2006/0091
Schulentwicklungsplan Darmstadt 05/06 - 09/10 Teilplan: Sek. I - Schulen Zusammenfassung
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2006/0091
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Wissenschaftsstadt Darmstadt Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: an den Magistrat Beteiligt vor Dezernat V Amt: Schulamt zur Kenntnis zur Beschlussfassung Magistrats- beschlussfassung: Dezernat V Vorlage-Nr. 2006/0091 Magistratsbeschluss-Nr. an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Internet ja nein Tagesordnung I II Verteiler: OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Betreff: Schulentwicklungsplan Darmstadt 05/06 - 09/10 Teilplan: Sek. I - Schulen Zusammenfassung Vorlage vom: 17.01.2006 Beschlussvorschlag: 1. Nach Vorlage des Dezernentenentwurfes (Vorlagen-Nr. 573) zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplans / Teilplan vom 21.09.2005 (B) wird nun eine Zusammenfassung zur Schulentwicklung der Sek. I-Schulen in Darmstadt zur Beschlussfassung vorgelegt (siehe Anlage). 2. Das Schreiben des Hess. Kultusministeriums vom 27.12.2005 bezüglich der Diesterwegschule – Realschule (keine neuzubildenden Klassen zum Schuljahr 2006/07) wird zur Kenntnis genommen (siehe Anlage). 3. Die Stadt Darmstadt will den Schulstandort Diesterwegschule nicht aufgeben. - Der Schulstandort Diesterwegschule soll als „Realschule mit besonderen Bildungsangeboten“ zum Bestandteil des „Bildungszentrums Schulinsel“ entwickelt werden. - Allerdings soll die Grundschule an der Diesterwegschule ab Schuljahr 2006/07 auslaufen. Neue Schulbezirke werden die Verteilung regeln. - Die auslaufenden Grundschul-, Hauptschul- und Realschulklassen verbleiben im Schulgebäude. - Schulraumkapazitäten der Grundschule, die nicht mehr benötigt werden, sollen im Schulraumbedarf der beiden Gymnasien auf der Schulinsel aufgehen. Dies eröffnet die Möglichkeit beide Gymnasien als „ganztägig arbeitende Schulen“ einzurichten. Die Aufnahmekapazität beider Gymnasien soll dadurch nicht erweitert werden. 4. Die Stadt Darmstadt stellt auf der Grundlage der Beschlüsse der Schulgemeinde und im Kontext mit dem Schulentwicklungsplan erneut den Antrag an das Kultusministerium zur Umwandlung der Stadtteilschule Arheilgen in eine Integrierte Gesamtschule. 2 ... Anlagen: Schreiben KuMi 27.12.05 Diesterwegschule SEP 05-06 bis 09-10 Beschluss des Magistrats vom 3 ... Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 19.01.2006 Mit Vorlage vom 21.09.2005 wurde dem „Dezernentenentwurf zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplans der Wissenschaftsstadt Darmstadt, allgemeinbildende Schulen (ohne Berufsschulen), Teilplan 1 und 2, Entwurfsstadium/Teilplan“ im Magistrat zugestimmt. Anlass war die Mitteilung des Ministeriums, dass an drei Schulen (Diesterwegschule, Gutenbergschule, Stadtteilschule Arheilgen) zeitweise die Klassenfrequenzen nicht mehr die Kriterien des „Gesetzes zur Qualitätssicherung in hessischen Schulen“ erfüllen und der Schulträger aufgefordert wurde einen Schulentwicklungsplan vorzulegen. Zur Fristenwahrung wurde die Entwurfsfassung direkt nach Beschlussfassung dem Hessischen Kultusministerium zur Kenntnis und Genehmigung weitergeleitet. Das städtische Schulamt wurde beauftragt, die unbeschriebenen Aspekte zu ergänzen, zu planen und einzuarbeiten. Der Stadtverordnetenversammlung wurde der Dezernentenentwurf nicht vorgelegt. Ziel war, die abschließende Entwurfsfassung zur parlamentarischen Beschlussfassung zu bringen. Mit Schreiben vom 14.10.2005 teilte das Kultusministerium mit, dass ein „Zustimmungsverfahren ... erst nach Vorliegen des von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Schulentwicklungsplans eingeleitet und ein Erlass erst nach Abschluss von Prüfungs- und Beteiligungen auslaufen kann.“ Wegen der Erkrankung der Planungsreferentin im Schulamt wurde nach monatelanger Intervention in Abstimmung mit dem Oberbürgermeister am 10.11.2005 der Planungsreferent im Dez. I, Rolf Gerner, mit der Weiterbearbeitung des Schulentwicklungsplanes beauftragt. In kürzester Zeit sollte eine beschlussfähige Planungsvorlage erarbeitet werden, die genehmigungsfähige Aussagen zu den Problembereichen in der Sekundarstufe I (Klasse 5 – 10) der Schullandschaft Darmstadt entwickeln sollte. Dazu wurden vom Hessischen Kultusministerium vor allem die Analyse der „Anmeldezahlen auf weiterführende Schulen“ verlangt. Am 27. Dezember 2005 (Eingang Dezernat V 28.12.2005) teilte das Ministerium mit, dass lediglich die Klassenfrequenzen an der Diesterwegschule nicht mehr die Kriterien des „Gesetzes zur Qualitätssicherung in hessischen Schulen“ erfüllen. Erst nach aktualisierter Auswertung der Schülerzahlen und Anmeldezahlen auch für das laufende Schuljahr 05/06 kann nun der wichtigste Teilplan des Schulentwicklungsplans vorgelegt werden. Er behandelt die von der Wissenschaftsstadt geplante Weiterentwicklung der Schulen im Sek. I – Bereich mit einer Aussage zur Grundschule der Diesterwegschule. 4 ... Hier werden die Schulen behandelt, für die Planungsaussagen für die kommenden Schuljahre und die Weiterentwicklung der Schullandschaft unbedingt erforderlich sind. Im Gesamtplanwerk zur Schulentwicklung 2005/06 – 2009/10 stellt er das Kapitel A Teilplan Sek. I – Schulen, Zusammenfassung dar. Als Kapitel B liegt der Dezernentenentwurf vom 21.09.2005 bereit, der im Magistrat bereits behandelt wurde. Er wird jeder Fraktion zur Verfügung gestellt. Er enthält weitere Ausführungen zu Grundschulen, Sonderschulen und der gymnasialen Oberstufe in Form einer Bestandsaufnahme, eines Gutachtens, einer Beschreibung und beinhaltet ebenso die umfangreichen Aussagen zum Schulbau und zum Ausbau der „Familienfreundlichen Schule“. Auftragsgemäß wird dieser Teil im Anschluss einer weiteren Bearbeitung unterzogen. Kapitel C wird derzeit als Datenband zusammengestellt und das umfangreiche Zahlenwerk zu Schülerzahlen, Anmeldezahlen, Prognosen beinhalten. Mit den vorliegenden Planungsaussagen will die Stadt Darmstadt nach umfassender Reflektion der „Schule im Wandel“ bildungspolitisch dem Anspruch als Bildungs- und Schulstadt für Stadt- und Region Rechnung tragen. Darmstadt, den 19.01.2006 Dezernat V i. V. Klaus Feuchtinger Stadtrat Anlagen
