AN/2130/2023
Bedarfsfeststellung für ein Zentraldepot der Museen der Stadt Köln + erweiterte Grundlagenermittlung
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Anlage 1 Vorabauszug Finanzausschuss 05.02.2024
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Geschäftsführung Finanzausschuss Herr Müller (20) Telefon: (0221) 221-24649 Fax: (0221) 221-23902 E-Mail: Michael.Mueller6@stadt- koeln.de Datum: 05.02.2024 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Finanzausschusses vom 05.02.2024 öffentlich 10.3 Bedarfsfeststellung für ein Zentraldepot der Museen der Stadt Köln + er- weiterte Grundlagenermittlung 2853/2023 10.3.1 Gemeinsamer Änderungsantrag SPD und FDP vom 28.11.2023 AN/2130/2023 Der Finanzausschuss verweist die Vorlage und den Änderungsantrag der Fraktionen von SPD und FDP ohne Votum in den Rat.
Gem. Änderungsantrag nach § 13 (FDP)
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SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker An die Vorsitzende des Ausschusses Kunst und Kultur Frau Elfi Scho-Antwerpes Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 28.11.2023 AN/2130/2023 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Kunst und Kultur 28.11.2023 Finanzausschuss 05.02.2024 Rat 06.02.2024 Bedarfsfestellung für ein Zentraldepot der Museen der Stadt Köln + erweiterte Grundlagenermittlung hier: gemeinsamer Änderungsantrag SPD und FDP Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Vorsitzende, die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Änderungsantrag zu TOP 4.4 (2853/2023) auf die Tagesordnung der heutigen Sitzung des Ausschuss Kunst und Kultur zu setzen. Beschluss: Die Beschlussvorlage wird wie folgt ersetzt: 1. Der Rat stellt den Bedarf fest, die Depotinfrastruktur für die Kölner Museen auf eine zukunftsfähige Basis zu stellen. 2. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Durchführung einer weiterführenden Grundlagenermittlung für eine zukunftsfähige Depotinfrastruktur der Museen der Stadt Köln auf der Basis der bisher ermittelten Feststellungen. Die Ermittlung erfolgt ergebnisoffen: neben der Variante eines Zentraldepots ist auch die Variante von de- zentralen Depots zu überprüfen. Betriebliche und konservatorische Verbesserungen sollen im Verhältnis zu finanziellen Aufwänden beurteilt und transparent bewertbar gemacht werden. Für die Ausarbeitung einer Analyse zu „Szenarien einer zukünftigen Depot-Infrastruktur der Kölner Museen“ beauftragt das Kulturdezernat externe Bera- tung. Das Ergebnis dieser Abwägung bildet die Grundlage für das weitere Verfahren. 3. Der Rat beschließt für die Durchführung dieser Szenarien-Untersuchung gemäß der Ziffer 2 und dafür notwendige Grundlagenermittlungen die Freigabe investiver Aus- zahlungsermächtigungen für das Haushaltsjahr 2024 in Höhe von 600.000 Euro beim - 2 - Teilfinanzplan des Museumsreferates in der Produktgruppe 0401 - Museumsreferat, Teilplanzeile 9 - Auszahlungen für den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen, Finanzstelle 4500-0401-0-0002 - Zentraldepot Museen. Die Verwendung der 600.000 Euro ist dem Kulturausschuss in gesonderter Mitteilung darzulegen. Begründung: Die aktuelle Situation der Depots der Kölner Museen ist problematisch. Die Notwendigkeit, diese Situation grundsätzlich zu klären und eine Verbesserung zu erreichen, ist unbestritten. Die Beschlussvorlage sieht allerdings nur eine einzige Lösungsvariante vor: ein Zentralde- pot. Dies stellt sicherlich eine Möglichkeit dar, die Probleme zu lösen. Andere Möglichkeiten werden aber gar nicht mehr in Betracht gezogen. Dem Rat liegen keine nachvollziehbaren Darstellungen zu den einzelnen Depots vor, die derzeit in Nutzung sind. Müssen tatsächlich alle aufgegeben werden? In welchen Depots besteht dringender Handlungsbedarf? Vor einer Entscheidung für das Modell eines Zentraldepots ist die Frage nach Alternativen zu klären. Lassen sich nicht auch Modelle einer dezentralen Depotlösung unter Beibehaltung einzelner Standorte sinnvoll entwickeln? Ziel dieser Fragestellung muss die Suche nach der kostengünstigsten Lösung für eine gute und zukunftsfähige Infrastruktur der Museumsdepots sein. Dass aktuell aber gar keine alternativen Szenarien mehr geprüft werden sollen, ist an- gesichts der im Raum stehenden Gesamtsumme nicht überzeugend. Mit freundlichen Grüßen Gez. Hubertus Tempski Ulrich Breite SPD-Fraktionsgeschäftsführer FDP-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/2130/2023
- Typ
- Gem. Änderungsantrag (FDP/KSG)
- Datum
- 06.02.2024
- Erstellt
- 28.11.2023 09:49