V/0664/2006
Jahresbericht 2005 der Feuerwehr Münster
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Berichtsvorlage
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V/0664/2006 DER OBERBÜRGERMEISTER Feuerwehr Betrifft Jahresbericht 2005 der Feuerwehr Münster Beratungsfolge 19.09.2006 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Bericht 27.09.2006 Hauptausschuss Bericht 27.09.2006 Rat Bericht Bericht: Den beigefügten Jahresbericht 2005 der Feuerwehr Münster überreiche ich mit der Bitte um Kenntnisnahme. i.V. gez. Joksch Anlagen: Jahresbericht 2005 der Feuerwehr Münster Vorlagen-Nr.: V/0664/2006 Auskunft erteilt: Herr Fritzen Ruf: 20 25 80 00 E-Mail: FritzenB@stadt-muenster.de Datum: 27.08.2006 Öffentliche Berichtsvorlage
Jahresbericht 2005 der Feuerwehr Münster
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FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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Einführung:
Der vorliegende Jahresbericht 2005 der Feuerwehr Mü nster ist keine Chronik der
Ereignisse, sondern eine kurze Information über die Entwicklung der Aufgaben und
Tätigkeiten der Stadt Münster in den Bereichen Bran dschutz, Hilfeleistung,
Rettungsdienst und Katastrophenschutz.
Der Bericht ist zweigeteilt:
In Teil I werden die wesentlichen Kenndaten des Jahres 2005 zur Tätigkeit sowie
zur Entwicklung der Feuerwehr in einem Zahlenspiege l (Seiten 22 und 23) den
Vergleichszahlen der vorherigen vier Jahre gegenübe rgestellt und interpretiert
(Seiten 15 und 16). Dieser Teil des Jahresberichtes informiert über Trends und ist
Datenbasis für zukünftige Planungen der Feuerwehr Münster.
In Teil II - ab Seite 23 - sind die Daten des Jahres 2005 det aillierter aufgeschlüsselt.
Die Darstellung entspricht einer bundesweiten Empfe hlung der Arbeitsgemeinschaft
der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF). Dieser Dat ensatz wird in fast allen
Städten mit einer Berufsfeuerwehr nahezu identisch erhoben und ermöglicht so
einen interkommunalen Vergleich der Feuerwehren. Te ile dieses Datensatzes
fließen in eine Bundesstatistik ein.
Teil I:
Feuerwehr, das ist mehr, als eine örtliche Dienstleistungseinrichtung der Kommune.
Feuerwehr , das ist eine weltumspannende Idee und Institution , welche von den
Bürgerinnen und Bürgern bei der Frage nach der vert rauenswürdigsten
Personengruppe auf den ersten Platz gesetzt wurde, wie einer internationalen Studie
des Magazins Reader´s Digest aus Mai 2005 zu entneh men war. Dieses Ergebnis mag
als schmeichelhaft empfunden werden, es ist jedoch in jedem Falle Ausdruck eines
tiefen Vertrauens der Menschen in diese Organisation.
Für die Mitglieder der Feuerwehr ist diese Aussage Dank und Verpflichtung zugleich.
Das Verdienst an diesem Status haben weltweit die d erzeit tätigen Einsatzkräfte
ebenso, wie die Generationen von Feuerwehrmännern und –frauen vor ihnen. Auch die
Feuerwehr Münster leistete im Jahr 2005 lokal, regi onal und sogar international ihren
Beitrag zu diesem Gesamtbild:
Einsätze in Münster:
Die Bilanz der Feuerwehr Münster für das Jahr 2005:
• 860 Brandmeldungen,
• 1.440 Technischen Hilfeleistungen,
• 19.145 Einsätze in der Notfallrettung und
• 12.443 Krankentransporte , welche gemeinsam mit den Sanitätsorganisationen
durchgeführt wurden.
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Insgesamt wurde die Feuerwehr bzw. der Rettungsdienst der St adt Münster im Jahr
2005 zu 34.168 Einsätzen gerufen.
Regionale Hilfe:
Im Rahmen der überörtlichen Hilfe unterstützt die Feuerwehr Münster nach
Anforderung mehrfach örtliche Feuerwehren in den be nachbarten Landkreisen mit
Spezialgerät, wie z.B. dem Feuerwehrkran.
Gemeinsam mit den übrigen in der Gefahrenabwehr der Stadt Münster mitwirkenden
Organisationen stellt die Feuerwehr Münster im Rahm en eines landesweiten
Einsatzplanes ein großes Helferkontingent zur Betre uung der Gäste des
Weltjugendtages : Im Zeitraum vom 18. bis 21.08.2005 stellen die mü nsterschen
Einsatzkräfte durchgängig eine Behandlungsplatz-Kom ponente zur Versorgung schwer
Verletzter. Jeden Tag fahren Busse die 34 Rettungsa ssistenten, Sanitäter und Ärzte
nach Köln, wo sie ihre Kolleginnen und Kollegen nac h einer 24-Stunden-Schicht
ablösen. Ständig sind somit über 100 Einsatzkräfte für das Innenministerium NRW tätig.
Als am letzten Tag, nach dem Papstbesuch, die Lage aufgrund der hohen Zahl
zeitgleich abreisenden Pilger kurzfristig zu eskali eren droht, fordert das Lagezentrum im
Innenministerium kurzfristig weitere Kräfte auch au s Münster an. Mitten in der Nacht
alarmiert die Leitstelle der Feuerwehr alle Einsatz einheiten der Hilfsorganisationen
sowie dienstfreie Notärzte. In kurzer Frist rückt ein Tross von 50 Helfern mit mehr als 20
Einsatzfahrzeugen nach Köln aus. Sowohl die vorgepl anten, als auch die kurzfristigen
Anforderungen stellen unter Beweis, dass das Einsat zkonzept der Stadt Münster für
einen „Massenanfall von Verletzten“ – MANV – auch dank der guten
Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen sehr leistungsfähig ist.
Auf Basis der neuen, landeseinheitlichen Einsatzpla nungen erfolgte auch die
Hilfeleistung beim so genannten Schnee-Katastrophe im November 2005: Nachdem
am 26.11.2005 nach extremen Schneefällen insbesonde re in den benachbarten
Landkreisen Strommasten reihenweise umknicken und w eite Teile des Münsterlandes
ohne Stromversorgung sind, richtet die Bezirksregie rung einen Krisenstab ein, der die
überregionale und landesübergreifende Hilfe koordiniert.
In Münster rücken noch in der Nacht zum 27.11.2005 die Einsatzeinheiten der
Hilfsorganisationen aus und werden in den Kreisen Steinfurt und Borken zur Versorgung
eingeschneiter Autofahrer eingesetzt. Die Technisch en Züge des Ortsverbandes
Münster der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) werden über die THW-Leitung
angefordert und in die Nachbarkreise verlegt. Die F euerwehr Münster entsendet LKW
mit Notstromaggregaten und begleitet die Hilfskonvo is der Sanitätsorganisationen mit
Rüstwagen, um die kleineren Fahrzeuge notfalls durc h Schneeverwehungen schleppen
zu können. In der Leitstelle der Feuerwehr Münster wird eine E insatzleitung
gebildet , welche die Anforderungen und Hilfsmaßnahmen der m ünsterschen Kräfte
koordiniert. Auf Bitten der Bezirksregierung überni mmt die Feuerwehr Münster auch
Lotsendienste für auswärtige Einsatzeinheiten, welc he zum Institut der Feuerwehr an
der Wolbecker Straße in einen Bereitstellungsraum beordert wurden.
Auch wenn die Durchführung der einzelnen Maßnahmen vor Ort teilweise sehr
schwierig ist, so läuft doch die Koordination der Einsatzkräfte auf allen Ebenen in
der Regel sehr gut. Hier machen sich die neuen Strukturen der Gefahren abwehr in
NRW und die Großübungen der Stadt Münster positiv bemerkbar.
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Internationale Hilfe:
Auch zu Beginn des Jahres 2005 werden die seit Weih nachten 2004 laufenden
internationalen Hilfsaktionen zur Tsunami-Katastrophe in Südostasien fortgesetzt.
Nachdem mit dem Ausfliegen von Verletzten aus der K atastrophenregion begonnen
wurde, trifft der Lagedienst der Berufsfeuerwehr Mü nster auf Bitten des
Universitätsklinikums noch in der Neujahrsnacht Vor bereitungen zum Transport schwer
verletzter Opfer in münstersche Kliniken.
Nach der Akutphase der internationalen Hilfe konzen trierten sich die Bemühungen der
Stadt Münster auf eine direkte Hilfe der Partnerregion Nias , einer Insel vor der Küste
Sumatras. Nach systematischer Vorbereitung durch ei nen Stab der Stadtverwaltung
Münster treten am 09.04.2005 zwei Beamte der Berufs feuerwehr Münster gemeinsam
mit Brüdern des in Münster und auf Nias ansässigen Kapuzinerordens eine Reise „zur
anderen Seite des Erdballs“ an. Im Gepäck haben sie drei Satellitentelefone un d
einen Laptop mit Solarstromversorgung, da die Kommu nikation auf und zur Insel Nias
völlig zusammengebrochen ist. Während Oberbrandmeis ter Robert Weßling die
Kommunikationstechnik vor Ort aufbauen und die örtl ichen Ordensbrüder in die
Bedienung einweisen soll, hat Brandamtsrat Ludger K olodziej den Auftrag, vor Ort
Kontakt mit den Behörden und Hilfsorganisationen au fzunehmen und Vorbereitungen
für langfristige Hilfsprojekte zu treffen, welche a us den in Münster gesammelten
Spendengeldern finanziert werden sollen. Am 24.04.2 005 kehren beide
Feuerwehrmänner erschöpft aber unversehrt nach Münster zurück und können für
die weitere Projektarbeit wertvolle Informationen liefern.
Internationale Hilfe ganz anderer Art leistet der l angjährige stellvertretende Leiter der
Feuerwehr Münster, Branddirektor Hans-Helmut Dierks : Im Rahmen eines
Abkommens zwischen dem Bundesinnenministerium, dem Innenministerium des
Landes NRW und der Stadt Münster wechselt er mit Wi rkung zum 01.12.2005 zur
Europäischen Union nach Brüssel, wo er als einer vo n drei Spezialisten im „Monitoring
and Information-Center“ des Generalsekretariats Umweltschutz der EU helfen soll, die
Katastrophenhilfe der Mitgliedsstaaten der EU zu ko ordinieren. Der Vorgang findet
bundesweit Beachtung und Unterstützung, da das föde rale System der Bundesrepublik
die Abordnung von Kommunalbeamten ins Ausland nur u nter besonderen Bedingungen
im Bundesauftrag ermöglicht. Einmal mehr hat hier d ie Verwaltung der Stadt Münster
ihre Flexibilität unter Beweis gestellt.
Zum neuen stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Mü nster wird Branddirektor Fritz
Burrichter bestellt, der zuvor viele Jahre die Abte ilung Vorbeugender Brandschutz
geleitet hat.
