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0310/2020

Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellungen der Museen 2020 - Fortschreibung

Beschlussvorlage Ausschuss 02.03.2020

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Anlage 2 Gesamtdarstellung der Sonderausstellungen 2020

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 1_Einzeldarstellung der Sonderausstellungen 2020

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Anlage 2 Gesamtdarstellung der Sonderausstellungen 2020

5798 Zeichen

Zusammenfassung der Verwendung der Sonderausstellungsetats 2020
Stand: Februar 2020
Anlage 2, Seite 1 von 2
Gesamtdarstellung
Sonderaus-
stellungsetats
Kultur-
förderabgabe
Erwirtschaftete 
Erträge
Drittmittel / sonst. 
Erträge Gesamtkosten
e+katalog+spons Zusch+Drittm
Sonderausstellungsetat 
Museum Ludwig
Ansatz 2020 255.600 EUR
Blinky Palermo 15.000 EUR 0 EUR 50.000 EUR 9.500 EUR 74.500 EUR
Mapping the Collection 45.000 EUR 0 EUR 75.000 EUR 215.000 EUR 335.000 EUR
HIER und JETZT. Dynamische Räume 0 EUR 0 EUR 35.000 EUR 110.000 EUR 145.000 EUR
Russische Avantgarde - Original und 
Fälschung 98.000 EUR 0 EUR 81.000 EUR 120.000 EUR 299.000 EUR
450.000 EUR
150.000 EUR
Summe Museum Ludwig 255.600 EUR 600.000 EUR 676.000 EUR 1.169.900 EUR 2.701.500 EUR
Restmittel Museum Ludwig 2020 0 EUR
Zentraler Sonderausstellungsetat 
Ansatz 2020 796.000 EUR
Wallraf-Richartz-Museum
Bon Voyage Signac 0 EUR 10.000 EUR 0 EUR 0 EUR 10.000 EUR
Zwischensumme 0 EUR 10.000 EUR 0 EUR 0 EUR 10.000 EUR
Römisch-Germanisches Museum
Studiensammlung (Neupräsentation) 0 EUR 20.000 EUR 0 EUR 0 EUR 20.000 EUR
Landesausstellung (2022) 0 EUR 20.000 EUR 0 EUR 0 EUR 20.000 EUR
Zwischensumme 0 EUR 40.000 EUR 0 EUR 0 EUR 40.000 EUR
Rautenstrauch-Joest-Museum
Museum on the Couch #1 8.000 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 8.000 EUR
Archäologiegeschichte des Pazifiks 3.000 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 3.000 EUR
Blickpunktausstellung 44.000 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 44.000 EUR
Artist meets Archive (2020/2021) 9.500 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 9.500 EUR
Beyond (Outreach-Projekt) 4.000 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 4.000 EUR
Museum on the Couch #2 8.000 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 8.000 EUR
Gegenbilder 25.000 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 25.000 EUR
Resist! 65.000 EUR 200.000 EUR 135.000 EUR 391.500 EUR 791.500 EUR
Kenya-Collection 3.500 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 3.500 EUR
Liebe Global 30.000 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 30.000 EUR
360 Grad-Projekt 0 EUR 12.500 EUR 0 EUR 0 EUR 12.500 EUR
Zwischensumme 200.000 EUR 212.500 EUR 135.000 EUR 391.500 EUR 939.000 EUR
Museum für Angewandte Kunst
20.000 EUR
50.000 EUR
Hans Kotter / Licht - Farbe - Raum 0 EUR 15.000 EUR 3.750 EUR 15.000 EUR 33.750 EUR
Sammlung Clemens 20.000 EUR 0 EUR 3.750 EUR 15.000 EUR 38.750 EUR
Jewellery Box 50.000 EUR 0 EUR 16.500 EUR 15.000 EUR 81.500 EUR
Pentagon, Vorbereitungskosten 2019 20.000 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 20.000 EUR
Pentagon 0 EUR 60.000 EUR 19.250 EUR 40.000 EUR 119.250 EUR
Blütenlese, Vorbereitungskosten 2019 20.000 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 20.000 EUR
Blüstenlese, Vorbereitungskosten 2020 20.000 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 20.000 EUR
Zwischensumme 130.000 EUR 145.000 EUR 54.500 EUR 125.000 EUR 454.500 EUR
Zwischensumme (nur 2020) 90.000 EUR 145.000 EUR 54.500 EUR 125.000 EUR 414.500 EUR
Museum für Ostasiatische Kunst
Hundert Ansichten des Mondes 70.000 EUR 0 EUR 76.000 EUR 0 EUR 146.000 EUR
Zwischensumme 70.000 EUR 0 EUR 76.000 EUR 0 EUR 146.000 EUR
Museum Schnütgen
Arnt der Bilderschneider 200.000 EUR 0 EUR 140.000 EUR 426.000 EUR 766.000 EUR
Zwischensumme 200.000 EUR 0 EUR 140.000 EUR 426.000 EUR 766.000 EUR
Kölnisches Stadtmuseum
Bläck Fööss 60.000 EUR 0 EUR 29.000 EUR 25.000 EUR 114.000 EUR
Vor 75 Jahren: Köln 1945 0 EUR 70.000 EUR 13.000 EUR 10.000 EUR 93.000 EUR
Konzeption Dauerausstellung Interim 0 EUR 50.000 EUR 0 EUR 0 EUR 50.000 EUR
Zwischensumme 60.000 EUR 120.000 EUR 42.000 EUR 35.000 EUR 257.000 EUR
Andy Warhol 1.848.000 EUR715.400 EUR435.000 EUR97.600 EUR
Hélène Binet / Gottfried Böhm 11.250 EUR 40.000 EUR 121.250 EUR0 EUR

Zusammenfassung der Verwendung der Sonderausstellungsetats 2020
Stand: Februar 2020
Anlage 2, Seite 2 von 2
Sonderaus-
stellungsetats
Kultur-
förderabgabe
Erwirtschaftete 
Erträge
Drittmittel / sonst. 
Erträge Gesamtkosten
e+katalog+spons Zusch+Drittm
NS-Dokumentationszentrum
IG Farben 30.000 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 30.000 EUR
Thessaloniki 50.000 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 50.000 EUR
Das Reichsarbeitsministerium 0 EUR 30.000 EUR 0 EUR 0 EUR 30.000 EUR
Einige waren Nachbarn 0 EUR 30.000 EUR 0 EUR 0 EUR 30.000 EUR
Zwischensumme 80.000 EUR 60.000 EUR 0 EUR 0 EUR 140.000 EUR
Rheinisches Bildarchiv
Artist meets Archive (2020/2021) 16.000 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 16.000 EUR
Zwischensumme 16.000 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 16.000 EUR
Summe Museen 2020 716.000 EUR 587.500 EUR 447.500 EUR 977.500 EUR 2.728.500 EUR
Restmittel Museen 80.000 EUR
Gesamtergebnis 
Gesamtsumme Museum Ludwig 255.600 EUR 600.000 EUR 676.000 EUR 1.169.900 EUR 2.701.500 EUR
Gesamtsumme, kumuliert 2.701.500 EUR
Gesamtsumme Museen ohne ML 716.000 EUR 587.500 EUR 447.500 EUR 977.500 EUR 2.728.500 EUR
Gesamtsumme, kumuliert ohne ML 2.728.500 EUR
Gesamtsumme alle Museen 971.600 EUR 1.187.500 EUR 1.123.500 EUR 2.147.400 EUR 5.430.000 EUR
Gesamtsumme, kumuliert 5.430.000 EUR
Kulturförderabgabe
Einzelmaßnahmen
Museum Ludwig, SoA Warhol NOW 450.000 EUR
Rautenstrauch-Joest-Museum, SoA Resist! 200.000 EUR
Museum für Angewandte Kunst, SoA Böhm 20.000 EUR
Kölnisches Stadtmuseum, Konzeption Dauerausstellung Interim50.000 EUR
Summe Einzelmaßnahmen 720.000 EUR
Allgemeine Förderung
Wallraf-Richartz-Museum, SoA Bon Voyage Sinac 10.000 EUR
Museum Ludwig, SoA Warhol NOW 150.000 EUR
Römisch-Germanisches Museum, Studiensammlung 20.000 EUR
Römisch-Germanisches Museum, Landesausstellung 2022 20.000 EUR
Rautenstrauch-Joest-Museum, SoA 360 Grad-Projekt 12.500 EUR
Museum für Angewandte Kunst, SoA Böhm 50.000 EUR
Museum für Angewandte Kunst, SoA Kotter 15.000 EUR
Museum für Angewandte Kunst, SoA Pentagon 60.000 EUR
Kölnisches Stadtmuseum, SoA Vor 75 Jahren 70.000 EUR
NS-Dokumentationszentrum, SoA Das Reichsarbeitsministerium 30.000 EUR
NS-Dokumentationszentrum, SoA Einige waren Nachbarn 30.000 EUR
467.500 EUR
Einsatz Kulturförderabgabe gesamt 1.187.500 EUR
Restmittel (aus 650.000 €) 182.500 EUR
855.600 EUR 1.845.900 EUR
2.159.100 EUR
1.303.500 EUR
3.270.900 EUR
1.425.000 EUR

Beschlussvorlage Ausschuss

8934 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/4 
 
Vorlagen-Nummer 
 0310/2020 
Freigabedatum 
02.03.2020  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellungen der Museen 2020 - 
Fortschreibung 
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur Finanzausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
1. Der Ausschuss beschließt die Mittelverwendung für die in der Anlage 1 aufgeführten Ausstel-
lungsprojekte der Museen unter dem Vorbehalt, dass eine Kostensteigerung oder Abweichung bei 
der Refinanzierung von mehr als 10 %, mindestens jedoch 10.000 €, zur erneuten Entscheidung 
vorgelegt wird. 
 
2. Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Freigabe der Mittel zur Verwendung der Kultur-
förderabgabe 2020 der folgenden Einzelmaßnahmen mit einer Gesamtsumme in Höhe von 
700.000 €: 
 
Warhol NOW   Museum Ludwig    450.000 € 
(Teilergebnisplan 0402 – Museum Ludwig, Teilplanzeile 16 – sonstige ordentl. Aufwendungen, 
Haushaltsjahr 2020) 
 
Resist!    Rautenstrauch-Joest-Museum  200.000 € 
(Teilergebnisplan 0404 – Rautenstrauch-Joest-Museum, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für 
Sach- und Dienstleistungen, Haushaltsjahr 2020) 
 
Sammlungskonzept Interim Kölnisches Stadtmuseum     50.000 €  
(Teilergebnisplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- 
und Dienstleistungen, Haushaltsjahr 2020) 
 
3. Der Finanzausschuss beschließt die Freigabe der Mittel zur Verwendung der Kulturförderabgabe 
2020 der oben genannten Einzelmaßnahmen mit einer Gesamtsumme in Höhe von 700.000 €. 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 10.03.2020 
Finanzausschuss 23.03.2020

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  5,4 Mio. € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 2,1 Mio. €  40 % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
 
 
Verfristung 
Die verwaltungsinterne Abstimmung konnte nicht frühzeitiger abgeschlossen werden. Da zum jetzi-
gen Zeitpunkt notwendige Vergabeverfahren für die Sonderausstellung einzuleiten sind, käme eine 
Behandlung in der Sitzung am 28.04.2020 zu spät. Es wird daher um Behandlung in der Sitzung am 
10.03.2020 gebeten. 
 
 
Die Museen warten in diesem Jahr mit einer Vielzahl ansprechender größerer und kleinerer Sonder-
ausstellungprojekte auf.  
 
Beispielsweise realisiert das Museum Ludwig, das mit Blinky Palermo bereits in das neue Jahr ge-
startet ist, insgesamt fünf Programmpunkte, die im Oktober mit Warhol NOW ihren Höhepunkt errei-
chen.  
 
