3453/2024
Fortführung der Strukturförderung für das Kulturwerk des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Köln (BBK Köln e.V.)
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beschlussvorlage Ausschuss
8576 Zeichen
Dezernat, Dienststelle VII/41/41/21 Vorlagen-Nummer 3453/2024 Freigabedatum 26.11.2024 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Fortführung der Strukturförderung für das Kulturwerk des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Köln (BBK Köln e.V.) Beschlussorgan Ausschuss Kunst und Kultur Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Weiterführung der Strukturförderung (institutio- nelle Förderung) für das Kulturwerk des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künst- ler (BBK Köln e.V.) als jährlichen Zuschuss in Höhe von 44.000 € für den Zeitraum vom 01. Ja- nuar 2025 bis 31. Dezember 2026. Der Beschluss steht unter dem Vorbehalt des Vorliegens der haushaltsrechtlichen Bedingun- gen, da zum Zeitpunkt der Beschlussfassung noch kein Haushaltsplan für 2025/2026 verab- schiedet wurde. Mit Blick auf den Haushalt 2025/2026 bezieht sich der Vorbehalt insbesondere auch darauf, dass die Position „Kulturwerk des BBK“ in entsprechender Höhe im von der Be- zirksregierung Köln genehmigten Haushaltsplan der Stadt Köln, dort im Teilergebnisplan des Kulturamtes in der Produktgruppe 0416 – Kulturförderung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwen- dungen, vorgesehen ist. Ausschuss Kunst und Kultur 03.12.2024 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 0 % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2025-2026 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. 44.000 € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Entsprechend dem Förderkonzept Bildende Kunst vom 04.12.2012 kann eine institutionelle Förderung erfolgen, sofern ein Vorhaben von überdurchschnittlicher künstlerischer, kunsttheo- retischer oder kunstkritischer sowie kunstvermittelnder Qualität ist, nachhaltige strukturelle Im- pulse für die Kunstszene der Stadt und NRWs erwarten lässt, der übergreifenden Vernetzung bestehender Angebote oder der Vermittlung kunsttheoretischer Inhalte dient. Eine institutio- nelle Förderung wird als Strukturförderung und für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren ge- währt. Das Kulturwerk des BBK Köln e.V. mit seinem Ausstellungsraum MATjÖ hat basierend auf diesen Voraussetzungen von 2018 bis 2020 eine jährliche Strukturförderung in Höhe von 30.000 Euro erhalten; ab 2019 wurde dieser Betrag jährlich um 10.000 Euro aus Leitmitteln aufgestockt. Für die Jahre 2021 bis 2023 wurde auf Basis eines Ratsbeschlusses vom 10.09.2020 (Vorlage Nr. 1995/2020) ein jährlicher Zuschuss zur Strukturförderung in Höhe von 40.000 Euro gewährt. Mit Beschluss des Ausschusses Kunst und Kultur vom 28.11.2023 (Vorlage Nr. 3363/2023) wurde die Strukturförderung auf 44.000 Euro erhöht sowie die Fort- setzung der Vergabe von jährlich 15 Stipendien ohne Altersbeschränkung für Kölner Künst- ler*innen und Kurator*innen durch das Kulturwerk beschlossen gemäß dem 2019 erarbeiteten 3 Konzept. Der Beschluss galt für das Jahr 2024. Auf die vorgenannte Vorlage wird Bezug ge- nommen; der Förderzeitraum für den Betriebskostenzuschuss soll mit dieser Vorlage verlän- gert werden. Bezüglich der Vergabe von jährlich 15 Stipendien ohne Altersbeschränkung für Kölner Künst- ler*innen und Kurator*innen durch das Kulturwerk wird dem Ausschuss Kunst und Kultur in Abhängigkeit zum Haushaltsplan 2025/2026 gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt eine gesonderte Beschlussvorlage vorgelegt. Fachlicher Hintergrund Der Verein hat sich in der Vergangenheit sowohl inhaltlich als auch wirtschaftlich sehr positiv entwickelt und seinen Tätigkeitsbereich als Dienstleister für die Kölner Kunstschaffenden und als deren Interessensvertretung sowie als Off-Raum mit eigenem Ausstellungsprofil ständig optimiert. Seit 2018 ist das Kulturwerk des BBK Köln e.V. zudem Träger des jährlichen Aus- stellungsprojektes „Update Cologne“. Das Format Update Cologne widmet sich Kölner Künst- ler*innen ab 50 Jahren, die schon über einen langen Zeitraum kontinuierlich in Köln tätig sind, deren Arbeiten aber – aufgrund eines Mangels an geräumigen Ausstellungslokalitäten und seit Wegfall der Kölner Kunsthalle – hier vor Ort kaum in größerem Rahmen gezeigt wurden. Update Cologne wird seit seiner ersten Ausgabe kontinuierlich über eine Projektförderung vom Kulturamt gefördert und hat sich als erstes Ausstellungshighlight am Anfang eines jeden Jahres im Ausstellungskalender der Stadt etabliert. Die Grundlage für eine erneute Struktur- förderung des Kulturwerkes des BBK Köln ist aufgrund dieses breiten Angebotes und Engage- ments für die Kölner Szene gegeben. Die Förderkriterien werden vorbildlich