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Interim IV der Bühnen 2019 bis 2023 - 8. Controllingbericht

Mitteilung Ausschuss 3650/2021 vom 26.11.2021

Stand: Am 18.01.2022 im Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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  • Anlage_Interimsbericht für den Zeitraum 01.09.2020 – 31.08.2021

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    1 Interim IV der Bühnen 2019 bis 2022 Interimsbericht für den Zeitraum 01.09.2020 – 31.08.2021 Mit Beschluss des Rates vom 22.11.2018 (3262/2018) wurde der Spielbetrieb der Bühnen im Interim für die Spielzeiten 2019/20, 2020/21 und 2021/22 sowie bis Dezember 2022 inkl. Nach- laufkosten verlängert. Das „Interim IV“ umfasst ein Volumen in Höhe von insgesamt 28,19 Mio. €. Die Darstellung erfolgt korrespondierend zum Wirtschaftsplan und den Quartalsberichten zum Spielbetrieb in überarbeiteter Fassung. Es wird ein Deckblatt mit den wesentlichen Kennzah- len als „Management Summary“ vorangestellt. Diese Management Summary enthält eine Dar- stellung der Kosten seit Beginn des Interims in 2010. Auch die Plan - und Ist-Kosten werden analog der Erlös - und Aufwandsstruktur des Wirtschaftsplans und der üblichen Quartalsbe- richte zugeordnet. Ausgangslage:  Interim 0: Der erste Ratsbeschluss zum Interim (0772/2011) für die Zeit 2010 bis 2015 über 40,31 Mio. ist mit Beschluss des Jahresabschlusses für die Spielzeit 2014/15 (2161/2017) durch den Rat am 14.11.2015 erledigt und schlussgerechnet. Er schließt mit einem Überschuss in Höhe von 1,274 Mio. € ab.  Interim I: Mit dem zweiten Beschluss zum Interim vom 12.05.2015 (1025/2015) wurde dieses bis zum 31.03.2016 verlängert. Für diesen Zeitraum wurden Mittel in Höhe von 1,764 Mio. € zur Verfügung gestellt.  Interim II : Im dritten Beschluss (Genehmigung der Dringlichkeitsentscheidung am 17.09.2015; 2756/2015) wurden zusätzliche Mittel in Höhe von 18,106 Mio. € vom Rat bis zum 31.08.2017 (Ende Spielzeit 2016/17) bewilligt. Da sich die Zeiträume von Interim I und Interim II überschneiden, wurden die bewillig- ten Mittel zusammengeführt und umfassen also den Zeitraum bis 31.08.2017 und ein Budget in Höhe von 19,870 Mio. €. Der Interimszeitraum vom 01.09.15 bis 31.08.17 (Interim I+II) schließt mit einem Über- schuss in Höhe von 1,220 Mio. €.  Interim III: Der Interimsbeschluss des Rates vom 28.06.2016 (2092/2016) für den In- terimszeitraum 01.09.2017 bis zum 31.08.2019 umfasste ein Budget in Höhe von 16,45 Mio. €. Dieser Beschluss sah zusätzlich Nachlaufkosten in Höhe von 8,71 Mio. € für den Zeitraum 01.09.19 bis 31.12.2022 vor. Die Bühnen verzeichnen im Zeitraum 01.09.2017 bis 31.08.2019 einen Fehlbetrag von 620 T€. Dieser setzt sich zusammen aus einem Überschuss für die Spielzeit 2017/18 in Höhe von 132 T€ und einem Fehlbetrag in Höhe von 652 T€ für die Spielzeit 2018/19. Ursache für den Fehlbetrag sind Abschreibungen, die deutlich über dem Planwert la- gen.  