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0002/2024

Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 11. Januar 2024

Mitteilung Ausschuss 25.01.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 30.01.2024

Anlage 1 - Projektstatusbericht

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Anlage 2 - zusätzliche Information zum Statusbericht 0002-2024

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Anlage 1 - Projektstatusbericht

10469 Zeichen

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss der Gebäudewirtschaft am 29.01.2024 und 
den Ausschuss Kunst und Kultur am 30.01.2024
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Rathausplatz
Bauherrin: Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit: Juli 2008 bis heute
Bauzeit: 2014 - 2024
Projektbeschreibung:
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld 
mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. 
Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. 
Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, 
ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum 
im Archäologischen Quartier Köln".
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss 09/2008     ✓ Ausbaugewerke MiQua (Veröffentlichung) Frühjahr 2024
Baubeschluss (51,773 Mio. €) 07/2011     ✓
Baubeschluss (77,0 Mio. €) 07/2017     ✓
Baugenehmigung 01/2014     ✓
Baubeginn 07/2015    ✓
Stahlbetonarbeiten (Ende) 06/2021    ✓
Fertigstellung Bau 09/2024
Nutzungsbeginn 03/2025
Auszug Entwurf Rahmenterminplan (Stand: 11/2021):
11.01.2024
04
Stand:
Index:
Datum Fertigstellung und Nutzungsbeginn sind überholt; 
Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk 
Stahlbau aktualisiert werden
Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk 
Stahlbau aktualisiert werden
zzgl. Bauzeit für 
Änderung der 
technischen Anlagen 
für die vorzeitige 
Inbetriebnahme des 
Praetoriums und 
MPZ (Umplanung 
und Terminplan in 
Bearbeitung)
1 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss der Gebäudewirtschaft am 29.01.2024 und 
den Ausschuss Kunst und Kultur am 30.01.2024
11.01.2024
04
Stand:
Index:
3. Kosten
Ratsbeschluss Juli 2011:
Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 72%
Baunebenkosten inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 28%
Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 100%
Kostenberechnung Opt. III 2015:
Baukosten 37,777 Mio. €
Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 47%
Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 53%
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € ∑ 100%
Ratsbeschluss Juli 2017:
Kostenberechnung Opt. III 2015 61,578 Mio. €
Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017 11,817 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 58%
zzgl. Risikoaufschlag 3,670 Mio. € Fördermittel des Landes 42%
Gesamtsumme (brutto) 77,000 Mio. € ∑ 100%
Ratsbeschluss Mai 2021:
Ratsbeschluss 07/2017 77,000 Mio. €
Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen 3,674 Mio. €
Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung 34,374 Mio. €
Zwischensumme (brutto) 115,000 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 73%
zzgl. Risikoaufschlag 11,571 Mio. € Fördermittel des Landes 27%
Gesamtsumme (brutto) 127,000 Mio. € ∑ 100%
Prognose Gesamtkostensituation:
11.01.2024
Zahlungsstand= 78,392 Mio. € 
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen 
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen z.B. Neuausschreibung Gewerk Stahlbau) 
8 Bauablauf (Verzögerungen im Bauablauf durch Kündigung Gewerk Stahlbau - Zeitverzug) 
9 Baupreisentwicklung und Marktrisiko (Preissteigerungen durch Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine)
32,700 Mio. €
127,000 Mio. €
44,300 Mio. €
32,700 Mio. €
77,000 Mio. €
93,300 Mio. €
33,700 Mio. €
Verfügt (Auftragsstand = HA + NV) = 114,443 Mio. €
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben 
und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
37,473 Mio. €
14,300 Mio. €
51,773 Mio. €
28,878 Mio. €
61,578 Mio. €
115,0 €
11,6 €
0,0
20,0
40,0
60,0
80,0
100,0
120,0
140,0
Σ 127,0 Mio. €
78,392
114,443
Zahlungsstand
Verfügt
Gesamt = Projekt + Risiko
Risiko
Projektkosten
2 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss der Gebäudewirtschaft am 29.01.2024 und 
den Ausschuss Kunst und Kultur am 30.01.2024
11.01.2024
04
Stand:
Index:
5. Erläuterung Sachstand
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Weitere Informationen zum Projekt unter 
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/gebaeudewirtschaft-der-stadt-
koeln/miqua-das-museum-im-quartier
Der bisherige Terminplan sah eine bauliche Fertigstellung in 09/2024 vor, woraus sich der Zeitpunkt der Eröffnung für 03/2025 ergab. Die 
Kündigung des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in neuen Terminen und Kosten 
niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die sich daraus ergebenden 
Verzögerungen im Bau- und Projektablauf werden - nach nun erfolgter Beauftragung des neuen Stahlbauers - in enger Abstimmung mit den 