Feuerwehr – traditionell modern
Die Organisation Feuerwehr hat eine lange Tradition – auch in Münster. Und so
wunderte es nicht, wenn einzelne Gliederungen der F euerwehr Münster im Jahr 2005
ihr 100-jähriges Jubiläum feiern konnten. Während d ie Freiwillige Feuerwehr mit ihrem
Gründungsjahr 1871 „die Hundert“ bereits lange über schritten hat und die Löschzüge
Gievenbeck und Loevelingloh der Freiwilligen Feuerw ehr in ihrem einhundertsten Jahr
des Bestehens schon fast zu den „jungen Jahrgängen“ gehören, so zeugt das 100-
jährige Jubiläum der Berufsfeuerwehr Münster doch v on der frühen
kommunalpolitischen Weitsicht, die prosperierende E ntwicklung der Stadt Münster im
Jahr 1905 durch die Gründung einer Berufsfeuerwehr abzusichern.
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Am 21. und 22.05.2005 feiert der Löschzug Loevelingloh der Freiwilligen Feuerwehr
Münster sein 100-jähriges Bestehen mit einem Festba ll, einem festlichen Kommers und
einem Tag der offenen Tür am modernen Feuerwehrgerätehaus.
Nur 14 Tage später begeht auch der Löschzug Gievenbeck sein 100-jähriges
Jubiläum und feiert dies mit einem Festprogramm übe r das ganze Wochenende.
Insbesondere der Tag der offenen Tür lockt zahlreic he Besucher dieses stetig
wachsenden Stadtteils zur Feuerwehr. Leider konnte dem Löschzug Gievenbeck der
langjährige Wunsch, zum 100. Jubiläum in ein neues Feuerwehrgerätehaus
einzuziehen, noch nicht erfüllt werden. Auch die re guläre Zuweisung eines neuen
Löschfahrzeuges musste zurück gestellt werden, da der Altbau zu klein ist, um moderne
Fahrzeugtechnik aufzunehmen. Hoffnung schöpfen die Mitglieder des Löschzuges
jedoch aus dem Umstand, dass die Stadt Münster im J ahr 2005 ein Grundstück für den
geplanten Neubau erworben hat und im Haushaltsplan der Stadt Finanzmittel für einen
Neubau in den Jahren 2008 und 2009 ausgewiesen sind.
Eine besondere Außenwirkung jedoch
entfaltet das Jubiläum 100 Jahre
Berufsfeuerwehr Münster . Bereits Wochen
vor den offiziellen Terminen wird im
Vorprogramm des CINEPLEX-Kinos ein
kurzer Image-Spot zur Tätigkeit der
Feuerwehr Münster gezeigt. Der Festakt am
25.06.2005, zu dem Oberbürgermeister Dr.
Berthold Tillmann ins Rathaus eingeladen
hat, setzt mit einem Referat des Inspekteurs
des Landes NRW für den Brand- und
Katastrophenschutz, Regierungsbrand-
direktor Helmut Probst, einen
gesellschaftlichen und fachlichen Höhepunkt
(siehe auch Bilder in der Heftmitte).
Eine zweiwöchige Fachausstellung im
Stadthaus 1 und eine sehr informative
Festschrift informieren über das
Aufgabenspektrum der Feuerwehr Münster.
Ihre Feuerwehr „live“ erleben die Bürgerinnen und B ürger bei einem Tag der offenen
Tür am 29.05.2005 auf der neuen Feuer- und Rettungs wache 2 und bei einer Serie von
Schauübungen am 02.10.2005 vor der Kulisse des Schl osses. Ihr Jubiläum ist den
Beamten der Berufsfeuerwehr auch Veranlassung, Koll egen aller Berufsfeuerwehren in
Deutschland zum traditionellen Motorradtreffen einz uladen und die deutsche
Meisterschaft der Berufsfeuerwehren im Handball auszurichten.
Nachdem die Berufsfeuerwehr bei einem zünftigen Fest am 26.08.2005 auch sich selbst
gefeiert hat, werden im September noch einmal alle Kräfte mobilisiert, um den seit zwei
Jahren vorbereiteten fachlichen Höhepunkt und Absch luss des Jubiläumsjahres zu
realisieren:
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Für die „Vereinigung zur Förderung des
deutschen Brandschutzes“ – vfdb – richtet
die Feuerwehr Münster die Jahresfachtagung
2005 aus.
Im Verlauf des viertägigen Kongresses
besuchen mehr als 600 Tagungsteilnehmer
die verschiedenen Vorträge und die
Fachausstellung in der Halle Münsterland.
Innenminister Dr. Ingo Wolf
(Bild links) stellt im
Rahmen der Fachtagung das neue Konzept
des Landes NRW zur Versorgung von
Patienten bei einem Massenanfall von
Verletzten vor.
Zu den Schwerpunktthemen
„Katastrophenschutz“ und „Fahrzeugtechnik“
der Fachtagung steuern Führungskräfte der
Feuerwehr Münster Fachvorträge bei.
Durch die tatkräftige Hilfe von über 100 Aktiven au s dem Bereich der Berufs- und der
Freiwilligen Feuerwehr Münster, welche gemeinsam mi t Münster-Marketing und der
Halle Münsterland ein attraktives Service- und Rahm enprogramm auf die Beine gestellt
haben, hinterlässt die Feuerwehr Münster bei den za hlreichen nationalen und
internationalen Gästen einen nachhaltig positiven Eindruck.
Die bundesweit führende Fachzeitschrift „BRANDSchut z“ widmet eine komplette
Monatsausgabe dem Schwerpunktthema „Feuerwehr Münster“.
Optimierung des Gefahrenabwehrsystems der Stadt Münster
Beim Katastrophenschutz beließ es die Feuerwehr Mün ster im Jahr 2005 nicht nur bei
der theoretischen Auseinandersetzung im Rahmen der vfdb-Jahresfachtagung, sondern
sie setzte auch lokal wichtige Projekte in die Tat um:
• Ein wesentlicher Baustein der Gefahrenabwehr ist d ie Information der Bevölkerung
über die Medien, insbesondere über die lokalen Rund funksender. Erforderlich wird
dies beispielsweise, wenn nach dem Austreten gefähr licher Stoffe der Bevölkerung
Verhaltensempfehlungen an die Bevölkerung gegeben werden sollen. Während über
den Sender WDR 2 rund um die Uhr Warnmeldungen von überregionaler Bedeutung
ausgestrahlt werden können, sind bei den privat bet riebenen Lokalsendern die
Redaktionen nachts oft nicht besetzt. Gerade aber d ie lokalen Sender haben eine
große Zuhörerschaft und bieten die Möglichkeit, auc h lokal begrenzt wichtige
Informationen an die Bevölkerung zu übermitteln. In enger Kooperation und
Kostenteilung mit dem Lokalsender wurde am 17. Janu ar 2005 die
Direkteinsprache bei „Antenne Münster“ geschaltet, mit der sich der
Lagedienstführer in der Leitstelle der Berufsfeuerwehr in das laufende Pogramm von
Antenne Münster einblenden kann, sofern die Redaktion nicht besetzt ist.
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• Am 14.06.2005 nimmt die Feuerwehr Münster ihren ne uen Einsatzleitwagen, Typ
ELW 2 in Betrieb. Der auf einem Stadtbus-Fahrgestell auf gebaute Einsatzleitwagen
dient bei Großschadensereignissen und Katastrophen der Einsatzleitung als mobile
Befehlsstelle und ermöglicht die Stabsarbeit auch v or Ort. Der neue ELW 2 löst ein
Vorgängermodell aus dem Jahr 1978 ab, welches nach 27 Betriebsjahren den
aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde. B ereits vor der Indienststellung
in Münster konnte die Feuerwehr Münster auf Einladung der vfdb den ELW 2 auf der
internationalen Fachmesse „Interschutz“ im Mai 2005 in Hannover präsentieren.
• „Trendsetter“ war die Feuerwehr Münster auch bei e iner weiteren
Fahrzeugentwicklung. Speziell für die Wasserversorg ung über lange Wegstrecken
und bei Großbränden wurde im Mai 2005 ein Schlauchw agen in Dienst gestellt,
welcher wesentliche Verbesserungen gegenüber dem bi sher durch den Bund
beschafften Typ aufweist. Das Konzept der Feuerwehr Münster wurde anschließend
durch den zuständigen Normenausschuss des DIN weitg ehend in eine neue Norm
für die Feuerwehren in Deutschland übernommen.
Der Schlauchwagen vom Typ SW 2000 ist seit der Indi enststellung beim Löschzug
Werse-Laer der Freiwilligen Feuerwehr Münster stati oniert und komplettiert das
Konzept, welches für Münster vier Schlauchwagen vorsieht.
Frei nach dem Motto „Technik ohne Mannschaft ist sinnlos, Mannschaft oh ne
Technik ist machtlos“ , reicht es nicht, lediglich neue Technik bereit zu stellen, der
sichere Umgang damit muss auch geübt werden. Und so fanden neben den täglichen
Übungen bei der Berufsfeuerwehr und dem im 2-Wochen -Rhythmus stattfindenden
Training der Freiwilligen Feuerwehr auch Übungen statt, bei denen die Zusammenarbeit
bei größeren Schadensereignissen im Vordergrund standen:
• Propangasflasche explodiert auf einer Jugendparty : Die Löschzüge Sprakel,
Kinderhaus und Häger-Uhlenbrock üben am 09.04.2005 die Rettung und
Erstversorgung zahlreicher Brandverletzter in Sprakel.
• Waldbrand im Westen der Stadt : Die Löschzüge Kinderhaus, Gievenbeck und
Altstadt üben am 02.08.2005 die Bekämpfung eines Wa ldbrandes und die
Förderung von Löschwasser über lange Wegstrecken mi ttels Schlauchwagen und
Verstärkerpumpen.
• Alle Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Münster unterziehen sich am 20.08 und
03.09.2005 einer vielfältigen Leistungsüberprüfung im Rahmen der vom Sprecher
der Freiwilligen Feuerwehr organisierten Feuerwehr-Rallye . Am 24.09.2005 treten
dann wieder alle Löschzüge an, um sich dem vom Stad tfeuerwehrverband
organisierten bundeseinheitlichen Leistungsnachweis zu unterziehen.
• Auch die jüngsten Mitglieder der Feuerwehr bereite n sich schon auf die
Zusammenarbeit in größeren Einheiten vor: Einen gan zen Tag lang üben die
Mitglieder der Jugendfeuerwehr Münster am 24.09.2005 verschiedene
Einsatzsituationen und die Zusammenarbeit mehrerer Gruppen bei einem
angenommenen Großbrand in einem Gewerbebetrieb.
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Katastrophenschutz ist keine Aufgabe der Feuerwehr allein. Auf Grundlage des
Gesetzes über den Feuerschutz und die Hilfeleistung wirken alle in Münster ansässigen
Hilfsorganisationen in der Gefahrenabwehr mit. Dazu zählen:
ASB - Arbeiter-Samariter-Bund
DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft
DRK - Deutsches Rotes Kreuz
JUH - Johanniter Unfallhilfe
MHD - Malteser Hilfsdienst
THW - Technisches Hilfswerk
Gemeinsam mit den aktiven Männern und Frauen der Fe uerwehr stehen in
Münster somit über 1.300 Einsatzkräfte bereit.
