
FUMINCO GmbH / ahu GmbH 10
AbweichungAbraumbedarf [Mio. m³]ZielortRWEFUMINCO0,21 %762,4764,1Verkippung im Tagebau Garzweiler 1)1,60 %55,356,4Externe Standorte3,02 %25,726,5- Abraum (Verkippung)0,34 %29,829,9- Abraum im Forstkies bzw. Substrat0,33 %817,7820,5Gesamtsumme 1)Prüfung der RWE-Massenbilanz (Bedarfsseite, Tagebauendstand 2030) 19
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung15.03.20241)im Rahmen von QS-Maßnahmen korrigierter Wert (im Vergleich zur Vorstellung der Prüfergebnisse im AK Garzweiler am 20.02.2024)
AbweichungLössbedarf [Mio. m³]ZielortRWEFUMINCO0,01 %27,727,7Rekultivierung Tagebau Garzweiler0,01 %22,222,2- LW-Löss-0,02 %5,45,4- FW-Löss-0,23 %24,124,0Externe Standorte0,09 %12,412,4- LW-Löss-0,58 %11,711,6- FW-Löss-0,11 %51,751,7GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Bedarfsseite, Tagebauendstand 2030) 20
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der QualitätssicherungLW-Löss: Löss - geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung FW-Löss: Löss - geeignet für die forstwirtschaftliche Rekultivierung 15.03.2024

Ergänzungsgutachten Garzweiler 26.02.2024
FUMINCO GmbH / ahu GmbH 11
AbweichungLössbedarf [Mio. m³]MaterialartRWEFUMINCO0,04 %34,634,7LW-Löss-0,40 %17,117,0FW-Löss-0,11 %51,751,7GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Bedarfsseite, Tagebauendstand 2030) 21
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der QualitätssicherungLW-Löss: Löss - geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung FW-Löss: Löss - geeignet für die forstwirtschaftliche Rekultivierung 15.03.2024
AgendaPrüfung der RWE-Massenbilanz 2030 und 2033 (angepasste Vorhabensbeschreibung)–Prüfgrundlage–Angebots- und Bedarfsseite–Abraum- und Lössbilanz / BraunkohlengewinnungAnmerkungen der Gutachter zur RWE-MassenbilanzFlächeninanspruchnahme und MasseneinsparungZusammenfassung der Prüfergebnisse (angepasste Planung)2215.03.2024

Ergänzungsgutachten Garzweiler 26.02.2024
FUMINCO GmbH / ahu GmbH 12
Prüfung der RWE-Massenbilanz (Abraumbilanz, Ausstiegsszenario 2030) 23AbweichungAbraumPositionFUMINCO - RWERWEFUMINCO[Mio. m³][Mio. m³][Mio. m³]-0,04 %-0,4812,5812,1Abraumangebot Garzweiler0,33 %-2,7-817,7-820,5Abraumbedarf 1)-3,1-5,3-8,4Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) 1)0,3Korrektur A (Tagebau Hambach)-3,4-5,0-8,4Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) 1)-0,6 %-1,0 %Anteil am Abraumangebot 1)
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung
15.03.20241)im Rahmen von QS-Maßnahmen korrigierter Wert (im Vergleich zur Vorstellung der Prüfergebnisse im AK Garzweiler am 20.02.2024)
Prüfung der RWE-Massenbilanz (LW-Lössbilanz, Ausstiegsszenario 2030) 24AbweichungLW-LössPositionFUMINCO - RWERWEFUMINCO[Mio. m³][Mio. m³][Mio. m³]0,62 %0,342,042,3LW-Lössangebot Garzweiler0,04 %0,0-34,6-34,7LW-Lössbedarf 0,27,47,6Unterdeckung (-) / Überdeckung (+)Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der QualitätssicherungLW-Löss: Löss - geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung 
15.03.2024

Ergänzungsgutachten Garzweiler 26.02.2024
FUMINCO GmbH / ahu GmbH 13
Prüfung der RWE-Massenbilanz (FW-Lössbilanz, Ausstiegsszenario 2030) 25AbweichungFW-LössPositionFUMINCO - RWERWEFUMINCO[Mio. m³][Mio. m³][Mio. m³]0,00 %0,09,69,6FW-Lössangebot Garzweiler-0,40 %0,1-17,1-17,0FW-Lössbedarf 0,1-7,5-7,4Unterdeckung (-) / Überdeckung (+)0,1Korrektur A (Tagebau Hambach)0,0-7,4-7,4Unterdeckung (-) / Überdeckung (+)
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung
FW-Löss: Löss - geeignet für die forstliche Rekultivierung 15.03.2024
Prüfung der RWE-Massenbilanz (Lössbilanz, Ausstiegsszenario 2030) LW-Löss kann mögliche FW-Löss-Defizite in der Lössbilanz ausgleichen26AbweichungLössPositionFUMINCO - RWERWEFUMINCO[Mio. m³][Mio. m³][Mio. m³]3,24 %0,27,47,6LW-Lössbilanz0,02 %0,0-7,4-7,4FW-Lössbilanz0,20,00,2Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) LW-Löss: Löss - geeignet für die landwirtschaftliche RekultivierungFW-Löss: Löss - geeignet für die forstliche Rekultivierung
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung15.03.2024

Ergänzungsgutachten Garzweiler 26.02.2024
FUMINCO GmbH / ahu GmbH 14
Prüfung der RWE-Massenbilanz (Ausstiegsszenario 2033) Lössbilanz 2033–identisch mit der Lössbilanz 2030–kein zusätzlicher Löss, somit auch keine zusätzliche Wiedernutzbarmachung von Flächen möglichAbraumbilanz 2033–zusätzlich 87,8 Mio. m³ Abraum (FUMINCO:  87,2 Mio. m³) gegenüber dem Ausstiegsszenario 2030–Verkippung des zusätzlichen Abraums in den untersten Innenkippensohlen27Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung15.03.2024
Prüfung der RWE-Massenbilanz (Braunkohlengewinnung) 28Abweichungverwertbare FörderungAusstiegsszenario 2030(Basis: 18.01.2023)FUMINCO - RWERWEFUMINCO[Mio. t][Mio. t][Mio. t]0,03 %0,1205,5205,5Braunkohlengewinnung Abweichungverwertbare FörderungAusstiegsszenario 2033(Basis: 18.01.2023)FUMINCO - RWERWEFUMINCO[Mio. t][Mio. t][Mio. t]0,48 %1,2246,6247,8Braunkohlengewinnung 
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung15.03.2024

Ergänzungsgutachten Garzweiler 26.02.2024
FUMINCO GmbH / ahu GmbH 15
AgendaPrüfung der RWE-Massenbilanz 2030 und 2033 (angepasste Vorhabensbeschreibung)–Prüfgrundlage–Angebots- und Bedarfsseite–Abraum- und Lössbilanz / BraunkohlengewinnungAnmerkungen der Gutachter zur RWE-MassenbilanzFlächeninanspruchnahme und MasseneinsparungZusammenfassung der Prüfergebnisse (angepasste Planung)2915.03.2024
Anmerkungen der Gutachter zur RWE-MassenbilanzPrüfgrundlage bzw. Prüfzeitraum–die Planungen im Rahmen der Wiedernutzbarmachung basieren auf dem Referenztagebaustand 01/2023 (18.01.2023)–aus diesem Grund bilanzieren die Gutachter auf der Angebotsseite (Gewinnung) ebenfalls auf der Basis des Referenztagebaustands 01/2023–die RWE-Angebotsseite (Basis: 01.01.2023) wird im Rahmen des Gutachtens mithilfe RWE-internen Dokumentationen (Ist-Werte) entsprechend auf den Stichtag 18.01.2023 angepasst 3015.03.2024

Ergänzungsgutachten Garzweiler 26.02.2024
FUMINCO GmbH / ahu GmbH 16
Anmerkungen der Gutachter zur RWE-MassenbilanzKorrektur A (Tagebau Hambach)–im Rahmen der Flächenberechnungen für die Wiedernutzbarmachung im Tagebau Hambach weist RWE aus Sicht der Gutachter 17,6 ha zu viel aus (Doppelbilanzierung)–betroffene Rekultivierungsart: Zwischennutzung im Restloch <68 m NHN (Auftrag: 2 m, Lössanteil: 20 %)–Folge: Reduzierung der Massentransporte zum Tagebau Hambach0,07 Mio. m³ FW-Löss 0,28 Mio. m³ Abraum3115.03.2024
AgendaPrüfung der RWE-Massenbilanz 2030 und 2033 (angepasste Vorhabensbeschreibung)–Prüfgrundlage–Angebots- und Bedarfsseite–Abraum- und Lössbilanz / BraunkohlengewinnungAnmerkungen der Gutachter zur RWE-MassenbilanzFlächeninanspruchnahme und MasseneinsparungZusammenfassung der Prüfergebnisse (angepasste Planung)3215.03.2024

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Flächenanalyse Tagebauendstand mit Sicherheitsbereitschaft33Legendenicht in Anspruch genommene Fläche
zusätzliche Flächeninanspruchnahme
Tagebauentwicklung2023 bis 2030/2033
33,4 ha8,5 haVerringerung der Abbaufläche: 33,4 ha + 8,5 ha + 1,6 ha= 43,4 ha© FUMINCO GmbH
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung
© FUMINCO GmbH1,6 haDreieckJackerath15.03.2024
Masseneinsparung durch geringere Flächeninanspruchnahme34HolzweilerKeyenbergKuckumLössTerrassenkiesAbraum M1Abraum M2Braunkohlen© FUMINCO GmbHMasseneinsparung–24,1 Mio. m³ Abraum–1,0 Mio. m³ Löss(1,6 bis 1,8 Mio. m³ Löss/Forstkies)–1,1 Mio. t BraunkohlenZahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung15.03.2024

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FUMINCO GmbH / ahu GmbH 18
AgendaPrüfung der RWE-Massenbilanz 2030 und 2033 (angepasste Vorhabensbeschreibung)–Prüfgrundlage–Angebots- und Bedarfsseite–Abraum- und Lössbilanz / BraunkohlengewinnungAnmerkungen der Gutachter zur RWE-MassenbilanzFlächeninanspruchnahme und MasseneinsparungZusammenfassung der Prüfergebnisse (angepasste Planung)3515.03.2024
Zusammenfassung der Prüfergebnisse (angepasste Planung)Abraumbilanz–die Abraumbilanzierung für die Ausstiegsszenarien 2030 und 2033 istaus Sicht der Gutachter nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt durchgeführt wordenLössbilanz–die RWE-Berechnungen im Rahmen der Lössbilanz für die Ausstiegsszenarien 2030 und 2033 sindaus Sicht der Gutachter nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt durchgeführt worden3615.03.2024