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8/12 '05 MI 14:35 FAX +49 611 3682099 HE}. KULTUSMINIS. +49 611 3682099 Hessisches Kultusministerium Die Ministerin Hessisches Kultusministerium Postfach 3160 65021 Wiesbaden u Aktenzeichen IV.& = 620.020.000- 1 = an = Durchwahl 2649 Stadt Darmstadt I Ihr Zeichen ee Aal Ihre Nachricht am Luisenplatz i e Luisenplatz SA . Daturn E3.AL. tes 64283 Darmstadt der Stadt Darmstadt Dezernat V Eng -2 &.DEZ. 2005 Bestimmungen zur Optimierung von Schulgrößen Artikel 7 Abs. 2 Satz 4 des Dritten Gesetzes zur Qualitätssicherung in hessischen Schulen vom 29.11.2004 (GVBl. I, S. 330) Sehr geehrte Damien und Herren, mit Schreiben vom 30.12.2004 habe ich Ihnen gemäß Artikel 7. Satz 2 des Dritten Qualitätssicherungsgesetzes vom 29.11.2004 mitgeteilt, welche schulischen Angebote auf der Basis des Stichtäges der amtlichen Statistik für das. Schuljähr 2004/05. die Voraussetzung des $144a Abs. 1 des Hessischen Schulgesetzes (HSchG) in der.ab dem 1.1.2005 geltenden Fassung nicht erfiillen. Danach’ waren Sie aufgefordert, durch geeignete Maßnahmen wie. .Schülerlenkung...oder. ‚Schulentwicklungsplanung die künftige Erfüllung der Voraussetzungen des $ i44a Abs. 1 HSchG zu bewirken. Auf der Basis. des Stichtages der amtlichen Statistik für das Schuljahr. 2005/06 stelle ich fest, dass das folgende schulische Angebot wiederum die Vorgaben des $144a Absatz 1 und 3 nicht erfüllt. Schul ö durchschn. durchschn. Nr. Schule: Typ: Ort: Klassengröße Klassengröße ” 2004/2005 2005/20086. 3208 Diesterwegschule.. GHR Darmstadt 21,78 (R) 22.43 (R) Auf’ der Basis der gesetzlichen Regelung habe ich über die 0.a. Schule’entschieden, dass an der Realschule der Diesterwegschule der Unterricht in den neu zu bildenden Klassen oder Kürsen zum Schuljahr 2006/07 nicht aufgenommen wird. ü Luisenplatz 10 85185 Wiesbaden GLEITENDE ARBEITSZEIT! Bitte Besuche nur nach Vereinbarung. Telefon (0611)388-0 Telefax (0611)368-2098 Anrufa nur in der Zelt von B;3D - 12:00 Uhr und von 13:30 - 15:30 E-Mall: poststelle@hkm.hessen.de Uhr, freitags in der Zeit von 8:30 - 12:00 Uhr. Internet: www.kultusministerium.hessen.ge aooı "05 MI „14:35_FAX +49 611 3682099 HRS. KULTUSMINIS. i 002 +49 611 3682099 DE 4 . Entgegen Ihrer Arkündigung, unter. Wahrung: der. gesetzlichen. Frist einen Schulentwicklungsplan für die Stadt Darmsıadt verabschieden zu wollen, liegt ein soicher Schulentwicklungsplan bis heute . nicht . vor. Etwaig beabsichtigte Schulorganisationsänderungen können daher nicht geprüft werden. Mit freundlichen Grüßen a Karin Wolff \
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Schulentwicklungsplanung
Allgemeinbildende Schulen
Wissenschaftsstadt Darmstadt
2005/06 – 2009/10
A Teilplan Sek. I – Schulen
Zusammenfassung
A 1 Sek. I – Schulentwicklung auf einen Blick S. 2 - 3
A 2 Gesamtstädtische Planung Sek. I – Schulen S. 4 - 8
( F, IGS, KGS, H + R)
A 3 Schulen im Einzelnen S. 9 - 24
B Bestandsaufnahme + Beschreibung/Gutachten
Grundschulen, Sek. I, gymnasiale Oberstufe, Förderschulen
Dezernentenentwurf zur Fortschreibung des
Schulentwicklungsplans/Teilplan vom 21.09.2005
(bereits im Magistrat verabschiedet (V-Nr. 573) und zur weiteren
Bearbeitung beauftragt)
C Datenband
Darmstadt, Januar 2006
Dez. I, Planungsreferat (A + C) in Koop. mit Schulamt und dem
Staatlichen Schulamt
Dez. V, Schulamt (B+C)
A Schulentwicklungsplanung Wissenschaftsstadt Darmst adt 2005/06 – 2009/10
Teilplan Sek. I – Schulen, Zusammenfassung
A.1 Sek I – Schulentwicklung auf einem Blick
1. Nachfrage nach Schulformen → Prognose Übergänge nach Klasse 4 für Schuljahr 06/07 – 09/10
Öffentliche Schulen
Schulform im Schuljahr 05/06 Prognose 06/07 ff MIN/MAX Jah rgang
F/IGS 31 % 33 % 370 – 440 Schüler
H/KGS 3 % 3 % 35 – 40 Schüler
R/KGS 8 % 8 % 90 – 100 Schüler
Gym1 /KGS 56,5 % 55 % 620 – 690 Schüler
Summe2 98,5 % 99 % 1115 – 1270 Schüler
2. Bedarf an Schulangeboten
Schulform MIN/MAX Jahrgang Richtwerte Züge/Parallelklassen j e
Jahrgang
F/IGS 370 – 410 3 ∅ 23 / MAX. 30 16 – 18 Züge / 13 – 14 Züge
H/KGS
R/KGS
35 – 40
90 – 100
∅ 17 / MAX. 28
∅ 23 / MAX. 33
2 Züge / 2 Züge
4 – 5 Züge / 3 Züge
Der Bedarf erhöht sich nach
Angaben des Staatlichen
Schulamtes durch Rückläufer
um ca. 3 Züge mit zu
erwartender steigender Tendenz
Gym/KGS 620 – 690 ∅ 24 / MAX. 33 26 - 29 Züge / 19 – 21 Züge
1 öffentliche und private Gymnasien
2 ohne Schüler an Sonderschulen
3 weitere rd. 30 Schüler aus DA an Landkreisschulen (Schuldorf Bergstraße und Hessenwaldschule)
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
3
3. Geplantes Schulangebot Schuljahr 06/07 ff
Schule Schulform
05/06
Schulform
06/07 ff
Züge MIN/MAX
Schüler/Jahrgang
1. Stadtteilschule
Arheilgen
KGS → IGS 4 92 – 120
2. Erich Kästner-Schule IGS IGS 3 69 – 90
3. Bernhard-Adelung-Schule IGS IGS 4 92 – 120
4. Mornewegschule IGS IGS 3 69 – 90
4 IGS 14 : 370-410 Schüler = ∅ 26,4 – 29,3
5. Gutenbergschule KGS KGS 3
6. Wilhelm-Leuschner-Schule H + R H+ R 4
7 : 125-140 + 25 Gym = ∅ 21,4 – 23,6
14.a Schulzentrum Marienhöhe 1 R + Gym R + Gym 2 R
7. Justus-Liebig-Schule Gym Gym 4
8. Eleonorenschule Gym Gym 4
9. Standort
Diesterwegschule
H + R → Realschule
mit
besonderen
Bildungs-
angeboten
3 - 4
10. LGG Gym Gym 3
11. GBS Gym Gym 4
12. Viktoriaschule Gym Gym 4
13. Lichtenbergschule Gym Gym 6
25 : 600 – 670 MAX. Aufnahmekap.