Die neue Direktorin mit ihrem Team des Rautenstrauch-Joest-Museums zeigt neben der größeren 
Projektierung Resist! Die Kunst des Widerstandes unter anderem die neukonzipierte Serie von Inter-

3 
ventionen in der Dauerausstellung. Dies mit dem Ziel, die bei der Neueröffnung des Hauses vor 10 
Jahren preisgekrönte Sammlungspräsentation mit zusätzlichen temporären Betrachtungswinkeln an-
zureichern. 
 
Das Museum für Angewandte Kunst richtet insgesamt sechs Sonderausstellungen aus und führt die - 
trotz der anhaltenden baulichen Einschränkungen - erfolgreiche und das Haus belebende Program-
matik fort. 
 
Im Kölnischen Stadtmuseum muss der derzeitige Arbeitsschwerpunkt notwendigerweise auf dem 
kommenden Interim im Haus Sauer liegen. Gleichwohl wird diese Situation mit zwei Sonderausstel-
lungen im Altbau (Bläck Fööss und Vor 75 Jahren: Köln 1945) überbrückt. 
 
Auch die anderen Museen warten mit interessanten Sonderausstellungsprojekten auf.  
 
 
Zum Programm:  
 
Zu den vom Rat festgelegten Aufgaben der Museen gehören u. a. das Präsentieren und die Vermitt-
lung musealer Inhalte. Dieses erfolgt schwerpunktmäßig durch Sonderausstellungen. Als Aushänge-
schild der Museen ziehen sie die Aufmerksamkeit und damit zusätzliche Besucher an. Gerade auch 
für Drittmittelgeber und Sponsoren sind sie daher von besonderem Interesse. Zudem strahlen die 
Sonderausstellungen auch auf die Ständigen Sammlungen in Form von anteiligen Eintrittsgeldern, 
Katalogverkauf etc. ab.  
 
Die Planungen des Sonderausstellungsprogramms der Museen für das Jahr 2020 sind weitgehend 
abgeschlossen und werden hiermit zur Genehmigung der Mittelverwendung vorgelegt.  
 
Den mit dieser Beschlussvorlage verbundenen Aufwendungen von insgesamt 5.430.000 € stehen 
Erträge in Höhe von insgesamt 3.270.900 € gegenüber. Diese setzen sich zusammen aus erwirt-
schafteten Erträgen in Höhe von 1.123.500 € (Eintritte und Verkaufserlöse) sowie Drittmit-
teln/sonstigen Erträge in Höhe von 2.147.400 € (Zuschüsse, Spenden etc.).  
 
Zum Ausgleich des verbleibenden Fehlbetrages in Höhe von insgesamt 2.159.100 € wird die Finan-
zierung aus dem zentralen Sonderausstellungsetat der Museen, dem Sonderausstellungsetat des 
Museums Ludwig sowie über den Politischen Veränderungsnachweis den Museen zum Haushalts-
plan 2020 aus der Kulturförderabgabe zugesprochenen Mitteln vorgeschlagen.  
 
In der Übersicht stellt sich die Finanzierung aus Haushaltsmitteln wie folgt dar: 
 
Finanzierung HPL 2020 Haushaltsansatz Mittelverwendung 
Sonderausstellungsetat der Mu-
seen 
Teilergebnisplan  
0401 – Museumsrefe-
rat, Teilplanzeile 16 – 
sonst. ordentliche 
Aufwendungen 
796.000 € 716.000 € 
Sonderausstellungsetat Museum 
Ludwig 
Teilergebnisplan 0402 
– Museum Ludwig 
255.600 € 255.600 € 
Politischer Veränderungsnach-
weis / Einzelförderungen 
Teilergebnispläne der 
betreffenden Museen 
720.000 € 720.000 € 
Politischer Veränderungsnach-
weis / Verwendungsvorschläge 
der Verwaltung 
Teilergebnisplan  
0401 – Museumsrefe-
rat, Teilplanzeile 16 – 
sonst. ordentliche 
Aufwendungen 
650.000 € 467.500 € 
 
Über den Politischen Veränderungsnachweis wurden den Museen Mittel aus der Kulturförderabgabe 
in Form von Einzelförderung für die folgenden Sonderausstellungsprojekte zugesprochen:

4 
Warhol NOW   Museum Ludwig     450.000 € 
Resit!    Rautenstrauch-Joest-Museum   200.000 € 
Böhm    Museum für Angewandte Kunst      20.000 € 
Sammlungskonzept Interim Kölnisches Stadtmuseum      50.000 € 
    Summe      720.000 € 
 
Des Weiteren erhalten die Museen jeweils für die Jahre 2020/2021 aus der Kulturförderabgabe 
650.000 € zum Ausgleich entfallender Eintrittseinnahmen infolge der Ausweitung der im Jahre 2019 
eingeführten freien Eintritte in Sonderausstellungen insbesondere für Schülerinnen/Schüler und 
KölnPass-Inhaber/innen. Zum Ausgleich der entfallenden Eintrittseinnahmen schlägt die Verwaltung 
vor, diese Mittel bedarfsgerecht zur Refinanzierung der Sonderausstellungsprojekte einzusetzen. Auf 
diese Mittel bezogen schlägt die Verwaltung vor, die Mittel im ersten Schritt den folgenden Sonder-
ausstellungsprojekten zuzuteilen: 
 
Bon Voyage Signac   Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud    10.000 € 
Warhol NOW   Museum Ludwig      150.000 € 
Studiensammlung  Römisch-Germanisches Museum     20.000 € 
Landesausstellung 2022 Römisch-Germanisches Museum     20.000 € 
360 Grad-Projekt   Rautenstrauch-Joest-Museum     12.500 € 
Böhm    Museum für Angewandte Kunst     50.000 € 
Hans Kotter    Museum für Angewandte Kunst     15.000 € 
Pentagon   Museum für Angewandte Kunst     60.000 € 
Vor 75 Jahren   Kölnisches Stadtmuseum      70.000 € 
Das Reichsministerium  NS-DOK        30.000 € 
Einige waren Nachbarn  NS-DOK        30.000 € 
Summe      467.500 € 
 
Die mit dieser Beschlussvorlage verbundenen Mittelfreigaben werden nach der Beschlussfassung in 
die betreffenden Teilpläne der Museen umgeschichtet.  
 
Da gem. Haushaltsvermerk auch die Freigabe der Mittel für die oben genannten drei Maßnahmen 
durch den Finanzausschuss sowie Ausschuss Kunst und Kultur erforderlich ist, wird auch dieser be-
zogen auf die Verwendung der Mittel aus der Kulturförderabgabe beteiligt.  
 
Zur Verwendung der Restmittel aus den zugesprochenen Mitteln der Kulturförderabgabe als auch des 
allgemeinen Sonderausstellungsetats wird die Verwaltung alsbald weitere Vorschläge unterbreiten.  
 
Die Einzeldarstellung der Sonderausstellungsprojekte und deren Kalkulationen sind der Anlage 1 bei-
gefügt, in der Anlage 2 befindet sich die listenmäßige Gesamtdarstellung zur Mittelverwendung. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlagen 
Anlage 1 – Einzeldarstellung der Sonderausstellungen 2020 
Anlage 2 – Gesamtdarstellung der Sonderausstellungen 2020

5

Anlage 1_Einzeldarstellung der Sonderausstellungen 2020

70426 Zeichen

1 / 29 
 
Anlage 1 – Einzeldarstellung der Sonderausstellungen 
 
 
 
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 
 
Bon Voyage Signac 
Zeitraum: 2. Oktober 2020 bis 03. Januar 2021 
 
Das Museum richtet unter anderem im Herbst/Winter 2020 eine Ausstellung um Paul Signac, 
dem bedeutenden französischen Neo-Impressionisten/Pointilisten, aus. Da die Ausstellung 
erhebliche gestalterische Anforderungen erfordert, wird vorgeschlagen, einen Kostenzu-
schuss zur Unterstützung der Finanzierung dieser Ausstellung in Höhe von 10.000 € aus den 
Mitteln der Kulturförderabgabe zu bestreiten, da durch die Neuregelung der freien Eintritte 
verminderte Eintrittseinnahmen zu erwarten stehen. 
 
Dies bedingt eine Erhöhung des städtischen Betriebskostenzuschusses der eigenbetriebs-
ähnlichen Einrichtung Wallraf-Richartz-Museum / Fondation Corboud um 10.000 €.  
 
Da das Museum die Kalkulation seiner Sonderausstellungen über die Wirtschaftsplanung 
ausweist, erfolgt an dieser Stelle keine Darstellung der Kosten/Erlösplanung. 
 
Museum WRM&FC 
Titel Bon Voyage Signac 
Kulturförderabgabe 2020 10.000 EUR 
 
 
 
Museum Ludwig 
 
Blinky Palermo 
Zeitraum: 18. Januar bis 03. Mai 2020 
 
Die Mittelverwendung für die Sonderausstellung Blinky Palermo wurde bereits in der Sitzung 
des Ausschusses Kunst und Kultur am 25.06.2019 (Nr. 1864/2019) beschlossen. Daher wird 
die Sonderausstellung der Vollständigkeit halber aufgeführt. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum Ludwig 
Titel Blinky Palermo 
Zahlende Besucher 30.000 
Kosten   
Architektur/Installation 5.000 EUR 
Transport/Versicherungen 1.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 15.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 30.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 23.500 EUR 
Kosten gesamt 74.500 EUR 
Erlöse   
Eintritte 45.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 5.000 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR

2 / 29 
 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Zuschuss Peter und Irene Ludwig-Stiftung 9.500 EUR 
Erlöse gesamt 59.500 EUR 
Sonderausstellungsetat Museum Ludwig 2020 15.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Mapping the Collection 
Zeitraum: 24. April bis 23. August 2020 
 
Die Ausstellung „Mapping the Collection“, die sich auf zwei wichtige Jahrzehnte der US-
amerikanischen (Kunst-)Geschichte konzentriert, wirft einen genaueren Blick auf die Kunst 
der 1960er und 1970er Jahre. Sie vereint Kunstwerke aus der Sammlung des Museums mit 
einer Auswahl von Werken von Künstlerinnen und Künstlern, die nicht Teil der Sammlung 
sind, nämlich Kunstwerke von artists of color und indigenen Künstlerinnen und Künstlern. 
 
Die Ausstellung ist Teil eines zweijährigen Forschungsprojekts gleichen Namens, das 2018 
vom Museum Ludwig und der Terra Foundation for American Art initiiert wurde und die Mu-
seumssammlung der US-amerikanischen Nachkriegskunst aus einer Perspektive neu bewer-
tet, die von Postkolonialismus, Siedler-Kolonialismus, Feminismus, Geschlechter- und 
Queer-Theorie geprägt ist. In ähnlicher Weise konzentriert sich die Ausstellung nur auf zwei 
Jahrzehnte US (Kunst-)Geschichte: die 1960er und 1970er Jahre. 
 
Die Bürgerrechtsbewegungen dieser beiden Jahrzehnte sind der rote Faden, der Kunst und 
Künstlerinnen und Künstler verbindet und unerwartete Verbindungen und Allianzen aufzeigt, 
indem er zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler auf diese Bewegungen reagierten und sich 
mit ihnen beschäftigten. Ziel ist es, den Rezeptionsrahmen zu erweitern, um ein Bild der US-
amerikanischen Kunst in Deutschland zu präsentieren, das die Beiträge von artists of color, 
queeren Künstlerinnen und Künstler umfasst und auch fragt, welchen Einfluss Rasse und 
Geschlecht auf unser Verständnis und unsere Rezeption von Kunst haben. 
 
Die Abbildung der Sammlung stellt (kunst-)historische Narrative in Frage, indem sie eine 
Geschichte erzählt, die über unser vertrautes Verständnis US-amerikanischer Kunst hinaus-
geht und auch Fragen nach der Rolle des Museums bei der Schaffung und Bestätigung die-
ser Narrative aufwirft. In ihrer Auseinandersetzung mit Geschichte und Erzählung wirft die 
Ausstellung Fragen nach Repräsentation und Selbstbestimmung auf, die heute noch genau-
so relevant sind wie damals in den USA und in Deutschland. 
 
