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V/0664/2006

Jahresbericht 2005 der Feuerwehr Münster

Vorlage 29.08.2006

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Jahresbericht 2005 der Feuerwehr Münster

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Ansehen

Berichtsvorlage

641 Zeichen

V/0664/2006 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Feuerwehr 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Jahresbericht 2005 der Feuerwehr Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
19.09.2006 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Bericht 
27.09.2006 Hauptausschuss Bericht 
27.09.2006 Rat Bericht 
 
 
 
Bericht: 
 
Den beigefügten Jahresbericht 2005 der Feuerwehr Münster überreiche ich mit der Bitte um 
Kenntnisnahme. 
 
 
i.V. 
 
gez. Joksch 
 
 
Anlagen: 
 
Jahresbericht 2005 der Feuerwehr Münster 
 
 
 
  
Vorlagen-Nr.: 
V/0664/2006 
Auskunft erteilt: 
Herr  Fritzen 
Ruf: 
20 25 80 00 
E-Mail: 
FritzenB@stadt-muenster.de 
Datum: 
27.08.2006 
Öffentliche Berichtsvorlage

Jahresbericht 2005 der Feuerwehr Münster

78093 Zeichen

FEUERWEHR MÜNSTER                Jahresbericht 2005 
 
            
Seite 1 von 40  
 
 
Einführung: 
 
Der vorliegende Jahresbericht 2005 der Feuerwehr Mü nster ist keine Chronik der 
Ereignisse, sondern eine kurze Information über die  Entwicklung der Aufgaben und 
Tätigkeiten der Stadt Münster in den Bereichen Bran dschutz, Hilfeleistung,   
Rettungsdienst und Katastrophenschutz. 
 
Der Bericht ist zweigeteilt: 
 
 In Teil I  werden die wesentlichen Kenndaten des Jahres 2005 zur Tätigkeit sowie 
zur Entwicklung der Feuerwehr in einem Zahlenspiege l (Seiten 22 und 23) den 
Vergleichszahlen der vorherigen vier Jahre gegenübe rgestellt und interpretiert 
(Seiten 15 und 16). Dieser Teil des Jahresberichtes  informiert über Trends und ist 
Datenbasis für zukünftige Planungen der Feuerwehr Münster.  
 
 In Teil II  - ab Seite 23 - sind die Daten des Jahres 2005 det aillierter aufgeschlüsselt. 
Die Darstellung entspricht einer bundesweiten Empfe hlung der Arbeitsgemeinschaft 
der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF). Dieser Dat ensatz wird in fast allen 
Städten mit einer Berufsfeuerwehr nahezu identisch erhoben und ermöglicht so 
einen interkommunalen Vergleich der Feuerwehren. Te ile dieses Datensatzes 
fließen in eine Bundesstatistik ein. 
 
 
Teil I: 
 
 
Feuerwehr,  das ist mehr,  als eine  örtliche  Dienstleistungseinrichtung  der  Kommune. 
 
Feuerwehr , das ist eine weltumspannende Idee und Institution , welche von den 
Bürgerinnen und Bürgern bei der Frage nach der vert rauenswürdigsten 
Personengruppe auf den ersten Platz gesetzt wurde, wie einer internationalen Studie 
des Magazins Reader´s Digest aus Mai 2005 zu entneh men war. Dieses Ergebnis mag 
als schmeichelhaft empfunden werden, es ist jedoch in jedem Falle Ausdruck eines 
tiefen Vertrauens der Menschen in diese Organisation. 
Für die Mitglieder der Feuerwehr ist diese Aussage Dank und Verpflichtung zugleich. 
Das Verdienst an diesem Status haben weltweit die d erzeit tätigen Einsatzkräfte 
ebenso, wie die Generationen von Feuerwehrmännern und –frauen  vor ihnen. Auch die 
Feuerwehr Münster leistete im Jahr 2005 lokal, regi onal und sogar international ihren 
Beitrag zu diesem Gesamtbild: 
 
Einsätze in Münster: 
 
 
Die Bilanz der Feuerwehr Münster für das Jahr 2005:  
•      860 Brandmeldungen, 
•   1.440 Technischen Hilfeleistungen, 
• 19.145 Einsätze in der Notfallrettung und 
• 12.443 Krankentransporte , welche gemeinsam mit den Sanitätsorganisationen 
 durchgeführt wurden.

FEUERWEHR MÜNSTER                Jahresbericht 2005 
 
            
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Insgesamt  wurde die Feuerwehr bzw. der Rettungsdienst der St adt Münster im Jahr 
2005 zu 34.168 Einsätzen  gerufen. 
 
 
 
Regionale Hilfe: 
 
Im Rahmen der überörtlichen Hilfe  unterstützt die Feuerwehr Münster nach 
Anforderung mehrfach örtliche Feuerwehren in den be nachbarten Landkreisen mit 
Spezialgerät, wie z.B. dem Feuerwehrkran. 
Gemeinsam mit den übrigen in der Gefahrenabwehr der  Stadt Münster mitwirkenden 
Organisationen stellt die Feuerwehr Münster im Rahm en eines landesweiten 
Einsatzplanes ein großes Helferkontingent zur Betre uung der Gäste des 
Weltjugendtages : Im Zeitraum vom 18. bis 21.08.2005 stellen die mü nsterschen 
Einsatzkräfte durchgängig eine Behandlungsplatz-Kom ponente zur Versorgung schwer 
Verletzter. Jeden Tag fahren Busse die 34 Rettungsa ssistenten, Sanitäter und Ärzte 
nach Köln, wo sie ihre Kolleginnen und Kollegen nac h einer 24-Stunden-Schicht 
ablösen. Ständig sind somit über 100 Einsatzkräfte für das Innenministerium NRW tätig. 
Als am letzten Tag, nach dem Papstbesuch, die Lage  aufgrund der hohen Zahl 
zeitgleich abreisenden Pilger kurzfristig zu eskali eren droht, fordert das Lagezentrum im 
Innenministerium kurzfristig weitere Kräfte auch au s Münster an. Mitten in der Nacht 
alarmiert die Leitstelle der Feuerwehr alle Einsatz einheiten der Hilfsorganisationen 
sowie dienstfreie Notärzte. In kurzer Frist rückt ein Tross von 50 Helfern mit mehr als 20 
Einsatzfahrzeugen nach Köln aus. Sowohl die vorgepl anten, als auch die kurzfristigen  
Anforderungen stellen unter Beweis, dass das Einsat zkonzept der Stadt Münster für 
einen „Massenanfall von Verletzten“ – MANV –  auch dank der guten 
Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen sehr leistungsfähig ist. 
 
 
Auf Basis der neuen, landeseinheitlichen Einsatzpla nungen erfolgte auch die 
Hilfeleistung beim so genannten Schnee-Katastrophe  im November 2005: Nachdem 
am 26.11.2005 nach extremen Schneefällen insbesonde re in den benachbarten 
Landkreisen Strommasten reihenweise umknicken und w eite Teile des Münsterlandes 
ohne Stromversorgung sind, richtet die Bezirksregie rung einen Krisenstab ein, der die 
überregionale und landesübergreifende Hilfe koordiniert. 
In Münster rücken noch in der Nacht zum 27.11.2005 die Einsatzeinheiten der 
Hilfsorganisationen aus und werden in den Kreisen Steinfurt und Borken zur Versorgung 
eingeschneiter Autofahrer eingesetzt. Die Technisch en Züge des Ortsverbandes 
Münster der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) werden über die THW-Leitung 
angefordert und in die Nachbarkreise verlegt. Die F euerwehr Münster entsendet LKW 
mit Notstromaggregaten und begleitet die Hilfskonvo is der Sanitätsorganisationen mit 
Rüstwagen, um die kleineren Fahrzeuge notfalls durc h Schneeverwehungen schleppen 
zu können. In der Leitstelle der Feuerwehr Münster wird eine E insatzleitung 
gebildet , welche die Anforderungen und Hilfsmaßnahmen der m ünsterschen Kräfte 
koordiniert. Auf Bitten der Bezirksregierung überni mmt die Feuerwehr Münster auch 
Lotsendienste für auswärtige Einsatzeinheiten, welc he zum Institut der Feuerwehr an 
der Wolbecker Straße in einen Bereitstellungsraum beordert wurden.  
Auch wenn die Durchführung der einzelnen Maßnahmen vor Ort teilweise sehr 
schwierig ist, so läuft doch die Koordination der Einsatzkräfte auf allen Ebenen in 
der Regel sehr gut.  Hier machen sich die neuen Strukturen der Gefahren abwehr in 
NRW und die Großübungen der Stadt Münster positiv bemerkbar.

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Internationale Hilfe:  
Auch zu Beginn des Jahres 2005 werden die seit Weih nachten 2004 laufenden 
internationalen Hilfsaktionen zur Tsunami-Katastrophe  in Südostasien fortgesetzt. 
Nachdem mit dem Ausfliegen von Verletzten aus der K atastrophenregion begonnen 
wurde, trifft der Lagedienst der Berufsfeuerwehr Mü nster auf Bitten des 
Universitätsklinikums noch in der Neujahrsnacht Vor bereitungen zum Transport schwer 
verletzter Opfer in münstersche Kliniken. 
Nach der Akutphase der internationalen Hilfe konzen trierten sich die Bemühungen der 
Stadt Münster auf eine direkte Hilfe der Partnerregion Nias , einer Insel vor der Küste 
Sumatras. Nach systematischer Vorbereitung durch ei nen Stab der Stadtverwaltung 
Münster treten am 09.04.2005 zwei Beamte der Berufs feuerwehr Münster gemeinsam 
mit Brüdern des in Münster und auf Nias ansässigen Kapuzinerordens eine Reise „zur 
anderen Seite des Erdballs“  an. Im Gepäck haben sie drei Satellitentelefone un d 
einen Laptop mit Solarstromversorgung, da die Kommu nikation auf und zur Insel Nias 
völlig zusammengebrochen ist. Während Oberbrandmeis ter Robert Weßling die 
Kommunikationstechnik vor Ort aufbauen und die örtl ichen Ordensbrüder in die 
Bedienung einweisen soll, hat Brandamtsrat Ludger K olodziej den Auftrag, vor Ort 
Kontakt mit den Behörden und Hilfsorganisationen au fzunehmen und Vorbereitungen 
für langfristige Hilfsprojekte zu treffen, welche a us den in Münster gesammelten 
Spendengeldern finanziert werden sollen. Am 24.04.2 005 kehren beide 
Feuerwehrmänner erschöpft aber unversehrt  nach Münster zurück und können für 
die weitere Projektarbeit wertvolle Informationen liefern. 
 
Internationale Hilfe ganz anderer Art leistet der l angjährige stellvertretende Leiter der 
Feuerwehr Münster, Branddirektor Hans-Helmut Dierks : Im Rahmen eines 
Abkommens zwischen dem Bundesinnenministerium, dem Innenministerium des 
Landes NRW und der Stadt Münster wechselt er mit Wi rkung zum 01.12.2005 zur 
Europäischen Union nach Brüssel, wo er als einer vo n drei Spezialisten im „Monitoring 
and Information-Center“  des Generalsekretariats Umweltschutz der EU helfen soll, die 
Katastrophenhilfe der Mitgliedsstaaten der EU zu ko ordinieren. Der Vorgang findet 
bundesweit Beachtung und Unterstützung, da das föde rale System der Bundesrepublik 
die Abordnung von Kommunalbeamten ins Ausland nur u nter besonderen Bedingungen  
im Bundesauftrag ermöglicht. Einmal mehr hat hier d ie Verwaltung der Stadt Münster 
ihre Flexibilität unter Beweis gestellt. 
Zum neuen stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Mü nster wird Branddirektor Fritz 
Burrichter bestellt, der zuvor viele Jahre die Abte ilung Vorbeugender Brandschutz 
geleitet hat.  
 
