3096/2017
Starke Veedel - Starkes Köln, Hier: Bedarfsfeststellung für das Projekt 0.0.1 "Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung" in elf Sozialräumen
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Anlage 2 Stellungnahme zur Bedarfsprüfung vom Rechnungsprüfungsamt
3188 Zeichen
14 04.08.2017 141/1 15 Externe Vergaben im Programm Starke Veedel - Starkes Köln; Projektbausteine des Projekts 0.0.1 "Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung" für elf Sozialräume bzw. zehn integrierte Stadtentwicklungsprojekte (ISEK); voraussichtlicher Aufwand 6.207.116,39 € netto zzgl. MwSt. = 7.386.468,50 € brutto hier: Bedarfsprüfung (RPA - Nr. 141/11/13/17) Sehr geehrte Damen und Herren, mit Schreiben vom 26.07.2017 übersandten Sie mir das Ergebnis Ihrer Bedarfsprüfung mit dazugehörigen Erläuterungen für das Projekt „Büro für Quartiersmanagement und Aktivie- rung“. Aufgrund des Leitkonzeptes Starke Veedel – Starkes Köln wurden Handlungskonzepte für elf Sozialräume entwickelt. Darauf aufbauend erfolgte die Erstellung von zehn integrierten Stadtentwicklungskonzepten (ISEK), da das Land die beiden Sozialräume Buchheim und Buchforst sowie Mülheim-Nord und Keupstraße als ein Programmgebiet bewertete. Es ist beabsichtigt für die Konzepte folgende Maßnahmen extern zu vergeben: Quartiersmanagement Verfügungsfonds Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement Öffentlichkeitsarbeit Aufbau einer Kultur der Wohnumfeldpflege, Müllvermeidung, Müllbeseitigung Aufgrund der von Ihnen vorgelegten Unterlagen erkenne ich den von Ihnen geltend gemach- ten Bedarf wie folgt an (Bruttobeträge in €): ISEK (integrierte Stadtentwicklungsprojekte) Quartiers- management Verfügungs- fonds Bestandsanalyse u. Schnittstellen- management Öffentlich- keitsarbeit Aufbau bürgeschaftlicher Kultur Wohnumfeld- pflege, Müllvermeidung, -beseitigung Gesamtkosten pro ISEK Buchheim u. Buchforst, Mülheim-Nord u. Keupstr. 282.576 163.091 52.360 150.661 * 648.688 Meschenich u. Rondorf 282.580 178.490 52.360 150.660 nicht vorgesehen 664.090 Blumenberg, Chorweiler u. Seeberg-Nord 282.575 246.275 52.360 150.660 nicht vorgesehen 731.870 Bickendorf, Westend u. Ossendorf 286.863 268.506 52.360 150.661 nicht vorgesehen 758.390 Bilderstöckchen 286.863 167.832 52.360 150.660 nicht vorgesehen 657.715 Boklemünd / Mengenich 286.863 112.644 52.360 150.660 100.000 702.527 Höhenberg u. Vingst 286.863 268.768 52.360 150.660 nicht vorgesehen 758.652 Humbold / Gremberg u. Kalk 286.863 417.406 52.360 150.661 nicht vorgesehen 907.291 Ostheim u. Neubrück 286.863 221.981 52.360 150.660 100.000 811.864 Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven u. Eil 286.863 255.496 52.360 150.660 nicht vorgesehen 745.380 Gesamtkosten pro Maßnahme 2.855.775 2.300.490 523.600 1.506.603 200.000 7.386.468 * zzgl. 100.000 € als Bedarf bereits anerkannt mit Schreiben vom 09.06.2017 (RPA-Nr. 141/11/10/17) 2 Der Projektbaustein „Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfeldpflege, Müll- vermeidung und Müllbeseitigung ist nur für drei Quartiere vorgesehen. Da die Maßnahme bereits für ein Quartier geltend gemacht und anerkannt wurde, sind hier nur die Quartiere Bocklemünd / Mengenich sowie Ostheim und Neubrück betroffen. Laut Ihren Ausführungen werden die Durchführung der Vergabeverfahren und die Umsetzungen dieser Teilprojekte durch das Amt -57- erfolgen, alle übrigen durch das Amt -15-. Mit freundlichen Grüßen gez. Schneider
Beschlussvorlage Rat (Version STEA 09.11.2017)
11859 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
VI/15/152
152/1
Vorlagen-Nummer
3096/2017
Freigabedatum
25.10.2017
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Betreff
Starke Veedel - Starkes Veedel
Hier: Bedarfsfeststellung für das Projekt 0.0.1 "Büro für Quartiersmanagement und
Aktivierung" in elf Sozialräumen
Beschlussorgan
Rat
Gremium Datum
Beschluss:
1. Der Rat erkennt den Bedarf der Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivie-
rung“ an. Er beauftragt die Verwaltung vorbehaltlich der Anerkennung der noch ausstehenden
sozialraumspezifischen Integrierten Stadtentwicklungskonzepte (ISEK)1 die Maßnahme in den
nachfolgenden elf Sozialräumen als Bestandteil des Programms „Starke Veedel – Starkes
Köln“ extern zu vergeben:
Bickendorf, Westend und Ossendorf
Bilderstöckchen
Buchheim und Buchforst2
1 Für nachfolgende Sozialräume steht eine Anerkennung der sozialraumspezifischen ISEKs durch das Land NRW aus:
„Bickendorf, Westend und Ossendorf“, „Bilderstöckchen“, „Bocklemünd / Mengenich“, „Höhenberg und Vingst“, „Humboldt /
Gremberg und Kalk“, „Ostheim und Neubrück“ und „Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil“
2 Aufgrund besonderer Fördervoraussetzungen wurden die Sozialräume „Buchheim und Buchforst“ sowie „Mülheim-Nord
Stadtentwicklungsausschuss 09.11.2017
Bezirksvertretung 7 (Porz) 09.11.2017
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 13.11.2017
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 23.11.2017
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 04.12.2017
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 04.12.2017
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 07.12.2017
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 07.12.2017
Stadtentwicklungsausschuss 14.12.2017
Finanzausschuss 18.12.2017
Rat 19.12.2017
2
Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord
Bocklemünd / Mengenich
Höhenberg und Vingst
Humboldt / Gremberg und Kalk
Meschenich und Rondorf
Mülheim-Nord und Keupstraße3
Ostheim und Neubrück
Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil
Die Finanzierung der mit 70 Prozent förderfähigen Maßnahmen erfolgt aus Teilergebnisplan, 0902,
Stadtentwicklung, Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen.
2. Der Rat verzichtet auf die Vorlage zur formalen Vergabeentscheidung, wenn das Vergabe-
und das Rechnungsprüfungsamt den Vergabevorschlägen der Vergabestelle einvernehmlich
und ohne Einschränkungen zustimmen.
Beschlussalternative:
Der Rat erkennt den Bedarf der Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“
nicht an.
und Keupstraße“ zu einem Handlungsraum zusammengefasst. Er kann so als Fortschreibung des Strukturförderprogramms
MÜLHEIM 2020, das die Stadt Köln von 2009 bis 2014 umgesetzt hat, weiter gefördert werden.
3 Siehe Fußnote 2
3
Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 7.186.468,50 €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 5.030.527,95
70 %
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
c) bilanzielle Abschreibungen €
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Erträge €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
Beginn, Dauer
Begründung:
1. Projektbeschreibung 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ in elf Sozial-
räumen
Die Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ in elf Sozialräumen ist eine
wesentliche Querschnittsmaßnahme des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“.