erfüllt. Votum des Fachbeirates Der Fachbeirat Bildende Kunst der Stadt Köln befürwortet einstimmig die Verlängerung der Strukturförderung für das Kulturwerk des BBK Köln e.V. und hebt in seiner positiven Einschät- zung besonders das bemerkenswerte, bundesweit sichtbare Ausstellungsprogramm im MATjÖ-Raum für Kunst, die sehr gute Organisation der Vergabe des Recherche- und Arbeits- stipendiums Bildende Kunst der Stadt sowie die digitale Herausgabe des unverzichtbaren Köl- ner Künstler*innenverzeichnisses hervor. Besonders herauszustellen sei auch die Reihe „Up- date Cologne“, die sich als eines der wenigen Förderprogramme speziell an Künstler*innen ab 50 Jahren richte. Die Fördersumme trage auch den verpflichtenden Ausstellungshonoraren für Bildende Künstler*innen sowie der allgemeinen Teuerung Rechnung. Die Verwaltung schließt sich dem fachlichen Votum des Fachbeirates vollumfänglich an. Die Bewilligungsauflagen für die Strukturförderung enthalten neben den allgemeingültigen for- malen Anforderungen auch inhaltliche Aufgaben. Diese dienen dazu, die kunstvermittelnde Tätigkeit des Kulturwerks des BBK Köln e.V. sowie die nachhaltigen strukturellen Impulse für die Kunstszene sicherzustellen. Als inhaltliche Aufgaben werden zwischen der Kulturverwal- tung und dem Kulturwerk des BBK Köln einvernehmlich folgende Punkte festgelegt: 1) Organisation der Offenen Ateliers 2) Ganzjährige Herausgabe der Künstlerkarte 3) Aufbau und permanente Aktualisierung der Onlineplattform www.künstlerverzeichnis- koeln.de 4) Veranstaltungs- und Ausstellungstätigkeit im Projektraum MATjÖ 5) Individuelle Beratung bildender Künstler*innen 6) Informationsangebote. Finanzierung Der Haushaltsplan 2025/2026 ist zum Zeitpunkt der beabsichtigten, fachlichen Beschlussfas- sung durch den Ausschuss Kunst und Kultur noch nicht in Kraft. Um Anfang des Jahres 2025, gegebenenfalls im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung, Abschläge des Betriebskosten- zuschusses für den Verein bedarfsgerecht auszahlen zu können, ist ein frühzeitiger fachlicher 4 Beschluss des Ausschusses Kunst und Kultur zur Förderung notwendig. Dieser steht natürlich unter dem Vorbehalt, dass der Haushaltsplan 2025/2026 in der in Kraft getretenen Fassung entsprechende Mittel für die beabsichtigte Förderung im Teilergebnisplan des Kulturamtes in der Produktgruppe 0416 – Kulturförderung, Teilplanzeile 15 – Transferauf- wendungen, vorsieht. Sollten entsprechende Mittel unter der Position „Kulturwerk des BBK“ nicht oder nicht in der benötigten Höhe im Haushaltsplan 2025/2026 zur Verfügung stehen, so ist eine Förderung ausdrücklich nicht bzw. nicht in der beabsichtigten Höhe möglich. Begründung der Dringlichkeit Die verwaltungsinterne Abstimmung der Vorlage konnte leider nicht vor Ablauf der Fristen ab- geschlossen werden. Wie schon erwähnt, ist ein Beschluss über die Vergabe des Betriebs- kostenzuschusses vor dem Jahreswechsel erforderlich, um frühzeitig in 2025, ggf. im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung, Abschläge bedarfsgerecht auszahlen zu können. Nur mit frühzeitig ausgezahlten Zuschüssen kann die Liquidität und damit die betriebliche Struktur auf- rechterhalten werden. Anlage 1: Programmrückblick 2023_MATjÖ-Kunstraum Anlage 2: Projekte 2025-26, Kulturwerk des BBK Köln e.V.
Anlage 1, Programmrückblick 2023_MATjÖ-Kunstraum, Print
20757 Zeichen
20 23 3 3 Matjö & das Kulturwerk des BBK Köln: Aktivitäten 2023 ________________________________ 8 Christina Kramer – MY STUDIO IS A UNIVERSE ________________________________ 12 Hiltrud Gauf & Christiane Ge rda Schmidt – MASSIV ________________________________ 16 Gonzalo H. Rodríguez – 0,5V 0,2mA (AND OTHER EN TANGLED STORIES) ________________________________ 20 Alfons Knogl & Holger Otten – CRÈME DE LA DEUTZ ________________________________ 24 Yoana Tuzha rova – UND WENN DIE OHREN SEHEN, HÖREN DIE AUGEN ZU ________________________________ 28 Verena Friedrich – ERBSENZÄHLER ________________________________ 32 Britta Bogers & Bert Didillon – TÄNZELN IN DER RESERVE ________________________________ 36 Friedhelm Falke – FRÜCHTE, KLEBEBAND UND ANDERE DINGE INHAL T: He rausgeber: Kulturwerk des Bundesverbandes Bildender Künstler Köln e .V. (BBK) Mathiasst r. 15, 50676 Köln, T el. 0221 2582113, info@matjoe.de || www.matjo e.de || www.bbk -koeln.de Druck: Wir machen Druck Layout & Redaktion: Pet ra Giele r, Assistenz Al exand ra Hennig Fotog rafische Rechte: Pet ra Gieler (S . 5,10) , Al exand ra Hennig (S . 1,12, 18 , 24 , 26/27 oben , 28 , 30/31 , 32/33 , 34/35) , Guillermo Federico Heinze (S.16) , Jan Hoe ft (S . 