  
Feuerwehr –  traditionell modern 
Die Organisation Feuerwehr hat eine lange Tradition  – auch in Münster. Und so 
wunderte es nicht, wenn einzelne Gliederungen der F euerwehr Münster im Jahr 2005 
ihr 100-jähriges Jubiläum feiern konnten. Während d ie Freiwillige Feuerwehr mit ihrem 
Gründungsjahr 1871 „die Hundert“ bereits lange über schritten hat und die Löschzüge 
Gievenbeck und Loevelingloh der Freiwilligen Feuerw ehr in ihrem einhundertsten Jahr 
des Bestehens schon fast zu den „jungen Jahrgängen“  gehören, so zeugt das 100-
jährige Jubiläum der Berufsfeuerwehr Münster doch v on der frühen 
kommunalpolitischen Weitsicht, die prosperierende E ntwicklung der Stadt Münster im 
Jahr 1905 durch die Gründung einer Berufsfeuerwehr abzusichern.

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Am 21. und 22.05.2005 feiert der Löschzug Loevelingloh  der Freiwilligen Feuerwehr 
Münster sein 100-jähriges Bestehen mit einem Festba ll, einem festlichen Kommers und 
einem Tag der offenen Tür am modernen Feuerwehrgerätehaus.   
Nur 14 Tage später begeht auch der Löschzug Gievenbeck  sein 100-jähriges 
Jubiläum und feiert dies mit einem Festprogramm übe r das ganze Wochenende. 
Insbesondere der Tag der offenen Tür lockt zahlreic he Besucher dieses stetig 
wachsenden Stadtteils zur Feuerwehr. Leider konnte dem Löschzug Gievenbeck der 
langjährige Wunsch, zum 100. Jubiläum in ein neues Feuerwehrgerätehaus 
einzuziehen, noch nicht erfüllt werden. Auch die re guläre Zuweisung eines neuen 
Löschfahrzeuges musste zurück gestellt werden, da der Altbau zu klein ist, um moderne 
Fahrzeugtechnik aufzunehmen. Hoffnung schöpfen die Mitglieder des Löschzuges 
jedoch aus dem Umstand, dass die Stadt Münster im J ahr 2005 ein Grundstück für den 
geplanten Neubau erworben hat und im Haushaltsplan der Stadt Finanzmittel für einen 
Neubau in den Jahren 2008 und 2009 ausgewiesen sind.  
Eine besondere Außenwirkung jedoch 
entfaltet das Jubiläum 100 Jahre 
Berufsfeuerwehr Münster . Bereits Wochen 
vor den offiziellen Terminen wird im 
Vorprogramm des CINEPLEX-Kinos ein 
kurzer Image-Spot zur Tätigkeit der 
Feuerwehr Münster gezeigt. Der Festakt am 
25.06.2005, zu dem Oberbürgermeister Dr. 
Berthold Tillmann ins Rathaus eingeladen 
hat, setzt mit einem Referat des Inspekteurs 
des Landes NRW für den Brand- und 
Katastrophenschutz, Regierungsbrand-
direktor Helmut Probst, einen 
gesellschaftlichen und fachlichen Höhepunkt 
(siehe auch Bilder in der Heftmitte). 
Eine zweiwöchige Fachausstellung im 
Stadthaus 1 und eine sehr informative 
Festschrift informieren über das 
Aufgabenspektrum der Feuerwehr Münster. 
Ihre Feuerwehr „live“ erleben die Bürgerinnen und B ürger bei einem Tag der offenen 
Tür am 29.05.2005 auf der neuen Feuer- und Rettungs wache 2 und bei einer Serie von 
Schauübungen am 02.10.2005 vor der Kulisse des Schl osses.  Ihr Jubiläum ist den 
Beamten der Berufsfeuerwehr auch Veranlassung, Koll egen aller Berufsfeuerwehren in 
Deutschland zum traditionellen Motorradtreffen einz uladen und die deutsche 
Meisterschaft der Berufsfeuerwehren im Handball auszurichten. 
Nachdem die Berufsfeuerwehr bei einem zünftigen Fest am 26.08.2005 auch sich selbst 
gefeiert hat, werden im September noch einmal alle Kräfte mobilisiert, um den seit zwei 
Jahren vorbereiteten fachlichen Höhepunkt und Absch luss des Jubiläumsjahres zu 
realisieren:

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Für die   „Vereinigung zur Förderung des 
deutschen Brandschutzes“ – vfdb – richtet 
die Feuerwehr Münster die Jahresfachtagung 
2005 aus. 
Im Verlauf des viertägigen Kongresses 
besuchen mehr als 600 Tagungsteilnehmer 
die verschiedenen Vorträge und die 
Fachausstellung in der Halle Münsterland. 
Innenminister Dr. Ingo Wolf 
(Bild links)  stellt im 
Rahmen der Fachtagung das neue Konzept 
des Landes NRW zur Versorgung von 
Patienten bei einem Massenanfall von 
Verletzten vor. 
Zu den Schwerpunktthemen 
„Katastrophenschutz“ und „Fahrzeugtechnik“ 
der Fachtagung steuern Führungskräfte der 
Feuerwehr Münster Fachvorträge bei.  
 
Durch die tatkräftige Hilfe von über 100 Aktiven au s dem Bereich der Berufs- und der 
Freiwilligen Feuerwehr Münster, welche gemeinsam mi t Münster-Marketing und der 
Halle Münsterland ein attraktives Service- und Rahm enprogramm auf die Beine gestellt 
haben, hinterlässt die Feuerwehr Münster bei den za hlreichen nationalen und 
internationalen Gästen einen nachhaltig positiven Eindruck.  
Die bundesweit führende Fachzeitschrift „BRANDSchut z“ widmet eine komplette 
Monatsausgabe dem Schwerpunktthema „Feuerwehr Münster“. 
 
 
Optimierung des Gefahrenabwehrsystems der Stadt Münster 
Beim Katastrophenschutz beließ es die Feuerwehr Mün ster im Jahr 2005 nicht nur bei 
der theoretischen Auseinandersetzung im Rahmen der vfdb-Jahresfachtagung, sondern 
sie setzte auch lokal wichtige Projekte in die Tat um: 
• Ein wesentlicher Baustein der Gefahrenabwehr ist d ie Information der Bevölkerung 
über die Medien, insbesondere über die lokalen Rund funksender. Erforderlich wird 
dies beispielsweise, wenn nach dem Austreten gefähr licher Stoffe der Bevölkerung 
Verhaltensempfehlungen an die Bevölkerung gegeben werden sollen. Während über 
den Sender WDR 2 rund um die Uhr Warnmeldungen von überregionaler Bedeutung 
ausgestrahlt werden können, sind bei den privat bet riebenen Lokalsendern die 
Redaktionen nachts oft nicht besetzt. Gerade aber d ie lokalen Sender haben eine 
große Zuhörerschaft und bieten die Möglichkeit, auc h lokal begrenzt wichtige 
Informationen an die Bevölkerung zu übermitteln. In  enger Kooperation und 
Kostenteilung mit dem Lokalsender wurde am 17. Janu ar 2005 die 
Direkteinsprache bei „Antenne Münster“  geschaltet, mit der sich der 
Lagedienstführer in der Leitstelle der Berufsfeuerwehr in das laufende Pogramm von 
Antenne Münster einblenden kann, sofern die Redaktion nicht besetzt ist.

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• Am 14.06.2005 nimmt die Feuerwehr Münster ihren ne uen Einsatzleitwagen, Typ 
ELW 2  in Betrieb. Der auf einem Stadtbus-Fahrgestell auf gebaute Einsatzleitwagen 
dient bei Großschadensereignissen und Katastrophen der Einsatzleitung als mobile 
Befehlsstelle und ermöglicht die Stabsarbeit auch v or Ort. Der neue ELW 2 löst ein 
Vorgängermodell aus dem Jahr 1978 ab, welches nach 27 Betriebsjahren den 
aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde. B ereits vor der Indienststellung 
in Münster konnte die Feuerwehr Münster auf Einladung der vfdb den ELW 2 auf der 
internationalen Fachmesse „Interschutz“ im Mai 2005 in Hannover präsentieren. 
• „Trendsetter“ war die Feuerwehr Münster auch bei e iner weiteren 
Fahrzeugentwicklung. Speziell für die Wasserversorg ung über lange Wegstrecken 
und bei Großbränden wurde im Mai 2005 ein Schlauchw agen in Dienst gestellt, 
welcher wesentliche Verbesserungen gegenüber dem bi sher durch den Bund 
beschafften Typ aufweist. Das Konzept der Feuerwehr  Münster wurde anschließend 
durch den zuständigen Normenausschuss des DIN weitg ehend in eine neue Norm 
für die Feuerwehren in Deutschland übernommen. 
Der Schlauchwagen vom Typ SW 2000 ist seit der Indi enststellung beim Löschzug 
Werse-Laer der Freiwilligen Feuerwehr Münster stati oniert und komplettiert das 
Konzept, welches für Münster vier Schlauchwagen vorsieht. 
 
Frei nach dem Motto „Technik ohne Mannschaft ist sinnlos, Mannschaft oh ne 
Technik ist machtlos“ , reicht es nicht, lediglich neue Technik bereit zu  stellen, der 
sichere Umgang damit muss auch geübt werden. Und so  fanden neben den täglichen 
Übungen bei der Berufsfeuerwehr und dem im 2-Wochen -Rhythmus stattfindenden 
Training der Freiwilligen Feuerwehr auch Übungen statt, bei denen die Zusammenarbeit 
bei größeren Schadensereignissen im Vordergrund standen: 
• Propangasflasche explodiert auf einer Jugendparty : Die Löschzüge Sprakel, 
Kinderhaus und Häger-Uhlenbrock üben am 09.04.2005 die Rettung und 
Erstversorgung zahlreicher Brandverletzter in Sprakel. 
• Waldbrand im Westen der Stadt : Die Löschzüge Kinderhaus, Gievenbeck und 
Altstadt üben am 02.08.2005 die Bekämpfung eines Wa ldbrandes und die 
Förderung von Löschwasser über lange Wegstrecken mi ttels Schlauchwagen und 
Verstärkerpumpen. 
• Alle Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Münster unterziehen sich am 20.08 und 
03.09.2005 einer vielfältigen Leistungsüberprüfung im Rahmen der vom Sprecher 
der Freiwilligen Feuerwehr organisierten Feuerwehr-Rallye . Am 24.09.2005 treten 
dann wieder alle Löschzüge an, um sich dem vom Stad tfeuerwehrverband 
organisierten bundeseinheitlichen Leistungsnachweis zu unterziehen. 
• Auch die jüngsten Mitglieder der Feuerwehr bereite n sich schon auf die 
Zusammenarbeit in größeren Einheiten vor: Einen gan zen Tag lang üben die 
Mitglieder der Jugendfeuerwehr Münster  am 24.09.2005 verschiedene 
Einsatzsituationen und die Zusammenarbeit mehrerer Gruppen bei einem 
angenommenen Großbrand in einem Gewerbebetrieb.

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Katastrophenschutz ist keine Aufgabe der Feuerwehr allein.  Auf Grundlage des 
Gesetzes über den Feuerschutz und die Hilfeleistung  wirken alle in Münster ansässigen 
Hilfsorganisationen in der Gefahrenabwehr mit. Dazu zählen: 
 ASB - Arbeiter-Samariter-Bund 
 DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft 
 DRK - Deutsches Rotes Kreuz 
 JUH - Johanniter Unfallhilfe 
 MHD - Malteser Hilfsdienst 
 THW - Technisches Hilfswerk 
 
Gemeinsam mit den aktiven Männern und Frauen der Fe uerwehr stehen in 
Münster somit über 1.300 Einsatzkräfte bereit. 
 
 
Um den besonders qualifizierten Helferinnen und Hel fer der Sanitätsorganisationen 
weitere Einsatzpraxis zu ermöglichen und sie so bes ser auf Großschadensereignisse 
vorbereiten zu können, besetzen die Rettungsassiste ntinnen und Rettungsassistenten 
von ASB, DRK, JUH und MHD seit dem 30.09.2005 im We chsel an Wochenenden 
einen Rettungswagen in der Innenstadt. Am Sitz des DRK-Kreisverbandes in der 
Zumsandestraße wurde dazu die „Rettungswache 8“  eingerichtet, wo der 
Rettungswagen zwischen Freitag 16 Uhr und Sonntag 2 2 Uhr stationiert ist. Alarmiert 
und eingesetzt wird das Fahrzeug durch die Leitstelle der Feuerwehr Münster. 
 