Die Maßnahme geht der Frage nach, wie erfolgreich Stadtentwicklung aus dem Quarti er heraus erfol-
gen kann, welche Faktoren zum Gelingen beitragen und wie die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv
in die Quartiersentwicklung eingebunden werden können. Entsprechend dieser vielschichtigen Frag e-
stellung, setzt sich das „Büro für Quartiersmanagem ent und Aktivierung“ aus vier bzw. fünf unte r-
schiedlichen Projektbausteinen zusammen.
Quartiersmanagement
Verfügungsfonds
Bestandserhebung und Schnittstellenmanagement
Öffentlichkeitsarbeit
In den Sozialräumen „Bocklemünd und Mengenich“, „Ostheim und Ne ubrück“ sowie „Buchheim und
Buchforst“ und „Mülheim -Nord und Keupstraße“ soll zudem ein fünfter Projektbaustein umgesetzt
werden
Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfeldpflege, Müllvermeidung und Müllbese i-
tigung
Für den Projektbaustein „Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfeldpflege, Müllverme i-
4
dung und Müllbeseitigung“ erfolgt ein separater Bedarfsfeststellungsbeschluss. Für die Sozialräume
„Buchheim und Buchforst“ sowie „Mülheim -Nord und Keupstraße“ liegt der Bedarfsfeststellungsb e-
schluss bereits vor (Vorlage Nr. 1843/2017).
Das „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ bündelt die verschiedenen Projektbausteine
unter einem Dach, die jeweils darauf abzielen, die Quartiersentwicklung im Sinne der sozialraumor i-
entierten Stadten twicklung umzusetzen. Dabei bildet die Aktivierung der Bewohnerinnen und B e-
wohner sowie der weiteren ortsansässigen Akteure den Schwerpunkt des „Büros für Quartiersm a-
nagement und Aktivierung“.
Die genannten Projektbausteine mit hohem aktivierendem Charakt er bedürfen einer zentralen Steue-
rung und Vernetzung, die durch die Zusammenführung des „Büros für Quartiersmanagement und
Aktivierung“ gewährleistet wird. Es wird eine gemeinsame räumliche Verortung vorgenommen.
Die einzelnen Projektbausteine stehen jewe ils für sich als inhaltlich selbständige Maßnahmen, die
auch von unterschiedlichen Projektträgern umgesetzt werden können. Bei der Maßnahmenumse t-
zung wird jedoch vorausgesetzt, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Projek t-
bausteinen erfolgt und Wechselwirkungen berücksichtigt werden.
2. Das Programm „Starke Veedel – Starkes Köln
Mit der Vorlage-Nr. 2899/2016 hat der Rat das Programm „Starke Veedel – Starkes Köln“ als zu-
kunftsweisendes Leitkonzept zur Sozialraumorientierten Stadtentwicklung beschlossen und die Ver-
waltung unter Nutzung möglicher Förderzugänge mit der Umsetzung der dargestellten Maßnahmen
beauftragt. Das Leitkonzept wurde von der Interministeriellen Arbeitsgruppe (IntermAG) am
04.11.2016 anerkannt. Auf Basis der Anerkennung und des Ratsbeschlusses vom 20.12.2016 (Vor-
lag-Nr. 2899/2016) können Fördermittel des ESF und EFRE beantragt werden.
Parallel zu dem Leitkonzept werden für die einzelnen Sozialräume sozialraumspezifische Integrierten
Stadtentwicklungskonzepten (ISEK) erarbeitet, um über das Programm „Soziale Stadt“ Städtebauför-
dermittel beantragen zu können. Aufgrund des erforderlichen Bearbeitungsaufwandes sieht die Ver-
waltung entsprechend des Ratsbeschlusses vom 20.12.2016 (Vorlag-Nr. 2899/2016) ein gestaffeltes
Verfahren vor.
Für die Sozialräume „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord, „Meschenich und Rondorf“ sowie
„Buchheim und Buchforst“ und „Mülheim-Nord und Keupstraße“ als Fortführung des Strukturförder-
programms MÜLHEIM 2020 wurden bereits sozialraumspezifische ISEKS erstellt, die vom Rat am
18.05.2017 beschlossen und dem Land zur Anerkennung vorgelegt wurden (Vorlagen-Nr. 0743/2017;
0737/2017; 0740/2017). Die sozialraumspezifischen ISEKs für „Humboldt/Gremberg und Kalk“ sowie
„Bickendorf, Westend und Ossendorf“ befinden sich derzeit in der politischen Beratung und werden
am 28.09.2017 dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt (Vorlagen-Nr. 2488/2017; 2481/2017) und
zeitgleich dem Land zur Anerkennung eingereicht. Die weiteren ISEKs für die Sozialräume „Bilderstö-
ckchen“, „Bocklemünd / Mengenich“, „Höhenberg und Vingst“, „Ostheim und Neubrück“ sowie „Porz-
Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil“ befinden sich derzeit in der Bearbeitung und werden zeit-
nah in die politischen Gremien eingebracht.
Für die Sozialräume „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord, „Meschenich und Rondorf“ sowie
„Buchheim und Buchforst“ und „Mülheim-Nord und Keupstraße“ als Fortführung des Strukturförder-
programms MÜLHEIM 2020 liegen für die Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Akti-
vierung“ bereits die Zuwendungsbescheide des Stadtentwicklungsprogramms 2017 vor. Sobald der
Bedarfsfeststellungsbeschluss vorliegt, kann die Maßnahme für diese Räume ausgeschrieben wer-
den
Für die weiteren sieben Sozialräume werden Ende 2017 die Förderanträge zum Stadtentwicklungs-
programm 2018 gestellt. Die Zuwendungsbescheide werden voraussichtlich Ende 2019 vorliegen.
Anschließen kann die Ausschreibung der Maßnahme erfolgen.
5
3. Finanzen
Sozialraum Quartiersma-
nagement
Verfügungs-
fonds
Bestands-
analyse und
Schnittstel-
lenma-
nagement
Öffentlich-
keitsarbeit
Kosten
Bickendorf, Westend
und Ossendorf
286.863,50 € 268.506 € 52.360 € 150.661 € 758.390,50 €
Bilderstöckchen 286.863,50 € 167.832 € 52.360 € 150.660 € 657.715,50 €
Buchheim und Buch-
forst / Mülheim-Nord
und Keupstraße
282.576 € 163.091 € 52.360 € 150.661 € 648.688 €
Blumenberg, Chor-
weiler und Seeberg-
Nord
282.575 € 246.275 € 52.360 € 150.660 € 731.870 €
Bocklemünd / Men-
genich
286.863,50 € 112.644 € 52.360 € 150.660 € 602.527,50 €
Höhenberg und
Vingst
286.863,50 € 268.768,50 € 52.360 € 150.660 € 758.652 €
Humboldt / Grem-
berg und Kalk
286.863,50 € 417.406,50 € 52.360 € 150.661 € 907.291 €
Meschenich und
Rondorf
282.580 € 178.490 € 52.360 € 150.660 € 664.090 €
Ostheim und Neu-
brück
286.863,50 € 221.980,50 € 52.360 € 150.660 € 711.864 €
Porz-Ost, Finken-
berg, Gremberg-
hoven und Eil
286.863,50 € 255.496,50 € 52.360 € 150.660 € 745.380 €
Gesamtsummen 2.855.775,50 € 2.300.490 € 523.600 € 1.506.603 € 7.186.468,50 €
Die Finanzierung der mit 70 Prozent förderfähigen Maßnahmen erfolgt aus Teilergebnisplan, 0902,
Stadtentwicklung, Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen. Die kalkulierten
Aufwandsermächtigungen sind im Haushaltsplan 2017 inklusive mittelfristiger Finanzplanung bis 2020
veranschlagt beziehungsweise wurden zum Haushaltsplan-Entwurf 2018 inklusive mittelfristiger Fi-
nanzplanung bis 2021 angemeldet.
