3652/2024
Planungsbeschluss für vier Feuerwehrgerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr Köln
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Beschlussvorlage Rat
18882 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
I/372/2
Vorlagen-Nummer
3652/2024
Freigabedatum
11.06.2025
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Betreff
Planungsbeschluss für vier Feuerwehrgerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr Köln
Beschlussorgan
Rat
Gremium Datum
Beschluss:
1. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Planung des Neubaus der
Feuerwehrgerätehäuser an den Standorten der Löschgruppen Lövenich, Flittard,
Urbach und Porz-Langel bis zur Leistungsphase 3 HOAI mit Planungskosten von rd.
4.200.000 € (brutto).
2. Der Rat beschließt die Nutzung der in Anlage 2 gekennzeichneten städtischen
Grundstücke durch das Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
zur Errichtung der Feuerwehrgerätehäuser.
3. Der Rat beschließt eine außerplanmäßige Auszahlungsermächtigung in Höhe von
1.000.000 € (brutto) in 2025 und in Höhe von weiteren 1.200.000 € (brutto) in 2026 im
Teilfinanzplan der Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölke-
rungsschutz in der Produktgruppe 0212, Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungs-
dienst in der Teilplanzeile 08, Auszahlungen für Baumaßnahmen bei neuer Finanz-
stelle 3701-0212-0-6200, Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr. Die Deckung er-
folgt durch veranschlagte, aber nicht benötigte Auszahlungsermächtigungen in glei-
cher Höhe in der gleichen Produktgruppe bei folgenden Finanzstellen:
2025:
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 23.06.2025
Bezirksvertretung 7 (Porz) 26.06.2025
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 23.06.2025
Liegenschaftsausschuss 16.06.2025
Gesundheitsausschuss 17.06.2025
Bauausschuss 23.06.2025
Finanzausschuss 30.06.2025
Rat 03.07.2025
2
Finanzstelle 3701-0212-0-0100, Kraftfahrzeuge Brandschutz i.H.v. 750.000 €
Finanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für Baumaßnahmen i.H.v. 250.000 €
2026:
Finanzstelle 3701-0212-0-0100, Kraftfahrzeuge Brandschutz i.H.v. 200.000 €
Finanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für Baumaßnahmen i.H.v. 1.000.000 €
Außerdem beschließt der Rat außerplanmäßige Verpflichtungsermächtigungen im
Haushaltsjahr 2025 in Höhe von 2.000.000 € (brutto) zu Lasten des Haushaltsjahres
2027 im Teilfinanzplan der Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und
Bevölkerungsschutz in der Produktgruppe 0212, Brand- und Bevölkerungsschutz, Ret-
tungsdienst in der Teilplanzeile 08, Auszahlungen für Baumaßnahmen bei neuer Fi-
nanzstelle 3701-0212-0-6200, Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr. Die Deckung
erfolgt aus nicht benötigten veranschlagten Verpflichtungsermächtigen in gleicher
Höhe in der gleichen Produktgruppe bei Finanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für
Baumaßnahmen.
3
Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen 4.200.000 €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja
%
Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja
%
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
c) bilanzielle Abschreibungen siehe Begründung €
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Erträge €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
Beginn, Dauer
Auswirkungen auf den Klimaschutz
Nein
Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)
Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)
Begründung:
I. Ausgangslage
Im Dezember 2022 wurde der Brandschutzbedarfsplan der Stadt Köln (Vorlagen Nr.
1352/2022) beschlossen. In diesem wurden umfangreiche Analysen zur Sicherstellung des
Schutzniveaus innerhalb des Stadtgebietes dargestellt. Einen integralen Bestandteil der Ge-
fahrenabwehr sowie der Kinder- und Jugendarbeit bildet hierbei die Freiwillige Feuerwehr
Köln mit ihren 27 Löschgruppen.
Für die Sicherstellung der dauerhaften Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr ist eine
zeitgemäße, sichere und funktionierende Infrastruktur nötig. Der vom Rat beschlossene
Brandschutzbedarfsplan weist auf Grund des in Anlage 1 (IST-Zustand der Gebäude und Lie-
genschaften) dargestellten baulichen Zustands der Feuerwehrgerätehäuser der Löschgruppen
Lövenich, Flittard, Urbach und Porz-Langel einen dringenden Handlungsbedarf aus.
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Die zur Umsetzung der Baumaßnahmen identifizierten Grundstücke weisen eine ausrei-
chende Größe auf und liegen strategisch gut innerhalb der Suchradien bzw. im Ausrückebe-
reich der jeweiligen Löschgruppe. Durch einen Neubau kann damit die Einsatzbereitschaft der
Löschgruppen dauerhaft sichergestellt werden.
Die Freiwillige Feuerwehr übernimmt zeitrelevante, spezialisierte und verstärkende Aufgaben.
Zudem ist sie insbesondere in den Randlagen der Stadt Köln zur Erreichung der Schutzziele
relevant und bildet eine unverzichtbare Säule der Gefahrenabwehr in der Stadt Köln. Zum Er-
halt und zur Stärkung der Freiwilligen Feuerwehr sind Investitionen in Einsatzmittel, Personal
und Infrastruktur unabdingbar.
Der bauliche und funktionale Zustand sowie die einsatzdienstbezogene Nutzung und die dar-
aus resultierende Bewertung sind der Anlage 1 zu entnehmen.
II. Einsatztaktische Bewertung
Alle vier Löschgruppen nehmen im Stadtgebiet und, auf Anforderung des Landes oder des
Bundes, auch außerhalb Aufgaben der Brandbekämpfung, technischen Hilfeleistung und Son-
deraufgaben wahr. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr unterstützen dabei die Berufsfeuer-
wehr schon ab einer niedrigen Alarmschwelle und stellen insbesondere bei längeren und grö-
ßeren Einsatzlagen eine unverzichtbare Personal- und Materialreserve dar.
Zusätzlich zu den Grundaufgaben sind den Löschgruppen ergänzende Aufgaben (Ergän-
zungsstufen) zugewiesen. Mit dem Brandschutzbedarfsplan 2022-2027 wurden die Ergän-
zungsstufen neu strukturiert und die Löschgruppen, je nach Aufgabenwahrnehmung, in Kate-
gorien eingeteilt. Unterschieden wird dabei in Löschgruppen mit Wahrnehmung von ein oder
zwei Ergänzungsstufen. Aus den gesetzlichen Vorgaben zur Personalvorhaltung sowie der
Wahrnehmung von Grund- und Ergänzungsaufgaben ergibt sich eine einheitliche Soll-Perso-
nalstärke der Löschgruppen. Die zur Aufgabenwahrnehmung notwendigen Fahrzeuge und
Geräte sind durch die Einteilung in Ergänzungsstufen ebenfalls einheitlich abbildbar.
Ergänzungsstufen der Löschgruppen:
Löschgruppe Erste Ergänzungsstufe Zweite Ergänzungsstufe
Lövenich Löschwasserversorgung im
Gelände und über lange Weg-
strecken
Betrieb großvolumiger Lösch-
wasserförderstrecken
Flittard Katastrophenschutz: Betrieb
von ABC-Erkundungskraftwa-
gen gemäß Bundes-/ Landes-
konzept
Katastrophenschutz: Aufbau
und Inbetriebnahme einer Per-
sonendekontaminationsstelle
gemäß Bundeskonzept
Urbach Löschwasserversorgung im
Gelände und über lange Weg-
strecken
Betrieb großvolumiger Lösch-
wasserförderstrecken
Porz-Langel Einsatzstellenbeleuchtung bis
100m²
III. Kinder- und Jugendarbeit, gesellschaftliches Engagement
Die Kinder- und Jugendarbeit ist für die Feuerwehr Köln ein elementarer Bestandteil zur Nach-
wuchsgewinnung sowie zum sozialen und gesellschaftlichen Engagement in den Veedeln. Die
alltägliche Arbeit mit den Kinder- und Jugendgruppen findet dabei ausschließlich ehrenamtlich
durch die Mitglieder der Löschgruppen statt. Eine Jugendfeuerwehr ist in allen Löschgruppen
vorhanden und auf Grundlage des § 13 Abs. 1 BHKG i. V. m. § 1 Abs. 1 Nr. 5 VOFF NRW
rechtlich legitimiert. Der Aufbau von Kinderfeuerwehren ist in Köln im Jahr 2019 gestartet und
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wird seitdem zielgerichtet vorangetrieben, um die Gründung in allen Löschgruppen zu ermögli-
chen.