Bauleitungen analysiert und bewertet. Der neue Terminplan ist Teil der Haushaltsrechtliche Unterrichtung zu den Mehrkosten und wird ebenfalls 
voraussichtlich im 1. Halbjahr 2024 bekannt gegeben.
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Auswirkungen der Kündigung des Gewerkes 
Stahlbau auf die noch auszuschreibenden Gewerke im Bereich Ausbau + Ausstellung
Mit Stand vom 07.03.2021 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat zur haushaltsrechtlichen 
Unterrichtung erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf 127,0 Mio. €. Am 06.05.2021 wurden in der 
Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 50 Mio. € zur Kenntnis genommen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 
127,0 Mio. € belaufen. Die Kündigung des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in 
neuen Terminen und Kosten niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die 
sich daraus ergebenden Mehrkosten werden - nach nun erfolgter Beauftragung des neuen Stahlbauers - von Projektleitung und Projektsteuerung 
analysiert und bewertet. Die Haushaltsrechtliche Unterrichtung zu den Mehrkosten soll voraussichtlich im 1. Halbjahr 2024 in den Rat der Stadt 
Köln eingebracht werden.
Es sollten im Jahr 2022 sukzessive die Ausbaugewerke für den Neubaubereich ausgeschrieben werden, sofern die Ausführungstermine sicher 
feststehen. Aufgrund der Kündigung des Gewerkes Stahlbau im Dezember 2021, werden derzeit die Auswirkungen auf die bestehenden Verträge 
der Firmen sowie auf die noch auszuschreibenden Gewerke für den Neubau-Bereich geprüft. Die Neuvergabe des Gewerkes Stahlbau ist am 
22.11.2022 erfolgt. Es haben bereits die ersten Kick-Off-Gespräche zur Vorbesprechung der Wiederaufnahme der Arbeiten mit der neuen Firma 
stattgefunden. Die Terminierung der weiteren Ausschreibungen und Vergaben von Ausbau- und Ausstellungsgewerken wird nun nach erfolgter 
Beauftragung des neuen Stahlbauers im Projektteam abgestimmt.  
Der Start der Sanierung der Bronzewand war ab Janaur 2023 geplant, hatte sich jedoch wegen zuvor unbekannter Mängel verschoben, die im Zuge 
der Demontagearbeiten entdeckt wurden. Mit der Sanierung konnte Mitte August begonnen werden. Die Sanierung der Bronzewand ist bis auf die 
Abdichtungsarbeiten nahezu abgeschlossen. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Verzögerungen bei den Stahlbauarbeiten und der 
Eintaktung der nachfolgenden Gewerke.  
Im Bereich der Archäologie laufen weiterhin die Vorbereitungen der Rohbauarbeiten des Parcourssteges im Bereich der Deckenfelder 5 bis 7. 
Hierzu wird derzeit beispielweise der Durchbruch im Bereich der Apsis durch den Vermesser - im Vorfeld der baulichen Ausführung - eingemessen. 
Analog erfolgt in diversen Bereichen der Ebene 00 weiterhin - in enger Abstimmung zwischen Bauleitung und Archäologie - die notwendigen 
Unterfangungsarbeiten. Im Oktober 2023 wurden alle sechs Rauten der Ebene 02 (Bauabschnitte 03 + 04) auf die Baustelle geliefert und montiert. 
Außerdem fanden im Oktober zwei weitere Terminplan-Workshops zur Fixierung des Terminplans des Gewerkes Stahlbau statt. Parallel laufen im 
Werk die Arbeiten der Fertigung des ausstehenden Stahlbaus der Bauabschnitte 3 und 4. Im November und Dezember wurden weitere Bauteile der 
Bauabschnitte 03 + 04 auf die Baustelle geliefert und montiert. Hinsichtlich der Bewertung der bereits verbauten sowie bereits gefertigten 
Stahlbauteile des vorherigen Stahlbauunternehmens, liegt mittlerweile eine Bewertung des unabhängigen externen Gutachters vor. Es wird in 
Teilen eine Sanierung von Stahlbauteilen erforderlich, die aktuell zwischen den Projektbeteiligten, dem neuen Stahlbauer sowie dem externen 
Gutachter abgestimmt wird. 
Der Abschluss der Mangelbehebung im MPZ und Praetorium inkl. Finalisierung aller nachlaufenden Ausbauarbeiten wird sich voraussichtlich 
verzögern, da eine Kündigung des Gewerkes Trockenbau vorliegt. Darüber hinaus wurde die Firma für die Gewerke Elektro- und Nachrichtentechik 
seitens der Stadt Köln gekündigt. Sowohl die Mängel im Praetorium als auch im MPZ wurden bei einer Zwischenbegehung des TÜV im Gewerk 
Elektro- und Nachrichtentechnik festgestellt. Bei einer weiteren Zwischenbegehung wurden Teile der Mängelbeseitigung erneut vom TÜV als 
unzureichend beurteilt. Außerdem sind durch das Öffnen von Deckenabschnitten weitere wesentliche Bestandsmängel gesichtet worden, die 
ebenfalls beseitigt werden müssen. Hierfür wurde seitens der Stadt Köln bereits eine Firma mit der Beseitigung der Bestandsmängel beauftragt. 
Es wurde im Juni mit den Arbeiten am 2. Bauabschnitt der Decke Prätorium auf dem nördlichen Rathausplatz begonnen. Diese werden in mehreren 
Teilabschnitten ausgeführt, um den Zugang zum Spanischen Bau möglichst aufrecht zu erhalten. Die Sanierungsarbeiten der Decke erstrecken sich 
daher voraussichtlich bis Ende des Jahres 2023. Die angestrebte Herstellung des finalen Ausbauzustandes der Platzfläche in diesem Bereich wird 
zur Zeit durch die beteiligten Planungsbüros vorbereitet und geplant und soll Anfang 2024 abgeschlossen sein. 
3 von 3

