1348/2024
Handlungsempfehlung für die Lerschstraße in Köln-Weiden
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Gutachten zu Lersch vom Historischen Beirat
5772 Zeichen
Stellungnahme zu Heinrich Lersch in Köln-Weiden laut Beschluss Historischer Beirat, 24. Januar 2023 Die Benennung der Lerschstraße in Köln-Weiden erfolgte am 30. März 1937 (Schünemann-Steffen, 3. Aufl., 510). Weiden war damals Ortsteil der Bürgermeisterei Lövenich. Die Benennung erfolgte in Erinnerung an den Dichter Heinrich Lersch (12. September 1889 – 18. Juni 1936). Ähnliche Benennungen aus anderen Städten sind bekannt. Die Benennung erfolgte in der Zeit des NS -Staates und ist im Rahmen der damals verbreiteten Verherrlichung von Personen, die dem NS -Staat dienten und diesen in Wort und Bild unterstützten, einzuordnen. Das Verhalten von Heinrich Lersch in der Zeit des NS-Staates zeugt von einer vollständigen Unterstützung der damals bekannten Ziele der NSDAP, die die Führung eines Angriffskrieges, die Vernichtung der europäischen Juden, die Verfolgung Andersdenkender und die vollst ändige Durchdringung der Gesellschaft mit der nationalsozialistischen Ideologie implizierten. Insbesondere Lerschs Äußerungen über Adolf Hitler zeugen von einer inneren Überzeugung, wie sie angeblich kritisch denkende Menschen nicht an den Tag gelegt hätten. Ich verweise besonders auf die Internetseite der Stadt Münster, die anlässlich einer dortigen Diskussion Auszüge aus mehreren Briefen von Lersch veröffentlicht hat: https://www.muenster.de/stadt/strassennamen/heinrich- lersch- weg.html. In Münster wurde der Weg zwar nicht umbenannt, aber zum Zeitpunkt des Beschlusses war den dortigen Gremien nicht bekannt, dass Heinrich Lersch am 1. August 1935 Mitglied der NSDAP wurde (Mitgliedsnummer 3.701.750). Die entsprechende Karteikarte ist auf der Internetseite der Stadt Münster veröffentlicht (Stand 26. Januar 2023). Nicht thematisiert wird dort, dass die Aufnahme in die Zeit der Aufnahmesperre fiel, die am 19. April 1933 verhängt, 1937 gelockert und erst 1939 aufgehoben wurde. Ebenso wird dort nicht thematisiert, warum ein 45jähriger Dichter 1934 Mitglied der Hitler-Jugend werden konnte, obwohl er nicht zur Zielgruppe gehörte. D. h., dass Lersch aufgrund seiner mehrfach öffentlich geäußerten Unterstützung für Hitler und die NSDAP bei dieser eine besondere Wertschätzung genoss. Ob dies der Dank für das „Treuegelöbnis“, das er mit 87 anderen Schriftstellern im Oktober 1933 unterschrieb, oder für seine Reden vor der HJ war, bleibt dahingestellt. Fest steht, dass er in der Zeit des NS-Staats eine innere Haltung entwickelte, die den Nationalsozialismus vollständig bejahte. Er hat dies in zahllosen Reden, u. a. vor jungen Menschen, die Mitglied der Hitler-Jugend (HJ) waren, und die damit im nationalsozialistischen Sinne erzogen werden sollten, bewiesen. Die HJ- und NSDAP-Verantwortlichen hätten niemals einen Schriftsteller vor Jugendlichen reden lassen, von dessen absoluter Unterstützung des Nationalsozialismus sie nicht hundertprozentig überzeugt gewesen wären. Gerade in dieser Zeit kam es den Nationalsozialisten darauf an, insbesondere die Jugend in ihrem Sinne demagogisch zu beeinflussen. In einer überlieferten Rede vor Arbeitern lobte Lersch 1934 Hitler und erhob ihn auf eine Ebene des über allem stehenden Menschen, der in Augen Lerschs das deutsche Volk aus der Sklaverei geführt habe: „Ehe Adolf Hitler kam, waren wir nicht bloß Menschen im Eisen, da waren wir Knechte und Sklaven im Eisen.“ (https://www.muenster.de/stadt/strassennamen/pdf/lersch_rede-zu-ehren-des- fuehrers1934.pdf) „Und uns, den Menschen im Eisen, hat er zu Deutschen befreit.“ Dabei unterstellte sich Lersch dem „Führerwillen“ und fordere seine Zuhörer auf, sich ebenfalls dem Diktator zu unterwerfen: „Er [Hitler] gab uns sein Wort: aufbrach das große Volk der Deutschen in die Richtung seines Willens. Seine Führerhände weisen uns in das Land des Nationalsozialismus. … Und so entbieten wir ihm, dem Führer, das einzige Geschenk, das seiner Tat würdig ist: uns selbst!