Drittmittel: Sponsoring Terra Foundation for American Art 60.000 € (zugesagt), Land-
schaftsverband Rheinland 15.000 € (zugesagt), Kunststiftung NRW 50.000 € (zugesagt). 
Weitere Zuschüsse in Höhe von 90.000 € wurden/werden angefragt und werden gesichert 
durch die Finanzierungszusage der Kunststiftung im ML. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum Ludwig 
Titel Mapping  
the Collection 
Zahlende Besucher 30.000 
Kosten   
Architektur/Installation 30.000 EUR 
Transport/Versicherungen 105.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 57.000 EUR

3 / 29 
 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 143.000 EUR 
Kosten gesamt 335.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 75.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 90.000 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 125.000 EUR 
Zuschuss Peter und Irene Ludwig-Stiftung 0 EUR 
Erlöse gesamt 290.000 EUR 
Sonderausstellungsetat Museum Ludwig 2020 45.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
HIER und JETZT – Dynamische Räume 
Zeitraum: 6. Juni bis 30. August 2020 
 
Für die sechste Ausstellung der Reihe HIER UND JETZT im Museum Ludwig ist das Kunst-
magazin Contemporary And (C&) in Köln zu Gast. Gegründet von Yvette Mutumba und Julia 
Grosse, versteht sich C& als „ dynamischer Ort, an dem Themen und Informationen zu zeit-
genössischer Kunstpraxis aus afrikanischen Perspektiven reflektiert und vernetzt werden.“  
 
Für ihre vielfältigen Aktivitäten ist die mehrsprachige Website ein Knotenpunkt. Zweimal jähr-
lich erscheint ein gedrucktes Magazin.  
 
Im Museum Ludwig steht das  Langzeitprojekt C& Center of Unfinished Business  im Mittel-
punkt der Ausstellung. Es handelt sich um eine partizipative Bibliothek, die durch Videos und 
Publikationen die Spuren kolonialer Machtverhältnisse und deren Wirken bis in die Jetztzeit 
sichtbar macht.  
 
Die Kölner Version des C& Center of Unfinished Business ist ganz auf ihren Standort bezo-
gen. In der für den Museumsraum entwickelten Bibliotheksarchitektur kommen C& -eigene 
Bestände sowie von C&  ausgewählte Publikationen aus der Kunst- und Museumsbibliothek 
Köln zusammen. Das Projekt knüpft damit dynamische Verbindungen zum Museum, dessen 
Standort und seinen Besucherinnen und Besuchern. 
 
Daneben sind in der Ausstellung Videoarbeiten afrikanischer  Künstlerkollektive aus der 
Rubrik C& Comissions sowie Werke afro-diasporischer Künstlerinnen und Künstler zu sehen. 
Auch diese eröffnen dynamische Räume voller Bilder, die aktuelle Erfahrungen Schwarzer 
Identität aufgreifen, fremdbestimmende Blicke offen legen und neue Entwürfe gegen stereo-
type Vorstellungen setzen. 
 
Drittmittel: Gesellschaft für moderne Kunst 50.000 € (zugesagt), Stiftung Storch 50.000 € 
(zugesagt). Weitere Zuschüsse in Höhe von 10.000 € wurden/werden angefragt und werden 
gesichert durch die Finanzierungszusage der Kunststiftung im ML.

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Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum Ludwig 
Titel HIER und JETZT. 
Dynamische Räume 
Zahlende Besucher 20.000 
Kosten   
Architektur/Installation 7.500 EUR 
Transport/Versicherungen 8.500 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 40.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 35.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 54.000 EUR 
Kosten gesamt 145.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 30.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 5.000 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 100.000 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 10.000 EUR 
Zuschuss Peter und Irene Ludwig-Stiftung 0 EUR 
Erlöse gesamt 145.000 EUR 
Sonderausstellungsetat Museum Ludwig 2020 0 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung 
Zeitraum: 26. September 2020 bis 3. Januar 2021 
 
Das Museum Ludwig hat dank der Sammlung von Peter und Irene Ludwig eine herausra-
gende Sammlung Russischer Avantgarde. Gerade in dieser Kunstrichtung fanden immer 
wieder auch fragliche bzw. gefälschte Arbeiten den Weg in private und städtische Museums-
sammlungen. Das Museum Ludwig untersucht seit einigen Jahren seine Bestände der Rus-
sischen Avantgarde kunsthistorisch und kunsttechnologisch. Bereits 2009 und 2011 haben 
hierzu Ausstellungen z.B. zu Kasimir Malewitsch stattgefunden. Zielsetzung des Projekts ist 
es, fragliche Werke bei Abschreibung klar aus unserem Bestand ausscheiden zu können.  
 
In der Ausstellung werden Originale, ebenso wie Fälschungen und Bilder zu sehen sein, die 
falsch datiert oder falsch zugeschrieben wurden Es werden neben Bildern aus der Samm-
lung auch einige Leihgaben aus Sammlungen z.B. in St. Petersburg oder Thessaloniki zu 
sehen sein.  
 
Anhand von prägnanten Beispielen können sich die Besucher ein Bild von Provenienz-
recherche und der Technik hinter der Kunst machen: Infrarot- und Röntgenbilder, Pigmen-
tanalysen, Leinwanduntersuchungen oder was bedeutet ein ‚Marker‘ wie Titanweiss? 
 
Drittmittel: Sponsoring Ernst von Siemens Kunststiftung 20.000 € (zugesagt), Peter und 
Irene Ludwig-Stiftung 60.000 € (zugesagt), Beatrix-Lichtken-Stiftung 5.000 € (zugesagt). 
Weitere Zuschüsse in Höhe von 35.000 € wurden/werden angefragt und werden gesichert 
durch die Finanzierungszusage der Kunststiftung im ML.

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Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum Ludwig 
Titel Russische Avantgarde 
Zahlende Besucher 50.000 
Kosten   
Architektur/Installation 8.000 EUR 
Transport/Versicherungen 86.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 60.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 40.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 105.000 EUR 
Kosten gesamt 299.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 75.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 6.000 EUR 
Zuschüsse vom Land  0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 95.000 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse 25.000 EUR 
Zuschuss Peter und Irene Ludwig-Stiftung 0 EUR 
Erlöse gesamt 201.000 EUR 
Sonderausstellungsetat Museum Ludwig 2020  98.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
WARHOL NOW 
Zeitraum: 10. Oktober 2020 bis 21 Februar 2021 
 
Dreißig Jahre nach seiner letzten Retrospektive in Köln stellt WARHOL NOW Andy Warhol 
als einen Künstler vor, dessen innovatives Schaffen gerade für eine junge Generation im 
Zeitalter von Migration und gesellschaftlicher Diversität neu zu entdecken ist. 
 
Andy Warhol (*1928 in Pittsburgh, †1987 in New York) hat mit seiner Persönlichkeit Men-
schen in seinen Bann gezogen und polarisiert, seine Kunst hat eine ganze Ära geprägt. Sein 
vielgestaltiges Werk hat die Grenzen von Malerei, Skulptur, Film und Musik neu definiert. 
Mehr noch als seine bewussten Flirts mit der Welt des Kommerz und der Celebrities machen 
ihn aus heutiger Sicht seine Parteinahmen für alternative Lebensentwürfe zum Ausnahme-
künstler, der unvermindert neue Lesarten und Erkenntnisse zu offenbaren vermag.  
 
Die Ausstellung beleuchtet Warhols erweiterte künstlerische Praxis, wobei seine Bild gewor-
denen Campbell Suppendosen, Elvis Presley Doppelungen oder Farbvariationen eines 
Elektrischen Stuhls ebenso Beachtung finden wie die konzeptuellen Ambitionen, die seine 
Rolle in einer in Veränderung befindlichen kreativen und politischen Landschaft definieren. 
Mit seinem offenen Ende verweist Warhols Schaffen auf eine Periode kultureller Transforma-
tion, die seinem Werk auch aus heutiger Sicht hohe Aktualität verleiht.  
 
WARHOL NOW ist eine Kooperation des Museum Ludwig, Köln und der Tate Modern, Lon-
don. Nach diesen beiden europäischen Stationen wird die Ausstellung 2021 in der Art Gal-
lery of Ontario in Toronto sowie dem Dallas Museum of Art zu sehen sein. In Köln wird die 
groß angelegte Werkschau vom 10. Oktober 2020 bis zum 21 Februar 2021 mit einer Viel-
zahl künstlerischer Medien auf über 1200 qm präsentiert.  
 
Für das Museum Ludwig und seinen Stellenwert als eines der weltweit bedeutendsten Mu-
seen in Bezug auf Pop Art bildet die Andy Warhol Ausstellung einen weiteren folgerichtigen 
und wesentlichen Baustein seines Ausstellungsprogramms.

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Drittmittel: Sponsoring Rewe Group 60.000 € (zugesagt), Sponsoring Strabag 20.000 € 
(zugesagt), Peter und Irene Ludwig Stiftung 235.500 € (zugesagt). Weitere Zuschüsse in 
Höhe von 399.900 € wurden/werden angefragt. Eine Finanzierungszusage der Kunststiftung 
im ML liegt vor. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum Ludwig 
Titel Warhol NOW 
Zahlende Besucher 70.000 
Kosten   
Architektur/Installation 115.000 EUR 
Transport/Versicherungen 850.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 220.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 70.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 593.000 EUR 
Kosten gesamt 1.848.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 400.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 35.000 EUR 
Zuschüsse vom Land 250.000 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 149.900 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse 315.500 EUR 
Zuschuss Peter und Irene Ludwig-Stiftung 0 EUR 
Erlöse gesamt 1.150.400 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat ML 2020 97.600 EUR 
Kulturförderabgabe 2020 (Einzelförderung) 450.000 EUR 
Kulturförderabgabe 2020 150.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
 
Römisch-Germanisches Museum 
 
Studiensammlung (Neupräsentation) im Interim 
Zeitraum: 2020 
 
Im Interim des Römisch-Germanischen Museums (ehemals Belgisches Haus) wird neben 
der bereits eingerichteten Sammlung des Museums eine Studiensammlung installiert. Um 
die Maßnahme umzusetzen, benötigt das Museum entsprechende Finanzmittel, die nicht im 
Budget des Museums enthalten sind. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Studiensammlung (Neupräsentation) 
Einrichtung Studiensammlung 20.000 EUR 
Kulturförderabgabe 2020 20.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR

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Archäologische Landesausstellung 2021/22 
Zeitraum: 2022 
 
Unter der Schirmherrschaft von Frau Ministerin Ina Scharrenbach, Ministerium für Heimat, 
Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes NRW, findet in den Jahren 2021/22 
eine große Archäologische Landesausstellung statt. Die mit Landesmitteln in Höhe von ca. 
2,5 Mio. Euro geförderte Ausstellung wird sich der römischen Epoche widmen. An fünf 
Standorten – Bonn, Haltern, Xanten, Detmold und Köln – werden unterschiedliche Themen 
museal erschlossen. Der Standort Köln ist für 2022 angesetzt. In Zusammenarbeit widmen 
sich das Römisch-Germanische Museum der Stadt Köln und das LVR-Jüdische Museum im 
Archäologischen Quartier der Urbanität des römischen Köln. Die Ausstellung wird im Son-
derausstellungsbereich des Kulturzentrums am Neumarkt gezeigt. 
 