Ergänzungsgutachten Garzweiler 26.02.2024
FUMINCO GmbH / ahu GmbH 19
Zusammenfassung der Prüfergebnisse (angepasste Planung)Braunkohlengewinnung–die Berechnungen der (möglichen) verwertbaren Braunkohlengewinnung für die Ausstiegsszenarien 2030 und 2033 sind aus Sicht der Gutachter nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt durchgeführt worden37
15.03.2024© FUMINCO GmbH
3815.03.2024
© FUMINCO GmbH

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Anl. 2 zu TOP 4_Vorhabensbeschreibung RWE)

29061 Zeichen

RWE 
RWE Power AG I Auenheimer Stralle 27150129 Bergheim 
Bezirksregierung Köln 
Dezernat32 
Regionalentwicklung, Braunkohle 
Frau Vera Müller, Frau Susanne Brüggemann 
Scheidtweiler Str. 4 
50933 Köln 
Köln, 18. Januar 2024 
Tagebauplanung 
Ihre Zeichen 
Ihre Nachricht 
Unsere Zeichen POB-T /Hil 
Name Claudia Hillebrecht 
Telefon 02271- 751 22877 
E-Mail claudia .hillebrecht@rwe.com 
Braunkohlenplanänderungsverfahren Tagebau Garzweiler - angepasste 
Vorhabensbeschreibung als Folge der" Leitentscheidung 2023: Meilen­
stein für den Klimaschutz, Stärkung der Versorgungssicherheit und Klar­
heit für die Menschen in der Region" der Landesregierung NRW vom 
19.09.2023 
Sehr geehrte Frau Müller, sehr geehrte Frau Brüggemann, sehr geehrte Damen 
und Herren, 
mit Schreiben vom 22.10.2022 hatte _n wir Ihnen unsere angepasste Vorha­
bensbeschreibung zur Abbau- und Wiedernutzbarmachungsplanung des Ta­
gebaus Garzweiler zur Verfügung gestellt. Diese basierte auf der politischen 
Verständigung zwischen dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klima­
schutz, dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des 
Landes Nordrhein-Westfalen und der RWE AG vom 04. Oktober 2022, in der 
der Kohleausstieg im Jahr 2030 vereinbart worden ist. Die raum bedeutsamen 
Aspekte der politischen Verständigung hat die Landesregierung NRW nun in 
einer neuen Leitentscheidung umgesetzt. In Bezug auf das Abbauvorhaben, zu 
dem der Braunkohlenausschuss in seiner Sitzung am 16.06.2022 bereits den 
Vorentwurfsbeschluss gefasst hat, sind die grundlegenden Aspekte nahezu 
unverändert geblieben: 
Weder die Ortschaften des dritten Umsiedlungsabschnitts im Stadtgebiet Er­
kelenz noch die drei Hofstellen im Vorfeld des Tagebaus werden bergbaulich in 
Anspruch genommen. Der Tagebau entwickelt sich gemä~ der Leitentschei­
dung vom 19.09.2023 in einem Abstand von 400m südlich von Keyenberg 
und rund 500m östlich von Holzweiler weiter. Die Autobahn 61 wird aufgrund 
der veränderten Geometrie und Lage des Tagebausees nicht wiederherge­
stellt. 
Mit dem Ziel, die Inanspruchnahme der Flächen im Vorfeld des Tagebaus 
Garzweiler so klein wie möglich zu halten, enthält die Leitentscheidung darüber 
hinaus den Auftrag, den Bedarf von Massen aus dem Tagebau Garzweiler, die 
zur Wiedernutzbarmachung externer Betriebsbereiche benötigt werden, zu 
RWE Power 
Aktiengesellschaft 
Betriebsstätte 
Auenheimer Straße 27 
50129 Bergheim 
T +49 2271 751 -0 
F +49 2271 751-1 414 
1 www.rwe.com 
Vorsitzender des 
Aufsichtsrates: 
Dr. Michael Müller 
Vorstand: 
Dr. Frank Weigand 
(Vorsitzender-) 
Steffen Kanitz 
Dr. Lars Kulik 
Kemal Razanica 
Sitz der Gesellschaft: 
Essen 
Eingetragen beim 
Amtsgericht Essen 
HRB17420 
Bankverbindung: 
Commerzbank Köln 
BIC COBADEFF370 
IBAN: DE72 3704 0044 
0500149000 
Gläubiger-ldNr. 
DE37ZZZ00000130738 
USt-IdNr. DE 8112 23 345 
St-Nr. 112/5717 /1032

Seite 2 
   
 
 
überprüfen und nach Möglichkeit zu verringern. Diesem Auftrag sind wir nach-
gekommen mit dem Ergebnis , dass der Massenbedarf für die restliche Wie-
dernutzbarmachung des Tagebaus Fortuna-Garsdorf, für die Wiedernutzbar-
machung der Deponie Vereinigte Ville und für die forstliche Rekultivierung des 
Tagebaus Hambach insgesamt um rund 25 Mio. m³ , davon rund 2 Mio. m³ 
Löss/Forstkies, verringert werden und diese Menge im Tagebau Garzweiler 
verbleiben kann. Unsere genehmigungsrechtliche, technische und umwelt-
fachliche Bewertung der Reduzierung der Massenbedarfe in diesen Betriebs-
bereichen haben wir in einem separaten Dokument vorgenommen, welches 
diesem Schreiben als Anlage 1 beiliegt.  Aus unserer Sicht ist die Machbarkeit 
damit hinreichend belegt, um nun in einem Vorentwurf zum Braunkohlenplan 
Garzweiler die finale Abbaugrenze bestimmen zu können. 
Die Verringerung der benötigten Menge an Abraum und Rekultivierungsmate-
rial und deren Verbleib im Abbaugebiet Garzweiler führt zu einer Verringerung 
der Flächeninanspruchnahme im Vorfeld des Tagebaus Garzweiler. Gegen-
über dem Vorhaben nach politischer Verständigung vom 04.10.2022, zu dem 
der Braunkohlenausschuss am 16.06.2023 den bisherigen Vorentwurfsbe-
schluss gefasst hat, verringert sich die Abbaufläche um rund 4 0 ha. Rund 1 
Mio. t Braunkohle zusätzlich verbleiben ungenutzt in der Lagerstätte. 
 
Abb. 1: Darstellung der Verringerung der Abbaufläche 
Diese in der Abbildung 1 dargestellte Abbaugrenze legen wir unserer aktuali-
sierten Vorhabenbeschreibung zugrunde.  
 
Durch die geplante Verkleinerung des Abbaufeldes Garzweiler II 1995 beträgt 
der gewinnbare Kohleinhalt der Lagerstätte  noch rund 255 Mio. t ( Anfang 
2023 bis zum Tagebauende). Der Zeitpunkt der vollständigen Auskohlung der 
Lagerstätte gemäß Leitentscheidung 2023 steht in direkter Abhängigkeit des 
RWE

RWE 
Seite 3 
Kohlebedarfs der Kraftwerke und der Veredlungsbetriebe. Dabei war und ist 
auch die aktuelle energiepolitische Lage zu berücksichtigen. In der Leitent­
scheidung 2023 wird auf das Gesetz zur Beschleunigung des Braunkohlenaus­
stiegs im Rheinischen Revier vom 19.12.2022 hingewiesen, in dem festge­
schrieben ist, dass die marktorientierte Stromerzeugung in den letzten Braun­
kohlekraftwerken am 31.03.2030 endet. Das Gesetz enthält für den Bund die 
Option, rund 3.600 MW Kraftwerkskapazität bis Ende 2033 in eine Reserve zu 
überführen. Die Entscheidung hierüber soll im Jahr 2026 durch den Bund ge­
troffen werden. Die hierfür gegebenenfalls erforderliche Kohlegewinnung er­
folgt dann aus dem offenen Tagebaubereich und hat keine Ausweitung des 
Abbaubereiches mehr zur Folge. Ebenfalls bleibt die Wiedernutzbarmachung 
im Falle der Ausnutzung der Option unberührt. 
Nach Beendigung der Kohlegewinnung erfolgt der Rückbau des Bandsammel­
punktes und eine Teilverkippung dieses Bereichs aus einem vorher im ausge­
kohlten Abbaubereich anzulegenden Abraumdepot, um auch hier die erforder­
lichen Böschungsneigungen für ein Tagebauseeböschungssystem herzustel­
len. Aufgrund der mit dem Vorhaben gemäß Leitentscheidung 2023 einherge­
henden erheblichen Verkleinerung des Abbaubereichs gegenüber der in 1995 
genehmigten Planung des Tagebaus steht weniger Abraummaterial und weni­
ger Löss zur Verfügung. Unter Berücksichtigung nachstehender Planungen 
einschließlich der für die gemäß Anlage 1 veränderte Wiedernutzbarmachung 
der noch zu rekultivierenden externen Betriebsbereiche ist die Abraum- und 
Lössbilanz knapp ausgeglichen. Der Bereich des heutigen Bandsammel­
punktes kann nicht wie im Braunkohlenplan Frimmersdorf vorgesehen verfüllt 
werden, sondern wird Teil des Tagebausees. Dies betrifft insgesamt eine Flä­
che von rund 400 ha im räumlichen Geltungsbereich des Braunkohlenplans 
Frimmersdorf, der sich insgesamt über etwa 5.550 ha erstreckt. Von den rund 
400 ha werden rund 310 ha als Wasserfläche und rund 90 ha als begrünte 
Böschungs- und Uferbereiche angelegt. Weiter ist im Sinne der möglichst ge­
ringen Flächeninanspruchnahme vorgesehen, den Einschnitt der Bandanlage 
sowie den Bereich des Kohlebunkers und der Tagesanlagen im Geltungsbe­
reich des Braunkohlenplans Frimmersdorf nicht zu verfüllen sondern teilweise 
als Biotopverbundfläche herzustellen und teilweise als Sonderfläche für 
Zukunftsprojekte zur Förderung des Strukturwandels vorzusehen. 
Entlang des östlichen Seeufers und am Übergang des Bereichs der Bandan­
lage zum späteren See ist eine etwa 120 ha große landwirtschaftliche Fläche 
mit nur lm Lössauftrag vorgesehen, die etwa 10 - 15 m tiefer als die an­
grenzende landwirtschaftliche Fläche liegt und somit den späteren Seezugang 
erleichtert. 
Nachfolgend finden Sie eine Abbildung mit Darstellung des Vorhabens mit der 
westlich geplanten finalen Abbaugrenze sowie der geplanten Wiedernutzbar­
machung.

