3332/2025
Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Haltestelle Slabystraße, Köln-Riehl, Aktenzeichen 176/23
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Anlage 2 Antwortschreiben
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Die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung finden Sie unter www.stadt.koeln. Fragen zu den Dienstleistungen der Stadt Köln beantwortet Ihnen montags bis freitags, 7 - 18 Uhr, das Bürgertelefon unter der einheitlichen Behördenrufnummer 115 oder 0221/221-0. Seite 1/2 Stadt Köln, 02-1-4, 50605 Köln Bürgeramt Innenstadt Anregungen und Beschwerden an Rat und Bezirksvertretungen Bezirksrathaus Innenstadt Ludwigstraße 8, 50667 Köln www.stadt.koeln Auskunft Frau T: 0221 221- geschaeftsstelle-anregungen-beschwerden@stadt- koeln.de Sprechzeiten Montag bis Freitag : 08.00 bis 12.00 Uhr und nach Vereinbarung Frau Ihr Schreiben Mein Zeichen Datum 176/23 03.11.2025 Bürgereingabe nach § 24 GO– „Haltestelle Slabystraße, Köln-Riehl“, Aktenzei- chen 176/23 B Sehr geehrte Frau , vielen Dank für Ihr Schreiben vom 30.09.2023, auf das ich nun zurückkommen kann. Für die sehr späte Beantwortung bitte ich Sie herzlich um Entschuldigung. Wie ich Ihnen im Rahmen der Eingangsbestätigung mitgeteilt hatte, war vorerst eine Stellung- nahme bei der Fachverwaltung einzuholen. Die nun vorliegende Stellungnahme des Amtes für Brücken, Tunnel und Stadtbahn- bau gebe ich Ihnen nachfolgend gerne weiter. Stellungnahme: „Die Verwaltung ist mit der Situation an der Haltestelle Slabystraße vertraut und sieht ebenfalls die Notwendigkeit, die Haltestelle barrierefrei herzustellen. Die Haltestelle Slabystraße wurde, wie viele Stadtbahnhaltestellen der ersten Baujahre, in den 1960er Jahren errichtet. Zu diesem Zeitpunkt stand die Barrierefreiheit im ÖPNV noch nicht im Fokus. Entsprechend wurde sie ausschließlich mit Treppenzugängen ausge- stattet und nicht barrierefrei ausgebaut. Erst seit Mitte der 1980er Jahre werden neue Haltestellen grundsätzlich barrierefrei geplant. Seit den 1980er Jahren werden bestehende Stadtbahnhaltestellen im Rahmen von Nachrüstungsprogrammen mit Aufzügen und angehobenen Bahnsteigen ausgestattet. Diese Maßnahmen sind technisch sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden. Daher erfolgt die Umsetzung nach einer Prioritätenliste. Aufgrund vergleichsweise ge- ringer Fahrgastzahlen, ist die Haltestelle Slabystraße in dieser Liste bislang nachrangig berücksichtigt. Seite 2/2 Die Haltestelle Slabystraße verfügt bereits über eine digitale Fahrgastinformationsan- zeige (DFI), diese ist zusätzlich mit einer Anforderungstaste zur akustischen Ausgabe ausgestattet, sodass auch mobilitätseingeschränkte Fahrgäste die Informationen nut- zen können. Die vorhandene Beleuchtung entspricht den geltenden Mindestvorgaben für Bahnsteige mit einer Höhe von 35 cm über der Schienenoberkannte, ein sicherer Stadtbahnbetrieb ist somit gewährleistet. Selbstverständlich würde im Rahmen einer umfassenden Mo- dernisierung oder beim barrierefreien Umbau ein höherwertiger Standard umgesetzt. Insbesondere würde mit der notwendigen Bahnsteiganhebung auch der für Hochbahn- steige geltende Beleuchtungsstandard realisiert. Mit den zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen und den begrenzten Förder- mittelkontingenten ist die Zielsetzung einer vollständigen Barrierefreiheit im ÖPNV nicht kurzfristig erreichbar. Es muss eine Priorisierung nach den bedeutendsten Maßnahmen vorgenommen werden mit dem Ziel, die Barrierefreiheit an allen Stadtbahnhaltestellen nach und nach herzustellen. Ein Überblick über die vorgesehenen Maßnahmen zur Barrierefreiheit enthält die re- gelmäßige Mitteilung zur Netzentwicklung. SessionNet | ÖPNV-Netzentwicklung - Sachstand 2024.