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Sachstandsbericht MiQua, LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln - Stand: 14.11.2017
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MiQua Projektstatusbericht Stand 14.11.2017
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MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Politik am 27.11.2017 und den Unterausschuss KuK am 28.11.2017 Stand: 14.11.2017 1. Kerndaten des Projektes Standort: Rathausplatz Bauherr: Dezernat für Kunst und Kultur Planungszeit: Juli 2008 bis heute Bauzeit: 2014 - 2019 2. Termine Meilensteine: Stand Ausschreibung + Vergabe: Stahlbetonarbeiten (Betonage Aufkantung Sporn) 11/2017 Ausbaugewerke (Lese-LV-Erstellung) in Vorbereitung Stahlbau (Montage Rautentragwerk) 07/2018 Platz- und Landschaftsbauarbeiten (Veröffentlichung) in Kürze Zimmer- und Holzbauarbeiten ab 10/2018 Baustelleneinrichtung Ausbaugewerke (Beauftragung) in Kürze Baudichtigkeit 12/2018 Technische Dämmung (Beauftragung) in Kürze Ausbau Museum ab 01/2019 Gerüstbauarbeiten (Beauftragung) in Kürze Nutzungsbeginn 2Q/2021 Gebäudeautomation (Beauftragung) in Kürze Auszug Steuerungsterminplan (Stand: 11/2017): Projektbeschreibung: Vor dem historischem Rathaus befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, ensteht der oberirdische Teil des "MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln". MiQua_Projektstatusbericht_20171122_LK-Politik.xlsx 22.11.2017 1 von 3 MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Politik am 27.11.2017 und den Unterausschuss KuK am 28.11.2017 Stand: 14.11.2017 3. Kosten Letzter Sachstand Kosten gemäß Ratsbeschluss Juli 2011 (WHL): Verteilung Anteile 2011 Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 37,473 Mio. € BGF: 13.966 m² Baunebenkosten, inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 14,300 Mio. € BRI: 68.290 m³ Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 51,773 Mio. € Kostenberechnung gemäß Optimierung III 2015: Sachstand Optimierung III 2015 (GW) Baukosten 37,777 Mio. € D Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 28,878 Mio. € BGF: 10.277 m² Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. € BRI: 51.562 m³ Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € Kostenberechnung ∑ 61,578 Mio. € Nachtragskostenberechnung 2017: Sachstand Nachtragskostenberechnung 2017 Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € D Summe Entscheidungsvorlagen 1,138 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 44,300 Mio. € 7,039 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. € 1,750 Mio. € Kostenberechnung ∑ 77,000 Mio. € 1,890 Mio. € ∑ 73,395 Mio. € zzgl. Risikoaufschlag 5% 3,670 Mio. € 77,000 Mio. € 4. Risiken Grün Gelb Rot 1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, Kampfmittel, Ver- und Entsorgungsleitungen …) 2 Änderung der Planung durch Nutzer 3 Gesetzliche Änderungen 4 Insolvenzen 5 Mangelhafte Fremdleistungen 6 Genehmigungsverfahren 7 Ausschreibungs- Vergabeverfahren 8 Bauablauf 9 Erneuerung Abdichtung/Betonsanierung Decke Prätorium -8,595 Mio. € 18,400 Mio. € 9,805 Mio. € 6,827 Mio. € 18,400 Mio. € 15,422 Mio. € Mehrkosten während der Projektdurchführung (03/2017) Mehrkosten Spanischer Bau (Museumspädagogik + Sicherheitszentrale) Weitere prognostizierte Mehrkosten (grobe Kostenschätzung) 61,578 Mio. € 73,395 Mio. € 77,000 Mio. € 27,291 Mio. € 0,000 Mio. € 20,000 Mio. € 40,000 Mio. € 60,000 Mio. € 80,000 Mio. € 100,000 Mio. € Kostenberechnung Opt. III 2015 Kosten exkl. 5% Risikoaufschlag Kostenprognose inkl. 5% Risikoaufschlag Zahlungsstand (11/2017) Kostenbericht (in Mio. €) - Stand 14.11.2017 MiQua_Projektstatusbericht_20171122_LK-Politik.xlsx 22.11.2017 2 von 3 MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Politik am 27.11.2017 und den Unterausschuss KuK am 28.11.2017 Stand: 14.11.2017 5. Erläuterung Sachstand Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Legende: plamäßig mittleres Risiko hohes Risiko Bewertung als "hohes Risiko". Auf Grundlage der Entwicklungen im Gesamtprojekt wurden in den letzten Wochen die Auswirkungen verschiedener Themen auf den Gesamtablauf intensiv überprüft und die gesamte Terminplanung überarbeitet und angepasst. Bei Beachtung aller bisherigen Projekterfahrungen kann ein Zeitrahmen präsentiert werden, der alle aktuell bekannten Verzögerungen und