Zur Vorbereitung der Ausstellung fallen bereits in 2020 Aufwendungen an. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Archäologische Landesausstellung 2021/22 
Römisch-Germanisches Museum/LVR-Jüdisches Museum 2022 
Vorbereitungskosten 20.000 EUR 
Kulturförderabgabe 2020 20.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
 
Rautenstrauch-Joest-Museum 
 
Museum on the Couch #1 – Öffentliche Präsentation der studentischen Arbeiten 
Zeitraum: Januar bis März 2020 (kleine Interventionen in der Dauerausstellung und im Dis-
kussionsforum) 
 
Das Seminar ‚Museum on the Couch‘, eine RJM Kooperation mit der Uni Köln, besteht aus 
einer Reihe von Aktivitäten die einen einzigartigen Experimentierraum im Herzen des Rau-
tenstrauch-Joest-Museum eröffnen: einen interaktiven Ort, an dem Studierende die Ausei-
nandersetzungen von ethnologischen Museen diskutieren. In den Räumen des RJM sind die 
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses eingeladen, ihr eigenes museographisches 
Display zu kreieren. Präsentiert werden die studentischen Arbeiten dem Publikum am Ende 
jedes Semesters. Die besten Arbeiten verbleiben zwei Monaten in der Dauerausstellung. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum on the Couch #1 
Vorbereitungskosten 8.000 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 8.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Uncovering Pacific Pasts. Geteilte Geschichten zur Archäologie Ozeaniens 
Zeitraum: März bis Juni 2020 (kleine Intervention in der Dauerausstellung) 
 
In der Zeit von März bis Juni 2020 zeigen unter Leitung der Australian National University 
rund 50 Museen und Kulturzentren weltweit und zeitgleich eine „koll ektive Archäologiege-
schichte des Pazifiks“. Das RJM präsentiert Topfscherben der als ‚Lapita-Kultur‘ bezeichne-
ten, frühesten Siedlergruppen des Zentral - und Ostpazifiks, die Pater Otto Meyer MSC 
(1877–1937) 1908 auf Watom Island (Papua-Neuguinea) zufällig entdeckte und später nach 
Köln, Basel, Paris und Melbourne brachte.

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In der Ausstellungseinheit (als Intervention in der Dauerausstellung) sind neben Origina l-
fundstücken Hintergründe zu Pater Meyer, der Grabungsstätte und der ‚Lapita-Kultur‘ zu se-
hen. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Uncovering Pacific Pasts.  
Geteilte Geschichten zur Archäologie Ozeaniens 
Vorbereitungskosten 3.000 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 3.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Blickpunktausstellung: Haunting Objects 
Zeitraum: April bis Juli 2020 
 
Das Projekt umfasst zwei Bereiche:  
Teil I  Vier ausgewählte Sammlungsobjekte mit besonderer Objektbiographie und filmische 
Arbeiten von Clara Wieck 
 
Teil II  Fotografien von Sarah-Lena Maierhofer aus der Serie ‚the object remains‘ (Neupro-
duktionen im Auftrag des RJM) 
 
Zu I: Es gibt eine Folkloregeschichte in Japan, die sich um die Tsukumogami (die Seelen der 
Gebrauchsgegenstände) dreht. Im Yin-Yang-Buch steht, dass mehr als 100 Jahre alte Ge-
brauchsgegenstände Seelen bekommen. Sie werden lebendig, wenn sie nicht gut genug 
behandelt, vernachlässigt oder vergessen wurden. Ethnologische Museen bewahren viele 
Objekte mit komplexen Geschichten. Inspiriert von dieser Folkloregeschichte, werden vier 
Objekte anhand ihrer Biographie in dieser Ausstellung in wissenschaftlicher Hinsicht thema-
tisiert als auch theatralisch/filmisch inszeniert. 
 
Zu II: Ethnologische Sammlungen werden zunehmend in ihrem Selbstverständnis diskutiert 
und geraten in den Blick öffentlicher Kritik. Einerseits werden museale Repräsentationen in 
Frage gestellt, andererseits sind es auch Rückforderungsansprüche, die Thema einer immer 
lauter werdenden Debatte um die Rechtmäßigkeit der Bestände westlicher Museen werden. 
Die Fotografin Sarah-Lena Maierhofer fragt in Ihrer Arbeit danach, wie das Medium Fotogra-
fie diesen Diskurs sichtbar machen kann. Im Depot des RJM dokumentierte sie die Aufbe-
wahrungssituation, baute die Regale und Tablare in Originalgröße nach und fertigte davon 
großformatige Farb-Fotogramme an. Mit dieser Technik aus der Frühzeit der Fotografie 
bringt sie die zahllosen Objekte aus aller Welt, die zu großen Teilen ihr Leben lang in den 
Museumsdepots schlummern, ans Tageslicht. Die Fotografien sind ein künstlerischer Kom-
mentar zu den ausgestellten Objekten nebst den sie umgebenden aktuellen Debatten, aber 
auch zur Geschichte des Sammelns allgemein. Als Auftragsarbeit gehen sie in Sammlung 
des Museums ein. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Blickpunktausstellung 
Vorbereitungskosten 44.000 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 44.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR

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Artist meets Archive (2020/2021) 
Ein Projekt der Internationalen Photoszene Köln in Kooperation mit dem RJM 
 
Zeitraum:  
Photoszenefestival 2020 / 22. bis 30. Mai 2020: Vorstellung des/der Künstler/in 
Photoszenefestival 2021 / 28. Mai bis 11. Juli 2021: Ausstellung/Präsentation/Intervention 
 
Bereits zum zweiten Mal lädt das RJM und die Photoszene Köln ein/e internationale Küns t-
ler/in ein, um im Rahmen des Stipendienprogramms Artist meets Archive in und mit der Fo-
tografischen Sammlung des Museums zu arbeiten und eine Ausstellung zum Photoszenefes-
tival 2021 entwickeln. Die Artist Meets Archive-Residency ist das zentrale Programm der 
Photoszene-Festivals 2020/2021, mit dem die bedeutende Vielfalt und Qualität der Fotogra-
fie in den Sammlungen und Archiven der Stadt durch den Austausch mit internati onalen 
Künstlern sichtbar gemacht wird.  
 
Kosten- und Erlösplan 
Artist meets Archive (2020/2021) 
Vorbereitungskosten 9.500 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 9.500 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Beyond (Outreach-Projekt) 
Zeitraum: Mai 2020  
 
„Beyond“ ist ursprünglich ein gemeinschaftlich organisiertes Fotografie-Magazin im Zeitungs-
format. Zur dritten Ausgabe 2020 wird es während des Internationalen Photoszene -Festivals 
in Köln erstmalig zeitgleich eine Publikation, einen Künstleraustausch sowie eine Ausstellung 
mit Rahmenprogramm geben. Beyond III wird sich kritisch mit unserer allgegenwärtigen 
postkolonialen Gegenwart und der damit verbundenen Bilderwelt auseinandersetzen. Dafür 
lädt die Initiative Fotograf/innen aus Westeuropa und Afrika zu einem Austausch ein, die sich 
in ihrer Fotografie auf unterschiedliche Weise mit dem postkolonialen Bild der Gegenwart in 
Europa und Afrika beschäftigen. Beyond gastiert am RJM in Form ausgewählter Positionen 
und eines gemeinsam organsierten Begleitprogramms. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Beyond (Outreach-Projekt) 
Vorbereitungskosten 4.000 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 4.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Museum on the Couch #2 – Öffentliche Präsentation der studentischen Arbeiten 
Zeitraum: Juni bis September 2020 (kleine Interventionen in der Dauerausstellung und im 
Diskussionsforum) 
 
Das Seminar ‚Museum on the Couch‘, eine RJM Kooperation mit der Uni Köln, besteht aus 
einer Reihe von Aktivitäten die einen einzigartigen Experimentierraum im Herzen des Rau-
tenstrauch-Joest-Museum eröffnen: einen interaktiven Ort, an dem Studierende die Ausei-
nandersetzungen von ethnologischen Museen diskutieren. In den Räumen des RJM sind die 
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses eingeladen, ihr eigenes museographisches 
Display zu kreieren. Präsentiert werden die studentischen Arbeiten dem Publikum am Ende 
jedes Semesters. Die besten Arbeiten verbleiben zwei Monaten in der Dauerausstellung.

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Kosten- und Erlösplan 
Museum on the Couch #2 
Vorbereitungskosten 8.000 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 8.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
GEGENBILDER | COUNTER IMAGES #1 (Intervention in der Dauerausstellung) 
Zeitraum: Oktober 2020 bis März 2021 
 
Wo es Worte gibt, gibt es auch Widerworte. Wo Erzählungen gesponnen werden, ergeben 
sich Gegen-Narrative. Und so gibt es selbstverständlich zu bildlichen Aussagen immer auch 
Gegen-Bilder. Bilder, die in Form und Inhalt auf andere Bilder reagieren, indem sie sie in 
Frage stellen, ihnen widersprechen oder aber marginalisiert beziehungsweise gar nicht ge-
zeigt wurden. In der Ausstellungsreihe GEGENBILDER | COUNTER IMAGES widmet sich 
das RJM bildlichen Gegenentwürfen zu gesellschaftlich und politisch konstituierten Blickre-
gimen und abweichenden Bildpraktiken.  
Unbedingte Objektivität und Authentizität in der Abbildung von Gegenständen, Personen und 
Situationen versprach das Medium Fotografie bei seiner Entwicklung. Doch Bilder be-
ding(t)en schon immer auch eine wesentliche Steuerung von Sehweisen und können Stereo-
type produzieren. Mit der Ausstellungsreihe möchte das RJM Gegenpositionen – historisch 
wie zeitgenössisch – aufzeigen, um Stereotype und damit gleichsam Ungleichheiten in Frage 
zu stellen. 
 
Gezeigt werden Bilder, die bislang entweder marginalisiert in Archiven schlummerten oder 
aber aktiv als visuelles Werkzeug für Empowerment und Selbstermächtigung dienten bzw. 
dienen können. Sie finden an verschiedenen Stellen in der Dauerausstellung des Museums 
ihren Platz und treten in Dialog mit der Umgebung und den Besucher/innen. 
 
Die erste Ausstellung dieser Reihe wird parallel zum Ausstellungsprojekt Resist! zu sehen 
sein. Sie dient gleichermaßen als Einführung und als Ausblick auf die weiteren geplanten 
Themen.  
 
Kosten- und Erlösplan 
COUNTER IMAGES #1Gegenbilder 
Vorbereitungskosten 25.000 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 25.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Resist! Die Kunst des Widerstands 
Zeitraum: November 2020 bis April 2021 
 
Als kaleidoskopische Präsentation und transversale Erzählung konzipiert, überblendet die 
Ausstellung verschiedene Zeitlichkeiten und Topographien des kolonialen und postkolonialen 
Widerstands, die u. a. in zahlreichen Facetten der Kunst sichtbar werden. Die Ausstellung ist 
ein Kaleidoskop von unterschiedlichen Erfahrungen, Erlebnissen, Stimmungen, Ausdrücken 
und Emotionen. Sie erzählt globale und lokale Geschichten, präsentiert kollektive sowie per-
sönliche Geschichten, die Geschichten von wichtigen großen Widerstandsheld/innen und 
Aktionen, aber auch die vielen kleinen Geschichten von passivem/stillem Widerstand und 
Protest in der Vergangenheit und Gegenwart. Der Kern dieser Ausstellung ist dem kolonialen 
Widerstand in den ehemaligen kolonisierten Ländern gewidmet, um einem wenig bekannten 
Teil der Geschichte einen Platz zu geben. Anstatt über die Kolonialgeschichte im Allgemei-
nen zu sprechen, wird das Museum versuchen, persönliche Aktionen und Geschichten des

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Widerstands, die manchmal still oder diskret sind, aber im kollektiven Bewusstsein der Kolo-
nisierten geblieben sind, eine Stimme zu geben 
 
Drittmittel: Kulturstiftung des Bundes 240.000 € (zugesagt), Peter und Irene Ludwig-Stiftung 
100.000 € (zugesagt), Victor-Rolff-Stiftung 50.000 € (angefragt), Museumsgesellschaft RJM 
1.500 (zugesagt). 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Rautenstrauch-Joest-
Museum 
Titel Resist! Die Kunst  
des Widerstandes 
Zahlende Besucher 15.500 
Kosten   
Architektur/Installation 98.000 EUR 
Transport/Versicherungen 10.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 100.100 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 583.400 EUR 
Kosten gesamt 791.500 EUR 
Erlöse   
Eintritte 135.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 240.000 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 51.500 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Zuschuss Peter und Irene Ludwig-Stiftung 100.000 EUR 
Erlöse gesamt 526.500 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 65.000 EUR 
Kulturförderabgabe 2020 (Einzelförderung) 200.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Kenya-Collection (Blickpunktausstellung – internationales Kooperationsprojekt) 
Zeitraum: Mai bis September 2021 
 
Im International Inventories Programme (IIP) arbeitet das RJM gemeinsam mit dem keniani-
schen Nationalmuseum in Nairobi, dem Goethe Institut Nairobi, dem kenianischen Künst-
ler/innenkollektiv NEST und dem europäischen Künstler/innenkollektiv SHIFT an der Erstel-
lung eines Inventars kenianischer Kulturgüter in Museen und Institutionen weltweit und setzt 
sich mit der Kolonialgeschichte auseinander. 2021 werden die wissenschaftlichen und künst-
lerischen Ergebnisse dieses Dialogs – mit Schwerpunkt auf der rund 80 Objekte umfassen-
den Kenia-Sammlung des RJM – im Rahmen einer Ausstellungen in Köln präsentiert (vorab 
schon 2020 in Nairobi). 
 