“ (ebda.). Lersch war eindeutig ein Vertreter der von Joseph Goebbels gelenkten NS-Propaganda. Lerschs Haltung vor der Zeit des Nationalsozialismus ist für die Bewertung seiner Person im Rahmen einer Straßenbenennung irrelevant, weil er sich selbst als Nationalsozialist verstand und öffentlich so agierte. Bei Diskussionen über Straßenbenennungen nach ihm wird von Befürwortern der Beibehaltung vorgehalten, sein Tod in der Zeit des NS-Staates hätte ihm keine Möglichkeit gegeben, 2 sich von dem Unrechtsregime zu distanzieren. Dies ist eine Schutzbehauptung. Eine Distanzierung hätte nicht seine Agitation und seine völlige Unterwerfung im Nachhinein aufheben können. Zudem ist eine Distanzierung ex post auch keine Möglichkeit, Unrecht in Recht umzuwandeln. Generell ist eine Mitgliedschaft in der NSDAP nicht vereinbar mit der Ehrung, eine Straße benannt zu bekommen. Der Eintritt geschah immer freiwillig. Bei Lersch kommt hinzu, dass er zum glühenden Nationalsozialisten wurde und dies in Wort und Stimme auch selbst bekundete. Von einer Vereinnahmung kann keine Rede sein, erst recht nicht von einem äußeren Zwang. Lersch wurde zudem in einer Zeit aufgenommen, in der ein Aufnahmestopp herrschte. Dies zeugt ebenfalls von einer besonderen Wertschätzung der NSDAP-Verantwortlichen für ihn und von einer besonderen Identifikation durch ihn. Ich schließe mich ausdrücklich der Stellungnahme des NS-Dok vom 13. Juni 2018 an, die Straße in Köln-Weiden umzubenennen. Zudem verweise ich auf die erfolgte Umbenennung im Stadtbezirk Kalk hin. Die BV hat 2019 beschlossen, die „Heinrich-Lersch-Straße“ in Köln-Neubrück umzubenennen: Dies ist inzwischen erfolgt. Es stünde den politischen Gremien gut an, innerhalb der Stadt Köln die gleichen Maßstäbe anzulegen. 26. Januar 2023 Dr. Ulrich S. Soénius
Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung
1339 Zeichen
Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung für Gremien, auf die die Leitlinien Öffentlichkeitsbeteiligung Anwendung finden, beizufügen. Kreuzen Sie bitte eine der folgenden drei Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird vorgeschlagen. Gemäß der Leitlinien für Öffentlichkeitsbeteiligung wird die Planung eines Beteiligungsverfahrens in einem Beteiligungskonzept beschrieben. Bei kleineren ggf. auch standardisierten Verfahren, ist das Beteiligungskonzept möglichst knapp aber aussagekräftig zu verfassen. Bitte wählen Sie aus: - Das Beteiligungskonzept wird in der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt. Erläutern Sie bitte in maximal zwei Sätzen: Was soll mit der Öffentlichkeitsbeteiligung erreicht werden (ggf. mit Informationen zu Zielgruppen(n) und geplantem Vorgehen)? Eine Öffentlichkeitsbeteiligung kann erfolgen, um bei Umbenennung der Lerschstraße die Anwohner*innen zur Findung eines neuen Namen einzubinden. Kontakt OB/2 Referat für Strategische Steuerung Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Brückenstraße 5-11 50667 Köln Telefon: 0221 – 221 25044 E-M ail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung
Gutachten Adele Gerhard anonymisiert
2271 Zeichen
4520 03.04.2024 235/1 Benennung einer Straße nach Adele Gerhard Sehr geehrte Frau , mit Ihrer Anfrage vom 5. Januar 2024 erbaten Sie eine Begutachtung zu Adele Gerhard, nach der die bisherige Lerschstraße in Köln-Lindenthal benannt werden soll. Diese darf ich hiermit vorlegen: Das Gutachten beruht auf Rechercheanfragen beim Bundesarchiv Berlin, beim Landesarchiv Nordrhein-Westfalen sowie auf Recherchen in den Beständen des NS- Dokumentationszentrums und in allgemeinen Wissensbeständen. Ausweislich der Antwort des Bundesarchivs liegt dort zu Adele Gerhard lediglich ein Eintrag in der Kartei der Reichskulturkammer vor, der zu Adele Gerhard den Vermerk „Jüdin“ enthält. Weitere Funde ergaben sich bei den hier geprüften Archiven nicht. Adele Gerhard, geb. Adele de Jonge, wurde am 8. Juni 1868 in Köln geboren und verstarb am 10. Mai 1956 ebenda. Sie war die Tochter des jüdischen Kaufmanns Adolph de Jonge und seiner Frau Caroline. