AN/0529/2024
Wassersensible Entwicklung in Mülheim in Anlehnung an den historischen Verlauf der Strunde
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Antrag Wassersensible Entwicklung in Mülheim in Anlehnung an den historischen Verlauf der Strunde
3076 Zeichen
Buchforst I Buchheim I Dellbrück I Dünnwald I Flittard Höhenhaus I Holweide I Mülheim I Stammheim 4. April 2024 Antrag Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung Mülheim bittet Sie, den nachfolgenden Antrag in die Tagesordnung der nächsten Sitzung aufzunehmen. Prüfantrag: Wassersensible Entwicklung in Mülheim in Anlehnung an den mittelalterlichen Verlauf der Strunde Die Bezirksvertretung Mülheim möge beschließen: Die Verwaltung möge prüfen, wie Teilflächen in Mülheim in Anlehnung an den historischen Verlauf der Strunde im Sinne des Schwammstadt -Prinzips entwickelt werden können. Dabei sollen insbesondere Flächen im Mülheimer Stadtgarten sowie die Freifläche südlich der Mülheimer Brücke in die Prüfung konkret einbezogen werden. Es soll zudem dargestellt werden, ob, wie und von welchen privaten und städtischen Gebäuden in der Umgebung Niederschlagswasser in die Flächen geleitet werden könnte. Begründung: Das Thema wassersensible Stadtentwicklung im Sinne des Schwammstadt -Prinzips wird in Folge des Klimawandels immer wichtiger. Dies stellt die Stadt und ihre Beteiligungen, allen voran die Stadtentwässerungsbetriebe, vor große Herausforderungen. Eine wassers ensible Stadtentwicklung kann aber auch stadtgestalterische Chancen bieten und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Klimafolgenanpassung leisten. Gleichlautend an: Herrn Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs - Stadtbezirk Mülheim- Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker -Rathaus- BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung Köln-Mülheim Wiener Platz 2 a, Zimmer 642 51065 Köln Telefon: (02 21) 221 99 309 Fax: (02 21) 221 99 486 Website: www.gruenekoeln.de/veedel/muelheim Eine solche Chance liegt potenziell in der Entwicklung linienhafter Gewässerstrukturen in Anlehnung an den historischen Verlauf der Strunde in Mülheim. In einer Machbarkeitsstudie der StEB von 2021 (https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp?__ktonr=339011 ) wurde schlüssig dargelegt, dass eine Offenlegung der Strunde in Mülheim aus ökologischer Perspektive nur bedingt sinnvoll und finanziell kaum darstellbar ist. Retentionsflächen in Mülheim, z. B. im Stadtgarten oder südlich der Mülheimer Brücke, könnten j edoch den linienhaften Gewässerverlauf der mittelalterlichen Strunde nachbilden und so erlebbar machen. In der dichten Bebauung in Mülheim befinden sich einige städtische Gebäude, wie z. B. Schulen, das Bezirksrathaus Mülheim oder GAG -Wohnungen. Das Nieder schlagswasser dieser städtischen Gebäude ebenso wie von privaten Gebäuden könnte in den entsprechenden Retentionsflächen versickert werden. So würden nicht nur klimawirksame Flächen im Sinne des Schwammstadt -Prinzips entstehen, sondern attraktive Naturräum e, die ein Stück Kölner Geschichte wieder ins Leben rufen. Ein solches Projekt könnte als Pilotprojekt Vorbild für weitere Retentionsflächen im Kölner Stadtgebiet sein. gez. Jonas Höltig gez. Sabine Ulke
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0529/2024
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 09.04.2024
- Erstellt
- 09.04.2024 09:05