Kosten- und Erlösplan 
Kenya-Collection 
Vorbereitungskosten 3.500 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 3.500 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR

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Liebe global – Zwischen Neurococktail und göttlicher Ekstase 
Zeitraum: Oktober 2021 bis Februar 2022 
 
Von Köln ausgehend, thematisiert die Ausstellung Liebesrituale und multiperspektivische 
Verständnisebenen der Phänomene von Liebe und Begehren weltweit mit ihren Gemein-
samkeiten und Unterschieden, wobei sie auch Beiträge jüngster neurowissenschaftlicher 
Forschungsprojekte zeigt. Im Vordergrund der Ausstellung stehen die „großen Gefühle“ der 
Liebe und des erotischen Begehrens – gesellschaftspolitisch, religiös, wissenschaftlich und 
künstlerisch reflektiert. Die Ausstellung entsteht in Kollaboration mit diversen Akteuren au-
ßerhalb des Museums lokal und vernetzt sich darüber hinaus auch global, etwa durch die 
Bildung eines internationalen Beirats, der sich aus Forscher/innen aus den Herkunftsgesell-
schaften der gezeigten Objekte zusammensetzt. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Liebe global – zwischen Neurococktail und göttlicher Ekstase 
Vorbereitungskosten 30.000 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 30.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
360 Grad-Projekt 
Zeitraum: 2019 bis 2023, hier: Anteil 2020 
 
Die Mittelverwendung für das 360 Grad-Projekt (Laufzeit 2019-2023) wurde bereits in der 
Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 29.01.2019 (Nr. 3800/2018) beschlossen. Da 
eine Entnahme aus dem zentralen Sonderausstellungsetat sukzessive über die Jahre 2019 
bis 2023 erfolgt, wird hier die Mittelverwendung für das Jahr 2020 zur Genehmigung vorge-
legt. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Rautenstrauch-Joest-Museum 
Titel 360 Grad-Projekt 
Projektkosten 2020 
 
Gesamtlaufzeit 
2019-2023 
    
 Zuschuss Kulturstiftung des Bundes   
 Personalkosten 65.000 EUR 260.000 EUR 
Projektmittel 25.000 EUR 100.000 EUR 
Zuschuss gesamt  90.000 EUR 360.000 EUR 
      
Eigenanteil Stadt Köln     
Projektmittel 12.500 EUR 50.000 EUR 
Eigenanteil gesamt 12.500 EUR 50.000 EUR 
Kulturförderabgabe 2020 12.500 EUR 50.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 0 EUR

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Museum für Angewandte Kunst 
 
Gruppe Pentagon – DESIGN 
Zeitraum: 13. Januar bis 26. April 2020 
 
Anfang der 1980er Jahre brach eine junge Generation von Gestaltern in der ganzen BRD 
radikal mit der bis dahin für das deutsche Design charakteristischen „Guten Form“. Ausge-
hend von den frühen Entwicklungen des deutschen Werkbundes und des Bauhauses stand 
das deutsche Design lange Zeit für Rationalität, Sachlichkeit, Nüchternheit und effiziente 
Gestaltung. Dieser charakteristische Designansatz verlor mit den gesellschaftlichen Verän-
derungen in den 1970er Jahren seine Relevanz. Angeregt durch die Konzepte von Memphis 
und Alchimia in Italien, erlebte auch das deutsche Design eine radikale Erneuerung. Auffällig 
ist, dass sich in dieser Zeit ähnlich wie bei zeitgenössischen Künstlerkollektiven auch viele 
Gestalter zu Gruppen zusammenschlossen. 
Das Neue Deutsche Design revolutionierte in den 1980er Jahren das funktionale Designver-
ständnis und schlug eine Brücke zu Kunst und Musik. Einer der Protagonisten war die Kölner 
Designer-Gruppe Pentagon, 1985 gegründet von Gerd Arens, Wolfgang Laubersheimer, 
Reinhard Müller, Ralph Sommer und Meyer Voggenreiter. 35 Jahre nach seiner Gründung, 
widmet das MAKK dem Kollektiv eine erste Retrospektive. 
Pentagon arbeitete mit Stahl und Plexiglas, kombinierte diese mit Stein, Gummi oder Leder, 
auch mit Gebrauchsgegenständen aus dem Alltag und gab dem Ganzen einen postmoder-
nen Kick. 1987 war das Kollektiv mit dem Projekt „Casino Container“ Teil der documenta 8, 
1991 stellten sie bei prodomo in Wien aus.  
Das für die documenta 8 gestaltete „Café Casino“ war ein während der Ausstellungszeit real 
betriebenes Künstler-Café in einem halböffentlichen Raum, basierend sowohl auf histori-
schen Hintergründen als auch auf zeitgenössischen Ausdrucksmitteln insbesondere hinsicht-
lich der Materialität und Verarbeitung. Die Gestaltung des Cafés reichte vom Mobiliar über 
das Geschirr bis hin zur Speisekarte. Mit der Präsentation in Kassel erlangte Pentagon sei-
nen internationalen Durchbruch.  
Die Ausstellung im MAKK verortet die Arbeiten, Entwürfe und Zeichnungen von Pentagon im 
Kontext des kulturellen Umfelds der 1980er und 90er Jahre. Zur Visualisierung dieser Strö-
mungen im zeitgenössischen Design, in der Kunst und Musik werden exklusiv Dokumentar-
filme realisiert, die zeitgenössisches Film- und Bildmaterial sowie Interviews mit den Mitglie-
dern von Pentagon, deren Wegbegleitern und anderen Experten zum Thema Pentagon und 
Neues Deutsches Design beinhalten werden. 
 
Drittmittel: Overstolzengesellschaft 10.000 € (zugesagt), Peter und Irene Ludwig-Stiftung 
30.000 € (zugesagt) 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum für  
Angewandte Kunst 
Titel Gruppe Pentagon – 
DESIGN 
Zahlende Besucher 3.500 
Kosten   
Architektur/Installation 30.000 EUR 
Transport/Versicherungen 8.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 25.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 76.250 EUR 
Kosten gesamt 139.250 EUR

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Erlöse   
Eintritte 19.250 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 10.000 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Zuschuss Peter und Irene Ludwig-Stiftung 30.000 EUR 
Erlöse gesamt 59.250 EUR 
Sonderausstellungsetat 2019 20.000 EUR 
Kulturförderabgabe 2020 60.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Hans Kotter / Licht - Farbe - Raum 
Zeitraum: 11. März bis 26. April 2020 
 
Collumina II ist die zweite Ausgabe eines 2018 gestarteten Lichtkunstprojektes. Es handelt 
sich um ein internationales, kuratiertes Lichtkunstprojekt in Zusammenarbeit der KHM, dem 
MAKK, dem Schokoladenmuseum, der Peto Medo-Stiftung und die Grün-Stiftung sowie der 
Dalhousie-University und die NSCAD-University in Halifax.  
 
Collumina ist das erste Lichtkunstprojekt Kölns, bei dem der Schwerpunkt zum einen auf der 
künstlerischen Ausgestaltung liegt und zum anderen auf der Vernetzung von international 
etablierten Lichtkünstler/innen mit Absolvent/innen der beteiligten Kunsthochschulen. Im Fo-
kus steht das Medium Licht mit sämtlichen Ausprägungen: Foto, Film, Video, Laser, Map-
ping, Projektionen etc. sowohl im öffentlichen als auch im musealen Raum. Wie in 2018 wird 
auch in 2020 der Lichtparcours durch die Kölner Innenstadt gelegt, den die Besucher/innen 
an vier Abenden (11. bis 14. März) von 19 bis 24 Uhr individuell und in Gruppen erleben 
können. Ausgewählte Arbeiten und Projekte werden über diesen Zeitraum hinaus präsen-
tiert. Hierzu zählt die exklusiv für das MAKK entwickelte Ausstellung mit dem deutschen 
Lichtkünstler Hans Kotter.  
Hans Kotter studierte bis 1994 an der Art Students League New York. Er arbeitet im Bereich 
Fotografie, Konzept-, Objekt-, Licht- und Installationskunst. Von 2007 bis 2013 war er Lehr-
beauftragter an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.  
2004 wurde Kotter mit dem „Kulturpreis Bayern der E.ON Bayern AG“ ausgezeichnet, sowie 
bei „Kunst am Bau Wettbewerben“. Seine Werke wurden weltweit in fast 100 Einzel- und 
Gruppenausstellungen präsentiert und sind zudem in zahlreichen Museumssammlungen 
vertreten, so auch im MAKK, das seine Arbeit „Explosion“ in der neu eröffneten Designaus-
stellung zeigt. Kotter lebt seit 2003 in Berlin.  
Die Arbeiten von Hans Kotter konzentrieren sich auf die physikalisch-, künstlerischen Grun-
delemente Licht – Farbe – Raum. Sein Interesse gilt ihrem Erscheinen und ihrer Wirkung 
unter unterschiedlichen materiellen Bedingungen. Dabei entstehen sowohl minimalistische 
Einzelobjekte als auch raumgreifende Installationen. 
 
Drittmittel: Overstolzengesellschaft 10.000 € (zugesagt), Sonstige Drittmittel 5.000 € (ange-
fragt)

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Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum  
für Angewandte Kunst 
Titel Hans Kotter -  
Licht - Farbe - Raum 
Zahlende Besucher 1.000 
Kosten   
Architektur/Installation 10.000 EUR 
Transport/Versicherungen 0 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 8.750 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 15.000 EUR 
Kosten gesamt 33.750 EUR 
Erlöse   
Eintritte 3.750 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 15.000 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 18.750 EUR 
Kulturförderabgabe 2020 15.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Ulrike Siecaup und Sigmund de Jong 
Sammlung Clemens: Kunstwerk und Ort 
Zeitraum: 5. Mai bis 26. Juli 2020  
 
Am 5. Mai 1920 präsentierte das damalige Kölner Kunstgewerbemuseum, das heutige Mu-
seum für Angewandte Kunst (MAKK), mit der Sammlung des Münchner Malers und Samm-
lers Dr. h. c. Wilhelm Clemens (16.7. 1847 – 15.12.1934) erstmals der Öffentlichkeit eine 
beachtenswerte private Stiftung, nachdem diese wenige Monate zuvor, am 17. Dezember 
1919 von Clemens offiziell dem Museum übereignet wurde. 
 
Bis heute ist die Sammlung Clemens mit ihren rund 1600 Werken die umfangreichste und 
bedeutendste Sammlung eines Einzelstifters im MAKK. Mit einem Schwerpunkt auf Werke 
des Mittelalters und der Renaissance umfasst die Sammlung ein inhaltlich weit gefächertes 
und faszinierendes Spektrum von Gemälden, Skulpturen, Plaketten, Medaillen, Siegeln, Pil-
gerzeichen, Schmuck, Gefäßen, Waffen, Rüstungen, Bestecken, Instrumenten, Uhren, 
Kleinmöbeln, Keramiken, Gläsern und Textilien.  
 
Ein Großteil der Sammlung war in der bisherigen Schausammlung des MAKK präsentiert 
und wird auch in der zukünftigen Neupräsentation der historischen Sammlungen wieder ent-
sprechend ihrer Bedeutung gewürdigt. 
 
