Mandari Insight

V/0759/2012

Sanierung der Rechenanlage auf der Hauptkläranlage

Vorlagen 28.09.2012

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen, Sitzung am 23.10.2012, TOP 5.10

Beschlussvorlage

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage

4044 Zeichen

V/0759/2012 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Tiefbauamt 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Sanierung der Rechenanlage auf der Hauptkläranlage 
- Baubeschluss - 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
23.10.2012 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Der Sanierung der Rechenanlage auf der Hauptkläranlage wird gemäß Entwurf des Ingenieurb ü-
ros Frilling, Vechta, zugestimmt. 
 
II. Kosten/Folgekosten: 
 
Die Kostenberechnung für das Projekt beträgt einschließlich 19 % MwSt  2.300.000,00 € 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung: 
 
Teilfinanzplan 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 1101 Abwasserbeseitigung    
Investitionsmaß-
nahme 
0015 Pumpwerke/Kläranlagen, Neu-
bau/Erneuerung 
   
Auszahlungen   2013 
 
2014 
 
600.000 € 
 
1.700.000 € 
 
VE 14  1.700.000 € 
Einzahlungen      
Saldo    2.300.000 € 
 
 
 
Die zur Finanzierung erforderlichen  Ermächtigungen sind im Haushaltsplan -Entwurf bei der o. g. 
Produktgruppe veranschlagt. Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Beschlussausführung u n-
ter dem Vorbehalt steht, dass der Rat im Rahmen der Haushaltssatzung 2013 bzw. der mittelfrist i-
gen Ergebnis- und Finanzplanung die Ermächtigungen bereitstellt. 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0759/2012 
Auskunft erteilt: 
Herr Grimm 
Ruf: 
492 66 00 
E-Mail: 
Grimm@stadt-muenster.de  
Datum: 
28.09.2012 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0759/2012 
 
Begründung: 
 
Auf der Hauptkläranlage ist als erste Reinigungsstufe eine Rechenanlage installiert. Diese R e-
chenanlage besteht aus zwei baugleichen Rechen, mit denen die groben Inhaltsstoffe (Papier etc.) 
aus dem Abwasser entnommen werden. Bis 1998 waren zwei Grobrechen (Stababstand 12   mm) 
im Einsatz, die im Zuge einer Erneuerung durch zwei Feinrechen (Stababstand 6 mm) ersetzt wur-
den.  
 
Seit mehreren Jahren ist  die Eliminationsleistung der vorhandenen Rechen nicht ausreichend. So 
bereitet Rechengut, welches durch den Rechen hindurch gelangt und nicht entfernt wird, insb e-
sondere Probleme in der Verfahrensstufe Schlammbehandlung  und führt dazu, dass Pumpen und 
Leitungen häufig verstopfen, was zu einem enormen Reinigungsaufwand führt.  
 
Zur Problemlösung wurde in einem ersten Schritt das Ingenieurbüro Frilling, Vechta, mit der Erstel-
lung einer ergebnisoffenen Machbarkeitsstudie zur Optimierung der Rechengutentnahme beau f-
tragt. In der Machbarkeitsstudie wurd en 5 unterschiedliche Grundvarianten sowie z. T. deren 
Kombinationen miteinander hinsichtlich ihrer Wirksamkeit untersucht. Gleichzeitig wurden für die 
einzelnen Varianten die Kosten abgeschätzt. Die empfohl ene Variante sieht die Er weiterung auf 
vier Rechen mit 3 mm Stababstand vor. Dazu ist einerseits das Rechengebäude zu erweitern. A n-
dererseits sind auch di e vorhandenen zwei Rechen mit 6  mm Stababstand auszutauschen. Die 
weiteren geprüften Varianten wurden entweder als nicht zielführend oder als zu kosten intensiv 
eingeschätzt. Insofern handelt es sich bei der vom Ing. -Büro Frilling empfohlenen Variante um die 
kostengünstigste Lösung, die die Mindestanforderungen erfüllt und die somit als Reduktionsvarian-
te anzusehen ist. Die Verwaltung hat über die Ergebni sse der Machbarkeitsstudie in der Sitzung 
des AUB vom 22.02.2011 berichtet.  
 
Im zweiten Schritt wurde das Ingenieurbüro Frilling nach Beschluss des AUB vom 22.02.2011 
(V/0095/2011) beauftragt, für die empfohlene Variante die erforderlichen Ingenieurleistu ngen für 
eine Sanierung durchzuführen. 
 
Die Planung sieht vor, dass der Umbau im laufenden Betrieb erfolgt. Hierzu werden im 
1. Bauabschnitt das Verteilerbauwerk und die Rechengerinne III + IV auf der Westseite des vo r-
handenen Rechen gebäudes neu erstellt. Im 2.  Bauabschnitt erfolgt der Betrieb über die neuen 
Feinrechenanlagen III + IV, während die Rechenstraßen I + II saniert werden. 
  
Die Baukosten für die beschriebene Maßnahme betragen laut Kostenberechnung der Genehm i-
gungsplanung rund 2.300.000,00 Euro. 
 
 
In Vertretung 
 
 
 
Schultheiß

Beratungsverlauf (1)

23.10.2012 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen
TOP 5.10 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0759/2012
Typ
Vorlagen
Datum
28.09.2012
Erstellt
06.10.2020 14:37