Risiken berücksichtigt. Die bauliche Fertigstellung und Übergabe des MiQua an den LVR ist für das vierte Quartal 2020 terminiert. Anschließend ist ein Zeitraum von ca. 6 Monaten vorgesehen, in dem die Themen Klima-Einregulierung/-Monitoring, Probeläufe für den späteren Betrieb, etc. durchgeführt werden. Bewertung als „planmäßiges Risiko" da die Kostenprognose der Nachtragskostenberechnung gemäß Ratsbeschluss am 11.07.2017 beschlossen wurde. Mit Stand vom 29.03.2017 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat sowie Rechnungsprüfungsamt erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf ca. 77,0 Mio. €. Am 11.07.2017 wurden in der Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 15,42 Mio. € beschlossen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 77,0 Mio. € belaufen. Bewertung als "planmäßiges Risiko", aufgrund der Tatsache, dass die Umplanungen bzgl. Parcoursführung, Sicherheit etc. mittlerweile in den meisten Planungsgrundlagen eingearbeitet wurden bzw. aktuell in die Planungsgrundlagen eingearbeitet werden. Die Parcoursplanung ist zu einem Großteil abgeschlossen. Aufgrund der aktuellen Parcoursplanung, müssen an einigen Stellen die archäologischen Befunde (z.B. Mauerwerksteile) mittels statischer Unterfangungen abgestützt werden. Diese sind in enger Abstimmung mit den Archäologen zu planen. Der genaue Umfang dieser Maßnahmen ergibt sich erst nach der Entfernung der Sandverfüllung und Fertigstellung des Betondeckels. Die Entwurfsplanung der Ausstellungsarchitektur liegt freigegeben vor. Die Abgabe der Ausführungsplanung der Ausstellungsarchitektur erfolgt bis Ende April 2018. Die Ausführungsplanung der Objektplanung liegt überarbeitet und finalisiert vor. Derzeit wird lediglich die Ausführungsplanung der technischen Gebäudeausrüstung noch einmal aufgrund der bisherigen Umplanungen im Projekt überarbeitet. Die Abstimmungen zum Thema Sicherheitskonzept und die damit verbundene Umplanung des Eingangsbereichs (Personenkontrolle, Körperscanner, Metalldetektor etc.) sind abgeschlossen und werden noch in die TGA-Planung integriert. Ebenso werden derzeit das Sicherheitskonzept, das Konzept zur Barrierefreiheit sowie das Evakuierungskonzept angepasst und finalisiert. Bewertung als "mittleres Risiko" aufgrund von Verzögerungen beim Tiefbau sowie des verzögerten Ausführungsbeginns der Stahlbetonbauarbeiten. Der 1. Abschnitt des Stahlbetongurtes im Bereich Unter Goldschmied und Portalsgasse wurde am 18.10.2017 betoniert. Noch in diesem Jahr wird der 2. Abschnitt des Stahlbetongutes, die Aufkantung für den späteren Stahlbau, betoniert. Auf diese Aufkantung wird der spätere Stahlbau aufgesetzt. Der Stahlbauer befindet sich, parallel zu den aktuellen Arbeiten auf dem Baufeld, in der Fertigung des Rautentragwerks. Mit der Ausführung der Unterfangung des Betonkubus an der Ecke des Hansasaals, im Zuge der Beseitigung der Baumängel/-schäden im Anschlussbereich des Historischen Rathauses, wurde bereits begonnen. Diese werden noch in diesem Jahr abgeschlossen. Im Zuge der für die weiteren Anschlussarbeiten notwendigen Probeschürfungen (Anbindung des alten unterirdischen Museumsdaches an das neue unterirdische Museumsdach) wurden verschiedene Punkte im Bereich Innenhof Spanischer Bau untersucht. Die aktuelle Fundlage weist darauf hin, dass für eine fachtechnisch richtige und dauerhafte Abdichtung beider Museumsdächer Sanierungsarbeiten notwendig werden. Ob sich diese Sanierungsarbeiten auch auf die Spannbetonkonstruktion oberhalb des Praetoriums ausweiten, kann erst nach Abdeckung der Fläche (Pflaster und alte Abdichtung) getätigt werden. Der Zugang zum historischen Rathaus vom Alter Markt ist fertig und steht zur Eröffnung und Verwendung bereit. 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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 28.11.2017 3690/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Unterausschuss Kulturbauten 28.11.2017 Ausschuss Kunst und Kultur 05.12.2017 Finanzausschuss 18.12.2017 Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln legt den Sachstandsbericht MiQua, LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln mit Stand 14.11.2017 vor. Gez. BG Blome i.V. für Dez. VI
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3690/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 28.11.2017
- Erstellt
- 27.11.2017 14:44