0012/2022
Sachstandsbericht Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand: 21. Dezember 2021
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Mitteilung Ausschuss
637 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 11.01.2022 0012/2022 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 24.01.2022 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 24.01.2022 Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 25.01.2022 Sachstandsbericht Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand: 21. Dezember 2021 Der Sachstandsbericht zur Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand: 21. Dezember 2021, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. gez. Greitemann
Anlage 1 - Sachstandsbericht_Dezember-2021
9307 Zeichen
Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud
mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen
Sachstandsbericht für den Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen und den Betriebsausschuss der Gebäude-
wirtschaft am 24.01.22 und den Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud am 25.01.22
1. Kerndaten des Projektes
Standort: Köln, Martinstraße 34 - 42 (Flurstück 1184)
Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
Planungszeit: 2019 - 2022
Bauzeit: 2022 - 2025
Projektbeschreibung:
In der Kölner Altstadt zwischen Martinstraße, Obenmarspforten und Steinweg
wird ein Gebäudekomplex errichtet, der die Erweiterung des
Wallraf-Richartz Museums und Fondation Corboud, mit unterirdischer Erschließung
durch ein Verbindungsbauwerk zum Bestandsgebäude Museum Ungers beherbergen
wird. Außerdem sollen hochwertige städtische Nutzflächen im Bereich der
Blockrandbebauung errichtet werden.
Die Maßnahme umfasst zudem die Anbindung des bestehenden Museumsbaus
an das unterirdische Verbindungsbauwerk.
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss Beauftragung GP 07/2017 Suchschürfe zur Erkundung Bau- bis ca. 06/2021
Planungsbeschluss Beauftragung GP 03/2019 grund (Ver- u. Entsorgungsleitungen, Gründung, Archäologie)
Baubeschluss 06/2020
Bauvorbescheid 09/2021
Baugenehmigung 06/2022
Baubeginn (Start der BE/VP 1 - Baugrube, Gründung) 12/2022
Baubeginn (Start VP 2 - Hochbau) 10/2023
Fertigstellung Bau 12/2025
Inbetriebnahme inklusive Ausstattung
und Ersteinrichtung 05/2026
Auszug aus dem Rahmenterminplan: Vorabzug
21.12.2021
01
Stand:
Index:
Die Aktivitäten zu den Suchschürfen sind abgeschlossen. Die
Ergebnisse werden in die Baugruben- und Tragwerksplanung
eingearbeitet. Ein zusätzlicher Suchschürf im Bereich MA30 lässt
vermuten, dass die dem Projekt zu Grunde liegenden
Bestandspläne Abbruch Kaufhaus Kutz fehlerhaft sind. Etwaige
Auswirkungen auf das Projekt werden z.Z. geprüft.
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Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud
mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen
Sachstandsbericht für den Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen und den Betriebsausschuss der Gebäude-
wirtschaft am 24.01.22 und den Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud am 25.01.22
21.12.2021
01
Stand:
Index:
3. Kosten
Vertiefte Kostenschätzung gem. Baubeschluss Juni 2020
Verteilung Anteile 62 % auf die Erweiterung WRM / 38% auf die Blockbebauung
Titel I: Erweiterungsbau WRM (Die Nebenkosten werden dem Titel 1 zu 2/3 und Titel 2 zu 1/3 zugeordnet)
Baukosten KG 200-600 34.823.665 €
Baunebenkosten 16.854.558 €
Gesamtsumme (brutto) 51.678.223 € Finanzierungsanteil Stadt 100%
Titel II: Blockrandbebauung - städtische Verwaltungsflächen
Baukosten KG 200-600 15.948.273 €
Baunebenkosten 8.427.279 €
Gesamtsumme 24.375.552 € Finanzierungsanteil Stadt 100%
(ohne Grundstückkosten und Risikozuschlag)
Prognose Gesamtkostensituation:
Zahlungsstand= 12,5 Mio. € (brutto)
Verfügt (Auftrags-+Zahlungsstand)= 27,1 Mio. € (brutto)
4. Risiken
Grün
Gelb
Rot
1 Baugrund (Kellerreste Kaufhaus Kutz, Schadstoffe, Bodendenkmäler, Kampfmittel, Ver- und Entsorgungsleitungen, U-Bahn Trasse)
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Ausschreibungs- / Vergabeverfahren
8 Bauablauf
9 Belastbarkeit der Kostenermittlung (Umsetzung "Weiterplanung ohne MA 30+32", Risikobudget und Indexierung)
10 Vergaberisiko (Baupreisentwicklung und Marktlage)
11 Einhaltung Rahmenterminplan
12 Erweiterter Planungsbedarf (z.B. im Zusammenhang mit dem Bestand)
13 Qualitäten Bau
14 Schnittstelle Grundstück Martinstrasse 32 (in Fremdeigentum)
15 Anlieger- und Bürgerbeschwerden
16 Vorhandene Bausubstanz / Brandschutz
17 Urheberrecht Ungers Erben
Das Risikomanagement wurde aufgesetzt. Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und
Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH3) sind insbesondere die folgenden Risiken
zu beachten:
Gesamt = Bau + Risiko
Risiko
Bau
76,1
19
0,0
10,0
20,0
30,0
40,0
50,0
60,0
70,0
80,0
90,0
100,0
Σ 95,1 Mio. €
Verfügt
Zahlungs-
stand
27,1 Mio.
12,5 Mio.