20–23); alle ande ren Fotos: Fabian Hochscheid . Umschlag vorne: Verena Friedrich / Umschlag hinten: Gonzalo H . Rodríguez , Fotos Alexand ra Hennig Köln, im Dezember 2023 Gefö rde rt du rch: Das Kulturwerk des BBK Köln wu rde für die Ausstellung von Gonzalo H. Rodríguez zusätzlich gefö rde rt du rch: IMPRESSUM: MAT JÖ & DAS KUL TURWERK DES BBK KÖLN: AKTIVITÄTEN 2023 Hinterd emNamenMa tjö– Rau mf ürKu nstve rbirgtsichd erProjek t-undAu ss tellu ngs ra um des ge mein nütz ige nKultu rwe rksdesBBKK öln e.V. Eristseit Nove mb er2013ein zen tralerund una bhängige rO rtfür Ex perim enteundin haltlich enD iskurss owie fürb erufsspe zifische Info rma - tion enundDi enstle istu nge n. DasAus stellu ngsp rog ra mmdes Matjögestaltetsichdu rchdie Projek t-undAu ss tellu ngsvor- schläge,diej edenHerb stüb erein enb reitveröffen tlic htenOpenCalleing es endetunddu rch die Vor standsmitgliederdesBBKKöln, FriederikeG rabenund FabianHochscheid,s owied er kün stlerisch enLeitu ngPetraGieleraus gewähltwer den.Ziel isteseines pa nn ende Misc hung zwischenkünstlerischenArbeitsfeldernderKölnerundauswärtigenKünstler:innenzu finden. De naus stellend enKün stler:inn enwirdfreie Handind erUms etzu ngge las se n,umd enRauma ls diee xperim entelle Freiflä chezu gestalten,die era lsu na bhängige rAus stellu ngso rtseins oll. FürdasAus stellu ngs jahr2023bew arb ensich95 Kün stler:inn en. Seit2018 fungiertdas Kultu rwe rkdesBBKa lsTräge rd erAus stellu ngs reihe Updat eC ologne. Updat eC ologne widmetsichKöln erKün stler:inn enab50 Jah re n,d ere nArbeitenind enve rga n- ge nenJah re n– mang elsgerä um ige rAus stellu ngslo kalitäten– vorO rtseltengezeigtwurden,die aberschonüb erein enlange nZeitra um kontinuierlichinKölnt ätigsin d.AlsPartn erkon nte das 2017 vom Kultu ramtd erStadtKölnmi tinitiierteProjektdie Mic ha elHor ba ch Stiftungge win- nen,dieüb er300Qu adra tme terin ihre ng roß fläch ige nKun strä um enind erWorms erStraße23 anUpd ateCologne ve rmie tet.DieAu ss tellu ngs reihe wirdkontinuierlich vom Kultu ra mtd er StadtKöln gefö rderts owiezuletzt vond erB ea trix-Lic htke ns-Stiftungzus ätzlichu nterstützt. Kura tiertwirddieAus stellu ngs reiheseitB eginn von BirgitLas ko wski.MitAnd reas Kaisera ls Preisträge r2023 kon nteb er eitsdies ech steAus ga bed erReihe Updat eC ologne re alisiertwer den. And re as Kaise r( ge bo re n1967in Fürth)sc hafftspe zie llfürd enje weilige nO rtentwic kelteInsta l- Upd ateCologne#06,And re as Kaiser 4 5 lation en.Die Interve ntion enund Projektedes Kün stlersfo rderndieBe such er*inn enzume ist nic htnurzurBet ra chtu ng,sond ernauchzurunmi ttelbare nErfah rungdu rch körperliche Inter ak- tionmit ihn enauf.Beia llerExperim entierfreuded esKün stlersim Umgan gmit verschiedenen Ma terialiengehtes ihmnie ausschließlichumd erGe staltu ngd erObjek tese lbst:Kaiserinter ess i- ertsichsehrda für,insein enKun stwerke ngleich zeitigdie geschic htlich enZus amm enhäng edes je weilige nUmfeldsbe wus stzu ma ch en. ImJahr2023 istaus nahms weise keineö ffentlicheAussch reibu ngfür Upd ateCologne#07 erfo lgt,d enndie Juryha tb er eitsin2022be schloss en,ein entra urig enUmstandzum Anlass zu nehm en,einl an ggeh egtes Vor ha benin2024umzuset ze n:Justwäh re ndd erJurysitzu ngin2022 erreic htedieBe teiligtendie Nach ric ht,dassdasl an gjäh rig eJurymitgliedundd erMitinitiatord er Aus stellu ngs reihe,d erpassionierteKun stve rmittlerDietma rSchneid er,üb errasch end ve rstorb en ist.Soha tsichdie Juryspo ntand ara ufve rständ igt,gezieltde ssen„Wunsch kandid atin“Vic toria Be llfürdieAus stellu ngin2024einzu la den,diesichb ereits wiederholtaufdieAussch reibu ng hinbe worb enhatteundt rotz ihresh ohenAlte rsmit Energie anihre nb eeind ruc ke nd enWerke n weitera rbeitet. Die altersunab hängigen Recher che- und Arbeitsstip endien Bildende Kunst der Stadt Köln konnte n Ende Mai2023 zum fün ftenMalausgesch rieben werden.Die Stipendien werden jährlich vergebe n und sind mitjeweils 5.000 Euro dotiert.Das Konzeptwurde 2019 vom Kulturwerk des BBKin Abstimmung mitdem Kulturamtund demNetzwerk AIC entwickeltund durch den Ratder Stad t Köln beschloss en.DieEinführ ung dieser individue llen Künstlerförderung anhand von altersun - begrenzten Recherch e-und Arbeitss tipendien war einim Szenebericht2018 undin der Kultur - entwicklu ngsplanung (publizie rt2019) geäußerter Wunsch der Kölner Kunstsz ene.Diesem sin d Kulturpolitik und Verwaltung nachgekomm en,wasnichtnurbeiden hier lebenden Künstler:inne n großen Anklang findet,sondern auch aus dem weiteren Umfeld kulturellerInstitu tionen un d Akteuren mitvielLobbedachtwird.Zum Bewerbung sschluss fürdas Stipendium2023 gingen übe r 200 Bewerbungen ein.Unter den Bewerbun gen gabes neben einer Vielfaltan Projektvor schläge n eine große Alterssp anne,welche von den Jahrgängen 1939 bis 1996 reicht.Dasbreite Altersspe k- trum spiegeltsich auch beidenausgewä hlten Stipendia t:innen wider . Die Stipendiat:innen 2023:Künstle r:innen:Forian Egermann/ Vera Drebusch,Gesine Grund- mann,Hyein Han,Nora