4. Vergabe
Die Vergaben für die Projektbausteine
Quartiersmanagement
Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement
Öffentlichkeitsarbeit
müssen für jeden der elf Sozialräume extern vergeben werden.
Für den Projektbaustein „Verfügungsfonds“ ist keine Vergabe erforderlich. Die operative Abwicklung
des Verfügungsfonds erfolgt in Arbeitsteilung zwischen dem Quartiersmanagement und der zentralen
Koordinierungsstelle beim Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Die jeweiligen Vergabeverfahren für die vorgenannten Leistungen werden entsprechend den gesetzli-
chen Vergabebestimmungen und der städtischen Vergabeordnung (KVO) in Abstimmung mit dem
6
Zentralen Vergabeamt und dem Rechnungsprüfungsamt durchgeführt.
Gemäß den Bestimmungen des Fördergebers sind städtische Personalkosten nicht förderfähig. Die
zu vergebenen Fremdleistungen dürfen daher nur in Form von Liefer- oder Dienstleistungen, nicht
aber in Form von Honorar-, Dienst- oder Arbeitsverträgen beauftragt werden.
Die Stellungnahme vom Rechnungsprüfungsamt gemäß Bedarfsprüfungsrichtlinie ist als Anlage 2
beigefügt. Die Maßnahmen wurden dem Amt für Personal, Organisation und Innovation gemäß Ziffer
6.3 der Bedarfsprüfungsrichtlinie zur Kenntnis vorgelegt.
Anlagen:
Anlage 1 Projektbeschreibung
Anlage 2 Stellungnahme zur Bedarfsprüfung vom Rechnungsprüfungsamt
Beschlussvorlage Rat
11779 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
VI/15/152
152/1
Vorlagen-Nummer
3096/2017
Freigabedatum
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Betreff
Starke Veedel - Starkes Veedel
Hier: Bedarfsfeststellung für das Projekt 0.0.1 "Büro für Quartiersmanagement und
Aktivierung" in elf Sozialräumen
Beschlussorgan
Rat
Gremium Datum
Beschluss:
1. Der Rat erkennt den Bedarf der Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivie-
rung“ an. Er beauftragt die Verwaltung vorbehaltlich der Anerkennung der noch ausstehenden
sozialraumspezifischen Integrierten Stadtentwicklungskonzepte (ISEK)1 die Maßnahme in den
nachfolgenden elf Sozialräumen als Bestandteil des Programms „Starke Veedel – Starkes
Köln“ extern zu vergeben:
Bickendorf, Westend und Ossendorf
Bilderstöckchen
1 Für nachfolgende Sozialräume steht eine Anerkennung der sozialraumspezifischen ISEKs durch das Land NRW aus:
„Bickendorf, Westend und Ossendorf“, „Bilderstöckchen“, „Bocklemünd / Mengenich“, „Höhenberg und Vingst“, „Humboldt /
Gremberg und Kalk“, „Ostheim und Neubrück“ und „Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil“
Stadtentwicklungsausschuss 09.11.2017
Bezirksvertretung 7 (Porz) 09.11.2017
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 13.11.2017
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 23.11.2017
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 04.12.2017
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 04.12.2017
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 07.12.2017
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 07.12.2017
Stadtentwicklungsausschuss 14.12.2017
Ausschuss Soziales und Senioren 14.12.2017
Finanzausschuss 18.12.2017
Rat 19.12.2017
2
Buchheim und Buchforst2
Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord
Bocklemünd / Mengenich
Höhenberg und Vingst
Humboldt / Gremberg und Kalk
Meschenich und Rondorf
Mülheim-Nord und Keupstraße3
Ostheim und Neubrück
Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil
Die Finanzierung der mit 70 Prozent förderfähigen Maßnahmen erfolgt aus Teilergebnisplan, 0902,
Stadtentwicklung, Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen.
2. Der Rat verzichtet auf die Vorlage zur formalen Vergabeentscheidung, wenn das Vergabe-
und das Rechnungsprüfungsamt den Vergabevorschlägen der Vergabestelle einvernehmlich
und ohne Einschränkungen zustimmen.
Beschlussalternative:
Der Rat erkennt den Bedarf der Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“
nicht an.
2 Aufgrund besonderer Fördervoraussetzungen wurden die Sozialräume „Buchheim und Buchforst“ sowie „Mülheim-Nord
und Keupstraße“ zu einem Handlungsraum zusammengefasst. Er kann so als Fortschreibung des Strukturförderprogramms
MÜLHEIM 2020, das die Stadt Köln von 2009 bis 2014 umgesetzt hat, weiter gefördert werden.
3 Siehe Fußnote 2
3
Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 7.186.468,50 €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 5.030.527,95
70 %
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
c) bilanzielle Abschreibungen €
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Erträge €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
Beginn, Dauer
Begründung:
1. Projektbeschreibung 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ in elf Sozial-
räumen
Die Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ in elf Sozialräumen ist eine
wesentliche Querschnittsmaßnahme des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“.
Die Maßnahme geht der Frage nach, wie erfolgreich Stadtentwicklung aus dem Quartier heraus erfo l-
gen kann, welche Faktoren zum Gelingen beitragen und wie die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv
in die Quartiersentwicklung eingebunden werden können. Entsprechend dieser vielschichtigen Frag e-
stellung, setzt sich das „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ aus vier bzw. fünf unte r-
schiedlichen Projektbausteinen zusammen.
Quartiersmanagement
Verfügungsfonds
Bestandserhebung und Schnittstellenmanagement
Öffentlichkeitsarbeit
In den Sozialräumen „Bocklemünd und Mengenich“, „Ostheim und Neubrück“ sowie „Buchheim und
Buchforst“ und „Mülheim -Nord und Keupstraße“ soll zudem ein fünfter Projektbaustein umges etzt
werden
Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfeldpflege, Müllvermeidung und Müllbese i-
tigung
Für den Projektbaustein „Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfeldpflege, Müllverme i-
4
dung und Müllbeseitigung“ erfolgt ein separater Bedarfsfeststellungsbeschluss. Für die Sozialräume
„Buchheim und Buchforst“ sowie „Mülheim -Nord und Keupstraße“ liegt der Bedarfsfeststellungsb e-
schluss bereits vor (Vorlage Nr. 1843/2017).
Das „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ bündelt die ver schiedenen Projektbausteine
unter einem Dach, die jeweils darauf abzielen, die Quartiersentwicklung im Sinne der sozialraumor i-
entierten Stadtentwicklung umzusetzen. Dabei bildet die Aktivierung der Bewohnerinnen und B e-
wohner sowie der weiteren ortsansässig en Akteure den Schwerpunkt des „Büros für Quartiersm a-
nagement und Aktivierung“.
Die genannten Projektbausteine mit hohem aktivierendem Charakter bedürfen einer zentralen Steu e-
rung und Vernetzung, die durch die Zusammenführung des „Büros für Quartiersmanag ement und
Aktivierung“ gewährleistet wird. Es wird eine gemeinsame räumliche Verortung vorgenommen.