Um den besonders qualifizierten Helferinnen und Hel fer der Sanitätsorganisationen
weitere Einsatzpraxis zu ermöglichen und sie so bes ser auf Großschadensereignisse
vorbereiten zu können, besetzen die Rettungsassiste ntinnen und Rettungsassistenten
von ASB, DRK, JUH und MHD seit dem 30.09.2005 im We chsel an Wochenenden
einen Rettungswagen in der Innenstadt. Am Sitz des DRK-Kreisverbandes in der
Zumsandestraße wurde dazu die „Rettungswache 8“ eingerichtet, wo der
Rettungswagen zwischen Freitag 16 Uhr und Sonntag 2 2 Uhr stationiert ist. Alarmiert
und eingesetzt wird das Fahrzeug durch die Leitstelle der Feuerwehr Münster.
Besondere Einsätze des Jahres 2005:
Neben der Entwicklung neuer Projekte läuft natürlic h das „ganz normale“
Einsatzgeschäft stetig weiter. Und wie in jedem Jah r gibt es auch 2005 einige Einsätze,
die wegen ihrer Eigenart oder ihrer Tragik in Erinn erung bleiben. Die nachfolgende
Übersicht markanter Einsätze des Jahres 2005 verdeutlicht zugleich das breite
Anforderungsspektrum, auf das sich die Feuerwehr mi t Personal, Gerät und Ausbildung
vorbereiten muss:
• 14.01.05 Dass die Feuerwehr stets Reserven braucht , zeigt sich gleich zu Beginn
des neuen Jahres: Plötzlich auftretendes Blitzeis i n den frühen Morgenstunden ist
die Ursache für 8 Verkehrsunfälle innerhalb von 3 Stunden . Neben den
planmäßig vorgehaltenen Rettungswagen werden in ras cher Folge auch nahezu alle
Reservefahrzeuge benötigt, um neben dem normalen „T agesgeschäft“ an allen
Unfallstellen schnell Hilfe leisten zu können.
• 22.01.05 Schwerer Verkehrsunfall auf der Tilbecker Straße in Roxel. Die
Feuerwehr befreit die beiden Insassen aus dem auf d em Dach liegenden
Fahrzeugwrack. Während der Fahrer schwer verletzt i ns Krankenhaus eingeliefert
wird, kann der Notarzt bei dem 21-jährigen Beifahrer nur noch den Tod feststellen.
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• 31.01.05 Löschzug statt Karnevalsumzug . Mitten in die Startaufstellung des
Narrenumzuges anlässlich des „Ziegenbocksmontag“ in Wolbeck rückt die
Feuerwehr an, um einen Dachstuhlbrand an der Hiltru per Straße zu bekämpfen.
Spielende Kinder haben den Brand und damit einen er heblichen Schaden
verursacht. Die Feuerwehr kann eine Ausbreitung der Flammen auf die unter dem
Dach gelegenen Wohnräume verhindern und den Schaden begrenzen. Zum Glück
gibt es keine Verletzten.
• 01.02.05 Nur einen Tag später hat die Feuerwehr de n nächsten Großbrand in der
Gärtnerei der Westfälischen Klinik für Psychiatrie zu bekämpfen. Vier Löschzüge
von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sind im Einsatz.
• 09.02.05 Feuer im Herzen der Stadt : In den frühen Morgenstunden brennt es in
einer Diskothek am Roggenmarkt, welche zum Zeitpunk t des Brandes zum Glück
nicht in Betrieb ist. Brennende Elektrokabel verurs achen durch die enorme
Rauchentwicklung einen hohen Sachschaden. Siehe auch Bild in der Heftmitte.
• 25.02.05 Bei Abbrucharbeiten an einem Gebäude an d er Steinfurter Straße erfasst
ein Bagger versehentlich die Gasversorgungsleitung des Nachbarhauses.
Geistesgegenwärtig schaltet der Baggerführer den Fa hrzeugmotor aus und alarmiert
sofort die Feuerwehr. Als Erstmaßnahme werden 12 Pe rsonen aus dem
Nachbarhaus evakuiert und die Unglücksstelle weiträ umig abgesperrt. Dann misst
die Feuerwehr die Explosionsgefahr und kann Entwarnung geben:
Explosionsgefahr besteht nur unmittelbar an der Lec kstelle und die ist von einem
Entstörtrupp der Stadtwerke schnell abgedichtet.
• 06.03.05 Konnte man beim vorherigen Einsatz das Er dgas dank der beigemengten
Geruchsstoffe noch riechen, ist die Gefahr in diese m Falle heimtückischer: In einer
Gaststätte in Hiltrup wird einem Gast übel. Der Wir t ruft den Rettungswagen. Der
aufmerksame Disponent in der Leitstelle aber sieht eine Verbindung zu einem nur
kurze Zeit zuvor unter der gleichen Adresse abgewic kelten Einsatz, bei dem ein
Schornsteinfeger ebenfalls wegen Übelkeit vom Rettu ngsdienst behandelt wurde.
Der Disponent entsendet zusätzlich zum Rettungswage n gleich den Notarzt und
einen kompletten Löschzug. Am Einsatzort angekommen , wird das Gebäude
evakuiert und mit Messgeräten auf Kohlenmonoxid get estet. Das explosive Gas ist
unsichtbar sowie geruchlos und somit sehr gefährlich. Doch kann zu diesem
Zeitpunkt kein Gas mehr gemessen werden. Auch der h inzu gezogene
Bezirksschornsteinfegermeister kann keine Ursache e rmitteln. Eventuell hat es sich
um eine Fehlfunktion der Heizung gehandelt, die mit dem Fegen des Kamins
behoben war.
• 10.04.05 Feuer in einem Einfamilienhaus am Nerzweg in Coerde. Erste
Löschversuche des Eigentümers sowie seiner Tochter scheitern. Beim Eintreffen der
Feuerwehr stehen Wohnzimmer und Küche des Hauses in Vollbrand. Drei Trupps
dringen mit Atemschutzgeräten in das Gebäude vor un d können das Feuer nach
kurzer Zeit unter Kontrolle bringen. Der Sachschade n, insbesondere durch Rauch,
ist jedoch enorm.
• 11.04.05 Bei Bauarbeiten an der Schillerstraße wir d eine amerikanische, 125 kg
schwere Bombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Bevor der
Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung die Bombe entschärfen kann,
muss die Feuerwehr ca. 500 Personen aus der unmitte lbaren Nachbarschaft
evakuieren. Nach kurzer Zeit können die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren.
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• 13.05.05 Bei einem missglückten Überholmanöver auf dem Schiffahrter Damm
kollidieren vier Fahrzeuge miteinander . Der Fahrer eines Kleintransporters wird in
seinem Fahrzeug eingeklemmt. Vier weitere Personen werden schwer verletzt. Die
Feuerwehr entsendet mehrere Rettungswagen und Notär zte. Der Rüstzug der
Berufsfeuerwehr und zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr werden alarmiert.
Der Fahrer des Kleintransporters kann nur noch tot aus seinem Fahrzeug befreit
werden. Die anderen Personen werden nach notärztlic her Erstversorgung noch an
der Unfallstelle zur weiteren Behandlung in verschi edene Krankenhäuser
eingeliefert.
• 20.05.05 Im Institut für pharmazeutische und mediz inische Chemie der Universität
gerät ein Experiment aus den Fugen. Umherspritzende Chemikalien setzen die
Laboreinrichtung in Brand und verletzen einen Doktorranden des Instituts am Arm.
Die Feuerwehr geht mit zwei Trupps unter Atemschutz geräten gegen die Flammen
vor und sucht alle Räume nach Personen ab. Da sich Brandrauch im gesamten
Gebäude ausbreitet, wird das Institut komplett gerä umt und mit einem
Hochleistungslüfter belüftet. Der Verletzte wird no ch vor Ort rettungsdienstlich
versorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert.
• 14.06.05 Am Dornbusch in Amelsbüren gerät am frühe n Morgen eine Scheune in
Brand. Das Feuer entwickelt sich aufgrund der große n Mengen an eingelagertem
Stroh rasch zu einem Großbrand und erfordert den Einsatz von vier Löschzügen der
Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Müns ter. Die Einsatzkräfte müssen
über mehrere Stunden in mühevoller Handarbeit das b rennende Stroh auseinander
ziehen, um es ablöschen zu können. Siehe auch Bild in der Heftmitte.
• 29.06.05 Großeinsatz am Dortmund-Ems-Kanal : In Höhe Amelsbüren meldet ein
Binnenschiffer einen massiven Wassereinbruch im Ber eich der Schiffsschraube. Der
Kapitän macht sein mit 440 Tonnen Schlacke beladenes Schiff am Ufer fest, so dass
die 40 Feuerwehrmänner übersteigen können. Mit mehr eren Elektropumpen wird
das Wasser wieder aus dem Schiffsrumpf gepumpt. Das Sinken des Schiffes und als
mögliche Folge die Blockade dieser wichtigen Binnen wasserstraße kann so
verhindert werden. Das Leck wird provisorisch abged ichtet, so dass der Frachter
unter Begleitung der Wasserschutzpolizei die nächste Werft ansteuern kann.
• 11.07.05 Ein Großbrand auf einem Bauernhof in Nienberge macht die
umfangreichsten Löschmaßnahmen des Jahres 2005 erfo rderlich. Aus 5 B-Rohren,
2 C-Rohren und einem Wasserwerfer werden pro Minute 3.200 Liter Wasser ins
Feuer geschleudert. Der massive Löschangriff ermögl icht die Rettung des gesamten
Tierbestandes. Der aus Wohnhaus, Stallungen und Heu boden bestehende
Gebäudekomplex kann jedoch nicht gehalten werden un d wird ein Raub der
Flammen.
• 03.08.05 Wieder droht auf dem Dortmund-Ems-Kanal e in Schiff zu sinken. Da sich
das eingedrungene Wasser im Schiffsrumpf mit Öl ver mischt hat, kann es nicht
einfach zurück in den Kanal gepumpt werden, sondern muss aufgefangen und
fachgerecht entsorgt werden. 11.000 Liter Öl-/Wasse r-Gemisch werden von der
Feuerwehr in Behälter am Ufer gepumpt. Eine Gewässerverunreinigung kann
dadurch abgewendet werden. Das Leck kann auch in diesem Falle abgedichtet
werden, so dass größerer Schaden verhindert werden kann.
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• 11.08.05 Spektakulärer LKW-Unfall in der Innenstadt : Der Fahrer eines
Wechselladerfahrzeuges für Schuttcontainer vergisst die Ladearme seines
Fahrzeuges einzufahren. Bei der Durchfahrt der Eise nbahnbrücke über die
Wolbecker Straße verkeilen sich die Ladearme in der Brückenkonstruktion. Der LKW
wird schlagartig abgebremst, das Führerhaus schnell t hoch und kracht unter die
Brücke. Der Fahrer wird verletzt. Die angerückte Fe uerwehr sichert den LKW,
versorgt den Fahrer und bindet austretende Betriebs stoffe. Siehe auch Bild in der
Heftmitte.
• 13.08.05 In einem Mehrfamilienhaus in Gelmer löst ein defekter Fernseher gegen
01:20 Uhr ein Feuer aus, das schnell die gesamte Wohnung im Erdgeschoss erfasst.