Seite 4 
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Abb. 2: Vorhaben gemäß Leitentscheidung 2023 - Wiedernutzbarmachung (Stand 11.01.2024) 
Das Änderungsvorhaben ist damit in Umsetzung der Vorgaben aus der Leit­
entscheidung 2023 insgesamt durch die folgenden Eckpunkte gekennzeich­
net (Stand 03.01.2024). 
a) Der Abbaubereich Garzweiler II wird von ursprünglich rund 4.800 ha (gern. 
Braunkohlenplan Garzweiler 111995) auf rund 2.430 ha verkleinert. 
b) Die Verkleinerung gegenüber dem in 1995 genehmigten Vorhaben findet 
im westlichen Tagebaubereich durch die Aussparung der Ortschaften 
Holzweiler, Keyenberg, Kuckum, Unterwestrich, Oberwestrich und 
Berverath sowie der drei Feldhöfe Weyerhof, Eggerather Hof und Roitzer 
Hof statt. 
c) Der Tagebau hält einen Abstand von mindestens 500m zu der Ortschaft 
Holzweiler und - seit Bekanntgabe der Leitentscheidung 2023 - einen Ab­
stand von mindestens 400m zu den Ortschaften des ehemaligen 3. Um­
siedlungsabschnitts und den drei Feldhöfen ein. 
d) Aufgrund der Nicht-Inanspruchnahme der Ortschaften des ehemaligen 
3. Umsiedlungsabschnitts verändert sich zwangsläufig die Lage und Form 
des Tagebausees so sehr, dass die Autobahn 61 zwischen der Anschluss­
stelle Wanlo und dem Autobahndreieck bzw. Autobahnkreuz Jackerath 
nach erfolgter Wiedernutzbarmachung als A 61n nicht wieder errichtet 
werden kann. Die Herstellung einer leistungsfähigen Strar.,e östlich des 
späteren Sees ist grundsätzlich möglich. 
e) Aufgrund der Nicht-Inanspruchnahme des westlichen Tagebaubereichs 
inklusive der vorgenannten Ortschaften verändert sich die Geometrie des 
Tagebaus Garzweiler II gegenüber dem in 1995 genehmigten Vorhaben 
deutlich. Das nach Ende der Auskehlung verbleibende Restloch wird sich

RWE 
Seite 5 
weiter nach Osten in den Bereich des heutigen Bandsammelpunktes er­
strecken. Es entsteht somit ein zusammenhängender Tagebausee west­
lich der A44n, der gegenüber der im Jahr 1995 genehmigten Planung von 
2.300 ha eine reduzierte Größe von rund 2.215 ha haben wird. Der Anteil, 
der auf den räumlichen Geltungsbereich des Braunkohlenplans Garzweiler 
II fällt. beträgt dabei rd. 1.905 ha. Ein untergeordneter Teil des Tagebau­
sees mit einer Größe von rund 310 ha sowie rund 90 ha Böschungs- und 
Uferbereich werden in den räumlichen Geltungsbereich des Braunkohlen­
plans Frimmersdorf hineinragen. 
f) Der Einschnitt der Bandanlage sowie der Bereich des Kohlebunkers und 
der Tagesanlagen im Geltungsbereich des Braunkohlenplans Frimmers­
dorf werden nicht verfüllt, sondern teilweise als Biotopverbundfläche und 
teilweise als Sonderfläche für Zukunftsprojekte im Sinne des Strukturwan­
dels vorgesehen. 
g) Entlang des östlichen Seeufers und am Übergang des Bereichs der 
Bandanlage zum späteren See ist eine etwa 120 ha große landwirtschaft­
liche Fläche mit nur lm Lössauftrag vorgesehen, die etwa 10 - 15 m tiefer 
als die angrenzende landwirtschaftliche Fläche liegt. 
h) Aus Standsicherheitsgründen wird die unterhalb der Wasserlinie liegende 
Tagebauseeböschung mit einer Generalneigung von 1:5 oder flacher ge­
plant und hergestellt werden. 
Wir regen an, diese zur Umsetzung der Leitentscheidung 2023 aktualisierte 
Vorhabensbeschreibung dem Auftrag zur Erstellung eines Vorentwurfes zur 
Änderung des Braunkohlenplanes Garzweiler II einschließlich Änderungen be­
züglich der Wiedernutzbarmachung im Bereich des Braunkohlenplans 
Frimmersdorf zugrunde zu legen. 
Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. 
Mit freundlichen Grüßen und Glückauf 
RWE Power Aktiengesellschaft 
ppa. i.V. 
cfa , ,f ✓ Veffe; 
(Eyll-Vetter)

Seite 1 von 8 
 
Anlage 1  RWE Power Aktiengesellschaft 
 18. Januar 2024 
Genehmigungsrechtliche, technische und umweltfachliche Bewertung der Reduzierung 
der Massenbedarfe in den Garzweiler-externen Betriebsbereichen 
 
a) restliche Wiedernutzbarmachung des Tagebaus Fortuna-Garsdorf 
 
Genehmigungsrechtliche Bewertung: 
Der Braunkohlenplan Fortuna-Garsdorf ist durch Erlass vom 19.09.1984 durch das Land 
NRW genehmigt worden. Der darin zeichnerisch dargestellte Abbaubereich umfasst eine 
Fläche von rund 2.220 ha.  
Im Kapitel 1.3 Massendisposition ist als Ziel formuliert, dass „das durch die Auskohlung 
entstehende Massendefizit durch Verbringung von Abraummassen aus anderen Tagebauen 
auszugleichen ist. Die Bergbautätigkeit ist darauf auszurichten, dass die vollständige 
Verfüllung des Abbaubereichs spätestens 1997 abgeschlossen ist.“ 
Die Verfüllung ist weitgehend wie geplant erfolgt und die Wiedernutzbarmachung entspricht 
den in Kapitel 3 des Braunkohlenplans aufgeführten Grundzügen der Oberflächengestaltung 
und Wiedernutzbarmachung des Abbaubereichs.

Seite 2 von 8 
 
 
Abb. 1: Zeichnerische Darstellung Braunkohlenplan Fortuna-Garsdorf 
Für den Großteil der rekultivierten Fläche ist die Bergaufsicht bereits beendet und der 
Braunkohlenplan damit erledigt. Unter Bergaufsicht befinden sich aktuell nur die Fläche der 
Deponie (siehe Abb. 1, blaue Umrandung) und die Fläche des Bunkers Fortuna und der 
sogenannten Rather Schleife (siehe Abb. 1, magentafarbene Umrandung). 
Die Deponie ist planfestgestellt und wird dementsprechend rekultiviert.  
Der vorgenannte Bereich des Kohlebunkers, der Beladeanlage und der Grubenausfahrt (siehe 
magentafarbene Umrandung) wird gemäß Kapitel 3 des Braunkohlenplans für die Zeit der 
Auskohlung der Tagebaue Fortuna-Garsdorf und Hambach noch betrieblich benötigt und 
kann erst danach rekultiviert werden. Hier ist laut Braunkohlenplan zu etwa 2 Dritteln 
landwirtschaftliche Fläche herzustellen und zu etwa einem Drittel ein Wald- und 
Erholungsbereich anzulegen. 
Die hier zum Zwecke der Masseneinsparung gemäß Leitentscheidung 2023 beschriebenen 
Änderungen in der Wiedernutzbarmachung betreffen somit nur den magentafarben 
umrandeten Bereich des Bunkers Fortuna und der sogenannten Rather Schleife.

Seite 3 von 8 
 
 
Abb. 2: Luftbild (Befliegung aus Mai und Oktober 2023) mit Umrandung des ehem. Tagebaus Fortuna-Garsdorf 
Ausweislich des Luftbildes (Abb. 2) aus Mai/Oktober 2023 ist die Wiedernutzbarmachung des 
rund 2.220 ha großen Abbaubereichs des Tagebaus Fortuna-Garsdorf nahezu 
abgeschlossen und entspricht den Grundzügen der Oberflächengestaltung gemäß 
Braunkohlenplan. 
Durch die Leitentscheidung der Landesregierung vom 19.09.2023 ist die noch ausstehende 
geplante weitere Rekultivierung (innerhalb des in Abb. 1 magentafarben umrandeten 
Bereichs) zu überprüfen. Im Entscheidungssatz 2 der Leitentscheidung ist festgehalten, dass 
im Sinne eines optimierten Abbaukonzeptes für den Tagebau Garzweiler der Bedarf an 
Rekultivierungsmaterial für Garzweiler-externe Bereiche zu überprüfen ist. Explizit genannt ist 
hier der „Bereich des früheren Tagebaus Fortuna“. 
Das Konzept der Oberflächengestaltung sah für den in Abb. 1 magentafarben umrandeten 
Bereich auf einer Fläche von rund 152 ha die Herstellung von rund 138 ha landwirt-
schaftlicher Fläche und rund 14 ha forstlicher Fläche auf einem mittleren Höhenniveau von 90 
m NHN vor, welches durch die erforderliche Neigung der landwirtschaftlichen Fläche Richtung 
Niederaußem abfällt und hier niveaugleich anschließt (s. Abb. 3). Das angrenzende Gelände im 
Osten (Ortschaft Niederaußem) liegt auf etwa 80 m NHN. 
Eine Anpassung der Wiedernutzbarmachungsplanung mit dem Ziel der Masseneinsparung 
kann durch eine Rekultivierung in Tieflage (ohne niveaugleichen Anschluss an das umliegende

Seite 4 von 8 
 
Gelände) erfolgen (s. Abb. 4). Durch die Absenkung des mittleren Höhenniveaus um rund 20 m 
(von 90 m NHN auf 70 m NHN) kann der erforderliche Massenbedarf zur Verfüllung und 
Wiedernutzbarmachung des Bunkerbereichs und der Rather Schleife um rund 22,5 Mio. m³ 
verringert werden. Dabei verringert sich der Anteil der landwirtschaftlichen 
Wiedernutzbarmachung in diesem Bereich um ca. 1/3 oder 45 ha zugunsten der forstlichen 
Wiedernutzbarmachung, da durch die Tieflage zusätzliche Böschungsbereiche entstehen. In 
Bezug auf die Fläche des gesamten Geltungsbereichs des Braunkohlenplans Fortuna-
Garsdorf (rund 2.220 ha) sind das etwa 2%. 
 