Die einzelnen Projektbausteine stehen jeweils für sich als inhaltlich selbständige Maßnahmen, die
auch von unterschiedlichen Projektträgern umgesetzt werde n können. Bei der Maßnahmenumse t-
zung wird jedoch vorausgesetzt, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Projek t-
bausteinen erfolgt und Wechselwirkungen berücksichtigt werden.
2. Das Programm „Starke Veedel – Starkes Köln
Mit der Vorlage-Nr. 2899/2016 hat der Rat das Programm „Starke Veedel – Starkes Köln“ als zu-
kunftsweisendes Leitkonzept zur Sozialraumorientierten Stadtentwicklung beschlossen und die Ver-
waltung unter Nutzung möglicher Förderzugänge mit der Umsetzung der dargestellten Maßnahmen
beauftragt. Das Leitkonzept wurde von der Interministeriellen Arbeitsgruppe (IntermAG) am
04.11.2016 anerkannt. Auf Basis der Anerkennung und des Ratsbeschlusses vom 20.12.2016 (Vor-
lag-Nr. 2899/2016) können Fördermittel des ESF und EFRE beantragt werden.
Parallel zu dem Leitkonzept werden für die einzelnen Sozialräume sozialraumspezifische Integrierten
Stadtentwicklungskonzepten (ISEK) erarbeitet, um über das Programm „Soziale Stadt“ Städtebauför-
dermittel beantragen zu können. Aufgrund des erforderlichen Bearbeitungsaufwandes sieht die Ver-
waltung entsprechend des Ratsbeschlusses vom 20.12.2016 (Vorlag-Nr. 2899/2016) ein gestaffeltes
Verfahren vor.
Für die Sozialräume „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord, „Meschenich und Rondorf“ sowie
„Buchheim und Buchforst“ und „Mülheim-Nord und Keupstraße“ als Fortführung des Strukturförder-
programms MÜLHEIM 2020 wurden bereits sozialraumspezifische ISEKS erstellt, die vom Rat am
18.05.2017 beschlossen und dem Land zur Anerkennung vorgelegt wurden (Vorlagen-Nr. 0743/2017;
0737/2017; 0740/2017). Die sozialraumspezifischen ISEKs für „Humboldt/Gremberg und Kalk“ sowie
„Bickendorf, Westend und Ossendorf“ befinden sich derzeit in der politischen Beratung und werden
am 28.09.2017 dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt (Vorlagen-Nr. 2488/2017; 2481/2017) und
zeitgleich dem Land zur Anerkennung eingereicht. Die weiteren ISEKs für die Sozialräume „Bilderstö-
ckchen“, „Bocklemünd / Mengenich“, „Höhenberg und Vingst“, „Ostheim und Neubrück“ sowie „Porz-
Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil“ befinden sich derzeit in der Bearbeitung und werden zeit-
nah in die politischen Gremien eingebracht.
Für die Sozialräume „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord, „Meschenich und Rondorf“ sowie
„Buchheim und Buchforst“ und „Mülheim-Nord und Keupstraße“ als Fortführung des Strukturförder-
programms MÜLHEIM 2020 liegen für die Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Akti-
vierung“ bereits die Zuwendungsbescheide des Stadtentwicklungsprogramms 2017 vor. Sobald der
Bedarfsfeststellungsbeschluss vorliegt, kann die Maßnahme für diese Räume ausgeschrieben wer-
den
Für die weiteren sieben Sozialräume werden Ende 2017 die Förderanträge zum Stadtentwicklungs-
programm 2018 gestellt. Die Zuwendungsbescheide werden voraussichtlich Ende 2019 vorliegen.
Anschließen kann die Ausschreibung der Maßnahme erfolgen.
5
3. Finanzen
Sozialraum Quartiersma-
nagement
Verfügungs-
fonds
Bestands-
analyse und
Schnittstel-
lenma-
nagement
Öffentlich-
keitsarbeit
Kosten
Bickendorf, Westend
und Ossendorf
286.863,50 € 268.506 € 52.360 € 150.661 € 758.390,50 €
Bilderstöckchen 286.863,50 € 167.832 € 52.360 € 150.660 € 657.715,50 €
Buchheim und Buch-
forst / Mülheim-Nord
und Keupstraße
282.576 € 163.091 € 52.360 € 150.661 € 648.688 €
Blumenberg, Chor-
weiler und Seeberg-
Nord
282.575 € 246.275 € 52.360 € 150.660 € 731.870 €
Bocklemünd / Men-
genich
286.863,50 € 112.644 € 52.360 € 150.660 € 602.527,50 €
Höhenberg und
Vingst
286.863,50 € 268.768,50 € 52.360 € 150.660 € 758.652 €
Humboldt / Grem-
berg und Kalk
286.863,50 € 417.406,50 € 52.360 € 150.661 € 907.291 €
Meschenich und
Rondorf
282.580 € 178.490 € 52.360 € 150.660 € 664.090 €
Ostheim und Neu-
brück
286.863,50 € 221.980,50 € 52.360 € 150.660 € 711.864 €
Porz-Ost, Finken-
berg, Gremberg-
hoven und Eil
286.863,50 € 255.496,50 € 52.360 € 150.660 € 745.380 €
Gesamtsummen 2.855.775,50 € 2.300.490 € 523.600 € 1.506.603 € 7.186.468,50 €
Die Finanzierung der mit 70 Prozent förderfähigen Maßnahmen erfolgt aus Teilergebnisplan, 0902,
Stadtentwicklung, Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen. Die kalkulierten
Aufwandsermächtigungen sind im Haushaltsplan 2017 inklusive mittelfristiger Finanzplanung bis 2020
veranschlagt beziehungsweise wurden zum Haushaltsplan-Entwurf 2018 inklusive mittelfristiger Fi-
nanzplanung bis 2021 angemeldet.
4. Vergabe
Die Vergaben für die Projektbausteine
Quartiersmanagement
Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement
Öffentlichkeitsarbeit
müssen für jeden der elf Sozialräume extern vergeben werden.
Für den Projektbaustein „Verfügungsfonds“ ist keine Vergabe erforderlich. Die operative Abwicklung
des Verfügungsfonds erfolgt in Arbeitsteilung zwischen dem Quartiersmanagement und der zentralen
Koordinierungsstelle beim Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Die jeweiligen Vergabeverfahren für die vorgenannten Leistungen werden entsprechend den gesetzli-
chen Vergabebestimmungen und der städtischen Vergabeordnung (KVO) in Abstimmung mit dem
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Zentralen Vergabeamt und dem Rechnungsprüfungsamt durchgeführt.
Gemäß den Bestimmungen des Fördergebers sind städtische Personalkosten nicht förderfähig. Die
zu vergebenen Fremdleistungen dürfen daher nur in Form von Liefer- oder Dienstleistungen, nicht
aber in Form von Honorar-, Dienst- oder Arbeitsverträgen beauftragt werden.
Die Stellungnahme vom Rechnungsprüfungsamt gemäß Bedarfsprüfungsrichtlinie ist als Anlage 2
beigefügt. Die Maßnahmen wurden dem Amt für Personal, Organisation und Innovation gemäß Ziffer
6.3 der Bedarfsprüfungsrichtlinie zur Kenntnis vorgelegt.