Aufgrund der Intensität des Brandes besteht die Gefahr der Brandausbreitung auf
drei Einliegerwohnungen im Obergeschoss. Beide Lösc hzüge der Berufsfeuerwehr
und zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr bekäm pfen das Feuer und können
eine weitere Ausbreitung verhindern. Zwei der siebe n Hausbewohner erleiden eine
Rauchgasvergiftung und werden nach rettungsdienstli cher Erstversorgung ins
Krankenhaus eingeliefert. Aufgrund der Rauchausbrei tung im gesamten Gebäude
entsteht erheblicher Sachschaden.
• 18.08.05 Vier größere Einsätze innerhalb eines Zei traumes von nur 45 Minuten
sorgen dafür, dass die Berufsfeuerwehr für kurze Zeit „ausverkauft“ ist:
17:12 Uhr: An der Bonifatiuskirche am Cheruskerrin g stürzt ein Autokran auf das
Dach eines Anbaus der Kirche. Der Rüstzug 1 der Ber ufsfeuerwehr rückt aus,
sichert die Einsatzstelle und richtet den Baukran m it Hilfe des 45-Tonnen-Krans
wieder auf. Der Sachschaden wird auf ca. 25.000 € g eschätzt. Die Feuerwehr
zieht einen Statiker des Bauordnungsamtes hinzu, de r das Gebäude als nicht
einsturzgefährdet einschätzt. Die Ursache für den U nfall liegt vermutlich in einem
technischen Defekt des Kranfahrzeuges.
17:18 Uhr: Aus einem Wohnhaus an der Bremer Str. w ird ein Gasaustritt
gemeldet. Bei Renovierungsarbeiten wurde eine Gasle itung angebohrt. Der
Löschzug 2 der Berufsfeuerwehr rückt an und schließ t den Gashahn in der
Wohnung. Nachdem die Wohnung gelüftet ist, können d ie Arbeiten fortgesetzt
werden.
17:29 Uhr: Am Hermann-Treff-Weg in Gremmendorf wir d ein Feuer in einem
Wald gemeldet. Einheiten der Berufsfeuerwehr und der Löschzüge Gremmendorf
und Angelmodde rücken aus und können das Feuer schn ell löschen.
Aufmerksame Passanten und Nachbarn greifen noch vor dem Eintreffen der
Feuerwehr ein und halten die Flammen mit feuchtem Strauchwerk klein.
17:50 Uhr: Am Osttor kommt es zu einem Verkehrsunf all zwischen zwei PKW
und einer Motorroller-Fahrerin. Der Feuerwehr werde n vier schwer verletzte
Personen gemeldet. Die Leitstelle der Feuerwehr ala rmiert 2 Notärzte, den
Leitenden Notarzt, 3 Rettungswagen 1 Krankentranspo rtwagen sowie den
Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr. Vor Ort sind da nn eine schwer verletzte
Person (die Rollerfahrerin) und drei weitere leicht verletzte Personen zu
versorgen. Alle Verletzten werden nach notärztliche r Versorgung vor Ort in
münsteraner Krankenhäuser eingeliefert.
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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• 20.08.05 Wieder ein Einsatz auf dem Dortmund-Ems-K anal: Ein
Berufsfeuerwehrmann der Werkfeuerwehr BASF-Coatings AG, der früh morgens auf
dem Weg zur Arbeit mit dem Rad am Kanal unterwegs i st, bemerkt Rauchaustritt
aus dem Vorschiff eines Binnenfrachtschiffes . Sofort alarmiert er über Handy die
Kollegen der Berufsfeuerwehr Münster und erkundet d en günstigsten Zugang zu
dem in einem Gewerbegebiet festgemachten Schiff. Da nk des schnellen Eingreifens
der Feuerwehr, kann ein Brand in der Kajüte eines M atrosen auf den
Entstehungsraum begrenzt werden.
• 14.09.05 Auf der Baustelle der Münster-Arkaden bef ördert ein Bagger mit seiner
Schaufel um 07:50 Uhr morgens eine 125-kg-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg ans
Tageslicht. Da die Bombe bewegt wurde und Zeitzünde r-Mechanismen aktiviert
worden sein könnten, alarmiert die Leitstelle umfangreiche Kräfte der Feuerwehr und
der Hilfsorganisationen. Die Fundstelle wird sofort weiträumig abgesperrt. Aus den
benachbarten Häusern werden 150 Personen evakuiert. Sanitäter tragen nicht
gehfähige Personen aus den Häusern und betreuen sie in einer Notunterkunft. Der
Feuerwerker der Bezirksregierung kann die Bombe ohn e Komplikationen
entschärfen, so dass die Schutzmaßnahmen bereits um 09:45 Uhr wieder
aufgehoben werden können. Siehe auch Bild in der Heftmitte.
• 20.09.05 Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Dyckburgstraße wird eine
PKW-Fahrerin schwer verletzt und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Noch in dem
auf der Seite liegenden PKW behandelt der Notarzt d ie Frau. Anschließend wird die
Verletzte von der Feuerwehr unter Einsatz eines hyd raulischen Rettungsspreizers
aus dem PKW befreit.
• 23.09.05 Spaziergänger entdecken einen leblosen Körper im Dortmund-Ems-
Kanal und alarmieren die Feuerwehr. Die Männer der Tauch erstaffel der
Berufsfeuerwehr können die weibliche Person schnell aus dem Wasser bergen,
jedoch kann der Notarzt nur noch den Tod der Frau feststellen.
• 28.09.05 Schwerer Wohnungsbrand in Coerde: Als die um 05:14 Uhr alarmierte
Feuerwehr am Nerzweg eintrifft, steht eine Wohnung des Mehrfamilienhauses
bereits in Vollbrand. Das Feuer droht innen und übe r die Außenfassade auf andere
Wohnungen überzugreifen. Zum Glück haben sich alle Bewohner selbst in Sicherheit
bringen können, so dass alle Einsatzkräfte sofort m it der Brandbekämpfung
beginnen können. Trotz bereits geplatzter Fenstersc heiben gelingt es der
Feuerwehr, ein Übergreifen auf benachbarte Wohnunge n zu verhindern. Die von
dem Brand betroffenen Familie verliert nahezu ihre gesamte Habe. Das DRK betreut
die Personen und kleidet sie aus Beständen der Kleiderkammer neu ein.
• 03.10.05 Auf dem Dingbänger Weg verunglückt ein PK W-Fahrer schwer. Beim
Aufprall auf einen Baum wird das Fahrzeug völlig zerrissen . Die alarmierten
Rettungskräfte treffen nur wenige Minuten nach dem Unfall an der Einsatzstelle ein,
können dem Mann aber nicht mehr helfen. Er stirbt noch an der Unfallstelle.
• 06.11.05 Feuer in einem Mehrfamilienhaus an der Pi usallee. In einer Wohnung im
zweiten Obergeschoss brennt das Schlafzimmer eines Mannes, der sich in letzter
Sekunde noch selbst vor den Flammen in Sicherheit b ringen kann. Der Mann
erleidet eine Rauchgasvergiftung und wird nach rett ungsdienstlicher Behandlung vor
Ort in ein Krankenhaus eingeliefert. Anderen Hausbewohnern ist der Fluchtweg
abgeschnitten . Dichter Brandrauch blockiert das Treppenhaus. Die Feuerwehr
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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rettet zwei Personen über eine Drehleiter, eine wei tere Person wird von einem
Atemschutztrupp mit einer Fluchthaube durch den Rauch ins Freie geführt.
• 25.11.05 Als in den frühen Morgenstunden heftige S chneefälle einsetzen ahnt noch
niemand, dass die Ereignisse der kommenden Stunden und Tage das Münsterland
im „Schnee-Chaos“ versinken lassen werden. Auch wenn die Stadt Münst er mit
einem „blauen Auge“ davon kommt, sind auch hier die Auswirkungen des extremen
Wetters zu spüren: Siehe auch Bild in der Heftmitte.
Aufgrund starker Spannungsschwankungen im überregi onalen
Hochspannungsnetz der Stromversorger kommt es am fr ühen Vormittag zu
einer Störung in dem neuen Gas- und Dampfturbinenkr aftwerk der Stadtwerke
Münster. Teile einer nur wenige Tage zuvor in Betri eb genommenen Turbine
glühen. Aus der Anlage tritt Kühlöl brennend aus un d dichter schwarzer Rauch
aus dem Schornstein der Anlage zeugt weithin sichtb ar von einer gefährlichen
Lage. Mit einer Kombination aus Wasser, Schaum und Löschpulver gelingt es
den Einsatzkräften, das ungewöhnliche Feuer in den Griff zu bekommen und
die Anlage langsam herunter zu kühlen. Der umsichti ge Einsatz der Feuerwehr
bewahrt den weitaus größten Teil der 95 Millionen E uro teuren Anlage vor der
Zerstörung.
Der nasse, schwere Schnee führt gegen Mittag zum B ruch einer 15.000 Volt
Oberleitung der Bundesbahn auf der Bahnstrecke nach Osnabrück in Höhe der
Warendorfer Straße. Die herabfallende Leitung setzt die Lok eines Bauzuges in
Brand. Der Lokführer erleidet einen Stromschlag . Die alarmierte Feuerwehr
versorgt den Verletzten noch am Unfallort und beför dert ihn mit einer Drehleiter
von der hoch gelegenen Bahntrasse zum Rettungswagen , der auf der
Warendorfer Straße bereit steht.
Gegen Abend meldet sich der Manager des münstersch en Hauptbahnhofes bei
der Einsatzleitung der Feuerwehr. Aufgrund von Schn eeverwehungen auf den
Bahnstrecken sind mehrere hundert Reisende am Bahnhof Münster
„gestrandet“. Innerhalb von nur 90 Minuten nimmt die Feuerwehr d en für
Zivilschutzzwecke vorgesehenen Schutzraum am Bahnhof in Betrieb. Helfer des
Deutschen Roten Kreuzes und anderer Sanitätsorganis ationen betreuen die
Reisenden, der Versorgungszug der Freiwilligen Feue rwehr Münster reicht eine
warme Mahlzeit. Die auswärtigen Reisenden, die zunä chst keine Unterkunft
finden, verbringen die gesamte Nacht in der Zivilsc hutzanlage und können sich
in den warmen Räumen am nächsten Morgen sogar über ein Frühstück freuen.
Im Verlauf des Tages wickelt die Feuerwehr Münster 56 „Schnee-Einsätze“
ab: Es gilt umgestürzte Bäume von der Straße oder v on Stromleitungen zu
räumen. In einem Fall muss eine Schadenstelle gesic hert werden, bei der ein
Dach unter der Schneelast eingestürzt ist. 16 der 2 0 Löschzüge der Freiwilligen
Feuerwehr Münster sind im Einsatz, um alle Hilfeers uchen schnell bedienen zu
können.