 
Besondere Einsätze des Jahres 2005: 
Neben der Entwicklung neuer Projekte läuft natürlic h das „ganz normale“ 
Einsatzgeschäft stetig weiter. Und wie in jedem Jah r gibt es auch 2005 einige Einsätze, 
die wegen ihrer Eigenart oder ihrer Tragik in Erinn erung bleiben. Die nachfolgende 
Übersicht markanter Einsätze des Jahres 2005  verdeutlicht zugleich das breite 
Anforderungsspektrum, auf das sich die Feuerwehr mi t Personal, Gerät und Ausbildung 
vorbereiten muss:  
 
• 14.01.05 Dass die Feuerwehr stets Reserven braucht , zeigt sich gleich zu Beginn 
des neuen Jahres: Plötzlich auftretendes Blitzeis i n den frühen Morgenstunden ist 
die Ursache für 8 Verkehrsunfälle innerhalb von 3 Stunden . Neben den 
planmäßig vorgehaltenen Rettungswagen werden in ras cher Folge auch nahezu alle 
Reservefahrzeuge benötigt, um neben dem normalen „T agesgeschäft“ an allen 
Unfallstellen schnell Hilfe leisten zu können. 
• 22.01.05 Schwerer Verkehrsunfall  auf der Tilbecker Straße in Roxel. Die 
Feuerwehr befreit die beiden Insassen aus dem auf d em Dach liegenden 
Fahrzeugwrack. Während der Fahrer schwer verletzt i ns Krankenhaus eingeliefert 
wird, kann der Notarzt bei dem 21-jährigen Beifahrer nur noch den Tod feststellen.

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• 31.01.05 Löschzug statt Karnevalsumzug . Mitten in die Startaufstellung des 
Narrenumzuges anlässlich des „Ziegenbocksmontag“ in  Wolbeck rückt die 
Feuerwehr an, um einen Dachstuhlbrand an der Hiltru per Straße zu bekämpfen. 
Spielende Kinder haben den Brand und damit einen er heblichen Schaden 
verursacht. Die Feuerwehr kann eine Ausbreitung der  Flammen auf die unter dem 
Dach gelegenen Wohnräume verhindern und den Schaden  begrenzen. Zum Glück 
gibt es keine Verletzten. 
• 01.02.05 Nur einen Tag später hat die Feuerwehr de n nächsten Großbrand in der 
Gärtnerei der Westfälischen Klinik für Psychiatrie zu bekämpfen. Vier Löschzüge 
von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sind im Einsatz. 
• 09.02.05 Feuer im Herzen der Stadt : In den frühen Morgenstunden brennt es in 
einer Diskothek am Roggenmarkt, welche zum Zeitpunk t des Brandes zum Glück 
nicht in Betrieb ist. Brennende Elektrokabel verurs achen durch die enorme 
Rauchentwicklung einen hohen Sachschaden. Siehe auch Bild in der Heftmitte. 
• 25.02.05 Bei Abbrucharbeiten an einem Gebäude an d er Steinfurter Straße erfasst 
ein Bagger versehentlich die Gasversorgungsleitung des Nachbarhauses. 
Geistesgegenwärtig schaltet der Baggerführer den Fa hrzeugmotor aus und alarmiert 
sofort die Feuerwehr. Als Erstmaßnahme werden 12 Pe rsonen aus dem 
Nachbarhaus evakuiert und die Unglücksstelle weiträ umig abgesperrt. Dann misst 
die Feuerwehr die Explosionsgefahr  und kann Entwarnung geben: 
Explosionsgefahr besteht nur unmittelbar an der Lec kstelle und die ist von einem 
Entstörtrupp der Stadtwerke schnell abgedichtet.  
• 06.03.05 Konnte man beim vorherigen Einsatz das Er dgas dank der beigemengten 
Geruchsstoffe noch riechen, ist die Gefahr in diese m Falle heimtückischer: In einer 
Gaststätte in Hiltrup wird einem Gast übel. Der Wir t ruft den Rettungswagen. Der 
aufmerksame Disponent in der Leitstelle aber sieht eine Verbindung zu einem nur 
kurze Zeit zuvor unter der gleichen Adresse abgewic kelten Einsatz, bei dem ein 
Schornsteinfeger ebenfalls wegen Übelkeit vom Rettu ngsdienst behandelt wurde. 
Der Disponent entsendet zusätzlich zum Rettungswage n gleich den Notarzt und 
einen kompletten Löschzug. Am Einsatzort angekommen , wird das Gebäude 
evakuiert und mit Messgeräten auf Kohlenmonoxid get estet. Das explosive Gas ist 
unsichtbar sowie geruchlos  und somit sehr gefährlich. Doch kann zu diesem 
Zeitpunkt kein Gas mehr gemessen werden. Auch der h inzu gezogene 
Bezirksschornsteinfegermeister kann keine Ursache e rmitteln. Eventuell hat es sich 
um eine Fehlfunktion der Heizung gehandelt, die mit  dem Fegen des Kamins 
behoben war. 
• 10.04.05 Feuer in einem Einfamilienhaus  am Nerzweg in Coerde. Erste 
Löschversuche des Eigentümers sowie seiner Tochter scheitern. Beim Eintreffen der 
Feuerwehr stehen Wohnzimmer und Küche des Hauses in  Vollbrand. Drei Trupps 
dringen mit Atemschutzgeräten in das Gebäude vor un d können das Feuer nach 
kurzer Zeit unter Kontrolle bringen. Der Sachschade n, insbesondere durch Rauch, 
ist jedoch enorm. 
• 11.04.05 Bei Bauarbeiten an der Schillerstraße wir d eine amerikanische, 125 kg 
schwere Bombe aus dem zweiten Weltkrieg  gefunden. Bevor der 
Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung die Bombe entschärfen kann, 
muss die Feuerwehr ca. 500 Personen aus der unmitte lbaren Nachbarschaft 
evakuieren. Nach kurzer Zeit können die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren.

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• 13.05.05 Bei einem missglückten Überholmanöver auf  dem Schiffahrter Damm 
kollidieren vier Fahrzeuge miteinander . Der Fahrer eines Kleintransporters wird in 
seinem Fahrzeug eingeklemmt. Vier weitere Personen werden schwer verletzt. Die 
Feuerwehr entsendet mehrere Rettungswagen und Notär zte. Der Rüstzug der 
Berufsfeuerwehr und zwei Löschzüge der Freiwilligen  Feuerwehr werden alarmiert. 
Der Fahrer des Kleintransporters kann nur noch tot aus seinem Fahrzeug befreit 
werden. Die anderen Personen werden nach notärztlic her Erstversorgung noch an 
der Unfallstelle zur weiteren Behandlung in verschi edene Krankenhäuser 
eingeliefert. 
• 20.05.05 Im Institut für pharmazeutische und mediz inische Chemie der Universität 
gerät ein Experiment aus den Fugen. Umherspritzende  Chemikalien setzen die  
Laboreinrichtung in Brand  und verletzen einen Doktorranden des Instituts am Arm. 
Die Feuerwehr geht mit zwei Trupps unter Atemschutz geräten gegen die Flammen 
vor und sucht alle Räume nach Personen ab. Da sich Brandrauch im gesamten 
Gebäude ausbreitet, wird das Institut komplett gerä umt und mit einem 
Hochleistungslüfter belüftet. Der Verletzte wird no ch vor Ort rettungsdienstlich 
versorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. 
• 14.06.05 Am Dornbusch in Amelsbüren gerät am frühe n Morgen eine Scheune in 
Brand. Das Feuer entwickelt sich aufgrund der große n Mengen an eingelagertem 
Stroh rasch zu einem Großbrand  und erfordert den Einsatz von vier Löschzügen der 
Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Müns ter. Die Einsatzkräfte müssen 
über mehrere Stunden in mühevoller Handarbeit das b rennende Stroh auseinander 
ziehen, um es ablöschen zu können. Siehe auch Bild in der Heftmitte. 
• 29.06.05 Großeinsatz am Dortmund-Ems-Kanal : In Höhe Amelsbüren meldet ein 
Binnenschiffer einen massiven Wassereinbruch im Ber eich der Schiffsschraube. Der 
Kapitän macht sein mit 440 Tonnen Schlacke beladenes Schiff am Ufer fest, so dass 
die 40 Feuerwehrmänner übersteigen können. Mit mehr eren Elektropumpen wird 
das Wasser wieder aus dem Schiffsrumpf gepumpt. Das Sinken des Schiffes und als 
mögliche Folge die Blockade dieser wichtigen Binnen wasserstraße kann so 
verhindert werden. Das Leck wird provisorisch abged ichtet, so dass der Frachter 
unter Begleitung der Wasserschutzpolizei die nächste Werft ansteuern kann.  
• 11.07.05 Ein Großbrand auf einem Bauernhof  in Nienberge macht die 
umfangreichsten Löschmaßnahmen des Jahres 2005 erfo rderlich. Aus 5 B-Rohren, 
2 C-Rohren und einem Wasserwerfer werden pro Minute  3.200 Liter Wasser ins 
Feuer geschleudert. Der massive Löschangriff ermögl icht die Rettung des gesamten 
Tierbestandes. Der aus Wohnhaus, Stallungen und Heu boden bestehende 
Gebäudekomplex kann jedoch nicht gehalten werden un d wird ein Raub der 
Flammen. 
• 03.08.05 Wieder droht auf dem Dortmund-Ems-Kanal e in Schiff zu sinken. Da sich 
das eingedrungene Wasser im Schiffsrumpf mit Öl ver mischt hat, kann es nicht 
einfach zurück in den Kanal gepumpt werden, sondern  muss aufgefangen und 
fachgerecht entsorgt werden. 11.000 Liter Öl-/Wasse r-Gemisch werden von der 
Feuerwehr in Behälter am Ufer gepumpt. Eine Gewässerverunreinigung kann 
dadurch abgewendet werden.  Das Leck kann auch in diesem Falle abgedichtet 
werden, so dass größerer Schaden verhindert werden kann.