Anlagen:
Anlage 1 Projektbeschreibung
Anlage 2 Stellungnahme zur Bedarfsprüfung vom Rechnungsprüfungsamt
Anlage 1 Projektbeschreibung 0.0.1 Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung
24883 Zeichen
Laufende Nummer 0.0.1 Handlungsfeld: Verbesserte Teilhabe und Mitwirkung Maßnahme Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung in elf Sozial- räumen Inhalt Ausgangslage Beim Blick auf die Sozialstruktur in den elf Sozialräumen zeigt sich eine geringe Perspektive zur Teilhabe der Bewohnerschaft. Es wird deutlich, dass Unterstützungs- und Beratungsangeboten nach wie vor eine hohe Bedeutung zukommt. Die Aktivierung der B e- wohnerschaft spielt bei der Verantwortung für die Sozialräume als Ganzes und für das Wohnumfeld im engeren Sinn eine wichtige Rolle. Die Aktivierung und Teilhabe der Bewohnerschaft stellt eine große Herausforderung dar, der mit niederschwelligen Angeboten zu begegnen ist. Eine positivere Imagebildung für die Sozialräume ist für die Entwicklung der Veedel unabdingbar. In den Sozialräumen besteht bereits ein vielseitiges Hilfesystem, welches unmittelbar entlastende Auswirkungen auf die Quartier s- entwicklung nimmt. In Teilbereichen mangelt es jedoch an einem lückenlosen Schnittstellenmanagement, welches im Rahmen des integrierten Ansatzes und einer Vielzahl von aktivierenden Pr o- zessen von hoher Bedeutung ist. Schnittstelle zur Sozialraumkoordination: Mit dem Programm „Lebenswerte Veedel“ wird bereits seit 2006 in elf Sozialräumen konsequent ein integriertes sozialraumorientier- tes Handlungskonzept verfolgt. Die Sozialraumkoordinatoren sind organisatorisch bei den Bürge r- ämtern angebunden. Mit der Koordination in den Sozialräumen sind zehn freie Träger beauftragt, eine Koordination erfolgt in städ- tischer Trägerschaft. Diese arbeiten nach den methodischen Pri n- zipien der sozialraumorientierten Arbeit: 1. Orientierung an den Bedarfen und Interessen der Wohnbevölkerung, 2. Nutzung der Stärken und Potenziale der Menschen sowie der Ressourcen des Sozialraums, 3. Stärkung von Selbsthilfe, Eigeninitiative und Tei l- habe, 4. Erschließung von zusätzlichen externen Ressourcen, 5. Zielgruppen und bereichsübergreifende Ansätze, 6. Kooperation und Vernetzung der Aktivitäten und Angebote im Sozialraum. Die Sozialraumkoordination nimmt seit Jahren erfolgreich eine a k- tive Koordinationsfunktion wahr und arbeite t aktiv an der Sich e- rung und dem Ausbau der Netzwerke in den Sozialräumen. Die Umsetzung des Maßnahmenprogramm s „Starke Veedel – Starkes Köln“ in den Sozialr äumen kann durch die elf vorhand e- nen Sozialraumkoordinatorinnen beziehungsweise Sozialraumko- ordinatoren nicht zusätzlich geleistet werden. Durch das Pr o- gramm „Starke Veedel – Starkes Köln“ entsteht ein neuer Koord i- nierungs- und Abstimmungsaufwand. Die Akze ptanz und Impl e- mentierung des Handlungsprogramms kann in den Sozialräumen aber nur gelingen, wenn Bewohnerschaft und Akteure für dieses Programm sensibilisiert werden und Zugangsstrukturen genutzt werden. Die Maßnahme „Büro für Quartiersmanagement und Akt i- vierung“ soll in enger Abstimmung mit den Sozialraumkoordinati o- nen die Umsetzung des Maßnahmenprogrammes sichern. Zum einen in den spezifischen Themenbereichen – hier insbesondere der Aufbau von Präventionsketten – sowie zum anderen bei B e- darf – seien dies problematische Wohnquartiere und Nachba r- schaften oder auch notleidende Einkaufsstraßen. Die wesentlichen Aufgaben des Quartiermanagements zur Umset- zung des Programms sind demnach in enger Abstimmung mit der Sozialraumkoordination und den institutionellen Akteuren vor Ort. Das „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ setzt an die- sen Punkten an und ist somit optimal auf die Bedürfnisse der S o- zialräume ausgerichtet. In der Praxis ergibt sich vor Ort ein Team aus der Bürgeramtsle i- tung, der Sozialraumkoo rdination und der Programmsteuerung „Starke Veedel – Starkes Köln“, welches mit Blick auf die umz u- setzenden Maßnahmen um weitere Akteure ergänzt wird. Bürgeramtsleitung Steuerungsfunktion Sozialraumkoordination Programmsteuerung Vernetzung vor Ort „Starke Veedel – Starkes Köln“ Projektbeschreibung Das „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ setzt an den oben genannten Herausforderungen und Bedarfs lagen an. Die Maßnahme geht der Frage nach, wie erfolgreich Stadtentwicklung aus dem Quartier heraus erfolgen kann, welche Faktoren zum Ge- lingen beitragen und wie die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv in die Quartiersentwicklung eingebunden werden können. E nt- sprechend dieser vielschichtigen Fragestellung, setzt sich das „Bü- ro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ aus vier bzw. fünf unterschiedlichen Projektbausteinen zusam men. Nachfolgende Projektebausteine sind in den vier Sozialräumen Buchheim und Buchforst, Mülheim-Nord und Keupstraße, Blumenberg, Chorwe i- ler und Seeberg -Nord sowie Meschenich und Rondorf vorges e- hen. Quartiersmanagement Verfügungsfonds Bestandserhebung und Schnittstellenmanagement Öffentlichkeitsarbeit In den Sozialräumen Buchheim und Buchforst sowie Mülheim-Nord und Keupstraße soll zudem ein fünfter Projektbaustein umgesetzt werden Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfel d- pflege, Müllvermeidung und Müllbeseitigung. Das „Büro für Quartiersma nagement und Aktivierung“ bündelt die verschiedenen Projektbausteine unter einem Dach, die jeweils d a- rauf abzielen, die Quartiersentwicklung im Sinne der sozialrau m- orientierten Stadtentwicklung umzusetzen. Dabei bildet die Aktivie- rung der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der weiteren ort s- ansässigen Akteure den Schwerpunkt des „Büros für Quartier s- management und Aktivierung“. Die genannten Projektbausteine mit hohem aktivierendem Charak- ter bedürfen einer zentralen Steuerung und Vernetzung, die durch die Zusammenführung des „Büros für Quartiersmanagement und Aktivierung“ gewährleistet wird. Es wird eine gemeinsame räuml i- che Verortung vorgenommen. Die einzelnen Projektbausteine stehen jeweils für sich als inhaltlich selbständige Maßnahmen, die auch von unterschiedlichen Projekt- trägern umgesetzt werden können. Bei der Maßnahmenumse t- zung wird jedoch vorausgesetzt, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Projektbausteinen erfolgt und Wechse l- wirkungen berücksichtigt werden. Projektbaustein: Quartiersmanagement Im Rahmen des Integrierten Handlungsprogramms „Starke Veedel – Starkes Köln“ sind für die Sozialräume eine Reihe von Maßnah- men geplant, die einen neuen und zusätzlichen Koordinierung s- aufwand auslösen, der durch die schon bestehenden Strukturen