AN/0186/2026
Sachstand zu extremistischen und menschenfeindlichen Strukturen/Bestrebungen in Köln und im Stadtbezirk Mülheim
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Sachstand zu extremistischen und menschenfeindlichen Strukturen und Bestrebungen in Köln und im Stadtbezirk Mülheim
3250 Zeichen
Herrn Bezirksbürgermeister
Stadtbezirk Mülheim
Vincent Morawietz
Herrn Oberbürgermeister
Torsten Burmester
Die Linke Fraktion
in der BV Köln-Mülheim
Bezirksrathaus
Köln- Mülheim
Wiener Platz 2a
51065 Köln
Köln, den 26.01.2026
Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates und der
Bezirksvertretungen der Stadt Köln
Sachstand zu extremistischen und menschenfeindlichen
Strukturen/Bestrebungen in Köln und im Stadtbezirk Mülheim
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
die Bezirksvertretung Köln-Mülheim hat ein berechtigtes Interesse an einem
belastbaren, faktenbasierten Lage- und Präventionsüberblick zu
rechtsextremistischen/neonazistischen, islamistischen, antisemitischen sowie
sonstigen verfassungsfeindlichen und menschenfeindlichen Bestrebungen –
unabhängig von Herkunft (deutsch wie migrantisch) – im Stadtgebiet Köln und
bezirklich im Stadtbezirk Mülheim. Dabei geht es ausdrücklich um Prävention,
Schutz, demokratische Resilienz und die zielgenaue Steuerung kommunaler
Maßnahmen.
Vor diesem Hintergrund bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen (soweit
rechtlich zulässig, aggregiert/anonymisiert; falls erforderlich gern als
nichtöffentliche Unterrichtung):
1. Welche kommunalen Strukturen/Koordinierungsformate bestehen aktuell
in Köln zur Extremismusprävention (z. B. Fachkreise/Präventionsnetzwerke)
und welche Rolle spielt dabei die städtische Teilnahme am Projekt
„Kommunen gegen Extremismus“?
2. Welche Erkenntnisse im kommunalen Zuständigkeitsbereich (z. B.
gemeldete Vorfälle, Propaganda-/Agitationsereignisse, einschlägige
Versammlungen, betroffene Orte/Einrichtungen) liegen für Köln insgesamt
und – soweit bezirklich auswertbar – für Köln-Mülheim für die Jahre 2023–
2025 vor (bitte nach Phänomenbereichen in geeigneter Form darstellen)?
3. Welche Präventions- und Ausstiegs-/Beratungsangebote werden in Köln
(und konkret in Mülheim) durch die Stadt unterstützt/koordiniert (inkl. Träger,
Zielgruppen, Reichweite), und wie wird die Wirksamkeit/Bedarfslage
bewertet?
4. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit der Stadt Köln mit
Polizei/Staatsschutz, Verfassungsschutz und zivilgesellschaftlichen Stellen,
um extremistischen Entwicklungen frühzeitig zu begegnen – und welche
kommunalen Handlungsmöglichkeiten (ohne Eingriff in Ermittlungen)
werden dabei vorrangig genutzt?
5. Welche konkreten Handlungsbedarfe sieht die Verwaltung derzeit im
Stadtbezirk Mülheim (z. B. Prävention an Schulen/Jugendeinrichtungen,
Schutz vor Antisemitismus, Demokratieförderung im Quartier, Unterstützung
Betroffener), und welche Maßnahmen schlägt sie der Bezirksvertretung zur
Unterstützung vor?
Mit freundlichen Grüßen
Beate Hane-Knoll Leonie Hoh
Fraktionsvorsitzende stellvertretende Fraktionsvorsitzende
Die Linke Die Linke
Hasan Celebi
Geschäftsführer
Die Linke
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0186/2026
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 27.01.2026
- Erstellt
- 27.01.2026 10:06