V/0567/2008
Sanierung von Spielplätzen Münster Mitte 2008
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Anlage 1: Entwurf Spielplatz Soester Straße A4
43 Zeichen
4 u Spielplatz Soester Straße Entwurf ;2
Anlage 2: Entwurf Spielplatz Kreuzschanze_A4
107 Zeichen
xx x RR ER ER 28 = KETTE GET EETET ER ER 2 2 RS 3 Spielplatz Kreuzschanze Sanierung 2008 Entwurf
Beschlussvorlage
12794 Zeichen
V/0567/2008
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Grünflächen und Umweltschutz
Betrifft
Sanierung von Spielplätzen im Stadtgebiet Münster Mitte im Haushaltsjahr 2008
Beratungsfolge
19.08.2008 Bezirksvertretung Münster-Mitte Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung:
1. Der Planung und Bauausführung zur Sanierung des Spielplatzes Soester Straße (Plan Nr. K
185/3) wird zugestimmt.
2. Der Planung und Bauausführung zur Sanierung des Spielplatzes Kreuzschanze (Plan Nr. K
89/7) wird zugestimmt.
3. Der Planung und Bauausführung zur Sanierung des Spielplatzes Kappenberger Damm (Plan
Nr. K 167/3) wird zugestimmt.
II. Kosten/Folgekosten
Die Gesamtkosten der Sanierung lt. Beschlusspunkt 1-3 betragen 63.350,00€.
Sie verteilen sich wie folgt auf die 3 Sanierungsobjekte:
1. KSP Soester Straße 16.900,00 €
2. KSP Kreuzschanze 21.850,00 €
3. KSP Kappenberger Damm 24.600,00 €
Die Folgekosten entsprechen den bisherigen Unterhaltungskosten.
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung
Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren:
Auszahlungen
Nr. Bezeichnung Haus h.-
jahr
Betrag
€
Bemerkungen
Produktgruppe 1301 Grün- und Freiflächen 2008 63.350,--
Teilfinanzplan (Zeile) 08 Auszahlungen für Baumaß-
nahmen
Investitionsmaßnahme 7100 Sanierung von Kinderspielplät-
zen Bezirk Mitte
davon 6.200,-- €
durch ent-
sprechende Mittel-
umschichtungen
von der Produkt-
gruppe 1201, In-
vestitionsmaß-
nahme „Kl. VB-
Vorlagen-Nr.:
V/0567/2008
Auskunft erteilt:
Herr Hoffmann
Ruf:
492-6732
E-Mail:
HoffmannJoerg@stadt-muenster.de
Datum:
04.07.2008
Öffentliche Beschlussvorlage
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V/0567/2008
Maßnahmen / Tem-
po 30“
Insgesamt: 63.350,--
Begründung:
Zu 1. KSP Soester Straße
Situation:
(Ziffern siehe Plan + verkleinerten Bestandsplan)
Der Spielplatz Soester Straße liegt mitten in einem Wohnquartier mit Mehrfamilienhäusern nördlich
des Hansaringes. Er befindet sich zwischen zwei Mehrfamilienhäusern und zum Teil auch in den
Hinterhöfen der geschlossenen Bebauung entlang der Soester Straße. Der einzige Zugang von
der Soester Straße wird aus Sicherheitsgründen über Nacht durch die Anwohner abgeschlossen.
Neben der Nutzung durch die Kinder im Wohnquartier wird der Spielplatz auch regelmäßig von
einer Kindertagesstätte und der Montessori-Schule am Bremer Platz besucht.
Das Angebot der Anlage beschränkt sich zurzeit nur auf wenige Spielgeräte. Die vorhandene Vo-
gelnestschaukel (1) befindet sich wie die Vogelschar (2) und die Tischtennisplatte (4) in einem
guten Zustand. Die Spielkombination (3) im Süden ist bereits leicht abgängig aber noch erhaltens-
wert. Die Kletterspiere wird aufgrund ihres schlechten Zustandes abgebaut. Das Umfeld des
Spielplatzes (Wege, Pflanzung, allg. Ausstattung) befindet sich in einem guten Zustand.