nicht gedeckt werden kann. Das Quartiersmanagement übernimmt die Aufgabe, die maßnahmenumsetzenden Träger in Abstimmung mit der Sozialraumkoordination bei den Zugängen zu den Zie l- gruppen und bei der Akquise der Teilnehmenden im Sinne eines „One-face-to the-customer“ zu unterstützen. Darüber hinaus stellt das Quartiersmanagement die Vernetzung der Maßnahmen s i- cher. Das Quartiersmanagement ist Ansprechpartner und Lotse für alle Belange des sozialraumbezogenen Programms und bildet die Schnittstelle in die Verw altung, es dient somit als lokal verortete Kommunikationsdrehscheibe und Informationsvermittlung. Es sen- sibilisiert die Bewohnerschaft und die lokalen Akteure für das Pr o- gramm „Starke Veedel – Starkes Köln“, nutzt die vorhandenen Zu- gangsstrukturen und sich ert somit den Erfolg des Integrierten Handlungsprogramms. Neben der Ansprache der Bewohnerschaft wird das Quartiersmanagement auch zentraler Ansprechpartner für die weiteren lokalen Akteure sein. Insbesondere mit Blick auf die Initiierung einer aktiven Eig entümerstruktur zur Verbesserung der Wohnsituation in den Sozialräumen wird die Ansprache und Mobilisierung der Wohnungseigentümer eine weitere Aufgabe der Quartiersmanager darstellen. Mit Blick auf die heterogene Beba u- ungs- und Eigentümerstruktur bestehen vielfältige Möglichkeiten für Aufwertungsmaßnahmen an den Gebäudefassaden und für Maßnahmen zur Entsiegelung und Begrünung von Häusern und (Innen-)Höfen, zum Beispiel über das geplante Haus -, Hof - und Fassadenprogramm. Im Projektbaustein „Verfügungsfonds“ wird das Quartiersmanagement unterstützend und begleitend mitwi r- ken, die Maßnahme „Bestandserhebung und Schnittstellenm a- nagement“ wird ebenfalls durch das Quartiersmanagement unte r- stützt. Vor dem Hintergrund des politischen Interesses am Gesamtpr o- gramm wi rd die Gremienarbeit ebenfalls ein Aufgabenfeld des Quartiersmanagements darstellen. Für die Erbringung der Leistungen wird zusätzliche Expertise und Ressourceneinsatz benötigt, so dass eine Ausschreibung vorg e- sehen ist. Projektbaustein: Verfügungsfonds Der Verfügungsfonds bietet eine finanzielle Unterstützung für die Umsetzung von Projektideen in den vier Sozialräumen. Bewohne- rinnen und Bewohner, Träger vor Ort sowie Vereine, Arbeitsgru p- pen und -kreise und andere können Anträge für die Förderung von Projektideen beantragen. Voraussetzung ist dabei, dass die Ideen einen inhaltlichen Bezug zu den Sozialräumen haben und in die Bedarfslage vor Ort passen. Mit Hilfe des Verfügungsfonds soll somit das bürgerschaftliche Engagement mobilisiert werden. Der Verfügungsfonds dient dazu, die städtebaulichen Maßnahmen in den Sozialräumen zu flankieren und die Beteiligungsprozesse vorzubereiten. Beispielsweise könnten Beteiligungsmaßnahmen wie Malwettbewerbe zur Gestaltung des Spielplatzes (Maßnahme 2.0.4) oder Nachbar schaftsfeste und Begegnungstage zur Mieter - und Eigentümeraktivierung umgesetzt werden, bei denen konkrete Bezüge zu den städtebaulichen Maßnahmen entstehen. Die Richt- linien des Verfügungsfonds werden dementsprechend ausgesta l- tet. Im Rahmen des Verfügungsfonds – ein niedrigschwelliges Aktivie- rungsinstrument – übernimmt das Quartiersmanagement be i- spielsweise die Aufgabe, Bewohnerinnen und Bewohner sowie weitere Sozialraumakteure für eine Antragstellung zum Verf ü- gungsfonds zu motivieren und sie bei der Umset zung ihrer Ideen und Vorstellung zu unterstützen. Förderanträge zum Verfügungsfonds sind an das in den Sozia l- räumen verortete Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung zu stellen. Potenzielle Anträge werden dort zunächst auf grun d- sätzliche Förderfähigk eit geprüft und dann in enger Abstimmung mit der Sozialraumkoordination inhaltlich bewertet und bei Bedarf priorisiert. Hierfür wird durch das Quartiersmanagement eine A r- beitsgruppe zur fachlichen (Vor-)Bewertung der Anträge eingerich- tet. Die letztendliche Beschlussfassung von Förderanträgen erfolgt durch einen Veedelsbeirat, der als Entscheidungsgremium für den betreffenden Sozialraum einzurichten ist. Die operative Abwicklung des Verfügungsfonds erfolgt in Arbeit s- teilung zwischen dem Quartiersmanagement und der zentralen Koordinierungsstelle beim Amt für Stadtentwicklung und Statistik. Projektbaustein: Bestandserhebung und Schnittstellen - management Der Projektbaustein bildet die Basis des Prozesses einer „Stad t- entwicklung aus dem Quartier heraus“. Im Mittelpunkt steht dabei zunächst die Schaffung von Grundlagen für die Umsetzung des Prozesses zur Sozialraumorientierten Stadtentwicklung. Diese um- fasst die Analyse der lokalen Akteurs - und Angebotsstruktur, die Ableitung der Handlungsbedarfe und das Aufze igen von Schnit t- stellen. Auf den Erkenntnissen aufbauend, erfolgt die detaillierte Umsetzungskonzeption des Prozesses und das Wissensmanag e- ment (laufende Bereitstellung der Informationen für alle Akteure in den Sozialräumen). Im Rahmen des Projektbausteins „Bestandserhebung und Schnitt- stellenmanagement“ zeigt das Quartiersmanagement die Zugänge zu den ortsansässigen Akteuren auf und benennt Angebote und Systeme. Für die Erbringung der Leistungen wird zusätzliche Expertise und Ressourceneinsatz benötigt, s o dass eine Ausschreibung vorg e- sehen ist. Projektbaustein: Öffentlichkeitsarbeit Der Projektbaustein setzt sich aus unterschiedlichen Instrumenten der Öffentlichkeitsarbeit und Medienarbeit zusammen. Es wird ein Strategie- und Kommunikationskonzept zur Öffentlichkeitsarbeit und zur „Vermarktung“ des sozialraumbezogenen Programms e r- arbeitet. Der Schwerpunkt liegt dabei in den Themen Beteiligung, Mitwirkung und Aktivierung. Ziel ist es , die unterschiedlichen Ziel- gruppen niederschwellig und bedarfsgerecht z u erreichen und die dafür erforderlichen Instrumente zu entwickeln. Darüber hinaus wird auf die klassischen Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit z u- rückgegriffen, um die Inhalte des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ zu kommunizieren. Für die Erbrin gung der Leistungen wird zusätzliche Expertise und Ressourceneinsatz benötigt, so dass eine Ausschreibung vorg e- sehen ist. Projektbaustein: Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfeldpflege, Müllvermeidung und Müllbeseitigung Dieser Projektbaust ein wird in den Sozialräumen Buchheim und Buchforst sowie Mülheim -Nord und Keupstraße umgesetzt . Das Projekt knüpft an der bereits im Rahmen von MÜLHEIM 2020 u m- gesetzte Maßnahme „Hallo Nachbar, danke schön!