• 04.12.05 Auf der Straße „Oberort“ zwischen Roxel u nd Albachten stoßen zwei PKW
frontal aufeinander. In beiden Fahrzeugen, die in d ie Straßengräben schleudern,
werden Personen eingeklemmt . Die Berufsfeuerwehr rückt mit zwei Notärzten, dre i
Rettungswagen sowie dem Rüstzug aus. Die beiden näc hst gelegenen Löschzüge
der Freiwilligen Feuerwehr leiten die ersten Rettun gsmaßnahmen ein. Aus jedem
der beiden PKW muss eine eingeklemmte Person mit hy draulischem Rettungsgerät
befreit werden. Insgesamt werden vier Personen zum Teil erheblich verletzt und
nach der Erstversorgung durch Notärzte in Krankenhäuser eingeliefert.
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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Feuerwehr in der Gesellschaft
Die Feuerwehr ist, nicht zuletzt durch ihre kommuna le Verankerung und ihre
überwiegend ehrenamtliche Mitgliederschaft, ein fes ter Bestandteil der Gesellschaft.
Ihre Aktivitäten und Kontakte gehen daher auch weit über den Kernbereich der
Gefahrenabwehr hinaus.
• Die Arbeit der Feuerwehr würdigt die „Narrenzunft vom Zwinger“, eine
traditionsreiche Karnevalsgesellschaft, mit der Ver leihung des „Knabbelordens“ an
den Leiter der Feuerwehr. Verdient hat sich diesen Orden die gesamte Feuerwehr
Münster. Den Verantwortlichen der Narrenzunft war d ie unermüdliche Arbeit der
Feuerwehr anlässlich der Hochwasserlage zum Jahreswechsel 2002/2003 besonders
aufgefallen. Mit dem Knabbelorden soll auch das bes ondere Engagement aller
Einsatzkräfte für ihre Heimatstadt Münster gewürdigt werden.
• „Disziplinlos und subversiv“ verhält sich die Feue rwehr, als sie am 06.02.2005 dem
amtierenden Karnevalsprinzen von Münster mit der Dr ehleiter auf den Sentenzbogen
des Rathauses und damit zur Macht über Münster verh ilft. Auch öffentlicher Tadel
und Androhung von Gehaltskürzungen schrecken den Le iter der Feuerwehr nicht
davon ab, derart renitent am Putsch gegen seinen Oberbürgermeister mitzuwirken.
• Eine besondere Ehrung erfährt die Feuerwehr auch d urch die Verleihung der
Jubiläumsmedaille des Großmeisters des Souveränen M alteser Ritterordens.
Stellvertretend für die gesamte Feuerwehr Münster e rhalten vier Repräsentanten der
verschiedenen Dienstgruppen am 21.01.2005 aus den H änden des Diözesanleiters,
Rudolph Erbprinz von Croy, diese hohe Auszeichnung als Dank und Anerkennung für
die gute Zusammenarbeit der beiden Hilfsorganisationen.
• Was den deutschen DFB-Profis versagt war, erreicht die deutsche Fußball-
Nationalmannschaft der Berufsfeuerwehren. Unter der Leitung des Bundestrainers
Heinz-Jürgen Pieper, im Hauptberuf Oberbrandmeister bei der Berufsfeuerwehr
Münster, werden sie bei den Europameisterschaften i n Irland am 10.06.2005 nach
einem spannenden Endspiel (5:4 n.E.) gegen die Mann schaft aus England
Europameister.
• Einen besonderen „Schlussakkord“ setzt das Musikko rps Roxel der Freiwilligen
Feuerwehr Münster am 19.11.2005 nicht nur unter das gesellschaftliche Feuerwehr-
Jahr 2005, sondern auch an das Ende ihres Jubiläums jahres zum 30-jährigen
Bestehen: Das traditionelle Weihnachtskonzert begei stert die zahlreichen Besucher
und unterstreicht einmal mehr das hohe musikalische Niveau, welches zuvor u.a.
auch die auswärtigen Gäste der vfdb-Jahresfachtagun g im September genießen
durften.
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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Welche Erkenntnisse können aus der Jahresstatistik 2005 abgeleitet werden?
Mit einer Gesamtzahl von 34.168 Einsätzen verlief d as Jahr 2005 nur auf den ersten
Blick etwas “ruhiger” als das Vorjahr, denn die Summe der zeitkritischen Einsätze in den
Bereichen Brände, Technische Hilfeleistungen und No tfallrettung haben gegenüber dem
Vorjahr deutlich zugenommen.
Schlüsselt man die Daten des Zahlenspiegels (Seiten 22 und 23) auf, so erkennt man
folgende Trends:
Brände: Der bereits im Jahresbericht 2004 ausgewiesene Tre nd bestätigt sich. Der
Mittelwert der Jahre 2001 bis 2005 deutet auf einen leichten aber kontinuierlichen
Anstieg der Brände hin. Damit liegt Münster im Bund estrend, erfreulicher Weise aber
mit einem vergleichsweise geringen absoluten Wert.
Die Zahl der Groß- und Mittelbrände nimmt in der Te ndenz ab. Dies entspricht einem
in den Großstädten bundesweit identisch wahrnehmbar en Trend, welcher einerseits
auf die Professionalisierung und Standardisierung d es abwehrenden Brandschutzes
zurückzuführen ist und andererseits sicherlich auch durch die verstärkten
Anstrengungen im vorbeugenden Brandschutz begünstigt wird.
Besonders erfreulich ist auch der Umstand zu werten , dass im Jahr 2005 in Münster
bei den 497 Bränden kein Mensch getötet wurde. Die Stadt Münster bleibt auch hier
deutlich unter dem Durchschnittswert der Bundesrepu blik, welcher einen Brandtoten
je 100.000 Einwohner und Jahr ausweist.
Fehlalarme „Brand“: Fast jede zweite Alarmierung der Feuerwehr Münster unter
dem Stichwort „Brand“ ist auf einen Fehlalarm zurückzuführen. Die häufigste Ursache
für Fehlalarme in der Rubrik „Brandalarmierungen“ s ind Fehlauslösungen
automatischer Brandmeldeanlagen. Die i.d.R. aufgrun d baurechtlicher Vorgaben in
„baulichen Anlagen besonderer Art oder Nutzung“ ins tallierten Brandmeldeanlagen
werden häufig durch die Nutzer der Gebäude schlecht gewartet oder schlicht
ignoriert. Dass die Zahl der Fehlalarme nicht propo rtional zur ständig wachsenden
Zahl der Brandmeldeanlagen steigt, sondern in der T endenz leicht zu sinken scheint,
liegt an den strengen Vorgaben der Feuerwehr Münste r hinsichtlich der technischen
Auslegung der Anlagen und ihrer Überwachung. Die Fe uerwehr Münster wird auch
weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, die Zahl der Fehlalarme zu reduzieren.
Nur so kann die die hohe Motivation der ehrenamtlic hen Mitglieder der Freiwilligen
Feuerwehr aufrecht erhalten, die kostenintensive Ak tivierung der Berufsfeuerwehr in
Grenzen gehalten und das Unfallrisiko für Einsatzkr äfte und Verkehrsteilnehmer
begrenzt werden.
Technische Hilfeleistungen: Auch hier bestätigt die Statistik des Jahres 2005 den
bereits in den zurückliegenden Jahren prognostizier ten Trend: Die Zahl der Einsätze,
welche auf extreme Wetterereignisse zurückzuführen sind, nimmt kontinuierlich zu.
Zwar wurde im Jahr 2005 der markante Vorjahreswert nicht erreicht, doch steigt der
Mittelwert der letzten fünf Jahre stetig nach oben. Die Statistik der Feuerwehr
Münster bestätigt alle Vorhersagen der Klima- und Katastrophenforscher, die auch für
Mitteleuropa aufgrund des Klimawandels immer heftig ere Klimaschwankungen mit
Extremwetterlagen vorausgesagt haben. Dieser Trend wird den Aussagen der
Forscher zur Folge weiterhin anhalten und an Stärke zunehmen!
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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Notfallrettungen : Nach einer kurzen Stagnation im Jahr 2004 sind w ieder steigende
Einsatzzahlen zu verzeichnen. Somit setzt sich auch hier der Trend eines leichten
aber stetigen Zuwachses fort. Aufgrund der Fallzahl ensteigerungen muss jedoch die
Vorhaltung personell besetzter Rettungswagen, insbe sondere während der
Tagesstunden, kritisch beobachtet werden. Insbesond ere die Zahl der Arzt
begleiteten Verlegungstransporte ist in den vergang enen fünf Jahren markant
angestiegen. Hält dieser Trend an, muss über die Vo rhaltung eines ständig
verfügbaren dritten Notarztes innerhalb des Rettung sdienstes der Stadt Münster
nachgedacht werden.
Krankentransporte: Im qualifizierten Krankentransport ist ein weitere r Rückgang der
Beauftragung des Rettungsdienstes der Stadt Münster durch die verordnenden
Ärztinnen und Ärzte zu verzeichnen. Seit 1998 ist d er Wert von ca. 20.500 Einsätzen
um jährlich etwa 1.000 Aufträge gesunken und liegt aktuell bei 12.443 Einsätzen im
Jahr 2005. Ursächlich hierfür sind Änderungen bei d er ärztlichen Verordnung der
Krankentransporte:
Zum einen wird spürbar, dass immer mehr Genehmigun gen nach dem
Personenbeförderungsgesetz für den „Liegendtranspor t von Fahrgästen“ oder
umgangssprachlich der Genehmigung zum Betrieb eines „Liegend-Taxi“ erteilt
werden. Im Gegensatz zum qualifizierten Krankentran sport des Rettungsdienstes
der Stadt Münster, benötigt das Personal der „Liege nd-Taxen“ keine
rettungsdienstliche Ausbildung. Es bleibt zu hoffe n, dass auch unter dem
enormen Kostendruck im Gesundheitswesen die ärztlic he Entscheidung, ob ein
Patient von qualifiziertem oder nicht qualifizierte m Personal begleitet wird,
ausschließlich nach medizinischen Maßstäben getroffen wird.
Zum anderen macht die immer frühere Verlegung von operierten Patienten,
insbesondere aus ambulanten Operationspraxen in Ein richtungen der Nachsorge
oder auch zwischen Kliniken den Einsatz von Rettung swagen erforderlich. Diese
Entwicklung führt zu der oben beschriebenen Steiger ung der Arzt begleiteten
Rettungswageneinsätze in der Notfallrettung und zug leich zur Reduktion der
Krankentransporte.
Großschadenslagen: Immer häufiger gerät die Stadt Münster in eine Sit uation, in
der zahlreiche Einheiten der Feuerwehr zeitgleich b enötigt werden. Auch wenn die
Schwelle zum „Großschadensereignis“ in 2005 nicht e rreicht wurde, so zeigen die
oben beschriebenen Ereignisse vom 18. August und 25 . November 2005, dass sehr
kurzfristig ein hoher Bedarf an Einsatzkräften ents tehen kann. Zudem wurde deutlich,
dass eine Kommune nicht selbstverständlich auf eine rasche überörtliche Hilfe der
benachbarten Kommunen und Kreise vertrauen darf, denn diese können selbst bis an
die Leistungsgrenze ihrer Einheiten gefordert sein.