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• 11.08.05 Spektakulärer LKW-Unfall in der Innenstadt : Der Fahrer eines 
Wechselladerfahrzeuges für Schuttcontainer vergisst  die Ladearme seines 
Fahrzeuges einzufahren. Bei der Durchfahrt der Eise nbahnbrücke über die 
Wolbecker Straße verkeilen sich die Ladearme in der Brückenkonstruktion. Der LKW 
wird schlagartig abgebremst, das Führerhaus schnell t hoch und kracht unter die 
Brücke. Der Fahrer wird verletzt. Die angerückte Fe uerwehr sichert den LKW, 
versorgt den Fahrer und bindet austretende Betriebs stoffe. Siehe auch Bild in der 
Heftmitte.  
• 13.08.05 In einem Mehrfamilienhaus in Gelmer löst ein defekter Fernseher gegen 
01:20 Uhr ein Feuer aus, das schnell die gesamte Wohnung im Erdgeschoss erfasst. 
Aufgrund der Intensität des Brandes besteht die Gefahr der Brandausbreitung  auf 
drei Einliegerwohnungen im Obergeschoss. Beide Lösc hzüge der Berufsfeuerwehr 
und zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr bekäm pfen das Feuer und können 
eine weitere Ausbreitung verhindern. Zwei der siebe n Hausbewohner erleiden eine 
Rauchgasvergiftung und werden nach rettungsdienstli cher Erstversorgung ins 
Krankenhaus eingeliefert. Aufgrund der Rauchausbrei tung im gesamten Gebäude 
entsteht erheblicher Sachschaden. 
• 18.08.05 Vier größere Einsätze innerhalb eines Zei traumes von nur 45 Minuten 
sorgen dafür, dass die Berufsfeuerwehr für kurze Zeit „ausverkauft“  ist: 
 17:12 Uhr: An der Bonifatiuskirche am Cheruskerrin g stürzt ein Autokran auf das 
Dach eines Anbaus der Kirche. Der Rüstzug 1 der Ber ufsfeuerwehr rückt aus, 
sichert die Einsatzstelle und richtet den Baukran m it Hilfe des 45-Tonnen-Krans 
wieder auf. Der Sachschaden wird auf ca. 25.000 € g eschätzt. Die Feuerwehr 
zieht einen Statiker des Bauordnungsamtes hinzu, de r das Gebäude als nicht 
einsturzgefährdet einschätzt. Die Ursache für den U nfall liegt vermutlich in einem 
technischen Defekt des Kranfahrzeuges. 
 17:18 Uhr: Aus einem Wohnhaus an der Bremer Str. w ird ein Gasaustritt 
gemeldet. Bei Renovierungsarbeiten wurde eine Gasle itung angebohrt. Der 
Löschzug 2 der Berufsfeuerwehr rückt an und schließ t den Gashahn in der 
Wohnung. Nachdem die Wohnung gelüftet ist, können d ie Arbeiten fortgesetzt 
werden. 
 17:29 Uhr: Am Hermann-Treff-Weg in Gremmendorf wir d ein Feuer in einem 
Wald gemeldet. Einheiten der Berufsfeuerwehr und der Löschzüge Gremmendorf 
und Angelmodde rücken aus und können das Feuer schn ell löschen. 
Aufmerksame Passanten und Nachbarn greifen noch vor  dem Eintreffen der 
Feuerwehr ein und halten die Flammen mit feuchtem Strauchwerk klein. 
 17:50 Uhr: Am Osttor kommt es zu einem Verkehrsunf all zwischen zwei PKW 
und einer Motorroller-Fahrerin. Der Feuerwehr werde n vier schwer verletzte 
Personen gemeldet. Die Leitstelle der Feuerwehr ala rmiert 2 Notärzte, den 
Leitenden Notarzt, 3 Rettungswagen 1 Krankentranspo rtwagen sowie den 
Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr.  Vor Ort sind da nn eine schwer verletzte 
Person (die Rollerfahrerin) und drei weitere leicht  verletzte Personen zu 
versorgen. Alle Verletzten werden nach notärztliche r Versorgung vor Ort in 
münsteraner Krankenhäuser eingeliefert.

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• 20.08.05 Wieder ein Einsatz auf dem Dortmund-Ems-K anal: Ein 
Berufsfeuerwehrmann der Werkfeuerwehr BASF-Coatings AG, der früh morgens auf 
dem Weg zur Arbeit mit dem Rad am Kanal unterwegs i st, bemerkt Rauchaustritt 
aus dem Vorschiff eines Binnenfrachtschiffes . Sofort alarmiert er über Handy die 
Kollegen der Berufsfeuerwehr Münster und erkundet d en günstigsten Zugang zu 
dem in einem Gewerbegebiet festgemachten Schiff. Da nk des schnellen Eingreifens 
der Feuerwehr, kann ein Brand in der Kajüte eines M atrosen auf den 
Entstehungsraum begrenzt werden. 
• 14.09.05 Auf der Baustelle der Münster-Arkaden bef ördert ein Bagger mit seiner 
Schaufel um 07:50 Uhr morgens eine 125-kg-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg ans 
Tageslicht. Da die Bombe bewegt wurde und Zeitzünde r-Mechanismen aktiviert 
worden sein könnten, alarmiert die Leitstelle umfangreiche Kräfte der Feuerwehr und 
der Hilfsorganisationen. Die Fundstelle wird sofort  weiträumig abgesperrt. Aus den 
benachbarten Häusern werden 150 Personen evakuiert.  Sanitäter tragen nicht 
gehfähige Personen aus den Häusern und betreuen sie  in einer Notunterkunft. Der 
Feuerwerker der Bezirksregierung kann die Bombe ohn e Komplikationen 
entschärfen, so dass die Schutzmaßnahmen bereits um  09:45 Uhr wieder 
aufgehoben werden können. Siehe auch Bild in der Heftmitte. 
• 20.09.05 Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der  Dyckburgstraße wird eine 
PKW-Fahrerin schwer verletzt  und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Noch in dem 
auf der Seite liegenden PKW behandelt der Notarzt d ie Frau. Anschließend wird die 
Verletzte von der Feuerwehr unter Einsatz eines hyd raulischen Rettungsspreizers 
aus dem PKW befreit. 
• 23.09.05 Spaziergänger entdecken einen leblosen Körper im Dortmund-Ems-
Kanal  und alarmieren die Feuerwehr. Die Männer der Tauch erstaffel der 
Berufsfeuerwehr können die weibliche Person schnell  aus dem Wasser bergen, 
jedoch kann der Notarzt nur noch den Tod der Frau feststellen. 
• 28.09.05 Schwerer Wohnungsbrand  in Coerde: Als die um 05:14 Uhr alarmierte 
Feuerwehr am Nerzweg eintrifft, steht eine Wohnung des Mehrfamilienhauses 
bereits in Vollbrand. Das Feuer droht innen und übe r die Außenfassade auf andere 
Wohnungen überzugreifen. Zum Glück haben sich alle Bewohner selbst in Sicherheit 
bringen können, so dass alle Einsatzkräfte sofort m it der Brandbekämpfung 
beginnen können. Trotz bereits geplatzter Fenstersc heiben gelingt es der 
Feuerwehr, ein Übergreifen auf benachbarte Wohnunge n zu verhindern. Die von 
dem Brand betroffenen Familie verliert nahezu ihre gesamte Habe. Das DRK betreut 
die Personen und kleidet sie aus Beständen der Kleiderkammer neu ein.  
• 03.10.05 Auf dem Dingbänger Weg verunglückt ein PK W-Fahrer schwer. Beim 
Aufprall auf einen Baum wird das Fahrzeug völlig zerrissen . Die alarmierten 
Rettungskräfte treffen nur wenige Minuten nach dem Unfall an der Einsatzstelle ein, 
können dem Mann aber nicht mehr helfen. Er stirbt noch an der Unfallstelle. 
• 06.11.05 Feuer in einem Mehrfamilienhaus an der Pi usallee. In einer Wohnung im 
zweiten Obergeschoss brennt das Schlafzimmer eines Mannes, der sich in letzter 
Sekunde noch selbst vor den Flammen in Sicherheit b ringen kann. Der Mann 
erleidet eine Rauchgasvergiftung und wird nach rett ungsdienstlicher Behandlung vor 
Ort in ein Krankenhaus eingeliefert. Anderen Hausbewohnern ist der Fluchtweg 
abgeschnitten . Dichter Brandrauch blockiert das Treppenhaus. Die  Feuerwehr

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rettet zwei Personen über eine Drehleiter, eine wei tere Person wird von einem 
Atemschutztrupp mit einer Fluchthaube durch den Rauch ins Freie geführt. 
• 25.11.05 Als in den frühen Morgenstunden heftige S chneefälle einsetzen ahnt noch 
niemand, dass die Ereignisse der kommenden Stunden und Tage das Münsterland 
im „Schnee-Chaos“  versinken lassen werden. Auch wenn die Stadt Münst er mit 
einem „blauen Auge“ davon kommt, sind auch hier die Auswirkungen des extremen 
Wetters zu spüren: Siehe auch Bild in der Heftmitte. 
 Aufgrund starker Spannungsschwankungen im überregi onalen 
Hochspannungsnetz der Stromversorger kommt es am fr ühen Vormittag zu 
einer Störung in dem neuen Gas- und Dampfturbinenkr aftwerk der Stadtwerke 
Münster. Teile einer nur wenige Tage zuvor in Betri eb genommenen Turbine 
glühen. Aus der Anlage tritt Kühlöl brennend aus un d dichter schwarzer Rauch 
aus dem Schornstein der Anlage zeugt weithin sichtb ar von einer gefährlichen 
Lage. Mit einer Kombination aus Wasser, Schaum und Löschpulver gelingt es 
den Einsatzkräften, das ungewöhnliche Feuer  in den Griff zu bekommen und 
die Anlage langsam herunter zu kühlen. Der umsichti ge Einsatz der Feuerwehr 
bewahrt den weitaus größten Teil der 95 Millionen E uro teuren Anlage vor der 
Zerstörung.  
 Der nasse, schwere Schnee führt gegen Mittag zum B ruch einer 15.000 Volt 
Oberleitung der Bundesbahn auf der Bahnstrecke nach  Osnabrück in Höhe der 
Warendorfer Straße. Die herabfallende Leitung setzt  die Lok eines Bauzuges in 
Brand. Der Lokführer erleidet einen Stromschlag . Die alarmierte Feuerwehr 
versorgt den Verletzten noch am Unfallort und beför dert ihn mit einer Drehleiter 
von der hoch gelegenen Bahntrasse zum Rettungswagen , der auf der 
Warendorfer Straße bereit steht.  
 Gegen Abend meldet sich der Manager des münstersch en Hauptbahnhofes bei 
der Einsatzleitung der Feuerwehr. Aufgrund von Schn eeverwehungen auf den 
Bahnstrecken sind mehrere hundert Reisende am Bahnhof Münster 
„gestrandet“.  Innerhalb von nur 90 Minuten nimmt die Feuerwehr d en für 
Zivilschutzzwecke vorgesehenen Schutzraum am Bahnhof in Betrieb. Helfer des 
Deutschen Roten Kreuzes und anderer Sanitätsorganis ationen betreuen die 
Reisenden, der Versorgungszug der Freiwilligen Feue rwehr Münster reicht eine 
warme Mahlzeit. Die auswärtigen Reisenden, die zunä chst keine Unterkunft 
finden, verbringen die gesamte Nacht in der Zivilsc hutzanlage und können sich 
in den warmen Räumen am nächsten Morgen sogar über ein Frühstück freuen. 
 Im Verlauf des Tages wickelt die Feuerwehr Münster  56 „Schnee-Einsätze“  
ab: Es gilt umgestürzte Bäume von der Straße oder v on Stromleitungen zu 
räumen. In einem Fall muss eine Schadenstelle gesic hert werden, bei der ein 
Dach unter der Schneelast eingestürzt ist. 16 der 2 0 Löschzüge der Freiwilligen 
Feuerwehr Münster sind im Einsatz, um alle Hilfeers uchen schnell bedienen zu 
können. 
• 04.12.05 Auf der Straße „Oberort“ zwischen Roxel u nd Albachten stoßen zwei PKW 
frontal aufeinander. In beiden Fahrzeugen, die in d ie Straßengräben schleudern, 
werden Personen eingeklemmt . Die Berufsfeuerwehr rückt mit zwei Notärzten, dre i 
Rettungswagen sowie dem Rüstzug aus. Die beiden näc hst gelegenen Löschzüge 
der Freiwilligen Feuerwehr leiten die ersten Rettun gsmaßnahmen ein. Aus jedem 
der beiden PKW muss eine eingeklemmte Person mit hy draulischem Rettungsgerät 
befreit werden. Insgesamt werden vier Personen zum Teil erheblich verletzt und 
nach der Erstversorgung durch Notärzte in Krankenhäuser eingeliefert.

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Feuerwehr in der Gesellschaft  
Die Feuerwehr ist, nicht zuletzt durch ihre kommuna le Verankerung und ihre 
überwiegend ehrenamtliche Mitgliederschaft, ein fes ter Bestandteil der Gesellschaft. 
Ihre Aktivitäten und Kontakte gehen daher auch weit  über den Kernbereich der 
Gefahrenabwehr hinaus. 
 
• Die Arbeit der Feuerwehr würdigt die „Narrenzunft vom Zwinger“, eine 
traditionsreiche Karnevalsgesellschaft, mit der Ver leihung des „Knabbelordens“ an 
den Leiter der Feuerwehr. Verdient hat sich diesen Orden die gesamte Feuerwehr 
Münster. Den Verantwortlichen der Narrenzunft war d ie unermüdliche Arbeit der 
Feuerwehr anlässlich der Hochwasserlage zum Jahreswechsel 2002/2003 besonders 
aufgefallen. Mit dem Knabbelorden soll auch das bes ondere Engagement aller 
Einsatzkräfte für ihre Heimatstadt Münster gewürdigt werden. 
 