“ an. Ziel des Projekts ist es, Bewohnerinnen und Bewohner in den Sozialrä u- men zu motivieren, aktiv bei der Pflege und Instandhaltung ihres Lebensraums mitzuwirken. Die Sozialräume sollen erkennbar sauberer und gepflegter, das nachbarschaftliche Miteinander g e- stärkt und die Integration von Migrantinnen un d Migranten gefö r- dert werden. Hierzu bedarf es zunächst einer Änderung vorhand e- ner Einstellungen und Verhaltensweisen. Zielgruppe des Vorhabens ist die gesamte Bewohnerschaft der Sozialräume, wobei ein zielgruppengenauer Zuschnitt der durc h- zuführenden Maßn ahmen als Schlüssel zum Erfolg angesehen wird. In dem Bemühen, das Bewusstsein zu verändern und bü r- gerschaftliches Engagement zu fördern, konzentriert sich das Pr o- jekt auf folgende Arbeitsbereiche: Eine kontinuierliche zielgruppengenaue Öffentlichkeitsarbeit Nachhaltige umweltpädagogische Maßnahmen in örtlichen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit der Sozialraumkoordination sowie in sorgfältiger Auswertun g von Synergiepotentialen, die sich in der Zusammenarbeit mit jenen Maßnahmen des Integrierten Handlungskonzeptes „Starke Veedel - Starkes Köln“ eröffnen, die komplementäre Zielsetzungen au f- weisen. Für die Erbringung der Leistungen wird zusätzliche Experti se und Ressourceneinsatz benötigt, so dass eine Ausschreibung vorg e- sehen ist. Zielgruppe Die Zielgruppe ist sehr breit aufgestellt. Die Maßnahme kommt insbesondere den unterschiedlichen Teilgruppen der Bewohneri n- nen und Bewohnern in den Sozialräumen zugute. Aber auch die Verwaltung, Träger, Politik, sonstige staatliche Institutionen auf kommunaler Ebene, Sozialraumkoordinatorinnen und - koordinatoren, weitere (organisierte) lokale Akteure und Intere s- sensvertretungen sind in die Zielgruppe inbegriffen. Ziele Projektbaustein: Quartiersmanagement Querschnittsziel Verbesserte Teilhabe und Mitwirkung Operative Ziele Aufgewertete und vernetzte Begegnungs - und Lebensrä u- me Verbesserte Aktivierung der Mieter am Wohnort Projektziele Das Quartiersmanagement zielt darauf ab die Bewohnerschaft der Sozialräume zu erreichen, zu aktivieren und zu unterstützen. Es handelt sich um eine niedrigschwellige und aktivierende Maßna h- me zur Verbesserung von Teilhabe und Mitwirkung. Ziel ist es, über die Maßnahmen des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ die Verantwortung der Bewohnerinnen und Bewohner sowie weiterer Akteure für das „eigene“ Veedel langfristig zu stärken, zu stabilisieren und selbsttragende Strukturen auszubauen. Darüber hinaus werden folgende Ziele verfolgt: Koordination und Bündelung der im Rahmen vorgesehe nen Bewohnerbeteiligungen und -aktivierungen sowie weiterer Akteure vor Ort in Abstimmung mit der Sozialraumkoordina- tion Intensivierung des nachbarschaftlichen, bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagements durch den Verfügung s- fonds Verbesserung der Vernetzung und Kooperation der Akteure in den Sozialräumen in Bezug auf die in dem Integrierte Handlungskonzept „Starke Veedel – Starkes Köln“ vera n- kerten Maßnahmen Projektbaustein: Verfügungsfonds Querschnittsziel Verbesserte Teilhabe und Mitwirkung Projektziel Mit dem Verfügungsfonds wird das Ziel verfolgt, Bewohn e- rinnen und Bewohner sowie lokale Akteure der Sozialräume aktiv in die Quartiersentwicklung einzubeziehen. Im Focus steht die Intensivierung des nachbarschaftlichen, bürge r- schaftlichen und ehrenamtlichen Engagements. Die kur z- fristige und unkomplizierte Umsetzung einer Vielzahl von kleinen Projekten und Maßnahmen soll zur Verbesserung des Miteinanders in den Sozialräumen füh ren. Forciert wer- den soll insbesondere eine Verbesserung in der Kommun i- kation und Vernetzung innerhalb der Bürgerschaft der Soz i- alräume sowie eine Stärkung der Kooperation der Akteure untereinander. Projektbaustein: „Bestandsanalyse und Schnittstellen- management“ Querschnittsziel Sozialraumorientierte Stadtentwicklung Projektziel In den Sozialräumen werden bereits eine Vielzahl an Aktiv i- täten und Maßnahmen wirksam, stehen in der Praxis aber oftmals zu stark nebeneinander. Mit dem Baustein „B e- standsanalyse und Schnittstellenmanagement“ sollen im Sinne einer sozialraumorientierten Handlungsweise die Maßnahmen vor Ort vernetzt, vorhandene Lücken über e r- gänzende Maßnahmen geschlossen und Dopplungen au f- gezeigt werden. Ziel ist es die Zusammenarbeit in allen Fachbereichen der Verwaltung sowie mit der Bürgerschaft und den weiteren Akteuren vor Ort zu stärken. Dabei knüpft der Prozess bei den bestehenden Strukturen sowie den Ak- tivitäten und Angeboten der Akteure vor Ort an, die bereits eine Vielzahl an laufenden Maßnahmen umsetzen. Projektbaustein: Öffentlichkeitsarbeit Querschnittsziel Verbesserte Teilhabe- und Mitwirkung Operative Ziele Verbesserte Aktivierung der Mieter am Wohnort Stärker unterstützte und entwickelte Wohnadresse Projektziele Ziel der Öffentlichkeitsarbeit ist es, einen aktiven Prozess zur Konsens- und Imageentwicklung zu initiieren, in dessen Vordergrund die Entwicklung eines neuen positiven „Stad t- teil-Gefühls" steht. Eine breit ausgerichtete Öffentlichkeitsarbeit dient darüber hinaus der Information und Aktivierung der Akteure in be i- den Sozialräumen. Sie richten sich im Wesentlichen an Bewohnerinnen und Bewohner, Multiplikatoren und Unte r- nehmen sowie weitere Akteure und verfolgt dabei das Ziel, das Programm und die damit verbundenen Ma ßnahmen bekannt zu machen und eine positive Aufbruchsstimmung in den Sozialräumen zu erzeugen. Die Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit setzten bei der Beteiligung und Aktivierung der Bevölkerung und Akteuren vor Ort an und bilden einen wichtigen Beitrag z ur Mitgestal- tung des Programms durch die Bewohnerschaft. Projektbaustein: Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfeldpflege, Müllvermeidung und Müllbeseitigung Operative Ziele Verbesserte Umweltbildung und -beratung sowie umwel t- bewusstere Lebensweise Geminderte und gemilderte Umweltbelastungen Projektziele Verbesserung von Einstellungen und Verhaltensweisen g e- genüber dem eigenen Lebensraum Verhaltensänderung Förderung von Eigeninitiative und Bürgerengagement nachhaltige Reduzierung des Müllaufkommens Indikatoren Projektbaustein: Quartiersmanagement Bekanntheit, Akzeptanz und praktische Annahme des Quar- tiersmanagements bei der Bewohnerschaft Anzahl der Teilnehmenden bei den durchgeführten Vera n- staltungen Projektbaustein: Verfügungsfonds Anzahl der beantragten Maßnahme Anzahl der durchgeführten Maßnahmen Anzahl der beteiligten Personen Projektbaustein: „Bestandsanalyse und Schnittstellen- management“ Anzahl der Prozessbeteiligten Anzahl der entwickelten bedarfsorientierten Angebote im Konsens Anzahl der beteiligten Dienststellen in der Verwaltung Anzahl der Zielgruppen, die im Prozess