Interim IV: Der Interimsbeschluss für die Zeit bis 31.12.2022 zzgl. Nachlauf teilweise bis 31.07.2023 wurde am 22.11.2018 durch den Rat beschlossen (3262/2018) und 2 umfasst eine Erhöhung des Betriebskostenzuschusses um 28,19 Mio. € inkl. Nachlauf- kosten. In diesem Betrag sind auch Anpassungen des Betriebskostenzuschusses für Interim I und II in Höhe von 0,23 Mio. € und für das Interim III in Höhe von 1,78 Mio. € enthalten. Das bedeutet, dass für die Zeit ab 01.09. 2019 aus dem Beschluss zu Interim IV ein Budget in Höhe von 26,18 Mio. € zur Verfügung steht.  Interim V: Ein weiterer Interimsbeschluss für die Zeit nach Interim IV ist aufgrund der Beschlusslage zur Sanierung am Offenbachplatz (1142/2019 – Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz, Erweiterung der Verpflichtungs - und Kreditermächtigungen) und der Vorlage 0232/2021 „Bericht über die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz - Stand: 31.12.2020, neue Kosten- und Terminprognose“ erforderlich. Die Fertigstellung aller Häuser am Offenbachplatz ist jetzt für das erste Quartal 2024 vorgesehen. Es stehen nach der Schlüsselübergabe und vor der Wiedereröffnung der Umzug in das Ensemble am Offenbachplatz und der Probenbetrieb in den vier neuen Spielstätten an. Staatenhaus und Depot stehen für eine Verlängerung des Interims zur Verfügung. Ein konkretes Interims verlängerungskonzept wird dem Betriebsausschuss Im Winter 2021/22 vorgelegt werden. Gesamtbetrachtung: Den Bühnen steht damit für den aktuell beschlossenen Interims- zeitraum 2010 bis 2022 zzgl. Nachlauf ein Budget von insgesamt rund 113,5 Mio. € für den Interimsspielbetrieb zur Verfügung. Wie auch bisher kann es über die Gesamtlauf- zeit des Interims hinweg zu Verschiebungen zwischen den Teilbudgets kommen. Eine weitere Spielzeit im Interim kostet auf Basis der Erfahrungen der Vergangenheit neun bis zehn Millionen Euro. FAZIT: Der vorliegende Controllingbericht für den Zeitraum 01.09. 2020 bis 31.08.2021 weist eine Abweichung in Höhe von - 60,5 T€ zum geplanten Ergebnis aus. Mit einer weiteren Veränderung des Ergebnisses ist durch die Umbuchung von Personal - und sonstigen betrieblichen Aufwand im Jahresabschluss zu rechnen, so dass sich das Er- gebnis auf + 175 T€ verbessern wird. Allerdings wurden jetzt im Vorgriff auf die Jahresabschlussarbeiten die Abschreibun- gen und Zinsen in Höhe des Planwertes als Ist -Werte eingesetzt. Diese Werte werden natürlich von den dann ermittelten konkreten Werten ersetzt werden, so dass hier im Jahresabschluss mit Abweichungen zu rechnen ist. ERLÄUTERUNGEN Der Interimszeitraum 01.09.2019 bis 31.12.2022 zzgl. Nachlauf umfasst ein Budget in Höhe von insgesamt 34,89 Mio. € . Diese Summe setzt sich aus den Budgets der Beschlüsse zu Interim III und IV zusammen:  8,71 Mio. € Nachlaufkosten aus Interim III (01.09.2019 bis 31.12.2022)  26,18 Mio. € Budget aus Interim IV (01.09.2019 bis 31.12.2022) inkl. Nachlaufkosten Dieses Budget wurde entsprechend de s Ratsbeschlusses 3262/2018 auf die Spielzeiten 2019/20 bis 2022/23 verteilt. Die Verteilung über die Spielzeiten erfolgt nicht gleichmäßig und ist der Mittelfristplanung des Wirtschaftsplans 2019/20 (1241/2019) zu entnehmen. Auf die 3 Spielzeit 20 20/21 entfallen 9.760,1 T€ und davon 1.743,5 