Neben der Kinder- und Jugendarbeit sind die Löschgruppen in vielfältiger Weise in die sozia-
len Strukturen der Veedel integriert und nehmen im Jahresverlauf an einer Vielzahl von Ver-
anstaltungen (Martinsumzüge, Karneval usw.) teil.
IV. Raum- und Flächenbedarf
Der Raum- und Flächenbedarf für ein Feuerwehrgerätehaus ist in der DIN 14092-1 (Feuer-
wehrhäuser - Teil 1 Planungsgrundlagen) geregelt. Zusätzlich finden in der Planung die Vor-
schriften der DGUV „Sicherheit im Feuerwehrhaus“ Anwendung. Die Schaffung von Räumlich-
keiten für die Kinder- und Jugendfeuerwehr wird in der Planung konsequent verfolgt.
Der Planung für die vier Feuerwehrgerätehäuser liegen hierbei die Grundlagen und Parameter
des beschlossenen Brandschutzbedarfsplanes zur personellen und materiellen Ausstattung
der Löschgruppen zu Grunde.
Raumbedarf für: eine Ergänzungsstufe zwei Ergänzungsstufen
Fahrzeugstellplätze 4 5
Personal Einsatzabteilung 44 53
Mitglieder Jugendfeuerwehr 20 20
Mitglieder Kinderfeuerwehr 15 15
Personal Unterstützungsabtei-
lung
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Daraus resultiert ein Raumbedarf von ca. 1300m² für eine Löschgruppe mit zwei Ergänzungs-
stufen und ca. 1200m² für eine Löschgruppe mit einer Ergänzungsstufe. Im Außenbereich
müssen Vorflächen zur Fahrzeugaufstellung, Alarmstellplätze für PKW sowie Übungs- und
Rangierflächen geschaffen werden. Je nach Standort und örtlichen Gegebenheiten liegt hier
der Flächenbedarf bei ca. 800m² bis 1500m².
V. Bauliche Umsetzung
Für alle Löschgruppen konnte ein geeigneter Standort gefunden werden. Die Bebaubarkeit
der stadteigenen Grundstücke ist gemäß Vorabstimmungen gegeben. Einzuhalten sind die
Vorgaben des geltenden Baurechts.
Die klare Einteilung der Feuerwehrgerätehäuser in zwei Größen lässt erstmalig eine modulare
und standardisierte Planung zu. Diese entwickelten Standard-Feuerwehrgerätehäuser der
Feuerwehr Köln können im Anschluss kosten- und zeiteffizient auf die einzelnen Grundstücke
adaptiert werden. Zusätzlich ist die Nutzung der standardisierten Planung für zukünftig not-
wendige Neubaumaßnahmen bei der Freiwilligen Feuerwehr Köln sinnvoll.
Geplant ist - entgegen der bisher vorgesehenen Umsetzung von Einzelmaßnahmen - die Rea-
lisierung der vier Neubauten nach heutigem Stand in Modul-, Fertigteil- oder Holzbauweise in
zwei bis maximal drei Baupaketen. Durch die Bildung von Baupaketen ist gewährleistet, dass
die Besonderheiten der Standorte berücksichtigt werden können und sich der Investitionsbe-
darf über einen längeren Zeitraum erstreckt. Auf Grund der frühen Projektphase kann zum
heutigen Zeitpunkt noch kein jahresbezogener Mittelbedarfsplan erstellt werden. Dieser wird
in Abhängigkeit der Grundstückserschließung und -freimachung im Rahmen der Planung er-
stellt und zur Baubeschlussfassung vorgelegt.
Um eine zügige und einheitliche Planung zu erhalten, ist beabsichtigt, abweichend vom
Brandschutzbedarfsplan 2022-2027, die Baumaßnahmen nicht als Einzelprojekte, sondern als
Generalplanerleistung für alle vier Standorte als Gesamtpaket auszuschreiben und zu beauf-
6
tragen. Durch dieses Verfahren können Schnittstellen minimiert, die Planungsabläufe be-
schleunigt und entsprechende wirtschaftliche Synergieeffekte erzielt werden. Ggf. kann es auf
Grund der Vielzahl an Grundstücken im weiteren Verlauf dazu kommen, dass einzelne Pla-
nungsleistungen separat vergeben werden müssen. Dies könnte insbesondere die Außen-
und Verkehrsplanung betreffen, da diese einen hohen Abstimmungsbedarf mit externen Stel-
len aufweisen und für jeden Standort individuell zu betrachten sind. Zur Schnittstellenminimie-
rung und Effizienzsteigerung werden diese Planungsleistungen dann ebenfalls im Gesamtpa-
ket für alle vier Standorte vergeben.
Mit dem Ziel eines harmonisierten Realisierungsprozesses erfolgt nach Abschluss der Pla-
nungsleistungen die Einbringung der notwendigen Baubeschlussfassung in die politischen
Gremien. Die bauliche Umsetzung erfolgt in gemeinschaftlicher Kooperation mit der Gebäude-
wirtschaft der Stadt Köln.
Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Lövenich
Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses der Löschgruppe Lövenich ist am jetzigen Standort
(Gemarkung Lövenich, Flur 15 Flurstücke 122/14 und 122/15) der Löschgruppe unter Nutzung
der gesamten zu Verfügung stehenden Fläche geplant. Hierzu ist der Abriss aller Bestandsge-
bäude notwendig. In einem Teilbereich des Geländes befindet sich aktuell ein Gebäudeteil
(Richard-Wagner-Straße 34), der in Teilen als Wohngebäude genutzt und durch die Stadtver-
waltung vermietet wird. Zur Umsetzung des Neubaus ist der Auszug dreier Mietparteien zwin-
gend erforderlich. Die Stadtverwaltung wird im Dialog mit den Mieter*innen die Suche nach
alternativem Wohnraum unterstützen und hierzu eine angemessene sozialverträgliche Frist
einräumen.
Durch den Abriss der Bestandsgebäude muss für die Bauphase eine Interimslösung geschaf-
fen werden oder eine bauliche Umsetzung in zwei Abschnitten erfolgen, um eine Sicherstel-
lung der Grundaufgaben der Löschgruppe zu gewährleisten. Hierfür steht die Grundstücksflä-
che sowie ggf. die Fläche der angrenzenden Feuer- und Rettungswache 14 zu Verfügung.
Feuerwehrgerätehaus der Löschgruppe Flittard
Das neue Feuerwehrwehrgerätehaus der Löschgruppe Flittard entsteht auf einer Brachfläche
zwischen Egonstraße und der Güterbahn des Chempark Leverkusen (Gemarkung Flittard-
Stammheim, Flur 46 Flurstück 1561 und Teilfläche von Flur 44 Flurstück 1449), welche im
Flächennutzungsplan als Gewerbefläche ausgewiesen ist. Durch den Umzug der Lösch-
gruppe wird das zurzeit genutzte Grundstück (Edelhofstraße 66) an der Gemeinschaftsgrund-
schule Köln Flittard frei und steht zukünftig optional für eine räumliche Entwicklung der Schule
zu Verfügung.
Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Urbach
Für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses der Löschgruppe Urbach wurde in Nachbar-
schaft der jetzigen Feuer- und Rettungswache 7 bereits ein Grundstück erworben (Vorlagen-
nummer 0744/2024). Auf diesem Grundstück (Gemarkung Urbach, Flur 13, Flurstück 512)
und ggf. einer Teilfläche der Feuer- und Rettungswache 7 (Flurstück 393) kann für die Lösch-
gruppe ein zukunftssicherer Standort realisiert werden, der auch nach Verlagerung der Feuer-
und Rettungswache 7 (Vorlagennummer 1845/2024) die Einsatzbereitschaft am jetzigen
Standort sicherstellt. Die dann nicht mehr benötigte Fläche kann anderweitig vermarktet wer-
den.
Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Porz-Langel
Die dichte Bebauung von Porz-Langel in Kombination mit dem geltenden Baurecht macht die
Suche nach einem geeigneten Standort schwierig und nur in der Randlage von Porz-Langel
möglich. Eine geeignete Fläche konnte im Wesselinger Weg (Teilflächen von Gemarkung
Lange, Flur 9, Flurstücke 126 und 127) gefunden werden. Der neue Standort ist nur ca. 500m
vom aktuellen Feuerwehrgerätehaus entfernt und somit für die an- und abrückenden Einsatz-
kräfte gut erreichbar. Der heutige, an der Katholischen Grundschule „Hinter der Kirche“, gele-
gene Standort kann nach Projektende auf- bzw. abgegeben werden und bietet ein mögliches
Erweiterungspotenzial für den Schulstandort.
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VI. Finanzierung
In den Haushaltsjahren 2025 und 2026 sind außerplanmäßige Auszahlungsermächtigungen in
Höhe von 1.000.000 € (brutto) in 2025 und 1.200.000 € (brutto) in 2026 im Teilfinanzplan der
Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz in der
Produktgruppe 0212, Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst in der Teilplanzeile 08,
Auszahlungen für Baumaßnahmen bei neuer Finanzstelle 3701-0212-0-6200, Gerätehäuser
der Freiwilligen Feuerwehr erforderlich. Die Deckung erfolgt durch veranschlagte, aber nicht
benötigte Auszahlungsermächtigungen in gleicher Höhe in der gleichen Produktgruppe bei
folgenden Finanzstellen:
2025:
Finanzstelle 3701-0212-0-0100, Kraftfahrzeuge Brandschutz i.H.v. 750.000 €
Finanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für Baumaßnahmen i.H.v. 250.000 €
2026:
Finanzstelle 3701-0212-0-0100, Kraftfahrzeuge Brandschutz i.H.v. 200.000 €
Finanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für Baumaßnahmen i.H.v. 1.000.000 €
Einzelne Maßnahmen der Finanzstelle 3701-0212-0-0100, Kraftfahrzeuge Brandschutz
verzögern sich.
Im Haushaltsjahr 2025 ist außerdem eine außerplanmäßige Verpflichtungsermächtigung in
Höhe von 2.000.000 € (brutto) zu Lasten des Haushaltsjahres 2027 im Teilfinanzplan der Be-
rufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz in der Produkt-
gruppe 0212, Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst in der Teilplanzeile 08, Aus-
zahlungen für Baumaßnahmen bei neuer Finanzstelle 3701-0212-0-6200, Gerätehäuser der
Freiwilligen Feuerwehr erforderlich. Die Deckung erfolgt durch eine veranschlagte, aber nicht
benötigte Verpflichtungsermächtigung in gleicher Höhe in der gleichen Produktgruppe bei Fi-
nanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für Baumaßnahmen der Feuerwehr, die für nicht
hinreichend konkretisierte Baumaßnahmen zur Verfügung steht. Zur Ablösung der Verpflich-
tungsermächtigung in 2027 werden im Rahmen der Hpl.-Aufstellung 2027 entsprechende
Kassenmittel veranschlagt.
Das Dezernat für Allgemeine Verwaltung und Ordnung wird im Rahmen des
Haushaltsplanaufstellungsprozesses 2027 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die
erforderlichen Mittel, ggf. durch Umschichtungen, vorsehen.
Abschreibungen
Mit Abschluss der Baumaßnahmen ergeben sich bei einer fünfzigjährigen Nutzungsdauer ent-
sprechende Aufwendungen für bilanzielle Abschreibungen, die zum Jahr der Inbetriebnahme
im Teilergebnisplan 0212 - Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst veranschlagt wer-
den. Eine konkrete Bezifferung des Abschreibungsaufwandes erfolgt im Rahmen der Einho-
lung des Baubeschlusses nach genauer Kalkulation der Gesamtkosten der Baumaßnahme im
Anschluss an die Leistungsphase 3 HOAI.
VII. Rechnungsprüfungsamt
Die Stellungnahme des RPA ist als Anlage 4; die Stellungnahme des Fachamtes hierzu als
Anlage 5 beigefügt.1
Auswirkungen auf den Klimaschutz
Planung und Umsetzung erfolgen mit Bezug zum Klimaschutz unter Berücksichtigung von
nachhaltigen Baustoffen. Für die Dachflächen soll eine Photovoltaikanlage vorgesehen wer-
den. Der so erzeugte Strom soll neben der allgemeinen Energieversorgung der Gebäude zur
1 Aktualisiert am 13.06.2025.
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Einspeisung ins Stromnetz und ggf. zum Laden von Elektro-Fahrzeugen verwendet werden.
Die Installation der PV-Anlagen trägt dem angestrebten städtischen Ziel der Klimaneutralität
bis 2035 bei.
Die Oberflächenversiegelung wird im Planungsprozess gesondert betrachtet und durch geeig-
nete Maßnahmen auf ein notwendiges Minimum reduziert. Die Auswirkungen auf den Klima-
schutz werden im Zuge des Bauplanungsverfahrens konkretisiert.