25 x 33 = 825 Schüler
14.b Schulzentrum Marienhöhe 1 R + Gym R + Gym 2 Gym
15. Edith-Stein-Schule 1 Gym Gym 5 - 6
1 nachrichtlich
A.2 Gesamtstädtische Planung Sek. I – Schulen (F, IG S, KGS, H + R)
1. Anmeldungen der Eltern aus DA Grundschulen (Klas se 4) auf Schulformen
Klasse 54
für Schuljahr 2002/03 bis 2005/06
→ Interpretation Elternwille → Schulform
Anmeldungen DA-Schüler Gesamtstadt
05/06 04/05 03/04 02/03
F 127 11,2 % 215 18,0 % 241 20,0 % 193 15,5 %
IGS 227 20,0 % 257 21,5 % 262 21,7 % 257 20,7 %
H 36 3,2 % 16 1,3 % 37 3,1 % 26 1,6 %
R 91 8,0 % 87 7,3 % 73 6,0 % 127 10,2 %
Gym 642 56,5 % 608 50,8 % 580 48,1 % 625 50,3 %
So/
SONS
14 13 14 15
Summe 1137 100% 1196 100 % 1207 100% 1243 100 %
• Die Schülerzahlen in den Klassen 4 der abgebenden Gru ndschulen ist im Zeitverlauf
2002/03 bis 2005/06 im Stadtgebiet kontinuierlich gesunken:
1243 – 1207 – 1196 – 1137 Schüler.
Veränderung 02/03 bis 05/06 = - 8,5 %
• Die Anmeldungen an Darmstädter Gymnasien (öffentlich und privat)5 bewegte
sich in den Schuljahren 02/03 bis 04/05 zwischen 48,1 und 50,3 %,
580 – 625 Schüler aus den 4. Klassen.
• Zum Schuljahr 2005/06 stieg die Quote auf 56,5 % an, die Anmeldezahlen lagen
bei 642 Schülern.
• Die 6 öffentlichen Gymnasien, 2 privaten (Edith-Stei n-Schule und Schulzentrum
Marienhöhe) und drei weitere Sek. I-Schulen, die ihr Schulangebot mit der
Grundstufe eröffnen (Waldorf-Schule, Comenius-Schule, Freie Christliche Schule)
stellen für Darmstädter Eltern, aber auch für einen Großteil von Eltern aus dem
Landkreis ein derart attraktives Angebot dar, dass die Aufnahmekapazität dieser
Schulen jedes Schuljahr voll ausgelastet werden muss, teilweise überschritten wird.
4 Auswertung: Statistik Staatl. Schulamt „Anmeldunge n an weiterführenden Schulen...“, Erhebung der
Anmeldungen (AWS), jeweils im März d.J. – Abgeben de Schulen (einschl. Herderschule (SO), ohne
Waldorf- und Comenius-Schule)
5 hier ohne Berücksichtigung der Waldorf-Schule
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
5
• Die Anmeldequote an 5. Klassen der IGS (3 Standorte – EKS, BAS, MWS) bewegte
sich in den Schuljahren 02/03 – 05/06 zwischen 20,0 und 21,7 %.
Eine Tendenz nach oben oder unten ist nicht zu erkennen.
Die Anmeldezahlen liegen zwischen 227 und 262 Schülern, was weitgehend von
der Gesamtjahrgangsbreite abhängig war.
Anmeldezahlen an IGS-Schulen außerhalb Darmstadts sind Einzelfälle.
• Die Anmeldequoten an Förderstufen im Stadtgebiet (Standorte: FS an der Koop.
Ges.Stadtteilschule Arh. und FS an der Koop. Ges. Gutenbergschule) lagen in den
Schuljahren 02/03 bis 04/05 bei 15,5 bis 20,0 %.
Im Schuljahr 05/06 ging die Anmeldequote auf 11,2 % zurück, die Gutenbergschule
bot keine F 5 mehr an, sondern nahm 5. Klassen im Haupt-, Real- und Gym. Zweig
auf.
Von den 127 Anmeldungen aus DA Grundschulen fanden 43 an Förderstufen
außerhalb des Stadtgebietes statt. (Schwerpunkt Hessenwaldschule und
Schuldorf Bergstraße mit jeweils 16 Anmeldungen).
Im Schuljahr 04/05 lagen die Anmeldungen an den beiden Förderstufen der Stadt
noch bei zusammen 143 Schulen (80 Arh. und 63 Gutenberg), allerdings gab es
darüberhinaus 80 Anmeldungen! an Förderstufen außerhalb DA, davon 41
Schuldorf Bergstraße und 25 Hessenwaldschule.
• Die Anmeldequoten an 5. Klassen Hauptschule schwankten im Zeitraum 02/03
bis 05/06 zwischen 1,3 und 3,2 % (Standorte bis 04/05 WLS und DWS, Schuljahr
05/06 zusätzlich H 5 an Gutenbergschule KGS).
Die Anmeldezahlen lagen zwischen 16 und 37 Schülern. Selbst ein Anstieg der
Quote um das 2,5 fache vom Schuljahr 04/05 zu Schuljahr 05/06 ließ die
Anmeldezahl lediglich auf 36 Schüler anwachsen.
Zum Schuljahr 05/06 konnte dadurch an der DWS zunächst keine H 5 gebildet
werden.
• Die Anmeldequote auf 5. Realschulklassen lagen zum Schuljahr 02/03 noch bei
10,2 % (127 Schüler).
Von den abgebenden Grundschulen meldeten sich
19 Schüler an DWS
84 Schüler an WLS
14 Schüler an anderen Realschulzweigen an.
Zum Schuljahr 03/04 reduzierte sich die Anmeldequote erheblich auf 6,0 % (73
Schüler) um 04/05 leicht auf 7,3 % (87 Schüler) anzusteigen.
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
6
Mit den Schulangebot 5 R an der Gutenbergschule (KGS) zum Schuljahr 05/06
stabilisierte sich die Anmeldequote bei 8,0 % (91 Schüler).
Bei zwei Realschulangeboten bis zum Schuljahr 04/05 konnte lediglich die
WLS eine Zwei- bis Dreizügigkeit erreichen. Die DWS konnte bis 04/05 knapp
eine Klasse bilden, die Schülerzahl und die Richtwerte erlaubten 05/06 an der
DWS nicht mehr die Bildung einer R 5.
Die Anmeldezahlen an der „neuen“ R 5 der Gutenbergschule erreichten 25 Schüler
(Richtwert 2 x 23 = 46).
Durch das erweiterte Realschulangebot im Stadtgebiet mit der R 5 an der
Gutenbergschule stiegen die Anmeldezahlen an Realschulen unwesentlich.
Die Anmeldezahlen an Realschulen außerhalb des Stadtgebietes sind seit Schuljahr
03/04 Einzelfälle ( ca. 5).