Abb. 3: Darstellung der zwischenzeitlichen Planung der  
Wiedernutzbarmachung der Fläche Bunker Fortuna und Rather Schleife 
 
Abb. 4: Darstellung der alternativen Planung der  
Wiedernutzbarmachung der Fläche Bunker Fortuna und Rather Schleife

Seite 5 von 8 
 
Das Wiedernutzbarmachungskonzept des Braunkohlenplanes ist unter Berücksichtigung der 
dort eingeräumten Toleranzen in den Grundzügen unverändert.  
Eine im Vergleich zum gesamten Abbaubereich und der Wiedernutzbarmachung des 
Tagebaus Fortuna-Garsdorf geringfügige Nutzungsänderung ergäbe sich zu Lasten der 
Landwirtschaft.  
Die detaillierte Planung (z.B. Zugänglichkeit der landwirtschaftlichen Flächen) erfolgt im 
nachfolgenden Abschlussbetriebsplan. 
Technische und umweltfachliche Bewertung: 
Der Bereich des Bunkers Fortuna und der sogenannten Rather Schleife liegt aktuell auf einem 
Höhenniveau, welches nach Beendigung der Sümpfungsmaßnahmen und des 
Grundwasserwiederanstiegs weitestgehend im Grundwasser liegen wird. Aus den aktuellen 
Modellberechnungen wird für den Bereich ein Grundwasserspiegel von +63m NHN im 
stationären Endzustand prognostiziert. 
Ausgehend von diesem Höhenniveau wurde als tiefster Punkt der zu rekultivierenden Fläche 
daher eine Höhenlage +67m NHN (Niveau Grundwasserspiegel +2m für 
Entwässerungsschicht und 2m Lössauftrag) gewählt. Unter Berücksichtigung der 
Rekultivierungsrichtlinie für die landwirtschaftliche Wiedernutzbarmachung und der hierin 
geforderten Neigungen in den landwirtschaftlichen Flächen ergibt sich somit ein mittleres 
Niveau von etwa +70m NHN und damit rund 20m niedriger als im Ansatz gemäß 
Braunkohlenplan. Mit Blick auf den sich einstellenden Grundwasserspiegel ist eine weitere 
Absenkung der Rekultivierung nicht möglich. 
Im Zuge einer zum Zwecke der Masseneinsparung geplanten Rekultivierung in Tieflage ist ein 
Retentionsraum zu schaffen, der im tiefsten Punkt dieser Fläche die anfallenden 
Oberflächenwässer fasst und in dem diese versickern können. 
Die durch die Rekultivierung in Tieflage entstehenden zusätzlichen Böschungsanteile sind für 
eine forstliche Wiedernutzbarmachung vorgesehen. Die Detailplanung erfolgt im 
Abschlussbetriebsplanverfahren. 
Die (lediglich) in ihrem Höhenniveau angepasste, in ihrer Nutzung soweit möglich 
unveränderte  Rekultivierung hat keine nachteiligen Auswirkungen auf umweltrelevante 
Schutzgüter. Es ist nicht erkennbar, dass etwa Aspekte des Natur- und Artenschutzes oder des 
Wasserhaushaltes oder der Wasserqualität nachteilig betroffen würden. 
Zur Umsetzung dieses Wiedernutzbarmachungskonzeptes ist es notwendig, zunächst den 
benötigen Abraum über das Schienennetz der RWE Power aus dem Tagebau Garzweiler 
heranzutransportieren. Dieses ist aufgrund der betrieblichen Erforderlichkeit des Bunkers 
Fortuna für die Kohleversorgung des Kraftwerks Niederaußem in Abhängigkeit von dem Ende 
der Kohleverstromung frühestens ab 2030 möglich. Bis zu diesem Zeitpunkt ist es zwingend 
erforderlich, die vorhandene Kohleinfrastruktur aufrecht zu erhalten. Während eines 
Anlagenrückbaus beginnend ab 2030 kann damit begonnen werden, den Abraum 
anzutransportieren und mittels Shovel&Truck-Betrieb einzubauen. Zur Auffüllung des Bereichs 
bis unterhalb der Rekultivierungsschicht werden hierfür rund 14 Mio. m³ Abraum benötigt. Zur 
Rekultivierung der forstlichen Böschungsbereiche sowie der landwirtschaftlichen Flächen 
werden weitere rund 4 Mio. m³ Löss- und Forstkiesmengen ebenfalls mit Abraumzügen aus 
dem Tagebau Garzweiler antransportiert und im Sonderbetrieb eingebaut. Die erforderlichen 
Mengen an Abraum und Löss- und Kiesmengen stehen im Tagebau Garzweiler in der 
erforderlichen Qualität und Quantität zur Verfügung und werden in entsprechenden Depots 
vorgehalten. Durch die geänderte Wiedernutzbarmachung des Bunkerbereichs und der

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Rather Schleife können im Tagebau Garzweiler entsprechend der Vorgabe der 
Leitentscheidung 2023 Massen von rund 22,5 Mio. m³ verbleiben.  
Die Teilverfüllung der Bereiche sowie die abschließende Wiedernutzbarmachung sind bis 2035 
abzuschließen, da wegen der sich ab 2036 anschließenden Seebefüllung nur bis dann die 
Materialbereitstellung aus dem Tagebau Garzweiler möglich ist.  
 
b) Deponie Ville 
 
Bei der bisher vorgesehenen forstlichen Rekultivierung der Aschedeponie war vorgesehen, 
dass auf zu bepflanzende Flächen grundsätzlich ca. 2 m Forstkies (je nach Standort mit 
unterschiedlichen Lössanteil von 20-60%) aufgetragen wird. 
Mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 20. September 2023 für den Deponiestandort 
Vereinigte Ville wurde festgelegt, dass für die Rekultivierungsschicht die 
Mindestanforderungen der Deponieverordnung gelten, die eine Mindestmächtigkeit von 1 m 
vorsieht. Lediglich die Oberflächenabdichtungen in den DK I-Bereichen, die eine rein 
mineralische Abdichtung erhalten, benötigen zum Schutz der Abdichtung eine Mächtigkeit der 
Rekultivierungsschicht von ≥ 1,5 m. Gemäß Rekultivierungsplanung sind lokal inselförmig 
Gebüsch- und Strauchgruppen vorgesehen. In diesen Bereichen ist die Mächtigkeit der 
Rekultivierungsschicht entsprechend der Wurzeltiefe der gewählten Pflanzen auf 2 bis 2,5m 
zu erhöhen. 
 
Die Prüfung dieser Anpassung der Mächtigkeit der Rekultivierungsschicht und der damit 
verbundenen Reduzierung des Bedarfs an Rekultivierungsmaterial aus dem Tagebau 
Garzweiler auf der noch zu rekultivierenden planfestgestellten Gesamtfläche von rund 110 ha 
führt zu einer Verringerung des Bedarfs an Forstkies um rund 0,5 Mio. m³.  
 
c) Rekultivierung des Tagebaus Hambach 
 
Planung zur Reduzierung des Lössbedarfs in der Rekultivierung des Tagebaus Hambach 
In der weiteren Rekultivierung des Tagebaus Hambach ist neben der Herstellung des 
Tagebausees u.a. auch die Realisierung weiterer landwirtschaftlicher Flächen mit insgesamt 
rund 230 ha (Gesamtfläche 275 ha) sowie eine weitere forstliche Rekultivierung auf einer 
Fläche von insgesamt rund 1.100 ha (Gesamtfläche rund 2.745 ha) vorgesehen. Die 
landwirtschaftliche Rekultivierung soll dabei weiterhin richtlinienkonform mit einer 
Lössmächtigkeit von 2m (im gesetzten Zustand) erfolgen, so dass das Flächenziel von 
mindestens 1.000 ha Landwirtschaft im ursprünglichen Abbaubereich des Braunkohlenplans 
Teilplan 12/1 für den Tagebau Hambach weiterhin erfüllt wird. In diesem Bereich sind keine 
Optimierungen hinsichtlich des Lössbedarfs möglich.  
In der Leitentscheidung 2023 heißt es auf Seite 18: „ Für den Tagebau Hambach sind 
weitgehende Änderungen aufgrund der dortigen Massensituation nicht zielführend. Im 
Rahmen der revierweiten Optimierung der Rekultivierungsziele ist aber auch im Tagebau 
Hambach zu prüfen, inwieweit geringere Lössanteile bei der forstlichen Rekultivierung in Frage 
kämen“. 
Im Bereich der forstlichen Rekultivierung besteht tatsächlich die Option, den Lössbedarf durch 
eine abwechslungsreiche Gestaltung der Wiedernutzbarmachung insgesamt zu reduzieren. So 
soll die Goldene Aue, die als sehr artenreiche Heidelandschaft auf der Sophienhöhe bekannt 
ist, im weiteren Rekultivierungsfortschritt in Richtung Tagebausee erweitert werden. Dies ist 
konform mit der Rahmenplanung der Neuland Hambach GmbH, steigert die Biodiversität der

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Rekultivierung und sichert als Sichtachse langfristig einen Ausblick von der Sophienhöhe auf 
den Tagebausee. Die Goldene Aue ist als eine Halboffenlandschaft geplant, die nur mit 
wenigen vereinzelten Gehölzen sowie ansonsten mit Heidevegetation durchsetzt ist und somit 
weniger stark durchwurzelt wird. Aus diesem Grund konnte sie mit einer geringeren 
Mächtigkeit an Forstkies realisiert werden. Im Anschluss an die Goldene Aue sollen weitere 
Sonderbiotope entstehen. Im Sinne des Natur- und Artenschutzes sowie der Biodiversität 
werden damit weitere Lebensräume für Offenlandarten geschaffen, die durch einen mageren 
Boden (quartäres und tertiäres Material) und den Verzicht auf Forstkies sowie eine gelenkte 
Sukzession auch mittel- bis langfristig von durchgehendem Vegetationsaufwuchs freigehalten 
werden. Um die Landschaft möglichst abwechslungsreich zu gestalten, sollen die 
Sonderbiotope mit vereinzelten Gehölzinseln auf Forstkies aufgelockert werden.    
Unter Berücksichtigung der weiteren geplanten Halboffenland- und OffenIandflächen im 
Bereich der Goldenen Aue wird die Fläche der Sonderbiotope mit Prozessschutz 
(unbeeinflusste Sukzession) und gelenkter Sukzession insgesamt rund 10 % der forstlichen 
Rekultivierung des Tagebaus Hambach einnehmen. Dieser Anteil entspricht den Zielen der 
RWE-Biodiversitätsstrategie sowie auch den Zielen von Wald und Holz. Durch diese Anpassung 
der Landschaftsgestaltung verringert sich die Menge an Löss/Forstkies, die nach Hambach 
transportiert wird, um rund2 Mio. m³.  
Genehmigungsrechtliche Bewertung: 
Der Braunkohlenplan Teilplan 12/1 für den Tagebau Hambach wird derzeit in einem 
Braunkohlenplanänderungsverfahren auf Grundlage des 
Kohleverstromungsbeendigungsgesetzes und unter Berücksichtigung der NRW-
Leitentscheidungen aus 2021 und 2023 sowie dem öffentlich-rechtlichen Vertrag zwischen 
RWE und der Bundesregierung vom 10.02.2021 angepasst. Der Aufstellungsbeschluss des 
geänderten Braunkohlenplans wurde am 27.10.2023 im Braunkohlenausschuss gefasst. 
Darin werden die Ziele der Oberflächengestaltung nach Beendigung der Kohlegewinnung für 
den Tagebau Hambach festgelegt. Neben der Herstellung des Tagebausees, der 
landwirtschaftliche Rekultivierung und einer Entwicklungsfläche für den Strukturwandel ist für 
den Tagebau Hambach überwiegend eine forstliche Rekultivierung vorgesehen (rund 2.745 
ha), die gemäß dem Braunkohlenplanentwurf auch Offenland-, Halboffenlandflächen und 
Sonderbiotope beinhalten sollen. Eine Erweiterung der Goldenen Aue sowie die Realisierung 
weiterer Sonderbiotope werden im Braunkohlenplanentwurf bereits explizit genannt: „Die 
schon bestehende Goldene Aue soll als Heidelandschaft ebenfalls in Richtung Seeufer 
entwickelt werden. Zusätzlich sind lokal weitere Offenland- bzw. Halboffenlandflächen und 
Sonderbiotope in der Rekultivierung anzulegen, um im Sinne der Biodiversität vielfältige 
Standorte zu schaffen.“ Da die zeichnerische Darstellung des Braunkohlenplanentwurfs 
lediglich zwischen der Herstellung des Tagebausees, der forstlichen und landwirtschaftlichen 
Rekultivierung und einer Entwicklungsfläche für den Strukturwandel unterscheidet, sind die 
Besonderheiten der forstlichen Rekultivierung im Plan nicht dargestellt. Die konkrete 
Gestaltung der Rekultivierung wird und kann, wie bisher auch, unter Beachtung der Vorgaben 
des Braunkohlenplanes im Dialog mit den Trägern Öffentlicher Belange sowie den 
Anrainerkommunen auf Basis des in 2024 vorgesehenen Abschlussbetriebsplanantrages für 
den Tagebau Hambach erfolgen. 
 
