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2748/2022

Auswirkungen der Preissteigerung von Baustoffen auf Neubauprojekte - mündliche Anfrage von Herrn Akter in der Sitzung vom 18.08.2022

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 05.09.2022

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Nächste Beratung: Wirtschaftsausschuss, Sitzung am 22.09.2022, TOP 3.1

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

2276 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer  05.09.2022 
 2748/2022 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Wirtschaftsausschuss 22.09.2022 
 
Auswirkungen der Preissteigerung von Baustoffen auf Neubauprojekte -  
mündliche Anfrage von Herrn Akter in der Sitzung vom 18.08.2022 
In der Sitzung des Wirtschaftsausschusses am 18.08.2022 stellte Herr Akter folgende mündliche  
Anfrage:  
Herr Akter merkt an, dass er der Presse entnommen habe, dass viele Neubauprojekte von privaten 
Anbietern wegen erhöhter Baustoffkosten (zum Beispiel Stahl, Beton, Holz und so weiter) gestoppt 
würden. Er fragt nach, welche Auswirkungen diese Preissteigerungen bei städtischen Neubauprojek-
ten, wie zum Beispiel Schulen und so weiter, auch unter Berücksichtigung der KfW-Förderung, habe. 
 
Antwort der Verwaltung  
 
Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln hat eine Preisgleitklausel für Materialien eingeführt, damit die 
Bieter*innen wieder verlässlicher kalkulieren können. 
Steigt der Preis des Materials, so steigt auch der Baupreis, analog zum Markt. 
Dies hat zur Folge, dass die Stadt Köln weiterhin Angebote erhält und als zuverlässige Partnerin gilt. 
 
Bei einigen Produkten ist jedoch die Lieferzeit nicht kalkulierbar, sodass hier Ersatzstoffe gefunden 
werden müssen. 
Dies gilt auch bei der Beschaffung von Arbeitsgeräten wie Laptops. In diesem Bereich wird auf Desk-
top PC ausgewichen. 
 
Die kalkulierbaren Ausschreibungen des öffentlichen Dienstes auf der Grundlage der Verdingungs-
ordnung für Bauleistungen (VOB) umfassen bei allen Leistungspositionen in der Regel nicht nur das 
Material, dessen Lieferung und Einbau, sondern auch die damit einhergehenden Personalkosten.  
In der Bepreisung macht sich nicht nur die Materialkostensteigerung bemerkbar, sondern auch die 
Teuerung der Handwerksleistung. Facharbeiter*innen, insbesondere Spezialist*innen für immer kom-
pliziertere Technik unterliegen schon dem Fachkräftemangel. 
 
Auch beim Betrieb der Gebäude sind zum Beispiel die Preise für Holzpellets um das 4-fache  
gestiegen bei etwa 6 Wochen Lieferzeit. 
Gleiches gilt auch beim Heizöl, wo auch das Niedrigwasser des Rheins die Lieferung verteuert. 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (1)

22.09.2022 Wirtschaftsausschuss
TOP 3.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2748/2022
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
05.09.2022
Erstellt
23.08.2022 14:59