3832/2021
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus der Sitzung vom 13.09.2021 zur Beantwortung 2348/2021 auf die Anfrage AN/1437/2021 vom 13.09.2021 - Homeoffice in der Coronapandemie
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
4460 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/03 Vorlagen-Nummer 20.12.2021 3832/2021 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Si tzung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 31.01.2022 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus der Sitzung vom 13.09.2021 zur Beantwortung 2348/2021 auf die Anfrage AN/1437/2021 vom 13.09.2021 - Homeoffice in der Coronapandemie Anfragetext: Monika Möller, Sachkundige Bürgerin, teilt mit, dass sich die SPD-Fraktion in der Antwort in ihrer Annahme bestätigt sieht, dass Frauen während der Coronalockdowns diejenigen waren, die die Carearbeit aufgefangen haben. Dazu liefere der Bericht des Gleichstellungsamtes unter 4.1 und die Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung dieselben Anhaltspunkte, dass während der Krise eine tradi- tionelle Arbeitsteilung vorherrscht. Wie auch im Bericht unter TOP 4.1 beschrieben, erhöht sich damit die Gefahr der Altersarmut von Frauen. Bei den aufgeführten Daten zeigt sich eine hohe Zahl unbefristeter Stundenreduzierungen, von unbe- zahltem Sonderurlaub oder Verlängerung von Elternzeit in den Zeiten des Lockdowns. Die SPD-Fraktion bittet darum, dass unter den Beschäftigten der Stadt nachgefragt wird, warum Frauen von diesen Mitteln in den letzten anderthalb Jahren Gebrauch gemacht haben. Lukas Lorenz, Ratsmitglied, bittet darum, dass die Zahlen um die städtischen Beteiligungen ergänzt werden. Dr. Helen Eckmiller, Sachkundige Einwohnerin, stellt folgende Fragen: 1. Wie viele Beschäftigte gibt es bei der Stadt Köln insgesamt, aufgeschlüsselt nach Geschlecht (w/m/d)? 2. Wie verteilen sich die genehmigten mobilen Arbeitsplätze, Arbeitszeitreduzierungen und Freistel- lungen auf die Gehaltsstufen (wenn möglich, bitte auch aufschlüsseln nach Geschlecht)? Antwort der Verwaltung: Zur Anfrage von Monika Möller Warum unbefristete Stundenreduzierungen, unbezahlter Sonderurlaub oder die Verlängerung von Elternzeit während des Lockdowns beantragt wurden, wird derzeit nicht erfasst. Eine Umfrage unter den Beschäftigten bedeutet einen außergewöhnlichen hohen Arbeitsaufwand, der zurzeit nicht geleis- tet werden kann. Grundsätzlich stehen die o. g. Angebote den Mitarbeitenden zur Verfügung, um die persönliche Lebenssituation mit dem Beruf besser verbinden zu können. Zur Anfrage von Lukas Lorenz Die Beteiligungsgesellschaften wurden angeschrieben. Es erfolgte noch keine Rückmeldung. Zur Anfrage von Dr. Helen Eckmiller zu 1. Zum Stichtag 31.12.2020 arbeiteten lt. Personalbericht 2020 (https://www.stadt- 2 koeln.de/mediaasset/content/pdf11/personalbericht_2020_-_barrierefrei.pdf) 21.158 Mitarbeitende bei der Stadtverwaltung Köln. Hiervon 13.176 Frauen (62 %) und 7.982 Männer (38 %). Grundlegend ist für den kommenden Personalbericht geplant, in den Statistiken auch nach dem di- versen Geschlecht zu differenzieren. Hierbei wird allerdings eine anonyme Behandlung von Ge- schlechtsangaben sicherzustellen sein. zu 2. Eine allumfassende Erhebung über die Aufteilung der genehmigten Arbeitszeitreduzierungen, Frei- stellungen oder der Möglichkeit, mobil zu arbeiten, aufgeschlüsselt nach Gehaltsstufen und/ oder Ge- schlecht (insbesondere „divers“) wird statistisch nicht erhoben. Ungeachtet dessen weist der Personalbericht 2020 für die Beschäftigten der Stadt Köln eine Teilzeit- quote von 33 % aus. Die drei Laufbahngruppen weisen ähnliche Prozentwerte aus. Teilzeit( -quote) nach Laufbahngruppen, S. 45 Personalber icht 2020 Der Personalbericht zeigt außerdem auf, dass 15 % der Führungskräfte in Teilzeit arbeiten. Davon sind 24 % Männer, was eine Steigerung von 3 % gegenüber 2019 (https://www.stadt- koeln.de/mediaasset/content/pdf11/personalbericht_2019-2020_barrierefrei.pdf) bedeutet. S. 46 Personalbericht 2020 Zudem kommt der Personalbericht zu dem Ergebnis, dass während des strengen Lockdowns (15. 3 März bis 11. Mai 2020) ca. ein Drittel der Beschäftigten überwiegend bzw. komplett vor Ort in der Dienststelle bzw. im Außendienst arbeitete. Ein weiteres Drittel konnte überwiegend bzw. komplett aus dem Homeoffice heraus arbeiten und etwas mehr als ein Drittel der Mitarbeitenden hat teilweise im Homeoffice und teilweise am Standort gearbeitet. lt. Beschäftigtenumfrage, an der 6.789 Personen aus allen Ämtern teilgenommen haben; S. 14 Personalbericht 2020 Gez. Prof. Dr. Diemert
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3832/2021
- Typ
- Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
- Datum
- 20.12.2021
- Erstellt
- 02.11.2021 14:22