• Bedeutsam für die Planung des Sek. I – Schulangebote s ist jedoch die Entwicklung
der Schüler- und Klassenzahlen der aufsteigenden Schuljahrgänge ab Klasse 7
an den Haupt- und Realschulen. Für ‚Rückläufer‘ aus den Gymnasien werden
nach Darstellung des Staatlichen Schulamtes die Neubildung von bis zu 3
weiteren Klassen für die Jahrgangsstufen 5 – 8 erfo rderlich.
Erfahrungen in anderen Bundesländern nach Einführung des verkürzten
gymnasialen Ausbildungsganges (G 8) zeigen, dass dieser Bedarf noch steigen
kann.
• Aus den Analysen der letzten vier Schuljahren ist zu e rkennen, dass der
Schulentwicklungsplan für Darmstadt mehr denn je als ‚Prozess‘ begriffen
werden muss.
Die Veränderungen in der Schullandschaft, das Wahlverhalten, landespolitische
Vorgaben zur Schulentwicklung können heute kaum in verlässliche Planungs-
Parameter umgeformt werden.
Deshalb sollten die Planungsaussagen im Schulentwicklungsplan für die einzelnen
Schulen insb. in Sek. I –Bereich als „offener Prozess“ dar gestellt werden, allerdings
sollten nach festgelegten Beobachtungszeiten (Prozesszeiten) Entscheidungen
getroffen werden.
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
7
2. Schülerzahlenprognosen
Prognose A 4. Klassen → 5. Klassen
05/06 1124 → 06/07
06/07 1247 → 07/08
07/08 1223 → 08/09
08/09 1179 → 09/10
Prognose B 6
05/06 1198 ( - 56 7) → 1140
06/07 1315 ( - 60 ) → 1250
07/08 1326 ( - 67 ) → 1260
08/09 1294 ( - 71 ) → 1220
09/10 1390 ( - 71 ) → 1320
Prognose Übergänge auf Schulformen
05/06 Prognose 06/07 ff MIN/MAX Jahrgang
F/IGS 31 % 33 % 370 – 440 Schüler
H 3 % 3 % 35 – 40 Schüler
R 8 % 8 % 90 – 100 Schüler
Gym. 56,5 % 55 % 620 – 690 Schüler
6 städtische Prognose auf der Basis von Zu- und Wegzügen während der Schuljahre
7 private Schulen
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
8
3. Gesamtstädtische Planung F/IGS, KGS, H, R nach R ichtwerten
F/IGS für 370 – 410
Schüler
∅ 23
MAX. ∅ 30
15 – 18 Züge
13 – 14 Züge
H für 35 – 40
Schüler
∅ 17
MAX. ∅ 28
2 Züge
2 Züge
R 5 - 6 für 90 – 100
Schüler
∅ 23
MAX. ∅ 33
4 – 5 Züge
3 Züge
R 7 – 10 für 170 – 180
Schüler
∅ 23
MAX. ∅ 33
7 – 8 Züge
6 Züge
∑ 5 – 6 495 – 550
Schüler
22 – 25 Züge
(18 – 19 Züge)
∑ 7 – 10 575 – 630
Schüler
25 – 28 Züge
(21 – 22 Züge)
Planung Sek. I Min/MAX Schüler
je Schuljahrgang
Stadtteilschule Arheilgen 4 Züge IGS 92 – 120 Schüler
Erich Kästner-Schule 3 Züge IGS 69 – 90 Schüler
Bernhard-Adelung-Schule 4 Züge IGS 92 – 120 Schüler
Standort Diesterwegschule 3 Züge Realschule mit
besonderen Bildungsangeboten
30 – 90 Schüler
Mornewegschule 3 Züge IGS 69 – 90 Schüler
Wilhelm-Leuschner-Schule 4 Züge H + R 80 – 120 Schüler
Gutenbergschule 3 Züge H + R (+ 1 Gym.) KGS 60 – 90 Schü ler (H + R)
21 Züge (22 Züge)
+ 3 Züge
462 – 630 Schüler
+ 30 – 90 Schüler
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
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4. Ergebnis:
1. Bei 6 Sek. I-Schulen der Schultypen IGS, KGS, H + R und einer Kapazität für 21
Züge (22)8 wird die ∅ Klassengröße für die prognostizierte Schülerzahl für die
Schuljahre 06/07 – 09/10 in der 5. Klasse bei 23,6 – 26,2 Schülern/Klasse liegen.
2. Bei 33 % Übergängen an Integrierte Gesamtschulen mit einem 14-zügigen Angebot
(4 Schulen) lägen die ∅ Klassenfrequenzen in der 5. Klasse für 370 – 410 Schü ler
bei ∅ 26,4 bis 29,3 Schülern/Klasse.
Die Bilanz zeigt, dass neben den drei vorhandenen Integrierten Gesamtschulen
(Erich Kästner-Schule, Bernhard-Adelung-Schule, Mornewegschule) die geplante
IGS Stadtteilschule Arheilgen erforderlich ist, um den prognostizierten Bedarf
zu decken.
Die berechneten Klassenfrequenzen ab Klasse 5 zeigen auch, da die notwendigen
„Klassen mit gemeinsamem Unterricht“ (GU) niedrigere Klassenfrequenzen
erfordern, dass die Aufnahmekapazität der vier Gesamtschulen damit im
wesentlichen erschöpft ist.
3. Bei einer Übergangsquote von 11 % an Haupt- + Rea lschulen an zwei Schulen
(WLS + Gutenberg) mit 7-zügigen Angebot lägen für 125 – 140 Schüler die Klassen-
frequenzen in der 5. Klasse bei ∅ 17,9 bis 20,0 Schüler/Klasse.
Die Richtwerte für Klassengrößen der Haupt- und Realschulen liegen bei 17 bzw. 23
Schüler/Klasse.
Die Bilanz zeigt, dass diese bereits i.w. in den 5 Klassen erreicht wird. Auch an den
Haupt- und Realschulen erlauben Sonderformen der Förderung keine wesentliche
Erhöhung der Klassenfrequenzen.
4. Da mit einem ‚klassischen Prognoseverfahren‘ der Schulentwicklung die
Strukturprobleme der Auswirkungen von Rückläufern im gegliederten
Schulwesen nicht erfaßt werden kann, reicht eine Planung für die 5. und 6.
Klassen der Sek. I – Schulen nicht aus.
Das Staatliche Schulamt kommt zu der Einschätzung, dass der Schulbedarf in
den Klassen 7 –9/10 der Haupt- und Realschulen bzw. entsprechenden
Schulzweigen insbesondere im Realschulzweig um 90 – 100 Schüler höher liegt.
Darüberhinaus wird eingeschätzt, dass durch die Einführung der Verkürzung der
Ausbildungszeit an den Gymnasien (G 8) diese ‚Rückläuferzahl‘ sich noch erhöhen
kann.
8 einschl. 1 Zug gym. Zweig Gutenbergschule
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
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5. Der Schulträger Darmstadt will als ‚Schulstadt für Stadt- und Region‘ im
Sek. I – Bereich bildungspolitisch offensiv werden und ein Angebot zur
Problemlösung entwickeln.