T€ auf den Berichtszeitraum 01.09.2020 bis 30.11.2020. UMSATZERLÖSE Die Umsatzerlöse in Höhe von – 3.780 T€ entsprechen dem Ausgleich der Mindererlöse aus dem Interimsbetrieb. Da es sich um negative Erlöse handelt, erfolgt hier die Darstellung im Minus. MATERIALAUFWAND Die Aufwände in Höhe von 609,4 T€ liegen um 589,6 T€ unter dem Planwert. Die Einsparungen sind wesentlich der Pandemie geschuldet. Durch die ausfallenden Vorstellungen mussten z. B. keine Teleskopbühnen, Stapler etc. benötigt (Einsparung 136 T€). Gleiches gilt für die Ge- planten Personalbeschaffungskosten (160 T€) und sonstige Mehrkosten, die nicht in geplanter Höhe angefallen sind. PERSONALAUFWAND Kosten, die dem Personalaufwand zuzuordnen wären, sind bisher nicht entstanden . Im Rah- men der Jahresabschlussarbeiten werden jedoch noch Personalkosten, die dem Interim zuzu- ordnen sind aber aus buchungstechnischen Gründen zunächst aus dem Spielbetrieb gezahlt wurden, in das Interim umgebucht. Hierbei handelt es sich voraussichtlich um ca. 185 T€. Durch diese Belastung erhöht sich das o. g. Defizit auf 245,5 T€. Kosten für Zeitarbeit wurden dem Materialaufwand zugeordnet und entsprechend dort gebucht. ABSCHREIBUNGEN Der Planwert für Abschreibungen beträgt 1.325 T€ für die gesamte Spielzeit. Die tatsächliche Höhe der Abschreibungen wird erst im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten ermittelt . Aller- dings ist derzeit davon auszugehen, dass die Abschreibungen diesen Planwert erreichen wer- den oder analog zu den Spielzeiten 2018/19 und 2019/20 sogar höher ausfallen, als ursprüng- lich geplant. Daher wurden in diesem Bericht die Plan-Abschreibungen in voller Höhe als IST- Abschreibungen eingesetzt. In diesem Punkt ist deshalb eine Abweichung zwischen dem Ergebnis dieses Bericht es und dem Ergebnis im Jahresabschluss vorprogrammiert. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN Die Sonstigen Betrieblichen Aufwendungen betragen in Summe 6.828,2 T€. Allerdings sind in den Sonstigen Betrieblichen Aufwendungen auch die Einsparungen von Bewirtschaftungskos- ten für den Offenbachplatz in Höhe von 2.752,6 T€ enthalten. Im Saldo liegen die sonstigen Betrieblichen Aufwendungen damit zum jetzigen Zeitpunkt um 650,1 T€ über den Planwerten. Gründe dafür sind im Wesentlichen a) Mehrkosten im Bereich der nicht aktivierungsfähigen Herstellungskosten der Oper, also Instandhaltungsarbeiten am Staatenhaus wie z. B. Asphaltarbeiten auf dem Ladehof und b) sonstige Mehrkosten im Service, die aber durch eine falsche Zuordnung zwischen laufen- dem Spielbetrieb und Interim entstanden sind. Diese Buchungen werden im Rahmen der 4 Jahresabschlussarbeiten korrigiert, so dass sich der o. g. Betrag um ca. 370 T€ verringern wird. Das derzeit prognostizierte Defizit in Höhe von 245,5 T€ (60,5 T€ + 185 T€ aus den Perso- nalkostenumbuchungen) wird hierdurch ausgeglichen und wandelt sich in einen Überschuss in Höhe von 175 T€. Im Übrigen wird die Überschreitung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen fast vollständig durch die Einsparung im Materialaufwand gedeckt. FINANZAUFWAND Der Finanzaufwand stellt die Finanzierungskosten dar, die erst im Rahmen der Jahresab- schlussarbeiten ermittelt werden. Analog zu den Abschreibungen wurde auch hier der Plan- Finanzaufwand in voller Höhe als IST-Finanzaufwand eingesetzt. 