Hansen,Dorothee Joachim,Jonas Justen,Claudia Konold,Danila Lipatov , Nikolas Müller,Linda Nadji,Constantin Leonhard,Walter Solon,Ulrike Schulze //Kurator innen : Lena Ipsen-Pir gelis,Yue Wang . Die Jurybesetz ung 2023:Ihsan Alisan (Kurato r,mouches volantes,Köln),Irene deCraen (arthi- storian/e ditor,Berlin),Dr.MichaelKrajews ki(Kurato r,Köln),Anys Reimann (Künstlerin,Düssel- dorf),Céline Berger (Künstle rin,Köln).Vom KulturamtKöln nahm Nadine Müseler (Referentin für Bildende Kunst,Medienkun stund Literatu r)beratend an der Sitzung teil. 2023 beteiligen sich über 650 Künstler:innen an den Offene n Ateliers .Das istnach 2022 mitüber 700 Teilnehm er:innen die zweithöch ste Teilnehmerz ahldervergang enen Jahre.Von de r Redaktion ausgewähltekünstle rische Position enwurden im He ftvorg estelltund gekennzeichnet.Hilfreichwar für viele da s neu imHe ftangeleg teTeilneh merregister.Zudem wurde die Webseite optisch neu aufgeste lltunddie Suchfunk tion ergänzt, der jeweilige Standortkann mitden in der Nähe be findliche n Ateliers angezeigtund eine Routenfunktion genutztwerden . Diese Methode der Orientierung ersetztnun dieletztma lig 2022 im He ftabgedruckten Karten undwurde von Publiku m sehr gutangenommen . ww w.offe ne-ateliers-koeln .de ww w.face boo k.com/O ffeneA teliersKoeln Die Webp räsentat ion ww w.kuen stle rve rzeichn is -koeln.de fürp rofessione lleKöln er Kün stler:inn enbie tetn ebenBild ernund Info rma tion enzud enArbeitenaucheine Lin klistezu denfreienKun stinitiative ninKöln,d enA telierhä us ern,Festiva ls,Sk ulptu re npa rksus w.s owie eine Übersic htd erKün stler-und Projektfö rderungdes Kultu ram tesd erStadtK ölnund weitere für Kün stler:inn enund Kun stinteressierteinter ess an teLink tipp s.Immo na tlich enRhyth mus wirdjew eilseine/r Kün stler:inmitu nte rschiedlich enkün stlerische Arbeite nim Hea derb er eich derWebseitevorg estellt,zus ätzlich wirdwöch en tlicheinBeit ra gd azu aufInstagra mgepo stet. Die Kü nstler kartezu mkostenf reien Ei ntrittindieK ölner Muse en wirdanKöln er Kün stler:inn ennach Überprüfungd erPr ofe ssio nalitätunddes Wohnsitze sbzw.Arbeits ra umes inKölndu rchd enBBKKöln verge ben. Abschlussve ranstaltu ng Rech erche-und Arbeitsstipendien Bildende Kun st der StadtKöln2023,30.11.23, Tempo raryGalle ry 6 7 Das Kulturwerk des BBK Köln e.Vistauch weiterhin eine zuverläs sige,kontinuie rliche Anlauf- station undService stelle,die das berufsspe zifische Know-How –z. B.zu Fördermöglichkeiten , Kooperations-und Ausstellung smöglichke iten,zur Künstlerso zialkasse,zu Steuerfrag enode r zur Kulturpolitik –sammelt,bewahrt,au fbereitetundweiterg ibt.Dieswarenauchdie Themen, mitd enensich Kün stler:inn enandas Tea mdesBBKKöln wa nd te n.Beid enindividue llen Spre ch stund enamMittochund Donn erstagod erp erMailod ertelefon isch stehtdas Tea mfür Auskün ftebereit. Das Kultu rwerkmitd emMa tjö– Raum für Kun stsie htsichind erVer antwortu ng,auch weite rhin Scha ufensterund Spra ch ro hrindieÖ ffen tlich keit,zur Politikund Verwaltu ng,aber auchKom mun ik ations we gzur Sze nezusein. Dass kün stlerische Arbeitauch außerhalbd ere ige nenSze nenic hta lsschön erZeitve rtreib, sond erna lsArbeitang es ehenunddie Lebens re alitätvon Kün stler:inn enverstand enwird, benö tigtak tiveLob byarbeit.Undso geh tauchdie ku lt urpolit ischeAr bei tweite r.Die Vertre ter desBBKKöln arbeitenanneu enFörderkon zep tenwie z.B.d erKonzipierungd erzu kün ftige n Atelierfö rderstrate gieund and erUms etzu ngdes Kultu ren twic klu ngs plansmit,enga giere n sichimA telierbeira t(bis2023: FabianHochscheid,Stellvertreterin FriederikeG raben,ab Mitte2023 FriedrichBoe ll,Stellve rtreterin FriederikeG raben)od erims pa rtenüb ergreifend en Kultur NetzKöln (derkultu rpolitisch enInter ess enve rtretu ngd erfreienKün stler:inn enund Kultursc haffe nd ens owie ihre rG rupp en,Ens embles,Verbänd e,Initiative nund Spie lstätten). Undind erInter es se nve rtretu ngd erKun strä umeund Initia tive nArtInitiatives Cologne (Kun st- initiative nKöln e.V.)nim mtMa tjö–Raum für Kun stebenfa llsteil. Unte rstütztwurdendie Aktv itätenin2023du rchdas Kultu ram td erStadtK öln,d erB ea trix- Lic htke nStiftung(fürdas ProjektUpda teCologneb is2023),NE USTARTKULTUR/ Stiftung Kun stfon ds(Aus stellu ngvonGonzaloH. Rod rígue z)unddu rchdie Kun stfö rdere rKöln e.V. AllenFördere rn,Koop era tions pa rtn ern und Kün stler:inn enuns ere nsehrh erzlich enDank für dass pa nn ende Projektjahr2023! Kult urwe rk des BBK Kö ln e. V . MAT JÖ – RAUM FÜR KUNST PROGRAMM 2023 8 9 9.2. – 16.3.2023 DasA teliervon ChristinaK rameristExperim entierwe rkstatt,Produk tions stätteund Rückzugsort,Salon,LaborundAusstellungs fläche,undimmerwiederMotivihrerArbeiten. Diefo tog rafisch enVorlagend ergezeigtenSe rigrafiensinda lles am tin ihre mA telierentstand en. Inein