• „Disziplinlos und subversiv“ verhält sich die Feue rwehr, als sie am 06.02.2005 dem 
amtierenden Karnevalsprinzen von Münster mit der Dr ehleiter auf den Sentenzbogen 
des Rathauses und damit zur Macht über Münster verh ilft. Auch öffentlicher Tadel 
und Androhung von Gehaltskürzungen schrecken den Le iter der Feuerwehr nicht 
davon ab, derart renitent am Putsch gegen seinen Oberbürgermeister mitzuwirken.  
 
• Eine besondere Ehrung erfährt die Feuerwehr auch d urch die Verleihung der 
Jubiläumsmedaille des Großmeisters des Souveränen M alteser Ritterordens. 
Stellvertretend für die gesamte Feuerwehr Münster e rhalten vier Repräsentanten der 
verschiedenen Dienstgruppen am 21.01.2005 aus den H änden des Diözesanleiters, 
Rudolph Erbprinz von Croy, diese hohe Auszeichnung als Dank und Anerkennung für 
die gute Zusammenarbeit der beiden Hilfsorganisationen. 
 
• Was den deutschen DFB-Profis versagt war, erreicht  die deutsche Fußball-
Nationalmannschaft der Berufsfeuerwehren. Unter der  Leitung des Bundestrainers 
Heinz-Jürgen Pieper, im Hauptberuf Oberbrandmeister  bei der Berufsfeuerwehr 
Münster, werden sie bei den Europameisterschaften i n Irland am 10.06.2005 nach 
einem spannenden Endspiel (5:4 n.E.) gegen die Mann schaft aus England 
Europameister.  
 
• Einen besonderen „Schlussakkord“ setzt das Musikko rps Roxel der Freiwilligen 
Feuerwehr Münster am 19.11.2005 nicht nur unter das  gesellschaftliche Feuerwehr-
Jahr 2005, sondern auch an das Ende ihres Jubiläums jahres zum 30-jährigen 
Bestehen: Das traditionelle Weihnachtskonzert begei stert die zahlreichen Besucher 
und unterstreicht einmal mehr das hohe musikalische  Niveau, welches zuvor u.a. 
auch die auswärtigen Gäste der vfdb-Jahresfachtagun g im September genießen 
durften.

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Welche Erkenntnisse können aus der Jahresstatistik 2005 abgeleitet werden? 
Mit einer Gesamtzahl von 34.168 Einsätzen verlief d as Jahr 2005 nur auf den ersten 
Blick etwas “ruhiger” als das Vorjahr, denn die Summe der zeitkritischen Einsätze in den 
Bereichen Brände, Technische Hilfeleistungen und No tfallrettung haben gegenüber dem 
Vorjahr deutlich zugenommen. 
 
Schlüsselt man die Daten des Zahlenspiegels (Seiten  22 und 23) auf, so erkennt man 
folgende Trends:  
 
 Brände:  Der bereits im Jahresbericht 2004 ausgewiesene Tre nd bestätigt sich. Der 
Mittelwert der Jahre 2001 bis 2005 deutet auf einen  leichten aber kontinuierlichen 
Anstieg der Brände hin. Damit liegt Münster im Bund estrend, erfreulicher Weise aber 
mit einem vergleichsweise geringen absoluten Wert.  
Die Zahl der Groß- und Mittelbrände nimmt in der Te ndenz ab. Dies entspricht einem 
in den Großstädten bundesweit identisch wahrnehmbar en Trend, welcher einerseits 
auf die Professionalisierung und Standardisierung d es abwehrenden Brandschutzes  
zurückzuführen ist und andererseits sicherlich auch  durch die verstärkten 
Anstrengungen im vorbeugenden Brandschutz begünstigt wird.   
Besonders erfreulich ist auch der Umstand zu werten , dass im Jahr 2005 in Münster 
bei den 497 Bränden kein Mensch getötet wurde. Die Stadt Münster bleibt auch hier 
deutlich unter dem Durchschnittswert der Bundesrepu blik, welcher einen Brandtoten 
je 100.000 Einwohner und Jahr ausweist.  
 
 Fehlalarme „Brand“:  Fast jede zweite Alarmierung der Feuerwehr Münster  unter 
dem Stichwort „Brand“ ist auf einen Fehlalarm zurückzuführen. Die häufigste Ursache 
für Fehlalarme in der Rubrik „Brandalarmierungen“ s ind Fehlauslösungen 
automatischer Brandmeldeanlagen. Die i.d.R. aufgrun d baurechtlicher Vorgaben in 
„baulichen Anlagen besonderer Art oder Nutzung“ ins tallierten Brandmeldeanlagen 
werden häufig durch die Nutzer der Gebäude schlecht  gewartet oder schlicht 
ignoriert. Dass die Zahl der Fehlalarme nicht propo rtional zur ständig wachsenden 
Zahl der Brandmeldeanlagen steigt, sondern in der T endenz leicht zu sinken scheint, 
liegt an den strengen Vorgaben der Feuerwehr Münste r hinsichtlich der technischen 
Auslegung der Anlagen und ihrer Überwachung. Die Fe uerwehr Münster wird auch 
weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, die Zahl der Fehlalarme zu reduzieren. 
Nur so kann die die hohe Motivation der ehrenamtlic hen Mitglieder der Freiwilligen 
Feuerwehr aufrecht erhalten, die kostenintensive Ak tivierung der Berufsfeuerwehr in 
Grenzen gehalten und das Unfallrisiko für Einsatzkr äfte und Verkehrsteilnehmer 
begrenzt werden. 
 
 Technische Hilfeleistungen:  Auch hier bestätigt die Statistik des Jahres 2005 den 
bereits in den zurückliegenden Jahren prognostizier ten Trend: Die Zahl der Einsätze, 
welche auf extreme Wetterereignisse zurückzuführen sind, nimmt kontinuierlich zu.  
Zwar wurde im Jahr 2005 der markante Vorjahreswert nicht erreicht, doch steigt der 
Mittelwert der letzten fünf Jahre stetig nach oben.  Die Statistik der Feuerwehr 
Münster bestätigt alle Vorhersagen der Klima- und Katastrophenforscher, die auch für 
Mitteleuropa aufgrund des Klimawandels immer heftig ere Klimaschwankungen mit 
Extremwetterlagen vorausgesagt haben. Dieser Trend wird den Aussagen der 
Forscher zur Folge weiterhin anhalten und an Stärke zunehmen!

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 Notfallrettungen :  Nach einer kurzen Stagnation im Jahr 2004 sind w ieder steigende 
Einsatzzahlen zu verzeichnen. Somit setzt sich auch  hier der Trend eines leichten 
aber stetigen Zuwachses fort. Aufgrund der Fallzahl ensteigerungen muss jedoch die 
Vorhaltung personell besetzter Rettungswagen, insbe sondere während der 
Tagesstunden, kritisch beobachtet werden. Insbesond ere die Zahl der Arzt 
begleiteten Verlegungstransporte ist in den vergang enen fünf Jahren markant 
angestiegen. Hält dieser Trend an, muss über die Vo rhaltung eines ständig 
verfügbaren dritten Notarztes innerhalb des Rettung sdienstes der Stadt Münster 
nachgedacht werden. 
 
 Krankentransporte:  Im qualifizierten Krankentransport ist ein weitere r Rückgang der 
Beauftragung des Rettungsdienstes der Stadt Münster  durch die verordnenden 
Ärztinnen und Ärzte zu verzeichnen. Seit 1998 ist d er Wert von ca. 20.500 Einsätzen 
um jährlich etwa 1.000 Aufträge gesunken und liegt aktuell bei 12.443 Einsätzen im 
Jahr 2005. Ursächlich hierfür sind Änderungen bei d er ärztlichen Verordnung der 
Krankentransporte: 
 Zum einen wird spürbar, dass immer mehr Genehmigun gen nach dem 
Personenbeförderungsgesetz für den „Liegendtranspor t von Fahrgästen“ oder 
umgangssprachlich der Genehmigung zum Betrieb eines  „Liegend-Taxi“ erteilt 
werden. Im Gegensatz zum qualifizierten Krankentran sport des Rettungsdienstes 
der Stadt Münster, benötigt das Personal der „Liege nd-Taxen“ keine 
rettungsdienstliche Ausbildung.  Es bleibt zu hoffe n, dass auch unter dem 
enormen Kostendruck im Gesundheitswesen die ärztlic he Entscheidung, ob ein 
Patient von qualifiziertem oder nicht qualifizierte m Personal begleitet wird, 
ausschließlich nach medizinischen Maßstäben getroffen wird. 
 Zum anderen macht die immer frühere Verlegung von operierten Patienten, 
insbesondere aus ambulanten Operationspraxen in Ein richtungen der Nachsorge 
oder auch zwischen Kliniken den Einsatz von Rettung swagen erforderlich. Diese 
Entwicklung führt zu der oben beschriebenen Steiger ung der Arzt begleiteten 
Rettungswageneinsätze in der Notfallrettung und zug leich zur Reduktion der 
Krankentransporte. 
 
 Großschadenslagen:  Immer häufiger gerät die Stadt Münster in eine Sit uation, in 
der zahlreiche Einheiten der Feuerwehr zeitgleich b enötigt werden. Auch wenn die 
Schwelle zum „Großschadensereignis“ in 2005 nicht e rreicht wurde, so zeigen die 
oben beschriebenen Ereignisse vom 18. August und 25 . November 2005, dass sehr 
kurzfristig ein hoher Bedarf an Einsatzkräften ents tehen kann. Zudem wurde deutlich, 
dass eine Kommune nicht selbstverständlich auf eine  rasche überörtliche Hilfe der 
benachbarten Kommunen und Kreise vertrauen darf, denn diese können selbst bis an 
die Leistungsgrenze ihrer Einheiten gefordert sein. 
Die Feuerwehr Münster hat sich organisatorisch und strukturell auf diese 
Herausforderungen eingestellt: Die multifunktionale  Ausbildung der Berufs-
feuerwehrleute sowohl im Bereich des Rettungsdienst es, als auch im Bereich des 
Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung und  die umfassende Präsenz der 
Freiwilligen Feuerwehr in jedem einzelnen Stadtteil  sichern in Münster das hohe 
Leistungsniveau des Katastrophenschutzes. Damit ste llt die Stadt Münster ein 
wesentliches Element der Daseinsvorsorge sicher und  bietet ein besonderes 
Standortmerkmal sowie ein Stück Lebensqualität.

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Erhaltene Werte von 18 Millionen Euro: 
Die geschätzten Brandschäden des Jahres 2005 summie ren sich auf rund 1,8 Millionen 
Euro. Da bei nahezu allen Bränden durch den Einsatz der Feuerwehr ein Übergreifen der 
Flammen auf andere Gebäude oder Gebäudeteile verhin dert werden konnte, können die 
durch den Einsatz der Feuerwehr erhaltenen Werte mi t rund 18 Millionen Euro 
veranschlagt werden.  
Gemessen am Zuschussbedarf in Höhe von rund 16 Mio.  Euro hat sich die Feuerwehr 
Münster im zurückliegenden Jahr – volkswirtschaftli ch betrachtet – mehr als 
 amortisiert. 
Hierbei ist der Großbrand in der GUD-Anlage der Sta dtwerke am 25. November 2005 
noch nicht einmal einbezogen. Unter der Annahme, da ss es ohne das Eingreifen der 
Feuerwehr zu einem Totalverlust der neuen Anlage ge kommen wäre, hat die Feuerwehr 
Münster allein bei diesem Einsatz ihre Kosten für 6 Jahre „erwirtschaftet“. 
 
 
Feuerwehr Münster …   
• … eine Dienstleistung der Stadt Münster , hinter der Menschen stehen: 
• Zur Feuerwehr Münster gehören: 
 284  Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr 
 659  Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr 
   28  zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  
              in der Feuerwehr Münster als Stadtamt 37  
 127  Jugendliche in der Jugendfeuerwehr 
 126 Musikerinnen und Musiker im Musikkorps 
               bzw. im Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Münster 
   66  Mitglieder der Pensionärsvereinigung der Ber ufsfeuerwehr 
 310  Mitglieder der Ehrenabteilung der Freiwillige n Feuerwehr 
• In der Summe 1.600 Personen , die sich haupt- oder ehrenamtlich in den 
Dienst der Stadt Münster und ihrer Bürgerinnen und Bürger gestellt haben.  
 