Aufbauend auf den bereits zugelassenen Abschlussbetriebsplänen für den Tagebau Hambach 
werden derzeit die Antragsunterlagen für einen Abschlussbetriebsplan mit einem 
Gesamtkonzept für die Rekultivierung der weiteren Flächen im Tagebau Hambach erarbeitet. 
Darin erfolgt eine konkrete Planung sowie Beschreibung der Wiedernutzbarmachung aller

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noch ausstehender Betriebsflächen unter Bergaufsicht, inklusive der Uferbereiche des 
Tagebausees und der Flächen der Innenkippe, soweit sie über die bisherigen 
Abschlussbetriebspläne bislang nicht geregelt sind. Zu diesen Flächen zählt auch die 
Erweiterung der Goldenen Aue sowie die Umsetzung der geplanten Sonderbiotope. Die 
entsprechenden Maßnahmen können im weiteren Abschlussbetriebsplan somit entsprechend 
berücksichtigt werden und stehen in keinem Widerspruch zum Braunkohlenplanentwurf sowie 
bestehenden Zulassungen und Genehmigungen.  
Technische und umweltfachliche Bewertung: 
Die Ergänzung weiterer Offenland-/Halboffenlandflächen und Sonderbiotope in der 
Rekultivierung des Tagebaus Hambach ist aus naturschutzfachlicher Sicht positiv zu bewerten 
und bringt keine umweltfachlichen Nachteile mit sich. Technisch ist die Verringerung der 
Mächtigkeiten an Forstkies im Verkippungsbetrieb problemlos möglich. Nachteilige 
Auswirkungen sind nicht zu erwarten. Möglichen Immissionen durch Staub, die im Umfeld der 
vegetationsarmen tertiären Sonderbiotope bei Windeinflüssen denkbar wären, wird durch die 
Realisierung von Gehölzinseln innerhalb der Flächen entgegengewirkt 
 
Massenbereitstellung: 
Die vorstehende Prüfung und Optimierung der Wiedernutzbarmachung der oben genannten 
Garzweiler-externer Betriebsflächen mit der Zielsetzung eines größtmöglichen Verbleibs von 
Massen im Abbaubereich Garzweiler hat zum Ergebnis, dass rund 25 Mio. m³ Abraum (davon 
rund 2 Mio. m³ Löss/Forstkies) bei der Herstellung einer ordnungsgemäßen und 
massenorientierten Wiedernutzbarmachung dieser Bereiche eingespart werden können. Für 
die Wiedernutzbarmachung der drei zuvor genannten Bereiche müssen damit aus dem 
Abbaugebiet Garzweiler noch rund 61 Mio. m³ Massen zum Bezugsdatum Anfang 2023 
(davon rund 47 Mio. m³ Löss/Forstkies) bereitgestellt werden.

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Anl. 1 zu TOP 4_Niederschrift_AK GWII_20.02.2024_Final_Komplett)

33163 Zeichen

Sachgebiet Drucksache Seite 
Niederschrift der 6. Sitzung des AK Änderung des Braunkoh-
lenplans Garzweiler II am 20.02.2024 AK ÄBGII 014 1 
 
Bezirksregierung Köln - Geschäftsstelle des 
Braunkohlenausschusses - 
32/64.1-3.9 (14)        Köln, 20.02.2024 
 
 
 
 
 
 
 
 
N i e d e r s c h r i f t 
 
über die in der 6. Sitzung des Arbeitskreises Änderung des Braunkohlenplans 
Garzweiler II am 20.02.2024 gefassten Beschlüsse 
 
 
Beginn der Sitzung: 10:00 Uhr 
Ende der Sitzung:  11:25 Uhr 
Vorsitz:    Herr Harald Zillikens 
Anlagen:    - 3 - 
 
 
 
TOP 1: Feststellung der Tagesordnung 
 
Vorsitzender Harald Zillikens  eröffnet die Sitzung des Arbeitskreises Änderung des 
Braunkohlenplans Garzweiler II und begrüßt die Teilnehmenden im Plenarsaal der Be-
zirksregierung Köln. 
 
Er weist darauf hin, dass die Sitzungen der Arbeitskreise unter Ausschluss der Öffent-
lichkeit stattfinden und vertraulich zu behandeln sind. 
 
Weiter stellt er die form- und fristgerecht ergangene Einladung und die Beschlussfähigkeit 
des Arbeitskreises fest.

Sachgebiet Drucksache Seite 
Niederschrift der 6. Sitzung des AK Änderung des Braunkoh-
lenplans Garzweiler II am 20.02.2024 AK ÄBGII 014 2 
 
TOP 2: Genehmigung der Niederschrift über die in der 5. Sitzung des Arbeits-
kreises Änderung des  Braunkohlenplans Garzweiler II am 25.09.2023 
gefassten Beschlüsse (digital) 
Drucksache Nr. AK ÄBGII 013 
 
Der Arbeitskreis Änderung des Braunkohlenplans Garzweiler II genehmigt einstimmig  
die Niederschrift. 
 
TOP 3: Änderung des Braunkohlenplans Garzweiler II einschließlich der Ände-
rung der Wiedernutzbarmachung im Bereich des Braunkohlenplanes 
Frimmersdorf 
Hier: Empfehlung zum Beschluss zur Erstellung eines Braunkohlenplan-Vor-
entwurfs gemäß Leitentscheidung 2023 
Drucksache Nr. AK ÄBGII 015 
1. Herr Eyll-Vetter (RWE) stellt die angepasste Vorhabenbeschreibung gemäß Lei-
tentscheidung inklusive der Änderung der Wiedernutzbarmachung in den exter-
nen Betriebsbereichen vor (Anlage 1) 
2. Herr Fuchs (FUMINCO) trägt zum ergänzenden Massengutachten zum Vorha-
ben gemäß Leitentscheidung 2023 einschließlich der Wiedernutzbarmachung ex-
terner Betriebsflächen (und der forstlichen Wiedernutzbarmachung Hambach) 
vor (Anlage 2)  
 
Der Arbeitskreis Änderung des Braunkohlenplans Garzweiler II fasst einstimmig folgen-
den Beschluss: 
 
1. Der Arbeitskreis Garzweiler II empfiehlt dem Braunkohlenausschuss die 
Vorhabensbeschreibung der RWE Power AG zum Abbauvorhaben Garz-
weiler zur Kenntnis zu nehmen.

Sachgebiet Drucksache Seite 
Niederschrift der 6. Sitzung des AK Änderung des Braunkoh-
lenplans Garzweiler II am 20.02.2024 AK ÄBGII 014 3 
 
2.  Der Arbeitskreis Garzweiler II empfiehlt dem Braunkohlenausschuss die 
Ausführungen der FUMINCO im ergänzenden Massengutachten zu dem 
von RWE Power AG vorgelegten flächenoptimierten und massensparen-
den Wiedernutzbarmachungskonzept für den Braunkohlenplan Garzwei-
ler II einschließlich der Flächen im Bereich Frimmersdorf unter Berück-
sichtigung der Rekultivierung externer Bereiche zur Kenntnis zu neh-
men.  
 
Der Arbeitskreis Garzweiler II empfiehlt dem Braunkohlenausschuss zu 
beschließen, dass das aufgrund der nun vorliegenden Ergebnisse des 
ergänzenden Massengutachtens von RWE Power AG nunmehr beab-
sichtigte Vorhaben (Vorhabensbeschreibung vom 18.01.2024) vereinbar 
mit den Vorgaben der Leitentscheidung 2023 ist.  
 
3. Auf dieser Grundlage und unter Berücksichtigung der bereits vorliegen-
den überschlägigen Beurteilung der Umweltverträglichkeit einschließ-
lich Umweltprüfung empfiehlt der Arbeitskreis Garzweiler II dem Braun-
kohlenausschuss die Regionalplanungsbehörde Köln mit der Erarbei-
tung eines Vorentwurfes zur Änderung des Braunkohlenplanes Garzwei-
ler II einschließlich der im Bereich Frimmersdorf (s. Übersichtskarte) 
vorzunehmenden Anpassungen zu beauftragen. 
 
TOP 4: Bericht des Zweckverbandes LandFolge Garzweiler zum Straßen - und 
Radwegenetz 
Herr Mielchen (LandFolge Garzweiler) hält den in Anlage 3 angefügten Vortrag. 
 
Kenntnisnahme

Sachgebiet Drucksache Seite 
Niederschrift der 6. Sitzung des AK Änderung des Braunkoh-
lenplans Garzweiler II am 20.02.2024 AK ÄBGII 014 4 
 
Der Vorsitzende schließt die Sitzung um 11:25 Uhr. 
 