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte Gerhard in Köln und besuchte hier eine höhere Mädchenschule. 1889 heiratete sie den evangelischen Juristen Stephan Gerhard und zog nach Berlin, wo sie 1891 eine Tochter (Melitta) und 1896 einen Sohn (Dietrich) bekam. In Berlin knüpfte Adele Gerhard Kontakte zur Arbeiter- und Frauenbewegung und engagierte sich für die Genossenschaftsidee; sie war Gründungsmitglied der „Gesellschaft für ethische Kultur“ unter Vorsitz von Wilhelm Förster. Neben Schriften zur Genossenschaftsfrage und zur Berufstätigkeit von Müttern veröffentlichte Adele Gerhard seit den 1890er Jahren belletristische Werke – ab 1901 war sie überwiegend schriftstellerisch tätig. Mit Beginn des Dritten Reichs war Gerhard, obwohl sie 1911 mit ihren Kindern zum Protestantismus konvertiert war, der NS- Repression gegen Jüdinnen und Juden ausgesetzt. Nachdem ihr Mann 1936 gestorben war, folgte sie ihren Kindern 1938 ins amerikanische Exil. Dort entstanden weitere Werke, die unveröffentlicht blieben. Adele Gerhard kehrte 1955 nach Köln zurück. Sie verstarb im Alter von 87 Jahren in ihrer Wohnung in Köln-Nippes. Das NS-Dokumentationszentrum befürwortet das Vorhaben, die bisherige Lerschstraße nach Adele Gerhard zu benennen. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
6427 Zeichen
Dezernat, Dienststelle VIII/23/235/1 Vorlagen-Nummer 1348/2024 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Handlungsempfehlung für die Lerschstraße in Köln-Weiden Beschlussorgan Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Lindenthal nimmt das Gutachten des Historischen Beirats sowie die Er- gebnisse aus der Anwohner*innenbefragung zur Kenntnis und beschließt die Umbenennung der Lerschstraße in Adele-Gerhard-Straße. Alternativ: Die Bezirksvertretung Lindenthal nimmt das Gutachten des Historischen Beirats sowie die Er- gebnisse aus der Anwohner*innenbefragung zur Kenntnis und beschließt eine Öffentlichkeits- beteiligung zur Namensfindung. Alternativ: Die Bezirksvertretung Lindenthal nimmt das Gutachten des Historischen Beirats sowie die Er- gebnisse aus der Anwohner*innenbefragung zur Kenntnis und beschließt, den Umbenen- nungsprozess zu stoppen. Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 17.06.2024 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: In ihrer Sitzung vom 05.06.2023 hat die Bezirksvertretung Lindenthal die Mitteilung der Ver- waltung mit der Vorlagennummer 1559/2023 zum Projekt „Überprüfung der Kölner Straßenna- men auf Zusammenhänge mit Kolonialismus oder Nationalsozialismus" und die Handlungs- empfehlung vom Historischen Beirat für die Lerschstraße in Köln-Weiden zur Kenntnis ge- nommen und in ihrer Sitzung vom 04.12.2023 die Verwaltung beauftragt, eine Anwohner*in- nenbefragung durchzuführen. Die Bezirksvertretung Lindenthal hat eine Benennung nach Adele Gerhard empfohlen. a) Ausgangslage 2021 hat der Verwaltungsvorstand das Projekt „Umgang mit dem (post)-kolonialen Erbe Kölns“ im Amt für Integration und Vielfalt initiiert. In einem Teilprojekt „Straßennamen“ im Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster wurde ein Konzept zur Untersuchung aller Kölner Straßennamen mit postkolonialem und nati- onalsozialistischem Hintergrund erarbeitet mit dem Ziel, kritische und undemokratische Stra- ßennamen zu identifizieren und den zuständigen Bezirksvertretungen Handlungsempfehlun- gen zum Umgang mit diesen problematischen Straßennamen zu übermitteln. Die Recherche und Begutachtung wurde durch einen eigens hierfür gegründeten Historischen Beirat, beste- hend aus einem Historiker*innenteam mit nachgewiesener Fach- und Sachkompetenz, durch- geführt. Der Historische Beirat hat in seinem Gutachten die nationalsozialistische