01.09.20 - 30.11.20 Interimsbericht 2019 bis 2023 – Management Summary 9.760 3.780 1.325 1.199 3.424 32 9.821 3.780 0 1.325 609 4.074 32 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 Gesamt Umsatzerlöse Personalaufwand Abschreibungen Materialaufwand Sonst. Betriebl. Finanzergebnis Plan - Ist - Vergleich 2. Spielzeit des Interim IV Plan 01.09.20 bis 31.08.21 Ist zum 31.08.2021 in T€ bisheriger Aufwand 99% Restbudget -1% Bereits verfügtes Budget 01.09.20 - 31.08.21 bisheriger Aufwand Restbudget 113.523 30.576 8.059 72.197 3.194 85.886 21.161 1.301 6.274 9.624 47.245 282 0 20000 40000 60000 80000 100000 120000 Gesamt Plan Umsatzerlöse Personalaufwand Abschreibungen Materialaufwand Sonst. Betriebl. Finanzergebnis Plan-Ist-Vergleich Interim 0 bis IV Plan Interim 0-IV Ist Interim 0-IV in T€ bisheriger Aufwand 76% Restbudget 24% Bereits verfügtes Budget Interim 0 bis IV bisheriger Aufwand Restbudget Seite 5 Interim IV 01.09.19 - 31.12.23 Interimsbericht 01.09.20 - 31.08.21 Plan Gesamt Plan Plan IST 01.09.19 - 31.12.2023 01.09.20 - 31.08.21 01.09.20 - 31.08.21 01.09.20 - 31.08.21 in T€ in T€ in T€ in T€ in T€ in % Ergebnis Spielbetrieb Bühnen -34.898,7 -9.760,1 -9.760,1 -9.820,6 -60,5 0,6% Erlöse -12.559,4 -3.780,0 -3.780,0 -3.780,0 0,0 0,0% 1. Umsatzerlöse -12.559,4 -3.780,0 -3.780,0 -3.780,0 0,0 0,0% a) Erlöse aus Kartenverkäufen -12.559,4 -3.780,0 -3.780,0 -3.780,0 0,0 0,0% hiervon Mindererlösausgleich aus Interim -12.559,4 -3.780,0 -3.780,0 -3.780,0 0,0 0,0% b) Sonstige Erlöse aus dem Spielbetrieb 0,0 0,0% 2. Sonstige Betriebliche Erträge 0,0% Aufwendungen -22.242,4 -5.947,9 -5.947,9 -6.008,4 -60,5 1,0% 3. Materialaufwand -2.832,4 -1.199,0 -1.199,0 -609,4 589,6 -49,2% 4. Personalaufwand -315,4 a) Löhne und Gehälter -315,4 b) Soziale Abgaben u. Altersversorgung 5. Abschreibungen -4.509,2 -1.325,0 -1.325,0 -1.325,0 0,0% 6. Sonstige Betriebliche Aufwendungen -14.585,4 -3.423,9 -3.423,9 -4.074,0 -650,1 19,0% a) davon Erträge aus Vermietungen 1,6 b) davon Einsparung Bewirtschaftungskosten Offenbachplatz 9.175,3 2.752,6 2.752,6 2.752,6 0,0% 7. Finanzergebnis -96,9 -32,2 -32,2 -32,2 0,0 0,0% Interim IV Abweichung Seite 6
  • Mitteilung Ausschuss

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/46/462 Vorlagen-Nummer 26.11.2021 3650/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 30.11.2021 Interim IV der Bühnen 2019 bis 2023 - 8. Controllingbericht Die Betriebsleitung der Bühnen Köln informiert die Oberbürgermeisterin und den Betriebsausschuss vierteljährlich über die Entwicklung des Interims. Der in der Anlage beigefügte Controllingbericht umfasst den Zeitraum vom 01.09.2020 bis 31.08.2021. gez. Charles

Beratungsverlauf

  1. 18.01.2022

    Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln

    TOP 5.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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