Anlässlich des 100. Jubiläums zur Erstpräsentation im Kunstgewerbemuseum widmet das 
MAKK dem großen Sammler und Stifter Wilhelm Clemens eine besondere Ausstellung. 
Im Fokus steht hierbei die Auseinandersetzung mit Preziosen der Sammlung eine künstleri-
sche Intervention. Hierzu hat das MAKK die Künstler Ulrike Siecaup (Köln) und Sigmund de 
Jong (Rotterdam) eingeladen, ausgewählte Werke der Sammlung Clemens neu zu positio-
nieren. „Ist die Positionierung eines Kunstwerkes wichtiger als das Werk selbst?“. Dieser 
Fragestellung gehen Siecaup und de Jong unter Einbeziehung ihrer eigenen künstlerischen

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Positionen in einer Inszenierung nach. Für die beiden Künstler ist ein Kunstwerk wie ein le-
bendiger Organismus, zeitlos und stets bereit eine unmittelbare Verbindung zu seiner Um-
gebung einzugehen. Während der Laufzeit der Ausstellung werden Um-Positionierungen 
vorgenommen, um damit die Dynamik zu verändern und neue visuelle Fakten zu schaffen. 
 
Drittmittel: Overstolzengesellschaft 15.000 € (angefragt) 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum  
für Angewandte Kunst 
Titel Slg. Clemens 
Zahlende Besucher 1.000 
Kosten   
Architektur/Installation 5.000 EUR 
Transport/Versicherungen 0 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 8.750 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 25.000 EUR 
Kosten gesamt 38.750 EUR 
Erlöse   
Eintritte 3.750 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 15.000 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 18.750 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 20.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Jewellery Box  
Zeitgenössisches Schmuckdesign aus Dänemark 
Zeitraum: 12. September 2020 bis 31. Januar 2021 
 
Schmuck als eigenständige Kunstform blickt in Dänemark auf eine lange Tradition zurück. 
Ausgehend von den Einflüssen der Arts & Craft-Bewegung um 1900 entwickelte sich seit 
den 1930er-Jahren in Dänemark eine eigenständige Formensprache, die durch einen 
schlichten und gleichzeitig ausdruckstarken Minimalismus geprägt war, der bis heute als 
Markenzeichen für dänische Schmuckkunst gilt. Zeitgenössisches Schmuckdesign made in 
Denmark ist aber viel mehr. Denn es reflektiert und interpretiert eigenständig die jeweilige 
Epoche vor dem Hintergrund kultureller, ästhetischer und gesellschaftlicher Fragestellungen. 
 
Die Ausstellung im MAKK bietet einen eindrucksvollen Einblick in 50 Jahre zeitgenössisches 
Schmuckdesign aus Dänemark. „Jewellery Box“ ist eine Initiative der Danish Arts Foundati-
on, die dem Kultusministerium untersteht und seit 1978 durch Ankäufe eine Schmucksamm-
lung von rund 300 Objekten aufgebaut hat. Das besondere dieser Sammlung ist, dass die 
Schmuckstücke von Däninnen und Dänen für offizielle Anlässe ausgeliehen werden können, 
mit dem Ziel diese als „tragbare Skulpturen“ in der Öffentlichkeit zu präsentieren und somit 
die dänische Schmuckkunst zu stärken.  
 
Bei der Ausstellung „Jewellery Box“ handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Danisch 
Arts Foundation mit dem MAKK, dessen Schmucksammlung zu den bedeutendsten in

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Deutschland zählt. Die Kölner Sammlung umfasst mehr als 1500 Objekte aus einem Zeit-
raum von 50 Jahren Schmuckkunst. 
Exklusiv für die Show im MAKK haben die dänische Schmuckdesignerin Mette Saabye und 
Petra Hesse (MAKK) auf der Basis von rund 200 ausgewählten Arbeiten ein Konzept entwi-
ckelt, das bewusst mit Gegenüberstellungen wie „Körper und Schmuck“, „Tradition und Inno-
vation“, „Humor und Sarkasmus“ oder „Identität und Diversität“ spielt und damit einen span-
nenden und ungewohnten Zugang in die Vielschichtigkeit und die Entwicklung des dänischen 
Schmuckdesigns schafft. Zusätzlich sind rund 30 Beispiele aus der Sammlung des MAKK als 
dialogischer Diskurs in die Ausstellung integriert. 
 
Drittmittel: Overstolzengesellschaft 15.000 € (zugesagt) 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum  
für Angewandte Kunst 
Titel Jewellery Box 
Zahlende Besucher 3.500 
Kosten   
Architektur/Installation 17.000 EUR 
Transport/Versicherungen 3.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 10.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 51.500 EUR 
Kosten gesamt 81.500 EUR 
Erlöse   
Eintritte 16.500 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 15.000 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 31.500 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 50.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Hélène Binet – Sculpture – Light – Shadow (Arbeitstitel) 
Eine Ausstellung zum 100. Geburtstag von Gottfried Böhm 
Zeitraum: 17. Oktober bis 20. Dezember 2020 
 
Gottfried Böhm (geb. 1920) zählt zu den bedeutendsten und vielfältigsten Architekten des 
20. Jahrhunderts. Mit seinen Bauten, unter denen sich zahlreiche international gefeierte Ar-
chitekturikonen befinden, prägte er mehr als ein halbes Jahrhundert maßgeblich den moder-
nen Sakral- und Profanbau. Bezeichnend für Böhms Bauten sind deren skulpturaler Charak-
ter sowie deren stringente und unmittelbare Materialität. Eine zentrale Rolle nehmen hierbei 
die Werkstoffe Beton, Glas und Stahl ein, inklusive der damit verbundenen neuen Technolo-
gien und Möglichkeiten der Umsetzung, die Böhm als Medium für eine innovativ und moder-
ne Architektursprache nutzt.  
Unter den zahllosen von Gottfried Böhm realisierten Bauten sind alleine über 20 in Köln und 
Umgebung entstanden. Mit diesem immensen Schaffenswerk hat er einen wichtigen und 
nachhaltigen Beitrag zur Baukultur und Stadtplanung in Köln und Region geleistet und durch 
seine markante Architektur stilprägende Setzungen im Stadtbild vorgenommen.

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Seine Leistung als Architekt wurde durch zahlreiche bedeutende internationale Preise und 
Auszeichnungen gewürdigt. Die größte Auszeichnung erhielt Gottfried Böhm mit der Verlei-
hung des Pritzker-Preises (USA), der als Nobelpreis für Architekten gilt und seit 1979 jährlich 
nur an Architekten mit international beeindruckendem Renommee verliehen wird. Diesen 
Preis erhielt Böhm bereits 1986 als erster und bis heute einzig lebender deutscher Architekt. 
Denn die bisher zweite Verleihung an einen deutschen Architekten erfolgte posthum an Frei 
Otto (2015). 
Anlässlich des 100. Geburtstags Gottfried Böhms hat das Museum für Angewandte Kunst 
Köln (MAKK) die international renommierte Fotokünstlerin Hélène Binet eingeladen, ausge-
wählte Bauten des Kölner Architekten  zu „porträtieren“. Im Vordergrund der Ausstellung im 
MAKK steht nicht die architekturgeschichtliche Aufarbeitung und Präsentation, sondern eine 
künstlerische Auseinandersetzung mit den bauten Böhms. Den exklusiv für die Ausstellung 
geschaffenen Fotografien Binets werden Zeichnungen von Gottfried Böhm gegenüberge-
stellt.  
Hélène Binet ist eine Schweizer Fotokünstlerin, deren Arbeitsschwerpunkt auf dem Bereich 
der Architekturfotografie liegt. In den vergangenen Jahrzehnten arbeitete Binet weltweit mit 
den bedeutendsten zeitgenössischen Architekten zusammen. Hierzu zählen u.a. David 
Chipperfield, Zaha Hadid, Coop Himmelb(l)au, Daniel Libeskind, Sauerbruch Hutton und Pe-
ter Zumthor. Darüber hinaus hat sie auch Bauten früherer Architekten wie Alvar Aalto, Le 
Corbusier, Andrea Palladio oder Rudolf Schwarz fotografiert.  
Basierend auf ihrem fundierten Architekturverständnis arbeitet Binet durch die Komposition 
von Licht, Schatten und Textur die charakteristischen Eigenschaften der Bauten heraus und 
bietet dem zeitgenössischen Betrachter gleichzeitig eine neue Sehperspektive. Für Ihren 
signifikanten Stil wurde Hélène Binet mit prestigewürdigen Preisen wie dem „Julius Shulman 
Institute Excellence in Photography Award“ (2015) und dem „Ada Louise Huxtable Pize“ 
(2018) ausgezeichnet. 
 
Drittmittel: Overstolzengesellschaft 10.000 € (zugesagt), Sparkasse KölnBonn 10.000 € 
(angefragt), Sonstige Drittmittel 20.000 € (10.000 € zugesagt, 10.000 € angefragt). 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum für  
Angewandte Kunst 
Titel Böhm 
Zahlende Besucher 3.000 
Kosten   
Architektur/Installation 33.000 EUR 
Transport/Versicherungen 8.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 10.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 70.250 EUR 
Kosten gesamt 121.250 EUR 
Erlöse   
Eintritte 11.250 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschüsse vom Land  0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 40.000 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse  0 EUR 
Erlöse gesamt 51.250 EUR 
Kulturförderabgabe 2020 (Einzelförderung) 20.000 EUR  
Kulturförderabgabe 2020 50.000 EUR  
Überschuss/Defizit 0 EUR

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Blütenlese – Die Blume in der Mode 
Zeitraum: Oktober 2020 – März 2021 
 
Mode ist wie kaum ein anderes Medium ein Spiegel der Kulturgeschichte. Sie ist ein bedeu-
tender Teil der Sammlung des Museums für Angewandte Kunst Köln (MAKK) und auch im-
mer wieder Thema von Sonderausstellungen – wie zuletzt die Ausstellungen über zeitgenös-
sisches Modedesign aus Istanbul (2011) oder Modedesigner von A bis Z (2015/16).  
 
Die kommende Ausstellung steht unter dem besonderen Schutz der Göttin Flora. Mit der 
Schau „Blütenlese – Die Blume in der Mode“ widmet sich das MAKK der bunten Vielfalt des 
floralen Dekors in Mode und Accessoires von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis heute. Es 
präsentiert ausschließlich Highlights aus der museumseigenen Modesammlung sowie aktu-
elle Neuerwerbungen, darunter prächtige Roben des Ancien Régime und Empire, Kleider 
des Historismus und Jugendstils sowie zahlreiche hervorragende Entwürfe international be-
kannter Modeschöpfer des 20. Jahrhunderts. 
 
Das Museum für Angewandte Kunst Köln zeigt die „Blütenlese“ voraussichtlich von Septem-
ber 2020 bis März 2021.  
Zur Ausstellung wird ein vielfältiges Rahmenprogramm vorbereitet mit Experten-Vorträgen, 
Filmvorführungen, Workshops sowie Lesungen. Geplant ist auch ein begleitender Ausstel-
lungs- und Bestandskatalog. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Blütenlese – Die Blume in der Mode 
Vorbereitungskosten 40.000 EUR 
Sonderausstellungsetat 2019 20.000 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 20.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
 
Museum für Ostasiatische Kunst 
 
Hundert Ansichten des Mondes  
Zeitraum: 18. September 2020 bis 31. Januar 2021 
 
Das Museum für Ostasiatische Kunst zeigt vom 18. September 2020 bis 31. Januar 2021 mit 
der Sonderausstellung „Hundert Ansichten des Mondes“ japanische Farbholzschnitte von 
Tsukioka Yoshitoshi (1839–1892). Die gleichnamige Serie gilt als das Meisterwerk des letz-
ten großen Holzschnittkünstlers in der Tradition des Ukiyo-e (populäre Farbholzschnitte der 
Edo-Zeit). In Hundert Ansichten des Mondes werden die Geschichte und Mythologie des 
alten China und Japan lebendig. In allen 100 Drucken steht der Mond im Zentrum der Dar-
stellung. Deutlich sichtbar als Bildmotiv oder in Gedichten über edle Prinzessinnen und mili-
tärische Eroberungen. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum für  
Ostasiatische Kunst 
Titel Hundert Ansichten 
des Mondes 
Zahlende Besucher 15.000 
Kosten   
Architektur/Installation 15.000 EUR 
Transport/Versicherungen 5.000 EUR

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Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 66.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 45.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 15.000 EUR 
Kosten gesamt 146.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 70.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 6.000 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse  0 EUR 
Erlöse gesamt 76.000 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 70.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
 
Museum Schnütgen 
 
Arnt der Bilderschneider 
Zeitraum: 02. April bis 05. Juli 2020 
 
Die Mittelverwendung für die Sonderausstellung Arnt der Bilderschneider wurde bereits in 
der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 28.01.2020 (Nr. 0172/2019) beschlossen. 
Daher wird die Sonderausstellung der Vollständigkeit halber aufgeführt. 
 