Dabei kann und soll die Diesterwegschule nicht mehr als ‚klassische‘ Haupt- und
Realschule für den Stadtteil ihre Funktion erfüllen, die Basis dafür ist weitgehend
und nicht mehr ausreichend vorhanden.
Als „Realschule mit besonderen Bildungsangeboten“ in Kooperation mit den
Gymnasien der Schulinsel (Justus-Liebig-Schule und Eleonorenschule) soll sie in
einer Sonderform die pädagogisch und quantitativ notwendige Ergänzung des
Schulangebotes der Stadt Darmstadt werden.
- Sie kann und muss sich auf die Sprachenfolge von Schülern an Gymnasien
einstellen.
- Sie kann und soll die Erfahrungen mit schülerbezogenen Förderangeboten der
derzeitigen Diesterwegschule einbringen und dieses Konzept weiterentwickeln.
- Sie ist auch eine schulabschlussorientierte Herausforderung in Kooperation mit
den Gymnasien.
Dazu ist es erforderlich, dass eine Planungsgruppe gebildet wird, die sowohl vom
staatlichen wie der städtischen Schulverwaltung begleitet wird.
Die Planungsgruppe hat die Aufgabe, das pädagogische und organisatorische
Konzept zu entwickeln.
6. Schülerzahlen in den 5. Klassen der Sek. I-Schul en können ab Schuljahr
2010/11 höher ausfallen als bis dahin.
Sollte das Bevölkerungswachstum der Stadt sich in den nächsten Jahren
stabilisieren und auch Wirkungen auf Schülerjahrgänge haben. Auch deshalb ist es
nicht sinnvoll, derzeit eine Reduzierung der Sek I – S chulraumversorgung
einzuleiten.
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
11
7. Die von der Schulgemeinde Stadtteilschule Arheilgen beantragte Umwandlung in
eine IGS soll zum Schuljahr 2006/079 oder spätestens 2007/8 stattfinden.
Begründung: → Wille der Schulgemeinde
→ nachvollziehbare und logische schulorganisatiorische und
pädagogische Reaktion auf G 8
→ Wahlmöglichkeit insb. für Wixh. aber auch Arh. durch
Hessenwaldschule (KGS) vorhanden
→ Wahlmöglichkeit H + R - Schule WLS und neue Realschule am
Standort Diesterwegschule im Stadtgebiet vorhanden
→ Keine nachteilige neg. Wirkung für Erich Kästner-
Schule (Kra.) zu erwarten.
8. Nach der erfolgten Auflösung der FS an der Gutenbergschule und der Einführung
von schulformbezogenen Klassen im 5. Schuljahr soll diese Schulorganisation
weitere zwei Schuljahre Bestand haben, um diesem Angebot in Eberstadt eine
hinreichende Chance zur Etablierung zu bieten.
Sollte der gym. Zweig nachhaltig nicht ausreichend zustande kommen, muss der
Schulentwicklungsprozess an der Schule weitergeführt werden.
In jedem Fall ist es Ziel der Stadt Darmstadt, die Schulraumkapazität der
Gutenbergschule für ein Schulangebot des Stadtteils Eberstadt mit einer akzeptierten
Schulform auszulasten.
9 wenn keine Genehmigung vom Hess. Kultusministerium bis dahin erfolgt.
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12
A.2 Schulen im einzelnen
1. Stadtteilschule Arheilgen FS/AGS → IGS ab Schuljahr 06/07 ff
2. Erich Kästner-Schule10 IGS 3 Züge ab Schuljahr 06/07 ff
3. Bernhard-Adelung-Schule7 IGS 4 Züge ab Schuljahr 06/07 ff
4. Standort H + R → Realschule mit besonderen
Diesterwegschule Bildungsangeboten
5. Mornewegschule7 IGS 3 Züge ab Schuljahr 06/07 ff
6. Wilhelm-Leuschner-Schule7 H + R 4 Züge ab Schuljahr 06/07 ff
7. Gutenbergschule FS/KGS → KGS ab Schuljahr 05/06ff
10 Für diese Sek. I – Schulen sind realativ stabile S chülerzahlenentwicklungen für die kommenden
Schuljahre zu erwarten. Grundsätzliche schulorganisatorische Maßnahmen derzeit nicht erforderlich.
Weitere Ausführungen im Teil B Dezernentenentwurf vom 21.09.2005.
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
13
1. Stadtteilschule Arheilgen
1.1 Schülerzahlen 03/04 – 05/06 (Schüler/Klassen)
05/06 04/05 03/04
5 F 100/4 98/4 99/4
6 F 105/4 104/4 108/4
7 H 30/2 34/2
8 H 36/2 31/2
9 H 21/1 21/1
7 R 54/2 49/2
8 R 56/2 62/2
9 R 64/2 64/3
10 R 74/3 49/2
7 G 21/1 30/1
8 G 31/1 31/1
9 G 31/1 20/1
10 G 20/1 19/1
∑ F 205/8 202/8
∅ 25,6 ∅ 25,2
∑ H 77,5 86/5
∅ 15,4 ∅ 17,2
∑ R 248/9 244/9
∅ 27,6 ∅ 27,1
∑ G 103/4
∅ 25,8
100/4
∅ 25,0 ∅ 20,2
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
14
1.2 Analyse
1. Die Stadtteilschule Arheilgen (KGS mit FS) führt d erzeit eine 4-zügige Förderstufe ab
Klasse 7 als 2-1zügige Hauptschule, 2-zügige Realschule und 1-zügigen
gymnasialen Zweig fort.
Dabei wurde der „Richtwert“ im Schuljahr nach Mitteilung des Hessischen
Kultusministeriums vom 09.07.2004 im gymnasialen Zweig nicht erreicht.
Im Schuljahr 04/05 werden alle Richtwerte erreicht.
Im Schuljahr 05/06 wurde der Richtwert im Hauptschulzweig nicht erreicht.
2. Der Entwurf des SEP vom 21.09.05 hat Reaktionen de r Schulleitung und
Schulgemeinde aufgenommen:
„a) Mit Inkrafttreten des dritten Qualitätssicherungsgesetzes in Hessischen Schulen
musste auch die Stadtteilschule Arheilgen – eine Entscheid ung zur
Schulorganisation als Schuljahr 2006/07 treffen und hat sich für eine Umwandlung
der Schulform entschieden. Die Schule begründet ihren Antrag vorrangig mit ihrem
auf die Schülerschaft zugeschnittenen Konzept, das auch für den gymnasialen
Bildungsgang einen sechsjährigen Durchgang in der Sekundarstufe I vorsieht.
Durch die Einführung des verkürzten gymnasialen Bildungsgangs sieht die Schule
den Bestand ihres gymnasialen Zweiges gefährdet.
b) Auch aus schulfachlicher Sicht ist die Einschätzung bzgl. der Schülerschaft und
deren speziellem Förderbedarf zutreffend. Vor diesem Hintergrund ist eine möglichst
hohe Durchlässigkeit innerhalb einer Jahrgangsstufe mit Sicherheit hilfreich.
c) Die Elternschaft wurde kontinuierlich in den Entscheidungsprozess zur
Entwicklung der Stadtteilschule eingebunden und unterstüzt engagiert und offensiv
den von der Schule gewünschten Weg. Die Schule erfährt seitens der Elternschaft
eine hohe Wertschätzung, was sich auch in den Anmeldezahlen widerspiegelt.
d) Das Staatliche Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt
Darmstadt befürwortet den Antrag der Schule ebenfalls.
e) Die Schule hat mit Antrag vom 19.05.2005 die Umwandlung in eine Integrierte
Gesamtschule beantragt. Diese Schulform wird sowohl dem Elternwahlverhalten als
auch der inneren Schulentwicklung gerecht.“
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
15
1.3 Prognose und Planung
Prognose A: ALS WBS Arh.