Die Feuerwehr Münster hat sich organisatorisch und strukturell auf diese
Herausforderungen eingestellt: Die multifunktionale Ausbildung der Berufs-
feuerwehrleute sowohl im Bereich des Rettungsdienst es, als auch im Bereich des
Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung und die umfassende Präsenz der
Freiwilligen Feuerwehr in jedem einzelnen Stadtteil sichern in Münster das hohe
Leistungsniveau des Katastrophenschutzes. Damit ste llt die Stadt Münster ein
wesentliches Element der Daseinsvorsorge sicher und bietet ein besonderes
Standortmerkmal sowie ein Stück Lebensqualität.
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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Erhaltene Werte von 18 Millionen Euro:
Die geschätzten Brandschäden des Jahres 2005 summie ren sich auf rund 1,8 Millionen
Euro. Da bei nahezu allen Bränden durch den Einsatz der Feuerwehr ein Übergreifen der
Flammen auf andere Gebäude oder Gebäudeteile verhin dert werden konnte, können die
durch den Einsatz der Feuerwehr erhaltenen Werte mi t rund 18 Millionen Euro
veranschlagt werden.
Gemessen am Zuschussbedarf in Höhe von rund 16 Mio. Euro hat sich die Feuerwehr
Münster im zurückliegenden Jahr – volkswirtschaftli ch betrachtet – mehr als
amortisiert.
Hierbei ist der Großbrand in der GUD-Anlage der Sta dtwerke am 25. November 2005
noch nicht einmal einbezogen. Unter der Annahme, da ss es ohne das Eingreifen der
Feuerwehr zu einem Totalverlust der neuen Anlage ge kommen wäre, hat die Feuerwehr
Münster allein bei diesem Einsatz ihre Kosten für 6 Jahre „erwirtschaftet“.
Feuerwehr Münster …
• … eine Dienstleistung der Stadt Münster , hinter der Menschen stehen:
• Zur Feuerwehr Münster gehören:
284 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr
659 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr
28 zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
in der Feuerwehr Münster als Stadtamt 37
127 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr
126 Musikerinnen und Musiker im Musikkorps
bzw. im Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Münster
66 Mitglieder der Pensionärsvereinigung der Ber ufsfeuerwehr
310 Mitglieder der Ehrenabteilung der Freiwillige n Feuerwehr
• In der Summe 1.600 Personen , die sich haupt- oder ehrenamtlich in den
Dienst der Stadt Münster und ihrer Bürgerinnen und Bürger gestellt haben.
• … eine "öffentliche" Dienstleistung der Stadt Müns ter, die nur auf der Basis der
"privaten" Leistungen der einzelnen Mitglieder und Beschäftigten gewährleistet
werden kann. Die Philosophie und die Mechanismen ei nes „Public-Privat-
Partnership“ (PPP) liegen der Organisation der Feue rwehr bereits seit
Jahrzehnten zugrunde.
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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Es gibt nichts, was es nicht gibt:
25.11.2005 : Am Haupteingang der Feuerwache 1 wird mitten in d er Nacht „Sturm
geläutet“. Der elektrische Türöffner wird gedrückt und die Mannschaft in der Leitstelle ist
gespannt, wer denn um diese Uhrzeit „zu Besuch“ kom mt. Der erste Eindruck des
nächtlichen Besuchers lässt eher auf eine verwirrte Person schließen: Nur mit
Unterwäsche bekleidet steht ein Mann vor der Pförtn ertheke, gestikuliert wild und
überschlägt sich mit der Stimme. Die ersten verstän dlichen Wortfetzen lassen die
erfahrenen Feuerwehrbeamten aber schnell den Ernst der Lage erkennen: Der Mann ist
ein Nachbar von der Grevener Straße, seine Wohnung steht in Flammen und er hat sich
gerade noch zur Feuerwache retten können. Sofort wi rd Zugalarm gegeben. Keine 60
Sekunden später rücken 16 Einsatzkräfte mit 5 Einsa tzfahrzeugen aus. Die Nähe der
Einsatzstelle bereitet eher Probleme: Die kurze Anf ahrtszeit reicht kaum, um die
Schutzkleidung korrekt anzulegen. Dennoch läuft der Einsatz schnell und geordnet ab.
Das Feuer ist nach wenigen Minuten unter Kontrolle, ein Übergreifen auf benachbarte
Wohnungen kann verhindert werden.
Am Ende ist es dann doch wieder ein ganz „gewöhnlicher“ Einsatz - wie die meisten der
860 Brandalarmierungen im Jahr 2005.
Münster, im August 2006
Dipl.-Ing. Benno Fritzen
Leiter der Feuerwehr Münster
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09.02.05 Feuer in einer Diskothek am Roggenmarkt, MS-Innenstadt
25.06.05 „100 Jahre Berufsfeuerwehr Münster“: Übung im Rathaus-Innenhof
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25.06.05 „100 Jahre Berufsfeuerwehr Münster“: Übergabe der Ehrenurkunde
des Innenministeriums NRW an die Stadt Münster
v.l.: Helmut Probst, Inspekteur für den Brand- und K atastrophenschutz NRW, Gerhard Joksch, Feuerwehrdez ernent, Dr. Berthold Tillmann,
Oberbürgermeister, Benno Fritzen, Leiter der Feuerwe hr Münster
14.06.05 Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen am Dornbusch in
MS-Amelsbüren Foto: MZ, Helmut Etzkorn
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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Eine von zahlreichen Besuchergruppen bei der Feuerwehr Münster
Foto: MZ, Helmut Etzkorn
11.08.05 LKW-Unfall Bahnunterführung Wolbecker Straße, MS-Inenstadt
Foto: MZ, Helmut Etzkorn
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14.09.05 „bewegte Bombe“ auf der Baustelle der Münster-Arkaden,
MS-Innenstadt Foto: MZ, Helmut Etzkorn
25.11.05 unter der Schneelast umgestürzter Baum, MS-Innenstadt
Foto: Feuerwehr Münster
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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Zahlenspiegel
Jahr 2005 2004 2003 2002 2001
Einsätze insgesamt: 34.168 35.729 36.953 38.064 36.420
Brandalarmierungen gesamt: 860 870 1.050 809 852
Brände 497 463 545 449 454
groß 4 8 10 6 7
mittel 13 27 30 28 29
klein a. 180 176 204 204 209
klein b. 300 252 301 211 209
Fehlalarme 363 407 505 360 398
in guter Absicht 315 361 384 311 313
böswillig 48 46 121 49 85
Hilfeleistungen gesamt: 1.440 2.773 1.343 2.475 1.498
Menschen in Notlage 177 200 267 146 155
Tiere in Notlage 71 95 88 79 55
Betriebsunfälle 0 0 0 0 0
Einstürze von Baulichkeiten 0 0 0 0 0
Verkehrsunfälle 38 26 37 50 44
Verkehrsstörungen 5 9 11 5 16
Öleinsätze 115 183 166 183 208
Gefahrguteinsätze 2 4 0 5 2
Gasausströmungen 13 18 23 11 30
Wasserschäden 61 1324 131 435 370
Sturmschäden 117 140 62 666 97
Sonstige 841 774 558 460 521
Fehlalarme 184 210 173 184
Rettungsdienst gesamt: 31.588 32.086 34.560 34.780 34.070
Krankentransport** 12.443 13.202 15.671 16.384 17.678
Notfallrettung 19.145 18.884 18.889 18.396 16.392
- davon mit Notarzt 4.433 4.875 4.816 4.815 4.091
** einschl. Einsätze der Freiw. Hilfsorganisationen
ASB, DRK, JUH
Einweisung psychisch Kranker: 322 368 277 240 191
Einsätze der Freiw. Feuerwehr * 280 1.236 230 895 440
davon Brandeinsätze 101 96 136 266 111
davon Fehlalarmierungen ( Brand ) 44 65 42 70
davon techn. Hilfeleistungen 135 1.140 94 629 329
davon Fehlalamierungen ( Hilfeleistungen ) 0 0 2 8 69
Tote: 49 50 49 29 47
bei Bränden 0 1 2 0 1
bei Hilfeleistungen 49 49 47 29 46
gerettete Personen: 138 165 110 179 256
bei Bränden 10 37 35 32 58
bei Hilfeleistungen 128 128 75 147 198
Brandschäden Mio € 1,8 3,3 2 2,4 7
* die Einsätze sind in den o. g. Zahlen enthalten
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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Jahr 2005 2004 2003 2002 2001
Personal gesamt: 1.223 1.218 1.204 1.242 1.225
Berufsfeuerwehr gesamt: 311 312 313 323 331
- davon
Feuerwehrbeamte 284
283 284 286 290
- davon
Brandmeisteranwärter 8
8 0 8 17
Zivilangestellte und Arbeiter 28 29 29 29 24
Freiwillige Feuerwehr gesamt** 912
898 891 919 894
- davon
Einsatzkräfte in den Löschzügen 659
650 642 679 656
Jugendfeuerwehr 127
98 116 114 113
Musikzüge 126 150 133 126 125
** ohne Ehrenabteilung
Vorbeugender Brandschutz 4.135
4.091 3.771 3.561 3.344
davon Stellungnahmen 1.697 1.735 1.614 1.428 1.138
davon Brandschauen 501 492 502 444 367
davon Sonstiges 739 549 468 500 740
Sicherheitswachen 536
624 685 640 492
Stellungnahmen im Bereich
der Kampfmittelüberprüfung 662
691 502 549 607
Teil II: Die Feuerwehr Münster aufgeschlüsselt nach einer bundeseinheitlichen
Statistik der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF)
Anmerkung: Die Bundesstatistik sieht bei der Nummerierung an der 2. Stelle nur gerade Ziffern vor.
1. Schnellinfo
1.2 Berichtsjahr 2005
1.4 Name der Stadt Münster
1.6 Einwohnerzahl 278.925
1.8 Gesamtfläche 302,82 km²
1.10.1 Postanschrift der Feuerwehr, Straße Feuerwe hr Münster,
York-Ring 25
1.10.2 Postanschrift der Feuerwehr, PLZ, Ort 48159 Münster
1.12.1 Telefon 02 51 / 20 25 - 0
1.12.2 Faxnummer 02 51 / 20 25 - 80 10
1.14 Leiter der Feuerwehr Ltd. BD Benno Fritzen
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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Aufgabenwahrnehmung der Feuerwehr
1.16.1 Brandschutz ja
1.16.2 Katastrophenschutz ja
1.16.3 Rettungsdienst ja
1.18.1 Anzahl der Feuerwachen 2
1.18.2 Rettungswachen BF 5
1.18.3 Anzahl der Feuerwehrhäuser FF 20
1.20.1 Personal BF- Einsatzkräfte 284
1.20.2 Personal FF - Einsatzkräfte 659
1.22.1 Zahl der Einsätze Brandbekämpfung 860
1.22.2 Zahl der Einsätze Technische Hilfe 1.440
1.22.3 Zahl der Einsätze Rettungsdienst 31.588
1.22.4 Fehlalarmierungen (Brand / THL) 547
1.24 Gesamthaushalt der Stadt Münster
Verwaltungshaushalt ( Ansatz ) 644.703.430 €
Vermögenshaushalt ( Ansatz ) 176.096.600 €
Summe: 8 20.800.030 €
1.26 Gesamthaushalt der Feuerwehr
Verwaltungshaushalt ( Ansatz ) 21.397.690 €
Vermögenshaushalt ( Ansatz ) 3.088.280 €
Summe: 2 4.485.970 €
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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2. Strukturbeschreibung des Stadtgebietes
2.2 Einwohnerzahl 278.925
2.4 Gebietsgröße 302,82 km²
2.6 Flächenbezogene Einwohnerzahl 923 EW / km²
2.8.1 max. Ausdehnung N - S 24,40 km
2.8.2 max. Ausdehnung W - O 20,60 km
2.10 max. Höhenunterschied 61,30 m
2.12 Wasserflächen 8,63 km²
Verkehrsinfrastruktur
2.14.1 BAB Länge im Stadtgebiet 24,50 km
2.14.2 BAB-Zuständigkeit außerhalb 22,40 km
2.14.3 Fernverkehrsschienenwege im Stadtgebiet 65,27 km
2.14.3 Fernverkehrsschienenwege Zuständigkeit außer halb nein
2.14.5 Bundeswasserstraßen 25,60 km
2.14.6 U-Bahn nein
2.14.7 S-Bahn nein
2.14.8 Flugplätze nein
2.14.9 Hafen ja
2.14.10 Militärische Anlagen ja
Sonstige Gefahrenschwerpunkte, z. B.