Unterstützung Hein- rich Lerschs festgestellt. Der Beirat schließt sich außerdem ausdrücklich der Stellungnahme des NS-Dokumentationszentrum vom 13. Juni 2018 an und weist auf die erfolgte Umbenen- nung der „Heinrich-Lersch-Straße“ im Stadtbezirk Kalk hin. Er empfiehlt den politischen Gre- mien, innerhalb der Stadt Köln die gleichen Maßstäbe anzulegen. Das gesamte Gutachten ist als Beilage beigefügt. b) Erkenntnisse aus der Anwohner*innenbefragung Wenn das Anliegen besteht, eine Straße umzubenennen, hat gemäß Punkt 4.4 der Richtlinien des Rates der Stadt Köln für die Neu- und Umbenennung von Straßen und Plätzen eine Be- fragung der Anwohner*innen sowie Anliegenden der Straße zu erfolgen. Zur Durchführung der Befragung wurden 47 Anwohner*innen und Gewerbetreibende der Lerschstraße persönlich angeschrieben. 3 Schreiben konnten nicht zugestellt werden. Die Adressaten waren nicht zu ermitteln oder waren verzogen. Von den verbleibenden 44 zugestellten Umfragen, gingen insgesamt 26 Stellungnahmen frist- gemäß bis 31.03.2024 bei der Verwaltung ein. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 59,09 %. 10 Rückmeldungen gingen per Mail, 16 per Post ein. 1 Stellungnahme ging verfristet bei 3 der Verwaltung ein und konnte nicht berücksichtigt werden. 5 der 26 Stellungnahmen sprechen sich für eine Umbenennung aus. Dies entspricht 19,23 % aller Rückläufe. 80,77 % der Rückläufe – 21 von 26 Stellungnahmen – stimmen gegen eine Umbenennung. Die Auswertung der Stellungnahmen hat in der Hauptsache folgende Punkte ergeben: Zur Umbenennung: Die häufigsten Argumente der Umbenennungsgegner*innen beziehen sich auf die Person „Heinrich Lersch“. Er bzw. seine Taten werden zu unbedeutend erachtet. Er wird als „Kind sei- ner Zeit“ gesehen. Auch der Verwaltungsaufwand für die Betroffenen einer Straßenumbenennung sowie die ent- stehenden Kosten werden von den Anwohner*innen sehr hoch eingeschätzt und führen zur Ablehnung einer Umbenennung. Einige Befragte sehen keinen Nutzen in einer Umbenennung und es wird vorgeschlagen, vor- handenen Ressourcen anderweitig einzusetzen. Zum Namensvorschlag „Adele Gerhard“: Nahezu alle eingehenden Rückmeldungen zum Vorschlag „Adele Gerhard“ sprechen sich ge- gen diesen Namen aus. Hauptargument ist die Länge des Namens. Einige Personen empfinden die Person „Adele Gerhard“ zu unbedeutend für eine Straßeneh- rung. Oft wird eine Einbindung der Anwohner*innen zur Namensfindung gefordert. Einige alternative Namensvorschläge gingen bei der Verwaltung ein. c) Maßnahmen Gemäß Punkt 3.2.4 der Richtlinien des Rates der Stadt Köln für die Neu- und Umbenennung von Straßen und Plätzen muss bei einer Benennung nach Personen deren Geschichtsbild ab- geklärt sein. Die Verwaltung hat die Vitae-Prüfung von Adele Gerhard durchgeführt. Das vom NS-Dokumentationszentrum erstellte Gutachten ist als Anlage beigefügt. Das NS-Dokumenta- tionszentrum befürwortet das Vorhaben, die bisherige Lerschstraße nach Adele Gerhard zu benennen. Aus den Rückmeldungen der Anwohner*innenbefragung geht hervor, dass der Name „Adele Gerhard“ bei ihnen nicht auf Zustimmung stößt. Die Bezirksvertretung hat die Möglichkeit, die Verwaltung mit einer Öffentlichkeitsbeteiligung zwecks Namensfindung zu beauftragen. Hierzu wird auf dem Beteiligungsportal der Stadt Köln (meinungfuer.koeln) ein Online-Dialog durch- geführt, in dem Ideen für einen neuen Straßennamen eingereicht werden können. Die einge- reichten Vorschläge werden anschließend durch die Verwaltung geprüft und der Bezirksver- tretung Lindenthal in einer Beschlussvorlage zur Entscheidung vorgelegt. Die Bezirksvertretung entscheidet abschließend über den neuen Straßennamen. Anlagen Gutachten zu Lersch vom Historischen Beirat Gutachten zu Adele Gerhard vom NS-Dokumentationszentrum
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1348/2024
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 29.05.2024
- Erstellt
- 18.04.2024 15:05