erreicht wurden Subjektive Einschätzung des Prozesses durch die Prozes s- beteiligten Projektbaustein: Öffentlichkeitsarbeit und Marketing Anzahl der Veröffentlichungen (Flyer, Artikel) Projektbaustein: Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfeldpflege, Müllvermeidung und Müllbeseitigung Anzahl der Beratungsgespräche Anzahl der Maßnahmen zur Öffentlichkeitsbeteiligung Anzahl der durchgeführte n umweltpädagogischen Ma ß- nahmen Anzahl der durchgeführten Maßnahmen zur Wohnumfel d- verbesserung Verhaltensveränderungen Hausbildung eines zivilgesellschaftlichen Bewusstseins Verringerung des Müllaufkommens Bezugnehmend auf die oben dargestellten Ziele ist auch hier d a- rauf hinzuweisen, dass „harte“ Indikatoren für den Bewusstsein s- wandel kaum zu benennen sind. Die Definition von Parametern, Indikatoren und weiteren Evaluationsmaßnahmen ist Gegenstand eines differenzierten Evaluationskonzeptes, das sich unter ande- rem der Methode der qualifizierten Befragung bedienen wird. Kosten Sozialräume Buchheim und Buchforsts sowie Mülheim -Nord und Keupstraße Quartiersmanagement: 282.576 € Verfügungsfonds: 163.091 € Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement: 52.360 € Öffentlichkeitsarbeit: 150.661 € Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfeld- pflege, Müllvermeidung und Müllbeseitigung: 100.000 € Gesamtkosten: 748.688 € Die Maßnahme ist für den Sozialraum bereits bewilligt. Sozialraum Meschenich und Rondorf: Quartiersmanagement: 282.580 € Verfügungsfonds: 178.490 € Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement: 52.360 € Öffentlichkeitsarbeit: 150.660 € Gesamtkosten: 664.090 € Die Maßnahme ist für den Sozialraum bereits bewilligt. Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord Quartiersmanagement 282.575 € Verfügungsfonds 246.275,00 € Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 52.360 € Öffentlichkeitsarbeit 150.660 € Gesamtkosten: 731.870 € Die Maßnahme ist für den Sozialraum bereits bewilligt. Sozialraum Bickendorf, Westend und Ossendorf Quartiersmanagement 286.863,50 € Verfügungsfonds 268.506 € Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 52.360 € Öffentlichkeitsarbeit 150.661 € Gesamtkosten: 758.390,50 € Sozialraum Bilderstöckchen Quartiersmanagement 286.863,50 € Verfügungsfonds 167.832 € Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 52.360 € Öffentlichkeitsarbeit 150.660 € Gesamtkosten: 657.715,50 € Sozialraum Bocklemünd / Mengenich Quartiersmanagement 286.863,50 € Verfügungsfonds 112644 € Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 52.360 € Öffentlichkeitsarbeit 150.660 € Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfeld- pflege, Müllvermeidung und Müllbeseitigung: 100.000 € Gesamtkosten: 702.527,50 € Sozialraum Höhenberg und Vingst Quartiersmanagement 286.863,50 € Verfügungsfonds: 268768,5 € Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 52.360 € Öffentlichkeitsarbeit 150.660 € Gesamtkosten: 758.652 € Sozialraum Humboldt / Gremberg und Kalk Quartiersmanagement 286.863,50 € Verfügungsfonds 417.406,5 € Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 52.360 € Öffentlichkeitsarbeit 150.661 € Gesamtkosten: 907.291 € Sozialraum Ostheim und Neubrück Quartiersmanagement 286.863,50 € Verfügungsfonds 221.980,50 € Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 52.360 € Öffentlichkeitsarbeit 150.660 € Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfeld- pflege, Müllvermeidung und Müllbeseitigung: 100.000 € Gesamtkosten: 811.864 € Sozialraum Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil Quartiersmanagement 286.863,50 € Verfügungsfonds 255496,5 € Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 52.360 € Öffentlichkeitsarbeit 150.660 € Gesamtkosten: 745.380 € Gesamtkosten für elf Sozialräume: 7.486.474,50 € Projektlaufzeit / Zeitraum Umsetzungszeitraum je Sozialraum: 36 Monate / 3 Jahre Der Maßnahmenstart in den Sozialräumen, in denen bereits Bewil- ligungen vorliegen: 01.01.2018 bis 31.12.2020 Der Maßnahmenstart für die weiteren Sozialräume erfolgte en t- sprechend des gestaffelten Verfahrens. Für alle Arbeitsmodule ist prozessbegleitend eine Projektlaufzeit von 36 Monate vorgesehen. Da die Maßnahme einen wichtigen Rahmen für das Gesamtprogramm bildet und ihr eine wichtige Grundlage für die Erarbeitung und Implementierung einer sozia l- raumbezogenen Arbeitsweise zukommt, ist die Maßnahme von Beginn an bis zum Abschluss des Programms vorzusehen. Projektverantwortlicher Stadt Köln: Amt für Stadtentwicklung und Statistik Förderung Städtebauförderung
Anlage 3 Auszug BV 5 07.12.2017
1833 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin x nn Geschäftsführung Bezirksvertretung 5 (Nippes) Herr Rupsch Telefon: (0221) 221-95313 Fax : (0221) 221-95447 E-Mail: guido.rupsch@stadt-koeln.de Datum: 08.12.2017 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 26. Sitzung der Bezirksvertretung Nippes vom 07.12.2017 öffentlich 9.2.2 Starke Veedel - Starkes Veedei Hier: Bedarfsfeststellung für das Projekt 0.0.1 "Büro für Quartiersma- nagement und Aktivierung" in elf Sozialräumen 3096/2017 Frau Hölzing möchte wissen, warum der Verfügungsfonds für Bilderstöckchen relativ gering ausfällt. Die Bezirksvertretung Nippes nimmt die Vorlage der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Rat wie folgt zu entscheiden: 1. Der Rat erkennt den Bedarf der Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanage- ment und Aktivierung" an. Er beauftragt die Verwaltung vorbehaltlich der An- erkennung der noch ausstehenden sozialraumspezifischen Integrierten Stadt- entwicklungskonzepte (ISEK) die Maßnahme in den nachfolgenden elf Sozial- räumen als Bestandteil des Programms „Starke Veedel — Starkes Köln“ extern zu vergeben: Bickendorf, Westend und Ossendorf Bilderstöckchen Buchheim und Buchforst Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord Bocklemünd/Mengenich Höhenberg und Vingst Humboldt/Gremberg und Kalk Meschenich und Rondorf Mülheim-Nord und Keupstraße Ostheim und Neubrück Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil Die Finanzierung der mit 70 Prozent förderfähigen Maßnahmen erfolgt aus Teiler- gebnisplan, 0902, Stadtentwicklung, Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen. 2. Der Rat verzichtet auf die Vorlage zur formalen Vergabeentscheidung, wenn das Vergabe- und das Rechnungsprüfungsamt den Vergabevorschlägen der Vergabestelle einvernehmlich und ohne Einschränkungen zustimmen. Abstimmungsergebnis: Einstimmig beschlossen.
Beratungsverlauf (12)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3096/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 18.12.2017
- Erstellt
- 06.10.2017 09:53