eme xperim entellenProz essschic htensichf arbig eFläch enzu Unik at-Siebd ruc ke n,die die Betra chtend eninBe we gungsetze n,die Blic keindie Tiefe ziehenundein ig esüb erihreEn twic k- lu ngimA telierverra ten–d emO rtd erNeu anfäng eund Verwe rfunge n,Imp ro visation enund Perfek tion enundd ere ige nen,u nabhän gig enAns ätze. ww w.ch ristinak ramer.com Zur Er öffnungam9.2.23sp ra chD r.Kon stan tin Butz,Kun sthochsc hule für MedienKöln. Die Fin iss agefand am12.3.23mitein erkurze nLesungvon Jenn iferSege bre cht,Book re leas e, Ka ffeeundKuchenstat t. Christina Kramer MY STUDIO IS A UNIVERSE 10 11 Er öffnu ngmitD r.Konstantin Butz,Kunsthochsc hule für MedienKöln Lesu ngmit Jennifer Sege brecht 12 13 23.3.23 – 20.4.2023 massiv:kom pak t,wuc htig,fe stgeba ut; das Massiv:G ebirg einsein erGes am theit. Ind erRaumin sta llation näh ernsich ChristianeG er da Schmidtund Hiltrud Ga ufd em Massiv (en)ausu nte rschiedlich enPerspek tive n.Dieeh erna tu ralistisch enZeich nung envon ChristianeG er da Schmidttreffe naufdie abstrak ten,nic htgeg enständlich enArbeitenvon Hiltrud Ga uf.Vond erDe ckegehange n,wieim Raumsc hwe bend,be zieh ensiesich aufeina nd er, ver decken,wid ersp re ch enund erg änze nsich. Jena ch Standpunktentsteh enneue Bild erund Welten.DieG run dfo rmd esMassivs,seine Festigkeit,wirdsoin Frag egestellt,sie er odiertund wand eltsich. Hiltrud Gauf & Christiane Gerda Schmidt MASSIV 14 15 16 17 11.5. – 18.6.2023 EineG ruppe von Noma den,eine Kartoffel,ein Spielzeug robo ter,eineal teFra u,ein Bak terium –d erp eruanische Kün stlerGonzaloH. Rod ríguez verle ihtdies enm enschlich enundnic ht- menschlich enAkteu r:inn eneine Stimm e.Siea lle ha ben„Villa Futu ro“mit aufgeba ut.Eine fik tive Stadt,diea lsMode llausElektrosch rottvond enAus stellu ngsb es uch er:inn enu mwand ertwer den kann. Die En tstehungs geschic htedies erStadtlä sstsichnic htlin ea rerzählen,sond erno ffe nbartsich alsein na rra tivesG ebildeohne Anfan gund End e,zud emsichdieBe such er:inn enüb ereine AR- AppindividuellZugangverscha ffenkönnen. Waszu nä ch std enEind ruckeines Trümm erhaufens erzeugt,en tpupptsichbei ge nauere m Hinseh enund Hinhö re na lslebendig eStadt,diemit ihre nspe kulative nGeschic htendieumh er - wanderndenAusstellungsbesucher:innenanregenmöchte,über Themenwietechnologische Glo balisierung,Klimawande l,Mar ginalitätund LebenimKo llek tiv na chzud enken. Daniela Dou tch Workshop:TALKINGT RASH:15.06.–17.06.23von11 –16Uhr Beginnen wirdjeder Wor kshoptagmitein erkurzen Füh rungumdas Stadtmod ellausElektrosch rott, dasRodríguezimMatjöinstallierthat,undeinergemeinsamenDiskussionüberdie Thementechno- lo gischeGlo balisie rung,Nach haltig keitund LebenimK ollektiv.ImAnschlu sssta rtetd erp raktische Teil,indemdie Wor kshop teilnehm er:innenindie Rolle ihres Sch rottteilsschlüpfen,um seinemn euen Lebensch riftlich,bildlichoder via Sound Formzu geben.Hie rfür werdenwirEin zelge sp rä chenmitd en Teilnehmer :innenn füh ren,umdiem ediale Übersetzungund Realisier bar keitderein zeln enObjek tbiog ra- phien zukonk retisie ren.Dana chs tellen wirdiebenöti gten Mate rialienunddas Equipm entzur Verfü- gungundun terstützenin haltlichund te chn ischbeider Realisie rungderj ew eiligen Projek te .Eine Liste der verfügb aren Mate rialienunddes Equipm entss owieder gena ue Ablaufplanwerdeneine Woche vor Wor ksho p-Beginn gemailt.Fallses Wünsche gib t,liebermitand eren materie llenund te chn ischen Mitteln zuarbeiten,bitten wir Sie,diesemitzubri ng en.Die Erge bnissedes Wor kshops werdendo kum entie rtund aufder Webseiteww w.villa futu ro.com veröffentlicht. Podiumsd iskussion:TALKINGF UTU RES:18.06.23,17 Uhr WieschautdieStadtderZukun ftaus?DieLiteraturwissenscha ftlerinCharlotteCoch,diePolitikwissen- sc haftle rin Isabe lla Herma nnundder Stadtforsch erRobe rtBar barinod iskutie renmitd emMedien künstler GonzaloH. Rod ríguezüber Storyte lling,Utopienund Stadtals Han dlu ngso rt.Mode ra tion:Ale xand er Weins toc k. DieAuss tellu ngwurde gefö rdertdu rch“NE USTARTplus_ Plattfo rmen”. Gonzalo H. Rodríguez 0,5V 0,2mA (AND OTHER ENTANGLED STORIES) 18 19 20 21 4.–31.8. 2023 ThisisthebirthofCrèmedelaDeutz Crè medela Deutz ar ead esirefree wayand palmlo dging.Mousytre es yea rningforshe llstars. Das De büta lbum Crèmedela Deutz erschienimAu gust‘23 aufMAGAZINEüb erKOM PAKT Recordss owohld igitala lsauch auf12” Vinylmitein emspe zie llen3 D-Cov er-Artwor k. Außer demw ardie Schallplattemitein emp igm entiertenPolyester -Gussa lsSpecialEditionin einerAu flagevon15Stückerhältlich. Wäh re ndd erVer öffe ntlic hungsp hase zeigteCrè medela Deutzeines kulptu raleAus stellu ngim Ma tjö,Kölnundp erfo rmtez weiRelease -Kon ze rteind erKun sthalleDüsseldo rf/ Salondes Ama teurs (Reihe Nachtfoyer )undind erTempo raryGallery,Köln (anlässlichdesDüss eldo rf CologneOp enGalleryWeeke nd). Crè medela DeutzsindAlfonsKnoglund Holge rO tten. Alfo nsKnogl arbeitetimB er eich Sk ulpturund Soun d.ErstudierteBild ende Kun stand erHoch- sc hule für Bild ende Kün steD resdenund and erKun sthochsc hule für MedienKöln. Holge rO ttenstu dierteKun stg eschic hte,G ermanistikundGeschic hteinKölnund Base l.De rzeit isterKura tor amLud wigForum Aach en. CRÈME DE LA DEUTZ 22 23 24 25 7.9.