• … eine "öffentliche" Dienstleistung der Stadt Müns ter, die nur auf der Basis der 
"privaten" Leistungen der einzelnen Mitglieder und Beschäftigten gewährleistet 
werden kann. Die Philosophie und die Mechanismen ei nes „Public-Privat-
Partnership“ (PPP) liegen der Organisation der Feue rwehr bereits seit 
Jahrzehnten zugrunde.

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Es gibt nichts, was es nicht gibt: 
 
25.11.2005 : Am Haupteingang der Feuerwache 1 wird mitten in d er Nacht „Sturm 
geläutet“. Der elektrische Türöffner wird gedrückt und die Mannschaft in der Leitstelle ist 
gespannt, wer denn um diese Uhrzeit „zu Besuch“ kom mt. Der erste Eindruck des 
nächtlichen Besuchers lässt eher auf eine verwirrte  Person schließen: Nur mit 
Unterwäsche bekleidet steht ein Mann vor der Pförtn ertheke, gestikuliert wild und 
überschlägt sich mit der Stimme. Die ersten verstän dlichen Wortfetzen lassen die 
erfahrenen Feuerwehrbeamten aber schnell den Ernst der Lage erkennen: Der Mann ist 
ein Nachbar von der Grevener Straße, seine Wohnung steht in Flammen und er hat sich 
gerade noch zur Feuerwache retten können. Sofort wi rd Zugalarm gegeben. Keine 60 
Sekunden später rücken 16 Einsatzkräfte mit 5 Einsa tzfahrzeugen aus. Die Nähe der 
Einsatzstelle bereitet eher Probleme: Die kurze Anf ahrtszeit reicht kaum, um die 
Schutzkleidung korrekt anzulegen. Dennoch läuft der  Einsatz schnell und geordnet ab. 
Das Feuer ist nach wenigen Minuten unter Kontrolle,  ein Übergreifen auf benachbarte 
Wohnungen kann verhindert werden. 
Am Ende ist es dann doch wieder ein ganz „gewöhnlicher“ Einsatz - wie die meisten der 
860 Brandalarmierungen im Jahr 2005. 
 
 
 
 
 
Münster, im August 2006 
 
 
 
 
 
Dipl.-Ing. Benno Fritzen 
Leiter der Feuerwehr Münster

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09.02.05 Feuer  in einer Diskothek am Roggenmarkt, MS-Innenstadt 
 
 
 
 
 
25.06.05 „100 Jahre Berufsfeuerwehr Münster“: Übung im Rathaus-Innenhof

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25.06.05 „100 Jahre Berufsfeuerwehr Münster“: Übergabe der Ehrenurkunde 
des Innenministeriums NRW an die Stadt Münster 
v.l.: Helmut Probst, Inspekteur für den Brand- und K atastrophenschutz NRW, Gerhard Joksch, Feuerwehrdez ernent, Dr. Berthold Tillmann, 
Oberbürgermeister, Benno Fritzen, Leiter der Feuerwe hr Münster 
 
 
 
 
14.06.05 Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen am Dornbusch in 
            MS-Amelsbüren   Foto: MZ, Helmut Etzkorn

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Eine von zahlreichen Besuchergruppen bei der Feuerwehr Münster  
Foto: MZ, Helmut Etzkorn  
 
 
 
 
11.08.05 LKW-Unfall  Bahnunterführung Wolbecker Straße, MS-Inenstadt   
Foto: MZ, Helmut Etzkorn

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14.09.05 „bewegte Bombe“ auf der Baustelle der Münster-Arkaden, 
MS-Innenstadt Foto: MZ, Helmut Etzkorn  
 
 
 
 
25.11.05 unter der Schneelast umgestürzter Baum, MS-Innenstadt  
Foto: Feuerwehr Münster

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             Zahlenspiegel        
       
Jahr    2005  2004  2003  2002  2001  
            
Einsätze insgesamt:   34.168  35.729  36.953  38.064  36.420  
       
Brandalarmierungen gesamt:  860  870  1.050  809  852  
Brände  497  463  545  449  454  
          groß  4  8 10  6 7 
          mittel  13  27  30  28  29  
          klein a.  180  176  204  204  209  
          klein b.  300  252  301  211  209  
Fehlalarme  363  407  505  360  398  
          in guter Absicht  315  361  384  311  313  
          böswillig  48  46  121  49  85  
Hilfeleistungen gesamt:  1.440  2.773  1.343  2.475  1.498 
         Menschen in Notlage  177  200  267  146  155  
          Tiere in Notlage  71  95  88  79  55  
          Betriebsunfälle  0  0 0 0 0 
          Einstürze von Baulichkeiten  0  0 0 0 0 
          Verkehrsunfälle  38  26  37  50  44  
          Verkehrsstörungen  5  9 11  5 16  
          Öleinsätze  115  183  166  183  208  
          Gefahrguteinsätze  2  4 0 5 2 
          Gasausströmungen  13  18  23  11  30  
          Wasserschäden  61  1324  131  435  370  
          Sturmschäden  117  140  62  666  97  
          Sonstige  841  774  558  460  521  
          Fehlalarme   184  210  173  184    
       
Rettungsdienst gesamt:  31.588  32.086  34.560  34.780  34.070  
         Krankentransport**  12.443  13.202  15.671  16.384  17.678  
         Notfallrettung  19.145  18.884  18.889  18.396  16.392  
         - davon mit Notarzt  4.433  4.875  4.816  4.815  4.091  
           ** einschl. Einsätze der Freiw. Hilfsorganisationen     
              ASB, DRK, JUH       
Einweisung psychisch Kranker:   322  368  277  240  191  
       
Einsätze der Freiw. Feuerwehr *  280 1.236  230  895  440  
        davon Brandeinsätze  101  96  136  266  111  
        davon Fehlalarmierungen ( Brand )  44  65  42  70   
        davon techn. Hilfeleistungen  135  1.140  94  629  329  
        davon Fehlalamierungen ( Hilfeleistungen ) 0 0 2 8 69  
       
Tote:  49  50  49  29  47  
        bei Bränden  0  1 2 0 1 
        bei Hilfeleistungen  49  49  47  29  46  
gerettete Personen:  138  165  110  179  256  
        bei Bränden  10  37  35  32  58  
        bei Hilfeleistungen  128  128  75  147  198  
       
Brandschäden  Mio €   1,8 3,3  2 2,4  7 
       
* die Einsätze sind in den o. g. Zahlen enthalten

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Seite 23  von 40  
Jahr    2005  2004  2003  2002  2001  
Personal gesamt: 1.223  1.218  1.204  1.242  1.225  
       
Berufsfeuerwehr gesamt: 311  312  313  323  331  
 - davon       
Feuerwehrbeamte 284 
 283  284  286  290  
 - davon       
Brandmeisteranwärter 8
 8 0 8 17  
Zivilangestellte und Arbeiter 28  29  29  29  24  
       
Freiwillige Feuerwehr gesamt** 912 
 898  891  919  894  
- davon       
Einsatzkräfte in den Löschzügen 659 
 650  642  679  656  
       
Jugendfeuerwehr 127 
 98  116  114  113  
Musikzüge  126  150  133  126  125  
       
 ** ohne Ehrenabteilung      
       
              
Vorbeugender Brandschutz 4.135 
 4.091  3.771  3.561  3.344  
  davon Stellungnahmen 1.697  1.735  1.614  1.428  1.138  
  davon Brandschauen 501  492  502  444  367  
  davon Sonstiges 739  549  468  500  740  
       
  Sicherheitswachen 536 
 624  685  640  492  
       
  Stellungnahmen   im Bereich      
  der Kampfmittelüberprüfung 662 
 691  502  549  607  
              
Teil II:  Die Feuerwehr Münster aufgeschlüsselt nach einer bundeseinheitlichen 
            Statistik der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) 
Anmerkung: Die Bundesstatistik sieht bei der Nummerierung an der 2. Stelle nur gerade Ziffern vor. 
                
       
 1. Schnellinfo 
      
       
 1.2 Berichtsjahr   2005   
       
 1.4 Name der Stadt   Münster   
       
 1.6 Einwohnerzahl   278.925   
        
 1.8 Gesamtfläche   302,82 km²   
       
 1.10.1 Postanschrift der Feuerwehr, Straße Feuerwe hr Münster,  
    York-Ring 25  
       
 1.10.2 Postanschrift der Feuerwehr, PLZ, Ort 48159  Münster  
       
 1.12.1 Telefon   02 51 / 20 25 - 0  
       
 1.12.2 Faxnummer   02 51 / 20 25 - 80 10  
       
 1.14 Leiter der Feuerwehr  Ltd. BD Benno Fritzen

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 Aufgabenwahrnehmung  der Feuerwehr    
      
1.16.1 Brandschutz    ja  
      
1.16.2 Katastrophenschutz   ja  
      
1.16.3 Rettungsdienst    ja  
      
1.18.1 Anzahl der Feuerwachen   2  
      
1.18.2 Rettungswachen BF   5  
      
1.18.3 Anzahl der Feuerwehrhäuser FF   20  
      
1.20.1 Personal BF- Einsatzkräfte   284  
      
1.20.2 Personal FF - Einsatzkräfte   659  
      
1.22.1 Zahl der Einsätze Brandbekämpfung   860  
      
1.22.2 Zahl der Einsätze Technische Hilfe   1.440  
      
1.22.3 Zahl der Einsätze Rettungsdienst   31.588  
      
1.22.4 Fehlalarmierungen (Brand / THL)   547  
      
 1.24 Gesamthaushalt der Stadt Münster   
      
 Verwaltungshaushalt ( Ansatz ) 644.703.430   €  
      
 Vermögenshaushalt ( Ansatz ) 176.096.600  € 
      
                                           Summe: 8 20.800.030  € 
      
      
      
      
 1.26 Gesamthaushalt der Feuerwehr    
      
 Verwaltungshaushalt ( Ansatz ) 21.397.690  € 
      
 Vermögenshaushalt ( Ansatz ) 3.088.280  € 
      
                                           Summe: 2 4.485.970  €

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2. Strukturbeschreibung des Stadtgebietes   
     
 2.2 Einwohnerzahl   278.925  
     
 2.4 Gebietsgröße                      302,82 km²  
     
 2.6 Flächenbezogene Einwohnerzahl                   923 EW / km² 
     
 2.8.1 max. Ausdehnung N - S                       24,40 km  
     
 2.8.2 max. Ausdehnung W - O                       20,60 km  
     
 2.10 max. Höhenunterschied                       61,30 m  
     
 2.12  Wasserflächen                         8,63 km²  
     
 Verkehrsinfrastruktur    
     
2.14.1 BAB Länge im Stadtgebiet                       24,50 km  
     
2.14.2 BAB-Zuständigkeit außerhalb                      22,40 km  
     
2.14.3 Fernverkehrsschienenwege im Stadtgebiet                     65,27 km  
     
2.14.3 Fernverkehrsschienenwege Zuständigkeit außer halb nein  
     
2.14.5 Bundeswasserstraßen                     25,60 km  
     
2.14.6 U-Bahn   nein  
     
2.14.7 S-Bahn   nein  
     
2.14.8 Flugplätze   nein  
     
2.14.9 Hafen                                 ja  
     
2.14.10 Militärische Anlagen                                ja  
     
     
 Sonstige Gefahrenschwerpunkte, z. B.   
     