Ergebnis der Kinderbeteiligung:
Der Spielplatz wurde von den anwesenden Kinder und Eltern sehr positiv bewertet. Vor allem die
ruhige Lage und der vorhandene feine Sand wurden gelobt. Bedauert wurde, dass zu wenige
Spielgeräte auf dem Spielplatz stehen und der gesamte vordere Bereich deswegen kaum genutzt
wird. Auch die extrem stark gewachsene Randbepflanzung wurde bemängelt.
Als Ergänzung der vorhandenen Spielgeräte wünschten die Kinder sich vor allem Kletter- und
Hangelmöglichkeiten, wenn möglich in Form eines Piratenschiffes. Weitere Wünsche waren eine
Drehscheibe, ein Gurtsteg und ein Dreifachreck. Von den Eltern kam zusätzlich der Wunsch nach
einer Sitzkombination für Kleinkinder. Der vorhandene Holzsteg sollte zudem erneuert werden und
auch als Sitzmöglichkeit dienen.
Sanierungsvorschlag des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz
(Ziffern siehe Plan)
Die gewünschten Spielgeräte konnten aufgrund der Größe und des Finanzaufwandes nur zum Teil
eingeplant werden.
Statt einem Piratenschiff wird eine Kletterkombination (10) mit zwei Dreieckstürmen, einer Rampe
einem Steigstamm, einer Rutschstange, einer Strickleiter und einem Kletternetz für den vorderen
Spielbereich vorgeschlagen. Die Kletterkombination ermöglicht den Kindern mehrere neue Spiel-
möglichkeiten und kann beim phantasievollen Spielen die verschiedensten Rollen übernehmen.
Die vordere Sandfläche erhält zudem als zusätzliche Drainage eine Kiespackung, um das bei star-
kem Niederschlag anfallende Wasser besser abzuführen.
Für einen Gurtsteg ist die Fläche zu klein. Statt ei nem Dreifach-Reck ist auch nur Platz für ein Ein-
zelreck (9). Die gewünschte Drehscheibe (8) wird neben der Doppelschaukel platziert.
Im Bereich der vorhandenen Spielkombination (3) ergänzen zwei Federtiere (5) und eine Sitzkom-
bination (6) den Kleinkinderbereich. Der vorhandene Holzsteg wird durch ein niedriges Holzpodest
ersetzt, das Brücke und Sitzplatz zugleich wird.
Im Bereich der Tischtennisplatte wird ein kleiner Teil der Pflasterfläche reguliert, um dort vorhan-
dene Stolperfallen auszugleichen.
Die üppige Randbepflanzung wird im Herbst im Rahmen der Spielplatzunterhaltung zurückge-
schnitten.
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V/0567/2008
Zu 2. KSP Kreuzschanze
Situation: (Ziffern siehe Plan + verkleinerten Bestandsplan)
Der Spielplatz Kreuzschanze liegt zwischen Kleimannstraße und der Rückseite des Promenaden-
walls im Kreuzviertel. Im Einzugsgebiet des Spielplatzes befinden sich fast ausschließlich nur
Mehrfamilienhäuser.
Der Spielplatz ist von der Kleimannstraße sowie der Straße Am Kreuztor erschlossen. Zudem ver-
binden zwei Treppen den Spielplatz mit der Promenade.
Der Spielplatz wird nach Aussage der Anwohner von Kindern aller Altersgruppen stark frequentiert.
Im Jahr 2004 wurde der östliche Teil des Spielplatzes bereits saniert. In diesem Bereich befinden
sich vor allem Spielangebote für Kleinkinder. Im Rahmen der Sanierung wurde die Fläche neu ge-
ordnet und mit einer Bastion mit Kletterwand und Muldenrutsche ergänzt. Zudem befinden sich
dort Wipptiere (1), ein Fuchsbau (2), eine Wippe (3) und ein Schlepper (4). Nachträglich wurden
noch seitlich der Bastion Steige aus Natursteinblöcken ergänzt.
Im westlichen Bereich stehen eine abgängige Doppelschaukel und eine ebenfalls sanierungsbe-
dürftige originale alte Straßenwalze als Spielskulptur.
