AN/2298/2022
Änderungsantrag zu TOP 10.1 - Strategie Klimaneutrales Köln
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Linke Änderungsantrag nach § 13
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Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 07.12.2022 AN/2298/2022 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 08.12.2022 Änderungsantrag zu TOP 10.1 - Strategie Klimaneutrales Köln Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der 22. Sitzung des Rates in der Wahlperiode 2020/2025 am Donnerstag, dem 08.12.2022 zu setzen. Beschluss: 1. Unter Beschlusspunkt 1 werden die Worte „ einen weiteren “ zwischen den Worten „als“ und „Handlungsrahmen“ eingefügt. Der erste Satz lautet dann: „1. nimmt das Gutachten zur Klimaneutralität 2 035 (Band 1 bis 3) zur Kenntnis und erkennt dieses als einen weiteren Handlungsrahmen für die Umsetzung an.“ 2. Unter Beschlusspunkt 2 wird hinter „(Band 2)“ der Halbsatz „ sowie den bisher nicht berücksichtigten Vorschlägen auf Seite 10 des Maßnahmenprogramms KölnKlimaAktiv 2022“ eingefügt. Außerdem wird hinter dem Wort „Rat“ das Wort „spätestens“ eingefügt. Der Beschlusspunkt lautet dann: „2. beauftragt die Verwaltung aus den gutachterlichen Empfehlungen und den vorgeschlagenen Instrumenten (Band 2), sowie den bisher nicht berücksichtigten Vorschlägen auf Seite 10 des Maßnahmenprogramms KölnKlimaAktiv 2022, konkretisierende Maßnahmenpakete für einen Aktionsplan abzuleiten, und diesen dem Rat spätestens zum Ende des ersten Halbjahres 2023 zur Beschlussfassung vorzulegen.“ 3. Unter Beschlusspunkt 3 werden hinter dem Wort „eines“ die Worte „ öffentlichen und transparenten“ eingefügt. Des Weiteren wird der Satz: „Dieses beginnt mit der Erstellung der Beschlussvorlagen durch die Verwaltung und wird auch auf der Internetseite der Stadt Köln zur Verfügung gestellt. “ eingefügt. Der Beschlusspunkt lautet dann: 3. beauftragt die Verwaltung mit der Einrichtung und Durchführung eines öffentlichen und transparenten Monitorings mit regelmäßiger Berichterstat tung über den Umsetzungsstand in den politischen Gremien. Dieses beginnt mit der Erstellung der Beschlussvorlagen durch die Verwaltung und wird auch auf der Internetseite der Stadt Köln zur Verfügung gestellt Begründung: Es gibt bereits mehrere beschloss ene Klimapakete für Köln, wie zum Beispiel „KölnKlimaAktiv 2022 “, welche für viel Geld beauftragt waren, diskutiert und verabschiedet wurden. Die jetzige Zielsetzung der Klimaneutralität bis 2035 ist erfreulicherweise angemessener, um auf die sich immer we iter verstärkenden Klimakatastrophe zu reagieren. Die Maßnahmenpakete bzw. das Aktivitätenportfolio sind jetzt ambitionierter als in den bisherigen Papieren. Das nun vorliegende Gutachten zeigt, dass unsere Analysen und die Kritik an KölnKlimaAktiv2022 un d an dem darin enthaltenen unzureichenden Maßnahmenkonzept richtig waren und sind. Allerdings zeigte dieses bereits beschlossene Paket in dem dort gemachten „Ausblick 2030“, was alles notwendig ist, um die Treibhausgase zu minimieren. Diese Empfehlungen au f Seite 10 von KölnKlimaAktiv2022 müssen daher weiterhin im zukünftigen Handlungsrahmen Berücksichtigung finden. Das jetzt vorgelegte Klimaschutzgutachten und seine Empfehlungen müssen die derzeitigen Kölner Klimaschutzbemühungen im Rahmen bereits bestehender Konzepte und Maßnahmen (zum Beispiel Green City Masterplan, und Radverkehrsförderung) ergänzen und nicht ers etzen. Es zeigt lediglich weitere, aber eben nicht alle Maßnahmen im Klimaschutz für die kommenden Jahre auf. So wird beispielsweise eine Reduzierung des THG -Ausstoßes durch den Flugverkehr ignoriert, während dieser in KölnKlimaaktiv 2022 richtigerweise n och Erwähnung find et. Mit einer Transparenzoffensive soll den Menschen und der Politik gezeigt werden, dass weder die Verwaltung noch die Politik die Hände in den Schoß legen, sondern konzentriert bei der Erstellung und Umsetzung der lebenswichtigen Maßnah men arbeiten. Das Monitoring muss sofort einsetzen, damit offensichtlich wird woran die Verwaltung schon arbeitet und womit zu rechnen ist. Es muss insgesamt öffentlich und transparent nachvollziehbar sein, was geplant ist, was geplant werden wird, was be schlossen ist und wie der aktuelle Stand der Umsetzung ist. gez. Michael Weisenstein Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/2298/2022
- Typ
- Die Linke. Änderungsantrag nach § 13
- Datum
- 08.12.2022
- Erstellt
- 07.12.2022 22:51