2.16.1 Kernkraftwerke innerhalb 25 km                            nein  
     
2.16.2 Chemieanlagen                                 ja  
     
2.16.3 Klinikum                                 ja

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 Flächennutzung gegliedert nach         Prozentanteil %  km²  
    
2.18.1 Gebäude- und Freiflächen 17,63  53,34  
    
2.18.2 Gartenflächen, Wiesen, Erholungsflächen 1,99  6,01  
    
2.18.3 Betriebsflächen 0,36  1,1  
    
2.18.4 Verkehrsflächen 8,05  24,34  
    
2.18.5 
Wald-, Moor-, Reb-, Heideflächen, 
Landwirtschaft 67,42 
 203,96  
    
2.18.6 Wasserflächen 2,73  8,26  
    
2.18.7 Sonstige Flächen 1,82  5,49  
        
 Hilfsfrist        ( Planungsgrößen )    
    
2.20.1 Brandschutz u. Hilfeleistung 8 min.  nach AG BF-Bund  
    
2.20.2 Rettungsdienst     ( Stadt / Land ) 8 / 12 m in. nach RettG NRW  
        
3. Beschreibung der Feuerwehr    
    
 3.2 Zuständigkeit der Feuerwehr   
    
 3.2.1 Brandschutz / Technische Hilfeleistung                      ja 
 
    
 3.2.2   Rettungsdienst                      ja  
    
 3.2.3 Katastrophenschutz                      ja  
    
 3.2.4 Zivilschutz                     ja  
    
 3.2.5 Überörtliche Leitstellenzuständigkeit                  nein  
    
 3.2.6 Integrierte Leitstelle Brandschutz,   
 Katastrophenschutz, Rettungsdienst  ja 
 
        
 Sonstige Zuständigkeiten, z. B.    
    
 3.2.7 Sonderabfallbeseitigung                 nein  
    
 3.2.8 Ölspurbeseitigung                 nein  
    
 3.2.9 Tierkörperbeseitigung ( tote Tiere )                  nein  
    
 3.2.10 Deichverteidigung                 nein  
    
 3.2.11 Einfangen von Hunden                 nein  
    
 3.2.12 Psych KG                    ja  
    
 3.2.13  Überprüfung - Feuerwehrschlüsseldepot  ja  
    
 3.2.14 Kampfmittelerfassung  ja

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3.4 Struktur der Gefahrenabwehr      
       
 3.4.1  Schematisierte Stadtübersichtskarte im     
 Format DIN A 4 mit Eintragungen der kommunalen    
 Feuer- und Rettungswachen    
 Anlage 
A  
                                                                                                                                       
             
 3.6 
Anzahl Feuer- und 
Rettungswachen B F F F W F Sonstige 
  
     Träger  
 3.6.1 Anzahl Feuer- und Rettungswachen 2 -- 2 --  
       
 3.6.2 Anzahl Rettungswachen 3 -- -- --  
       
 3.6.3 Anzahl Feuerwehrgerätehäuser FF -- 20 -- --  
       
 3.6.4 Anzahl FF im Standort BF -- -- -- --  
       
 3.6.5 Anzahl Löschbootstationen -- -- -- --  
       
 3.6.6 Anzahl RTH-Stationen -- -- -- --  
       
 3.6.7 Flughafenwachen -- -- -- --  
       
 3.6.8 Messewachen -- -- -- --  
       
 3.6.9 Sonstige Wachen -- -- -- --  
       
             
 3.8 Organigramm des Amtes (Verwaltungsgliederungsp lan) Anlage B 
  
             
 3.10 Zuordnung der Beschäftigten der BF nach Stell enplan Anlage C   
 davon am 31.12. des Jahres      
       
  h D  g D  m D  Ang.  Arb.  
       
 3.10.1 Führungsdienste 4 21 15   
 3.10.2 Wachabteilungen (WA)   188   
 3.10.3 Leitstelle   27   
 3.10.4 Rettungsdienst ohne WA      
 3.10.5  
Technische Dienste  
(kein Einsatzpersonal)    1 16 
 3.10.6 ** Verwaltung (kein Einsatzpersonal) 
  1 4 7  
 3.10.7 Ausbildungsstellen   8  4 
 3.10.8 Sonstige ( Tagesdienst  )   21   
 3.10.9 Gesamt 4 22 263 8 20 
       
 
** einschl. Reinigungskräfte      
 davon am 31.12. des Jahres       
       
 3.10.10 nicht besetzt   7   
       
 3.10.11  besetzt durch einsatzuntaugliche      
 Mitarbeiter   15

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Erläuterung        
Führungsdienste: Mitarbeiter des mittleren, gehoben en und höheren Dienstes, die eine 
  besondere Sachgebietstätigkeit und im Einsatzdien st   
  
Führungsaufgaben 
wahrnehmen.    
       
Wachabteiliungen: 
Mitarbeiter, die ausschließlich Tätigkeiten im Schichtdienst 
der  
  Wachabteilung und keine besonderen Sachgebietsauf gaben 
  
  wahrnehmen.     
       
Leistelle:  Mitarbeiter, die stellenmäßig der Leits telle zugeordnet sind  
       
RettD:  Mitarbeiter, die ausschließlich Stellenfunk tionen des   
  
Rettungsdienstes 
wahrnehmen.    
       
Ausbildungsstellen: Mitarbeiter, deren Stellen auss chließlich für die Zeit der   
  Laufbahnausbildung zur Verfügung stehen und nicht  auf die 
  
  
Einsatzstärke angerechnet 
werden.    
              
 3.12 Soll der zu besetzenden Einsatzfunktionen    
       
    Sonn/ Arbeitszeit Personal-
 
  Tag Nacht Feiertag pro Woche faktor 
       
 3.12.1 Führungsdienste 3 3 3 41  
       
 3.12.2 Wachabteilungen 38 31 31 38,5 / 54,0 1,45/4 ,34 
       
 3.12.3 Leitstelle 7 5 5 38,5 / 54,0 1,45/4,34 
       
 3.12.4 Rettungsdienst 23 12 12 38,5 / 54,0 1,45/4, 34 
       
 
Arbeitszeit pro Woche: durchschnittliche Wochenarbeitszeit im Schichtdienst  
 Personalfaktor: rechnerischer Personalbedarf zur Besetzung einer Funktionsstelle  
       
 3.14 Anzahl und Stärken von Freiwilligen  Feuerweh reinheiten ( FF )        Anlage D 
       
 3.14.1 Anzahl der Einheiten  FF   20 
  
       
 3.14.2 Gesamtstärke FF    659 
  
       
 3.14.3 Anzahl der Jugendfeuerwehrgruppen   6
  
       
 3.14.4 Gesamtstärke JF    127 
  
       
              
 3.16 Anzahl und Stärke Werkfeuerwehren 
     
       
  
 Anzahl der 
Einheiten 
  Gesamtstärke  
  hauptberuflich nebenberuflich   hauptberuflich 
     
nebenberuflich  
 3.16.1 Werkfeuerwehren 2 0 62 58  
       
 3.16.2 Betriebsfeuerwehr  nicht erfasst

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Seite 29  von 40  
4. Struktur des Rettungsdienstes     
       
 4.2 Träger des Rettungsdienstes   
Stadt 
Münster   
 4.4 Träger der Rettungsleitstelle   
Stadt 
Münster   
 4.6 Integrierte Leitstelle für Brandschutz, Katast rophenschutz ja  
 und Rettungsdienst      
       
              
 4.8 Mitwirkende Organisationen     
  BF  FF HiOrg Sonstige  
 4.8.1 Krankentransport X -- X --  
 4.8.2 Notfallrettung X -- X --  
 4.8.3 Notarztdienst X -- -- --  
 4.8.4 RTH -- -- -- --  
       
              
 5. Struktur des Katastrophenschutzes    
 5.2 Die nach dem Zvilschutzgesetz ( ZSG ) des Bund es vorgesehenen Fachdienste im  
 Katastrophenschutz werden in der Stadt Münster von  folgenden Organisationen gestellt: 
       
 5.2.1 Brandschutzdienst / ABC - Dienst: Feuerwehr Münster   
       
 5.2.2 Sanitätsdienst / Betreuungsdienst:  Freiwill ige Hilfsorganisationen:  
 5.2.2.1 Arbeiter-Samariter-Bund    ( ASB )      
 5.2.2.2 Deutsches Rotes Kreuz     ( DRK )          
 5.2.2.3 Johanniter - Unfall - Hilfe    ( JUH )        
 5.2.2.4 Malteser Hilfsdienst            ( MHD )               
       
 5.2.3 
Bergungsdienst:  
Bundesanstalt Technisches Hilfswerk   
       
 5.2.4 Ferner wirkt auf Grundlage des Gesetzes über  den Feuerschutz und die Hilfeleistung 
  ( FSHG ) die Deutsche Lebens - Rettungs - Gesells chaft ( DLRG ) in der  
 Wasserrettung  mit.      
       
 5.4 Zur Leitung der Gefahrenabwehrmaßnahmen bei Ka tastrophen bzw. Großschadens- 
 ereignissen hat die Stadt Münster einen Krisenstab sowie eine Einsatzleitung  
 gem. FSHG eingerichtet.

FEUERWEHR MÜNSTER                Jahresbericht 2005 
 
            
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 6. Einsatzstatistik 
      
              
 6.2 Übersicht der Ausrückung     
       
 Art der Ereignisse Nur BF BF u. FF Nur WF  BF u. FF  u. WF Ges. 
 6.2.1 Brände u. Fehlalarme 715 145 13 
 873 
 6.2.2 Hilfeleistungen 1.305 135 403  1.843 
 6.2.3 Rettungsdienst* 31.588  31  31.619 
 * unter Mitwirkung der Freiwilligen Hilfsorganisationen ASB / DRK / JUH  
       
 6.2.4 Einw. Psych KG 322     
        
              
 6.4 Brandalarme      
       
  Nur BF 
 BF u. FF Nur WF    BF u. FF u. WF Ges. 
 6.4.1 Gesamt 720 140 13  873 
 6.4.2 Kleinbrand a 140 40 11  191 
 6.4.3 Kleinbrand b 251 49 2  302 
 6.4.4 Mittelbrand 10 3   13 
 6.4.5 Großbrand 0 4   4 
 6.4.6 Bei Ankunft gelöscht/ 98 0    
 Kontrolle/Bereitstell.     0 
 6.4.7 Fehlalarmierungen 319 44   363 
       
        
              
 6.6. Gliederung der Fehlalarme "Brand"    
       
  Nur BF BF u. FF Nur WF        BF u. FF u. WF Ges. 
 
 6.6.1 Blinder Alarm 275 40 343  658 
 6.6.1.1      davon über BMA 205 10 292  507 
 6.6.2 Böswilliger Alarm 44 4 2  50 
 6.6.2.1      davon über BMA 33 2 2  37 
 6.6.3 Falschalarmier. d.BMA 13 0 0  13

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6.8 Überörtliche Hilfe      
       
 6.8.1 Anzahl der Hilfen auswärts   14  
       
              
 6.10 Brandmeldungen durch automatische BMA   
       
 6.10.2 Anzahl der tatsächlichen Brände gemeldet du rch BMA 20  
       
              
 6.12 Menschenrettung bei Bränden 
     
       
 6.12.1 Personen gerettet    10  
 6.12.2 Brandverletzte    10  
 6.12.3 Brandtote    0  
 6.12.4 
Fw-Angehörige 
verletzt    0  
 6.12.5 Fw-Angehörige brandtot   0  
       
              
 6.14 Hilfeleistungsalarme 
      
    Nur BF    BF u. FF    Nur WF  BF u. FF u. WF Ges. 
 6.14.1 Gesamt 1.305 135 403  1.843 
 6.14.2 Umwelt-,Gefahrstoff      
 einsch. Ölspuren 87 30 nicht erfasst  117 
 6.14.3 Tiere/ Insekten 54 2 nicht erfasst  56 
 6.14.4 Einsatz bei Eintreffen      
 
nicht mehr 
erforderlich  
    
 6.14.5 Fehleinsätze 184 0 nicht erfasst  184 
       
       
       
              
 6.16 Gliederung der Fehleinsätze "Hilfeleistungen"    
  Nur BF BF u. FF Nur WF BF u. FF u. WF Ges. 
 6.16.1 Blinder Alarm 178 0 nicht erfasst  178 
 6.16.2 Böswilliger Alarm 6 0 nicht erfasst  6 
 6.16.3 Falschal.d. BMA 0 0 nicht erfasst  0 
       
              
 6.18 Menschenrettung bei Hilfeleistungen    
       
 6.18.1 Personen gerettet 75     
 6.18.2 Verletzte 53     
 6.18.3 Tot geborgen 49     
 6.18.4 
Fw-Angehörige 
verletzt 0     
 Fw-Angehörige tot 0