Mitteilung Ausschuss

472 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer   25.01.2024 
 0002/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 29.01.2024 
Ausschuss Kunst und Kultur 30.01.2024 
 
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
(MiQua) - Stand 11. Januar 2024 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier 
Köln“, Stand 11. Januar 2024, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
 
Gez. Greitemann

Anlage 2 - zusätzliche Information zum Statusbericht 0002-2024

1340 Zeichen

Anlage zum Statusbericht 0002/2024: zusätzliche Informationen 
 
Beim Bau des „MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“ 
(MiQua) verzögert sich die ursprünglich zum April 2024 vorgesehene bauliche 
Fertigstellung des Praetoriums. Bis zur Inbetriebnahme des Museumsneubaus soll 
hier eine Interimsausstellung eingerichtet werden. Es wurden jedoch gravierende 
Ausführungsmängel bei den Gewerken Elektro- und Nachrichtentechnik im Bereich 
des künftigen MiQua Rundgangs festgestellt, der durch den Bereich des ehemaligen 
römischen Statthalterpalastes führen wird. Als Konsequenz daraus hat sich die Stadt 
Köln von der ausführenden Firma getrennt. Darüber hinaus hat die im Bereich des 
Praetoriums tätige Trockenbaufirma gekündigt.  
Die Verwaltung bereitet bereits für beide Gewerke die Beauftragung von 
Nachfolgefirmen vor, die die Arbeiten übernehmen und zu Ende bringen sollen. Die 
Stadt Köln setzt alles daran, mit entsprechenden Beschleunigungsmaßnahmen die 
Übergabe schnellstmöglich terminieren zu können und wird informieren, sobald ein 
belastbarer Zeitplan vorliegt. Davon unabhängig wird bereits sukzessive der Rohbau 
des Parcourssteges für zukünftige Besichtigungen der Ausgrabungsstätte erstellt. 
Hierzu werden derzeit Durchbrüche im Bereich der Apsis und notwendige 
Unterfangungsarbeiten ausgeführt.

Beratungsverlauf (2)

29.01.2024 Bauausschuss
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
30.01.2024 Ausschuss Kunst und Kultur
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Rathausplatz
  • Marspfortengasse
  • Unter Goldschmied

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Details

Aktenzeichen
0002/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
25.01.2024
Erstellt
02.01.2024 08:42