2.16.1 Kernkraftwerke innerhalb 25 km nein
2.16.2 Chemieanlagen ja
2.16.3 Klinikum ja
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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Flächennutzung gegliedert nach Prozentanteil % km²
2.18.1 Gebäude- und Freiflächen 17,63 53,34
2.18.2 Gartenflächen, Wiesen, Erholungsflächen 1,99 6,01
2.18.3 Betriebsflächen 0,36 1,1
2.18.4 Verkehrsflächen 8,05 24,34
2.18.5
Wald-, Moor-, Reb-, Heideflächen,
Landwirtschaft 67,42
203,96
2.18.6 Wasserflächen 2,73 8,26
2.18.7 Sonstige Flächen 1,82 5,49
Hilfsfrist ( Planungsgrößen )
2.20.1 Brandschutz u. Hilfeleistung 8 min. nach AG BF-Bund
2.20.2 Rettungsdienst ( Stadt / Land ) 8 / 12 m in. nach RettG NRW
3. Beschreibung der Feuerwehr
3.2 Zuständigkeit der Feuerwehr
3.2.1 Brandschutz / Technische Hilfeleistung ja
3.2.2 Rettungsdienst ja
3.2.3 Katastrophenschutz ja
3.2.4 Zivilschutz ja
3.2.5 Überörtliche Leitstellenzuständigkeit nein
3.2.6 Integrierte Leitstelle Brandschutz,
Katastrophenschutz, Rettungsdienst ja
Sonstige Zuständigkeiten, z. B.
3.2.7 Sonderabfallbeseitigung nein
3.2.8 Ölspurbeseitigung nein
3.2.9 Tierkörperbeseitigung ( tote Tiere ) nein
3.2.10 Deichverteidigung nein
3.2.11 Einfangen von Hunden nein
3.2.12 Psych KG ja
3.2.13 Überprüfung - Feuerwehrschlüsseldepot ja
3.2.14 Kampfmittelerfassung ja
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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3.4 Struktur der Gefahrenabwehr
3.4.1 Schematisierte Stadtübersichtskarte im
Format DIN A 4 mit Eintragungen der kommunalen
Feuer- und Rettungswachen
Anlage
A
3.6
Anzahl Feuer- und
Rettungswachen B F F F W F Sonstige
Träger
3.6.1 Anzahl Feuer- und Rettungswachen 2 -- 2 --
3.6.2 Anzahl Rettungswachen 3 -- -- --
3.6.3 Anzahl Feuerwehrgerätehäuser FF -- 20 -- --
3.6.4 Anzahl FF im Standort BF -- -- -- --
3.6.5 Anzahl Löschbootstationen -- -- -- --
3.6.6 Anzahl RTH-Stationen -- -- -- --
3.6.7 Flughafenwachen -- -- -- --
3.6.8 Messewachen -- -- -- --
3.6.9 Sonstige Wachen -- -- -- --
3.8 Organigramm des Amtes (Verwaltungsgliederungsp lan) Anlage B
3.10 Zuordnung der Beschäftigten der BF nach Stell enplan Anlage C
davon am 31.12. des Jahres
h D g D m D Ang. Arb.
3.10.1 Führungsdienste 4 21 15
3.10.2 Wachabteilungen (WA) 188
3.10.3 Leitstelle 27
3.10.4 Rettungsdienst ohne WA
3.10.5
Technische Dienste
(kein Einsatzpersonal) 1 16
3.10.6 ** Verwaltung (kein Einsatzpersonal)
1 4 7
3.10.7 Ausbildungsstellen 8 4
3.10.8 Sonstige ( Tagesdienst ) 21
3.10.9 Gesamt 4 22 263 8 20
** einschl. Reinigungskräfte
davon am 31.12. des Jahres
3.10.10 nicht besetzt 7
3.10.11 besetzt durch einsatzuntaugliche
Mitarbeiter 15
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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Erläuterung
Führungsdienste: Mitarbeiter des mittleren, gehoben en und höheren Dienstes, die eine
besondere Sachgebietstätigkeit und im Einsatzdien st
Führungsaufgaben
wahrnehmen.
Wachabteiliungen:
Mitarbeiter, die ausschließlich Tätigkeiten im Schichtdienst
der
Wachabteilung und keine besonderen Sachgebietsauf gaben
wahrnehmen.
Leistelle: Mitarbeiter, die stellenmäßig der Leits telle zugeordnet sind
RettD: Mitarbeiter, die ausschließlich Stellenfunk tionen des
Rettungsdienstes
wahrnehmen.
Ausbildungsstellen: Mitarbeiter, deren Stellen auss chließlich für die Zeit der
Laufbahnausbildung zur Verfügung stehen und nicht auf die
Einsatzstärke angerechnet
werden.
3.12 Soll der zu besetzenden Einsatzfunktionen
Sonn/ Arbeitszeit Personal-
Tag Nacht Feiertag pro Woche faktor
3.12.1 Führungsdienste 3 3 3 41
3.12.2 Wachabteilungen 38 31 31 38,5 / 54,0 1,45/4 ,34
3.12.3 Leitstelle 7 5 5 38,5 / 54,0 1,45/4,34
3.12.4 Rettungsdienst 23 12 12 38,5 / 54,0 1,45/4, 34
Arbeitszeit pro Woche: durchschnittliche Wochenarbeitszeit im Schichtdienst
Personalfaktor: rechnerischer Personalbedarf zur Besetzung einer Funktionsstelle
3.14 Anzahl und Stärken von Freiwilligen Feuerweh reinheiten ( FF ) Anlage D
3.14.1 Anzahl der Einheiten FF 20
3.14.2 Gesamtstärke FF 659
3.14.3 Anzahl der Jugendfeuerwehrgruppen 6
3.14.4 Gesamtstärke JF 127
3.16 Anzahl und Stärke Werkfeuerwehren
Anzahl der
Einheiten
Gesamtstärke
hauptberuflich nebenberuflich hauptberuflich
nebenberuflich
3.16.1 Werkfeuerwehren 2 0 62 58
3.16.2 Betriebsfeuerwehr nicht erfasst
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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4. Struktur des Rettungsdienstes
4.2 Träger des Rettungsdienstes
Stadt
Münster
4.4 Träger der Rettungsleitstelle
Stadt
Münster
4.6 Integrierte Leitstelle für Brandschutz, Katast rophenschutz ja
und Rettungsdienst
4.8 Mitwirkende Organisationen
BF FF HiOrg Sonstige
4.8.1 Krankentransport X -- X --
4.8.2 Notfallrettung X -- X --
4.8.3 Notarztdienst X -- -- --
4.8.4 RTH -- -- -- --
5. Struktur des Katastrophenschutzes
5.2 Die nach dem Zvilschutzgesetz ( ZSG ) des Bund es vorgesehenen Fachdienste im
Katastrophenschutz werden in der Stadt Münster von folgenden Organisationen gestellt:
5.2.1 Brandschutzdienst / ABC - Dienst: Feuerwehr Münster
5.2.2 Sanitätsdienst / Betreuungsdienst: Freiwill ige Hilfsorganisationen:
5.2.2.1 Arbeiter-Samariter-Bund ( ASB )
5.2.2.2 Deutsches Rotes Kreuz ( DRK )
5.2.2.3 Johanniter - Unfall - Hilfe ( JUH )
5.2.2.4 Malteser Hilfsdienst ( MHD )
5.2.3
Bergungsdienst:
Bundesanstalt Technisches Hilfswerk
5.2.4 Ferner wirkt auf Grundlage des Gesetzes über den Feuerschutz und die Hilfeleistung
( FSHG ) die Deutsche Lebens - Rettungs - Gesells chaft ( DLRG ) in der
Wasserrettung mit.
5.4 Zur Leitung der Gefahrenabwehrmaßnahmen bei Ka tastrophen bzw. Großschadens-
ereignissen hat die Stadt Münster einen Krisenstab sowie eine Einsatzleitung
gem. FSHG eingerichtet.
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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6. Einsatzstatistik
6.2 Übersicht der Ausrückung
Art der Ereignisse Nur BF BF u. FF Nur WF BF u. FF u. WF Ges.
6.2.1 Brände u. Fehlalarme 715 145 13
873
6.2.2 Hilfeleistungen 1.305 135 403 1.843
6.2.3 Rettungsdienst* 31.588 31 31.619
* unter Mitwirkung der Freiwilligen Hilfsorganisationen ASB / DRK / JUH
6.2.4 Einw. Psych KG 322
6.4 Brandalarme
Nur BF
BF u. FF Nur WF BF u. FF u. WF Ges.
6.4.1 Gesamt 720 140 13 873
6.4.2 Kleinbrand a 140 40 11 191
6.4.3 Kleinbrand b 251 49 2 302
6.4.4 Mittelbrand 10 3 13
6.4.5 Großbrand 0 4 4
6.4.6 Bei Ankunft gelöscht/ 98 0
Kontrolle/Bereitstell. 0
6.4.7 Fehlalarmierungen 319 44 363
6.6. Gliederung der Fehlalarme "Brand"
Nur BF BF u. FF Nur WF BF u. FF u. WF Ges.
6.6.1 Blinder Alarm 275 40 343 658
6.6.1.1 davon über BMA 205 10 292 507
6.6.2 Böswilliger Alarm 44 4 2 50
6.6.2.1 davon über BMA 33 2 2 37
6.6.3 Falschalarmier. d.BMA 13 0 0 13
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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6.8 Überörtliche Hilfe
6.8.1 Anzahl der Hilfen auswärts 14
6.10 Brandmeldungen durch automatische BMA
6.10.2 Anzahl der tatsächlichen Brände gemeldet du rch BMA 20
6.12 Menschenrettung bei Bränden
6.12.1 Personen gerettet 10
6.12.2 Brandverletzte 10
6.12.3 Brandtote 0
6.12.4
Fw-Angehörige
verletzt 0
6.12.5 Fw-Angehörige brandtot 0
6.14 Hilfeleistungsalarme
Nur BF BF u. FF Nur WF BF u. FF u. WF Ges.