Das Museum Schnütgen plant für den Zeitraum vom 2. April bis 5. Juli 2020 die erste mono-
graphische Ausstellung zum Werk des Meisters Arnt von Kalkar und Zwolle (tätig ca. 1460-
1492), der die bedeutendste Bildschnitzerwerkstatt seiner Generation am Niederrhein leitete. 
Den Anlass für dieses Vorhaben bildet die überraschend möglich gewordene Ergänzung 
eines Hauptwerks von Meister Arnt in der Sammlung des Museum Schnütgen, das große 
Relief mit der Anbetung der Hl. Drei Könige, durch einige in Pariser Privatbesitz neu aufge-
fundene und durch das Museum erworbene Figuren. Im Zuge einer nun anstehenden Res-
taurierungsmaßnahme kann die figurenreiche Darstellung der Epiphanie durch drei weitere 
Diener der Hl. Könige ergänzt und damit auch neu interpretiert werden. 
Viele der Objekte, die als Hauptwerke Arnts gelten dürfen, hat der heutige Betrachter noch 
nie in unmittelbarer Gegenüberstellung erleben können. Die Skulpturen sind zum Teil noch 
an ihrem ursprünglichen Bestimmungsort im Kirchenraum erhalten, zum Teil in diversen 
musealen Sammlungen in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden verstreut. Die 
Ausstellung im Museum Schnütgen möchte den Besuchern die Künstlerpersönlichkeit von 
Meister Arnt erfahrbar machen und zugleich den enormen Facettenreichtum seines Œuvres 
vor Augen führen.  
Bereits erfolgte Zusagen von Museen und kirchlichen Institutionen, die Hauptwerke von 
Meister Arnt beherbergen, geben uns Zuversicht, eine absolut hochkarätige und einmalige 
Ausstellung realisieren zu können. So werden wir die außergewöhnliche Möglichkeit haben, 
den gesamten Georgsaltar sowie die Predellenreliefs des Hochaltars aus der Nicolaikirche in 
Kalkar gemeinsam mit dem kleinformatigen Retabel aus dem Musée de Cluny in Paris und 
dem Beweinungsrelief aus dem Rijksmuseum in Amsterdam zu präsentieren.  
 
Drittmittel: Kulturstiftung der Länder 100.000 € (zugesagt), Kunststiftung NRW 60.000 € 
(zugesagt), Peter und Irene Ludwig-Stiftung 90.000 € (beantragt), Ernst-von-Siemens-
Stiftung 60.000 € (zugesagt), Rudolf-August-Oetker-Stiftung 80.000 € (zugesagt), Kulturstif-
tung der KSK 16.000 (beantragt), Sparkassen-Stiftung 10.000 € (beantragt), Freundeskreis 
Museum Schnütgen 10.000 € (zugesagt).

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Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum Schnütgen 
Titel Arnt der Bilder-
schneider 
Zahlende Besucher 20.000 
Kosten   
Architektur/Installation 110.000 EUR 
Transport/Versicherungen 280.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 150.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 226.000 EUR 
Kosten gesamt 766.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 140.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 160.000 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 176.000 EUR 
Zuschuss Peter und Irene Ludwig-Stiftung 90.000 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 566.000 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 200.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Kölnisches Stadtmuseum 
 
50 Jahre Bläck Fööss 
Zeitraum: 21. März bis 30. August 2020 
 
Die Mittelverwendung für die Sonderausstellung 50 Jahre Bläck Fööss wurde bereits in der 
Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 28.01.2020 (Nr. 0172/2019) beschlossen. 
Daher wird die Sonderausstellung der Vollständigkeit halber aufgeführt. 
 
Mit der Single „Rievkooche-Walzer“ begann 1970 die Erfolgsgeschichte der Bläck Fööss. 
Hervorgegangen aus einer Beat-Band verknüpften die sechs Musiker erfolgreich zeitgenös-
sische Einflüsse der Popmusik mit Karnevalsschlagern. Die Bläck Fööss traten dabei mit den 
Protestzeichen der Jugendkultur auf: Jeans, lange Haare, E-Gitarre – und nackte Füße. 
Gleichzeitig porträtierten sie liebevoll das Kölner Milieu und die Veedel der Stadt. Milieu-
schilderungen aus dem einfachen Leben, gepaart mit dem Appell an eine menschliche Soli-
darität ohne Grenzen und Protestlieder wechseln sich bis heute mit Tanz-Nummern ab. Seit 
nunmehr 50 Jahren gehört die „Mutter aller kölschen Bands“ zu einer der erfolgreichsten 
Kölner Mundart-Gruppen. Sie sind zum Markenzeichen und Aushängeschild der Stadt ge-
worden, zu einer musikalischen Institution weit über die Stadtgrenzen hinaus. Ihre Fange-
meinde umfasst alle Generationen. Bläck-Fööss-Lieder werden genauso im Kindergarten 
gesungen wie im Altenheim. Anlässlich des 50. Jubiläums der Band widmet sich das Kölni-
sche Stadtmuseum mit einer Sonderausstellung der einzigartigen Bandgeschichte. 
 
Drittmittel: Kulturstiftung der KSK 10.000 € (beantragt), Freunde des KSM 10.000 € (zuge-
sagt), Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums 5.000 € (zugesagt)

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Kosten- und Erlösplan 
Museum Kölnisches  
Stadtmuseum 
Titel Bläck Fööss 
Zahlende Besucher 5.000 
Kosten   
Architektur/Installation 29.000 EUR 
Transport/Versicherungen 6.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 34.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 9.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 36.000 EUR 
Kosten gesamt 114.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 20.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 9.000 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 25.000 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 54.000 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 60.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
VOR 75 JAHREN: DAS ZERSTÖRTE KÖLN 
Zeitraum: 21. Oktober 2020 bis 31. Januar 2021 
 
Im Mittelpunkt steht ein Stadtmodell von Köln, geschaffen für den Spielfilm „Über die Unend-
lichkeit“ des schwedischen Regisseurs Roy Andersson, der am 19. März 2020 seine 
Deutschlandpremiere in Köln feiert. Dieses riesige Stadtmodell zeigt eindrucksvoll die zer-
störte Stadt unmittelbar nach dem Kriegsende 1945. 
 
Mit dem 1000-Bomber-Angriff in der Nacht vom 30. zum 31. Mai 1942 beginnen die großen 
Luftangriffe auf Köln. Was die deutsche Luftwaffe im von NS-Regime entfesselten Krieg in 
Warschau, Rotterdam oder Coventry anrichtet, schlägt nun auf deutsche Städte zurück. In 
Köln beim Angriff am 29. Juni 1943, im Oktober 1944 und beim letzten großen Luftangriff auf 
die Kölner Altstadt am 2. März 1945. Insgesamt fallen rund 1,5 Millionen Bomben, was Zehn-
tausende Tote und Verletzte fordert. 
 
Am 6. März 1945 befreien US-Truppen das linksrheinische Köln. Die Altstadt ist zerstört, 
kaum ein Gebäude mehr oberirdisch bewohnbar. In den Trümmern hausen nur noch etwa 
40.000 Menschen. Für sie ist der Krieg endlich zu Ende. Ab dem Sommer 1945 kehren die 
Kölner zurück, Ende 1945 zählt man wieder 400.000 Einwohner. 
 
Heute, im Jahr 2020, 75 Jahre nach Kriegsende, schließt die Ausstellung thematisch an zur 
Ausstellung „Kriegsenden in Köln. Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 
1945“ des NS-Dokumentationszentrums. 
 
Anhand von Fotografien, Dokumenten und Plakaten, Zitaten von Zeitzeugen und histori-
schen Filmen wird die Zeit des NS-Regimes, die Befreiung durch die Alliierten und das Le-
ben in der zerstörten Stadt lebendig. Im Zentrum stehen Fragen nach Verfolgung und Wider-
stand, nach der Möglichkeit eines Neuanfangs sowie nach der kollektiven Schuld:

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Wie lebt man in der Trümmerlandschaft Köln und meistert alltägliche Herausforderungen? 
Wie geht man mit der NS-Vergangenheit um? Wie ist das Verhältnis zu den Besatzern? Wo 
fängt der Wiederaufbau der Stadt an? Was wird wieder aufgebaut? Was bleibt in Erinne-
rung? Wie erinnern wir heute? 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Kölnisches  
Stadtmuseum 
Titel Vor 75 Jahren:  
Das zerstörte Köln 
Zahlende Besucher 3.000 
Kosten   
Architektur/Installation 10.000 EUR 
Transport/Versicherungen 20.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 28.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 3.500 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 31.500 EUR 
Kosten gesamt 93.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte* 12.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 1.000 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 10.000 EUR 
Erlöse gesamt 23.000 EUR 
Kulturförderabgabe 2020 70.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Konzeption Dauerausstellung Interim 
 
Im Rahmen der Haushaltsplananmeldungen 2020 wurde beschlossen, aus Mitteln der Kul-
turförderabgabe 50.000 € für die zeitgemäße Darstellung des immateriellen kulturellen Erbes 
der Stadt Köln als Bestandteil der neuen Dauerausstellung im Interim Haus Sauer bereitzu-
stellen. 
 
Derzeit wird in einem partizipativen Prozess das Konzept für die spätere Präsentation der 
lebendigen Tradition Kölns in der neugestalteten Dauerausstellung im Interim entwickelt. Die 
Kosten fallen daher bereits 2020 für einen Workshop-Prozess zur inhaltlichen Vorbereitung 
der szenographischen Erarbeitung und Realisierung an. 
 
Für die Museumsbesucherinnen und Museumsbesucher muss die Lebendigkeit und Vielfalt 
dieses Kulturerbes erfahrbar werden und Verständnis für den Grund ihrer Wandlungsfähig-
keit geweckt werden. Lebendige Traditionen sind immer das Ergebnis eines gesellschaftli-
chen, wissenschaftlichen und kulturpolitischen Diskurses. Das Projekt soll Antworten auf die 
Frage liefern, wie lebendige Traditionen als ein sich ständig veränderndes und erneuerbares 
Kulturgut im musealen Kontext ausgestellt und vermittelt werden können. Die Visualisierung 
der Lebendigkeit von Kulturerbe im Ausstellungsbereich bedeutet, für und mit den Besuchern 
diesen flüchtigen und dynamischen Prozess stattfinden zu lassen.