Anlagen
Anlage 1: IST-Zustand der Feuerwehrgerätehäuser
Anlage 2: Grundstücke und Planung
Anlage 3: Grobkostenschätzung
Anlage 4: Stellungnahme RPA
Anlage 1 IST-Zustand der Feuerwehrgerätehäuser
4600 Zeichen
Gerätehaus Lövenich Adresse: Baujahr: Letzter Umbau: Besitz: Richard-Wagner-Str. 34 Lövenich 1973 1983 Eigentum Einsatzdienstbezogene Nutzung - Unterbringung von ca. 52 Mitgliedern - Stationierung von zwei Löschfahrzeugen - Stationierung von einem Mannschafttransportfahrzeug Baulicher und funktionaler Zustand - Die Substanz der Gebäude ist durch das hohe Alter und die verschiedenen Bauabschnitte schlecht. Die Bausubstanz bedarf deshalb dauernder Überwachung und Sanierung. - Die Hofgebäude und Nebengebäude sind jedoch durch ihr Alter und ihren schlechten Zustand nicht mehr sanierungsfähig. - Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften können dauerhaft nicht eingehalten werden. - Auf dem Gelände sind mehrere baufällige und nicht mehr zu nutzende Gebäudeteile vorhanden. Erweiterungsmöglichkeit: Auf dem Gelände vorhanden Bewertung Es sind zeitnah Erweiterungs- und Sanierungsarbeiten notwendig. Status: Sofortiger Handlungs- bedarf Gerätehaus Flittard Adresse: Baujahr: Letzter Umbau: Besitz: Edelhofstr. 66 Flittard 1973 1983 Eigentum Einsatzdienstbezogene Nutzung - Unterbringung von ca. 65 Mitgliedern - Stationierung von zwei Löschfahrzeugen - Stationierung von einem Mannschafttransportfahrzeug - Stationierung von einem Gerätewagen - Stationierung von einem ABC-Erkundungswagen Baulicher und funktionaler Zustand - Die Substanz der Gebäude ist durch das hohe Alter und die verschiedenen Bauabschnitte schlecht. Die Bausubstanz bedarf dauernder Überwachung und Sanierung. - Verschiedene Teile der Liegenschaft sind in stark sanierungsbedürftigem Zustand. - Die Fahrzeughalle der Löschgruppe ist in Leichtbauweise ausgeführt und kann nur über zusätzliche Elektroheizgeräte annährend frostfrei gehalten werden. - Durch die räumliche Enge der Fahrzeughalle können die notwendigen Laufwege nicht eingehalten noch kann eine Absauganlage montiert werden. Erweiterungsmöglichkeit: Begrenzt vorhanden Bewertung Das Gerätehaus ist in schlechtem baulichem Zustand und kann durch bauunterhaltende Maßnahmen die nächsten Jahre nur noch erhalten werden. Es ist zeitnah einen Neubauprozess zu initiieren. Status: Dringender Handlungs- bedarf Gerätehaus Urbach Adresse: Baujahr: Besitz: Kaiserstraße 69 Urbach 1974 Eigentum Einsatzdienstbezogene Nutzung - Unterbringung von ca. 60 Mitgliedern - Stationierung von zwei Löschfahrzeugen - Stationierung von einem Mannschafttransportfahrzeug - Das Gebäude wird gemeinsam mit der Feuer- und Rettungswache 7 genutzt Baulicher und funktionaler Zustand - Die Bausubstanz des Gebäudes ist schlecht. - Durch das Baujahr des Gebäudes werden aktuell immer wieder größere Erneuerungen und Sanierungen der verbauten technischer Anlagen notwendig. Dies liegt über dem üblichen Rahmen des zu erwartenden Sanierungsbedarfes. - Beton- & Fassadensanierung notwendig - Die Dachisolierung des Spitzdaches ist nach einer Elektrosanierung nicht wieder hergestellt worden. Das Flachdach des zweiten Gebäudeteiles führt des Weiteren zu starkem Hitzeeintrag. - Die Raumreserven sind aufgebraucht. Erweiterungsmöglichkeit: Nicht vorhanden Bewertung Durch den Zustand des Gebäudes und die fehlenden Entwicklungsflächen ist ein zeitnaher Neubau des Gebäudes angezeigt. Bis dahin kann diese Liegenschaft durch bauunterhaltende Maßnahmen in einem betriebstauglichen Zustand gehalten werden, eine Reaktion auf geänderte Bedarfe ist nicht möglich. Status: Sofortiger Handlungs- bedarf Gerätehaus Porz-Langel Adresse: Baujahr: Besitz: Hintergasse 10 Langel 1985 Eigentum Einsatzdienstbezogene Nutzung - Unterbringung von ca. 69 Mitgliedern - Stationierung von zwei Löschfahrzeugen - Stationierung von einem Mannschafttransportfahrzeug - Unterbringung der Sondereinheit Beleuchtung mit einem Anhänger Baulicher und funktionaler Zustand - Teile der Bausubstanz sind in die Jahre gekommen und zeigen Alterserscheinungen (undichte Fenster etc.). - Die Flächen des aktuellen Gebäudes sind stark begrenzt und der aktuellen Nutzung nicht mehr angemessen. - Die Isolierung des Gebäudes ist in einem schlechten Zustand. - Aus dem unklaren Zustand der Elektroanlage können Gefährdungen für die Nutzer resultieren. Erweiterungsmöglichkeit: Begrenzt vorhanden Bewertung Zur Ertüchtigung der Liegenschaft auf einen hinreichenden Sicherheitsstandard sowie aktuellen energetischen Standard sind Maßnahmen notwendig. Eine Flächenerweiterung ist prüfen. Status: Dringender Handlungs- bedarf
Anlage 2 Grundstücke und Planung
1407 Zeichen
Mittelpunkt: 347544, 5645628 1:1000 Herausgeber: Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Erstellt am: 18.01.2025Seite 1 / 1 schleuse du he du da wc he wc da umkleidebereich variabel technik waschen pu mi wc übergabe trh flur 5 stellplätze nebenräume (werkstatt, har, lager) kante vorh. gehweg änderu ng einfahrt aufstellfläche zufahrt ff 18 stpl ff vorh. bauten feuerwehr vorh. container feuerwehr Mittelpunkt: 358411, 5651383 1:1000 Herausgeber: Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Erstellt am: 18.01.2025Seite 1 / 1 schleuse du he du da wc he wc daumkleidebereich variabeltechnik waschen pu mi wc übergabe trh flur 4stellplätze nebenräume (werkstatt, har,lager) abstandsfläche3,00m abstandsfläche 3,00 m vorh. baumbestand 18 stpl ff aufstellfläche zufahrt ff b= 3,00 m bahnlinie denkmal grenzverlauf prüfen! fläche gehört zum masterplan stadtgrün (wms) als "zukunftsgrün" Mittelpunkt: 364404, 5638338 1:1000 Herausgeber: Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Erstellt am: 18.01.2025Seite 1 / 1 Mittelpunkt: 359227, 5634180 1:1000 Herausgeber: Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Erstellt am: 18.01.2025Seite 1 / 1 schleuse du he du da wc he wc da umkleidebereich variabel technik waschen pu mi wc übergabe trh flur 4 stellplätze nebenräume (werkstatt, har, lager) aufstellfläche zufahrt ff 12 stpl ff tempo 30 - zone grenze wohnbebauung fluchtlinie neue grenze? masterplan stadtgrün