 
Der Vorsitzende Der stellvertretende Vorsitzende 
gez. Zillikens gez. Dederichs 
 
 
Bezirksregierung Köln 
Im Auftrag 
gez. Wigger

Arbeitskreis Änderung des Braunkohlenplans 
Garzweiler II
Vorhaben gemäß Leitentscheidung 2023
Michael Eyll-Vetter, 20.02.2024

Vorhaben nach politischer Verständigung vom 04.10.2022 und 
Vorentwurfsbeschluss BKA vom 16.06.2023 
Rahmendaten
• Keine Inanspruchnahme des 
3. Umsiedlungsabschnitts und der drei 
Feldhöfe
• Abstand zu Ortschaften des 3. Umsiedlungs-
abschnitts, den Feldhöfen, zu Jackerath rund 
400m, zu Holzweiler rund 500m und zu 
Wanlo rund 600m
• Seefläche rund 2.260 ha
• Landwirtschaftliche Fläche 
rund 225 ha
• Landwirtschaftliche Fläche mit 1m 
Lössauftrag rund 120 ha
• Forstwirtschaftliche Fläche (Seeböschung 
und Böschung Kohlebunker/T agesanlagen) 
rund 350 ha
• Sonderfläche für Strukturwandelprojekte 
(Kohlebunker/T agesanlagen/ Bandtrasse) 
rund 200 ha
Seite 2

Leitentscheidung 2023 – Vorgaben für Tagebau Garzweiler 
Ziel:   Massen- und flächenschonende Planung
• Überprüfung der Wiedernutzbarmachungskonzepte in den externen Bereichen mit dem Ziel, die dortigen 
Massenbedarfe (insbesondere Löss) zu reduzieren.
• Daraus Ableitung eines möglichen Flächeneinsparpotentials auf der Abbauseite des T agebaus Garzweiler.
Seite 3
Tagebau Fortuna-Garsdorf (Bunker Fortuna/Rather Schleife) Standort Ville Berrenrath (Deponie Vereinigte Ville)
Tagebau Hambach (Rekultivierung)

Anpassung der Bedarfe für die Wiedernutzbarmachung in Hambach, Fortuna und 
Ville ermöglicht Reduzierung der Massentransporte in externe Bereiche1)
Tagebau Fortuna-Garsdorf
(Bunker Fortuna & Rather Schleife2))
Bisheriges Konzept:
Abraum 40,5 Mio. m³
davon Löss/Forstkies 3,5 Mio. m³
optimiertes Konzept:
Abraum 18 Mio. m³
davon Löss/Forstkies 4 Mio. m³
Reduzierung Bedarf - 22,5 Mio. m³
1) Zahlenbasis auf Anfang 2023 bezogen, Massenabgabe an Kieswirtschaft nicht enthalten, alle Zahlenangaben auf halbe Mio. gerund et
Ergebnis: Auch nach den Anpassungen ist der Massenbedarf weiterhin ausgeglichen. Die Massenabgabe aus Garzweiler 
konnte um rd. 25 Mio. m³ reduziert werden, davon rd. 2 Mio. m³ Löss/Forstkies. 
Standort Ville - Berrenrath
Bisheriges Konzept:
Abraum 4,5 Mio. m³
davon Forstkies 4,5 Mio. m³
optimiertes Konzept:
Abraum 4 Mio. m³
davon Forstkies 4 Mio. m³
Reduzierung Bedarf - 0,5 Mio. m³
Tagebau Hambach
Bisheriges Konzept:
Abraum 41 Mio. m³
davon Löss/Forstkies 41 Mio. m³
optimiertes Konzept:
Abraum 39 Mio. m³
davon Löss/Forstkies 39 Mio. m³
Reduzierung Bedarf -2 Mio. m³
Tagebau Garzweiler
Bisheriges Konzept:
Externe Massentransporte 86 Mio. m³
davon Löss/Forstkies 49 Mio. m³
optimiertes Konzept:
Externe Massentransporte 61 Mio. m³
davon Löss/Forstkies 47 Mio. m³
Geringere Abgabe 25 Mio. m³
Seite 4
2) ohne KWR-Deponie Fortuna

Reduzierung der Massenabgabe aus Garzweiler führt zur Anpassung des 
Abbauvorhabens gemäß Leitentscheidung 2023
• Durch Änderung der 
Wiedernutzbarmachung in 
externen Betriebsbereichen 
konnte Massenbedarf reduziert 
werden.
• Verringerung des Bedarfs 
ermöglicht Verringerung des 
Massenangebots und damit 
der Abbaufläche.
• Rund 9 ha können östlich von 
Keyenberg erhalten werden 
und weitere rund 33 ha können 
im Bereich zwischen 
Ortschaften des 
3. Umsiedlungsabschnitts und 
Holzweiler stehen bleiben.
Fläche rund 33 ha
Fläche rund 9 ha
Seite 5

Tagebau Garzweiler - Vorhaben gemäß Leitentscheidung 2023 
• Keine Inanspruchnahme des 
3. Umsiedlungsabschnitts und der
drei Feldhöfe
• Abstand zu Ortschaften des 3. 
Umsiedlungsabschnitts, den Feldhöfen, zu 
Jackerath rund 400m, zu Holzweiler rund 
500m und zu Wanlo rund 600m
• Seefläche rund 2.215 ha 
• Landwirtschaftliche Fläche 
rund 225 ha
• Landwirtschaftliche Fläche mit 1m 
Lössauftrag rund 120 ha
• Forstwirtschaftliche Fläche (Seeböschung 
und Böschung Kohlebunker/ 
Tagesanlagen) rund 345 ha 
• Biotopverbundfläche rund 80 ha
• Sonderfläche für Strukturwandelprojekte 
(Kohlebunker/Tagesanlagen/ Bandtrasse) 
rund 150 ha
Seite 6

Glückauf!

Veränderung Biotopverbundflächen (als T eil der Braunkohlenplanänderung) 
Seite 1
Klausurtagungvom03.11.2023
• rd. 110 ha BiotopverbundflächealsT eil der 
Braunkohlenplanänderung
Vorhabensbeschreibungvom18.01.2024
• rd. 80 ha Biotopverbundflächeals T eil der 
Braunkohlenplanänderung

geplante Biotopverbundflächen
(Braunkohlenplanänderung und Abschlussbetriebsplan) 
Seite 2
Insgesamt rd. 106 ha 
Biotopverbundfläche (zusätzlich zu 
bereits geplanten Grünflächen) gem. 
Vorschlag Zweckverband Landfolge 
Garzweiler,
z.B. als 10 m Streifen entlang von 
Straßen oder als Verbindung zwischen 
Fläche Lössdepot und Elsbachtal

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
1ahu GmbH / FUMINCO GmbH
Fachgutachten zur Abraumbilanzierung und hydrogeologischer Auswirkungsanalyse im Tagebau Garzweiler für unterschiedliche Ausstiegsszenarien mit Alternativen-Entwicklung(Ergänzungsgutachten)Stefan Fuchs20.02.2024(6. Sitzung des Arbeitskreises Änderung des Braunkohlenplans Garzweiler II)1
AgendaPrüfung der RWE-Massenbilanz 2030 und 2033 (angepasste Vorhabensbeschreibung)–Prüfgrundlage–Angebots- und Bedarfsseite–Abraum- und Lössbilanz / BraunkohlengewinnungAnmerkungen der Gutachter zur RWE-MassenbilanzFlächeninanspruchnahme und MasseneinsparungZusammenfassung der Prüfergebnisse (angepasste Planung)220.02.2024

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
2ahu GmbH / FUMINCO GmbH
Prüfung der RWE-Massenbilanz - Prüfgrundlage320.02.2024Prüfgrundlage–angepasste RWE-Vorhabensbeschreibung als Folge der Leitentscheidung 2023 (RWE: 18.01.2024) –3-D-Geodaten der RWE Power AG (Übergabe 11/2023 bis 01/2024)–tabellarische Massenbilanzen der RWE Power AG (Übergabe 11/2023 bis 01/2024)–Berechnungsbasis:angepasste Vorhabensbeschreibung: Tagebaustand Garzweiler 01/2023 (18.01.2023)RWE-Planungen 2022/2023 (Hauptgutachten: 17.11.2023): Tagebaustand Garzweiler 01/2022–allgemeiner Hinweis zur Darstellung von Zahlen und WertenUnstimmigkeiten im Nachkommabereich bei Rechenoperationen innerhalb von Tabellen sind durch die notwendige Rundung von Zahlen und Werten bedingt
Prüfung der RWE-Massenbilanz - Prüfgrundlage420.02.2024Jahresförderung 2022 (Tagebau Garzweiler)–112,26 Mio. m³ Abraum–6,00 Mio. m³ Löss–22,69 Mio. t Braunkohlen
HolzweilerKeyenbergKuckumLössTerrassenkiesAbraum M1Abraum M2Braunkohlen