“ Sollten Sie noch fachliche Fragen haben, können Sie sich gerne direkt wenden an das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau, Herrn , unter der Telefonnummer: 0221/221- oder per E-Mail: bruecken-tunnel-stadtbahnbau@stadt-koeln.de Ihr Schreiben sowie dieses Antwortschreiben werden der Bezirksvertretung Nippes zur Kenntnis weitergegeben. Möchten Sie eine Beratung der Angelegenheit in der Be- zirksvertretung, teilen Sie dies bitte der Geschäftsstelle für Anregungen und Be- schwerden an Rat und Bezirksvertretung, geschaeftsstelle-anregungen-beschwer- den@stadt-koeln.de mit. Für Ihr bürgerschaftliches Engagement danke ich Ihnen. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag gez. Dr. Ulrich Höver Amtsleiter
Mitteilung BV
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Dezernat, Dienststelle I/02/02-1 Vorlagen-Nummer 3332/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 5 (Nippes) 04.12.2025 Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Haltestelle Slabystraße, Köln-Riehl, Aktenzeichen 176/23 Die Bürgereingabe und das Antwortschreiben werden der Bezirksvertretung Nippes hiermit zur Kenntnis gegeben. Hinweis: Sofern eine Beschlussvorlage gewünscht wird, kann diese über die Geschäftsführung der Be- zirksvertretung mit einem entsprechenden Auszug aus der Niederschrift bei der Geschäfts- stelle für Anregungen und Beschwerden angefordert werden. Darüber hinaus steht es der Bezirksvertretung selbstverständlich frei – auch ohne Vorliegen einer Beschlussvorlage – die Petenten oder die Fachverwaltung zur Sitzung einzuladen und einen politischen Beschluss zu fassen. gez. Dr. Ulrich Höver
Anlage 1 Eingabe
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Von: online-formularversand@stadt-koeln.de <online-formularversand@stadt-koeln.de> Gesendet: Samstag, 30. September 2023 11:52 An: 02-1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden <geschaeftsstelle-anregungen- beschwerden@stadt-koeln.de> Betreff: Kontakt Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden Folgende Information oder Nachricht wurde über das Online-Formular 'Kontakt Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden' am 30.09.2023 11:52:22 an Sie geschickt Anliegen: Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte Sie auf den unhaltbaren Zustand der Haltestelle Köln Slabystr. aufmerksam machen. Die Haltestelle liegt am östlichen Ausgang des Städtischen Seniorenzentrums Köln Riehl und ist weder von gebehinderten Menschen noch Rollstuhlfahrern oder Menschen mit Kinderwagen zu benutzen: es gibt weder zur Hochbahnlinie 13 noch zur Haltestelle 18 (durch einen Tunnel erreichbar) eine Rampe, Rolltreppe oder einen Aufzug, die Bahnsteige sind nicht ebenerdig gängig. An der Haltestelle der Linie 13 gibt es zudem keine Fahranzeige und auch die Beleuchtung ist so mangelhaft, dass selbst Menschen, die diese Haltestelle benutzen könnten, sie aus Angst meiden. Würde es nicht mehr Sinn machen, statt neue Haltestelle zu bauen, die bestehenden erst einmal so zu sanieren, dass sie auch für mehr KVB Fahrer*innen benutzbar sind? Ich lade Sie auch gerne zu einer Ortsbesichtigung ein. Mit freundlichen Grüßen
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3332/2025
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 25.11.2025
- Erstellt
- 24.11.2025 09:58