Ergebnis der Kinderbeteiligung:
Eltern und Kinder bedauerten die wenigen Spielgeräte auf dem westlichen Teil der Fläche. Ge-
wünscht wurden Spielangebote für Grundschulkinder und ältere Kinder. Als zusätzliche Spielgerä-
te wurden ein Gurtsteg, eine neue Doppelschaukel, ein Sechseck-Reck und eine größere Netzpy-
ramide gewünscht.
Die beliebte Dampfwalze sollte dem Spielplatz erhalten bleiben und saniert werden.
Eltern und Kinder beklagten sich über den groben Sand, der vor allem im östlichen Kleinkinderbe-
reich zu Unmut führt, und einen „schmutzigen“ Eindruck hinterlässt. Auch eine Abgrenzung der
beiden Bereiche z.B. durch Palisaden wurde vorgeschlagen.
Der westliche Treppenaufgang zur Promenade ist nach Angaben der Eltern überflüssig. Für die
Stufen aus Natursteinblöcken zur Bastion wünschten sich die Eltern Geländer. Aufgrund der hohen
Besucherzahl auf dem Spielplatz wurde zudem der Bau von weiteren Sitzgelegenheiten, wenn
möglich beschattete Sitzplätze, angeregt.
Sanierungsvorschlag des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz
(Ziffern siehe Plan)
Die abgängige Doppelschaukel wird durch eine neue ersetzt. Die neue Doppelschaukel (2) wird an
der südlichen Kante des Spielplatzes aufgestellt, um mehr Platz für weitere Spielangebote zu ha-
ben. Um möglichst viele Kinder ins Spiel einzubeziehen, erhält der neue Gurtsteg (1) einen großen
Spielbereich parallel zur vorhandenen Wegefläche. Eine große Kletterpyramide ist nicht realisier-
bar. Dafür wird mittig auf der westlichen Spielplatzfläche ein Kletterwirbel aufgestellt. Der Kletter-
wirbel vereint die Spielangebote einer kleinen Netzpyramide mit der Beweglichkeit eines Karus-
sells. Das gewünschte Sechseck-Reck (4) wird zwischen Kletterwirbel und Straßenwalze aufge-
stellt.
Die vorhandene alte Straßenwalze (5) ist stark abgängig und sanierungsbedürftig. Aufgrund der
großen Beliebtheit dieser Spielskulptur soll die Straßenwalze repariert werden. Für die Reparatur
muss die Walze in eine Werkstatt transportiert werden, da die Arbeiten (Karosseriebau, Sandstrah-
len, Schweißen usw.) vor Ort nicht durchführbar sind. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit werden
die Anwohner und die Medien über das Vorhaben informiert.
Der von den Anwohnern bemängelte „schmutzige“ S and wird im Rahmen der Spielplatzunterhal-
tung im östlichen Kleinkinderbereich zeitnah ausget auscht. Zudem erhält der rechte Steig aus Na-
tursteinblöcken neben der Kletterbastion einen Handlauf aus Brüstungsseil (7) als Kletterhilfe.
Zwei zusätzliche Bänke mit Mülleimer (6) ergänzen die Sitzmöglichkeiten auf dem Spielplatz.
Der Treppenaufgang (8) zur Promenade im westlichen Bereich wird auf Wunsch der Eltern, zur
besseren Kontrolle der Kinder, geschlossen.
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V/0567/2008
Zu 3. Kappenberger Damm
Situation: (Ziffern siehe Plan + verkleinerten Bestandsplan)
Der Spielplatz liegt am nördlichen Ende des Kappenberger Damms. Die Spielfläche ist von allen
Seiten mit Straßensraum umgeben. Westlich des Spielplatzes liegt die Hauptverkehrsstraße Kap-
penberger Damm. Östlich des Spielplatzes befindet sich vor der folgenden Wohnbebauung eine
Anliegerstraße, die auch sehr stark von Radfahrern und Fußgängern benutzt wird. An dieser An-
liegerstraße befinden sich auch die beiden Zugänge zum Spielplatz. Vom Kappenberger Damm
führt die Straße Gut Insel am Spielplatz zum Berufskolleg und zur Ludwig-Erhard-Schule vorbei.