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
3ahu GmbH / FUMINCO GmbH
AgendaPrüfung der RWE-Massenbilanz 2030 und 2033 (angepasste Vorhabensbeschreibung)–Prüfgrundlage–Angebots- und Bedarfsseite–Abraum- und Lössbilanz / BraunkohlengewinnungAnmerkungen der Gutachter zur RWE-MassenbilanzFlächeninanspruchnahme und MasseneinsparungZusammenfassung der Prüfergebnisse (angepasste Planung)520.02.2024
AbweichungVolumen [Mio. m³]Materialklasse(Gewinnung)RWEFUMINCO0,56 %56,656,9Löss-0,06 %778,7137,0Terrassenkies574,0Abraum M128,6Abraum M238,6Bergemittel (Braunkohlenflöze)-0,02 %835,4835,2Summe (nur Abraum)Prüfung der RWE-Massenbilanz (Angebotsseite, Tagebauendstand 2030) 6 0,03 %191,8191,8Braunkohlen-0,01 %1 027,11 027,0Gesamtsumme
20.02.2024Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
4ahu GmbH / FUMINCO GmbH
AbweichungVolumen [Mio. m³]Löss-Materialklasse(Gewinnung)RWEFUMINCO-1,89 %2,82,8Lössbasis verunreinigt0,00 %9,69,6Lössbasis forstlich0,36 %25,825,9Löss landwirtschaftl. gut geeignet1,49 %18,318,6Löss landwirtschaftl. mäßig geeignet 0,56 %56,656,9GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Angebotsseite, Tagebauendstand 2030) 7
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
20.02.2024Volumen aus dem geol. ModellKorrektur durch den Faktor AbbauverlusteZahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung
AbweichungVolumen [Mio. m³]Löss-Materialklasse(verwertbar)RWEFUMINCO0,00 %0,00,0Lössbasis verunreinigt0,00 %9,69,6Lössbasis forstlich0,36 %18,118,1Löss landwirtschaftl. gut geeignet1,49 %12,813,0Löss landwirtschaftl. mäßig geeignet -0,05 %11,111,1Lössdepots (östl. Restloch)0,50 %51,651,9GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Angebotsseite, Tagebauendstand 2030) 8
20.02.2024Volumen aus dem geol. ModellKorrektur durch den Faktor Abbauverluste
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
5ahu GmbH / FUMINCO GmbH
AbweichungVolumen [Mio. m³]Löss-Materialklasse(verwertbar)RWEFUMINCO0,62 %42,042,3LW-Löss0,00 %9,69,6FW-Löss0,50 %51,651,9GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Angebotsseite, Tagebauendstand 2030) 9
20.02.2024Volumen aus dem geol. ModellKorrektur durch den Faktor AbbauverlusteModellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung
AbweichungRWEFUMINCOBraunkohlenflözMasse[Mio. t]Masse [Mio. t]Dichte[t/m³]Volumen [Mio. m³]-0,05 %66,166,11,1557,5Garzweiler0,39 %80,580,81,1570,3Frimmersdorf-0,29 %73,973,71,1564,1Morken0,03 %220,5220,6191,8GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Angebotsseite, Tagebauendstand 2030) 10
Volumen aus dem geol. ModellUmrechnung mittels Dichte in TonnageKorrektur durch den Faktor Abbauverluste20.02.2024Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
6ahu GmbH / FUMINCO GmbH
verwertbare FörderungRWE-Abbauverluste 1)RWEBraunkohlenflözMasse[Mio. t]Masse[Mio. t]58,212 %66,1Garzweiler74,97 %80,5Frimmersdorf72,42 %73,9Morken205,5220,5GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Angebotsseite, Tagebauendstand 2030) 11
1) technische Abbauverluste durch die Verwendung von Schaufelradbaggern inkl. technischer Restriktionen, Lagerstättenzuschnitt etc.Volumen aus dem geol. ModellUmrechnung mittels Dichte in TonnageKorrektur durch den Faktor Abbauverluste20.02.2024Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung
AbweichungVolumen [Mio. m³]Abraum(verwertbar)RWEFUMINCO0,04 %812,5739,6Abraum (Gewinnung)16,1Abbauverluste Löss13,1Abbauverluste Braunkohlen38,6Bergemittel (Braunkohlenflöze)4,6bilanztechnischer Ausgleichsposten0,04 %812,5812,1GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Angebotsseite, Tagebauendstand 2030) 1220.02.2024
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
7ahu GmbH / FUMINCO GmbH
AbweichungBedarf [Mio. m³]Abraum(Tagebau Garzweiler)RWEFUMINCO-0,09 %387,3386,9Innenkippe0,00 %356,5356,5östliches Restloch0,01 %-27,7-27,7Korrekturwert Innenkippe/Restloch (Löss)10,48 %5,35,9Lössdepots östl. Restloch5,55 %35,037,1Gestaltungsbedarf (Geotechnik)0,93 %6,06,1Gewinnung Wiedernutzbarmachung0,31 %762,4764,8GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Bedarfsseite, Tagebauendstand 2030) 13
20.02.2024
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung
Bedarfexterner Standort (Zielort)MaterialartLöss, Forstkies, SubstratTagebau HambachLöss, Forstkies Tagebau Fortuna-Garsdorf (Rather Schleife)Abraum zur Verfüllung Löss, ForstkiesKWR-Deponie FortunaDeckelabdichtungLöss, ForstkiesKWR-Deponie GarzweilerAbraum zur VerfüllungKiesBaustoffversorgung (RBS)Löss, ForstkiesTagebau/Deponie Vereinigte Ville inkl. AVGPrüfung der RWE-Massenbilanz (Bedarfsseite, Tagebauendstand 2030) 1420.02.2024

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
8ahu GmbH / FUMINCO GmbH
Abraumbedarf [Mio. m³]Bedarfexterner Standort (Zielort)AbweichungRWEFUMINCOMaterialart0,80 %24,324,5Löss, Forstkies, SubstratTagebau Hambach-2,83 %1,61,6Löss, Forstkies Tagebau Fortuna-Garsdorf (Rather Schleife)5,74 %13,814,6Abraum zur Verfüllung 3,51 %0,60,6Löss, ForstkiesKWR-Deponie Fortuna0,00 %2,12,1Deckelabdichtung-5,22 %1,01,0Löss, ForstkiesKWR-Deponie Garzweiler-1,17 %3,43,4Abraum zur Verfüllung0,00 %6,46,4KiesBaustoffversorgung (RBS)-0,97 %2,32,3Löss, ForstkiesTagebau/Deponie Vereinigte Ville inkl. AVG1,60 %55,356,4GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Bedarfsseite, Tagebauendstand 2030) 1520.02.2024
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung
Lössbedarf [Mio. m³]Bedarfexterner Standort (Zielort)AbweichungRWEFUMINCOMaterialart-0,48 %14,714,6Löss, Forstkies, SubstratTagebau Hambach-1,50 %2,62,6Löss, Forstkies Tagebau Fortuna-Garsdorf (Rather Schleife)0,00 %0,00,0Abraum zur Verfüllung -2,19 %1,81,8Löss, ForstkiesKWR-Deponie Fortuna0,00 %0,00,0Deckelabdichtung-1,42 %3,63,5Löss, ForstkiesKWR-Deponie Garzweiler0,00 %0,00,0Abraum zur Verfüllung0,00 %0,00,0KiesBaustoffversorgung (RBS)1,44 %1,51,5Löss, ForstkiesTagebau/Deponie Vereinigte Ville inkl. AVG-0,73 %24,124,0GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Bedarfsseite, Tagebauendstand 2030) 1620.02.2024
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
9ahu GmbH / FUMINCO GmbH
Gesamtbedarf  [Mio. m³]Bedarfexterner Standort (Zielort)AbweichungRWEFUMINCOMaterialart0,32 %39,039,1Löss, Forstkies, SubstratTagebau Hambach0,43 %4,14,1Löss, Forstkies Tagebau Fortuna-Garsdorf (Rather Schleife)5,74 %13,814,6Abraum zur Verfüllung -0,70 %2,42,4Löss, ForstkiesKWR-Deponie Fortuna0,00 %2,12,1Deckelabdichtung0,00 %4,54,5Löss, ForstkiesKWR-Deponie Garzweiler-1,17 %3,43,4Abraum zur Verfüllung0,00 %6,46,4KiesBaustoffversorgung (RBS)0,00 %3,83,8Löss, ForstkiesTagebau/Deponie Vereinigte Ville inkl. AVG1,15 %79,480,4GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Bedarfsseite, Tagebauendstand 2030) 1720.02.2024
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung
AbweichungAbraumbedarf [Mio. m³]ZielortRWEFUMINCO0,31 %762,4764,8Verkippung im Tagebau Garzweiler1,60 %55,356,4Externe Standorte3,02 %25,726,5- Abraum (Verkippung)0,34 %29,829,9- Abraum im Forstkies bzw. Substrat0,42 %817,7821,2GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Bedarfsseite, Tagebauendstand 2030) 1820.02.2024
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
10ahu GmbH / FUMINCO GmbH
AbweichungLössbedarf [Mio. m³]ZielortRWEFUMINCO0,01 %27,727,7Rekultivierung Tagebau Garzweiler0,01 %22,222,2- LW-Löss-0,02 %5,45,4- FW-Löss-0,23 %24,124,0Externe Standorte0,09 %12,412,4- LW-Löss-0,58 %11,711,6- FW-Löss-0,11 %51,751,7GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Bedarfsseite, Tagebauendstand 2030) 1920.02.2024
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der QualitätssicherungLW-Löss: Löss - geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung FW-Löss: Löss - geeignet für die forstwirtschaftliche Rekultivierung 
AbweichungLössbedarf [Mio. m³]MaterialartRWEFUMINCO0,04 %34,634,7LW-Löss-0,40 %17,117,0FW-Löss-0,11 %51,751,7GesamtsummePrüfung der RWE-Massenbilanz (Bedarfsseite, Tagebauendstand 2030) 2020.02.2024
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der QualitätssicherungLW-Löss: Löss - geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung FW-Löss: Löss - geeignet für die forstwirtschaftliche Rekultivierung

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
11ahu GmbH / FUMINCO GmbH
AgendaPrüfung der RWE-Massenbilanz 2030 und 2033 (angepasste Vorhabensbeschreibung)–Prüfgrundlage–Angebots- und Bedarfsseite–Abraum- und Lössbilanz / BraunkohlengewinnungAnmerkungen der Gutachter zur RWE-MassenbilanzFlächeninanspruchnahme und MasseneinsparungZusammenfassung der Prüfergebnisse (angepasste Planung)2120.02.2024
Prüfung der RWE-Massenbilanz (Abraumbilanz, Ausstiegsszenario 2030) 22AbweichungAbraumPositionFUMINCO - RWERWEFUMINCO[Mio. m³][Mio. m³][Mio. m³]-0,04 %-0,4812,5812,1Abraumangebot Garzweiler0,42 %-3,5-817,7-821,2Abraumbedarf -3,8-5,3-9,1Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) 0,3Korrektur A (Tagebau Hambach)-4,1-5,0-9,1Unterdeckung (-) / Überdeckung (+)-0,6 %-1,1 %Anteil am Abraumangebot20.02.2024
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
12ahu GmbH / FUMINCO GmbH
Prüfung der RWE-Massenbilanz (LW-Lössbilanz, Ausstiegsszenario 2030) 23AbweichungLW-LössPositionFUMINCO - RWERWEFUMINCO[Mio. m³][Mio. m³][Mio. m³]0,62 %0,342,042,3LW-Lössangebot Garzweiler0,04 %0,0-34,6-34,7LW-Lössbedarf 0,27,47,6Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) 20.02.2024Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der QualitätssicherungLW-Löss: Löss - geeignet für die landwirtschaftliche Rekultivierung 
Prüfung der RWE-Massenbilanz (FW-Lössbilanz, Ausstiegsszenario 2030) 24AbweichungFW-LössPositionFUMINCO - RWERWEFUMINCO[Mio. m³][Mio. m³][Mio. m³]0,00 %0,09,69,6FW-Lössangebot Garzweiler-0,40 %0,1-17,1-17,0FW-Lössbedarf 0,1-7,5-7,4Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) 0,1Korrektur A (Tagebau Hambach)0,0-7,4-7,4Unterdeckung (-) / Überdeckung (+)20.02.2024
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung
FW-Löss: Löss - geeignet für die forstliche Rekultivierung