Anlage 3 Grobkostenschätzung
11890 Zeichen
Herrichten und Erschließen KG200 Kosten (€) Altlastenbeseitigung Entsorgungskosten 64.080 EUR Abriss Bestandsgebäude 218.460 EUR Herrichten der Geländeoberfläche 736.600 EUR Gesamt Kosten KG 200 800.680 Hochbauten KG300/400 Kosten (€) Ausgebaut - beheizt - KKW FW + 10% 10.597.800 EUR Fahrzeughalle inklusive Lager und Werkstatt (EG, hoch) 4.847.200 EUR Zwischensumme KG 300/400 15.445.000 EUR Aufschlag PH-Gebäude/erhöhte energ. Anforderungen für 25% der BGF, 2-10% gem. BKI, Annahme global 1,8% 278.010 EUR Sonderkosten KG 400, PV-Anlage Gründach (858m²), 1 kWp/10m², Durchschnittspreis kWp, brutto= 1.350 EUR, abzgl. MWSt. und 27% NK 305.276 EUR Gesamt Kosten KG 300/400 16.028.286 EUR davon KG 300 (72%) 11.540.366 EUR davon KG 400 (28%) 4.487.920 EUR Außenbereiche KG 500 Kosten (€) Stellplatzanlagen 254.000 EUR Straßen-/Aufstell-/Hof-/Übungsflächen 932.200 EUR Anpflanzflächen, inkl. Erdarbeiten 613.660 EUR Zwischensumme KG 500 1.799.860 EUR Zuschlag für Entwässerung, Regenrückhaltebecken 15% 269.979 EUR Zuschlag für Beleuchtung, Beschilderung, Einhegung, Sicherheit etc. 8% 143.989 EUR Gesamt Kosten KG 500 2.213.828 EUR Gesamt Netto KG 200-500 19.042.794 EUR Nebenkosten KG 700 - 30% (Verkehrsuntersuchungen, Lärmschutz, Altlastenentsorgung u.a.) 5.712.838 EUR Kosten Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (26.000€ pro Monat über 114 Monate) 2.964.000 EUR Austattung KG 600 Kosten (€) Alle Nutzungen 1.184.040 EUR Gesamt Kosten KG 600 (Basis: Kalkulation Feuerwache 1) 1.184.040 EUR Gesamt Netto KG 200-700 (inkl. NK) 25.939.672 EUR zuzüglich 19% MWSt. 4.928.538 EUR Gesamt Brutto Q1/2025 30.868.210 EUR Indexierung Bauleistung bis 2030: 5 Jahre, 4,5% = 22,5% 6.945.347 EUR Gesamt Brutto Q1/2030 37.813.557 EUR Rückstellung 30%, gem. Vorgabe GW Köln 11.344.067 EUR Gesamt Brutto Q1/2030, inkl. Rückstellung 49.157.624 EUR Planungskosten bis Leistungsphase 3 (LHP3) HOAI Planungskosten 25% der KG 700, inklusive Indexierung 5 Jahre, 4,5% = 22,5% 1.749.557 EUR Gebäudewirtschaft 37 Monate 960.000 EUR Risikorückstellung 30%, gem. Vorgabe GW Köln 812.867 EUR Planungskosten bis LHP 3 Gesamt Nettto 3.522.424 EUR Planungkosten bis LHP 3 Gesamt Brutto 4.191.684 EUR Neubau Feuerwehrgerätehäuser Herrichten und Erschließen KG200 GF (m²) h BRI (m³) Kosten/m² Kosten (€) Altlastenbeseitigung Entsorgungskosten 0 1,0 0 356 0 EUR Abriss Bestandsgebäude 460 6,0 66 30.360 EUR Herrichten der Geländeoberfläche 3.200 58 185.600 EUR Gesamt Kosten KG 200 185.600 Hochbauten KG300/400 BGF (m²) h BRI (m³) Kosten/m² Kosten (€) Ausgebaut - beheizt - KKW FW + 10% 850 3,6 3.060 3.117 2.649.450 EUR Fahrzeughalle inklusive Lager und Werkstatt (EG, hoch) 355 7,5 2.663 2.920 1.036.600 EUR Zwischensumme KG 300/400 1.205 5.723 3.686.050 EUR Aufschlag PH-Gebäude/erhöhte energ. Anforderungen für 25% der BGF, 2-10% gem. BKI, Annahme global 1,8% 66.349 EUR Sonderkosten KG 400, PV-Anlage Gründach (775m²), 1 kWp/10m², Durchschnittspreis kWp, brutto= 1.350 EUR, abzgl. MWSt. und 27% NK 76 kWp 914 69.464 EUR Gesamt Kosten KG 300/400 3.821.863 EUR davon KG 300 (72%) 2.751.741 EUR davon KG 400 (28%) 1.070.122 EUR Außenbereiche KG 500 GF (m²) Kosten/m² Kosten (€) Stellplatzanlagen 190 254 48.260 EUR Straßen-/Aufstell-/Hof-/Übungsflächen 600 295 177.000 EUR Anpflanzflächen, inkl. Erdarbeiten 1.700 122 207.400 EUR Zwischensumme KG 500 2.490 432.660 EUR Zuschlag für Entwässerung, Regenrückhaltebecken 15% 64.899 EUR Zuschlag für Beleuchtung, Beschilderung, Einhegung, Sicherheit etc. 8% 34.613 EUR Gesamt Kosten KG 500 532.172 EUR Gesamt Netto KG 200-500 4.539.635 EUR Nebenkosten KG 700 - 30% (Verkehrsuntersuchungen, Lärmschutz, Altlastenentsorgung u.a.) 1.361.890 EUR Kosten Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (anteilig) (26.000€ pro Monat über 114 Monate / 4) 741.000 EUR Austattung KG 600 BGF (m²) Kosten/m² Kosten (€) Alle Nutzungen 1.205 234 281.970 EUR Gesamt Kosten KG 600 (Basis: Kalkulation Feuerwache 1) 281.970 EUR Gesamt Netto KG 200-700 (inkl. NK) 6.183.495 EUR zuzüglich 19% MWSt. 1.174.864 EUR Gesamt Brutto Q1/2025 7.358.359 EUR Indexierung Bauleistung bis 2030: 5 Jahre, 4,5% = 22,5% 1.655.631 EUR Gesamt Brutto Q1/2030 9.013.990 EUR Rückstellung 30%, gem. Vorgabe GW Köln 2.704.197 EUR Gesamt Brutto Q1/2030, inkl. Rückstellung 11.718.187 EUR Planungskosten bis Leistungsphase 3 (LHP3) HOAI Planungskosten 25% der KG 700, inklusive Indexierung 5 Jahre, 4,5% = 22,5% 417.079 EUR Gebäudewirtschaft 37 Monate 240.000 EUR Risikorückstellung 30%, gem. Vorgabe GW Köln 197.124 EUR Planungskosten bis LHP 3 Gesamt Nettto 854.203 EUR Planungkosten bis LHP 3 Gesamt Brutto 1.016.501 EUR Neubau Feuerwehrgerätehaus Porz-Langel Herrichten und Erschließen KG200 GF (m²) h BRI (m³) Kosten/m² Kosten (€) Altlastenbeseitigung Entsorgungskosten 0 1,0 0 356 0 EUR Abriss Bestandsgebäude 1.500 6,0 66 99.000 EUR Herrichten der Geländeoberfläche 3.300 58 191.400 EUR Gesamt Kosten KG 200 191.400 Hochbauten KG300/400 BGF (m²) h BRI (m³) Kosten/m² Kosten (€) Ausgebaut - beheizt - KKW FW + 10% 850 3,6 3.060 3.117 2.649.450 EUR Fahrzeughalle inklusive Lager und Werkstatt (EG, hoch) 435 7,5 3.263 2.920 1.270.200 EUR Zwischensumme KG 300/400 1.285 6.323 3.919.650 EUR Aufschlag PH-Gebäude/erhöhte energ. Anforderungen für 25% der BGF, 2-10% gem. BKI, Annahme global 1,8% 70.554 EUR Sonderkosten KG 400, PV-Anlage Gründach (858m²), 1 kWp/10m², Durchschnittspreis kWp, brutto= 1.350 EUR, abzgl. MWSt. und 27% NK 86 kWp 914 78.604 EUR Gesamt Kosten KG 300/400 4.068.808 EUR davon KG 300 (72%) 2.929.542 EUR davon KG 400 (28%) 1.139.266 EUR Außenbereiche KG 500 GF (m²) Kosten/m² Kosten (€) Stellplatzanlagen 280 254 71.120 EUR Straßen-/Aufstell-/Hof-/Übungsflächen 710 295 209.450 EUR Anpflanzflächen, inkl. Erdarbeiten 1.330 122 162.260 EUR Zwischensumme KG 500 2.320 442.830 EUR Zuschlag für Entwässerung, Regenrückhaltebecken 15% 66.425 EUR Zuschlag für Beleuchtung, Beschilderung, Einhegung, Sicherheit etc. 8% 35.426 EUR Gesamt Kosten KG 500 544.681 EUR Gesamt Netto KG 200-500 4.804.889 