4. Klasse 05/06 → 5. Kl. 06/07 86 57 143
3. Klasse 05/06 → 5. Kl. 07/08 122 79 201
2. Klasse 05/06 → 5. Kl. 08/09 94 64 158
1. Klasse 05/06 → 5. Kl. 09/10 98 62 160
bei 40 % Übergängen an Stadtteilschule Arh.
57 – 80 Schüler aus Arheilgen
∅ 5 aus Wixhausen
∅ 20 aus Messel
∅ 6 aus Kranichstein
∅ 20 aus Darmstadt
Summe 105-120 Schüleranmeldungen für 5. Klassen zu erwarten.
Prognose B11: 109 – 110 Schüleranmeldungen zu erwarten.
Ergebnis:
1. Für die nächsten 4 Schuljahre ist mit einer stab ilen 4-zügigen Sek. I-Schule zu
rechnen.
2. Stabilisieren sich die Übergangsquoten aus den beid en Arh. Grundschulen auf 40 %
sind 60 – 80 Schüler alleine aus Arheilgen zu erwarten .
Die Hessenwaldschule stellt für Wixhausen nach wie vor einen attraktiven
Schulstandort dar, derzeit unterscheidet sich das Schulangebot nicht von der
Stadtteilschule Arheilgen.
3. Es gibt keine Veranlassung davon auszugehen, dass sich d ie Übergänge aus
Messel (Verkehrsweg – Schulangebot) für die nähere Zukunf t verändert.
4. Die KGS Stadtteilschule Arheilgen scheint für ∅ 20 Schüler aus dem Stadtgebiet ein
attraktives Bildungsangebot zu sein. Neben der KGS Gutenbergschule, den beiden
Gesamtschulen in der Innenstadt und der WLS als H + R-Schule ist sie eine
Alternative.
Der Zugang aus Kranichsein, dort IGS-Angebot, lag in den vergangenen Schuljahren
zwischen 4 und 9 Schülern, eine Tendenz ist nicht zu erkennen.
11 Städtische Prognose auf der Basis der Schülerzahlen 04/05
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
16
5. Die Schule könnte formal weiterhin als KGS mit F örderstufe bestehen bleiben.
Dabei hat sie, nachdem der Richtwert für den gym. Zweig im Schuljahr 2003/04 nicht
erreicht wurde, in den beiden darauffolgenden Schuljahren diesen einhalten können.
Mit der Prognose leicht ansteigenden Schülerzahlen sollte sich das Erreichen des
Richtwertes stabilisieren.
6. Der Antrag der Schulleitung zur Umwandlung in eine IGS hat von daher mehr
pädagogische und schulorganisatorische Gründe: → siehe Antrag.
7. Negative Auswirkungen auf die IGS Erich Kästner Schule in Kranichstein sind
bei Umwandlung der Stadtteilschule Arheilgen nachhaltig nicht zu erwarten.
Nach Stabilisierung der Schüleranmeldezahlen für die IGS Kranichstein ist eine
Fluktuation zwischen Arheilgen und Kranichstein in einer Größenordnung von 5 – 10
Anmeldungen für beide Schulen nicht existenziell.
8. Der Schulträger unterstützt deshalb den Antrag de r Schulleitung, da die
Umwandlung in eine IGS die plausible Reaktion der Sek. I – Schule in
Arheilgen ist. Mit der Umwandlung zur IGS erhöhen sich für Arheilgen die
Chancen auch ein stabiles gymnasiales Stadtteilangebot nach den Kriterien
der „Qualitätssicherung des Landes“ zu erreichen.
9. Eine Nachfrage nach H + R Schulangebot ist überhau pt nicht zu erkennen, die
Anmeldungen tendieren gegen Null.
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
17
Anmeldungen Arh./Wix.
Anmeldungen 5. Klassen/Quote/real. Schülerzahl
abgebende GS aus Planungsbezirk
05/06 04/05 03/04 02/03
Anmel-
dungen
Quote Schüler
zahl
Anmel-
dungen
Quote Schüler
zahl
Anmel-
dungen
Quote Schüler
zahl
Anmel-
dungen
Quote Schüler
zahl
F 77 40,1 100/4 81 37,2 98/4 108 48,6 99/4 81 39,7
IGS 16 8,3 21 9,6 21 9,5 21 10,2
H - 0,0 - 0,0 - 0,0 - 0,0
R 1 0,5 3 1,4 2 1,0 1 0,5
Gym. 97 50,5 113 51,8 90 40,5 99 48,5
S0/SONS 1 1 - 1
Summe 192 100 % 218 100 % 222 100 % 204 100 %
Anmeldungen 5. Klassen
aufnehmende Schule
FS/KGS
Stadtteilschule Arheilgen aus Arh. 55/ von150
Rest DA 7
aus Kra 6/ von 98
aus Wix. 5/ von 42
aus Messel 23
aus Region 9
105
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
18
4. Diesterwegschule
4.1 Schülerzahlen
Schülerzahlen Schuljahr 05/06 und 04/05
05/06 04/05 03/04
5 H - 13/1
6 H 10/1 11/1
7 H 16/1 24/1
8 H 26/1 8SB 16/1 38/2
9 H 33/2 9 Int 33 22/1
10 H 21/1 51/2
5 R - 17/1
6 R 20/1 17/1
7 R 17/1 28/1
8 R 30/1 45/2
9 R 50/2 38/2
10 R 41/2 51/2
∑ H 106/6
∅ 17,7
159/8
∅ 18,0 ∅ 14,6
∑ R 158/7
∅ 22,6
196/9
∅ 21,8 ∅ 21,2
4. 2 Analyse
1. An der Diesterwegschule (H + R) erlaubten die An meldezahlen zur 5. Klasse
seit vielen Schuljahren lediglich die Bildung von je einer Klasse.
Die Anmeldezahlen insg. für H + R gingen von Schuljahr 02/03 bis 05/06 von 27
auf 22 Schüler weiter zurück.
2. Die Anmeldezahlen im Schuljahr 05/06 von 10 Schül ern für H 5 und 12 Schülern für
R 5 erlaubten dem Staatlichen Schulamt nicht mehr die Bildung von 5. Klassen.
3. Das Hess. Kultusministerium teilte dem Schulträger am 9.Juli 2004 mit, dass die
„Richtwerte für Klassengrößen“ zum Schuljahr 2003/04 mit H = 14,6 Schülern und
R mit 22,1 Schülern nicht erreicht wurden.
Mit Schreiben vom 30.12.2004 wurde mitgeteilt, dass lediglich der Richtwert für die
Realschule nicht erreicht wurde.