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6.20 Rettungsdienst     
      Nur BF  HiOrg    
       
 6.20.2 Krankentransporte 4.094 
 8.349    
 6.20.3 Notfalleinsätze 19.145  136      ab 08.2005 
       
 davon in Verbindung mit     
       
 6.20.4 NEF  4.433 
    
 6.20.5  RTH      
 6.20.6  NAW      
 6.20.7 LNA      
 6.20.8 Fehleinsätze* 3.682 
    
       
 
* in Notfalleinsätzen enthalten     
       
     
         
 6.21 Psych KG      
       
 6.21.1 Einsätze nach Psych KG  ( nur BF )  322 
  
                                                                                                 
              
 6.22 Vorbeugender Brand - und Gefahrenschutz   
       
 6.22.1 Brandschauen und Nachschauen  582 
  
 6.22.2  Stellungnahmen in bauaufsichtlichen Verfah ren 465   
 6.22.3 Stellungnahmen nach anderen Grundlagen 141   
 6.22.4 Beratungen    889   
 6.22.5 Sicherheitswachen   536   
       
     
         
 6.24 Kampfmittelüberwachung    
       
 6.24.1 Auswertung von Baugesuchen/ Information 306
  
 
von Bauherren über 
Kampfmittelverdacht    
       
 6.24.2 Anträge auf Kampfmittelüberprüfung, Stellun gnahmen 356 
  
 Beratungen, Ortstermine     
       
       
     
         
 7. Fahrzeuge und Geräte   Anlage E

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8. Einnahmen / Ausgaben      
       
       
       
       
 8.2 Einnahmen ( in € )     
       
       
   BF u. FF RettD Kats Summe 
 Gebühren, Entgelte oder Kostenersatz     
 8.2.1  - aus Einsätzen 49.777  7.044.237   7.094.014  
 8.2.2  - aus Dienstleistungen 93.497    93.497  
 8.2.3  - aus vorbeugendem Brandschutz 9.449    9.449  
 8.2.4  - aus Zuwendungen    0  
 8.2.5  - sonstige Einnahmen 159.372  293.144   452.516  
       
 8.2.6 Spaltensumme: 312.095  7.337.381  0 7.649.476  
       
       
       
       
       
 8.4 Ausgaben ( in € )     
       
       
   BF u. FF RettD Kats Summe 
       
 8.4.1 Personal  11.533.047  5.762.496  491.266  17.786.809  
 8.4.2 Betriebskosten, Fahrzeuge 377.712  418.219   795.931  
 8.4.3 Bauunterhaltung 133.123  16.377  6.719  156.219  
 8.4.4 Investitionen,Fahrzeuge,Geräte 1.489.858  355.057  40.323 1.885.238  
 8.4.5 Investitionen Baumaßnahmen 258.490  96.972   355.462  
 8.4.6 Sonstige  791.918  1.732.803  40.851  2.565.572  
       
 8.4.7 Spaltensumme: 14.584.148  8.381.924  579.159  23.545.231  
       
       
       
 8.6 In die Budgetierung des Fachamtes einbezogene Bereiche   
        
        
   BF FF RettD KatS  
 8.6.1 Sachkosten  X X  -- X  
 8.6.2 Personalkosten  --  --   --  --  
 8.6.3 Investitionen   --  --  --  --

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             Anlage A

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           Anlage B  
 
 
 
  Organisationsplan Amt 37   
         
    
     37  Feuerwehr       
    
 
    37.0  Amtleiter 
 Personalrat   
 
 
   37.0.1  Vorzimmer       
         
         
37.1  37.2  37.2 / ÄLR  37.3  37.4 
Abteilung   Abteilung  
 
 
Ärztliche  
 
 
Abteilung 
 
 
Abteilung 
Verwaltung   Einsatz   Leitung  Technische   Vorbeugender 
      Rettungsdienst  Dienste  Brandschutz 
         
37.1.1  37.2.1    37.3.1  37.4.1 
Allgemeine   Leitstelle    Umweltschutz  Brandschau 
Verwaltung   Freiwillige - FW    Atemschutz  Kampfmittel- 
  Einsatzvor-    Strahlensschutz  überprüfung 
37.1.2  bereitung       Brandschutz- 
Rettungs-  Alarmpläne       erziehung  
dienstab-  Katastrophen-       und 
rechnung  schutz, Sicher-       Aufklärung 
  stellungswesen         
  Selbstschutz         
         
  37.2.2    37.3.2  37.4.2 
  Aus -und    Fahrzeuge  Brandschutz- 
  Fortbildung    Geräte  technische 
      Werkstätten  Gutachten 
  37.2.3    Geräte-  Sicherheits- 
  Rettungsdienst    prüfung  wachen 
  Personal BF         
  Organisation       
  Kammer    37.3.3  37.4.3 
  Tauchwesen    Informations-  Bauliche 
      und   Angelegenheiten  
  37.2.3    Kommunikations-  Löschwasser- 
  Wachabteilung    technik  versorgung 
  Wachabteilungs-    EDV-Koordination    
  leiter

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           Anlage C  
Amtsbezeichnung Bes.-Gr. Soll Ist 
    
Ltd. Branddirektor A 16 1 1 
        
Branddirektor A 15 2 2 
        
Oberbrandrat A 14 1 1 
        
Brandrat A 13 0 0 
        
Brandoberamtsrat A 13 1 1 
        
Brandamtsrat A 12 10 10 
        
Brandamtmann A 11 10 11 
        
Brandoberinspektor A 10 0 0 
        
Brandinspektor A 9 g D 0 0 
        
Hauptbrandmeister A 9 F n3 33 33 
        
Hauptbrandmeister A 9 78 78 
        
Oberbrandmeister A 8 72 72 
        
Brandmeister A 7 67 67 
        
Brandreferendar   0 0 
        
Brandinspektoranwärter   0 0 
        
Brandmeisteranwärter   8 8 
        
Feuerwehrbeamte 
gesamt   
283 284 
    
Verwaltungsbeamte   0 0 
Städt. Oberamtsrat A 13 0 0 
Städt. Amtsrat A 12 0 0 
Stadtamtmann A 11 1 1 
Stadtoberinspektor A 10 0 0 
Stadtinspektor A 9 0 0 
Stadtamtsinspektor/in A 9 2 2 
Stadthauptsekretär/in A 8 2 2 
Stadtobersekretär A 7 0 0 
Stadtsekretär A 6 0 0 
        
Verwaltungsbeamte   5 5 
Zivilangestellte   29 29 
      
Gesamt   317 318 
    
Pensionärsvereinigung der Berufsfeuerwehr  66 Mitglieder

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           Anlage D  
 
3.14 
Freiwillige Feuerwehr, 
bestehend aus 20 Zügen      
       
 Löschzug Albachten   37  FM(SB) 
       
 Löschzug Altstadt   32  FM(SB) 
       
 Löschzug Amelsbüren   27  FM(SB) 
       
 Löschzug Angelmodde   45  FM(SB) 
       
 Löschzug Geist   36  FM(SB) 
       
 Löschzug Gelmer   24  FM(SB) 
       
 Löschzug Gievenbeck   35  FM(SB) 
       
 Löschzug Gremmendorf   23  FM(SB) 
       
 Löschzug Häger-Uhlenbrock  34  FM(SB) 
       
 Löschzug Handorf   31  FM(SB) 
       
 Löschzug Hiltrup   41  FM(SB) 
       
 Löschzug Kemper   33  FM(SB) 
       
 Löschzug Kinderhaus   32  FM(SB) 
       
 Löschzug Loevelingloh   33  FM(SB) 
       
 Löschzug Mecklenbeck   29  FM(SB) 
       
 Löschzug Nienberge   35  FM(SB) 
       
 Löschzug Roxel   42  FM(SB) 
       
 Löschzug Sprakel   33  FM(SB) 
       
 Löschzug Werse-Laer   22  FM(SB) 
       
 Löschzug Wolbeck   28  FM(SB) 
       
 SEG - ABC (wurde am 24.10.2005 aufgelöst)  7  FM(SB) 
        
 Gesamt:    659  FM(SB) 
       
 Jugendfeuerwehr   127   Mitglieder 
 Musikkorps    65   Mitglieder 
 Spielmannszug   61   Mitglieder 
 Ehrenabteilung   313   Mitglieder 
       
 
* 31 Mitglieder der BF sind in der Gesamtstärke der Löschzüge 
enthalten

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           Anlage D 1  
 
3.14.1 Werkfeuerwehr    
     
     
 Werkfeuerwehr BASFCoatings AG  56 
 FM (SB) 
     
 
Werkfeuerwehr des Universitätsklinikums 
Münster  64 
 FM (SB) 
     
     
     
3.14.2 Betriebsfeuerwehr    
     
     
 Armacell - GmbH   
   nicht erfasst

FEUERWEHR MÜNSTER                Jahresbericht 2005 
 
            
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           Anlage E  
 
7. Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr und der Freiwillig en Feuerwehr   
       
       
 7.1 Feuerwehrfahrzeuge     
       
       
 
Fahrzeugart BF FF Bund * WF gesamt:  
       
 ELW 1 2       2 
 ELW 2 ** 1       1 
 ELW - Kdow 3       3 
 LF 8 und LF 8 / 6   8     8 
 LF 16 TS   9 5   14 
 LF 16 und LF 16 / 12 3 10     13 
 LF 24    1     1 
 TLF 16 / 25 4 6     10 
 TLF 24 / 50 2 1     3 
 GW / sonstige 2 2     4 
 DLK 23 - 12 3 1     4 
 RW 1   7     7 
 RW  1       1 
 GW-W 1       1 
 GW-Rett 2       2 
 SW 2000   4     4 
 FWA / sonstige 2 7 1   10 
 MZB 2 1     3 
 FwK (450 kN) 1       3 
 WLF 3       3 
 AB *** 13       13 
 FKH   1 1   2 
 Meß/ Warnfahrzeuge 1 6     7 
 sonstige PKW 9       9 
 MTF 8       8 
 KEF 1       1 
 GW -LöRü 1       1 
 LKW 4   2   6 
 Sonstige 6 3 7   16 
       
 Gesamt: 75 67 16 0 160 
       
       
       
*     Vom Bund zur Verfügung gestellte Fahrzeuge     
       
**   Vom Institut der Feuerwehr des Landes NRW bei der Feuerwehr Münster stationiert.  
       
***  Abrollbehälter (AB) für:  Atemschutz / Strahlenschutz, Wasser / Öl, Schaummittel, Lichtmast,    
     GSG, Mulde, Tank, Sonderlöschmittel, Bau, Kran

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7.2 Rettungsdienstfahrzeuge    
      
      
 
Fahrzeugart BF  Hilfsorganis. WF Gesamt: 
      
 RTW / NAW 14      14 
           
           KTW 10  7   17 
           
           NEF 3     3 
           
       Gesamt: 27  7   34 
      
      
      
 7.3 Gerät     
      
      
      
 
 Gerät BF  FF WF Gesamt: 
      
  TS 8 / 8 8 16   24 
           
  TS 2 / 5   2   2 
           
  Stromerzeuger 15  25   40 
           
 Elektro-Tauchpumpen 22  58   80 
           
  sonstige Motorgeräte * 49  64   113 
           
  Gesamt: 94  165   259

Beratungsverlauf (3)

19.09.2006 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen
TOP 4.8 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.09.2006 Hauptausschuss
TOP 17 Bericht Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
27.09.2006 Rat
TOP 19 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (21)

  • Wolbecker Straße
  • Zumsandestraße
  • Tilbecker Straße
  • Steinfurter Straße
  • Schillerstraße
  • Bremer Straße
  • Dyckburgstraße
  • Warendorfer Straße
  • Grevener Straße
  • Nerzweg
  • Schiffahrter Damm
  • Hermann-Treff-Weg
  • York-Ring 25
  • Am Dornbusch
  • Wasserstraße
  • Loevelingloh 33
  • Roggenmarkt
  • Kinderhaus 32
  • Werse
  • Osttor
  • Oberort

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0664/2006
Typ
Vorlage
Datum
29.08.2006
Erstellt
06.10.2020 14:37