EUR Nebenkosten KG 700 - 30% (Verkehrsuntersuchungen, Lärmschutz, Altlastenentsorgung u.a.) 1.441.467 EUR Kosten Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (anteilig) (26.000€ pro Monat über 114 Monate / 4) 741.000 EUR Austattung KG 600 BGF (m²) Kosten/m² Kosten (€) Alle Nutzungen 1.285 234 300.690 EUR Gesamt Kosten KG 600 (Basis: Kalkulation Feuerwache 1) 300.690 EUR Gesamt Netto KG 200-700 (inkl. NK) 6.547.045 EUR zuzüglich 19% MWSt. 1.243.939 EUR Gesamt Brutto Q1/2025 7.790.984 EUR Indexierung Bauleistung bis 2030: 5 Jahre, 4,5% = 22,5% 1.752.971 EUR Gesamt Brutto Q1/2030 9.543.955 EUR Rückstellung 30%, gem. Vorgabe GW Köln 2.863.187 EUR Gesamt Brutto Q1/2030, inkl. Rückstellung 12.407.142 EUR Planungskosten bis Leistungsphase 3 (LHP3) HOAI Planungskosten 25% der KG 700, inklusive Indexierung 5 Jahre, 4,5% = 22,5% 441.449 EUR Gebäudewirtschaft 37 Monate 240.000 EUR Risikorückstellung 30%, gem. Vorgabe GW Köln 204.435 EUR Planungskosten bis LHP 3 Gesamt Nettto 885.884 EUR Planungkosten bis LHP 3 Gesamt Brutto 1.054.202 EUR Neubau Feuerwehrgerätehaus Lövenich Herrichten und Erschließen KG200 GF (m²) h BRI (m³) Kosten/m² Kosten (€) Altlastenbeseitigung Entsorgungskosten 0 1,0 0 356 0 EUR Abriss Bestandsgebäude 1.100 6,0 66 72.600 EUR Herrichten der Geländeoberfläche 3.000 58 174.000 EUR Gesamt Kosten KG 200 174.000 Hochbauten KG300/400 BGF (m²) h BRI (m³) Kosten/m² Kosten (€) Ausgebaut - beheizt - KKW FW + 10% 850 3,6 3.060 3.117 2.649.450 EUR Fahrzeughalle inklusive Lager und Werkstatt (EG, hoch) 435 7,5 3.263 2.920 1.270.200 EUR Zwischensumme KG 300/400 1.285 6.323 3.919.650 EUR Aufschlag PH-Gebäude/erhöhte energ. Anforderungen für 25% der BGF, 2-10% gem. BKI, Annahme global 1,8% 70.554 EUR Sonderkosten KG 400, PV-Anlage Gründach (858m²), 1 kWp/10m², Durchschnittspreis kWp, brutto= 1.350 EUR, abzgl. MWSt. und 27% NK 86 kWp 914 78.604 EUR Gesamt Kosten KG 300/400 4.068.808 EUR davon KG 300 (72%) 2.929.542 EUR davon KG 400 (28%) 1.139.266 EUR Außenbereiche KG 500 GF (m²) Kosten/m² Kosten (€) Stellplatzanlagen 280 254 71.120 EUR Straßen-/Aufstell-/Hof-/Übungsflächen 600 295 177.000 EUR Anpflanzflächen, inkl. Erdarbeiten 1.200 122 146.400 EUR Zwischensumme KG 500 2.080 394.520 EUR Zuschlag für Entwässerung, Regenrückhaltebecken 15% 59.178 EUR Zuschlag für Beleuchtung, Beschilderung, Einhegung, Sicherheit etc. 8% 31.562 EUR Gesamt Kosten KG 500 485.260 EUR Gesamt Netto KG 200-500 4.728.067 EUR Nebenkosten KG 700 - 30% (Verkehrsuntersuchungen, Lärmschutz, Altlastenentsorgung u.a.) 1.418.420 EUR Kosten Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (anteilig) (26.000€ pro Monat über 114 Monate / 4) 741.000 EUR Austattung KG 600 BGF (m²) Kosten/m² Kosten (€) Alle Nutzungen 1.285 234 300.690 EUR Gesamt Kosten KG 600 (Basis: Kalkulation Feuerwache 1) 300.690 EUR Gesamt Netto KG 200-700 (inkl. NK) 6.447.177 EUR zuzüglich 19% MWSt. 1.224.964 EUR Gesamt Brutto Q1/2025 7.672.141 EUR Indexierung Bauleistung bis 2030: 5 Jahre, 4,5% = 22,5% 1.726.232 EUR Gesamt Brutto Q1/2030 9.398.373 EUR Rückstellung 30%, gem. Vorgabe GW Köln 2.819.512 EUR Gesamt Brutto Q1/2030, inkl. Rückstellung 12.217.885 EUR Planungskosten bis Leistungsphase 3 (LHP3) HOAI Planungskosten 25% der KG 700, inklusive Indexierung 5 Jahre, 4,5% = 22,5% 434.391 EUR Gebäudewirtschaft 37 Monate 240.000 EUR Risikorückstellung 30%, gem. Vorgabe GW Köln 202.317 EUR Planungskosten bis LHP 3 Gesamt Nettto 876.709 EUR Planungkosten bis LHP 3 Gesamt Brutto 1.043.283 EUR Neubau Feuerwehrgerätehaus Flittard Herrichten und Erschließen KG200 GF (m²) h BRI (m³) Kosten/m² Kosten (€) Altlastenbeseitigung Entsorgungskosten 180 1,0 180 356 64.080 EUR Abriss Bestandsgebäude 250 6,0 66 16.500 EUR Herrichten der Geländeoberfläche 3.200 58 185.600 EUR Gesamt Kosten KG 200 249.680 Hochbauten KG300/400 BGF (m²) h BRI (m³) Kosten/m² Kosten (€) Ausgebaut - beheizt - KKW FW + 10% 850 3,6 3.060 3.117 2.649.450 EUR Fahrzeughalle inklusive Lager und Werkstatt (EG, hoch) 435 7,5 3.263 2.920 1.270.200 EUR Zwischensumme KG 300/400 1.285 6.323 3.919.650 EUR Aufschlag PH-Gebäude/erhöhte energ. Anforderungen für 25% der BGF, 2-10% gem. BKI, Annahme global 1,8% 70.554 EUR Sonderkosten KG 400, PV-Anlage Gründach (858m²), 1 kWp/10m², Durchschnittspreis kWp, brutto= 1.350 EUR, abzgl. MWSt. und 27% NK 86 kWp 914 78.604 EUR Gesamt Kosten KG 300/400 4.068.808 EUR davon KG 300 (72%) 2.929.542 EUR davon KG 400 (28%) 1.139.266 EUR Außenbereiche KG 500 GF (m²) Kosten/m² Kosten (€) Stellplatzanlagen 250 254 63.500 EUR Straßen-/Aufstell-/Hof-/Übungsflächen 1.250 295 368.750 EUR Anpflanzflächen, inkl. Erdarbeiten 800 122 97.600 EUR Zwischensumme KG 500 2.300 529.850 EUR Zuschlag für Entwässerung, Regenrückhaltebecken 15% 79.478 EUR Zuschlag für Beleuchtung, Beschilderung, Einhegung, Sicherheit etc. 8% 42.388 EUR Gesamt Kosten KG 500 651.716 EUR Gesamt Netto KG 200-500 4.970.203 EUR Nebenkosten KG 700 - 30% (Verkehrsuntersuchungen, Lärmschutz, Altlastenentsorgung u.a.) 1.491.061 EUR Kosten Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (anteilig) (26.000€ pro Monat über 114 Monate / 4) 741.000 EUR Austattung KG 600 BGF (m²) Kosten/m² Kosten (€) Alle Nutzungen 1.285 234 300.690 EUR Gesamt Kosten KG 600 (Basis: Kalkulation Feuerwache 1) 300.690 EUR Gesamt Netto KG 200-700 (inkl. NK) 6.761.954 EUR zuzüglich 19% MWSt. 1.284.771 EUR Gesamt Brutto Q1/2025 8.046.725 EUR Indexierung Bauleistung bis 2030: 5 Jahre, 4,5% = 22,5% 1.810.513 EUR Gesamt Brutto Q1/2030 9.857.239 EUR Rückstellung 30%, gem. Vorgabe GW Köln 2.957.172 EUR Gesamt Brutto Q1/2030, inkl. Rückstellung 12.814.410 EUR Planungskosten bis Leistungsphase 3 (LHP3) HOAI Planungskosten 25% der KG 700, inklusive Indexierung 5 Jahre, 4,5% = 22,5% 456.637 EUR Gebäudewirtschaft 37 Monate 240.000 EUR Risikorückstellung 30%, gem. Vorgabe GW Köln 208.991 EUR Planungskosten bis LHP 3 Gesamt Nettto 905.629 EUR Planungkosten bis LHP 3 Gesamt Brutto 1.077.698 EUR Neubau Feuerwehrgerätehaus Urbach
Anlage 4 Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt
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/ 2 14 06.06.2025 143 Dezernat I Amt 37 Stellungnahme zur Bedarfsprüfung der Beschlussvorlage 3652/2024, Stand 02.06.2025 Planungsbeschluss für vier Feuerwehrgerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr Köln, Stand 02.06.2025 RPA-Nr. 143/19/02/25 Eingereichte Planungskosten für die Leistungsphasen 1 bis 3: 4,19 Mio. € (brutto) 3,52 Mio. € (netto) Sehr geehrte Damen und Herren, mit der oben genannten Beschlussvorlage beabsichtigt 37 Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz einen Bedarfsfeststellungs- und Planungsbeschluss für vier Feuerwehrgerätehäuser an vier Standorten zu erwir- ken. Durch den Brandschutzbedarfsplan der Stadt Köln (Vorlagen Nr. 1352/2022) wurde der Bedarf des Neubaus der vier Feuerwehrgerätehäuser im Grundsatz bereits be- schlossen. Hier sollen nun die externe Beauftragung an einen Generalplaner für die Planungs- leistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 (Grundlagenermittlung bis Entwurfsplanung) sowie die Projektleitungsleistungen durch 26 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (26) beschlossen werden. Folgende Punkte sind bei der Durchsicht und Prüfung der Unterlagen aufgefallen: Die prognostizierten Baukosten i. H. von rund 49 Mio. € wurden anhand von Kosten- kennwerten (BKI) ermittelt. Die Kostenschätzung ist in Bezug auf die ermittelten rei- nen Baukosten plausibel. Da keine Mengenermittlung vorliegt und die Anforderungen an das Gebäude sowie die Ausstattung nicht umfassend bekannt ist, können die Kosten nicht detaillierter bewertet werden. In den Gesamtbaukosten sind Kostensteigerungen bis 2030 und eine „Rückstellung“ von 30 % für Risiken enthalten. Die Kosten erhöhen sich hierdurch von ca. 31 Mio. € - 2 - auf ca. 49 Mio. €. Demnach enthält die Kostenschätzung rund 18 Mio. €, denen keine Leistung gegenübersteht und zu denen es nur wenige Erläuterungen gibt. Für den Beschluss sind die Baukosten insofern relevant, da sich hieraus wesentliche Teile der Planungskosten ergeben. In der vorgelegten Kostenschätzung wurden die Baunebenkosten (KG 700) pauschal ermittelt, eine nachvollziehbare Aufstellung einzelner Werte erfolgte nicht. Die ange- setzte Pauschale ist plausibel. In der KG 700 sind nach DIN 276 alle Baunebenkos- ten wie z. B. Bauherrenaufgaben, Fachplanungen und Gutachten enthalten. Es ist nicht nachvollziehbar, dass zusätzlich zur KG 700 noch die Kosten der Gebäu- dewirtschaft in Höhe von 960.000 € für die Leistungsphasen 1 bis 3 hinzugerechnet wurden. Die Gebäudewirtschaft veranschlagt einen monatlichen Honorarsatz von 26.000 € für die 4 Gerätehäuser. Da es sich um einen pauschalen Wert handelt und zudem der genaue Leistungsumfang nicht bekannt ist, können Höhe und Angemes- senheit nicht nachvollzogen werden. Es ist grundsätzlich zu prüfen, ob eine Dopplung vorliegt da Projektleitungskosten in den oben erläuterten pauschal ermittelten Baunebenkosten üblicherweise bereits enthalten sind. Es wird davon ausgegangen, dass die Rechtmäßigkeit der Vergabe von Planungs- leistungen an einen Generalplaner geprüft wurde. Unter Beachtung der Hinweise zu den Kosten bestehen keine grundsätzlichen Be- denken gegen die Fortführung der Maßnahme. Es konnte den Unterlagen keine Dokumentation entnommen werden, in wie weit die Verfügung hinsichtlich der Bewirtschaftung des Haushalts 2025/2026 berücksichtigt wurde. Mit freundlichen Grüßen Anne Runge
Anlage 5 Stellungnahme zum Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes
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I 10.06.2025 37 Stellungnahme zum Prüfbericht des RPA (RPA-Nr. 143/19/02/25) – Vorlage-Nr. 3652/2024 Zum Prüfbericht des RPA, Beschlussvorlage „Planungsbeschluss für vier Feuerwehrgerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr Köln“ (Vorlagen-Nr. 3652/2024), wird wie folgt Stellung genommen: Die Maßnahme befindet sich in einer noch sehr frühen Projektphase. Daher werden genauere und detailliertere Honorar- und Kostenermittlungen mit Fortführung der weiteren Planungen ermittelt und im Rahmen des Baubeschlusses dem Rat vorgelegt. Die aktuellen Rückstellungen für Risiken (30 %) beruhen auf Erfahrungswerten vorheriger Bauprojekte. Darin enthalten sind unter anderem die Risikobewertungen der einzelnen Kostengruppen (KG), zusätzliche Baukostensteigerungen bei zeitlicher Verschiebung der Baupakete über 2030 hinaus, sowie Risikokosten für aktuell nicht bekannte Altlasten. Die sehr frühe Projektphase bedingt, dass die oben genannten Rückstellungen für Risiken eine unmittelbare Auswirkung auf die angenommenen Planungs- bzw. Honorarkosten gemäß HOAI (KG 700) haben. Daraus resultiert, dass die Planungskosten bis zur Leistungsphase 3 HOAI ebenfalls eine Rückstellung für Risiken von 30 % beinhalten. Erst im Rahmen der Planungsphasen nach HOAI (Leistungsphase 1-3) werden die Risiken umfassend bewertet und in der Kostenberechnung detailliert ausgewiesen. Die Baunebenkosten wurden auf Grundlage der Kostenberechnungen vorheriger Projekte ermittelt. In der Vergangenheit lagen die Baunebenkosten (KG 700) bei ca. 30 % der KG 200 - 600 exklusive der Honorarkosten der Gebäudewirtschaft. Berücksichtigt man die Honorarkosten der Gebäudewirtschaft ebenfalls in der KG 700, lagen die Gesamtkosten in der Vergangenheit bei ca. 40 % der KG 200 - 600 (siehe Kostenberechnung Vorlage-Nr. 0826/2022). Eine Dopplung des Kostenansatzes für Projektleitungskosten ist daher nicht erfolgt. Die Baunebenkosten werden im Rahmen der Planungsphasen 1-3 detailliert ermittelt und in der Kostenberechnung dargestellt. Die Ersatzneubauten der Feuerwehrgerätehäuser Lövenich, Flittard, Porz-Langel und Urbach sind zwingend erforderlich, um die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr zu erhalten. Die Gebäudeflächen wurden an Hand der DIN 14092-1 (Feuerwehrhäuser - Teil 1 Planungsgrundlagen) unter Maßgabe der DGUV Information 205-008 „Sicherheit im Feuerwehrhaus“ ermittelt. Das Raumprogramm wurde dabei auf das absolut notwendige Maß reduziert. Vor diesem Hintergrund werden die Vorgaben der Bewirtschaftungsverfügung berücksichtigt.