– 5.10.2023 Klang -und Raumin sta llation– Objek teaus HolzundK er amik,Lehm,Kasein,Pigm en te,elektrische Leitu nge n DieAusstellungbeschä ftigtsichmitderFragenachderManifestationeinesfestenKörpersund sein erEn tstehungausd emG rundelementd erZeich nung– die Linie.Die fre md gesteu erten Linienfo rmenvon compu terge neriertenDatens ätze n,die von Mensch enve rurs achtenglo ba- lenProz esse da rstellenwie:glo bale Er derwärmung,Ener gieverb rauch,Inflationus w.,sindd er Aus gan gspunktd erArbeit.Die Linie wirda lsNatu rphä nom enbetra chtet,das sein enAgg regat- zu stand vomd igitalen/eph emere nZustandinfe stenod ersichin Schallund Lic httransfo rmiere n und ma terialisiere nkann.Indies enProz ess enen tstehteine Legierungve rschiedenerMuster, Verfah re nund Tra dition en,wodu rchdas Ma terialzuein emInfo rma tion sträge rwird,d erdie Verg ange nheitmitd erG egen wartve rbindet. Eine Live-Klan gperfo rma ncefandmitd emFlö tistFra nces coMa rzanoundKompon istenTam a- raMiller,And ré sQuez ada amEr öffnungstag(7.9.23)um19 Uhr statt. Yoan aTuzharo va ist1986in Russ e,Bulga rien,ge bo re n.Sielebtund arbeitetinKöln.2009 erhielt sieein ena kademisch enG ra din Monum entale Kun stund Wand maler eiind erKlasse von Prof. Dr.OlegGoch evin Bulga rien.Sie studiertevon2012 –2019 Freie Kun st/ Kun stimÖ ffentlich en Raum and erKun sta kademie Mün sterund istMeistersc hülerin von Prof.MaikLöbb ertund Prof. DirkLöbbe rt. www.yo anart.com// Ins ta gram:@ yoana tuz haro va Yoana Tuzharova UND WENN DIE OHREN SEHEN , HÖREN DIE AUGEN ZU 26 27 28 29 12.10.– 9.11.2023 Die Figurdes Erbs enzählersw arschonimm erein Datens ammler,ein Info rma tions erzeu ger,ein Ko ntrollfreak.Imüb ertrage nenSinne steh tdie Tätigkeitdes Erbs enzählenszud emfürdiequ an- titativeVermes sungd esLebens–mit and ere nWorten:Bio-Metrik. Heu teistd erE RBSEN ZÄH LEReine Maschine:eineindu strie lle Anlagebe steh end ausmeh- rerenStationen,indenenErbsensamenvereinzelt,analysiert,numerischerfasst,klassi fiziert undso rtiertwer den.Dochwas passiert,wenn wird enUmgan gmit Lebend materialaufimm er autonom erwerdende Syste meüb ertrage n? Dieim Ma tjöp räs en tiertenSortiera nlage nbeleuc htenvora llemdie materie llenKons equ enze n vonKlassifizierungs-undEntscheidungsprozessen. DieArbeitwurdeunterstütztdurchdieKunststi ftungNRWundderSti ftungKünstlerdorf Schöppinge n ww w.h eavythin king.org www.in stagra m.com/ ver ena.fr iedrich/ Verena Friedrich ERBSENZÄHLER 30 31 32 33 15.11.–14.12.2023 BrittaBo ge rs: Aus geh end vong rafisch enFormeln,diemitu nteranSpre chblas en,Etikettenod er Schnittmustererinn ern,en tsteh enaufg roßfo rma tige nPapiere nflä ch en-greifende Rasterähnli- ch erElemente,diein ihre rAno rdnungjedochdeutliche Abw eic hunge nim Sinnein dividue ller Arbeitsp roz esse erke nn enlass en.Wassomit en tsteht,isteineo ffene,p ro viso rische Bildo rdnung, dere ninn er esGleic hg ewic htstetsn euerprobtwer denwill. BertDid illon:Die abb ild ende Funk tiond erKun stha tB ertDid illonhinte rsich gelas se n,nic ht aberdie vie lfältige nBezü gezud erunsu mge bend enWir klich keit.SeineObjek tesindinmeh rfa- ch erHinsic htReduk tion en:Zumein enfüh re nsiezu klare n,kon zentriertenFormenzu rüc k,zum and ere nzuein erMa terialität,dieunsa lleini rge ndein erWeiseu mgibt. Beide Kün stlerb ring enihreArbeitenim Ma tjöinein enkün stlerisch enDialog. ww w.in stagra m.com/b rittabo ge rs/?hl=de www.in stagra m.com/b ert_did illon/ Britta Bogers und Bert Didillon TÄNZELN IN DER RESERVE 34 35 36 37 Friedhelm Falke FRÜCHTE, KLEBEBAND UND ANDERE DINGE 21.12.23–08.02.2024 Friedhelm Falkes Maler eierschließtsichunmi ttelba rausd erBetra chtu ng.Es gibtkeine Symbole, Zeich enod erVerweise aufand er eInhalteaußerhalbd erMaler ei. Sein Werkumfas stg roßfo rma tig eu ngege nständliche Werke,Maler eienaufPapier,a lsauch kleine na tu ralistische Stilleben. Ind erWerk reihed erKo ntext-Bild erwer denabstrak teBild ermit klein en,na tu ralistisch enMale- reienkombiniert. Mitd enKo ntext-Arbeitenerweitertsichdie Bildsp ra ch e.Ein gege nstandfreies Bild wirdinBe- zie hungzuein erklein engege n-ständlich enMaler eiges etzt. De rB egriffKo ntext– Zus amm enhan g,ind embe stim mteDing esteh enod erbetra chtetwer den müss en–besch reibtumfass enddie Intentiond erMaler eivon Friedhelm Falke. ww w.fr ie dhelmfa lke.de 38 39
Anlage 2, Projekte 2025-2026, Kulturwerk des BBK Köln e.V.