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Museum Kölnisches  
Stadtmuseum 
Titel Konzept  
Dauerausstellung 
Kulturförderabgabe 2020 (Einzelförderung) 50.000 EUR 
 
 
 
NS-Dokumentationszentrum 
 
Die IG Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz. 
Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus  
Zeitraum: 13. März bis 24. Mai 2020 
 
Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts  
 
Der Chemiekonzern I.G. Farben ließ ab 1941 in unmittelbarer Nähe zu dem Konzentrations-
lager Auschwitz die größte chemische Fabrik im von Deutschland eroberten Osteuropa bau-
en. Sie sollte zugleich ein Baustein der „Germanisierung“ der Region um Auschwitz werden. 
Neben deutschen Fachkräften setzte das Unternehmen auf der riesigen Baustelle tausende 
von Häftlingen aus dem KZ Auschwitz, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus ganz Eu-
ropa ein. Für die zunehmende Zahl von KZ-Häftlingen errichteten der Konzern und die SS, 
die eine intensive Zusammenarbeit miteinander verband, 1942 das firmeneigene KZ Buna-
Monowitz. Tausende kamen durch die unmenschlichen Arbeitsbedingungen zu Tode oder 
wurden in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau ermordet, wenn sie nicht mehr arbeitsfä-
hig waren. 
Die Ausstellung zeichnet Entstehung, Betrieb und Auflösung des KZ Buna-Monowitz nach. 
Historische Fotografien dokumentierten die Perspektive von SS in I.G. Farben auf Baustelle 
und Lageralltag. Sie werden kontrastiert mit autobiographischen Texten von Überlebenden, 
darunter Primo Levi, Jean Améry und Elie Wiesel sowie den Aussagen von Überlebenden in 
den Nachkriegsprozessen. Informationen zu den Gerichtsverfahren in der Nachkriegszeit 
und den Bemühungen der Überlebenden um Entschädigung nach 1945 beschließen die 
Ausstellung.  
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum 
NS- 
Dokumentations- 
zentrum 
Titel 
Die IG Farben und das 
Konzentrationslager 
Buna-Monowitz 
Zahlende Besucher*   
Kosten   
Architektur/Installation 3.000 EUR 
Transport/Versicherungen 2.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 21.600 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 3.400 EUR 
Kosten gesamt 30.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte* 0 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR

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Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 0 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 30.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
*es wird kein gesonderter Eintritt erhoben 
 
 
Thessaloniki – Gespaltene Erinnerungen 1940 – 1950. 
Zwischen Geschichte und Erfahrung 
Zeitraum: 4. Juni bis 9. August 2020 
 
Eine Ausstellung des Goethe-Instituts Thessaloniki in Zusammenarbeit mit dem Makedoni-
schen Museum für Zeitgenössische Kunst und dem Jüdischen Museum Thessaloniki und 
dem Deutschen Historischen Museum in Berlin. 
 
Die Ausstellung „Gespaltene Erinnerungen 1940-1950. Zwischen Geschichte und Erfahrung“ 
behandelt einen der bedeutendsten Zeitabschnitte in der Geschichte Griechenlands und 
darüber hinaus. In diesem Zeitraum macht das Land mit dem größten Teil Europas die ge-
meinsame Erfahrung des totalen Kriegs, der Massenmobilisierung, der fremden Besatzung, 
des Widerstands, des Bürgerkriegs, des Genozids und insgesamt einer ungeheuren huma-
nistischen Katastrophe. Diese Erfahrungen bestimmten das politische, wirtschaftliche, sozia-
le und kulturelle Leben des Landes für Jahrzehnte – bis heute.  
 
Die Ausstellung zeigt die kulturellen und künstlerischen Auseinandersetzungen mit der Zeit 
der Besatzung und des Bürgerkriegs in Griechenland. In ihr werden Erzählungen aus Wer-
ken Intellektueller und Künstler mit den dominierenden ideologischen Darstellungen gegen-
übergestellt; gleichzeitig werden wichtige historische Themen angesprochen, wie zum Bei-
spiel das Schicksal der Juden Thessalonikis. Die Auswahl der Ausstellungsgegenstände 
erstreckt sich über ein breites Spektrum von Werken und Dokumenten aus öffentlichen und 
privaten Archiven.  
 
Die Ausstellung wurde Ende 2016 in Thessaloniki gezeigt und wird für die Präsentation in 
Köln neu zusammengestellt. Köln ist der einzige Ort in Deutschland, wo die Ausstellung ge-
zeigt wird. Die Rückspiegelung der Ausstellung nach Deutschland macht der deutschen Öf-
fentlichkeit ein Kapitel der deutsch-griechischen – und europäischen – Geschichte zugäng-
lich und stellt zugleich ein gelungenes Beispiel einer gemeinsamen europäischen Erinne-
rungskultur dar. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum 
NS- 
Dokumentations- 
zentrum 
Titel Thessaloniki 
Zahlende Besucher*   
Kosten   
Architektur/Installation 0 EUR 
Transport/Versicherungen 2.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 38.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 10.000 EUR 
Kosten gesamt 50.000 EUR

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Erlöse   
Eintritte* 0 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 0 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 50.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
*es wird kein gesonderter Eintritt erhoben 
 
 
Das Reichsarbeitsministerium 1933-1945.  
Beamte im Dienst des Nationalsozialismus  
Zeitraum: 21. August bis 25. Oktober 2020  
 
Eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors 
 
Die Ausstellung befasst sich mit der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums in der Zeit 
des Nationalsozialismus. Es wird gezeigt, in welchem Ausmaß das bisher meist als einfluss-
los dargestellte Ministerium die nationalsozialistische Diktatur stützte.  
 
In sechs Kapiteln werden die Struktur und das Personal des Reichsarbeitsministeriums so-
wie zentrale Tätigkeitsfelder vorgestellt: Von der Rentenversicherung, dem Arbeitsrecht und 
der Arbeitsverwaltung bis hin zum Zwangsarbeitereinsatz. An all diesen Bereichen wird deut-
lich, wie sich das Ministerium an der Diskriminierung einzelner Bevölkerungsgruppen betei-
ligte und die gesamte Arbeits- und Sozialpolitik zunehmend von autoritären Maßnahmen 
durchdrungen wurde. Die Entwicklung gipfelte in der Beteiligung der Beamten an der Rekru-
tierung und dem Einsatz von Millionen ausländischen Zwangsarbeitskräften. Dieser Aspekt 
wird am Beispiel der besetzten Ukraine erstmals detailliert dargestellt. Die Ausstellung 
schließt mit einem Blick auf die Nachkriegsgeschichte und die personellen Kontinuitäten und 
Brüche nach 1945. 
 
In Form von Fallbeispielen zeigt die Ausstellung, wie sich die Maßnahmen und Gesetze des 
Ministeriums auf einzelne Betroffene auswirkten. Auf 13 freistehenden Stelen werden zudem 
Biografien von Beamten des Reichsarbeitsministeriums präsentiert. Sie veranschaulichen die 
Bandbreite an Handlungsmöglichkeiten, die es für Beamte auch während der NS-Zeit gab.  
Die Ausstellung basiert auf Ergebnissen einer unabhängigen Historikerkommission, die seit 
2013 im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales die Geschichte des 
Reichsarbeitsministeriums in der NS-Zeit erforscht. Sie ist zweisprachig (deutsch/ englisch), 
und es liegt ein gleichnamiger, deutsch-/englischsprachiger Begleitkatalog vor. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum 
NS- 
Dokumentations- 
zentrum 
Titel 
Das Reichsarbeits- 
ministerium  
1933-1945 
Zahlende Besucher* 0 
Kosten   
Architektur/Installation 8.000 EUR

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Transport/Versicherungen 3.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 16.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 3.000 EUR 
Kosten gesamt 30.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte* 0 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 0 EUR 
Kulturförderabgabe 2020 30.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
*es wird kein gesonderter Eintritt erhoben 
 
 
Einige waren Nachbarn – Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand im Holocaust 
Zeitraum: 13. November 2020 bis 28. Februar 2021 
Eine Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) 
 
Die Ausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand“ behan-
delt eine der zentralen Fragen zum Holocaust: Wie war der Holocaust möglich? Die zentrale 
Rolle von Hitler und anderen Führern der NSDAP ist unbestreitbar. Doch die Abhängigkeit 
dieser Täter von unzähligen anderen für die Durchführung der NS-Rassenpolitik ist weniger 
bekannt. Im nationalsozialistischen Deutschland und in dem von Deutschland dominierten 
Europa entwickelten sich überall, in Regierung und Gesellschaft, Formen von Zusammenar-
beit und Mittäterschaft, wo immer die Opfer von Verfolgung und Massenmord auch lebten. 
 
Die Ausstellung „Einige waren Nachbarn“ untersucht die Rolle der gewöhnlichen Menschen 
im Holocaust und die Vielzahl von Motiven und Spannungen, die individuelle Handlungsopti-
onen beeinflussten. Diese Einflüsse reflektieren Angst, Gleichgültigkeit, Antisemitismus, Kar-
riereangst, Ansehen in der Gemeinschaft, Gruppenzwang oder Chancen auf materiellen 
Gewinn. Die Ausstellung zeigt auch Personen, die den Möglichkeiten und Versuchungen, 
ihre Mitmenschen zu verraten, nicht nachgegeben haben und uns daran erinnern, dass es 
auch in außergewöhnlichen Zeiten Alternativen zu Kollaboration und Täterschaft gibt. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum 
NS- 
Dokumentations- 
zentrum 
Titel Einige waren  
Nachbarn 
Zahlende Besucher* 0 
Kosten   
Architektur/Installation 2.000 EUR 
Transport/Versicherungen 2.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 21.600 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 4.400 EUR 
Kosten gesamt 30.000 EUR

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Erlöse   
Eintritte* 0 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 0 EUR 
Kulturförderabgabe 2020 30.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
*es wird kein gesonderter Eintritt erhoben 
 
 
 
Rheinisches Bildarchiv 
 
Artist meets Archive 2020/2021 
Zeitraum:  
Photoszenefestival 2020 / 22. bis 30. Mai 2020: Vorstellung des/der Künstler/in 
Photoszenefestival 2021 / 28. Mai bis 11. Juli 2021: Ausstellung/Präsentation/Intervention 
 
Der Künstler Philipp Goldbach (*1978 in Köln) widmet sich beim nächsten AmA-Projekt dem 
Umzug des Rheinischen Bildarchivs. Er visualisiert die dadurch ausgelösten Veränderungen 
hinsichtlich des Erscheinungsbilds, aber auch der zentralen Handlungsabläufe und Konse-
quenzen des Migrationsprozesses. Das Projekt überführt die Veränderungen und Prozesse 
zugleich aus ihrem konkreten funktionalen Zusammenhang in eine poetische Reflexion über 
die der Konservierung jedes Archivs zugrunde liegende menschliche Arbeit(szeit) und den 
entropischen Prozess der vergehenden Zeit, der ihr entgegenwirkt. Das von ihm gewählte 
Format der Dia-Installation hebt dabei jene Komponente in den Blick, die den entleerten Ar-
chivkartons selbst nicht mehr oder nur noch bedingt ablesbar ist: Ihr ehemals fotografischer 
Bezug und Inhalt. 
 
Zentrales Element seines Projekts ist der schwarze Archivkarton des RBA-Positivarchivs. Im 
Verlauf der Umzugsvorbereitung werden mehrere tausend solcher Archivkartons ausgemus-
tert. Die Archivkartons wird er einerseits einem Verwitterungsprozess aussetzen und den 
Prozess fotografisch dokumentieren. Anderseits wird er dem Verfallsprozess die Handlungen 
und Handgriffe des Restauratorenteams, die die Umlagerung durchführen und damit die Zu-
kunft des Bildarchivs aufbauen, gegenüberstellen. 
 
2020 stellt Philipp Goldbach sein Projektkonzept und erste Arbeitsergebnisse im Kontext der 
„Artist meets Archive“-Residency der sechs Künstler und Künstlerinnen in einer 10-tägigen 
„Work in progress“-Ausstellung vor. 2021 folgt die Präsentation seiner AmA-Werke voraus-
sichtlich in einer gemeinsamen Ausstellung aller AmA-Künstlerinnen und -künstler.  
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Rheinisches  
Bildarchiv 
Titel Artist meets Archive 
Zahlende Besucher 0 
Kosten   
Architektur/Installation 2.000 EUR 
Transport/Versicherungen 1.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 2.000 EUR

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Katalog/sonstige Publikationen 1.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 10.000 EUR 
Kosten gesamt 16.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte* 0 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 0 EUR 
Sonderausstellungsetat 2020 16.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
*es wird kein gesonderter Eintritt erhoben

Beratungsverlauf (2)

10.03.2020 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 5.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
23.03.2020 Finanzausschuss
TOP 10.23 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0310/2020
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
02.03.2020
Erstellt
28.01.2020 14:21