4. Die Haupt- und Realschule Diesterwegschule nahm bis zum Schuljahr 03/04
weit über 50 % ihrer Schüler in der 5. Klasse aus der eigenen Grundschule auf.
Die Akzeptanz der Eltern ging danach rapide zurück, zum Schuljahr 05/06 lagen
nur noch 6 Anmeldungen von 20 Grundschülern vor.
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
19
5. In den vergangenen Schuljahren hatte die DWS nebe n der Aufnahme von eigenen
Grundschülern in den Haupt- und Realschulzweig insbesondere auch die Funktion
„für Rückläufer“ aus den Gymnasien ein Realschulangeb ot ab Klasse 7
anbieten zu können. Darüber hinaus wurden besondere päd. Angebote für den
Bildungsgang Hauptschule ab Klasse 8 entwickelt und bereitgestellt.
Dadurch stiegen die Schülerzahlen ab Klasse 7./8. um ∅ 20 Schüler je
Schulform an.
6. Diese besondere Funktion der Diesterwegschule wa r für den Schulträger und
das Staatliche Schulamt bisher derart bedeutsam, dass trotz der Hinweise des
Hess. Kultusministeriums bezüglich „Qualitätssicherun g und Richtwert“ noch
keine weiteren schulorganisatorischen Maßnahmen bis zum Schuljahr 05/06
eingeleitet wurden.
Der Schulträger will nicht bei ein- oder zweimaligem Eintreten der Unterschreitung
der Richtwerte sofort Organisationsänderungen vornehmen, wenn der
Schulstandort und die Schulformen im gesamtstädtischen Bildungsangebot als
relevant eingestuft werden.
7. Im Entwurf des SEP vom 21.09.05 wurde die Problematik behandelt und die
Diskussion an der Schule reflektiert:
„Die Diesterwegschule kann aufgrund der Vorgaben des Landes in der Schulform
Haupt- und Realschule nicht erhalten bleiben. Eine durchgängige 2-zügige
Organisation ist perspektivisch nicht gewährleistet.
Betrachten wir die Schulinsel als einen Schulstandort, der ein aufeinander bezogenes
Gesamtkonzept zwischen verschiedenen Schulformen ermöglicht, eignet sich dieser
Standort hervorragend für ein Kooperationsmodell zwischen den beiden Gymnasien
(Eleonorenschule und Justus-Liebig-Schule) und einer Realschule.
Mit einer Organisationsänderung zur Schulform Realschule könnten folgende
Perspektiven, die für die zukünftige Schulentwicklungsplanung von besonderer
Relevanz sind, eine Berücksichtigung finden:
a) Das Bildungsangebot in der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird durch die
Einrichtung einer Realschule erweitert
b) Die Aufrechterhaltung der an den beiden Gymnasien eingerichteten
Sprachenfolge könnte im Rahmen einer Kooperation zwischen den beiden
Gymnasien und der Diesterwegschule auch für Rückläufer und Querversetzte mit
besonderer Sprachenfolge gewährleistet werden.
c) die vorhandenen räumlichen Bedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten des
Standortes Diesterwegschule führen zu einer Entspannung der baulichen
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
20
Gesamtsituation an der Schulinsel und lassen neue Perspektiven für ganztägig
arbeitende Schulen zu.“
4.3 Planung
1. Das Staatliche Schulamt unterstützt die Perspektive als „Realschule mit
besonderen Bildungsangeboten“. Ein Schulorganisationsbeschluss durch den
Schulträger war bisher nicht möglich, da das Konzept für die zukünftige
Schulorganisation von der Schulleitung noch nicht vorgelegt wurde.
2. Die Entwicklungsperspektive und Schulentwicklungsplanung für den
Schulstandort Diesterwegschule/Schulinsel wird im Abschnitt A 2
Gesamtstädtische Planung beschrieben.
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
21
7. Gutenbergschule
7.1 Schülerzahlen 03/04 – 05/06 (Schüler/Klassen)
05/06 04/05 03/04
F 5 - 99/4 91/4
F 6 102/4 92/4 91/4
5 H 24/1 - -
6 H - - -
7 H 35/2 26/2 37/2
8 H 22/1 42/2 44/2
9 H 41/2 34/2 32/2
10 H 24/2 10/1 18/1
5 R 27/1 - -
6 R - - -
7 R 30/1 46/2 59/2
8 R 44/2 56/2 48/2
9 R 49/2 49/2 53/2
10 R 38/2 42/2 51/2
5 Gym. 25/1 - -
6 Gym. - - -
7 Gym. 27/1 24/1 15/1
8 Gym. 24/1 15/1 23/1
9 Gym. 20/1 24/1 15/1
10 Gym. 24/1 15/1 17/1
∑ F 102/4
∅ 25,5
190/8
∅ 23,8
182/8
∅ 22,8
∑ H 146/8
∅ 18,2 ∅ 17,0
∑ R 188/8
∅ 23,5 ∅ 24,1
∑ Gym. 120/5
∅ 24,0
79/4
∅ 19,5
70/4
∅ 17,5
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
22
7.2 Analyse
1. Die Gutenbergschule (KGS mit FS) hat bis Schuljahr 0 4/05 eine 4-zügige
Förderstufe ab Klasse 7 als 2-zügige Hauptschule, 2-zügige Realschule und 1-
zügiges Gymnasium bis zur Klasse 10 fortgeführt.
Dabei wurden im Schuljahr 03/04 nach Mitteilung des Hessischen Kultusministeriums
vom 9. Juli 2004 die „Richtwerte für Klassengrößen“ in der Förderstufe und im
gymnasialen Zweig nicht erreicht.
Zum Schuljahr 04/05 wurde nur der „Richtwert“ für den gymnasialen Zweig nicht
erreicht.
2. Der Entwurf des Schulentwicklungsplanes vom 21.09.2005 nimmt die Reaktion der
Schulleitung der Gutenbergschule auf:
„a) Aufgrund der Verkürzung des gymnasialen Bildungsganges musste die
Gutenbergschule eine Entscheidung zur Schulorganisation treffen.
b) Laut Antrag vom 29.09.2004 hat sich die Schule für die Einrichtung einer
schulformbezogenen Eingangsklasse ab dem Schuljahr 2005/06 entschieden.
Die Gutenbergschule bietet somit die drei Schulzweige Gymnasium, Realschule und
Hauptschule bereits ab der 5. Klasse an (Lt. § 11 (5) HSchG). Eine Förderstufe soll
es nicht mehr geben. Gemäß § 11 (6) HSchG bedeutet dieser Schritt lediglich die
Abkehr von einer Kann-Bestimmung.
c) Die Schule begründet dies damit, dass das Hessische Schulgesetz vorsieht, den
Gymnasialzweig ab dem Schuljahr 2006/07 zu verkürzen und in Folge so verändert
wird, dass der Unterricht mit den beiden Hauptschul- und Realschulzweigen in
einer gemeinsamen Förderstufe nicht mehr möglich sein wird. Die Beibehaltung
der jetzigen Schulform mit dem gymnasialen Angebot ab Klasse 7 wäre
grundsätzlich möglich, wenn eine ausreichende Nachfrage für einen um ein
Jahr längeren Weg zum Abitur vorhanden wäre. Davon ist jedoch nicht
auszugehen.“
3. Zum Schuljahr 05/06 wurden alle Richtwerte erreich t.
4. Allerdings bewegt sich der Hauptschulzweig mittlerweil e nur noch in der 1-2
Zügigkeit, ebenfalls der Realschulzweig.