9943 Zeichen
1 Planung Projekte / Aktivitäten 2025-26 Kulturwerk des BBK Köln e.V., Mathiasstr. 15, 50676 Köln 1. Ausstellungsprogramm 2025–2026 im Matjö-Raum für Kunst 2. Organisation der Vergabe des Recherche- und Arbeitsstipendiums Bildende Kunst der Stadt Köln 3. Offene Ateliers 2025, 2026 4. Update Cologne 5. Herausgabe des digitalen Kölner Künstler:innenverzeichnisses 6. Individuelle Beratung bildender Künstler:innen 7. Ausgabe der Künstlerkarte 8. Informationsangebote 1. Ausstellungsprogramm 2025–2026 im Matjö-Raum für Kunst In den letzten Jahren wurde das Ausstellungsprogramm im Matjö–Raum für Kunst durch einen jeweils im Herbst stattfindenden Open Call zusammengestellt. Bei dieser Praxis soll es auch in den kommenden zwei Jahren bleiben (die Ausschreibung für das Programm 2025 ist aktuell online). Es bewarben sich jeweils zwischen 100 und 200 Künstler:innen aus dem gesamten Bundesgebiet für eine Ausstellung im Matjö. Aus diesen Bewerbungen stellt das Team (Fabian Hochscheid, Vorsitzender des Kulturwerks des BBK Köln e.V., Friederike Graben, Beisitzerin im Vorstand des Kulturwerks des BBK Köln e.V., Petra Gieler, künstl. Leitung des Matjö–Raum für Kunst) das Ausstellungsprogramm für das darauf folgende Jahr zusammen. In den letzten Jahren konnten so durchschnittlich 8 Ausstellungen p.a. realisiert werden. Für technisch aufwändigere Vorhaben werden – in Absprache mit den Künstler:innen – weitere Fördermittel aquiriert. Diese Vorhaben können dann nicht im folgenden Jahr, sondern wegen dem benötigten Vorlauf bei der Drittmittelaquise erst ein Jahr später realisiert werden. Die Ausstellungen werden im Archiv der Matjoe-Webseite dokumentiert, zusätzlich erscheint zum Ende jeden Jahres eine Broschüre in Print und Online über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. https://www.matjoe.de/jahresheft-2023-2/ https://www.matjoe.de/matjoe/ 2. Organisation der Vergabe des Recherche- und Arbeitsstipendiums Bildende Kunst der Stadt Köln Die Recherche- und Arbeitsstipendien Bildende Kunst der Stadt Köln konnten in 2024 bereits zum 6. Mal vergeben werden. Die altersunabhängigen Stipendien ermöglichen professionellen Kölner Künstler:innen sowie Kurator:innen der bildenden Kunst, sich für die Zeit der Förderung ohne wirtschaftlich-materiellen Zwang auf ein individuelles künstlerisches Projekt konzentrieren zu können. Seit 2019 werden die Stipendien jährlich vergeben und sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Neben professionellen Künstler:innen oder Künstlergruppen können sich auch Kurator:innen auf die Ausschreibung bewerben und bis zu zwei Stipendien je Antragslage erhalten. Für diese Maßnahme, die in Köln lebende Kurator*innen unterstützen soll, existierte bisher kaum spezifische Förderung. 2 Über die konkrete Vergabe entscheidet eine unabhängige fünfköpfige Fachjury. Sie besteht aus Kurator:innen, Künstler:innen sowie Kunsthistoriker:innen. Die Besetzung (in 2024: Ihsan Alisan (Kurator, Düsseldorf/Köln), Céline Berger (Künstlerin, Köln), Irene de Craen (art historian/editor, Berlin), Dr. Emmanuel Mir (Kunsthistoriker, Düsseldorf) und Martina Sauter (Künstlerin, Düsseldorf) rotiert regelmäßig und soll so den Mitgliedern einen unabhängigen Blick von außen auf die Kölner Szene garantieren. Das Stipendium umfasst ein abschließendes Treffen aller Stipendiat*innen in der Temporary Gallery, bei dem die Recherche- und Arbeitsergebnisse im Fachkreis kurz vorgestellt und diskutiert werden. Gleichzeitig soll die Abschlussveranstaltung der weiteren Vernetzung und dem fachlichen Austausch untereinander dienen. Das Konzept wurde 2019 vom Kulturamt und dem Kulturwerk des BBK – in Abstimmung mit dem Netzwerk AIC und der Kölner Kulturpolitik – entwickelt. Auf Beschluss des Kölner Rates organisiert das Kulturwerk des BBK Köln e.V. die Ausschreibung und Vergabe der Stipendien. Das Kulturwerk ist sehr gerne bereit die Organisation der Stipendien auch in den kommenden Jahren zu übernehmen. Auf der Webseite zum Stipendium https://recherchestipendien-koeln.de/ finden sich die Berichte der Stipendiat:innen aus den vergangenen Jahren. 3. Offene Ateliers 2025, 2026 Nach wie vor erfreuen sich die Offenen Ateliers bei den Künstler:innen und den Besucher:innen großer Beliebtheit. Seit 2022 kann auf dem Smartphone der jeweilige Standort mit den in der Nähe befindlichen Ateliers angezeigt werden, verbunden mit Links zu weiterführenden Informationen. In 2024 erfolgte endlich der optische und technische Relaunch der Seite, konkrete Planungen dazu waren bereits 2022/23 erfolgt, konnten jedoch aus organisatorischen Gründen damals nicht umgesetzt werden. Plakate und Broschüren zur Eigenwerbung können von den Teilnehmer:innen kostenlos abgeholt werden. Sie stehen auch als Download auf der Webseite zur Verfügung. Zudem wird die Veranstaltung durch die kostenfreie Belegung der Szeneplakatierung & Moskitos mit 200 Flächen mit Plakaten beworben. Seit einigen Jahren werden zudem vom „Kunstförderer Köln e.V.