Anlage 6 Auszug aus der Sitzung der Bezirksvertretung Porz vom 26.06.2025
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 7 (Porz) Herr Stäuder Telefon: (0221) 221-97327 Fax: (0221) E-Mail: Erik.Staeuder@Stadt-Koeln.de Datum: 27.06.2025 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Porz vom 26.06.2025 öffentlich 7.9 Planungsbeschluss für vier Feuerwehrgerätehäuse r der Freiwilligen Feuerwehr Köln 3652/2024 Änderungsantrag der SPD-Fraktion "Planungsbeschluss für vier Feuerwehrge- rätehäuser" AN/0094/2025 Stellungnahme zum Änderungsantrag der SPD-Fraktion in der Bezirksvertre- tung Porz: "Planungsbeschluss für vier Feuerwehrgerätehäuser" 2138/2025 Die Bezirksvertretung Porz nimmt die Stellungnahme zur Kenntnis. Frau Bezirksbürgermeisterin Stiller lässt über die Sätze des Änderungsantrags einzeln abstimmen: I. Beschluss über den Änderungsantrag AN/0994/2025 1. Satz: Dazu sind die Anmerkungen des Rechnungsprüfungsamtes zu berücksichtigen Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt. II. Beschluss über den Änderungsantrag AN/0994/2025 2. Satz: Insbesondere sind die Aufwendungen der Gebäudewirtschaft auf das unbedingt Not- wendige zu reduzieren, die Baunebenkosten sind dafür insgesamt auf 30%, die Risi- korückstellung auf 20% zu reduzieren . Abstimmungsergebnis: Mit den Stimmen der Fraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen, der Stimme von Frau Rechberger (FDP) und der Stimme von Herrn Werner (parteilos), gegen die Stimmen der SPD-Fraktion und der Stimmen von Herrn Krasson (AfD) und Herrn Krä- mer (BSW) abgelehnt . III. Beschluss über die geänderte Beschlussvorlage: 1. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Planung des Neubaus der Feuerwehrgerätehäuser an den Standorten der Löschgruppen Lövenich, Flittard, Urbach und Porz-Langel bis zur Leistungsphase 3 HOAI mit Planungskosten von rd. 4.200.000 € (brutto). Dazu sind die Anmerkungen des Rechnungsprüfungsamtes zu berück- sichtigen. 2. Der Rat beschließt die Nutzung der in Anlage 2 gekennzeichneten städtischen Grundstücke durch das Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz zur Errichtung der Feuerwehrgerätehäuser. 3. Der Rat beschließt eine außerplanmäßige Auszahlungsermächtigung in Höhe von 1.000.000 € (brutto) in 2025 und in Höhe von weiteren 1.200.000 € (brutto) in 2026 im Teilfinanzplan der Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungs- dienst und Bevölkerungsschutz in der Produktgruppe 0212, Brand- und Bevöl- kerungsschutz, Rettungsdienst in der Teilplanzeile 08, Auszahlungen für Bau- maßnahmen bei neuer Finanzstelle 3701-0212-0-6200, Gerätehäuser der Frei- willigen Feuerwehr. Die Deckung erfolgt durch veranschlagte, aber nicht benö- tigte Auszahlungsermächtigungen in gleicher Höhe in der gleichen Produkt- gruppe bei folgenden Finanzstellen: 2025: Finanzstelle 3701-0212-0-0100, Kraftfahrzeuge Brandschutz i.H.v. 750.000 € Finanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für Baumaßnahmen i.H.v. 250.000 € 2026: Finanzstelle 3701-0212-0-0100, Kraftfahrzeuge Brandschutz i.H.v. 200.000 € Finanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für Baumaßnahmen i.H.v. 1.000.000 € Außerdem beschließt der Rat außerplanmäßige Verpflichtungsermächtigungen im Haushaltsjahr 2025 in Höhe von 2.000.000 € (brutto) zu Lasten des Haus- haltsjahres 2027 im Teilfinanzplan der Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz in der Produktgruppe 0212, Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst in der Teilplanzeile 08, Auszahlungen für Baumaßnahmen bei neuer Finanzstelle 3701-0212-0-6200, Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr. Die Deckung erfolgt aus nicht benötigten veran- schlagten Verpflichtungsermächtigen in gleicher Höhe in der gleichen Produkt- gruppe bei Finanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für Baumaßnahmen. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt .
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle
I/372/2
Vorlagen-Nummer
3652/2024
Stand: 02.12.2025
Sachstandsbericht
Planungsbeschluss für vier Feuerwehrgerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr Köln
Beschluss:
1. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Planung des Neubaus der
Feuerwehrgerätehäuser an den Standorten der Löschgruppen Lövenich, Flittard,
Urbach und Porz-Langel bis zur Leistungsphase 3 HOAI mit Planungskosten von rd.
4.200.000 € (brutto).
2. Der Rat beschließt die Nutzung der in Anlage 2 gekennzeichneten städtischen
Grundstücke durch das Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
zur Errichtung der Feuerwehrgerätehäuser.
3. Der Rat beschließt eine außerplanmäßige Auszahlungsermächtigung in Höhe von
1.000.000 € (brutto) in 2025 und in Höhe von weiteren 1.200.000 € (brutto) in 2026 im
Teilfinanzplan der Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölke-
rungsschutz in der Produktgruppe 0212, Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungs-
dienst in der Teilplanzeile 08, Auszahlungen für Baumaßnahmen bei neuer Finanz-
stelle 3701-0212-0-6200, Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr. Die Deckung er-
folgt durch veranschlagte, aber nicht benötigte Auszahlungsermächtigungen in glei-
cher Höhe in der gleichen Produktgruppe bei folgenden Finanzstellen:
2025:
Finanzstelle 3701-0212-0-0100, Kraftfahrzeuge Brandschutz i.H.v. 750.000 €
Finanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für Baumaßnahmen i.H.v. 250.000 €
2026:
Finanzstelle 3701-0212-0-0100, Kraftfahrzeuge Brandschutz i.H.v. 200.000 €
Finanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für Baumaßnahmen i.H.v. 1.000.000 €
Außerdem beschließt der Rat außerplanmäßige Verpflichtungsermächtigungen im
Haushaltsjahr 2025 in Höhe von 2.000.000 € (brutto) zu Lasten des Haushaltsjahres
2027 im Teilfinanzplan der Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und
Bevölkerungsschutz in der Produktgruppe 0212, Brand- und Bevölkerungsschutz, Ret-
tungsdienst in der Teilplanzeile 08, Auszahlungen für Baumaßnahmen bei neuer Fi-
nanzstelle 3701-0212-0-6200, Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr. Die Deckung
erfolgt aus nicht benötigten veranschlagten Verpflichtungsermächtigen in gleicher
Höhe in der gleichen Produktgruppe bei Finanzstelle 3701-0212-0-6100, Pauschale für
Baumaßnahmen.
Status in Bearbeitung
erledigt
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Aktueller Bearbeitungsstand:
In der Ratssitzung am 03.07.2025 hat der Rat der Stadt Köln die Planungsleistungen für den
Neubau von vier Gerätehäusern für die Freiwillige Feuerwehr Köln beschlossen
Seitdem wurden unterschiedliche Maßnahmen in Vorbereitung auf die Planung getroffen. Für
sämtliche Flächen wurden Luftbildauswertungen durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der
Bezirksregierung Düsseldorf mit unterschiedlichen Ergebnissen durchgeführt. Drei von vier
Grundstücken sind als Verdachtsflächen eingestuft und müssen entsprechend sondiert wer-
den.
Darüber hinaus sind für alle Grundstücke amtliche Lagepläne durch das Liegenschaftsamt er-
stellt worden.
Ferner wurde die Kündigung des Mietverhältnisses in der Richard-Wagner-Str. 34 (Altbe-
standsgebäude Löschgruppe Lövenich) vorbesprochen.
Am 08.09.2025 hat eine erste Abstimmungsveranstaltung mit der Gebäudewirtschaft stattge-
funden, in welcher über die einzelnen Grundstücke und deren Besonderheiten sowie die be-
reits bestehenden Ideen und Planungen zu den Gerätehäusern informiert wurde. Ferner wur-
den die Raumprogramme und die Musterplanungen zu den vier neuen Standorten erörtert.
Nächste Schritte:
Seit Mitte Oktober 2025 wird zwischen der Gebäudewirtschaft und der Berufsfeuerwehr Köln
das Vergabeverfahren abgestimmt und das Projektteam für die Umsetzung der geplanten
Maßnahme zusammengestellt. Als nächster Schritt ist die Auswahl sowie die Beauftragung
eines Projektsteuerers in einem VgV-Verfahren vorgesehen.
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
Die nächste Sachstandsübermittlung ist mit der politischen Legitimation der baulichen Umset-
zung geplant.
Beratungsverlauf (8)
Beschluss: ohne Votum behandelt
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum behandelt
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum behandelt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3652/2024
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 13.06.2025
- Erstellt
- 18.11.2024 11:38