Gesamt = Bau + Risiko
Risiko
Bau
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Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud
mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen
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wirtschaft am 24.01.22 und den Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud am 25.01.22
21.12.2021
01
Stand:
Index:
5. Erläuterung Sachstand
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung: Derzeit keine Angaben
Kosten:
Termine:
Einreichung Bauantrag für vorgezogenes VP Tiefbau Dez 21 erfolgt
Einreichung Bauantrag für Hauptmaßnahme Dez 21 erfolgt
Legende planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Der vorliegende Rahmentermin basiert auf den aktuellen Erkenntnissen aus den zwischenzeitlich erfolgten Voruntersuchungen des Baugrundes,
der Archäologie und der angrenzenden Bestandsgebäude, der Planung (Vorplanung LPH 2 Iteration 2) und den aktuellen Erkenntnissen der
Entwurfsplanung LPH 3. Parallel zur Planung werden bereits vorgezogenen Maßnahmen zur Risikominimierung sowie Optimierung der
Terminschiene durchgeführt. Hierbei handelt es sich um die Umverlegung vorhandener Versorgerleitungen sowie die Kampfmittelsondierungen.
Die Umverlegung der Versorgerleitungen inkl. der städtischen Glasfaserleitungen stellt derzeit ein Terminrisiko dar, da sich die Abstimmung und
Planung der Umverlegung seitens der Versorger verzögert und in Folge dessen auch die Umverlegung erst später beginnen kann. Die Umsetzung
der Kampfmittelsondierungen ist nach aktuellem Kenntnisstand nur in Verbindung mit der Herstellung der Baugrube möglich und kann vsl. nicht
vorgezogen umgesetzt werden. Weitergehende Auswirkungen auf die Terminschiene können insbesondere aus neuen Erkenntnissen im Rahmen
der Baugrubenplanung bzw. der Auswertung des Baugrundes in Form von Suchschürfen, fehlerhaften Planunterlagen etc. resultieren. Durch
einen Suchschürf wurde festgestellt, dass die der Planung zu Grunde liegenden Bestandspläne Abbruch Kaufhaus Kutz unvollständig sind. Es wird
nun bewertet, in welchem Umfang und an welchen Stellen weiterführende Suchschürfe durchgeführt werden müssen, um Klarheit über die
vorliegende Baugrundsituation zu erhalten. Die Konsequenzen auf die Planung sind in einem nächsten Schritt zu bewerten. Auswirkungen auf die
Planung der Baugrube und damit auch auf die Hochbauplanung sind bis dahin nicht vollumfänglich bewertbar.
Die auf Basis der Entscheidung "Weiterplanung ohne Bauteile Martinstrasse 30 + 32" erstellte Planung LPH2 Iteration 2 war Basis für die am
18.01.2021 eingereichte Kostenschätzung des GP. Mit Abschluss der Entwurfsplanung werden die Ergebnisse aus dieser bereits belastbareren
Planungstiefe, den hinzu gekommenen Planungsaufgaben (aus einzubindender Nachbarbebauungen), sowie der Neubewertung der Risiken, in
eine Kostenberechnung zur Entwurfsplanung münden.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, da noch einige bis dato ungeklärte Risiken
bestehen und die Planung noch nicht abgeschlossen ist:
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, da das Planungssoll nunmehr definiert wurde, jedoch noch
keine Kostensicherheit besteht:
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, da neue Erkenntnisse zum Baugrund vorliegen, welche
derzeit bearbeitet werden (siehe unten):
Für das Projekt ist im Bereich des projektierten Verbindungstunnels in der Martinstrasse eine Umverlegung der Versorgerleitungen inkl. der
städtischen Glasfaserleitungen an den Rand der Baustelle notwendig. Nach umfangreichen und aufwändigen Abstimmungen wird derzeit die
Planung finalisiert und die Vorbereitungen zur Beauftragung der Angebote der Versorger getroffen. Des Weiteren wird die Ausschreibung für die
notwendigen Tiefbauarbeiten vorbereitet.
Aktuell wird die Entwurfsplanung (Lph. 3) finalisiert. Die entsprechenden Prüf- und Freigabeprozesse erfolgen fortlaufend.
Die Unterlagen zum Bauantrag wurden erstellt, unterzeichnet und am 21.12.2021 eingereicht.
Es wird beabsichtigt, dass in das vorgezogene Tiefbaupaket ebenfalls die Kampfmittelsondierungen aufgenommen werden. Derzeit erfolgen die
Vorbereitungen für die Ausschreibung. Aufgrund der Notwendigkeit, die Baugrubensicherung in Teilen mit aufgehenden Gebäudeteilen (Rohbau
Untergeschosse) abzustützen, wird die vorliegende Vergabestrategie z.Z. geprüft. In diesem Zusammenhang wird auch die komplexe
Anschlusssituation an die beiden Bestandsgebäude Martinstraße 30 und 32 bearbeitet. Neben der detaillierten Bearbeitung der
Gründungssituation wird z.B. mit dem Eigentümer der Martinstraße 32 der baukonstruktive Anschluss an das Bestandsgebäude abgestimmt.
Die Rückmeldung zu der gestellten Bauvoranfrage seitens der prüfenden Behörde ist zu Anfang September erfolgt. Es wurde ein
planungsrechtlicher Vorbescheid erteilt und die gestellten Einzelfragen wurden beantwortet. Die sich hieraus ergebenden Auflagen und Hinweise
wurden im Rahmen der Erstellung der Bauantragsunterlagen berücksichtigt.
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Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0012/2022
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 11.01.2022
- Erstellt
- 03.01.2022 16:04