Die umliegende Wohnbebauung besteht hauptsächlich aus Reihen- und Mehrfamilienhäusern.
Der Spielplatz besteht aus zwei Bereichen. Der nördliche Bereich ist größtenteils mit Wasserge-
bundener Deck befestigt. Dort befinden sich ein Gurtsteg (2), umgeben von Fallschutzsand, und
eine Tischtennisplatte (3), die auf einer Betonplattenfläche aufgestellt ist. Im südlichen Bereich
befindet sich eine Sandfläche, die von einer großzügigen Pflasterfläche mit Sitzgelegenheiten ein-
gefasst ist. Auf der Sandfläche stehen zwei Wipptiere (1), sowie ein kleines Spielhaus und eine
Kleinkinderkombination mit Rutsche, die sich beide in einem schlechten Zustand befinden.
Der Spielplatz wird nach Aussage der Anwohner von Kindern aller Altersgruppen gleichmäßig
stark frequentiert.
Ergebnis der Kinderbeteiligung:
Eltern und Kinder bedauerten, dass das gesamte Spielangebot am Kappenberger Damm kaum
noch attraktiv sei. Vor allem der große Anteil an Hartflächen sei viel zu großzügig angelegt. Ein
Teil der Pflasterfläche könnte entfernt und dem Sandbereich zugeordnet werden. Auch im nördli-
chen Bereich wurde eine Sandfläche statt der bisherigen wassergebundenen Decke gewünscht.
Die Kinder und Eltern wünschten sich Schaukelmög lichkeiten, wenn möglich eine Nestschaukel,
die von allen Altersgruppen bespielt werden kann. Ebenfalls für alle Altersstufen wurde eine multi-
funktionale Kletterkombination angeregt. Weitere Wünsche waren eine Kleinkinderschaukel, eine
Wippe, ein Trampolin, eine Schiffsschaukel und eine Drehscheibe. Für die jüngsten Kinder sollte
ein Angebot für Rollenspiele geschaffen werden, z.B. in Form eines Feuerwehr- oder Polizeiautos.
Sanierungsvorschlag des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz
(Ziffern siehe Plan)
Die vorhandenen Hartflächen (8) werden auf Wunsch der Eltern und Kinder verkleinert. Die Sand-
fläche (9) kann durch diese Maßnahme vergrößert werden und bietet nun genügend Raum für eine
multifunktionale Spielkombination (5) mit einer Rutsche, zwei Leitern, einem Kletternetz, einer
Rampe, einem Sandaufzug und einer doppelter Sandrinne mit Sandrad. Die erweiterte Sandfläche
erhält neue Randeinfassungen (10/15). Das abgängige Spielhaus und die abgängige Kleinkinder-
kombination werden demontiert. Eine Nestschaukel (6) wird in diesem Bereich in der vorhandenen
Sandfläche aufgestellt. Die massive Spielfigur Trecker mit Wagen (4) ergänzt das Angebot für
Kleinkinder für Rollenspiele. Die vorhandenen Bänke (14) werden neu gruppiert.
Die wassergebundene Decke (11) im nördlichen Bereich des Spielplatzes erhält eine neue Deck-
schicht. Die Plattenfläche (12) an der vorhandenen Tischtennisplatte wird ergänzt, um ein ebenes
einheitliches Material im Sicherheitsbereich zu haben. Ein Balancierbalken ergänzt das Spielange-
bot in diesem Bereich. Der Zugang im nördlichen Bereich wird durch den Einbau einer neuen Bar-
riere verbessert.
i.V.
gez.
Thomas Paal
Stadtrat
Anlagen:
Anlage 1: Entwurf Spielplatz Soester Straße
Anlage 2: Entwurf Spielplatz Kreuzschanze
Anlage 3: Entwurf Spielplatz Kappenberger Damm
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V/0567/2008
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (7)
- Soester Straße 16
- Kleimannstraße
- Kappenberger Damm 24
- Bremer Platz
- Am Kreuztor
- Promenade
- Gut Insel
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0567/2008
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 04.07.2008
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37