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
13ahu GmbH / FUMINCO GmbH
Prüfung der RWE-Massenbilanz (Lössbilanz, Ausstiegsszenario 2030) LW-Löss kann mögliche FW-Löss-Defizite in der Lössbilanz ausgleichen2520.02.2024AbweichungLössPositionFUMINCO - RWERWEFUMINCO[Mio. m³][Mio. m³][Mio. m³]3,24 %0,27,47,6LW-Lössbilanz0,02 %0,0-7,4-7,4FW-Lössbilanz0,20,00,2Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) LW-Löss: Löss - geeignet für die landwirtschaftliche RekultivierungFW-Löss: Löss - geeignet für die forstliche Rekultivierung
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung
Prüfung der RWE-Massenbilanz (Ausstiegsszenario 2033) Lössbilanz 2033–identisch mit der Lössbilanz 2030–kein zusätzlicher Löss, somit auch keine zusätzliche Wiedernutzbarmachung von Flächen möglichAbraumbilanz 2033–zusätzlich 87,8 Mio. m³ Abraum (FUMINCO:  87,2 Mio. m³) gegenüber dem Ausstiegsszenario 2030–Verkippung des zusätzlichen Abraums in den untersten Innenkippensohlen2620.02.2024Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
14ahu GmbH / FUMINCO GmbH
Prüfung der RWE-Massenbilanz (Braunkohlengewinnung) 27Abweichungverwertbare FörderungAusstiegsszenario 2030(Basis: 18.01.2023)FUMINCO - RWERWEFUMINCO[Mio. t][Mio. t][Mio. t]0,03 %0,1205,5205,5Braunkohlengewinnung Abweichungverwertbare FörderungAusstiegsszenario 2033(Basis: 18.01.2023)FUMINCO - RWERWEFUMINCO[Mio. t][Mio. t][Mio. t]0,48 %1,2246,6247,8Braunkohlengewinnung 20.02.2024
Modellierungs-/Berechnungsmethoden bzw. Volumina sind nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt angewandt bzw. ermittelt
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung
AgendaPrüfung der RWE-Massenbilanz 2030 und 2033 (angepasste Vorhabensbeschreibung)–Prüfgrundlage–Angebots- und Bedarfsseite–Abraum- und Lössbilanz / BraunkohlengewinnungAnmerkungen der Gutachter zur RWE-MassenbilanzFlächeninanspruchnahme und MasseneinsparungZusammenfassung der Prüfergebnisse (angepasste Planung)2820.02.2024

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
15ahu GmbH / FUMINCO GmbH
Anmerkungen der Gutachter zur RWE-MassenbilanzPrüfgrundlage bzw. Prüfzeitraum–die Planungen im Rahmen der Wiedernutzbarmachung basieren auf dem Referenztagebaustand 01/2023 (18.01.2023)–aus diesem Grund bilanzieren die Gutachter auf der Angebotsseite (Gewinnung) ebenfalls auf der Basis des Referenztagebaustands 01/2023–die RWE-Angebotsseite (Basis: 01.01.2023) wird im Rahmen des Gutachtens mithilfe RWE-internen Dokumentationen (Ist-Werte) entsprechend auf den Stichtag 18.01.2023 angepasst 2920.02.2024
Anmerkungen der Gutachter zur RWE-MassenbilanzKorrektur A (Tagebau Hambach)–im Rahmen der Flächenberechnungen für die Wiedernutzbarmachung im Tagebau Hambach weist RWE aus Sicht der Gutachter 17,6 ha zu viel aus (Doppelbilanzierung)–Rekultivierungsart: Zwischennutzung im Restloch <68 m NHN (Auftrag: 2 m, Lössanteil: 20 %)–Reduzierung der Massentransporte zum Tagebau Hambach0,07 Mio. m³ FW-Löss 0,28 Mio. m³ Abraum3020.02.2024

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
16ahu GmbH / FUMINCO GmbH
AgendaPrüfung der RWE-Massenbilanz 2030 und 2033 (angepasste Vorhabensbeschreibung)–Prüfgrundlage–Angebots- und Bedarfsseite–Abraum- und Lössbilanz / BraunkohlengewinnungAnmerkungen der Gutachter zur RWE-MassenbilanzFlächeninanspruchnahme und MasseneinsparungZusammenfassung der Prüfergebnisse (angepasste Planung)3120.02.2024
Flächenanalyse Tagebauendstand mit Sicherheitsbereitschaft32Legendenicht in Anspruch genommene Fläche
zusätzliche Flächeninanspruchnahme
Tagebauentwicklung2023 bis 2030/2033
33 ha9 ha1 haVerringerung der Abbaufläche: 33 ha + 9 ha - 1 ha = 41 ha20.02.2024© FUMINCO GmbHx42 hax
Zahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherungx

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
17ahu GmbH / FUMINCO GmbH
Masseneinsparung durch geringere Flächeninanspruchnahme3320.02.2024HolzweilerKeyenbergKuckumLössTerrassenkiesAbraum M1Abraum M2Braunkohlen© FUMINCO GmbHMasseneinsparung–24 Mio. m³ Abraum–1 Mio. m³ Löss(1,6 bis 1,8 Mio. m³ Löss/Forstkies)–1 Mio. t BraunkohlenZahlenwerte vorbehaltlich der abschließenden internen und externen Prüfung im Rahmen der Qualitätssicherung
AgendaPrüfung der RWE-Massenbilanz 2030 und 2033 (angepasste Vorhabensbeschreibung)–Prüfgrundlage–Angebots- und Bedarfsseite–Abraum- und Lössbilanz / BraunkohlengewinnungAnmerkungen der Gutachter zur RWE-MassenbilanzFlächeninanspruchnahme und MasseneinsparungZusammenfassung der Prüfergebnisse (angepasste Planung)3420.02.2024

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
18ahu GmbH / FUMINCO GmbH
Zusammenfassung der Prüfergebnisse (angepasste Planung)Abraumbilanz–die Abraumbilanzierung für die Ausstiegsszenarien 2030 und 2033 istaus Sicht der Gutachter nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt durchgeführt wordenLössbilanz–die RWE-Berechnungen im Rahmen der Lössbilanz für die Ausstiegsszenarien 2030 und 2033 sindaus Sicht der Gutachter nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt durchgeführt worden3520.02.2024
Zusammenfassung der Prüfergebnisse (angepasste Planung)Braunkohlengewinnung–die Berechnungen der (möglichen) verwertbaren Braunkohlengewinnung für die Ausstiegsszenarien 2030 und 2033 sind aus Sicht der Gutachter nachvollziehbar, plausibel und fachlich korrekt durchgeführt worden36
20.02.2024

Ergänzungsgutachten GarzweilerAK Garzweiler20.02.2024
19ahu GmbH / FUMINCO GmbH
37
20.02.2024Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit&Glückauf

Arbeitskreis Garzweiler II20. Februar 2024

Grobkonzept StraßenverkehrsnetzGrobkonzept dient der Positionierung des Zweckverbandsund seiner Mitgliedskommunen in der politischen Diskussion und im weiteren PlanungsprozessZwangsläufig ist das zukünftige Nutzungskonzept für die (ehem.) Tagebauflächen das Zweckverbandsgebiet in Teilen noch vage ausformuliert Struktur des Straßennetzesmuss robust genug sein, um auf Veränderungen reagieren zu können - möglichst ohne bis dahin getätigte Investitionen in Frage zu stellen

Grobkonzept Straßenverkehrsnetz•Einfrüheres Abschlussdatum würde insbesondere die Gestaltung des Restsees sowie die Wiederherstellung einer leistungsfähigen übergeordneten Verkehrsinfrastruktur betreffen•Die Wiederherstellung einer leistungsfähigen verkehrlichen Verbindung der Anschlussstellen MG-Wanlo und Titz-Jackerath soll im östlichen Seebereich mit anschließenden Flächen auch den Ansprüchen an eine qualitativ hochwertige Raumentwicklung und landschaftsorientierte Erholung gerecht werden•In Folge der geänderten Geometrie des Restsees erscheinen heute wederdie damals vorgesehene Wiederherstellung der A 61 in ungefähr alter Trassenlage nochdie zuletzt angedachte Variante eines nach Osten erweiterten Trassenkorridors umsetzbar•Aktive und passive Schallschutzmaßnahmen sollen einer Verlärmung des östlichen Seeufers entgegenwirken, eine Verbindung zwischen den Rekultivierungsbereichendurch Querungen soll möglich sein

Leitentscheidung: Verkehr

Grobkonzept Straßenverkehrsnetz

Grobkonzept Straßenverkehrsnetz

Grobkonzept Straßenverkehrsnetz•Klärung "innere" Erschließung•Wieviel "Rummel" (Straßenlärm) und wieviel Ruhe (Erholungsfunktion) braucht das Land?•Wieviel landwirtschaftlich und wieviel baulich genutzte Flächen braucht das Land?

Grobkonzept Straßenverkehrsnetz

Leitentscheidung: Verkehr
Arbeitskreis Verkehr - 11.12.2023

Leitentscheidung: Verkehr•Ertüchtigung und Optimierung vorhanden BAB und Kreuze•Leistungsfähige Erschließung des Raums•Verbesserter Immissionsschutz•Verantwortlich für Umsetzung: Autobahn GmbH mit RWE•Land wird sich einsetzen für:•Verwendung der Ersatzverpflichtungsmittel von RWE im Raum•Beachtung der kommunalen Ziele bei Bedarfsplanung•Zeitnahe Überprüfung und Anpassung der Braunkohlenplanung•Leistungsfähiges untergeordnetes Straßennetz•Neuanlage von Straßen soll Raumentwicklung und Strukturwandel unterstützen •Beachtung Konzept ZV LANDFOLGE

Strukturplan - Stand 2022

Überlagerung•Verkehr

Aufgaben überregionales Netz•Verkehr
Bedarfsbezogener, leistungsfähiger Ausbau der A46 (Kreuz Wanlo/Abfahrt Jüchen) sowie der Kreuze Wanlo, Holz, Jackerath und der Abfahrt Jüchen
Verbesserung des Immissionsschutzes A 46 und Kreuze) sowie des Windschutzes (A44n) am AutobahnnetzSicherung Anschlussstelle an A44n für Anbindung  der gewerblichen Entwicklungsstandorte (Elsbachtal, Kohlebunker)

Beispiel: Kreuz Jackerath

Machbarkeitsstudie „Solarautobahn“

Aufgaben regionales Netz•Verkehr
Anbindung neuer StadtteilJüchen-Süd
Laufendes Planungsverfahren:Linienbestimmung L 277n miterweitertem Untersuchungsraum (bedarfsbezogene Ausbaustandards und landschaftliche Einbindung sowie begleitender Radweg)
Ortsumfahrung Kirchherten
Genaue Trassierung mit bedarfsbezogenen Ausbaustandards und landschaftlicher Einbindung in späterem Planverfahren sowie begleitendem Radweg
Betriebsstraße Tagebauvorfeld (Holzweiler/Keyenberg)
Dörfer 3. UA: Neuklassifizierung und bedarfsbezogener Umbau

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Volker MielchenZweckverband LANDFOLGE GarzweilerIn Kuckum 68a41812 ErkelenzTelefon: 02164 / 703 66 0 E-Mail: info@landfolge.dewww.landfolge.de www.radverkehrsrevier.de

Beratungsverlauf (1)

15.03.2024 Braunkohlenausschuss
TOP 4.
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
BKA 0833
Typ
Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss
Datum
15.03.2024
Erstellt
28.02.2024 11:37