6.14.1 Gesamt 1.305 135 403 1.843
6.14.2 Umwelt-,Gefahrstoff
einsch. Ölspuren 87 30 nicht erfasst 117
6.14.3 Tiere/ Insekten 54 2 nicht erfasst 56
6.14.4 Einsatz bei Eintreffen
nicht mehr
erforderlich
6.14.5 Fehleinsätze 184 0 nicht erfasst 184
6.16 Gliederung der Fehleinsätze "Hilfeleistungen"
Nur BF BF u. FF Nur WF BF u. FF u. WF Ges.
6.16.1 Blinder Alarm 178 0 nicht erfasst 178
6.16.2 Böswilliger Alarm 6 0 nicht erfasst 6
6.16.3 Falschal.d. BMA 0 0 nicht erfasst 0
6.18 Menschenrettung bei Hilfeleistungen
6.18.1 Personen gerettet 75
6.18.2 Verletzte 53
6.18.3 Tot geborgen 49
6.18.4
Fw-Angehörige
verletzt 0
Fw-Angehörige tot 0
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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6.20 Rettungsdienst
Nur BF HiOrg
6.20.2 Krankentransporte 4.094
8.349
6.20.3 Notfalleinsätze 19.145 136 ab 08.2005
davon in Verbindung mit
6.20.4 NEF 4.433
6.20.5 RTH
6.20.6 NAW
6.20.7 LNA
6.20.8 Fehleinsätze* 3.682
* in Notfalleinsätzen enthalten
6.21 Psych KG
6.21.1 Einsätze nach Psych KG ( nur BF ) 322
6.22 Vorbeugender Brand - und Gefahrenschutz
6.22.1 Brandschauen und Nachschauen 582
6.22.2 Stellungnahmen in bauaufsichtlichen Verfah ren 465
6.22.3 Stellungnahmen nach anderen Grundlagen 141
6.22.4 Beratungen 889
6.22.5 Sicherheitswachen 536
6.24 Kampfmittelüberwachung
6.24.1 Auswertung von Baugesuchen/ Information 306
von Bauherren über
Kampfmittelverdacht
6.24.2 Anträge auf Kampfmittelüberprüfung, Stellun gnahmen 356
Beratungen, Ortstermine
7. Fahrzeuge und Geräte Anlage E
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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8. Einnahmen / Ausgaben
8.2 Einnahmen ( in € )
BF u. FF RettD Kats Summe
Gebühren, Entgelte oder Kostenersatz
8.2.1 - aus Einsätzen 49.777 7.044.237 7.094.014
8.2.2 - aus Dienstleistungen 93.497 93.497
8.2.3 - aus vorbeugendem Brandschutz 9.449 9.449
8.2.4 - aus Zuwendungen 0
8.2.5 - sonstige Einnahmen 159.372 293.144 452.516
8.2.6 Spaltensumme: 312.095 7.337.381 0 7.649.476
8.4 Ausgaben ( in € )
BF u. FF RettD Kats Summe
8.4.1 Personal 11.533.047 5.762.496 491.266 17.786.809
8.4.2 Betriebskosten, Fahrzeuge 377.712 418.219 795.931
8.4.3 Bauunterhaltung 133.123 16.377 6.719 156.219
8.4.4 Investitionen,Fahrzeuge,Geräte 1.489.858 355.057 40.323 1.885.238
8.4.5 Investitionen Baumaßnahmen 258.490 96.972 355.462
8.4.6 Sonstige 791.918 1.732.803 40.851 2.565.572
8.4.7 Spaltensumme: 14.584.148 8.381.924 579.159 23.545.231
8.6 In die Budgetierung des Fachamtes einbezogene Bereiche
BF FF RettD KatS
8.6.1 Sachkosten X X -- X
8.6.2 Personalkosten -- -- -- --
8.6.3 Investitionen -- -- -- --
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Anlage A
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Anlage B
Organisationsplan Amt 37
37 Feuerwehr
37.0 Amtleiter
Personalrat
37.0.1 Vorzimmer
37.1 37.2 37.2 / ÄLR 37.3 37.4
Abteilung Abteilung
Ärztliche
Abteilung
Abteilung
Verwaltung Einsatz Leitung Technische Vorbeugender
Rettungsdienst Dienste Brandschutz
37.1.1 37.2.1 37.3.1 37.4.1
Allgemeine Leitstelle Umweltschutz Brandschau
Verwaltung Freiwillige - FW Atemschutz Kampfmittel-
Einsatzvor- Strahlensschutz überprüfung
37.1.2 bereitung Brandschutz-
Rettungs- Alarmpläne erziehung
dienstab- Katastrophen- und
rechnung schutz, Sicher- Aufklärung
stellungswesen
Selbstschutz
37.2.2 37.3.2 37.4.2
Aus -und Fahrzeuge Brandschutz-
Fortbildung Geräte technische
Werkstätten Gutachten
37.2.3 Geräte- Sicherheits-
Rettungsdienst prüfung wachen
Personal BF
Organisation
Kammer 37.3.3 37.4.3
Tauchwesen Informations- Bauliche
und Angelegenheiten
37.2.3 Kommunikations- Löschwasser-
Wachabteilung technik versorgung
Wachabteilungs- EDV-Koordination
leiter
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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Anlage C
Amtsbezeichnung Bes.-Gr. Soll Ist
Ltd. Branddirektor A 16 1 1
Branddirektor A 15 2 2
Oberbrandrat A 14 1 1
Brandrat A 13 0 0
Brandoberamtsrat A 13 1 1
Brandamtsrat A 12 10 10
Brandamtmann A 11 10 11
Brandoberinspektor A 10 0 0
Brandinspektor A 9 g D 0 0
Hauptbrandmeister A 9 F n3 33 33
Hauptbrandmeister A 9 78 78
Oberbrandmeister A 8 72 72
Brandmeister A 7 67 67
Brandreferendar 0 0
Brandinspektoranwärter 0 0
Brandmeisteranwärter 8 8
Feuerwehrbeamte
gesamt
283 284
Verwaltungsbeamte 0 0
Städt. Oberamtsrat A 13 0 0
Städt. Amtsrat A 12 0 0
Stadtamtmann A 11 1 1
Stadtoberinspektor A 10 0 0
Stadtinspektor A 9 0 0
Stadtamtsinspektor/in A 9 2 2
Stadthauptsekretär/in A 8 2 2
Stadtobersekretär A 7 0 0
Stadtsekretär A 6 0 0
Verwaltungsbeamte 5 5
Zivilangestellte 29 29
Gesamt 317 318
Pensionärsvereinigung der Berufsfeuerwehr 66 Mitglieder
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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Anlage D
3.14
Freiwillige Feuerwehr,
bestehend aus 20 Zügen
Löschzug Albachten 37 FM(SB)
Löschzug Altstadt 32 FM(SB)
Löschzug Amelsbüren 27 FM(SB)
Löschzug Angelmodde 45 FM(SB)
Löschzug Geist 36 FM(SB)
Löschzug Gelmer 24 FM(SB)
Löschzug Gievenbeck 35 FM(SB)
Löschzug Gremmendorf 23 FM(SB)
Löschzug Häger-Uhlenbrock 34 FM(SB)
Löschzug Handorf 31 FM(SB)
Löschzug Hiltrup 41 FM(SB)
Löschzug Kemper 33 FM(SB)
Löschzug Kinderhaus 32 FM(SB)
Löschzug Loevelingloh 33 FM(SB)
Löschzug Mecklenbeck 29 FM(SB)
Löschzug Nienberge 35 FM(SB)
Löschzug Roxel 42 FM(SB)
Löschzug Sprakel 33 FM(SB)
Löschzug Werse-Laer 22 FM(SB)
Löschzug Wolbeck 28 FM(SB)
SEG - ABC (wurde am 24.10.2005 aufgelöst) 7 FM(SB)
Gesamt: 659 FM(SB)
Jugendfeuerwehr 127 Mitglieder
Musikkorps 65 Mitglieder
Spielmannszug 61 Mitglieder
Ehrenabteilung 313 Mitglieder
* 31 Mitglieder der BF sind in der Gesamtstärke der Löschzüge
enthalten
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Anlage D 1
3.14.1 Werkfeuerwehr
Werkfeuerwehr BASFCoatings AG 56
FM (SB)
Werkfeuerwehr des Universitätsklinikums
Münster 64
FM (SB)
3.14.2 Betriebsfeuerwehr
Armacell - GmbH
nicht erfasst
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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Anlage E
7. Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr und der Freiwillig en Feuerwehr
7.1 Feuerwehrfahrzeuge
Fahrzeugart BF FF Bund * WF gesamt:
ELW 1 2 2
ELW 2 ** 1 1
ELW - Kdow 3 3
LF 8 und LF 8 / 6 8 8
LF 16 TS 9 5 14
LF 16 und LF 16 / 12 3 10 13
LF 24 1 1
TLF 16 / 25 4 6 10
TLF 24 / 50 2 1 3
GW / sonstige 2 2 4
DLK 23 - 12 3 1 4
RW 1 7 7
RW 1 1
GW-W 1 1
GW-Rett 2 2
SW 2000 4 4
FWA / sonstige 2 7 1 10
MZB 2 1 3
FwK (450 kN) 1 3
WLF 3 3
AB *** 13 13
FKH 1 1 2
Meß/ Warnfahrzeuge 1 6 7
sonstige PKW 9 9
MTF 8 8
KEF 1 1
GW -LöRü 1 1
LKW 4 2 6
Sonstige 6 3 7 16
Gesamt: 75 67 16 0 160
* Vom Bund zur Verfügung gestellte Fahrzeuge
** Vom Institut der Feuerwehr des Landes NRW bei der Feuerwehr Münster stationiert.
*** Abrollbehälter (AB) für: Atemschutz / Strahlenschutz, Wasser / Öl, Schaummittel, Lichtmast,
GSG, Mulde, Tank, Sonderlöschmittel, Bau, Kran
FEUERWEHR MÜNSTER Jahresbericht 2005
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7.2 Rettungsdienstfahrzeuge
Fahrzeugart BF Hilfsorganis. WF Gesamt:
RTW / NAW 14 14
KTW 10 7 17
NEF 3 3
Gesamt: 27 7 34
7.3 Gerät
Gerät BF FF WF Gesamt:
TS 8 / 8 8 16 24
TS 2 / 5 2 2
Stromerzeuger 15 25 40
Elektro-Tauchpumpen 22 58 80
sonstige Motorgeräte * 49 64 113
Gesamt: 94 165 259
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungOrte (21)
- Wolbecker Straße
- Zumsandestraße
- Tilbecker Straße
- Steinfurter Straße
- Schillerstraße
- Bremer Straße
- Dyckburgstraße
- Warendorfer Straße
- Grevener Straße
- Nerzweg
- Schiffahrter Damm
- Hermann-Treff-Weg
- York-Ring 25
- Am Dornbusch
- Wasserstraße
- Loevelingloh 33
- Roggenmarkt
- Kinderhaus 32
- Werse
- Osttor
- Oberort
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0664/2006
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 29.08.2006
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37