AN/1296/2021
Rechte der Seniorenvertretungen stärken, Änderungsantrag Die Linke
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Änderungsantrag (Die Linke BV1)
2730 Zeichen
Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/1296/2021 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Rechte der Seniorenvertretungen stärken Änderungsantrag zur Beschlussvorlage 3159/2020 Die Bezirksvertretung möge beschließen: Im § 1 der Geschäftsordnung für die Gremien der Seniorenpolitik der Stadt Köln (GOGrSP) „Aufgaben und Selbstverständnis“ werden die Sätze (2) und (3) wie folgt angepasst: Zur Erfüllung dieser Aufgaben sind die Arbeitsgemeinschaften Seniorenpolitik und die Seniorenvertretungen auf Bezirks- und Stadtebene tätig und können Anregungen und Stellungnahmen an die in § 23 Abs. 4 der Hauptsatzung der Stadt Köln genannten Gremien vorlegen. Die Gremien können die Arbeitsgemeinschaften um Stellungnahmen bitten. Begründung: Die Seniorenvertretung Innenstadt hat im Verlauf der Beratungen zur „GOGrSP“ auf die „demokratische Lücke“ in dieser Konstruktion hingewiesen. Einerseits werden mit lobenswertem personellem und finanziellem Aufwand Seniorenvertretungswahlen in den Kölner Stadtbezirken durchgeführt, andererseits stellen die dann Gewählten fest, dass sie noch nicht einmal Anregungen an die Gremien der Stadt stellen dürfen. Dieses soll vielmehr Herrn Bezirksbürgermeister Andreas Hupke Herrn Bürgeramtsleiter Dr. Ulrich Höver Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Bezirksvertretung Innenstadt Ludwigstraße 8 50667 Köln Michael Scheffer Fraktionsvorsitzender michael.scheffer@stadt-koeln.de Manfred Müller Stellv. Fraktionsvorsitzender manfred.mueller@stadt-koeln.de - 2 - über ein gesetztes Gremium (Stadtarbeitsgemeinschaft) erfolgen - oder eben auch nicht. Die Hinweise auf die gute Praxis in der BV1 oder auf Geschäftsordnungskniffe, mit denen man sich andernorts dann doch Gehör verschaffen kann, helfen hier nicht weiter. Sie verschleiern lediglich das Problem. Die BV Innenstadt ist deshalb bislang aus gutem Grund dem Vorschlag der bezirklichen Seniorenvertretung gefolgt, die Beschlussfassung über die „GOGrSP“ auf die kommende Wahlperiode der Vertretungen zu verschieben. Hier hätten die neu gewählten Mitglieder gleich die Gelegenheit, sich mit ihren Mitwirkungsmöglichkeiten (bzw. entsprechender Defizite) auseinanderzusetzen. Aufgrund einer Intervention aus dem zuständigen Fachausschuss für Soziales und Senioren wird nun hiervon abgewichen. Das scheint u.E. nicht zielführend, weil hierdurch die Gelegenheit zur Erweiterung der Mitwirkungsrechte der Seniorenvertretungen, bis auf weiteres vertagt wird. Mit freundlichen Grüßen, Michael Scheffer Manfred Müller Fraktionsvorsitzender Stellvertretender Vorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1296/2021
- Typ
- Änderungsantrag BV1 (Linke)
- Datum
- 07.06.2021
- Erstellt
- 04.06.2021 11:23