“ an jedem Veranstaltungswochenende kostenfreie Führungen zu ausgesuchten Ateliers / Atelierhäusern angeboten, die in der Regel gut angenommen werden. https://www.offene-ateliers-koeln.de/ 4. Update Cologne Im Jahr 2026 soll zum neunten Mal eine Ausstellung der in 2017 vom Kölner Kulturamt initiierten Reihe Update Cologne stattfinden, die sich speziell an Kölner Künstler:innen ab 50 Jahren widmet, die schon über einen langen Zeitraum kontinuierlich in Köln ansässig und tätig sind, deren Arbeiten jedoch in den vergangenen Jahren – aufgrund des Mangels an geräumigen Ausstellungslokalitäten – hier vor Ort selten in größerem Rahmen gezeigt wurden. Zielsetzung des Projekts ist, das Publikum mit Kontinuität durch ein Update Cologne über die Bandbreite künstlerischen Schaffens auch der älteren Generation der Kölner Künstler:innen in einem adäquaten räumlichen Kontext ins Bild zu setzen. Dieser Ansatz, die Ausschreibung explizit an eine Altersgruppe zu adressieren, die sonst zumeist altersbedingt durchs 3 Förderungsnetz fällt bedeutet eine Neuerung und sinnvolle Erweiterung des in in Köln existierenden Ausstellungsangebotes. Die anhaltend gute Resonanz in der Künstlerschaft sowie bei Publikum und Presse hat bestätigt, welch großes Desiderat diese programmatische Öffnung erfüllt. Ab 2018 wurden Adi Meier-Grolman, Heiner Blumenthal und Matthias Surges (2019), Doris Frohnapfel und Jon Shelton (2020), Gudrun Barenbrock (2021), Christine Reifenberger (2022), Andreas Kaiser (2023) sowieVictoria Bell (2024) gezeigt, Wolfgang Lüttgens stellt 2025 aus. Ein achtköpfiger Beirat – in 2024 bspw. Astrid Bardenheuer (Leiterin artothek), Friedrich Boell (Medienkünstler / Leiter 3D Lab KHM / Vorstandsmitglied Kulturwerk des BBK), Maurice Funken (Direktor Neuer Aachener Kunstverein), Birgit Laskowski (Kunstvermittlerin, Kunstmanagerin und Kuratorin), Anne Mager (Kuratorin, Kunstmanagerin, Autorin, Lehrbeauftragte FH Köln), Nadine Müseler (Referentin für Bildende Kunst, Literatur und Neue Medien im Kulturamt der Stadt Köln), Kriz Olbricht (Bildender Künstler) sowie Julia Reich (kuratorisch-wiss. Mitarbeiterin Adolf-Luther-Stiftung/ Doktorandin RUB) – laden nach der Ausschreibung im Herbst des vorangehenden Jahres eine Position zu 6wöchiger Präsentation und Künstlergespräch im Januar / Februar in die Horbach Stiftung ein. Seit 2018 fungiert das Kulturwerk des BBK Köln e.V. als Träger der Ausstellungsreihe. Diese Kontinuität lässt es sinnvoll erscheinen das Ausstellungsprojekt in die Institutionelle Förderung des Kulturwerks des BBK Köln e.V. einfließen zu lassen um unnötigen Arbeitsaufwand durch doppelte Förderanträge / Abrechnungen auf Seiten der Förderer und der Geförderten zu vermeiden. Die Webseite https://www.update-cologne.de/ informiert über den aktuellen Status des Projektes. 5. Herausgabe des digitalen Kölner Künstler:innenverzeichnisses Die Webpräsentation www.kuenstlerverzeichnis-koeln.de für professionelle Kölner Künstler:innen bietet neben Bildern und Informationen zu den Arbeiten auch eine Linkliste zu den freien Kunstinitiativen in Köln, den Atelierhäusern, Festivals, Skulpturenparks usw. sowie eine Übersicht der Künstler- und Projektförderung des Kulturamtes Stadt Köln und weitere für Künstler:innen und Kunstinteressierte interessante Linktipps. Im monatlichen Rhythmus wird jeweils eine/r Künstler:in mit unterschiedlichen künstlerische Arbeiten im Headerbereich der Webseite vorgestellt, zusätzlich wird wöchentlich ein Beitrag dazu auf Instagram gepostet. Auch diese Seite hat 2025 wie geplant einen optischen Relaunch erfahren. https://kuenstlerverzeichnis-koeln.de/ 6. Individuelle Beratung bildender Künstler:innen Das Kulturwerk des BBK Köln e.V ist auch weiterhin eine zuverlässige, kontinuierliche Anlaufstation und Servicestelle, die das berufsspezifische Know-How – z. B. zu Fördermöglichkeiten, Kooperations- und Ausstellungsmöglichkeiten, zur Künstlersozialkasse, zu Steuerfragen oder zur Kulturpolitik – sammelt, bewahrt, aufbereitet und zu den individuellen Sprechstunden am Mittoch und Donnerstag oder per schriftlicher / telefonischer Beratung weitergibt. 7. Ausgabe der Künstlerkarte Die Künstlerkarte zum kostenfreien Eintritt in die Kölner Museen wird an Kölner Künstler:innen nach Überprüfung der Professionalität und des Wohnsitzes bzw. Arbeitsraumes in Köln durch den BBK 4 vergeben. In Zukunft soll es eine digital einlesbare Karte geben, die ebenfalls von uns ausgegeben werden soll. 8. Informationsangebote Neben dem bestehenden persönlichen Beratungsangebot sind auch 2025/26 wieder eine Informationsveranstaltungen in Präsenz – speziell für Berufsanfänger – in der Kunsthochschule für Medien mit einer/m Vertreter/in der Künstlersozialkasse und dem Steuerberater Christoph Stüvel geplant. 2024 konnte diese aufgrund des teilweisen Umzuges der KHM nicht stattfinden. Zudem erscheint monatlich unser Newsletter mit Ausschreibungen und Wettbewerben, Informationsangeboten und News zu aktuellen Themen.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3453/2024
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 26.11.2024
- Erstellt
- 31.10.2024 15:31