Die Anmeldezahlen für die 5. Gymnasialklasse aus den Eberstädter
Grundschulen lagen mit 7 Schülern sehr niedrig. Weitere 2 Anmeldungen kamen
aus den benachbarten Landkreisgemeinden dazu.
Die Klassenstärke von letztlich 25 Schülern konnte nur durch Umlenkung von
Gymnasialanmeldungen weiterer Landkreisschüler an Darmstädter Gymnasien
erreicht werden.
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
23
5. Zum heutigen Zeitpunkt ist das Schulwahlverhalten der Eltern, sowohl hinsichtlich
der Annahmen des veränderten Bildungsangebotes als auch hinsichtlich des
Abwanderungsverhaltens der Darmstädter Schülerschaft an das Schuldorf-
Bergstraße noch nicht abschätzbar.
6. Die Veränderung der Eingangsklasse 5 wurde sehr kurzfristig vor dem
Anmeldetermin zum Schuljahr 2005/06 der Elternschaft bekannt gegeben. Daher
geht der Schulträger davon aus, dass sich nach Etablierung dieser
Organisationsveränderung die Schülerzahlen wieder stabilisieren.
Die Schulgemeinde selbst geht davon aus, dass das Erreichen des Richtwertes von
25 Schüler ab der Gymnasialklasse 5 absehbar erzielt werden kann, da viele Eltern
in den 4. Klassen im Stadtteil Eberstadt das gegliederte Schulsystem ansteuern und
ein wohnortnahes Angebot annehmen.
7. Der Schulträger will sowohl den Standort als auch di e Schulform so beibehalten wie
sie seit Schuljahr 05/06 entwickelt wird. Insbesondere auch deshalb, da die Schule in
das kommunale Förderprogramm „Familienfreundliche Schule“ aufgenommen ist
und durch den Schulträger mit investiven Maßnahmen und personellen Ressourcen
für ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote ausgestattet und finanziell seit
2002 unterstützt wird. Ganztägige Bildungsangebote stellen gerade in diesem
Stadtteil ein profilbildendes Merkmal für die Schulen dar und richten die Schulen als
einen attraktiven Standort aus.
Von Schulträgerseite werden zukünftig jährlich die Schülerzahlen überprüft und
wenn nötig, in Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt, frühzeitig
Schülerstromlenkungen vorgenommen.
8. Wahlverhalten der Eberstädter Eltern
Anmeldungen 5. Klassen Schuljahr 05/06 (ohne Waldorf)
F = 16 8 %
IGS = 8 4 %
H = 21 10,5 %
R = 27 13,5 %
Gym = 124 davon 7 gym. Zweig Gutenbergschule 63 %
SO/SONS = 1
∑ = 197
• Die Eberstädter Eltern wählen zu 63 % einen gymnasia len Zweig an einer
weiterführenden Schule.
Nach den Darmstädter Gymnasien mit 101 Anmeldungen folgt das Schuldorf
Bergstraße (11) und erstmals 05/06 der gym. Zweig der Gutenbergschule (7).
Weitere 4 Anmeldungen erfolgten am Schulzentrum Marienhöhe.
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
24
• 13,5 % der Eltern wählen eine Realschule, wobei der Gutenbergschule mit 25 von
insg. 27 Anmeldungen im Schuljahr 05/06 eine hohe Akzeptanz einzuräumen ist.
• Ohne örtliches Angebot Förderstufe/IGS wählen 12 % de r Eberstädter Eltern dieses
Schulangebot außerhalb des Schulbezirks. Von 24 Anmeldungen gehen alleine 13
an die Förderstufe des Schuldorfs Bergstraße.
• 10,5 % der Anmeldungen kommen erstmals 05/06 an der H 5 der Gutenbergschule
zustande.
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
25
7.3 Prognose
7.3.1 Anmeldungen 5. Klassen/Quote/real. Schülerzahl Planungsbez. Eberstadt
05/06 04/05 03/04 02/03
Anmel-
dung
Quote Schüler
zahl
Anmel-
dung
Quote Schüler
zahl
Anmel-
dung
Quote Schüler
zahl
Anmel-
dung
Quote Schüler
zahl
F 16 6,8 86 33,1 99/4 79 34,6 91/4 75 29,8
IGS 8 3,4 8 3,1 1 0,4 2 0,8
H 21 9,0 24/1 2 0,8 1 0,4 6 2,4
R 27 11,5 27/1 7 2,7 13 5,7 19 7,5
Gym. 161 12 68,8 25/1 13 138 53,1 134 58,8 147 58,3
S0/SONS 1 2 - 2
Summe 234 100 % 260 100 % 228 100 % 252 100 %
7.3.2 Prognose A Prognose B
4. Klassen 49 40 59 49 = 193 197
45 46 60 49 = 200 197
50 47 58 38 = 214 221
46 47 58 38 = 189 194
WHS ANS LSS FRA 217
Prognosejahrgänge 190 – 220
bei 9,0 % HS = 18
11,5 % R = 22
10,7 % Gym = 22
(05/06)
12 einschl. Übergänge Grundschule Waldorf-Schule auf 5 Gym. Waldorf-Schule (Einzugsgebiet geht über
den Stadtteil hinaus.
13 Gym. Zweig AGS Gutenbergschule
Anmeldungen aus dem Stadtteil = 7, 18 Schüler aus dem Landkreis
ž DATEINAME \p U:\WAGNER\SCHULE\SEP 05-06 bis 09-10.doc
26
7.4 Schulentwicklungsplanung
Die Prognosejahrgänge an den Eberstädter Grundschulen14 liegen für die
Schuljahre 06/07 – 09/10 zwischen 190 und 220 Schülern und damit im gleichen
Niveau wie in den letzten 4 Schuljahren.
Bleiben die Übergangsquoten auf die Darmstädter Gymnasien bei ca. 60 % und die
Wahl des Schuldorfs Bergstraße bei ca. 10 %, kann die Gutenbergschule max. 30 %
der Anmeldungen aus Eberstadt erreichen (im Schuljahr 05/06 wurden rd. 25 %
erreicht).
Nach den Prognosejahrgängen aus den Grundschulen wären das rd. 60
Schüler im Jahrgang, verteilt auf die Schulformen.
Ziel der Schule ist, für Eltern auch eine wohnortnahe, betreuende Alternative
gegenüber einem gymnasialen Angebot an DA-Gymnasien darzustellen.
Eine Anreicherung des gym. Zweigs durch umliegende Landkreisschüler kann dafür
durchaus hilfreich sein.
Ob diese Ziele mit der Einführung der schulformbezogenen 5. Klassen erreicht
werden kann, soll in den nächsten zwei Schuljahren unterstützend beobachtet
werden.
Ziel des Schulträgers Stadt Darmstadt ist eine stabile Auslastung des
modernisierten und erweiterten Sek I – Schulgebäude s.
14 die kommenden 4 Schuljahre der bereits eingeschulten Grundschüler ohne Waldorf-Schule
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Luisenplatz 10
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2006/0091
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 17.01.2006
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00